Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt    Haftunsgsausschluss

Daten, Statistiken
Infografiken
 
    
 
Stromerzeugung und -verteilung
Strommix    Lastverlauf    Top10-Länder beim Bruttostrom 
Umrechnungen: 1 Terawattstunde (TWh) = 1 Mrd. Kilowattstunden = 3,6 Petajoule (PJ)
Begriffe:
Bruttostromerzeugung = incl. Netzverluste und Eigenverbrauch der Kraftwerke







jüngste Daten:
teils vorläufige Angaben,
z.T. geschätzt.

Stand: 22.10.14

Quelle: AGEB  
Auswertungstabellen

 

 



Aufteilung der EE:
Ökostrom



Strommix in Deutschland:
Bruttostromerzeugung, Stromimport und -export

Anteile der Energieträger am Bruttostromverbrauch

(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
(9)
(10)
(11)
(12)
Jahr
Brutto
TWh
Imp
TWh
Exp
TWh
Saldo
TWh
Inland
TWh
Braun
%
Stein
%
Gas
%
Öl
%
Kern
%
EE
%
Son
%
2013
632,1
38,4
72,7
- 33,8
598,3
25,5
19,3
10,7
1,1
15,4
24,0
4,0
2012
630,2
44,2
67,3
- 23,1
607,1
25,5
18,5
12,1
1,2
15,8
22,8
4,1
2011
608,8
42,2
59,9
- 6,3
602,6
24,6
18,5
13,6
1,1
17,7
20,3
4,2
2010
628,1
42,1
59,9
- 17,7
610,4
23,2
18,6
13,8
1,3
22,4
16,4
4,3
2009
592,4
40,8
54,9
- 14,3
578,1
24,6
18,2
13,3
1,6
22,8
15,9
3,6
2008
637,1
40,2
62,7
- 22,4
614,6
23,6
19,6
13,6
1,4
23,4
14,5
3,9
2007
637,2
44,3
63,4
- 19,1
618,1
24,4
22,3
11,9
1,5
22,0
13,7
4,2
2006
636,9
46,1
65,9
- 19,8
617,2
23,7
21,6
11,5
1,6
26,4
11,2
4,0
2005
620,6
53,4
61,9
- 8,5
612,1
24,8
21,6
11,4
1,9
26,3
10,2
3,8
2004
615,3
44,2
51,5
-7,3
608,0
25,7
22,9
10,0
1,7
27,2
9,2
3,3

(1) Bruttostromerzeugung = 100 %  (incl. Netzverlust + Eigenverbrauch)
(2) Importstrom (Stromzuflüsse aus dem Ausland)
(3) Exportstrom (Stromabflüsse ins Ausland)
(4) Saldo = (2) - (3)  = Import - Export
(5) Brutto-Inlandsstromverbrauch = (1) + (4) = (1) + (2) - (3)
Die Anteile in den Spalten (6) bis (12) beziehen sich auf Spalte (1) = 100 %
(6) Braunkohle   (7) Steinkohle    (8) Erdgas   (9) Erdöl    (10) Kernenergie
(11) Erneuerbare Energien: Aufschlüsselung in Tabelle => Öko-Strommix
(12) Sonstige

Abweichungen von AGEB-Tabellen durch dortige Nachberechnungen möglich.
keine Gewähr für die Daten in der Tabelle, da sie manuell aus dem Original übertragen wurden  
    


Stromanteil am Endenergieverbrauch (EEV):
2007: 22,2 % von 8585 PJ, Rang 3 nach Kraftstoffen (28,9 %) und Gas (25,2 %).
(Daten für 2007: Quelle: BWK 6/2009, Tabelle 2, S.12-13)
       
Stromlastverlauf in Deutschland: EEX-Grafik Lastverlauf in Deutschland:
Der deutschlandweite tägliche Lastverlauf und der Beitrag von konventionellen (Braun- u. Steinkohle, Kernenergie, Wasser-) Kraftwerken sowie Wind- und Solarkraft kann bei der Tranzparenzplattform der Strombörse EEX in Leipzig eingesehen werden.
Danach ergeben sich in etwa folgende Bandbreiten:
Spitzenlast:  60 - 70 GW
;    Grundlast:  30 - 40 GW.
Wind: 0 - 20 GW;   Solar: 0 - 5 GW.
   
