Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt    Haftunsgsausschluss

Lexikon Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU)

www.umweltrat.de

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) (Umweltrat, "Umweltweise" ) ist ein vom Bundesumweltministerium berufenes, unabhängiges Beratergremium für die Bundesregierung. -> Ratsmitglieder.
Alle zwei Jahre erstellt der Umweltrat ein Gutachten zu aktuellen umweltpolitischen Entwicklungen und Schwerpunkthemen, zusätzlich auch Sondergutachten, Stellungnahmen und Kommentare zu speziellen Umweltproblemen.
Umweltgutachten; SondergutachtenStellungnahmenMaterialienKommentare 
     

Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Erneuerbare Stromversorgung
SRU-Sondergutachten: Erneuerbare_Stromversorung
26.01.11   (87)
SRU: Wege zur 100 % erneuerbaren Stromversorgung
In seinem Sondergutachten zeigt der SRU anhand verschiedener vom DLR berechneter Szenarien, dass eine Vollversorgung mit Ökostrom in Deutschland bis 2050 machbar, sicher und ökonomisch vorteilhaft ist. Als günstigste Variante erweist sich ein Stromverbund mit Skandinavien mit seiner enormen Pumpspeicherkapazität (Norwegen 84 TWh, Schweden 36 TWh), die zur Speicherung von Windstrom vorteilhaft sind. Atom- und Kohlestrom mit CCS hält der SRU für nicht nachhaltig und lehnt daher die Laufzeitverlängerung von Atom- wie auch den Neubau von Kohlekraftwerken ab. Stattdessen sollen Energieeffizienz und Energiesparen sowie ein moderater Ausbau von Gaskraftwerken als Brückentechnologie zur Energiewende fungieren. Laut SRU sind nur die Erneuerbaren Energien vereinbar mit den Nachhaltigkeitskriterien der Generationengerechtigkeit und Risikovorsorge und daher langfristig die einzige absehbar nachhaltige Lösung für die Stromversorgung.
  
Download: SRU Sondergutachten zur nachhaltigen Stromversorgung [pdf; 4,4 MB]

| Umweltrat | Ökostrom | EW-Strom | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Geothermie | Biomasse | Atomausstieg | Kohle | CCS-Technologien | Sequestrierung |
Ökostrom-2050
100 % erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar:  Grafik Großansicht
05.05.10   (78)
Umweltrat (SRU): 100 % erneuerbare Stromversorgung bis 2050: klimaverträglich, sicher, bezahlbar
Laut SRU kann Deutschland bis 2050 komplett mit Strom aus erneuerbaren Energien (EE) zu wettbewerbsfähigen Preisen versorgt werden. Der Atomausstieg sollte wie vereinbart fortgesetzt werden, weil sonst der EE-Ausbau behindert würde. Um Schwankungen beim Ökostrom auszugleichen, sollten die Wasserkraftwerke Skandinaviens zumehmend als Stromspeicher genutzt werden. Im Auftrag des SRU hat das DLR verschiedene Szenarien zur Energiewende entwickelt, bei denen sich verstärkte Energieeffizienz in Kombination mit weiträumiger Vernetzung (Supergrid) unter Einbindung der enormen Kapazitäten an Stromspeicherung in Skandinavien als die kostengünstigsten erweisen. Bei einem nur geringen Zubau von Gaskraftwerken kann der EE-Ausbau mit 6 bis 8 GW pro Jahr so zügig erfolgen, dass die vorhandenen und im Bau befindlichen konventionellen Kraftwerke im Zuge ihrer normalen Lebensdauer sukzessive vom Netz gehen können. Neue Kohlekraftwerke oder auch CCS-Technologien werden nicht benötigt.
 
Download: Stellungnahme Nr.15 (pdf, 3,5 MB)

| Ökostrom | Erneuerbare Energien | Atomausstieg | CCS-Technologien | EW-Strom | nachhaltige Energie | Umweltrat |
CCS-SRU-0506
CCS-Gesetzt: SRU-Stellungnahme 6.5.2009
06.05.09   (44)
SRU-Stellungnahme: Abscheidung, Transport und Speicherung von Kohlendioxid
Der Gesetztentwurf der Bundesregierung im Kontext der Energiedebatte

Aus Anlass der ersten Lesung des CCS-Gesetzentwurfs, den die Bundesregierung am 1.4.09 beschlossen hat, warnt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) vor übereilten Weichenstellungen: CCS im großen Maßstab trete in Nutzungskonkurrenz zur Speicherung von Gas oder Luftdruck (Stromspeicherung) sowie zur Geothermie, behindere also den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der SRU plädiert stattdessen für ein Forschungsgesetz zur Erprobung von CCS und hält eine breite gesellschaftliche Debatte zur nachhaltigen Energieversorgung für notwendig.

