Dreimal Lohn
04.04.13
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dpa-Globus 5597: Dreimal Lohn
Die Summe Nettolohn + Steuern + Sozialabgaben wird mit "Arbeitnehmerentgelt" bezeichnet und nicht mit "Bruttolohn", wie die Bezeichnung "Brutto" suggeriert. Stattdessen ist der "Bruttolohn" jener Betrag, von dem prozentual Lohnsteuer und Sozialversicherungen (Renten-(RV), Arbeitslosen-(AV), Kranken-(KV); Pflege-Versicherung (PV)) berechnet werden. Grund für die missverständliche Bezeichnung ist die Aufteilung der Sozialabgaben in einen Arbeitgeber-| Arbeitnehmeranteil (in % vom Bruttolohn, in etwa hälftig):
RV 9,45|9,45; AV 1,5|1,5; KV 7,3|8,2; PV 1,025|1,025 (+ 0,25 für Kinderlose). In der Lohnabrechnung für die Arbeitnehmer ist nur ihr Anteil - in etwa die Hälfte - an den Sozialabgaben aufgeführt. Auch nicht ausgewiesen ist die Unfallversicherung; deren Kosten durch die Unternehmen in einem nachträglichen Umlageverfahren als Jahresbeitrag bezahlt werden: im langjährigen Durchschnitt etwa 1,3 % der Arbeitnehmerentgelte.
Durchschnittswerte 2012 für abhängig Beschäftige: Arbeitnehmerentgelt 3101 € (100 %); Bruttolohn 2536 € (81,8 %); Nettolohn 1691 € (54,5 %). Vom ursprünglich Verdienten werden also 54,5 % an die Arbeitnehmer ausgezahlt, die restlichen 45,5 % vereinnahmt der Staat und finanziert davon in erster Linie das Sozialsystem. (Hintergrund: Lohnquote, Staatsquote)
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soziale Ungleichheit
01.04.13
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FAS-Themenseite: Soziale Ungleichheit, sinkende Aufstiegschancen
Im Vorfeld der Bundestagswahl am 22.9.13 geraten Fragen nach sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit immer mehr in den Fokus. Zu diesem Kontext bietet die FAS eine Themenseite mit einem ergiebigen Hintergrundtext und folgenden Infografiken:
1) sinkende Einkommensungleichheit (Gini-Koeffizient)
2) Einkommensungleichheit: DE < EU-Schnitt (Quotient oberes/unteres Fünftel)
3) sinkende Vermögensungleichheit (Dezil-Entwicklung)
4) Vermögensverteilung: wachsender Anteil der Reichen (Dezile: 1.-5 | 6.-9.
5) sinkende Aufstiegsmöglichkeiten (Auf-/Abstieg zwischen Einkommensklassen)
6) sinkende Aufstiegsmöglichkeiten (Auf-/Abstieg bei Gering-/ Gutverdienern)
Die Infografiken sind eingelinkt im Artikel: Der Aufstieg ist bedroht [FAS 01.04.13]
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Armutsquote
28.03.13
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FR-Infografik: Armutsgefährdungsschwelle und -quote in der EU 2010
Die Armutsgefährdungsquote wird in der EU relativ definiert als Anteil der Menschen des jeweiligen Staates mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle (= 60 % des Median-Einkommens). Diese Schwelle (für Singles) liegt in Deutschland bei 11426 € und variiert von 1270 € in Rumänien bis 19523 € in Luxemburg. Die höchsten Quoten (in %) haben Bulgarien (22,3); Rumänien (22,3), Spanien (21,8), Griechenland (21,4), Litauen (20,0), Italien (19,6); die niedrigsten Tschechien (9,8), Niederlande (11,0), Österreich (12,6), Slowenien (13,0), Dänemark (13,0), Slowakei (13,6). => Datentabelle (xls)
Diese relative Definition von Armut ist fragwürdig, da z.B. bei gleichmäßigem Sinken der Einkommen etwa infolge einer Rezession die Quote nahezu gleichbleibt.
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel:
Wer ist arm? Kommt drauf an [FR 28.03.13]
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Innovationskraft
27.03.13
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FR-Infografik: Innovationskraft-Index
Beim neuen Innovations-Leistungsindex der EU- Kommission, einem Wert zwischen 0 (extrem schlecht) und 1 (maximal gut), führen Schweden, Deutschland, Dänemark, Finnland und die Niederlande mit Werten von ca. 0,75 bis 0,65. Krisenländer wie Griechenland, Zypern,
Spanien, Portugal und Italien rangieren unter dem EU-Durchschnitt von ca. 0,55. Der Index wird aus 25 Indikatoren berechnet, u.a. Anzahl neuer Patente, Einnahmen
aus Lizenzen, Ausstattung
von Universitäten und Forschungseinrichtungen,
Investitionen in Forschung, Entwicklung
und Bildung.
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel:
Nord-Süd-Gefälle bei Innovationskraft [FR 27.03.13]
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Erdöl-Prognosen
26.03.13
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FR-Infografik: Prognosen zur Erdölförderung
Während die IEA in ihrem WEO 2012 einen weiteren Anstieg der weltweiten Erdöl-Förderung auf fast 100 Mb/Tag aufgrund neuer Fördermethoden wie Fracking für realistisch hält, prognostiziert die Energy Watch Group (EWG) in ihrer neuen Studie das Überschreiten des Fördermaximums (Peak-Oil) schon in naher Zukunft und danach ein Absinken auf unter 50 Mb/Tag bis 2030.
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel:
Endspiel um die Öl- und Gasvorräte [FR 26.03.13]
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