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Jahrgang*:  Alle 2006   2007   2008   2009  
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Basisdokumente:   
Agenda 21   Brundtland-Bericht
Global denken, lokal handeln:   Globale Agenda 21   Lokale Agenda 21

 

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Aktuelles / Archiv (die jüngsten 20 Datensätze)


01.03.10   (75)
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Damit sich Arbeit lohnt. Expertise zum Abstand zwischen Erwerbseinkommen und Leistungen nach dem SGB II
In der Debatte um Hartz IV und Sozialleistungen ist ein häufiges Argument, der Lohnabstand zwischen Erwerbseinkommen und Sozialleistungen sei zu gering und Bezieher von Transferleistungen daher wenig motiviert, sich eine Erwerbsarbeit zu suchen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigt in einer Expertise anhand verschiedener Fallbeispiele (unterschiedliche Haushaltstypen, verschiedene Niedriglohngruppen) unter Einbeziehung aller relevanten Einkommenskomponenten (Erwerbseinkommen, Kindergeld, Wohngeld, Kinderzuschlag, Aufstockung nach SGB II), dass der Lohnabstand zwischen niedrigem Erwerbseinkommen und Hartz IV-Leistungen 12 % bis 56 % beträgt. Gering ist der Lohnabstand überwiegend bei Eheparen mit 2 oder mehr Kindern, groß bei Alleinstehenden.
 
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Stellungnahme,   Expertise: Download (pdf, 1,2 MB)

| Armut & Reichtum |
Biogaseinspeisung
Biogaseinspeisung: Abschlussbericht von Fraunhofer UMSICHT
18.02.10   (74)
Fraunhofer UMSICHT: Biogaseinspeisung ins Erdgasnetz
Laut Abschlussbericht des vom BMBF geförderten Verbundprojekts "Biogaseinspeisung“, koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, können durch Einspeisung von Biogas 4 bis 15 Mio. t CO2-Äquivalent an Treibhausgasen vermieden werden- abhängig von der Nutzungsroute. Dabei gehen sie von einem theoretischen Biogas-Einspeisepotenzial von 2,1 Mrd. m³ im Jahr 2020 aus. Wird zusätzlich Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen eingesetzt, können bis 2020 sogar 3,9 Mrd. m³ Biogas erzeugt und dadurch Treibhausgase von 6 bis 17 Mio. t CO2-Äquivalente eingespart werden. Infrastrukturelle Hemmnisse bei der Erschließung des Biogaspotenzials in Deutschland sind nach Einschätzung der Experten nicht vorhanden bzw. können durch sorgfältige und detaillierte Planung überwunden werden.

Informationen /diverse Download-Angebote     

| Biomasse | NaWaRo | Erneuerbare Energien |
Wohlfahrtsindex-NWI
Diefenbacher: Wohlfahrtsmessung in Deutschland
Februar 10   (73)
H. Diefenbacher et. al.: Wohlfahrtsmessung in Deutschland. Ein Vorschlag für einen nationalen Wohlfahrtsindex (NWI)
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eignet sich nicht als Maß für Lebensqualität und Wohlstand. Daher versuchen Wissenschaftler seit einigen Jahren, dafür geeignete Indikatoren und Meßwerte zu definieren. In Deutschland hat ein vom UBA gefördetes Projekt der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und der Forschungsstelle für Umweltpolitik Berlin den Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) definiert, der z.B. im BIP vernachlässigte Wohlfahrtsleistungen (u.a. häusliche Arbeit, Erziehung und Pflege, Ehrenamtl) positiv einbezieht. Negativ bilanziert werden dagegen Schäden (z.B. Luft, Boden, Gewässer, Gesundheit, Verkehr) und die Verringerung des Naturkapitals (Boden, Wälder, Ressourcen, Artenvielfalt, Klima). Auch soziale Faktoren wie Verteilungsgerechtigkeit, öffentliche Ausgaben für das Gesundheits- und Bildungssystem sowie Kriminalität werden im NWI bilanziert
  
