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  Indigene Völker
Indigenous Peoples      Pueblos Indígenas
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Aktuelles

Menschenrechtsreport 2006 / GfbK


Menschenrechtsreport: Indigene Völker - ausgegrenzt und diskriminiert

Zum diesjährigen Internationalen Tag der Indigenen Völker am 9.8.06 mahnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass die Ureinwohner weltweit zunehmend in Exsistenznot gedrängt werden. So missachten z.B. Rohstoffkonzerne ihre Landrechte und zerstören mit der Umwelt auch ihre Lebensgrundlagen samt ihrer Kultur. In ihrem akutellen Menschenrechtsreport stellt die GfbV eine Reihe von Ländern und Regionen vor (u.a.: Sibirien/Chanten/Mansen/Nenzen; Finnland/ Sami; Kanada/ Cree-Indianer; Alaska/ Gwich’in Indianer), wo Indigene akut bedroht sind.
Zusammenfassung/ Länderübersicht   [GfbV]
Presseerklärung zum Internationalen Tag der Indigenen Völker [GfbV]
Menschenrechtsreport 2006: Download   [pdf ; 754 KB; 45 S.; GfbV ]
  
    

TV-Tipp
Montag, 30.01.2006: 
14 - 14.45 Uhr, Reportage, WDR Fernsehen;
Wdh. von: Arte
09.04.05
Die Kichwa-Krieger und das Öl
Ein ausländischer Konzern will wieder Probebohrungen auf Sarayaku-Gebiet durchführen - und seine Interessen notfalls mit Gewalt durchsetzen. Der Film beobachtet die Dorfbewohner bei ihrem Kampf gegen die mächtigen Ölförderer.
Infos zur Sendung [LernZeit]       Hintergrund-Infos [ARTE]

 => Lexikon:  Fossile Energien 
=> Daten/ Statistiken:   Erdöl   
     
19.1.2005
ILO-Konvention 169 Koord
Menschenrechtsgruppen werfen der Bundesregierung schwere Versäumnisse beim Schutz der Indigenen Völker vor. So sei eine entsprechende ILO-Konvention nicht ratifiziert worden, mahnt eine Sprecherin des Klimabündnisses.
Das Worldwatch Institute befürchtet, dass bis 2020 ein Viertel der Ureinwohner umkommt, wenn ihre Rechte nicht besser als bisher geschützt werden.

mehr.. [taz, 20.1.05]
Infos: ILO-Konvention zum Schutz Indigener Völker  [Klimabündnis.org] 
  
Landkarte: Vancouver-Island / Großansicht bei  der FR
Großansicht bis 24.2.[FR]
   
Umsiedlung wegen Tsunami-Gefahr.
Das Indianervolk der Nuu-chah-nulth an der kanadischen Pazifikküste bittet die Bundesregierung in Ottawa und die Provinzregierung British Columbia um Unterstützung für Pläne, Teile ihrer 14 am Meer gelegenen Gemeinden umzusiedeln. Wie bei der Tsunami-Katastrophe am 26.12.2004 in Südostasien fürchten sie eine gewaltige Flutwelle. Bereits am 26.1.1700 hatte ein starkes Seebeben bei Vancouver-Island einen Tsunami ausgelöst, der Tod und Verwüstung über die Küstenindianer brachte. Mit Stärke 9 auf der Richter-Skala war das Erdbeben eines der stärksten Beben der Geschichte.
  mehr.. [FR, 11.2.05, online bis 24.2.05]
  
