Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt Suche Themen
Register Datenbank Fächer
Medien Links Daten Nachrichten
Projekte Dokumente Presseartikel
Schule und Agenda 21
Lokale A21 Globale A21
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

   
Treibhausgase
Hintergrund     Aktuelles / Archiv     Daten/ Statistiken/ Infografiken   Dokumente   Unterricht 

Hintergrund:
   Überblick  Treibhausgasemissionen   globaler Treibhausgas-Haushalt 
Kyoto-Protokoll   Emissions-Berechnung   Emissionshandel  
Infografik "Klimagase - Motoren des Treibhauseffekts" Großansicht/ Bezug  
Datentabelle
Überblick: Klimagase - die Motoren des Treibhauseffektes
Mit Klimagas oder Treibhausgas werden die Gase bezeichnet, die wesentlich zum anthropogenen (menschgemachten) Treibhauseffekt beitragen:
Kohlendioxid
(CO2), Methan (CH4), Lachgas (Distickstoffoxyd N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FSKW), Schwefelhexafluorid (SF6).
Die Globus-Grafik gibt für jedes Klimagas wichtige Daten/ Messwerte an:
Verweildauer, Konzentration und ihre Zunahme in der Atmosphäre; Treibhauswirksamkeit.
Der Anteil des jeweiligen Treibhausgases am gesamten anthropogenen Treibhauseffekt stellt die dpa-Grafik 4880 dar:  
       CO2 64 %, CH4 20%, FCKW 10 %, N2O 6 %.
  
Treibhausgase 2006
Großansicht/ Daten
Treibhausgas-Emissionen:
Angaben in Milliarden Tonnen (Gt) CO2-Äquivalent (Datenstand: 2006)
Weltweit sind die Emissionen der 6 Treibhausgase des Kyoto-Protokolls von 5,4 in 1900 auf 42,8 in 2006 angestiegen.
Im Jahr 2006 verteilten sich die weltweiten Treibhausgas-Emissionen wie folgt auf Länder/Regionen: USA 7,1; China 6,8; EU 5,2 ; Rest 23,8.
Pro-Kopf-Treibhausgas-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent:
USA 23,5; Kanada 22,5; Russland 15,3; Südafrika 10,6; EU 10,5; Japan 10,5; Brasilien 8,1; Mexiko 5,3; China 5,2; Indonesien 3,9; Weltdurchschnitt 6,5.

Die USA waren daher 2006 sowohl pro Kopf als auch pro Land Klimasünder Nr. 1.
(Daten zitiert nach: SZ 09.12.08, dortige Datenquelle: Öko-Institut)
CO2-Emissionen 2007
Großansicht / Daten
Nach Daten für 2007 hat China die USA bei den CO2-Emissionen pro Land überholt, ob dies auch für alle 6 Treibhausgase zutrifft, kann noch nicht beurteilt werden, da diese Daten für 2007 und Folgejahre noch nicht für alle Länder vorliegen. Die Pro-Kopf-Emissionen Chinas und weiterer Schwellenländer wie Indien, und Brasilien liegen aber weit unter denen der Industrieländer, bei denen die USA seit Jahrzehnten mit über 20 Tonnen an der Spitze liegt (abgesehen von kleinen Ländern wie z.B. Luxemburg mit ca. ).
Klimaexperten schätzen, dass bei einer Weltbevölkerung von ca. 6,7 Mrd. im Jahr 2007 der Pro-Kopf-Ausstoss im weltweiten Durchschnitt maximal 3 Tonnen CO2-Äquivalent betragen darf, wenn die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden soll. Da die Weltbevölkerung voraussichtlich auf mindestens 9 Mrd. Menschen bis 2050 steigt, muss der Pro-Kopf-Ausstoß immer weiter sinken. Mit 6,5 Tonnen war der Weltdurchschnitt schon 2006 mehr als doppelt so hoch wie gerade noch klimaverträglich.

