Aktuelles/ Archiv |
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Presse-/ Medien-
Datenbank |
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema "Tsunami": |
Jahrgang: |
2004 2005 2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Presse-Archiv. |
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Radio- und Fernseh-
Sendungen |
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen: => Programm-Vorschau
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
Jahrgang:
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TV-Tipp
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Montag, 10.1.05, 20.15 - 21.00, phoenix, Wdh.: Di., 11.01.05, 14 Uhr;
Tsunami - Die Todeswelle
Eine tödliche Gefahr für alle Küstenstaaten weltweit sind "Tsunamis", Flutwellen von riesigem Ausmaß. Ihre Zerstörungskraft ist gewaltiger als jeder Vulkanausbruch oder Wirbelsturm. Alleine durch den bisher schlimmsten Tsunami kamen am zweiten Weihnachtstag 2004 in Südostasien über 175.000 Menschen in den Fluten der todbringenden Wellen ums Leben.
=> Zusammenfassung bei phoenix |
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| TV-Tipps |
"Hilfe, das Geld muss weg!" - Was
aus den Tsunami-Spenden wurde
Montag, 19. Dezember 2005: 22.30 - 23.15 Uhr, WDR Fernsehen
"die story" dokumentiert an vielen Beispielen, dass viel Geld in
den Sand gebaut wurde, weil es nicht direkt an die Betroffenen ausgezahlt
werden kann, weil Behörden vor Ort eigene politische Interessen verfolgen
und weil die Hilfsorganisationen untereinander konkurrieren. Eine
"Reise durch Absurdistan".
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=647767
Zerstörte Küsten - zerstörte Seelen? Die Welt ein Jahr nach dem
Tsunami
19. bis 24. Dezember 2005, ab 7.45 Uhr, WDR 5
Das "Morgenecho" fragt in einer 6-teiligen Serie: Wie geht es
den Opfern heute? In Asien - und hier bei uns? Was hat die weltweit
einzigartige Hilfsbereitschaft bisher bewirkt? Und was wissen eigentlich
Wissenschaftler inzwischen über die Katastrophe?
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=650622
Mo 31.10.05, 06.30 - 06.45 Uhr / Mo 07.11.05, 06.30 - 06.45 Uhr
Deutsche Helfer im Soforteinsatz - Flutkatastrophe in Südostasien
Hilfsorganisationen aus Deutschland stehen bei Katastrophen, wie dem Tsunami in Südostasien,
vor riesigen organisatorischen und logistischen Herausforderungen. Es muss schnell gehandelt werden,
damit die Hilfe dahin kommt, wo sie gebraucht wird. Wie funktioniert das konkret?
Der Film zeigt dies am Beispiel der Einsätze des THW und des Malteser-Hilfsdienstes in den ersten Tagen
nach der Katastrophe.
http://www.wdr.de/tv/wdr-schulfernsehen/dyn/127629.phtml
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Chronologie seit dem 26.12.2004 |
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Goßansicht/ Daten |
11.03.2011: Seebeben; Japan (vor der Küste bei Sendai)
Das sehr schwere Erdbeben mit Stärke 9,0 (6.stärkste Erdbeben seit 1900) mit Epizentrum rund 400 km nordöstlich von Tokio im Pazifik vor der Küste bei Sendai (38,3°N; 142,4°O) löste einen Tsunami mit bis zu 10 m Höhe aus, der schwere Verwüstungen an der Ostküste Japans verursachte. Als unmittelbare Folge des Tsunamis wird mit weit über 10.000 Toten und materiellen Schäden über 100 Mrd. Euro gerechnet. Noch nicht absehbar sind die Folgen der durch den Tsunami verursachten Havarien einiger Atomkraftwerke an der Ostküste. Da vermutlich Kernschmelzen ablaufen, ist schlimmstenfalls mit einer mehr oder weniger großflächigen radioaktiven Verseuchung zu rechnen. Sollte der Wind eine radioaktive Wolke in den Großraum Tokio mit über 40 Mio Einwohner wehen, wären die Folgen außerordentlich katastrophal.
=> Dossier: Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan
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17.07.2006:
starkes Seebeben mit Tsunami vor der
Westküste Javas
Der Tsunami wurde ausgelöst durch ein Seebeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala mit Epizentrum vor der Westküste Javas. Laut Augenzeugenberichten gab es 6 große Wellen (die 2. mit etwa 4 m die höchste), die bis zu 270 m ins Landesinnere vordrangen. Bis zum 19.7.06 wurden 531 Tote gezählt, darunter viele Kinder und Jugendliche, die sich wie jeden Nachmittag am Strand aufhielten und aus Unkenntnis das zurückweichende Wasser nicht als Vorbote eines Tsunamis deuteten, sondern stattdessen in das Wellental hineinliefen, um die trockengelegten Fische vom Strand zu sammeln.
Anders als die indonesische Provinz Aceh, wo nach dem verheerenden Tsunami vom 26.12.2004 im Juni 2006 begonnen wurde, ein Frühwarnsystem zu installieren, ist dies für die Java-Region erst ab 2007 geplant.