Ökostrom-Verbundnetz (Super-Grid): FR-Infografik
Großansicht [FR]

Problem für die Energiewende beim Strom:
Da das Aufkommen von Wind- und Solarkraft regional (auch deutschlandweit) stark schwankt, sogar phasenweise einerseits nahe 0 GW, andererseits immer häufiger über der erforderlichen Spitzenlast liegt, werden die Probleme bei der Anpassung von Stromnachfrage und -angebot im Zuge des erforderlichen Ausbaus von Wind-und Solarstrom stark wachsen. Da die anderen - im Prinzip grundlastfähigen - regenerierbaren Stromquellen (Wasserkraft, Biomasse, Geothermie, Gezeiten- und Meeresenergie) auf absehbare Zeit nur einen geringen Teil an Grundlast und Regelenergie bieten, müssen weitreichende und umfassende Änderungen und Erweiterungen an der Strominfrastruktur in der folgenden Prioritätenreihenfolge vorgenommen werden:

  1. drastische Steigerung der Energieeffizienz und -suffizienz zur Absenkung sowohl der Spitzenlast als auch des Strombedarfs insgesamt
  2. Anpassung der Stromnachfrage an das schwankende Stromangebot und Glättung des Lastverlaufs durch ein "intelligentes Netz" (Smart Grid)
  3. weiträumige Vernetzung (Super Grid) mit besserem Stromausgleich im Großverbund
  4. drastische Ausweitung der Stromspeicherung

Ohne nennenswerte Erfolge bei 1) werden die kompensierenden Maßnahmen in 2) bis 4) kaum zu bewältigen sein. Ohne 2) und 3) würden die dann erforderlichen Kapaziäten bei der Stromspeicherung gigantische Dimensionen annehmen: Mindestens 20.000 GWh Speichervolumen müsste bereitgestellt werden, das 500-Fache der aktuellen Speicherkapazität in Deutschland (siehe Anmerung [16] in Energiewende-Strom)

Diese Aspekte werden in der Seite zur Energiewende-Strom detaillierter beschrieben
   

  Installierte Kraftwerks-Nennleistung in Deutschland:

Angaben deutschlandweit in GW:
Jahr 2010:   insgesamt 96,3; darunter 8,4 von den 7 älteren AKW.
Die restlichen 87,9 teilen sich auf in: 7,9 Überschuss-Reserve + 80,0 Höchstlast*
* Jahreshöchstlast = Maximum der Stomnachfrage in den vergangenen 10 Jahren.
Datenquelle: Umweltbundesamt, zitiert nach: SZ 16.3.11, S.7
 
Jahr 2007:   insgesamt 137,5 GW;   darunter:
PV 3,8; Öl 5,4; Müll ?; Biomasse ?; Wasser 10,1; Gas 21,3; Kernkraft 21,3; Wind 22,2; Kohle 51,8 (darunter: Braunkohle 22,5; Steinkohle 29,3)
  
ZEIT: Infografik: Stromerzeuger in Deutschland
Großansicht [ZEIT 33/04]
Infografik: Anteile der 4 größten Stromerzeuger an der Kraftwerksleistung
Die gesamte in Deutschland installierte Kraftwerksleistung beträgt 102300 Megawatt. Davon entfallen zusammen 79 % auf die 4 größten Kraftwerksbetreiber:
   E.on: 34 %; RWE: 27 %; Vattenfall: 11 %; EnBW: 7 %; Sonstige: 21 %.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Minister für das Monopol. Wolfgang Clement sollte die Stromindustrie an die Kandare nehmen. Doch sein neues Regulierungswerk kann den Energiekonzernen nichts anhaben". [ZEIT 33/ 5.8.04]
   

Bruttostromerzeugung
= Strom incl. Eigenverbrauch der Kraftwerke

Qellen bis 2006:
Fischer Weltalmanach
2007 bis 2009

Quelle ab 2007:   AGEB
(vorige Tabelle)

