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Lexikon globale Erwärmung / Klimawandel

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zum SeitenanfangHintergrund
Globale Erwärmung: Daten zum IPCC-Bericht
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Globale Erwärmung seit der Industrialisierung:
In erdgeschichtlichen Zeiträumen hat sich das Klima häufig dramatisch gewandelt. Die überwiegenden langen Warmphasen wurden wiederholt durch Kaltphasen mit Eiszeiten unberbrochen. => Klimageschichte
Seit Beginn der Industrialisierung ab etwa 1850 erleben wir jedoch einen Anstieg der globalen mittleren Jahrestemperatur, der beispiellos ist seit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12000 Jahren. Im Vergleich zur vorindustriellen Phase ist die mittlere Jahrestemperatur inzwischen um ca. + 0, 8 °C gestiegen, ein weiterer Anstieg auf mehr als ca. + 1,5 °C ist aufgrund der Trägheit des Klimasystems schon nicht mehr zu vermeiden. Laut neuesten Ergebnissen der Klimaforschung wird die Gefahr immer größer, dass die Klimaerwärmung sogar die 2 °C-Schwelle überschreitet. In der Folge werden vermutlich Kipp-Punkte im Klimasystem ausgelöst, die irreversible und sich meist selbst verstärkende Prozesse der Klimaerwärmung einleiten mit katastrophalen Folgen für die Menschheit.
  
Infografik: der Treibhauseffekt und seine Folgen
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Treibhauseffekt / Treibhausgase:
Die weitaus meisten Wissenschaftler (IPCC) gehen inzwischen davon aus, dass der anthropogene (menschgemachte) Treibhauseffekt die Hauptursache für die globale Erwärmung ist, in erster Linie der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, verursacht durch das Verbrennen fossiler Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas). Die CO2-Konzentration steigt aber auch dadurch, dass die Fähigkeit sog. "CO2-Senken" (Wälder, Meere, Biosphäre, Landflächen), CO2 aus der Atmosphäre zu binden, durch die Klimaerwärmung nachlässt. Besonders negativ ist die Vernichtung (z.B. Regenwald-Abholzung) von CO2-Senken oder ihre Degradierung (z.B. Entwässerung von Mooren). Auch das 1997 von der Staatengemeinschaft beschlossene Kyoto-Protokoll, das aber erst am 16.02.2005 völkerrechtlich verbindlich in Kraft trat, konnte einen weiteren Anstieg der Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre nicht verhindern.
=> Treibhauseffekt   Treibhausgase   Kyoto-Protokoll  Emissionshandel
  
Globale Erwärmung: Daten zum IPCC-Bericht
6 Szenarien
6 Szenarien des IPCC-Berichts (AR4)
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Vierter Bericht des Weltklimarats zur globalen Erwärmung:
Der letzte Weltklimabericht des IPCC aus dem Jahr 2007 untermauert, was viele Klimaforscher seit Jahren angemahnt haben: Die globale Erwärmung ist bereits in vollem Gang und ihre Hauptursache ist der menschgemachte Treibhauseffekt. Nur grundlegendes und schnelles globales Umsteuern kann die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch halbwegs in Grenzen halten.

Die Klimaerwärmung ist laut IPCC "beispiellos": elf der letzten zwölf Jahre sind unter den 12 wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen 1850. In den nächsten zwei Dekaden wird die Temperatur jeweils um 0,2 °C steigen. Selbst wenn die Konzentration der Treibhausgase im Jahr 2000 auf dem damaligen Stand eingefroren worden wäre, müsste dennoch wegen der Verzögerungen im Klimasystem mit einem Zuwachs von 0,1 °C pro Dekade gerechnet werden.
Für die weitere Entwicklung bis zum Jahr 2100 entwickelt der
IPCC 6 Szenarien:
im günstigsten Szenario wird eine Erwärmung um weitere 1,1 bis 2,9 °C erfolgen, im schlimmsten Fall steigt die globale Durchschnittstemperatur um bis zu 6,4 °C an.
=> Dossier: Vierter IPCC-Klimabericht
  

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Folgen der Klimaerwärmung:
Die Folgen der Klimaerwärmung sind vielfältig und schon jetzt bemerkbar. Durch die vermehrte Energie in der Atmosphäre nehmen Extremwetterereignisse (Stürme/ Orkane/ Hurrikane, Starkregen, Hochwasser, Dürre- und Hitzeperioden) in Intensität und Häufigkeit zu, entsprechend werden die Schäden drastisch steigen. Die Meere werden wärmer und saurer, viele Fischarten werden dezimiert. Vegetationszonen verschieben sich; manche Nutzpflanzen werden sich nicht schnell genug anpassen können, wodurch insgesamt die Ernährungssicherheit bedroht wird. Flora und Fauna verändern sich; manche Arten werden aussterben, während andere sich ausbreiten und bisher funktionieren Ökosysteme beeinträchtigen. Tropenkrankheiten wie Malaria und Denguefieber werden sich ausbreiten.
Infografik: Überflutung: Auswirkung des steigenden Meeresspiegels auf Bangladesch; Großansicht [FR]
Großansicht/ Daten
Am folgenreichsten ist das Abschmelzen der Polkappen und der Gletscher. Der Meeresspiegel wird in der Folge bis 2100 um ca. 100 bis 200 cm und danach noch weiter steigen, wodurch weite Küstengebiete und flache Inseln unbewohnbar werden. Die UN rechnet daher mit Zig-Millionen Klimaflüchtlingen. Die Konflikte um knapper werdende Lebensräume und Ackerflächen werden sich verstärken, insbesondere auch um Wasser, da die Gletscher in den Gebirgen bisher als Wasserspeicher dafür sorgen, dass Flüsse auch in regenarmen Zeiten nicht austrocknen. Sollten z.B. die Gletscher des Himalajas und der Anden zu sehr abschmelzen, drohen zunächst häufige katastrophale Überschwemmungen und später dann ein Versiegen der größten Ströme der Erde während regenarmer Perioden, wodurch die Wasserversorgung von Milliarden Menschen gefährdet wäre.
Das Abfließen des Süßwassers aus den schmelzenden Eismassen in die Weltmeere verringert dort den Salzgehalt, was große Meeresströmungen (z.B. Golfstrom) verlangern oder schwächen könnte mit weitreichenden Folgen für das gesamte Klimaystem der Erde, da es wesentlich durch Meeresströmungen bestimmt wird.
=> Folgen der Klimaerwärmung

