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Daten/Statistiken Archiv-Übersicht Vorjahr 2012 Folgejahr

KfW-Nachhaltigkeits-
Indikator
KfW-Nachaltigkeitsindikator:  Grafik Großansicht
27.12.12   (445)
FR-Grafik: KfW-Nachhaltigkeitsindikator
Der Nachaltigkeitsindikator der KfW Bankengruppe misst seit 2006 den Fortschritt bei der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland. als Durchschnitt aus 3 Bereichsindikatoren für Wirtschaft, Umwelt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder Bereichsindikator ist wiederum Durchschnitt der Bewertung von gewissen Basisindikatoren (u.a.: Konsum pro Kopf; Energieeffizienz; Anteil Erneuerbarer Energien; Treibhausgase; Luftqualität; Erwerbstätigkeit; Bildung; Integration von Ausländern). Dazu wird die Entwicklung des Basisindikators im Jahr bewertet im Vergleich zur Dekade davor durch Zuweisung einer Ganzahl von -2 bis +2: Je stärker negativ bzw. positiv desto mehr Rückschritt bzw. Fortschritt beim Basisindikator, 0 bedeutet Gleichstand.
Im Jahr 2011 zeigten die Bereichsindikatoren leichte Fortschritte (in () der Vorjahreswert): Wirtschaft 0,9 (0,8); Umwelt 0,5 (0,3); Gesellschaft 0,6 (0). Die Grafik zeigt die Entwicklung der 3 Bereichsindikatoren in den Jahren 2006 bis 2011. Im Bereich Wirtschaft steigt der Bereichsindikator seit 2007, bei Umwelt und gesellschaftlichem Zusammenhang seit 2010. Der Gesamtindikator (=Durchschnitt der Bereichsindiaktoren) stieg zuletzt von 0,37 auf 0,67. (Hintergrund / Kritik)
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Fortschritte in Wirtschaft und Umweltschutz [FR 27.12.12]

| Indikatoren | Nachhaltigkeit | Energieeffizienz | Erneuerbare Energien | Treibhausgase |
Armutsgefährdungs-
Quote
Armutsgefährdungsquote:  Grafik Großansicht
21.12.12   (442)
FR-Grafik: Armutsgefährdungsquote 2011 in Deutschland
Die Armutsgefährdungsquote wird gemäß EU-Standard definiert als Anteil der Menschen (einer Bezugsgruppe¹), deren Einkommen² unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle liegt, also weniger als 60 % des mittleren³ Einkommens beträgt (s. Relative Armut).
¹ hier: Staat, Bundesland  ²Nettoäquivalenzeinkommen (Privathaushalte)  ³ Median
Bezogen auf die Bundesländer variiert die Schwelle (in €) beim Single| Familien* -Haushalt zwischen 718|1507 (Mecklenburg-Vorpommern) und 925|1943 (Baden-Württemberg), deutschlandweit betrug sie 848|1781.
* 2 Erwachsene + 2 Kinder (unter 14 Jahre)
Laut Armutsbericht 2012 des Paritätischen Wohlfahrtverbandes betrug die Quote im Jahr 2011 in Deutschland 15,1 % (12,4 Millionen). Besonders betroffen sind Berlin (+ 24,1 %) und NRW (+ 19,4 %, Duisburg + 45 %, Essen + 50 %). In der Deutschlandkarte sind die Regionen nach 3 Kategorien eingefärbt:  ]0: blau ]12,0: hellrot ]17,1: dunkelrot (Legende). Im Durchschnitt am wenigsten armutsgefährdet sind Bayern und Baden-Württemberg (blau), die mittlere Kategorie (hellrot) umfasst Westdeutschland, Thüringen und Brandenburg. Die restlichen Länder Ostdeutschlands fallen in die höchste Kategorie (dunkelrot).
Hintergrund: absolute vs. relative Armut; Kritik: relative Armut in Euroländern
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Arm trotz Arbeit [FR 21.12.12]

| Armut & Reichtum |
Einkommensteuer
Der Einkommensteuer-Tarif / Infografik Globus 5409 vom 20.12.2012
20.12.12   (451)
dpa-Globus 5409: Einkommensteuertarif - Grenzsteuersatz 2013
Nach Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts darf das Existenzminimum nicht besteuert werden, deshalb wird im Einkommensteuergesetz (EStG) ein sog. Grundfreibetrag festgelegt (2013: 8130; 2014: 8354), es wird also nur der Teil des Einkommens besteuert, der den Grundfreibetrag übersteigt. Wieviel Steuer zu zahlen ist, bestimmt der in §32 EStG definierte Steuertarif. Die Änderungsrate des Tarifs wird als "Grenzsteuersatz" bezeichnet und durch die Grafik dargestellt. Er steigt in der Progressionzone (8131 € - 52881 €) von 14 % (Eingangssteuersatz) auf 42 % (Spitzensteuersatz), dem Wert der folgenden Proportionalzone. Diese wurde 2007 noch einmal unterteilt durch Einführung der. sog. Reichensteuer: 45 % ab 250731 €.   
  
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| Einkommensteuer | Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
Lohnentwicklung
Lohn-Illusion; Monatsverdienst; Bruttolohn; Nettolohn; Reallohn;  / Infografik Globus 5400 vom 20.12.2012
20.12.12   (443)
dpa-Globus 5400: Die Lohn-Illusion
Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst je Arbeitnehmer stieg von 1675 Euro im Jahr 1991 auf geschätzte 2536 Euro im Jahr 2012; auch der Nettolohn (nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen) stieg von 1174 auf 1692 Euro, der Reallohn (inflationsbereinigt, in Preisen von 1991) sank jedoch von 1174 auf 1137 Euro, die tatsächliche Kaufkraft sank also um 3,2 %.
  
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| Einkommensteuer | Armut & Reichtum | Konsum & Produktion |
Energiemix-2012
Eneergiemix-2012:  Grafik Großansicht
19.12.12   (446)
AGEB-Grafik: Primärenergiemix 2012
Nach vorläufigen Berechnungen der AGEB steigt der Primärenergieverbrauch (PEV) in Deutschland im Jahr 2012 trotz mehrmonatiger kühler Witterung im 1. Halbjahr nur gering auf 13.512 PJ, weil die nachlassende Konjunktur und die wachsende Energieeffizienz dämpfend wirkte. Anteile der Energieträger in % (in () Vorjahreswert):
Mineralöl 33,3 (33,9); Erdgas 21,0 (20,9); Steinkohle 12,4 (12,1); Braunkohle 12,2 (11,6); Kernenergie 8,0 (8,8); Erneuerbare 11,7 (10,9).
  
Die Grafik ist abgedruckt in der Presseerklärung Nr.08/2012 [AGEB 19.12.12]

| Energie | Primärenergie | Energiemix | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien |
Energieverbrauch
Energieverbrauch Haushalte in Deutschland: Vergleich 2000 mit 2010; Verteilung 2010 nach Anwendungsbereiichen / Infografik Globus 5394 vom 13.12.2012
13.12.12   (441)
dpa-Globus 5394: Energie fürs Wohnen
Der Energieverbrauch in Deutschland je Haushalt (temperaturbereinigt, in kWh) sank von 20135 (Gas 7781, Öl 6112, Strom 3505, Fernwärme 1042, Kohle 384) im Jahr 2000 um 20,2 % auf 16072 in 2010 (Gas 6075, Öl 3411, Strom 3437, Fernwärme 1096, Kohle 291). 2010 verteilt sich der Energieverbrauch der Haushalte wie folgt auf die Anwendungsbereiche (in %): Raumwärme 71, Warmwasser 13, Elektrogeräte 9, sonstige Prozesswärme (z.B. Kochen, Warmwasser für Geschirrspüler) 6, Beleuchtung 2. Der mit 71 % (11411 kWh) herausragende Anteil der Raumwärme zeigt, wie wichtig die energetische Sanierung der Gebäude für die Energiewende im Wärmebereich ist. Bei Neubauten senkt die Passivhaus-Bauweise den Raumwärmebedarf auf unter 15 kWh/m², ein Plusenergie-Haus produziert netto sogar noch Energie.

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| Energie | Endenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Strom | EW-Wärme |
Militarisierungsindex
globaler Militarisierungsindex (GMI); Militärausgaben; Soldaten; Waffen; BICC; / Infografik Globus 5376 vom 06.12.2012
06.12.12   (440)
dpa-Globus 5376: Die Bedeutung des Militärs
Die Rangliste umfasst eine Auswahl von 27 aus 135 Staaten, die anhand des Globalen Militarisierungsindex (GMI) bewertet werden. Der GMI soll die Bedeutung des Militärs im Verhältnis zur Gesellschaft abbilden. Berechnet wird er vom BICC mittels Kriterien wie Militärausgaben pro BIP und pro Gesundheitsausgaben; Militärpersonal pro Bevölkerungszahl und pro Ärztezahl, Zahl schwerer Waffen pro Bevölkerungszahl. Je höher der GMI ist, desto größer ist die Bedeutung des Miliärs.
Die 10 Staaten mit dem höchsten GMI: (1) Israel 877, (2) Singapur 807, (3) Syrien 782, (4) Russland 764, (5) Jorandien 748, (6) Zypern 725, (7) Kuwait 717, (8) Aserbaidschan 705, (9) Bahrain 686, (10) Saudi-Arabien 685.
Einen relativ hochen GMI haben: (14) Griechenland 662, (24) Türkei 609, (29 USA 591. Auswahl weiterer Staaten: (61) Frankreich 483, (63) Großbritannien 480, (71) Indien 454, (82) China 415, (86) Deutschland 410, (112) Japan 340.
Die 3 Staaten mit dem geringsten GMI: (135) Mauritius 105, (134) Ghana 142, (133) Jamaika 213.

Grafik.Bezug    Rangliste    Hintergrund/ Weltkarte    Jahresbericht 2012   

| Waffen | Konflikte |
Stromrechnung
Stromrechnung 2000 bis 2012; Strompreiszusammensetzung 2012; Stromerzeugung; EEG-Umlage; Stromsteuer; Konzessionsabgabe; Stromnetzentgelt-Verordnung; KWK-Umlage / Infografik Globus 5372 vom 06.12.2012
06.12.12   (439)
dpa-Globus 5372: Die Stromrechnung
Die Kurve zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen monatlichen Strompreises eines Drei-Personenhaushalts (Jahresverbrauch 3500 kWh) vom Jahr 2000 bis 2012: Er stieg kontiunierlich von anfangs 40,66 € auf zuletzt 75,51 €, die sich wie folgt verteilen (in €; in Klammern Veränderung gegenüber 2000 in %):
Erzeugung, Transport, Vertrieb 41,33 (+64,4 %); Mehrwertsteuer 12,05 (+115,1); EEG-Umlage (+1696); Stromsteuer 5,98 (+60,2); Konzessionsabgabe 5,22 (0 %); §19-StromNEV-Umlage 0,44 (seit 2012); KWK-Umlage 0,01 (- 98,5).

