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Lexikon Nachhaltigkeitsindikatoren  
 
zum SeitenanfangHintergrund

 

Soll der komplexe Begriff der "Nachhaltigkeit" [1] in der Praxis handhabbar werden, muss er operationalisert werden, d.h. es müssen Indikatoren (lat."Anzeiger") identifiziert und definiert werden, die in ihrer Gesamtheit (sog. "Indikatorensystem" oder auch "Indikatoren-Set") den Begriff angemessen abbilden und nach Möglichkeit auch messbar machen, so dass Vergleiche z.B. zwischen Staaten und von Nachhaltigkeit entlang der Zeitachse (Entwicklungsfortschritt) möglich werden. Diese Aufgabe wird in der Agenda 21 im Kapitel 40 direkt formuliert: "Es müssen Indikatoren für nachhaltige Entwicklung entwickelt werden, um eine solide Grundlage für Entscheidungen auf allen Ebenen zu schaffen und zu einer selbstregulierenden Nachhaltigkeit integrierter Umwelt- und Entwicklungssysteme beizutragen" [2] .
Die UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (Commission on Sustainable Development (CSD)) entwickelte ein Indikatorenset aus 134 Einzelindikatoren, das ab 1997 in ausgewählten Pilotländern getestet und weiterentwickelt werden sollte. Dabei wurden Antriebs-(driving forces), Zustands-(state) und Maßnahmenindikatoren (response) unterschieden. Ein einheitliches staatenübergreifendes Indikatorenset hat sich daraus jedoch nicht entwickelt, stattdessen haben verschiedene Staaten mehr oder weniger abgewandelte Indikatorensysteme entwickelt, die aber meist in der politischen Praxis kaum Wirkung entfaltet haben. Nach wie vor findet das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das als Nachhaltigkeitsindikator völlig ungeeignet ist, weltweit mit Abstand am meisten Beachtung und geht in viele Indikatoren direkt (z.B. Ressourcenproduktivität = BIP/Ressourcenaufwand) ein.

  

 

Diverse Indikatorensysteme, die im Kontext von "Nachhaltigkeit" stehen, werden inzwischen auf unterschiedlichen staatlichen Ebenen (Bundesstaat, Bundesländer, Kreise, Kommunen) sowie in manchen Institutionen und Unternehmen eingesetzt. Angesichts der Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Indikatorensystemen ist die folgende Auswahl weder vollständig noch beansprucht sie, die relevantesten zu erfassen.
  
Die folgende Zusammenstellung ist vorläufig.

    

 

Nachhaltigkeitsindikatoren in Deutschland
 


Inhalte, die sich auf Nachhaltigkeitsindikatoren im Umfeld von Lokaler Agenda 21 eher auf die Ebene von Bundesländern und Kommunen  beziehen, finden sich in der
Seite: Lokale Agenda 21: Indikatoren zur Nachhaltigkeit  

Die Folgen Inhalte beziehen sich auf die staatliche oder überstaatliche Ebene.



www.un.org/
esa/sustdev/csd.htm


Forum 
Umwelt & Entwicklung
www.forumue.de

  
Die UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (
Commission on Sustainable Development (CSD)) verabschiedetet 1995 ein Arbeitsprogramm für nationale Nachhaltigkeitsindikatoren und beförderte damit die Entwicklung nationaler Nachhaltigkeitsindikatoren maßgeblich. Angeregt durch den CSD-Indikatoren- Katalog legte das Forum Umwelt & Entwicklung (FUE) 1997 ein alternatives Indikatorensystem für Deutschland vor, das aber bei fast allen NROs auf nur geringes Interesse stieß. Stattdessen wurde ein System aus 21 Indikatoren auf staatlicher Ebene im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung konzipiert. 
Mit dieser Entwicklung setzt sich die FUE-Studie "Die Welt auf dem Prüfstand: Nachhaltigkeitsindikatoren im Rio-Follow-up"
(Dez.99) auseinander. 
Weitere Hintergrundinformationen / Download der Studie (pdf, 641KB/22 S )
 

Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Die "Nationale Nachhaltigkeitsstrategie" ist ein Programm zur nachhaltigen Entwicklung Deutschlands. Es wurde am 17.04.2002 von der Bundesregierung als Beitrag Deutschlands für den Weltgipfel zur Nachhaltigen Entwicklung  2002 in Johannesburg beschlossen.
In der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie werden 7 Schwerpunkte und  21 Indikatoren festgelegt, mittels derer der Grad der erreichten Nachhaltigkeit bilanziert werden soll. Tournusmäßig alle 2 Jahre ab 2004 sollen die Ergebnisse in einem sogenannten "Fortschrittsbericht" publiziert werden.

