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Erdöl
Daten/ Statistiken/ Infografiken
Hintergrund
     
zentrale Daten im Überblick

  
BGR-Infografik: Erdgas: Reserven, Ressourcen
Großansicht [BGR]
Reserven, Ressourcen weltweit:

Erdöl-Vorkommen zählen zu den "Reserven", falls sie geologisch sicher bestätigt sind (z.B. durch Bohrung) und mit heutiger Technik rentabel gefördert werden können, andernfalls werden Erdöl-Vorkommen "Ressourcen" genannt.
Aus "Ressourcen" können "Reserven" werden, wenn z.B. durch verbesserte Fördertechnik oder durch Anstieg des Ölpreises Erdöl-Vorkommen, deren Förderung bisher nicht rentabel war, förderwürdig werden.
Es werden konventionelle und nicht-konventionelle (Ölsand/ Schwerstöl, Ölschiefer) Reserven bzw. Ressoucen unterschieden. Während nicht-konventionelles Eröl lange Jahre als nicht rentabel förderbar galt, hat sich die Bewertung seit einigen Jahren durch den hohen Ölpreis gewandelt. Die Ölsande in Kanada z.B. werden inzwischen in großem Maßstab abgebaut [7] .
=>  weitere Informationen / Hintergrund
   
Erdöl-Daten
weltweit
a)
b)
c)
d)
e)
f)
g)
h)
Ress-k
Ress-n
Rese-k
Rese-n
Förder
Verbr
stat
dyn
Jahre
Jahre
2008
90,546
309,0
159,865
52,0
3,894
3,910
40,9
30,2
Datenquelle: BGR [1]
a) Ress-k = Ressourcen konventionell
b) Ress-n = Ressourcen nicht-konventionell
c) Rese-k = Reserven konventionell
d) Rese-n = Reserven nicht-konventionelle
e) Förder  = Förderung
f) Verbr    = Verbrauch
g) stat  =  statische Reichweite s (Erläuterung im folgenden)
h) dyn  =  dynamische Reichweite d bei  Wachstumsrate  p = 2 %
    Formel:  d = ln(1 + s • p) / ln(1+ p) = ln (1+ 40,9 • 0,02) / ln(1,02) = 30,2
    s = statische Reichweite in Jahren; p = jährliche Wachstumsrate in %.
    Erläuterung und Herleitung der Formel für d im folgenden.
 
statische
Reichweite
Mit "statischer Reichweite" bezeichnet man die Anzahl der Jahre, die die konventionellen Reserven bei konstantem Verbrauch noch reichen,
also mit den Daten aus dem Jahr 2008:
stat = Reser-k / Verbrauch = 159,865 / 3,910 = 40,9 (Jahre) [2]
 
dynamische
Reichweite

Kurve der dynamischen Reichweite in Abhängigkeit von der Wachstumsrate p

Großansicht

Ist der Verbrauch nicht konstant, spricht man von "dynamischer Reichweite".
Da die Weltbevölkerung wächst und sich in einigen bevölkerungsreichen Schwellenländern (besonders China und Indien) die motorisierte Mobilität erst im Anfangsstadium befindet, ist mit einer steigenden Erdöl-Nachfrage zu rechnen.

Ein wichtiges Wachstums-Modell ist dabei "exponentielles Wachstum", also das Anwachsen um eine gleichbleibende jährliche Wachstumsrate p. Mit wachsendem p verkürzt sich natürlich die Reichweite, der Verkürzungsgrad (Abfall der Kurve) ist jedoch für kleine p stärker, wie die folgende Tabelle und die Grafik zeigen
(gerechnet mit den Daten aus dem Jahr 2007 [3] )
Hinweis:  Für p = 0 gilt:  dynamische Reichweite = statische Reichweit

Wachstumsrate p  %) 
0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
Reichweite (Jahre) 
42,0
38,2
35,2
32,8
30,8
29,1
27,6
26,3
25,1
  
Von 2002 bis 2007 stieg der weltweite Erdölverbrauch von 3.593 Mt auf 3.937
Mt, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,85 %. Würde diese Wachstumsrate fortgeschrieben, wären die gesamten heutigen Reserven nach rund 31 Jahren aufgebraucht [4].
    

Peak-Oil

ASPO-Grafik: Peak-Oil nach Campell
Großansicht [ASPO]

Die geringe Reichweite beim Erdöl wirft die Frage auf, wie lange die vermutlich wachsende ÖL-Nachfrage noch durch die Öl-Förderung gedeckt werden kann. Zwar werden immer noch neue Ölfelder entdeckt [5], aber ihr Potenzial ist meist geringer als der Schwund in den alten großen Ölfeldern, bei denen es immer aufwändiger wird, die verbleibenden Reste zu fördern. Die Frage, wann der weltweite Hochpunkt der Öl-Förderung (Peak-Oil) erreicht ist, wird seit Jahren unter Experten kontrovers diskutiert: Vertreter von Ölstaaten und großer Ölkonzerne (ExxonMobil, BP, Shell) sowie auch Institutionen wie IEA und BGR prognostizieren den Peak-Oil etwa 2020 bis 2030, unabhängige Experten von der ASPO und der Energy Watch Group (EWG) meinen dagegen, dass der Peak-Oil schon 2006 erreicht wurde und daher mit einer nachlassenden globalen Förderung und in der Folge mit einem stark steigenden Ölpreis zu rechnen ist, weil die Lücke zwischen Nachfrage und Angebot immer größer werden wird [6].
    
