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   Erdbeben Lexikon

Hintergrund

Aufbau der Erde
Der Aufbau der Erde:  Grafik Großansicht
Text/Großansicht [FR]

Erdplatten: Infografik: Plattentektonik / Großansich bei mdr.de Hintergrund: Entstehung von Erdbeben
In erdgeschichtlicher Vorzeit bildete die Erdkruste eine einheitliche die ganze Erdoberfläche umfassende Schicht. Die Erde dehnte sich jedoch infolge der Hitze im Erdinnern über die Jahrmilliarden aus, wodurch die Erdkruste in verschiedene sog. tektonische Platten [mdr.de] zerbrach, die sich beim weiteren Ausdehnen voneinander entfernten und sich heute immer noch gegeneinander bewegen. An den Rändern der Platten bauen sich dadurch gewaltige Spannungen auf, die sich in unregelmäßigen Abständen in mehr oder weniger starken Erdbeben abbauen. Die Plattenränder sind zugleich Orte, wo sich - insbesondere noch aktive - Vulkane häufen (sog. "Feuergürtel der Erde").
Vertiefende Informationen und Hintergrund zu den Bewegungen der Erdplatten und Daten zu verschiedenen Erdbeben-Regionen: siehe Plattentektonik     
Subduktion der ozeanischen unter die kontinentale Platte
Plattentektonik: Subduktion Großansicht [Wiki]
Auch die drei folgenschweren Erdbeben in Haiti am 12.1.10, in Chile am 27.2.10  und in Japan am 11.03.11 haben ihr Epizentrum in der Nähe von Plattenrändern: In Haiti stößt die nordamerikanische Platte auf die Karibik-Platte, in Chile schiebt sich die südamerikanische auf die Nazca-Platte und drückt sie tiefer in den Erdmantel, ebenso bei Japan die Pazifische unter die Eurasische Platte (Subduktion der ozeanischen unter die kontinentale Platte: siehe Plattentektonik).
Durch diese Massenverdichtung in Richtung Erdachse wurde beim extrem starken Erdbeben in Chile (6.stärkstes Erdbeben seit 1900) sogar der Erdtag um 1,26 Mikro-Sekunden in Folge der Drehimpulserhaltung ("Pirouetteneffekt") verkürzt und die Erdachse um 8 cm geneigt. Orte in Südamerika wurden bis zu 300 cm verschoben, die größte jemals gemessene Verschiebung auf der Erdoberfläche, die durch ein Erdbeben bewirkt wurde.
Erdbeben-Weltkarte
Weltkarte der Erdbeben, SZ-Grafik
19.01.10   (170)
SZ-Grafik: Die unruhige Erde
In der Weltkarte sind die Grenzen der tektonischen Platten eingezeichnet und die Orte der 5. stärksten sowie der 5. folgenschwersten Erdbeben seit 1900 markiert. Die regionale Erdbebengefahr wird durch eine Einfärbung von Dunkelrot (extreme Gefahr) bis hellgrün (geringe Gefahr) signalisiert. Eine hohe Gefahr von Erdbeben besteht generell an den Grenzen der tektonischen Platten, vor allem am sog. "Feuerring" um die Pazifische Platte. Das Epizentrum des verheerende Erdbebens in Haiti am 12.1.2010 liegt nahe der Grenze der Karibischen Platte.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Wo die Erde aufreißen wird. [SZ 19.01.10]

| Erdbeben | Plattentektonik | Naturkatastrophen |

Globus 9682 - 06.01.05
Globus Infografik: Die Erde bebt.
Großansicht / Bezug

Infografik: Die Erde bebt
Der obere Teil der Infografik zeigt eine Weltkarte, in der die Haupt-Erdplatten eingezeichnet und benannt sind: Pazifische Platte, Cocos-Platte, Nazca-Platte, Scotia-Platte, Südamerikanische Platte, Karibische Platte, Nordamerikanische Platte, Afrikanische Platte, Arabische Platte, Iranische Platte, Eurasische Platte, Philippinische Platte, Indo-Australische Platte.    => Plattentektonik
=> Ähnliche Grafik [dw-world] mit Bewegungsrichtung der Erdplatten.

Im unteren Teil der Grafik wird die Bewegung der Platten relativ zueinander und die tektonischen Auswirkungen mit Hilfe eine Querschnittzeichnung durch den Erdmantel veranschaulicht.