  
Kipp-Punke
Kipp-Punkte im Klimasystem: Germanwatch
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Kipp-Punkte im Klimasystem / 2 °C-Schwelle:
Neben den unmittelbaren Folgen (s.o.) hat das Schmelzen der Eismassen einen sich selbstverstärkenden Effekt: Die hellen Eisflächen wandeln sich in dunklere Landflächen um, wodurch die Albedo der Erde merklich sinkt, also mehr Sonneneinstrahlung in Erderwärmung umgesetzt wird. Je wärmer die Erde wird, desto schneller schmelzen die Eismassen usw.(Eis-Albedo-Rückkopplung). Dieser Mechanismus ist einer der Kipp-Punkte im Klimasystem: Werden bei der Schmelze der Eismassen gewisse Schwellenwerte überschritten, werden die sich selbstverstärkenden Effekte so stark, dass sie durch menschliches Handeln nicht mehr nennenswert gemindert werden können.
Leitplanke: 2 °C

Großansicht/Daten
Die globale Erwärmung würde also stark beschleunigt mit katastrophalen Folgen, zumal dann weitere Kipp-Punkte ausgelöst werden, z.B. das Auftauen der Permafrostböden, wodurch gewaltige Mengen Treibhausgase freigesetzt würden, wiederum ein sich selbst verstärkender Prozess. Um dies zu verhindern, kommt es also darauf an, die globale Erwärmung noch rechtzeitig abzubremsen. Klimamodelle und -simulationen legen nahe, dass katastrophale nicht mehr verkraftbare Prozesse des Klimawandels allenfalls dann vermieden werden können, wenn die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten wird. Der WBGU schlägt dazu das Konzept eines globalen CO2-Budgets vor: Nur noch 750 Mrd. Tonnen CO2 dürfen kumuliert bis 2050 weltweit emittiert werden. Dieses globale Budget wird proportional zur Bevölkerungszahl auf die Staaten der Erde umgerechnet. Die Industrieländer müssten dann ihren Ausstoß derart drastisch und schnell reduzieren, dass dies nur unter Einbeziehung eines weltweiten Emissionshandels und von CDM-Projekten realistisch erscheint, bei dem Industrieländer massiv überschüssige Emissionsrechte aus armen Ländern aufkaufen oder dort Technologien und Maßnahmen zur CO2-Reduktion finanzieren.
=> Kipp-Punkte    2 °C-Schwelle    WBGU-Globalbudget  
  
   
   
Aktuelles / Archiv
Presse-/ Online-Medien
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "Globale Erwärmung":
Jahrgang:  2004  2005  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014 
   
Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Presse-Archiv.  
  
Radio- und Fernseh-
Sendungen
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012  2013  2014 

 
Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Tropische
Wirbelstürme
Tropische Wirbelstürme / Infografik Globus 5707 vom 30.05.2013
30.05.13   (485)
dpa-Globus 5707: Tropische Wirbelstürme
Für die Entstehung eines Wirbelsturms über einem Meer müssen hauptsächlich zwei Bedingungen erfüllt sein: a) es muss genügend Wasserdampf über dem Meer durch Verdunstung entstehen, wozu das Oberflächenwasser i.d.R. mindestens 26 °C warm sein muss; b) die Corioliskraft muss groß genug sein, um die feuchten Luftmassen in eine Drehbewegung zu versetzen, was erst ab einer geographischen Breite von φ = 5° aufwärts der Fall ist, da die Corioliskraft proportional zum Faktor sin(φ) ist. Daher treten solche Wirbelstürme bisher fast ausschließlich in den Tropen im Sommer und Herbst auf; als Folge der Klimaerwärmung könnte sich diese Zeitspanne wie auch das Verbreitungsgebiet ausdehnen. Im Westantlantik und Ostpazifik werden tropische Wirbelstürme "Hurrikan", im Westpazifik "Taifun" und im Indischen Ozean "Zyklon" genannt.

  => Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| Hurrikane | Naturkatastrophen | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Klimasünder-2011
Klimasünder 2011;  / Infografik Globus 5448 vom 17.01.2013
17.01.13   (477)
dpa-Globus 5448: Klimasünder 2011
Ziel des Kyoto-Protokolls ist die Reduktion der weltweiten Treibhausgas (THG)-Emissionen. Bei Kyoto I sollten die Industriesstaaten ihren Ausstoß im Durchschnitt der Jahre der 1. Verpflichtungsphase 2008-12 um 5,2 % im Vergleich zu 1990 senken, was den teilnehmenden Staaten in etwa auch gelingen wird. Allerdings sind starke Emittenten wie die USA und Kanada inzwischen aus dem Klimaschutzabkommen ausgetreten und Schwellenländer wie China und Indien haben bisher nicht teilgenommen. In der Folge stiegen die weltweiten THG-Emissionen von 1990 bis 2011 um 50 %. Die Infografik listet die Top-10 Länder 2011 beim energiebedingten CO2-Ausstoß in Mt (Veränderung seit 1990 in %): China 9700 (+286); USA 5420 (+9); Indien 1970 (+198); Russland 1830 (-25); Japan 1240 (+7); Deutschland 810 (-21); Südkorea 610 (144); Kanada 560 (+24); Indonesien 490 (+206); Großbritannien 470 (-20). Außerdem wird zu jedem Staat ergänzend der Pro-Kopf-Ausstoß und seine Veränderung seit 1990 angegben. => vollständige Datentabelle (xls)

=> Großansicht: Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Kyoto-Protokoll | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Klimawandelfolgen |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014 

zum Seitenanfang ältere Daten/ Statistiken/ Infografiken
  Inhalte, die sich enger auf die Folgen der globalen Erwärmung beziehen, wurden ausgelagert: Folgen des Klimawandels > Daten/Statistiken/Infografiken

dpa Grafik 3420
Infografik: Die Klimazukunft in Deutschland
Großansicht
[WAZ]

=>
IPCC-Klimabericht

Infografik: Die Klimazukunft Deutschlands / Temperatur und Niederschlag
Die drei Deutschlandkarten zeigen anhand der Einfärbung von Regionen, wie sich in den nächsten 30 Jahren die Lufttemperatur und die Niederschlagsmenge im Sommer bzw. Winter im Vergleich zu heute verändert werden.
Temperatur: + 2,75 bis + 3 °C im Norden, über +3,75 °C im Süden
Niederschlag im Sommer:  vielerorts -20 bis -30 %, in Teilen Süd- und Ostdeutschlands  - 30% bis zu - 50 %
Niederschlag im Winter: vielerorts  +5% bis +10%, im Norden und Südwesten +20% bis +30 %.
Quelle: Simulation des Max-Planck-Instituts für Meteorologie
Eine vergrößerte Ansicht der Grafik wird von der WAZ im Rahmen ihres Grafik-Service zusammen mit einem Infotext angeboten.
Achtung: Der Infotext steht nur für rund 24 Stunden bis zum 03.03.07 etwa 17:00 Uhr zur Verfügung, da er dann durch einen neuen ausgetauscht wird. Die Grafik ist meist mehrere Wochen bis zu einigen Monaten online.
  
Infografik: Temperatur-Szenario zur globalen Erwärmung; Großansicht [FR]
Großansicht 14 Tage [FR]
Infografik: Temperatur-Szenario zur globalen Erwärmung
In der Weltkarte sind Regionen im Hinblick auf den Grad der Erwärmung im Zeitraum 2070 - 2010 im Vergleich zum Zeitraum 1960-1990 von Dunkelblau (keine Erwärmung) bis Dunkelgelb (+10 °C Erwärmung) eingefärbt. Die stärkste Erwärmung findet nach diesem Szenario in der Arktis und im Amazonasgebiet statt.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: Die Heißzeit. Düstere Prognosen aus Brüssel. " [FR, 11.01.07, 14 Tage online] 
  
Infografik: Temperaturanstieg in Deutschland: 1761 bis 2003
Großansicht [ZEIT 51/04]
Infografik: Klimaerwärmung/ Temperturanstieg
Die vollständige ZEIT-Grafik zeigt die Entwicklung der bodennahen Jahresdurchschnittstemperatur von 1761 bis 2003. Besonders in den Jahren ab 1960 (siehe Ausschnitt der Grafik links) ist ein deutlicher Anstieg der Temperatur (rote Kurve) festzustellen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Treibhauseffekt verursacht wird.
Die komplette Grafik ist eingebettet in den Artikel "Deutschland im Fieber. Äpfel mit Sonnenbrand, Palmen an der Deutschen Bucht: Die Erderwärmung ist in der Bundesrepublik längst spürbar. Beweisaufnahme in einem überhitzten Land" von Fritz Vorholz [Die ZEIT, 51/ 9.12.04]
 
Infografik: Temperaturanstieg; Großansicht [FR]
Großansicht 14 Tage [FR]
Infografik: Globaler Temperaturanstieg
Abweichung der globalen Durchschnittstemperatur seit 1600 vom Vergleichswert im Jahr 1990, dem Referenzjahr des Kyoto-Protokolls: Bis etwa 1900 verlief die Abweichung leicht schwankend zwischen etwa -0,5  und -0,7°C, danach stieg sie an bis auf derzeit etwa + 0,54 °C. Bis 2100 könnte die Abweichung auf bis zu 1,9 / 2,3 / 3,9 °C ansteigen, je nach Treibhausgas-Szenario: Stabilisierung bei 450 bzw. 550 ppm bzw. bei ungebremsten Anstieg bei mittlerem Wirtschafts- und hohem Bevölkerungswachstum.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: Wetter 2007. Sonne glüht, Zitrone blüht.
[FR, 05.01.07, 14 Tage online]
 
