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Daten/Statistiken Anfangsjahr Vorjahr 2020 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 125

Steuerbetrug
EU28
Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb | Statista
10.07.20    (1712)
Statista: Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb
Weltweit wurden 2017 geschätzte 700 G$ Gewinne multinationaler Konzerne in Steueroasen verschoben. Die Grafik listet den geschätzten Anteil der durch verschiedene Praktiken zur Steuervermeidung (z.B. das sog. "Double Irish with a Dutch Sandwich") verlorenen bzw. gewonnenen Körperschaftsteuer ausgewählter EU28-Länder 2017 (in %):
DE -26  UK -25: FR -22  IT -15  ES -14⟩ bzw. ⟨MT +88  CY +79  IE +67  LU +58  CH +38⟩.
Der Steuerverlust Deutschlands durch Gewinnverschiebung multinationaler Konzerne betrug 2017 insgesamt rund 20 G$, ein Großteil davon ging in Steueroasen der EU28, darunter die Top3 (in G$): ⟨LU 6; NL 5; IE 3⟩.
*
Datenquelle: Missingprofits.world

Statista: Infotext  Infografik 

| Konsum & Produktion |
Frauenanteil in Parlamenten
Welt 2020
Der Frauenanteil in Parlamenten weltweit | Statista
07.07.20    (1711)
Statista: Der Frauenanteil in Parlamenten weltweit
Die Grafik präsentiert einen Ausschnitt des IPU-Rankings zum Frauenanteil in Parlamenten (1.Kammer) weltweit, der 10 Länder von Rang 1 (Ruanda) bis 47 (Deutschland) umfasst.
RW 61  CU 53  BO 31  FI 46  ES 44  CH 42  NZ 41  FR 40  IS 38  DE 31⟩.

Deutschland belegt mit nur 31,2% Rang 47 aus insgesamt über 187 von IPU analysierten Ländern weltweit.

Statista: Infotext  Infografik 

| Gendergap | Frauen |
Frauenanteil in Parlamenten
Welt 2020
Der Frauenanteil in Parlamenten weltweit | Statista
07.07.20    (1710)
Statista: Der Frauenanteil in Parlamenten weltweit
Die Grafik präsentiert einen Ausschnitt des IPU-Rankings zum Frauenanteil in Parlamenten (1.Kammer) weltweit, der 10 Länder von Rang 1 (Ruanda) bis 47 (Deutschland) umfasst.
RW 61,4  CU 53,2  BO 31,1  FI 46,0  ES 44,0  CH 41,5  NZ 40,8  FR 39,5  IS 38,1  DE 31,2⟩.
Deutschland belegt mit nur 31,2% Rang 47 aus insgesamt über 187 von IPU analysierten Ländern weltweit

Statista: Infotext  Infografik 

| Gendergap | Frauen |
Produktionswert Landwirtschaft
DE 2018
 Globus Infografik 14030
03.07.20    (1705)
dpa-Globus 14030: Was Bauern produzieren
Der Produktionswert der Landwirtschaft in Deutschland betrug 2018 insgesamt 52,7 G€ (-6,3% ggü.Vorjahr), davon (in G€):
A) 23,6 (-8,8%) vom Acker
B) 25,7 (-5,0%) aus dem Stall
C) 3,4 (+3,9%) Dienstleistung/Nebentätigkeit.
Die Grafik schlüsselt A) und B) genauer auf Tabelle.
Top-Abfall: Eiweißpflanzen -34,4%; Futterpflanzen (-28,8%)
Top-Anstieg: Obst (+53,6%).

Quelle: BMEL  BLE  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Zeitreihe 

| Nahrung |
THG-Emissionen
Braunkohlekraftwerke DE 2018
Schmutzige Kohle | Statista
01.07.20    (1703)
Statista: Schmutzige Kohle
Gemäß Kompromiss in der Kohlekommission soll die Kohleverstromung in Deutschland schrittweise bis spätestens 2038 beendet werden, weil sie sehr THG-intensiv ist (bis 1200 gCO2e/ kWh). Das entsprechende Kohleausstiegsgesetz soll am 3.7.20 im Bundestag beschlossen werden. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik den THG-Ausstoß der 7 Braunkohlekraftwerke in Deutschland 2018 (in MtCO2e): von Neurath 32,2 über Jänschwalde 23,1 bis Lippendorf 11.7.
Laut Kohleausstiegsgesetz sollen die Stromkonzerne RWE und Leag für entgangene Gewinne aus der Verstromung von Braunkohle mit 4,35 G€ entschädigt werden (), weitere hunderte Millionen für Steinkohle könnten noch hinzukommen. Die Modalitäten wie auch die Höhe der Entschädigungen werden weithin kritisiert, zumal eine Reihe älterer Kraftwerke als längst abgeschrieben gelten ().

Statista: Infotext  Infografik 

| Kohle | Strom | Treibhausgase |
Atomkraftwerke Altersverteilung
Welt 2020
2/3 aller Reaktoren sind älter als 30 Jahre | Statista
30.06.20    (1702)
Statista: 2/3 aller Reaktoren sind älter als 30 Jahre
Die Grafik zeigt die Altersverteilung der weltweit 441 aktiven Atomkraftkwerke (AKW):
≤10 Jahre: 14,3% │ ≤20: 7,5 │ ≤30: 12,5 │ ≤40: 45,4 │ ≤50: 19,3 │ >50: 1,1.
(Quelle: IAEA).
Danach sind 1/3 der AKW bereits über 30 Jahre im Einsatz, knapp 1/5 sogar über 40, so auch der Reaktor 2 im Kernkraftwerk Fessenheim, der am 29.06.20 nach 43 Jahren endgültig abgeschaltet wurde, wie schon zuvor Reaktor 1 am 22.02.20. Damit geht das AKW Fessenheim komplett vom Netz und soll ab 2040 rückgebaut werden.

Statista: Infotext  Infografik 

| Atomenergie | Atomausstieg | Strom |
Wanderungssaldo
DE 2000-2019
Goodbye Deutschland | Statista
29.06.20    (1699)
Statista: Goodbye Deutschland
Die Grafik zeigt die Kurve des Wanderungssaldos (Zuzüge − Fortzüge in k) Deutscher von 2001 bis 2019. Anfangsstand = Bereichshoch 2001|84; Nullstelle 2004; Zwischentief 2008|-66; Zwischenhoch 2015|-18; Bereichstief 2016|-135,
Endstand 2019|-57,6 = 212,7 − 270,3.
Top-Zielländer 2019 (k): ⟨CH 16; AT 12; US 10⟩.
Deutsche+Ausländer 2019 (k): Zuzüge 1559 − Fortzüge 1232 = Saldo 327 (VJ:400 )
Quelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik  Zeitreihe 

| Migration | Ausländer |
Fischfang, Aquakultur
Immer mehr Fisch stammt aus Aquakulturen | Statista
26.06.20    (1709)
Statista: Immer mehr Fisch stammt aus Aquakulturen
Von 2009 bis 2019 ist die Fischmenge aus dem Fang wegen Rückgang der Fischbestände durch Überfischung nur leicht gestiegen von 90,2 auf 91,8 Mt (+1,8%), jene aus Aquakulturen dagegen stark von 55,7 auf 84,1 Mt (+51,0%). In Aquakulturen werden Süßwasserfische (u.a. Karpfen, Forellen) und Meeresfische (u.a. Lachs, Thunfisch) in Teichen, Zuchtbecken oder Netzgehegen herangezüchtet. Den weltgrößten Anteil an Aquakulturen hält China.
Quelle: FAO-Halbjahresbericht

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | FAO | Globale Agenda 21 |
Fischfang
Welt 2018
 Globus Infografik 14007
26.06.20    (1708)
dpa-Globus 14007: Wer fängt den meisten Fisch?
Im Jahr 2018 wurden 84,4 Mt Fische, Krebse, Muscheln und andere Tiere aus dem Meer und 12,0 Mt aus Binnengewässern gefangen, zusammen 96,4 Mt, 5% mehr als im Mittel der 3 Vorjahre, ein neuer Rekord.
Die Grafik listet jeweils die Top25-Fang-Nationen (Anteil in %):
CN 15  PEIDRUUSINVNJPNOCLPHTHMX 2⟩ ...
CN 16  IN 14  BD 10  MMKHIDUGNGTZRUEGCD2⟩ ... Tabelle.
Top-Mengen (Mt): Meer: Sardellen 7, Garnelen 0,85, Riesenkalmare 0,89. Gewässer: Karpfenfische 1,8.

Quelle: FAO  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung |
Regionenranking
Kreise DE 2020
 Globus Infografik 14013
26.06.20    (1707)
dpa-Globus 14013: Regionen im Vergleich
Bei seinem Regionenranking 2020 bewertet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) die Entwicklung der 294 Landkreise + 107 kreisfreien Städte durch eine Punktzahl, die berechnet wird mittels 14 Indikatoren (u.a. Anteil Hochqualifizierter, Anteil erwerbstätiger Frauen, Straftatenzahl, Ärztedichte) aus drei Bereichen (Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Lebensqualität). In der Deutschlandkarte sind die jeweils 10 Kreise mit der höchsten bzw. niedrigsten Punktzahl markiert. Ranking der 401 Kreise (Punkte):
⟨Landkreis München 61,2; München 56,9⟩  ...  ⟨Bremerhaven43,8; Gelsenkirchen43,5⟩  Tabelle.
Erstmals rangiert auch eine Region in Ostdeutschland unter den Top 10: der Landkreis Dahme-Spreewald (54,9 Punkte, Rg7) profitiert von hoher Lebensqualität und günstigen Rahmenbedingungen in der Wirtschaftsstruktur.

Quelle: IW  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Indikatoren | Konsum & Produktion | Bevölkerung |
Einwohnerzahl
Bundesländer
DE 2019
 Globus Infografik 14009
26.06.20    (1706)
dpa-Globus 14009: Die Bevölkerung in den Bundesländern
Die Einwohnerzahl Deutschlands ist 2019 um rund 147k (Vorjahr 227k) auf 83,2 M gewachsen (+0,2 %, Vorjahr +0,3%), weil das Geburtendefizit (161k, Vorjahr 167k) durch das positive Wanderungssaldo (300k, Vorjahr 400k) mehr als ausgeglichen wurde.
Die Grafik listet die Einwohnerzahl der Bundesländern Ende 2019: Ranking (M).
NW 17,9; BY 13,1; BW 11,1; NI 8,0⟩ ... ⟨HH 1,8; MV 1,6; SL 1,0; HB 0,7⟩.Tabelle
In 10|6 Bundesländern stieg|fiel die Einwohnerzahl. Ranking Änderung (%):
BE 0,7; BY 0,4; HE 0,4; BB 0,4⟩ ... ⟨SN -0,1; MV -0,1; HB -0,3; SL -0,4; TH -0,5; ST -0,6⟩. 
 
Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Bevölkerung |
Binnenflüchtlinge
Welt 2019
 Globus Infografik 14012
26.06.20    (1704)
dpa-Globus 14012: Flüchtlinge im eigenen Land
Ende 2019 waren 45,7M Menschen (+4,4M ggü.Vorjahr) im eigenen Land auf der Flucht vor Gewalt, Unterdrückung oder Krieg*, davon 75,5% in den Top10-Ländern (in M):
SY 6,5  CO 5,6  CD 5,5  YE 3,6  AF 3,0  SO 2,6  NG 2,6  SD 2,1  IQ 1,6  ET 1,4⟩ Tabelle.  
Hinzu kommen 5,1 M Binnenflüchtlinge infolge von Naturkatastrophen (u.a.. Stürme, Erdbeben) in 95 Ländern, darunter mehr als 40% in Afghanistan, Indien und Äthiopien.
* Binnenvertriebene (internally displaced people (IDPs) )

Quelle: IDMC  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Migration | Naturkatastrophen |
Flüchtlinge
Welt 2019
 Globus Infografik 14006
26.06.20    (1701)
dpa-Globus 14006: Flüchtlinge weltweit
Ende 2019 hat das UNHCR weltweit 79,5* M (+7,8M) gewaltsam Vertriebene registriert , darunter 24,1M (+3,7M) Flüchtlinge .
Top10-Länder: Herkunft (M), Aufnahme (M):
SY 6,6; VE 3,7; AF 2,7; SS 2,2; MM 1,1; SO 0,9; CD 0,8; SO 0,7; CF 0,6; ER 0,5⟩
TR 3,6; CO 1,8; PK 1,4; UG 1,4; DE 1,1; SD 1,1; IR 1,0; LB 0,9; BD 0,9; ET 0,7⟩ Tabelle.

