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Atomkraftwerke in Deutschland   (Stand: 31.03.2013)

Von den ursprünglich 20 Atomkraftwerken (AKW) sind 3 endgültig stillgelegt.

Für die restlichen 17 AKW gilt nach dem Moratorium vom 15.03.11 vorübergehend für 3 Monate:
2 AKW bleiben weiter außer Betrieb, 6 weitere ältere AKW werden außer Betrieb gesetzt,
darunter soll danach mindestens 1 AKW endgültig stillgelegt werden.

Neuer Ausstiegsbeschluss der Bundesregierung vom 15.06.11 nach Fukushima
a) de 8 älteren AKW werden endgültig stillgelegt
b) die 6 AKW mittleren Alters werden bis zum 31.12.2021 abgeschaltet
c) die 3 jüngsten AKW werden bis zum 31.12.2022 abgeschaltet
Der Bundesrat setzte einen Stufenplan durch: siehe Tabelle Spalte (10)

Stand: 31.03.2013:    9 AKW in Betrieb mit einem Anteil von rund 16 % an der Bruttostromproduktion.

(1) produzierte Strommenge 2004 (in TWh)
(2) Reststrommenge März 2005 in TWh
(3) Reststrommenge Anfang 2008 in TWh
(4) rechnerisches** Endjahr beim Stand März 2005    (s. Spalte (2) )
(5) rechnerisches** Endjahr beim Stand Anfang 2008 (s. Spalte (3) )
(6) rechnerisches** Endjahr beim Stand Mai 2010
(7) Endjahr nach Laufzeitverlängerung gemäß Gesetzesnovellen vom Sep.2010
(8) Datum Abschaltung: endgültig bzw. nach dem Moratorium vom 15.3.11. angekündigt oder (angedeutet)
(9) F Fukushima-Katastrophe am 11.03.11: Moratorium am 15.03.2011; Abschaltung für 3 Monate, dann endgültige Stilllegung; 
     oder   A+Jahr,F: seit dem Jahr wegen Störungen/ Wartungen außer Betrieb, nach Fukushima stillgelegt.
(10): Jahr der Stilllegung nach dem Ausstiegsplan der Bundesregierung vom 15.6.11
       
Tabelle sortiert nach Zeitpunkt der Inbetriebnahme
Nr.

Inbetrieb- nahme

Name

(1)
TWh

(2)
TWh

(3)
TWh
(4)
Jahr
(5)
Jahr
(6)
  Jahr     
(7)
Jahr
(8)
Datum
(9)
stillgelegt
(10)
Jahr
- 10/1968 Obrigheim 2,6           
   11.05.05
 
- 1/1974 Stade              
   14.11.03
 
1 8/1974 Biblis A 9,7 26,4 13,68 2007 2009
2010
2020
30.05.11
F
2011
2 4/1976 Biblis B 8,8 37,3 22,95 2009 2009
2011
2020
30.05.11
F
2011
3 6/1976 Neckarwestheim-1 5,9 26,2 10,25 2008 2009
2010
2019
16.03.11
F
2011
4 6/1976 Brunsbüttel 4,9 24,4 11,00 2009 2010
2012
2020
2011
A2007, F
2011
5 12/1977 Isar-1 6,8 44,1 24,25 2011 2011
2011
2019
15.03.11
F
2011
6 10/1978 Unterweser-1 9,7 70,1 43,60 2011 2011
2012
2020
18.03.11
F
2011
7 5/1979 Philippsburg-1 6,4 47,1 28,66 2012 2012
2012
2020
16.03.11
F
2011
Stichtag für Laufzeitverlängerung um  8 bzw. 14 Jahre: 1.1.1981
8 12/1981 Grafenrheinfeld 10,1 97,6 69,59 2014 2014
2014
2028
2015
9
9/1983 Krümmel 9,6 111,7 88,58 2016 2017
2019
2033
2011
A2009, F
2011
10 3/1984 Gundremmingen B 10,3 108,8 79,75 2016 2016
2016
2030
2017
11 11/1984 Gundremmingen C 8,4 117,7 89,12 2017 2017
2017
2030
2021
12 9/1984 Grohnde 10,7 144,7 113,84 2017 2017
2018
2032
2021
- 3/1986 Mühlheim-Kärlich
seit 1988 aus juristischen Gründen außer Betrieb*
13 12/1984 Philippsburg-2 10,3 144,5 113,84 2017 2017
2018
2032
2019
14 10/1986 Brokdorf 11,0 160,5 128,36 2018 2019
2019
2033
2021
15 1/1988 Isar-2 11,6 171,4 139,14 2020 2020
2020
2034
2022
16 4/1988 Emsland 11,1 173,0 141,82 2020 2020
2020
2034
2022
17 1/1989 Neckarwestheim-2 10,5 182,5 152,21 2021 2021
2022
2036
2022

