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  Klima / Klimaschutz
Hintergrund:

  | Klimageschichte  |  Klimaerwärmung  | Treibhauseffekt/ Treibhausgase  |  
  | Kyoto-Protokoll  | Kyoto-II / Kopenhagen-Klimagipfel  | 

Klimawandel, Klimageschichte, Eiszeitzyklen, langjährige Durchschnittstemperatur
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Klimageschichte:
In erdgeschichtlichen Zeiträumen hat sich das Klima häufig dramatisch gewandelt. Die überwiegenden langen Warmphasen wurden wiederholt durch Kaltphasen mit Eiszeiten unterbrochen. Seit etwa 2,6 Mio Jahren befinden wir uns aktuell wieder in einem Eiszeitalter, gekennzeichnet durch Vereisung der Polkappen und von Gletschern in Gebirgen. Auch innerhalb der Eiszeitalter schwankte das Klima erheblich und Kaltzeiten wechselten mit Warmzeiten. Seit Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12000 Jahren befinden wir uns aktuell in einer Warmphase, in der sich Gletscher und Polkappenvereisung zurückziehen.
=> Klimageschichte
  
Globale Erwärmung: Daten zum IPCC-Bericht
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Globale Erwärmung:
Seit Beginn der Industrialisierung ab etwa 1850 erleben wir jedoch einen Anstieg der globalen mittleren Jahrestemperatur, der beispiellos ist seit dem Ende der letzten Eiszeit. Im Vergleich zur vorindustriellen Phase ist die mittlere Jahrestemperatur inzwischen um + 0, 8 °C gestiegen, ein weiterer Anstieg auf mehr als + 1,5 °C ist aufgrund der Trägheit des Klimasystems nicht mehr zu vermeiden. Laut neuesten Ergebnissen der Klimaforschung wird die Gefahr immer größer, dass die Klimaerwärmung sogar die 2 °C-Schwelle überschreitet: In der Folge werden vermutlich Kipp-Punkte im Klimasystem ausgelöst, die irreversible und sich meist selbst verstärkende Prozesse der Klimaerwärmung einleiten mit katastrophalen Folgen für die Menschheit.
=> globale Erwärmung   Folgen der Klimaerwärmung
   
Infografik: der Treibhauseffekt und seine Folgen
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Treibhauseffekt / Treibhausgase:
Die weitaus meisten Wissenschaftler (IPCC) gehen inzwischen davon aus, dass der anthropogene (menschgemachte) Treibhauseffekt die Hauptursache für die globale Erwärmung ist, in erster Linie der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, verursacht durch das Verbrennen fossiler Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas). Die CO2-Konzentration steigt aber auch dadurch, dass die Fähigkeit sog. "CO2-Senken" (Wälder, Meere, Biosphäre, Landflächen), CO2 aus der Atmosphäre zu binden, durch die Klimaerwärmung nachlässt. Besonders negativ ist die Vernichtung (z.B. Regenwald-Abholzung) von CO2-Senken oder ihre Degradierung (z.B. Entwässerung von Mooren).
=> Treibhauseffekt   Treibhausgase
  
Kyoto-Protokoll: dpa-Infografik / FR
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Kyoto-Protokoll:
Um die Treibhausgase zu reduzieren, wurde 1997 das Kyoto-Protokoll von der Staatengemeinschaft beschlossen. Das Klimaschutzabkommen trat aber erst im Februar 2005 völkerrechtlich in Kraft, weil seine Ratifizierung lange in Frage stand, nachdem die US-Regierung unter George W.Bush das Kyoto-Protokoll ablehnte und deswegen seine Ratifizierung in den USA nicht weiter verfolgt wurde.
Das Kyoto-Protokoll verpflichtet nur die Industriestaaten, ihren Treibhausgas-Ausstoß zu reduzieren, und zwar um 5,2 % im Vergleich zu 1990 im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 (1. Verpflichtungsperiode). Die mit dem Kyoto-Protokoll beschlossenen Mechanismen zur Treibhausreduktion, z.B. der Emissionshandel und die CDM-Projekte, erwiesen sich als nicht so wirksam wie erhofft. Ob die Kyoto-Zielvorgabe eingehalten wird, ist angesichts aktueller Treibhausgas-Daten eher fraglich.
=> Kyoto-Protokoll  
   

Weltklimagipfel in Kopenhagen
offizielle Homepage

Kyoto-II-Abkommen:
Für Entwicklungs- und Schwellenländer wurden im Kyoto-Protokoll von 1997 keine Verpflichtungen festgelegt. Inzwischen ist aber China auf Rang 1 und Indien auf Rang 4 der Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß vorgerückt und in weiteren Schwellenländer wie Brasilien steigt der CO2-Ausstoß ebenfalls. Die Einbindung dieser Staaten in die Treibhausgas-Reduktion muss folglich ein zentraler Aspekt beim Weltklimagipfel vom 7.-18.12.2009 in Kopenhagen sein. Die Vorverhandlungen zum Kopenhagen-Gipfel verliefen allerdings in einem Ausmaß hinhaltend und ergebnisarm, dass viele Experten ein Scheitern des Gipfeltreffens befürchten.
Das Hauptproblem ist, dass die aufstrebenden Schwellenländer nur dann zur Treibhausgas-Begrenzung bereit sind, wenn die Industrieländer als Hauptverursacher der Klimaerwärmung Kompensationszahlungen leisten, mit denen Schwellenländer z.B. den Ausbau der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien sowie ärmere Länder Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen der Klimaerwärmung finanzieren können. Bisher waren die Industrieländer aber nicht zu verbindlichen Zusagen bereit. Im Gegenzug weigern sich Länder wie China, Indien und Brasilien, ihren Treibhausgas-Ausstoß verbindlich zu begrenzen. Ob diese gegenseitige Blockade bei den Gipfelverhandlungen aufgelöst werden kann, bleibt fraglich, zumal die politischen Kräfte in den USA, die verbindliche Zusagen vehement ablehnen, nach wie vor stark sind und Präsident Obama ausbremsen beim Versuch, effektiven Klimaschutz in den USA durchzusetzen.
 =>Post-Kyoto-Prozess / Kyoto-II  
   

Weltklimagipfel in Kopenhagen

Weltklimakonferenz in Kopenhagen:
gemeinsame Presseerklärung von UBA, PIK, WBGU und WI:
Countdown für Kopenhagen. UN-Klimakonferenz darf nicht den Anschluss an den Klimawandel verlieren.
[WBGU]
 