Studie:  Download (pdf, 2,6 MB)

| NWI | BIP | UGR | HDI | Nachhaltigkeit |
Energiewende
DLR-Studie
31.12.09   (71)
UBA (DLR, Ecofiys): Die Rolle von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in globalen Energieszenarien
Laut Studie "Role and Potential of Renewable Energy and Energy Efficiency for Global Energy Supply", die vom DLR und von Ecofys im Auftrag des UBA erstellt wurde, gibt es beachtliche bisher nicht genutzte Potenziale zum Ausbau erneuerbarer Energien, zur Steigerung der Energieeffizienz sowie für Verhaltensänderungen, die zusammen den energiebedingten CO2-Ausstoß deutlich senken könnten. Zur Realisierung dieses Potenzials müssen aber vielfältige ökonomische, infrastrukturelle und politische Schwierigkeiten überwunden werden. Unterstützend werden die vermutlich steigenden Kosten fossiler Energien wirken, da dadurch die meisten Techniken zur Erzeugung von Ökostrom bis spätestens 2030 wettbewerbsfähig werden.
  
Überblick  Kurzfassung (deutsch, 0,4 MB)  Kurzfassung (engl., 0,4 MB)
Langfassung (engl. 2,5 MB)

| Energiewende | Energieeffizienz | Erneuerbare Energien | Energiesparen | Ökostrom |
Energierohstoffe-2008
BGR: Energierohstoffe 2009 / Datenstand: 2007
01.12.09   (70)
BGR: Kurzstudie 2009: Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen (Datenstand: Ende 2008)
Jeweils zum Ende eines Jahres stellt die BGR die vorläufigen zentralen Daten mit Stand Ende des Vorjahres zu Ressourcen und Reserven, Produktion und Verbrauch von Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernbrennstoffen (Uran, Thorium) zu einer Kurzstudie zusammen. Einige wichtige Ergebnisse im Überblick:
Auch 2008 ist Erdöl der wichtigste Energierohstoff. Es zeichnet sich allerdings eine Verknappung bei konventionellem Erdöl ab. Erdgas ist noch so ausreichend vorhanden, dass es noch über Jahrzehnte den Bedarf decken wird. Noch größer ist das Potenzial von Kohle. Bei Kernbrennstoffen ist in den kommenden Jahrzehnten kein Engpass bei der geologischen Verfügbarkeit zu erwarten.
  
BGR-Kurzstudie 2009:  Überblick    Download [pdf, 2,2 MB]

| Erdgas | Erdöl | Kohle | Atomenergie | Fossile Energien | Primärenergie |
Daten-Umwelt-2009
UBA: Daten zur Umwelt
Dezember 09   (68)
UBA-Datensammlung: Daten zur Umwelt, Ausgabe 2009
Das Umweltbundesamt (UBA) berichtet regelmäßig über die Entwicklung des Umweltzustandes in Deutschland und trägt damit zur Berichtspflicht der Bundesregierung über den Umweltzustand in Deutschland bei. Die Datensammlung auf CD-ROM umfasst alle Gebiete des Umweltschutzes, von der Luftreinhaltung über die Gewässerqualität bis hin zu Abfallwirtschaft und zum Ressourcenschutz sowie Lektüretipps und Links. Sie bildet die Website "Daten zur Umwelt" ab, die laufend aktualisiert wird.
   
UBA: Broschüre, CD-ROM, Faltblatt, Printfassung / Bestellung, Download

| Energie/ Ressourcen | Gesundheit | Boden | Müll/Recycling | Treibhausgase | Erneuerbare Energien | Ökostrom | Primärenergie | Mobilität/Verkehr | Bio-Vielfalt | Wasser | Ökolandbau | Natur & Umwelt |
Kopenhagen-Diagnose
Klimabericht: Kopenhagen-Diagnose
24.11.09   (65)
PIK et.al.: The Copenhagen Diagnosis: Updating the World on the Latest Climate Science
Als Warnung an den Weltklimagipfel vom 7.-18.12.2009 in Kopenhagen haben 26 führende Klimawissenschaftler* den aktuellen Stand und die jüngsten Daten der Klimaforschung im neuen Klimareport "Kopenhagen-Diagnose" zusammengestellt. Laut Report geht die globale Erwärmung nahezu ungebremst weiter und daher werden einige Folgen der Klimaerwärmung schneller und intenstiver ausfallen als bisher angenommen. Das Eis der Polkappen und in den Gletschern auf Grönland und in den Gebirgen schmilzt schneller als vorausgesagt, daher steigt der Meeresspiegel stärker als in den Szenarien aus dem letzten Weltklimabericht des IPCC (2007): dort waren etwa 50 cm bis zum Jahr 2100 veranschlagt worden, nach den neuen Daten werden es etwa 100 bis maximal 200 cm sein, mit einem weiteren Anstieg um mehrere Meter in den folgenden Jahrhunderten. Die Gefahr, dass Kipp-Punkte im Klimasystem ausgelöst werden, ist weiter gewachsen. Soll die Klimaerwärmung unterhalb der 2 °C-Schwelle bleiben, müssen die globalen Treibhausgas-Emissionen spätestens 2015 bis 2020 ihren Gipfel überschreiten und danach schnell fallen bis auf nahe Null noch in diesem Jahrhundert. Bereits bis 2050 muss der CO2-Ausstoß pro Kopf im weltweiten Durchschnitt auf weit unter 1 Tonne CO2 reduziert werden.
* Die meisten Wissenschaftler waren Autoren des IPPC-Klimaberichts 2007
  