Nach den Erfahrungen mit dem Tsunami am 26.12.2004 flohen jedoch viele Menschen sofort nach Wahrnehmung des Erdbebens aus dem Küstenstreifen, so dass die Anzahl der Opfer vergleichsweise niedrig blieb. [Die Welt, 19.7.06] |
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![Landkarte: Epizentrum des Seebebens vor Sumatra am 29.3.05; Großansicht [FR]](../archiv/05/daten/seebeben653931.jpg)
Großansicht bis 12.4.05
[FR]
Erdbeben
Richter-Skala
=> Naturkatastrophen
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28.03.2005: Seebeben vor Sumatra ohne Tsunami
Das Seebeben mit Stärke 8,7 auf der Richter-Skala ist das 7. stärkste Erdbeben seit 1900. Sein Epizentrum lag vor der Westküste Sumatras in der Nähe der Insel Nias, etwas südlicher als beim Seebeben am 26.12.2004 vor der Westküste der Provinz Banda Aceh in Nordsumatra.
Ab etwa der Stärke 7, 5 auf der Richter-Skala reicht die Erdbebenenergie, um einen Tsunami auszulösen; die Stärke 8,5 hätte also - wie schon am 26.12.2004 - wiederum einen gewaltigen Tsunami auslösen können. Ein Tsunami entsteht bei einem Seebeben jedoch nur dann, wenn große Wassermassen plötzlich gehoben oder abgesenkt werden. Nach Einschätzung von Erdbebenexperten fand jedoch offensichtlich im Seeboden nur eine horizontale Verschiebung statt, so dass das Wasser vertikal nicht oder nur wenig bewegt wurde.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Panik nach neuen Erdstößen. Bis zu 2000 Tote bei Beben im Indischen Ozean / Keine Flutwelle
"
[FR, 30.03.05, online bis 12.4.05] |
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Großansicht
[ARD]
Landkarten
[ARD]
Tabelle
zur Zahl der
Todesopfer in den betroffenen Ländern
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26.12.2004: Schweres
Seebeben bei Sumatra verursacht schlimmsten Tsunami seit Menschengedenken: rund 230.000 Opfer.
Der bisher folgenschwerste Tsunami in der Menschheitsgeschichte wurde ausgelöst durch
das viertschwerste Erdbeben
seit 100 Jahren mit Stärke 9,1 auf der Richter-Skala.
Das Epizentrum lag 85 km vor der Westküste Nord-Sumatras im Indischen Ozean.
Hauptsächlich betroffen sind Indonesien, Thailand, Sri Lanka, Indien und die zahlreichen Inselgruppen
im Indischen Ozean (Seychellen, Lakkadiven, Andamanen, Nikobaren). Selbst im fernen Afrika sind
Opfer zu beklagen. In den betroffenen Ländern starben bisher über 175.000
Menschen, mit einer Vielzahl weiterer Opfer wird gerechnet. Zig-Tausende werden noch vermisst, Millionen
wurden obdachlos. Wegen des Umfangs der Zerstörungen und der Vielzahl der Opfer drohen Trinkwasser-
und Nahrungsmangel sowie der Ausbruch von Seuchen und ein dramatisches Ansteigen von Infektionskrankheiten
wie Malaria und Dengue-Fieber (siehe: Infografik im folgendem Abschnitt)
Experten befürchten daher, dass noch viele Menschen an diesen mittel- und längerfristigen
Folgen des Tsunamis sterben werden. |
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Großansicht [ZEIT 01/05]
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Beim Tsunami im Indischen Ozean am 26.12.2004 betrug die Laufzeit der Welle zwischen einer Viertel bis über sechs Stunden (je nach Region), wie die Infografik zeigt: (ungefähre Werte, aus der Infografik abgelesen)
1/4 Stunde: Region Aceh in Nordsumatra
1 Stunde: Badeort Phuket in Süd-Thailand
2 Stunden: Ostküste Sri Lankas
3 Stunden: Madras (Ost-Küste Indiens)
4 Stunden: Malediven / nördlicher Golf von Bengalen, Bangladesch
5 Stunden: Lakkadiven (Inselgruppe, Westküste Indiens)
6 Stunden: Mogadischu ( Somalia) |
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![Infografik: Seuchen: Cholera, Typhus, Hepatitis A, Malaria, Japan-Enzephalitis, Dengue-Fieber; Großansicht [FR]](../archiv/04/daten/seuchen611783.jpg)
Großansicht
bis 12.1. [FR]
=> Daten/Infografiken: Gesundheit
Eine Welt
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Infografik zu Seuchen:
Cholera, Typhus, Hepatitis A, Malaria, Japan-Enzephalitis, Dengue-Fieber
Die Grafik informiert über die Seuchen, die sich infolge der Flutkatastrophe durch den Tsunami
am 26.12.2004 im Indischen Ozean auszubreiten drohen:
Erregertypen (Bakterien oder Viren), Inkubationszeit und Verlauf der Krankheit.
Ein Ablaufdiagramm im unteren Teil der Grafik zeigt, wie sich Erreger von Infizierten über
verunreinigtes Wasser oder verunreinigte Lebensmittel bzw. über sogenannte Schmierinfektion
ausbreiten können.