Kopenhagen-Diagnose: neuste Daten der Klimaforschung
Klimastudie von 26 führenden Klimawissenschaftlern:
The Copenhagen Diagnosis. Updating the World on the Latest Climate Science [PIK et.al. 24.11.09]
  
Folgen der globalen Erwärmung / Kipp-Punkte:
Klimastudie von Allianz und WWF: Unumkehrbare Klimafolgen drohen bereits vor 2050 [WWF 23.11.09]

   
   Kontextbezogene weitere interne Inhalte
Lexikon: 
  Klimageschichte | Klimawandel |  Klimaerwärmung |  Treibhauseffekt |  Treibhausgase |
  | 2 °C-Schwelle |  Kipp-Punkte im Klimasystem | 
  | CDM-Projekte |  Emissionshandel | Nationaler Allokationsplan |
  | Hurrikane |  Hurrikan "Katrina" 
Spezial:
 | El Niño Klimaanomalie  | Hochwasser-Katastrophe/ Klimaerwärmung  |
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Dossier:  | IPCC: 4.Weltklimabericht 2007 | Orkan "Kyrill" |
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Presse-/ Online-Medien
Datenbank

Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
  
Klima: Ober- und Unterthemen zusammen:
Jahrgang:  2004  2005  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016 
  
Klima: nur Oberthema:
Jahrgang: 2004  2005  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016 
   
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Daten/ Statistiken/Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Solarstrom-DE-2015
Solarstrom-DE-2015: Globus Infografik 11198/ 18.08.2016
18.08.16   (794)
dpa-Globus 11198: Strom aus Sonnenenergie
Ende 2015 waren in Deutschland 1,53 Millionen Solaranlagen mit einer Leistung von zusammen 39.700 Megawattpeak* (MWp) installiert. Die jährlich neu installierte Leistung (MWp) stieg von 45 im Jahr 2000 steil an auf das Allzeithoch 7600 im Jahr 2012. Danach fiel sie stark ab auf 1460 im Jahr 2015.
Der von Solaranlagen erzeugte Strom stieg von 64 Gigawattstunden (GWh) 2000 auf 38.000 GWh 2015 (6 % der Bruttostromerzeugung). Zuletzt wurden durch Solarstrom 26 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.
* maximal mögliche Leistung

Quelle:  Bundesverband Solarwirtschaft     Infografik-Großansicht  

| Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom | Treibhausgase |
Umweltschutz-Daten
DE-2014
Umweltschutz-DE-2014: Globus Infografik 11154/ 29.07.2016
29.07.16   (789)
dpa-Globus 11154: Das Geschäft mit dem Umweltschutz
Die Anzahl der Beschäftigten (in 1000) stieg von 2006|92,4 auf den Hochpunkt 2013|258,7 und fiel dann etwas auf 2014|250,4. Der Umsatz (in Mrd.€) stieg von 2006|22,4 auf den Hochpunkt 2011|66,9 und fiel dann unter Schwankungen auf zuletzt 2014|65,4.
Zuletzt (2014) verteilte sich der Umsatz wie folgt auf die Umweltbereiche (in %):
Klimaschutz 59, Luftreinhaltung 12, Gewässerschutz 11, Abfallentsorgung 6, Lärmbekämpfung 5, Sonstige 7. Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt   GENESIS  Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    

| Klima | Natur & Umwelt | Wasser | Müll/Recycling | Gesundheit |
Treibhausgasemissionen
EU-2014
THG-Emissionen-EU-2014: Globus Infografik 11097/ 01.07.2016
01.07.16   (779)
dpa-Globus 11097: Treibhausgas-Emissionen in der EU 2014
Von 1990* bis 2014 sind die Emissionen von Treibhausgasen (THG**) in der EU-28 um 24,4 % auf 4.282 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Mt CO2e) gesunken. In den elf Länder mit der stärksten THG-Reduktion [LT -60 %; LV -57; RO -56; EE -47; SK -46; BG -45; HU -39; CZ -37; GB -34HR -30; DE -28] resultiert der Rückgang (bis auf GB) hauptsächlich aus dem starken Einbruch der Wirtschaft infolge des Umbruchs in der damaligen Sowjetunion ab 1989, auch in  DE (ehemalige DDR). Nur in GB beruht die starke Reduktion auf bewußter Energiepolitik: weg von Kohle hin zu Gas. Ab etwa 2000 trugen milde Winter nennenswert zur THG-Reduktion bei, weniger allerdings eine Enerigewende. Z.B blieb in DE trotz Ausbau von Wind- und Solarenergie der CO2-Ausstoß aus Kohleverstromung hoch. Fünf Staaten haben den THG-Ausstoß sogar ausgeweitet (%): MT 49; CY 48; ES 15; PT 6; IE 4.
Einen Ausstoß über 100 Mt haben 11 Staaten: DE 900; GB 524; FR 459; IT 419; PL 380; ES 329; NL 187; CZ 126; BE 114; RO 110; GR 101; zusammen 85 % aller EU-Emissionen. xls-Tabelle
Der THG-Ausstoß pro Kopf beträgt im EU-Durchschnitt 8,4 t CO2e; mit dem 2°C-Ziel verträglich sind nur 2,5 Tonnen. Den höchsten Ausstoß pro Kopf haben LU 19,4 t CO2;  EE 16,0;  IE 12,6;  CZ 12,0;  DE 11,1; den niedrigsten HU 5,8;  HR 5,8;  LV 5,7;  SE 5,6;  RO 5,5. Tabellenansicht xls-Tabelle
* Bezugsjahr des Kyoto-Protokolls, ** engl.: Greenhouse Gases (GHG)
 
Quelle: EEA    Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos     xls-Tabelle

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Daten/ Statistiken/Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016 
  
 
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Flüchtlingsreport
UNHCR-2015
Flüchtlingsreport-2015
20.06.16   (124)
UNHCR: Flüchtlingsreport-2015
Passend zum diesjährigen Weltflüchtlingstag am 20.06.16 publiziert das UNHCR seinen jährlichen Statistikbericht "Global Trends". Im Verlaufe von 2015 stieg die Zahl der Flüchtlinge weltweit um 12 Millionen (M) auf einen neuen Höchstwert von 65,3 M (40,8 M Binnen- + 21,3 M Extern-Flüchtlinge + 3,2 M Asylbewerber in Industrieländern). Der Flüchtlingsreport bietet differenzierte Analysen bis auf Länderebene, vielfältige Grafiken und umfangreiches Datenmaterial zur weltweiten Entwicklung von Flucht und Vertreibung. Der Report wird in den Medien breit aufgegriffen, u.a. durch eine Vielzahl von Zusammenfassungen (z.B. FAZ, FR, SZ, taz ) und Infografiken (z.B. taz)

