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| Bruttoinlandsprodukt (BIP) | Lexikon | |
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Aktuelles/ Archiv Daten/ Infografiken Dokumente Links Unterricht |
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Das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) soll die gesamte Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft in einem
bestimmten Zeitraum (meist ein Kalenderjahr) messen. |
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Das BIP wird in jeweiligen Preisen und preisbereinigt (Deflationierung mit jährlich wechselnden Vorjahrespreisen und Verkettung) berechnet. |
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| Nettoinlandsprodukt
= Bruttoinlandsprodukt Abschreibungen |
Werden
vom Bruttoinlandsprodukt die Abschreibungen (Wertminderung
von Gebäuden, Anlagen, Maschinen, Geräten) abgezogen, erhält
man das Nettoinlandsprodukt. |
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Bruttonational einkommen = Bruttoinlandsprodukt ans Ausland ausgezahlte + aus dem Ausland erhaltene Einkommen BNP 2004 in Mrd.: 2215,65 + 0,35 (Saldo) = 2216,0 |
Die
Berechnung des Bruttoinlandsprodukts beruht auf dem Inlands-Konzept:
Alle Einkommen, die durch Wirtschaftsaktivitäten im Inland erzielt
werden, zählen, egal ob sie von Inländern oder Ausländern
erfolgen. Überweisungen von Ausländern, die hier im Inland arbeiten,
an ihre Heimatländer werden also mitgezählt. Umgekehrt werden
Einkünfte von Inländern, die sie z.B. als Pendler im Ausland erzielen,
beim Bruttoinlandsprodukt nicht eingerechnet. Beim Bruttonationaleinkommen (BNE) (früher "Bruttosozialprodukt" genannt) wird genau umgekehrt verrechnet: vom Bruttoinlandsprodukt werden die ins Ausland abgeflossenen Einkommen abgezogen und im Gegenzug die von Inländern aus dem Ausland empfangenen Einkommen addiert, also kurz: Bruttonationalprodukt = Bruttoinlandsprodukt + Saldo (Inland - Ausland) |
| BIP
bzw.
BNE als wichtige Bezugsgrößen |
Auch wenn die Berechnungsweise
des BIP (bzw. BNE) wie auch seine zweifelhafte Verwendung als Wohlstandsindikator
immer wieder kritisiert wird (s.Folgeabschnitt),
bleibt das BIP eine weltweit wichtige Kennzahl und Bezugsgröße.
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| Lebensqualität mindernde Aktivitäten: Beispiel: Tabakkonsum |
Der
Verkauf von Tabak und seine Folgewirkungen vergrößern das BIP,
obwohl der Tabakkonsum die Gesundheit vieler Menschen beeinträchtigt.
Die Kosten im Gesundheitssystem im Zusammenhang mit den Folgen des Rauchens
erhöhen ebenfalls das BIP, ebenso z.B. Ausgaben für Zigarettenwerbung
oder zum Betrieb von Zigarettenautomaten, obwohl diese Jugendliche zum frühzeitigen
Einstieg in das Rauchen verführen. Die dann notwendigen Aufwendungen
zur Suchtprävention vergrößern noch einmal das BIP, wie
auch alle mittel- und langfristig anfallenden Kosten zur Reduzierung der
Schäden durch Rauchen im Gesundheitssystem. Alle diese Kosten müssten
bei einer sinnvollen Bilanz auf der Negativseite verbucht werden. |
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überflüssige,
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Gemessen
am Kriterium der Nachhaltigkeit finden
sich in allen Bereichen (Wirtschaft, Staat, Private Haushalte) eine Vielzahl
von Aktivitäten, die überflüssig, wenig effizient oder sogar
schädlich sind. Bei der BIP-Berechnung unterbleibt jedoch jegliche
inhaltliche Bewertung. Allein der momentane Marktwert der Aktivitäten
ist entscheidend und dieser geht direkt, ohne Bewertungsfaktor, in die Gesamtsumme
ein. |
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Minderung
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Anders
als z.B. bei den Umweltökonomischen
Gesamtrechnungen (UGR) wird beim BIP der Rohstoffverbrauch,
z.B. fossilen Energien,
als Umsatz nur positiv bilanziert, ohne dass der Rückgang an Rohstoffreserven
im Sinne einer Vermögensbilanz an anderer Stelle bei der BIP-Berechnung
wieder abgezogen wird. Beim BIP wird nämlich der Wert von Ressourcen
aller Art (fossile Rohstoffe,
nachwachsende Rohstoffe,
genetische Ressourcen)
wie auch ihre Qualität (Reinheit von Luft und Wasser, Fruchtbarkeit
und Schadstoffbelastung von Böden, Artenvielfalt) grundsätzlich
nicht direkt berücksichtigt. Allenfalls werden indirekte Effekte auf
das BIP einbezogen, z.B. bei Dämpfung der Konjunktur durch Rohstoffverknappung.
