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  Vulkane Dossier

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Hintergrund

Vulkane stellen Naturgewalten dar, die von Menschen nicht beeinflusst werden können; wir Menschen müssen deshalb lernen, mit ihnen zu leben. Vulkanausbrüche haben meist gravierende Folgen auf Mensch und Natur. In den teils dicht besiedelten Gebieten sind nach Vulkanausbrüchen viele Opfer und Schäden zu beklagen. Natur und Infrastrukur in der Umgebung werden zerstört. Die Ernte wird vernichtet, Anbauflächen sind infolge von Lavaflüssen oder neu aufgetragenen Gesteins- und Staubschichten zunächst nicht mehr nutzbar.
Vulkanausbrüche bedeuten also fast immer einen erheblichen Rückschlag in der nachhaltigen Entwicklung der Region.

  

Vulkanausbruch , vulkanischer Winter

Große Ausbrüche haben jedoch auch z.T. gravierende überregionale Wirkungen. Die in die Atmosphäre geschleuderten Materialien (Staub, Asche) verteilen sich mit den Winden um den ganzen Erdball und können die Sonneneinstrahlung auf die Erde nennenswert abschwächen. In der Vergangenheit entstanden dadurch deutliche Temperaturabsenkungen mit regional mehr oder weniger starken Ernteausfällen. Der vergleichsweise kleine Ausbruch des Pinatubo 1991 z.B. verringerte die Sommertemperatur 1992/93 um ca. 0,5 °C.
Der Ausbruch des Laki ab Juni 1783 auf Island erzeugte eine giftige Aschewolke, die ein Viertel der Bevölkerung und drei Viertel des Viehbestandes in Island tötete. Danach zog die Wolke weiter über Großbritannien nach Kontinentaleuopa mit weiteren Zigtausenden Toten infolge von Vergiftungen und Verhungern nach dramatischen Ernteausfällen durch Abkühlung der nördlichen Hemisphäre um im Durchschnitt 1,5 °C. Der folgende Winter 1783/84 war außergewöhnlich streng und langanhaltend mit starker Eisbildung und Zufrieren selbst großer Flüsse. Die Tauphase im Februar/März 1784 verursachte extreme Überschwemmungen in Mitteleuropa, eine der größten Naturkastrophe der Neuzeit.
Der Tambora-Ausbruch 1815 in Indonesien erzeugte eine weltweite Kälteperiode bis ca. 1819.
Sie zählt bis heute zu den kältesten.
Die Temperaturen in Europa sanken um 2,5 °C, in den USA schneite es 1816 mitten im Sommer. Die Auswirkungen auf das Wetter in Nordamerika und Europa waren 1816 insgesamt so gravierend, dass dieses Jahr als "Jahr ohne Sommer" bezeichnet wird.

Große Vulkanausbrüche in der Vergangenheit (z.B.
Supervulkan Toba auf Sumatra vor 74000 Jahren) bewirkten einen weltweiten Temperatursturz um ca. 5° C, einen sogenannten vulkanischen Winter.
Umgekehrt können die ausgestoßenen Gase den Treibhauseffekt erhöhen. Experten schätzen, dass Vulkane im Verlaufe der Erdgeschichte immer wieder einen erheblichen Einfluss auf den Klimawandel hatten und auch in Zukunft haben werden.
Auch kurz- und mittelfristig kann das Klima stark beeinflusst werden: so vermuten Klimaforscher, dass Vulkanausbrüche in den Tropen das Klimaphänomen El Niño und damit das Klima weltweit nennenswert beeinflussen können.
[netzeitung 20.11.03]
  


Zwar kündigen sich Vulkanausbrüche meist Tage bis Wochen vorher an, z.B. durch leichte Erdbeben, Verwerfungen oder Gasausbrüche, der genaue Zeitpunkt kann aber bisher nicht hinreichend genau vorausgesagt werden. Daher verbleiben bis auf Weiteres nur präventive Maßnahmen, also bei sich abzeichnendem Vulkanausbruch rechtzeitig zu evakuieren oder - im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung - erst gar nicht in der Nähe von Vulkanen dauerhaft zu siedeln.
Das Gegenteil ist jedoch bei vielen Vulkanen zu beobachten. Die vulkanischen Böden bieten häufig gute Anbaumöglichkeiten und locken daher Menschen an, sich in den zunächst noch leeren Räumen anzusiedeln. Je länger der letzte Vulkanausbruch zurück liegt, desto mehr verblasst die Erinnerung an Tod und Zerstörung. In der Folge nähert sich die Besiedlung immer mehr dem Vulkan und verdichtet sich gleichzeitig.

