Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt    Haftunsgsausschluss

Lexikon Solarenergie
 
zum SeitenanfangHintergrund

 

Die Energie aus den Sonnenstrahlen kann auf zwei unterschiedliche Weisen genutzt werden:

  • Solarthermie: Umwandlung in Wärme, ggf. anschließend weitere Umwandlung der Wärme in Strom (Solarthermie-Kraftwerk)
  • Photovoltaik: direkte Umwandlung in Strom
       


Heliostaten
Infografik: Solarturm / Großanischt in: DIE ZEIT Nr.26/22.6.06, S.28

Großansicht [ZEIT]

Solarthermie:

Die Energie aus den Sonnenstrahlen wird mittels geeigneter Anlagen zunächst in Wärme umgewandelt, z.B. wird in einem Sonnenkollektor eine Spezialflüssigkeit erhitzt, die dann über einen Wärmetauscher für die Warmwasserbereitung oder Heizung genutzt werden kann. Dabei sind die Temperaturen weit unter 100 °C und damit ungeeignet für die Stromerzeugung. In Solarthermiekraftwerken werden die Sonnenstrahlen jedoch z.B. mit Heliostaten oder Parabolrinnen so stark gebündelt und fokusiert (CSP = Concentrated Solar Power), dass Temperaturen um 400 °C erreicht werden, wodurch die Verdampfung einer Flüssigkeit möglich wird. Mittels Dampfturbine kann dann wie in konventionellen Wärmekraftwerken Strom erzeugt werden.

Parabolrinnen
Infografik: Solarturm / Großanischt in: DIE ZEIT Nr.26/22.6.06, S.28

Großansicht   [ZEIT]

CSP-Solarkraftwerke, also Kraftwerke, die auf der Bündelung von Sonnenstrahlen beruhen, haben sich bereits seit Jahren in der Praxis technisch bewährt, z.B in der Mojave-Wüste, wo seit den 1980-Jahren 9 derartige Kraftwerke jährlich rund 800 MWh Strom erzeugen Solarserver.de: Solar-Report 2007. Nachdem jedoch die Preise für fossile Energien nach Überwindung der Ölkrisen wieder einbrachen, rentierten sich die CSP-Kraftwerke über lange Jahre zunächst nicht mehr. Durch die sich abzeichnenden Engpässe vor allem beim Erdöl ist jedoch nach Überwindung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise wieder mit einem starken Anstieg der Energiepreise zu rechnen, weshalb CSP-Solarkraftwerke schon in der nächsten Dekade rentabel werden könnten.
  

DESERTEC: Wüstenstrom

Die am 13.07.09 gegründete DESERTEC-Initiative plant, Solarstrom im großen Maßstab mit zahlreichen Solarthermiekraftwerken (etwa der Andasol-Klasse) in den Wüsten Nordafrikas und Arabiens zu erzeugen und damit die komplette Stromversorgung der Anrainerländer sowie zusätzlich Meerwasserentsalzungsanlagen auf Strombasis bereitzustellen. Überschüssiger Solarstrom soll mittels HGÜ nach Europa exportiert werden. Um die Versorgungssicherheit zu steigern, soll der Großraum Nordafrika, Nahost und Europa über ein weiträumiges leistungsfähiges Stromnetz (Supergrid) vernetzt werden.
  

Andasol 1
Andasol 1: Großansicht bei gruppeneva.es Großansicht 

Wegen der geringen Energiedichte der Sonnenstrahlen beanspruchen Solarkraftwerke jedoch große Anlagenflächen [1]. Das bisher weltweit größte Solarkraftwerk, das Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1 in Andalusien (Spanien), hat z.B. eine Kollektorfläche von 510.000 m²  (71 Fußballfelder [2]). Es nahm im Oktober 2008 den Testbetrieb auf [3] und wird im Normalbetrieb pro Jahr geschätzte 179 GWh Strom erzeugen. Um die Strommenge eines konventionellen Großkraftwerks zu erzeugen, müssten rund 56 Solarkraftwerke der Andsol-Klasse gebaut werden [4]. Würde dieser Solarstrom nach Deutschland exportiert, entstünden insgesamt Kosten von 9 - 12 Cents/kWh [5].
  



