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| Kontakt | Haftunsgsausschluss |
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| Dossier |
Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan ab 11.03.2011 Stand: 17.05.2011 |
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| Überblick | |
| Hinweis: | Die Konsequenzen aus der Atomkatastrophe in Japan für die Energiepoltitik in Deutschland, insbesondere die Kontroverse über die Restlaufzeiten von Atomkraftwerken, werden nicht in dieser Seite behandelt, sonder unter: Atomenergie Atomausstieg Energiewende nachhaltige Energieversorgung |
Erdplatten bei Japan ![]() Daten/ Großansicht |
Erdbeben am 11.03.2011 |
Tsunami Ausbreitung![]() Daten/ Großansicht |
Tsunami |
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betroffene |
Reaktorhavarien in Fukushima |
| Hintergrund / vertiefende Informationen | |
| Kernkraftwerke in Japan ![]() Großansicht/ Daten |
Betroffene Atomanlagen in Japan |
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Restrisiko durch Erdbeben |
Kernschmelze |
GAU oder Super-GAU |
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Abgesehen von dieser technischen Definition hat sich umgangssprachlich eher ein Sprachgebrauch durchgesetzt, der "Super" im Sinne von besonders schwerwiegend oder folgenreich verwendet, wobei meist eine umfangreiche oder/und weiträumige Freisetzung von Radioaktivität gemeint ist. In dieser umgangssprachlichen Verwendung war z.B. die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 ein Super-GAU. Mitte April 2011 wurde auch die noch immer ablaufende Havarie von Atomanlagen in Fukushima als Super-GAU eingeordnet. Es bleibt zu hoffen, dass die laufenden Maßnahmen zur Notkühlung und Eindämmung der Radioaktivität letztendlich ausreichen. Sollte dies nicht gelingen, könnte schlimmstenfalls der Großraum Tokio mit rund 40 Mio Einwohnern von Verstrahlung bedroht sein. |
Verbreitung von Radioaktivität |
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![]() Großansicht [DWD] |
Radioaktive Wolke |
![]() Daten/ Großansicht |
Bei den am Reaktorstandort Fukushima vorherrschenden Westwinden könnte sich eine radioaktive Wolke über den Pazifik über 6 bis 10 Tage hinweg bis nach Nordamerika ausbreiten, wobei die Konzentration der Radioaktivität mit zunehmender Entfernung durch Vergrößerung der betrofffenen Fläche abnimmt. Die gesundheitlichen Folgen (Krebsgefahr, Genschäden) für dann mgw. stärker betroffene Regionen könnten gravierend sein. Vorsagen darüber sind noch nicht möglich, da zunächst der weitere Verlauf der Atomkatastrophe in Japan und seine Folgen kaum abschätzbar sind. |
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| Presse-/ Online-Medien Datenbank |
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen. Datenbank-Einträge im engeren Kontext zur "Erdbeben-, Tsunami-, Atomkatastrophe in Japan": |
Jahrgang: |
2011 2012 |
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Für die nach der Atomkatastrophe in Japan stark intensivierte Debatte über den Atomausstieg in Deutschland ist auch ein erweiterter Kontext wichtig, der die Themen Atomenergie, Atomausstieg, Energiewende, nachhaltige Energieversorgung umfasst. |
Jahrgang: |
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 |
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Für Fächer wie Erdkunde sind folgende Themen interessant: Erdbeben, Tsunami, Plattentektonik, Vulkane, Hurrikane, Hochwasser, Naturkatastrophen |
Jahrgang: |
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 |
| Beliebige Stichwörter oder Stichwort-Kombinationen können recherchiert werden, indem sie oben auf der Startseite des Pressearchivs in die Suchmaske eingetragen werden. |
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| Jahrgang: | 2011 2012 |
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| internes Lexikon | Erdbeben Richter-Skala Tsunami Atomenergie Atomausstieg |
| Dossier | Tschernobyl nachhaltige Energieversorgung/ Energiemix Energieabhängigkeit |
| Daten | Plattentektonik Erdbeben-Chronik Naturkatastrophen Atomenergie Atomausstieg |
| Ober-Themen | Energie Klima |
| Aufgrund der Aktualität der Ergeignisse konnten beim Start dieser Seite am 17.3.11. zunächst nur 2 Arbeitsblätter aus dem Bereich Physik recherchiert werden, die wenigstens implizit die Atomkatastrophe in Japan aufgreifen. Ansonsten bieten die obigen Informationen samt den eingelinkten Inhalten einen Ausgangspunkt für die Recherche. Außerdem kann auch teils auf die Materialiensammlungen kontextbezogener Inhalte (siehe: Abschnitt interne Links) zurückgegriffen werden. Auch über die folgenden Links können ergänzende Informationen und Materialien abgerufen werden: |
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| Lehrer Online |
Zusammenstellung von Links zu folgenden Fragen: |
| Poltische Bildung |
Atomkatastrophe in Fukushima - Debatte über Kernenergie und Atomkraftwerke |
| Bildsungsserver Hessen |