=> Daten / Statisiken: Aktuelles / Archiv
    strukturierte Datensammlung
   


Großansicht / Daten


Kipp-Punke
Kipp-Punkte im Klimasystem: Germanwatch
Großansicht/ Daten

Globaler Treibhausgas-Haushalt:
Insgesamt ist der globale Treibhausgas-Haushalt ein hoch komplexes System, das noch nicht in allen Details und noch weniger in seiner Dynamik bei sich verändernden Parametern erforscht ist. Klar ist jedoch, dass der Anstieg der Triebhausgas-Konzentrationen in der Atomosphäre ein sich selbst verstärkender und daher besonders gefährlicher Prozess ist: Die erhöhte Treibhausgas-Konzentration verstärkt den Treibhauseffekt, wodurch die globale Erwärmung zunimmt. Dies führt zum verstärkten Schmelzen von Gletschern, Eis und Schnee, was die Albedo der Erde verringert, wodurch mehr Sonnenstrahlung in Erderwärmung umgesetzt wird. Zusätzlich werden aus auftauenden Permafrostböden und austrockenden Mooren gewaltige Mengen an Treibhausgasen freigesetzt, die wiederum den Treibhauseffekt und in der Folge die Erderwärmung verstärken. Außerdem deuten neue Daten darauf hin, dass die Fähigkeit bisheriger CO2-Senken (Meere, Böden, Wälder und sonstige Biomasse), CO2 zu speichern, durch die Erwärmung nachlässt, wodurch mehr Treibhausgase in der Atmosphäre verbleiben. Dieser Teufelskreis ist bereits so stark entfacht worden, dass dringender Handlungsbedarf besteht, wenn die 2 °C-Schwelle nicht überschritten werden soll. Andernfalls drohen Kipp-Punkte im Klimasystem ausgelöst zu werden mit katastrophalen Folgen.
   
CO2-Budgets
2°C-Leitplanke: WBGU-Grafik
Großansicht/ Daten
11.11.09   (143)
WBGU: Nationale CO2-Budgets zur Einhaltung der 2°C-Schwelle
Soll die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden, dürfen nach Berechnungen des WBGU weltweit kumuliert von 2010 bis 2050 nur noch 750 Mrd. Tonnen (Gt) CO2 (Globalbudget) emittiert werden.Wird die Weltbevölkerung im Jahr 2010 von ca. 6,9 Mrd.(G) Menschen als Referenzgröße gewählt, ergeben sich jährlich pro Kopf rund 750Gt / 6,9G /40 = 2,72 t. Für Deutschland mit einer Bevölkerung von 82,2 Mio (M) ergibt sich ein nationales Budget von ca. 750 Gt/ 6,9G. * 82,2 M = 8,93 Gt. Bleibt der aktuelle Jahresausstoß (2008: 0,91 Gt) konstant, wäre das Nationalbudget bereits nach 10 Jahren ausgeschöpft (Reichweite R=10). In der Tabelle werden die entsprechenden Daten für die USA (R=6), China (R=24), Indien (R=88) und Burkina Faso (R=2892) zusammengestellt.
Die extrem kurzen Reichweiten bei den Industriestaaten und China zeigen, dass diese Staaten ihren CO2-Ausstoß sehr schnell und drastisch reduzieren müssen. In einer Übergangszeit könnten die sog. flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls (Emissionshandel, CDM-Projekte, Joint Implementation) den Industriestaaten ermöglichen, einen Teil ihrer CO2-Einsparung z.B. in Indien und China zu realisieren und dadurch ein wenig Zeit zu gewinnen. Ohne Emissionshandel müssten die Industrieländer ihren CO2-Ausstoß pro Kopf  im Durchschnitt bereits 2025 auf Null bringen, mit Emissionshandel müsste er bis 2050 auf etwa 1 Tonne reduziert werden.
  
Die Tabelle ist eingebettet in das Factsheet 3/2009  [pdf, 372 KB, WBGU]

| Treibhausgase | Klimawandel | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll | Emissionshandel | CDM |
CO2-Emissionspfade
WBGU-Sondergutachten 2009: Budgetansatz
01.09.09   (104)
WBGU: Pro-Kopf-CO2-Emissionspfade 2010 bis 2050
In seinem Sondergutachten 2009 leitet der WBGU aus dem 2 °C-Ziel ein globales CO2-Budget von 750 Mrd. Tonnen CO2 bis 2050 ab und entwickelt dazu Szenarien, wie der weltweite CO2-Ausstoß entsprechend gesenkt werden kann, wobei drei Ländergruppen anhand ihres CO2-Ausstoßes pro Kopf unterschieden werden:
Gruppe 1 (vor allem Industrieländer) : > 5,4 t ; Gruppe 2  (vor allem Schwellenländer ): 2,7 - 5,4 t;  Gruppe 3  (vor allem Entwicklungsländer): < 2,7 t.
Die Pro-Kopf-Emissions-Pfade werden a) ohne  und b) mit Emissionshandel berechnet, so dass sich insgesamt 6 Kurven ergeben. Bis 2020 muss z.B. die Gruppe 1 ihren CO2-Ausstoß von derzeit etwa 12 t auf rund a)  4 t   bzw. b)  8 t  senken, wobei im Falle b) davon ausgegangen wird, dass die Gruppe 1 ihr Budget durch den Emissionshandel um 75 % erhöhen kann. Bis 2050 muss der CO2-Ausstoß gesenkt werden auf a) 0 t ;  b) 1 t. Deutschland (wie auch viele andere Industrieländer) muss seine CO2-Emissionen bis 2020 halbieren, wobei mindestens 35 % Reduktion im eigenen Land und der Rest in Kooperation mit Entwicklungsländern (Emissionshandel, CDM) zu leisten ist.
 