* Mühlheim-Kärlich: Nach Klagen von Kommunen, darunter die Stadt Neuwied (vertreten durch den auf Atomrecht spezialisierten Anwalt Reiner Geulen) und von Privatpersonen, wurde der Reaktor wegen gravierender Fehler bei der Genehmigung seitens des Landes Rheinland-Pfalz stillgelegt. 1998 wurde das Urteil durch das BVG in letzter Instanz bestätigt. Nach Einschätzung des BVG hätte die Erdbebengefährdung im Neuwieder Becken ein vollständig neues Genehmigungsverfahren erfordert.
  
Quellen: Infografik dpa-3329;  Infografik AFP20060108-DE02
(1) + (2) aus BfS, zitiert nach: taz, 11.5.05, S.3,  (4) aus: AFP20060108-DE02 
(3) und  (5) aus Globus 2215    
(6) BMU, zitiert aus FR 11.05.10 
(7) SZ 6.9.10, Infografik S.2, Verlängerung um 8 bzw. 14 Jahre bei Inbetriebnahme vor bzw. nach dem 1.1.1981,
berechnet aus der Tabelle der Elektriziätsmengen nach § 7 Absatz 1a der Gesetzesnovelle vom 28.9.10 (Bundestagsdrucksache 17/3051)
   
** Das Ende der Restlaufzeit ergibt sich rein rechnerisch aus den im Rahmen des Atomausstiegs (Atomkonsens aus dem Jahr 2000) vereinbarten Reststrommengen, die für jedes AKW einzeln festgelegt wurden. Falls ein AKW durch Störfälle oder Wartungsarbeiten keinen oder weniger Strom erzeugt, verlängert sich entsprechend die Restlaufzeit. Außerdem können Reststrommengen von einem AKW auf ein anderes übertragen werden, was aber vom Umweltministerium genehmigt werden muss.  
Ein Übertrag "jung" --> "alt" hat das BMU bisher immer aus Sicherheitsgründen abgeleht:
07.04.08: RWE:  30 TWh: Emsland -> Biblis A (Bescheid)
12.06.08: EnBW: 47 TWh: Neckar-II -> Neckar-I (Bescheid)
05.05.09: Brunsbüttel GmbH: 15 TWh: Krümmel -> Brunsbüttel (Bescheid)
Ein Antrag auf Übertragung "alt" --> "jung" wurde bisher nicht gestellt.
Ein Sonderfall ist der 1988 aus juristischen Gründen stillgelegte Meiler Mühlheim-Kärlich. Im Atomgesetz wurde festlegt, wie der Betreiber RWE die Reststrommenge von 107,25 TWh auf 7 vorab definierte AKW zu verteilen hat, wobei auf Biblis B maximal insgesamt 21,45 TWh übertragen werden dürfen. 8,1 TWh davon wurden im Sommer 2010 transferiert.
(Quelle: FR 5.8.10)
 
Landkarte der AKW-Standorte und Daten zu den AKW beim BfS  
 


Stand: 31.03.13/zgh Lexikon: Atomausstieg      Daten: Atomenergie      zur Themenübersicht Lexikon: Atomausstieg zum Seitenanfang

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