 Überblick   Presseerklärung (engl.)   Report (engl.,pdf)   Datentabellen (xls)

| Migration | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Bodenatlas-2015
Fleischatlas-2014:  Grafik Großansicht
08.01.15   (116)
BUND: Bodenatlas-2015
Der vom BUND zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und Le Monde Diplomatique herausgegebene "Bodenatlas 2015" bietet umfangreiche und vielfältige Daten, Grafiken und Fakten über die Bedeutung, die Nutzung und den Zustand von Land, Böden und Agrarflächen in Deutschland, Europa und weltweit. Ein zentraler Aspekt ist der viel zu hohe Flächenverbrauch: im Inland (in Deutschland 70 Hektar pro Tag), vor allem aber im Ausland über die indirekte Beanspruchung von Flächen über Import von Agrarprodukten und anderen Gütern (für Deutschland 80 Mio.ha, mehr als Doppelte der eigenen Landfläche). Hinzu kommt der direkte Ankauf oder das langfristige Pachten von Flächen vor allem auch in Ländern, die selbst unter Nahrungsmittelknappheit leiden (Landgrabbing). Weitere Themen sind u.a. Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Ökolandbau, Tierhaltung; Energiepflanzen und Biokraftstoffe.

Infos, Downloads: Bodenatlas 2015

| Boden | Nahrung | Bio-Vielfalt | Ökolandbau | Treibhausgase | Globale Agenda 21 | Indikatoren |
WEO-2014
WEO-2014
12.11.14   (113)
IEA: World Energy Outlook 2014
Jährlich im November veröffentlicht die IEA ihren "World Energy Outlook" (WEO), eine umfangreiche Datensammlung zur Entwicklung der Primärenergieträger in der Vergangenheit sowie Prognosen, in diesem Jahr erstmals bis zum Jahr 2040, samt daraus sich ergebender Konsequenzen für die Versorgungssicherheit sowie den Umwelt- und Klimaschutz. Erfasst werden die nicht regenerierbaren Energiequellen (Öl, Kohle, Gas, Atomkraft) und einige der regenerierbaren (Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Biomasse) im Hinblick auf Energienachfrage und - angebot sowie Energiehandel und Investitionen in Infrastruktur. 2014 zählen u.a. die Gas- und Ölschwemme, verursacht durch Fracking in den USA, zu den Schwerpunktthemen. Aus diesem Datenpool werden ergänzend diverse Statistitiken zu den energiebedingten CO2-Emissionen abgeleitet. Zunehmend werden auch Aspekte wie Energieverteuerung und Folgen der Klimaerwärmung analysiert. Wie schon in den letzten Jahren sieht die IEA die Risiken wachsen, dass das 2°C-Ziel weit verfehlt wird und schlägt deshalb verschiedene Maßnahmen zum drastischen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen vor.
  
Informationen: Überblick/ Inhaltsverzeichnis/ Bestellung / Presse-Präsentation  
Download: Pressepräsentation mit den zentralen Aussagen und Infografiken [pdf]

| Energie/ Ressourcen | Fossile Energien | Erdöl | Kohle | Erdgas | Atomenergie | Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse | Fracking | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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Interview mit Michael Müller: Volltext im taz-Archiv
Volltext
des Interviews
mit Michael Müller

[taz 20.02.07]

=>
Klimawandel

nachhaltige Energieversorgung
Energiewende

Energieeffizienz 
Energiesparen

Erneuerbare Energien

Kraft-Wärme-Kopplung



"Der Kapitalismus zerstört das Klima"
In einem Interview mit der tageszeitung (taz, 20.2.07) stellt Michael Müller, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in der Debatte über den Klimawandel die Systemfrage. Im folgenden eine Zusammenfassung seiner Thesen:
  
Michael Müller sieht die Menschheit an einer entscheidenden Wegscheide:
"Das 21. Jahrhundert wird entweder ein Jahrhundert der Gewalt oder ein Jahrhundert der Nachhaltigkeit. Das ist noch nicht entschieden. Vieles deutet darauf hin, dass die Welt auf dem ersten Weg ist: Sowohl beim Golfkrieg als auch bei dem zögerlichen Vorgehen gegen den Klimawandel geht es um die Rettung der alten Konzepte, die nur noch tiefer in die Sackgasse führen."
Für eine wesentliche Ursache der bisherigen Fehlentwicklung hält er die "kapitalistische Philosophie des 'Mehr, schneller und weiter' " und fordert dagegegen eine "neue Kulturform ...des qualifizierten Wachstums". Nicht nur der Klimawandel erfordere das, sondern auch die "Endlichkeit der Rohstoffe und die nachholende Industrialisierung bevölkerungsreicher Schwellenländer."
Durch das weithin vorherrschende Leben und Agieren in "Teilwelten mit einer Partiallogik" gehe die "Rationalität der Gesamtentwicklung" verloren, kritisiert Müller und fordert stattdessen eine "Ökologisierung der Ökonomie" als Kern von mehr tatsächlich umgesetzter Nachhaltigkeit.
Im Hinblick auf eine nachhaltige Energieversorgung lehnt Müller Atomkraftwerke ab, weil sie "weit weg vom Verbraucher extrem kapitalintensiv, unflexibel und völlig überdimensioniert Strom mit einem geringen Wirkungsgrad erzeugen". Dagegen fordert er: "Energieversorgung kann nur dann klimaverträglich sein, wenn sie erstens verbrauchsnah organisiert wird. Zweitens muss sie flexibel, also vernetzt und möglichst kleinteilig, organisiert werden. Und drittens muss sie dem Gesichtspunkt der Vermeidung gehorchen: Die Frage der Zukunft muss sein, wie wenig Energie muss ich bereitstellen, um sie am effektivsten und sparsamsten zu nutzen". Nötig sei eine "Effizienzrevolution", der Ausbau der Erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung.
Müller stellt abschließend fest: "Beim Klimawandel geht es nicht nur um den Verlust einer Pflanzenart. Nicht nur um den Verlust einer Inselgruppe. Es geht schlicht und ergreifend um die Zukunft unserer Zivilisation. Da sind wir wieder am Ausgangspunkt: Die Alternative heißt Nachhaltigkeit oder Zerstörung."
 