Die Grafik findet sich auf Seite 32 in: Sondergutachten 2009 [2,5 MB]

| Treibhausgase | 2 °C - Schwelle | Emissionshandel | CDM | Kyoto-Protokoll |
Kyoto-Protokoll: dpa-Infografik Kyoto-Protokoll:
Um die Klimaerwärmung durch den Treibhauseffekt  abzubremsen, wurde 1997 das Kyoto-Protokoll beschlossen mit dem Ziel,
die weltweiten Treibhausgas-Emissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 (1. Verpflichtungsphase des Kyoto-Protokolls) um 5,2 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Beim Weltklimagipfel 1997 in Kyoto haben die Vertreter vieler Staaten das Klimaschutzabkommen zwar schnell unterzeichnet, es trat jedoch erst 2005 völkerrechtlich verbindlich in Kraft, vor allem weil die US-Regierung unter George W.Bush das Kyoto-Protokoll ablehnte und deshalb die Ratifizierung nicht weiter verfolgte.
Über Hintergründe und Details sowie zu den Fragen, ob die Kyoto-Ziele in der laufenden 1. Verpflichtungspahse (2008 - 2012) erreicht werden und wie es nach 2012 weitergeht, informiert ausführlich die Extraseite: Kyoto-Protokoll

  
Klimagase: Globus-Grafik 6849
Großansicht/ Daten
Die 6 Treibhausgase des Kyoto-Protokolls
Das Kyoto-Protokoll sieht 6 verschiedene Treibhausgase bzw. Treibhausgasgruppen vor, deren Ausstoß insgesamt im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 (1. Verpflichtungsphase des Kyoto-Protokolls) um 5,2 % im Vergleich zu 1990 reduziert werden sollen.
  1. Kohlendioxid (CO2): z.B. aus Verbrennung von Kohle, Gas, Erdöl, Holz  
  2. Methan (CH4): z.B. aus: Viehzucht, Reisanbau, Deponien
  3. Lachgas (Distickstoffoxyd N2O): Stickstoffdüngung, Deponien
  4. Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC): Aluminium-Produktion
  5. Halogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFC): Kühlmittel, chem.Industrie
  6. Schwefelhexafluorid (SF6): durch Hochspannungsleitungen
      

  Um die Treibhauswirksamkeit (Global Warming Potential GWP) durch eine einzige Zahl bewerten zu können, wird die Treibhauswirkung der Treibhausgase mit der von CO2 verglichen (GWP von CO2 = 1) und mit "CO2-Äquivalent" bezeichnet.  
Kohlendioxyd CO2
1
Methan CH4
21
Lachgas N2O
310
CHF3 u.a
11300
CF4 u.a.
6500
SF6
23900
aus: Globus 7215    

Berechung der Treibhausgas-Emissionen:
 
Die CO2-Emissionen ergeben sich zum weitaus größten Teil aus der Verbrennung fossiler Energien, für die es hinreichend verlässliche Statistiken gibt. Dieser Teil der CO2-Emissionen wird in Statistiken mit "energiebedingte CO2-Emissionen" bezeichnet.
Weitere CO2-Quellen, z.B. Verbrennen von Holz (Brandrodung, Waldbrände, private Kamine), beim Abfackeln von Gasen oder Brennen unterirdischer Kohleflöze können zwar beträchtlich sein, allerdings nur grob geschätzt werden; sie tauchen daher in den Statistiken oft nicht auf, obwohl ihr Anteil am Gesamtausstoß z.T. nennenswerte Anteile umfasst.
Die restlichen Treibhausgase sind noch schwerer zu bilanzieren, da sie in vielfältigen komplexen Prozessen entstehen, deren Stoffströme und Emissionen allenfalls grob geschätzt werden können. Entsprechend rar sind aktuelle Statistiken.