Mittel- u. längerfristig besteht die Gefahr der Verbreitung von Malaria, Enzephalitis und
Dengue-Fieber durch stark wachsende Mücken-Populationen, die in der Vielzahl zurückbleibender
Tümpel und Pfützen gute Bedingungen zur Vermehrung finden.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Indonesien
meldet 45 000 Tote. Zahl der Erdbebenopfer steigt stündlich / WHO warnt vor Seuchen "
[FR, 30.12.04, online bis 12.1.05]
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In einem ZEIT-Artikel
(30.12.04) schätzt Professor Gerd Burchard vom Bernhard-Nocht-Institut
für Tropenmedizin die Gefahr von Seuchen allerdings geringer ein als die WHO,
die bereits vor Seuchen warnte. Seine Argumente: Da die durch den Tsunami getöteten Menschen
i.d.R. nicht krank waren, bergen sie auch keine Bakterien oder Viren. Bis auf den HI-Virus
überleben außerdem Viren nur kurz in Leichen. Von den Leichen gehe also weniger eine
Seuchengefahr aus, so die Einschätzung Burchards. Auch die Gefahr einer Malaria bzw.
Dengue-Fieber- Epidemie bestehe zunächst nicht, weil die Anopheles- bzw. Aedes-Mücke,
die für die Übertragung von Malaria bzw. Dengue-Fieber verantwortlich ist, das salzige
Brackwasser nicht liebt.
Auch die Erfahrungen vergangener Jahre lassen die Gefahr einer Epidemie eher gering erscheinen:
Bei den 14 weltweit größten Flutkatastrophen seit 1970 trat nur 1980 im Sudan eine Epidemie
mit Durchfallerkrankungen auf. |
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| Linksammlung:
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Tsunami-Katastrophe
im Indischen Ozean 2004
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Systematische, gutstrukturierte ergiebige Darstellung
der Flutkatastrophe im Indischen Ozean mit zahlreichen internen und externen Links zu überwiegend
wissenschaftlichen Institutionen und Forschungszentren. Infografiken veranschaulichen die z.T. komplexen
Sachverhalte.
Lexikon-Beitrag: Seebeben
im Indischen Ozean 2004 [Wikipedia]
Wikipedia ist eine sogenannte "freie Enzyklopädie": sie wird kostenlos erstellt und
gewartet durch Interessierte im Internet. Die Nutzung ist ebenfalls kostenlos. Unter bestimmten
Bedingungen (u.a. Nennung der Quelle) dürfen die Inhalte auch in die eigene Website übernommen
werden.
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www.3sat.de/nano.php
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Das Wissenschaftsmagazin
3sat-nano hat eine umfangreiche
Site zu Tsunamis und Erdbeben zusammengestellt. Inhalte u.a.:
- Plattentektonik und Erdbeben
- Entstehung und Ausbreitung eines Tsuanmis, Zerstörungen an der Küste
- Tsunami-Frühwarnsysteme: im Pazik, geplant für den Indischen Ozean
- Erdbeben und Tsunami: Frühwarnsysteme bei Tieren
- drohende Erdbeben- und Tsunami-Katastrophen der Zukunft
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Dossier
FAZ.net |
Umfangreiches gut
bebildertes Dossier
, das u.a. auch Infografiken zu den erdkundlichen Hintergründen bereitstellt, u.a.:
Plattentektonik, Erdbebengürtel am Rand der Indisch-Arabischen bzw. der Eurasischen
Platte; Landkarten der Region.
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30.12.04
Nr.01/2005 |
Mehrseitiges
Dossier mit aktuellen und Hintergrund-Infos
sowie Infografiken:
Für den Unterricht besonders geeignet:
- Infografik über die Ausbreitung
des Tsunamis im Indischen Ozean
- Infografik zur Entstehung eines
Tsunamis (2.Bild unten auf der Seite)
- Chronologie von Flutkatastrophen
in der Erdgeschichte mit 20 Großereignissen
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Umfangreiche
Site mit
aktuellen und Hintergrund-Infos, Lageberichten aus den betroffenen Regionen, Fotostrecken, Satellitenbildern,
Forum für Angehörige-Suchende.
Für den Unterricht besonders interessant:
- interaktive Grafiken
zur Entstehung und Ausbreitung des Tsunamis
- Animation: Ausbreitung
des Tsunamis im Indischen Ozean
- Video zu den unermesslichen
Zerstörungen
- Forschung:
Wie der Tsunami entstand
- Forschung:
Besitzen Tiere einen "sechsten Sinn" für Tsunamis?
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Die Frankfurter
Rundschau stellt ab dem 26.12.2004 ihre Artikel zum Tsunami im Indischen Ozean im Topthema
"Flutkatastrophe in Südasien" online zur Verfügung. Die Artikel enthalten
u.a. auch zahlreiche Bilder und Infografiken, die im Unterricht genutzt werden können, darunter:
- Infografik
zur Entstehung und Ausbreitung eines Tsunamis
- Chronik:
Die verheerendsten Tsunami-Wellen seit 1883
- Die
vom Erdbeben betroffenen Länder
- Infografik:
Epizentrum und Tsunami-Ausbreitung
- Infografik
zur Tsunami-Ausbreitung: Zeitabfolge 1. bis 6. Stunde
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Sammlung von Artikeln mit aktuellen und Hintergrund-Infos,
die wir zusammengefasst vorstellen in einer => Übersichtseite
Die taz-Artikel bleiben dauerhaft unter gleicher Internetadresse online abrufbar.
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Die Website der Süddeutschen Zeitung hat ein umfangreiches
Spezial zur Flutkatastrophe in Südasien zusammengestellt mit u.a. folgenden Rubriken:
Tsunamis, betroffene Gebiete, Katastrophenhilfe, Reportagen, Bilder, Augenzeugenberichte, Hilfe
für Betroffene, Spendenkonten.