Photovoltaik:

Die Sonnenstrahlen treffen auf Solarzellen, die zunächst Gleichstrom erzeugen. Damit dieser ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden kann, wird er mittels Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt.
In Deutschland werden pro Jahr etwa 750 kWh Strom pro installierter 1 kW Spitzenleistung erzielt, wozu Solarzellen mit einer Fläche von 8 - 10 m²  benötigt werden [6]. Ein 4-Personenhaushalt mit einen Stromverbrauch von z.B. 4500 kWh pro Jahr müsste also eine PV-Anlage mit 6 kW Spitzenlast mit einer Fläche zwischen 48 - 60 m²  installieren. Da bisher keine effektiven preiswerten Möglichkeiten zur Speicherung des Solarstroms im Haushalt existieren, muss er am öffentlichen Stromnetz angeschlossen bleiben, damit auch nachts und bei bedecktem Himmel tagsüber genügend Stromleistung zur Verfügung steht. PV-Anlagen in Deutschland rentieren sich aus Sicht eines Privathaushalts allenfalls dadurch, dass der ins Netz eingespeiste Solarstrom derzeit mit bis zu 35,49 Cents/kWh vergütet [8] und die Installation der Anlage teils subventioniert wird. Mit Erzeugungskosten von aktuell (Stand: 1.1.09) 30 - 50 Cents/kWh [7] ist PV-Strom weit jenseits volkswirtschaftlicher Rentabilität.

 

Der gesamte Stromverbrauch Deutschlands beträgt rund 600 TWh, davon wurden 2009 nur etwa 1,0 % mittels Photovoltaik erzeugt [9]. Im Jahr 2010 überschritt die installierte Nennleistung in Deutschland die 10 GW-Marke. An sehr sonnigen Tagen können bis zu 3/4 der Nennleistung, also etwa 7,5 GW, tatsächlich realisiert werden.

 

Der Ausbau der PV-Nennleistung vollzieht sich in Deutschland aufgrund der hohen Vergütung nach dem EEG sehr schnell.
Installierte Nennleistung in MW:
01.01.2011:  19.000    [10].
01.01.2010:    9.863
01.01.2009:    5.996    [11].
  

 

PV-Anlagen rentieren sich vor allem in Entwicklungsländern im ländlichen Raum, weil dort meist keine Netzanbindung besteht. Die Photovoltaik kann erhebliche Potenziale erlangen, falls es gelingt, die Solarzellen deutlich preiswerter als bisher zu produzieren oder ihren bisher geringen Wirkungsgrad (20 %) zu steigern. Die Forschungen dazu dauern noch an. Optimistischen Schätzungen zufolge könnte PV-Strom bei wachsenden Kosten fossiler Energieträger ab etwa 2012 in Südeuropa wettbewerbsfähig werden [12].

 

  
zum Seitenanfang Aktuelles / Archiv
Presse-/ Online-Medien
Datenbank
Der Presse-/Medienspiegel (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "Solarenergie":
Jahrgang:  2005  2006  2007  2008  2009  2010  2011  2012 
   
Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Presse-Archiv.  
  
Radio- und Fernseh-
Sendungen
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012 
Daten/ Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
EE-Förderung
Förderung erneuerbarer Energien; Erneuerbare Energiegesetz (EEG); EE-Umlage pro kWh; Solaranlagen; Biomasse; Wasserkraft; Gas; Geothermie; Ökostrom-Anteil / Infografik Globus 4833 vom 08.03.2012
08.03.12   (394)
dpa-Globus: Förderung erneuerbarer Energien
Die rote Kurve zeigt den Anstieg des Ökostrom-Anteils von 3,6 % im Jahr 1990 auf 19,9 % im Jahr 2011. Der starke Anstieg liegt vor allem an der Förderung Erneuerbarer Energien (EE) nach dem EEG. Das Kreisdiagramm stellt die Verteilung der EEG-Umlage von insgesamt 3,59 Ct/kWh auf die EE-Arten dar (in Ct): Solaranlagen 1,86; Biomasseanlagen 0,84; Onshore-Windkraft 0,45; Offshore-Windkraft 0,04; Wasserkraft, Gas- und Geothermieanlagen: 0,04; Sonstige 0,37.

Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| Erneuerbare Energien | EEG | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Geothermie | Ökostrom |
Erneuerbare Energien
erneuerbaren Energien in Deutschland; installierte Leistung; Ausbauszenario; Wind; Photovoltaik; Biomasse; Wasserkraft; Geothermie / Infografik Globus 4632 vom 24.11.2011
24.11.11   (361)
dpa-Globus: Zukunft der erneuerbaren Energien
Nach verstärktem Energiesparen und erhöhter Energieeffizienz ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Kombination mit Energiespeichern ein Eckpfeiler der Energiewende. Die Tabelle listet für 2010 die Ist-Werte und für 2020 bzw. 2030 die politischen Zielvorgaben der Bundesregierung im Rahmen des Leitszenarios vom Umweltministerium (BMU), in dem der Ausbau von Wind- und Solarstrom mit Abstand den größten Anteil haben.
Installierte Nennleistung in Gigawatt (GW)
 
Windkraft
Photovoltaik
Biomasse
Wasserkraft
Geothermie
2010
27,20
17,32
4,96
4,78
0,01
2020
45,75
50,25
8,92
4,67
0,30
2030
62,84
62,25
9,88
4,94
1,01

=> Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Wasserkraft | Geothermie | Energiewende | Energiesparen | Energieeffizienz | nachhaltige Energie |
Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energie; Eigentümer-Anteile in Deutschland 2010;  / Infografik Globus 4615 vom 17.11.2011
17.11.11   (359)
dpa-Globus: Erneuerbare Energie aus privater Hand
Während die konventionelle Stromerzeugung aus fossilen Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas) und aus Atomenergie in Deutschland zu rund 80 % durch das Oligopol aus den vier großen Energiekonzernen E.on, RWE, Vattenfall und EnBW dominiert wird, beträgt ihr Anteil an der installierten Leistung Erneuerbarer Energien (EE) nur 6,5 %, darunter vor allem Wasserkraftwerke. Die restlichen 93,5 % der insgesamt 53 GW entfallen auf (in %): Privatpersonen1 39,7, Projektierer2 14,4, Fonds/Banken 11,0, Landwirte 10,8, Gewerbe3 9,4, sonstige Energieversorger (u.a Stadtwerke) 7,0; Sonstige 1,2.
Bei den Anteilen wurden Pumpspeicherkaftwerke nicht berücksichtigt
1 hauptsächlich Photovoltaik-Anlagen
2 Entwickler und Veräußerer von Projekten der Erneuerbaren Energien
3 inkl. Contracting

  => Großansicht: Bezug    

| Erneuerbare Energien | Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse |

Daten/ Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2008  2009  2010  2011  2012 

 
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
WEO-2011
IEA: World Energy Outlook (WEO) 2011
09.11.11   (98)
IEA: World Energy Outlook 2011
Jährlich im November veröffentlicht die IEA ihren "World Energy Outlook" (WEO), eine umfangreiche Datensammlung zur vergangenen und künftigen Entwicklung der Primärenergien, von Strom und der jeweiligen Energiemärkte. Zunehmend sind auch globale Folgen der Energieproduktion und -nutzung (z.B. Treibhausgas-Ausstoß, Energieabhängigkeit, Energiekonkurrenz) zentraler Gegenstand im WEO. Aktuelle Ereignisse wie die Atomkatastrophe in Fukushima 2011 und ihre Konsequenzen auf die Entwicklung der Energiemärkte werden ebenfalls in die Analysen und Prognosen einbezogen. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Durban (Südafrika, 28.11.-9.12.11) mahnte die IEA, dass ohne durchgreifende Maßnahmen sich die Treibhausgas-Emissionen in einem Ausmaß summieren werden, dass eine Klimaerwärmung von 4 bis 6°C wahrscheinlich wird und damit das 2°C-Ziel weit verfehlt wird.
  
