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| Kontakt | Haftunsgsausschluss |
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WBGU Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderung |
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| Hintergrund |
Der WBGU ist ein unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung. Die 9 Mitglieder aus natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen werden vom Bundeskabinett auf Vorschlag des Umwelt - und Forschungsministeriums für die Dauer von vier Jahren berufen. |
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| Auftrag | Der WBGU wertet wissenschaftliche Erkenntnisse aus allen Bereichen des Globalen Wandels aus und leitet daraus politische Handlungs- und Forschungsempfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung ab, die er alle 2 Jahre als Hauptgutachten dem Bundeskabinett vorlegt. Zusätzlich erstellt der WBGU Sondergutachten und Politikpapiere zu aktuellen Anlässen wie Klimakonferenzen oder zum Kyoto-Protokoll. |
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| Gutachten,
Stellungnahmen,
Presseerklärungen Eine Auswahl dieser Gutachten, Stellungnahmen oder Presseerklärungen stellen wir im folgenden kurz vor: |
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WBGU-Budgetansatz 01.09.09 (57) |
WBGU: Kassensturz für den Weltklimavertrag: Der Budgetansatz Mit seinem Sondergutachten 2009 stellt der WBGU einen neuartigen Ansatz zur Eindämmung der Klimaerwärmung vor: Für den Zeitraum bis 2050 werden rund 750 Mrd.Tonnen CO2 als Obergrenze für den noch zulässigen kumulierten Treibhausgasausstoß aller Staaten festgelegt. Dieses Globalbudget wird dann proportional zur Bevölkerungsstärke auf die einzelnen Staaten verteilt. Für die Industrienationen ist das so berechnete jeweilige nationale Emissionsbudget weitaus geringer als ihr derzeitiger Treibhausgasausstoß, viele Entwicklungsländer und manche Schwellenländer können ihren Ausstoß jedoch noch ausweiten bzw. überschüssige Emissionsrechte im Rahmen eines weltweiten Emissionshandels an Industrienationen verkaufen. Setzt sich der gegenwärtige weltweite CO2-Ausstoß von rund 30 Mrd. Tonnen CO2 pro Jahr ungebremst fort, wäre das Globalbudget bereits in 25 Jahren ausgeschöpft. Der weltweite Treibhausgasausstoß muss also schnell und drastisch sinken, wenn die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden soll, damit die Gefahr katastrophaler Folgen der Klimaerwärmung verringert wird. Sondergutachten 2009: Presseerklärung Bestellung Download [2,4 MB]
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WBGU-Bioenergie 03.12.08 (36) |
WBGU: Hauptgutachten 2008: „Welt im Wandel- Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung“ Laut WBGU können mittelfristig etwa 10 % des Weltenergiebedarfs durch nachhaltige Bionenergie aus Reststoffen und Energiepflanzen gedeckt werden. Rund 1/4 des Potenzials der Bioenergie liegt in Lateinamerika, jeweils rund 15 % in Subsahara-Afrika, Europa, Nordamerika und China sowie 6 % in Indien. Damit die Ernährungssicherheit sowie Natur- und Klimaschutzziele nicht gefährdet werden, müssen allerdings auf natioanler und internationaler Ebene Nachhaltigkeitsstandards verbindlich etabliert werden. Der CO2-Reduktionseffekt durch Bioenergie ist im Strombereich etwa doppelt so groß wie in der Wärmeerzeugung oder im Verkehr. Wird der Strom in KWK-Anlagen mit Bioenergie erzeugt, ist der Klimaschutzeffekt besonders hoch. Allerdings hängt die Nachhaltigkeit der Biokraftstoffe stark von ihrer Gewinnung ab: Ungeeignet sind Biokraftstoffe der 1. Generation (Biodiesel, Raps, Bioethanol aus Mais), da sie mit Landnutzungsänderungen verbunden sind, die meist zu mehr Treibhausgasen führen. Der WBGU empfiehlt biogene Reststoffe (Holzabfälle, Gülle, Stroh) und mehrjährige tropische Pflanzen (Zuckerrohr, Ölpalmen, Jatropha), die auf Ödland angebaut werden, ohne dass dabei CO2-Senken (z.B. Tropenwald) geschädigt werden. Vor diesem Hintergrund plädiert der WGBU für einen raschen Ausstieg aus der Beimischung von Biokraftstoffen und stattdessen für einen Ausbau der Elektromobilität. Presseerklärung Zusammenfassung Volltext (17,1 MB)
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WBGU-Klima 07.06.07 (35) |
WBGU: Hauptgutachten 2007: „Welt im Wandel- Sicherheitsrisiko Klimawandel“ Ohne entschiedenes Gegensteuern wird die Klimaerwärmung und ihre Folgen die Anpassungsfähigkeit vieler Staaten überfordern, so die Prognose des WBGU . In der Folge ist in einigen Weltregionen mit Destabilisierung und wachsenden Konflikten in einem Ausmaß und in einer Komplexität zu rechnen, dass klassische Sicherheitspolitik überfodert sein wird. Präventiv hinzukommen müssen Klimaschutzpolitik gepaart mit Anpassungsstrategien an die Folgen der globalen Erwärmung. Mangelnder Zugang zu sauberem Trinkwasser ist schon jetzt für 1,1 Mrd. Menschen ein existenzielles Problem, über 850 Mio Menschen sind unterernährt. Diese und weitere überlebensgefährdende Faktoren (Wassermangel, Mangel an fruchtbaren Böden, Landmangel durch z.B. steigenden Meeresspiegel, Extremwetter mit