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| Aktuelles / Archiv (die jüngsten 20 Datensätze) | |
Erdbeben-Türkei 09.03.10 (210) |
SZ-Grafik: Erdbeben in der Türkei am 8.3.2010 Das Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richter-Skala hat sein Epizentrum in Anatolien im Osten der Türkei. Das Erdbeben-Risiko in dieser Region ist sehr hoch, da dort drei Erdplatten aneinander grenzen: die anatolische, die eurasische und die arababische Platte. Obwohl die Stärke mit 6,0 nicht besonders groß ist, wurden über 50 Menschen getötet und viele Häuser völlig zerstört, da sie aus luftgetrockneten Lehmziegeln gebaut sind und daher selbst vergleichsweise schwachen Erdbeben nicht standhalten können. Das mit einer Magnitude von 6,3 nur etwas stärke Erdbeben in Bam (Iran) am 26.12.03 verursachte sogar über 40.000 Tote, da auch dort die aus Lehm gebauten Häuser nicht stabil genug waren. Erdbeben der Magnitude 6 sind recht häufig: etwa 120 pro Jahr, also im Mittel alle 3 Tage solch ein Beben. Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Unter Lehm verschüttet [SZ 09.03.10]
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Erdbeben-Türkei 09.03.10 (211) |
FR-Grafik: Erdbeben-Risiko in der Türkei Das Erdbeben am 8.3.10 in der ostanatolischen Provinz Elazig mit Stärke 6,0 auf der Richter-Skala reiht sich ein in eine Vielzahl von Beben in der Türkei, die in Folge der Plattentektonik hochgradig erdbebengefährdet ist: es treffen dort die anatolische, die eurasische, arabische und afrikanische Platte aufeinander. Seit dem Jahr 1900 sind rund 86000 Tote zu beklagen. Auch das seit 1900 opferschwerste Erdbeben in der Türkei hatte sein Epizentrum in Ostanatolien: am 26.12.1939 starben durch ein Beben mit Stärke 8,0 ca. 30.000 Menschen. Beim Erdbeben am 17.8.1999 in Ismit (liegt auf der Nordanatolischen Verwerfung) mit Stärke 7,6 waren ca.18.000 Tote sowie 44.000 Verletzte zu beklagen und rund 100.000 Gebäude stürzten vor allem wegen schlechter Bausubstanz in Folge von Nichteinhaltung der Baunormen ein. Noch folgenschwerer wird ein Erdbeben in Istanbul sein, das Experten in den nächsten 3 Jahrzehnten für wahrscheinlich halten: es ist mit 30.000 bis 100.000 Opfern zu rechnen. Weitere Infos/ Hintergrund: FR, dw-world, SZ. Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: "Kein Stein mehr auf dem anderen" [FR 09.03.10]
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Hartz-IV ![]() Daten/ Großansicht 04.03.10 (207) |
dpa-Globus: Hartz IV in den Bundesländern Rund 6,8 Mio Menschen in 3,6 Mio Haushalten (sog. "Bedarfsgemeinschaften") erhielten Anfang 2010 in Deutschland die Grundsicherung für Arbeitsuchende (kurz: Hartz IV), darunter 4,9 Mio Hilfebedürftige, die als erwerbsfähig gelten und teilweise auch sind ("Aufstocker"), und 1,8 Mio sog. "nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige", meist Kinder unter 15 Jahren. Der Anteil von Hartz-IV-Empfängern ist in Berlin (21,3 %) am höchsten, in Ostdeutschland (17,0 %) fast doppelt so hoch wie in Westdeutschland (8,7 %), vergleichsweise gering in Süddeutschland und am niedrigsten in Bayern (5 %). => Daten der Infografik/ Großansicht
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Erdumlaufbahn ![]() Text/ Großansicht 04.03.10 (208) |