Auch negative Folgewirkungen des Rohstoffverbrauchs (z.B. der Klimawandel
durch Verbrennen fossiler Energien
mit längerfristig enormen Schadenskosten)
bleiben bei der BIP-Berechnung eines Jahres nicht nur unberücksichtigt,
sondern können das BIP ggf. in Folgejahren sogar erhöhen, wenn
nämlich die nachträgliche Schadensbewältigung abermals das
BIP erhöht. So erhöhen z.B. Naturkatastrophen
im Zuge des Wiederaufbaus oft das BIP, es sei denn, die indirekten Dämpfungseffekte
auf die Konjunktur überwiegen. |
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Reparaturen fehlende |
Sämtliche Aufwendungen
für Reparaturen und Beseitigung von Schäden (z.B. nach Naturkatastrophen
wie Hochwasser, Hurrikanen,
Erdbeben, Tsunamis
oder als Folge des Klimawandels)
werden nur positiv im BIP angerechnet. Bei einer sinnvollen Wohlstands-Bilanz
müssten von diesen Aufwendungen der zuvor angerichtete unmittelbare
Schaden wie auch mittel- und langfristige negative Folgewirkungen für
Mensch und Umwelt sowie die Ressourcenminderung abgezogen werden. Die
Bilanz würde dann oft negativ ausfallen. |
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Russland:
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Im Jahr 2000 wuchs das BIP in Russland um 9 %. Wenn man aber die Umweltschäden durch dieses Wachstum berücksichtigt, lag die Veränderung bei minus 13 %". |
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China:
Weißbuch zu Umweltschäden: Nullwachstum in China? |
"Die staatliche Umweltbehörde SEPA und das Chinesische Statistikbüro sind gerade dabei, die Kosten der Umweltverluste zu berechnen. Nach der schon vorliegenden Berechnung der Weltbank und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften beläuft sich der jährliche Umweltschaden auf 8 bis 13 % des Sozialprodukts. Langfristig gesehen werden die Umweltschäden und die Ressourcenverluste sämtliche Ergebnisse der wirtschaftlichen Entwicklung aufheben." [Pan Yue, Vize-Umweltminister in China, im Artikel "China muss grüner werden", ZEIT 43/20.10.05, S.31] Eine Erhebung der chinesischen Umweltbehörde ergab, dass die massive Umweltzerstörung mittlerweile eine der größten Sorgen der Bevölkerung ist: 86 Prozent der Befragten sehen ihre Gesundheit in Gefahr. mehr.. [RNE 24.1.07] |
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Schattenwirtschaft
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Da
schattenwirtschaftliche Aktivitäten (u.a."Schwarzarbeit")
nach den Regeln des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen
(ESVG) von 1995 unter den "Produktionsbegriff" fallen, werden
sie bei der BIP-Berechnung einbezogen, darunter auch illegale Tätigkeiten.
Mit vielerlei Maßnahmen (explizite Zuschläge, implizite Erfassung,
Sonderrechnungen) versucht das Statistische
Bundesamt, die Schattenwirtschaft angemessen zu berücksichtigen.
Ob dies gelingt, bleibt fraglich, zumal das Statistische Bundesamt bewusst
darauf verzichtet, eigene Schätzungen zum Umfang der Schattenwirtschaft
zu erstellen. Daher fehlen offizielle Vergleichszahlen. Inoffizielle Schätzungen
beziffern den Umfang der Schattenwirtschaft z.B. für 2005 auf 346 Mrd.
Euro, das sind 15,6 % des gesamten BIP. Angesichts des Umfangs der Schattenwirtschaft bleibt die unklare Datenlage aus Sicht der Agenda 21 unbefriedigend, zumal auch illegale Aktivitäten (Drogenhandel, Waffenschmuggel, ...) das BIP erhöhen, obwohl sie extrem kontraproduktiv im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sind. |
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| statistisch
nicht erfasste Bereiche |
Eine
Vielzahl von sinnvollen Tätigkeiten (z.B. Erziehen von Kindern und
Pflege alter Menschen in der Familie, Hausarbeit, Eigenarbeit in Haus und
Garten, Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliches Engagement in Vereinen) werden
im BIP zum großen Teil nicht erfasst, da sie keine mit Geldflüssen
verbundene Erwerbsarbeit darstellen bzw. sich außerhalb der statistisch
erfassten Bereiche abspielen. |
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Gleichbewertung |
Die BIP-Berechnung
ist quasi "blind gegenüber der Zukunft". Weder werden Negativfolgen
noch positive mittel- und langfristige Effekte berücksichtigt: z.B.
wird der Aufwand für einen Geländewagen im BIP gleichbewertet
mit Investitionen in Bildung in gleicher Höhe. Während der Geländewagen
jedoch vielfältige Folgeschäden (u.a. Verbrauch fossiler
Energien, Schadstoffausstoß, Treibhausgase)
verursacht, die den Wohlstand mindern, haben Bildungsausgaben längerfristig
meistens sehr hohe positive Effekte auf den Reichtum und das Wohlergehen
einer Nation. |
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Generationen- |
Die
Generationengerechtigkeit ist ein zentraler Aspekt von Nachhaltigkeit.