  

Nahezu identische Informationen bietet die folgende dpa-Infografik:

Infografik: Erdbeben, Tektonik, Erdplatten; Großansicht [FR]


Unterrichtsmaterialien zu Erdbeben [Klett]
Erdbeben: Materialien
[Klett]

=> Plattentektonik
   

Infografik: Erdbeben, Tektonik, Erdplatten
Die Weltkarte im oberen Teil der Grafik zeigt die tektonischen Erdplatten, deren Bewegung gegeneinander die Erdbeben verursacht. In der Querschnittszeichnung durch die Erdhülle im unteren Teil werden die tektonischen Mechanismen anschaulich dargestellt. Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "NATURKATASTROPHEN. Erde bebt zwischen Iran und USA" [FR 28.05.03] mit Hintergrund-Infos zur Erdbeben-Serie im Mai 2003: Algerien 21.5.03, Japan 26.5.03, zahlreiche weitere Beben in Asien: im Osten Indonesiens, im Süden der Philippinen, im Nordosten Taiwans und im Südwesten Irans.
Aus Anlass der sich im Mai 2003 häufenden Erdbeben hat der Klett-Verlag eine Infoseite zu Erdbeben zusammengestellt. Die Infografik zeigt z.B. einen Querschnitt durch den Erdmantel im Bereich des San-Andreas-Graben (Kalifornien)
Unterrichtsmaterialien zu Erdbeben/ Links [Klett-Verlag]

Im Newsletter vom 2.6.03 Rubrik "GEONEWS" stellt der Klett-Verlag aktuelle Nachrichten zu Erdbeben aus dem Monat Mai 2003 mit weiterführenden Links und Unterrichtsmaterialien zusammen.
   => Natur & Umwelt  > Medien     
Häufigkeit von Erdbeben
ab Magnitude 5, seit 1964
Infografik: Erdbeben-Häufigkeit seit 1964, BGR
Großansicht [BGR]

Erdbeben ereignen sich fast ständig (BGR-Liste, GFZ-Liste) und konzentrieren sich an den Rändern der Erdplatten, wie Globus/Weltkarte [BGR] zeigen ("Feuergürter der Erde").
Die Balkengrafik [BGR], die seit 1964 Erdbeben ab Magnitude 5 (Richter-Skala) darstellt, zeigt im Minimum ca. 900 und im Maximum ca. 1800 Beben, im Durchschnitt ca. 1400 (geschätzt) pro Jahr.
Die Pyramide [BGR] veranschaulicht die durchschnittliche Häufigkeit der Erdbeben pro Jahr in Abhängigkeit von der Magnitude:
   2,5/ 170.000;  3/ 60.000;  4/ 7500;   5/ 950;  6/ 120;  7/ 18;   8/ 1
Erdbeben: Verteilung auf der Erdkugel/ BGR
BGR: Weltkarte mit den Erdbeben des letzten Jahres
Häufigkeit der Erdbeben pro Jahr in Abhängigkeit von der Magnitude / BGR
Großansicht [BGR]
Starke Beben mit Magnitude mindestens 6 ereignen sich demnach im Mittel alle 3 Tage. Dass wir davon selten etwas mitbekommen, liegt daran, dass die meisten dieser Erdbeben von den Medien kaum wahrgenommen werden, weil sie nur wenig Schaden verursachen: oft liegt ihr Epizentrum (Zentrum des Erdbebens) in Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte, guter Bausubstanz oder im Meer.
Im ungünstigen Fall, wie am 26.12.2003 in Bam (Iran) mit einer Stärke von ca. 6,3 auf der Richter-Skala, können Erdbeben mit solch einer Stärke aber schon gewaltige Schäden und zigtausende Opfer verursachen: Das Epizentrum lag nahe an der historischen Stadt Bam, deren Häuser überwiegend aus Lehm gebaut waren und deswegen dem Beben nicht standhalten konnten.

Die bisher größte je ermittelte Erdbebenstärke betrug 9,5 auf der Richter-Skala,
ermittelt beim Beben am 22.05.1960 im Pazifischen Ozean in der Nähe der südchilenischen Hafenstadt Valdivia. Rund 5.700 Menschen wurden getötet.
Das Seebeben wurde zunächst mit 8,6 bewertet, später aber auf 9,5 hochgesetzt.
  Volkswirtschaftliche Schäden durch Erdbeben
Neben den vielen Opfern (im 20. Jahrhundert insgesamt mehr als 2 Mio Menschen) bewirken auch die volkswirtschaftlichen Schäden jeweils einen starken Rückschlag bei einer nachhaltigen Entwicklung: Allein die von 1980 - 2008 zehn teuersten Erdbeben [Munich Re] verursachten zusammen Schäden von ca. 330 Mrd.US-Dollar, darunter auf Rang 1 das Erdbeben in Kobe (Japan) am 17.01.1995 mit 100 Mrd. US-Dollar, zugleich das teuerste Erdbeben seit Beginn verlässlicher Aufzeichnungen.
Die Experten der Munich Re (früher: Münchener Rück) erwarten für die Zukunft aufgrund zunehmender Bevölkerungsdichte stark steigende Personen- und Sachschäden bei Naturkatastrophen generell, besonders aber bei Erdbeben, da eine Reihe von Mega-Cities in stark von Erdbeben gefährdeten Regionen liegen, darunter:
Tokio, Kathmandu, Istanbul, Padang (Sumatra), Dehradun (Nord-Indien), Teheran, Rangun, Manila und Karatschi. mehr.. [SZ 19.1.10]
Infografik: Schwefelabgase durch Schiffe / Großanischt in: DIE ZEIT Nr.35/24.8.06, S.28
Großansicht [ZEIT 36/06]
Erdbebengefährdete Zonen in Deutschland
In der Deutschlandkarte sind die Landkreise nach 8 Kategorien hinsichtlich der möglichen Schäden infolge von Erdbeben eingefärbt (in Mio Euro pro Landkreis):
von dunkelgrün (1) bis dunkelrot (über 500): die am stärksten erdbebengefährdeten Zonen erstrecken sich längs des Rheins mit besonderem Schwerpunkt um Köln und Aachen sowie an der Schwäbischen Alb und im Erzgebirge.
Ein Beben der Stärke 5-6 auf der Richterskala würde in Köln bzw. Aachen einen Schaden von etwa 790 bzw. 560 Mio Euro verursachen.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Rums am Rhein" [ZEIT 36/31.8.06, S.36]
          
