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Lexikon Klimawandel,   Klimaerwärmung,  Klimageschichte


Begriffsklärung
Unter "Klimawandel" werden in dieser Seite allgemein und übergreifend Prozesse der Klimaänderung behandelt, also sowohl Phasen der Erwärmung als auch der Abkühlung. Die aktuell stark diskutierte Klimaerwärmung und ihre  Folgen wird in Extraseiten dargestellt:
   =>   Globale Erwärmung    Folgen der globalen Erwärmung
   

 

Klimawandel, Klimageschichte, Eiszeitzyklen, langjährige Durchschnittstemperatur
Großansicht/ Daten

Klimageschichte
In erdgeschichtlichen Zeiträumen hat sich das Klima häufig stark gewandelt; so
wechselten Warmzeiten mit Kaltzeiten, in denen Gletscher und Vereisung der Polkappen zunahmen. Die lezte Eiszeit endete vor rund 12.000 Jahren. Aber auch seidem hat sich das Klima mehrfach in vergleichsweise kurzen Zeiträumen gewandelt. So wurde in einer wärmeren Phase auf der Nordhalbkugel zu Beginn des letzten Jahrtausend Grönland (=Grünland) besiedelt. In England wurde sogar Weinanbau betrieben. Dagegen war es von ca. 1400 bis 1850 wieder deutlich kälter ("Kleine Eiszeit"). Große Vulkanausbrüche z.B. haben immer wieder das Klima für einige Jahre abgekühlt, etwa der Ausbruch des Tambora 1815, der eine weltweite Kälteperiode bis 1819 auslöste, oder des Pinatubo 1991, wo die Temperatur in den darauf folgenden zwei Jahren im Sommer um ca. 0,5 °C sank.
=> Klimageschichte
   


Treibhauseffekt
FAZ-Infografik: Strahlung beim Treibhauseffekt

Ursachen für den Klimawandel
Die Ursachen für den Klimawandel sind vielfältig und komplex vernetzt, wobei von zentraler Bedeutung ist, welche Zeiträume betrachtet werden: In großen Dimensionen sind Faktoren wie Neigung der Erdachse, Umlaufbahn der Erde um die Sonne, Sonnenaktivität und mgw. auch die Bahn der Sonne in der Milchstraße von Bedeutung.
Diese Ursachen haben Einfluss auf zentrale Faktoren wie die Energieeinstrahlung von der Sonne, kosmische Strahlung, Zusammensetzung der Atmosphäre, insbesondere das Ausmaß der Wasserdampfbildung, die wiederum maßgelblich ist für den Treibhauseffekt.

Klimawandel durch Vulkanausbrüche

Der Klimawandel wird aber nicht nur durch kosmische Ursachen beeinflusst sondern auch durch Prozesse auf der Erde selbst, z.B. durch Vulkanausbrüche, bei denen einerseits massiv Treibhausgase freigesetzt werden, die den Treibhauseffekt verstärken, wodurch die globale Durchschnittstemperatur steigt. Andererseits werden aber auch große Mengen an Staub und Asche in die Atmosphäre geschleudert, sodass weniger Sonnenstrahlung zur Erdoberfläche gelangt. Der Abkühlungseffekt kann so stark sein, dass selbst im Sommer Schnee fällt (Vulkanischer Winter). Der Ausbruch des Pinatubo 1991 z.B. hat das Klima um 0,5 °C in den beiden folgenden Jahren abgekühlt, was viel ist im Vergleich zur globalen Erwärmung um 0,8 °C seit vorindustriellen Zeit (etwa seit 1750). Noch stärker war die Abkühlung ( - 2,5 °C) nach dem Ausbruch z.B. des Tambora 1815. Im Folgejahr gab es in Europa Frost im Sommer, weshalb 1816 auch das "Jahr ohne Sommer" genannt wird. Der Ausbruch des Supervulkans Toba vor rund 74000 Jahren soll sogar in großen Regionen eine Abkühlung von mehr als 10 °C verursacht haben, was gemäß der Toba-Katastrophen-Theorie fast zur Ausrottung der Gattung Mensch geführt hat.
Auch die Plattentektonik und Gebirgsbildung haben Einfluss auf den Treibhausgas-Kreislauf, vor allem beeinflussen sie aber die großräumigen Strömungssysteme in der Atmosphäre und in den Weltmeeren. Der Golfstrom z.B. bestimmt maßgeblich das Klima West- und Nord-Europas.
All diese Faktoren wirken wiederum auf die Austauschprozesse zwischen der Atmosphäre, den Meeren und der Landmasse, die ihrerseits den globalen Treibhausgas-Kreislauf und damit wieder auf den Treibhauseffekt stark beeinflussen.
  