FR-Grafik: Die Bahn der Erde um die Sonne Die Erdbahn um die Sonne stellt eine Ellipse dar, deren Parameter (Brennpunkte) sich in einem Zyklus von rund 100.000 Jahren zwischen Kreis und Ellipse verändern. Je stärker die Ellipse vom Kreis abweicht, desto größer sind die Unterschiede beim Abstand der Erde zur Sonne im Verlaufe eines Jahres. Je größter der Abstand Erde-Sonne ist, desto schwächer ist die Wirkung der Sonnenstrahlung auf der Erde. Insofern hat die Änderung der Erdumlaufbahn in Tausenden von Jahren Einfluss auf den Klimawandel. In vergleichsweise kurzen Zeiträumen von wenigen Jahrhunderten stellt dieser Effekt dagegen eine Konstante dar und ist also keine Ursache für die aktuelle globale Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Beben in Chile verschiebt die Erdachse [FR 04.03.10]
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Erdachse ![]() Text/ Großansicht 04.03.10 (209) |
FR-Grafik: Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn Die Erde umläuft die Sonne auf einer elliptischen Bahn während eines Jahres und rotiert gleichzeitig um sich selbst in 24 Stunden. Die Rotationsachse steht dabei nicht senkrecht auf der Umlaufbahn, was die Jahreszeiten verursacht. Die Neigung der Erdachse beträgt aktuell 23,5°, schwankt aber in einem Zyklus von 40.000 Jahren zwischen 21,8° und 24,4°. Außerdem bewegt sich die Erde wie ein Kreisel, so dass die Erdachse in einem Zyklus von rund 26.000 Jahren den Mantel eines Kegels beschreibt. Beide Effekte tragen über Jahrtausenden zum Klimawandel bei. In vergleichsweise kurzen Zeiträumen von wenigen Jahrhunderten stellen sie dagegen eine Konstante dar und sind also nicht Ursache für die aktuelle globale Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung. Die Neigung der Erdachse um 8 cm in Folge des extrem starken Erdbebens in Chile am 27.02.10 ist jedoch sehr klein im Vergleich zu Schwankungen bis zu 12 m durch ständige normale Massenverlagerungen. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Kreisel im All: Wenn die Erde herumeiert [FR 04.03.10]
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Plattentektonik-Chile 28.02.10 (204) |
FAZ-Grafik: Plattentektonik vor Chile Das Beben in Chile am 27.02.10 kam nicht unerwartet, da das Epizentrum nahe der Grenze der dort aufeinander treffenden tektonischen Erdplatten liegt: Nazca-Platte und südamerikanische Platte bewegen sich dort mit einer Geschwindigkeit von 8 cm pro Jahr aufeinander zu. Die weniger dichte südamerikanische Platte gleitet dabei auf die Nazca-Platte und drückt diese nach unten in den Erdmantel. Dabei bauen sich immer stärker werdende gewaltige mechanische Kräfte auf, die schließlich Erdbeben auslösen. Die Grenze der beiden Platten verläuft über die gesamte Länge der Westküste Südamerikas. Mit 3500 km hat Chile die längste Pazikküste und trägt daher auch das größte Erdbeben-Risiko. So ereigneten sich bereits 1906, 1943,1985 und 1960 sehr schwere Erdbeben mit einer Magnitude größer als 8. Das Beben 1960 mit Magnitude 9,5 war sogar das stärkste jemals gemessene Erdbeben. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Das Beben kam nicht unerwartet [faz.net 28.02.10]
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Tsunami-Entstehung 28.02.10 (205) |