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Presse-/ Online-Medien
Datenbank
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge im Kontext zum Suchbegriff "Erdbeben":
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Radio- und Fernseh-
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3sat-nano: Wissenschaftsmagazin im TV-Sender 3sat
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
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zum SeitenanfangChronologie

Die umfangreichen Tabellen zu Erdbeben-Chronologien wurden ausgelagert in eine
=> Extra-Seite .
Diese Seite enthält folgende Tabellen:

  • die schwersten Erdbeben seit 1923
  • die opferschwersten Erdbeben seit 1990 (ab 20.000 Tote)
  • die opferschwersten Erdbeben seit 1900 (ab 100.000 Tote)
  • die Erdbeben mit den größten volkswirtschaftlichen Schäden seit 1900
  • große historische Erdbeben seit 1200
zum SeitenanfangAuswahl schwerer Erdbeben seit Ende 2003

Kriterien für
die Auswahl
von Erdbeben

In der folgenden Liste werden nur jene Erdbeben (bzw. Seebeben) ab 2003 aufgeführt, die in den Medien große Beachtung fanden oder aus anderen Gründen (Erdkunde, Katastrophenschutz; Agenda 21/ Nachhaltigkeit) besonders geeignet sind für den Unterricht.
Die Liste ist von August 2006 bis Ende 2009 noch nicht vollständig aufgearbeitet.
  
Daten-Format:

Datum:    Erd- bzw. Seebeben;   Ort (Land/ Region):   Stärke | Tote
Beschreibung, Fakten und Hintergrund-Informationen

Erdbeben in Japan am 11.3.11, Epizentrum
Großansicht [Spiegel]
Infos: Liveticker   [Spiegel]

11.03.2011: Seebeben; Japan (vor der Küste bei Sendai): 9,0 | > 20.000 ?
Das sehr schwere Seebeben (6.stärkste Erdbeben seit 1900) mit Epizentrum rund 400 km nordöstlich von Tokio im Pazifik vor der Küste bei Sendai (38,3°N; 142,4°O) löste einen Tsunami mit bis zu 10 m Höhe aus. Es wurde eine Tsunami-Warnung für weite Bereiche des Pazifik herausgegeben. Der Tsunami richtete gewaltige Schäden an der Ostküste an, manche Dörfer wurden fast völlig zerstört, zurück blieb eine Trümmerlandschaft wie nach einem Krieg. Weite Teile der betroffenen Regionen waren tagelang ohne Strom. Flughäfen wurden geschlossen; Züge gestoppt und der öffentliche Verkehr kam tagelang zum Erliegen. Viele Firmen mussten schließen, die Kurse an den  Börsen brachen ein. Aufgrund der schon registrierten Toten und noch Vermissten wird mit über 20.000 Toten gerechnet, allein die Schäden aus den unmittelbaren Folgen des Erdbebens/Tsunamis (ohne Atomkatastrophe) werden auf umgerechnet 150 bis 200 Mrd. Euro geschätzt, die höchste Schadenssumme nach dem 2.Weltkrieg.
Zwar schalteten sich die Kernkraftwerke an der Pazifkküste automatisch ab, doch wurde in einigen Atomreaktoren in Fukushima ca. 250 km nördlich von Tokio Kühlsysteme stark beschädigt. Erstmals wurde in Japan der atomare Notstand ausgerufen. Es droht eine Atomkatastrophe mit weiträumiger radioaktiver Verseuchung. D
ie Kosten der Atomkatastrophe werden - je nach Grad und Weiträumigkeit der Verstrahlung - in Größenordnungen von ca. 1 bis 20 Billionen Euro liegen. Müsste der Großraum Tokio wegen zu hoher Radioaktivität aufgegeben werden, würden die Kosten vermutlich im 3-stellige Billionen-Bereich liegen.
=> Dossier: Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan 