Globale Erwärmung
Globale Erwärmung: Daten zum IPCC-Bericht
6 Szenarien
6 Szenarien des IPCC-Berichts (AR4)
Vierter Bericht des IPCC zum Klimawandel vom 2.2.2007
Der neue Klimabericht des IPCC untermauert, was viele Klimaforscher seit Jahren angemahnt haben: Der Klimawandel ist bereits in vollem Gang und seine Hauptursache ist der menschgemachte Treibhauseffekt. Nur grundlegendes und schnelles globales Umsteuern kann die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch halbwegs in Grenzen halten.

Die Klimaerwärmung ist laut IPCC  "beispiellos": elf der letzten zwölf Jahre sind unter den 12 wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen 1850. In den nächsten zwei Dekaden wird die Temperatur jeweils um 0,2 °C steigen. Auch wenn die Konzentration der Treibhausgase im Jahr 2000 auf dem damaligen Stand eingefroren worden wäre, müsste dennoch wegen der Verzögerungen im Klimasystem mit einem Zuwachs von 0,1 °C pro Dekade gerechnet werden.
Für die weitere Entwicklung bis zum Jahr 2100 entwickelt der IPCC 6 Szenarien:
im günstigsten Szenario wird eine Erwärmung um weitere 1,1 bis 2,9 °C erfolgen, im schlimmsten Fall steigt die Temperatur um bis zu 6,4 °C an.
=> Dossier: IPCC-Klimabericht
  
STERN-REVIEW ON THE ECONOMICS OF CLIMATE CHANGE

Stern-Report zur Ökonomie des Klimawandels
Der im Auftrag der britischen Regierung vom früheren Weltbank Ökonom Nicholas Stern erstellte Report umfasst 700 Seiten und wurde am 30.10.06 veröffentlicht.
Laut Report sind etwa 1 % des weltweiten Bruttosozialprodukts pro Jahr notwendig, um katastrophale Entwicklungen des globalen Klimawandels abzuwenden. Durch Tatenlosigkeit entstünden jedoch 5 bis 20 mal höhere Kosten, so Stern. Er warnt, dass der Klimawandel die größte Rezession seit der Link zu einem externen Internet-AngebotWeltwirtschaftskrise nach dem Link zu einem externen Internet-AngebotWall Street Crash 1929 auslösen könnte, wenn nicht sofort ein nachhaltiger Klimaschutz eingeleitet wird.
Stern ist ein in der Fachwelt anerkannter Ökonom. Sein Report gilt als mit Sorgfalt erstellt,
Fachleute halten ihn daher für die bislang gewichtigste Abschätzung der Kosten von Klimaschutz und Klimaschäden.
Infos / Presseerklärungen/ Download des Sternberichts [hm-treasury.gov.uk]
=>  Treibhausgase    
 

Klimaschutzindex (KSI): Infosite bei germanwatch
www.germanwatch.org/
ksi.htm
Klimaschutz-Index 2007 (KSI)
Germanwatch und das Climate Action Network Europe (CAN Europe) haben ihr Länder-Ranking zum Klimaschutz aktualisiert. Der KSI 2007 vergleicht jene Industrie- und Schwellenländern mit den größten Treibhausgasemissionen, deren Anteil am weltweiten CO2-Ausstoßes 90% beträgt (aktuell 56 Länder). Der KSI berücksichtigt neben Emissionstrends auch die Klimapolitik der beurteilten Länder.
Top5: 1. Schweden, 2. Großbritannien, 3. Dänemark, 4. Malta,   5.Deutschland
Flo5:. 56. Saudi-Arabien, 55.Malaysia, 54.China, 53. USA,  52.Kasachstan
Tabelle aller 56 Staaten [pdf, 65 KB, germanwatch
KSI-Indikatoren/ Funktionsweise [pdf, 85 KB, germanwatch] 
  => Daten/ Statistiken/ Infografiken
  
Newletter: Klimakompakt
  
Spezial Nr. 35

24.10.06
Margret Beckett: Berliner Grundsatzrede zur Klimasicherheit
Am 24.10.06 hat die britische Außenministerin Margaret Beckett in Berlin eine äußerst bemerkenswerte Grundsatzrede dazu gehalten, wie fundamental das Thema Klimasicherheit die Außenpolitik verändern wird, ja schon verändert. Und sie endet mit einem furiosen Appell an die deutsche Regierung, ihre Klima-Verantwortung bei den EU- und G8-Präsidentschaften wahrzunehmen.
=> Volltext der Rede in deutscher Übersetzung
  

Klimaschutz
DIW-Studie


Presseinformation
vom 10.8.05
[DIW]

=> Klimawandel

Die ökonomischen Kosten des Klimawandels und der Klimapolitik
Die Schäden durch Extremwetter (Sturm, Starkregen, Dürren) hätten in den letzten drei Jahrzehnten durch den globalen Klimawandel stark zugenommen. "Ohne eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration auf dem heutigen Niveau sind deshalb zunehmend irreversible und gefährliche Klimaschäden zu befürchten", warnt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin) in seiner Presseinformation vom 10.8.05.
Die Kosten eines effektiven Klimaschutzes werden vom DIW bei etwa 1 % des globalen BSP geschätzt, falls die Energieeffizienz und der Beitrag erneuerbarer Energien ausreichend gesteigert werde. Wenn dagegen erst ab 2030 mit dem Klimaschutz begonnen werde, koste er bis 2050 weltweit 46 Billionen Dollar und es entstünden Schadenskosten durch Naturkatastrophen von 200 Billionen Dollar, so die Analyse von renommierten Forschern beim DIW. Sie empfehlen u.a. den Emissionsrechtehandel als marktwirtschaftliches Instrument zur Reduktion der Treibhausgase.
  