=> Nationale Nachhaltigkeitsstragie
 

Wie nachhaltig ist Deutschland?

Bezug:
FEST, Stefan Wilhelmy
Fon: 06221-9122-22,
Preis: 10 EUR
stefan.wilhelmy@fest-heidelberg.de,
www.fest-heidelberg.de


"Indikatoren nachhaltiger Entwicklung in Deutschland - Ein alternatives Indikatorensystem zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie"
Die Arbeitsgruppe Nachhaltige Entwicklung der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) hat ein System von 64 Indikatoren veröffentlicht, mit dem gemessen werden kann, wie weit Deutschland auf seinem Weg zur Nachhaltigkeit gekommen ist. Mit diesem Indikatorensystem hat die interdisziplinäre Arbeitsgruppe eine Alternative zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung vorgelegt, deren 21 Indikatoren als unzureichend kritisiert werden und die nach Auffassung des Sachverständigenrates für Umweltfragen wesentliche Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung nicht erfassen. Die Veröffentlichung versteht sich als Diskussionsbeitrag zum ersten Entwurf des Fortschrittsberichtes zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, der im Mai diesen Jahres von der Bundesregierung veröffentlicht worden ist.
Weitere Infos: www.nachhaltigkeit-und-indikatoren.de

[aus: EWN Nr.31/16.8.04]
  
Nationaler Wohlfahrtsindex
(NWI)



Die immer noch vorherrschende Orientierung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) geht einher mit einer Art von Wachstum, das weltweit zu enormen Umweltschäden, Artenverlust und Ressourcen-Übernutzung geführt hat. Ausgehend von einer Kritik am BIP ist es also notwendig, einen Index zu entwickeln, der Nachhaltigkeit besser abbildet. Mit diesem Ziel hat ein vom Umweltbundesamt gefördertes Projekt der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft und der Forschungsstelle für Umweltpolitik Berlin den Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) konstruiert, der sich aus 21 Variablen zusammensetzt: Er bezieht einerseits die bisher im BIP vernachlässigten Wohlfahrtsleistungen wie z.B. Hausarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit positiv ein. Negativ bilanziert werden dagegen Schäden (z.B. Luft, Boden, Gewässer, Gesundheit, Verkehr) und die Verringerung des Naturkapitals (Boden, Wälder, Ressourcen, Artenvielfalt, Klima). Auch soziale Faktoren wie Verteilungsgerechtigkeit, öffentliche Ausgaben für Gesundheits- und Bildungssystem sowie Kriminalität werden im NWI einbezogen  
  
 Nationaler Wohlfahrtsindex (NWI)
  
KfW-
Nachhaltigkeitsindikator
Der von der KfW Bankengruppe berechnete Indikator soll den Fortschritt bei der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland quantitativ messen. Dazu werden für die Bereiche Wirtschaft, Umwelt und gesellschaftlicher Zusammenhalt geeignete Schlüsselthemen identifiziert und mit entsprechenden Basisindikatoren numerisch abgebildet, insgesamt 20 Schlüsselthemen mit 37 Basisindikatoren. Aus ihnen wird im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre ein Scorewert mit den Werten -2, -1, 0, 1, 2 bestimmt: Negative bzw. positive Werte bedeuten Rückschritt bzw. Fortschritt und 0 Gleichstand bei der nachhaltigen Entwicklung. Im Jahr 2011 zeigt der KfW-Indikator leichten Fortschritt an.

Infos bei der KfW: Überblick  Konstruktion  KfW-Indikator 2011

Ansatz einer Kritik:

Bei den Basisindikatoren "realer Konsum pro Kopf" und "Energieproduktivität" geht direkt oder indirekt das BIP ein, daher überträgt sich die Kritik am BIP auf den KfW-Indikator. Im Bereich "gesellschaftlicher Zusammenhalt" werden alle Basisindikatoren rein quantitativ erfasst, was für diesen Bereich fragwürdig ist. "Bildung" wird z.B. nur aus den Quoten der Studienanfänger sowie der Hoch- und Niedrigqualifizierten und "Gesundheit" nur aus der Lebenserwartung weiblicher und männlicher Neugeborener berechnet. Es fehlen Aspekte, die die Qulität von Bildung und Gesundheit erfassen.
  