Erdbeben-Türkei:  Grafik Großansicht
Großansicht: SZ-Archiv

08.03.2010:  Erdbeben; Ost-Türkei (Anatolien): 6,0 | > 50
Das Epizentrum des Erdbebens liegt in einer Region, wo 3 Erdplatten aneinader grenzen: die anatolische, die eurasische und die arabische Platte. Entsprechend hoch ist dort das Erdbeben-Risiko. Experten hatten längst mit einem Erdbeben gerechnet. Obwohl die Stärke mit 6,0 auf der Richter-Skala nicht sonderlich hoch ist (solche Beben passieren im Mittel alle 3 Tage), sind die Folgen vergleichsweise hoch: mehr als 50 Tote und sehr viele zerstörte Häuser, da sie aus luftgetrockneten Lehm oder sonstigen wenig erdbebenfesten Baumaterialen erstellt sind. Das mit einer Magnitude von 6,3 nur wenig stärkere Beben am 26.12.03 in Bam (Iran) verursachte sogar über 40.000 Tote. Auch hier war die wenig erdbebenresistente Bauweise (Lehmhäuser) die Hauptursache für die hohe Opferzahl und die schweren Schäden.
Aktuelle Infos/ Hintergrund zu Erdbeben in der Türkei: FR 08.03.10

Seebeben/ Tsunami,  Chile 27.02.2010: Großansicht bei spiegel.de
Großansicht/ Daten

27.02.2010:  Seebeben; Süd-Chile (100 km vor Küste im Pazifik): 8,8 | > 700
Mit der extremen Stärke von 8,8 ist das Seebeben das 6.stärkste Erdbeben seit dem Jahr 1900. Da schon ab der Stärke 7,5 mit einem Tsunami zu rechnen ist, wurde für den gesamten Pazifik Tsunami-Alarm ausgelöst. Aufgrund der langen Laufzeiten des Tsunamis im Pazifik (Neuseeland 13 h, Hawaii 13,5 h, Australien 15 h, Japan 21 h) konnten viele Menschen rechtzeitig evakuiert werden. Nach ersten Meldungen war der Tsunami schwächer als zunächst befürchtet und die Opferzahlen und Schäden sind vergleichsweise gering.

Seebeben/ Tsunami,  Chile 27.02.2010: Großansicht bei spiegel.de
Großansicht/ Daten

Schon einmal gab es vor der Küste Chiles ein extrem starkes Seebeben, am 22.05.1960 mit der Magnitude 9,5, die höchste jemals festgestellte Stärke. Der damalige Tsunami verursachte im gesamten Pazifik ca. 5000 Tote und enorme Schäden. Danach wurde pazifikweit ein Tsunami-Frühwarnsystem aufgebaut, das aktuell beim Erdbeben in Chile zum ersten Mal für den gesamten Pazifik Alarm auslöste.
Die Opferzahl in Chile war damals mit 1655 Toten gemessen an der Stärke des Bebens vergleichsweise gering. Zu den Opferzahlen und Schäden beim aktuellen Beben gibt es noch keine verlässlichen Angaben. Ähnlich wie beim Beben 1960 scheinen die Opferzahlen eher gering, die Schäden an der Infrastruktur jedoch sehr hoch zu sein. (Stand: 28.02.10, 20:00)
Infos: 27.02. Spiegel  Tagesschau   28.02.: Spiegel  FAZ   FR  Tagesschau   

Erdbeben-Haiti: SZ-Landkarte/ Infografik
Großansicht/ Daten
12.01.2010: Erdbeben; Haiti (Karibik):   7,0 | > 230.000
Nach aktuellem Stand (10.02.10) hat das Erdbeben in Haiti mindestens 230.000 Tote und gewaltige Schäden in der Infrastruktur des schon vorher ärmsten Staates in der westlichen Hemisphäre verursacht. Der Wiederaufbau der Infrastruktur wird nach vorläufigen Schätzungen mindestens 15 Mrd. US-Dollar kosten und über 10 Jahre dauern. Damit ist dieses Erdbeben noch folgenschwerer als der Tsunami 2004 in Südostasien.
Erdbeben-Haiti: SZ-Landkarte/ Infografik
Großansicht/ Daten
Wohl zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte werden durch viele Opfer auch in Führungspositionen Politik, Verwaltung, Institutionen und Unternehmen weitestgehend gelähmt, so dass Haiti als eigenständiger Staat defacto nicht mehr existiert. .
Da aufgrund der Plattentektonik auch künftig mit schweren Erdbeben zu rechnen ist, empfehlen Experten eine umfassende Umsiedlung weg aus den besonders gefährdeten Regionen. Unklar ist allerdings, welche Länder eine große Zahl Haitianer aufnehmen würden und wie die gewaltigen Kosten der Migration finanziert werden könnten.
Hintergrund: Haiti: Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft [taz]
Entwicklungsstand: Haiti im Vergleich zur Dominikanischen Republik und Deutschland
Daten/ Statistik: Haiti im Vergleich zur Dominikanischen Republik
 