Globus 8973-23.01.2004
Globale Erwärmung; Veränderung der Durchschnittstemperatur auf der Erde 1860 bis 2002 / Infografik Globus 8973 vom 23.01.2004
Bezug/Großansicht
Infografik: Globale Erwärmung
Veränderung der Durchschnittstemperatur der Erde
Abweichung vom Durchschnittswert (1961 - 1990) im Jahresmittel in °C:
Von 1860 (Beginn der Industrialisierung) bis etwa 1980 war die Abweichung bis auf wenige Ausnahmen im Zeitraum 1940 - 1944 (Bsp: 1944: + 0,25)) negativ,
z.B.:  1864: - 0,52; 1904: - 0,50.
Seit etwa 1980 ist die Abweichung durchgängig positiv mit Spitzenwerten in
1998 (+ 0,55) und 2003 (+0,45).   
Daten aus: Globus 8973   Quelle: Headley Centre for Climate Prediction und Research
Grafik abgedruckt in: Globale Probleme [Wochenschau 3-4/06, SekI, S. 123]         

  
Infografik: Globale Erwärmung; Großansicht [FR]
Großansicht bis 21.12. [FR]
Infografik: Globale Erwärmung
Die Kurve zeigt die Abweichung der globalen Durchschnittstemperatur vom Durchschnitt des Referenzzeitraumes (Jahre 1961 -1990) von 1860 bis 2003.
Einige ausgewählte Jahre: 1864: - 0,52°; 1904: - 0,5°; 1944: + 0,25°; 1998: + 0,55°; 2003: + 0,45°.
Durchschnittstemperatur der Erde zu Beginn der Industrialisierung 1860: 15°.
2003 war das 3.-wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnung 1861.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Keine ausgleichende Gerechtigkeit. Lateinamerika trägt nur wenig zum Klimawandel bei, bekommt aber die Folgen umso mehr zu spüren" [FR, 08.12.04, online bis 21.12.04]
   
Infografik: Fieberkurve der Erde / DIE ZEIT
Großansicht  [ZEIT,34/02]

Die ZEIT-Grafik zeigt den Anstieg der Temperaturabweichung ( in °C) vom Durchschnitt des Referenzzeitraumes ( Jahre 1961 - 1990) von 1860 bis 2000:
Lag die Temperatur 1860 (Beginn der Industrialisierung mit der verstärkten Verbrennung fossiler Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas) noch um 0,4 °C unter dem Durchschnitt des Referenzzeitraumes, liegt sie inzwischen mit + 0,6 °C weit darüber.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Treibhauseffekt: Aus allen Wolken gefallen. Klimamodelle sind kein Wetterbericht. Die jüngsten Unwetter haben auch die Wissenschaftler überrascht
" [DIE  ZEIT Nr.34/02]
Aus Anlass der Wetterextreme in den Jahren 2000 bis 2002, besonders nach der Hochwasserkatastrophe im August 2002, geht der Artikel ausführlicher der Frage nach, ob diese Wetterextreme Folgen des Treibhauseffektes sind. Ausführlich wird über Klimamodelle, Klimaprognosen und die aktuelle Debatte über die Klimaerwärmung berichtet.   

  

Infografik: Der wärmste Herbst aller Zeiten; Großansicht [FR]
Großansicht 14 Tage [FR]
Infografik: Der wärmste Herbst aller Zeiten
rote Gerade: langjähriger Mittelwert: etwa 8,8°C.
blaue Kurve: mittlere Tagesmitteltemperatur im Herbst (jeweils Sep., Okt., Nov.)
Die blaue Kurve bewegt sich in den Jahren 1900 - 2000 in einem Band zwischen 6° und etwas über 10° mit Spitzenwerten bei 10,4° in etwa 1983 und 10,3° in 2003.
Der Herbst 2006 dagegen übersteigt zuletzt mit 12,0° C weit den längjährigen Trend.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Winter ade! Auf den wärmsten Herbst seit 100 Jahren folgt nun ein milder Dezemberstart" [FR, 04.12.06, 14 Tage online]
   
Infografik: Klimaerwärmung: Anstieg der mittleren Jahrestemperatur; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: In Deutschland wird's wärmer
Klimaerwärmung: Anstieg der mittleren Jahrestemperatur
Die Kurve zeigt den Anstieg der Temperatur im Jahresmittel von 1900 bis zum 1.H. 2003. Die Trendlinie der zwischen ca. 7° C und 10 ° C schwankenden mittleren Jahrestemperatur stieg von ca. 8° C 1900 auf ca. 8,6° C in 2003.
ausgewählte Hochstellen: 1934/ 9,6°   1994/ 9,7°   2000/ 9,7°    2002/ 9,6°
ausgewählte Tiefstellen:   1940/ 6,7°   1996/ 7,2°   
Die Grafik ist eingebettet in den FR-Artikel: " Sommerhitze setzt Bauern zu"
[FR, 22.07.03]
  