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| Strom | Ökostrom | EEG | KWK |
Stromkabel-NorGer
Stromkabel-Norger:  Grafik Großansicht
05.12.12   (437)
FR-Grafik: Untersee-Stromkabel "NorGer"
Am 4.12.12 vereinbarten die Netzbetreiber Statnett (Norwegen) und Tennet (Deutschland), ein neues Stromkabel namens "NorGer" von Norwegen durch die Nordsee nach Deutschland zu verlegen. Ab 2018 soll das Kabel überschüssigen Ökostrom von Deutschland per HGÜ mit einer Kapazität von 1,4 GW zu den Pumpspeichern Norwegens transportieren. Umgekehrt wird bei Strommangel in Deutschland wieder Strom aus den Speichern in Norwegen abgerufen. Eine Vollversorgung Deutschlands mit Ökostrom erfordert ca. 70 GW an Stromspeicherung, also das 50-Fache von NorGer.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Nordsee unter Strom [FR 05.12.12, S. 18]

| Ökostrom | EW-Strom | nachhaltige Energie |
Fahrplan-Energiewende
Fahrplan-Energiewende:  Grafik Großansicht
03.12.12   (444)
ifeu-Grafik: Fahrplan Energiewende
Die Energiewende ist ein komplexer Prozess, der die Handlungsfelder Stromerzeugung/ Stromnachfrage, Wärme und Verkehr aber auch Gesellschaft umfasst denn ihre Umsetzung wird Jahrzehnte dauern und nur gelingen, wenn gesellschaftliche Akzeptanz durch Partizipation erreicht wird. Was immer noch fehlt ist ein "Masterplan", der Struktur in die Umsetzung der Energiewende bringt. Einen Diskussionsimplus dazu stellt ein interdisziplinäres Team von IFEU und IBP mit ihrem "Fahrplan -Energiewende" vor: Die o.g. fünf Handlungsfelder werden analysiert und grafisch zu einem Gesamtplan in Form eines "U-Bahn-Streckenplans" integriert.
 
Die Fahrplan ist abgedruckt auf S. 14/15 im Fahrplan Energiewende. Technische und gesellschaftliche Stationen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energiesystem [ifeu 03.12.12]

| Energiewende | EW-Strom | EW-Wärme | EW-Verkehr | nachhaltige Energie |
Klimaschutzindex
2013
Stromkabel-Norger:  Grafik Großansicht
03.12.12   (438)
Germanwatch: Klimaschutz-Index 2013
Jedes Jahr im Nov./Dez. publiziert Germanwatch in Zusammenarbeit mit CAN-Europe den Klimaschutz-Index (KSI), der die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß anhand von 15 Indikatoren bewertet (u.a. Energieverbrauch; EE-Anteil; Effizienz-Niveau; CO2-Emissionen; Klimapolitik). Der KSI ist ein Vergleichswert von 0 bis 100: Ein Staat erhält 0 bzw. 100 Punkte, falls er bei allen 13 Indikatoren der schlechteste bzw. beste ist. Anhand des KSI werden die Staaten in eine Rangfolge geordnet und eingeteilt in die Gruppen "sehr gut", "gut", "mäßig", "schlecht" und "sehr schlecht", die in der Weltkarte von dunkelgrün bis dunkelrot eingefärbt sind, wobei "sehr gut" bisher unbesetzt ist, da kein Staat hinreichenden Klimaschutz betreibt.
Top5: Dänemark 72,6; Schweden 69,4; Portugal 67,8; Schweiz 67,6; Deutschland 67,5.
Flop5: Saudi-Arabien 26,9; Iran 35,8; Kasachstan 40,0; Kanada 45,2; Türkei 46,6.

Die Weltkarte ist abgedruckt auf pdf-S.6 der Tabellen-und Karten zum KSI-2013 (4,7 MB)

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandel | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Erneuerbare Energien | Energieeffizienz | Kyoto-Protokoll |
Klimasünder-2010
Klimasünder / Infografik Globus 5367 vom 29.11.2012
29.11.12   (435)
dpa-Globus 5367: Klimasünder 2010
Die weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen stiegen von 15637 Mt im Jahr 1973 (50,6 % Öl; Kohle/Torf 35,0 %; Erdgas 14,4%) auf 30326 Mt 2010 (Öl 36,1 %; Kohle/Torf 43,1 %; Erdgas 20,4 % ; andere 0,4 %).
Top10 CO2-Emittenten 2010 (Mt CO2): China 7270; USA 5369; Indien 1626; Russland 1581; Japan 1143; Deutschland 762; Südkorea 563; Kanada 537; Iran 509; Großbritannien 484.
Top10-CO2-pro-Kopf (in t): Katar 38; Kuwait 32; Trinidad/Tobago 32; Luxemburg 21; Brunei 21; VAE 21; Niederl.Antillen 19; Bahrain 19; USA 17; Australien 17.

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Kyoto-Protokoll |
Vulkan-Santorin
Vulkane:  Grafik Großansicht
28.11.12   (434)
FR-Grafik: Supervulkan Santorin
Der Supervulkan Santorin, der durch seinen großen Ausbruch vor 3600 Jahren (Minoische Eruption) ein ringförmiges Archipel mit einer großen Caldera erzeugte und vermutlich die minoische Kultur auf Kreta zerstörte, rührt sich wieder. Vor diesem Hintergrund informiert die FR mit einer Doppelseite (S.22/23) über die Hintergründe. Eine Infografik erklärt den Aufbau des Supervulkans und die Entstehung seiner Caldera. Eine weitere Grafik infomiert über die Vulkantypen (Spaltenvulkan, Schildvulkan, Schichtvulkan). Außerdem enthält die Doppelseite eine Landkarte Südeuropas und der Türkei, in der alle Vulkane mit ihren Kenndaten (Typ, Höhe, Status, letzter Ausbruch) eingetragen sind.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Der schlafende Riese holt Luft [FR 28.11.12, S.22]

| Vulkane | Naturkatastrophen | Plattentektonik |
Klima-Risiko-Index-2013
Stromkabel-Norger:  Grafik Großansicht
27.11.12   (436)
Germanwatch: Klima-Risiko-Index 2013
Alljährlich im November publiziert Germanwatch den Klima-Risiko-Index (KRI) , der aus Daten von Munich Re berechnet wird und angibt, in welchem Ausmaß die einzelnen Länder in der letzten Dekade von Extremwetter-Ereignissen betroffen waren. In der Weltkarte sind die Länder anhand ihres Klima-Risikos unterschiedlich rot gefärbt: je dunkler rot desto größer das Risiko. Die zehn am meisten betroffenen (Top10) Länder von 1992 bis 2011 waren: Honduras, Myanmar, Nicaragua, Bangladesch, Haiti, Vietnam, Nordkorea, Pakistan, Thailand, Dominikanische Republik.
  
Die Weltkarte ist abgedruckt auf S.11 der Studie: Global Climate Risk Index 2013 [pdf, 0,6 MB; Germanwatch 27.11.12] . Zusammenfassung ( pdf.,0,2 MB).

| Klimawandelfolgen | Naturkatastrophen | Hochwasser | Hurrikane | Nordkorea |
Modeimporte-DE
Modeimporte:  Grafik Großansicht
27.11.12   (433)
FR-Grafik: Modeimporte nach Deutschland
Im Zuge der Globalisierung hat sich die Textilproduktion in Billiglohnländer verlagert. Daher kommt der größte Teil der Modeimporte nach Deutschland inzwischen aus China, Türkei und Bangladesch, wo ein Großbrand am 25.11.12 mit mindestens 124 Toten wieder einmal zeigte, dass der Arbeits- und Brandschutz in Zulieferfirmen teils extrem vernachlässigt wird.
Das Balkendiagrmm vergleicht den Einfuhrwert von Modeimporten nach Deutschland im im 1.Halbjahr 2012 (2011) in Mrd. Euro (ungefähre Werte): VR China 3,3 (3,8); Türkei 1,6 (1,8); Bangladesh 1,5 (1,4); Indien 0,6 (0,7); Indien 0,7 (0,8); Italien 0,4 (0,5); Niederland 0,3 (0,3); Vietnam 0,3 (0,2); Indonesien 0,2 (0,2); Rumänien 0,2 (0,2); Frankreich 0,2 (0,2).
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Wenn Kontrolle nicht hilft. Die Modekonzerne und die Sicherheit [FR 27.11.12]

| Eine-Welt | Konsum & Produktion | Produktlinien |
C&A-Lieferlaender
C&M-Lieferländer:  Grafik Großansicht
27.11.12   (432)
FR-Grafik: C&A-Lieferländer
Aus Anlass des Großbrandes in einer Zulieferfirma von C&A in Dhaka in der Nacht zum 25.11.12 mit mindestens 124 Toten informiert die Grafik über die Anteile (in %) der Lieferländer von C&A: China 30,3; Bangladesch 25,1; Indien 7,8; Türkei 6,5; Indonesien 4,2; Kambodscha 3,9; Vietnam 2,9; Sri Lanka 2,8; Pakistan 2,6; Andere 12,4.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Wenn Kontrolle nicht hilft. Die Modekonzerne und die Sicherheit [FR 27.11.12]

| Eine-Welt | Konsum & Produktion | Produktlinien |
Strompreisbestandteile
Strompreisbestandteile:  Grafik Großansicht
15.11.12   (431)
FR-Grafik: Strompreisbestandteile
Laut Vergleichsportal Verivox haben mindestens 238 von knapp 1000 Stromversorgern in Deutschland Preiserhöhungen im Durchschnitt um 11,6 % ab dem 1.1.13 angekündigt, z.B. Ökostrom-Anbieter Lichtblick von 24,19 auf 27,48 Ct/kWh (+13,6 %). Die Versorger begründen diese drastische Erhöhung mit der Weiterreichung folgender Mehrkosten in Ct/kWh: EEG-Umlage 2,00; KWK-Umlage 0,15; Netzkosten 1,14; zusammen 3,29 (= 13 % von 25,31). Für 2013 wird ein Durchschnittspreis für Privatverbraucher von insgesamt 28,17 Ct/kWh prognostiziert, der sich so aufteilt: Stromerzeugung/-vertrieb 7,55 + Netzkosten 6,52 = 14,07 (49,9 %). Hinzu kommen folgende vom Staat bestimmte Kosten: EEG-Umlage 5,28 + Mehrwertsteuer 4,50 + Stromsteuer 2,05 + Konsessionsabgabe an Gemeinden 1,69 + Netzkostenbefreiung energieintensiver Industrien 0,33 + Haftung für Offshore-Windanlagen 0,25 = 14,10 (50,1 %).
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Strompreise steigen um 12 Prozent [FR 15.11.12]