Packeis-Schmelze
Packeis-Schmelze
Großansicht/ Daten

  
Rückkopplung
Wesentliche Wirkungsmechanismen im Klimasystem sind positiv rückgekoppelt, d.h. selbstverstärkend, z.B. der Treibhauseffekt: Durch die Erwärmung schmelzen Inlandsgletscher und die Polkappen, wodurch helle Flächen in dunklere Flächen verwandelt werden, was die Albedo der Erde (Rückstrahlquote) verringert, also mehr Sonneneinstrahlung in Erderwärmung umgesetzt, was unmittelbar zum weiteren Abschmelzen von Eisflächen, also zur nochmaligen Verringerung der Albedo und in der Folge zur verstärkten Klimaerwärmung führt. Diese wiederum verursacht aber außerdem das Auftauen von Permafrostböden und das Ablösen von Methanhydrid aus den erwärmten Ozeanen, wodurch Treibhausgase in gewaltigem Ausmaß freigesetzt werden.
Umgekehrt verstärkt sich auch die Vereisung selbst: Dunklere Teile der Erdoberfläche werden durch die Vergletscherung in hellere verwandelt, woduch die Albedo steigt, also mehr Sonnenenergie ist Weltall zurückgestrahlt wird, was die Erdoberfläche weiter kühlt, was wiederum die Vereisung verstärkt.
  

Kipp-Punke
Kipp-Punkte im Klimasystem: Germanwatch

Kipp-Punkte im Klimasystem
Solche sich selbstverstärkenden Wirkungen sind erheblich, und eine der noch nicht abschließend geklärten Fragen ist, was in der Vergangenheit trotzdem zu z.T. abrupten Klimaänderungen geführt hat. Vermutet werden sog. "Kipp-Punkte" (engl. "tipping points") im Klimasystem wie z.B. der Golfstrom, der durch zu viel Süßwasser im Nordmeer infolge einer Klimaerwärmung abrupt versiegen und dadurch eine erheblichen Abkühlung auf der Nordhalbkugel verursachen kann. Auch die Permafrostböden werden für einen Kipp-Punkt gehalten: Tauen sie auf, werden fast schlagartig gewaltige Treibhausgas-Emissionen (Methan) freigesetzt, die den Treibhauseffekt und in der Folge die Klimaerwärmung weiter verstärken, ein sich selbst verstärkender Prozess.
=> Kipp-Punkte im Klimasystem
  

Golfstrom
Golfstrom: Infografik/ Landkarte: Großansicht bei Wikipedia

Schwellenwerte
Die Kippschalter im Klimasystem werden meist ausgelöst durch das Über- oder Unterschreiten von wichtigen Schwellenwerten. Der Golfstrom z.B. wird vor allem durch den Salzgehalt im Nordmeer gesteuert: Unterschreitet der Salzgehalt einen gewissen Wert, versiegt der Golfstrom. Als weitere Schwelle gilt unter Klimaforschern z.B. die 2 °C Schwelle: Überschreitet der Anstieg der globalen Temperatur diese Marke, werden sich selbst verstärkende und daher irreversible Klimaprozesse ausgelöst wie z.B. das Auftauen der Permafrostböden, verbunden mit der Freisetzung von gewaltigen Treibhausgasmengen.
   
Globale Erwärmung: Daten zum IPCC-Bericht Klima-Prognosen
Insgesamt ist das komplexe Klimasystem und damit auch der Klimawandel noch lange nicht vollständig erforscht. Mittels aufwendiger Computer-Simulationen wird versucht, das Klimasystem zu modellieren und die künftige Entwicklung zu prognostizieren. Je nach Simulations-Modell wird eine mehr oder weniger starke globale Erwärmung vorausgesagt, über deren Ursachen und Ausmaß seit einigen Jahren eine Kontroverse zwischen IPCC-nahen Wissenschaftlern und den sog. "Klimaskeptikern" herrscht.
 