Erdöl-Daten zu Deutschland
 
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
%
Nr.
2009*
102,3
98,2
13341
34,7
1
2008
108,6
105,1
14062
34,6
1
* vorläufige Daten
(1) Mineralölverbrauch in Millionen Tonnen (Mt) Rohöl
(2) Import in Millionen Tonnen (Mt) Rohöl  (Quelle: BGR)
(3) Primärenergieverbrauch (PEV) in Petajoule (PJ)
(4) Anteil am PEV in %  (Quelle: AGEB
(5) Rang beim PEV
Quellen: (1), (2): BGR, BAFAAGEB   (3) - (5): AGEB
      
Öllieferländer
DE-2011
Deutschlands Öl-Lieferanten; 2011; Öllieferländer; Ölimporte  / Infografik Globus 4829 vom 08.03.2012
08.03.12   (399)
dpa-Globus: Deutschlands Öl-Lieferanten
Im Jahr 2011 importierte Deutschland 90,5 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl, 3 % weniger als 2010. Der Preis für die Ölimporte stieg dagegen um 12 Mrd. € auf 53,7 Mrd. €, da der Durchschnittspreis pro Tonne von 446 € auf 593 € stieg. Russland bleibt mit 39,0 % das mit weitem Abstand wichtigste Öllieferland, es folgen Großbritannien (14,0 %), Norwegen (8,2 %), Kasachstan (8,1%) und Nigeria 6,0%. Diese Top5-Länder stellen zusammen bereits 3/4 der gesamten Ölimporte, alle 16 in der Tabelle gelisteten Länder 95,3 %.

  Datentabelle     Großansicht: Bezug

| Erdöl | Energieabhängigkeit |
Ölimport-DE-2010
Öleinfuhren nach Deutschland 2010; Ölimporte; Öllieferländer; Russland; Großbritannien; Norwegen; Kasachstan; Libyen; Nigeria; / Infografik Globus 4099 vom 03.03.2011
03.03.11   (333)
dpa-Globus: Öleinfuhren nach Deutschland im Jahr 2010
Im Jahr 2010 wurden insgesamt 93,3 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl aus 27 Ölländern nach Deutschland importiert, 4,7 % weniger als 2009. Die Tabelle listet die Top15 Öllieferländer, auf die 96,2 % der Ölimporte entfallen. Russland mit einem Anteil von 36,3 % ist mit Abstand das wichtigste Öllierferland, auf Rang 2 folgt Großbritannien mit 14,0 %. Zusammen mit Norwegen (Rang3; 9,4 %) und Kasachstan (Rang 4; 8,7 %) liefern diese Top4-Länder bereits mehr als 2/3 (68,4 %) aller Importe. Auf Rang 5 befindet sich Libyen (7,8 %), dessen Öllieferungen infolge der Aufstände gegen die Gaddafi-Diktatur im Verlaufe von 2011 phasenweise weitestgehend versiegten. Auf die Top10-Länder entfielen bereits 91 % der Importe. Saudi-Arabien, das Öland mit der weltweit größten täglichen und jährlichen Ölproduktion sowie den größten Ölreserven, lag zwar mit einem Anteil von nur 0,8 % auf Rang 15. Dennoch ist seine indirekte Bedeutung groß: Es ist bisher noch willens und in der Lage, Lieferausfälle anderer Länder wie Libyen, durch Mehrproduktion auszugleichen und dadurch den Ölpreis-Anstieg abzubremsen. Andernfalls droht eine Ölpreis-Explosion, die eine neuerliche weltweite Rezession auslösen könnte, wie z.B. 1973.
 
Infografik:  Daten-Tabelle (xls)    Großansicht: Bezug   Großansicht: Galerie

| Erdöl | Fossile Energien |  | Ressourcenkonflikte |
Öllieferländer-2009
Deutschlands Öllieferländer 2009; Rohölimporte 1991 bis 2009; Russland, Norwegen, Großbritannien, Libyen, Kasachstan, Aserbaidschan / Infografik Globus 3350 vom 19.02.2010
19.02.10   (197)
dpa-Globus: Deutschlands Ölquellen: Öllieferländer 2009
Aufgrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sank der Rohölimport Deutschlands (in Millionen Tonnen (Mt) Rohöl) von 105,18 Mt im Jahr 2008 auf 98,17 Mt im Jahr 2009. Im Zeitraum von 1991 bis 2009 lag der Spitzenwert beim Ölimport im Jahr 2005 bei 112,20 Mt. Die Top3-Lieferländer sind Russland (Anteil 35,4 %), Norwegen (14,1 %) und Großbritannien (10,47 %), die zusammen bereits rund 60 % der Importe stellen. Der Anteil der Länder auf Rang 4 bis 10 beträgt zusammen 30 %, die Top10 Länder stellen also rund 90 %. Die weiteren Länder auf Rang 11 bis 17 bringen 7 %.
 
  => Daten der Infografik/ Großansicht

| Erdöl |
Öl-Lieferanten
Deutschlands
2008
Rohöl-Einfuhr 2008: insgesamt 105,1 Millionen Tonnen,
darunter aus (Angaben in Millionen Tonnen Rohöl):
Russland 33,6; Norwegen 16,0; Großbritannien 13,9; Libyen 10,4; Kasachstan 7,0; Aserbaidschan 3,4; Algerien 3,1; Nigeria 3,0; Syrien 2,7; Saudi-Arabien 2,7;
Venezuela 1,8; Elfenbeinküste 1,4.
vorläufige Angaben, Quelle: BAFA,    zitiert aus: Globus 2641.
Top 10 Erdölländer 2007 Die jährliche Datensammlung "Oeldorado" von Esso bietet vielfältige Daten zum Erdöl, darunter Tabellen mit den Top10 -2007 bei Verbrauch, Förderung, Reserven
   
   
  