| Strom | EEG | Erneuerbare Energien | Ökostrom | EW-Strom |
Treibhausgase
Lebensmittel
THG-Lebensmittel:  Grafik Großansicht
14.11.12   (430)
FR/WWF-Grafik: Anteil der Lebensmittel an den Treibhausgas-Emissionen
Der Ausstoß von Treibhausgasen (THG) pro Kopf beträgt in Deutschland insgesamt ca. 11 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr, davon werden rund 2 Tonnen durch Lebensmittel verursacht, die sich wie folgt auf die Lebensmittelgruppen verteilen (in %): Fleischerzeugnisse 40,7; Milchprodukte 23,6; Getreideerzeugnisse 9,3; Obstwaren 6,2; Zuckerwaren 4,8; Gemüsewaren 4,2; Fischerzeugnisse 3,2; Kartoffelerzeugnisse 3,1; pflanzliche Öle/Fette; 1,9; Eierwaren 1,3; Sontiges 1,8.
Rund 4/5 der THG-Emissionen entstehen direkt durch Anbau, Ernte, Lagerung, Kühlung, Transport, Verarbeitung, Vertrieb) und ca. 1/5 indirekt durch Änderung der Landnutzung, z.B. Umwandlung von Gründland in Ackerland oder Rodung von Regenwald zur Gewinnung von Weideland. Da die Ernährung in Deutschland stark von Futtermittelimporten abhängt, würde eine Umstellung der Ernährung hierzulande gemäß Empfehlungen der DGE weltweit rund 1,8 Millionen Hektar Fläche für eine sinnvollere Nutzung freisetzen, z.B. Anbau von Grundnahrungsmitteln für die regionale Bevölkerung, wodurch ca. 27 Millionnen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr vermieden würden, so viel wie 2,3 Millionen Neuwagen beim EU-Grenzwert von 120 g CO2/km und 100.000 km Gesamtfahrstrecke emittieren. Datenquelle: WWFStudie (pdf, 4,3 MB)
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Fleischverzicht fürs Klima [FR 14.11.12, S.15] und in der Studie "Klimawandel auf dem Teller" [WWF, Okt.12, S.28].

| Treibhausgase | Nahrung | Klimaerwärmung |
Erdgas-Fracking
Erdgas-Fracking in Deutschland; Anzahl Bohrungen 1961 bis 2011 / Infografik Globus 5323 vom 08.11.2012
08.11.12   (464)
dpa-Globus 5323: Erdgas-Fracking
Mit der Fracking-Methode können Erdgasvorkommen aus schwer zugänglichen Gesteinsschichten in großer Tiefe (Schiefergas) gefördert werden. Fracking ist hoch umstritten, weil dabei ein Chemikalien-Wasser-Sand-Gemisch in den Untergrund gepresst wird, wodurch Grund- und Trinkwasser verseucht werden können. Die Methode wird vor allem in den USA schon seit 5 Jahren großvolumig angewendet und hat dort einen neunen Gas- und Erdölboom ausgelöst, der nun zunehmend auch andere Länder motiviert, eigene Lagerstätten per Fracking zu erschließen. In Deutschland wird Fracking bereits seit 1961 vereinzelt praktiziert: Die Grafik listet die Anzahl der jährlichen Bohrungen seit 1961 nach Angaben von ExxonMobile: insgesamt 180, laut UBA sogar 275.
Die Schätzungen der per Fracking wirtschaftlich förderbaren Schiefergasvorräte in Deutschland unterscheiden sich stark: UBA 13 J, BGR 7-22 J; Joachim Pfeiffer: 30 J
(J = Jahres-Erdgasverbrauch = 100 Mrd. Kubikmeter).

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| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser |
Bodeneignung
Bodeneignung, B:  Grafik Großansicht
31.10.12   (424)
FR-Grafik: Eignung der Böden weltweit für die Landwirtschaft
Nach Atemluft und Trinkwasser ist fruchtbarer Boden zum Erzeugen von Nahrung die wichtigste Ressource auf der Erde, denn 90 % der weltweiten Nahrungsmittelproduktion basieren auf dieser Ressource, die jedoch durch Erosion und Klimaerwärmung sowie nicht nachhaltige Nutzung sowohl in der Fläche als auch in der Qualität zurückgeht. Derzeit stellt sich die Eignung für die landwirtschafliche Produktion der Böden weltweit so dar: keine Einschränkung 22 %; zu trocken 23 %, zu kalt 20 %; zu steil/flach 20 %; zu wenig fruchtbar 10 %; zu nass 5%.
Da außerdem die Weltbevölkerung auf über 9 Mrd. wächst, wird die Ackerfläche pro Kopf von heute 0,22 Hektar weiter sinken mit der Gefahr, dass Hunger sich ausbreitet, ein wichtiges Thema der Welt-Boden-Woche vom 18.-22.11.12.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Der Erde geht der Boden aus [FR 31.10.12]

| Boden | Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
CO2-Speicher
CO2-Speicher:  Grafik Großansicht
31.10.12   (423)
FR-Grafik: Kohlenstoffspeicher
Die Böden weltweit sind nicht nur die wichtigste Ressource für die Erzeugung von Nahrung sondern sie stellen auch den mit Abstand größten Speicher für das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) bzw. den darin gebundenen Kohlenstoff (C) bereit: Weltweit sind 4000 Gt Kohlenstoff in Böden, 800 Gt in der Atmosphäre und 360 Gt in Wäldern gespeichert. Bei nichtnachhaltiger Bewirtschaftung setzen die Böden Kohlenstoff frei, der dann als Treibhausgas CO2 den Treibhauseffekt und in der Folge die Klimaerwärmung verstärkt, ein wichtiges Thema der Welt-Boden-Woche vom 18.-22.11.12.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Der Erde geht der Boden aus [FR 31.10.12]

| Boden | Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Strompreis-DE
Strompreis:  Grafik Großansicht
26.10.12   (422)
FR-Grafik: Strompreisanstieg
Stromkosten eines Haushalts mit 4000 kWh Jahresverbrauch in Euro:
Die Stromkosten stiegen von rund 700 im Jahr 2004 auf 997 in 2012, bis 2013 werden sie voraussichtlich auf 1126 steigen. Die beiden Hauptgründe für den starken Anstieg sind a) die schlechte Gestaltung der Energiewende (u.a. nicht nachhaltige Photovoltaik) und b) ihre ungeeignete Finanzierung: statt gesamtgesellschaflich (z.B. über Steuern und Abgaben) durch Umlage auf Stromverbraucher mit kleinem bis mittlerem Stromverbrauch während stromintensive Unternehmen weitestgehend befreit sind. Dadurch werden Privathaushalte stark überproportional belastet durch Erhöhungen bei der EEG-Umlage von 3,59 auf 5,28 Ct/kWh und bei den Netzentgelten um 0,392 Ct/kWh. Hinzu kommt die Einführung einer Off-Shore-Haftung von voraussichtlich 0,3 Ct/kWh.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Strompreise steigen um 13 Prozent [FR 26.10.12]

| Strom | Ökostrom | EEG | EW-Strom |
Atommuellendlager
Atommüllendlager:  Grafik Großansicht
19.10.12   (419)
FR-Grafik: Atommüllendlager
In der Deutschlandkarte sind mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll nach 3 Kategorien eingefärbt: Salzstöcke, Tonsteinformationen (Kreide/ Jura) und kristalline Gesteinsformationen (Granit). Bei den Salzstöcken werden 5 Standorte in Niedersachsen ausgewiesen: Neben Gorleben, der bisher aus politischen Gründen einzige Standort der näher erkundet und teilweise schon ausgebaut wurde, werden noch Waddekath, Gülze-Sumte, Zwischenahn und Wahn benannt. Neben Salzstöcken sind auch Tonstein-Formationen geeignet. Sie kommen in Norddeutschland, am Bodensee und in der Region bei Ulm vor. Granit-Formationen finden sich im Süden und Osten von Dresden und südlich von Hof. Die Endlagersuche soll ergebnisoffen erfolgen, Kritiker sehen jedoch in den bisherigen Verfahrensvorschlägen von Umweltminister Altmaier eine Bevorzugung von Gorleben.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Altmaiers Turbo zündet nicht [FR 19.10.12]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Erdgas-Fracking
Erdgasgewinnung; Fracking; nicht konventionelles Erdgas / Infografik Globus 5279 vom 18.10.2012
18.10.12   (425)
dpa-Globus 5279: Erdgasgewinnung durch Fracking
Mit "Fracking" (Kurzform für: Hydraulic_Fracturing) wird eine neuartige Fördermethode für Erdgas bezeichnet, mittels der Erdgas aus bisher nicht zugänglichen Gesteinsschichten (sog. "unkonventionelle" Vorkommen) gefördert werden kann: ein Gemisch (sog. "Frack-Fluid") aus Wasser, Chemikalien und Sand wird unter hohem Druck in den Untergrund gepresst, wodurch das Gestein aufgebrochen und das eingeschlossene Gas freigegeben wird.
Fracking wird schon einige Jahre vor allem in den USA großvolumig angewendet und verspricht auch in Deutschland reiche Ausbeute, vor allem in Nordrhein-Westfalen (NRW), Niedersachsen, Nord-Hessen und dem Oberrheingraben, ist jedoch hierzulande hoch umstritten. Laut einer Risikostudie für NRW enthält das Frack-Fluid krebserregende und erbgutverändernde Bestandteile, die ins Trinkwasser gelangen könnten. Deshalb haben sich in NRW und Niedersachsen Bürgerinitiativen gegen Fracking gebildet.
 
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| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Gesundheit |
Alterung
Alternde Weltbevoelkerung; Anteil ab 60-Jaehriger / Infografik Globus 5263 vom 11.10.2012
11.10.12   (429)
dpa-Grafik: Alternde Weltbevölkerung
In der Weltkarte sind die Länder anhand ihres Anteils (in %) der Ab-60-Jährigen nach der Farbfolge [0|hellgelb [10 [20 [25 [30|braun (Legende) gefärbt. Während in der oberen Weltkarte für das Jahr 2012 hellere Farben überwiegen (nur Japan braun), haben in der unteren Weltkarte für 2050 fast alle Länder (Ausnahme: einige Staaten in Afrika) dunklere Farben als oben, d.h. der Anteil der Ab-60-Jährigen steigt in den meisten Ländern stark an. Aktuell liegt der Anteil weltweit bei im Schnitt 11,5 %; nach UN-Prognosen wird er bis 2050 auf 21,8 % steigen.
Die braune| dunkelgraue| hellgraue Kurve im Diagramm unten zeigt die Entwicklung der Anzahl der ≥ 60 |< 15| < 5-Jährigen im Zeitraum von 1950 bis 2050 (in Mrd.): von ca. 0,2| 0,9| 0,3 auf prognostizierte 2,1| 1,9| 0,6.
Im Jahr 2050 wird es also voraussichtlich mehr Senioren (≥ 60-Jahre) als Kinder (< 15 Jahre) geben. Die Alterung der Bevölkerung hat gravierende Folgen für die Gesellschaft, z.B. die sozialen Sicherungssysteme, die in vielen Länder über Umlagesysteme finanziert werden: Weniger Junge müssen immer mehr Renter versorgen.