Kurzdarstellung: die zentralen Fakten im Überblick [deutsch, pdf, 137 KB]
Website zum Report:  Übersicht/ Zusammenfassung Downloads  (engl.)
Download-Report (engl): hohe (23,3 MB)  niedrige (3,3 MB) Auflösung
Daten/ Statistiken im Report: Download (4,4 MB)

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimawandel | Klimawandelfolgen | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Treibhausgase-2008
WMO-GHG-Bulletin
23.11.09   (72)
WMO: Greenhouse Gas Bulletin. The State of Greenhouse Gases in the Atmosphere Using Global Observations through 2008
Jedes Jahr etwa im November publiziert die World Meteorological Organization (WMO) ihr Treibhausgas-Bulletin, in dem die Entwicklung der wichtigsten Treibhausgase (Greenhouse-Gas (GHG)) im Vorjahr bilanziert wird. Laut GHG-Bulletin 2009 sind die Treibhausgase im Jahr 2008 auf neue Höchststände gestiegen, darunter Kohlendioxid (carbon dioxid) CO2: 385,2 ppm; Methan ( methane) CH4: 1797 ppb, Lachgas (nitrius oxid) N2O: 321,8 ppb. Im Vergleich zur vorindustriellen Zeit (1750) ist CO2 um 38 %, Methan um 157 % und Lachgas um 19 % gestiegen. Das mit Abstand wichtigste Treibhausgas ist CO2 mit einem Anteil von 63,5 % am menschgemachten Treibhauseffekt und sogar 85 % an seinem Anstieg. Die Hauptquellen des CO2 sind die Verfeuerung fossiler Brennstoffe (31,6 Gt CO2 in 2007) und die Entwaldung /veränderte Landnutzung (1,8 bis 9,2 Gt CO2 pro Jahr im Zeitraum 2000- 2005).
  
WMO GHG-Bulletin: Download (pdf,  3,2 MB)

| Treibhausgase | Treibhauseffekt |
Weltbevölkerungsbericht-2009
Weltbevölkerungsbericht 2009: DSW-Download
18.11.09   (64)
DSW: Weltbevölkerungsbericht 2009: Eine Welt im Wandel: Frauen, Bevölkerung und Klima.
Industrialisierung und Bevölkerungswachstum haben ab 1950 zu einem beschleunigten Anstieg der weltweiten Treibhausgas-Emissionen geführt. Ein langsameres Bevölkerungswachstum könnte Ländern nennesnwert helfen, sich kurz- und mittelfristig besser an die Folgen der Klimaerwärmung anzupassen, und langfristig den Treibhausgas-Ausstoß zu reduzieren. Würde die Weltbevölkerung bis 2050 statt auf 9,1 Mrd. nur auf 8 Mrd. Menschen anwachsen, könnten ca. 1 bis 2 Mrd. Tonnen CO2 eingespart werden. Auch die drohende Verknappung natürlicher Ressourcen wie Wasser und Ackerland könnte durch ein verringertes Bevölkerungswachstum vermindert werden. Besonders betroffen von den Folgen des Klimawandels sind Frauen in armen Ländern. Umgekehrt sind Frauen und Mädchen auch der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung, da ihre bessere Bildung und Gesundheit Voraussetzung für kleinere und gesündere Familien sind.
  