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Die Abteilung
"Naturwissenschaften" von "Stern.de"
bietet eine Extra-Site
zum Tsunami im Indischen Ozean mit aktuellen und Hintergrund-Infos
Für den Unterricht besonders interessant:
- animierte Infografik-Folge
zur Entstehung und Ausbreitung eines Tsunamis
- Chronik:
die verheerendsten Tsunamis seit 1883
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Umfangreiche Site
mit vielfältigen aktuellen und Hintergrund-Infos, u.a. auch audiovisuellen Inhalte
(Tagesschau/ Tagesthemen im Internet)
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Die TV-Nachrichtensendung "ZDF-Heute"
bietet vielfältige aktuelle und Hintergrund-Infos in Text, Bild und Videomitschnitten diverser
TV-Beiträge.
Ein Spezial
zur Tsunami-Katastrophe fasst verschiedene Beiträge zusammen.
Für den Unterricht besonders interessant: Medienpaket-Seite
mit kurzen Hintergrundinfos zu den betroffenen Ländern
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n-tv
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Der private Nachrichtensender n-tv
hat ein umfangreiches Spezial zur
Flutkatastrophe in Südasien zusammengestellt.
Besonderes Angebot: Die indigenen Völker
der Andamanen und Nikobaren auf den Inseln sind nicht ausgelöscht worden.
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GEO.de
hat eine Tsunami-Site
zusammengestellt, die historische und den aktuellen Tsunami im Indischen Ozean darstellt. GEO zeigt
anhand von Satellitenbildern das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe in Südostasien und
fasst einige Hauptaspekte der Tsunami-Forschung zusammen. Ausführlich werden auch historische
Tsunami beschrieben (u.a. Lissabon 1755 , Krakatau 1883). Zahlreiche Bilder zeigen die verheerenden
Zerstörungen; Infografiken (z.T. animiert) veranschaulichen die Zusammenhänge.
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Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean
Luftbilder der hauptsächlich vom Tsunami am 26.12.2004 betroffenen Orte stellt Digitalglobe als pdf-Dateien zum kostenlosen Download bereit. Besonders der Vergleich von Bilder vor und nach der Tsunami-Katastrophe zeigt das gewaltige Ausmaß der Zerstörungen.
Zur Bildergalerie bei digitalglobe
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www.asienhaus.de
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Fragen
im Umgang mit der Tsunami-Katastrophe
Asienhaus.de hat eine Extraseite
zur Tsunami-Katastrophe eingerichtet mit Links zu internationalen Presseartikeln, die eine
Reihe von Fragen zur Tsunami-Kathastrophe thematisieren, u.a. das Problem, welche Konsequenzen die
deutsche Politik wie die internationale Gemeinschaft aus diesen Ereignissen ziehen.
Angebot unter: www.asienhaus.de/flut
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Katastrophenhilfe,
Nothilfe, Wiederaufbau |
Nothilfe
Hilfsorganisationen |
Zahlreiche Hilfsorganisationen haben schnell reagiert und begonnen, akute Nothilfe vor Ort zu organisieren.
Auch die Planungen für die mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Wiederaufbau wurden
inzwischen eingeleitet.
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www.aktion-deutschland-hilft.de
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Um sich nicht gegenseitig zu behindern und unkoordinierte Parallelaktivitäten zu vermeiden
sowie insgesamt die Effizienz der Katastrophenhilfe zu steigern, haben zehn
Hilfsorganisationen die "Aktion Deutschland hilft"
gegründet. Richard
von Weizsäcker (Bundespräsident 1984-94) , ist Schirmherr des Aktionsbündnisses.
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Hilfsorganisationen
Nichtregieruns-
organisation |
Neben dem Aktionsbündnis
gibt es weitere bekannte Hilfsorganisationen und NGOs,
die über langjährige Erfahrungen in der Katastrophenhilfe und dem anschließenden
Wiederaufbau verfügen. Zwei dieser Organisationen, die zudem seit Jahren wichtige Beiträge
für eine nachhaltige Entwicklung geleistet und sich
in Umsetzung der Agenda 21 engagiert haben, stellen wir
im folgenden kurz vor.
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www.welthungerhilfe.de
Die Welthungerhilfe ist eine der größten
privaten Entwicklungs-Organisationen in Deutschland. Gemeinnützig, politisch und konfessionell
unabhängig, arbeitet die Organisation unter einem ehrenamtlichen Vorstand und unter der Schirmherrschaft
des Bundespräsidenten.
=> Lexikon: NGO
> Welthungerhilfe
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Die Deutsche Welthungerhilfe hat die Unterstützung
für die Opfer des Seebebens in Südostasiens auf eine Million Euro erhöht. Die Organisation
unterstützt derzeit rund 70.000 Menschen in Sri Lanka, Südindien und Thailand. Pressemeldungen
Martin Baumann arbeitet als Projektleiter
in Sri Lanka. Er schickte kurz nach der Flutwelle seine Eindrücke aus der schwer zerstörten
Küstenregion um Mullaittivu - ein
authentischer und bewegender Bericht [pdf]
Die Vorsitzende der Welthungerhilfe, Ingeborg
Schäuble, hat eine Benefizveranstaltung im Fernsehen für die Opfer der Katastrophe angeregt.
mehr..