Beschluss der
Bundesregierung
vom 13.7.2005

=> Klima > Dokumente
=> Treibhauseffekt
=> Klimawandel

Nationales Klimaschutzprogramm 2005
Der sechste Bericht der 1990 unter Federführung des BMU gebildeten Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMA) "CO2-Reduktion" bilanziert die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung der letzten fünf Jahre. Im Kyoto-Protokoll hat sich Deutschland verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2012 um 21 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Zwar wurden bis 2004 18,5 % Reduktion geschafft, seit 2000 stagniert der Treibhausgas-Ausstoß insgesamt jedoch, in der Energie-erzeugung und zuletzt auch bei den Privathaushalten steigt er sogar wieder. Bei der Industrie und im Energiesektor soll der am 1.1.2005 eingeführte Emissionshandel die CO2-Menge schrittweise weiter reduzieren, bei den privaten Haushalten die Fortführung von Gebäudesanierung, Förderprogramme für Erneuerbare Energien und die Neueinführung eines Energiepasses.
Pressemitteilung [BMU]
Download des Klimaschutzprogramms [BMU]
  
Der Arktis-Klima-Report. Die Auswirkungen der Erwärmung/ Online-Bestellung bei Amazon
Online-Bestellung
bei Amazon.de

Der Arktis-Klima-Report. Die Auswirkungen der Erwärmung
Convent Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-934613-86-1, 160 S., EUR 16,90
Dieser Bildband ist die populärwissenschaftliche Version eines 1500 Seiten-Berichts an die UNO vom Frühjahr 2005. Nach einer kurzen Einführung in die globale Erwärmung und die besonderen Bedingungen in der Arktis stellen die 300 WissenschaftlerInnen des „Arctic Climate Impact Assessment“ die 10 zentralen Ergebnisse der Studie vor mit beeindruckenden Photos, Grafiken, Tabellen, Landkarten und allgemein verständlichen Texten, die belegen, dass der Klimawandel in der Arktis bereits begonnen hat. [gekürzt aus: Leonardo, 12.8.05]
mehr... [Leonardo, 12.8.05]
=> Treibhauseffekt,  Klimawandel    => Klima > Medien/ Literatur

Klimaenzyklopädie / Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz Klimaenzyklopädie
Das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz koordiniert seit Anfang 2003 den Aufbau einer der größten zusammenhängenden Internet-Informationsquellen zum Klimasystem. Die ESPERE-Klimaenzyklopädie ist nun in ihrer deutschen Version vollständig verfügbar und wird Schulen sowie interessierten BürgerInnen online und auch als Offline-Version zum kostenlosen Herunterladen angeboten.
Kapitel: Wetter; Wolken u. Partikel; Stadtklima, Ozeane; Landwirtschaft; Menschen ändern Klima; untere Atmosphäre; obere Atmosphäre.
Zu jedem Kapitel können Basiseinheiten und vertiefende Inhalte abgerufen werden.     Zur Klimaenzyklopädie [atmosphere.mpg.de]  
     
Unterrichtsmaterialien
Unterrichtsmaterialien zum Klimawandel: Download beim Umweltministerium


=> Klima > Medien
  
Klimaforschung: Eine Zeitreise durch das Klima
Das Umweltministerium stellt in seinem Bildungsservice eine Vielzahl von direkt im Unterricht einsetzbaren anschaulich bebilderten Arbeitsblättern zum kostenlosen Download bereit, darunter auch einige zum Klimawandel durch den Treibhauseffekt.
Die Materialien sind gezielt für den fachübergreifenden Unterricht in den natur-wissenschaftlichen Fächern konzipiert, können jedoch auch im sozialwissen-schaftlichen Unterricht eingesetzt werden.
Die Reihe "Klimaforschung" bestehen aus 12 Info-Arbeitsblättern + Lehrer-handreichung, die einzeln oder im Paket als pdf-Dateien zum Download bereitstehen
Infos/ Links zum Download [BMU]

Die folgenden Arbeitsblatt-Serien sind wie die obige aufgebaut: jeweils einige Arbeitsblätter + Lehrerhandreichung:
Folgen des Klimawandels;  Emission und Verursacher;  Klimaszenarien;

Hintergrund-Infos für LehrerInnen:
Einsatzrahmen (Lernziele, Lehrplananbindung);
Machen Sie Ihre Schüler/innen fit für PISA2006! Testen Sie neue Bildungs-materialien!
 

Klimasimulation bei: climateprection.net
climateprediction.net

=> Klimawandel

Klimaprognose: Neue Simulationen zum Klimawandel
Die britischen Wissenschaftler des climateprediction.net Projekts haben im Januar 2005 die ersten Ergebnisse ihrer Klimasimulation veröffentlicht, die in einem Netz von 9000 Rechnern durchgeführt wurde. Die Rechenkapazitäten stellten Freiwillige weltweit zur Verfügung. Erste Ergebnisse zeigen eine viel größere Streubreite der mittleren Erderwärmung als bislang angenommen. Die Atmosphäre reagiert im Modell empfindlicher auf eine Verdopplung des Treibhausgases (CO2). Statt der bisher angenommenen 2 bis 6 °C Erderwärmung errechnet die Simulation eine mögliche Erwärmung von 2 bis 11 °C.
Download des Artikels [engl., pdf, 720 KB; climateprediction.net]
Karte mit den auf der Welt beteiligten Rechnern [cpdn]
Info-Seiten für Schulen [engl., climateprediction.net]
Mit einer leider nur auf Windows NT 4.0, 2000 and XP lauffähigen Simulationssoftware (ca. 20 MB) kann man sich die Simulationen ansehen.
  => Software und Daten [engl., climateprediction.net]
    

Website von Klimaforschern für die Presse und interessierte Öffentlichkeit: www.realclimate.org
www.realclimate.org

  => Klimawandel

Klimaforscher zum Klimawandel: neue Website realclimate.org
Die komplexen Forschungsergebnisse zum Klimawandel werden in den Medien oft dramatisiert, übertrieben, verfälscht oder zu wenig differenziert dargestellt. Um solchen Tendenzen eine rasche und direkte Einschätzung von Fachwissenschaftlern entgegen zu setzen, hat eine Gruppe von amerikanischen und europäischen Wissenschaftlern die neue Website www.realclimate.org eingerichtet, die aktuelle Forschungsergebnisse erläutert, einschätzt und bewertet. A
ktuell bietet die Site z.B. einen ausführlicher Kommentar zu Klimasimulationen, nach denen eine globale Erwärmung bis zu 11 ° C möglich sein sollen.
  