DSW: Presseinfos       Bericht-Kurzfassung: Download  [pdf; 2,4 MB]

| Bevölkerung | Klimawandel | Treibhausgase | Millenniumsziele | Frauen | Nachhaltigkeit |
Niedrigenergiehaus
Energieeffizienz bei Neubauten: BINE basisEnergie 14
27.10.09   (63)
BINE: Beim Neubau auf Energieeffizienz setzen
Mit Planung und Bau eines neuen Hauses wird über dessen Energieverbrauch auf Jahrzehnte entschieden. Da mit steigenden Energiekosten zu rechnen ist, sollte eine größtmögliche Energieeffizienz des Neubaus von Beginn an erzielt werden, zumal eine spätere Nachrüstung meist im Vergleich viel teuer wird. Die Mindestanforderungen der neuen Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV-2009) können in der Praxis mit bereits bewährten Methoden deutlich überboten werden. Ziel sollte das Passivenergiehaus oder sogar ein Energieplus-Haus sein, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht.
Das neu aktualisierte BINE-Info stellt Aspekte vor, die entscheidend sind für einen möglichst geringen Energieverbrauch von Gebäuden: geeignetes Grundstück, kompakte Bauweise, Wärmedämmung, Fenster, Wärmebrücken vermeiden, dicht Hülle, effektive Heizung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Nutzung erneuerbarer Energien.
  
BINE basisEnergie 14: Download [pdf, 0,5 MB]

| Energiesparen | Energieeffizienz | EW-Wärme |
Nachwachsende_Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe: ima-Sachinformation
26.10.09   (62)
ima: Nachwachsende Rohstoffe. Aus dem Kreislauf der Natur
DIN A4, 20 Seiten, kostenlos, max. jeweils 2 Exemplare pro Klasse
Die Sachinformation veranschaulicht mit zahlreichen Farbfotos, Tabellen und Illustrationen Informationen rund um nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo): von Stärke, über Pflanzenfasern und Heilstoffe bis zu Biokraftstoffen. Durch Forschung und Weiterentwicklung hat sich das Spektrum ihrer Anwendungen seit der ersten Auflage des Sachinfos 2006 stark ausgeweitet. In der Neuauflage 2009 wurden daher nicht nur die Zahlen aktualisiert, sondern auch neue Aspekte der energetischen und stofflichen Nutzung nachwachsenden Rohstoffen berücksichtigt.
  
ima-Sachinformation "Nachwaschende Rohstoffe": Download [pdf, 1,9 MB]

| NaWaRo | Biomasse |
Weltagrarbericht-2009
Weltagrarbericht 2009
Oktober 09   (66)
Weltagrarrat: Wege aus der Hungerkrise - die Erkenntnisse des Weltagrarbericht und seine Vorschläge für eine Landwirtschaft von morgen
Zum Weltagrarbericht, den der Weltagrarrat (IAASTD) sein 2008 jedes Jahr herausgibt, wurde eine deutschsprachige Website erstellt, die aktuelle Nachrichten und Hintergrundinfos zum Weltagrarbericht bereitstellt. Themen sind u.a. die Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft, Anpassung an den Klimawandel und Schonung von  Ressourcen. Die zentralen Ergebnisse des Weltagrarberichts wurden zu einer 42-seitigen Broschüre zusammengestellt, die als Printversion bestellt oder als pdf-Datei runtergeladen werden kann.
  
Broschüre:  Infos    Download:   niedrige [2,5 MB], hohe [28 MB] Auflösung

| Nahrung | Hunger | Globale Agenda 21 | Treibhausgase | Klimawandel |
WBGU-Budgetansatz
WBGU-Sondergutachten 2009: Budgetansatz
01.09.09   (57)
WBGU: Kassensturz für den Weltklimavertrag: Der Budgetansatz
Mit seinem Sondergutachten 2009 stellt der WBGU einen neuartigen Ansatz zur Eindämmung der Klimaerwärmung vor: Für den Zeitraum bis 2050 werden rund 750 Mrd.Tonnen CO2 als Obergrenze für den noch zulässigen kumulierten Treibhausgasausstoß aller Staaten festgelegt. Dieses Globalbudget wird dann proportional zur Bevölkerungsstärke auf die einzelnen Staaten verteilt. Für die Industrienationen ist das so berechnete jeweilige nationale Emissionsbudget weitaus geringer als ihr derzeitiger Treibhausgasausstoß, viele Entwicklungsländer und manche Schwellenländer können ihren Ausstoß jedoch noch ausweiten bzw. überschüssige Emissionsrechte im Rahmen eines weltweiten Emissionshandels an Industrienationen verkaufen. Setzt sich der gegenwärtige weltweite CO2-Ausstoß von rund 30 Mrd. Tonnen CO2 pro Jahr ungebremst fort, wäre das Globalbudget bereits in 25 Jahren ausgeschöpft. Der weltweite Treibhausgasausstoß muss also schnell und drastisch sinken, wenn die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden soll, damit die Gefahr katastrophaler Folgen der Klimaerwärmung verringert wird.

