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Daten/Statistiken Anfangsjahr Vorjahr 2024 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 38

THG-Emissionen
DE Sektoren 2023
 Globus Infografik 16792
19.04.24    (2439)
dpa-Globus 16792: Sektoren im Vergleich
Die Grafik veranschaulicht die Kennzahlen zum THG-Ausstoß Deutschlands für das Jahr 2023 (Soll | Ist| Soll - Ist) in MtCO2e: insgesamt 724|674|50, die sich so auf die Sektoren verteilen:
Energiewirtschaft 241|205|36 Industrie 173|155|18 Verkehr 133|146|-13 Gebäude 101|102|-1 Landwirtschaft 67|60|7 Abfallwirtschaft 9|6|3 .
Insgesamt sanken die THG-Emissionen Deutschland 2023 gegenüber Vorjahr um 10% mit folgender Verteilung auf die Sektoren (Reduktion in %):
Energiewirtschaft 20,1 Industrie 7,7 Verkehr 1,2 Gebäude 10 Landwirtschaft 1,8 Abfallwirtschaft 1,8 .
Die Energiewirtschaft konnte ihren THG-Ausstoß um 51,8 MtCO2e senken aufgrund von Konjunkturflaute und mildem Winter. Der Verkehrssektor dagegen stieß zum dritten Mal in Folge weitaus mehr Treibhausgase aus als laut Bundes-Klimaschutzgesetz erlaubt. Dieses wurde jedoch im April 2024 so verändert, dass nicht mehr jeder Sektor einzeln seine Zielvorgaben erfüllen muss sondern nur alle Sektoren zusammen.

Quelle: Expertenrat für Klimafragen  dpa  | Infografik 

| Treibhausgase |
Außenhandel
DE-CN 1990-2023
Deutsche Wirtschaft so abhängig von China wie nie | Statista
15.04.24    (2436)
Statista: Deutsche Wirtschaft so abhängig von China wie nie
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Handelsbilanzsaldos (= Export - Import) Deutschlands mit China von 1990 bis 2023 in G€. Im gesamten Zeitraum war der Saldo negativ, d.h. Deutschland hat immer mehr aus China importiert als umgekehrt nach China exportiert. 2022 markierte der Saldo mit -86,1 einen extremen Tiefpunkt, der weit unter dem bisherigen Tief 2004:-23 lag. Nach vorläufigen Schätzungen stieg der Saldo 2023 aber wieder deutlich auf -51,1. Vor allem die Importe aus China waren 2023 rückläufig, auch die Exporte nach China haben etwas nachgegeben. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würden die USA 2024 China von der Spitze des Rankings der Top- Handelspartner Deutschlands auf Platz 2 verdrängen.

Quelle: Germany Trade and Invest

Statista: Infotext  Infografik 

| Weltmarkt | Konsum & Produktion |

Bevölkerung
DE Bundesländer 2040
 Globus Infografik 16781
12.04.24    (2438)
dpa-Globus 16781: Deutschland 2040
Nach Vorausberechnungen der Bertelsmann Stiftung wird die Bevölkerung Deutschlands von 2020 bis 2040 um 0,6 % wachsen mit folgender Änderung der Bevölkerung in den Bundesländern (in %):
BE 5,8 BW 4,6 BY 4,4 HH 3,5 HE 1,7 HB 1,1 SH 0,5 NI 0,1 NW -0,1 RP -0,3 BB -2,4 SL -5,3 SN -5,7 MP -7,3 TH -10,9 ST -12,3⟩.
Dieser demografische Wandel stellt viele Regionen unter Druck. Die Alterung der Gesellschaft bereitet Probleme für das Renten- und Pflegesystem und verschärft auch den Fachkräftemangel.

Quelle: Bertelsmann Stiftung  | Infografik 

| Bevölkerung |
Bedrohte Arten
WE 2023
 Globus Infografik 16786
12.04.24    (2437)
dpa-Globus 16786: Bedrohte Arten
Seit 1964 veröffentlicht die Weltnaturschutzunion IUCN die Rote Liste gefährdeter Arten, eingeteilt in neun Kategorien von "ausgestorben" über "gefährdet" bis „nicht bewertet“.
Eingestuft als "gefährdet", "stark gefährdet" oder "vom Aussterben bedroht" sind rund 28% aller Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, darunter folgende Auswahl von insgesamt 157190 untersuchten Arten (Anteil in %, gerundet):
Spinnentiere 45 Pilze u.a. 41 Blütenpflanzen 39 Amphibien 36 Korallen 31 Weichtiere 27 Krustentiere 23 Säugetiere 22 Insekten 19 Reptilien 18 Fische 14 Vögel 12

Quelle: IUCN  Tabellen  | Infografik 

| Bio-Vielfalt |
Asylerstanträge
EU 2010-2023
 Globus Infografik 16769
05.04.24    (2435)
dpa-Globus 16769: Auf der Suche nach Asyl
Die Zahl der Asyl-Erstanträge (in k) in der EU stieg vom Zwischentief 2020:417 auf 2023:1049, fast die Spitzenwerte der Jahre 2015 und 2016 mit über 1,1 M Erstanträgen.
Top 5 Herkunfts- bzw. Aufnahmeländer 2021 (Anteil in %):
SY 17,4  AF 9,6  TR 8,6  VE 6,4  CO 5,9⟩
DE 31,4  ES 15,3  FR 13,8  IT 12,4  GR 5,5⟩.