30.09.2009:  Erdbeben; Süd-Sumatra (Indonesien):   7,5 | 1.117 
Fakten und Hintergrund-Informationen werden demnächst eingearbeitet

 

12.05.2008: Erdbeben; Ost-Sichuan (China):   7,9 | 88.000
Fakten und Hintergrund-Informationen werden demnächst eingearbeitet 

 

17.07.2006: Seebeben/Tsunami; Westküste Javas;   7,7 | 531
Der Tsunami wurde ausgelöst durch ein Seebeben mit Epizentrum vor der Westküste Javas. Laut Augenzeugenberichten löste der Tsunami 6 große Wellen aus, die zweite mit etwa 4 m die höchste, die bis zu 270 m ins Landesinnere vordrangen. Bis zum 19.07.06 wurden 531 Tote gezählt, darunter viele Kinder und Jugendliche, die sich wie jeden Nachmittag am Strand aufhielten und aus Unkenntnis das zurückweichende Wasser nicht als Vorbote eines Tsunamis deuteten, sondern stattdessen in das Wellental hineinliefen, um die trockengelegten Fische vom Strand zu sammeln.
Anders als die indonesische Provinz Aceh, wo nach dem verheerenden Tsunami vom 26.12.2004 im Juni 2006 begonnen wurde, ein Frühwarnsystem zu installieren, ist dies für die Java-Region erst ab 2007 geplant.
Nach den Erfahrungen mit dem Tsunami am 26.12.2004 flohen jedoch viele Menschen sofort nach Wahrnehmung des Erdbebens aus dem Küstenstreifen, so dass die Anzahl der Opfer vergleichsweise niedrig blieb.  [Die Welt, 19.7.06]


27.05.2006: Erdbeben, Java (Indonesien):   6,2 | 5.800
Durch das schwere Beben wurden etwa 6000 Menschen getötet, rund 600.000 wurden obdachlos. Besonders betroffen war die Megastadt Yogyakarta. Aufgrund der Vorbereitung auf den drohenden Ausbruch des Vulkans Merapi nahe Yogyakarta waren einige Hilfsorganisationen bereits zur Stelle, so dass die Nothilfe schnell in Gang kam.   Spendenkonten [ARD-Text, 1.6.06, S.169]
Das schwere Erdbeben Ende Mai 2006 ist bereits das dritte, das Indonesien in den letzten 18 Monaten erschütterte. Indonesien liegt in
einer der vulkanisch aktivsten Weltregionen, im sogenannten Pazifischem Feuerring, einem Vulkangürtel, der nahezu die gesamte Pazifische Platte umschließt=> Plattentektonik
Kompaktinfo: Pazifischer Feuerring [ARD-Text, 29.05.06, S.146]

23.02.2006: Erdbeben, südliches Afrika:    7,5 | 2
In der Nacht zum 23.2.06 erschütterte das schwerste Erdbeben seit 100 Jahren das südliche Afrika. Das Epizentrum lag im Espungabera-Distrikt in der Manica-Provinz, etwa 200 km südwestlich von Beira (Hafenstadt in Mosambik). In Teilen Mosambiks brach die Stromversorgung zusammen. Trotz der außergewöhnlichen Stärke wurden bisher nur 2 Tote gemeldet. Die Schäden waren so gering, weil das Epizentrum in einer äußerst dünn besiedelten Gegend lag. Die Region gehört zum Ausläufer des ostafrikanischen Grabenbruchs, eine bekannte Zone mit hoher seismischer Aktivität.

FAZ-Infografik: Erdbeben in Südostasien / Plattentektonik / Großansicht bei faz.net
Großansicht [faz.net]