SRU: Presseerklärung (pdf,  31 KB)    Stellungnahme (pdf, 429 KB)

| CCS-Technologien | Sequestrierung | Treibhausgase | Kohle | Geothermie | Erneuerbare Energien | Energiewende | Umweltrat |

Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014 
zum SeitenanfangAuswahl älterer Dokumente

EEAC-Homepage
 www.eeac-net.org


=> Energieeffizienz

=> Emissionshandel
=> Nationaler Allokationsplan

"Energieeffizienz als Pfeiler einer wettbewerbsfähigen, sicheren und umweltfreundlichen europäischen Energiepolitik"
In einem Schreiben an die zukünftige EU-Ratspräsidentin, Bundeskanzlerin Merkel, haben der Vorsitzende des Europäischen Netzwerk der Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte (EEAC) und der Sprecher seiner Energiearbeitsgruppe am 20.12.06 die aktuellen Chancen einer ehrgeizigen Energieeffizienzpolitik hervorgehoben. Das Thema Energieeinsparung sollte während der Ratspräsidentschaft Priorität erhalten. Die Umsetzung der vielen Vorschläge der Europäischen Kommission zum 20%-Effizienzziel benötigen volle Rückendeckung durch die Regierungschefs. Energieeinsparung ist ein zentraler Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit, senkt die Energiekosten für Unternehmen und Haushalte und ist ein wichtiger Innovationsmotor für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Rückendeckung erfährt die Europäische Kommission in dem Schreiben auch hinsichtlich ihres harten Vorgehens, beim Emissionshandel die Überausstattungen und Marktverzerrungen nationaler Allokationspläne zu korrigieren.
pdf-Dokument  Schreiben vom 20.12.06 [pdf, umweltrat.de]
[aus: Presseinformation vom 22.12.06]   
 
Stellungnahme
vom 28.04.06


=> Emissionshandel

=> Nationaler
Allokationsplan
(NAP)
   
"Die nationale Umsetzung des europäischen Emissionshandels: Marktwirtschaftlicher Klimaschutz oder Fortsetzung der energiepolitischen Subventionspolitik mit anderen Mitteln"
Im Hinblick auf die zweite Phase (2008-12) des Emissionshandels fordert der SRU eine Gesamtrevision der Sonderregelungen der ersten Phase, die den Emissionshandel in Deutschland für Verbraucher und Unternehmen unnötig teuer gemacht haben. Der Umweltrat rät der Bundesregierung, 10 % der Emissionsrechte für die Periode 2008 - 2012 und 100 % danach zu versteigern.
Download der Stellungnahme [pdf, 251 KB, 18 S.; bei: umweltrat.de]
Prof. Dr. Peter Michaelis: Vortrag zur Stellungnahme [pdf, 35 KB; bei: umweltrat.de]
SRU: Präsentation zur Stellungnahme [ppt, 70 KB;
bei: umweltrat.de]
    

Stellungnahme
vom 25.11.05


=> Rohstoffe
=> Chemikalien
=>
langlebige Umweltgifte

"Auf dem Weg zur europäischen Ressourcenstrategie. Orientierung durch ein Konzept für eine stoffbezogene Umweltpolitik"
Der SRU hält den Aufbau einer soliden Wissensbasis über den "Lebensweg" (Quellen, Transportwege, Lager, Senken) wichtiger Stoffe für besonders chancenreich: Umweltprobleme könnten so frühzeitig erkannt und wirksame Maßnahmen eingeleitet werden. Daher begrüßt der SRU in seiner Stellungnahme die geplante EU-Ressourcenstrategie, fordert aber zugleich, die Priorität auf Vermeidung von Schadstoffen zu setzen.

Download der Stellungnahme [pdf, 16 S.; bei: umweltrat.de]

  
Stellungnahme
vom 27.10.05

=> Chemikalien
=>
langlebige Umweltgifte
"Die Registrierung von Chemikalien unter dem REACH-Regime - Prioritätensetzung und Untersuchungstiefe"
In seiner Stellungnahme vergleicht der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) die verschiedenen Vorschläge und Voten zur Chemikalienkontrolle und formuliert Empfehlungen für die weiteren Verhandlungen. Dabei betont der SRU die herausragende Bedeutung der angestrebten Chemikalienreform für den wirksamen Schutz des Menschen und der Umwelt.
Weitere Infos in einer Pressemitteilung vom 27.10.05  [Umweltrat]
  