Japan 2011: Erdbeben, Tsunami, Atom-Katastrophe |
| Verlag 20 |
Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan. Links und Unterrichtsmaterial. |
| TIBS |
Atomkatastrophe in Japan: Informationsmaterial, Filme, Links und Mehr |
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| Jahrgang: | 2011 2012 |
Sievert (Sv) |
Die Maßeinheit Sievert für die Wirkung von radioaktiver Strahlung auf den Menschen (die sog. Äquivalentdosis) wurde nach dem schwedischen Mediziner und Strahlenphysiker Rolf Sievert benannt. Sie gibt an, wieviel Energie (Joule) pro Körpermasse (kg) aus der radioaktiven Strahlung in den Körper eindringt. Die physikalische Dimension der Einheit Sv ist daher Joule (J) pro Kilogramm (kg), also 1 Sv = 1 J/kg. Da 1 Sv eine sehr große Strahlendosis ist (Hiroshima-Atombombe in 2000 m Entfernung, 70 % aller Menschen in dieser Entfermung starben 1945) wird ein Tausendestel (Millisievert mSv) oder ein Millionstel (Mikrosievert µSv) verwendet. Sievert misst die über die Zeit kumulierte Dosis. Entscheidend für die Gesundheit eines Menschen ist, dass zu keinem Zeitraum (kurz-, mittel- und langfristig) Grenzwerte überschritten werden. Die jährliche Strahlendosis aus der natürlichen Quellen beträgt 2 - 4 mSv (entspricht ca. 0,2 bis 0,5 µSv/h*), hinzu kommen ca. 2 mSv/a aus künstlichen Strahlungsquellen (z.B. medizinische Untersuchungen). 30 km nordöstlich von Fukushima wurde ein Wert von 170 µSv/h gemessen. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich eine Dosis von rund 1500 mSv/a*. In Deutschland ist die Grenzdosis pro Jahr ( = statisch 1 Krebstoter mehr auf 1000 Menschen) auf 20 mSv festgelegt. 100 mSv/h führen bereits zu ersten Anzeichen von Strahlenkrankheit (Übelkeit, Haarausfall), ab 1000 mSv/h muss mit akuter Strahlenkrankheit mit sehr hohem Todesrisiko gerechnet werden. Im havarierten Reaktorkomplex Fukushima wurden im Bereich, wo Personal tätig war, bis zu 400 mSv/h gemessen, d.h. bereits nach 3 Minuten wurde die Jahresgrenzdosis von 20 mSv erreicht. 400 mSv ist zugleich die für AKW-Angestellte festgelegte Lebensgrenzdosis, also die über das ganze Berufsleben hinweg kumulierte Strahlenwirkung. 400 mSv ergeben sich z.B., wenn ein Angestellter 20 Jahre lang in jedem Jahr der Jahresgrenzdosis von 20 mSv ausgesetzt war. Für die Arbeiter in Fukushima hat die japanische Regierung die Jahreshöchstdosis auf 250 mSv festgelegt [7] . Hintergrundinfos: Wikipedia * Hochrechnung: 170 µSv/h = 17036524 µSv/a = 1.489.200 µSv/a ≈ 1500 mSv/a. * Umrechnung: 2 mSv/a = 2 1000 µS/(36524 h) = 0,228 µS/h Weitere Infos: siehe [2] |
Anmerkungen werden im obigen Text durch [n] markiert, wobei n eine interne Nummer ist, die der zeitlichen Reihenfolge der Einführung der Anmerkungen [1], [2], [3], ..., folgt, die im Zuge von Ergänzungen abweichen kann von der Reihenfolge im Text. Durch einen Klick auf [n] gelangt man an die Textstelle der Anmerkung. Bei sich möglicherweise verändernden Quellen (Websites) wird das Datum des Zugriffs (TT.MM.JJ) notiert, ansonsten das interne Datum [TT.MM.JJ] der jeweiligen Quelle, sofern vorhanden. |
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| [1] |
Statistiken von Munich Re: a) die 10 teuersten Naturkatastrophen 1980 bis Juni 2010 (17.03.11) b) große Naturkatastrophen seit 1950 |
| [2] | a) Gesundheitliche Folgen radioaktiver Strahlung [vdi 18.03.11] b) Was heißt Millisievert [taz 19.03.11] c) Lügen in der Datenflut [taz 19.03.11] d) Maße der Bedrohung [ZEIT 12/17.03.11] e) Nur die Geigerzähler ticken [FR 16.03.11] |
| [3] | a) Schrottreaktor im Erdbebengebiet [taz 17.03.11] b) Im Blindflug. Japan ignorierte die Warnungen vor einer Atomkatastrophe [ZEIT 12/17.01.11, S.18] |
| [4] | "Das schlimmste wurde nicht bedacht" [vdi-nachrichten 18.03.11] |
| [5] | a) "Mittwochnachmittag spitzt sich die Lage zu" [vdi-nachrichten 18.03.11] b) Fukushima 1 bis 6: Der Zustand der Reaktoren [taz 19.03.11] |
| [6] | Angst vor verstrahlter Milch. Japaner erfahren nur wenig über Messwerte und Risiken [SZ 21.03.11,S.6] |
| [7] | Roboter messen Radioaktivität [taz 19.04.11,S.4] |
| [8] | Der unbemerkte GAU. Kernschmelze in Fukushima begann gleich nach Beben [SZ 17.05.11, S.8] |
| [9] | a) Japan lässt erstes AKW abschalten [FR 09.05.11] b) Japan hält an Nutzung der Atomenergie fest [taz 09.05.11] |
| [10] | a) Gefährliche Strahlengurke [taz 04.05.11] b) Wie Fukushima zu Tschernobyl wurde [tagesanzeiger 12.04.11] |
| [11] | a) Späte Erkenntnis, spätes Geständnis.Japan ruft die höchste Gefahrenstufe 7 für die Atomkatastrophe in Fukushima aus [SZ 12.04.11] |
| [12] | Die Türkei plant 3 AKW: (1) Akkuyu (36.1,33.5), südöstliche Mittelmeerküste; (2) Sinop (42.0,35.1), nördlichster Punkt der Schwarzmeerküste, (3) in der Provinz Tekirdag auf dem europäischen Kontinent. |
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| Stand: 17.05.11/zgh | Erdbeben Tsunami Atomenergie Atomausstieg |
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