=> Plattentektonik
=> Naturkatastrophen
 

08.10.2005: Erdbeben; Pakistan:   7,6 | 86.000
Das schwere Beben in der Grenzregion von Pakistan, Indien und Kaschmir (Epizentrum ca. 100 km nordöstlich von Islamabad) verursachte enorme Schäden an der Infrastruktur und forderte rund 86.000 Opfer. Etwa 3 Millionen wurden obdachlos.
In die Landkarte der Region sind die Ränder der dortigen Erdplatten eingezeichnet:
Eurasische Platte, Indisch-Australische Platte, Arabische Platte, Afrikanische Platte.
Der indische Subkontinent driftet mit einer Geschwindigkeit von 4-5 cm pro Jahr nach Norden. Dadurch bilden sich an der Grenze zwischen Indischer und Eurasischer Platte immer wieder gewaltige Spannungen auf, die sich dann über Erdbeben abbauen.
Historische Erdbeben in der Region (Datum/Stärke auf der Richterskala):
Kangra-Beben (4.4.1905/ 8,6); Beben von Bihar (15.1.1934/8,4); Bundesstaat Assam (1897/8,5); Bundesstaat Assam (15.8.1950/ 8,7).
Das Assam-Beben am 15.8.1950 war das stärkste je auf dem indischen Subkontinent gemesse. Es zerbrach den Brahmaputra-Damm, 1500 Menschen kamen in den Fluten um.
Weitere Infos im Artikel "Zusammenstoß von Indien und Eurasien" [faz.net, 9.10.05]

Landkarte: Epizentrum des Seebebens vor Sumatra am 29.3.05; Großansicht [FR] Großansicht bis 12.4.05 [FR]
Richter-Skala
Tsunami
=>  Naturkatastrophen   

28.03.2005: Seebeben; Sumatra:    8,7 | 1313
Das Seebeben ist das 7. stärkste Erdbeben seit 1900. Sein Epizentrum lag vor der Westküste Sumatras in der Nähe der Insel Nias, etwas südlicher als beim Seebeben am 26.12.2004 vor der Westküste der Provinz Banda Aceh in Nordsumatra, das einen der größten Tsunamis der Menschheitsgeschichte auslöste.
Ab etwa der Stärke 7, 5 auf der Richter-Skala reicht die Erdbebenenergie, um einen Tsunami auszulösen; die Stärke 8,5 hätte also - wie schon am 26.12.2004 - wiederum einen gewaltigen Tsunami auslösen können. Ein Tsunami entsteht bei einem Seebeben jedoch nur dann, wenn große Wassermassen plötzlich gehoben oder abgesenkt werden. Nach Einschätzung von Erdbebenexperten fand jedoch offensichtlich im Seeboden nur eine horizontale Verschiebung statt, so dass das Wasser vertikal nicht oder nur wenig bewegt wurde.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Panik nach neuen Erdstößen. Bis zu 2000 Tote bei Beben im Indischen Ozean / Keine Flutwelle "
[FR, 30.03.05, online bis 12.4.05]

26.12.2004
Tsunami-Entstehung
Infografik: Tsunamie,  Großansicht bei FAZ.net
Infografik [FAZ.net]

Tsunami-Ausbreitung
Infografik: Tsunami-Ausbreitung im Indischen Ozean / Großansicht in DIE ZEIT 01/2005
Großansicht [ZEIT 01/05]

26.12.2004: Seebeben; Sumatra:  9,0 | ca. 230.000
Nach dem schweren Seebeben in Südasien steigt die Zahl der Opfer immer weiter an. In den betroffenen Ländern starben ca. 230.000 Menschen. Zig-Tausende wurden vermisst, Millionen wurden obdachlos. Besonders betroffen wurden Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand und Inselgruppen im Indischen Ozean.
Das Epizentrum des auf der Richter-Skala lag 85 km vor der Westküste Nord-Sumatras. Das Seebeben löste einen gewaltigen Tsunami aus, wodurch weite Küstenregionen im Indischen Ozean verwüstet wurden. Dieses Seebeben ist das fünftstärkste Erdbeben seit dem Jahr 1900. Gemessen an den Opferzahlen und Schäden zählt das Seebeben zu den schlimmsten Naturkatastrophen seit Menschengedenken.
Ein Großteil der Opfer hätte vermieden werden können durch ein Tsunami-Warnsystem, wie es seit Jahren im Pazifik installiert ist. Aufgrund der Tsunami-Ausbreitungsgeschwindigkeit von bis etwa 800 km/h wären zwischen 1 bis 6 Stunden (je nach Region) Zeit geblieben, Strände und Gebäude direkt an der Küste zu evakuieren.
Das Epizentrum des Seebebens liegt am Rand der Indisch-Australischen Platte, die sich unter die Eurasische Platte schiebt. Erste Berechnungen ergeben ein Absinken der Indisch-Australischen Platte um bis zu ca. 10 m verbunden mit einer gewaltigen Rissbildung auf einer Länge von über 1000 km. Dieser plattentektonische Vorgang verursachte einen der schwersten Tsunami in der Geschichte der Menschheit.
Epizentrum
Epizentrum auf dem Rand zwischen  Indisch-Arabischer und Eurasischer Platte
Großansicht [ARD]
  Chronik der schwersten Erdbeben im Iran
seit 1980
23.02.2005: Erdbeben; Provinz Kerman (Iran):  6,4 | > 500
Obwohl das Beben mit 6,4 etwas stärker als das in Bam mit 6,3 auf der
Richter-Skala war, sind die Opferzahlen und Schäden weitaus geringer, weil das Epizentrum ca. 40 km tief in der Erdkruste und abseits von Städten lag. Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südosten Irans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 500 gestiegen.Etwa 1000 Menschen wurden verletzt, berichtete das staatliche Radio. Es wird damit gerechnet, dass die Zahl der Toten noch weiter ansteigt.
  