* 79,5= 24,1 Flüchtlinge + 45,7 Binnenvertriebene + 5,6 Palästinenser + 4,2 Asylsuchende

Quelle: UNHCR  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Migration |
Schweinezucht
DE 1950-2019
 Globus Infografik 14017
26.06.20    (1700)
dpa-Globus 14017: Schweinezucht in Deutschland
Die Schweinezucht in Deutschland hat seit 1950 einen gewaltigen Konzentrationsprozess durchlaufen: die Anzahl der Betriebe ist von 2,4M gefallen auf 2019|21,2k, im Gegenzug stieg die Anzahl der Schweine pro Betrieb von 3,7 auf 1229 (Faktor: 332). Der Fleischkonsum pro Kopf lag zuletzt bei 60 kg, davon 35,7 kg Schweinefleisch (Rang 1). Nach Spanien ist Deutschland der zweitgrößte Produzent von Schweinefleisch in Europa.
Das gesamte System der Fleischproduktion ist durch die COVID-19-Ausbrüche 2020 in Schlachtbetriebenen (vor allem Tönnies) zunehmend in die Kritik geraten und bedarf grundlegender Reformen (artgerechte Tierhaltung/ Schlachtung; menschenwürdige Arbeits-/ Lebensbedingungen der Beschäftigen in den Schlachtereien) im Zuge einer umfassenden Agrarwende.

Quelle: BZL  | Infografik 

| Nahrung | Nachhaltigkeit |
Militärausgaben
NATO 2019
Die Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten | Statista
24.06.20    (1697)
Statista: Die Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten
US-Präsident Trump will rund 10k US-Soldaten aus Deutschland abziehen als eine Art Bestrafung dafür, dass Deutschland seit Jahren deutlich weniger als 2 % vom BIP für Verteidigung ausgibt. Der NATO-Sollwert 2% vom BIP wird im Jahr 2019 nur von 9/30 Mitgliedern eingehalten: neben den beiden großen Volkswirtschaften USA (3,4%) und Großbritannien (2,1%) sieben kleine:
BG 3,3; GR 2,3; EE 2,1; RO 2,0; LT 20,0; LV 20,0; PL 2,0⟩.
Deutschland (1,4%) leistet aber in absoluten Zahlen mit 54,8 G$ nach den USA (730,1) und Großbritannien (60,8) den drittgrößten Beitrag.
Quelle: NATO

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Konflikte | BIP |
Lebenseinkommen
Frauen-Männer DE
Mutterschaft kostet Frauen viel Lebenseinkommen | Statista
23.06.20    (1698)
Statista: Mutterschaft kostet Frauen viel Lebenseinkommen
Die Grafik vergleicht das erwartete Bruttolebenserwerbseinkommen für Kohorte 1985|1982 in West- bzw. Ostdeutschland (in €-Preisen von 2015):  Männer | Frauen ohne | mit Kinder:
West: 1.508.804 | 1.316.601 | 578.890
Ost:   1.109.668 | 1.075.701 | 572.992
Danach verdienen Frauen im Westen ohne|mit Kind 13%|62%  bzw. im Osten 3%|48% weniger als Männer. Der Hauptgrund für diese enorme Einkommenslücke ("Motherhood penalty") ist, dass Mütter häufig Teilzeit arbeiten oder ganz zuhause bleiben, um ihre Kinder zu betreuen. Bei Männern ändert sich das Gehalt bei Vaterschaft dagegen kaum. Da die Daten aus Zeiten vor Corona stammen, wird die COVID-19-Pandemie diese Lücke noch verstärken, da überwiegend Mütter die erhöhte zeitliche Beanspruchung infolge von Ausfällen beim Schul- und Kita-Besuch schultern. Als mögliche Gegenmaßnahmen nennt die Bertelsmann-Studie (pdf) eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Reform des Ehegattensplittings und eine verstärkte tarifvertragliche Abdeckung der als systemrelevant eingestuften Berufe.

Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Gendergap | Frauen | Bevölkerung |
geschlachtete Tiere
pro Tag, DE 2019
Über 2 Millionen Tiere werden täglich geschlachtet | Statista
23.06.20    (1694)
Statista: Über 2 Millionen Tiere werden täglich geschlachtet
Nach dem COVID-19-Ausbrauch beim Fleischkonzern Tönnies mit anschließendem "Lockdown Light" steht die Fleischindustrie insgesamt in der Kritik. In Deutschland zählt die Branche 190k Mitarbeiter, darunter 53k aus dem Ausland, hauptsächlich Osteuropäer, die bei geringem Verdienst unter äußerst prekären Bedingungen arbeiten und wohnen.
Vor diesem Hintergrund zeigt die Grafik die Anzahl der durchschnittlich pro Tag in Deutschland geschlachteten Tiere: Hühner 1.700.185; Schweine 151.219; Truthühner 93.770; Enten 43.497; Rinder/Kälber 9.348; Schafe/Lämmer 3.149.
Datenquelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Konsum & Produktion | SARS-CoV-2 |
COVID-19-Impfstoff
Die Suche nach dem Gegenmittel | Statista
23.06.20    (1693)
Statista: Die Suche nach dem Gegenmittel
Die Entwicklung von Impfstoffen dauerte bisher 10 bis 15 Jahre, im Fall der COVID-19-Pandemie soll der Prozess soweit wie möglich verkürzt werden. Die Grafik zeigt die 6 typischen Phasen einer Impfstoffentwicklung und nennt die Anzahl der Forschungseinrichtungen, die diese Phase erreicht haben.
0) Präklinische Tests (38): Test auf Sicherheit und Toleranz an Tieren
1) Phase I (14): Erster Test an Menschen auf Sicherheit und Toleranz
2) Phase II (8): Test wie I mit einer repräsentativen Teilnehmerzahl sowie Kontrollgruppe
3) Phase III (1): wie II mit erhöhter Teilnehmerzahl, Festlegen von Zusammensetzung/ Dosierung
4) Produktion (0): nach behördlicher Genehmigung Beginn der Impfstoffproduktion
5) Distribution (0): breite Markteinführung, Erfassen von Nebenwirkungen und ggf. Anpassung

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Vögel im Garten
DE 2020
 Globus Infografik 13999
19.06.20    (1691)
dpa-Globus 13999: 30 Vögel pro Garten
Seit 2005 ruft der NABU gemeinsam mit dem LBV einmal im Jahr zur „Stunde der Gartenvögel“ auf. Dieses Jahr im Mai zählten fast 160.000 Teilnehmende 224 verschiedene Vogelarten in Gärten und Parks, insgesamt 3,2 M Vögel. Bei der Zählung stand die Blaumeise im Mittelpunkt, denn seit Anfang März wurde vermehrt über kranke und tote Blaumeisen berichtet. Als Ursache wurde inzwischen das Bakterium "Suttonella ornithocola" identifiziert. Seit Ende April flaut diese Epidemie deutlich ab. Pro Garten wurden im Bundesdurchschnitt 1,7 (Vorjahr : 2,2; -22%) Blaumeisen ermittelt, der mit Abstand niedrigste Wert seit Beginn der Zählung.
Laut Grafik leben pro Garten im Schnitt 30 Vögel: Haussperling 5,0; Amsel 2,9; Kohlmeise 2,4; Star 2,0; Feldsperling 1,9; Blaumeise 1,7; Elster 1,4; Ringeltaube 1,2; Mauersegler 1,0; Mehlschwalbe 0,9; Grünfink 0,8; Rotkehlchen 0,8.

Quelle: NABU Rangliste  Pressemitteilung  | Infografik 

| Bio-Vielfalt | Natur & Umwelt |
PKW-Dichte
EU28 2018
 Globus Infografik 13997
19.06.20    (1690)
dpa-Globus 13997: Pkw in der EU
Die Infografik listet die EU-Länder mit dem höchsten bzw. niedrigsten Anteil an PKW je 1000 Einwohner:
LU 676  IT 646  CY 629  FI 629⟩ ... ⟨HU 373  LV 369  RO 332⟩ Tabelle.
Deutschland lag mit 567 auf Rang 7. Eine Ursache für die hohe PKW-Dichte in Luxemburg sind zahlreiche Grenzpendler, die in Nachbarländern wohnen und von dort mit in Luxemburg angemeldeten Firmenwagen zur Arbeit fahren.
Die Grafik listet ergänzend die 4 Staaten mit dem höchsten Anteil an PKW mit Alter a) < 2 und b) > 20 Jahre:
a) ⟨IE 29,2  LU 23,8  DK 23,3  BE 23,1⟩  ...  DE 13,5  
b) ⟨PL 36,5  EE 29,6  FI 25,2  RO 21,4⟩ ...   DE 7,3.
 
Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Mobilität/Verkehr |
Mindestlohn
EU27 2020
 Globus Infografik 13992
19.06.20    (1689)
dpa-Globus 13992: Mindestlohn in der EU
Die Grafik listet den gesetzlichen Mindestlohn pro Stunde (in €*) in 21 von 27 EU-Ländern.
LU 9,03; FR 8,49; NL 8,35; DE 8,27; BE 8,03⟩ ... ⟨EE 4,01; BG 3,41; LV 3,18⟩ Tabelle.
Drei EU-Staaten haben eine höhere Lohnuntergrenze als Deutschland, darunter mit Frankreich eine der vier großen Volkswirtschaften (DE, FR, IT, ES). Allerdings ist ein Vergleich mit Italien nicht möglich, da es zu den 6 Ländern (DK  FI  IT  AT  SE  CY) zählt, die keinen Mindestlohn eingeführt haben.
* Kaufkraftstandard (KKS)

Quelle: WSI Tarifarchiv  WSI Tarifarchiv  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum |
Flüchtlinge
Welt 2012-2019
So viele Menschen sind weltweit auf der Flucht | Statista
18.06.20    (1684)
Statista: So viele Menschen sind weltweit auf der Flucht
Laut neuem UNHCR-Report "Global Trends 2019" ist die Anzahl der Geflüchteten und Vertriebenen* weltweit 2019 - wie in den vergangen Jahren - erneut gestiegen: von 70,8 auf 79,5 M, ein neuer Höchstwert. Die Grafik zeigt die Entwicklung seit 2012 (42,7 M): jedes Jahr Anstieg, im gesamten Zeitraum um 86,2%.
* u.a. wegen Verfolgung, Gewalt, Kriege, Konflikte, Menschenrechtsverletzungen

Statista: Infotext  Infografik 

| Migration |
Atomwaffen
Über 13.000 Atomwaffen weltweit | Statista
15.06.20    (1685)
Statista: Über 13.000 Atomwaffen weltweit
Die Grafik listet die von SIPRI geschätzte Anzahl atomarer Sprengkräfte von 9 bekannten Atommächten sowie die Veränderung ggü. Vorjahr (Stand: jeweils Januar):
RU 6375|-125  US 5800|-385  CN 320|30  FR 290|-10  UK 215|15  PK 160|0  IN 150|10  IS 90|0  KP 40|10⟩.
Zwar ist die Gesamtzahl der Sprengköpfe leicht von 13.865 auf 13.400 gesunken, doch modernisieren die Atommächte ihr Arsenale, allen voran die USA und Russland, die zusammen rund 90% der Atomsprengköpfe besitzen und laut Einschätzung von SIPRI ihren Atomwaffen neue und größere Rollen zumessen, was einen Trendwechsel im Vergleich zur Zeit nach dem Kalten Krieg bedeute.