Sondergutachten 2009:  Presseerklärung   Bestellung   Download [2,4 MB]

| Klimawandel | Treibhausgase | Emissionshandel | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll |
IPCC-4.Weltklimabericht
UBA: Klimaänderung. Darstellung des IPCC-Klimaberichts 2007
01.09.09   (60)
UBA: Klimaänderung: Wichtige Erkenntnisse aus dem 4. Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (IPCC)
Klimaexperten des Umweltbundesamtes (UBA) fassen die wichtigsten Erkenntnisse des IPCC-Weltklimaberichts 2007 zusammen und stellen sie für Laien verständlich dar, so dass die Broschüre auch gut geeignet ist für den Einsatz in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.
Dargestellt werden u.a. die naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels, Szenarien zu künftigen Klimaänderungen und Folgen des Klimawandels z.B. auf die Ökosysteme in einzelnen Regionen der Erde und auf die Gesundheit der Menschen, auch für Deutschland. Beschrieben werden außerdem Politiken und Instrumente zur Minderung der Klimaerwärmung sowie Maßnahmen zur Anpassung an das bereits erreichte und noch zu erwartende Ausmaß an Klimaerwärmung.
 
Download Langfassung [pdf, 1,1 MB]

| IPCC-Bericht | IPCC | Klimawandel | Treibhausgase |
Stromversorgung
UBA-Studie: nachhaltige Stromversorgung
September 09   (67)
UBA-Studie: Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Entwicklung einer nachhaltigen Stromversorgung
Laut UBA-Studie kann eine sichere Stromversorgung ohne Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken und ohne fossile Kraftwerke, die keine KWK aufweisen, erreicht werden durch gesteigerte Energieeffizienz, Ausbau der erneuerbaren Energien und derKWK bei parallel ablaufendem Atomausstieg. CCS auf Basis fossiler Energieträger sind nach Einschätzung des UBA aus verschiedenen Gründen (u.a.Effizienzverlust, erhöhter Brennstoffverbrauch, geringe Speicherkapazitäten) nicht nachhaltig. Eine weitere Studie vom Büro für Energiewirtschaft und technische Planung in Aachen (BET) zeigt, dass es die von der dena prognostizierte Stromlücke nicht geben muss, wenn die Energiewende konsequent verfolgt wird.
  
Studie:  Überblick/ Download-Angebote

| Strom | Ökostrom | Erneuerbare Energien | Energieeffizienz | KWK | CCS-Technologien | Atomenergie | EW-Strom | nachhaltige Energie |
DSW-Datenreport
DSW-Datenreport 2009
31.08.09   (58)
DSW: DSW-Datenreport 2009: Soziale und demographische Daten zur Welbevölkerung
Der Datenreport liefert für über 180 Länder und die einzelnen Regionen der Erde neueste Daten zu allen wichtigen Indikatoren der Bevölkerungsentwicklung, darunter: Bevölkerungszahl, Geburtenrate, Lebenserwartung, Zahl der HIV-Infizierten, Bevölkerungsprojektion für das Jahr 2050. Neu hinzugekommen sind folgende Indikatoren: Anteil der HIV-infizierten Jugendlichen, Anteil der Bevölkerung, der von weniger als 2 US-Dollar pro Tag lebt; CO2-Emissionen pro Kopf.
Das Schwerpunktthema des Reports ist eine Zwischenbilanz, in wie weit das auf der Weltbevölkerungskonferenz 1994 in Kairo von 179 Staaten beschlossene Aktionsprogramm zur internationalen Bevölkerungspolitik umgesetzt wurde. Der Handlungsbedarf ist nach wie vor riesig und einige wesentliche Ziele des Programms werden voraussichtlich nicht wie geplant bis 2015 erreicht werden. Hauptgrund dafür sind mangelnder politischer Wille und in der Folge fehlende Gelder.