  26.12.2003: Erdbeben; Bam (Iran):    6,3 | 41.000
Durch das Erdbeben in der südostiranischen Stadt Bam sind nach amtlichen Angaben 41.000 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Büro des geistlichen Führers Chamenei mitteilte, kann sich die Zahl noch auf bis zu 45.000 erhöhen. Der Wiederaufbau der Stadt, die einst 100.000 Einwohner zählte soll beschleunigt werden und in ca. 2 Jahren abgeschlossen sein.  [ARD-Text, 16.1.04, S.129]
Infografik: Tektonische Platten in der Golf-Region, DIE ZEIT
Großansicht [ZEIT 02/04]


=> Plattentektonik
Infografik: Tektonische Platten in der Golf-Region
Das Erdbeben in Bam (Iran) hat ca. 40.000 Tote verursacht. Ursache des Bebens ist die arabische Platte, die sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 3 cm pro Jahr auf die eurasische Platte schiebt. Dadurch entstehen gewaltige Spannungen in der Erdkruste, die sich in unregelmäßigen Abständen durch Erdbeben abbauen. Ursache für die relativ hohe Opferzahl (im Vergleich zu Beben an anderen Orten mit ähnlicher Stärke) sind vor allem 2 Gründe: a) Das Epizentrum lag in unmittelbarer Nähe von Bam, b) die überwiegend aus Lehm gebauten Häuser konnten dem Beben der Stärke 6,6 auf der Richter-Skala nicht standhalten.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Die Ansammlung aller Plagen“. Die rohe Naturgewalt in der Geschichte", von Gero von Randow [DIE ZEIT, 02/04/ 31.12.03].
 
Der Artikel enthält außerdem Daten zu großen historischen Erdbeben:
5.7.1201: Ägypten/Syrien, über 1 Mio. Tote; 1850: Sichuan (China), 300.000 Tote; 1920/1927: China, jeweils 200.000 Tote;  1976: Tangchan (China), 655.000 Tote.
Geoforschungszentrum GFZ (Potsdam)

USGS-Homepage
 
Umfangreiche Listen aktueller und historischer Erdbeben bietet das Geoforschungszentrum GFZ  (in Potsdam), Abt. für Seismologie,
darunter das Earthquake Bulletin mit allen aktuellen Erdbeben weltweit
 

Vielfältige Liste bietet der U.S.Geological Survey Earthquakes, darunter:
Erdbeben mit mindestens 1000 Toten seit 1990
-  schwerste Erdbeben / mit den meisten Toten jedes Jahr seit 1990
 
signifikante Erdbeben seit 2002  
  
Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Naturkatastrophen-2011
Naturkatastrophen-2011:  Grafik Großansicht
05.01.12   (373)
SZ-Grafik: Naturkatastrophen 2011
Nach Daten des weltgrößten Rückversicherers Munich Re ist 2011 das Jahr mit den bisher höchsten Schadenskosten durch Naturkatastrophen: 380 Mrd. USD, darunter mit 210 Mrd. die teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten, das Erdbeben mit Tsuami am 11.3. in Japan (ohne Schäden durch die Atomkatastrophe in Fukushima). Mit deutlichem Abstand folgen die Jahre 2005 (260 Mrd., Hurrikane) und 1995 (250 Mrd., Erdbeben in Kobe). In der Weltkarte sind die Orte der 21 folgenschwersten Ereignisse 2011 nach vier Kategorien farbig markiert und Infokästen bieten Kenndaten zur jeweiligen Katastrophe.
 