       
Daten/ Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Erdöl-Prognosen
Erdöl-Prognosen:  Grafik Großansicht
26.03.13   (479)
FR-Infografik: Prognosen zur Erdölförderung
Während die IEA in ihrem WEO 2012 einen weiteren Anstieg der weltweiten Erdöl-Förderung auf fast 100 Mb/Tag aufgrund neuer Fördermethoden wie Fracking für realistisch hält, prognostiziert die Energy Watch Group (EWG) in ihrer neuen Studie das Überschreiten des Fördermaximums (Peak-Oil) schon in naher Zukunft und danach ein Absinken auf unter 50 Mb/Tag bis 2030.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Endspiel um die Öl- und Gasvorräte [FR 26.03.13]

| Erdöl | Fossile Energien | Fracking |
Öllieferländer
DE-2012
Erdöl; Lieferländer; Deutschland 2012; Russland, Großbritannien; Norwegen / Infografik Globus 5517 vom 21.02.2013
21.02.13   (461)
dpa-Globus: Deutschlands Öl-Lieferanten 2012
Im Jahr 2012 importierte Deutschland 93,4 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl, 3 % mehr als 2011. Der Preis für die Ölimporte stieg um 6 Mrd. € auf 60,1 Mrd. €, da der Durchschnittspreis pro Tonne von 593 € auf 643 € stieg. Russland bleibt mit 37,2 % das mit weitem Abstand wichtigste Öllieferland, es folgen Großbritannien (14,2 %), Norwegen (10,0 %), Libyen (9,2%) und Nigeria (7,2 %). Diese Top5-Länder stellen zusammen bereits 77,7 % der gesamten Ölimporte, alle 14 in der Tabelle gelisteten Länder 96,3 %.

   Datentabelle (xls)    Großansicht: Bezug

| Erdöl | Energieabhängigkeit |
Energiemix-2012
Eneergiemix-2012:  Grafik Großansicht
19.12.12   (446)
AGEB-Grafik: Primärenergiemix 2012
Nach vorläufigen Berechnungen der AGEB steigt der Primärenergieverbrauch (PEV) in Deutschland im Jahr 2012 trotz mehrmonatiger kühler Witterung im 1. Halbjahr nur gering auf 13.512 PJ, weil die nachlassende Konjunktur und die wachsende Energieeffizienz dämpfend wirkte. Anteile der Energieträger in % (in () Vorjahreswert):
Mineralöl 33,3 (33,9); Erdgas 21,0 (20,9); Steinkohle 12,4 (12,1); Braunkohle 12,2 (11,6); Kernenergie 8,0 (8,8); Erneuerbare 11,7 (10,9).
  
Die Grafik ist abgedruckt in der Presseerklärung Nr.08/2012 [AGEB 19.12.12]

| Energie/ Ressourcen | Primärenergie | Energiemix | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien |
Daten/ Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014 
  
  
ältere Daten
Infografik: Erdöl-Potenzial; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Erdöl-Potenzial
Die Weltkarte zeigt für die Regionen Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Naher Osten, Afrika, Russland, Südostasien/ Australien jeweils die Verteilung von bisher geförderter Menge, Ressourcen und Reserven.
Quelle: BGR
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: Öldurst macht abhängig. Die meisten Reserven liegen in der arabischen Welt - der Westen ist zunehmend auf den Nahen Osten angewiesen [FR, 20.04.06, 14 Tage online]
=> Dossier: Energieabhängigkeit
=> Fossile Energien  
  
Erdöl-Daten bei Spiegel-Online

Erdöl-Daten 2006: Ressourcen, Reserven, Förderung, Raffineriekapaziät

Infografiken bei Spiegel-Online,  eingebettet in: der leergepumpte Planet [spiegel.de 2.11.07]
  
Aktuelle kritische Anmerkungen zu publizierten Daten:  Mutter-Erde Blog

Infografik: Größte Ölproduzenten 2005; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
FR-Infografik: Größte Ölproduzenten 2005
Rohölförderung 2005* in Millionen Tonnen:
Saudi-Arabien 533; Russland 472; USA 315; Iran 200; Mexiko 188; Venezuela 154; Kanada 143; Norwegen 138; Ver.Arab.Emirate 131; Nigerai 127; Kuwait 125; Algerien 93; Irak 92; Großbritannien 85.
* vorläufige Zahlen   Quelle: OECD   
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Irankrise treibt Ölpreis hoch. Dämpfer für Konjunktur befürchtet / Hoffnung auf neue Vorkommen / Einfluss von Spekulanten wächst" [FR, 19.04.06, 14 Tage online]

=> Fossile Energien  

  
Erdölreserven
Top 10 weltweit
Die zehn ölreichsten Länder 2004: Reserven in Millionen Tonnen (Mt)
1. Saudi-Arabien* 35423   2. Kanada 24071   3. Iran* 17199   4. Irak* 15430
5. Kuwait* 13717  6. Arabische Emirate* 12851   7. Venezuela* 10801  
8. Russische Förderation 8163   9. Libyen* 5140   10. Nigeria* 4784.
* OPEC-Mitglied
Die Top10-Länder haben insgesamt einen Anteil von 85,1 % an den Welt-Erdölreserven.
Quelle: Oeldorado 2005
  
Erdölförderung
Top 10 weltweit
Die zehn größten Förderländer 2004: Fördermenge in Millionen Tonnen (Mt)
1. Saudi-Arabien* 488   2. Russische Förderation 457   3. USA 327  4. Iran* 198
5. Mexiko 191   6. China 173  7. Venezuela* 164  8. Kanada 148
9. Norwegen 147   10. Arabische Emirate* 121
* OPEC-Mitglied
Die Top10-Länder haben insgesamt einen Anteil von 63,1 % an der Welt-Erdölförderung.
Quelle: Oeldorado 2005
  
Erdölverbrauch
Top 10 weltweit
Die zehn größten Verbrauchsländer 2004: Verbrauch in Millionen Tonnen (Mt)
1. USA 927     2. China 309    3. Japan 251     4. Russ.Förderation 132  
5. Deutschland 123    6. Indien 115    7.Brasilien 102     8. Kanada 100
9. Republik Korea 99   10. Frankreich 95.
Die Top10-Länder haben insgesamt einen Anteil von 59,6 % am der Welt-Erdölverbrauch.
Quelle: Oeldorado 2005
  
Globus 9782 -04.03.05
Globus Infografik: Öllieferanten  2004 Deutschland/ Großansicht, Bezug
Bezug/Großansicht
vorübergehend in der
Globus-Galerie

  

