|
|
|
|
|
||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||
| Ölpreis |
Daten/ Statistiken/ Infografiken
|
|
|
Laufend
aktualisierter Rohölpreise / Charts und Infografiken Boerse-go hat eine Spezialseite zu Rohstoffen eingerichtet, die Preise, Charts, aktuelle Nachrichten sowie Links zu kontext-bezogenen Daten und Infos bietet. Eine Datentabelle liefert im Push-Verfahren laufend aktualisierte Preise von 26 Rohstoffen (5 Metalle, 4 Edelmetalle, 6 Energien, 11 Nahrungsmittel), darunter auch 2 Rohölsorten: Brent Crude Oil (Nordsee); Light Sweet Crude Oil (gehandelt an der Rohstoffbörse NYMEX in New York). Über Klicks auf diverse Icons können Charts und ergänzende Infos online abgerufen werden. www.boerse-go.de/rohstoffe |
||
|
Laufend aktualisierter
Rohölpreis z.B. beim Nachrichtensender
n-tv. |
|||
| Rohstoffbörsen Spotmärkte Terminhandel realer Ölpreis seit 1861 ![]() Großansicht [ZEIT 14/05] |
Neben mittel- und langfristigen Erwartungen an die sich abzeichnende Schere zwischen Nachfrage und Angebot beeinflussen auch aktuelle Ereignisse (Terroranschläge, Wetter, Naturkatastrophen (z.B. Wirbelstürme im Golf von Mexiko), OPEC-Beschlüsse, Krisen in den Ölförder-Ländern) den Preis an den Rohöl-Märkten und sorgen für starke Schwankungen (hohe Volatilität). Ausführliche Hintergrund-Infos in einer Studie der TU-Berlin: "Preisbildung auf den internationalen Rohölmärkten" [Download: pdf/ 442KB/ 24S/ TU-Berlin] |
||
| Ölpreisprognosen aus 2005 |
Rohstoff-Experten
sind sich uneins in ihren Preisprognosen. Klaus Matthis, Rohölexperte
beim Hamburger HWWA-Institut,
erwartet im Jahresdurchschnitt 2005 einen Preis über 45 USD/bbl, Energiefachmann Andy Sommer (HSH
Nordbank) prognostiziert über 40 USD/bbl, ebenso die Deutsche
Bank und das Investmenthaus
J. P. Morgan. Hauptgrund für steigende Preise ist der erwartete
Anstieg der Nachfrage: die Internationale
Energieagentur (IEA) hat ihre Schätzung der weltweiten Nachfrage
noch einmal auf 84,3 Millionen Barrel pro Tag erhöht. Dagegen meint Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Ölangebot reiche aus, um die Nachfrage zu befriedigen. Sie hält die Hochpreispolitik der OPEC und massive Spekulation großer Hedge-Fonds verantwortlich für die hohen Preise. Der spekulativen Anteil am derzeitigen Ölpreis betrage etwa 10 USD/bbl. mehr.. [FR, 16.3.05, online bis 29.3.05] |
||
| Ölpreisprognosen aus 2006 |
22.04.06: Der Ölpreis ist inzwischen auf über 60 USD/bbl angestiegen. Diverse Krisen in Ölförderländern (vor allem Iran-Konflikt, aber auch Venezuela, Nigeria, Tschad) verunsichern die Erdölmärkte und treiben die Preise. August: Das bisherige Jahreshoch wird im August 2006 mit rund 78 USD/bbl markiert. 07.11.06: Die IEA prognostiziert in ihrem "World Energy Outlook 2006 (WEO)" zunächst einen Rückgang des Ölpreis auf etwa 47 USD/bbl zu Anfang der Dekade 2010 - 2020, danach jedoch einen stetigen Anstieg bis 2030. [taz 8.11.06] |
||
| Perspektiven: Peak-Oil Depletion-Midpoint |
Mittelfristig halten manche Experten angesichts wachsender Nachfrage aus Schwellenländern, vor allem China und Indien, Preise von über 100 USD/bbl für wahrscheinlich. Sollten sich im Verlaufe der Diskussion über den mgw. nahenden Peak-Oil bzw. Depletion-Midpoint Befürchtungen verdichten, die Erdölförderung könnte global stagnieren oder gar fallen, ist mit einer Preisexplosion zu rechnen. Dagegen argumentieren andere Experten, dass ein hoher Ölpreis alternative Treibstoffe wie Sprit aus Biomasse oder Kohleverflüssigung rentabel werden lassen. Der Branchenprimus in der Kohleverflüssigung, der