Weitere Informationen    Datenreport 2009 [pdf, 780 KB]

| Bevölkerung | Millenniumsziele | Gesundheit | Hunger | Armut & Reichtum |
Repowering
DStGB: Repowering von Windenergieanlagen
31.08.09   (61)
DStGB: Repowering von Windenergieanlagen - Kommunale Handlungsmöglichkeiten
Beim Repowering werden ältere Windkraftanlagen an Land durch moderne ersetzt. Dadurch können die bisherigen, meist besonders ergiebigen Standorte effizienter genutzt und die gesamte Windkraftleistung deutlich gesteigert werden - ohne das Landschaftsbild nennenswert zu verschlechtern oder zeitaufwendige und konfliktträchtige Genehmigungsverfahren an neuen Standorten zu beginnen.
Ein neuer Leitfaden des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) zeigt die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen beim Repowering anhand konkreter Beispiele auf, verbunden mit Hinweisen zur planungsrechtlichen Absicherung. Die Dokumentation entstand aus einem Projekt, das vom DStGB sowie dem BMU und BMVBS initiiert und von der kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N durchgeführt wurde.

Weitere Informationen    DStGB-Dokumentation N° 94 [pdf, 780 KB]

| Windenergie | Ökostrom |

Plan_B_2050
Klimaschutz: Plan B 2050. Energiekonzept bis 2050 / Studie von EUtech im Auftrag von Greenpeace
27.08.09   (56)
Greenpeace-EUtech: Klimaschutz: Plan B 2050: Energiekonzept für Deutschland
Bis 2050 kann Deutschland den Anteil des Ökostroms an der Stromversorgung auf 100 % steigern und seinen Treibhausgas-Ausstoß um mindestens 90 % im Vergleich zu 1990 senken. Durch verstärktes Energiesparen, drastisch gesteigerte Energieeffizienz und den zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien sowie der Kraft-Wärme-Kopplung kann der Atomausstieg sogar auf das Jahr 2015 vorgezogen werden, so die Quintessenz einer Studie, die das Aachener Ingenieur- und Beratungsbüro EUtech im Auftrag von Greenpeace erstellt hat.
Die Studie ist eine Aktualisierung des "Plan B" aus dem Jahr 2007 und präsentiert einen Katalog notwendiger Maßnahmen, um die Energiewende technisch und politisch umzusetzen.

Presseinfo  Kurzfassung [1,0 MB] Langfassung [1,2 MB]  Datenblatt [168 KB]

| Energiewende | Treibhausgase | Ökostrom | Atomausstieg | Energiesparen | Energieeffizienz | KWK | nachhaltige Energie |
Foerdergeld-BMU
BMU-Broschüre: Fördergelder für nachhaltige Energien
20.08.09   (55)
BMU-Broschüre: Fördergeld für Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
Private Haushalte - Unternehmen - öffentliche Einrichtungen

Die Broschüre des Bundesumweltministeriums (BMU) vermittelt einen Überblick über zahlreiche Fördermaßnahmen, die auf eine nachhaltige Energieversorgung zielen. Anhand der Datenbank "Förderkompass Energie" des BINE-Informationsdienstes werden ca. 1.000 Förderprogramme von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern mit Stand Mai 2009 kurz vorgestellt und ermöglichen einen schnellen Überblick über die angebotenen Förderprogramme für  erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz und Energiesparmaßnahmen. Der Schwerpunkt der Borschüre liegt auf Förderprogramme des Bundes, es werden aber auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese mit regionalen Förderprogrammen kombiniert werden können.
  
BMU-Broschüre: Download  [pdf; 972 KB]

| nachhaltige Energie | Erneuerbare Energien | Energieeffizienz | Energiesparen |
Acrylamid-aid
Acrylamid: aid-Kompaktinfo
12.08.09   (54)
aid: Acrylamid - 10 Fragen, 10 Antworten
Acrylamid entsteht beim Braten, Backen und Frittieren von Kartoffel- und Getreideprodukten und gilt als möglicherweise Krebs erregend. Seit der Entdeckung von Acrylamid 2002 wurden durch die Lebensmittelüberwachung über 15000 Produkte auf Acrylamid getestet und Möglichkeiten erforscht, den Acrylamidgehalt zu verringern, z.B. durch Veränderung der Rezepturen und Verringerung der Temperaturen beim Frittieren.
Das aid-Kompaktinfo enthält aktuelle Daten zum Acrylamidgehalt in Lebensmitteln und zur Acrylamidaufnahme sowie Informationen zur gesundheitlichen Bewertung und konkrete Tipps für die Praxis. Es eignet sich für die Verbraucherinformation, den Unterricht und die Gastronomie.
  