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| Bevölkerung |
Rohstoffe-DE
Rohstoffe in Deutschland:  Grafik Großansicht
29.09.12   (421)
FR-Grafik: Rohstoffvorkommen in Deutschland
Da die Preise vieler Rohstoffe, besonders von Zinn und Seltenen Erden steigen, werden eine Reihe von Rohstoff-Vorkommen in Deutschland förderwürdig. Vor diesem Hintergrund zeigt die Deutschlandkarte die Lagerstätten von fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle) und von Erzen (Silder, Gold, Zinn, Nickel, Lithium, Kupfer, Wolfram, Zink, Seltene Erden, Fluss- und Schwerspat).
Im Jahr 2010 wurden insgesamt Rohstoffe im Umfang von 109,3 Mrd.Euro importiert, die sich wie folgt auf die Rohstoffarten veteilen (in %): Erdöl 36,8; Erdgas 22,0; NE-Metalle 14,9; Edelmetalle 8,5; Eisen/Stahl 5,9; Stahlveredler 5,2, Kohle 4,3; Nichtmetalle 1,9; Sonstige Metalle < 0,5.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Rohstoffreiches Deutschland [FR 29.09.12]

| Rohstoffe | Seltene Erden |
Arktisschmelze
Arktiseisschmelze; Klimaerwaermung / Infografik Globus 5234 vom 27.09.2012
27.09.12   (426)
dpa-Grafik: Arktis-Eis schmilzt schneller
Laut NSIDC schrumpfte die Meereisfläche am Nordpol im August 2012 auf 4,1 Mio km2, der niedrigste Wert seit Beginn der Satellitenmessungen 1979. Ursache dieser Rekord-Eisschmelze ist die globale Erderwärmung, die in der Arktis zu einem besonders starkem Temperaturanstieg geführt hat. Der Prozess der Eisschmelze ist selbstverstärkend: Je mehr Eis schmilzt, desto kleiner wird die Albedo der Erde, desto größer wird die Erderwärmung, desto stärker wird die Eisschmelze. Das Risiko wächst immer mehr, dass dieser Prozess irreversibel ist, dass also das Arktis-Eis auf Dauer verschwindet und damit ein zentraler Kipp-Punkt im Klimasystem der Erde ausgelöst wird, mit vermutlich gravierenden und weitreichenden Folgen.
Nachtrag 4.11.12: Klimaforscher vermuten, dass die extreme Größe des Hurrikans "Sandy" Ende Okt.2012 durch die Klimaerwärmung (erhöhte Temperatur des Meerwassers) und die ungewöhnliche Zugbahn durch die stark reduzierte Eisfläche in der Arktis wesentlich verursacht sein könnte Quelle .

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| Hurrikane | Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Rauchen-Schäden
Rauchen; Folgen; Krankheiten; Herz, Kreislauf, Druesen; Organe; Knochen; Blut / Infografik Globus 5216 vom 20.09.2012
20.09.12   (427)
dpa-Grafik: Wie das Rauchen schadet
Die Infografik auf Basis von Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigt, dass Rauchen extrem gesundheitsschädlich ist, da nahezu alle Körperorgane (u.a.: Lunge, Herz, Magen, Nieren, Blase, Geschlechtsorgane, Bauchspeicheldrüse, Knochen) geschädigt werden, vor allem jene, die direkt mit den krebsfördernden Schadstoffen in Kontakt kommen, also die Atemwege und die Lunge, von wo sie in das Blut und damit in das Herz-Kreislauf-System gelangen. An den Folgen des Tabakkonsums sterben in Deutschland jährlich 110000 bis 140000 Menschen. Rauchen verkürzt die Lebenserwartung um durchschnittlich 10 Jahre.

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| Rauchen | Gesundheit |
Steuern-Abgaben
Steuern-Abgaben:  Grafik Großansicht
20.09.12   (420)
FR-Grafik: Steuern und Abgaben in Deutschland
Die Grafik bietet einige zentrale Daten aus dem Armuts-und Reichtumsbericht 2012.
Steueraufkommen 2010 insgesamt 530,6 Mrd.€ , darunter in % (in Mrd.€): Einkommensteuer 38,6 (204,5); Umsatzsteuer 33,9 (180,0); vermögensbezogene Steuern 3,9 (21,0); sonstige Steuern 23,6 (125,1).
Sozialabgaben 2011 insgesamt 518,8 Mrd. €, darunter:
Arbeitgeber: Sozialbeiträge 192,6 + sonstige Kosten 81,7
Versicherte: Arbeitnehmer 183,7 + Selbständige 14,3 + sonstige Personen 46,6
Finanzierungsanteile des obersten Zehntels beim Haushaltsbruttoeinkommen in %:
Einkommensteuer 54,0; Sozialversicherungsbeiträge 23,3; indirekte Steuern 19,4.
Einkommensteuer-Spitzensatz in %: In Deutschland sank er von 57,0 im Jahr 1995 auf einen Tiefstwert von 44,3 in 2005 und stieg seitdem auf 47,5 in 2011. Zum Vergleich: Frankreich 46,7; Großbritannien 50,0; Dänemark 51,5; Niederlande 52,0; Schweden 56,4.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Deutschlands Defizit bei der Umverteilung [FR 20.09.12]

| Einkommensteuer | Armut & Reichtum |
Ökostromumlage
Oekostromumlage:  Grafik Großansicht
11.09.12   (418)
FR-Grafik: Verteilung der Ökostrom-Umlage
Die Förderung der Erneuerbaren Energien (EE) wird in Deutschland laut EEG nicht über Steuern sondern durch eine Umlage finanziert, die alle Stromkunden mit einem Verbrauch unter 10 GWh/Jahr) zu tragen haben, während Großverbraucher (stromintensive Industrie) nahezu völlig befreit sind. Im Jahr 2012 fallen insgesamt 3,592 Ct/kWh an, die sich wie folgt auf die EE-Arten verteilen (in %): Photovoltaik 56,2; Biomasse 25,3; Onshore|Offshore-Wind 13,5|1,1; Gase, Geothermie, Wasserkraft 1,2; sonstige 2,7.
Besonders problematisch ist der hohe Aufwand für die Photovolatik (PV), weil einerseits der PV-Anteil an der Stromerzeugung (2011: 3,2 %) und an der gesicherten Leistung (1 %) extrem gering ist, während andererseits die Kosten mit ca. 10-20 Ct/kWh im Vergleich hoch sind.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Ökostrom-Quote statt EEG [FR 11.09.12]

| Ökostrom | Erneuerbare Energien | EEG | EW-Strom |
EEG-Umlage-Befreiung
EEG-Umlage-Befreiung:  Grafik Großansicht
31.08.12   (417)
taz-Grafik: Firmen mit EEG-Umlage-Befreiung
Insgesamt 734 energieintensive Firmen sind ganz oder teilweise von der EEG-Umlage befreit. Aufgrund der vorliegenden Anträge könnte ihre Zahl auf über 1000 steigen. In der Deutschlandkarte kann per Klick auf den Standort der jeweiligen Firma deren Adresse und Produktionsschwerpunkt abgerufen werden. Die Standorte sind in 10 Kategorien (Chemie, Bahnen, NE-Metalle, Papier, Eisen & Stahl, Zement, Holz, Metall, Ernährung, Energie, Sonstiges) eingeteilt, die per Auswahl gefiltert werden können.
Durch die Befreiung fehlen im Jahr 2012 (2013) rund 2,5 (4) Mrd. Euro, die zusätzlich von den übrigen Stromkunden bezahlt werden müssen. Die EEG-Umlage wird voraussichtlich von derzeit 3,59 auf ca. 4,8 bis 5,3 Ct/kWh Datenquelle erhöht werden.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Firmen ohne Ökoumlage [taz 31.08.12]

| EEG | Erneuerbare Energien | Ökostrom | EW-Strom |
Einkommensteuer
Einkommensteuer; Verteilung; Steuerpflichtige;  Steuerlast / Infografik Globus 5171 vom 23.08.2012
23.08.12   (413)
dpa-Globus 5171: Wer trägt welche Steuerlast
Der Einkommensteuertarif ist in Deutschland progessiv: mit dem zu versteuernden Einkommen E steigt der Steuersatz von 0 % ( E ≤ 8004= Grundfreibetrag) bis auf den Höchstsatz von 45 % (E > 250730). Das unterste Fünftel der Einkommensbezieher bezahlt aufgrund des Grundfreibetrages und weiterer Freibeträge nahezu keine Einkommensteuer, das oberste Fünftel 71,1 %, darunter das oberste Zehntel bereits 54,6 %.
Die Grafik stellt die Einkommensteuerverteilung mittels Dezilen dar, wobei die unteren beiden Dezile (unterstes Fünftel) zusammengefasst werden.
Verteilung: [0:0,1 [8459:0,4 [14033:1,5 [20115:3,4 [26191:5,3 [32173:7,3 [39370:10,9 [50059:16,5 [69582:54,6 (Legende)   Datenstand: 2011


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| Einkommensteuer | Armut & Reichtum | Konsum & Produktion |
Jahrhundertflut-2002

08.08.12   (406)
SZ-Grafik: Jahrhundertflut-2002
Aus Anlass der Jahrhundertflut vor 10 Jahren am Oberlauf von Elbe und Donau informiert die Grafik über die drei teuersten Naturkatastrophen in Deutschland seit 1970.
(Rang) Naturkatastrophe: Zeitraum, Gesamtschäden | versicherte Schäden in Mrd.€:
(1) Hochwasser an Elbe/Donau: 11.-20.8.2002, 11,6 |1,8;  
(2) Wintersturm Kyrill: 18.-19.1.2007, 4,2|2,4;   
(3) Wintersturm Jeanett: 26.-28.2002, 1,7|1,2.
Ergänzend zur Jahrhundertflut 2002 zeigt eine Landkarte die Pegelstände am Oberlauf der Elbe mit Nebenflüssen Mulde und Moldau von Prag bis Wittenberge und am Oberlauf der Donau (Regensburg bis Wien) mit Nebenflüssen Inn (Rosenheim) und Salzach (Salzburg).

Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Naturkatastrophen: Wie Überschwemmungen, Orkane und Dürren die Wirtschaft belasten [SZ 08.08.12, S.24]

| Hochwasser | Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |

Rohstoffe-Afrika
Rohstoffreichtum Afrikas:  Grafik Großansicht
06.08.12   (405)
FR-Grafik: Rohstoffreichtum Afrikas
Die Afrikakarte zeigt länderweise die Vorkommen an Uran, Eisen, Gold, Kohle, Kupfer, Öl und Gas. Der immense Reichtum an Rohstoffen und weiterer Ressourcen (fruchtbare Böden, Wasser und Energie) bietet vielen Staaten große Chancen auf eine nachhaltige Entwicklung. Noch allerdings herrscht der Rohstofffluch vor: während sich Eliten und Machthaber mittels Korruption und Rohstoffschmuggel bereichern und bewaffnen, lebt die Bevölkerung in bitterer Armut und leidet unter den Kämpfen rivalisierender Milizen, die teils bis zum Bürgerkrieg eskalieren, wie z.B. im Kongo.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Die bittere Armut einer reichen Nation [FR 06.08.12]

| Rohstoffe |  | Ressourcenkonflikte | HDI | Globale Agenda 21 |
Tuberkulose-Neuerkrankungen-2010
Tuberkulose-Verbreitung-2010:  Grafik Großansicht
03.08.12   (404)
FR-Grafik: Tuberkulose-Neuerkrankungen-2010
Nach WHO-Angaben starben im Jahr 2010 weltweit fast 1,5 Mio Menschen an Tuberkulose (TBC). Rund 1/3 der Weltbevölkerung ist mit TBC-Erregern (Mykobakterien, 1882 von Robert Koch entdeckt) infiziert, davon erkranken im Laufe ihres Lebens aber nur etwa 5-10 %. Die Karte veranschaulicht den Grad der TBC-Verbreitung anhand der Anzahl von Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern durch die Farbfolge [0|hellrot [25 [50 [100 [300|dunkelrot (Legende). Besonders betroffen sind Länder in Subsahara-Afrika und in Südostasien.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die weiße Pest schlägt zurück [FR 03.08.12]

| Gesundheit | Globale Agenda 21 |
Extremwetterereignisse
Extremwetterereignisse; Unwetter; Starkregen; Überschwemmung; Schlammlavinen; Extremhitze; Dürre; Wassermangel; Waldbrände; Eisschmelze; Nordpol:  Grafik Großansicht
26.07.12   (407)
FR-Grafik: Außergewöhnliche Wetterereignisse im Juli 2012
Im Juli 2012 häufen sich weltweit Extremwetterereignisse, die typisch sind für die Folgen der Klimaerwärmung: Starkregen, Waldbrände, Unwetter, Dürren, Hitzewellen. Die Weltkarte informiert über insgesamt 16 Extremwetterereignisse durch Markierung des betroffenes Landes samt einer Kurzbeschreibung des Ereignisses => Großansicht/ Daten
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Ein Sommer der Extreme [FR 26.07.12, S.22]

| Naturkatastrophen | Hochwasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Biogasanlage
Biogas-Anlage; Funktionsweise; Funktionsschema; Fermenter; Gärung; Blockheizkraftwerk / Infografik Globus 5082 vom 12.07.2012
12.07.12   (428)
dpa-Grafik: So funktioniert eine Biogas-Anlage
Die Infografik erklärt schematisch die Funktionsweise einer Biogasanlage: Biomasse (u.a. Pflanzen, Kuhmist, Bioabfälle) wird im Fermenter von Mikroorganismen ohne Licht und Sauerstoff unter Zufuhr von Wärme abgebaut, wodurch Biogas (Methan und Kohlendioxid) entsteht. Nach entsprechender Aufbereitung kann das Gas in das Erdgasnetz eingespeist werden und als Kraftstoff für Erdgasautos dienen oder in einem Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugen.
Die Biogas-Erzeugung ist stark in die Kritik geraten, weil ihre Förderung nach dem EEG in den letzten Jahren einen massiven Anstieg des Maisanbaus verursacht hat, wodurch Grünlandflächen in Deutschland dramatisch zurückgegangen sind: von 1990 bis 2009 um 875 000 Hektar. Dies schädigt das Klima, da Grünland mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) dauerhaft bindet als Ackerland. Außerdem wird durch die Ausbreitung von Monokulturen der Lebensraum vieler Pflanzen- und Tierarten vernichtet.

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| Biomasse | Erneuerbare Energien | Ökostrom | EW-Strom |
Flüchtlinge 2011
Flüchtlinge weltweit 2011;  / Infografik Globus 5049 vom 28.06.2012
28.06.12   (414)
dpa-Globus: Flüchtlinge in der Welt
Ende 2011 waren weltweit 42,5 Millionen (M) Menschen von Flucht und Vertreibung betroffen, darunter 26,4 M Binnenflüchtlinge und knapp 1 M Asylsuchende. Die meisten Betroffen bleiben in der Region, was folgende Verteilung zeigt (Anteil innerhalb|außerhalb in %): Lateinamerika/Karibik 75|25; Europa 93|7; Afrika 80|20; Asien 84|16. Pakistan hat besonders viel Flüchtlinge (1,7 M) aufgenommen (die meisten aus Afghanistan), auch Iran und Syrien (die meisten aus dem Irak). Unter den Industriestaaten liegt Deutschland mit 571000 aufgenommen Flüchtlingen an der Spitze.
In der Weltkarte wird die Anzahl von Menschen, die aus ihrem Land infolge von Krisen und Konflikten geflohen sind, durch eine 5-stufige Farbklassifikation dargestellt: [0:blassrot ]10.000 ]100.000 ]250.000 ]500.000:dunkelrot ( Legende). Am stärksten betroffen (Angabe in Millionen (M)) waren: Afghanistan 2,7; Somalia 1,1; Irak 1,4; Sudan 0,5.
  
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| Konflikte | Migration | Globale Agenda 21 |
Steuerspirale-2011
Steuerspirale / Infografik Globus 5019 vom 14.06.2012
14.06.12   (456)
dpa-Globus: Steuerspirale 2011
Im Jahr 2011 hat der Staat (Bund, Länder und Gemeinden) rund 1148 Mrd. € eingenommen, darunter 573 Mrd. € Steuern. Die Top 5- Steuerquellen (in Mrd. €): Umsatz-/Mehrwertsteuer 190,0; Lohnsteuer* 139,7; Gewerbesteuer 40,4; Energiesteuer 40,0; (veranlagte) Einkommensteuer 32,0.
* Die Lohnsteuer ist vorab vom Lohn einbehaltene Einkommensteuer. Sie wird in der Grafik (missverständlich) als eigenständige Steuer dargestellt.
  
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| Einkommensteuer | BIP | Konsum & Produktion |
Nichtraucherschutz
Meinung zum Nichtraucherschutz / Infografik Globus 4997 vom 31.05.2012
31.05.12   (412)
dpa-Globus: Meinung zum Nichtraucherschutz
Laut einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigen die 2007 eingeführten Nichtraucherschutzgesetze positive Wirkung: Im Zeitraum August 2007 bis Juli 2008 sank die Zahl von stationär wegen Herzinfakrt bzw. Angina pectoris Behandelten um 8 % bzw. 13 % und durch vermiedene Behandlungen konnten 7,7 Mio € eingespart werden. Dennoch bleibt Herzinfarkt mit Abstand die häufigste (41 %) Todesursache in Deutschland und Experten fordern daher eine Verschärfung der Gesetze, die von 82 % der Bevölkerung für gut befunden werden. Die Akzeptanz der Nichtraucherschutzes wächst mit dem Bildungsabschluss: Hauptschule 73 %, Mittler Abschluss 81 %, Abitur/Studium 87 %. Außerdem informiert die Grafik über den Grad der Zustimmung bzw. Ablehnung von typischen Pro-Contra-Argumenten zum Nichtraucherschutz.

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| Rauchen | Gesundheit |
Zu-/Abwanderung
Zuwanderung und Abwanderung in Deutschland 1950 - 2011; Wanderungssaldo 2011;  / Infografik Globus 4989 vom 24.05.2012
24.05.12   (411)
dpa-Globus: Zu- und Abwanderung in Deutschland von 1950 bis 2011
Die blaue bzw. rote Kurve stellt die Zu- bzw. Abwanderung von 1950 bis 2011 dar. (Angaben in 1000, gerundet). Die Zuwanderung stieg von ca. 100 im Jahr 1950 unter starken Schwankungen auf einen Spitzenwert von 1502, sank dann auf unter 700 in 2006 und stieg seitdem auf 958 in 2011. Die Abwanderung stieg von ca. 100 in 1950 auf etwa 600 in 1967 und schwankt seitdem zwischen ca. 400 und 700.
Das Saldo Zu- minus Abwanderung betrug zuletzt  958,156 - 678,949 = 279,207
Top 3 Herkunftsländer von Ausländern: Polen 163, Rumänien 94, Bulgarien 51.

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| Migration | Bevölkerung |  |
Cäsium-Verstrahlung

24.05.12   (403)
SZ-Grafik: Risiko einer Cäsium-137-Verstrahlung
Nach neuen Berechnungen des Max-Plank-Instituts könnte sich ein Super-GAU mit weiträumiger und großvolumgier radioaktiver Verstrahlung weitaus häufiger ereignen als bisher angenommen: Weltweit im Durchschnitt alle 10 Jahre. Westeuropa und besonders Teile Deutschlands werden im Mittel alle 50 Jahre durch eine radioaktive Cäsiumwolke verstrahlt. In der Weltkarte wird das Risiko einer Kontamination durch radioaktives Cäsium-137 nach einem Reaktorunfall in % pro Jahr durch Färbung von hellgelb (0,01) bis dunkelrot (2,0) dargestellt. Besonders hoch ist das Risiko dort, wo im Umfeld viele Reaktoren in Betrieb sind sowie Regionen, die über Winde/Abregnung ebenfalls von radioaktiven Wolken verstrahlt werden können, also Ost-USA, Mittel-Europa und Japan.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Ein Super-GAU pro Jahrzehnt [SZ 24.05.12]

| Atomenergie | Atomausstieg | Gesundheit |
Alterspyramiden
Alterspyramiden: Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Karibik, Afrika, Australien und Ozeanien / Infografik Globus 4956 vom 10.05.2012
10.05.12   (410)
dpa-Globus: Alterspyramiden in der Welt im Jahr 2010
Die Altersstrukturen der 6 Erdteile unterscheiden sich stark: Afrika zeigt eine Pyramide mit breiter Basis (sehr viele Junge) und wenig Alte, Europa dagegen ist geprägt durch einen schmalen Sockel (wenig Junge) und einen breiten mitteleren Bereich sowie den meisten Alten: Der Anteil der über 64-Jährigen betrug 16,2 % (Afrika 3,5 %). Auch die anderen Erdteile zeigen mehr oder weniger starke Verschiebungen der Verteilung von unten nach oben, d.h. der Anteil jünger Menschen nimmt ab, der älterer nimmt zu.

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| Bevölkerung |
Gen-Saat
Gen-Saat; gentechnisch veränderte Pflanzen; Anbaufläche 1996 - 2011; Anbauländer / Infografik Globus 4946 vom 03.05.2012
03.05.12   (409)
dpa-Globus: Gen-Saat breitet sich aus
Die Kurve zeigt den kontinuierlichen Anstieg der Anbaufläche (alle Angaben in Millionen Hektar (Mha)) gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO) von 1,7 in 1996 auf 160 in 2011. Die Anbaufläche verteilte sich 2011 wie folgt auf die Anbauländer: USA 69,0; Brasilien 30,3; Argentinien 23,7; Indien 10,6; Kanada 10,4; China 3,9; andere 12,1.
Der Anteil der Gen-Pflanzen an der weltweiten Anbaufläche bzw. am Anbau weltweit betrug 2011: Soja 75,4 (75%); Mais 51,0 (32 %); Baumwolle 24,7 (82 %); 8,2 (26 %).