südafrikansiche Konzern Sasol, produziert Sprit aus Kohle für schon jetzt rentable 25 USD/bbl, für die USA bzw. Deutschland werden 40 bzw. 60 USD/bbl veranschlagt. Falls sich also über längere Zeiträume ein Ölpreis über etwa 60 USD/bbl herausbildet, lohnt sich auch in Deutschland die Spritgewinnung aus Kohleverflüssigung. Da Kohle weltweit breit gestreut und reichlich zur Verfügung steht, sollte bei funktionierendem Wettbewerb auf längere Zeiträume gesehen der Ölpreis durch die alternative Kohleverflüssigung gedeckelt sein. Allerdings erzeugt die Sprit-/ Stromgewinnung nur aus Kohle etwa doppelt soviel Treibhausgase wie bei der Kombination Sprit aus Erdöl und Strom aus effizienten Erdgas-Kraftwerken, wodurch der schon jetzt zu starke Treibhauseffekt drastisch verschärft würde. [taz 07.11.06] |
||
| Ausblick | Zu erwarten sind ein in der Tendenz stark steigender Ölpreis, der allerdings infolge der Spekulation an Warenterminbörsen stark schwanken wird: Rohstoffe werden gerne phasenweise von Akteuren an den Finanzmärkten (u.a. sog. Hedgefonds) als Geldanlage gewählt, die sich zur Absicherung für die üblichen Finanzanlagen (Aktien, Anleihen,...) eignet. Diese Spekulation erhöht dann, zusätzlich zu den Mechanismen an Rohstoffmärkten (hohe Nachfrage, knappes Angebot), die Rohstoffpreise, was dann, zeitlich verzögert, dämpfend auf die Konjunktur wirkt und in der Folge die Rohstoffnachfrage wieder senkt, was die Rohstoffpreise dann drückt. In Erwartung dieses Effekts steigen die Spekulanten aus ihren Rohstoffanlagen aus und verstärken damit den Preisrückgang. Im Ergebnis ist also mit starken Schwankungen bei den Rohstoffpreisen zu rechnen, was zu besonderen Belastungen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung in vielen Ländern führen wird, da sie sich nur schwer an solch eine Entwicklung anpassen können, besonders die bisher wenig entwickelten Länder. |
||
| Hintergrund:
Bezug zur Agenda 21 |
Da
die weltweite Energieversorgung, insbesondere der Industrieländer,
immer noch sehr stark vom Erdöl abhängt, ist die Entwicklung des
Ölpreises ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige
Entwicklung und damit für die Umsetzung der Agenda
21. Steigt der Ölpreis zu schnell, drohen weltwirtschaftliche
Verwerfungen, die zahlreiche zentrale Aspekte der Agenda 21 (z.B. die Umsetzung
der Millenniumsziele)
in Mitleidenschaft ziehen. Andererseits kann ein steigender Ölpreis die Steigerung der Energieeffizienz und den Ausbau Erneuerbaren Energien sowie nachwachsender Rohstoffe beflügeln, die wichigsten Säulen einer noch zu entwickelnden nachhaltigen Energieversorgung. |
||
| Iran-Konflikt 6.2.06 |
Anstieg
des Rohölpreises auf 70 Dollar befürchtet Iran ist nach Saudi-Arabien der 2. größte Öl-Produzent innerhalb der OPEC und der 4.größte weltweit. Sollte der Konflikt um das Atomprogramm im Iran weiter eskalieren, halten Analysten einen Anstieg des Ölpreises auf über 70 US-Dollar für realistisch. Nachtrag 22.4.06: die 70 Dollar-Marke wurden inzwischen überschritten, ein weiterer Anstieg wird für realistisch gehalten, manche Experten diskutieren bereits über die 100-Dollar-Marke. Im Jahr 2004 förderte Iran rund 200 Millionen Tonnen (Mt) von weltweit 1568 Mt Rohöl. Sollte die Fördermenge Irans völlig ausfallen, droht bei weiter steigender Nachfrage aus z.B. China und Indien eine Unterversorgung mit Rohöl und eine Preisexplosion in Folge. Irans Ölexporte gehen vor allem nach Indien, Japan und Malaysia. Deutschland importiert zwar kein Rohöl aus Iran, wäre aber über eine Ölpreis-Explosion ebenfalls mitbetroffen. |
||
