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| Kontakt | Haftunsgsausschluss |
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| Erdbeben | Lexikon | |
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Hintergrund Aktuelles/ Archiv Haiti 12.1.2010 Chile 27.02.10 Japan 11.03.11
Chronologie Daten/ Statistiken Links |
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| Presse-/ Online-Medien Datenbank |
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen. Alle Datenbank-Einträge im Kontext zum Suchbegriff "Erdbeben": Jahrgang: 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Presse-Archiv. |
| Radio- und Fernseh- Sendungen |
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen: => Programm-Vorschau Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden Jahrgang: 2009 2010 2011 2012 |
Die umfangreichen Tabellen zu Erdbeben-Chronologien wurden ausgelagert in eine
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| Kriterien für die Auswahl von Erdbeben |
In der folgenden Liste werden nur jene Erdbeben (bzw. Seebeben) ab 2003 aufgeführt, die in den Medien große Beachtung fanden oder aus anderen Gründen (Erdkunde, Katastrophenschutz; Agenda 21/ Nachhaltigkeit) besonders geeignet sind für den Unterricht. Die Liste ist von August 2006 bis Ende 2009 noch nicht vollständig aufgearbeitet. |
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Daten-Format: |
Datum: Erd- bzw. Seebeben; Ort (Land/ Region): Stärke | Tote |
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![]() Großansicht [Spiegel] Infos: Liveticker [Spiegel] |
11.03.2011: Seebeben; Japan (vor der Küste bei Sendai): 9,0 | > 20.000 ? |
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![]() Großansicht: SZ-Archiv |
08.03.2010: Erdbeben; Ost-Türkei (Anatolien): 6,0 | > 50 |
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27.02.2010: Seebeben; Süd-Chile (100 km vor Küste im Pazifik): 8,8 | > 700 |
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Schon einmal gab es vor der Küste Chiles ein extrem starkes Seebeben, am 22.05.1960 mit der Magnitude 9,5, die höchste jemals festgestellte Stärke. Der damalige Tsunami verursachte im gesamten Pazifik ca. 5000 Tote und enorme Schäden. Danach wurde pazifikweit ein Tsunami-Frühwarnsystem aufgebaut, das aktuell beim Erdbeben in Chile zum ersten Mal für den gesamten Pazifik Alarm auslöste. |
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![]() Großansicht/ Daten |
12.01.2010: Erdbeben; Haiti (Karibik): 7,0 | > 230.000 Nach aktuellem Stand (10.02.10) hat das Erdbeben in Haiti mindestens 230.000 Tote und gewaltige Schäden in der Infrastruktur des schon vorher ärmsten Staates in der westlichen Hemisphäre verursacht. Der Wiederaufbau der Infrastruktur wird nach vorläufigen Schätzungen mindestens 15 Mrd. US-Dollar kosten und über 10 Jahre dauern. Damit ist dieses Erdbeben noch folgenschwerer als der Tsunami 2004 in Südostasien. |
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![]() Großansicht/ Daten |
Wohl zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte werden durch viele Opfer auch in Führungspositionen Politik, Verwaltung, Institutionen und Unternehmen weitestgehend gelähmt, so dass Haiti als eigenständiger Staat defacto nicht mehr existiert. . Da aufgrund der Plattentektonik auch künftig mit schweren Erdbeben zu rechnen ist, empfehlen Experten eine umfassende Umsiedlung weg aus den besonders gefährdeten Regionen. Unklar ist allerdings, welche Länder eine große Zahl Haitianer aufnehmen würden und wie die gewaltigen Kosten der Migration finanziert werden könnten. Hintergrund: Haiti: Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft [taz] Entwicklungsstand: Haiti im Vergleich zur Dominikanischen Republik und Deutschland Daten/ Statistik: Haiti im Vergleich zur Dominikanischen Republik |
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30.09.2009: Erdbeben; Süd-Sumatra (Indonesien): 7,5 | 1.117 |
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12.05.2008: Erdbeben; Ost-Sichuan (China): 7,9 | 88.000 |
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17.07.2006: Seebeben/Tsunami; Westküste Javas; 7,7 | 531 |