So auch beim Merapi auf der Insel Java (Indonesien). Derzeit leben etwa 34000 Menschen in der unmittelbaren Gefahrenzone um den Vulkan. Sie siedeln sogar an seinen Hängen und betreiben auf den fruchtbaren Böden Ackerbau und Viehzucht. In der Nähe des Vulkans liegt die Stadt Jogjakarta, deren Bevölkerung trotz der nahen Gefahr schnell auf über 1 Million gewachsen ist. [FAZ, 11.05.06]
  

=>
Ausstellung Herculaneum

Der Untergang
von Pompeji

[ZeitZeichen 24.8.04]

 

 

Dieser Prozess kann expemplarisch auch am Vesuv in Italien nachvollzogen werden. Seit dem letzten großen Ausbruch im Jahr 79 n.Chr. haben sich über die Jahrhunderte in der nahen Umgebung des Vesuvs über eine Million Menschen dauerhaft angesiedelt. Etwa 15 km enfernt liegt Neapel, das zusammen mit seinen Vororten auf etwa 4,4 Mio. Einwohnern geschätzt wird. Eine rechtzeitige Evakuierung bei einem neuerlichen Großausbruch, den Vulkanologen für nahezu sicher halten, gilt unter Experten als fast aussichtslos. Sollte der Vesuv - wie in der Vergangenheit - mit zu kurzer Vorwarnzeit ausbrechen, ist mit Hundertausenden bis zu Millionen Toten zu rechnen. Aufgrund dieses Szenarios versucht die Regierung, Einwohner der hoch gefährdeten Gebiete durch Geldprämien zum Wegzug zu motivieren, bisher ohne nennenswerten Erfolg.
     

"Rom zu Asche,
München zu Staub
"

[ZEIT-Wissen 1/2006]
Audio [mp3, 51 MB]

 Phlegräische Felder  
[Wikipedia]

Eine noch viel größere Gefahr lauert im Norden und Westen Neapels, nämlich die sogenannten "Phlegräischen Felder". Sie bilden einen Supervulkan, dessen letzter großer Ausbruch vor 39000 Jahren erfolgte. Das Volumen der dabei ausgeworfenen Magma schätzen Experten auf 200 bis 500 km³, das beim letzten großen Vesuv-Ausbruch 79 n.Chr. war dagegen mit 5 km³  100 mal so klein. Ein neuerlicher Ausbruch der Phlegräischen Felder würde weit über den Großraum Neapel hinaus alles völlig zerstören und je nach Wetterlage weite Teile Europas mit Asche und Staub überdecken. Beim letzten Ausbruch sank die Temperatur weltweit um 3 °C (Vulkanischer Winter). Statistisch gesehen wird im Schnitt mit einem Ausbruch pro 100.000 Jahren gerechnet. [ZEIT-Wissen 1/2006]

 
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Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Weltrisiko-Index-2016
Weltrisiko-Index-2016: Globus Infografik 11227/ 01.09.2016
01.09.16   (816)
dpa-Globus 11227: Weltrisiko-Index 2016
Im jährlichen Weltrisikobericht wird für 171 Länder der "Weltrisikoindex" bestimmt. Dieser bewertet durch Verrechnung von 28 Indikatoren zu einer Zahl zwischen 0 und 1, wie gefährdet durch Naturkatastrophen das jeweilige Land ist unter Berücksichtigung seiner Fähigkeiten, sie zu bewältigen (sog. "Vulnerabilität"). Einzelne dieser Indikatoren werden in jährlichen Schwerpunktthemen ergänzend eingehender analysiert, z.B. 2016 das Thema "Logistik und Infrastruktur ".
Anhand ihres Risikowerts sind die Länder in der Weltkarte von dunkelrot (sehr gefährdet) bis dunkelgrün (sehr wenig gefährdet) eingefärbt. Die 10 Länder mit dem höchsten bzw. geringsten Risiko sind [VUTOPHGTBDSBBNCRKHPG] bzw.[QAMTSABBGDISBHKI, AESE]. Auch in Deutschland (Rang 148) ist das Risiko sehr gering.