Quelle: Eurostat  | Infografik  | Serie  | Kontext 

| Migration |
Trinkwasser, Sanitär, Hygiene
WE 2024
 Globus Infografik 16759
28.03.24    (2434)
dpa-Globus 16759: Ohne Zugang zu Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen
Zum diesjährigem Weltwassertag (22.03.24) vergleicht die Grafik die Jahre 2015|2022 im Hinblick auf die weltweite Stadt- bzw. Land-Bevölkerung (in G) ohne Zugang zu
a) sicherem Trinkwasser: Stadt: 0,8|0,9; Land: 1,5|1,3; Gesamt: 2,3|2,2
b) sicheren Sanitäreinrichtungen: Stadt: 1,6|1,6; Land: 2,2|1,9; Gesamt: 3,8|3,5
c) grundlegenden Hygiendiensten/-artikeln: Stadt: 0,7|0,8; Land: 1,3|1,2; Gesamt: 2,0|2,2.
Unter dem begrenzten Zugang zu Trinkwasser leiden vor allem Mädchen und Frauen, denn in vielen ländlichen Gegenden müssen sie zeitaufwendig das Wasser beschaffen. Als Folge der Klimaerwärmung erlebten 2022 ungefähr die Hälfte aller Menschen zumindest zeitweise Wasserknappheit.

Quelle: UN-Wasserentwicklungs-Bericht 2024  | Infografik 

| Wasser | Weltwassertag | Indikatoren |
Global Gender Gap Index
GGGI 2023
 Globus Infografik 16751
28.03.24    (2433)
dpa-Globus 16751: Gleichstellung weltweit
Seit 2006 publiziert das Weltwirtschaftsforum (WEF) jährlich den Global Gender Gap Report (GGGR), der für 146 Länder weltweit untersucht, zu wieviel % die geschlechtsspezifsche Lücke (Gendergap) geschlossen wurde in den Kategorien (1) Bildung, (2) Gesundheit und Lebenserhaltung, (3) Wirtschaftliche Teilhabe und Möglichkeiten sowie (4) Politische Emanzipation. Die Grafik zeigt das Ranking der Top10 und Flop 5 (GGGI in %):
IS 91,2 NO 87,9 FI 86,3 NZ 85,6 SE 81,5 DE 81,5 NI 81,1 NA 80,2 LT 80,0 BE 79,6⟩
PK 57,5 IR 57,5 AZ 57,3 TD 57 AF 40,5⟩
Deutschland ist zwar aufgestiegen von Rang 10 auf 6, aber der Gendergap in der Politik (63,4) und Wirtschaft (66,5) bleibt vergleichsweise groß. Im weltweitem Durchschnitt beträgt der GGGI 68,4.
Entwickelt sich die Gleichberechtigung im aktuellen Tempo weiter, wäre der Gendergap erst nach 131 Jahren komplett geschlossen.

Quelle: Weltwirtschaftsforum  | Infografik  | Serie 

| Gender-Gap | Frauen |
Lebenserwartung
EU 2022
 Globus Infografik 16746
22.03.24    (2430)
dpa-Globus 16746: Lebenserwartung in der EU
Im Jahr 2022 betrug die Lebenserwartung in der EU im Durchschnitt 80,6 Jahre. Unter den Ländern variiert sie erheblich, wie die Grafik anhand der 5 Länder mit der höchsten bzw. niedrigsten Lebenserwartung belegt: Männer|Frauen (in Jahren):
Top5: ⟨ES 80,5|85,9 SE 81,4|84,8 LU 80,8|85,2 IT 80,7|84,8 IE 80,9|84,2⟩
Flop5: ⟨HU 72,6|79,3 LT 71,4|80,1 RO 71,3|79,2 LV 69,4|79,4 BG 78,3|83,0⟩ Tabelle
Zum Vergleich: Deutschland 78,3|83,0.
  
Quelle: Eurostat  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Bevölkerung |
THG-Reduktion
DE Digitalisierung
 Globus Infografik 16740
22.03.24    (2428)
dpa-Globus 16740: Klimapotenzial digitaler Technologien
Laut Klimaziel der Bundesregierung () soll der THG-Ausstoß (in MtCO2e) von 1990:1251 um 65% gesenkt werden auf 2030:438 (Zwischenstand 2022:746, -40,4% ggü. 1990). Durch normale | beschleunigte Digitalisierung können bis 2030 49,5|72,7 MtCO2e Emissionen eingespart werden, die sich so auf die Sektoren verteilen (in MtCO2e):
 Energie  24,5|26,4  Gebäude  12,4|18,3  Industrie  5,6|12,7  Verkehr  3,5|9,3  Landwirtschaft  3,5|6,0 .

Quelle: Bitkom  | Infografik 

| Treibhausgase |
Treibhausgase
DE 2010 - 2030
 Globus Infografik 16739
22.03.24    (2427)
dpa-Globus 16739: Deutschlands Treibhausgasemissionen
Der THG-Ausstoß in Deutschland (in MtCO2e) ist von 1990:1249 gesunken auf 2023:674, die sich so auf die Sektoren verteilen (2023|Klimaziel 2030, in MtCO2e):
 Energiewirtschaft  205|118  Industrie  155|108  Verkehr  146|85  Gebäude  102|67  Landwirtschaft  60|56  Sonstige  6|4 .
Der Verkehrssektor ist der einzige, der sein Zwischenziel 2023:133 MtCO2e deutlich verfehlt hat.

Quelle: Umweltbundesamt  | Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Wasserstress
WE 2050
Wer 2050 genug Wasser zur Verfügung hat – und wer nicht | Statista
22.03.24    (2424)
Statista: Wer 2050 genug Wasser zur Verfügung hat – und wer nicht
Der diesjährige Weltwassertag am 22.März steht unter dem Motto "Water for Peace". Als Folge der Klimerwärmung wird der "Wasserstress"* in vielen Ländern weltweit zunehmen, weshalb auch Wasserkonflikte mancherorts wahrscheinlicher werden (). Vor diesem Hintergrund sind in der Weltkarte die Länder im Hinblick auf ihren voraussichtlichen Wasserstress* im Jahr 250 gefärbt zur Stufung (10%; 20%; 40%; 80%) von "gering" bis "extrem hoch". Voraussichtlich 51 der 164 untersuchten Länder und Gebiete werden 2050 unter hohem bis extrem hohen Wasserstress leiden. Zu den Staaten mit dem höchsten Wasserstress zählen neben der gesamten arabischen Halbinsel, dem Iran und Indien auch die meisten nordafrikanischen Länder wie Algerien, Ägypten oder Libyen. Von zunehmender Wasserknappheit sind aber auch südeuropäische Staaten wie Portugal, Spanien und Italien betroffen. In Deutschland wird sich die Lage voraussichtlich nur geringfügig verschlechtern.