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| Nahrung | Grüne Gentechnik | GVO |
CO2-Emissionen-2009
energiebedingte CO2-Emissionen weltweit 1975 - 2009 / Infografik Globus 4941 vom 03.05.2012
03.05.12   (408)
dpa-Globus 4941: Die Klima-Uhr tickt
Die energiebedingen CO2-Emissionen (in Gt) stiegen weltweit von 15,7 Gt in 1975 auf 29,0 Gt in 2009. Der CO2-Ausstoß (in Mt) bzw. der Pro-Kopf-Ausstoß (in t) betrug 2009:
G8-Länder: USA 5195 Gt|16,9 t; Russland 1533|10,8; Japan 1093|8,6; Deutschland 750|9,2; Kanada 521|15,4; Großbritannien 466|7,5; Italien 389|6,5; Frankreich 354|5,5.
Die wichtigsten Schwellenländer G5: China 6832 Gt|5,1 t; Indien 1586|1,4; Mexiko 400|3,7; Südafrika 369|7,5; Brasilien 338|1,7.

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle |
Indien
Langstreckenraketen
Reichweiten von Indiens Langstreckenraketen:  Grafik Großansicht
20.04.12   (400)
FR-Grafik: Reichweiten von Indiens Langstreckenraketen
Am 19.4.12 hat Indien erfolgreich die neue atomwaffenfähige Langstreckenrakete "Agni V" getestet. Mit einer Reichweite von 5000 km erfasst sie auch alle Großstädte in China. Experten gehen daher davon aus, dass die neue Langstreckenrakete vor allem zur Abschreckung und Eindämmung von China dienen soll, was sich einreiht in die Asienstrategie der USA, die Indien nicht zuletzt deswegen als Atommacht akzeptierte, obwohl Indien bisher den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat. Kritiker wenden u.a.ein, dass die immensen Aufwendungen für das Atomprogramm besser in die Entwicklung des immer noch von krasser Armut und Ungleichheit geprägten Landes investiert werden sollten.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: 50 Tonnen indisches Selbstbewusstsein [FR 20.04.12]

| Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag | Globale Agenda 21 |
Staatshaushalt
Staatshaushalt; Staatsfinanzen; öffentliche Haushalte; Ausgaben; Einnahmen; Finanzieungsleistung; Defizitquote / Infografik Globus 4874 vom 29.03.2012
29.03.12   (455)
dpa-Globus: Staats-Finanzen: Öffentliche Haushalte 2008 - 2012
Die Einnahmen (untere blaue Kurve) waren im Zeitraum 2008-2012 immer kleiner als die Ausgaben. Laut Maastricht-Kriterien soll das Staatsdefizit 3 % vom BIP nicht überschreiten. Diese Vorgabe wurde im Zeitraum 2008 - 2012 zweimal verletzt: 2009: 3,2 %, 2010: 4,3 %. Für 2012 wird prognostiziert: 1180 Mrd. € Einnahmen - 1200 Mrd. € Ausgaben = - 20 Mrd. € Saldo (-0,8 % vom BIP).

=> Datentabelle [xls]      Großansicht: Bezug

| BIP | Einkommensteuer | Konsum & Produktion |
Armutsgrenze
Armutsgrenze; weniger als 1,25 USD; Weltkarte  / Infografik Globus 4872 vom 29.03.2012
29.03.12   (392)
dpa-Globus: Unter der Armutsgrenze
Als Armutsgrenze definiert die Weltbank eine Einkommensschwelle von 1,25 US-Dollar pro Tag. Beim Millenniumsgipfel 2000 in New York hatte die Staatengemeinschaft im Rahmen der Millenniumsziele beschlossen, die Anzahl der in extremer Armut, d.h. unter der Armutsgrenze, Lebender bis 2015 im Vergleich zu 1990 zu halbieren. 1990 lebten 1,9 Mrd. Menschen (53 %) unter der Armutsgrenze, 2008 waren es 1,3 Mrd. (22 %). Damit ist das Millenniumsziel schon vorzeitig erreicht. Gravierend ist jedoch immer noch die Armut in Südasien (36 %) und vor allem in Subsahara-Afrika (47,5%).

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| Armut & Reichtum | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |
Ölförderung
1990-2035

27.03.12   (401)
SZ-Grafik: Ölförderung 1990-2035
Die Infografik zeigt die Entwicklung der weltweiten Produktion von Öl und Flüssiggas (in Millionen Barrel (Mb) pro Tag, ungefähre Werte durch Ablesen aus der Grafik) von 1990 (65 Mb) bis 2009 (81 Mb) und die Prognose bis 2035 (96 Mb), aufgeschlüsselt in 5 Kategorien (Prognose von 2009 bis 2035 in Mb):
- Erdölfelder in aktueller Produktion: Abfall von 68 auf 16
- noch zu erschließende Erdölfleder: Anstieg von 0 auf 31
- noch zu findendene Erdölfelder: Anstieg von 0 auf 22
- Flüssiggas: Anstieg von 11 auf 17
- unkonventionelle Ölvorkommen (Ölsande, Ölschiefer,...) : Anstieg von 2 auf 10.
    
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Der nächste Ölpreisschock [SZ 27.03.12, S.26]

| Erdöl | Erdgas |
Ernährungspyramide
Ernährungspyramide; Getränke; Gemüse; Früchte; Getreideprodukte; Kartoffeln; Hülsenfrüchte; Eiweiß; Milchprodukte; Flieisch; Fisch; Eier; Tofu; Öl; Fett; Nüsse / Infografik Globus 4857 vom 22.03.2012
22.03.12   (393)
dpa-Globus: Ernährungspyramide: Ausgewogen genießen
Die 6-stufige Ernährungspyramide veranschaulicht Aufbau und Zusammensetzung einer gesunden Ernährung. Die Basis bilden ungesüßte Getränke, darüber folgen 5 Portionen Gemüse und Früchte. Es folgen 3 Portionen reich an Kohlehydrate (Getreideprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte), darüber 3 Portionen mit viel Eiweiß (Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Tofu). Nur sparsam sollten stark Fett-haltige Lebensmittel (Öl, Fett, Nüsse) verzehrt werden; Süßes, Salziges und Alkohol sogar nur in sehr kleinen Mengen. Eine fleischarme Ernährung reduziert außerdem den Treibhausgasausstoß (Methan aus Viehzucht) und hilft so beim Klimaschutz.

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| Nahrung | Gesundheit |
Lebensmittelabfaelle
Lebensmittelabfaelle:  Grafik Großansicht
20.03.12   (389)
FR-Grafik: Vermeidbare Lebensmittelabfälle
Nach Daten des BMELV werden in Deutschland pro Jahr ca. 11 Millionen Tonnen (Mt) Lebensmittel weggeschmissen, darunter (in Mt): Handel 0,55; Industrie 1,85; Großverbraucher (vor allem Gastronomie) 1,9; Haushalte 6,67.
Von den vermeidbaren Lebensmittelabfällen in Haushalten (insgesamt 6,67 Mt) entfallen auf (in %): Gemüse 26; Obst 18; Backwaren 15; Speisereste 12; Milchprodukte 8; Getränke 7; Fleisch/Fisch 6; Teigwaren 5; Sonstige 3.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Wie unser Essen immer haltbarer wurde [FR 20.03.12]

| Nahrung | Gesundheit | Nachhaltigkeit |
Top-10-Manager-Gehälter

18.03.12   (391)
FAS: Top10-Gehälter von DAX-Konzern-Managern im Jahr 2011
Jahresgehalt in Millionen Euro: (1) Martin Winterkorn (VW): 17,4; (2) Dieter Zetsche (Daimler): 8,7;   (3) Peter Löscher (Siemens): 8,6;   (4) Josef Ackermann (Deutsche Bank): 8,0;   (5) Wolfgang Reitzle (Linde): 6,7;  (6) Jürgen Großmann (RWE): 6,4;   (7) Norbert Reithofer (BMW): 6,1;   (8) Herbert Hainer (Adidas): 5,9;   (9) Kasper Rorsted (Henkel): 5,4;   (10) Frank Appel (Deutsche Post): 5,2.
Im Jahr 2011 erzielten Manager der DAX-Konzerne wieder Spitzengehälter in Millionenhöhe, der VW-Chef mit 17,4 Millionen Euro* so viel wie kein Manager der DAX-Liga jemals zuvor. Dies rief breite Entrüstung hervor, nicht nur in der Bevölkerung, in der laut einer Umfrage 71 % Millionengehälter selbst für sehr erfolgreiche Manager für nicht gerechtfertig halten, sondern auch in weiten Kreisen von Investoren, Aktionärsschützern und Mittelständlern, die solch hohe Gehälter für völlig unangemessen halten.
* Vergleich: Das Gehalt von Winterkorn entspricht rund dem 300-bis 400-fachen eines einfachen Angestellten, dem 180-fachen eines Professors, dem 50-fachen der Bundeskanzlerin und dem 15-fachen des Nobelpreises. (Quelle: FAS 18.3.12, S.33)

| Armut & Reichtum |
Bruttoinlandsprodukt
2011
Bruttoinlandsprodukt; BIP Deutschland 2011; Bruttowertschöpfung; Konsum; Dienstleistungnen; Industrieproduktion; Löhne, Gehälter / Infografik Globus 4158 vom 31.03.2011
15.03.12   (398)
dpa-Globus: Das Bruttoinlandsprodukt 2011
Die Grafik präsentiert die drei möglichen Berechnungsmethoden (Entstehung; Verwendung; Verteilung) für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zusammen mit den BIP-Kennzahlen für das Jahr 2011 in Deutschland. Das BIP betrug rund 2571 Mrd. Euro (Datentabelle). Es wird international - trotz vielfältiger Kritik - immer noch als Gradmesser für die Leistungsfähigkeit eines Staates verwendet, obwohl es als Nachhaltigkeitsindikator ungeeignet ist. Alternativen zum BIP sind jedoch teils noch in der Entwicklung und wenig bekannt. Die bisherigen Ansätze werden eher als Ergänzung zum BIP und nicht ersatzweise verwendet.
  
 Datentabellen   Großansicht: Bezug 

| BIP | Indikatoren |
Einkommensvergleich
Frauen-Männer
Einkommensvergleich-Frauen-Männer; OECD-Länder-Vergleich / Infografik Globus 4848 vom 15.03.2012
15.03.12   (397)
dpa-Globus: Ungleich bezahlt
Laut einer OECD-Studie verdienen Frauen in Deutschland 21,6 % weniger als Männer, so viel weniger wie in keinem anderen Land in Europa. Nur etwas weniger ist das ungleiche Einkommen in Großbritannien (19,8), Finnland (19,7), Schweiz (19,5) und Österreich (19,4). Der OECD-Schnitt liegt bei 15,9 %. Unten in der Liste rangieren Irland (10,4), Polen (10,0), Griechenland (9,6), Belgien (8,9) und Norwegen (8,7).