Auch die indirekten Emissionen durch veränderte Landnutzung (z.B. Waldrodung, Trockenlegung von Mooren, Verwüstung) nehmen laufend zu und erreichen Anteile im zweistelligen Prozentbereich, sind aber schwierig im Hinblick auf die unterm Strich resultierende Klimaerwärmung zu bilanzieren:
werden z.B. auf gerodeten Regenwaldflächen Sojaplantagen eingerichtet, fällt der Wald als CO2-Senke aus, was die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre und damit die Klimaerwärmung über den Treibhauseffekt verstärkt. Die Sojaplantagen haben jedoch eine etwas höhere Albedo als der ursprüngliche dunkelgrüne Regenwald, d.h. mehr Sonnenenergie wird zurück ins Weltall reflektiert, was die Klimaerwärmung bremst. Dieser Effekt wird noch verstärkt, weil die Sojaflächen z.T. erodieren und verwüsten, wodurch dann noch hellere Landflächen mit einer höheren Albedo entstehen. Diese beiden gegensätzlichen Effekte (Schwächung von CO2-Senken vs. Albedo-Erhöhung) zu bilanzieren, ist jedoch sehr komplex und halbwegs validierte globale Daten liegen bisher nicht vor. Erste Ergebnisse deuten jedoch an, dass Waldrodung in meist schneebedeckten Regionen (Nord-Skandinavien, Sibirien) die Klimaerwärmung bremst, während es beim Regenwald in Äquatornähe umgekehrt ist.
Während die Landnutzung (LULUCF = Land-Use, Land-Use-Change and Forestry) in manchen Statistiken z.B. des UNFCCC erfasst wird (s. "National greenhouse gas inventory data"), bleibt die Albedo- Änderung i.d.R. bisher unberücksichtigt, obwohl sie erhebliche Effekte haben kann, wie Berechnungen des US-Wissenschaftlers Haschem Akbari zeigen: Würden Dächer und Straßenbeläge in den weltweit hundert größten Städten weiß gefärbt, stiege die Albedo der Erde um 0,03 %, was einen Erwärmungseffekt von 44 Gt CO2 ( = weltweite Emissionen in rund 18 Monaten) kompensieren würde.
  

Infografik: Info; Großansicht [FR]

Emissionshandel,  Nationaler Allokationsplan:
Das Kyoto-Protokoll umfasst Maßnahmen, mit denen Staaten ihre Treibhausgas-Emissionen reduzieren können, darunter der Handel mit Emissionsrechten
, der ab 2005 in der EU eingeführt wurde. Nach Vorgaben der EU muss jeder Staat einen sog. Nationalen Allokationsplan erstellen, also eine Liste energieintensiver Unternehmen vorlegen und deren CO2-Emissionen schätzen, woraus eine Obergrenze für die CO2-Emissionen insgesamt wie auch für jedes am Emissionshandel beteiligte Unternehmen festgelegt wird. Damit der Handel mit den Emissionsrechten in Gang kommt, müssen die zugeteilten Emissionsrechte kleiner sein als der Bedarf. Diese Verknappung motiviert dann die CO2-Emittenten, den Bedarf an Emissionsrechten durch  CO2-reduzierende Maßnahmen zu verringern und ggf. überschüssige Kontigente an jene Unternehmen zu verkaufen, die einen Bedarf an zusätzlichen Emissionsrechten haben.

Globus Infografik: Emissionshandel Am 17.12.03 beschloss das Bundeskabinett die rechtlichen Grundlagen und die Vorgaben für den Emissionshandel. Der Nationale Allokationsplan (NAP) regelt die Verteilung der Emissionsrechte auf die rund 1800  CO2-intensivsten Anlagen in Deutschland. Der Plan wird durch das Umweltministerium erarbeitet und dann vom Bundeskabinett beraten und ggf. nach Änderungen beschlossen. Die EU-Kommission prüft dann, ob der NAP den EU-Kriterien genügt, insbesondere, ob der NAP die verlangte CO2-Reduktion umsetzt, ggf..muss der NAP nachgearbeitet werden.
  • NAP I für die 1. Emissionshandelsphase 2005 - 2007:
    Höchstgrenze von 1497 Millionen Tonnen (Mt) CO2,
    also 499 Mt im Durchschnitt der 3 Jahre,
    beschlossen vom Bundeskabinett am 31.03.04
  • NAP II für die 2. Emissionshandelsphase 2008 - 2012:
    Höchstgrenze von 2410 Millionen Tonnen (Mt) CO2,
    also 482 Mt im Durchschnitt der 5 Jahre,
    beschlossen vom Bundeskabinett am 28.06.04
     