26.12.2004
Flutkastrophe im Indischen Ozean

Landkarte: Indischer Ozean/ Großansicht bei: DIE ZEIT 2/2005

Großansicht [ZEIT 2/2005]
Auf den Inselgruppen im Indischen Ozean (u.a. Andamanen, Nikobaren) leben zahlreiche Indigene Völker. Obwohl die Inseln besonders stark vom Tsunami am 26.10.2004 heimgesucht wurden, da aufgrund der geringen Höhe größere Teile überspült wurden, scheinen die Indigenen Völker den Tsunami weitestgehend überlebt zu haben. Aufgrund tradierter Naturerfahrung interpretierten sie das absonderliche Verhalten der Tiere vor dem Tsunami als Vorbote einer drohenden Katastrophe und zogen sich auf kleine Hügel und ins Landesinnere zurück, wo der Tsunami nicht mehr solch eine zerstörerische Gewalt hat.
Andamanen und Nikobaren Stämme haben überlebt [n-tv, 30.12.04]


Weitere Infos:
Die zerbrechlichsten Orte der Welt. [ZEIT 2/2005].
Das Seebeben im Indischen Ozean verlief nahe der Andamanen und Nikobaren. Die kleinen Inseln wurden besonders hart getroffen. Wer lebt dort? Wie kann man helfen? / Von Gero von Randow
  

zum SeitenanfangHintergrund

Begriff


Der Begriff  "Indigene Völker" wird inzwischen weltweit als Fachbegriff für "Ureinwohner" oder "Urvölker" verwendet. Es sind die Nachfahren der ersten Besiedler einer Region, die später meist von anderen Völkern unterworfen und kolonialisiert wurden.
In der internationalen Politik sind der englische "Indigenous Peoples" bzw. spanische Begriff "Pueblos Indígenas" üblich.
Auch die historisch belasteten deutschen Begriffe "Eingeborene" oder "Naturvolk" werden besser durch den neutralen Begriff "Indigene Völker" ersetzt.
  

Definition

gekürzt aus:
Wikipedia

über die Hintergründe einer exakten Begriffsbildung siehe Wikipedia

 

Der UN-Sonderberichterstatter José Martinez-Cobo entwickelte 1986 in einer grundlegenden Studie über die Diskriminierung Indigener Völker eine Definition, die sich in der politischen Diskussion als zweckmäßig erwiesen hat und vier Kriterien umfasst:

  1. Zeitliche Priorität: Indigene Völker sind - relativ zu anderen Völksgruppen - die ersten, die das jeweilige Territorium besiedelten.
  2. Freiwillige Bewahrung kultureller Besonderheit: Indigene Völker unterscheiden sich kulturell deutlich von anderen Gruppen und der dominierenden Gesellschaft.
  3. Selbstidentifikation und Anerkennung durch andere als eine distinkte Gemeinschaft: Die Betroffenen müssen sich selbst für ein von anderen unterscheidbares Volk halten und andere Volksgruppen müssen das auch so empfinden.
  4. Erfahrung von Unterdrückung und Diskriminierung: das Spektrum reicht dabei von struktureller Benachteiligung bis im Extremfall zur Ausrottung. Die Erfahrung, als Gruppe unterdrückt zu werden, gilt als entscheidend für das Selbstverständnis Indigener Völker.
Indigene Völker
weltweit
Bei Wikipedia wird die Gesamtzahl von Indigenas (Angehörige Indigener Völker) auf 350 Millionen geschätzt, verteilt auf etwa 5000 unterschiedliche Völker. Das größte Indigene Volk sind die Adivasi in Indien (70 Millionen). Die zweitgrößte Gruppe bilden die Indigenen Völker Amerikas (rund 40 Millionen).
Wikipedia bietet jeweils Extraseiten zu den Indigenen Völkern der Kontinente und Regionen: Nord-, Mittel-, Südamerika, Europa, Asien, Afrika und Australien/ Ozeanien und eine Liste der größten Indigenen Bevölkerungen weltweit.
 
Agenda 21
Kapitel 26

Das auf dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeira beschlossene Schlussdokument, die Agenda 21, widmet das gesamte Kapitel 26 (Anerkennung und Stärkung der Rolle der eingeborenen Bevölkerungsgruppen und ihrer Gemeinschaften) den Indigenen Völkern.
Die spezifischen Lebensweisen wie Wertevorstellungen der Indigenen Völker sollen anerkannt und ihre Rechte (u.a. Landrechte, Nutzungsrechte, Partizipationsrechte ) gestärkt werden.
  

