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Dokumente:  Armut und Reichtum    
          

Soziale Gerechtigkeit
in Europa:
Vegleichsstudie

25.10.2005

OECD-Vergleichsstudie zu Sozialsystemen/ Gerechtigkeits-Ranking
Deutschland fällt im EU-Vergleich von Rang 11 auf Rang 13 zurück
Trotz hoher Ausgaben für das Sozialsystem schneidet Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten relativ schlecht ab, so die Quintessenz einer Studie des Vereins "berlinpolis", der Indikatoren wie Armut, Bildung, Arbeitsmarkt und Lage der Familien in 26 europäischen Ländern verglich. Das steuerfinanzierte Sozialsystem in Skandinavien schnitt am besten ab.  mehr.. [taz, 28.10.05]

Zusammenfassung/ Daten-Tabellen [pdf, 143 KB; bei: berlinpolis]
 
"Lebenslagen in Deutschland".  Der 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung / Infos, Download  beim BMGS "Lebenslagen in Deutschland"
Der 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Am 02.03.2005 hat das Bundeskabinett den 2. Armut- und Reichtumsbericht verabschiedet. Der Wohlstandsbericht begreift Armut und Reichtum als "Pole einer Bandbreite von Teilhabe- und Verwirklichungschancen".
Infos/ Zusammenfassung/ Links [BMGS]
Kurzinfos/ Link zum Download [pdf, 1,7MB, 370S., BMGS]
Infos, Analysen, Kommentare zum Bericht in der Presse:
FAZ 2.3.;   DLF 2.3.; FR 3.3.WELT 2.3.;   ZEIT 3.3.,
Hintergrund: Der Bundestag hatte die Bundesregierung mit Beschluss am 27.1.2000 aufgefordert, regelmäßig einen Armuts- und Reichtumsbericht zu erstellen. Der 1. Bericht wurde am 25.4.2001 vorgelegt, die weiteren folgen alle zwei Jahre.
  => Daten/ Statistiken/ Infografiken
  
EED: 4.Social-Watch-Report: In Angst und Not 4.Social-Watch-Report: In Angst und Not
Der von EED, Brot für die Welt, Caritas, DGB Bildungswerk, Diakonie, Friedrich-Ebert-Stiftung, terre des hommes, ver.di, WEED und der Werkstatt Ökonomie herausgegebene Bericht zeigt anhand von Analysen und Länderstatistiken, wie die Kluft zwischen Ländern und Regionen ständig zunimmt, aber auch wo Fortschritte erzielt worden sind. Schwerpunkt des 4. Berichts ist die Bedrohung menschlicher Sicherheit. Für Deutschland analysiert der Bericht u.a. die Folgen der Agenda 2010.
Weitere Infos: Social Watch Deutschland/ Forum Weltsozialgipfel
Bezug: EED, Ulrich-von-Hassell-Str. 76, 53123 Bonn, 0228/8101-2300, info@eed.de
Download des Reports [pdf/ 1000KB/ 130 S., EED]
  => Eine Welt / Globale Agenda 21  
  
Social Watch Deutschland Report 2003: "Die Armen und der Markt"
Am 25.6.03 stellte das Social Watch Deutschland/ Forum Weltsozialgipfel zum 3.Mal seinen Bericht über die soziale Lage in der Welt vor. In diesem Jahr beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit den Folgen von Privatisierungen im Kontext der Globalisierung. Der Bericht resümiert, dass die sozial- und entwicklungspolitischen Ziele der UN in den Bereichen Ernährungssicherung, Gesundheitsversorgung und Bildung verfehlt wurden. In den meisten Entwicklungsländern gab es seit 1995 keine oder nur sehr kleine Fortschritte oder gar Verschlechterungen. Bei 500 Millionen Menschen weltweit nehmen Mangel- und Unterernährung sogar zu. Eine Ursache sieht der Report in der zunehmenden Privatisierung, die von Industrieländern, der WTO und internationalen Banken durchgesetzt werde.
Übersicht/ Zusammenfassung [Raf für Nachhaltige Entwicklung]
Presseerklärung [pdf/ 78,4 KB/ 2 S; Werkstatt Ökonomie]
Download [pdf/ 910KB/ 114 S; Werkstatt Ökonomie]
  
Agenda 2010
7 Thesen

Bündnis 90 / Die Grünen
Infografik "Agenda 2010": Goßansicht [FR]
Agenda 2010:
Großansicht
[FR]
  
Reinhard Loske Bundnisgrüne Politiker aus Bund und Ländern formulieren 7 Thesen für die Sozialagenda 2010 mit einer stark ökologischen Orientierung.  Sie tragen die Sozialreformen der Agenda 2010 im Grundsatz mit, vermissen aber die nachhaltige ökologische Ausrichtung der geplanten Veränderungen. In einem von Reinhard Loske (MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender) initiierten Papier schlagen zahlreiche Partei-mitglieder aus Ländern und Bund konkrete ökologische Ergänzungen vor.
Die FR dokumentiert den Text in einer stark gekürzten Version. [FR, 23.5.03]
Langfassung + Unterzeichnerliste [pdf, 11 S., 123 KB, www.loske.de]