Dazu im folgenden einige Informationen:
  

Treibhauseffekt
Die weitaus meisten Wissenschaftler (IPCC) gehen inzwischen davon aus, dass der anthropogene (menschgemachte) Treibhauseffekt die Hauptursache für die aktuelle globale Erwärmung ist, in erster Linie also der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre durch das Verbrennen fossiler Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas). Der letzte IPCC-Weltklimabericht erhärtet diese Einschätzung.
    

  Treibhauseffekt durch Wasserdampf
Die Forscher
Veizer und Shaviv sehen allerdings auch andere Ursachen für den Treibhauseffekt, nämlich die Wolkenbildung, die durch kosmische Strahlung beeinflusst wird. IPCC-nahe Wissenschaftler um Stefan Rahmstorf am PIK haben diese Thesen als wissenschaftlich unhaltbar zurückgewiesen. Darüber hat sich eine kontroverse Debatte zwischen Veizer/Shaviv und den IPCC-Wissenschaftlern entwickelt, die beim PIK dokumentiert ist.
Dazu im folgenden weitere Informationen:
  
  Treibhauseffekt  durch  kosmische Strahlung
Als die treibende Kraft des Klimas auf der Erde haben der Bochumer Geologe Prof. Dr. Jan Veizer und der Israelische Astrophysiker Prof. Dr. Nir J. Shaviv (Hebrew University, Jerusalem) einen neuen Verdächtigen ausgemacht: Kosmische Strahlung (cosmic ray flux, CRF) könnte der Hauptmotor der Erwärmung und Abkühlung sein. Bei ihrem Auftreffen auf die Erdatmosphäre beeinflusst sie die Wolkenbildung und so den Wasserkreislauf der Erde. mehr.. [TeachersNews]

Dazu ausführlich der folgende ZEIT-Artikel mit anschaulichen Infografiken:
Infografik: Milchstraße/ Sonnensystem  Großansicht [DIE ZEIT]
Milchstraße/ Sonnensystem
Großansicht [DIE ZEIT]
  
Ausführliche Informationen im Artikel "Klimagruß von der Galaxis" von Hans Schuh
[DIE ZEIT, 29/10.7.03]
Infografik: Kosmische Strahlung/ Grad der Vergletscherung beim Durchlaufen des Sonnensystems durch die Spiralarme der Milchstraße:  Großansicht [DIE ZEIT] Infografik: Kosmische Strahlung/ Grad der Vergletscherung beim Durchlaufen des Sonnensystems durch die Spiralarme der Milchstraße:  Großansicht [DIE ZEIT]
Der Geologe Jan Veizer (Uni. Bochung) und der Astrophysiker Nir J. Shaviv (Hebrew University, Jerusalem) haben umfangreiche irdische und kosmologische Daten analysiert und sehen die kosmische Strahlung als "treibende Kraft des Klimas auf der Erde". Die Grafik oben zeigt einen hohen Grad an Parallelität zwischen dem Grad der Vergletscherung und der sich periodisch verändernden kosmischen Strahlung beim Durchlauf unseres Sonnensystems durch die Spiralarme der Milchstraße.
 
Inzwischen haben die
Klimaforscher einen Fachaufsatz veröffentlicht (Eos, Bd. 85, S. 38, 2004),
in dem sie Veizer und Shaviv Manipulation der Daten und eine viel zu weitreichende Interpretation der Resultate vorwerfen
.
Kontroverse zwischen Veizer/ Shaviv und dem IPCC
Ende Okt. 2003 haben 14 Klimaforscher, die die Auffassung des IPCC (Treibhaus- effekt menschgemacht) vertreten, in einem offenen Brief [PIK] die Daten und Schlussfolgerungen von Veizer/ Shaviv in scharfen Formulierungen u.a. als "Spekulation" zurückgewiesen, insbesondere die Behauptung: "Eine signifikante Reduktion der Treibhausgase wird die globale Temperatur nicht deutlich verringern, da nur ungefähr ein Drittel der Erwärmung im vergangenen Jahrhundert auf den Menschen zurückgeht.“ mehr.. [PIK]
Über den Streit informiert ausführlich der Artikel: "Kosmisches Spektakel. Strahlen aus dem All ändern das Klima stärker als Treibhausgase, sagen zwei Forscher und sorgen für heftigen Streit" [SZ, 19.11.03, S.10] 