Freie Felder: Daten sind bisher noch nicht publiziert oder noch nicht recherchiert

Top10 Länder bei der Bruttostromerzeugung in TWh ( = Mrd. kWh)
 
  
Welt
USA
China
Russl.
Japan
Deut.
Indien
Kanada
Frankr.
GB
Brasilien
2009
596*
2008
639*
2007
638
2006
637
574
398
2005
17020
4027
2397
952
872
620
613
594
576
414
386
2004
16845
3792
2114
931
859
588
588
568
554
419
386
2003
16663
3687
1839
914
920
588
540
563
550
353
365
2000
15440
3792
1313
877
941
557
496
581
541
375
581
 * vorläufige Daten
 
Infografik: Stromnetz der Zukunft; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Stromnetz der Zukunft
In die Landkarte Europas, Nordafrikas und des Nahen Osten ist ein Szenario für ein künftiges Stromnetz eingezeichnet, in dem die Potenziale der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Solarkraftwerken in Nordafrika und Arabien, Wasserkraft in Skandinavien, Geothermie in Island und auf dem Balkan) in einem Supernetz miteinander verbunden werden.
   
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: Ökostrom soll aus Afrika kommen.
[FR, 14.03.07, 14 Tage online]
  
Infografik: Deutscher Strommarkt: größte Verkäufer 2003; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Deutscher Strommarkt: größte Verkäufer 2003
Verkaufte Strommenge 2003 in Mrd. kWh
gelbe Balken: konventioneller Strom: RWE 102,5; EON 85,2; ENBW 64,0; Vattenfall 31,6; EWE 11,0; MVV Energie 8,3; GEW RheinEnergie 7,9; N-Ergie 5,1; Stadtwerke München 5,0; Stadtwerke Hannover 4,9.
grüne Balken: Ökostrom insgesamt 3,5, darunter: Lichtblick 1,3; Naturenergie 1,1; Greenpeace/Unite 0,2; Energiewerke Schönau (EWS) 0,1; sonstige* 0,8.
* von traditionellen Anbietern, Quelle: VDEW
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Übernahme in der Ökostrombranche. Greenpeace Energy versorgt von Januar an Kunden von Unite / Freie Versorger wollen Preise weniger stark anheben." [FR, 25.10.05, 14 Tage online]
  
Infografik: Die größten Stromverkäufer; Großansicht [FR]
Großansicht bis 21.12 [FR]
Infografik: Die größten Stromverkäufer
Unternehmen und verkaufte Stromenergie in Mrd. kWh im Jahr 2003/04:
RWE Essen: 102,5; EON Düsseldorf: 85,2; EnBW Karlsruhe: 64,0; Vattenfall Europe Berlin: 31,6; EWE Oldenburg: 11,0; MVV Energie Mannheim: 8,3; GEW Rhein-Energie Köln: 7,9; N-Energie Nürnberg: 5,1; Ökostromer 1,7; darunter Lichtblick 0,65. (Quelle: VDEW)
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Grüne Energie immer attraktiver. Tariferhöhungen bei den konventionellen Versorgern steigern die Chancen der "alternativen" Anbieter" [FR, 08.12.04, online bis 21.12.04]
  

Stromhandel in Europa

Stromhandel im europäischen Verbundnetz (Saldo: Export-Import)
Weitere Daten / Bilder beim VDEW (Rubrik: Strommarkt)
 
zum SeitenanfangStromverbrauch
Stromverbrauch
pro Kopf



Stromverbrauch in
privaten Haushalten
Stromverbrauch-Haushalt:  Grafik Großansicht
Großansicht/Daten

Bruttostromverbrauch pro Kopf 2009:  596 TWh/ 82 M = 7268 kWh  

Stromverbrauch in privaten Haushalten pro Jahr
 
(1) Personen im Haushalt
(2) Stromverbrauch pro Haushalt
(3) Stromverbrauch pro Kopf
(1)
(2)
(3)
Anzahl

kWh

kWh
1

1944

1994
2
3417
1709
3
4350
1450
4
5149
1287
5
6135
1227
6
7199
1120
7
8123
1160
8
8775
1097
9
8955
995
10
9011
901