Infografik: Deutschlands Öl-Lieferanten 2004
Einfuhr von Rohöl im Jahr 2004, insgesamt 110 Millionen Tonnen,
darunter aus (Angaben in Mio. t):
Russland 37,1;  Norwegen 21,8;  Großbritannien 13,0;   Libyen* 12,8;
Kasachstan 7,5;  Saudi-Arabien* 4,2;   Syrien 3,9;   Algerien* 2,8;  
Dänemark 2,0;  Aserbaidschan 1,4;  Nigeria* 0,9;   Venezuela*  0,6.
* OPEC-Mitglied:    [Daten-Quelle: BAFA , Daten zitiert aus Globus 9782]

Ergänzende Hinweise: Gegenüber 2003 ist der Rohölimport um 3,5% angestiegen. Mit zusammen 71,9 Mio t tragen die 3 wichtigste Lieferanten Russland, Norwegen und Großbritannien mit 65,4 % zur Ölversorung Deutschlands bei, der Import aus OPEC-Staaten (insgesamt 21,3 Mio t) ist mit 19,4 % vergleichsweise klein.

Globus 0199-23.09.05
Globus Infografik: Abhängigkeit vom Öl: Anteil des Oels am Energieverbrauch / Globus Infografik: 0199 vom 23.09.05
Bezug/Großansicht

  

Infografik: Abhängigkeit vom Öl
Anteil des Öls am Energieverbrauch in %:
Erste Plätze:  Singapur 84,5; Portugal 62,8; Griechenland 61,2; ... .
Letzte Plätze: Russland 19,2; China 22,3; Polen 23,2; Norwegen 24,6; ...
Deutschland liegt mit einem Anteil von 37,4 % auf Platz 17 der Tabelle mit insgesamt 26 Ländern.
vollständige Daten   => Datentabelle
Daten aus: Globus 0199;    Datenstand: 2004;    Quelle:  BP   
=> Daten/ Statistik: Erdöl-Ergas     => Lexikon: fossile Energien   
  

Infografik: OPEC-Öl: tägliche Fördermengen; Großansicht [FR]
Großansicht 14 Tage [FR]
Infografik: OPEC-Öl: tägliche Fördermengen in Millionen Barrel (Mb)
Die Kurve (oben) zeigt die Entwicklung der durchschnittlichen täglichen Fördermenge aller OPEC-Staaten, die seit 2003 von 26,79 Mb ständig stieg auf zuletzt 30,2 Mb im August 2005.
Das Diagramm (unten) listet die tägliche Fördermenge der elf OPEC-Länder:
Saudi-Arabien: 9,51; Iran: 3,99; Venezuela: 2,62; Kuwait: 2,53; VAE: 2,45; Nigeria: 2,44; Irak: 1,91; Libyen: 1,65; Algerien: 1,36; Indonesien: 0,93; Katar: 0,80.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: " Opec zapft Öl-Reserven an. Rohstoffmärkte reagieren kaum auf den Beschluss des Kartells / Deutsche Industrie muss höhere Rechnungen zahlen "[FR, 21.09.05, 14 Tage online]
=>  Daten/Statistiken:  Erdöl-Erdgas  Energie
=>  Lexikon:   OPEC    fossile Energien   
  
Infografik: Erdölförderung pro Tag in ausgewählten Ländern; Großansicht [FR]
Großansicht [FR, bis 17.6.04]
Infografik: Erdölförderung ausgewählter Länder pro Tag im Jahr 2003
Angaben in Millionen Barrel (159 Liter). Gesamt weltweit 79,38, darunter:
Russland 8,49; Saudi Arabien 8,48; USA 7,88; Mexiko 3,79; Iran 3,78; China 3,41; Norwegen 3,26; Kanada 3,0; Großbritannien 2,29; Ver. Arab. Emirate 2,29.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Opec erhöht Fördermenge in zwei Schritten. Ölkartell verständigt sich in Beirut auf Kompromiss / Preise steigen dennoch / Europäische Zentralbank besorgt " [FR, 04.06.04, online bis 17.6.04]
  
Infografik: Netto-Erdöl-Importe 2002  / Großansicht  DIE ZEIT Nr.24/2004
Großansicht [ZEIT 24/04]
   
Infografik: Netto-Erdöl-Importe 2002
Angaben in Millionen Barrel pro Tag ( 1 Barrel = 159 Liter):
USA 10,6; Japan 5,2; Deutschland 2,6; Südkorea 2,1; China 1,9; Frankreich 1,9; Italien 1,7; Spanien 1,5; Indien 1,4.
Die Infografik ist eingebettet in den Artikel "Lunte an der Weltwirtschaft. Die Angst vor neuen Attentaten treibt den Ölpreis" [ZEIT, 24/3.6.04]

=>
fossile Energien
Öl-Reserven der OPEC
Reiches Saudi-Arabien
Ölreserven der OPEC (nachgewiesen oder vemutet, in Milliarden Barrel (159 Liter)):
Saudi-Arabien 357, Iran 143, Irak 129, Verein.Arab.Emirate 69, Nigeria 63,
Kuwait 59, Venezuela 54, Libyen 34, Algerien 25, Indonesien 20, Katar 20
[Quelle: Internationale Energieagentur, zitiert nach: ZEIT,13.3.03, S.22]
  
São Tomé / Príncipe
 
Öl-Reserven pro Kopf der Bevölkerung
(nachgewiesen oder vemutet, in Barrel (159 Liter) pro Kopf):
Reiches São Tomé ( Insel im Atlantik vor der Westküste Afrikas):
Kuwait 29500, São Tomé 28500, Verein.Arab.Emirate 23000, Saudi-Arabien 17000,  Irak 6000, Venezuela 2500, Nigeria 500
[Quelle: Internationale Energieagentur, zitiert nach: ZEIT,13.3.03, S.22]
Die Daten und die Landkarte sind Teil des Artikels von Bartolomäus Grill: Der Schatz von São Tomé. Die Welt buhlt um die Gunst eines verarmten Kleinstaates in Westafrika. Rund um seine Küste liegt Öl, Öl, Öl [ZEIT,13.3.03]
 