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| 27.05.2006: Erdbeben, Java (Indonesien): 6,2 | 5.800 Durch das schwere Beben wurden etwa 6000 Menschen getötet, rund 600.000 wurden obdachlos. Besonders betroffen war die Megastadt Yogyakarta. Aufgrund der Vorbereitung auf den drohenden Ausbruch des Vulkans Merapi nahe Yogyakarta waren einige Hilfsorganisationen bereits zur Stelle, so dass die Nothilfe schnell in Gang kam. Spendenkonten [ARD-Text, 1.6.06, S.169] Das schwere Erdbeben Ende Mai 2006 ist bereits das dritte, das Indonesien in den letzten 18 Monaten erschütterte. Indonesien liegt in einer der vulkanisch aktivsten Weltregionen, im sogenannten Pazifischem Feuerring, einem Vulkangürtel, der nahezu die gesamte Pazifische Platte umschließt. => Plattentektonik Kompaktinfo: Pazifischer Feuerring [ARD-Text, 29.05.06, S.146] |
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| 23.02.2006: Erdbeben, südliches Afrika: 7,5 | 2 In der Nacht zum 23.2.06 erschütterte das schwerste Erdbeben seit 100 Jahren das südliche Afrika. Das Epizentrum lag im Espungabera-Distrikt in der Manica-Provinz, etwa 200 km südwestlich von Beira (Hafenstadt in Mosambik). In Teilen Mosambiks brach die Stromversorgung zusammen. Trotz der außergewöhnlichen Stärke wurden bisher nur 2 Tote gemeldet. Die Schäden waren so gering, weil das Epizentrum in einer äußerst dünn besiedelten Gegend lag. Die Region gehört zum Ausläufer des ostafrikanischen Grabenbruchs, eine bekannte Zone mit hoher seismischer Aktivität. |
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08.10.2005: Erdbeben; Pakistan: 7,6 | 86.000 Das schwere Beben in der Grenzregion von Pakistan, Indien und Kaschmir (Epizentrum ca. 100 km nordöstlich von Islamabad) verursachte enorme Schäden an der Infrastruktur und forderte rund 86.000 Opfer. Etwa 3 Millionen wurden obdachlos. In die Landkarte der Region sind die Ränder der dortigen Erdplatten eingezeichnet: Eurasische Platte, Indisch-Australische Platte, Arabische Platte, Afrikanische Platte. Der indische Subkontinent driftet mit einer Geschwindigkeit von 4-5 cm pro Jahr nach Norden. Dadurch bilden sich an der Grenze zwischen Indischer und Eurasischer Platte immer wieder gewaltige Spannungen auf, die sich dann über Erdbeben abbauen. Historische Erdbeben in der Region (Datum/Stärke auf der Richterskala): Kangra-Beben (4.4.1905/ 8,6); Beben von Bihar (15.1.1934/8,4); Bundesstaat Assam (1897/8,5); Bundesstaat Assam (15.8.1950/ 8,7). Das Assam-Beben am 15.8.1950 war das stärkste je auf dem indischen Subkontinent gemesse. Es zerbrach den Brahmaputra-Damm, 1500 Menschen kamen in den Fluten um. Weitere Infos im Artikel "Zusammenstoß von Indien und Eurasien" [faz.net, 9.10.05] |
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28.03.2005: Seebeben; Sumatra: 8,7 | 1313 Das Seebeben ist das 7. stärkste Erdbeben seit 1900. Sein Epizentrum lag vor der Westküste Sumatras in der Nähe der Insel Nias, etwas südlicher als beim Seebeben am 26.12.2004 vor der Westküste der Provinz Banda Aceh in Nordsumatra, das einen der größten Tsunamis der Menschheitsgeschichte auslöste. Ab etwa der Stärke 7, 5 auf der Richter-Skala reicht die Erdbebenenergie, um einen Tsunami auszulösen; die Stärke 8,5 hätte also - wie schon am 26.12.2004 - wiederum einen gewaltigen Tsunami auslösen können. Ein Tsunami entsteht bei einem Seebeben jedoch nur dann, wenn große Wassermassen plötzlich gehoben oder abgesenkt werden. Nach Einschätzung von Erdbebenexperten fand jedoch offensichtlich im Seeboden nur eine horizontale Verschiebung statt, so dass das Wasser vertikal nicht oder nur wenig bewegt wurde. Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Panik nach neuen Erdstößen. Bis zu 2000 Tote bei Beben im Indischen Ozean / Keine Flutwelle " [FR, 30.03.05, online bis 12.4.05] |
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26.12.2004 Tsunami-Ausbreitung |
26.12.2004: Seebeben; Sumatra: 9,0 | ca. 230.000 Nach dem schweren Seebeben in Südasien steigt die Zahl der Opfer immer weiter an. In den betroffenen Ländern starben ca. 230.000 Menschen. Zig-Tausende wurden vermisst, Millionen wurden obdachlos. Besonders betroffen wurden Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand und Inselgruppen im Indischen Ozean. Das Epizentrum des auf der Richter-Skala lag 85 km vor der Westküste Nord-Sumatras. Das Seebeben löste einen gewaltigen Tsunami aus, wodurch weite Küstenregionen im Indischen Ozean verwüstet wurden. Dieses Seebeben ist das fünftstärkste Erdbeben seit dem Jahr 1900. Gemessen an den Opferzahlen und Schäden zählt das Seebeben zu den schlimmsten Naturkatastrophen seit Menschengedenken. Ein Großteil der Opfer hätte vermieden werden können durch ein Tsunami-Warnsystem, wie es seit Jahren im Pazifik installiert ist. Aufgrund der Tsunami-Ausbreitungsgeschwindigkeit von bis etwa 800 km/h wären zwischen 1 bis 6 Stunden (je nach Region) Zeit geblieben, Strände und Gebäude direkt an der Küste zu evakuieren.