Tabellendaten aus einer Erhebung von Check24 im Zeitraum Juni 2007 bis 2009 anhand von 200.000 Anbieterwechseln, zitiert aus Wikipedia (Zugriff 26.10.12)
Im privaten Haushalt (ohne Industrie, Verkehr etc.) ist der Pro-Kopf-Verbrauch je nach Haushaltstyp rund. 4- bis 8-fach so klein wie der deutschlandweite Durchschnittsverbrauch von rund 7270 kWh, d.h. ein Großteil des Stromverbrauchs fällt außerhalb der privaten Haushalte in der Industrie und im Verkehr an.
Mit wachsender Personenzahl im Haushalt sinkt der Stromverbrauch pro Kopf tendenziell, da mehrere Personen gleichzeitig die selbe strombasierte Dienstleistungen nutzen können, z.B. zusammen Fernsehen oder Musik hören,den selben Kühlschrank nutzen, beim selben Licht lesen. Beim Kochen und Kühlen z.B. verbrauchen 2 Erwachsene + 2 Kinder kaum mehr Strom als nur 2 Erwachsene. Umgekehrt: Der Trend zu immer mehr Single-Haushalten erhöht den Stromverbrauch stark.
Ein weiterer Hauptgrund daür, dass trotz steigender Energieeffizienz eher mehr Strom verbraucht wird, ist der sog. Rebound-bzw. Backfire-Effekt: Kosteneinsparungen durch preiswertere Geräte und bessere Energieeffizienz verleiten zu mehr Konsum. Wird der alte Röhrenfernseher z.B. ersetzt durch einen zwar energieeffizienten aber deutlich größeren LED-TV und ein weiteres Zweitgerät, erhöht sich ggf. der Stromverbrauch.
Der Stromverbrauch pro Haushalt hängen stark davon, ob und in welchem Umfang mit Strom gekocht, Warmwasser bereitet oder sogar geheizt wird. Auch die Länge der Anwesenheit zu Hause (Renter oder Berufstätiger) hat ein nennenswerten Einfluss auf den Stromverbrauch.
Der durchschnittliche Strombedarf aller Haushalte betrug 3891 kWh.
 

 

Stromverbrauch der
39 Millionen deutschen Haushalte:

im Jahr 2002:
138 Milliarden kWh
= 3538 kWh/Haushalt


Anteile am Stromverbrauch der Haushalte 2002 in %
Kühl- und Gefrierschränke, andere Haushaltsgeräte
30
Bügeln, Kochen, Trocknen
18
Heizung, Klimaanlagen
17
Warmwasser
17
Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Computer
10
Licht
8
Quellen: VDEW, Statistisches Bundesamt
  

Stromverbrauch

Pro-Kopf-Verbrauch von Strom international: ausgewählte Länder in 2001
Pro-Kopf-Verbrauch von Strom in Europa / Jahr 2000/ 2001
Weitere Daten / Grafiken beim VDEW (Rubrik: Strommarkt)
  
 
zum SeitenanfangStrompreis / Stromkosten
Infografik: Strompreis an der Leipziger Strombörse; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Infografik: Strompreis an der Leipziger Strombörse
Die rote Kurve zeigt den Anstieg des Strompreises an der Leipziger Strombörse seit einem Jahr: von 33,15 € / MWh im Nov. 2004 auf 47,30 €/ MWh im Nov. 2005.    
An der Strombörse in Leipzig werden Strommengen für den Folgetag am Spotmarkt und für Monate/ Quartale/ Kalenderjahre am Terminmarkt gehandelt.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Strom an der Börse teurer wie nie. Industriekunden ohne neuen Vertrag stehen jetzt unter Zugzwang / Windkraft wirkt zeitweise bereits preisdämpfend. " [FR, 21.11.05, 14 Tage online]
  