Stellungnahme
zur Klimapolitik

5.10.05

=> Kyoto-Protokoll

"Kontinuität in der Klimapolitik - Kyoto-Protokoll als Chance"
In seiner Stellungnahme wendet sich der SRU gegen einen Kurswechsel in der Klimapolitik und fordert die neu zu bildende Bundesregierung auf, die seit 1990 parteiübergreifend verfolgte deutsche Vorreiterrolle im Klimaschutz beizubehalten und auszubauen.
Eine Verringerung der Anstrengungen im Klimaschutz stehe nicht nur in im Widerspruch zu neuen Erkenntnissen der Klimaforschung, sie hemme auch Innovationsprozesse bei klimafreundliche Technologien und wirke sich dadurch negativ auf den Standort Deutschland aus, meint der Umweltrat.  mehr...
Die Stellungnahme kann als pdf-Datei heruntergeladen werden oder in der Geschäftsstelle des SRU bestellt werden:
Reichpietschufer 60, 10785 Berlin, Tel: 030/ 263696 -111, Fax: - 109
E-mail: helge.joergens@uba.de
  

Sondergutachten
"Umwelt und Straßenverkehr"
Juli 2005
SRU fordert 4 Liter Durchschnittsverbrauch für Neuwagen bis 2012
In einer Presseerklärung auf dem Hintergrund der aktuellen Automobilausstellung in Frankfurt a.M. betont der Umweltrat, dass im Hinblick auf die hohen Benzinpreise und den Klimawandel das bisherige "stärker, schneller, größer" immer mehr an Grenzen stoße und zunehmend leisere, sparsamere und saubere Fahrzeuge gefragt seien. Dazu hat der Umweltrat bereits in seinem Sondergutachten "Umwelt und Straßenverkehr" [pdf; 3,79 MB; SRU] vom Juli 2005 Stellung genommen.
Das Gutachten erscheint nun zum 19.09.05 als Buch mit dem Titel "Umwelt und Straßenverkehr. Hohe Mobilität - umweltgerechter Verkehr" im Nomos-Verlag:
Baden-Baden 2005, ca 300 S., Kt., € 39
  
Stellungnahme zur
Klimapolitik

11.02.2005
Umweltbeirat fordert mehr Klimaschutz
Eine Klimakatastrophe ist nach Einschätung des Umweltbeirats der Bundesregierung nur noch mit durchgreifenden Gegenmaßnahmen aufzuhalten.
"Um gefährliche Klimaänderungen tatsächlich zu vermeiden, müssen jetzt allerdings weit reichende Vereinbarungen zur Weiterentwicklung des Kyoto-Protokolls nach 2012 ausgehandelt werden", forderte der Beirat.
Nötig wären viel weit reichendere Verringerungen der Emission von Treibhausgasen in allen Bereichen einschließlich des Flugverkehrs.
[aus: ARD-Text, 11.2.05, S.548]
  
Umweltgutachten
5.5.2004
Kurzfassung [pfd, 563 KB]
Langfassung [pdf, 4,84 MB]

Umweltrat kritisiert lahme Ökopolitik [taz, 6.5.04]
In seinem Jahresgutachten 2004 beklagt der Umweltrat vor allem Versäumnisse beim Lärm- und Klimaschutz, insbesondere den Kompromiss zum Emissionshandel und den Nationalen Allokationsplan. Dieser gewähre der Wirtschaft so großzügige Verschmutzungsrechte, dass "die Bundesregierung damit die historische Chance einer klimaverträglichen Kraftwerkserneuerung vergibt". Der Umweltrat warnt vor einer vorrangig auf fossile Energien setzenden Energiepoltik und lobt dagegen die Erneuerbaren Energien. Auch das Gesetz zur Grünen Gentechnik wird positiv beurteilt.
  

Emissionshandel

Nationaler Allokationsplan

Unmittelbar vor dem Spitzengespräch am 24.2.04, das den Konflikt zwischen den rot-grünen Kabinettskollegen schlichten soll, unterstützt der Sachverständigenrat für Umweltfragen den grünen Umweltminister ungewöhnlich deutlich. Trittins Entwurf für den nationalen Allokationsplan sei ein "vernünftiger Kompromiss", der bereits "sehr weitgehende Konzessionen" an die Wirtschaft enthalte, urteilte der SRU am 23.2.04.
"Falls die Bundesregierung den vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vorgetragenen Einwänden folgen sollte, würde dies letztlich darauf hinauslaufen, die weltweit beachtete, ursprünglich parteiübergreifend getragene deutsche Klimapolitik zurückzuwerfen", warnt der SRU in seiner Presseerklärung vom 23.2.04
"
Ziele der Klimaschutzvereinbarung nicht preisgeben" [ pdf, 35 KB, 2.S.; SRU]
  

 
zum SeitenanfangMitglieder des Umweltrates


Der Umweltrat besteht aus 7 Mitgliedern (Professoren aus unterschiedlichen Fachgebieten im Kontext der Umweltpolitik):   
=> Detail-Infos zu den Ratsmitgliedern

   

Stand: 25.04.06/zgh Themen:  alle Agenda 21 Themen    Nachhaltigkeit
zur Themenübersicht zum Oberthema: Natur & Umwelt zum Seitenanfang

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2014  Agenda 21 Treffpunkt