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Plattentektonik in typischen Erdbeben-Regionen |
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Erdplatten-Japan
14.03.11
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FAZ-Grafik: Erdplatten im Großraum Japan
In die Landkarte Ostasiens sind die Grenzen der dortigen Erdplatten als gestrichelte Linien eingezeichnet: Eurasische und Amur Platte im Westen Japans, Ochotsk- und Nordamerikanische Platte im Norden; die Pazifische Platte im Osten und die Philippinische Platte im Süden. Die noch weiter südlich liegende Australische Platte ist nicht unmittelbar am Entstehen von Erdbeben in Japan beteiligt. Ein vergrößerter Kartenausschnitt zeigt den Plattenverlauf in Japan. Die Pazifische Platte schiebt sich unter die weniger dichte Ochtsk-Platte. Diese Subduktion der dichteren ozeanischen unter die weniger dichte kontinentale Erdplatte war die Ursache für das extrem starke Seebeben am 11.3.11 an der Ostküste Japans. Mit einer Stärke von 9,0 zählt das Seebeben zu den Top10-Erdbeben seit dem Jahr 1900.
Japan liegt auf dem dem Rand der Pazifischen Platte, dem sog. "Feuergürtel der Erde", der durch besonders intensive Tektonik (Vulkane, Erdbeben) gekennzeichnet ist.
Japan ist außerdem durch die hohe Anzahl beteiligter Erdplatten besonders gefährdet. Hinzu kommt, dass die Grenze der Ochotsk-Platte direkt die Hauptinsel Honshu in der Nähe von Kyoto schneidet.
Die Grafik ist eingelinkt im Beitrag:
Die betroffenen Kernkraftwerke [faz.net 14.03.11]
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Erdbeben-Türkei
09.03.10
(210)
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SZ-Grafik: Erdbeben in der Türkei am 8.3.2010
Das Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richter-Skala hat sein Epizentrum in Anatolien im Osten der Türkei. Das Erdbeben-Risiko in dieser Region ist sehr hoch, da dort drei Erdplatten aneinander grenzen: die anatolische, die eurasische und die arababische Platte. Obwohl die Stärke mit 6,0 nicht besonders groß ist, wurden über 50 Menschen getötet und viele Häuser völlig zerstört, da sie aus luftgetrockneten Lehmziegeln gebaut sind und daher selbst vergleichsweise schwachen Erdbeben nicht standhalten können. Das mit einer Magnitude von 6,3 nur etwas stärke Erdbeben in Bam (Iran) am 26.12.03 verursachte sogar über 40.000 Tote, da auch dort die aus Lehm gebauten Häuser nicht stabil genug waren. Erdbeben der Magnitude 6 sind recht häufig: etwa 120 pro Jahr, also im Mittel alle 3 Tage solch ein Beben.
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel:
Unter Lehm verschüttet [SZ 09.03.10]
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Plattentektonik-Chile
28.02.10
(204)
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FAZ-Grafik: Plattentektonik vor Chile
Das Beben in Chile am 27.02.10 kam nicht unerwartet, da das Epizentrum nahe der Grenze der dort aufeinander treffenden tektonischen Erdplatten liegt: Nazca-Platte und südamerikanische Platte bewegen sich dort mit einer Geschwindigkeit von 8 cm pro Jahr aufeinander zu. Die weniger dichte südamerikanische Platte gleitet dabei auf die Nazca-Platte und drückt diese nach unten in den Erdmantel. Dabei bauen sich immer stärker werdende gewaltige mechanische Kräfte auf, die schließlich Erdbeben auslösen. Die Grenze der beiden Platten verläuft über die gesamte Länge der Westküste Südamerikas. Mit 3500 km hat Chile die längste Pazikküste und trägt daher auch das größte Erdbeben-Risiko. So ereigneten sich bereits 1906, 1943,1985 und 1960 sehr schwere Erdbeben mit einer Magnitude größer als 8. Das Beben 1960 mit Magnitude 9,5 war sogar das stärkste jemals gemessene Erdbeben.
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel:
Das Beben kam nicht unerwartet [faz.net 28.02.10]
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Haiti-Plattentektonik
18.01.10
(206)
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Google-Grafik: Plattentektonik beim Erdbeben in Haiti
Regionen an den Rändern der tektonischen Platten tragen ein besonders hohes Erdbeben-Risiko und die meisten, vor allem die besonders starken Erdbeben haben ihr Epizentrum in der Nähe der Plattengrenzen. So auch das Erdbeben in Haiti am 12.01.10 mit Stärke 8,1 am Rand der Karibischen Platte. In der Karibik-Karte sind 4 Erdbeben nur in den Jahren 2009/ 2010 rot markiert. Auch die weiteren 8 Erdbeben der letzten 10 Jahre liegen mehr oder weniger nahe am Rand der Karibischen Platte, die an 4 weitere Erdplatten grenzt und daher besonders gefährdet ist: Nordamerikanische Platte, südamerikanische Platte, Nazca-Platte, Kokos-Platte.
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel:
Karibische Platte ist besonders gefährdet [Focus 18.01.10]
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Großansicht [faz.net]
=> Erdbeben
=> Naturkatastrophen
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Infografik: Erdbeben in Südostasien / Plattentektonik
Ein schweres Erdbeben (Stärke 7,6 auf der Richterskala) verursachte am 8.10.05 in der Grenzregion von Pakistan, Indien und Kaschmir (Epizentrum ca. 100 km nordöstlich von Islamabad) enorme Schäden an der Infrastruktur und forderte über 54000 Opfer. Millionen wurden obdachlos.