   

Hermes-Bürgschaften
Klage gegen BMWA
Germanwatch
BUND

 

BUND und Germanwatch für mehr Umwelt-Transparenz bei Hermes-Bürgschaften
Im Juni 2004 haben Germanwatch und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Klage gegen das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) eingereicht. Gegenstand des Rechtsstreits ist die Veröffentlichung von klimarelevanten Aktivitäten der deutschen Exportkreditagentur Euler Hermes (Hermesbürgschaften). Das BMWA hat auf die Klage mit einer ausführlichen Erwiderung reagiert, deren zentrale Aussagen und politische Bedeutung in einem Papier kurz dargestellt werden, das die Umweltorganisationen heute veröffentlicht haben und auf ihrer Website zur Verfügung stellen.
[aus: Germanwatch eMail-Newsletter, 14.12.04]
Weitere Infos:  Germanwatch   
 


www.klima-sucht-schutz.de
Klimaschutzkampagne: "Klima sucht Schutz"
Ziel der am 9.12.04 gestarteten BMU-Kampagne ist, die CO2-Emissionen der privaten Haushalte zu senken. Beim Heizen, Stromverbrauch und bei der Mobilität gibt es große leicht nutzbare Einsparpotenziale. Allein das Heizen verursacht 80 % der gesamten CO2-Emission der privaten Haushalte, rund die Hälfte davon könnte mit direkt verfügbarer Technik eingespart werden.
Weitere Informationen:
- Website der Kampagne: www.klima-sucht-schutz.de
- BMU-Themenbereich "Klimaschutz"   
 => Klima  > Links   
  
Infografik: Eisgrenze in der Arktis: Stand 2004, Prognose für 2090/ DIE ZEIT 42/ 7.10.04
Großansicht [ZEIT 47/04]
Infografik: Eisgrenze in der Arktis: Stand 2004, Prognose für 2090
Aktuelle Forschungsergebnisse zum Klimawandel (ACIA-Bericht) prognostizieren ein schnelleres Abschmelzen der Gletscher in der Arktis als bisher angenommen. Gegen Ende des Jahrhunderts wird die Arktis wahrscheinlich im Sommer nahezu eisfrei sein; der Meeresspiegel wird durch das Schmelzwasser um ca. 90 cm steigen. Die Grafik zeigt die Grenze des Arktikeises im Sommer aktuell 2004 und für 2090.
Die Infografik ist eingebettet in den Artikel "Tauwetter am Nordpol. Die Arktis schmilzt. Der Klimawandel lässt Kulturen untergehen und macht neue Rohstofflager zugänglich"  [DIE ZEIT, 47/ 11.11.04, S. 46]
  => Klima > Daten/ Infografiken   => Lexikon: Klimawandel
  
Download Flyer: "Klimaexpediton. Live-Satellitenbilder machen Schule" / Germanwatch "Klimaexpedition": Live-Satellitenbilder machen Schule
Die Nordsüd-Initiative Germanwatch bietet für 100 Euro 2 bis 3 Stunden Unterricht vergrößern: Live-Satellitenbilder im Unterricht / Germanwatch "Klimaexpedition" pro Tag direkt in Bildungseinrichtungen anhand von Live-Satellitenbildern. Zusätzlich werden kostenlose Infomaterialien und didaktisches Material zum Klimawandel ab Klasse 10 bereit-gestellt, u.a. zu: Meeresspiegelanstieg, Gletscherschmelze, Regenwald, Flugverkehr und Aktionsmöglichkeiten. Die Klimaexpedition steht im Zeichen der von der UNO-Generalversammlung für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufenen Weltdekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung ”.
   =>  Weitere detaillierte Infos im Flyer  [ pdf, 735 KB, 2 S.]
Anmeldung und weitere Infos:
Germanwatch Klimaexpedition, c/o Geoscopia, Holger Voigt &Martin Fliegner
Am Walzwerk 25, D-45527 Hattingen, Tel.:02324 /99 99 59
eMail:    klimaexpedition@germanwatch.org
Internet: www.germanwatch.org/klimaexpedition.htm
   => sonstige Medien     => Schule aktuell
  
Infografik: Wie der Golfstrom funktioniert/ SPIEGEL-ONLINE
Großansicht [SPIEGEL]
Infografik: Wie der Golfstrom funktioniert
Der am 27.5.04 im Kino startende Katastrophenfilm "The Day after Tomorrow" setzt ein Szenario der Klimaforscher eindrucksvoll in Szene: Der Treibhauseffekt bewirkt eine Klimaerwärmung, die zum Abschmelzen der Polkappen führt. Das ins Meer abfließende Süßwasser verringert den Salzgehalt und damit die Dichte des Nordmeerwassers, wodurch dieses nicht mehr in die Tiefe absinkt, was den Antriebsmechanismus des Golfstroms stark abschwächt oder gar stoppt. Ein Temperatursturz bis zu 6° C vor allem in Mittel- und Nordeuropa wäre die Folge.
Die Grafik zeigt den Verlauf des Golfstromes auf der Nordhalbkugel und im vertikalen Schnitt seinen Antriebsmechanismus. Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "THE DAY AFTER TOMORROW". Klimaforscher streiten über Emmerichs Eismaschine" [SPIEGEL-Online]
 => Klima > Infografiken      => Klimawandel  
   
Extraseite zum Film: "The Day after Tomorrow" Klimawandel als Kinothema - die Schulkampagne der Stiftung Lesen zum Film "The Day after Tomorrow":
Die Stiftung Lesen startet zu Roland Emmerichs neuesten Film "The Day After Tomorrow" gemeinsam mit der 20th Century Fox eine bundesweite Schulkampagne für die Klassen 10 bis 13.  Kinostart ist der 27. Mai 2004
 mehr... [TeachersNews, 16.4.04]
  => Infoseite zum Klimakatastrophenfilm "The Day After Tomorrow"
  => Medien
  
Nationaler Allokationsplan
(Beschluss des Bundeskabinetts vom 31.03.2004)

=> Emissionshandel
=> Dokumente
Nationaler Allokationsplan für die Bundesrepublik Deutschland 2005-2007
Das Bundeskabinett hat am 31.3.04 auf Vorschlag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin den ersten Nationalen Allokationsplan (NAP) für Deutschland beschlossen. Damit erfüllt die Bundesregierung gerade noch fristgerecht die Vorgaben der EU-Richtlinie zur Einführung des europaweiten Emissionshandels, der am 1.1.2005 beginnen und helfen soll, die Vorgaben des Kyoto-Protokolls zu erfüllen. Danach sollen die EU-Staaten die CO2-Emissionen im Schnitt um 8 %, Deutschland um 21% im Vergleich zu 1990 reduzieren.

Download: Nationaler Allokationsplan [392 KB/ 62 S., BMU]
  
Kohlenstoffkreislauf: learn:line: Lernen mit Neuen Medien
Großansicht
[Lernen mit Neuen Medien]

Pflanzen schlucken unser CO2?
Modellbildung und Simulation des Kohlenstoffkreislaufes

Führt nicht eine erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu mehr Pflanzen-wachstum, das wiederum mehr CO2 aus der Atmosphäre entnimmt und in Biomasse einbindet? Stellt sich durch diesen rückgekoppelten Prozess vielleicht ein neues Gleichgewicht im CO2-Kreislauf ein, das dauerhaft den Treibhauseffekt abschwächt?