aid-Kompaktinfo:  kostenloser Download [pdf, 983 KB, 12 S.]

| Gesundheit | Nahrung | Chemikalien |
   

themenübergreifende Angebote

lokale und globale Agenda 21
 
Viele themenübergreifende Angebote bieten die Extraseiten zur
      Lokalen Agenda 21
     bzw.    Globalen Agenda 21 .

Zum Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg wurden weitere wichige Dokumente erstellt, die in einer Extraseite gelistet werden.

Einige wichtige Dokumente werden hier zusätzlich gelistet:  (chronologisch)
  


17. 4. 2002
Beschluss des Bundeskabinetts

Perspektiven für Deutschland: Strategie für eine nachhaltige Entwicklung. Unsere Strategie für Nachhaltige Entwicklung => Nationale Nachhaltigkeitsstrategie
 


 

"Besser leben durch Umweltschutz- die Zukunft dauerhaft umweltgerecht gestalten".
Die  Kernpunkte der 2. Zukunftsstudie des Umweltbundesamtes (UBA) sind nun als 28-seitige Broschüre zugänglich. Darin untersucht das UBA anhand von Szenarien (Status quo, Effizienz und Nachhaltigkeit) mögliche Entwicklungspfade in den Bedürfnis-feldern wie Energienutzung, Mobilität, Nahrungsmittelproduktion und Tourismus. 
Kostenloser Bezug: UBA, Zentraler Antwortdienst,
Postfach 330  022, 14191 Berlin,  Fax 030/89 03-2912 oder
per E-Mail: petra.berner@uba.de   
www.umweltbundesamt.de
Die vollständige Studie ist erschienen im Erich-Schmidt-Verlag und kostet 16,80 €.    Direktbestellung bei Amazon    


22.5.2002

GEO3: "Give Earth a Chance"
Jährlich zum Internationalen Tag der Umwelt (World Environment Day) am 5.6. gibt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP (United Nations Environment Programme) den GEO-Bericht heraus, im Jahr 2002 unter dem Motto "Gib der Erde eine Chance".  Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung warnt die UNEP vor einem dramatischen Verlust an Wäldern, Ackerböden und Süßwasser. Sollten nicht dringend Maßnahmen ergriffen werden, könnten in 30 Jahren mehr als 70 % der Landfläche durch Straßen, Siedlungen oder Bergbau beeinträchtigt sein. Zugleich könnte dann mehr als die halbe Menschheit in Gebieten mit extremen Wassermangel leben. Schätzungen zufolge schrumpften die Wälder, die etwa 33% der Landfläche der Erde bedecken, seit 1990 um 2,4%. 
Ausführliche Zusammenfassung/ die wichtigsten Daten (bei: uno.de)
Bericht/ Links/ Forum  (bei Vistaverde.de)
Weitere Infos (engl.) / Download (engl., pdf,  bei: UNEP.org)
  
State Of The World 2003:
Worldwatch Institute: Jahresbericht 2003
Die jährlichen Berichte zur Lage der Erde zählen zu den umfassensten und gründlichsten Bestandsaufnahmen zentraler Aspekte der Agenda 21. In der 20.ten Ausgabe dieses Klassikers der globalen Agenda 21 dokumentiert das Worldwatch Institute die leider nicht geringer gewordenen weltweiten Herausforderungen, stellt jedoch auch die positiven Aspekte in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung heraus, z.B.: 25% Wachstum bei Erneuerbaren Energien, Bio-Landbau als boomende Branche. [Buch oder pdf-Datei , $16.95]
Die Heinrich-Böll-Stiftung und Germanwatch haben eine deutsche Übersetzung herausgebracht: "Zur Lage der Welt 2003", Verlag: Westfälisches Dampfboot, April 2003, ISBN: 3-89691-537-1;  324 S.,  19.90 €
Weitere Infos/ Bestellung   [Böll-Stiftung]
Buchtipp:
Zur Lage der Welt 2003 . Viele Hintergründe, gute Analysen und beste Argumentationshilfen  [taz, 3.5.03]
   