Erdöl-Dossier
Dossier: Die Ausbeutung der letzten Ölreserven / Dossier im Greenpeace-Magazin 02/2005
Greenpeace-Magazin
02/2005, S.50ff
=> Extraseite:
Statistiken/ Infografiken

=> Lexikon:
fossile Energien

Das schmutzigste Geschäft der Welt. Die Ausbeutung der letzten Ölreserven
Das Ende des Erdölzeitalters wird nach jetzigen Schätzungen innerhalb der nächsten 40 Jahre erreicht sein. Die Zeichen für die nahende Erschöpfung der Reserven mehren sich, Experten erwarten den Höhepunkt der Ölförderung bereits in den nächsten 10 Jahren. Die Spekulation darüber, wie lange die stark wachsende Nachfrage (z.B. durch aufstrebende Schwellenländer wie China, Indien) noch gedeckt werden kann, treiben schon jetzt die Ölpreise in die Höhe.
Greenpeace hat zu diesen Problemen ein faktenreiches gut bebildertes Dossier erstellt, das mit Hintergrundtexten sowie zahlreichen und vielfältigen Daten, Statistiken und Infografiken einen ergiebigen Infopool zum Erdöl bietet.
Der Textanfang kann gelesen werden unter www.greenpeace-magazin.de, die Volltexte sowie Statistiken und Infografiken können nur der Printausgabe ab S. 50 entnommen werden.
Zur schnellen Orientierung stellen wir die Infografiken im Kleinformat ergänzt um Tabellen zu den enthaltenen Daten in einer Extraseite vor.
Die Infoseite bietet Daten und Statistiken zu Ölvorkommen, Ölverknappung, Ölverbrauch, Ölströme, Lebensqualität und Menschenrechtsbeachtung in Ölstaaten.
  
Erdöl: globale Daten

=> Fossile Energien
> Reichweite
"Erdöl ist eine natürliche Ressource, die in Zeiträumen von Jahrmillionen aus Biomasse gebildet wurde. Aktuell ist die Neubildung im Vergleich zum Verbrauch zu vernachlässigen. Bis zum Jahr 2000 sind etwa 125 Milliarden Tonnen Erdöl global gefördert worden; die sicher gewinnbaren Reserven werden auf etwa 150 Milliarden Tonnen geschätzt. Aktuell werden etwa 3,5 Milliarden Tonnen im Jahr benötigt - hieraus ergibt sich eine statistische Reichweite von 43 Jahren."
[aus: Was ist wertvoller, blaues oder schwarzes Gold? Zum Umgang der Deutschen mit Wasser und Öl / Hans-Jürgen Leist und Georgios Magoulas über eine dringend anstehende Neuausrichtung der Energiepolitik, in: FR, 4.6.03]

 

Infografik: Vergleich des Ölverbrauchs in Relation zum BIP in den Jahren 1962, 1982, 2002  / Großansicht: DIE ZEIT 43/2004, S.26
Großansicht [ZEIT 43/04]

Infografik: Weniger Energie, mehr Wohlstand.
Vergleich des Ölverbrauchs in Relation zum BIP in den Jahren 1962, 1982, 2002.
Die Stäbe veranschaulichen, wieviel Rohöl zur Erwirtschaftung eines BIPs von 1 Mrd. US-Dollar (umgerechnet nach Kaufkraftparität) aufgewendet werden musste in Deutschland, Frankreich, Japan, USA und China. In allen Ländern geht der Trend nach unten, besonders in der USA und China.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Falsche Feinde. Der Ölpreis steigt, weil die Förderanlagen nicht mehr hergeben. Der Kampf gegen die Spekulanten ist aussichtslos.", von Fritz Vorholz [DIE ZEIT 43/2004]
  
Infografik: Erdöl: Preisentwicklung, Förderquoten; Großansicht [FR]
Großansicht [FR, bis 13.4.]
Infografik: Preisentwicklung, Förderquoten der OPEC-Länder
Die Kurve (oben) zeigt die Entwicklung des Rohölpreises von Jan. 03 bis März 04:
Preis pro Barrel (159 l) in US-Dollar: Nach einem Hoch von 33,11 $ kurz vor Beginn des Irakkriegs am 20.3.03 fiel der Preis stark ab auf 23,27 $ Ende Aril 04. Danach stieg er allmählich unter Schwankungen bis auf ein neuerliches Hoch von 31,70 $ am 31.3.04.
Das Kreisdiagramm (unten) zeigt die von der OPEC beschlossenen Förderquoten ab 1.4.04: Insgesamt 23,5 Mio Barrel pro Tag (ohne Irak).
Förderquoten der 11 OPEC-Mitglieder: Saudi-Arabien 7,64; Iran 3,45; Venezuela 2,70; Ver.Arab.Emirate 2,05; Irak 2,0; Nigeria 1,94; Kuwait 1,89; Libyen 1,26; Indonesien 1,22; Algerien 0,75; Katar 0,61.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Kartell will Produktion flexibel drosseln / Risiken für den Aufschwung bleiben / Kraftstoff wird immer teurer."
[FR, 01.04.04, online bis ca. 13.4.04]
  
Benzinpreis

Zusammensetzung des Preises von 1 Liter Benzin an der Tankstelle
Ein Liter Benzin kostet 112 Cent, davon entfallen auf:

0,6 
in Kuwait für Förderung und Transport bis zum Tanker.
15,4
Prämie für das Förderland.
1,0
für Tanker und Pipelines nach Deutschland.
4,0
für Verwandlung von Rohöl in Benzin in der Raffinerie
7,0
für Tankstellen samt Kapitalkosten
84,0
für den Fiskus (= 75 % der Summe)
112,0
Summe
Daten aus: taz-Artikel, 4.2.05

  
Infografik: Stabile Ressourcen - labile Regionen / SPIEGEL-ONLINE
Großansicht
[Spiegel-Online]