   

weitere Inhalte im Klima-Datenservice


Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Weltbankstudie-4°C
Weltbankstudie-4-Grad:  Grafik Großansicht
22.11.12   (103)
Worldbank: Turn Down the Head. Why a 4°C Warmer World Must be Avoided
Im Vorfeld des UN-Klimagipfels vom 26.11.-07.12.12 in Doha warnt die neue Klimastudie, die vom PIK und Climate Analytics im Auftrag der Weltbank erstellt wurde, eindringlich davor, dass selbst wenn die bisher zugesagten Reduktionen bei den Treibhausgas-Emissionen tatsächlich umgesetzt werden, die Klimaerwärmung dennoch mit hoher Wahrscheinlichkeit um 3,5- 4°C wachsen wird, mit so verheerenden Folgen weltweit, dass dieses Szenario umbedingt vermieden werden muss. Es muss also drastisch mehr als bisher angekündigt für den Klimaschutz getan werden, soll das 2°C-Ziel doch noch erreicht werden. Notwendig ist eine zügige globale und umfassende "Große Transformation" hin zu einer post-fossilen Wirtschafts- und Lebensweise, wie sie z.B. der WBGU in seinem Hauptgutachten 2011 (pdf, 5MB) skizziert hat.
  
Studie: Turn Down the Heat [pdf, 14,7 MB; Weltbank]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
GHG-Bulletin-2012
WMO Greenhouse Gas Buelletin:  Grafik Großansicht
19.11.12   (104)
WMO: Greenhouse Gas Bulletin 2012
Jährlich im November gibt die WMO ihr "Greenhouse Gas (GHG) Bulletin" (deu.: Treibhausgas (THG) Bulletin) heraus, in dem die Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre im Vorjahr bilanziert werden. Im Bulletin 2012 werden neue Rekordstände aus 2011 gemeldet: Kohlendioxid (CO2) stieg auf 390,9 ppm, Methan (CH4) auf 1813 ppb und Lachgas (N2O) auf 324,2 ppb.
  
Download: WMO Greenhouse Gas Buelletin [pdf, WMO 19.11.12]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014 

 
zum Seitenanfangältere Dokumente und Informationen
STERN-REVIEW ON THE ECONOMICS OF CLIMATE CHANGE

Stern-Report zur Ökonomie des Klimawandels
Der im Auftrag der britischen Regierung vom früheren Weltbank Ökonom Nicholas Stern erstellte Report umfasst 700 Seiten und wurde am 30.10.06 veröffentlicht.
Laut Report sind etwa 1 % des weltweiten Bruttosozialprodukts pro Jahr notwendig, um katastrophale Entwicklungen der globalen Erwärmung abzuwenden. Durch Tatenlosigkeit entstünden jedoch 5 bis 20 mal höhere Kosten, so Stern. Er warnt, dass der Klimawandel die größte Rezession seit der Link zu einem externen Internet-AngebotWeltwirtschaftskrise nach dem Link zu einem externen Internet-AngebotWall Street Crash 1929 auslösen könnte, wenn nicht sofort ein nachhaltiger Klimaschutz eingeleitet werde.
Stern ist ein in der Fachwelt anerkannter Ökonom. Sein Report gilt als mit Sorgfalt erstellt,
Fachleute halten ihn daher für die bislang gewichtigste Bilanzierung der Kosten von Klimaschutz und Klimaschäden.
Infos / Presseerklärungen/ Download des Sternberichts [hm-treasury.gov.uk]
=>  Treibhausgase    
 

Klimaschutz
DIW-Studie


Presseinformation
vom 10.8.05
[DIW]


Die ökonomischen Kosten des Klimawandels und der Klimapolitik
Die Schäden durch Extremwetter (Sturm, Starkregen, Dürren) hätten in den letzten drei Jahrzehnten durch den globalen Klimawandel stark zugenommen. "Ohne eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration auf dem heutigen Niveau sind deshalb zunehmend irreversible und gefährliche Klimaschäden zu befürchten", warnt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin) in seiner Presseinformation vom 10.8.05.
Die Kosten eines effektiven Klimaschutzes werden vom DIW bei etwa 1 % des globalen Bruttosozialprodukts (BSP) geschätzt, falls die Energieeffizienz und der Beitrag erneuerbarer Energien ausreichend gesteigert werde. Wenn dagegen erst ab 2030 mit dem Klimaschutz begonnen werde, koste er bis 2050 weltweit 46 Billionen Dollar und es entstünden Schadenskosten durch Naturkatastrophen von 200 Billionen Dollar, so die Analyse von renommierten Forschern beim DIW. Sie empfehlen u.a. den Emissionsrechtehandel als marktwirtschaftliches Instrument zur Reduktion der Treibhausgase.
  