  
zum Seitenanfang Aktuelles / Archiv
Presse-/ Online-Medien
Datenbank
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "Treibhausgase":
Jahrgang:  2004  2005  2006  2007  2008  2009  2010 
   
Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Presse-Archiv.  
  
Radio- und Fernseh-
Sendungen
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
Jahrgang:  2009  2010 

  
Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten 3 Datensätze)
Treibhausgase-D-2009
Treibhausgas-Emissionen Deutschland 2009 / Infografik Globus 3415 vom 18.03.2010
18.03.10   (234)
dpa-Globus: Klimafreundlich durch die Krise
Infolge der Wirtschaftskrise sind die Treibhausgas-Emissionen Deutschlands im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 % auf 878 Mt CO2-Äquivalent gesunken, 28,7 % weniger als 1232 Mt im Jahr 1990, dem Referenzjahr des Kyoto-Protokolls. Ziel der Bundesregierung ist laut IEKP, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 zu senken, also auf 739 Mt.
Die Infografik schlüsselt die Emissionen (Mt) wie auch die Veränderungsquote zu 2008 (in %) nach Wirtschaftsektoren auf: Energiewirtschaft 333 Mt |-6,9 %; Verkehr 153|-0,4; Haushalte 107|+1,0; Industrieprozesse 90|-14,5; verarbeitendes Gewerbe 67|-30,3; Landwirtschaft 56|-15,1; GHD (Gewerbe, Handel, Dienstleistungen) 46|-0,4; Abfallwirtschaft 10|-5,8.

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung |
Treibhausgase-D-1990-2008
Treibhausgas-Emissionen 1990 und 2008 / Infografik Globus 3347 vom 12.02.2010
Großansicht: Galerie
12.02.10   (188)
dpa-Globus: Klimaschutz in Deutschland: Treibhausgas-Emissionen 1990 und 2008
Laut IEKP will Deutschland seine Treibhausgas (THG)-Emissionen bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 senken. Damals betrug der THG-Ausstoß 1232 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent, bis 2008 konnte er um 22,2 % auf 959 Mt gesenkt werden. Aufgeschlüsselt nach Sektoren ergeben sich folgende THG-Vergleichswerte für 1990|2008 (Angabe in Mt  CO2-Äquivalent):
Energiewirtschaft 438|372; Vekehr 173|156; Privathaushalt 129|104; Industrieprozesse 87|81; produzierendes Gewerbe 133|77; Gewerbe, Handel, Dienstleistungen 76|43, weitere (aus allen Bereichen) 195|126.
 
=> Großansicht: Bezug     Großansicht in der Galerie

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung |
Top10-CO2-Länder
Treibhausgase, Top10 Länder; Anteile an Treibhausgasen, BIP, Weltbevölkerung / Infografik Globus 3288 vom 15.01.2010
15.01.10   (166)
dpa-Globus: Die Top-10 der Klima-Sünder
Die 10 Länder mit dem größten CO2-Ausstoß verursachen zusammen knapp 2/3 von aktuell weltweit ca. 29,3 Mrd.Tonnen CO2 pro Jahr, wobei es allerdings große Ungleichgewichte zwischen den bevölkerungsarmen Industrieländern und den beiden bevölkerungsreichsten Ländern China und Indien bei den Anteilen am CO2-Ausstoß, am BIP und an der Weltbevölkerung bestehen (Angaben in %):
(1) China 21,0|16,5|20,1;   (2) USA 19,9|18,7|4,6;   (3) Russland 5,5|2,6|2,1;   (4) Indien 4,6|6,6|17,0;   (5) Japan 4,3|5,9|1,9;   (6) Deutschland 2,8|3,8|1,2   (7) Kanada 2,0|1,7|0,5;    (8) Großbritannien 1,8|3,0|0,9;    (9) Südkorea 1,7|1,70,7;   (10)  Iran 1,6|0,9|1,1.
 