Basis-Dokumente
Brundtland-Bericht

"Unsere gemeinsame Zukunft" (engl.: "Our Common Future")
Der Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung
Hrg.: Volker Hauff,  Eggenkamp-Verlag, Greven 1987, ISBN 3-923166-16-1
Als die Vereinten Nationen 1983 die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung gründeten, war deutlich geworden, dass die Erhaltung der Umwelt eine Überlebensfrage für alle Menschen ist. Die von Gro Harlem Brundtland (damalige norwegische Ministerpräsidentin, frühere Umweltministerin) geleitete Kommission betonte, dass Umweltschutz und Wirtschaftswachstum gemeinsam angegangen werden müssen, um "heutige Bedürfnisse zu befriedigen, ohne die Überlebensfähigkeit zukünftiger Generationen einzuschränken", was der Kern des Begriffs der "Nachhaltigkeit" ist.
Aufgrund des Brundtland-Berichts von 1987 berief die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) ein, bekannt als der Erdgipfel in Rio de Janeiro vom 3.-14.6.1992. Sie war der Wendepunkt in den internationalen Verhandlungen über Fragen von Umwelt und Entwicklung.
Brundtland-Report: Online-Version (engl., unvollständig) [wikisource]
Download  (engl., pdf, 318 S; 16,4 MB; are.admin.ch)
(Achtung:  schlechte Schriftqualität, da die Seiten offensichtlich fotografiert wurden, deswegen auch die hohe Byte-Zahl; zum Ausdruck kaum geeignet)
.
   
Agenda 21
Original - Dokument

Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit  

In dieser Online-Version (deutsch) können die 40 Kapitel über ein verlinktes Inhaltsverzeichnis  direkt abgerufen werden. Diese Version eignet sich auch am besten, um bestimmte Textpassagen online zu zitieren, denn Unterabschnitte sind direkt adressierbar, z.B. der Abschnitt 36.4 im Kapitel 36 durch die URL:  
        www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/ag21dok/kap36#36.4
Alle 40 Kapitel zusammen im Paket, vollständig und komfortabel verlinkt,  bieten wir Ihnen zum Download an (html/zip, 521 KB)) 
zusätzlich das Gesamtdokument als pdf (340S/1099KB).

In gedruckter Fassung (deutsch/ kostenlos) können Sie die Agenda 21 schriftlich anfordern unter dem Titel:
   "Umweltpolitik, Agenda 21, Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt 
    und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro, Dokumente
", 
     
289 Seiten plus 70 Seiten Stichwortverzeichnis (Neuauflage), DIN A 4.
Anschrift
: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 120629, 53048 Bonn. 

Die englische Original-Version als html-Online Variante finden Sie bei der 
    UN-Abteilung für Nachhaltige Entwicklung  
(engl: United Nations Division for Sustainable Development ").
     

Århuskonvention
1998

Aarhuskonvention: Infos bei WDR-LernZeit

Die Århuskonvention - das Bürgerrechtsabkommen der Vereinten Nationen
"Umweltschutz durch engagierte und informierte Bürger" - so lautet das Motto des UN-Abkommens, das im Sommer 1998 in der dänischen Stadt Århus unterschrieben wurde. Dieses Århus-Abkommen setzt in West- und Osteuropa, im Balkan und in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion Mindeststandards für Bürgerrechte: Der Zugang zu Umweltinformationen soll ebenso selbstverständlich sein wie die Beteiligung von Bürgern an Genehmigungsverfahren und die Möglichkeit, diese Rechte vor Gericht einzuklagen. Es sind vor allem Staaten im Osten wie Armenien, Kasachstan und die Ukraine, die das Abkommen nicht nur unterschrieben, sondern bereits ratifiziert haben. Die Konvention hilft ihnen, ihre jungen Demokratien zu stabilisieren. Deutschland und andere "alte Demokratien" haben das Abkommen aber noch nicht ratifiziert. Leonardo zeigt an Beispielen, wie die Århus-Konvention die Verwaltungsplanung verbessern und demokratisch engagierte Bürger unterstützen kann.   mehr.. [Leonardo, 28.7.03
Weitere Infos / Linktipps/ Downloads [WDR-LernZeit]
  

           
 

Stand:28.07.03/zgh

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