Strompreise in Europa/ Großansicht in: DIE ZEIT 10/2.3.06, S.22 Infografik: Starkes Gefälle. Strompreise in ausgewählten EU-Ländern
Strompreis am 1.7.2005 in € pro 100 kWh für
    Privathaushalte (3500 kWh/Jahr)  /  industrielle Verbraucher (2 GWh/Jahr)
Dänemark 23,20/ 10,99; Italien 20,10/ 12,36; Deutschland 18,01/ 10,81;
Schweden 13,33/ 5,44; Frankreich 11,94/ 6,91; Spanien 10,97/ 6,64;
Großbritannien 9,26/ 7,81; Griechenland 6,94/ 7,03.
Daten aus: Infografik ZEIT 10/2.3.06,S.24;  Quelle: Eurostat
Großansicht: online nicht verfügbar, nur in der Printausgabe.
  
Infografik: Strompreise für Industriebetriebe in Europa; Großansicht [FR]
Großansicht [FR, 14 Tage]
Infografik: Strompreise für Industriebetriebe in Europa
Die Tabelle listet durchschnittliche Strompreise in ausgewählten Ländern für einen Industriebetrieb mit 24 Mio. kWh Jahresverbrauch 2004, in Cent/ kWh, inc. Steuern:
Italien 9,20; Deutschland 8,58; Irland (Dublin) 7,77; Österreich (Wien): 7,40; Belgien 7,18; Finnland 6,76; Ungarn 6,60; Portugal (Lissabon) 6,42; Frankreich (Paris) 5,98; Spanien (Madrid) 5,92; Griechenland (Athen) 5,70; Schweden 5,57; Polen 5,33; Tschechien 4,89; Norwegen 4,81; Großbritannien 4,71; Luxemburg 4,57; Lettland 4,24.

Die Kreisgrafik zeigt die Zusammensetzung des Strompreises für Industriebetriebe mit 24 Mio. kWh Jahresverbrauch 2004 (Angaben in %):
   Produktion 30,8;  Steuern/Abgaben 28,0; Netz 25,7;  Sonstiges 15,4.

Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Europameister der Strompreise. Deutschlands Energiekosten haben Spitzenniveau / Fehlender Wettbewerb in Europa" [FR, 24.09.04, 14 Tage online]
  
Infografik: Strompreise 2004/ DIE ZEIT 38/2004
Großansicht [ZEIT 38/04]
Infografik: Strompreise für größere Unternehmen 2004
(Nettopreise, ohne Umsatzsteuer, incl. aller Kosten, in Euro-Cent / kWh)
Italien 8,8; Deutschland 7,50; Belgien 7,06; Dänemark 6,84; Niederlande 6,53; Spanien 6,52; USA 6,12; Großbritannien 5,42; Frankreich 5,22; Finnland 4,65.
Außerdem gibt die Datentabelle noch die Veränderung zum Vorjahr sowie den Rang im Vorjahr an.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Deutscher Strom soll teuer bleiben. Strom kostet in der Bundesrepublik viel mehr als bei den Nachbarn. Warum eigentlich?" [Die ZEIT 38/9.9.04] 
  
Infografik: Die Stromrechnung; Großansicht [FR] Großansicht 14 Tage [FR] Infografik: Die Stromrechnung
Durchschnittlichen Stromkosten eines 3-Personen-Musterhaushalts (3500 kWh/a) von 1998 bis 2006  pro Monat in Euro:
1998: 49,95; 1999: 48,20;  2000: 40,66;  2001:41,76;  2002: 46,99; 2003: 50,14;
2004: 52,38; 2005: 54,43; 2006* : 56,76       * Stand: Januar 2006;
Die Kosten von 56,76 Euro in 2006 verteilen sich wie folgt:
  34,74:  Stromerzeugung, - transport, - vertrieb;
    7,83:  Mehrwertsteuer
  14,19:  sonstige Steuern/Abgaben (Konzessionsabgabe, KWK-GesetzEEGÖkosteuer)
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Preiszirkus auf dem Strommarkt"
[FR, 22.08.06, 14 Tage online]
  