Infografik: Stabile Ressourcen - labile Regionen.
Die weltgrößten Öl- und Gasreserven finden sich meist in Krisengebieten
In der Weltkarte werden die Öl- bzw. Gasreserven durch ein Ölfass bzw. eine Gasflasche markiert und jeweils der Umfang der Reserven angegeben. Zusätzlich wird in einem Infokasten die Konfliktsituation in folgenden Ländern kurz erläutert: Venezuela, Nigeria, Libyen, Saudi-Arabien, Irak, Iran, Russland, Aserbaidschan, Indonesien.
Die Infografik ist eingebettet in den Artikel "Wie der Ölpreis-Schock die Wirtschaft bedroht." [Spiegel-Online, 27.10.04]
  
Datensammlung:
Erdöl und Erdgas
"Oeldorado"

Der Erdölkonzern "Esso" (US-Mutterkonzern Exxon-Mobil) gibt jährlich die Datensammlung "Oeldorado" zu Erdöl/ Erdgas heraus, deren Ausgaben seit 2002 wir kurz in einer Extraseite vorstellen.
  
internationale
Treibstoffpreise
International Fuel Prices
www.internationalfuelprices.com

Datensammlung: Benzin- und Dieselpreise aus über 165 Ländern weltweit
Das Buch "International Fuel Prices" (GTZ, 114 S., 3. Auflage, in 7 Weltsprachen übersetzt, demnächst auch in deutsch) enthält neben den Stichtagspreisen auch Zeitreihen zur Preisentwicklung der Treibstoffe in den letzten 10 Jahren.
Die international (u.a. Weltbank, IWF) genutzte Datensammlung bietet eine Fülle von Datentabellen, Statistiken und Infografiken zu den Treibstoffpreisen. Erstaunlich ist die große Bandbreite der Preise, die z.B. in Europa bei 1 Liter Normalbenzin von 1,20 € in Dänemark bis zu 0,33 € in Russland reicht (Stand: April 2004).
Der Hauptgrund für diese Preisspanne ist die unterschiedliche Besteuerung in den Ländern. In Deutschland z.B. beträgt der Steueranteil ca. 74 %.
Kostenloser Download [pdf/ 3,24 MB/ S; bei: zietlow.com]
   
 => Fossile Energien
 

Infografik: Öl-Pipeline Baku-Ceyhan; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Öl-Pipeline Baku-Tbilissi-Ceyhan (BTC-Pipeline)
Die Landkarte zeigt den geplanten Verlauf der neuen Pipeline von Baku am Kaspischen Meer über Tbilissi (Georgien) zum türkischen Hafen Ceyhan am Mittelmeer. Die neue Pipeline soll die Anzahl der Öltanker durch die gefährliche Meerenge am Bosporus verringern. In Erwartung eines weiter fallenden Ölpreises durch die wahrscheinliche Ausweitung der Öl-Förderung im Irak gilt die Pipeline allerdings kaum als wirtschaftlich. Auch eine ursprünglich geplante parallele Gas-Pipeline scheint aufgrund neuer Verträge mit der russischen Gasprom als weniger aussichtsreich. Über die Hintergründe informiert ausführlich der FR-Artikel:
" Die Pipeline nach Ceyhan bringt Militär ins Land. " [FR, 02.06.03]
 => BTC-Pipeline
  
Irak: Ölfelder/Pipelines

Infografik ZEIT, 27.3.03
Bärbel Nückles: Die Ölquellen des Iraks. [ZEIT, 27.3.03]  Daten zum Irak:
Tagesförderung: ca.300.000 Tonnen Rohöl, Vorräte: gesichert 15 Mrd. Tonnen, vermutet 34 Mrd.Tonnen. Kanada nach Neubewertung auf Platz 2 bei Vorräten.
(Die in Ölsänden gebundenen Schwerölvorräte werden beim aktuellen Preisniveau von ca. 30$ je Barrel (159 Liter) als wirtschaftlich gewinnbar eingestuft: mehr.. [vistaverde,31.1.03])
Weltweit Erdölvorräte: 165 Milliarden Tonnen = ca. 40 x Verbrauch pro Jahr.
Verteilung der Vorräte: 1. Saudi-Arabien 20 %  2. Kanada 15%  3. Irak 9%
Der gesamte Nahe Osten verfügt über 2/3 der Weltvorräte. Dabei handelt es sich nur um jene Ölquellen, die zu rentablen Bedingungen als förderbar gelten. Die tatsächlich vorhandenen Ressourcen werden um ein Vielfaches höher eingeschätzt.
Die Grafik (links, nur in Print-Ausgabe) zeigt die Ölfelder und Öl-Pipelines im Irak.
=> Irak-Konflikt: Krieg um Öl    
  
Ölreserven
schnellen in die Höhe
Kanada überholt Irak: Die Welt hat mehr Öl als je zuvor. Die weltweiten Ölreserven kletterten im vergangenen Jahr sprunghaft von 140 Milliarden auf 165 Milliarden Tonnen  mehr.. [vistaverde, 31.1.03]
  
Öllieferanten
Deutschlands
Einfuhr von Erdöl 2002: insgesamt 105 Mio. Tonnen,
darunter aus (Angaben in Mio. Tonnen)
Russland 31,6  Norwegen 22,3  Großbritannien 11,5  Libyen 8,7  Syrien 7,2
Kasachstan 5,5  Algerien 4,1  Saudi-Arabien 3,6  Nigeria 2,8  Dänemark 1,6
Aserbaidschan 1,3  Angola 1,2    [Quelle: BAFA, aus: Globus 8357]
  
Öl-Lieferungen der
Golf- OPEC-Staaten
in die wichtigsten
Verbrauchsregionen
Angaben in Millionen Fass (Barrel = 159 Liter) pro Tag
USA: 2,78;     Europa: 3,55;     Ost-/Südostasien: 11,31;    Rest der Welt: 1,46;
Gesamt: 19,10        
Quelle: ZEIT-Grafik [ZEIT Nr.9/03]
Die 8 größten Erdöl-Exportländer 2001

Quelle: ZEIT-Grafik
[ZEIT Nr.9/03]