Das learn:line-Angebot "Lernen mit Neuen Medien" bietet zur Klärung dieser Frage eine ausdifferenzierte Unterrichtsreihe in Verbindung mit dynamischer Simulation. Dabei können die SchülerInnnen viele Modellierungsschritte einschließlich einer Parametrisierung selbst vornehmen. Die Unterrichtsreihe legt besonderen Wert auf ein gutes Verständnis der Basis-Mechanismen der Systemdynamik.
 => Medien      Kyoto-Protokoll   
  

Luftverschmutzung
in Großstädten

Leonardo: Wissenschaftsmagazin WDR5-Radio
www.wdr5.de/leonardo


=> Klima
Kairo: Wenn die Pyramiden im Smog versinken
Im italienischen Katania fand gerade die 'Air Pollution 2003' statt - eine internationale Konferenz zum Thema Luftverschmutzung. Derartige Veranstaltungen gibt es Jahr für Jahr. Vertreter von Umwelt- und Gesundheitsbehörden treffen sich dort mit Wissenschaftlern, um über die Frage zu beraten, wie sich Luftverschmutzung verhindern und vermindern lässt. Luftverschmutzung in Großstädten spielt dabei eine besonders große Rolle, denn fast überall auf der Welt gibt es Städte, über denen - allen technischen Fortschritten zum Trotz - immer noch ein übles Gemisch aus Dreck und Schadstoffen hängt, wie z.B. die 16-Millionen-Metropole Kairo   mehr.. [Leonardo, 22.9.03
  

deutsche-energie-agentur.de
Kampagne: Aktion Klimaschutz
Klimaschutz-Akteure aus Schulen, Kommunen, Organisationen und Initiativen können ab August 2003 ihre Projekte in eine Datenbank der Deutschen Energie Agentur (dena) eintragen. Unter aktion-klimaschutz.de zeigt die Kampagne, wie mit guten Ideen und Projekten Klimaschutz praktisch umsetzbar ist.  mehr.. [dena]
=> Schule > Aktuell 

Großansicht [DIE ZEIT]
Weltkarte: brennende unterirdische Kohleflöze
In die Weltkarte sind die Kohlefördermengen der Länder nach 5 Kathegorien anhand der Blaufärbung klassifiziert. Außerdem zeigt die Weltkarte die Standorte von über 20 brennenden Kohleflözen. Die Weltkarte ist eingebettet in den ZEIT-Artikel "Inferno in der Unterwelt. Von Penssylvania bis zur Mongolei brennen unterirdische Kohleflöze. Die Feuer gefährden Menschen und Klima" [DIE ZEIT, 31/24.7.03, S.31]

  => Daten/ Infografiken   
  
Informationsportal: Top-Wetter.de
www.top-wetter.de
=>Links
Informationsportal zu Wetter/ Klima:
Informationen und Hintergrundwissen; Wetter- Lexikon (ca. 500 Stichwörter);
Wetter-Quiz; Bildergalarien; Wetterkurs mit u.a. folgenden Themen: Geschichte der Meteorologie, Aufbau der Erdatmosphäre, Wolkentypen, Jahreszeiten, thermischen Zirkulationen, Klimaphänomene z.B. El Nino Wetterquiz gut aufgehoben.
 
Infografik: Klimaerwärmung: Anstieg der mittleren Jahrestemperatur; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Klimaerwärmung: Anstieg der mittleren Jahrestemperatur
Die Kurve zeigt den Anstieg der Temperatur im Jahresmittel von 1900 bis zum 1.H. 2003. Die Trendlinie der zwischen ca. 7° C und 10 ° C schwankenden mittleren Jahrestemperatur stieg von ca. 8° C 1900 auf ca. 8,6° C in 2003.
ausgewählte Hochstellen: 1934/ 9,6°   1994/ 9,7°   2000/ 9,7°    2002/ 9,6°
ausgewählte Tiefstellen:   1940/ 6,7°   1996/ 7,2°   
Die Grafik ist eingebettet in den FR-Artikel: "Sommerhitze setzt Bauern zu"
[FR, 22.07.03]    =>  Daten/Infografiken   
  

Hochwasserkatastrophe Sommer 2002
Sintflutartige Regenfälle und Überflutungen, die wir bisher nur aus fernen Ländern kannten, erleiden wir nun in Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei und in anderen Teilen Europas. Zerstörungen im bisher nicht erlebten Ausmaß werden entlang der Elbe und Donau gemeldet. Diese und weitere Wetterextreme dieses Sommers in anderen Regionen weltweit haben auch vielfältige menschgemachte Ursachen (Klimaerwärmung, Versiegelung, Erosion, Abholzung, Eindeichung und Begradigung von Flüssen), drängende Themen für den Rio+10 Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg vom 26.8.- 4.9.02
Vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen sowie Materialien und Medien für den Unterricht bieten folgende Extra-Websites  

 -  Hochwasserkatastrophe/ Klimawandel
 -  Rio+10: Weltgipfel über Nachhaltige Entwicklung 2002
 -  Kyoto-Protokoll: CO2-Reduktion

  

El Niño kommt wieder

Das Klimaphänomen El Niño wird wahrscheinlich 2002 wieder auftreten.
El Nino ist eine starke Erwärmung der Gewässer im Ostpazifik und löst weltweit Überschwemmungen und Dürren aus. Die US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration rechnet aber mit weniger gravierenden Folgen als 1997/98. Damals starben rund 24 000 Menschen.

Weitere Infos auf unserer Extraseite zu El Niño
   

 
Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Grundschule

Arbeitsblätter
Februar 16   (71)
Portal: Arbeitsblätter für die Grundschule
Das Portal "Grundschule Arbeitsblätter" bietet eine Vielzahl von Arbeitsblättern zum kostenlos Download an. Die Arbeitsblätter sind nach Fächern, Themen und Klassen unterteilt. Außerdem stehen auf den Portal knapp 20 Arbeitsblatt-Generatoren bereit, mit denen sich Übungsblätter per Zufall erstellen lassen, so dass ein Arbeitsblatt mit unterschiedlichen Inhalten mehrmals zum Einsatz kommen kann. Zusätzlich stehen auf dem Portal über 1.500 kostenlose Ausmalbilder und über 300 Multiple-Choice Tests zum kostenlose Download bereit. Besonders die Rubrik "Sachunterricht" (darunter u.a. die Bereiche Mensch, Natur, Tiere, Verkehr, Völker/Kulturen/Religionen, Wirtschaft und Technik (z.B. Strom)) bietet viele Inhalte im Kontext zu Agenda 21 Themen.