In Anklang an die früher von der Welthungerhilfe
initiierte Aktion "Brot statt Böller" hat die Welthungerhilfe in diesem Jahr dazu
aufgerufen, für die Opfer in Südasien zu spenden. mehr..
Anke Schürmann und Angelika Balkhausen
von der Welthungerhilfe sind der Flut auf Sri Lanka nur haarscharf entkommen, unverletzt, aber
traumatisiert. mehr..
Die Welthungerhilfe bietet eine umfangreiche Materialmappe zur Tsunami-Katastrophe am 26.12.2004 für den Unterricht zum kostenlosen Download an.
(s.u.: Unterrichtsmaterialien)
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Tsunami-Katastrophe: Bilanz nach einem Jahr
Die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) zieht nach einem Jahr Bilanz, wie nachhaltig die Not- und Wiederaufhilfe umgesetzt werden konnte. Die DWHH war und ist vor allem in Ländern Indien, Sri Lanka, Indonesien und Thailand tätig, die besonders stark von der Flutkatastrophe getroffen wurden.
Spezial zur Tsunami-Katastrophe [DWHH]
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www.oxfam.de
=> Lexikon: Oxfam
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Nach der verheerenden Flutkatastrophe als Folge des Tsunamis im Indischen Ozean
ist Oxfams Nothilfe in der Region angelaufen. Am 29.12.04 startete ein Flugzeug mit 27t Hilfsgütern
nach Sri Lanka und Indonesien. An Bord der Maschine befindet sich dringend benötigte Ausrüstung
für Trinkwasser- und Sanitärversorgung. Sauberes Wasser ist entscheidend, um nach der
Flutwelle die Ausbreitung einer zweiten Welle - Krankheiten und Seuchen - zu verhindern. =>
Weitere Informationen
[Oxfam] .
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| Spendenkonten |
Zahlreiche Hilfsorganisationen
bitten um Spenden.
Die ARD-Videotext-Seite 169 bietet eine
=> Liste der Organisationen und ihrer
Kontoverbindung. |
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Daten/
Statistiken/ Infografiken |
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![Infografik: Weltkarte der Naturgefahren; Großansicht [FR]](../archiv/05/daten/g9683.jpg)
vergrößerte Ansicht =>
Globus-Infografiken-Galerie
=> Naturkatastrophen
> Daten/ Statistiken |
Infografik:
Verheerende Tsunamis seit 1900
Im oberen Teil der Globus-Grafik werden die Daten zu 10 verheerenden Tsunamis seit 1900 gelistet:
Jahr: Todesopfer/ Ort; sortiert nach Todesopfern:
2004: über 150000/ Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand, Malediven u.a.
1976: 4000/ Philippinen;
1933: 3060/ Japan (Sanriku);
1960: 3000/ Chile, Hawaii, Japan,
1992: 2500/ Indonesien (Flores);
1998: 2400/ Papua-Neuguinea;
1946: 2000/ Japan (Nankaido);
1952: 1300/ Russland (Paramushir-Inseln) ;
1944: 1000/ Japan (Honshu);
1906: 500/ Ecuador, Kolumbien.
Im unteren Teil der Grafik wird die Entstehung und Ausbreitung eines Tsunamis erklärt, ähnlich
wie in der FAZ-Infografik.
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| Datenbank |
Ab 2008 werden neue Daten/ Statistiken in einer Datenbank erfassst. Dort kann mittels Stichwortsuche nach geeigneten Informationen recherchiert werden.
=> alle Datenbank-Einträge zum Thema "Tsunami". |
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interne Links |
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| Lexikon: |
Erdbeben Richter-Skala |
| Spezials: |
Hochwasserkatastrophe 2002 an Elbe und Donau |
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externe
Links / weiterführende Informationen |
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| externe
Lexika |
Ausführliche
Infos und Chronik zu Tsunamis [Wikipedia]
Begriff/
Hintergrund/ Entstehung/ Ausbreitung/ Wirkung [PolitikerScreen]
Tsunami-Warnsystem
[PolitikerScreen]
|
Tsunami
Informationszentrum
für den Pazifik
www.tsunamiwave.info |
International Tsunami Information Center (ITIC)
in Honolulu auf der Hawaii-Insel Oahu
http://www.tsunamiwave.info/
http://www.prh.noaa.gov/itic/
Pacific Tsunami Warning Center (PTWC), Ewa Beach, Hawaii
http://www.prh.noaa.gov/ptwc/
West Coast & Alaska Tsunami Warning Center
http://wcatwc.arh.noaa.gov/message.shtml
|
 |
International Coordination
Group for the Tsunami Warning System in the Pacific.
http://ioc.unesco.org/itsu/contents.php?id=71
Die Koordinationsgruppe versucht z.B. auch, international verbindliche Warnschilder festzulegen.
|
 |
Potsdamer Geoforschungszentrum
GFZ
Homepage: www.gfz-potsdam.de/
Spezial zum Erdbeben
an der Westküste Nord-Sumatras
Unterrichtsmaterialien
für Schulen (Erdbeben, Aufbau Erde, Plattentektonik)
|

www.g-o.de |
Das Informationsportal
geoscience-online bietet ein ergiebige Tsunami-Site
mit umfangreichen und vielfältigen Informationen.