Statista: Infotext  Infografik 

| Atomwaffen |
Lebensarbeitszeit
EU28-2019
 Globus Infografik 13981
12.06.20    (1696)
dpa-Globus 13981: Die Lebensarbeitszeit in Europa
Vom Jahr 2000 bis 2019 ist die Lebensarbeitszeit* in der EU28 um rund 3,5 auf 36,4 Jahre angestiegen. Unter den 28 EU- und weiteren 7 Staaten variiert sie um den Faktor 1,6. Ranking (Jahre):
IS 45,8  CH 42,6  SE 42,0  NL 41,0  DK 40,0⟩ ... ⟨IT 32,0  MK 31,7  TR 29,3⟩ Tabelle.
Männer arbeiten im EU28-Durchschnitt 4,8 Jahre länger als Frauen. In der Türkei war dieser "Gender-Gap" mit 19,9 Jahre am größten, in Litauen mit -0,8 am kleinsten (d.h. Frauen arbeiten knapp 10 Monate länger als Männer).
* Zeit vom Einstieg in den Arbeitsmarkt der zum Zeitpunkt 15-Jährigen bis zum Eintritt in den Ruhestand

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Bevölkerung | Indikatoren | Frauen | Gendergap |
Armutsgefährdungsquote
EU28 2018
 Globus Infografik 13986
12.06.20    (1688)
dpa-Globus 13986: Arm trotz Arbeit
Die Armutsgefährdungsquote der Erwerbstätigen* im Jahr 2018 betrug im Durchschnitt der EU28-Staaten 9,4 %, unter den Ländern variiert sie um den Faktor 4,9. Ranking (%):
RO 15,3  LU 13,5  ES 12,9  IT 12,2⟩ ... ⟨BE 5,1  IE 4,8  CZ 3,4  FI 3,1⟩ Tabelle.
Deutschland lag mit 9,1% auf Rang 11 knapp unter dem EU28-Durchschnitt. Besonders betroffen waren in Deutschland Erwerbstätige mit befristeten Arbeitsverträgen (17,8%) und Teilzeitarbeitende (14,3%)
* Anteil der ab 18 jährigen Erwerbstätigen mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze (= 60% vom Median-Einkommen der Gesamt-Bevölkerung).
2018 lag die Armutsgefährdungsgrenze in Deutschland pro Monat für einen Single-Haushalt bei 1136 €, für zwei Erwachsene mit zwei Kindern bei 2385 €.

Quelle: Statistisches Bundesamt  Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum |
Ölmarkt
Welt 2018
 Globus Infografik 13983
12.06.20    (1687)
dpa-Globus 13983: Ölmarkt weltweit
Erdöl bleibt mit einem Anteil von 30,2% am weltweiten Primärenergieverbrauch (PEV) der wichtigste Energieträger. Förderung: 4461 Mt (+1,9% zum Vorjahr), Verbrauch 4.668 Mt (+1,6%).
Top10-Länder bei der Förderung bzw. beim Verbrauch (Mt):
US 698; SA 578; RU 556; CA 232; IQ 226; IR 220; CN 190; VA 178; KW 147; BR 130⟩
US 1.016; CN 628; IN 237; JP 173; SA 154; RU 146; BR 141; KR 127; CA 105; DE 102⟩ Tabelle.

Quelle: BGR  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Erdöl |
Global Peace Index
GPI 2019
 Globus Infografik 13990
12.06.20    (1686)
dpa-Globus 13990: Globaler Frieden
Der Weltfriedensindex (Global Peace Index (GPI)) berechnet den Grad der Friedfertigkeit eines Staaten als Zahl (Score) mittels 23 Indikatoren aus drei Gruppen: Konflikte im In- und Ausland, gesellschaftliche Sicherheit, Militarisierung. Beim GPI 2019 werden 163 Staaten bewertet.
Ranking gemäß Score (je höher, desto schlechter):
IS 1078  NZ 1198  PT 1247  AT 1275  DK 1283⟩ ... ⟨YE 3411  SS 3447  IQ 3487  SY 3539  AF 3644⟩. Deutschland: 1494, Rang 16 (Vorjahr: 17).
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Friedfertigkeit in 81|80 Staaten erhöht|verringert, der Durchschnitt aller Länder sank um 0,34%. In der Weltkarte sind die Länder nach 5 Kategorien gefärbt: Anzahl mit Friedenszustand: sehr hoch:14 (dunkelgrün); hoch: 47; mittel: 63; gering: 23; sehr gering 16 (dunkelrot)

Quelle: Globaler Friedensindex  | Infografik  Serie 

| Konflikte | Globale Agenda 21 | Indikatoren |
Waldflächen
Welt 1990-2020
 Globus Infografik 13979
12.06.20    (1600)
dpa-Globus 13979: Die Veränderung der Waldflächen
Die Grafik zeigt die Nettoveränderung* pro Jahr der Waldfächen (in Mha) auf den 6 Kontinenten Nordamerika (NA), Südamerika (SA), Afrika (AF), Europa/Russland (ER), Asien (ohne Russland) (AS) und Ozeanien (OZ) in den 3 Dekaden ab 1990:
1990 - 2000:  NA -0,3; SA -5,1; AF -3,3; ER +0,8; AS +0,2; OZ -0,2
2000 - 2010:  NA +0,2; SA -5,2; AF -3,4; ER +1,2; AS +2,4; OZ -0,2
2010 - 2020:  NA -0,1; SA -2,6; AF -3,9; ER +0,3; AS +1,2; OZ +0,4
Insgesamt ist die weltweite Waldfäche seit 1990 um 178 auf zuletzt 4060 Mha geschrumpft**. Zwar hat der Waldverlust im Laufe der Jahre etwas abgenommen, lag aber in der letzten Dekade noch bei 4,7 Mha/Jahr. Anhaltend hoch ist er in Afrika, in Südamerika dagegen hat er sich von anfangs 5,1 auf 2,6 Mha fast halbiert. In den 4 weiteren Kontinenten hat die Waldfäche zugenommen, am stärksten in Asien (ohne Russland) in der Dekade 2000 bis 2010. In der letzten Dekade hat sich der Zuwachs dort jedoch halbiert.

* Differenz zwischen neu gewachsener und verlorener Waldfläche
** Vergleich (Mha): Erdoberfläche: 51.000 (100%); Land 14.943 (29,3%); Wald 4060 (8,0%)
     Wald / Land = 27,2 %;  Wald / Land - Antarktis = 4060 / (14943-2120) = 31,7%.

Quelle: FAO  | Infografik 

| Wald | Treibhausgase | Indikatoren |
Coronakrise
BIP-Einbruch
So stark bricht das BIP im Ländervergleich ein | Statista
11.06.20    (1682)
Statista: So stark bricht das BIP im Ländervergleich ein
Der OECD Economic Outlook prognostiziert den BIP-Rückgang 2020 ggü. Vorjahr nach zwei Szenarien:
I: nur eine COVID-19-Infektionswelle;     II: auch zweite Infektionswelle.
Beide Szenarien hält die OECD für gleichwahrscheinlich. Die Grafik listet den BIP-Rückgang für 7 von 37 OECD-Ländern und China ( I | II, sortiert nach II, in %):
ES 11,1|14,4  FR 11,4|14,1  IT 11,3|14,0  UK 11,5|14,0  DE 6,6|8,8  US 7,3|8,5  CN 2,6|3,7  KR 1,2|2,5⟩.

Statista: Infotext  Infografik 

| BIP | SARS-CoV-2 |
Fleischkonsum
Welt 1961-2019
Der Fleischhunger der Welt | Statista
10.06.20    (1681)
Statista: Der Fleischhunger der Welt
Laut Food Outlook (pdf) ist die Fleischproduktion weltweit (in Mt Schlachtgewicht) von 1961|71,3 auf 2019|335,2 gestiegen, insgesamt also um den Faktor 4,7. Besonders in den bevölkerungsreichen Staaten Asiens ist die Nachfrage nach verschiedenen Fleischsorten stark gewachsen mit Schwerpunkt auf Schweine- und Geflügelfleisch. Bei der Produktion von Fleisch wird viel Treibhausgas (THG) emittiert, z.B. pro kg Rindfleisch 12 kg CO2e (ifeu). Weniger Fleischkonsum ist daher ein wirksamer Beitrag zur THG-Reduktion und zum Erreichen des 2°-Ziels bei der globalen Erwärmung.

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Export-Änderung
DE 2008 - 04/2020
Größter Einbruch der Exporte seit 1950 | Statista
09.06.20    (1680)
Statista: Größter Einbruch der Exporte seit 1950
Die Grafik zeigt die Veränderung der Exporte aus Deutschland ggü. Vorjahresmonat (in %) von 2008 bis April 2020, wo mit -31,1% der bisherigie Negativrekord seit Beginn der Außenhandelsstatistik im Jahr 1950 verzeichnet wurde als Folge der COVID-19-Pandemie. Ursache für den mit -27,4% zweitstärksten Einbruch im April 2009 war die Weltwirtschaftskrise ab 2007.
Rückgang der Exporte bei vier der Top10-Kunden Deutschlands (), die stark von COVID-19 betroffen sind (%): ⟨FR 48,3(Rg2)  IT 40,1(6)  US 35,8(1)  CN 12,6(3)⟩ 
Datenquelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Konsum & Produktion | Weltmarkt |
Corona-Kurven
5 Kontinente
So entwickeln sich die Corona-Kurven | Statista
08.06.20    (1679)
Statista: So entwickeln sich die Corona-Kurven
Die Grafik zeigt die kumulative Anzahl der COVID-19-Fälle ab dem 1.Tag mit 100k Fällen für 5 Kontinente (in M):
Nordamerika 2,194; Europa 2,032; Asien 1,331; Südamerika 1,086; Afrika 0,184.
Die 7-Tage-Inzidenz* stagniert inzwischen in Deutschland (ca. 3) und einigen weiteren Ländern Europas, weltweit dagegen steigt sie in der Tendenz immer noch und liegt inzwischen bei 11. Besonders stark ist der Anstieg in Südamerika, vor allem in Brasilien (83). Relativ zur Bevölkerungszahl ist Afrika noch am wenigsten von COVID-19 betroffen, dem Kontinent könnte daher das Schlimmste noch bevorstehen.
*Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner
Datenquelle: Our World in Data, Stand: 7.6.20

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Meeresspiegelanstieg
Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich | Statista
08.06.20    (1678)
Statista: Der Meeresspiegel steigt kontinuierlich
Laut NASA ist der Meeresspiegel von 1993 bis 2020 um 93,2 mm gestiegen als Folge der Klimaerwärmung, weil sie das Wasservolumen erhöht durch a) Wärmeausdehnung des Meerwassers und b) mehr Wasser aus schmelzenden Gletschern und Eisschilden.
Der steigende Meeresspiegel bedroht Küstenregionen weltweit und damit den Lebensraum von hunderten Millionen Menschen, darunter 30 Megacities (xlsx), die durch ihre Meernähe und niedrige Lage direkt gefährdet sind (). In Europa sind Den Haag, Amsterdam und London am stärksten betroffen, aber auch Hamburg ist bedroht. Weitere Infos dazu im Statista Dossier Plus „Rising seas and real estate in Europe“.


Statista: Infotext  Infografik  Serie 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Fahrradstädte-Index 2019
Die besten Fahrradstädte Deutschlands | Statista
03.06.20    (1676)
Statista: Die besten Fahrradstädte Deutschlands
Der Globale Fahrradstädte-Index der Versicherungsgesellschaft Coya bewertet die Fahrradfreundlichkeit einer Stadt durch einen Gesamtscore, der als gewichtetets Mittel aus 16 Indikatoren (u.a. Infrastruktur, Kriminalität, Wetter, Tote, Unfälle) berechnet wird. Top8 aus 50 erfassten Städten in Deutschland (Score):
OL 69,1  MS 65,9  FR 59,8  BA 57,5  53,7  HD 50,6  KA 49,9  BS 48,8⟩.
Im internationalen Vergleich schneidet nur Utrecht mit 77,8 noch besser ab.