Viele der oben kritisierten Aspekte (z.B. Ressourcenverbrauch, Umweltschäden)
belasten zukünftige Generationen und beeinträchtigen daher direkt
oder mittelbar die Generationengerechtigkeit. In allen Bereichen (Wirtschaft,
Politik, Gesellschaft, Privatbereich) werden leider immer noch Lasten in
die Zukunft verschoben (Prinzip: "nach uns die Sintflut"), so
auch bei der Finanzierung. Beim BIP wird nicht unterschieden, ob Ausgaben
im Sinne der Nachhaltigkeit aus echten Erträgen (Überschüsse,
Gewinne, Einkommen) oder aus der Substanz (Minderung des Vermögens)
bzw. über Schulden finanziert werden. So erhöht die Finanzierung
von privaten wie auch staatlichen Ausgaben über Kredite das BIP, ohne
dass die Belastungen aus der Verschuldung für künftige Generationen
gegenbilanziert werden. Es müsste z.B. geprüft werden, in welchem
Ausmaß sich die Belastung des Vermögens bzw. die Verschuldung
für künftige Generationen rentiert, etwa bei der Finanzierung
von Investionen, z.B. in Bildung
und Forschung. Kaum verträglich mit der Generationengerechtigkeit ist dagegen, dass sich seit dem Jahr 2002 in der Bundesrepublik eine wachsende Schere zwischen Neuverschuldung und Investitionen auftut. |
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| Schon
die wenigen Beispiele oben zeigen, dass in einem ersten Ansatz zur Verbesserung
der Wohlfahrtsmessung mindestens eine Bilanz des gesamten Vermögens
eines Landes (Ressourcen, Biosphäre, Infrastruktur, Kapital usw.)
zusätzlich zum BIP erstellt werden müsste. Diesen Ansatz hat das Statistische Bundesamt seit einigen Jahren aufgegriffen mit ihren "Umweltökonomischen Gesamtrechnungen": |
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| Umweltökonomische
Gesamtrechnungen |
Mit
den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen
(UGR) bilanziert das Statistische Bundesamt seit 1991 Faktoren
wie Umweltschäden, Rohstoffreserven und Rohstoff-Produktivität.
Nach Darstellung beim Statistischen Bundesamt orientiert sich die UGR am
Leitbild der Nachhaltigkeit und an den
Indikatoren der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. Die UGR ist jedoch keine Alternative sondern nur eine Ergänzung zum BIP, weil das BIP unverändert in zentrale UGR-Faktoren eingeht: z.B. wird die Produktivität von Ressourcen (Energie, Rohstoffe, Wasser) mit dem Verhältnis BIP pro Ressourcen-Aufwand gemessen. Ein Teil der obigen Kritik an der BIP-Berechnung überträgt sich daher auf die UGR-Faktoren. Wird z.B. das BIP durch unsinnige Aktivitäten in wenig ressourcenintensiven Dienstleistungssektoren (Steuerrecht, Bürokratie) ausgeweitet, steigt rein rechnerisch die Ressourcenproduktivität, ohne dass sich im Sinne der Nachhaltigkeit tatsächlich etwas positiv entwickelt hat. Abgesehen von diesen prinzipiellen Einwänden bieten die UGR jedoch einige wichtige Aspekte und Berechnungen, die helfen können, "Wohlstand" und "echten" Fortschritt der Volkswirtschaft zu messen. In den Medien finden die UGR jedoch kaum Beachtung und sind außerhalb der Fachwelt weithin unbekannt. |
| Sozioökonomische
Gesamtrechnungen |
Da
Nachhaltigkeit neben Ökonomie
und Ökologie als 3. Dimension Soziales umfasst, hat das
Statistische Bundesamt begonnen, die bisherigen Volkwirtschaftlichen (VGR)
bzw. Umweltökonomischen (UGR) durch Sozioökonomische Gesamtrechnungen
(SGR) zu ergänzen, die u.a. die Folge- und Wechselwirkungen
aus dem demografischen Wandel (Kindermangel, Überalterung) erfassen
sollen. => "Sozioökonomische Modellierung" [pdf, 252 KB, destatis] |
| Das
Statistische Bundesamt selbst bezeichnet die UGR und SGR als "Satellitensystem"
zu den VGR, d.h. die zentrale Rolle des BIP im Rahmen der VGR ist keineswegs
eingeschränkt oder gar überwunden. Einen sinnvollen Begriff von
"Wohlstand" und "Lebensqualität"
zu entwickeln und zu operationalisieren, also Indikatoren-Bündel samt
Berechnungsverfahren präzis zu definieren, bleibt daher die zentrale
bisher unerledigte Aufgabe, um das BIP als ungeeigneten Indikator abzulösen.