Dürren und Überschwemmungen) werden durch die globale Erwärmung noch erheblich verschärft. Es ist mit wachsenden Konflikten und Verteilungskämpfen um knapper werdende natürlche Ressourcen und in der Folge mit einem starken Anstieg der Umweltmigration zu rechnen. In besonderer Pflicht sieht der WBGU die Industrieländer: sie müssen ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2050 um mindestens 50 % im Vergleich zu 1990 senken und Entwicklungsländern mit „Dekarbonisierungspartnerschaften“ helfen, ihre Treibhausgasemissionen effektiv zu begrenzen. Außerdem fordert der WBGU eine Reform der UN, u.a.. die Aufwertung des Umweltprogramms UNEP zu einer UN-Sonderorganisation und die organisatorische und finanzielle Stärkung von Krisenprävention und Friedenskonsolidierung. Presseerklärung Zusammenfassung Volltext (21 MB)
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12.02.07 |
Poltikpapier 5: „Neue Impulse für die Klimapolitik: Chancen der deutschen Doppelpräsidentschaft nutzen“ Der WBGU fordert eine Trendumkehr innerhalb der nächsten 10 Jahre und bis 2050 eine Halbierung der globalen Treibhausgasemissionen gegenüber 1990. Wie schon der IPCC-Klimabericht und der Stern-Report unterstreicht der WBGU die Dringlichkeit sofortigen Handelns mit dem Ziel einer globalen Energiewende weg von den fossilen hin zu den Erneuerbaren Energie, begleitet durch eine Effizienzrevolution. Die EU wird aufgefordert, die vereinbarten CO2-Reduktionsziele auch tatsächlich umzusetzen, u.a. durch Ausweitung/ Verbesserung des Emissionshandels, klimafreundliche öffentliche Beschaffung und Abbau von Subventionen für fossile und nukleare Energien. Die G8-Staaten und die fünf großen Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika sollten als führende Staaten zügig einen „Innovationspakt zur Dekarbonisierung“ vereinbaren, mahnt der WBGU. Von den USA erwartet der WBGU eine deutliche Senkung der Treibhausgase und von den Schwellen- und Entwicklungsländern eine schrittweise Einbindung in Klimaschutzverpflichtungen. |
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| 01.12.06 Presseerklärung |
Schellnhuber zum Klimaberater der Bundesregierung benannt Hans Joachim Schellnhuber, stellvertretender WBGU-Vorsitzender und Präsident des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), wurde heute von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Klimaberater der Bundesregierung ernannt. Gleichzeitig wurde der Chef des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall, Lars Josefsson, in dieses Amt berufen. |
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| 17.11.06 Presseerklärung zum Klimagipfel in Nairobi |
"Fortschrittchen" zur Klimawende Auf der heute Abend in Nairobi zu Ende gegangenen Klimakonferenz ist aus Sicht des WBGU ein kleiner, aber notwendiger Schritt zur Weiterentwicklung des Kioto-Protokolls gelungen. Die Klimadiplomaten haben für das Jahr 2007 ein Arbeitsprogramm vereinbart. Danach werden für die Industrieländer, die im Rahmen des Kioto-Protokolls bereits Reduktionsverpflichtungen übernommen haben, neue, verschärfte Verpflichtungen für die Zeit nach 2012 ausgehandelt. Zum Volltext der Presseerklärung [WBGU] |
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31.05.06![]() |
Sondergutachten: "Die Zukunft der Meere: zu warm, zu hoch, zu sauer" |
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Empfehlung 2005
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"Keine Entwicklung ohne Umweltschutz: Empfehlungen zum Millennium+5-Gipfel" In seiner Stellungnahme vom 9.6.05 zeigt der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) Wege zu einer besseren Harmonisierung von Entwicklungs- und Umweltschutzzielen. Im September 2005 werden die Staats- und Regierungschefs der Welt in New York beim "Millennium+5-Gipfel" die bisherige Umsetzung der Millenniumsziele bilanzieren. Presseerklärung [WBGU] Hintergrund/ Links [vv, 9.6.05] |
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Hauptgutachten 2004
ÜberblickPresseerklärung Zusammenfassung |
Armutsbekämpfung
durch Umweltpolitik |
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WBGU-Hauptgutachten 2003: Energiewende zur Nachhaltigkeit Der Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundes-regierung entwickelt in seinem Jahresgutachten 2003 Szenarien für eine nachhaltige Energieversorung. Aus "Leitplanken einer nachhaltigen Energiepolitik" leitet der WBGU ein Szenario für die Entwicklung des globalen Energiemix bis 2050/ 2100 ab, das die Grafik anschaulich darstellt. Das Szenario basiert auf 4 Prinzipien: Deutliche Reduktion fossiler Energien; Ausstieg aus der Atomenergie; starker Ausbau und Förderung Erneuerbarer Energien, insbesondere des Solarstroms (gelb), der im Jahr 2100 weit mehr als die Hälfte der gesamten Primärenergie bereitstellen soll sowie eine erhebliche Steigerung der Energieeffizienz. Zusammenfassung [WBGU] Überblick, Presseerklärung, Download, Expertisen, Bezug als Buch [WBGU] |
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Sondergutachten:
"Über Kyoto hinaus denken - Klimaschutzstrategien für das 21.