Statista: Infotext  Infografik 

| Mobilität/Verkehr |
CO2-Emissionen
Welt 15.1. - 30.4.20
So stark reduziert die Krise die globalen Emissionen | Statista
03.06.20    (1674)
Statista: So stark reduziert die Krise die globalen Emissionen
Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie sanken die täglichen CO2-Emissionen vom Normalniveau 100,3 Mt-CO2 deutlich, in der Spitze am 8.April auf ca. 83 Mt, wie der Kurvenverlauf vom 15.1. bis 30.4.20 zeigt.
Höchste tägliche Reduktionswerte ggü. Vorjahrstag in Mt-CO2 für die Sektoren:
Landverkehr 7,5 (8.4.); Industrie 4,2; Energie 3,2; Luftfahrt 1,7; Öffentlicher Sektor 0,9.
Nur im Gebäudesektor stiegen die CO2-Emissionen leicht, in der Spitze am 8.4. um 0,2 Mt.
Datenquelle: GCP

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Treibhausgase | Klimaerwärmung |
Coronakrise, Mobilität
DE 3.3.-28.5.20
Mobilität der Deutschen erreicht fast Vorkrisenniveau | Statista
02.06.20    (1677)
Statista: Mobilität der Deutschen erreicht fast Vorkrisenniveau
Die Kurve zeigt die Änderung der Mobilität in Deutschland von Anfang März bis Ende Mai 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr (in %). Nach Schließen der Kitas und Schulen und durch die bundesweiten Ausgangsbeschränkungen sank die Mobilität deutlich, in der Spitze um 55% Ende März. Danach stieg sie unter Schwankungen wieder und erreichte Ende Mai zeitweise wieder das Vorkrisenniveau.
Die Kurve wurde erstellt aus anonymisierten Bewegungsdaten von Handy-Nutzern der Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom und Telefónica für das COVID-19 Mobility Project

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Mobilität/Verkehr |
CO2-Ausstoß
Welt 1959-2020
 Globus Infografik 13955
29.05.20    (1675)
dpa-Globus 13955: Auswirkungen von Corona auf den CO2-Ausstoß
Die Kurve zeigt den täglichen energiebedingten CO2-Ausstoß von 1959 bis Ende 2019 (Jahresmittelwerte in Mt): er stieg von anfangs 24,3 auf 100,3 Ende 2019. Im Verlauf der Coronapandemie sank der tägliche CO2-Ausstoß unter Schwankungen auf ein Minimum von 83 Mt CO2 am 7.4.20 . Danach stieg der CO2-Ausstoß wieder etwas auf 86 Mt Ende April.
CO2-Reduktion der Sektoren am 7.4.20 ggü. 7.4.19 in %: Luftverkehr -60,0; Transport -36,0; Öffentlichkeit -21,0; Industrie -19,0; Energie -7,4; Privathaushalte +2,8.

Quelle: Nature Climate Change  | Infografik 

| Treibhausgase | SARS-CoV-2 |
Raucheranteil Jugendliche
DE 1979-2018
Immer weniger Jugendliche in Deutschland rauchen | Statista
29.05.20    (1673)
Statista: Immer weniger Jugendliche in Deutschland rauchen
Aus Anlass des Weltnichtrauchertags am 31. Mai listet die Grafik die Entwicklung des Raucheranteils unter Jugendlichen (12-25-Jährige) von 1979 bis 2018 für Männer|Frauen in %:
1979: 47,3|40,2;   2010: 30,5|26,2;   2014: 24,5|19,4;   2018: 18,7|16,6.
Die Zeitreihe zeigt: a) im Trend rauchen immer weniger Jugendliche, b) der Raucheranteil bei den Männern ist größer als bei den Frauen, nähert sich aber allmählich an.
Datenquelle: BzgA
Statista: Infotext  Infografik 

|
Bewältigung der Coronakrise
So unterschiedlich meistern Länder die Corona-Krise | Statista
29.05.20    (1672)
Statista: So unterschiedlich meistern Länder die Corona-Krise
Eine neue Studie von Adecco bewertet 12 Staaten weltweit, wie gut sie bisher die immensen wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie gemeistert haben, wobei verschiedene makroökonomische Indikatoren (u.a. Anstieg der Arbeitslosigkeit; BIP-Rückgang) zu einem Score verrechnet werden (je kleiner desto besser):
CH 14  SE 19  DE 26  FR 32  JP 32  BE 33  NL 34  US 34  AT 37  IT 37  ES 45  UK 45⟩.
Der Umfang von Konjunkturpaketen und die effektive Umsetzung von Maßnahmen zur Kurzarbeit sind laut Studie die beiden Hauptfaktoren für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | BIP |
Corona-Hilfen
EU-Staaten
So viel Corona-Hilfe erhalten die EU-Staaten | Statista
29.05.20    (1671)
Statista: So viel Corona-Hilfe erhalten die EU-Staaten
Zur Unterstützung der EU-Staaten beim Bewältigen der Coronakrise soll ein 750 G€-Hilfspaket geschnürt werden: 250 G€ Kredite + 500 G€ Zuschüsse. Letztere sollen so verteilt werden:
IT 81,8  ES 77,3  FR 38,8  PL 37,7  DE 28,8  RO 19,6⟩ ... ⟨CY 1,4  MT 0,4  LU 0,2⟩.
Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Grad der Betroffenheit der EU-Staaten durch die Coronapandemie, weshalb Italien, Spanien und Frankreich an der Spitze des Ranking liegen. Die Finanzierung soll über die EU-Haushalte bis zum Jahr 2058 erfolgen. Das Hilfspaket bedarf der Zustimmung aller 27 Mitgliedsstaaten. Dagegen sind die Nettozahler Österreich, Schweden, Dänemark, Niederlande (). Diese sog. "Sparsamen Vier" lehnen jegliche Form der "Vergemeinschaftung von Schulden" ab und schlagen stattdessen einen auf 2 Jahre befristeten Notfallfonds vor, der finanziert wird durch Kredite, die von der EU am Finanzmarkt aufgenommen und dann an bedürftige Staaten weitergereicht werden, die dadurch günstige Kreditkonditionen bekommen ().
Datenquelle: EU-Kommission

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
COVID-19
Lateinamerika
Das Coronavirus in Lateinamerika | Statista
26.05.20    (1669)
Statista: Das Coronavirus in Lateinamerika
TOP10-Staaten Lateinamerikas bei den SARS-CoV-2-Infizierten (kumulativ, in k)
BR 375  PE 124  CL 74  MX 71  EC 37  CO 22  DO 15  AR 13  PA 11  BO 7⟩.
Werden die aktiven COVID-19-Fälle in Relation zur Bevölkerungszahl (pcm) als Maß für die Betroffenheit eines Landes gewählt, ergibt sich eine andere Rangfolge:
CL 232  PE 213  PA 108  BR 94  EC 93  DO 59  BO 50  CO 32  AR 19  MX 11⟩.
Zum Vergleich: TOP-OECD (pcm): ⟨US 360  UK 332  BE 332  SE 248  CL 232⟩.
DE liegt mit 13 pcm unter den 37 OECD-Staaten auf Rang 25.
Da die pcm-Werte besonders der beiden mit weitem Abstand bevölkerungsreichsten Länder Brasilien (211 M) und Mexiko (128 M) verglichen mit Top-OECD Ländern noch gering sind, ist mit einem weiteren starken Anwachsen der Fallzahlen in Lateinamerika zu rechnen, zumal einflussreiche Politiker wie Präsident Jair Bolsonaro die Folgen der Coronapandemie drastisch unterschätzen und keine adäquaten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eingeleitet haben.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Tourismus
BIP, Beschäftigte
EU 2018
In diesen Ländern ist der Tourismus am wichtigsten | Statista
25.05.20    (1670)
Statista: In diesen Ländern ist der Tourismus am wichtigsten
Durch die Beschränkungen infolge der COVID-19-Pandemie ist die Tourismusbranche weltweit besonders betroffen. Vor diesem Hintergrund listet die Grafik für 8 ausgewählte EU-Staaten den Anteil des Tourismus an der Beschäftigenzahl und am BIP (in %):
HR 23|25  CY 22|22  GR 26|21  PT 22|5  ES 15|15  AT 16|15  EE 6|15  DE 12|9⟩
Die Quelle bietet die Daten aller EU-Staaten (inkl. absolute Zahlen) sowie eine EU28-Karte zur regionalen Verwundbarkeit (vulnerability index) auf NUTS-3 Ebene. In Deutschland haben u..a. die typischen Urlaubsregionen an Nord- und Ostseee die höchsten Index-Werte.
Quelle: Tourismus-Report der EU-Kommission

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | BIP |
Corona-Apps
Europa
Wo Corona-Apps im Einsatz sind | Statista
25.05.20    (1668)
Statista: Wo Corona-Apps im Einsatz sind
In der Europakarte sind jene 9|10 Länder, die eine Corona-App zur Verfolgung von COVID-19-Infektionsketten a) bereits gestartet haben | b) noch erstellen grün|orange gefärbt.
a): IS  NO  AT  PL  CZ  SK  UA  BG  MK 
b): DE  FR  CH  IT  IE  UK  NL  FI  CY  TR
Außer in der Türkei können die Apps freiwillig installiert werden. Sie ermitteln per Bluetooth, ob man einer infizierten Person zu nahe gekommen ist und speichern dies entweder zentral (z.B. in NO) oder dezentral (unterstützt von Google, Apple) (z.B. in DE, AT, PL). Bis zum reibungslosen Einsatz der App in DE werden wohl noch Monate vergehen, möglicherweise bis zum Winter, wenn das Risiko einer 2.Infektionswelle wächst.
Quelle: Handelsblatt: Printausgabe 25.05., S.16/17

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
CO2-Reduktion
durch Coronakrise
DE 01.02.-30.04
Lockdown mindert CO2-Emissionen | Statista
22.05.20    (1667)
Statista: Lockdown mindert CO2-Emissionen
Die Grafik zeigt die Reduktionsquote der CO2-Emissionen in Deutschland ggü. dem Normalniveau (NN, in %) vom 1.2. bis 30.4.2020. Nach Beginn des Lock/-Shutdowns (u.a. Beschränkungen beim Ausgang, Schließen von Einrichtungen, teilweises Runterfahren von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft) sank der CO-Ausstoß ab etwa dem 10.3. drastisch auf 26% unter NN ab Ende März. Durch die ersten Lockerungen ab dem 15.April stiegen die CO-Emissionen wieder auf 16% unter NN.
Laut einer MCC-Studie lag der globale CO2-Ausstoß Ende April ca. 14% unter NN, zwar die stärkste CO2-Reduktion seit 60 Jahren, aber immer noch so hoch wie im Jahr 2006. Die Reduktion wurde indirekt berechnet aus Verkehrsaufkommen, Energieverbrauch und Industrieproduktion, die ca. 95% der energiebedingten CO2-Emissionen umfassen, sowie u.a. durch Einbeziehung von verringerten Werten bei der Luftverschmutzung.

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | SARS-CoV-2 |
Insektensterben
Das sind die Ursachen für das Insektensterben | Statista
19.05.20    (1666)
Statista: Das sind die Ursachen für das Insektensterben
Aus Anlass des diesjährigen Weltbienentags* (World Bee Day) am 20.Mai listet die Statista-Grafik die Hauptursachen für das weltweite Insektensterben im Jahr 2019: Intensiv-Landwirtschaft 23,9%; Pestizide 12,6; ökologische Anfälligkeit 12,6; Verstädterung 10,7; Düngemittel 10,1; Waldrodung 8,8; Sonstige (u.a. Brände, globale Erwärmung, Flussbegradigung) 21,4.
* Der Aktionstag soll die Bedeutung von Bienen - wie auch anderer Bestäuber - für die weltweite Ernährung bewusst machen
Datenquelle: Biological Conservation

Statista: Infotext  Infografik 

| Bio-Vielfalt | Nahrung | Hunger | Klimawandelfolgen | Bio-Vielfalt | Globale Agenda 21 |
Naturkatastrophen
Naturkatastrophen nehmen tendenziell zu | Statista
19.05.20    (1665)
Statista: Naturkatastrophen nehmen tendenziell zu
Von 1980 bis 2019 ist die Anzahl der registrierten Naturkatastrophen mit Versicherungsschaden in der Tendenz von 249 auf 820 gestiegen, wie das gestapelte Flächendiagramm zeigt, bei der die Anzahl differenziert wird in vier Kategorien: meteorologisch, hydrologisch, klimatologisch, geophysikalisch. Die meteorologischen Ereignisse dominieren mit einem Anteil von 45|70% an den Gesamtschäden | versicherten Schäden.
Das Tohoku-Erdbeben am 11.3.2011 in Japan mit Tsunami und Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi gilt mit 210 G$ als gesamtwirtschaftlich teuerste Naturkatastrophe überhaupt. Bei den versicherten Schäden liegt Hurrikan Katrina 2005 mit 61 G$ an der Spitze.
Datenquelle: Munich RE

Statista: Infotext  Infografik 

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Tsunami | Fukushima | Hurrikane | Klimawandelfolgen |
Überlastung von Müttern durch Corona
Corona: Vor allem Mütter stecken beim Job zurück | Statista
15.05.20    (1664)
Statista: Corona: Vor allem Mütter stecken beim Job zurück
Die Statista-Grafik vergleicht den Anteil von Müttern und Vätern bei der Zustimmung zu Aussagen über Home-Office aus Anlass der Coronakrise mit folgenden Aspekten: Verständnis für Kinderbetreuung durch Arbeitgeber; zu wenig Ruhezeiten; Überlastung durch Kombination von Arbeit und Kinderbetreuung; Verwendung von Urlaub für die Kindererziehung. Die Umfrage Ende April unter rund 7000 ArbeitnehmerInnen in Deutschland zeigt, dass besonders Mütter als Folge der Coronakrise vielfach überlastet sind durch Home-Office, Home-Schooling, Kinderbetreuung und Arbeiten im Haushalt. Sie stecken beim Job zurück, um den oft mehr verdienenden Männern den Rücken frei zu halten, ein Rückfall in eine überholte Rollenverteilung und fataler Rückschritt bei der Gleichberechtigung. Immer mehr Eltern, vor allem Mütter, fordern daher Unterstützung durch die Politik (Hashtag #CoronaEltern).