Globus 0825-04.08.2006![]() Bezug/Großansicht vorübergehend in der Globus-Galerie |
Infografik: Der Preis für das Öl Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl (Angabe: Jahr | Dollar ) Der Ölpreis stieg vom Anfangstief 1970 | 1,67 - getrieben durch die Ölpreiskrise 1974| 10,73, die Iranische Revolution 1979|17,25 und die weltweite Rezension 1980 - auf das Zwischenhoch 1982/83 | 32,38. Durch Ausweitung der Ölproduktion von Nicht-OPEC-Ländern (Großbritannien, Mexiko, Norwegen), Streit in der OPEC und Wirtschaftskrise in Asien verfiel der Ölpreis auf z.B 1986-88|13,53; 1998|12,28, um danach wieder stark anzusteigen, beschleunigt durch die Terroranschläge am 11.9.2001, den Irakkrieg 2003 und den stark wachsenden Energiebedarf aufstrebender Schwellenländer (China, Indien, ..) auf 2005|58,29. Durch den Nahostkonflikt (Libanonkrieg) stieg der Preis auf zuletzt 2006|62,12.* *Durchschnitt 1.1.-28.7.06 Daten aus: Globus 0825; Quelle: OPEC bis 1981 Spotpreis Arabian Light, ab 1982 OPEC-Durchschnitt => Lexikon: OPEC Fossile Energien => Energie/ Ressourcen > Daten/Statistiken/ Infografiken |
||
Globus
0174 - 09.09.05![]() Bezug/Großansicht vorübergehend in der Globus-Galerie |
Infografik: Ölpreis
auf Rekordniveau |
||
|
Infografik: Teure
Energie - schwache Wirtschaft |
|||
![]() Großansicht [ZEIT 34/05] |
Infografiken: Teures
Öl, schwaches BIP / Ölverbrauch pro BIP |
||
|
|
Infografik: Entwicklung
des Ölpreises, nominell und real seit 1861 |
||
| OPEC-Treffen am 16.03.2005 in Isfahan (Iran) |
Beim
Treffen in Isfahan beschloss die OPEC
eine weitere Erhöhung der offiziellen Fördergrenze um 500.000
Barrel auf 27,5 Mio. Barrel je Tag ab dem 1.4.05. Die Ölmärkte
zeigten keine nennenswerte Reaktion, weil der Beschluss so erwartet worden
war und die OPEC schon seit Wochen ihre Förderung in etwa gleichem
Umfang erhöht hatte. Am 17.3.05 erreichten die Ölpreise
sogar neue Höchststände: US-Ölpreis: 57 Dollar, Nordsee-Brent-Öl:
55,56 Dollar, OPEC-Öl 50,78 Dollar. |
||
![]() Großansicht [ZEIT 24/04] |
Infografik:
Ölpreis (real / nominal)
von 1970 bis 2004 Der Realpreis (inflationsbereinigt in Preisen von 2000) stieg von 1970 steil an bis zu einem Höchstwert von ca. 65 Dollar pro Barrel (159 Liter) im Jahr 1981 (Golfkrieg). Danach fiel er nach und nach auf einen Tiefstwert von ca. 12 $ 1998, um in jüngster Zeit wieder auf einen vorläufigen Höchstwert um 38 $ anzusteigen. Die Kurve des Nominalpreises verläuft ab 2000 zunächst nahezu deckungsgleich zum Realpreis (sehr geringe Inflation), in der Vergangenheit jedoch deutlich darunter. Die Infografik ist eingebettet in den Artikel "Lunte an der Weltwirtschaft. Die Angst vor neuen Attentaten treibt den Ölpreis" [ZEIT, 24/3.6.04] |
||
![]() Großansicht [ZEIT 20/04] |
Infografik:
Ölpreis-Entwicklung von 1960 bis 2004 Die Kurven zeigen die Preisentwicklung von 1 Barrel (159 Liter) OPEC-Öl (in Dollar , Jahresdurchschnitte) von 1960 bis 2004 nominal und inflationsbereinigt. Beide Kurven verlaufen bis zum ersten Ölpreis-Schock 1973 nahezu deckungsgleich, danach stark auseinander. Während der Preis nominal im Mai 2004 nahezu die alten Höchstwerte von über 30 Dollar vom Anfang der 80-er Jahre erreicht, ist der inflationsbereinigte Preis nach einem Spitzenwert von knapp 25 Dollar um 1980 bis ca. 1986 wieder auf ca. 5 Dollar gefallen und bewegt sich seitdem etwa um oder etwas unter diesem Wert. Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Ölschock, zweiter Teil. Statt über hohe Preise zu jammern, sollten Politiker endlich Alternativen fördern" / Von Fritz Vorholz [ZEIT, 20/6.5.04] |