 

Nachhaltigkeitsindikatoren in der EU


Europäisches
 Statistikamt Eurostat
Bericht mit 
 
63 Indikatoren


Nachhaltige Entwicklung in der EU  / statistisches Referenzwerk

Das Europäische Statistikamt Eurostat hat einen Bericht zur nachhaltigen
Entwicklung in der Europäischen Union veröffentlicht. 
Anhand von 63 Indikatoren für die Bereiche Soziales, Wirtschaft, Umwelt und Institutionen informiert der Bericht über den europäischen Stand auf dem Weg zu Nachhaltigkeit.
Download    ( Website: http://europa.eu.int/ )

  

 

  

 

Nachhaltigkeitsindikatoren weltweit
 

  

 

Dieser Abschnitt wird demnächst erstellt.

Folgende Links bieten einen ersten Überblick:

 

  

  
zum Seitenanfang Aktuelles / Archiv
Presse-/ Medien-
Datenbank
Die Presse-/Medienbeiträge (Tages-, Wochenzeitungen, Monatszeitschriften und Online-Medien sowie Infos aus Newslettern von Umweltverbänden und NGOs) bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen.
Alle Datenbank-Einträge zum Thema  "Nachhaltigkeitsindikatoren":
Jahrgang:
2009  2010  2011  2012 
   
Beliebige Suchbegriffe können recherchiert werden durch direkte Eingabe in die Maske oben auf der Startseite zum Archiv.  
  
Radio- und Fernseh-
Sendungen
Der Radio- und Fernseh-Sendungen bieten vielfältige aktuelle und Hintergrund-Informationen:    =>  Programm-Vorschau
 
Die Sendungen können oft längere Zeit in der jeweiligen Mediathek bzw. auf der Website des Senders online abgerufen werden. Anhand des folgenden Archivs können kontextbezogene Sendungen recherchiert werden
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012 
Daten/Statistiken/ Infografiken: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Bruttoinlandsprodukt
2011
Bruttoinlandsprodukt; BIP Deutschland 2011; Bruttowertschöpfung; Konsum; Dienstleistungnen; Industrieproduktion; Löhne, Gehälter / Infografik Globus 4158 vom 31.03.2011
15.03.12   (398)
dpa-Globus: Das Bruttoinlandsprodukt 2011
Die Grafik präsentiert die drei möglichen Berechnungsmethoden (Entstehung; Verwendung; Verteilung) für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zusammen mit den BIP-Kennzahlen für das Jahr 2011 in Deutschland. Das BIP betrug rund 2571 Mrd. Euro (Datentabelle). Es wird international - trotz vielfältiger Kritik - immer noch als Gradmesser für die Leistungsfähigkeit eines Staates verwendet, obwohl es als Nachhaltigkeitsindikator ungeeignet ist. Alternativen zum BIP sind jedoch teils noch in der Entwicklung und wenig bekannt. Die bisherigen Ansätze werden eher als Ergänzung zum BIP und nicht ersatzweise verwendet.
  
 Datentabellen   Großansicht: Bezug 

| BIP | Indikatoren |
Bruttoinlandsprodukt-2011
Die Leistung unserer Wirtschaft / Infografik Globus 4731 vom 19.01.2012
19.01.12   (383)
dpa-Globus: Die Leistung unserer Wirtschaft
Die Kurve zeigt den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (in Mrd.Euro, nominal*) von 2102 im Jahr 2001 auf 2570 im Jahr 2011. Nominal* ist das BIP mit Ausnahme 2009 (Finanz- und Wirtschaftskrise) in jedem Jahr gewachsen, am stärksten mit 5,0 % im Jahr 2007. Real* ist das BIP in 2 Jahren gesunken, 2003 um 0,4 % und 2009 um 5,1 %. Die 3 Säulendiagramme veranschaulichen die BIP-Aufteilung 2011 gemäß Entstehungs-, Verwendungs- und Verteilungsrechnung.
* in Preisen des aktuellen Jahres (nominal) bzw. des Vorjahres (real), also ohne bzw. mit Abzug des Preisanstiegs (Inflation).

  => Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| BIP | NWI | Konsum & Produktion | Nahrung |
Lohnentwicklung
Die Lohn-Illusion / Infografik Globus 4643 vom 01.12.2011
01.12.11   (388)
dpa-Globus: Die Lohn-Illusion
Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst je Arbeitnehmer stieg von 1675 Euro im Jahr 1991 auf geschätzte 2453 Euro im Jahr 2011; auch der Nettolohn (nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen) stieg von 1174 auf 1626 Euro, der Reallohn (inflationsbereinigt, in Preisen von 1991) sank jedoch von 1174 auf 1115 Euro, die tatsächliche Kraufkraft sank also um 5 %.    

=> Großansicht: Bezug     Großansicht: Galerie

| Armut & Reichtum | NWI | Indikatoren |
Daten/Statistiken/ Infografiken: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012 
  
Dokumente: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
UGR
Nachhaltige Entwicklung in Deutschland: Indikatoren zu Umwelt und Ökonomie:  Grafik Großansicht
14.07.11   (93)
Statistisches Bundesamt: Nachhaltige Entwicklung in Deutschland: Indikatoren zu Umwelt und Ökonomie
Im Rahmen ihrer Umweltökonomischen Gesamtrechung (UGR) aktualisiert das Statistische Bundesamt regelmäßig Daten zu Nachhaltigkeitsindikatoren, in der jetzigen Publikation aus den Themenbereichen Erneuerbare Energien (EE), Artenvielfalt, Mobilität und Landwirtschaft, darunter folgende Aspekte: Energie- und Rohstoffproduktivität; Anteil der EE am Energieverbrauch; Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche; Artenvielfalt und Landschaftsqualität; Staatsdefizit; Verhältnis der Bruttoanlageinvestitionen zum BIP.
  
Download: Indikatoren zu Umwelt und Ökonomie [destatis.de 14.07.11]

| UGR | BIP | NWI | Nachhaltigkeit | Nachhaltigkeitsstrategie | Erneuerbare Energien | Bio-Vielfalt |
Living_Planet_Report _2010
Living Planet Report 2010
13.10.10   (83)
WWF: Living Planet Report 2010
Der alle 2 Jahre vom WWF herausgegebene Weltzustandsbericht dokumentiert wieder einmal die Übernutzung der Erde durch die Menschen. Um den Bedarf an Rohstoffen, Energie, Wasser und Nahrungsmitteln zu decken, bräuchte die Menschheit schon jetzt eine zweite Erde. Statt nur von Erträgen zu leben, verbraucht und belastet die Menschheit immer mehr das Naturkapital. In der Folge ist der Bestand von 2500 ausgewählten Tierarten, die charakteristisch für die unterschiedlichen Land-, Meeres- und Süßwasserökosysteme der Erde sind, seit den 1970-ern um durchschnittlich rund 30 % zurückgegangen, in den Tropen sogar um fast 60 %. Vor allem die Industrieländer (darunter auch Deutschland) mit ihrem hohen Pro-Kopf-Verbrauch an Ressouren und -ausstoß von Schadstoffen zählen zu ökologischen Schuldnerländern.
  
Living Planet Report 2010: WWF-Infografik [(pdf, 12,8 MB, WWF 13.10.10]
Presseerklärung zum Living Planet Report [WWF 13.10.10]
Zusammenfassung/ weitere kontextbezogene Infos/Dokumente [RNE 23.10.10]