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Chronik der schwersten Erdbeben im Iran seit 1980 |
23.02.2005: Erdbeben; Provinz Kerman (Iran): 6,4 | > 500 Obwohl das Beben mit 6,4 etwas stärker als das in Bam mit 6,3 auf der Richter-Skala war, sind die Opferzahlen und Schäden weitaus geringer, weil das Epizentrum ca. 40 km tief in der Erdkruste und abseits von Städten lag. Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südosten Irans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 500 gestiegen.Etwa 1000 Menschen wurden verletzt, berichtete das staatliche Radio. Es wird damit gerechnet, dass die Zahl der Toten noch weiter ansteigt. |
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| 26.12.2003:
Erdbeben; Bam (Iran): 6,3 | 41.000 Durch das Erdbeben in der südostiranischen Stadt Bam sind nach amtlichen Angaben 41.000 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Büro des geistlichen Führers Chamenei mitteilte, kann sich die Zahl noch auf bis zu 45.000 erhöhen. Der Wiederaufbau der Stadt, die einst 100.000 Einwohner zählte soll beschleunigt werden und in ca. 2 Jahren abgeschlossen sein. [ARD-Text, 16.1.04, S.129] |
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![]() Großansicht [ZEIT 02/04] => Plattentektonik |
Infografik: Tektonische Platten in der Golf-Region Das Erdbeben in Bam (Iran) hat ca. 40.000 Tote verursacht. Ursache des Bebens ist die arabische Platte, die sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 3 cm pro Jahr auf die eurasische Platte schiebt. Dadurch entstehen gewaltige Spannungen in der Erdkruste, die sich in unregelmäßigen Abständen durch Erdbeben abbauen. Ursache für die relativ hohe Opferzahl (im Vergleich zu Beben an anderen Orten mit ähnlicher Stärke) sind vor allem 2 Gründe: a) Das Epizentrum lag in unmittelbarer Nähe von Bam, b) die überwiegend aus Lehm gebauten Häuser konnten dem Beben der Stärke 6,6 auf der Richter-Skala nicht standhalten. Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Die Ansammlung aller Plagen. Die rohe Naturgewalt in der Geschichte", von Gero von Randow [DIE ZEIT, 02/04/ 31.12.03]. Der Artikel enthält außerdem Daten zu großen historischen Erdbeben: 5.7.1201: Ägypten/Syrien, über 1 Mio. Tote; 1850: Sichuan (China), 300.000 Tote; 1920/1927: China, jeweils 200.000 Tote; 1976: Tangchan (China), 655.000 Tote. |
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Umfangreiche Listen aktueller und historischer Erdbeben bietet das Geoforschungszentrum GFZ (in Potsdam), Abt. für Seismologie, darunter das Earthquake Bulletin mit allen aktuellen Erdbeben weltweit Vielfältige Liste bietet der U.S.Geological Survey Earthquakes, darunter: - Erdbeben mit mindestens 1000 Toten seit 1990 - schwerste Erdbeben / mit den meisten Toten jedes Jahr seit 1990 - signifikante Erdbeben seit 2002 |
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| Jahrgang: | 2009 2010 2011 2012 |
Großansicht
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Bundesanstalt
für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR): Homepage: www.bgr.bund.de Erdbeben in Deutschland und weltweit Deutschland seit 1968 Besondere Erdbeben: mit Todesfällen >= 1000 seit 63 n.Chr. aus der jüngsten Zeit Die BGR bietet eine laufend aktualisiert Listen von Erdbeben, selektiert nach verschiedenen Kriterien, die teils interaktiv aus Datenbanken generiert werden können. |
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Animierte Folge von Infografiken Die BBC bietet eine Serie von 13 animierten Infografiken im Kontext zu Erdbeben an (engl.): Aufbau der Erde, Erdplatten, Plattentektonik und Erdbebenwellen. Durch Darstellung von Bewegungsabläufen, z.B. die Bewegung von Erdplatten zueinander, sind die Infografiken besonders gut verständlich. Startseite der Animation zu Erdbeben [BBC] |
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| Süddeutsche Zeitung | Hintergrund: Erdbeben ist nicht gleich Erdbeben: tektonische Beben, vulkanische Beben, Einsturzbeben und Nachbeben Erdbeben: Die Plattentektonik: Erd-Modell von Alfred Wegener Die stärksten Erdbeben: 1900 bis Ende 2003: die meisten Todesofer in China Erdbeben: Unheimlich, aber normal: Gezeitenwellen, seismische Wellen, 10000 starke Beben jährlich, künftige Katastrophen |
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| Stand: |
Daten/ Statistiken: Plattentektonik
Naturkatastrophen |
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