Datentabelle zu 21 Naturkatastrophen/ Großansicht der Weltkarte

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Tsunami | Vulkane | Hochwasser | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Naturkatastrophen-1950-2010
Naturkatastrophen seit 1980; Todesopfer; Erdbeben; Tsunami; Zyklone; Huffikan; Dürre, Hitze; Erdrutsche; Sturzfluten; Hochwasser; Sturmflut / Infografik Globus 4634 vom 24.11.2011
24.11.11   (366)
dpa-Globus: Die schlimmsten Naturkatastrophen seit 1950
Im Zeitraum von 1950 bis 2010 ereigneten sich weltweit 291 große* Naturkatastrophen mit insgesamt rund 2,4 Mio Tote und Gesamtschäden von 2100 Mrd. USD. Die meisten Katastrophen verursachte die Tektonik (Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche) (56 %), gefolgt von Stürmen (33 %) und Überschwemmungen bzw. Massenbewegungen (6%).
Die Grafik informiert über die 10 opferreichsten Naturkatastrophen (Angabe in 1000 Toten):
(1) 2010 Haiti: Erdbeben 223; (2) 2004 Indischer Ozean: Erdbeben/Tsunami 220; (3) 2008 Birma: Zyklon/ Sturmflut 140; (4) 1991 Bangladesch: Zyklon/Strumflut 139; (5) 2005 Pakistan/Indien/Afghanistan: Erdbeben 88; (6) 2008 China: Erdbeben 84; (7) 2003 Europa: Dürre/Hitze 70; (8) 2010 Russland Hitze 56;
(9) 1990 Iran: Erdbeben 40; (10) 1999 Venezuela: Erdrutsche/ Sturzfluten 30.
* In dieser Statistik der Munich Re werden Katastrophe als "groß" gewertet, falls mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt war: überregionale oder internationale Hilfe; Tausende von Todesopfern; Hunderttausende Obdachlose; substanzielle gesamtwirtschaftliche oder erhebliche versicherte Schäden.
 
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Erdbeben-Türkei
Zukunfts-WG:  Grafik Großansicht
25.10.11   (349)
FR-Grafik: Erdbeben am 23.10.11 in der Ost-Türkei
Das schwere Erdbeben der Stärke 7,2 hatte sein Epizentrum bei der Kleinstadt Erçek (38.6, 43.7), ca.20 km entfernt von der Großstadt Van (380.000 Einwohner) in der Ost-Türkei nahe der Grenze zum Iran, am Ende der Nordanatolischen Verwerfung. In der Ost-Türkei stößt die Arabische auf die Eurasische Platte, was immer wieder Erdbeben verursacht in einem breiten Streifen vom Nordirak bis in den Nordkaukasus. Da wegen schlechter Bausubstanz rund 5000 Gebäude einstürzten, wird mit bis zu 1000 Toten gerechnet. Beim letzten schweren Erdbeben 1974 nahe Van starben 4000 Menschen.
Die Türkei zählt aufgrund der dort starken Plattentektonik zu den erdbebenreichsten Regionen: Allein sein 1983 ereigneten sich 7 schwere Erdbeben, das bisher folgenreichste am 17.8.99 bei Izmit mit rund 18000 Toten und über 88000 zerstörten Häusern. Mit bis zu 100.000 Opfern ist zu rechnen bei einem Erdbeben in der Megastadt Istanbul, das als wahrscheinlich gilt.
   
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Begraben unter Beton [FR 25.10.11, S.]

| Erdbeben | Plattentektonik | Richter-Skala | Naturkatastrophen |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012  2013  2014 
    
zum Seitenanfangexterne Links / weiterführende Informationen
BGR: Erdbeben-Weltkarten Großansicht [BGR] Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR):
Homepage:  www.bgr.bund.de   

Erdbeben in Deutschland und weltweit      Deutschland seit 1968
Besondere Erdbebenmit Todesfällen >= 1000 seit 63 n.Chr.   aus der jüngsten Zeit
    
Die BGR bietet eine laufend aktualisiert Listen von Erdbeben, selektiert nach verschiedenen Kriterien, die teils interaktiv aus Datenbanken generiert werden können.
Geoforschungszentrum GFZ (Potsdam)
Geoforschungszentrum GFZ  (Sitz in Potsdam)
Homepage: http://www.gfz-potsdam.de/
  Abt. für Seismologie   Earthquake Bulletin
 
Fundgrube für den Unterricht:
   Unterrichtsmaterialien für Schulen
        Bilder/ OHP-Folien    Texte
   
Animierte Folge von Infografiken
Die BBC bietet eine Serie von 13 animierten Infografiken im Kontext zu Erdbeben an (engl.): Aufbau der Erde, Erdplatten, Plattentektonik und Erdbebenwellen. Durch Darstellung von Bewegungsabläufen, z.B. die Bewegung von Erdplatten zueinander, sind die Infografiken besonders gut verständlich.
 Startseite der Animation zu Erdbeben [BBC]
Süddeutsche Zeitung Hintergrund: Erdbeben ist nicht gleich Erdbeben:  tektonische Beben, vulkanische
    Beben, Einsturzbeben und Nachbeben
Erdbeben:  Die Plattentektonik: Erd-Modell von Alfred Wegener
Die stärksten Erdbeben: 1900 bis Ende 2003: die meisten Todesofer in China
Erdbeben: Unheimlich, aber normal
: Gezeitenwellen, seismische Wellen,
    10000 starke Beben jährlich, künftige Katastrophen
  

Stand: 20.03.11/zgh Daten/ Statistiken:  Plattentektonik  Naturkatastrophen
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