Sachverständigenkreis Globale Umweltaspekte: "Herausforderungen des Klimawandel"/ Download des Berichts => Klima > Dokumente
=> Kyoto-Protokoll  
  
Anthropogener Treibhauseffekt: "Herausforderung Klimawandel"
Die Menschen beeinflussen den Klimawandel. Zu diesem Ergebnis kommt der Sachverständigenkreis Globale Umweltaspekte in seinem jüngsten Bericht "Herausforderung Klimawandel". Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Gremium mit dieser Studie die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung umfassend und aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Die Experten fordern parallel zur Treibhausgas-Reduktion Anpassungsstrategien für Extremwetterlagen und künftige Klimaänderungen. Dabei sollten Natur- und Gesellschaftswissenschaftler zukünftig enger zusammenwirken.
Weitere Infos: Presseerklärung [BMBF, 12.12.03]

Der Bericht enthält zahlreiche Infografiken, u.a. (in Klammern: Seite der pdf-Datei):
   • Klimasystem (13)   • Treibhauseffekt (18)   • Strahlungsantrieb (21)  
   •
Lufttemperatur (42)   • IPCC-Szenarien (46)  • Klimaprognosen (50 )

Download des Berichts [3,52 MB/ 60 S., BMBF]
     

IPCC-Bericht

weitere Informationen:
DIE ZEIT, Nr.34/15.8.02

Die Klimaforscher im IPCC einigen sich etwa alle 6 Jahre auf einen gemeinsamen Bericht. Der 3. Klimabericht von 2001 (Third Assessment Report (TAR)) wurde von mehr als 500 Forschern verfasst. Mehr als 2000 Wissenschaftler haben insgesamt daran mitgewirkt.    Infos/ Download zum 3.Report
   
Ergebnis des 1000-seitigen Berichts, der zudem von 300 weiteren Experten begutachtet wurde:
  • Die beobachtete Erwärmung der letzten 50 Jahre ist wahrscheinlich zum Großteil auf menschliche Aktivität zurückzuführen.
  • Die Erde erwärmt sich im nächsten Jahrhundert im globalen Mittel um 1,4 bis 5,8 Grad.
  • Der Meeresspiegel steigt bis zum Jahr 2100 voraussichtlich um 9 bis 88 Zentimeter an.
  • Sommerliche Dürren, starke Niederschlagsschwankungen und Überschwemmungen werden in allen mittleren Breiten zunehmen.
Im Veralufe des Jahres 2007 wurde der  4. IPCC-Klimabericht  in 4 Teilen publiziert.
 

zum SeitenanfangLiteratur

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Mojib Latif: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen
ISBN 978-3-596-17276-4, broschiert, 255 S., 9,95 Euro,

Forum für Verantwortung, Fischer Taschenbuchverlag (Tb), Frankfurt, 2007
  
Mojib Latif, renommierter Klimaforscher und Professor für Meteorologie, hat auch am jüngsten Weltklimabericht des IPCC mit gearbeitet. Latif erläutert die Hintergründe, u.a. geht er auch Themen wie Meeresströmungen (Golfstrom) und Klimaphänomene wie El Nino ein. Wie der IPCC meint auch Latif, dass der Klimawandel bereits in vollem Gange und der Mensch durch die Verbrennung fossiler Energien dafür in zunehmenden Maße verantwortlich ist.
Dennoch sieht Latif noch ausreichend Zeit, um die schlimmsten Folgen der Klimaerwärmung abzufedern und zeigt dazu konkrete Handlungsoptionen auf.
Ausführlich setzt sich Latif auch mit den Argumenten der Skeptiker des menschgemachten Treibhauseffektes auseinander.

=> Klimawandel  Treibhauseffekt  IPCC-Klimabericht  
  

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Stefan Rahmstorf/ Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel
Beck`sche Reihe 2006, ISBN 3-406-50866-9,   144 S., 25 Abb./ 2 Tabellen, 7,90 €,
Nach den verheerenden Zerstörungen durch den Hurrikan "Katrina" und der Hurrikan-Rekordsaison 2005 findet der Klimawandel  immer mehr öffentliche Beachtung. Die Autoren*, zwei renommierte Klimaforscher, vermitteln eine kompakte verständliche Einführung in den derzeitigen Stand der Forschung zum Klimawandel und seinen gravierenden weltweiten Folgen. Sie beschränken sich aber nicht nur auf die Analyse sondern zeigen auch Lösungsmöglichkeiten, um die drohende Klimakatastrophe zu mildern.
* Hans Joachim Schellnhuber ist Gründer und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam. Stefan Rahmstorf forscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und ist Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam.
=> Klimawandel  Treibhauseffekt   Stefan Rahmstorf

 
Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Aralsee-
Austrocknung
Haack Karte des Monats Februar 2012: Temperaturen  Langjährige Mittelwerte:  Grafik Großansicht
Landkarte, Arbeitsblatt
16.01.13   (67)
Klett: Austrocknung des Aralsees
Infolge von Übernutzung für großflächige Bewässerung beim Baumwollanbau ist das Wasservolumen des Aralsees auf ca.10 % und die Seefläche auf ca. 55 % geschwunden, weshalb von einander getrennte Teilseen entstanden sind. Diese Restseen sind so salzig, das Fische und andere Lebewesen starben. Durch die Austrocknung hat sich das regionale Klima geändert: kältere Winter, heißere Sommer, stärkere Winde mit erhöhter Erosion und Verbreitung von salzhaltigem Staub.
Zu diesem Kontext bietet der Klett-Verlag eine  Landkarte und ein Arbeitsblatt mit Materialien (Klimadiagramm, Infotext, Satellitenbilder), dazu passenden Aufgaben samt einem Lösungsblatt zum kostenlosen Download.