In die Landkarte der Region sind die Ränder der dortigen Erdplatten eingezeichnet:
Eurasische Platte, Indisch-Australische Platte, Arabische Platte, Afrikanische Platte.
Der indische Subkontinent driftet mit einer Geschwindigkeit von 4-5 cm pro Jahr nach Norden. Dadurch bilden sich an der Grenze zwischen Indischer und Eurasischer Platte immer wieder gewaltige Spannungen auf, die sich dann über Erdbeben abbauen.
Weitere Infos im Artikel "Zusammenstoß von Indien und Eurasien" [faz.net, 9.10.05] |
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Großansicht
[Bildergalerie: FAZ]
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Infografik: Bewegung der Erdplatten in Südostasien
Die FAZ-Infografik zeigt die Lage der Erdplatten in Südostasien und ihre Bewegung zueinander. Die Spreizungszonen sind rot, die Subduktionszonen gelb markiert.
Die Grafik wurde erstellt zur Erklärung der Tsunamikatastrophe am 26.12.2004 im Indischen Ozean. Die Flutwelle wurde ausgelöst durch ein extrem starkes Seebeben (9,0 auf der Richter-Skala), dessen Epizentrum vor der Westküste Nordsumatras ebenfalls in der FAZ-Grafik eingezeichnet ist.
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Großansicht
[ZEIT 02/04]
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Infografik:
Tektonische Platten in der Golf-Region
Aus Anlass des Erdbebens in Bam (Iran, 26.12.2003) präsentiert DIE ZEIT (02/2004)
eine Infografik zur Plattentektonik in der Golfregion. Bam liegt in der Nähe des Randes der
Eurasischen Platte, auf die sich die Arabische Platte mit ca. 3 cm pro Jahr zubewegt. Dadurch entstehen
gewaltige Spannungen im Untergrund, die sich von Zeit zu Zeit durch Erdbeben abbauen.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Die
Ansammlung aller Plagen. Die rohe Naturgewalt in der Geschichte", von Gero von Randow
[DIE ZEIT, 02/04/ 31.12.03]. |
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Globus 9682 - 06.01.2005

Großansicht/
Bezug
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Infografik: Die
Erde bebt
Der obere Teil der Infografik zeigt eine Weltkarte, in der die Haupt-Erdplatten eingezeichnet
und benannt sind: Pazifische Platte, Cocos-Platte, Nazca-Platte, Scotia-Platte, Südamerikanische
Platte, Karibische Platte, Nordamerikanische Platte, Afrikanische Platte, Arabische Platte, Iranische
Platte, Eurasische Platte, Philippinische Platte, Indo-Australische Platte.
Im unteren Teil der Grafik wird die Bewegung der Platten relativ zueinander und die tektonischen
Auswirkungen mit Hilfe eine Querschnittzeichnung durch den Erdmantel veranschaulicht. Diese Plattenbewegungen
bauen enorme Spannungen in der Erdkruste auf, die sich von Zeit zu Zeit über mehr oder weniger
starke Erdbeben
abbauen. Die Plattenränder sind zugleich Orte, wo sich - insbesondere noch aktive - Vulkane
häufen (sog. "Feuergürtel der Erde").
Nahezu identische Informationen bietet die folgende
dpa-Infografik: |
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vergößerte Ansicht
=> Erdbeben
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Infografik:
Erdbeben, Tektonik, Erdplatten
Die Weltkarte im oberen Teil der Grafik zeigt die tektonischen Erdplatten, deren Bewegung gegeneinander
Erdbeben
verursacht. In der Querschnittszeichnung durch die Erdhülle im unteren Teil werden die tektonischen
Mechanismen anschaulich dargestellt.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "NATURKATASTROPHEN.
Erde bebt zwischen Iran und USA" [FR, 28.05.03, online bis 11.6.03] mit Hintergrund-Infos
zur damaligen Erdbeben-Serie: Algerien 21.5.03, Japan 26.5.03, zahlreiche weitere Beben in Asien:
im Osten Indonesiens, im Süden der Philippinen, im Nordosten Taiwans und im Südwesten
Irans.
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Großansicht [Klett-Perthes]
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Infografik: Plattentektonik
Die Grafik zeigt einen Querschnitt durch die obere Schicht des Erdmantels. Im oberen Teil werden die Erdplatten wie in einer Weltkarte gezeigt, darunter die tektonischen Prozesse an den jeweiligen Plattenrändern.
Eine vergrößerte Ansicht ist eingebettet in einem Infoblatt über Plattentektonik [Klett-Perthes] |
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Großansicht [ETHZ]
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Weltkarte der tektonischen Platten
Die Earthquake-Statistics-Group der ETH-Zürich bietet eine Reihe von Infografiken, Bildern und sonstigen audiovisuellen Materialien zum kostenlosen Download an, darunter eine Weltkarte der tektonischen Platten in 3 Varianten:
DIN A4 Blatt (jpg, 120 KB), 65x40cm (ipg, 4,5 MB), 65x40cm (pdf, 50 MB).
Weitere Infos: Schweizerischer Erdbebendienst( SED)
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| externe Links |
Weitere Infos und Grafiken zur Plattentektonik bieten folgende Internetseiten:
Wikipedia Wissen WEBGEO Klett > Arbeitsblatt (1,7 MB) |
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