Quelle: Bündnis Entwicklung Hilft     Infografik-Bezug 

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Vulkane | Tsunami | Hurrikane | Hochwasser | Klimawandelfolgen |
Supervulkan Yellowstone

09.01.16   (624)
SZ-Grafik: Supervulkan Yellowstone
Bei seinen letzten beiden Ausbrüchen vor rund 630.000 bzw. 2 Millionen Jahren stieß der Yellowstone-Vulkan ca. 1000 km³ bzw. 2500 km³ Material aus (Mount St.Helens (1980): 2 km³). Die riesige Magmakammer, die Hunderte Kilometer in die Erde ragt, hat sich bereits wieder weit gefüllt. Der nächste Ausbruch wird wohl von der höchsten Kategorie (VEI 8) sein und weite Teile der USA im Westen (wie die einmontierte Landkarte zeigt) durch Ascheauftrag zerstören. Die Folgen werden aber auch weltweit und jahrelang extrem sein. Die über Winde um den Globus verbreiteten Schadstoffwolken werden hunderte Millionen Menschen töten: unmittelbar als Folge der Einatmung von Partikeln und Giftstoffen, mittelbar durch Schädigung der Infrastruktur (Energieversorgung, Verkehr) und vor allem durch den ausgelösten vulkanischen Winter mit massiven verbreiteten Ernteausfällen und dramatischen Hungersnöten in der Folge. So besagt z.B. eine Theorie, dass durch den letzten großen Ausbruch des Tobas (VEI 8) vor ca. 74000 Jahren die Menschheit auf vermutlich unter 5000 Individuen dezimiert wurde.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Jahre ohne Sommer [SZ 09.01.16, S.34/35]

| Vulkane | Naturkatastrophen | Klimawandel | Klimageschichte |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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Vulkan Eyjafjallajökull: Großansicht bei tagesschau.de

Ausbreitung der Aschewolke
externe Animation zur Ausbreitrung der Aschewolke
Animation starten

März bis Mai 2009: Vulkan Eyjafjallajökull auf Island
Nach 200 Jahren Ruhe meldet sich der Vulkan im Eyjafjalla-Gletscher in der Nacht am 20./21.3.10 mit heftigen Eruptionen zurück. Die Behörden rufen den Ausnahmezustand aus und lassen rund 500 Anwohner evakuieren. Zahlreiche Flüge auf dem internationalen Flughafen Keflavik werden vorübergehend gestrichen oder umgeleitet Tagesschau 21.3.10.
Am 14.4.10 bricht der Vulkan erneut aus. Die Lava bringt das Eis des Eyjafjalla-Gletschers zum Schmelzen. Es droht eine Überschwemmung durch Schmelzwässer Tagesschau 14.4.10. Durch Ausbreitung der Aschewolke wird der Flugverkehr euopaweit bis zum 21.4. weitestgehend lahmgelegt Tagesschau 14.4.10.
Bilanz dieser Woche ohne Flugverkehr: 95000 gestrichene Flüge; 7 Mio gestrandetete Passagiere; in der Spitze waren 313 Flughäfen in Europa lahmgelegt. Vorläufig geschätzte Schadenskosten: Airports 1,26 Mrd. Euro; Fluggesellschaften 1,3 Mrd., Produktivitätsverluste der Wirtschaft: 0,5 Mrd. pro Tag Tagesschau 22.04.10.
Regional und zeitweise wird der Flugverkehr auch nach dem 21.4.10 behindert oder lahmgelegt Tagesschau 05.05.10, z.B. in Spanien am 8.5.10 Tagesschau 08.05.10 und am 9.5. in München. Da der Vulkan weiter Asche ausstößt, muss auch weiterhin mit der Annullierung von Flügen gerechnet werden.
   