| Nahrung | Wasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Temperaturverteilung
Haack Karte des Monats Februar 2012: Temperaturen  Langjährige Mittelwerte:  Grafik Großansicht
Karte + Infos
07.02.12   (65)
Klett-Perthes: Temperaturen weltweit - langjährige Mittelwerte
Haack-Karte des Monats Februar
Aus Anlass der Kältewelle in diesem Winter bietet Klett-Perthes eine Karte mit der Verteilung der langjährigen Temperaturmittelwerte auf der Nord- und Südhalbkugel im Janur und im Juli. Die Temperaturverteilung zeigt u.a., dass die durchschnittliche Temperatur in Deutschland im Januar deutlich höher ist als in der aktuellen Kältewelle. Ergänzend zur Karte bietet der Klett-Verlag vertiefende Hintergrundinfos zum Themenfeld "Klimazonen, Niederschläge, Temperaturen" an. Arbeitsaufträge mit Lösungsvorschlägen sowie Literaturhinweise und ein Überblick zum Haack-Medienverbund runden das Angebot ab.
  
Download: Haack-Karte und Informationsmaterial [pdf, 2,8 MB]

| Klima | Klimawandel | Klimaerwärmung |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2005  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014 

   
zum Seitenanfangältere Unterrichtsmaterialien

Hochwasser und Überschwemmungen:
Folgen des verfehlten Klimaschutzes
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In der Materialienserie "Politik: betrifft uns" bietet der Verlag Bergmoser+Höller aktuelle Unterrichtsmaterialien an.Alle Hefte dieser Reihe enthalten einen strukturierten detaillierten Unterrichtsverlauf samt Materialien in kopierfähigem DIN-A4-Format nebst Folien für den Tageslichtprojektor.
Themen von Heft Nr. 6/2002 (vom 16.12.02)
Jahrhundert-Hochwasser; Chronik; Fallbeispiele; Schäden; klimabedingte Katastrophen; Ursachen:
Flächenversiegelung, Flussbegradigung, Treibhauseffekt, Klimaschutz, Kyoto-Prozess, CO2-Reduktion; Hochwasserschutzmaßnahmen;

Ausführliches Inhaltsverzeichnis / Folienvorschau/ Bezug

 
Klett-Verlag Informationen, Produkt-Hinweise, Linksammlungen
  weitere Unterichtsmaterialien zum Thema Klima
   
  
 
zum Seitenanfanginterne Links
Lexikon

  IPCC    Treibhauseffekt    Treibhausgase  

Spezials: Kyoto-Protokoll    Hochwasser und Klimaerwärmung   
Infoseite zum Klimakatastrophenfilm "The Day After Tomorrow"
Daten/ Statistiken/ Infografiken zu Treibhausgasen
Ober-Themen Klima   
   
zum Seitenanfangexterne Links / weiterführende Informationen

Klimawandel
Klimawandel: Dossier / Site bei: Quakrs & Co.
Quarks& Co

Kippt das Klima?
Di., 28.06.05, 21:00, Quarks & Co, WDR Fernsehen, Wdh.: 02.07.05, 9:45
"Quarks & Co" zeigt die Folgen des Klimawandels und stellt Prognosen für die Zukunft vor. Ausführlich wird analysiert, wer mögliche Gewinner und Verlierer des Klimawandels sind und in welchem Ausmaß sich Flora und Fauna wie auch wir Menschen dem Klimawandel anpassen können.
Dossier/ Infos/ Materialien/ Links [Quarks & Co]
Ausführliche Dokumentation zur Sendung [pdf; 929KB; 14 (27) S.; Quarks & Co]
Weitere Infos [WDR-LernZeit]  
     

Klimasimulation bei: climateprection.net
climateprediction.net

Klimaprognose: Neue Simulationen zum Klimawandel
Die britischen Wissenschaftler des climateprediction.net Projekts haben im Januar 2005 die ersten Ergebnisse ihrer Klimasimulation veröffentlicht, die in einem Netz von 9000 Rechnern durchgeführt wurde. Die Rechenkapazitäten stellten Freiwillige weltweit zur Verfügung. Erste Ergebnisse zeigen eine viel größere Streubreite der mittleren Erderwärmung als bislang angenommen. Die Atmosphäre reagiert im Modell empfindlicher auf eine Verdopplung des Treibhausgases (CO2). Statt der bisher angenommenen 2 bis 6 °C Erderwärmung errechnet die Simulation eine mögliche Erwärmung von 2 bis 11 °C.
Download des Artikels [engl., pdf, 720 KB; climateprediction.net]
Karte mit den auf der Welt beteiligten Rechnern [cpdn]
Info-Seiten für Schulen [engl., climateprediction.net]
Mit einer leider nur auf Windows NT 4.0, 2000 and XP lauffähigen Simulationssoftware (ca. 20 MB) kann man sich die Simulationen ansehen.
  => Software und Daten [engl., climateprediction.net]
    

Website von Klimaforschern für die Presse und interessierte Öffentlichkeit: www.realclimate.org
www.realclimate.org

Klimaforscher zum Klimawandel: neue Website realclimate.org
Die komplexen Forschungsergebnisse zum Klimawandel werden in den Medien oft dramatisiert, übertrieben, verfälscht oder zu wenig differenziert dargestellt. Um solchen Tendenzen eine rasche und direkte Einschätzung von Fachwissenschaftlern entgegen zu setzen, hat eine Gruppe von amerikanischen und europäischen Wissenschaftlern die neue Website www.realclimate.org eingerichtet, die aktuelle Forschungsergebnisse erläutert, einschätzt und bewertet. A
ktuell bietet die Site z.B. einen ausführlicher Kommentar zu Klimasimulationen, nach denen eine globale Erwärmung bis zu 11 ° C möglich sein sollen.
   