1. Zahl: Export in Millionen Fass (Barrel) pro Tag (1 Barrel = 159 Liter):
2. Zahl: Anteil an der Weltproduktion in %
3. Zahl: Anteil an den Weltreserven
in %
Saudi-Arabien: 7,38/ 9,8/ 24,9   Russland: 4,76/ 6,3/ 4,6  Norwegen: 3,22/ 4,3/ 0,9
Iran: 2,74/ 3,6/ 8,5    Venezuela: 2,60/ 3,5/ 7,4   Arabische Emirate: 2,09/ 2,8/ 9,3
Nigeria: 2,00/ 2,7/ 2,3     Irak: 2,00/ 2,7/ 10,7
  

Ölströme: FR-Infografik
Infografik Ölströme [FR]
Wege des Öls: Weltweite Handelsströme von Rohöl/ Ölprodukten 2001
Die FR-Infografik zeigt anschaulich die Hauptströme des internationalen Handels mit Rohöl:  "Quellen" (z.B. Golfregion, Russland, Nigeria, Venezuela, Mexiko, Nordsee, Indonesien) und "Senken" (USA, Kanada, Europa, Japan).
Die Infografik ist Teil eines FR-Artikels (1.2.03, S.17) über Szenarien zur Entwicklung des Erdölpreises auf dem Hintergrund des Irak-Konflikts und kann dort online im vergrößerten Format in geringer Auflösung abgerufen werden. Die Zahlenwerte an den Strompfeilen sind dort gerade noch entzifferbar.
(in der Printausgabe: Format 18x11cm mit hoher Auflösung)
  

Infografik Ölströme
Ölversorgung von: Europa, USA, Japan, Deutschland 
Im Zuge der sich verschärfenden Kriegsdrohungen der USA gegen den Irak ist der Ölpreis drastisch angestiegen. Interessant daher zu klären, welcher Anteil der Ölversorung aus der krisengefährdeten Golfregion stammt: Im Vergleich zu 1981 hat Japan seinen Anteil von 70 auf 80% gesteigert, Europa dagegen von 56 auf 30 % drastisch reduziert. Die USA decken seit langem ca. 40% durch Eigenförderung ab, nur ca. 13% kommen aus der Golfregion dazu. Der Irak-Anteil an der gesamten weltweiten Ölförderung beträgt nur 3%, ein Lieferauswahl wäre zu verkraften, wenn die übrige Golfregion stabil bleibt.
Weltweite Handelsströme: Vergleich 2001 mit 1981  Infografik/ Tabellen
Ölpreisentwicklung von 1970 bis 2002
Im Umfeld der Irak-Krise ist der Ölpreis starkt gestiegen, auf ca. 27 US-Dollar.
Die Wochenzeitschrift DIE ZEIT präsentiert einen Chart des Ölrpeises von 1970 bis 2002, eingebettet in einen Artikel, der die Öl-Situation in Nah-Ost analysiert im Hinblick auf die Frage, wer im Falle eines Sieges gegen den Irak hauptsächlich profitieren würde. [DIE ZEIT, NR.39/19.9.02, S.21]

Ein zusätzlicher Infokasten ("Vorteil für Russland. Im Irak hat die US-Ölindustrie schlechte Karten") analysiert die Postition von amerikanischen, französischen und russischen Öl-Konzernen im Krisengebiet.
 => Ölpreis
  
19.9.2002
OPEC


Organization of Petroleum Exporting Countries
www.opec.org

=> Lexikon: OPEC
OPEC: Keine Erhöhung der Fördermenge geplant
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) belässt ihre Förderquote mindestens bis Dezember 2002 bei 21,7 Mio.Barrel pro Tag. Im Falle eines Krieges gegen den Irak will die OPEC auf einen möglichen Engpass mit einer Produktionssteigerung reagiert. Die OPEC wollte die Fördermenge erhöhen, wenn der Ölpreis für 20 Tage in Folge auf 28 Dollar pro Barrel steigt.
Zur OPEC gehören folgende 11 Staaten:
Algerien, Indonesien, Irak, Iran, Katar, Kuwait, Libyen, Nigeria, Saudi-Arabien, Venezuela; Vereinigte Arabische Emirate.
Die OPEC koordiniert die Produktion und die Rohölpreise der elf Länder. Die Ölminister der Staaten treffen sich zweimal jährlich, um über den Weltmarkt zu beraten und für das Kartell erfolgversprechende Maßnahmen zu beschließen.
Nach eigenen Angaben liefert die OPEC über 40 % des Weltölbedarfs und verfügt über ca. 78 % der Weltrohölreserven.

Mineralölwirtschafts-
verband e.V.

www.mwv.de

Erdöl/ Mineralöl: aktuelle Informationen und Daten
Die Website bietet vielfältige aktuelle und Hintergrund-Inforamtion, insbesondere aktuelle Daten und Statistiken rund um das Thema Mineralöl, u.a. zu: Mineralöldaten, Mineralölpreise, Mineralölabsatz,  Benzinpreis, Kraftstoffkonsum,  Ökosteuer, OPEC-Staaten, Heizölnachfrage: www.mwv.de/Infomaterial.html
Die jeweils aktuellen Daten der Mineralölwirtschaft liefert eine Excel-Tabelle, die als zip-Datei gepackt ist: www.mwv.de/mwv/mindat.zip

 

Mineralölsteuer

Aufkommen aus der Mineralölsteuer, Steuersätze: 1988 - 2001

Benzinpreise

Benzinpreise 1951 bis 2001;  Spritpreise in der EU Ende 2000
Billiger Sprit: Preise, bilanziert in Relation zur Arbeitszeit
   

  
Erdöl / Erdgas - Daten im Internet

"Oeldorado"

Die jährliche Datensammlung von Esso wurden ausgelagert
=>  Extraseite
  
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffen (BGR) Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Energiestudien
Energiestudie Erdöl
Geht die Kohlenstoff-Ära zu Ende?
Erdöl im 21. Jahrhundert - Mangel oder Überfluss?
  