* Anteil menschlicher Wassernutzung an der Wasserverfügbarkeit im Jahr 2050 gemäß "business as usual"-Szenario = mittlere Zukunftsprojektion, in der die Temperatur bis 2100 um 2,8 bis 4,6°C ansteigen.

Quelle: World Resources Institute (WRI)

Statista: Infotext  Infografik 

| Wasser | Weltwassertag | Konflikte | Klimawandelfolgen |
World Happiness Index
WHI 2024
Wie zufrieden sind die Menschen mit ihrem Leben? | Statista
20.03.24    (2423)
Statista: Wie zufrieden sind die Menschen mit ihrem Leben?
Zum jährlichen Weltglückstag am 20. März ermittelt der World Happiness Report für 143 Länder weltweit den World Happiness Index (WHI), eine Zahl von 1 bis 10 (bester Wert). In der Weltkarte sind die Länder gefärbt zur WHI-Stufung (3,6; 4,6; 5,6; 6,6; 7,7).
Ranking (WHI):
FI 7,7 DK 7,6 IS 7,5 SE 7,3 IL 7,3 NL 7,3⟩ ... ⟨CD 3,3 SL 3,2 LS 3,2 LB 2,7 AF 1,7⟩.
Deutschland belegt mit 6,7 Punkten Rang 24.

Quelle: World Happiness Report 2024

Statista: Infotext  Infografik 

| Indikatoren |

Lohnillusion
DE 1991-2023
 Globus Infografik 16729
15.03.24    (2429)
dpa-Globus 16729: Die Lohnillusion
Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen Monatverdiensts je Arbeitnehmer in Deutschland von 1991 bis 2023 (in €). Der Bruttolohn stieg von 1657 auf 3538 (+ 114%), der Nettolohn¹ von 1161 auf 2425 (+ 109%), der Reallohn² dagegen fiel zunächst auf das Bereichstief 2009:1095. Danach stieg er leicht an und überbot erstmals 2015 mit 1220 € seinen Anfangswert. 2023 lag er mit 1286 € nur 125 € über seinem Anfangswert, die reale Kaufkraft ist also seit 1991 insgesamt nur um 10,8% gestiegen.
1 Nettolohn = Bruttolohn - Steuern - Sozialabgaben
2 Reallohn = Nettolohn preisbereinigt

Quelle: Destatis: BIP ab 1979  VGR  Datenbank  | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Armut & Reichtum |
Strommix
DE 2022|23
 Globus Infografik 16731
15.03.24    (2425)
dpa-Globus 16731: Deutschlands Strommix
2023 wurden in Deutschland 449,8 TWh Strom erzeugt (-11,8% ggü.Vorjahr) mit einem EE-Anteil von 56,0% (Vorjahr 46,3%).
Anteile der  konventionellen  und  erneuerbaren  Energieträger 2022|2023 (in %):
 Kohle  33,2|26,1  Erdgas  11,5|13,6  Kernenergie  6,4|1,5  Sonstige  2,6|2,8  Windkraft  24,0|31,0  Photovoltaik  10,6|11,9  Biogas  5,8|6,2  Wasserkraft  3,2|4,1  Sonstige  2,7|2,8

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  | Serie 

| Strom | Ökostrom |
Arbeitszeit
Frauen|Männer
DE 2012/13, 2022
Wie lange Arbeiten Männer und Frauen? | Statista
07.03.24    (2422)
Statista: Wie lange Arbeiten Männer und Frauen?
Zum Weltfrauentag am 8.3. vergleicht die Grafik die Ø-Erwerbsarbeitszeit | unbezahlte Arbeit von Ab-18-Jährigen in Deutschland im Jahr 2022 mit 2012/13 (in h:min/Woche):
2022 Frauen: 15:30 | 29:47;  Männer: 23:09 | 20:43
2012 Frauen: 16:30 | 29:29;  Männer: 25:13 | 19:21
Danach arbeiten Frauen | Männer 2022 im Schnitt 45,28|43,87 h/Woche, Frauen also 1,41 h pro Woche mehr, wobei Frauen rund 30 h unbezahlt arbeiten in der Care-Arbeit (Haushalt, Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Ehrenamt, ...), das sind 43,8% mehr als bei den Männern. 2012/13 betrug dieser Gender-Care-Gap noch 52,4%, er hat sich im letzten Jahrzehnt also deutlich verringert.

Quelle: Statistisches Bundesamt
Statista: Infotext  Infografik 

| Gender-Gap |
Verkehrsmittel_DE 2012-2022
 Globus Infografik 16694
01.03.24    (2432)
dpa-Globus 16694: Unterwegs
Anteil der Verkehrsmittel in Deutschland für Privat- und Geschäftsreisen im Inland und ins Ausland in den Jahren 2012|2020|2022 (in %):
 Auto  60|73|61  Flugzeug  16|8|15  Zug  14|15|17  Bus  5|2|3 .
Das Auto war im gesamten Zeitraum von 2012 bis 2022 mit weitem Abstand das beliebteste Verkehrmittel. Während der COVID-19-Pandemie stieg der Autoanteil markant an auf den Spitzenwert 73%, sank danach aber wieder auf das langjährige Niveau um die 60%.