   
  Klimaerwärmung  durch schwankende Sonnenaktivität ?
Dänische Klimaforscher meinten eine Parallelentwicklung zwischen Sonnenaktivität und Klimaerwärmung festzustellen und vermuteten daher in der Sonnenaktivität eine Hauptursache für den Klimawandel. [Globus-Extra, 18.8.02, Inhalte nicht im Web]. Dazu äußert sich der Klimaforscher Prof. Dr.A.Hense allerdings ablehnend [Wetter-Online]
Stefan Rahmstorf, (Klimaforscher am PIK), analysiert kritisch die Beiträge dieser "Klima-Dissidenten": "Flotte Kurven, dünne Daten: Im Medienstreit um den Klimawandel bleibt die Wissenschaft auf der Strecke" [DIE ZEIT, Nr. 37/5.9.02], entkräftet insbesondere die Argumente der dänischen Forscher sowie von Neumann-Mahlkau und Horst Malberg (FU Berlin). Er unterstützt die Einschätzung des IPCC (anthropogene Klimaerwärmung).
Inzwischen (21.11.02) wurde eine erweiterte Fassung (u.a.Grafiken, Fußnoten) dieses Artikels erstellt: beim  Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Weitere Infos / Interviews/ Stellungnahmen: www.ozean-klima.de

Ergänzende Infos:
 -  Sonnenwind heizt Klima ein  [TeachersNews]
 -  Über Klimamärchen [Germanwatch]
    
 
Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Treibhausgasemissionen
EU-2014
THG-Emissionen-EU-2014: Globus Infografik 11097/ 01.07.2016
01.07.16   (779)
dpa-Globus 11097: Treibhausgas-Emissionen in der EU 2014
Von 1990* bis 2014 sind die Emissionen von Treibhausgasen (THG**) in der EU-28 um 24,4 % auf 4.282 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Mt CO2e) gesunken. In den elf Länder mit der stärksten THG-Reduktion [LT -60 %; LV -57; RO -56; EE -47; SK -46; BG -45; HU -39; CZ -37; GB -34HR -30; DE -28] resultiert der Rückgang (bis auf GB) hauptsächlich aus dem starken Einbruch der Wirtschaft infolge des Umbruchs in der damaligen Sowjetunion ab 1989, auch in  DE (ehemalige DDR). Nur in GB beruht die starke Reduktion auf bewußter Energiepolitik: weg von Kohle hin zu Gas. Ab etwa 2000 trugen milde Winter nennenswert zur THG-Reduktion bei, weniger allerdings eine Enerigewende. Z.B blieb in DE trotz Ausbau von Wind- und Solarenergie der CO2-Ausstoß aus Kohleverstromung hoch. Fünf Staaten haben den THG-Ausstoß sogar ausgeweitet (%): MT 49; CY 48; ES 15; PT 6; IE 4.
Einen Ausstoß über 100 Mt haben 11 Staaten: DE 900; GB 524; FR 459; IT 419; PL 380; ES 329; NL 187; CZ 126; BE 114; RO 110; GR 101; zusammen 85 % aller EU-Emissionen. xls-Tabelle
Der THG-Ausstoß pro Kopf beträgt im EU-Durchschnitt 8,4 t CO2e; mit dem 2°C-Ziel verträglich sind nur 2,5 Tonnen. Den höchsten Ausstoß pro Kopf haben LU 19,4 t CO2;  EE 16,0;  IE 12,6;  CZ 12,0;  DE 11,1; den niedrigsten HU 5,8;  HR 5,8;  LV 5,7;  SE 5,6;  RO 5,5. Tabellenansicht xls-Tabelle
* Bezugsjahr des Kyoto-Protokolls, ** engl.: Greenhouse Gases (GHG)
 
Quelle: EEA    Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos     xls-Tabelle

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Flüchtlinge-Welt-2015
Flüchtlinge-Welt-2015
20.06.16   (768)
taz-Grafik: Hier leben die Flüchtlinge
Aus Anlass des Weltflüchtlingstags hat die taz aus Daten des UNHCR-Reports "Global Trends 2015" eine umfangreichen Infografik erstellt zu den Zielländern der insgesamt 65,3 Millionen Flüchtlinge weltweit: Aufnahmezahlen absolut (differenziert in Binnen- und Externflüchtlinge) und relativ zur Gesamtbevölkerung. Berücksichtigt werden dabei Länder mit mindestens 100.000 Flüchtlingen. Daten für alle Länder bieten die umfangreichen xls-Tabellen des UNHCR-Reports.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die Weltgemeinschaft ist gescheitert [taz 20.06.16]