Weitere Infos: Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 [Wikipedia]
 

Unterrichtsmaterialien
zum Merapi

Leben am Vulkan. Unterrichtsreihe zum Vulkan Merapi in Indonesien, bei: DKKV

Mai 2006: Vulkan Merapi auf der Insel Bali (Indonesien)
Die Zeichen für einen starken Ausbruch des Vulkans Merapi verstärken sich. Seit Wochen brodelt der Vulkan und stößt zunehmend dicke Rauchwolken wie auch Lava aus. Die Behörden haben daher die höchste Warnstufe ausgerufen und die Evakuierung der Orte rund um den Merapi angeordnet. Von den etwa 14000 Bewohnern leisteten bisher etwa 5000 der Anordnung folge, insbesondere viele Bauern aber blieben oder kehrten zurück, um Hof, Felder und vor allem das kostbare Vieh zu versorgen. Auch andere Menschen kehrten aus den Notunterkünften nach Hause zurück in der Furcht, ihr Hab und Gut könnte in Abwesenheit geplündert werden.
  

Merapi

Großansicht [FAZ.net]

Mount Merapi
[Wikipedia]


Google Earth  

Vulkan Merapi: Großansicht bei FAZ.netVon den weltweit etwa 1900 aktiven Vulkanen liegen 300 in Indonesien, 65 gelten als gefährlich, darunter der Merapi. Größere Ausbrüche fanden statt 1006, 1786, 1822, 1872 (bisher stärkster), 1930 (ca. 1300 Tote) und 1994 (ca. 70 Tote).
Die Behörden schätzen, dass aktuell etwa 14000 Menschen an den Hängen und im Gefährdungsbereich des Merapi leben.

Zur Einführung in das Thema eignet sich der gut bebilderte Artikel
"Der Ausbruch des Merapi steht unmittelbar bevor" [FAZ.net] und die weiteren Links im Artikel.
Weitere Artikel:
"Vulkan Merapi spuckt Lava und Asche" [FR, 15.5.06, 14-Tage online]
"Tausende in Angst vor Vulkanausbruch" [WR, 15.5.06, nach kostenloser Registrierung]
"Die Unruhe vor dem Feuerwerk" [ZEIT 20/2006]
"Vulkan Merapi in Indonesien vor dem Ausbruch" [NZZ 11.5.06]
Hintergrund-Infos:
"Merapi - einer der gefährlichsten Vulkane der Welt" [wasistwas]
"Das Wichtigste in Kürze"   [geoscience-online]
"Hochrisiko-Vulkan Merapi"  [GFZ-Potsdam]
"Desasterforschung am Hochrisiko-Vulkan Merapi" [Geophysik/ Uni.Köln]
"Merapi Volcano Project"  [Uni Leipzig]
  
vulkanischer Winter


Der Ausbruch eines Supervulkans schleudert
gigantische Asche- und Staubmassen in die Atmosphäre, die die Sonne auf Jahre verdunkeln und das Klima dramatisch abkühlen.
Immer wieder haben große Vulkanausbrüche (z.B. Proto-Krakatau 535, Laki 1783, Tambora 1815, Krakatau 1883) große Mengen Staub und Asche in die Atmosphäre gewirbelt und dadurch eine Klimaabkühlung bewirkt. Manche Kälteperioden der Vergangenheit könnten durch große Vulkanausbrüche verursacht worden sein. mehr dazu.. [wissenschaft.de]. Auch der im historischen Vergleich kleine Ausbruch des Pinatubo 1991 verursachte eine deutliche Absenkung der Sommertemperatur 1992/93 um ca. 0,5 °C.
Der vorerst letzte Ausbruch eines Supervulkans
(Toba auf Sumatra vor 74000 Jahren) bewirkte eine weltweite Temperaturabsenkung um ca. 5° C (in Mitteleuropa sogar um 15 ° C) und verursachte dadurch einen "Vulkanischen Winter", der als Ursache dafür vermutet wird, dass damals die weltweite Bevölkerung bis auf ca. 5000 - 10.000 Menschen dezimiert wurde. Die Gattung Mensch wäre damals beinahe ausgelöscht worden.
=> Klimageschichte  
  
Ein jüngeres Beispiel ist der katastrophale Vulkanausbruch auf Santorin (1645 vor Chr.): Ein Großteil der Insel wurde in die Luft gesprengt, der Ägäisraum durch Erdbeben und Flutwellen verwüstet.
 