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| Frauen | Armut & Reichtum |
Top20-Forbes-Liste
Die reichsten Menschen der Welt; Forbes-Rangliste; Alter, Herkunft; Unternehmen; Vermögen / Infografik Globus 4849 vom 15.03.2012
15.03.12   (396)
dpa-Globus: Die reichsten Menschen der Welt
Die neue Forbes-Liste der Superreichen umfasst weltweit 1226 Dollarmilliardäre, so viele wie nie zuvor. In der Infografik werden die Top20-Reichsten jeweils mit Alter, Herkunft, Unternehmen und Vermögen in Mrd. US-Dollar vorgestellt. Die Liste reicht von Carlos Slim Helú (Mexiko) auf Rang 1 (69 Mrd.) bis Michael Blomberg (USA) auf Rang 20 (22 Mrd.). Der reichste Deutsche ist Karl Albrecht auf Rang 10 mit einem Vermögen von 25,4 Mrd. Die Forbes-Liste enthält insgesamt 55 deutsche Milliardäre.

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| Armut & Reichtum |
Wassermagel
Wassernot:  Grafik Großansicht
13.03.12   (402)
FR-Grafik: Wassermangel in der Welt
Im Vorfeld des Weltwassertages am 22.03. informiert die Weltkarte über den Grad des Wassermangels in Regionen weltweit durch unterschiedliche Einfärbung:
Hellblau: geringe bis keine Wasserknappheit, u.a. Nordamerika, Europa.
Rot: Wassernotstand, u.a. Mexiko, Magreb, Arab.Halbinsel, Mongolei, Ostaustralien.
Beige: Wasserknappheit befürchtet, u.a. Südafrika, Türkei, Syrien, Iran, Mittelindien.
Oker: ökonomisch bedingte Knappheit, u.a. Peru; Subsahara; Nordindien.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Die Angst vor Wasser-Kriegen [FR 13.03.12] und beruht auf Daten des Weltwasserberichts (Kernaussagen), der eine gleichartige Weltkarte auf S.390 (pdf-S.17 in Volume 2 [42,3 MB]) zeigt.

| Wasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Ressourcenkonflikte |
Öllieferländer
DE-2011
Deutschlands Öl-Lieferanten; 2011; Öllieferländer; Ölimporte  / Infografik Globus 4829 vom 08.03.2012
08.03.12   (399)
dpa-Globus: Deutschlands Öl-Lieferanten
Im Jahr 2011 importierte Deutschland 90,5 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl, 3 % weniger als 2010. Der Preis für die Ölimporte stieg dagegen um 12 Mrd. € auf 53,7 Mrd. €, da der Durchschnittspreis pro Tonne von 446 € auf 593 € stieg. Russland bleibt mit 39,0 % das mit weitem Abstand wichtigste Öllieferland, es folgen Großbritannien (14,0 %), Norwegen (8,2 %), Kasachstan (8,1%) und Nigeria 6,0%. Diese Top5-Länder stellen zusammen bereits 3/4 der gesamten Ölimporte, alle 16 in der Tabelle gelisteten Länder 95,3 %.

  Datentabelle     Großansicht: Bezug

| Erdöl | Energieabhängigkeit |
Ökolandbau
Ökologischer Landbau in Deutschland; 1996 bis 2010; Anteil der Anbaufläche;  / Infografik Globus 4828 vom 08.03.2012
08.03.12   (395)
dpa-Globus: Ökologischer Landbau in Deutschland
Die Kurve zeigt den Anstieg des Anteils der Ökolandbaufläche an der gesamten landwirtschaftlich genutzen Fläche von 2,1 % im Jahr 1996 auf zuletzt 5,9 % im Jahr 2010, (991000 Hektar). Das erklärte Ziel der Bundesregierung eines 20 %-Anteils liegt damit noch in weiter Ferne. In der Deutschlandkarte sind die Bundesländer gemäß des Anteils in 5 Farbenabstufungen eingefärbt: von dunkelgrün (über 10 % in Brandenburg) bis hellgrün (unter 3,5 % in Niedersachsen).

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| Ökolandbau | Nahrung |
EE-Förderung
Förderung erneuerbarer Energien; Erneuerbare Energiegesetz (EEG); EE-Umlage pro kWh; Solaranlagen; Biomasse; Wasserkraft; Gas; Geothermie; Ökostrom-Anteil / Infografik Globus 4833 vom 08.03.2012
08.03.12   (394)
dpa-Globus: Förderung erneuerbarer Energien
Die rote Kurve zeigt den Anstieg des Ökostrom-Anteils von 3,6 % im Jahr 1990 auf 19,9 % im Jahr 2011. Der starke Anstieg liegt vor allem an der Förderung Erneuerbarer Energien (EE) nach dem EEG. Das Kreisdiagramm stellt die Verteilung der EEG-Umlage von insgesamt 3,59 Ct/kWh auf die EE-Arten dar (in Ct): Solaranlagen 1,86; Biomasseanlagen 0,84; Onshore-Windkraft 0,45; Offshore-Windkraft 0,04; Wasserkraft, Gas- und Geothermieanlagen: 0,04; Sonstige 0,37.

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| Erneuerbare Energien | EEG | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Geothermie | Ökostrom |
Peakoil

06.03.12   (390)
SZ-Grafik: Peak-Oil: Entwicklung der Ölförderung der 20 größten Ölproduzenten
In der Weltkarte sind die ölproduzierenden Länder, bei denen die Ölproduktion von 2005 bis 2010 zu- bzw. abgenommen hat, blau bzw. rot eingefärbt. Bei 11 von 20 Ländern wurde das Fördermaximum (Peak-Oil) vermutlich bereits überschritten. Vor allem im arabischen Raum sank die Ölförderung teils drastisch, gestiegen ist sie dagegen in Kanada (Abbau von Ölsanden), den USA, Brasilien, Angola, Russland, Kasachstan, Irak, Iran und China. => Datentabelle
Die Grafik ist abgedruck im Artikel "Angst vor dem Öl-Crash" [SZ 06.03.12, S.26], in dem der Energieexperte Jörg Schindler angesichts wahrscheinlicher Ölverknappung eine rechtzeitige Änderung des energie-und ressourcenverschwendenden Lebensstils anmahnt

| Erdöl | Konsum & Produktion | Energiewende | nachhaltige Energie |
Schahab3-Reichweite
Schahab3-Reichweite:  Grafik Großansicht
31.01.12   (385)
FR-Grafik: Reichweite der iranischen Mittelstreckenrakete Schahab-3
Das Schahab-Raketen-System hat Iran von China übernommen. Die Schahab-3 ist eine Mittelstreckenrakete mit einer Reichweite von 2000 km, die in der Nahost-Karte als Linie eingezeichnet ist. In dem von der Rakete erfassten Gebiet liegen u.a. folgende Staaten, die sich durch das Atomprogramm Irans bedroht sehen: Israel, Ägypten, Saudi-Arabien, Türkei, Russland, Pakistan und Indien. Manche Experten schätzen, dass Iran schon in etwa 2 Jahren in der Lage sein könnte, eine Atombombe zu bauen. Insbesondere Israel würde diese atomare Bedrohung vermutlich nicht hinnehmen und zuvor versuchen, kritische Atomanlagen, z.B. zur Urananreicherung, zu zerstören. Vor diesem Hintergrund wächst das Risiko, dass der Iran-Konflikt zu einem Krieg eskaliert.  

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Klassische Abschreckung [FR 31.01.12]

| Iran | Atomwaffen | Sicherheitsrat | IAEO |
Korea-Grenzen
Grenzen zwischen Nord- und Süd-Korea:  Grafik Großansicht
30.01.12   (386)
FR-Grafik: Grenzen zwischen Nord- und Süd-Korea
Der Koreakrieg von 1950 bis 1953 endete mit einem Waffenstillstand, der bis heute nicht zu einem offiziellen Friedensvertrag weiterentwickelt werden konnte. Seit 1953 trennt eine 248 km lange und durchschnittlich 4 km breite Demarkationslinie (demilitarisierte Zone entlang des 38.Breitengrads) Nord- und Südkorea, eine der am schärfsten bewachten Grenzen weltweit. Umstritten sind die Seegrenzen: die 1953 von den USA einseitig definierte Grenze verläuft nahe dem Festland. Nordkorea lehnt sie deswegen ab und hat eine deutlich weiter vom Festland entfernt verlaufene Grenze festgelegt. Diese kontroverse Grenzfestlegung hat immer wieder zu Konflikten geführt, zuletzt am 23.11.11, wo Artilleriegefechte zwei Tote und zahlreiche Verletzte forderten.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Nordkoreanisch mit Untertiteln [FR 30.01.12]

| Nordkorea | Sicherheitsrat |
Einkommensverteilung
Einkommensverteilung in Deutschland; 2011; Hauseinhaltseinkommen; Nettoeinkommen;  / Infografik Globus 4742 vom 26.01.2012
26.01.12   (415)
dpa-Globus: Einkommensverteilung in Deutschland 2011
Anteile (in %) der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen * in Höhe von:
[0: 14,1 [1100: 11,8  [1500: 14,4 [2000: 14,5 [2600: 23,2 [4000: 18,7 [7500: 3,4 (Legende)
* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträge u.a. abzgl. Steuern und Sozialabgaben
Im Bundesländervergleich ist Berlin besonders von Niedrigeinkommen (< 1100 €) betroffen: knapp 1/4 aller Haushalte. Die höchste Einkommensklasse (> 7 500 €) kommt in Baden-Württemberg mit einem Anteil von 4,5 % am häufigsten vor.