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Mobilität/Verkehr |
Armutsgefährdung
DE Bundesländer 2022
 Globus Infografik 16703
01.03.24    (2431)
dpa-Globus 16703: Von Armut bedroht
Im Jahr 2022 betrug die Armutsgefährdungsquote* in Deutschland 16,8%, in West-|Ostdeutschland 16,6|17,2 %. Unter den Bundesländern variierte die Quote stark:
B) ⟨HB 29,1 NW 19,7 HH 19,5 ST 19,2⟩  ...  ⟨SN 16,7 BB 14,2 BW 13,5 BY 12,6⟩
L) ⟨HH 20,6 HB 20,0 NW 18,7 BE 18,7⟩  ...  ⟨MV 14,3 BB 13,9 TH 13,7 SN 12,7⟩ Tabelle.
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle
 = 60% des Median-Einkommens berechnet mit dem B(undesmedian L(andesmedian
Kritik am Median als Bezugsgröße  

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum |
Krieg in der Ukraine
Die Top 10 Unterstützer der Ukraine | Statista
23.02.24    (2411)
Statista: Die Top 10 Unterstützer der Ukraine
Vor 2 Jahren, am 24.02.22, begann Russland seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine. Aus diesem Anlass listet die Grafik die Top10 Unterstützer* der Ukraine (15.1.22 - 15.01.24, in G€):
EU 85,0 US 67,7 DE 22,0 UK 15,7 DK 8,8 NO 7,6 JP 7,5 NL 6,2 CA 5,8 PL 4,3⟩.
Den größten Anteil an der Unterstützung haben Waffen und Finanzhilfen für militärische Zwecke, bei den Top2-Staaten: US 42 G€, DE 18 G€

* finanzielle Unterstützung (Darlehen, Zuschüsse etc.), humanitäre Hilfeleistungen (Nahrungsmittel, Medikamente etc.) und Wert der gelieferten Waffen und Ausrüstungsgegenstände inkl. Sachspenden für die ukrainische Armee und Finanzhilfen, die an militärische Zwecke gebunden sind.

Quelle: Ukraine Support Tracker

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte | Waffen |
Wasserverbrauch
WE 2021
Wie viel Wasser verbraucht die Welt? | Statista
21.02.24    (2410)
Statista: Wie viel Wasser verbraucht die Welt?
Der Weltwassertag am 22.März steht 2024 unter dem Motto "Water for Peace". Er mahnt, wie wichtig die Wasserversorgung für die Friedenssicherung ist. Etwa 2,2 G Menschen weltweit haben laut UNICEF keinen regelmäßigen Zugang zu Trinkwasser, was mancherorts zu Wasserkonflikten führt mit erheblichem Eskalationspotenzial, insbesondere als Folge der globalen Erwärmung ( ). Vor diesem Hintergrund zeigt die Grafik den Wasserverbrauch 2021 pro Kopf in ausgewählten OECD-Ländern (in m³, OECD-Ø: 738):
CO 1988 PE 1682 AZ 1257 GR 947 TR 762 AU 631 CN 395 FR 369 DE 249⟩ Tabelle.
Zwar ist der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland seit 1990 deutlich gesunken (), dennoch liegt Deutschland im globalen Vergleich weit oben (z.B. viele Länder in Afrika < 100 m³).

* 2021 oder aktuellster verfügbarer Wert. Daten inkl. öffentliche Wasserversorgung, Bewässerung, industrielle Prozesse, Kühlung von Kraftwerken, Gruben- und Drainagewasser, exkl. Wasserkraft.

Quelle: OECD

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos 

| Weltwassertag | Wasser | Konflikte | 2030-Agenda | OECD |
Einkommensteuer
Grundtarif
DE 2024
 Globus Infografik 16671
16.02.24    (2417)
dpa-Globus 16671: Der Einkommensteuer-Tarif 2024
Damit das Existenzminimum steuerfrei bleibt, wird im Einkommensteuergesetz ($32a EStG) der Grundfreibetrag festgelegt, bis zu dem die Steuer null ist. Um die "Kalte Progression" abzumildern, wurden außerdem die Eckwerte im Steuertarif etwas erhöht. Die Grafik zeigt den Grenzsteuersatz-Verlauf. Er wird abschnittsweise für fünf Zonen definiert:
  Zone zu versteuerndes
Einkommen (zvE)
Grundtarif
Grenzsteuersatz in %
0) Nullzone ≤ 11.604 €   konstant 0%
1) Progressionszone I ≤ 17.005 €   linearer Anstieg von 14% auf 24%
2) Progressionszone II ≤ 66.760 €   linearer Anstieg von 24% auf 42%
3) Proportionalzone I ≤ 277.825 €   konstant 42%
4) Proportionalzone II  > 277.825 €   konstant 45%  ("Reichensteuer")
Grundtarif/ Splitting, Effektivsteuer, Grenzsteuer, Differenzsteuer → Online-Rechner  

Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag (kurz: „Soli“, Abk. „SolZ“) auf einen Steuerbetrag über der   Freigrenze 18.130 €   bei   zvE 68.412 €  . Darüber ("Milderungszone" ↗pdf) steigt der Soli linear (Steigung 0,119) von 0% auf 5,5%, so dass ab   zvE 105.507 €   konstant 5,5% auf den vollen Steuerbetrag entfallen.
Die Einkommensteuer (inkl. Lohnsteuer) und die Mehrwertsteuer sind die beiden mit Abstand ergiebigsten Steuerquellen des Staates: 34,0% + 31,8% = 65,8% (2022) der gesamten Steuereinnahmen ().