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Gendergap |
Coronaherd Ischgl
Coronaherd Ischgl | Statista
13.05.20    (1663)
Statista: Coronaherd Ischgl
Weil Verantwortliche verzögert auf COVID-19-Ansteckungen am beliebten Tiroler Skiort Ischgl reagierten (), infizierten sich tausende Urlauber mit SARS-CoV-2 und schleppten bei ihrer Rückreise das neue Corona-Virus in 45 Länder ein, die in der Weltkarte nach Anzahl der Infizierten von gelb bis dunkelrot eingefärbt sind.
Um Sammelklage gegen den Staat Österreich einzureichen, haben sich in den letzten Wochen 5.384 vermutlich in Ischgl Infizierte beim Verbraucherschutzverein VSV registriert, darunter: DE 3680, AT 203, CH 133. Das RKI schätzt die Zahl der in Ischgl infizierten Deutschen auf 9500. Nach Deutschland sind die Niederlande mit 526 erfassten Fällen am zweitstärksten betroffen.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Impfstoffe
Impfstoffe verhindern viele Todesfälle | Statista
13.05.20    (1662)
Statista: Impfstoffe verhindern viele Todesfälle
Seit dem Jahr 1990 konnte die Zahl der Todesfälle durch Impfen deutlich verringert werden, wie die Statista-Grafik auf Basis von IHME-Daten für sieben wichtige Infektionskrankheiten zeigt: Reduktionsquote (%) der Todesfälle durch Impfung weltweit 2017 ggü. 1990:
Tetanus 87,9; Masern 86,4; Diphtherie 79,2; Gelbfieber 59,0; Hib 52,4; Keuchhusten 46,2; Tuberkulose 26,7.
Der geringe Rückgang bei Tuberkulose resultiert hauptsächlich aus der verbreiteten Resistenz gegen den Impfstoff, da er schon seit rund 100 Jahren verwendet wird. Die Tuberkulose bleibt deshalb mit knapp 1,2 M Todesfällen die tödlichste aller Krankheiten, die im Prinzip durch Impfung vermeidbar wäre.

Statista: Infotext  Infografik 

| Gesundheit |
Covid-19-Anteile
DE Altersgruppen
Kinder erkranken nur selten an COVID-19 | Statista
12.05.20    (1661)
Statista: Kinder erkranken nur selten an COVID-19
Die Statista-Grafik auf Basis von RKI-Daten (pdf) zeigt den Anteil der Altersgruppen bei den COVID-19-Fällen am 11.5.20 in Deutschland in %:
<10 Jahre:1,8%;  <20:4,3;  <50:43,0; <70:32,0; <80:16,0;  ≥90:2,9.
Die Verteilung zeigt, dass der Anteil bei Kindern (< 9 J.) bzw. Kindern/Jugendlichen (10-19 J.) im Vergleich zu Erwachsenen sehr gering ist. Auch verläuft die Infektion in diesen beiden Altersgruppen oft mild oder sogar fast ohne Symptome. Als Hauptursache dafür vermuten Experten nach bisherigem Stand die effektivere Reaktion des Immunsystems (). Kinder können allerdings auch bei keinen oder geringen Symptomen weitere Menschen anstecken. Wie groß das Risiko dafür ist und welchen Anteil Kitas und Schulen bei der COVID-19-Ausbreitung haben, wird derzeit noch erforscht. Die Einschätzungen dazu sind bisher uneinheitlich ().

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Übersterblichkeit
Vorläufig alles normal? | Statista
28.04.20    (1659)
Statista: Vorläufig alles normal?
Laut Daten von Euromomo hat die Sterblichkeit in einigen Ländern Europas, besonders in Spanien und Italien, deutlich zugenommen. Diese sog. "Übersterblichkeit" (excess mortality) ist vermutlich Folge der Coronapandemie. In Deutschland sind bis zum 15.3.2020 insgesamt 205.339 Menschen gestorben, 10.514 unter dem Durchschnitt (Ø = 215.853) der Sterbefälle von 2016 bis 2019 (jeweils bis 15.3.):
2016|198.991; 2017|228.613; 2018|226.919; 2019|208.890.
Da es bis Mitte März in Deutschland nur wenige Covid-19-Infizierte und Tote gab und die Daten vorläufig sind, kann bisher nicht auf eine "Übersterblichkeit" geschlossen werden.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Militärausgaben
Welt 2019
Deutschland klettert auf Rang 7 im Rüstungs-Ranking | Statista
27.04.20    (1658)
Statista: Deutschland klettert auf Rang 7 im Rüstungs-Ranking
Im Jahr 2019 wurden laut SIPRI-Daten weltweit 1.917 Milliarden US-Dollar (G$) für die Bewaffnung und Unterhaltung von Armeen aufgewendet, ein neuer Rekordwert, darunter Deutschland mit 49,3 G$ (+10% ggü. Vorjahr, Rang 9➚7). Rangfolge der Top7 Staaten gemessen am Anteil der weltweiten Militärausgaben | Anteil der Militärausgaben am nationalen BIP, jeweils in %:
US 38,0|4,9  CN 14,0|1,9  IN 3,7|2,7  RU 3,4|3,6  SA 3,2|8,6  FR 2,6|2,0  DE 2,6|1,3

Datenquelle: SIPRI Fact Sheet: Trends in World Military Expendure, 2019 (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Waffen | BIP | Konflikte |
Corona-Fallzahlen
Coronavirus: Die Infektionsrate in den Bundesländern | Statista
27.04.20    (1657)
Statista: Coronavirus: Die Infektionsrate in den Bundesländern
Der aktuelle tägliche RKI-Lagebericht* listet folgende Fallzahlen für Deutschland: Infizierte 154.175, Verstorbene 5.640, Genesene ca. 112.000.
Im bundesweiten Durchschnitt sind das 185 Infizierte pro 100.000 (pcm). Unter den Bundesländern variiert die Quote (pcm) erheblich:
BY 313  BW 278  SL 251  HH 241  NW 177  BE 149  RP 143  HE 127  NI 123  HB 108  SN 109  BB 107  TH 98  SH 91  ST 68  MV 42⟩.
Die Quote in Bayern ist etwas niedriger als in Italien (334). Unter den EU-Flächenländern liegen aktuell* Spanien (488) und Belgien (398) an der Spitze.
* Stand: 26.04.20 24 Uhr.

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| SARS-CoV-2 | BIP |
Staatsschulden
DE 1991-2019
 Globus Infografik 13891
24.04.20    (1660)
dpa-Globus 13891: Deutschlands Staatsschulden
Nach vorläufigen Zahlen sind die Staatsschulden in Deutschland 2019 weiter gesunken auf 2053 G€ (-16 G€ ggü.Vorjahr), das sind 59,8% vom BIP. Erstmals seit 2003 wurde damit die Maastricht-Schwelle von 60% unterschritten Tabelle.
Durch die zahlreichen und umfangreichen Hilfsprogramme infolge der Coronakrise wird die Staatsverschuldung 2020 jedoch abrupt auf geschätzte 75% ansteigen.

Quelle: Deutsche Bundesbank: Pressemitteilung  Zeitreihen  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konsum & Produktion | Indikatoren |
Coronakrise, Staatsschulden
2001-2020
Corona-Krise lässt Staatsschulden steigen | Statista
22.04.20    (1656)
Statista: Corona-Krise lässt Staatsschulden steigen
Die Statista-Grafik zeigt die Entwicklung der Schuldenquote von 2001 bis 2020 von vier Staaten (% vom BIP, Prognose für Ende 2020):
IT 155,5  US 131,1  FR 115,4  DE 68,7⟩.
Nach der Großen Rezession 2009 zeigen die Kurven einen Knick nach oben, noch deutlich ausgeprägter wird der abrupte Anstieg der Staatsverschuldung 2020 infolge der COVID-19-Pandemie ausfallen*. Schon vor der Coronakrise hatte die Staatsverschuldung in IT, FR und den USA ein Niveau über 80 bis 90% erreicht, das unter Experten noch als längerfristig nachhaltig bewältigbar gilt. Laut Maastricht-Kriterien soll die Staatsverschuldung sogar unter 60% bleiben. Deutschland konnte dieses Ziel 2019 erstmals seit 2003 wieder erreichen (), durch die Staatshilfen zur Bewältigung der Coronakrise im Umfang von über 2 T€ werden die Staatsschulden jedoch wieder deutlich steigen auf geschätzte 68,7%.
*Prognose des IWF und der Agenda Austria

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | BIP |
Corona-Schutzschirm
OECD-Auswahl 2020
Der deutsche Corona-Schutzschirm im Vergleich | Statista
22.04.20    (1655)
Statista: Der deutsche Corona-Schutzschirm im Vergleich
In Deutschland stellen Bund und Länder rund 2.058 Milliarden Euro (G€) Finanzhilfen zur Bewältigung der Coronakrise bereit, rund 60% des BIP 2019, mit Abstand mehr als in allen anderen ausgewählten OECD-Ländern (Finanzhilfen in % des BIP 2019):
DE 60  FR 26  IT 21  UK 21  DK 12  US 12  ES 12  HUNLGRBE 2⟩.
Zusammensetzung der Corona-Hilfen in DE (in G€): Soforthilfen 236; Stundungen von Steuern/Abgaben: 500; sonstige Hilfen 1322 (darunter KfW-Kreditgaratien 811).
Datenquelle: Bruegel

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | BIP | OECD |
Corona-Kurven
So entwickeln sich die Corona-Kurven | Statista
17.04.20    (1654)
Statista: So entwickeln sich die Corona-Kurven
Die Zahl der weltweit an COVID-19 Erkrankten ist am 17.4.20 auf mehr als 2,2 Millionen gestiegen. Die Statista-Grafik zeigt die COVID-19 Kurven für sechs ausgewählte Länder (Anzahl in k am 17.4.):
US 639,7  ES 182,8  IT 168,9  FR 147,9  DE 134,8  UK 103,1⟩.
COVID-19 Fälle relativ zur Bevölkerungszahl (pcm):
ES 399  IT 285  FR 225  US 204  DE 167  UK 155⟩.
COVID-19 Tote relativ zur Bevölkerungszahl (pcm):
BE 41,9  ES 41,6  IT 37,4  FR 27,4  UK 20,5  US 9,0  DE 4,9⟩.
Belgien wurde in das Ranking zusätzlich aufgenommen, weil es das Flächenland mit der höchsten Zahl Covid-19-Tote pcm ist. In Deutschland flacht die Kurve in den letzten Tagen etwas ab, weshalb Lockerungen der aktuellen Beschränkungen möglich werden.
Quelle: CSSE JHU

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Covid-19, Homeoffice
Weniger Covid-19-Tote in Regionen mit viel Homeoffice | Statista
15.04.20    (1653)
Statista: Weniger Covid-19-Tote in Regionen mit viel Homeoffice
Homeoffice hat laut Forschern der Universität Mannheim die Covid-19-Sterblichkeit deutlich gesenkt, wie die Statista Grafik durch den Vergleich dreier Regionen mit hohem bzw. niedrigem Anteil von Homeoffice zeigt: Anteil Homeoffice (%)|Covid-19 Tote (pcm):
Berlin 45,3|1,0; Hamburg 44,3|2,4; Darmstadt 44,0|1,7;    Oberpfalz 39,2|11,4; Schwaben 38,8|3,4; Niederbayern 38,2|8,3
Da der Weg zur Arbeit i.d.R. mit vielen Kontakten mit erhöhtem Infektionsrisiko verbunden ist, vor allem im ÖPNV, empfehlen die Forscher, Homeoffice möglichst lange beizubehalten, auch in der anstehenden Phase der Reaktivierung der Wirtschaft.
Quelle: Uni Mannheim via SPON

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
installierte EE-Leistung
Welt 2010,2019
EE-Leistung hat sich in zehn Jahren verdoppelt | Statista
03.04.20    (1650)
Statista: EE-Leistung hat sich in zehn Jahren verdoppelt
Ende 2019 betrug die installierte Leistung Erneuerbarer Energien (EE) weltweit 2.537 GW, darunter Wasserkraft 1.190 GW, Windenergie 623, Solarenergie 586, Biomasse 124, Geothermie 14, Meeresenergie 0,5.
Die Statista-Grafik vergleicht die installierte EE-Leistung der Jahre 2010|2019 in fünf Weltregionen:
Asien 387|1119; Europa & Eurasien 392|679; Nordamerika 232|391; Süd- & Mittelamerika 154|237; Naher Osten & Afriak 39|71.