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[Telepolis] |
Unter
dem Titel "Was
ist Wohlstand?" stellt Mario Sixtus viele der obigen Aspekte
anschaulich und gut verständlich in einem Artikel bei Telepolis (29.05.03)
dar. Der Artikel eignet sich daher gut z.B. zum Einstieg in das Thema im
Unterricht. Sixtus geht auch auf Alternativen zum BIP ein, u.a. auf das von William D. Neuhaus und James Tobin entwickelte "Measure of Economic Welfare" (MEW) (eine Art Netto-Sozialprodukt), sowie auf seine Verfeinerung zum "Index of Sustainable Economic Welfare" (ISEW) (Index nachhaltigen wirtschaftlichen Wohlstands), das 1989 von Herman E. Daly und John B. Cobb Junior vorgestellt wurde. Weitere Ergänzungen/ Alternativen zum BIP im folgenden: |
| Index
menschlicher Entwicklung |
Der
"Human Development Index"
(HDI) wird jährlich vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen
für derzeit 177 Länder aufgrund von 3 Hauptindikatoren bestimmt:
Lebensdauer, Bildungsniveau, Lebensstandard. Dieser Ansatz ist weit umfassender als das BIP und eher geeignet, den Entwicklungsstand von Ländern zu vergleichen. Als Nachhaltigkeitsindikator eignet sich der HDI jedoch dennoch nicht, weil die Dimension der Ökologie weitgehend unberücksichtigt bleibt. |
| Umwelt-Nachhaltigkeits -Index |
Die
Ökologie aus Sicht der Nachhaltigkeit zu bewerten ist das Hauptziel
des "Environment Sustainability
Index" (ESI), in dem derzeit 146 Staaten mittels
21 Hauptindikatoren bewertet werden. |
| Nachhaltigkeits- Indiktoren |
Die
obigen Ergänzungen/ Alternativen zum BIP bieten sicherlich wichtiges
Datenmaterial zu zentralen Aspekten von Nachhaltigkeit, an einem umfassenden
Nachhaltigkeitsindex wird jedoch immer noch gearbeitet. Lokal und
regional sind verschiedene Indikatoren-Systeme
in Erprobung, die aber keineswegs die bisherige zentrale Rolle des BIP relativieren
konnten. In viele Indikatoren geht das BIP sogar als wichtiger Faktor ein,
z.B. auch beim Deutschen Umweltindex
(DUX). |
| Nationaler Wohlfahrtsindex (NWI) |
Der bisher jüngste Versuch, das ungeeignete BIP bzw. BNE durch einen besseren Index zu überwieden, ist der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI): er bezieht einerseits die bisher im BIP vernachlässigten Wohlfahrtsleistungen wie z.B. Hausarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit positiv ein. Negativ bilanziert werden dagegen Schäden (z.B. Luft, Boden, Gewässer, Gesundheit, Verkehr) und die Verringerung des Naturkapitals (Boden, Wälder, Ressourcen, Artenvielfalt, Klima). Auch soziale Faktoren wie Verteilungsgerechtigkeit, öffentliche Ausgaben für Gesundheits- und Bildungssystem sowie Kriminalität werden im NWI einbezogen. Insgesamt setzt sich der NWI aus 21 Variablen zusammen und orientiert sich an der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie. |
| Nettoinlandsprodukt NIP Stiglitz-Indikator |
Mit dem Nettoinlandsprodukt (NIP) verfolgt eine vom französischen Präsidenten Sarkozy 2008 eingesetzte hochkarätige Expertenkommission unter Leitung des Nobelpreisträgers Joseph Stiglitz einen ähnlichen Ansatz wie der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI). Das NIP subtrahiert soziale, menschliche und umweltrelevante Wertverluste wie z.B. die Kosten einer CO2-Steuer. Nach einer Reihe von Arbeitspapieren und Zwischenberichten wurde im Sep.2009 eine Art Abschlussbericht vorgelegt |
| Presse-/ Online-Medien Datenbank |
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen. Alle Datenbank-Einträge zum Thema "BIP": Jahrgang: 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Presse-Archiv. |
| Radio- und Fernseh- Sendungen |
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen: => Programm-Vorschau Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden Jahrgang: 2009 2010 |
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EU-Euro-Laender 12.05.10 (242) |
FR-Grafik: Die Sorgenländer in der Eurozone n der Europakarte sind die 4 besonders hoch verschuldeten Euroländer Griechenland, Portugal, Spanien und Irland rötlich, die weiteren 12 Euroländer dunkelblau und die restlichen 11 EU-Mitgliedsstaaten ohne Euro hellblau gefärbt. Bei den besonders hoch verschuldeten Euroländern wird jeweils das Haushaltsdefizit in % und der Schuldenstand in % vom BIP notiert: Griechenland -9,3| 124,9; Portugal -8,5|85,8; Spanien -9,8|64,9; Irland -11,7|77,3. Das mit 116,7 % vom BIP ebenfalls hoch verschuldete Italien wird in dieser Grafik als "normales" Euroland klassifiziert. Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Neue Chance für Finanztransaktionssteuer [FR 12.05.10]
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Steuern-Abgaben-OECD 12.05.10 (241) |