FR-Grafik: Tödliche Flutwelle: Wie ein Tsunami entsteht Ausgelöst wird ein Tsunami (japanisch: lange Hafenwelle), falls im Meer plötzlich ein großes Wasservolumen angehoben oder abgesenkt wird, z.B. durch ruckartiges Auf oder Ab des Meeresbodens, ausgelöst durch ein Seebeben wie in Chile am 27.02.2010. Der vertikale Versatz der Wassermenge löst eine Welle aus, die sich im offenen Meer mit einer Geschwindigkeit bis zu rund 1000 km/h ausbreitet. Die Geschwindigkeit verringert sich, wenn die Meerestiefe z.B. in Landnähe abnimmt. In der Folge wächst die Höhe der Welle immer mehr und erreicht an der Küste bis zu 30 m, verbunden mit einer sehr starken zerstörerischen Strömung in Landrichtung. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: "Es dauert unendlich lange" [FR 28.02.10]
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Erdbeben-Chile-Tsunami 27.02.10 (203) |
Spiegel-Grafik: Seebeben vor Chile, Tsunami im Pazifik Mit einer Stärke von 8,8 zählt das Seebeben am 27.02.10 mit Epizentrum etwa 100 km vor der Küste Südchiles zu den 10 stärksten Erdbeben seit 1900. Aufgrund der extremen Stärke wurde umgehend Tsunami-Warnung für den Pazifik ausgelöst. Die Grafik zeigt die Ausbreitung des Tsunamis im Pazifik: Nach rund 13 Stunden (h) trifft die Frontwelle in Neuseeland, nach 14 h in Hawaii, nach 15 h in Australien und nach 22 h in Japan ein. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Hawaii rüstet für die Riesenwelle [spiegel.de 17.02.10]
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Artenvielfalt-Hotspots 25.02.10 (213) |
dpa-Globus: Die Letzten ihrer Art: Hot Spots der Artenvielfalt Ein Hot Spot ist ein Gebiet mit mindestens 1500 einzigartigen Arten, in dem bereits 70 % der Flora und Fauna durch Rodung oder eingewanderte Arten verloren gegangen sind. Die Umweltorganisation Conservation International (CI) hat 34 Öko-Krisengebiete ausgewiesen, in denen über 50 % aller Pflanzenarten weltweit ihre Heimat finden, z.B. der atlantische Regenwald, Neuseeland, der Himalaya, Sundaland, die tropischen Anden, Madagaskar und auch der Mittelmeerraum mit 12000 endemischen Arten. => Großansicht: Bezug Großansicht: Galerie
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Öllieferländer-2009 19.02.10 (197) |
dpa-Globus: Deutschlands Ölquellen: Öllieferländer 2009 Aufgrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sank der Rohölimport Deutschlands (in Millionen Tonnen (Mt) Rohöl) von 105,18 Mt im Jahr 2008 auf 98,17 Mt im Jahr 2009. Im Zeitraum von 1991 bis 2009 lag der Spitzenwert beim Ölimport im Jahr 2005 bei 112,20 Mt. Die Top3-Lieferländer sind Russland (Anteil 35,4 %), Norwegen (14,1 %) und Großbritannien (10,47 %), die zusammen bereits rund 60 % der Importe stellen. Der Anteil der Länder auf Rang 4 bis 10 beträgt zusammen 30 %, die Top10 Länder stellen also rund 90 %. Die weiteren Länder auf Rang 11 bis 17 bringen 7 %. => Daten der Infografik/ Großansicht
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Wasserverbrauch-1990-2008 19.02.10 (198) |
dpa-Globus: Kühl, klar, kostbar. Wasserverbrauch in Deutschland Der Wasserverbrauch je Einwohner und Tag (in Litern) ist von 147 im Jahr 1990 auf 122 im Jahr 2007 gesunken. 1990 bzw. 2007 verteilte sich der Wasserverbrauch von insgesamt 6767 bzw. 5121 Mio m³ wie folgt auf die Kundengruppen (Anteil in %): Haushalte und Kleingewerbe 69,3|79,6; Industrie 19,5|14,2; Sonstige 11,2|6,2. => Großansicht: Bezug
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Armut-D 18.02.10 (195) |