Quelle: BMF  BMF  | Infografik  | Serie 

| Einkommensteuer | Konsum & Produktion |
Korruptionsindex
CPI-2023
 Globus Infografik 16652
09.02.24    (2402)
dpa-Globus 16652: Korruption in der Welt
Transparency International berechnet jährlich den Korruptionswahrnehmungsindex (engl. Corruption Perceptions Index (CPI)), ein Wert von 0 ("hochkorrupt") bis 100 ("integer"), der die wahrgenommene Korruption in Wirtschaft, Politik und Verwaltung abbilden soll. Der CPI 2023 umfasst 180 Länder, die in der Weltkarte gemäß CPI nach 5 Kategorien von rot (hochkorrupt: 11 Länder) bis dunkelgrün (wenig korrupt) gefärbt sind:
 <20  11  <40  77  <60  54  <90  31  ≥90  7 .
Rangfolge: ⟨DK 90 FI 87 NZ 85 NO 84 SG 83 SE 82 CH 82⟩ ...
LY 18 TM 18 GQ 17 HT 17 KP 17 YE 16 SS 13 SY 13 VE 13 SO 11⟩
Deutschland lag mit 78 Punkten (Vorjahr: 79) auf Rang 9. Der globale Durchschnitt betrug zum zwölften Mal in Folge 43 Punkte. Seit 2012 hat sich die Lage in 28|34 Ländern verbessert|verschlechtert. Auch leben in den 25 Ländern, die am besten abschneiden, nur etwa 10% der Weltbevölkerung.

Quelle: Transparency International  | Infografik  | Serie 

| Indikatoren |
Human Delopment Index
HDI 2021
 Globus Infografik 16638
02.02.24    (2405)
dpa-Globus 16638: Lebensbedingungen in der Welt
Der UN-Bericht zur menschlichen Entwicklung (Human Development Report (HDR)) 2021 bewertet 191 Staaten im Hinblick auf Lebenserwartung, Gesundheit, Bildung und Lebensstandard zusammenfassend durch den "Index der menschlichen Entwicklung" (HDI), eine Zahl zwischen 0 und 1, je größer, desto höher der Entwicklungsstand. In der Weltkarte sind die Länder gemäß HDI von dunkelgrün (sehr hoher HDI) bis dunkelrot (sehr geringer HDI) gefärbt.
Länder-Ranking (notiert 1000•HDI):
CH 962  NO 961  IS 959  HK 952  AU 951⟩ ... ⟨BI 426  CF 404  NE 400  TD 394  SS 385⟩.
Deutschland lag mit 942 auf Rang 9. Jahrelang hatten sich die Lebensbedingungen verbessert, doch 2020 verschlechterten sie sich erstmals und 2021 erneut: die Hauptursachen waren die COVID-19-Pandemie, Kriege und Klimakrise. 2021 ging die Schere zwischen guten und schlechten Lebensbedingungen weiter auseinander: Länder mit sehr hohem HDI verbesserten sich, andere Länder machten Rückschritte.

Quelle: UNDP  UNDP  UNDP  | Infografik  | Serie 

| HDI | Indikatoren |
PKW-Diche
EU 2022
 Globus Infografik 16645
02.02.24    (2404)
dpa-Globus 16645: Pkw-Dichte in der EU
Die Grafik listet das Ranking zur PKW-Dichte in der EU 2022 (PKW/k Einwohner):
IT 684 LU 678 FI 661 CY 658 EE 637⟩ ... ⟨IE 457 BG 428 HU 424 RO 417 LV 414⟩
Deutschland (Rg 9) erreicht mit 585 einen neuen Höchststand. Die Ø-PKW-Dichte in der EU ist von 2012:490 auf 2022:560 gestiegen. Auch die die PKW-Zahl mit reinem Elektroantrieb ist in diesem Zeitraum deutlich gestiegen von knapp 46 k auf derzeit rund 3 M. Ihr Anteil an der Autoflotte (2022: > 250 M Fahrzeuge) bleibt jedoch mit 1,2% sehr gering.

Quelle: Eurostat  Eurostat  Eurostat  | Infografik  | Serie 

| Mobilität/Verkehr | Elektroauto |
Müllexporte
EU 2022
 Globus Infografik 16649
02.02.24    (2403)
dpa-Globus 16649: Müllexporte der EU
Im Jahr 2022 exportierte die EU 32,1 Mt Müll (-3% ggü.Vorjahr) in Länder außerhalb der EU, darunter die Top10 (in Mt):
TR 12,4 IN 3,5 UK 2 NO 1,6 CH 1,6 EG 1,6 PK 1,2 ID 1,1 US 0,8 MA 0,8⟩.
Im Vergleich zum Jahr 2004|2015 haben die Müllexporte um 72|25%. Mehr als die Hälfte (17,8 Mt) des exportiertenMülls waren Metallabfälle, knapp 5 Mt Papiermüll, wovonfast 1/3 an Indien ging.

Quelle: Eurostat  | Infografik 

| Müll/Recycling |
Korruption, Pressefreiheit
WE 2023
Wenig Pressefreiheit = viel Korruption | Statista
30.01.24    (2400)
Statista: Wenig Pressefreiheit = viel Korruption
Die 10 Länder mit der h(öchsten bzw. n(iedrigsten Korruption* sind eingetragen in ein Koordinatensystem mit Abzisse "Korruption" und der Ordinate "Pressefreiheit"**: die h-Länder versammeln sich links unten, die n-Länder rechts oben. Das legt nahe, dass eine inverse Korrelation besteht zwischen Pressefreiheit und Korruption: je höher die Pressefreiheit, desto geringer die Korruption. Vermutlich besteht sogar ein kausaler Zusammenhang, da eine freie, investigativ arbeitende Presse stark zur Eindämmung von Korruption beitragen kann.
Die 10 Länder mit der h(öchsten bzw. n(iedrigsten Korruption*
h: ⟨SO SS SY VE YE GQ HT KP NI TM
n: ⟨DK FI NZ NO SG SE CH NL DE LU

* gemessen mit dem Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perception Index (CPI)): Punktwert von 0 bis 100 (sehr geringe Korruption)
** gemessen mit dem Index zur Pressefreiheit: Punktwert von 0 bis 100 (höchste Freiheit)

Quelle: Reporter ohne Grenzen   Transparency International

Statista: Infotext  Infografik  | Serie 

| Indikatoren | Transparency |
Landwirtschaft
DE 1949-2022
 Globus Infografik 16628
26.01.24    (2421)
dpa-Globus 16628: Landwirtschaft in Zahlen
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe (in k) und auch der in der Landwirtschaft beschäftigten Personen (in k) ist in den vergangenen 70 Jahren stetig und stark gesunken, wie die Zeitreihe belegt:
1949 1647|4819 1960 1385|3581 1970 1083|2245 1980 797|1411 1991 541|1174 2000 421|766 2010 299|645 2022 259|557 .
Die Produktivität der Landwirtschaft ist enorm gestiegen: während ein Landwirt im Jahr 1949 rechnerisch nur etwa 10 Menschen ernährte, waren es 2021 fast 140. Z.B. wurden im Erntejahr 2022 in Deutschland beim Weizen etwa 7,58 t/ha erzielt, fast doppelt so viel wie vor gut 50 Jahren.