FR-Grafik: Steuern- und Abgabenlast in Deutschland im Vergleich zur OECD Hohe Sozialabgaben bremsen laut OECD-Studie die Beschäftigung in Deutschland. Zwar liegt Deutschland mit einer Steuer- und Abgabenquote von 36,4 % am BIP im OECD-Durchschnitt, der Faktor Arbeit wird aber mit 51 % drastisch höher als im OECD-Mittel (36,4 %) belastet. Besonders hoch im Vergleich zur OECD werden alleinstehende Geringverdiener und Alleinerziehende belastet. Der Anteil der Sozialabgaben an den Staatseinnahmen ist mit 13,3 % ebenfalls höher als das OECD-Mittel 9 %. Die OECD empfiehlt daher, die Sozialsysteme stärker über Steuern zu finanzieren und dazu die Steuerbasis zu verbreitern sowie die Steuersätze z.B. beim Konsum und Grundbesitz zu erhöhen. => Großansicht/ Daten
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| Jahrgang: | 2007 2008 2009 2010 | |
Bruttoinlandsprodukt-2009 23.04.10 (243) |
dpa-Globus: Die Volkswirtschaft zieht Bilanz: Bruttoinlandsprodukt 2009 Trotz vielfältiger Kritik am Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird es immer noch zur Messung der Wirtschaftsleistung einer Nation während einer Zeitperiode verwendet. In Deutschland betrug das BIP 2009 rund 2407 Mrd. Euro. Das BIP kann auf drei Weisen berechnet werden: - Entstehung: Wertschöpfung in den verschiedenen Wirtschafssektoren; - Verwendung: Konsum + Investitionen ; - Verteilung: Löhne/Gehälter + Unternehmens-/Vermögenseinkommen. Die Verteilungsrechnung wird aber wegen fehlender Basisdaten über die Unternehmens- und Vermögenseinkommen in Deutschland durch das statistische Bundesamt offiziell nicht durchgeführt. => Daten der Infografik/ Großansicht
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BIP-1999-2009 ![]() Großansicht/Daten 22.01.10 (190) |
dpa-Globus: Die Leistung unserer Wirtschaft Die grüne Kurve zeigt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1990 (2012 Mrd. €) bis 2009 (2404 Mrd.€). Im Jahr 2009 ist das BIP so stark eingebrochen wie noch nie zuvor in der Zeit seit 1945 (Ende des 2.Weltkriegs): nominal um 3,7 % und real sogar um 5 %. In den Jahren davor ist das BIP nominal ständig gestiegen, ebenso real (abzüglich Preisanstieg) in allen Jahren bis auf 2003, wo es real um 0,2 % sank. Im unteren Teil der Grafik werden für 2009 die Anteile des BIP bei der Erarbeitung, der Verwendung und der Verteilung aufgeschlüsselt. => Daten der Infografik/ Großansicht
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BIP-1951-2009 14.01.10 (167) |
FR-Infografik: Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1951 - 2009 In Folge der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise ab etwa August 2008 ist Deutschland tief in die Rezession geraten und das BIP ist 2009 um 5 % gegenüber 2008 gesunken, ein Negativrekord in der Nachkriegszeit. Nur in 5 weiteren Jahren seit 1951 ist das BIP gesunken (Rückgang gegenüber Vorjahr in %): 1967: - 0,3: 1. Rezession nach dem Sechs-Tage-Krieg 1975: - 0,9: 1. Ölkrise nach dem Jopp-Kippur-Krieg 1973 1982: - 0,4: 2. Ölkrise 1979/80, Revolution im Iran, 1. Golfkrieg 1993: - 0,8: Kosten der Wiedervereinigung Deutschlands 2003: - 0,2: Platzen der Internetblase, Terroranschläge von 11.9.2001 Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Der historische Einbruch" [FR 14.1.10]
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Staatsverschuldung-Eurozone ![]() Großansicht: Galerie 12.02.10 (189) |
dpa-Globus: Die Schuldenmacher in der Euro-Zone: Prognose für 2010 Laut Maastricht-Kriterien soll das Haushaltsdefizit bzw. die Gesamtverschuldung in den Staaten der Eurozone 3 % bzw. 60 % des BIP nicht überschreiten, um den Euro als gemeinsame Währung stabil zu halten. Beim Haushaltsdefizit werden 2010 alle 16 Euro-Staaten die 3 % Schwelle deutlich überschreiten, die Flop3-Länder sogar 2-stellig: Irland 14,7; Griechenland 12,2; Spanien 10,1. Wenig besser ist die Lage bei der Gesamtverschuldung: nur Luxemburg (16,4), Finnland (47,4), Belgien (39,2) und Slowenien (42,8) werden voraussichtlich deutlich und Zypern (58,6) knapp unter der Maastrich-Schwelle von 60 % des BIP bleiben. Als besonders gefährdet gelten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien (PIIGS-Länder). Mit 124,9 % am höchsten wird die Staatsverschuldung in Griechenland sein, wo aktuell der Staatsbankrott droht, falls nicht andere Euro-Länder helfen. => Großansicht: Galerie Großansicht: Bezug
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Staatsverschuldung-EU-2009-2011 30.12.09 (157) |
SchulBank: Staatsverschuldung in EU-Staaten 2009 bis 2011 Gemäß Maastricht-Kriterien soll die Staatsverschuldung in Ländern, die den Euro eingeführt haben, die Schwelle von 60 % des BIP nicht überschreiten. Laut Grafik wird dieses Kriterium jedoch weitestgehend verletzt, da die Staatsverschuldung in vielen Ländern schon 2009 über der 60 %-Grenze liegt und dann bis 2011 weiter deutlich steigt. Angaben in % des BIP für 2009|2011, Prognose 2011 bei unveränderter Politik Euroraum 69,3|88,2; EU 61,5|83,7; Deutschland 65,9|79,7; Italien 105,8|117,8; Griechenland 99,2|135,4; Lettland 19,5|60,4. Die Grafik befindet sich auf S.1 der SchulBank-Ausgabe 12/2009 (117 KB)
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Globus
9963-27.05.05![]() Bezug/Großansicht |
Infografik:
Die Leistung unserer Wirtschaft Die Grafik oben zeigt die BIP-Entwicklung in Deutschland und die Änderungsrate nominal/ real von 1994 (1781 Mrd.€) bis 2004 (2207 Mrd.€ ). Unten wird die BIP-Aufteilung für 2004 nach 3 Arten aufgeschlüsselt: Erarbeitung: Anteil der Branchen (Finanzierung/..; Gewerbe; Handel, ...) Verwendung: Anteil der Sektoren (privater Konsum, Staat, Investitionen, ...); Verteilung: Anteil von Löhnen/Gehälter bzw. von Gewinnen/ Vermögenserträgen => Datentabelle => Thema: Konsum & Produktion > Daten/ Statistiken |
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Globus
0501-24.02.06![]() Bezug/Großansicht |
Infografik: Die Wirtschaftskraft der Länder BIP je Einwohner in Euro: Beste: Hamburg 45900; Bremen: 36600; Bayern/ Hessen: 32400. Letzte: Mecklenburg-Vorp. 18400; Brandenburg: 18900; Thüringen: 19100 Veränderung des realen BIP gegenüber Vorjahr: Beste: Saarland 2,7; Baden-Württ. 1,5; Schleswig-Hol. 1,5; Hamburg 1,3 Letzte: Brandenburg: - 1,1; Sachsen: - 0,1; Berlin - 0,1; Thüringen 0,2 Alle Bundesländer => Datentabelle Daten aus: Globus 0501; Stand: 2005; Quelle: Arbeitskreis "VGR der Länder" |
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| Wirtschaftausblick der OECD 30.11.05 |
Prognosen
der OECD in ihrem jüngsten Wirtschaftsausblick für Deutschland BIP-Wachstum (arbeitstäglich bereinigt): 2005: 1,1% 2006: 1,8% 2007: 1,7% Grund für den Rückgang 2007: Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16% auf 19%. Arbeitslosenquote (nach ILO-Verfahren): 2005: 9,3% 2006: 9,1 2007: 8,7 Haushaltsdefizit: Anteil am BIP: 2005: 3,9% 2006: 3,6% 2007: 2,6% [Daten zitiert aus: FAZ, 30.11.05, S.13] |
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Globus
0347-09.12.05![]() Bezug/Großansicht |
Infografik: Das Wohlstandsgefälle Wirtschaftsleistung je Einwohner ausgewählter OECD-Länder im Jahr 2004 (nach Kaufkraft; indiziert, alle OECD-Länder im Durchschnitt = 100) Luxemburg 208; USA 144; Norwegen 140; Irland 129; Schweiz 122; Österreich 115; Dänemark 114; Großbritannien 113; Niederlande 113; Belgien 112; Finnland 111; Scheden 110; Frankreich 107; Japan 107; Deutschland 103; Italien 100; Spanien 92; Griechenland 78; Portugal 70; Tschechien 67; Ungarn 58; Slowakei 52; Polen 42; Türkei 28. => Daten als Tabelle Daten aus: Globus 0347; Quelle: OECD Armut-Reichtum > Daten/ Statistiken/ Infografiken |
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Globus 0675-26.05.2006![]() Bezug/Großansicht vorrübergehend in der Globus-Galerie |
Infografik: Arm und Reich in der EU 25 Bruttoinlandsprodukt (BIP) (berechnet mit Kaufkraftstandards) je Einwohner nach Regionen Index EU-Durchschnitt = 100. In der Landkarte der EU sind die Regionen nach 6 Kategorien eingefärbt: Grenzwerte für die Kategorien: 50, 75, 100, 125, 150. Je dunkler die Färbung, desto reicher die Region. Deutschland hat mit Hamburg nur 1 Region in der reichsten Kategorie über 150, einige Regionen in der 3. Kategorie 100 bis 125 und viele Regionen in der 4.Kategorie 75 bis 100. Einige Regionen Ostdeutschlands gehören zur ärmsten Kategorie unter 50. Innerhalb der EU 25 gibt es ein starkes Wohlstandsgefälle: es reicht von Inner London (278) bis zu zahlreichen Regionen unter 50, z.B. Regionen in Ostdeutschland, Osteuropa, in Süditalien, in Griechenland, in Südspanien und Portugal. In der Tabelle (unten) sind die 12 reichsten Regionen gelistet: Inner London 278; Bruxelles-Capitale 238; Luxemburg 234; Hamburg 184; Ile de France 173; Wien 171; Berkshire/ Buckinghamshire/ Oxfordshire 165; Provinca Autonoma Bolzano 160; Oberbayern 158; Stockholm 158, Aland (FIN) 154; Utrecht 152. Daten aus: Globus 0675; Stand: Ende 2003; Quelle: Eurostat => Armut & Reichtum > Daten/Statistiken/ Infografiken |
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Globus
9718-28.01.05![]() Bezug/Großansicht |
Rangfolge
der Wirtschaftskraft Bruttoinlandsprodukt* der OECD-Länder je Einwohner (Durchschnitt=100): Luxemburg 205; Norwegen 144; USA 142; Irland 129; Schweiz 128; Dänemark 118; Niederlande 118; Österreich 118; Kanada 116; Island 115; Großbritannien 113; Belgien 112; Schweden 111; Australien 110; Finnland 109; Frankreich 109; Japan 107; Deutschland 105; Italien 105; OECD-Durschnitt 100; Spanien 91; Neuseeland 86; Griechenland 75; Portugal 74; Südkorea 72; Tschechien 65; Ungarn 56; Slowakei 49; Polen 44; Mexiko 37; Türkei 26. * real nach Kaufkraft, Stand 2002. |
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![]() Großansicht 14 Tage [FR] |
Infografik: EU25: Wachstumsprognose für
2006 Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in %; Lettland 7,7; Estland 7,2; Litauen 6,2; Slowakei 5,5; Irland 4,8; Luxemburg 4,4; Tschechien 4,4; Polen 4,3; Slowenien4,0; Zypern 4,0; Ungarn 3,9; Finnland 3,5; Griechenland 3,4; Spanien 3,2; Schweden 3,0; Dänemark 2,3; Großbritannien 2,3; Belgien 2,1; Niederlande 2,0; Österreich 1,9; Frankreich 1,8; Deutschland 1,2; Portugal 0,8; Malta 0,7. Deutschland: 2004: 1,6; 2005*: 0,8; 2006*: 1,2; 2007*: 1,6. (* Prognose). Daten: FR-Infografik, Quelle: Herbstgutachten 2005 der EU-Kommission (pdf, 1,4 MB) Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Wirtschaft fehlt es an Schwung. EU-Kommission senkt Wachstumsprognose für Deutschland / Brüsseler Lob für Berliner Sparpläne. " [FR, 18.11.05, 14 Tage online] |