Infografik: Stromkosten eines 3 Personen-Musterhaushalts; Großansicht [FR]
Großansicht bis 25.04.  [FR]
Quelle: VDEW >Tabelle  
Infografik: Stromkosten eines 3 Personen-Musterhaushalts 1998 - 2005
Durchschnittliche Stromrechnung eines 3-Personen-Musterhaushalts in Euro
mit einem Stromverbrauch von 3500 kWh pro Jahr:
1998
2005
Gesamtpreis, davon entfallen auf:
49,95
54,43
 Stromerzeugung, Transport, Vertrieb
37,60
33,16
 Staatsanteil: Mehrwertsteuer, Konzessionsabgabe, KWK-Gesetz, EEG, Ökosteuer
12,35
21,27
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Strompreisanstieg flacht ab. Elektrizitäts-wirtschaft warnt jedoch vor Risiken am Rohölmarkt " [FR, 12.04.05, 14 Tage online]  
  
Stromrechnung 2003 Monatliche Stromrechnung eines 3-Personen-Musterhaushalts (mittlerer Stromverbrauch 3500 kWh/Jahr) in Deutschland in Euro: insgesamt 50,04 €, davon: Stromerzeugung und Vertrieb 29,75; Mehrwertsteuer 6,91; Stromsteuer (Ökosteuer) 5,97; Konzessionsabgabe (regional unterschiedlich) 5,22; Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) 1,28; Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz 0,91.
[aus: Globus Grafik 8198; Quelle: VDEW]

  
"Stand-by"-Verluste
in privaten Haushalten
240 kWh pro Person
16% des Gesamtverbrauchs
"Eine Studie des Fraunhofer ISI Instituts ermittelte einen Stromverbrauch in den Haushalten durch so genannte Leerlauf- und "Stand-by"-Verluste (die Geräte sind nicht richtig ausgeschaltet) in Höhe von etwa 240 kWh je Jahr und Person - diese "Abfallmenge" beträgt zirka 16 % des Gesamtstromverbrauchs im Haushalt." [aus: Was ist wertvoller, blaues oder schwarzes Gold? Zum Umgang der Deutschen mit Wasser und Öl / Hans-Jürgen Leist und Georgios Magoulas über eine dringend anstehende Neuausrichtung der Energiepolitik, in: FR, 4.6.03]
  
Daten/Statistiken/Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Haushaltsenergie
Energie fürs Wohnen / Infografik Globus 6776 vom 20.11.2014
20.11.14   (508)
dpa-Globus 6776: Energie fürs Wohnen
Der jährliche Energieverbrauch pro Haushalt (in kWh) ist von 17863 im Jahr 2005 auf 16424 in 2012 gesunken. Dann stieg er auf 16973 im Jahr 2013.
Alle Haushalte zusammen verbrauchten 2013 679 TWh Energie, 3,9 % mehr als 2012. Der Verbrauch stieg bei allen Energiezwecken, beim Heizen mit 4,6 % besonders stark.  Anteile im Jahr 2013 in %:
Energieträger: Gas 42, Strom 20, Öl 18, EE 12, Fernwärme 7, Kohle1.
Energiezwecke: Heizung 70, Warmwasser 13, Haushaltsgeräte 9, Kochen/ Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2.
Quelle: Statistisches Bundesamt

Großansicht der Infografik:  Bezug  

| Erdgas | Erdöl | Kohle | Biomasse | Solarenergie | Strom |
Strompreis 2000-2014
Entwicklung des Strompreises 2000 bis 2014 / Infografik Globus 6705 vom 16.10.2014
16.10.14   (506)
dpa-Globus 6705: Entwicklung des Strompreises
Bei privaten Haushalten stieg der Strompreis in jedem Jahr an, von 100 % im Jahr 2000 auf 194 % in 2014. Dagegen kletterte der Preis für Strom insgesamt (über alle Abnehmergruppen hinweg) zunächst auf ein Allzeithoch von 176 % im Jahr 2008 und fiel seitdem unter Schwankungen auf zuletzt 149 %. Mit 19 % war die Preissteigerung in den 14 Jahren bei den Weiterverteilern (u.a. Stadtwerke und Versorger) am geringsten. Bei kleineren Gewerbebetrieben bzw. industriellen Großabnehmern betrug er 87 bzw. 86 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt      Großansicht der Infografik:  Bezug