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| Einkommensteuer | Armut & Reichtum |
Migration-EU

26.01.12   (387)
SZ-Grafik: Migration in 6 EU-Ländern
Die Tabelle zeigt für die 6 bevölkerungsreichsten EU-Länder Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Polen, wieviel Ausländer im jeweiligen Staat aus den anderen 5 Staaten leben (in Tausend):
DE 1313, GB 1160; ES 983; FR 893; IT 229; PL 7.
=> Kreuz-Tabelle mit Einzel-/Summen-Zahlen [xls, 13 KB]
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Generation der Verlorenen [SZ 26.01.12, S.21]

| Migration | Bevölkerung |
Endenergieverbauch-2010
Energieanwendung-2010:  Grafik Großansicht
24.01.12   (381)
AGEB: Endenergieverbrauch-2010
Der Endenergieverbrauch betrug 2010 insgesamt 9060 PJ, die sich wie folgt auf die verschiedenen Energieanwendungen verteilen (in %, Vorjahr in ()): Mechanische Energie 36,4 (37,2); Raumwärme 30,7 (30,0); Warmwasser 4,3 (4,8), sonstige Prozesswärme 21,1 (20,2); Kälte 2,0 (2,0); Informations-u. Kommunikationstechnik 2,2 (2,3); Beleuchtung 3,3 (3,4);
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Pressedienst 01/2012: Breiter Energiemix in privaten Haushalten [AGEB 23.01.12]

| Endenergie |
Energieanwendung-2010
Endenergie-2010:  Grafik Großansicht
24.01.12   (380)
AGEB: Energieanwendung-2010
Der Endenergieverbrauch betrug 2010 insgesamt 9060 PJ, die sich wie folgt auf die Sektoren verteilen (in %, Vorjahr in ()): Verkehr 28,2 (29,2); Private Haushalte 28,5 (28,5); Industrie 28,1 (26,5); Gewerbe-Handel-Dienstleistungen 15,2 (15,8).
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Pressedienst 01/2012: Breiter Energiemix in privaten Haushalten [AGEB 23.01.12]

| Endenergie |
Landgrabbing
Landgrabbing: FR-Grafik
20.01.12   (377)
FR-Grafik: Landgrabbing
Laut einer neuen Studie der International Land Coalition (ILC) ist das EU-Ziel, bis 2020 den EE-Anteil im Verkehrssektor auf 10 % zu erhöhen, mitverantwortlich für wachsendes Landgrabbing vor allem in Afrika: 134 von insgesamt 203 Mio Hektar sollen dort den Besitzer gewechselt haben, überwiegend mit dem Ziel, Energiepflanzen für die Produktion von Biosprit anzubauen. Der mit Abstand größte Aufkäufer ist China.
Die Infografik zeigt den Anteil von Ackerflächen im Besitz von ausländischen Investoren/ Regierungen ausgewählter Länder (in %): Kongo 6, Rumänien 7, Sudan 8, Argentinien 10, Äthiopien 10, Australien 12, Sierra Leone 15, Uruguay 26.
  
Die Grafik ist abgeruckt im Artikel: Treibstoff statt Brott [FR 20.01.12,S.16]

| Nahrung | Hunger | Boden | Biomasse | Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
Bruttoinlandsprodukt
2001-2011
Die Leistung unserer Wirtschaft / Infografik Globus 4731 vom 19.01.2012
19.01.12   (383)
dpa-Globus: Die Leistung unserer Wirtschaft
Die Kurve zeigt den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (in Mrd.Euro, nominal*) von 2102 im Jahr 2001 auf 2570 im Jahr 2011. Nominal* ist das BIP mit Ausnahme 2009 (Finanz- und Wirtschaftskrise) in jedem Jahr gewachsen, am stärksten mit 5,0 % im Jahr 2007. Real* ist das BIP in 2 Jahren gesunken, 2003 um 0,4 % und 2009 um 5,1 %. Die 3 Säulendiagramme veranschaulichen die BIP-Aufteilung 2011 gemäß Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsrechnung.
* in Preisen des aktuellen Jahres (nominal) bzw. des Vorjahres (real), also ohne bzw. mit Abzug des Preisanstiegs (Inflation).

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| BIP | NWI | Konsum & Produktion | Nahrung |
Feinstaub:
Feinstaub: Was die Umweltzone bringt / Infografik Globus 4734 vom 19.01.2012
19.01.12   (382)
dpa-Globus: Feinstaub: Was die Umweltzone bringt
Durch Einführung der Umweltzone konnten in Berlin die Feinstaub-Emissionen um 10 Prozentpunkte (PP) reduziert werden, darunter 8 bzw. 2 PP bei Rußpartikeln bzw. Stickoxiden, verursacht durch Verkehr. Rund 80 % des Feinstaubs in der Luft rührt aber aus Quellen, die durch die Umweltzone nicht reduziert werden: Aufwirbelung/ Abrieb durch Verkehr (7 %); Verkehr außerhalb (9 %), übrige Quellen innerhalb (15%) und außerhalb (47 %) der Stadt.

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| Feinstaub | Chemikalien |
Endenergieverbrauch
Endenergieverbrauch-90-00-09,-fr-120112.jpg:  Grafik Großansicht
12.01.12   (376)
FR-Grafik: Endenergieverbrauch in Deutschland: Strom, Kraftstoffe und Wärme
Anteile der Endenergiearten am Endenergieverbrauch (EEV) in Deutschland in den Jahren 1990|2000|2009 in TWh (1 TWh = 1 Mrd. kWh = 3,6 PJ):
Strom 455|494|495;  Kraftstoffe 702|782|718;   Wärme 1474|1288|1202.
EEV-Summe: 2631|2564|2415; Verteilung 2009 (in %): Wärme 48,8; Kraftstoffe 29,7; Strom 20,5.
Fast die Hälfte des Endenergieverbrauchs (EEV) entfällt auf Wärme, darunter rund 4/5 auf die Klimatisierung von Gebäunden (rund 40 % vom EEV). Doch gerade die Wärmewende bleibt immer mehr hinter den gesteckten Zielen zurück, wie im Artikel "Die Energiewende scheitert im Heizungskeller [FR 12.01.12] analysiert wird, in dem die Grafik abgedruckt ist.

| Endenergie | Energieeffizienz | Energiesparen | Energiewende | EW-Wärme |
Strompreisentwicklung
Strompreisentwicklung:  Grafik Großansicht
09.01.12   (375)
FR-Grafik: Strompreisentwicklung 2004 bis 2012
Die Grafik zeigt den Anstieg der Stromkosten anhand von 3 verschiedenen Tarifen für einen 4-Personen-Haushalt bei einem Jahresverbrauch von 4000 kWh in Euro, jeweils im Februar, Jahr 2004 | 2012
a) Grundversorgungstarif (obere rote Kurve): 718 | 1047
b) günstigster Tarif des örtlichen Versorgers (mittlere dunkelblaue Kurve): 688 | 954
c) günstigster verfügbarer Tarif ohne Vorkasse (untere hellblaue Kurve): 666 | 782
Rechenbeispiel: Die Stromkosten sind i.d.R. die Summe aus einer Grundgebühr (z.B. 84 €) und den Verbrauchskosten (z.B. 4000 kWh * 0,25 €/kWh):  84 € + 1000 € = 1084 €.

Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Der verschaukelte Stromkunde [FR 09.01.12]

| Strom |
Rohölexporte-Iran

09.01.12   (374)
SZ-Grafik: Rohölexporte Irans im 1. Halbjahr 2011
Insgesamt 2,5 Millionen Barrel (Mb) Rohöl exportiert der Iran im Durchschnitt pro Tag, das sind 3,0 % des weltweiten täglichen Ölbedarfs von 82,6 Mb. Irans Ölexporte verteilen sich so auf die Länder (in %):
EU 18 (davon Italien 7, Spanien 6); China 22, Japan 14, Südkorea 10, Indien 13, Türkei 7, Sonstige 16.
  
Die Grafik ist abgedruck im Artikel: Geschäfte mit dem Gottesstaat [SZ 09.01.12, S.7]

| Erdöl | Iran |
Armut-DE-2010
Armut in Deutschland / Infografik Globus 4703 vom 05.01.2012
05.01.12   (384)
dpa-Globus: Armut in Deutschland
In der Deutschlandkartesind die Bundesländer gemessen an ihrer Armutsgefährdungsquote* (in %) im Jahr 2010 nach 4 Kategorien eingefärbt:
> 18: Mecklenburg-Vorpommern; Bremen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Berlin
18-15,1: Niedersachsen; NRW; Thüringen, Brandenburg
15-12: Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
< 12: Baden-Württemberg, Bayern.
Die Tabelle listet den Anstieg/ Rückgang der Armutsgefährungsquote* 2010 im Vergleich zu 2005 (in Prozentpunkten): Anstieg in NRW (1), Rheinland-Pfalz (0,6), Schleswig-Holstein (0,5), Baden-Württemberg (0,4), Sachsen (02). In allen anderen Ländern ist die Quote gesunken, am stärksten in Brandenburg (-2,9), Sachsen-Anhalt (-2,6), Hamburg (-2,4).
* Anteil der Einwohner, die weniger als 60 % des Median-Einkommens haben
 
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| Armut & Reichtum |
Naturkatastrophen-2011

05.01.12   (373)
SZ-Grafik: Naturkatastrophen 2011
Nach Daten des weltgrößten Rückversicherers Munich Re ist 2011 das Jahr mit den bisher höchsten Schadenskosten durch Naturkatastrophen: 380 Mrd. USD, darunter mit 210 Mrd. die teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten, das Erdbeben mit Tsuami am 11.3. in Japan (ohne Schäden durch die Atomkatastrophe in Fukushima). Mit deutlichem Abstand folgen die Jahre 2005 (260 Mrd., Hurrikane) und 1995 (250 Mrd., Erdbeben in Kobe). In der Weltkarte sind die Orte der 21 folgenschwersten Ereignisse 2011 nach vier Kategorien farbig markiert und Infokästen bieten Kenndaten zur jeweiligen Katastrophe.
 
Datentabelle zu 21 Naturkatastrophen/ Großansicht der Weltkarte

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Tsunami | Vulkane | Hochwasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Energieimporte-DE-2010

02.01.12   (372)
SZ-Grafik: Öl-Schifftransportrouten und Energieimporte Deutschlands 2010
Vor dem Hintergrund der Drohung Irans, bei Verschärfung der Sanktionen die Straße von Hormus zu blockieren, bietet die Weltkarte einen Überblick über die wichtigsten Schiff-Transportrouten von Erdöl und kritischen Meerengen (Transportvolumen in Mb/Tag): Straße von Hormus 15,5; Straße von Malakka 13,6; Bab el- Mandeb 3,2; Bosporus 2,9; Sueskanal 1,8.
Im Durchschnitt rund 19 % des weltweiten Ölbedarfs (82,6 Mb/Tag) werden durch die Straße von Hormus per Öltanker transportiert, eine Blockade der Meerenge würde den Ölpreis in die Höhe treiben. Die Ölversorgung Deutschlands wäre durch eine Blockade direkt nur wenig betroffen, weil nur 1,6 % der Ölimporte Deutschlands (insgesamt 93,3 Mt) durch die Meerenge transportiert werden. Indirekt würde aber ein starker Anstieg des Ölpreises die Konjunktur in Deutschland dämpfen.
Top12-Öllieferländer (Alpha-2-Code), in Millionen Tonnen (Mt) Rohöl: (1) RU 33,7  (2) GB 13,1  (3) NO 8,8  (4) KZ 8,0  (5) LY 7,2  (6) AZ 3,7  (7) NG 3,0  (8) SY 2,6  (9) EG 1,9  (10) DK 1,7  (11) IR 1,5  (12) DZ 1,0. 
Nach Öl ist Gas die 2.wichtigste Importenergie Deutschlands. Dazu zeigt die Weltkarte die bisherigen 3 Haupt-Pipelines (von Russland nach Deutschland: Nord Stream, Jamal, Druschba) und die Top3-Gas-Lieferländer (in EJ): Russland 1,46; Norwegen 1,31; Niederlande 0,8.  
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Persischer Poker. Märkte reagieren nervös auf Blockade-Drohung Teherans [SZ 02.01.12, S.19]

| Energie | Erdöl | Erdgas | Energieabhängigkeit | Primärenergie | Iran |
  

erstellt: 31.03.17/zgh Archiv-Übersicht Vorjahr 2012 Folgejahr

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