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Globus
0210-30.09.05![]() Bezug/Großansicht |
Wirtschaftswachstums-Vergleich:
Deutschland-Welt |
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Globus
0198-23.09.05![]() Bezug/Großansicht |
Berg-
und Talfahrt der Konjunktur |
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Infografik:
Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland |
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![]() Großansicht [FR] |
Infografik:
Etat-Schere zwischen Neuverschuldung und
Investitionen |
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Globus
0109-12.08.05![]() Bezug/Großansicht |
Forschungsausgaben
in der EU |
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Globus
0260-28.10.05![]() Bezug/Großansicht |
Aus dem Herbstgutachten
2005 der Wirtschaftsforschungsinstitute:
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Globus
0207-30.09.05![]() Bezug/Großansicht |
Infografik:
Der Staat und das Soziale Ausgaben der EU-25-Staaten 2003 für die soziale Sicherung in % des BIP: Dänemark 25,2; Schweden 24,9; Deutschland 22,4; Finnland 21,7; Österreich 21,4; Frankreich 21,1; Griechenland 20,9; Polen 19,9; Luxemburg19,3; Niederlande 18,6; Italien 18,3; Slowenien 18,3; Belgien 18,1; Ungarn 17,0; Großbritannien 16,5; Portugal 15,7; Slowakei 15,7; Tschechien 14,6; Malta 14,3; Spanien 12,9; Zypern 11,3; Lettland 10,8; Estland 10,4; Litauen 10,1; Irland 10,0. Daten aus: Globus 0207; Quelle: Eurostat; Stand: 2003; z.T. geschätzt |
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![]() Großansicht 14 Tage [FR] |
Infografik: Schwarzarbeit
in Deutschland Das Diagramm stellt Schätzungen für den Umsatz in der Schattenwirtschaft in Milliarden Euro für die Jahre 1975 bis 2005 dar; hier nur 3 ausgewählte Jahre Jahr: Umsatz in Mrd.Euro / Anteil am BIP in %: 1975: 241/ 13,9 %; 2000: 322/ 16,0 %; 2005: 346/ 15,6 %. aus: dpa/FR-Grafik Quelle: IAW, Prof. Friedrich Schneider => Datentabellen [pdf, IAW, Prof. Schneider, Pressemitteilung 24.1.06] Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Einigung bei Handwerkskosten. Hauseigentümer oder Mieter können von ihren Handwerkerkosten 20 Prozent steuerlich absetzen". [FR, 06.01.06, 14 Tage online] => Konsum & Produktion > Daten/Infografiken |
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Memorandum-2010 30.04.10 (79) |
AG Alternative Wirtschaftspolitik: Memorandum 2010 Jährlich zum 1.Mai publiziert die "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" ihr Memorandum, das die vorherrschende angebotsorientierte Wirtschaftspolitik kritisiert und nachfrageorientiere Alternativen vorstellt. Einer der Schwerpunkte des diesjährigen Memorandums ist die Finanz- und Wirtschaftskrise, die nach Einschätzung der Memorandumgruppe noch lange nicht überwunden ist und mit teils falschen Methoden, wie z.B. der Abwrackprämie, nicht nachhaltig bekämpft wird. Die Memo-Gruppe fordert ein Zukunftsinvestitionsprogramm für Erhalt und Ausbau der öffentlichen Infrastruktur und für ein besseres Bildungssystem, das auch den Kommunen aus ihrer desolaten Lage helfen soll. Dazu sollen die Einnahmen aus Steuern erhöht werden, wobei vor allen jene mehr belastet werden sollen, die vom derzeitigen System der Umverteilung von unten nach oben am meisten profitieren. Auch sei eine zeitweise erhöhte Staatsverschuldung sinnvoll, wenn damit in Zukunftsfähigkeit investiert werde. Memorandum-2010: Presseinfos, Download-Angebote, Bestellung
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Wohlfahrtsindex-NWI Februar 10 (73) |
H. Diefenbacher et. al.: Wohlfahrtsmessung in Deutschland. Ein Vorschlag für einen nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eignet sich nicht als Maß für Lebensqualität und Wohlstand. Daher versuchen Wissenschaftler seit einigen Jahren, dafür geeignete Indikatoren und Meßwerte zu definieren. In Deutschland hat ein vom UBA gefördetes Projekt der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und der Forschungsstelle für Umweltpolitik Berlin den Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) definiert, der z.B. im BIP vernachlässigte Wohlfahrtsleistungen (u.a. häusliche Arbeit, Erziehung und Pflege, Ehrenamtl) positiv einbezieht. Negativ bilanziert werden dagegen Schäden (z.B. Luft, Boden, Gewässer, Gesundheit, Verkehr) und die Verringerung des Naturkapitals (Boden, Wälder, Ressourcen, Artenvielfalt, Klima). Auch soziale Faktoren wie Verteilungsgerechtigkeit, öffentliche Ausgaben für das Gesundheits- und Bildungssystem sowie Kriminalität werden im NWI bilanziert Studie: Download (pdf, 2,6 MB)
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| Jahrgang: | 2010 | |
| Presse-/
Online-Medien Datenbank |
Der
Presse-/Medienspiegel (Tages-,
Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern
von Umweltverbänden und NGOs)
bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen. Alle Datenbank-Einträge zum Begriff "Bruttoinlandsprodukt": => Jahrgang: 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 |