Inhalte u.a.:
- Was ist ein Tsunami? (eine "Welle im Hafen")
- Seebeben als Tsunami-Auslöser (ausführlicher Artikel, Unterthemen, Links)
- Geschichtliche Tsunami-Großereignisse (Krakatau, Deep Impact)
- Ursachen für die zerstörerische Energie eines Tsunamis in Strandnähe
- Schadensbilanzen und Tsunami-Vorwarnsysteme
|
| WISSEN.DE
|
Infosite: Tsunamis
- Katastrophale Monsterwellen, darin folgende Themen:
Berge aus Wasser; Wenn die Erde bebt; Knirschende Kruste; Tödliche
Fluten; Driftende Kontinente; Hilfe kommt an.
Infoseite: Die
zerstörerische Kraft des Wassers
darin die Seite: Riesenwellen
aus der Tiefe
|
weitere
Links
siehe auch:
Linksammlung
zu Erdbeben |
Geo-Forum der Uni München
Was ist ein Tsunami? Gute Infografiken
http://www.iaag.geo.uni-muenchen.de/sammlung/tsunami.html
http://www.iaag.geo.uni-muenchen.de/sammlung/geoforum.html
Erdbebenstation Bergisch Gladbach
http://www.seismo.uni-koeln.de/station/index.htm
dort die zuletzt georteten Erdbeben / Lokalbeben und weltweit
http://www.seismo.uni-koeln.de/events/index.htm
National Institute of Water & Atmospheric Research
New Zealands leading provider of atmospheric and aquatic science
http://www.niwa.co.nz/rc/prog/chaz/news/tsunami
|
| Für
Kinder:

www.tivi.de
|
Wie entstehen Erdbeben:
4 Seiten, kurzer einfacher Text mit Bildern
http://www.tivi.de/fernsehen/pur/artikel/02648/index.html
Bildergalerie: Kinder bereiten sich auf Erdbeben vor (Japan)
http://www.tivi.de/fernsehen/pur/bildergalerie/02649/index.html
Vulkan-Lexikon: Fachbegriffe zu Erdbeben und Vulkan (Stand 10.11.2004)
http://www.tivi.de/fernsehen/pur/artikel/05405/index.html
Tsunami (Stand 28.12.2004)
http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/05992/index.html
Weitere Links für Kinder hat Lehrer-Online
zusammengestellt. |
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Materialien
und Medien für den Unterricht |
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Die obigen Informationen können als "Rohstoff" für den Unterricht verwendet
werden. Im folgenden stellen wir Materialien und Medien vor, die schon für den Unterricht aufbereitet
wurden.
Aufgrund der Aktualität gibt es zunächst nur wenige Unterrichtsmaterialien direkt zur
Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean ab dem 26.12.2004.
Die folgende vollständig ausgearbeitete, ergiebige Unterrichtseinheit (UE) bietet geeignete
Hintergrund-Informationen zu Tsunamis im Pazifik und zur wirksamem Katastrophenvorsorge. Die UE
eignet sich zum direkten Einsatz im Unterricht und kann genutzt werden, um die aktuelle Tsunami-Katastrophe
im Indischen Ozean im Unterricht zu fundieren. |
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Unterrichtseinheit

www.dkkv.org
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Tsunamis
im Pazifik und Katastrophenvorsorge in Japan
Das Deutsche Komitee für Katastrophenvorsorge
e.V. (DKKV) hat eine 24-seitige Unterrichtseinheit (UE) zum Thema "Tsunami" für
die Sek. I zusammengestellt.
Die UE enthält eine Unterrichtsplanung für 4 Stunden samt Arbeitsblättern mit Arbeitsaufträgen
und hervorragenden Infografiken, die Entstehung, Ausbreitung und die verheerenden Wirkungen eines
Tsunamis an Land veranschaulichen.
Eine Linksammlung rundet das Angebot ab.
Ein besonderer Schwerpunkt der UE bildet - neben Basiswissen zum Phänomen "Tsunami"
- insbesondere auch die nachhaltige Katastrophenvorsorge.
Weitere Infos zur UE und weiteren
Unterrichtsmaterialien [DKKV]
Kostenloser Download der Unterrichtsreihe
[pdf; 10,5 MB bei: DKKV] |
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Materialmappe

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Nach der Flut ... Schulen für Schulen. Materialmappe für den Unterricht über die Tsunami-Katastrophe und den Wiederaufbau in Süd- und Südostasien. Hrg.: Deusche Welthungerhilfe (DWHH)
Inhalt: Tagebuch der Tsunami-Katastrophe vom 26.12.2004 Nothilfe, Katastrophenhilfe, darin Aktion "Schulen für Schulen" Länderinfos zu: Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand Menschen kommen zu Wort Aktiv werden für die Flutopfer: Im Unterricht und an Aktionstagen, darin Themenvorschläge für verschieden Fächer u. Projekte.
Download der Materialmappe [pdf, 2,4 MB; DWHH] |
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Direktbezug
beim Verlag |
Petra Sauerborn: Natur- und Umweltkatastrophen. Menschengemacht? Informationen, Hintergründe, Projektideen, Verlag an der Ruhr, Mülheim 2005,
ISBN 3-86072-928-4, 113 Seiten, DIN A 4, 19,60 €
Die Hurrikan-Saison 2005 mit den stärksten je gemessenen Hurrikanen wie "Katrina", "Rita" und "Wilma" war die verheerenste seit Beginn der Aufzeichnungen. Es bleiben Schrecken und Ratlosigkeit: Sind die häufigeren und stärkeren Hurrikane Folgen der Klimaerwärmung? Auch in unseren Breiten häufen sich Naturkatastrophen. Die Elbeflut im August 2002 setzte ganze Landstriche unter Wasser, infolge des Hitzesommers 2003 starben in Europa über 20.000 Menschen und ein Tornado verursachte 2004 im Ruhrgebiet Schäden in Millionenhöhe. Ende 2004 kostete die Tsunami-Flutkatastrophe in Südasien unzählige Menschenleben. Ausmaß und Folgen von Naturkatastrophen scheinen immer verheerender zu werden.