| Strom | Energie/ Ressourcen |
Treibhausgase-DE
Treibhausgase aus Deutschland / Infografik Globus 6304 vom 27.03.2014
27.03.14   (490)
dpa-Globus 6304: Treibhausgase aus Deutschland
Von 1990 bis 2011 sank der Treibhausgas (THG)-Ausstoß Deutschlands von 1248 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent auf 929 Mt. Entgegen diesem langjährigenTrend stieg er seitdem wieder: 2012 auf 949 Mt, 2013 auf 951 Mt, vor allem, weil mehr Steinkohle verstromt wurde. Hauptursachen dafür sind der Preisverfall der CO2-Zertifkate im Emissionshandel und ein deutlicher Rückgang beim Kohlepreis, verursacht durch die Öl- und Gasschwemme in den USA infolge von Fracking. Laut Klimaschutzziel der Bundesregierung soll der THG-Aussstoß bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Da die bisher geschafften 24 % zu einem erheblichen Teil aus dem Zusammenbruch der ehemaligen DDR resultieren, muss drastisch mehr als bisher getan werden bei der Energiewende (mehr Energieeffizienz, weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien in Kombination mit Netzumbau/ -neubau und Stromspeichern sowie der nachhaltigen Mobilität). Datenquelle: UBA

=> Großansicht der Infografik:  Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Kohle | Strom | Energiewende | Fracking |
Daten/Statistiken/Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2007  2008  2009  2010  2011  2012  2013  2014 
 
zum SeitenanfangStromdaten im Internet

Energieagenturen

Energieagentur NRW: www.ea-nrw.de
Deutsche Energie Agentur (DENA): www.deutsche-energie-agentur.de
International Energiy Agency (IEA): www.iea.org
Energiebilanzen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW):
www.ag-energiebilanzen.de
Eine Fülle von Energiedaten bieten insbesondere auch die BAFA und das BMWI
(im folgenden:)

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
BAFA
www.bafa.de

Das Bundesamt stellt eine Fülle von Informationen, Daten und Statistiken bereit, u.a. auch zum Thema Energie: Erdgas, Rohöl, Mineralöl, Steinkohle,
www.bafa.de/ener/index.htm
Die umfangreichen Statistiken finden Sie unter:
http://www.bafa.de/ener/statisti.htm
 

Bundesministerium für
Wirtschaft BMWI
www.bmwi.de

Das Ministerium bietet einige Statistiken zum Thema Energie und Links auf weitere Datensammlungen an:
www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Energie/energiestatistiken.html
 
Energieinformationsdienst
www.eid.de

Der Energie Informationsdienst (EID) ist ein unabhänigiger, wöchentlich erscheinender Informationsdienst für Wirtschaft und Politik mit umfassender Berichterstattung für den deutschen und europäischen Energiemarkt.
Angebot u.a.: kontinuierliche Übersichten zu Öl-, Gas-, Strom- und Kohlepreisen, Recherchen und Kommentare zu aktuellen Ereignissen aus allen Bereichen der Energiewirtschaft. [zusammengestellt aus: www.eid.de/firmenportrait.htm ]
  

Deutsches Energieeffizienz
Institut (DEI)
in Bremerhaven
www.energie-umwelt-datenbank.de

  

Umfassende Energie-Datenbank
Das Deutsche Energieeffizienz Institut (DEI) in Bremerhaven bietet eine umfangreiche Datenbank mit 14 Fachgebieten und einem breiten Themenspektrum an, darunter: Energieeffizientes Bauen, Biogas, Biomasse, Bionik, Fotovoltaik, Geothermie, Kraft-Wärme- Kopplung, Solarthermie, Umwelttechnik, Wasserkraft, Wasserstoff- Technologie, Windkraft und neue Energien.
 

Stand: 01.03.09/zgh Thema:  Energie/ Ressourcen   Daten:  Erdöl/ Erdgas   Rohstoffe
Lexikon:  fossile Energien   Erneuerbare Energien  Atomausstieg
zur Themenübersicht Energie: Daten, Statistiken, Infografiken zum Seitenanfang

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2014  Agenda 21 Treffpunkt