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| Agenda 21 Lexikon: | UGR
(Umweltökonomische
Gesamtrechnungen) HDI (Human Development Index / Index menschlicher Entwicklung) ESI (Environment Sustainability Index / Umwelt-Nachhaltigkeitsindex |
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| Spezials: | Nachhaltigkeit Nachhaltigkeitsindikatoren
DUX (Deutscher Umweltindex) |
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| Agenda 21 Themen: | Konsum & Produktion lokale Agenda 21 Globale Agenda 21 | ||||||||||
| Statistisches
Bundesamt www.destatis.de |
Die
offizielle Definition und Berechnung des BIP erfolgt durch das Statistische
Bundesamt (Wiesbaden). Weitere Infos: Extraseite
zum BIP. Bei seinen Berechnungen orientiert sich das Statistische Bundesamt an den Regeln des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) von 1995, die für Vergleichbarkeit zumindest innerhalb der EU sorgen sollen. Die Einhaltung der Regeln wird regelmäßig von Eurostat-Mitarbeitern kontrolliert. Das Statistische Bundesamt bietet vielfältige und umfangreiche Datensammlungen und Statistiken zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR), darunter diverse Publikationen mit Daten zum Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen und Volkseinkommen. |
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Bruttoinlandsprodukt
(BIP) Die Wikipedia-Seite bietet ergiebige detailreiche Informationen samt Daten/ Statistiken sowie zahlreiche weiterführende interne und externe Links. Zahlreiche kontextbezogene Begriffe vor allem aus der Volkswirtschaftslehre sind in den Text eingelinkt. Aufgrund der Fülle der z.T. komplizierten Detail-Infos ist die Wikipedia-Seite eher nur für Kurse der Jahrgänge 12/13 geeignet. |
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| externe
Lexika |
Bruttoinlandsprodukt(
BIP) [Politikerscreen]
Wirtschaftswachstum [Politikerscreen] |
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sind die ProfessorInnen:
sogenannte "fünf Wirtschaftsweise" |
Startseite: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de
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Wirtschaftsforschungs- Globus 0260-28.10.05 |
Die 6 Wirtschaftsforschungsinstitute
erstellen jedes Jahr im Frühjahr und Herbst ein Gutachten zur aktuellen
konjunkturellen Lage und Prognosen verbunden mit Empfehlungen an die Politik.
Eine zentrale Rolle spielt dabei jeweils die BIP-Entwicklung: Seit
Jahren wird immer wieder eine "Wachstumsschwäche"
diagnostiziert und dementsprechend werden Strategien für "mehr
Wachstum" empfohlen. Eine Auseinandersetzung mit alternativen
Konzepten (z.B. "Qualitatives Wachstum", "Lebensqualität",
"Wohlstand" im umfassenden Sinn) findet dabei i.d.R. nicht statt.
Die Forschungsinstitute beschränken sich in ihren Gutachten hauptsächlich
auf "klassische" volkswirtschaftliche Aspekte wie z.B. Arbeitslosigkeit,
Preisanstieg, Staatsdefizit und Handels-/Leistungsbilanz. |
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Arbeitsgruppe Alternative
Wirtschaftspolitik |
Regelmäßig
im Mai, meist in zeitlich engem Zusammenhang zum Frühjahrs-gutachten
der 6 Wirtschaftsforschungsinstitute, veröffentlicht die "Arbeitsgruppe
Alternative Wirtschaftspolitik" ein "Memorandum"
(daher auch die Bezeichnung "Memorandum-Gruppe"),
in dem sie zentrale Aspekte des Frühjahrsgutachten aus einer linken,
kapitalismuskritischen Position heraus kritisiert und Alternativen aufzeigt.
Die Memorandum-Gruppe vertritt stark keynesianisch geprägte Positionen.
Das Memorandum fokusiert daher auf Aspekte, die für die Stärkung
der Nachfrage relevant sind, wie z.B.: Arbeitslosigkeit, Reallohnentwicklung,
Lohnquote, Investitionen, Konjunkturpolitik, staatliche Wirtschafts- und
Finanzpolitik. Eine Auseinandersetzung mit im Sinne von Nachhaltigkeit
"alternativen" Konzepten (z.B. "Qualitatives
Wachstum", "Lebensqualität", "Wohlstand"
im umfassenden Sinn) findet dabei aber allenfalls implizit und eher am
Rande statt. |
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Nachhaltigkeitsrat |
Der von der Bundesregierung eingesetzte Rat
für nachhaltige Entwicklung (RNE) hat sich immer wieder
kritisch mit dem Wachstumsbegriff auseinangergesetzt, wie er oft undifferenziert
in der öffentlichen Diskussion verwendet wird. Dazu ein Auszug aus
dem Beitrag: Welches
Wachstum braucht Deutschland? |
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Das Bruttoinlandsprodukt - ein Wohlstandsindikator? Die Unterrichtsreihe (UE), erstellt von Markus Niederastroth, versucht, den eher "trockenen Stoff" rund ums BIP für Jugendliche u.a. dadurch attraktiver zu machen, dass die wesentliche Aspekte des BIP in Dialogform erläutert werden: Der Journalist Ö.Konom befragt das BIP. Weitere Infos / Download der kompletten UE [lehrer-online] |
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| Stand: |
=> Konsum & Produktion Nachhaltigkeit Agenda 21 |
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