Hintergrund -Berichte Der WWF (World Wide Fund for Nature) stellt eine Reihe von Hintergrundberichten (pdf) zum kostenlosen Download zur Verfügung zu vielfältigen Themen, u.a.: Grundbegriffe, Chronologie Klimakonferenzen, Artensterben, IPCC- Berichte.
  

Deutsches 
Klimarechenzentrum Hamburg
(DKRZ)
www.dkrz.de

Klimaforschung, Klimamodelle, Klimadaten-Banken, Suchdienste für Klima-Daten,
Mitarbeit im IPCC , aktuelle Klima-Infos aus Deutschland und weltweit; Energiesparen und Klimaschutz, umfangreiche Info- und Linksammlungen.
Am 10.9.02 wurde der leistungsfähigste Großrechner Europas in Betrieb genommen, der genauere Klimamodelle ermöglichen soll. [vista verde].
 

www.mpimet.mpg.de
Das Institut beschäftigt sich u.a intensiv mit Klimamodellen, die mittels Hochleistungscomputern Simulationen und Prognosen für die Zukunft liefern. Mojib Latif, Leiter der Abteilung Klimaforschung, hat vielfach in TV/ Radio und den Printmedien seine Einschätzung bekräftigt, dass Wetterextreme und -kapriolen der letzten Zeit gut zu den Voraussagen passen, die Klimamodelle prognostizieren.
  

Wuppertal Institut
für Klima, Umwelt, Energie
www.wuppertal-institut.de

Gegründet von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Angebot: Projekte, Publikationen, Presse, Links.  
     Direkt zur Klimaabteilung      Übersicht über Klimaprojekte
 

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
(PIK)
www.pik-potsdam.de
 


Stefan Rahmstorf, Klimaforscher am Potsdam Institut für KlimafolgenforschungForschung, Programme, Publikationen, Pressemitteilungen und unter Service: Datenbanken, Ergebnisse von Klimasimulationen,  Such-Funktion.
Stefan Rahmstorf, Klimaforscher am PIK, unterstützt die Einschätzung des IPPC (Klimaerwärmung zu einem wesentlichen Teil durch den anthropogenen (menschgemachten) Treibhauseffekt verursacht).
In einem Beitrag in der Wochenzeitschrift DIE ZEIT analysiert er kritisch die Beiträge der "Klima-Dissidenten": "Flotte Kurven, dünne Daten: Im Medienstreit um den Klimawandel bleibt die Wissenschaft auf der Strecke" [DIE ZEIT, Nr. 37/5.9.02], entkräftet insbesondere die Argumente von Neumann-Mahlkau und Horst Malberg ( FU Berlin).
Diskussion des
Shaviv & Veizer's Papers
Inzwischen wurden auch Gegendarstellungen erarbeitet zu den Thesen von Veizer/ Shaviv, denen zufolge hauptsächlich kosmische Strahlung für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. In einem offenen Brief werden diese Thesen als wissenschaftlich unhaltbar zurückgewiesen. Veizer räumte inzwischen ein, dass eine Reduktion der Treibhausgase die einzige Möglichkeit sei, den Treibhauseffekt zu bremsen.
  

 www.awi-bremerhaven.de
  
Im Globus-Extra, 18.8.02, (Inhalte nicht im Web) interviewte Moderator Ranga Yogeshwar Professor Miller (Direktor Alfred-Wegener-Institut) zur Frage "Klimaerwärmung: Mensch oder Natur gemacht?" Miller vertritt die Einschätzung, dass die derzeitigen Wetterextreme nicht eindeutig auf die Klimaeerwärmung zurückgeführt werden können. Auch zufällige Häufungen an sich seltener Wetterextreme seien nicht auszuschließen. Angesichts der nicht eindeutig einschätzbaren Ursachen sei aber Vorsicht und Vorsorge sehr wichtig, insbesondere auch die Bemühungen, die CO2-Emissionen zu reduzieren.
  
Intergovernmental
P
anel
on Climate Change
( IPCC )

www.ipcc.ch (engl.)
Beratender Ausschuss der Regierungen über den Klimawandel
Angesichts eines sich abzeichnenden globalen Klimawandels richteten die Welt Meteorologische Gesellschaft (World Meteorological Organization (WMO: www.wmo.ch))  und das UN-Umweltprogramm (United Nations Environment Programme (UNEP: www.unep.org bzw. www.unep.ch) ) 1988 das IPCC  ein.
Aufgabe des IPCC: Bereitstellen von wissenschaftlichen, technischen und sozioökonomischen Informationen zum Verständnis des von Menschen verursachten  (anthropogenen) Klimawandels.
  => aktuelle und Hintergrund-Infos:  Lexikon: IPCC   
   

United Nations
F
ramework Convention
on Climate Change
(UNFCCC)
www.unfccc.int (engl.)

UN-Klima-Wandel- Sekretariat
Berichtet über die laufenden Aktivitäten der UN zum Klimawandel, z.B. über die weltweiten Klimagipfel

   


Stand: 28.11.09/zgh   Klima Klimawandel  Klimageschichte 
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