FR-Grafik: Armut in Deutschland Laut DIW-Studie ist der Anteil von Armen in Deutschland von 10 % im Jahr 1998 auf 14 % 2008 gestiegen, das sind 11,5 Mio Betroffene. Als (einkommens-) arm gilt, wer weniger als 60 % des mittleren bedarfsgewichteten Haushalts-Nettoeinkommens der deutschen Bevölkerung verdient. Kinder und junge Erwachsene sowie Alleinerziehene sind besonders von Armut betroffen. Die Grafik informiert über die Höhe der Armutsrisikoschwelle (verfügbares Haushaltseinkommen in €) bei ausgewählten Haushaltstypen: 1 Personenhaushalt: 925; Paar ohne Kinder: 1388; Paar mit 1 Kind: 1665; Paar mit 2 Kindern: 1943; Paar mit 3 Kindern: 2220; Alleinerziehende mit 1 Kind: 1203; Alleinerziehende mit 2 Kindern: 1480. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Junge Menschen und Familien verarmen [FR 18.02.10]
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Atomkraftwerke-USA 18.02.10 (200) |
SZ-Grafik: Atomreaktoren in den USA Präsident Obama will mit Milliarden-Bürgschaften den Bau neuer Atomkraftwerke (AKW) fördern, um die Republikaner für seine Energiepolitik zu gewinnen, die auch der starken Ausbau erneuerbaren Energien und den großvolumigen Einsatz von CCS-Technologien bei der Kohleverstromung umfasst. Ob die Energiewirtschaft tatsächlich neue AKW bauen wird, bleibt fraglich, da bisher der Neubau von Kernkraftwerken in den USA als zu teuer galt. In der Landkarte der USA ist das geplante Atommüllendlager in Yucca Mountain in der Wüste von Nevada und die Standorte der bisherigen 104 AKW markiert. Beim AKW Vogtle (Region Atlanta) sind zwei neue Reaktoren in Planung. Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Kernkraft für den Umweltschutz [SZ 18.02.10, Printausgabe/Epaper S.8].
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Einkommen-Hartz-IV 18.02.10 (201) |
Tagesschau-Grafik: Wie sich Erwerbsarbeit auf das Nettoeinkommen auswirkt Der Anreiz für Arbeitslose, sich neue Arbeit zu suchen, ist laut einer neuen OECD-Studie in Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten klein, weil schon bei geringem Verdienst relativ hohe Steuern und Abgaben erhoben werden. Die Infografik stellt das Gesamteinkommen ( Nettolohn + Transferleistungen in % des Durchschnittslohns) als Funktion des Bruttoverdienstes in % des Durchschnittlohns dar. Oberhalb von etwa 50 % Bruttoverdienst ergibt sich in etwa folgende Rangfolge im Kurvenverlauf: Irland, Frankreich, Schweden, Schweiz, Deutschland, d.h. im Vergleich dieser 5 Ländern lohnt es sich in Deutschland am wenigsten, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ganz anders in Irland: die Kurve liegt mit Abstand höher als alle anderen: Schon ab 20 % steigt die Kurve, bei etwa 50 % macht sie einen Sprung auf über 100 %, während sie in Deutschland noch bei 50 % stagniert. Erst ab etwa 65 % steigt die Kurve für Deutschland nennenswert, liegt aber am Ende um ca. 15 % unter der Schweiz, um 20 % unter Schweden, um 25 % unter Frankreich und 55 % unter Irland. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Hartz-IV-Familien haben wenig Anreize zur Jobsuche [Tagesschau 18.02.10]
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Armutsrisiko 18.02.10 (202) |
ZEIT-Grafik: Die Armut hat zugenommen Die Grafik zeigt den Anstieg des Anteils der Bevölkerung in Deutschland, der als "armutsgefährdet" gilt, also über weniger als 60 % des mittleren Einkommens verfügt. In den Jahren von 1997 bis 2007 steigen alle drei Kurven (West-/,Ost-/, Gesamtdeutschland) an: Für Westdeutschland von knapp 10 % auf etwa 13 %, für Ostdeutschland von ca. 13,5 % auf fast 20 % und für Gesamtdeutschland von etwa 10 % auf 14 % (Werte aus der Grafik geschätzt). Datenquelle: DIW-Wochenbericht Nr.7/17.02.2010 Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Viele Kinder, wenig Geld [ZEIT 18.02.10]