Quelle: IRENA: Renewable Capacity Statistics 2020

Statista: Infotext  Infografik 

| Erneuerbare | Energiewende | Wasser | Windenergie | Solarenergie |  | Geothermie | Meeresenergie |
COVID-19 Weltkarte
Corona ist fast überall | Statista
30.03.20    (1647)
Statista: Corona ist fast überall
Laut JHU-Daten hat sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 inzwischen in 176 Länder verbreitet. Weltweit wurden über 720k Infizierte und über 35k Tote durch COVID-19 registriert. Die USA (> 143k) und Italien (> 97k) liegen an der Spitze der Rangliste, gefolgt von China (> 82k) und Spanien (> 80k). Die meisten Toten wurden in Italien (10.779), Spanien (6.803), China (3.301) und Iran (2.640) verzeichnet. In Deutschland verstarben 541 von 62.435 Infizierten an COVID-19.
* Stand: 30.03.20, 08:45.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Gehaltslücke
DE 2007-2019
 Globus Infografik 13827
27.03.20    (1590)
dpa-Globus 13827: Die Lücke beim Gehalt
Der durchschnittliche unbereinigte* Bruttostundenlohn der Frauen | Männer ist von 2007 14,05|18,21€ kontinuierlich gestiegen auf 2019 17,72|22,16 €. Der gerundete "Gender Pay Gap" (GPG)* schwankte zwischen 22,8% (2007,2008) und 22,1% (2013). Seit 2014 (22,3%) ist der GPG jedes Jahr gesunken auf zuletzt 20,0% Tabelle.
* inkl.: Teilzeit, geringer entlohnte typische Frauenberufe, weniger Karriere und geringeres Dienstalter: sie verursachen 3/4 der Gehaltslücke. Das restliche Viertel resultiert aus geringerer Entlohnung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation. Wird nur der letzte Faktor berücksichtigt, spricht man vom "bereinigten" GPG. Er betrug 2014 (aktuellster Stand) rund 6%.

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Gendergap | Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Coronakrise, Flugverkehr
Weltweiter Flugverkehr bricht um rund 30 Prozent ein | Statista
26.03.20    (1646)
Statista: Weltweiter Flugverkehr bricht um rund 30 Prozent ein
Um die Coronavirus-Pandemie abzubremsen und einzudämmen, wurden von vielen Ländern drastische Beschränkungen der Bewegungsfreiheit verhängt, besonders für Grenzwechsel, wodurch der Flugverkehr besonders betroffen wurde. Die Statista-Grafik zeigt die Entwicklung der Anzahl der Abflüge im Vergleich zur Vorjahrswoche vom 6.1. bis 9.3.20 weltweit und für die sechs Länder China, Südkorea, USA, Deutschland, Italien und Hongkong. Die Rückgänge reichen von -1,3% (USA) bis -77,5% (Hongkong). Am stärksten war der Rückgang bis zum 17.2. in China (-70%), danach stieg die Kurve aber wieder deutlich auf zuletzt -42%.
Datenquelle: OAG (12 Länder vom 6.1. bis 23.3.20)

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Mobilität/Verkehr |
Job-Verluste durch Coronakrise
Corona-Krise könnte weltweit 25 Millionen Jobs kosten | Statista
25.03.20    (1645)
Statista: Corona-Krise könnte weltweit 25 Millionen Jobs kosten
Laut dreier ILO-Szenarien auf Basis des geschätzten BIP-Sinkens könnte die Arbeitslosenzahl weltweit um 25 M steigen: -2%|5,3 M; -4%|13,0 M; -8%|24,7 M.
Zum Vergleich: Durch die Weltfinanzkrise 2008/09 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 22 M. Laut ILO belief sich die Zahl der Arbeitslosen 2019 weltweit auf rund 174 M.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | BIP | Konsum & Produktion |
Coroanavirus-Tests
VAE führen die meisten COVID-19-Tests durch | Statista
24.03.20    (1644)
Statista: VAE führen die meisten COVID-19-Tests durch
Besonders in der Frühphase einer Virenepidmie sind das Ermitteln und Unterbinden von Infektionsketten durch massenhafte Virustests die mit Abstand wirksamsten Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung. "Our World in Data" listet die Top15-Staaten gemessen an der Anzahl pro 1 M Einwohner durchgeführter Tests auf den Coronavirus SARS-CoV-2: ⟨AE 12738  KR 6148  AU 4473  DE 2023  AT 1770  UK 960  IR 957  FR 559  FI 538  US 314  VN 159  JP 118  ZA 110  CO 82  BR 14⟩.
Laut BZgA (pdf) werden in Deutschland nur konkrete Verdachtsfälle getestet.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Social Distancing
Was Social Distancing bewirkt | Statista
23.03.20    (1643)
Statista: Was Social Distancing bewirkt
Zum Eindämmen und Abbremsen der Coronaepidemie in Deutschland wurden bundesweit Beschränkungen der Kontakte zu Mitmenschen verordnet: maximal 2 Menschen dürfen sich zusammen im Freien aufhalten, nur bei Familienmitgliedern des selben Haushalts dürfen es mehr Personen sein. Durch dieses sog. "Social Distancing"* kann die Virus-Ausbreitung deutlich verlangsamt werden, wie die Statista-Grafik zeigt: Ohne Maßnahmen steckt ein Infizierte innerhalb von 5|30 Tagen 2,5|406 weitere Personen an, bei 50% bzw. 75% weniger Kontakt sind es 1,25|15 bzw. 0,625|2,5.
* gemeint ist: Räumliche Distanzierung
Quelle: Prof. Robert A. J. Signer: Signer Laboratory

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Abflachung der
Corona-Kurve
 Globus Infografik 13809
20.03.20    (1642)
dpa-Globus 13809: Ausbreitung des Coronavirus
Die Art der Virus-Ausbreitung bewirkt in der ersten Phase, wo der Anteil der Infizierten an der Gesamtbevölkerung noch gering ist, exponentielles Wachstum: in Deutschland z.B. steckte in den 4 Tagen vom 13. bis 17.3. jeder Infizierte im Durchschnitt 3 weitere Menschen an. Bleiben die Bedingungen gleich, infizieren diese 3 in den nächsten 4 Tagen jeweils wieder 3 weitere, also insgesamt 3•3 = 9. Nach weiteren 4 Tagen sind es dann 9•3 = 27, die Zahl der Infizierten verdreifacht sich also alle 4 Tage. Nach 32 = 4•8 Tagen sind es dann 38 = 6561 Infizierte; allgemein: nach n Tagen 3n/4. Ginge diese Entwicklung noch einmal 32 Tage so weiter, würde die Zahl steigen auf 38•2 = 316 = 43.046.721.
Ein solch rasantes Wachstum würde existenziell wichtige Bereiche (Gesundheitssystem, Versorgung, Betreuung, Pflege) schnell überfordern, es kommt also darauf an, schon früh die Ausbreitung des Virus durch geeignete Maßnahmen abzubremsen und einzudämmen. Solange keine Medikamente und Impfstoffe oder geeignete Gesichtschutzmasken in heinreichendem Ausmaß zur Verfügung stehen, bleibt nur übrig, die Empfehlungen zur Hygiene und räumlichen Distanzierung (u.a. Mindestabstand) strikt zu befolgen. Aus diesem Grund wurden inzwischen deutschlandweit die Kindergärten und Kitas, Schulen und Unis sowie alle Einrichtungen im Bereich der Kultur (Museen, Theater, ...), des Sports (Schwimmbäder, Sportanlagen, ...) wie auch der Unterhaltung und Gastronomie geschlossen.
 
Quelle: Bundesregierung:  Fragen/Antworten  Video: Abflachung der Corona-Kurve | Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Lebensmittelversorgung
Bei Obst und Gemüse braucht Deutschland Importe | Statista
19.03.20    (1641)
Statista: Bei Obst und Gemüse braucht Deutschland Importe
Vor dem Hintergrund der grassierenden Coroana-Epidemie auch in Deutschland und der Beeinträchtigung von Lieferketten aus dem Ausland, stellt sich im Hinblick auf die Ernährungssicherheit die Frage, zu welchem Grad sich Deutschland selbst versorgen kann. Laut Statista-Grafik reicht der Selbstversorgungsgrad von 128% bei Kartoffen bis 14% bei Ost. Bei 7 von 9 gelisteten Haupt-Lebensmitteln wird mindestens eine Quote von 98%, also nahezu Selbstversorgung erreicht. Bei Gemüse (35%) und Obst (14%) ergibt sich allerdings eine große Lücke, die nur durch Import gedeckt werden kann. Um den Güterverkehr aufrecht zu erhalten, hat die EU Leitlinien für den Schengenraum veröffentlicht mit Empfehlungen, z.B. Extra-Fahrspuren für LKW beim Grenzverkehr einzurichten.

Statista: Infotext  Infografik 

| Nahrung | SARS-CoV-2 |
Coronapandemie
Coronavirus | Statista
18.03.20    (1640)
Statista: Coronavirus
Seit regelmäßiger Erfassung der mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 Infizierten weltweit durch die WHO ab dem 21.1.2020 (1.situation report) lag China immer mit weitem Abstand an der Spitze. Mit Zeitverzögerung einiger Wochen stiegen die Infiziertenzahlen im Rest der Welt zunächst langsam, dann immer steiler und inzwischen rasant, während in China immer weniger Neuinfizierte (zuletzt 34) registriert wurden und sich die Kurve einem Grenzwert nähert, wie die Statista-Grafik zeigt. Am 16.3. überschritt die Zahl der Infizierten im Rest der Welt erstmals jene in China und liegt nach zwei Tagen bereits deutlich darüber: China|Rest: 81.086|117.069*.
Der Schwerpunkt der Virenausbreitung ist inzwischen Europa, wie die Rangfolge der Top10-Staaten außerhalb Chinas belegt: Infizierte (neu**):
IT 31506 (3526), IR 16169 (1178), ES 11826 (1884), DE 9360 (2088), KR 8413 (93), FR 7695 (1040), US 6496 (1835), CH 2700 (370), UK 1960 (407), NL 1710 (296).
* Stand 18.3.2020, 9:33 Uhr, Datenquelle: CSSE JHU
** in den letzten 24 Stunden

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Gender Pay Gap
Kaum Veränderung beim Gender Pay Gap | Statista
17.03.20    (1639)
Statista: Kaum Veränderung beim Gender Pay Gap
2020 fällt der Equal Pay Day (EPD) in Deutschland auf den 17.3.: bis zu diesem Tag arbeiteten Frauen quasi umsonst, während Männer seit Jahresanfang Lohn erhalten. Dieses Datum berechnet sich aus der Lohnlücke im Vorjahr: 2019 betrug sie 20%, (2018: 21%, EPD 2019: 18.3.).
Wie die Statista-Grafik zeigt, ist der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied (Gender Pay Gap) seit 2006 von 23% über die Jahre nur langsam gefallen auf 21% im Jahr 2016. Erst 2019 konnte die Lohnlücke auf 20% gesenkt werden.Die Hauptgründe für die Lohnlücke sind: a) niedrigere Löhne in typischen Frauenberufen (z.B. Pflegeberufe, Kinderbetreuung); b) mehr Teilzeit bei Frauen, da sie einen deutlich größeren Teil der Familienarbeit (Kinder, Haushalt, Betreuung von Kranken und Alten) übernehmen, daraus folgend c) geringere Karrierechancen; d) geringeres Gehalt bei gleicher Arbeit/ Qualifikation.