Weitere Infos im Internet:   
  SupervulkaneWikipedia 
Thomas Sävert  geolinde.de  Stern 
 

Volumenvergleich
des erwarteten Ausbruchs des Supervulkans im Yellowstone Park mit historischen Vulkanausbrüchen
Supervulkanausbrüche: Volumenvergleich / g-o.de
Großansicht [g-o]

Als nächster Supervulkan wird nach Einschätzung von Geologen der unter dem Yellowstone-Park in der USA ausbrechen: Der letzte gewaltige Ausbruch fand vor 640.000 Jahren statt. Nach dem bisherigen Ausbruchsrythmus (alle 600.000 Jahre) ist ein neuer Ausbruch bereits überfällig. Geologen halten ihn für sicher!  Frage nur wann? In den nächsten Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten, Jahrtausenden: Nach Expertenmeinung kann der Ausbruch jederzeit erfolgen!
 mehr.. [Meta-Evolution]
Die Folgen werden eher noch verheerender sein als beim Toba vor 74000 Jahren: Ca. 3000 km³ Asche und Staub wurden damals um den Erdball verteilt, beim Yellowstone Vulkan-System werden es sogar über 3700 km³ sein: der dadurch verursachte "vulkanische Winter" wird eine dramatische Klimaabkühlung mit Verschiebung von Klimazonen verursachen: verheerende Ernteausfälle und Hungersnöte weltweit werden die Menschheit in die schlimmste Katastrophe seit dem Toba-Ausbruch vor 74000 Jahren stürzen.
=> Klimageschichte  
   
   
zum Seitenanfanginterne Links
Agenda 21 Lexikon:   Erdbeben   Richter-Skala 
Spezials:   Daten/Statistiken/ Infografiken zu Naturkatastrophen 
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   Vulkan  Supervulkan  Mount Merapi   Vesuv  Phlegräische Felder  
Yellowstone Vulkan  
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zum SeitenanfangMaterialien und Anregungen für den Unterricht

Leben am Vulkan. Unterrichtsreihe zum Vulkan Merapi in Indonesien, bei: DKKV


www.dkkv.org

=> Naturkatastrophen

Leben am Vulkan.  Katastrophenvorsorge in Entwicklungsländern am Beispiel des Vulkans Merapi in Indonesien
Das Deutsche Komitee für Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) bietet eine Web-gestützte Unterrichtsreihe über die Naturgefahr und das Leben am Vulkan Merapi (Insel Java) sowie ergänzende Materialien für LehrerInnen zum kostenlosen Download an.
Lerneinheit für Schülerinnen und Schüler
Katastrophenvorsorge in Entwicklungsländern am Beispiel des Vulkans
Merapi in Indonesien / Von André Szymkowiak und Ria Hidajat
Download  der Unterrichtsreihe
[zip/10,6 MB; dkkv.org]

Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer

Eine internetbasierte Unterrichtsreihe mit einem Rollenspiel
Von André Szymkowiak und Ria Hidajat
Download des Handbuchs [pdf/ 3,7 MB; dkkv.org]