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Stromspeicherung 17.02.10 (196) |
FR-Grafik: Adiabates Druckluftspeicherkraftwerk Das wachsende aber stark schwankende Ökostrom-Aufkommen bedarf der Stromspeicherung im großen Umfang, wozu vor allem Pumpspeicherkraftwerke bereitstehen. Ihre bisherige gesamte Speicherkapazität von rund 7 GW und 40 GWh reicht allerdings bei weitem nicht aus, etwa Windstromspitzen wie Weihnachten 2009 zu puffern. Da die Ausbaukapazitäten beim Pumpspeichern eher als gering gelten, sollen verstärkt Druckluftspeicher in Norddeutschland ausgebaut werden, wo zahlreiche unterirdische Kavernen in Salzformationen große Speicherkapazitäten bieten, die zugleich realtiv nahe bei den künftigen Offshore-Windparks in der Nordsee liegen. Die Infografik zeigt schematisch den Aufbau eines Druckluftspeicherkraftwerks, bei dem die beim Komprimieren der Luft entstehende Abwärme in einem Wärmespeicher gepuffert wird, um sie bei der Dekompression wieder zu nutzen (adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung (Adele)) Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Energie für die Flaute [FR 17.02.10]
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Strompreis 16.02.10 (193) |
Tagesschau: Zusammensetzung des Strompreises Der Strompreis setzt sich wie folgt zusammen (Anteile in %): Strombeschaffung und Vertrieb: 37,6; Netznutzungsentgelte 25,0; Steuern (Ökosteuer + Mehrwertsteuer) 24,8; Konzessionsabgabe 6,4; EEG-Umlage 5,2; KWK-Umlage 1,0. Quelle: Bundesnetzagentur 2009 Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Fragen und Antworten zum Ökostrom [Tagesschau 16.02.10]
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Verschuldung-EU-2009-2010
Großansicht / Daten 15.02.10 (191) |
FR-Grafik: Verschuldung der EU-Staaten 2009 und 2010 In Folge der weltweiten Wirtschafts-und Finanzkrise ist das Haushaltsdefizit vieler EU-Länder schon 2009 deutlich gestiegen, im Jahr 2010 planen viele Ländern umfangreiche Neuverschuldungen, so z.B. Deutschland rund 100 Mrd. Euro (etwa 6 % vom BIP), weit mehr als die Maastricht-Grenze von 3 % am BIP erlaubt. Entsprechend schnell wächst die Staatsverschuldung: voraussichtlich 13 Länder werden die Maastricht-Grenze von 60 % am BIP überschreiten, darunter auch Deutschland mit einer Staatsverschuldung von 77 %. Für die drei am stärksten verschuldenten Länder werden sogar 3-stellige Verschuldungsraten für 2010 prognostiziert: Griechenland 125 %, Italien 117 %, Belgien 101%. In der Europakarte sind die Länder gemessen an ihrer Staatsverschuldung in % vom BIP unterschiedlich eingefärbt: schwarz: > 100; rot: 67-100; orange: 33-66; gelb: < 33. => Großansicht/ Daten
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Treibhausgase-D-1990-2008 ![]() Großansicht: Galerie 12.02.10 (188) |