Statista: Infotext  Infografik 

| Equal Pay Day | Gendergap | Frauen |
Corona-Kurven
So entwickeln sich die Corona-Kurven | Statista
17.03.20    (1638)
Statista: So entwickeln sich die Corona-Kurven
Die Zahl der gemeldeten COVID-19-Fälle in Deutschland hat sich in den vier Tagen vom 13.3. (2369) bis zum 17.3. (7272) verdreifacht. Aus Anlass dieses rasanten Anstiegs vergleicht die Statista-Grafik die Entwicklung in den am meisten von COVID-19 betroffenen OECD-Ländern (Fallzahl am 17.3.20, 8 Uhr): Italien (27.980), Spanien (9.942), Südkorea (8.236), Deutschland (7.272) Frankreich (6.633), USA (4.663).
Mit Ausnahme Südkoreas befinden sich die Länder noch in der Phase exponentiellen Wachstums, wo sich die Fallzahlen in einem gewissen Zeitraum verdoppeln, in Deutschland aktuell alle 2,5 Tage (5 Tage|Faktor 4; 7,5 Tage|Faktor 8; 10 Tage|Faktor 16, usw.). Die Verdopplungszeit hängt davon ab, wie effektiv Maßnahmen zur sozialen Distanzierung die Virus-Ausbreitung abbremsen und eindämmen. In Spanien z.B. stieg die Fallzahl in den oben genannten vier Tagen um den Faktor 3,35, was einer täglichen Wachstumsrate von p = 4.Wurzel(3,35) -1 = 35,3 %* und einer Verdopplungszeit von ln(2)/ln (1,353) = 2,3 Tagen* entspricht. Schon eine geringfügige Änderung der Wachstumsrate bewirkt nach einigen Tagen enorme Unterschiede, wie der Vergleich Deutschland (p = 32,4%) und Spanien (p=35,3%) zeigt, z.B. nach 10 Tagen Anwachsen um den Faktor rund 17|21; nach 15 Tagen: 67|93; nach 20 Tagen: 273|424*.
* Berechnung: s. Abschnitt: Abflachung der Pandemiekurve

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe |
EE-Anteile
DE 2014-2019
EE-Anteile in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr
16.03.20    (1649)
UBA: EE-Anteile in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr
Die UBA-Grafik zeigt die Entwicklung des Anteils der Erneuerbaren Energien (EE) am Bruttoendenergieverbrauch (EEV) in den Jahren 2014 bis 2019:
Strom: gute Entwicklung: von 27,4 auf 42,1%:
Wärme: fast Stagnation: von 14,1 auf 14,5%:
Verkehr: Stagnation bei 5,6 %.
Im Jahr 2019 betrug der EE-Anteil am Bruttoendenergieverbrauch insgesamt 17,1% (Vorjahr: 16,5%). Könnte der EE-Ausbau 2020 noch etwas beschleunigt werden, wäre die 18%-Vorgabe der EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien noch erreichbar

Quelle: UBA-Pressemitteilung

| Erneuerbare | Endenergie | Ökostrom |
Impfstoffproduktion
Europa führend bei der Impfstoffproduktion | Statista
16.03.20    (1637)
Statista: Europa führend bei der Impfstoffproduktion
Laut Statista-Grafik entfallen 76% der weltweiten Produktion von Impfstoffen auf Europa, gefolgt von Nordamerika(13%), Asien (8%) (Rest: 3%) (Datenquelle: Vaccines Europe).
Nicht nur bei der Impfstoffproduktion ist Europa führend, auch die FuE-Aufwendungen in diesem Bereich sind spitze: 16% der Einnahmen (zum Vergleich: Software/Computer: 8,4%, Chemie: 2,6%).
Aktuell traf der Versuch von US-Präsident Trump, Wissenschaftler des biopharmazeutischen Unternehmens Curevac, das an einem Corona-Impfstoff forscht, abzuwerben, in Deutschland auf heftige Gegenwehr, u.a. widersprach der Haupteigentümer von Curevac, Milliardär Dietmar Hopp ( ).

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | Gesundheit |
Intensivbetten
Rund 34 Intensivbetten je 100.000 Einwohner | Statista
16.03.20    (1636)
Statista: Rund 34 Intensivbetten je 100.000 Einwohner
Auch in Deutschland ist die Zahl der mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 Infizierten in den letzten 4 Tagen rasant angestiegen von 2.369 auf 7.272*, also eine Verdreifachung in 4 Tagen (Exponentielles Wachstum!). Zeitverzögert sterben immer mehr an der ausgelösten Lungenkrankheit COVID-19, aktuell* sind es 19. Daher stellt sich immer mehr die Frage, ob das Gesundheitssystem in Deutschland die wachsende Zahl von Coronavirus-Erkrankten bewältigen kann, insbesondere wie viel Betten zur intensivmedizinischen Versorgung verfügbar sind. Laut Statista-Grafik ist die Zahl der Intensivbetten pro 100.000 (hk) Einwohner deutlich gestiegen: 2007|23.357|28,4 pcm; 2012|26.162|32,5; 2017|28.031|33,9.
Sollten die COVID-19 Fälle (Infizierte|Tote) ähnlich stark steigen wie z.B. in Italien (27.980|2.158*) oder Spanien (9.942|342*), könnte das Gesundheitssystem auch in Deutschland mancherorts überlastet werden. Um so wichtiger ist, die Virus-Ausbreitung deutlich zu verlangsamen, was eine Reihe von Maßnahmen zur drastischen Verringerung sozialer Kontakte bewirken soll.
* Stand: 17.03.2020, 8 Uhr.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Gesundheit |
Handelsparnter
DE 2019
 Globus Infografik 13806
13.03.20    (1683)
dpa-Globus 13806: Deutschlands wichtigste Handelspartner
Im Jahr 2019 betrugen die Exporte|Importe Deutschlands 1328|1105 G€ (Saldo¹|Volumen²: 223|2432).
Die Infografik listet das Ranking der Top16 Export- | Importländer (G€):
Ex: ⟨US 119, FR 107, CN 96, NL 92⟩ ... ⟨HU 27, RU 27, SE 25, JP 21⟩
Im: ⟨CN 106, NL 98, US 71, FR 66⟩ ... ⟨RU 31, HU 29, JP 24, IE 18⟩ Tabelle.
Eine zu großes Saldo¹ gilt als nicht nachhaltig, daher ist die Handelsbilanz mit US, UK, FR (zu positiv) bzw. CN, IE, NL (zu negativ) kritisch zu bewerten.
¹ Saldo = Exporte - Importe     ² Handelsvolumen = Exporte + Importe;  
 
Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Weltmarkt | Konsum & Produktion |
Welterschöpfungstag 2020
 Globus Infografik 13788
06.03.20    (1692)
dpa-Globus 13788: Welterschöpfungstag
Die Grafik zeigt den "Earth Overshoot Day"* (EOD) für 26 ausgewählte Länder: Er reicht vom 11.2. in Katar über den 3.5. in Deutschland bis zum 18.12. in Indonesien Tabelle und lässt somit bisher nur den Januar aus. Der EOD im Durchschnitt der ganzen Menschheit fällt 2020 auf den 22. August, erstmals seit 2011 später als im Vorjahr (29.07.19) aufgrund der Rezession infolge der COVID-19-Pandemie, in deren Verlauf deutlich weniger Rohstoffe und Energie verbraucht und Emissionen (Treibhausgase ) ausgestoßen wurden.
* Wenn alle Menschen so leben würden wie z.B. die Deutschen, dann wäre der „Earth Overshoot Day“ am 3. Mai 2020, d.h. an diesem Tag hätte die Menschheit alle natürlichen Ressourcen (z. B. Holz, Wasser, Senken für CO2 und andere Schadstoffe) aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres nachhaltig zur Verfügung stellen kann, d.h. ab dem 3.5. würde die Menschheit quasi "auf Pump" leben.

Quelle: Global Footprint Network  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Nachhaltigkeit | Rohstoffe | Energie | Treibhausgase |  |
Stromverbrauch
DE Q4 2019,2020
23% weniger Kohlestrom als im Vorjahresquartal | Statista
06.03.20    (1652)
Statista: 23% weniger Kohlestrom als im Vorjahresquartal
Die Statista-Grafik vergleicht den Anteil der Primärenergiearten (PEV) an der Stromerzeugung in Deutschland im 4.Quartal 2019|2020 (in %):
Kohle 36,8|29,6; Windkraft 23,5|25,7; Kernenergie 12,8|14,0; Erdgas 11,8|13,8; Biogas 5,1|5,5; Photovoltaik 3,1|3,8.
Laut Statistischem Bundesamt sank der Anteil von Kohlestrom um rund 23%, während der von Ökostrom auf etwas mehr als 40% stieg.

Statista: Infotext  Infografik 

| Strom | Ökostrom |
Hygiene gegen Coronavirus
 Globus Infografik 13782
06.03.20    (1635)
dpa-Globus 13782: Mit Hygiene gegen das Coronavirus
Wie bei anderen Viren (z.B. Grippe) helfen schon einfache Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen. Die Infografik gruppiert sie in zwei Phasen:
Vorbeugung: gründliches Händewaschen mit Seife; nicht ins Gesicht fassen; mindestens 2 m Abstand halten zu potenziell Infizierten; nicht teilen von Handtüchern, Besteck u.ä.; Räume regelmäßig gründlich (quer)lüften.
Bei Verdacht auf eigene Erkrankung: Nähe zu anderen meiden, zuhause bleiben; niesen/husten in die Armbeuge oder in Einwegtaschentücher, danach Hände waschen; draußen geeigneten Mund-Nasen-Schutz verwenden; kein Handgeben; Arztbesuch zuvor per Telefon abklären, um Ansteckung anderer in der Arztpraxis zu vermeiden.

Quelle: BZgA  RKI  | Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Gesundheit |
Coronavirus Kontaktpersonenen
 Globus Infografik 13783
06.03.20    (1634)
dpa-Globus 13783: Kontaktpersonen mit höherem Infektionsrisiko
Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 scheint sich auf Verbreitungsfähigkeit hin optimiert zu haben: lange Inkubationszeit von 2 bis 14 Tage; bei vielen Infizierten in der Anfangsphase nur geringe oder unspezifische, teils sogar nahezu keine Symptome, so dass Infizierte oft unbemerkt lange Zeit ansteckend sind, insbesondere auch Kinder, die meist nur einen milden Krankheitsverlauf zeigen. Um die Virus-Ausbreitung zu verlangsamen, empfiehlt das RKI daher für (potenziell) Infizierte sowie deren Kontaktpersonen eine 14 Tage (maximale Inkubationszeit) lange häusliche Isolation.
Als Kontaktperson gilt offiziell, wer Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten hatte ab zwei Tage, bevor bei diesem erste Symptome auftraten. Ein erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken, haben Kontaktpersonen, für die mindestens eine der folgenden Aussagen zutrifft:
- mindestens 15 Minuten lang direkter Kontakt (z.B. Gespräch)
- direkter Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten (z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen)
- Tätige in Medizin und Pflege ohne Schutzausrüstung mit Abstand unter 2 Metern (z.B. Untersuchung)
- enges Zusammensein, z.B. beim Fliegen: dieselbe oder bis zur 2.Reihe davor/dahinter.