Portal: Grundschule Arbeitsblätter   

| Natur & Umwelt | Bio-Vielfalt | Mobilität/Verkehr | Konsum & Produktion | Energie/ Ressourcen | Klima | Wald | Wasser | Gesundheit |
Aralsee-
Austrocknung
Haack Karte des Monats Februar 2012: Temperaturen  Langjährige Mittelwerte:  Grafik Großansicht
Landkarte, Arbeitsblatt
16.01.13   (67)
Klett: Austrocknung des Aralsees
Infolge von Übernutzung für großflächige Bewässerung beim Baumwollanbau ist das Wasservolumen des Aralsees auf ca.10 % und die Seefläche auf ca. 55 % geschwunden, weshalb von einander getrennte Teilseen entstanden sind. Diese Restseen sind so salzig, das Fische und andere Lebewesen starben. Durch die Austrocknung hat sich das regionale Klima geändert: kältere Winter, heißere Sommer, stärkere Winde mit erhöhter Erosion und Verbreitung von salzhaltigem Staub.
Zu diesem Kontext bietet der Klett-Verlag eine  Landkarte und ein Arbeitsblatt mit Materialien (Klimadiagramm, Infotext, Satellitenbilder), dazu passenden Aufgaben samt einem Lösungsblatt zum kostenlosen Download.

| Nahrung | Wasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Temperaturverteilung
Haack Karte des Monats Februar 2012: Temperaturen  Langjährige Mittelwerte:  Grafik Großansicht
Karte + Infos
07.02.12   (65)
Klett-Perthes: Temperaturen weltweit - langjährige Mittelwerte
Haack-Karte des Monats Februar
Aus Anlass der Kältewelle in diesem Winter bietet Klett-Perthes eine Karte mit der Verteilung der langjährigen Temperaturmittelwerte auf der Nord- und Südhalbkugel im Janur und im Juli. Die Temperaturverteilung zeigt u.a., dass die durchschnittliche Temperatur in Deutschland im Januar deutlich höher ist als in der aktuellen Kältewelle. Ergänzend zur Karte bietet der Klett-Verlag vertiefende Hintergrundinfos zum Themenfeld "Klimazonen, Niederschläge, Temperaturen" an. Arbeitsaufträge mit Lösungsvorschlägen sowie Literaturhinweise und ein Überblick zum Haack-Medienverbund runden das Angebot ab.
  
Download: Haack-Karte und Informationsmaterial [pdf, 2,8 MB]

| Klima | Klimawandel | Klimaerwärmung |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016    Alle  

   

ältere Unterrichtsmaterialien


Ausstellung
Klimaschutz-Ausstellung/ dena
dena: Deutsche Energie Agentur
deutsche-energie-agentur.de

=>Medien


Klimaschutz-Ausstellung: "Klima sehen, Klima verstehen, Klima schützen"

Die Aktion Klimaschutz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Klima-Bündnis eine Klimaschutz-Ausstellung für Schulen: 29 Ausstellungstafeln mit Hintergrundinformationen und zahlreichen Aktionsideen (z.B. Rollenspielmaterial für Klimaschutzverhandlungen).
Die Schautafeln erklären naturwissenschaftliche Zusammenhänge ( Kohlenstoff-haushalt, Treibhauseffekt , Klimawandel), führen ein in die nationale und internationale Klimaschutzpolitik und bieten Anregungen, was Schulen wie auch jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann. Selbst erstellte Bilanzen zeigen z.B. Energieeinsparpotenziale und Möglichkeiten erhöhter Energieeffizienz.
Mit einem Klimaquiz können die SchülerInnen ihren Wissensstand prüfen.
Die Materialien sind für den Geographie-, Physik- und sozialwissenschaftlichen Unterricht ab der 9. Klasse konzipiert, können aber auch im fachübergreifenden Projektunterricht eingesetzt werden.
Die 29 Ausstellungstafeln und die Begleitmaterialien stehen als PDF-Dokumente zum Download bereit und können per Digitaldruck bis zu einem Format von DIN A1 ausgedruckt werden.
Übersichtseite: Download der Ausstellungstafeln [aktion-klimaschutz.de]
  
Unterrichtsmaterialien: Klimaschutz
Die Wochenschau  Sonderausgabe 2003 für Sek. I/II  bietet eine Fülle von Ausschnitten aus Zeitungsartikeln und Fachbüchern sowie Grafiken und Statistiken zum Thema Klimaschutz. Die Materialsammlung wird ergänzt durch kurze Begriffs- und Faktenerklärungen sowie Aufgaben- und Arbeitsvorschläge. Zahlreiche Links ins Internet bieten Möglichkeiten für vertiefende Recherchen.    Umfang: 66 Seiten
Inhalte u.a.: Hochwasserkatastrophe 2002; weltweiter Klimawandel; Treibhauseffekt; Treibhausgase; Nachhaltigkeit/ globale Klimapolitik; Kyoto-Protokoll/ Reduktion von Treibhausgasen; Wälder im Kohlenstoffhaushalt; Klimaschutz in Deutschland und in der EU; Emissionshandel; Energiewende/ nachhaltige Energiepolitik; Erneuerbare Energien und ihre Förderung; Energiesparen; Energieeffizienz.
Detailliertes Inhaltsverzeichnis mit vielen verlinkten Begriffen/ Bezug
 => Energie   Kyoto-Protokoll
  
Ozonloch: Unterrichtsmaterialien bei lehrer-online Unterrichtseinheit: Das Ozonloch
Inhalte u.a.: chemischen Vorgänge zur Entstehung und zum Abbau von Ozon; atmosphärische und umweltpolitische Aspekten; Schäden durch UV-Strahlung im Gewebe der Haut; Vergleich der Werbung eines Sonnencreme-Herstellers in Australien und Deutschland. Weitere Infos [lehrer-online, 2.3.04]
  
 
Die Unterrichtsmaterialien und Medien wurden ausgelagert in eine
  Extraseite: Klima: Materialien und Medien für den Unterricht

Informations-Dienste

"KlimaKompakt"
Infoletter
Germanwatch

www.germanwatch.org

Die Umweltschutzorganisation Germanwatch verschickt per eMail den Infoletter "Klimakompakt" (unregelmäßg: ca. alle 3 bis 6 Wochen).
 Zu den KlimaKompakt- Newslettern 


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