| Migration | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016 
  
 
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Flüchtlingsreport
UNHCR-2015
Flüchtlingsreport-2015
20.06.16   (124)
UNHCR: Flüchtlingsreport-2015
Passend zum diesjährigen Weltflüchtlingstag am 20.06.16 publiziert das UNHCR seinen jährlichen Statistikbericht "Global Trends". Im Verlaufe von 2015 stieg die Zahl der Flüchtlinge weltweit um 12 Millionen (M) auf einen neuen Höchstwert von 65,3 M (40,8 M Binnen- + 21,3 M Extern-Flüchtlinge + 3,2 M Asylbewerber in Industrieländern). Der Flüchtlingsreport bietet differenzierte Analysen bis auf Länderebene, vielfältige Grafiken und umfangreiches Datenmaterial zur weltweiten Entwicklung von Flucht und Vertreibung. Der Report wird in den Medien breit aufgegriffen, u.a. durch eine Vielzahl von Zusammenfassungen (z.B. FAZ, FR, SZ, taz ) und Infografiken (z.B. taz)

 Überblick   Presseerklärung (engl.)   Report (engl.,pdf)   Datentabellen (xls)

| Migration | Konflikte | Klimawandelfolgen |
WEO-2014
WEO-2014
12.11.14   (113)
IEA: World Energy Outlook 2014
Jährlich im November veröffentlicht die IEA ihren "World Energy Outlook" (WEO), eine umfangreiche Datensammlung zur Entwicklung der Primärenergieträger in der Vergangenheit sowie Prognosen, in diesem Jahr erstmals bis zum Jahr 2040, samt daraus sich ergebender Konsequenzen für die Versorgungssicherheit sowie den Umwelt- und Klimaschutz. Erfasst werden die nicht regenerierbaren Energiequellen (Öl, Kohle, Gas, Atomkraft) und einige der regenerierbaren (Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Biomasse) im Hinblick auf Energienachfrage und - angebot sowie Energiehandel und Investitionen in Infrastruktur. 2014 zählen u.a. die Gas- und Ölschwemme, verursacht durch Fracking in den USA, zu den Schwerpunktthemen. Aus diesem Datenpool werden ergänzend diverse Statistitiken zu den energiebedingten CO2-Emissionen abgeleitet. Zunehmend werden auch Aspekte wie Energieverteuerung und Folgen der Klimaerwärmung analysiert. Wie schon in den letzten Jahren sieht die IEA die Risiken wachsen, dass das 2°C-Ziel weit verfehlt wird und schlägt deshalb verschiedene Maßnahmen zum drastischen Reduktion der Treibhausgas-Emissionen vor.
  
Informationen: Überblick/ Inhaltsverzeichnis/ Bestellung / Presse-Präsentation  
Download: Pressepräsentation mit den zentralen Aussagen und Infografiken [pdf]

| Energie/ Ressourcen | Fossile Energien | Erdöl | Kohle | Erdgas | Atomenergie | Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse | Fracking | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016 
  
 
Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Aralsee-
Austrocknung
Haack Karte des Monats Februar 2012: Temperaturen  Langjährige Mittelwerte:  Grafik Großansicht
Landkarte, Arbeitsblatt
16.01.13   (67)
Klett: Austrocknung des Aralsees
Infolge von Übernutzung für großflächige Bewässerung beim Baumwollanbau ist das Wasservolumen des Aralsees auf ca.10 % und die Seefläche auf ca. 55 % geschwunden, weshalb von einander getrennte Teilseen entstanden sind. Diese Restseen sind so salzig, das Fische und andere Lebewesen starben. Durch die Austrocknung hat sich das regionale Klima geändert: kältere Winter, heißere Sommer, stärkere Winde mit erhöhter Erosion und Verbreitung von salzhaltigem Staub.
Zu diesem Kontext bietet der Klett-Verlag eine  Landkarte und ein Arbeitsblatt mit Materialien (Klimadiagramm, Infotext, Satellitenbilder), dazu passenden Aufgaben samt einem Lösungsblatt zum kostenlosen Download.

| Nahrung | Wasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Temperaturverteilung
Haack Karte des Monats Februar 2012: Temperaturen  Langjährige Mittelwerte:  Grafik Großansicht
Karte + Infos
07.02.12   (65)
Klett-Perthes: Temperaturen weltweit - langjährige Mittelwerte
Haack-Karte des Monats Februar
Aus Anlass der Kältewelle in diesem Winter bietet Klett-Perthes eine Karte mit der Verteilung der langjährigen Temperaturmittelwerte auf der Nord- und Südhalbkugel im Janur und im Juli. Die Temperaturverteilung zeigt u.a., dass die durchschnittliche Temperatur in Deutschland im Januar deutlich höher ist als in der aktuellen Kältewelle. Ergänzend zur Karte bietet der Klett-Verlag vertiefende Hintergrundinfos zum Themenfeld "Klimazonen, Niederschläge, Temperaturen" an. Arbeitsaufträge mit Lösungsvorschlägen sowie Literaturhinweise und ein Überblick zum Haack-Medienverbund runden das Angebot ab.
  