Jahrhundert." In ihrem Gutachten zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention vom 1.-12.12.2003 in Mailand betonen die Wissenschaftler, dass gefährliche Klimaänderungen nur noch vermeidbar sind, wenn die Reduktion von Treibhausgasen deutlich stärker als bisher verfolgt wird. Insbesondere muss der vom Menschen verursachte Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) bis 2050 global um etwa 45-60% gegenüber 1990 gesenkt werden. Dies bedeutet, dass die Industrieländer ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 um mindestens 20% verringern müssen. Gemäß Kyoto-Protokoll haben sie sich nur dazu verpflichtet, bis 2012 die Emissionen um 5,2 % bezogen auf 1990 zu senken. Presseerklärung zum Sondergutachten [WBGU, 25.11.2003] Gutachten online [WBGU] Gutachten zum Download [pdf, 1,6 MB; 99 S. ; WBGU] => Dokumente Klimawandel Treibhausgase |
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| Entgelte für die Nutzung globaler Gemeinschaftsgüter Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) SONDERGUTACHTEN 2002 vom 27.2.2002 Das Gutachten enthält konkrete Empfehlungen für die in Kürze stattfindende UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung in Monterrey. Der WBGU plädiert dafür, Entgelte auf die Nutzung globaler Gemeinschaftsgüter, insbesondere den internationalen Luftraum und die Hohe See, zu erheben. Solche Nutzungsentgelte sind zweckgebunden einzusetzen. Sie sollen zum Schutz dieser Güter beitragen und die internationale Nachhaltigkeitspolitik stärken. Als weiteres erwägenswertes Instrument nennt der WBGU Ausgleichszahlungen an Entwicklungsländer, die auf eine schädigende Nutzung bestimmter Umweltressourcen verzichten und dadurch wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen. Zahlungen wären für den Verzicht auf die Nutzung nationaler Umweltgüter von globalem Wert zu entrichten, wie z. B. Wälder, Böden oder Gewässer. Weitere Informationen in einer WBGU-Presseerklärung Download der Studie (Gesamtstudie: html: 500KB, pfd: 1,1MB) |
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Wissenschaftlicher Beirat (WBGU) |
Die Chance von Johannesburg - Eckpunkte einer Verhandlungsstrategie Politikpapier 1 zum Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD = World Summit on Sustainable Developement) in Johannesburg Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat Forschungsministerin Edelgard Bulmahn, Umweltminister Jürgen Trittin und Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sein Gutachten zum Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung übergeben. Als drängendste Probleme bezeichnet das Gutachten die Reform der internationalen Umweltpolitik, die Entwicklung einer globalen Energiestrategie, den Schutz der biologischen Vielfalt, den Süßwasserschutz und umweltbedingte Infektionskrankheiten. Das Gutachten ist erhältlich in der Geschäftsstelle des Beirats und im Internet unter www.wbgu.de/WBGU/wbgu_pp2001.html Kontakt: WBGU, Dr. Benno Pilardeaux, Fon: 030/26394812, Fax: 030/26394850, eMail: bpilardeaux@wbgu.de |
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neue Mitglieder
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Die 9 Mitglieder des WBGU werden vom Bundeskabinett auf Vorschlag des BMBF und des BMU für die Dauer von 4 Jahren berufen. Die aktuelle Berufungsperiode ist die fünfte und dauert vom 1.11.2008 bis zum 31.10.2012. => Liste der Mitglieder [WBGU] |
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| Lexikon: | Umweltrat (SRU) | |
| Spezials: | ||
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Homepage des WBGU: www.wbgu.de |
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| Stand: |
Themen: Globale Agenda 21 Nachhaltigkeit |
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