UN-Dekade
der indigenen Völker
1994 rief die UNO eine Dekade der Indigenen Völker aus. In dieser Dekade sollte "die internationale Kooperation gestärkt werden, um Lösungen für die Probleme indigener Völker in den Bereichen Menschenrechte, Umwelt, Entwicklung und Gesundheit zu finden". Nennenswerte Ergebnisse oder Fortschritte für die Indigenen Völker brachte die UN-Dekade nicht.
Eine Neuauflage der Dekade bis 2014 wird derzeit (Jan.05) von verschiedenen NGO und Menschenrechtsgruppen gefordert, sie ist aber noch nicht beschlossen worden.
  
 
zum SeitenanfangBedrohung der Rechte Indigener Völker durch Ressourcen-Ausbeute

Landrechte
Partizipationsrechte

Da Indigene Völker häufig in ressourcenreichen Gebieten leben, werden ihre Landrechte oft von Regierungen oder Rohstoff-Konzernen missachtet, die die Rohstoffe ausbeuten wollen. Auch werden Indigene Völker häufig an den Entscheidungsprozessen nicht oder nicht angemessen beteiligt.

Dazu im folgenden einige Informationen und Beispiele:
  
Download der Broschüre: Die West-Öl-B-Pipeline / Eine-Welt-Netz NRW


Eine-Welt-Netz NRW / HomepageBroschüre: Die West-Öl-B-Pipeline.
Menschenrechtsverletzungen und Regenwald-zerstörung in Ecuador.

Trotz jahrelanger Proteste von Regenwaldschützern, NGOs und direkt betroffenen indigenen Völkern wurde inzwischen die Öl-Pipeline in Ecuador fertig gestellt. Um die Pipeline voll auslasten zu können, werden im Amazonasgebiet Ecuadors neue Erdölfelder erschlossen, ohne Rücksicht auf die Natur und gegen den Widerstand der indigenen Bevölkerung, die sich gegen die Ausbeutung ihres Lebensraums durch die Erdölkonzerne zur Wehr setzt und dadurch mit dem Militär in Konflikt gerät.
Das Eine-Welt-Netz NRW hat diesen Konflikt in der neuen Broschüre
"Die West-Öl-B-Pipeline" dokumentiert.
Download der Broschüre [pdf, 1,17MB, 47 S.: eine-welt-netz-nrw.de]
Interview mit Jens Elmer vom Eine-Welt-Netz NRW zur aktuellen Lage
[taz, 5.3.05]

 => Fossile Energien  BTC-Pipeline
 => Eine Welt/ Globalisierung    Energie/ Ressourcen

        

Bestellung im
infoe-Webshop.
Tobias Haller, Annja Blöchlinger, Markus John, Esther Marthaler, Sabine Ziegler:: Fossile Ressourcen, Erdölkonzerne und indigene Völker, infoe-Studie 12.
Focus Verlag, Gießen 2000, ISBN 3883494763, broschiert, 687 S., 35,79 EUR
Anhand von 8 Fallbeispielen (Nigeria, Westsibirien, Alaska, Venezuela, Ecuador, Papua-Neuguinea, Peru, Kolumbien) vermittelt die Studie aufschlussreiche Einblicke in die Praktiken transnationaler Erdölkonzerne und den Widerstand der indigenen Völker, die durch die Ölförderung in ihrer Existenz bedroht werden.
Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie (infoe): HomepageDie Autoren, Ethnologen am Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie (infoe Schweiz), analysieren die Situation der indigenen Völker auf dem Hintergrund der Rahmenbedingungen des Weltölmarktes, der Rolle von Weltbank und WTO sowie den Strategien der Erdölkonzernen. Neben einer fundierten Faktensammlung formulieren die Autoren auch konstruktive Vorschläge zur stärkeren Partizipation der indigenen Völker auf Basis einer Position gegen wirtschaftliche, ökologische und soziale Ausbeutung der Betroffenen.   Weitere Infos/ Bestellung [infoe]
=> Lexikon:    fossile Energien   => Daten/ Statistiken:   Erdöl/ Erdgas    
     