  => Großansicht: Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | BIP | UGR | NWI |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2006  2007  2008  2009  2010 

  
zum Seitenanfang weitere Daten / Statistiken / Infografen
Daten-Extraseite Vielfältige weitere Informationen bietet die umfangreiche strukturierte Sammlung:
   => Treibhausgase: Daten/ Statistiken/ Infografiken

 
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten 3 Datensätze)
Klimapolitik
Klimapolitik nach Kopenhagen. Auf drei Ebenen zum Erfolg:  Grafik Großansicht
29.04.10   (77)
WBGU: Klimapolitik nach Kopenhagen. Auf drei Ebenen zum Erfolg
Damit eine Erhöhung der globalen Mitteltemperatur um mehr als 2°C verhindert werden kann, müssen laut WBGU innerhalb weniger Jahre in der internationalen Klimadiplomatie entscheidende Weichen in Richtung Energie- und Klimawende gestellt werden. In seinem neuen Politikpapier empfiehlt der WBGU, dass sich Deutschland hierzu auf drei Ebenen besonders engagiert:
1) Europäische Glaubwürdigkeit durch gutes Beispiel stärken: Die EU soll bis 2020 das "30-20-20-Programm" umsetzen: 30 % weniger Treibhausgase, 20 % Anteil Erneuerbarer Energien, 20 % mehr Energieeffizienz.
2) Subglobale klimapolitische Allianzen schmieden: die EU soll Klimaallianzen jenseits der sich gegenseitig blockierenden USA und China schmieden, z.B. mit Indien, Brasilien, Ägypten und Japan.
3) Multilaterale Klimapolitik wiederbeleben: Die EU soll eine Kyoto-II-Verpflichtung akzeptieren, auch wenn noch kein rechtsverbindliches Kyoto-II-Abkommen beschlossen wird.
  
Weitere Infos: Presseerklärung   Download: Politikpapier Nr.6 (29.4.10, pdf, 1,7MB)

| Klimaerwärmung | Treibhausgase | Energieeffizienz | Erneuerbare Energien | Energiewende | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle |
Daten-Umwelt-2009
UBA: Daten zur Umwelt
Dezember 09   (68)
UBA-Datensammlung: Daten zur Umwelt, Ausgabe 2009
Das Umweltbundesamt (UBA) berichtet regelmäßig über die Entwicklung des Umweltzustandes in Deutschland und trägt damit zur Berichtspflicht der Bundesregierung über den Umweltzustand in Deutschland bei. Die Datensammlung auf CD-ROM umfasst alle Gebiete des Umweltschutzes, von der Luftreinhaltung über die Gewässerqualität bis hin zu Abfallwirtschaft und zum Ressourcenschutz sowie Lektüretipps und Links. Sie bildet die Website "Daten zur Umwelt" ab, die laufend aktualisiert wird.
   
UBA: Broschüre, CD-ROM, Faltblatt, Printfassung / Bestellung, Download

| Energie/ Ressourcen | Gesundheit | Boden | Müll/Recycling | Treibhausgase | Erneuerbare Energien | Ökostrom | Primärenergie | Mobilität/Verkehr | Bio-Vielfalt | Wasser | Ökolandbau | Natur & Umwelt |
Kopenhagen-Diagnose
Klimabericht: Kopenhagen-Diagnose
24.11.09   (65)
PIK et.al.: The Copenhagen Diagnosis: Updating the World on the Latest Climate Science
Als Warnung an den Weltklimagipfel vom 7.-18.12.2009 in Kopenhagen haben 26 führende Klimawissenschaftler* den aktuellen Stand und die jüngsten Daten der Klimaforschung im neuen Klimareport "Kopenhagen-Diagnose" zusammengestellt. Laut Report geht die globale Erwärmung nahezu ungebremst weiter und daher werden einige Folgen der Klimaerwärmung schneller und intenstiver ausfallen als bisher angenommen. Das Eis der Polkappen und in den Gletschern auf Grönland und in den Gebirgen schmilzt schneller als vorausgesagt, daher steigt der Meeresspiegel stärker als in den Szenarien aus dem letzten Weltklimabericht des IPCC (2007): dort waren etwa 50 cm bis zum Jahr 2100 veranschlagt worden, nach den neuen Daten werden es etwa 100 bis maximal 200 cm sein, mit einem weiteren Anstieg um mehrere Meter in den folgenden Jahrhunderten. Die Gefahr, dass Kipp-Punkte im Klimasystem ausgelöst werden, ist weiter gewachsen. Soll die Klimaerwärmung unterhalb der 2 °C-Schwelle bleiben, müssen die globalen Treibhausgas-Emissionen spätestens 2015 bis 2020 ihren Gipfel überschreiten und danach schnell fallen bis auf nahe Null noch in diesem Jahrhundert. Bereits bis 2050 muss der CO2-Ausstoß pro Kopf im weltweiten Durchschnitt auf weit unter 1 Tonne CO2 reduziert werden.
* Die meisten Wissenschaftler waren Autoren des IPPC-Klimaberichts 2007
  