Infografik: Agenda 2010
, in: "Memorandum-Gruppe fordert zusätzliche öffentliche Investitionen und höhere Steuern / Kritik an Agenda 2010"
[FR, 29.4.03]
Kurzinformation: Agenda 2010 [ARD-Text, 5.5.03]
 
  
Studie
Arbeiterwohlfahrt
(AWO)
27.2.03

"Armut im frühen Grundschulalter"
Folgestudie über Kinderarmut: Armut wächst mit.
Kinder, die heute in Armut leben, bleiben arm und auch ihre Kinder werden arm sein. Das geht aus der neuesten Studie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) über Kinderarmut in Deutschland hervor. Aus dem Kreislauf von Armut durch Einkommensbenachteiligung sowie verminderte Bildungschancen ist demnach nur schwer zu entkommen. "Armut wächst mit", erklärte AWO-Bundesvorsitzender Manfred Ragati bei der Vorstellung der Studie am 27.2.03 in Berlin. "Wir können enge Zusammenhänge zu den PISA-Ergebnissen herstellen", sagte Ragati. "Wenn Armut sich in der Biografie der Kinder und in den Familien fortsetzt, so wie in den meisten untersuchten Fällen, dann sind die Entwicklungschancen dauerhaft und in erheblichem Maße eingeschränkt." In einer ersten repräsentativen Untersuchung aus dem Jahr 2000 hatte das Frankfurter Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) im Auftrag der AWO belegt, dass in jedem siebten der 14 Millionen deutschen Kinderzimmer die Armut mitspielt.
[aus: Newsletter Kinderpolitik, 7.5.03 / Deutsches Kinderhilfswerk]
    

Sozialhilfe
Studie


www.boeckler.de

Sozialhilfe hindert nicht daran, einen niedrig bezahlten Job anzunehmen
In ihrer Untersuchung anhand von Armutsstudien, der Datensammlung des Sozioökonomischen Panels und Interviews kamen die Forscher zu dem Schluss, dass die Entscheidungen, warum Sozialhilfeempfänger Jobs annehmen, von sehr vielen persönlichen Faktoren abhängig seien. Keineswegs aber hingen sie in erster Linie von der Frage ab, ob sie mit einer Arbeit sehr viel mehr Geld verdienen würden, als die "Stütze" beträgt [mehr: taz, 14.1.03]   
Die vollständigen Studie kann über den Buchhandel bezogen werden:
Gebauer, Ronald; Petschauer, Hanna; Vobruba, Georg: Wer sitzt in der Armutsfalle? Selbstbehauptung zwischen Sozialhilfe und Arbeitsmarkt.
Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, Bd.40, Berlin 2002 edition sigma, ISBN: 3-89404-971-5, 231 Seiten, 14,90 Euro
Eine Kurzfassung der Studie wird demnächst bei www.boeckler.de zum Download angeboten.
  
Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
vom April 2001
"Lebenslagen in Deutschland - Der erste Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung"
Der Bericht beschreibt umfassend die soziale Lage in Deutschland in all ihren Facetten bis 1998 und zeigt auf, welche Maßnahmen die Bundesregierung in den vergangenen zwei Jahren verabschiedet bzw. auf den Weg gebracht hat.
http://www.bma.de/de/sicherung/armutsbericht/
 

Armutsbericht
des DGB

Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek 2000,
601 S., 26,90 DM

Walter Hanesch, Peter Kraus, Gerhard Bäcker u.a.
Armut und Ungleichheit in Deutschland
. Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Methodisch stützen sich die Autoren auf die Auswertung des Sozioökonomischen Panels. Die Daten dieser regelmäßig bei den gleichen Haushalten durchgeführten repräsentativen Befragung wurden hinsichtlich "relativer" Einkommensarmut untersucht, die nach einer Definition der EU- Kommission dann vorliegt, wenn ein Haushalt über weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens in einem Land verfügt. Die Entscheidung für die Kategorie (relative) "Einkommensarmut" - Standard in der Armutsforschung - wurde aus pragmatischen Gründen gewählt, obgleich den Autoren bewusst ist, dass damit nicht alle Armutslebenslagen zu erfassen sind. Gleiche Einkommensverhältnisse können bei unterschiedlichen sonstigen Parametern (Stadt-Land, soziale Einbindung u. a. m.) durchaus unterschiedliche Lebensverhältnisse zur Folge haben. Neben der Einkommensarmut untersucht die Studie auch "Niedrigeinkommen", die unter 75 Prozent des Durchschnittseinkommens liegen. (aus: Rezension: Das Parlament  ( Nr.24/8.6.01,S.9)
Ausgewählte Ergebnisse des Berichts: GEW-Wissen (2.5.01)
Zentrale Ergebnisse des Berichts: Download (pdf, 128 KB)
 

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