Informationen: Überblick/ Inhaltsverzeichnis/ Bestellung / Presse-Präsentation  
Download: Pressepräsentation mit den zentralen Aussagen und Infografiken [pdf, 890 KB]

| Energie/ Ressourcen | Energieabhängigkeit | Fossile Energien | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien:  Grafik Großansicht
23.02.11   (88)
EurObservER: Der Stand der Erneuerbaren Energien in Europa
Der alljährlich von EurObserv'ER publizierte Report stellt Daten zur Entwicklung der verschiedenen Erneuerbarer Energien (EE) (Windenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Wasserkraft, Geothermie, Wärmepumpen, Biogas, Biokraftstoffe, Energie aus Müll, Biomasse, Solarthermiekraft (CSP), Meeresenergie) EU-weit und aufgeschlüsselt nach einzelnen EU-Staaten zusammen. Laut der diesjährigen 10.Ausgabe des Reports deckten regenerative Energien im Jahr 2009 in der gesamten EU 11,6 % des Brutto-Endenergieverbrauchs (EEV) ab, beim Stromverbrauch 18,2 %. 900.000 Beschäftigte in den verschiedenen EE-Branchen generierten einen Umsatz von 120 Mrd. Euro. Der parallel in englischer und französischer Sprache verfasste Report erläutert auch die sozio-ökonomische Bedeutung der Erneuerbaren Energien.
  
Infos: Überblick/ Zusammenfassung [BINE, 23.2.11]
Download: The State of Renewables Energies in Europe, 10.Edition [pdf, 10,1 MB]

| Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Geothermie | Meeresenergie | Endenergie | Strom |
Vital Signs 2011
Vital_Signs-2011:  Grafik Großansicht
Februar 11   (90)
Worldwatch Institute: Vital Signs 2011
Der jährlich vom renommierten Worldwatch Institute publizierte Report analysiert die weltweit wichtigsten Trends in Bereichen, die für die nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung haben: Energie und Transport; Umwelt und Klima; Nahrungsmittel und Landwirtschaft; globale Ökonomie und Ressourcen; Bevölkerung und Gesellschaft.
Die 18.Ausgabe liefert z.B. folgende Daten: 2009 stieg das Weltsozialprodukt nur um 0,3 %, das BIP von China aber um 9,1 %, das von Indien um 7,4 %. Von 1993 bis 2009 stieg der Meeresspiegel infolge der Klimaerwärmung um 3 mm pro Jahr, in den 118 Jahren davor nur um 1,7 mm pro Jahr. Die Kapazität von Photovoltaikstieg stieg 2009 um 20 %, die von Solarthermiekraftwerken um 26 %, von Windkraft um 31 %. Der Verbrauch von Erdgas sank um 2,1 %, die größte jemals gemessene Abnahmerate. Das Artensterben setzte sich fort: weitere 365 Arten gelten als akut gefährdet.
  
Infos / Bestellung: Vital Signs 2011

| Globale Agenda 21 | Energie/ Ressourcen | Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Klima | Mobilität/Verkehr | Bio-Vielfalt | Nahrung | Konsum & Produktion | Rohstoffe/Ressourcen | Bevölkerung |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2008  2009  2010  2011  2012 

      
zum Seitenanfang interne Links
internes Lexikon  Erneuerbare Energien  Fossile Energien  Atomausstieg  Energie-Maßeinheiten  
 Klimawandel  Treibhauseffekt   
Spezials  nachhaltige Energieversorgung  Energieabhängigkeit   Ressourcenkonflikte
Ober-Themen  Klima  Energie  
    