Die Arbeitsmappe informiert, hinterfragt und sensibilisiert: Wie entstehen “Natur”katastrophen? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen diesen und dem Eingriff der Menschen in die Natur? Anhand von Karten- und Bildmaterial, Grafiken und Statistiken beschäftigen sich die Schüler mit historischen und aktuellen Risikogebieten. Sie suchen nach Ursachen von Überflutungen, Vulkanausbrüchen, Wirbelstürmen, Erdbeben, Waldbränden etc., führen Modell-Versuche durch und lernen, dass ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur (über)lebenswichtig ist.
Inhaltsverzeichnis Beispielseiten [pdf, Verlag a.d.Ruhr]
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Unterrichtsmaterialien

www.welthaus.de
=> Naturkatastrophen |
Welthaus Bielefeld u.a.: Aus Katastrophen lernen? Globales Lernen nach der Seebebenkatastrophe. Unterrichtsmaterialien für Sek. I/II.
Broschüre A4, 40 S., Bielefeld 2005. Preis: 4.- € (plus Versand).
Bezug: Welthaus Bielefeld. Tel.: 0521/98648-0, eMail: info@welthaus.de.
Die Unterrichtsmaterialien nehmen die Tsunami-Katastrophe vom 26.12.2004 zum Ausgangspunkt für ein Nachdenken über die besondere Verwundbarkeit der Armen bei Katastrophen und Umweltkrisen. Sie reflektieren unsere Wahrnehmung der "Dritten Welt" als Katastrophenherd, analysieren die Schwierigkeiten einer Nothilfe, die gleichzeitig Aufbauhilfe für die Zukunft sein will, und befassen sich mit der Frage, ob die Bereitschaft zum Helfen nicht auch Ausgangspunkt eines neuen Bewusstseins über die "Eine Welt" sein könnte.
Die Unterrichtsmaterialien enthalten Sachtexte und didaktische Reflexionen, Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung und 12 Schülerarbeitsblätter/ Kopiervorlagen.
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CD-ROM, Broschüre: Zukunft gemeinsam gestalten - Langfristige Entwicklungshilfe nach der Flutkatastrophe"
Brot für die Welt informiert auf einer CD-ROM sowie mit einer Broschüre und einem Flyer über seine Hilfen für die Tsunami-Flutopfer in Asien.
Inhalte u.a.:
Infos zur Flutkatastrophe, zu Aktivitäten der Partner und zur betroffenen Bevölkerung, Reportagen, Berichte, Bilder sowie Fürbitten, Gemeindebriefvorlagen und Anzeigenvorlagen.
Online-Bestellung der kostenlosen Materialien [brot-fuer-die-welt] |
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Die "Eduseis-AG"
des Copernikus-Gymnasiums in Phillipsburg
hat eine informative Site
zu Erdbeben zusammengestellt, darunter auch eine Info-Seite
zu Tsunamis. Dort werden in einfacher Sprache und gut verständlich wesentliche Aspekte
zum Thema Tsunami erläutert. Die Site eignet sich daher auch für die Sekundarstufe I.
Die Eduseis-AG kooperiert mit Schulen aus Frankreich,
Italien und Portugal zum Themenfeld Erdbeben. |
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Klett-Newsletter
vom 10.1.2005
Infogafik: Tsunami

Großansicht
[Klett]
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INFOBLATT SEEBEBEN IN SÜDASIEN VOM 26.12.2004
Dieses aktuelle Infoblatt schildert in kompakter Form den Hergang der Katastrophe.
Ausgehend vom Seebeben vor der Westküste Indonesiens geht es auf die Entstehung und die zerstörerische
Wirkung der Tsunami-Wellen, die Verwüstungen, Opfer und anlaufenden Hilfsmaßnahmen ein.
http://www.klett-verlag.de/klett-perthes/news/42_info1.html
INFOBLATT TSUNAMIS
Dieses Infoblatt informiert allgemein über die Eigenschaften der gefürchteten
Wellen, sowie über ihre Entstehung, Ausbreitung und Wirkung.
http://www.klett-verlag.de/klett-perthes/news/42_info2.html
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zerstörtes
Banda Aceh
Großansicht
[Klett] |
INFOBLATT TSUNAMI-FRÜHWARNSYSTEME
Frühwarnsysteme können Tsunamis nicht aufhalten, aber die betroffenen Menschen
rechtzeitig warnen und Ihnen wertvolle Zeit für die Evakuierung verschaffen. Dieses Infoblatt
beschreibt die Funktionsweise der Frühwarnsysteme und listet die bereits existierenden Einrichtungen
auf.