Haida-Indianer
Kanada
Der Oberste Gerichtshof Kanadas hat in einer Grundsatzentscheidung die Rechte der Ureinwohner gestärkt. Diese müssen künftig gefragt werden, bevor von ihnen beanspruchte Territorien für Forstwirtschaft oder Bergbau genutzt werden können.
[Frankfurter Rundschau, 20.11.04]

  
Regenwald, Kongo

In der Demokratischen Republik Congo sollen mit Unterstützung der Weltbank neue Konzessionen an Holzkonzerne vergeben werden. Bedroht sind bis zu 60 Millionen Hektar Regenwald - eine Fläche so groß wie Frankreich - und damit der Lebensraum vieler dort ansässiger Indigener Völker.   
 mehr..  [Rettet den Regenwald e.V.]

Indigene Gwichin
Alaska
Die US-Regierung nimmt neuen Anlauf für Ölbohrungen im Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) (arktischer Naturpark). Dort leben zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tierarten. Im Sommer weidet eine 130.000 Tiere umfassende Karibuherde in der Küstenebene, wo gebohrt werden soll. Mit den Karibus, die von den Ölförderanlagen abgeschreckt werden dürften, ist auch die Lebensweise der Gwichin-Ureinwohner gefährdet, die von der Karibujagd leben.
 mehr.. [taz, 15.11.2004]
Indigene
Chanten, Mansen
Russland, Sibirien
  
Über die Hälfte von Russlands Erdöl wird im autonomen Bezirk der Chanten und Mansen gefördert. Als Folge davon verlieren die "kleinen Völker des Nordens" ihre Traditionen. Ein Umdenkprozess hat begonnen, doch noch schwimmen Taiga und Tundra in Öl.   mehr.. [taz, 2.10.04]
Hintergrund-Infos zu den Chanten und ihren Widerstand [taz, 2.10.04]
  
Tag der
Indigenen Völker
9.8.2004

die tageszeitung (taz)
10.08.04, #143
Ureinwohner bleiben ohne Rechte.
Am 9.8.04 fand zum zehnten und letzten Mal der Tag der Ureinwohner statt.
Viele Ankündigungen und Versprechungen: tatsächlich wurde wenig umgesetzt.
Auch Deutschland sieht untätig zu, wie hiesige Firmen an der Ausbeutung der Ressourcen auf Kosten der Rechte Indigener Völker verdienen.
mehr..  [taz, 10.8.04]
 
zum SeitenanfangBiopiraterie:     Ausbeutung des traditionellen Wissens Indigener Völker  

Seit dem Film "Die Götter müssen verrückt sein"
sind die San auch in Europa bekannt geworden.


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   ausführliche Infos:
Die vergessenen Entdecker der Teufelskralle. Im südlichen Afrika werden die einheimischen San in ein elendes Leben gezwungen - während andere an der "Wunderpflanze" verdienen
[FR, 12.1.05,
online bis 25.1.05]

Bio-Piraten in der Kalahari.
An der Patentierung des traditionellen Wissens verdienen Afrikaner bisher wenig
[3sat-nano, 2.12.04]

Teufelskralle: Wildpflanze aus der Plantage
[bäder-führer.ch]