Kurzdarstellung: die zentralen Fakten im Überblick [deutsch, pdf, 137 KB]
Website zum Report:  Übersicht/ Zusammenfassung Downloads  (engl.)
Download-Report (engl): hohe (23,3 MB)  niedrige (3,3 MB) Auflösung
Daten/ Statistiken im Report: Download (4,4 MB)

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimawandel | Klimawandelfolgen | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2006  2007  2008  2009  2010 

    
 
Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten 2 Datensätze)
Magazin
lebensmittelpunkt:  Grafik Großansicht
Lebensmittel
Juni 10   (43)
i.m.a.: Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt"

Heft Nr. 3 von „lebens.mittel.punkt“ fokosiert auf die Themen „Wie wachsen Erdbeeren?“, „Expedition in den Kuhstall – So leben Kühe heute“, „Landwirtschaft und Klimaschutz: die Treibhausgase im Blick “ sowie „Bienen – Kleine Insekten mit großem Nutzen“, jeweils mit Sachinformationen und Arbeitsblättern. Hilfreich für die Unterrichtsgestaltung sind außerdem Tipps und Ideen zum jeweiligem Themenfeld (u.a. Aktionen und Ausflugsziele, Spiele, Rezepte und Bauanleitungen) sowie das Lexikon "Wiki-Agrar" und Linksammlungen.  
 
Lehrermagazin  "lebens.mittel.punkt":   Download [pdf, 2,67 MB]

| Nahrung | Bio-Vielfalt | Klimaerwärmung | Treibhausgase | Treibhauseffekt |
Unterrichtspaket
Nachwachsende Rohstoffe:  Grafik Großansicht
NAWARO
28.05.10   (42)
FNR: Nachwachsende Rohstoffe

Das Unterrichtspaktet der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) thematisiert in vier Modulen folgende Schwerpunkte der nachwachsenden Rohstoffe (NAWARO): Stoffliche Verwertung (Einsatz in der chemischen Industrie); energetische Nutzung (regenerative Energie aus Biomasse); Klimawandel, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung. Eine NAWARO-Werkstatt mit Experimenten und Erkundungen rundet das jeweilige Modul ab.
Die Materialien eignen sich für den fächerübergreifenden Unterricht in den Jahrgängen 5 bis 12 und umfassen Themen aus den Fächern Geographie, Physik, Chemie, Biologie, Deutsch, Wirtschaft / Recht und Sozialkunde / Politik. Das Paket wird ab September 2010 ausgeliefert und kann ab sofort bestellt werden.
  
Unterrichtspaket:   Infos, Bestellung      Flyer:  Download [pdf, 3,1 MB]

| NaWaRo | Biomasse |  | Rohstoffe/Ressourcen | Klimaerwärmung | Treibhausgase | Nachhaltigkeit |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2006  2007  2008  2009  2010 

   
zum Seitenanfanginterne Links
Lexikon Erneuerbare Energien  fossile Energien  Klimawandel  Treibhauseffekt  
Spezials: Kyoto-Protokoll    Hochwasser und Klimaerwärmung   
Daten/ Statistiken/ Infografiken zu Treibhausgasen
Ober-Themen Klima   Energie
   
zum Seitenanfangexterne Links / weiterführende Informationen
    
Linksammlungen   Klimawandel    Klima allgemein  
    

Stand: 12.02.10/zgh Themen Klima  > Kyoto-Protokoll  
zur Themenübersicht zum Oberthema zum Seitenanfang

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Register Themen
Datenbank Fächer
Medien Links Daten Nachrichten
Projekte Dokumente Presseartikel
Schule und Agenda 21
Lokale A21 Globale A21
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2010  Agenda 21 Treffpunkt