zum Seitenanfang externe Links
Wikipedia  Sonnenenergie  Solartechnik  Sonnenkollektoren  Solarthermie  Photovoltaik
Sonnenseiten Portal zur Sonnenenergie des Journalisten Franz Alt
Eurosolar Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
BSW Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)
DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
SFV Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.
Online-Rechner für PV-Anlagen Energieagentur NRW: Online-Rechner für Photovoltaik-Anlagen
Auch nach Absenken der Einspeisevergütung für PV-Strom lohnt sich die Installation einer PV-Anlage bei vielen Gebäuden, weil die PV-Anlagen preiswerter geworden sind. Ob sich eine PV-Anlage rentiert, hängt allerdings von einigen Faktoren (u.a.Sonnenscheindauer, Dachausrichtung und - neigung) ab, die beim Online-Rechner erfasst werden. Als Ergebnis erstellt er dann eine Tabelle, wo die Kosten und Einnahmen gegenüber gestellt werden. Zusätzlich zeigt eine Kurve an, ab welchem Jahr sich die PV-Anlage amortisiert hat.
Energieagentur NRW: Online-Rechner für PV-Anlagen
 
zum Seitenanfang Quellen/ Hinweise
 
  1. An guten Standorten (Sahara) werden im Jahr pro m²  rund 2500 kWh Sonnenenergie eingestrahlt, also im Durchschnitt 2500 kWh / (365 • 24 h) = 285 W. Für 1 kW Leistung werden also selbst an guten Standorten 3,5 m² Einstrahlfläche benötigt. Ein fossiles (Kohle/ Atom) Großkraftwerk hat typischerweise eine Leistung in der Größenordnung von 1 Mio kW. Bei einem Wirkungsgrad von etwa 25 % bei Solarkraftwerken werden also 4 • 3,5 Mio m² = 14 km²  benötigt.
    Dies ist jedoch nur die rein rechnerische Einstrahlfläche. Bei Solarkraftwerken ist die tatsächlich beanspruchte Fläche viel größer, da z.B. die Spiegelsysteme nicht lückenlos montiert werden können und auch genügend Freiraum für Wartungsarabeiten benötigt wird. Mit 1 km²  Fläche lassen sich pro Jahr ca. 0,1 TWh erzielen*, für 10 TWh (Größenordnung der Strommenge eines konventionellen Großkraftwerks) wird also eine Fläche von ca. 100 km²  benötigt. Der gesamte Stromverbrauch Deutschlands (ca. 600 TWh) erfordert also eine Fläche von ca. 6000 km² = 77,5 km • 77,5 km.
    * Datenquelle:  Wüstenstrom-Studie, S.12, linke Spalte 3.Absatz
  2. Schott.com: Parabolrinnen-Kraftwerk "Andasol 1": Daten und Fakten
    Beim Fußballfeld üblich sind 68 m • 105 m.  510.000/(68 • 105 ) = 71,4
  3. Solar Millennium: Andasol 1 nimmt Testbetrieb auf [15.10.08]
  4. pte:Baustart für größtes Solarkraftwerk der Welt [20.7.08]
    Zum Vergleich: Die Strommenge eines konventionellen (Kohle/Atom) Großkraftwerks hat eine Größenordung von 10
    TWh, also rund 56 mal so viel wie 179 GWh = 0,179 TWh. Der gesamte Stromverbrauch Deutschlands ist 600 TWh / 0,179 TWh = 3352 mal so groß.
  5. dpa Grafik 3731: Stromerzeugung und Klimabilanz
  6. Wikipedia: Photovoltaik (Z 11.11.08)
  7. dpa Grafik 3731: Stromerzeugung und Klimabilanz
  8. Wikipedia: Erneuerbares Energien Gesetz (EEG) > Photovoltaik (Z 11.11.08)
  9. siehe: Daten/ Statistiken zum Ökostrom > Anteile der EE-Arten
  10. Daten aus: Dringender Appell zur Rettung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes seitens deutscher Energiewissenschaftler  [DIW, 15.12.10]
  11. Solarstrom-Magazin:  In Deutschland installierte PV-Leistung      PHOTON [Sep. 2010]
  12. Friederike Rüll: Billigstrom der Zukunft kommt von der Sonne [VDI-nachrichten 19.9.08]
   

Stand: 10.05.10/zgh   Erneuerbare Energien   
zur Themenübersicht zum Oberthema: Energie/ Ressourcen zum Seitenanfang

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2012  Agenda 21 Treffpunkt