Quelle: Deutscher Bauernverband  | Infografik 

| Nahrung |
Gender Pay Gap
DE 2023
 Globus Infografik 16627
26.01.24    (2401)
dpa-Globus 16627: Die Lücke beim Gehalt
Die Grafik zeigt die Entwicklung der geschlechtsspezifische Lohnlücke (eng. Gender pay gap (GPG)) von 2006 bis 2023: sie hat sich von 2006:23% langsam verringert auf 2020:18% und ist seitdem gerundet gleich geblieben  ƵR . 2023 betrug der Bruttoverdienst von Frauen|Männern Ø 20,84|25,30 €/h, damit betrug die unbereinigte* GPG 17,6%

* Teilzeit, geringer entlohnte typische Frauenberufe, weniger Karriere und geringeres Dienstalter: sie verursachen 64% der Gehaltslücke und werden beim "unbereinigten" GPG nicht rausgerechnet. Die restlichen 36% resultieren aus geringerer Entlohnung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation. Wird nur der letzte Faktor berücksichtigt, spricht man vom "bereinigten" GPG: 2023 rund 6%.
** GPG = (Männerlohn - Frauenlohn)/Männerlohn = 4,46 €/25,30 € = 17,6%

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  | Serie  | Kontext  | Zeitreihe 

| Gender-Gap |
THG-Ernährungsweise
DE 2024
 Globus Infografik 16623
26.01.24    (2399)
dpa-Globus 16623: Was wäre, wenn ...?
Die aktuelle Ernährungsweise in Deutschland verursacht hohen THG-Ausstoß und Flächenverbrauch, vor allem im Umfeld der Viehwirtschaft. Außerdem werden Bodenqualität und Artenvielfalt beeinträchtigt. Die Grafik zeigt die Einsparpotenziale durch Umstellung der Ernährungsweise beim THG-Ausstoß (MtCO2e) | Flächenverbrauch (Anteil in %):
flexitarisch 56|18 vegetarisch 98|46 vegan 102|49
Würden alle Menschen in Deutschland vegan leben, könnte also fast die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche eingespart werden, die aktuell für eine Ernährung mit ca. 210 kg tierischen Produkten pro Kopf im Jahr benötigt wird*. Zudem könnten Treibhausgase im Umfang von 102 MtCO2e vermieden werden (DE-Ausstoß 2023 insgesamt: 673 MtCO2e )

Ergänzung zgh: Bsp. für spezifische THG-Emissionen bei Lebensmitteln (kgCO2e/kg): Ananas per Flugzeug 15,0; Rindfleisch 13,6; Butter 9,0; Käse 5,7; Äpfel aus Neeseeland 0,8; Äpfel regional 0,3 ()

Quelle: Bodenatlas 2024  | Infografik 

| Treibhausgase | Boden | Nahrung |
Globale Erwärmung
WE 1850-2023
 Globus Infografik 16618
19.01.24    (2397)
dpa-Globus 16618: Globale Erhitzung
Die Kurve zeigt die Abweichung der globalen Durchschnittstemperatur vom Durchschnitt der Jahre 1850 - 1900 ("vorindustrielle Zeit", Nulllinie der Grafik ≙ 13,5°C*). Ab etwa 1930 verläuft die Kurve durchweg oberhalb der Nulllinie und steigt im Trend deutlich an mit einem markanten Sprung nach oben im letzten Jahre 2023 auf +1,45°C. Die vergangenen 9 Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen, 2023 mit 14,95°C das wärmste, 0,14°C über dem bisherigen Rekordjahr 2016. 2024 wird vermutlich 2023 noch übertreffen und könnte bereits die 1,5-Grad-Schwelle des Pariser Klimaabkommens überschreiten.
 
* Ergänzung zgh: 13,5°C wird in der Quelle WMO nicht explizit genannt. Dieser Wert folgt aus Copernicus-Daten: Die globale Durchschnittstemperatur 2023 betrug 14,98°C, 1,48°C über dem Durchschnitt der Jahre 1850 bis 1900 (aus taz 09.01.24). Die Copernicus-Daten liegen 0,03°C über den WMO-Daten

Quelle: WMO  | Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Gender Pay Gap
DE 2023
Wie groß ist die Gender Pay Gap? | Statista
18.01.24    (2396)
Statista: Wie groß ist die Gender Pay Gap?
2023 betrug der Bruttoverdienst von Frauen|Männern Ø 20,84|25,30 €/h, damit betrug die unbereinigte* geschlechtsspezifische Lohnlücke (eng. Gender pay gap (GPG)) rund 18%**. Seit Beginn ihrer Berechnung ist die GPG gesunken von 2006:23% auf 2020:18% und seitdem gerundet gleich geblieben  ƵR 
Die Grafik schlüssel die GPG auf für West- und Ost- sowie Gesamt-Deutschland in den Jahren 2009, 2016 und 2023.
* Teilzeit, geringer entlohnte typische Frauenberufe, weniger Karriere und geringeres Dienstalter: sie verursachen 64% der Gehaltslücke und werden beim "unbereinigten" GPG nicht rausgerechnet. Die restlichen 36% resultieren aus geringerer Entlohnung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation. Wird nur der letzte Faktor berücksichtigt, spricht man vom "bereinigten" GPG: 2023 rund 6%.
** GPG = (Männerlohn - Frauenlohn)/Männerlohn = 4,46 €/25,30 € = 17,6%

Quelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik  | Serie  | Kontext  | Zeitreihe 

| Gender-Gap |
Agrarsubventionen
DE 2024
 Globus Infografik 16604
12.01.24    (2393)
dpa-Globus 16604: Subventionen für die Landwirtschaft
Laut Regierungsentwurf vom August 2023 plant die Bundesregierung für 2024 Subventionen im Umfang von insgesamt 67,1 G€, darunter 2,4 G€ für die Landwirtschaft mit folgender Verteilung (in %):
 Verbesserung von Umweltschutz, Infrastruktur, Produktionsbedingungen u.a.*  20,6  KFZ-Steuer  20,6%  Agrardiesel  18,6  Schutz u. Erhalt der Wälder  8,5  Verbesserung der Tierhaltung  6,4  Investitionen in moderne Technologien**  5,9  Klimaschutzmaßnahmen  5,0  Sonstiges  14,4 .

* GAK (Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes)
** Investitions- und Zukunftsprogramm Landwirtschaft


Quelle: Deutscher Bauernverband  BMEL  BMEL  BMEL  UBA  Bundestag  | Infografik 

| Nahrung |
Agrarsubventionen
EU 2022
Wer bekommt die meisten Agrarsubventionen von der EU? | Statista
09.01.24    (2392)
Statista: Wer bekommt die meisten Agrarsubventionen von der EU?
Aus Anlass der anhaltenden Bauernproteste gegen geplante Kürzung von Agrarsubventionen listet die Grafik die Länder mit den höchsten EU-Agrarsubventionen im Jahr 2022 (in G€) und dem Anteil der Agrarsubventionen an den gesamten EU-Subventionen (in %):
FR 9,5|56 ES 6,9|48 DE 6,3|45 IT 5,6|39 PL 4,8|26 GR 2,9|50 RO 2,9|35 HU 1,9|31⟩.
Deutschland erhielt 6,3 G€ Agrarsubventionen von der EU und steuerte weitere ca 2 G€ selbst bei. Die gesamten Subventionen in der EU 2022 betrugen 243 G€, davon rund 57 G€ Agrarsubventionen. Vom EU-Budget der Jahre 2021-2027 (1200 G€) sollen 387 G€ auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) entfallen, ein Großteil davon Direktzahlungen für alle Landwirt:innen, für ökologische Betriebe und für Nachwuchsbäuer:innen. Großbetriebe* profitieren besonders von den Subventionen, da diese zum Großteil proportional zur bewirtschafteten Fläche erfolgen. In DE entfielen im Wirtschaftsjahr 2021/22 pro Betrieb auf juristische Personen im BMEL-Testbetriebsnetz ca. 270 k€, auf kleinere Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe 11-14 k€.

* Ergänzung zgh: Die "Südzucker_AG" z.B. zählt zu den Top-Empfängern von EU-Agrarsubventionen (in M€): in DE zusammen rund 1,7, darunter 0,9 Basisprämie (EGFL), 0,5 Greening-Prämie (EGFL), 0,3 Agrarumwelt- u.Klimaschutzmaßnahmen (ELER).
Quellen: a) Online-Datenbank    b) SPON 28.05.18   c) Tagesschau 01.12.22   d) correctiv.org  

Quelle: EU-Budget-Dashboard

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Konsum & Produktion |
Ernährung
DE 1900|2022
Unsere Ernährung heute und im Jahr 1900 | Statista
08.01.24    (2391)
Statista: Unsere Ernährung heute und im Jahr 1900
Die Grafik zeigt, dass sich der Pro-Kopf-Konsum von Lebensmitteln in Deutschland 2022 deutlich geändert hat im Vergleich zu 1900: so ist der Konsum von Brot und Kartoffeln deutlich gesunken, der aller anderen Lebensmittel dagegen gestiegen, besonders der Zitrusfrüchte.
Gesünder ist die Ernährung aber insgesamt nicht geworden: zwar wird mehr Obst und Gemüse gegessen, aber auch mehr Fleisch sowie Öle und Fette. Hinzu kommt ein wachsender Trend zu Convenience-Lebensmitteln, die i.d.R. viel Salz, Zucker und Fette sowie Zusatzstoffe und Konservierungsmittel enthalten.
Ergänzung zgh: Außerdem verursacht die industrialisierte Landwirtschaft hohe Umweltschäden, vor allem durch THG-Emissionen (Spritverbrennen in Motoren, Kunstdünger, Viehhaltung, ... ) sowie Schädigung der Artenvielfalt und der Bodenqualität.

Quelle: Deutscher Bauernverband

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Gesundheit |
Agrarsubventionen
Bundesländer 2023
Subventionen der Länder | Statista
08.01.24    (2390)
Statista: Subventionen der Länder
Die Grafik vergleicht die Subventionen der Bundesländer 2023 nach Bereichen (G€):
 Gewerkliche Wirtschaft  7,7  Ernährung, Landwirtschaft u. Forsten  3,3  Verkehr  2,7  Städtefbau  1,2  Wohnungswesen  1,1 .
Die Agrarsubventionen (in M€) seitens der Bundesländer (3.300) werden ergänzt durch den Bund (Haushaltsplan 2024: 2.360): direkt durch Finanzhilfen (1.242) und indirekt durch Steuervergünstigungen (1.118), darunter die KFZ-Steuer (485) und der Agrardiesel (440) (), gegen deren Kürzung sich die aktuellen Bauernproteste wenden.