| Nachhaltigkeit | Globale Agenda 21 | Bio-Vielfalt | Natur & Umwelt | Konsum & Produktion | BIP | NWI | HDI |
Memorandum-2010
Memorandum-2010:  Grafik Großansicht
30.04.10   (79)
AG Alternative Wirtschaftspolitik: Memorandum 2010
Jährlich zum 1.Mai publiziert die "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" ihr Memorandum, das die vorherrschende angebotsorientierte Wirtschaftspolitik kritisiert und nachfrageorientiere Alternativen vorstellt. Einer der Schwerpunkte des diesjährigen Memorandums ist die Finanz- und Wirtschaftskrise, die nach Einschätzung der Memorandumgruppe noch lange nicht überwunden ist und mit teils falschen Methoden, wie z.B. der Abwrackprämie, nicht nachhaltig bekämpft wird. Die Memo-Gruppe fordert ein Zukunftsinvestitionsprogramm für Erhalt und Ausbau der öffentlichen Infrastruktur und für ein besseres Bildungssystem, das auch den Kommunen aus ihrer desolaten Lage helfen soll. Dazu sollen die Einnahmen aus Steuern erhöht werden, wobei vor allen jene mehr belastet werden sollen, die vom derzeitigen System der Umverteilung von unten nach oben am meisten profitieren. Auch sei eine zeitweise erhöhte Staatsverschuldung sinnvoll, wenn damit in Zukunftsfähigkeit investiert werde.
  
Memorandum-2010:  Presseinfos, Download-Angebote, Bestellung

| Konsum & Produktion | BIP | NWI | HDI | Nachhaltigkeit |
Dokumente: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012 
  
Unterrichtsmaterialien: Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
BNE-Indikatoren
Bericht zu BNE-Indikatoren
Bericht
Dezember 11   (64)
Uni Bern: Bildung auf dem Weg zur Nachhaltigkeit.  Vorschlag eines Indikatorensets zur Beurteilung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung
Der Bericht präsentiert die Ergebnisse des internationalen Forschungsprojekts „Entwicklung von Indikatoren zur Überprüfung von Angeboten und Leistungen im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ (2008-2011). Resultat des Projekts ist ein Set aus zehn BNE-Indikatoren, die länderübergreifend definiert und länderspezifisch konkretisiert werden. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz wird außerdem untersucht, inwieweit das Indikatoren-Set in der Praxis anwendbar und in die Bildungsberichterstattung integrierbar ist.

Weitere Infos     Download: Bericht zum BNE-Indikatorenset [pdf, 1,4 MB]

| BNE | Schule | Indikatoren | Nachhaltigkeit |
BIP-Europa
Klett-Karte: Wirtschaftskraft der Staaten in Europa
Kartenmaterial
03.02.11   (50)
Klett-Karte: Wirtschaftskraft und Wohlstand in Europa
Das 6-seitige Kartenmaterial von Klett beginnt mit einer Europakarte, in der länderweise das BIP samt seiner Verteilung auf den primären (Landwirtschaft), sekundären (Bergbau/ Industrie) und tertiären (Dienstleistungen) Sektor eingezeichnet ist. Der Wohlstand einer Region, gemessen als BIP pro Kopf in % vom EU-Durchschnitt (=100 %), wird mit einer Färbung von dunkelblau (über 140 %, z.B.Norwegen, Dänemark, Süddeutschland) bis hellrot (unter 40 %, z.B. Osteuropa) veranschaulicht. Es folgen Karten zu Raumentwicklungsmodellen in Europa, Infotexte und Hinweise zum Haack Weltatlas-Online.
  
Kostenloser Download: Kartenmaterial [pdf; 2,6 MB]

| BIP | HDI | NWI |
BIP-Wohlstand
Unterrichtsreihe zum BIP bei lehrer-online.de
Unterrichtsreihe
19.06.07   (51)
Markus Niederastroth: Das Bruttoinlandsprodukt - ein Wohlstandsindikator?
Die Unterrichtsreihe (UE) versucht, den eher "trockenen Stoff" rund ums Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Jugendliche u.a. dadurch attraktiver zu machen, dass die wesentliche Aspekte des BIP in Dialogform erläutert werden: Der Journalist Ö.Konom befragt das BIP.
  
Weitere Infos / Download der kompletten UE [lehrer-online]

| BIP | NWI | HDI |
Unterrichtsmaterialien: Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
Jahrgang:  2009  2010  2011  2012 
  
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Statistisches Bundesamt  Nachhaltigkeitsindikatoren
Lexikon der
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[1] Grundlage für die Agenda 21 ist der Begriff der "Nachhaltigkeit", wie er im Brundtlandbericht von 1987 definiert wird: "Den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen".
[2] Agenda21-Dokument, Abschnitt 40.4.
 

Stand: 30.11.11/zgh
| Nachhaltigkeit | Energie/ Ressourcen | Klima |
 
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