dpa-Globus: Klimaschutz in Deutschland: Treibhausgas-Emissionen 1990 und 2008 Laut IEKP will Deutschland seine Treibhausgas (THG)-Emissionen bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 senken. Damals betrug der THG-Ausstoß 1232 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent, bis 2008 konnte er um 22,2 % auf 959 Mt gesenkt werden. Aufgeschlüsselt nach Sektoren ergeben sich folgende THG-Vergleichswerte für 1990|2008 (Angabe in Mt CO2-Äquivalent): Energiewirtschaft 438|372; Vekehr 173|156; Privathaushalt 129|104; Industrieprozesse 87|81; produzierendes Gewerbe 133|77; Gewerbe, Handel, Dienstleistungen 76|43, weitere (aus allen Bereichen) 195|126. => Großansicht: Bezug Großansicht in der Galerie
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Staatsverschuldung-Eurozone ![]() Großansicht: Galerie 12.02.10 (189) |
dpa-Globus: Die Schuldenmacher in der Euro-Zone: Prognose für 2010 Laut Maastricht-Kriterien soll das Haushaltsdefizit bzw. die Gesamtverschuldung in den Staaten der Eurozone 3 % bzw. 60 % des BIP nicht überschreiten, um den Euro als gemeinsame Währung stabil zu halten. Beim Haushaltsdefizit werden 2010 alle 16 Euro-Staaten die 3 % Schwelle deutlich überschreiten, die Flop3-Länder sogar 2-stellig: Irland 14,7; Griechenland 12,2; Spanien 10,1. Wenig besser ist die Lage bei der Gesamtverschuldung: nur Luxemburg (16,4), Finnland (47,4), Belgien (39,2) und Slowenien (42,8) werden voraussichtlich deutlich und Zypern (58,6) knapp unter der Maastrich-Schwelle von 60 % des BIP bleiben. Als besonders gefährdet gelten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien (PIIGS-Länder). Mit 124,9 % am höchsten wird die Staatsverschuldung in Griechenland sein, wo aktuell der Staatsbankrott droht, falls nicht andere Euro-Länder helfen. => Großansicht: Galerie Großansicht: Bezug
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| thematisch übergreifende Angebote | |
www.destatis.de |
Das Statistische Bundesamt stellt eine Fülle von Daten/ Statistiken zu vielen Themen bereit, die für die Agenda 21 relevant sind, darunter u.a.: Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Verkehr, Tourismus, Bevölkerung, Sozialleistungen, Gesundheitswesen, Bauen und Wohnen. Die Themen können über die Menüleiste links auf der Homepage abgerufen werden. Weitere Datenbanken (z.B. EDS, im folgenden) sind über die Menüleiste rechts erreichbar. |
www.destatis.de |
Europäischer
Daten-Service (EDS) Das Statistische Bundesamt bietet nun auch Daten/ Statistiken auf Europa-Ebene an, darunter zahlreiche für die Agenda 21 wichtigen Bereiche, u.a.: Umwelt und Energie; Bevölkerung, Arbeit und Soziales; Landwirtschaft und Fischerei ; Verkehr; Wissenschaft und Technologie Diese Themen können in der Menüleiste links auf der Homepage angeklickt werden. http://www.eds-destatis.de |
www.forschungsdatenzentren.de Infos: Forschungsdatenzentrum des Statistischen Bundesamtes, 65180 Wiesbaden Herr Thomas Wende Tel: 0611/75-4231 forschungsdatenzentrum@destatis.de |
Daten der Statistischen Ämter: "Campus-Files" |
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The European
Pollutant Emission Register
(EPER) |
| aktuelle
und historische Landkarten |
Die Online-Bibliothek
der Uni Texas bietet über 5800 historische und aktuelle Landkarten und wächst
täglich weiter. Die Bandbreite ist sehr groß, z.B.: Karten zur epidemischen Ausbreitung
von SARS ; Topographien zur weltweiten politischen und marktwirtschaftlichen
Lage aus verschiedenen Jahrzehnten; Seekarten von Meeresströmungen und Packeisverteilung; Daten
zur Population und Vegetation Afrikas. Weitere
Infos [3sat-nano] |
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