Die San in Südafrika
Einst durchstreiften die San als Jäger und Sammler das Gebiet zwischen Atlantik, Kap und Indischem Ozean. Durch die europäischen Kolonialherren, zuletzt Ende des 19. Jahrhunderts die Deutschen, wurden die San (von den Kolonisten abfällig "Buschmänner" genannt) vertrieben, ermordet oder sie starben an eingeschleppten Krankheiten. Etwa 100.000 überlebten den Völkermord und fristen heute ihr Dasein im Süden Afrikas.
Teufelskralle: Heilpflanzen-SuchmaschineDie San gelten als Entdecker der erstaunlichen Heilwirkungen der "Teufelskralle" (Harpagophytum procumbens), seit Jahrhunderten ihr Hausmittel gegen Entzündungen, Schmerzen und Fieber. Der deutsche Kolonialsoldat G.H.Mehnert entlockte das Wissen zu Anfang des 20. Jahrhunderts einem San-Heiler. Seitdem ist die Teufelskralle eines der meistgenutzten Mittel in Heilkundepraxen und lukrativsten Produkte in Reformhäusern der Industrieländer. Größter Lieferant ist Namibia, der wichtigste Absatzmarkt ist Deutschland, wo die Teufelskralle das verbreitetste Rheuma-Mittel und das dritthäufigste Naturheilmittel ist.
Dieser kommerzielle Erfolg der Teufelskralle geht jedoch völlig an den San vorbei, da ihnen das Knowhow und Geld fehlen, ihr Heilwissen durch Lizensen und Patente abzusichern und die Teufelskralle selbst zu vermarkten. Außerdem droht durch die steigende Nachfrage in Europa eine Übernutzung der Bestände der Teufelskralle. Helfen soll ein Projekt zur nachhaltigen Nutzung, das Dave Cole (Centre for Research Information Action for Development in Africa (CRIAA, Windhoek) initiiert hat. Im Projekt lernen die San, auch die Nebenwurzeln der Teufelskralle zu ernten, ohne die Pflanze zu zerstören. Außerdem erhalten sie einen fairen Preis für ihre Produkte.
Das Projekt wird jedoch gefährdet durch das deutsche Naturheilmittel-Unternehmen Salus-Haus, das nicht länger abhängig sein will vom Import aus Namibia. Es hat Dieter von Willert (Biologieprofessor, Uni Münster) beauftragt, den kommerziellen Anbau der bisherigen Wildpflanze "Gamagu" (San-Bezeichnung der Teufelskralle) zu entwickeln. Die gesammelten Teufelskrallen der San wären dann überflüssig. "Das wäre die vollständige Enteignung der Rechte der ursprünglichen Eigentümer traditionellen Wissens über die Teufelskralle", resümiiert Dave Cole.

Ausführliche, gut bebilderte Informationen im folgenden Bericht:
Biopiraten in der Kalahari? Wie indigene Völker um ihre Rechte kämpfen - Die Erfahrung der San im südlichen Afrika.
[pdf, 1,7 MB, 24 S., eed.de,  Nov.2004]
  
Informationen zur Pflanze "Teufelskralle" :
Medicin worldwide   Heilpflanzensuchmaschine  Umweltfibel  Teufelskralle.info   
 
zum SeitenanfangBedrohung Indigener Völker durch den Klimawandel  
 
Indigene Völker
der Arktis

Das Klimaprogramm des Arktischen Rates "Arctic Climate Impact Assessment" (ACIA) legte im November 2004 den bislang umfassendsten Bericht zum Klimawandel in der Arktis vor. Danach werden die Temperaturen in der Polregion zwei bis drei Mal so stark ansteigen wie in anderen Teilen der Welt. Wahrscheinlich können sich die Lebewesen diesem rasanten Klimawandel nicht schnell genug anpassen. Insbesondere die Nahrungskette wird an vielen Stellen gestört oder gänzlich zerstört werden. Damit schwindet auch Ernährungsbasis für die Indigenen Völker der Arktis (u.a. die Inuit).  mehr.. [WWF, 8.11.04]
Weiterer Presseartikel hierzu:
Die Arktis schmilzt. Der Klimawandel lässt Kulturen untergehen und macht neue Rohstofflager zugänglich  [DIE ZEIT, 47/2004]
  