Arbeitsblatt Merapi/ Download beim Klettverlage

Arbeitsblatt Merapi/ Download beim KlettverlageArbeitsblatt Merapi: "Alarmstufe Rot auf Java"
Der Klett-Verlag bietet ein Arbeitsblatt (AB) mit Lösungen ( jeweils 2 Seiten DIN-A als doc-Datei) zum drohenden Ausbruch des Vulkans Merapi zum kostenlosen Download an. Das AB enthält zwei Grafiken (Vulkanquerschnitt; Landkarte des pazifischen Feuerrings) und jeweils eine Frage dazu. In der 3. Frage soll anhand eines Textausschnitts ergründet werden, warum viele Menschen der Aufforderung zur Evakuierung nicht nachkommen.
Download:  Arbeitsblatt + Lösung [zip, 516 KB,  Klett]
Ausstellung Herculaneum Ausstellung: Die letzten Stunden von Herculaneum 
Nach Haltern (Westfalen) und Berlin ist die hervorragende Ausstellung nun noch bis zum 21.5.06 im Focke-Museum in Bremen, vom 14.6.-1.11.06 in der Archäologischen Staatssammlung in München und dann vom 1.12.06 - 18.3.07 in Nijmegen zu besichtigen.
Die Ausstellung lässt eindrucksvoll den Untergang von Herculaneum, einem Ort am Fuße des Vesuvs, nach dessen Ausbruch am 24.8.79 n.Chr. nacherleben. Ergänzende Materialien (Ausstellungskatalog, Bücher, Filme) bieten vielfältige Materialien auch für den Unterricht.
Infos zur Ausstellung/ Besuchszeiten/ Anfahrt  u.ä.  
Ausstellung Herculaneum
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Gillen D'Arcy Wood: Vulkan-Winter 1816 - Die Welt im Schatten des Tambora
Theiss-Verlag, 368 Seiten, 29,95 Euro, ISBN-13: 978-3806230154
Der Autor beschreibt und analysiert Verlauf und Folgen des verheerendsten Vulkanausbruchs der überlieferten Geschichte, wobei er erstmals natur- und geisteswissenschaftliche Forschungsergebnisse integriert. Der Ausbruch des Tambora auf der Insel Sumbawa ab dem 10.4.1815 kostete etwa 70.000 Menschen sofort das Leben. Durch die deutliche Klimaabkühlung (vulkanischer Winter; Jahr ohne Sommer) kam es weltweit zu Missernten und Hungerkatastrophen mit der Folge von sozialen Unruhen und Revolten. Außerdem verursachten verstärkte Niederschläge Jahrhunderthochwasser in vielen Regionen. Diese und weitere gravierende Folgewirkungen begünstigten die Ausbreitung von Krankheitserregern, z.B. mutierte ein Cholera-Bakterium im Brackwasser des Ganges-Brahmaputra-Deltas und verbreitete sich nach und nach um die Welt mit Millionen Opfern im 19. Jahrhundert. Zum Schluss fragt sich der Autor: Wenn das nur wenige Jahre dauernde Klimachaos durch den Tambora schon so schlimme Folgen hatte, wie verheerend wird dann der menschengemachte Klimawandel sein?
zum SeitenanfangAuswahl älterer Fernseh-Sendungen
Krakatau-Ausbruch 1863
Krakatau. Ein Vulkan verändert die Welt
Mittwoch, 26.08.09, 20:15 - 21:15, phoenix
Wiederholung: 27.08, 07:30 / 18:30

Die Explosion des Krakatau am 27.08.1883 war einer der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Neuzeit und eine Katastrophe globalen Ausmaßes. Auf den umliegenden indonesischen Inseln starben über 35.000 Menschen durch die verheerende Flutwelle, die der Ausbruch verursachte.
Erschreckend deutlich sind die Parallelen zur Flutkatastrophe in Indonesien 2004.   mehr.. [phoenix]
  

Großansicht
[gi.alaska.edu]
Samstag, 16.12.06, 07:30 - 08:15, phoenix
Die Feuerwolke vom Mt.Pelee
Am 3. Mai 1902 tötete der Vulkan Mont Pelée auf Martinique (Karibik) 29.000 Menschen durch eine Feuerwolke. Es gab jedoch weder Lavaströme noch einen Ascheregen. Für die Zeitgenossen ein Rätsel. Der Film rekonstruiert die dramatischen Ereignisse und zeigt, wie Forscher nach und nach einem Phänomen auf die Spur kamen, das heute als  externer Link zu Wikipedia "pyroklastischer Strom" bekannt ist und das sich immer noch besonders schwer vorher sagen lässt.
mehr.. [phoenix]

Vulkane - Wenn die Erde Feuer spuckt
Mittwoch, 7. Juni 2006: 15 - 16 Uhr, Planet Wissen, WDR Fernsehen
Wiederholung: 8. Juni, ab 7.30 Uhr, WDR Fernsehen
"Planet Wissen" erklärt, wie es zu Vulkanausbrüchen kommt. Kann man drohende Eruptionen schon im Frühstadium erkennen und Menschen, die in Vulkannähe leben, rechtzeitig warnen?
http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=732219
   

Stand: 15.12.06/zgh =>  Naturkatastrophen  Erdbeben   Plattentektonik
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