http://www.klett-verlag.de/klett-perthes/news/42_info3.html
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Weltkarte: Risiken durch Naturkatastrophen
Großansicht
[Klett]
=> Naturkatastrophen
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INFOBLATT TSUNAMIEREIGNISSE DER VERGANGENHEIT
Die Katastrophe vom 26.12.2004 stellt ein besonders schwerwiegendes Tsunami-Ereignis
dar. Jedoch handelt es sich dabei nicht um eine singuläre Erscheinung, sondern um eine Naturgefahr,
die sich auf unserem Planeten bereits unzählige Male ereignet hat. In diesem Infoblatt wird das
aktuelle Geschehen in den historischen Kontext seit 1628 v. Chr. gestellt.
http://www.klett-verlag.de/klett-perthes/news/42_info4.html
www.klett-verlag.de/geographie/terra-alexander-datenbank
Hinweis: Die Beschreibung der Unterrichtsmaterialien wurde übernommen aus
dem Klett-Newsletter vom 10.1.2005
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| Medien-Datenbank |
Ab 2008 werden neue Unterrichtsmaterialien in einer Datenbank erfassst. Dort kann mittels Stichwortsuche nach geeigneten Unterrichtsmaterialien recherchiert werden.
=> alle Datenbank-Einträge zum Thema "Tsunami". |
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Wellenphysik |
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Ausbreitungs-
geschwindigkeit der Tsunami-Welle

Infografik [FAZ.net]
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Sie hängt nur
ab von der Tiefe des Meeresboden und berechnet sich
nach der Formel:
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v
= Ausbreitungsgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
h = Tiefe des Meeresbodens in Metern (m)
g = 9,81 m/s2, Gravitationskonstante |
Berechnungsbeispiele:
h = 6000 m:
v = Wurzel(6000 m
9,81m/s2) = 242,6m/s = 242,6
3,6 km/h = 873,4 km/h.
h = 200 m:
v = Wurzel(200 m
9,81m/s2) = 44,3m/s = 44,3
3,6 km/h = 159,5 km/h.
h
= 20 m:
v = Wurzel(20 m
9,81m/s2) = 14,0m/s = 14,0
3,6 km/h = 50,4 km/h.
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Tsunami-Wellenhöhe

Großansicht
[DKKV]
DKKV-Folie 2.3
aus der Unterrichteinheit
"Tsunami im Pazifik" |
Aus der obigen Formel
folgt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Strandnähe stark nachlässt. Nach dem Energieerhaltungssatz
der Physik geht aber keine Energie verloren. Die Energie, die in der Tsunami-Welle steckt, wandelt
sich zum geringen Teil durch innere Reibung des Wassers und durch Reibung am Meeresboden sowie an
der Küste (z.B. Korallenriffe) in Wärmeenergie um, zum größeren Teil
bleibt sie jedoch in der Welle erhalten. Je stärker sich die Welle verlangsamt, desto mehr
wandelt sich die verbleibende Energie in potentielle Energie (also Erhöhung der Welle)
und in kinetische Energie des Wassers (starke Strömung landeinwärts) um.
Diese Strömung erreicht Geschwindigkeiten bis über 30 km/h, Menschen können ihr also
nicht durch Weglaufen entkommen. Außerdem entfaltet sie beim Auftreffen auf Hindernisse eine
große Wucht, die selbst Häuser niederreißen kann. |
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Tsunami-Modell:
Tsunami auf dem Speiseteller
=>Tsunami-Seite
[Lehrstuhl für Didaktik
der Physik, Uni. Würzburg]
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Tsunami-
Experimente auf dem Küchentisch
Teil 1: Entstehung des Tsunami: Wir erzeugen Tsunami-Wellen auf dem Teller und beobachten ihre rasante
Ausbreitung
Um die komplexe Physik eines Tsunamis zu erklären, modelliert Friedrich Naehring (Lehrstuhl
für Physik-Didaktik, Uni. Würzburg)
den Tsunami im Indischen Ozean mit Mitteln der "Küchenphysik": ein flacher
Teller dient als Indischer Ozean, der Tsunami wird erzeugt z.B. mittels einer kleinen Luftblase
aus einem Strohhalm oder durch einen fallenden Wassertropfen. Beobachtungen und gemessene oder geschätzte
Werte am Modell werden umgerechnet in die Wirklichkeit und umgekehrt. Im Detail wird nachgerechnet,
wie die durch das auslösende Erdbeben (Luftblase aus dem Strohhalm) verdrängte Wassermasse
sich im Ozean (auf dem Teller) ausbreitet und wie hoch z.B. der erzeugte Wasserberg ist.
Teil 2: Wir beobachten, wie der Tsunami auf die Küste wirkt
Im 2.Teil wird untersucht, wie der Tsunami sich in Landnähe (am Tellerrand) entwickelt. Am
Modell kann die typische Entwicklung erfahren werden: eine hohe Welle baut sich auf, eine starke
Strömung landeinwärts bildet sich heraus, gefolgt von einem gewaltigen Sog zurück,
das Ganze in mehrmaliger Wiederholung.
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Erstaunlich, welche Erkenntnisse über Tsunamis erzielt werden können, wenn man sich die
Mühe macht, grundlegende Sachverhalte (z.B. Wasserverdrängung, Volumenerhaltung, Energieerhaltung)
konsequent bis zu Ende zu analysieren und durchzurechnen.
Alle Überlegungen sind anschaulich und elementar, ebenso die Rechnungen und die benutzten mathematischen
Werkzeuge. Die Seite ist daher auch für die Sek.I geeignet (ab ca. 8./ 9. Jahrgang). |
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