Quelle: BFM-Subventionsbericht (pdf

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Konsum & Produktion |

 Globus Infografik 16592
05.01.24    (2389)
dpa-Globus 16592: Earth Overshoot Days
Die Grafik zeigt den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) im Verlauf des Jahres 2024: in jedem Monat wird die Anzahl der Länder notiert, die in diesem Monat ihren nationalen EOD haben sowie jeweils beispielhaft ein Land:
Jan 0 Feb 2 Mrz 14 Apr 17 Mai 22 Jun 17 Jul 10 Aug 10 Sep 10 Okt 9 Nov 10 Dez 5 .
Jan kein EOD Feb 11. Katar Mrz 14. USA Apr 5. Russland Mai 2. Deutschland* Jun 1. China Jul 17. Bolivien Aug 4. Brasilien Sep 5. Botsuana Okt 5. Kolumbien Nov 10. Ghana Dez 22. Marokko .

Ergänzung zgh: Der EOD für die ganze Menschheit fällt 2024 auf den 207. Kalendertag, das ist der 25.7. (Vorjahr: 2.8.  ƵR ). Das Jahr 2024 hat 366 Tage, doch bereits nach 207 Tagen sind die nachhaltig regenerierbaren Ressourcen der Erde erschöpft, sie wird also um den Faktor 366/207 = 1,77 übernutzt. Anschaulich bräuchte es fast 2 Erden, um den jetzigen Lebensstil nachhaltig zu ermöglichen. Die Liste der nationalen EOD zeigt, dass vor allem die reichen Industrie- und Rohstoffländer durch ihren aufwendigen Lebensstil stark überproportional gemessen an ihrer Einwohnerzahl zur Erdüberlastung beitragen. Innerhalb der Länder sind es besonders die Superreichen, die mit einem extremen THG-Ausstoß von Tausenden Tonnen CO2e/a/c die globale Erwärmung exzessiv anheizen ().

* Wenn die Menschen weltweit so leben würden wie im Durchschnitt in Deutschland, dann wäre die Biokapazität der Erde bereits am 2. Mai erschöpft.

Quelle: Global Footprint Network  UBA  | Infografik  | Zeitreihe 

| Indikatoren | Treibhausgase | Klimaerwärmung |
Agrarsubventionen
DE 2021 - 2024
Wie hoch sind die Subventionen für Agrardiesel? | Statista
05.01.24    (2386)
Statista: Wie hoch sind die Subventionen für Agrardiesel?
Vor dem Hintergrund der geplanten Kürzungen der Agrarsubventionen im Rahmen der Einsparungen im Bundeshaushalt 2024 und den Bauernprotesten dagegen, zeigt die Grafik die Entwicklung der Agrarsubventionen von 2021 bis 2024 (in M€):
2021 2.553 2022 1.986 2023 2.651 2024 2.360 .
Verteilung der 2.360 M€ Subventionen 2024 nach Typ (Anteile in %):
 GAK*  20,6  KFZ-Steuer  20,6  Agrardiesel  18,6  Ökosystemleistung Wald  8,5  Förderung Umbau Tierhaltung  6,4  Sonstiges  25,4

* Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“

Quelle: BMF

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung |
THG-Emissionen
DE 1990 - 2045
Wie viel Treibhausgase emittiert Deutschland? | Statista
04.01.24    (2385)
Statista: Wie viel Treibhausgase emittiert Deutschland?
Der THG-Ausstoß in DE (in MtCO2e) ist von 1990:1249 gesunken auf 2023:673, 49 unter der Marke 722, dem aus dem Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) abgeleiteten Zwischenziel für das Jahr 2023. Die nächsten KSG-Ziele sind: 2030:438, 2040:150, 2045:0.
Nach Analysen von Agora Energiewende resultiert der starke THG-Rückgang 2023 (-73 MtCO2e |- 9,7% ggü. Vorjahr) etwa zur Hälfte aus kurzfristigen situativen Effekten (vor allem schwache Konjunktur) und nur zu 15% aus langfristig wirksamen Maßnahmen einer nachhaltigen Klimaschutzpolitik (EE-Ausbau, Steigerung der Energieeffizienz, Dekarbonisierung, ... ). Da der Gebäude- und Verkehrssektor seit Jahren die KSG-Ziele verfehlen, muss insbesondere die Wärmewende (energetische Sanierung von Gebäuden; Wärmepumpen; Nah- u. Fernwärme; ...) und Verkehrswende (Verkehrsvermeidung und -verlagerung zu Bahn, Bus, Fahrrad, Fuß und zur E-Mobilität; Tempolimit; ...) drastisch beschleunigt werden, um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.

Quelle: Agora Energiewende

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | EW-Wärme | EW-Verkehr |
Strommix
DE 2023
Infografik Stromreport: Strommix 2023
01.01.24    (2384)
Stromreport: Der Stromix in Deutschland 2023
Die Netto*-Stromerzeugung** im Jahr 2023 in Deutschland betrug 436 TWh*** mit folgender Verteilung auf die Energieträger (Anteile in %):
 Windkraft  32,2  Photovoltaik  12,4  Biomasse  9,8  Wasserkraft  4,7  Braunkohle  18,0  Steinkohle  8,4  Erdgas  10,6  Kernenergie  1,6  Sonstige  2,3 .
Der EE-Anteil (59,6%) übersteigt inzwischen deutlich den Anteil der konventionellen Energien (40,4%).

* Nettostromerzeugung = Bruttostromerzeugung – (Eigenbedarf der Kraftwerke + Netzverluste)
** Einspeisung ins öffentliche Netz, also ohne Binnenproduktion in Unternehmen und ohne Eigenverbrauch der PV-Anlagen-Besitzer (6,4 TWh), d.h. die Strommenge, die an die Endverbraucher geliefert wird (Endenergie (EEV)).
*** vorläufige Berechnung

Quelle: Stromreport 2023 | Serie 

| Strom | Ökostrom | Kohle | Erdgas | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse |
  

erstellt: 23.04.24/ zgh Anfangsjahr Vorjahr 2024 Folgejahr Endjahr

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