Download: Haack-Karte und Informationsmaterial [pdf, 2,8 MB]

| Klima | Klimawandel | Klimaerwärmung |
Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung:  Grafik Großansicht
Themenheft
November 11   (61)
BpB: Bevölkerungsentwicklung
Nach Hochrechnungen der UN überschritt die Weltbevölkerung am 31.10.11 die 7 Miliarden-Schwelle und wird bis Ende des Jahrhunderts auf etwa 10 Millarden steigen, was zusammen mit der globalen Erwärmung die jetzt schon drängenden Probleme bei der Versorgung mit überlebenswichtigen Ressourcen (Wasser, Nahrung, Energie, Rohstoffe, Lebensraum) noch verschärfen wird. Vor diesem Hintergrund hat die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ein neues Heft in ihrer Schriftenreihe "Informationen zur politischen Bildung" (IzpB Nr.282) zum Thema "Bevölkerungsentwicklung" herausgegegeben mit u.a. folgenden Inhalten: Entwicklung der Weltbevölkerung; soziale Auswirkungen der demografischen Entwicklung; Perspektiven der Bevölkerungspolitik; Glossar; Literaturhinweise; Internetadressen.
 
Bestellung, Online-Ausgabe: IzpB-Heft Nr.282: Bevölkerungsentwicklung
  

| Bevölkerung | Klimaerwärmung | Wasser | Energie/ Ressourcen | Rohstoffe/Ressourcen | Ressourcenkonflikte |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014  2015  2016    Alle  
  
  Literatur

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Mojib Latif: Bringen wir das Klima aus dem Takt? Hintergründe und Prognosen
ISBN 978-3-596-17276-4, broschiert, 255 S., 9,95 Euro,

Forum für Verantwortung, Fischer Taschenbuchverlag (Tb), Frankfurt, 2007
  
Mojib Latif, renommierter Klimaforscher und Professor für Meteorologie, hat auch am jüngsten Weltklimabericht des IPCC mit gearbeitet. Latif erläutert die Hintergründe, u.a. geht er auch Themen wie Meeresströmungen (Golfstrom) und Klimaphänomene wie El Nino ein. Wie der IPCC meint auch Latif, dass der Klimawandel bereits in vollem Gange und der Mensch durch die Verbrennung fossiler Energien dafür in zunehmenden Maße verantwortlich ist.
Dennoch sieht Latif noch ausreichend Zeit, um die schlimmsten Folgen der Klimaerwärmung abzufedern und zeigt dazu konkrete Handlungsoptionen auf.
Ausführlich setzt sich Latif auch mit den Argumenten der Skeptiker des menschgemachten Treibhauseffektes auseinander.

=> Klimawandel  Treibhauseffekt  IPCC-Klimabericht 
    

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Stefan Rahmstorf/ Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel
Beck`sche Reihe 2006, ISBN 3-406-50866-9,   144 S., 25 Abb./ 2 Tabellen, 7,90 €,
Nach den verheerenden Zerstörungen durch den Hurrikan "Katrina" und der Hurrikan-Rekordsaison 2005 findet der Klimawandel  immer mehr öffentliche Beachtung. Die Autoren*, zwei renommierte Klimaforscher, vermitteln eine kompakte verständliche Einführung in den derzeitigen Stand der Forschung zum Klimawandel und seinen gravierenden weltweiten Folgen. Sie beschränken sich aber nicht nur auf die Analyse sondern zeigen auch Lösungsmöglichkeiten, um die drohende Klimakatastrophe zu mildern.
* Hans Joachim Schellnhuber ist Gründer und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam. Stefan Rahmstorf forscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und ist Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam.
=> Klimawandel  Treibhauseffekt   Stefan Rahmstorf

  

Stand: 18.12.09/zgh Themen Klima globale Erwärmung   Kyoto-Protokoll
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