Mineralölwirtschaftsverband (MWV): Homepage
www.mwv.de

Mineralölwirtschaftsverband (MWV)
Homepage: www.mwv.de   
Inhalt: aktuelle und Hintergrund-Infos, Daten/ Statistiken,
Jahresbericht mit Branchennachrichten und Daten
Mineralölzahlen 2004 [pdf, 348 KB]    Mineralölzahlen/ Tabellenblätter [zip, 998 KB]

 

Energieagenturen

Energieagentur NRW: www.ea-nrw.de
Deutsche Energie Agentur (DENA): www.deutsche-energie-agentur.de
International Energiy Agency (IEA): www.iea.org
Energiebilanzen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW):
www.ag-energiebilanzen.de
Eine Fülle von Energiedaten bieten insbesondere auch die BAFA und das BMWI
(im folgenden:)

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
BAFA
www.bafa.de

Das Bundesamt stellt eine Fülle von Informationen, Daten und Statistiken bereit, u.a. auch zum Thema Energie: Erdgas, Rohöl, Mineralöl, Steinkohle,
www.bafa.de/ener/index.htm
Die umfangreichen Statistiken finden Sie unter:
http://www.bafa.de/ener/statisti.htm
 

Bundesministerium für
Wirtschaft BMWI
www.bmwi.de

Das Ministerium bietet einige Statistiken zum Thema Energie und Links auf weitere Datensammlungen an:
www.bmwi.de/Homepage/Politikfelder/Energiepolitik/Energiedaten/Energiedaten.jsp
 

Datenbank

Deutsches Energieeffizienz
Institut (DEI)
in Bremerhaven
www.energie-umwelt-datenbank.de

  

Eine umfassende Energie-Datenbank gab es im Internet bislang nicht. Das Deutsche Energieeffizienz Institut (DEI) in Bremerhaven ist nun angetreten, dieses Defizit zu beseitigen. 14 Fachgebiete decken bereits ein beachtlich breites Themenspektrum ab, z.B.: Energieeffizientes Bauen, Biogas, Biomasse, Bionik, Fotovoltaik, Geothermie, Kraft-Wärme- Kopplung, Solarthermie, Umwelttechnik, Wasserkraft, Wasserstoff- Technologie, Windkraft und neue Energien.
 
    
Anmerkungen
Anmerkungen werden im obigen Text durch [n] markiert, wobei n eine interne Nummer ist, die der zeitlichen Reihenfolge der Einführung der Anmerkungen [1], [2], [3], ..., folgt, die im Zuge von Ergänzungen abweichen kann von der Reihenfolge im Text. Durch einen Klick auf   [n]  gelangt man an die Textstelle der Anmerkung.
  
Bei sich möglicherweise verändernden Quellen (Websites) wird das Datum des Zugriffs (Z TT.MM.JJ) notiert, ansonsten das interne Datum [TT.MM.JJ] der jeweiligen Quelle, sofern vorhanden.
  
[1] Die BGR publiziert jedes Jahr eine Energiestudie, in der die nichtregenerativen Primärenergien (darunter Erdöl) bilanziert werden. Die Tabellen-Daten wurden diesen Energiestudien entnommen
[2] Gerechnet mit den Daten aus [1].
[3] Dynamische Reichweite der Erdölreserven bei exponentiellem Wachstum
Bezeichnungen: Jährliche Wachstumsrate p; Reserven R; Anfangsverbrauch A; Verbrauch V(1) im 1. bis V(d) im d.ten Jahr, wobei d die dynamische Reichweite bezeichnet, also V(1) + ... + V(d) = R.
Die Verbräuche V(1), ..., V(d) bilden eine geometrische Folge mit der bekannten Formel:
V(1) + ... + V(d) = A • ((1+p)d - 1) / p,      also: A • ((1+p)d - 1) / p = R.
Kürzen mit  A liefert  ( (1+p)d - 1) / p = R/A = s, wobei s die statische Reichweite bezeichnet, d.h. die dynamische Reichweite d hängt nicht getrennt von den Einzelwerten A und R ab, sondern von ihrem Quotienten R/A = s, also von der statischen Reichweite.
Auflösen von ( (1+p)d - 1) / p = s   nach d liefert:       d = ln(1 + sp) / ln( 1 + p)         ( * )
Einsetzen der Werte  0,5 %  bis 5,0 % für p und s = 42 (Jahr 2007) liefert dann die Wertetabelle oben im Überblick. Der Graf der Funktion  p -> d   verläuft anfangs steiler abwärts, d.h. der Grad der Abnahme der Reichweite ist für kleine p stärker. 
[4] Bezeichnet p die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate, so gilt mit Daten aus Oeldorado 2008 :
3593 (1+ p)5 = 3937. Auflösen nach (1+p) liefert, 1+p = 1,0185, also p = 1,85 %.
Wird dieser p-Wert in die Formel ( * ) in [3] eingesetzt, ergibt sich eine dynamische Reichweite von rund 31 Jahre.
[5] Karl-Otto Sattler: Ran ans letzte Barrel. Weltweit wird nach neuen Lagerstätten gesucht - und nach neuen Techniken zur Gewinnung [Das Parlament 28.07.08]
[6] a) Nils Michaelis: Geht uns das Öl aus? Die Menge des weltweit geförderten Rohöls könnte ab 2020 sinken. Interview mit dem Geologen Hilmar Rempel (BGR) [Westfälische Rundschau 06.06.08]
b) ASPO-Deutschland: Einführung - Energieträger Erdöl ( Zugriff am 22.02.09)
[7] Reiner Luyken: Die Scheichs aus Kanada. Im Teersand der Tundra stecken die zweitgrößten Ölvorkommen der Welt. [ZEIT 46/06.11.08, S.38]
    

    

Stand: 22.02.09/zgh  Energie Daten  | Erdgas | Kohle |   Lexikon: Erdöl   fossile Energien zur Themenübersicht Erdöl: Hintergrund zum Seitenanfang

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