Klimabündnis
 www.klimabuendnis.org

Klimabündnis der europäischen Städte mit den Indigenen Völkern des Regenwaldes 
Zahlreiche europäische Kommunen haben sich zum Klimabündnis zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Indigenen Völker zu schützen und zu fördern. Dies sollen vor allem durch Klimaschutz-Maßnahmen geschehen, denn der Klimawandel und seine Folgen wird als Hauptbedrohung für die Indigenen Völker eingeschätzt. Im Vordergrund aller Aktivitäten steht die Reduktion von Treibhausgasen, insbesondere von CO2, durch Energieeinsparungen in den Kommunen.
Zunehmend wichtig wird aber auch eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte öffentliche Beschaffung, z.B. Holzprodukte mit dem FSC-Siegel oder Büroartikel aus Recycling-Papier.   
Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 sind auch viele Schulen mit Agenda 21 Projekten eingebunden.

Homepage weltweit:  www.klimabuendnis.org
Homepage deutsch:   www.klimabuendnis.org/kbhome/aktuell/klima.htm
Indigene Völker:    www.klimabuendnis.org/kbhome/indigen/klima.htm
Mitglieder/Partner:    www.klimabuendnis.org/kbhome/buendnis/53partn.htm
Projekt des Monats:  www.klimabuendnis.org/kbhome/buendnis/556.htm
22.September: autofreier Aktionstag: "In die Stadt - ohne mein Auto":
                                 www.klimabuendnis.org/kbhome/kommune/231.htm
 
 
zum Seitenanfanginterne Links
  
Presse-Informationen: Die Presseinformationen (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:

Jahrgang:   2003  2004  2005  2006 
  
Agenda 21 Themen: Klima    Eine Welt   Bevölkerung   Globale Agenda 21
   
zum Seitenanfangexterne Links / weiterführende Informationen
   
Lexikon

Wikipedia: Indigene Völker
Systematische, gutstrukturierte ergiebige Darstellung Indigener Völker mit zahlreichen internen und externen Links
Lexikon: Indigene Völker  [Wikipedia]
Lexikon: Arbeitsgruppe über Indigene Bevölkerungen (WGIP) [Wikipedia]

Achtung: Wikipedia ist eine "freie" Enzyklopädie: keine Gewähr für Korrektheit
  
geoscience-online.de Geoscience-Online:
Umfangreiche Site zu Indigenen Völkern
Was sind indigene Völker? Geschichte, Lebensraum und Vorstellungen
www.g-o.de/index.php?cmd=focus_detail2&f_id=132&rang=4
Gesellschaft für bedrohte Völker
Gesellschaft für bedrohte Völker:   www.gfbv.de
Sammlung von offiziellen Berichten und Dokumenten:
http://www.gfbv.de/voelker/indigene/inhalt.htm
Zur ILO-Konvention 169:
http://www.gfbv.it/3dossier/diritto/ilo169-pd.html
  
weitere Links Auswärtiges Amt (Außenministerium der Bundesregierung)
Infoseite zu Indigenen Völkern

UN-Cyberschoolbus: Info-Seite zu Indigenen Völkern (engl.)
http://www.un.org/cyberschoolbus/indigenous/index.asp   

Internationaler Tag der Indigenen Völker:
http://www.hanisauland.de/kalender/200408/tagderindigenenvoelker
  
Entwicklungspoltik- Online: Internet-Recherche zu Indigenen Völkern:
http://www.epo.de/serie/indigene.html   

Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ): Info-Site:
http://www2.gtz.de/indigenas/

Informationsportal Regenwaldschutz.de: Info-Site zu Indigenen Völkern
http://www.regenwaldschutz.de/indigene.shtml

Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheit: www.eda.admin.ch
Fokus zu Indigenen Völkern:
http://www.eda.admin.ch/eda/g/home/foreign/humsec/Public/foinpl.html
Infoblatt: Focus 6: Indigene Völker [pdf, 45 KB, 1.S.]
   

Stand: 09.08.06/zgh Themen: Eine Welt   Bevölkerung  
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