||
![]() Großansicht [FR, bis 13.4.] |
Infografik: Preisentwicklung,
Förderquoten des Rohölpreise Die Kurve (oben) zeigt die Entwicklung des Rohölpreises von Jan. 03 bis März 04: Preis pro Barrel (159 l) in US-Dollar: Nach einem Hoch von 33,11 $ kurz vor Beginn des Irakkriegs am 20.3.03 fiel der Preis stark ab auf 23,27 $ Ende Aril 04. Danach stieg er allmählich unter Schwankungen bis auf ein neuerliches Hoch von 31,70 $ am 31.3.04. Das Kreisdiagramm (unten) zeigt die von der OPEC beschlossenen Förderquoten ab 1.4.04: Insgesamt 23,5 Mio Barrel pro Tag (ohne Irak). Förderquoten der 11 OPEC-Mitglieder: Saudi-Arabien 7,64; Iran 3,45; Venezuela 2,70; Ver.Arab.Emirate 2,05; Irak 2,0; Nigeria 1,94; Kuwait 1,89; Libyen 1,26; Indonesien 1,22; Algerien 0,75; Katar 0,61. Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Kartell will Produktion flexibel drosseln / Risiken für den Aufschwung bleiben / Kraftstoff wird immer teurer." [FR, 01.04.04, online bis ca. 13.4.04] |
||
![]() Großansicht [FR] |
Infografik:
OPEC
- Ölpreis seit 2002 Die Kurve zeigt die Entwicklung des OPEC-Ölpreises vom 1.1.02 bis 19.9.03: (OPEC Crude Basket in US-$ pro Barrel (=159 Liter): Niedrigstwert: 18.1.02/ 17,21; Höchstwert: 10.3.03/ 33,11; 19.9.03/ 24,82 Die OPEC strebt ein Preisband von 22-28 $ an. OPEC = Organization of Petroleum Exporting Countries: opec.org Die OPEC hat 11 Mitgliedsländer: Algerien, Indonesien, Irak, Iran, Katar, Kuweit, Libyen, Nigeria, Saudi Arabien, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate Die Grafik ist Teil des FR-Artikel: "OPEC treibt Ölpreis in die Höhe" [FR, 25.09.03, online bis 8.10.03] |
||
|
Ölpreisentwicklung von 1970 bis 2002 Im Umfeld der Irak-Krise ist der Ölpreis starkt gestiegen, auf ca. 27 US-Dollar. Die Wochenzeitschrift DIE ZEIT präsentiert einen Chart des Ölrpeises von 1970 bis 2002, eingebettet in einen Artikel, der die Öl-Situation in Nah-Ost analysiert im Hinblick auf die Frage, wer im Falle eines Sieges gegen den Irak hauptsächlich profitieren würde. [DIE ZEIT, NR.39/19.9.02, S.21] Ein zusätzlicher Infokasten ("Vorteil für Russland. Im Irak hat die US-Ölindustrie schlechte Karten") analysiert die Position von amerikanischen, französischen und russischen Öl-Konzernen im Krisengebiet. |
|||
Benzinpreise |
Benzinpreise 1951 bis 2001; Spritpreise in der EU Ende 2000 Billiger Sprit: Preise, bilanziert in Relation zur Arbeitszeit |
||
Barrel: engl. Fass; tradionelles Volumenmaß für Erdöl Abkürzung: bbl (von "blue barrel", ein blau gekennzeichnetes Fass mit genormtem Volumen) 1 Barrel = 159 Liter |
|||
|
|
||
60 USD/bbl = 60 / (159 1,25) EUR/l = 60/159/1,25 EUR/l = 0,30 EUR/l 60 ist also durch 159 und dann noch einmal durch den Kurs zu teilen. Beim Kurs von etwa 1,25* ergibt sich also folgende überschlägige Rechnung: Den Ölpreis in Euro-Cent pro Liter erhält man, in dem man den Preis in USD/bbl halbiert. * Exakter Kurs = 200/159 = 1,2579 |
|||
| Der Seehafen in Roterdam ist der größte Erdölumschlagplatz der Welt und eine wichtige - wenn nicht die wichtigste - Schlüsselstelle für die Versorgung Europas mit Benzin und anderen Erdölprodukten. Jeder zweite Liter Benzin in Deutschland kommt aus Rotterdam. In keinem Hafen der Welt gibt es größere Tanklager und Raffinerien als in Rotterdam. mehr.. [3sat-hitec] |
|||
|
|
||
| Stand: |
Energie > Daten > Erdöl - Erdgas Lexikon: fossile Energien | |
|
|
|||||||||||||||||||||
|
|
|
|
||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||
| Kontakt | über uns | Impressum | Haftungsausschluss | Copyright © 1999 - 2010 Agenda 21 Treffpunkt | |||