Quelle: Robert Koch-Institut  | Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Gesundheit |
Gender Gap
Geschlechterungleichheit in Deutschland | Statista
05.03.20    (1633)
Statista: Geschlechterungleichheit in Deutschland
Jedes Jahr am 8. März erinnert der Weltfrauentag daran, dass die Rechte der Frauen und ihre Gleichstellung in allen Ländern weltweit nicht nur gesetzlich verankert sondern auch in der Praxis umgesetzt werden sollen. So ist die Geschlechtergerechtigkeit zwar auch zentrales Nachhaltigkeitsziel (SDS-5) der 2030-Agenda, doch klafft in den meisten Ländern weltweit noch eine große geschlechtsspezifische Kluft (Gendergap) zwischen Anspruch und Wirklichkeit, auch in Deutschland, sowohl im Arbeits- wie auch im Privatleben, wie eine aktuelle Oxfam-Studie (pdf) auf Basis des Gleichstellungsberichts belegt. Die Statista-Grafik listet den Gendergap (in %) für vier Kernbereiche:
Gender Pay Gap 21; Gender Lifetime Earnings Gap 49; Gender Pension Gap 53; Gender Gare Gap 52.
Diese Klüfte resultieren hauptsächlich daraus, dass Frauen oft den größeren Anteil an unbezahlter Sorge- und Kümmerarbeit (Kindererziehung, Familienarbeit, Altenpflege, ...) übernehmen und in der Folge mehr Teilzeit arbeiten, was zudem die Karriere hemmt. Besonders der Care Gap hängt stark von der Kindererziehung ab: Paare ohne|mit Kinder(n): 35,7|83,3 %.

Statista: Infotext  Infografik 

| Gendergap | Frauen |
Kohleverbrauch, China
2019,2020
COVID-19 senkt chinesische Emissionen | Statista
03.03.20    (1651)
Statista: COVID-19 senkt chinesische Emissionen
Alljährlich sinkt der Kohleverbrauch in China nach dem Neujahrsfest, weil die Industrie im Umfeld der Ferien aus diesem Anlass herunterfährt, wodurch weniger Kohle verstromt wird. Die COVID-19-Pandemie verlängerte und verstärkte das Runterfahren im Jahr 2020, wodurch im Vergleich zum Vorjahr rund 100 Mt CO2 (25%) eingespart wurden, wie die Statista-Grafik anhand des Kohleverbrauchs der 6 größten Kraftwerksbetreiber am x.Tag nach dem Neujahrstag (25.01.2020) belegt:
Vergleich 2019|2020 in kt Kohle: 10.Tag: 46,1|38,1; 20.Tag: 66,6|38,5; 30.Tag: 68,9|41,9.

Quelle: CarbonBrief

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | Kohle | Strom | Treibhausgase |
COVID-19 Fälle
Europa 2.3.2020
Das Coronavirus in Europa | Statista
02.03.20    (1632)
Statista: Das Coronavirus in Europa
Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich auch in Europa weiter ausgebreitet, inzwischen in 26 Länder, die in der Weltkarte anhand der COVID-19 Fälle nach 6 Kategorien von violett (> 250, Italien: 1694) bis hellgelb (≤ 10) gefärbt sind. Top10-Staaten (Anzahl Infizierter):
IT 1694  FR 130  DE 130  ES 84  UK 36  CH 27  NO 19  AT 14  SE 14  NL 10⟩.
RKI-Risikobewertung: "Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als mäßig eingeschätzt. Eine weltweite Ausbreitung des Erregers ist zu erwarten. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern" (Stand: 2.3.20, 10 Uhr).
Quelle: CSSE JHU  Stand: 02.03.2020, 08:00

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS |
Umweltsteuern
EU 2018
 Globus Infografik 13777
28.02.20    (1631)
dpa-Globus 13777: Umweltsteuern in der EU
Im Jahr 2018 wurden in der EU28 insgesamt 381 G€ Umweltsteuern* entrichtet, das waren 6,1% aller Steuern und Sozialabgaben. Mindestens 10% bis 2020 ist das Ziel der europäischen Leitinitiative „Ressourcenschonendes Europa“. Wie die Rangliste zeigt, liegt bisher nur Lettland über der Zielmarke. Deutschland rangiert sogar nur auf dem vorletzten Platz.
LV 10,9; BG 9,8; GR 9,5; SI 9,4; HR 9,3⟩ ... ⟨ES 5,3; FR 5,1; SE 4,8; DE 4,4; LU 4,4⟩ Tabelle.
Bei den Umweltsteuern pro Kopf ergibt sich ein anderes Ranking (€/Kopf) mit Dänemark (1900) und Luxemburg (1700) an der Spitze. Bulgarien rangiert auf dem vorletzten Platz und Deutschland (721) im Mittelfeld.
* 4 Hauptsteuerarten auf: Energie, Transport, Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Ökosteuer | Natur & Umwelt |
Öllieferländer
DE 2019
 Globus Infografik 13770
28.02.20    (1630)
dpa-Globus 13770: Deutschlands Öllieferanten
Im Jahr 2019 importierte Deutschland aus 29 Ländern insgesamt 86,0 Mt Rohöl (+0,8 Mt zum Vorjahr). Die Grafik listet die Top7 Lieferländer, auf die 84% der Ölimporte entfallen. Ranking (Anteil in %):
RU 31,5; GB 11,9; NO 11,3; LY 9,7; KZ 7,4; US 6,2; NG 6,1⟩ Tabelle.
Die kumulierten Anteile (%) zeigen die hohe Abhängigkeit von wenigen Ländern: Top3|55, Top5|72, darunter 4 Problem-Länder (RU, LY, KZ, NG). Bei Russland kommt erschwerend hinzu, dass auch der Anteil beim Erdgas- und Kohleimport mit jeweils ca. 40% sehr hoch ist.
Ölrechnung: 36,8 G€ (-1,7 G€); Durchschnittspreis: 428 €/t (-24€/t).

Quelle: BAFA  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Erdöl | Ölpreis | Energieabhängigkeit | Primärenergie | Fossile Energien |
COVID-19 Heilungsrate
Corona-Heilungsquote in China bei 42 Prozent | Statista
27.02.20    (1629)
Statista: Corona-Heilungsquote in China bei 42 Prozent
Viele Fälle der neuen Lungenkrankheit COVID-19 verlaufen bisher glimpflich: von den weltweit rund 78.500 Infizierten gelten rund 33.200 inzwischen als geheilt*. Die Statista-Grafik listet für die 5 Länder mit den bisher meisten COVID-19 Fällen jeweils die Gesamtzahl der Infizierten sowie den Anteil der Gestorbenen, Infizierten und Geheilten, ergänzend den aktuellen* Stand in Deutschland.
Weltweit beträgt die Letalität aktuell* 3,4%, im Vergleich dazu ist die Quote 13,7% im Iran extrem hoch, was vermutlich an einer hohen Dunkelziffer nicht registrierter Infektionen liegt.
* Stand: 27.02.20, 9:00 Uhr; Quelle: JHU

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | WHO | Gesundheit | 2030-Agenda |
Global Health Security Index 2019
Wie gut ist Deutschland auf Covid-19 vorbereitet? | Statista
26.02.20    (1628)
Statista: Wie gut ist Deutschland auf Covid-19 vorbereitet?
Vor dem Hintergrund der aktuellen Coronavirus-Epidemie stellt sich die Frage, wie gut die Gesundheitssysteme in Ländern weltweit auf eine mögliche Pandemie vorbereitet sind. Ein Maß dafür ist der Global Health Security Index (GHS-Index), eine Zahl zwischen 0 und 100 (bester Wert), der für 195 Länder berechnet wird. Die Statista-Grafik listet Rang und Indexwert für 7 ausgewählte Staaten:
US 1|84  UK 2|78  FR 11|68  DE 14|66  ES 15|66  IT 31|56  CN 51|48⟩.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | WHO | Gesundheit | 2030-Agenda |
Coronavirus Ausbreitung
Coronavirus - Diese Länder sind betroffen | Statista
24.02.20    (1626)
Statista: Coronavirus - Diese Länder sind betroffen
Das neue Coronavirus breitet sich im Ursprungsland China und weltweit immer weiter aus, inzwischen in 32 Staaten, die in der Weltkarte nach Anzahl der Infizierten nach vier Kategorien von dunkelrot (China > 77000) bis hellgelb (1-35) gefärbt sind. Weltweit starben 2619 Erkrankte an COVID-19, alle in China bis auf folgende 27: Iran 8, Südkorea 7, Italien 3, "Diamond Princess" 3, Hongkong 2, Frankreich 1, Japan 1, Philippinen 1, Taiwan 1. In Deutschland verbleibt die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten bei 16 (keine Toten).
Auch wenn die Zahl der täglich Neuinfizierten weltweit etwas sinkt, besteht immer noch das Risiko einer Ausweitung der Coronavirus-Epidemie zur Pandemie, wie auch die aktuelle Entwicklung in Italien zeigt: die Zahl der Infizierten|Toten stieg schnell auf 158|3. Zur Eindämmung der Virusausbreitung wurden dort inzwischen - wie in China - betroffene Orte/Regionen abgesperrt und viele Einrichtungen (u.a. Kindergärten, Schulen, Universitäten) bis auf Weiteres geschlossen.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | WHO | Gesundheit | 2030-Agenda |
Child Flourshing Index 2020
 Globus Infografik 13754
21.02.20    (1627)
dpa-Globus 13754: Wo haben Kinder (k)eine Zukunft ?
Das Wohlergehen der Kinder ist ein zentrales Ziel (SDG-3) der 2030-Agenda, die 2015 von der Weltgemeinschaft beschlossen wurde. Nach fünf Jahren bilanzieren nun WHO, UNICEF und The Lancet in einem gemeinsamen Report, was bisher erreicht wurde, mit dem sog. "Child Flourishing Index" (CFI), ein Wert zwischen 0 und 1, der aus diversen Indikatoren die Chancen der Kinder auf gutes Gedeihen berechnet. Rangfolge (CFI):
NO 0,95  KR 0,95  NL 0,95  FR 0,95  IE 0,95⟩ ... ⟨ML 0,14; NE 0,12; SO 0,12; TD 0,10; CF 0,06⟩ Tabelle. Deutschland (CFI 0,92) liegt auf Rang 14.
Die Hauptursachen für geringe Chancen auf Wohlergehen und Entwicklung sind in Ländern mit niedrigen Einkommen die Folgen verbreiteter Armut, in reicheren Ländern die Folgen ungesunder Ernährung und Lebensweise sowie Prozesse gesellschaftlicher Spaltung. Außerdem beeinträchtigen die Folgen der Klimaerwärmung immer mehr die Chancen auf gedeihliche Entwicklung der Kinder, allerdings regional und innerhalb von Gesellschaften stark unterschiedlich.

Quelle: The Lancet  Studie  Anhänge  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Indikatoren | Kinder/Jugendliche | 2030-Agenda |
Coronavirus
BIP-Rückgang
So stark könnte Corona die Wirtschaft schwächen | Statista
21.02.20    (1625)
Statista: So stark könnte Corona die Wirtschaft schwächen
Durch die starke Vernetzung der Ökonomien vieler Länder mit der Chinas dämpft die Coronavirus-Epidemie die Konjunktur weltweit. Die Statista-Grafik listet den von der Deutschen Bank prognostizierten BIP-Rückgang (in %P) im Jahr 2020 für ausgewählte Regionen und Länder: China -0,3; sonstiges Asien -0,3; Deutschland -0,3; Japan -0,2; Welt -0,2; Euroraum -0,2; USA -0,2.
Falls sich die Epidemie sogar zur Pandemie ausweitet, halten Experten von Oxford Economics eine Rezession in den USA und den Euroländern im 1. Halbjahr für wahrscheinlich, erwarten aber danach im 2. Halbjahr eine schnelle wirtschaftliche Erholung.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | BIP | Konsum & Produktion |
Coronavirus-Auswirkungen
Coronavirus könnte Nachschubprobleme verursachen | Statista
20.02.20    (1624)
Statista: Coronavirus könnte Nachschubprobleme verursachen
Die Coronavirus-Epidemie könnte die globalen Lieferketten erheblich beeinträchtigen, weil die Ökonomien vor allem der Industrie- und Schwellenländer eng mit China vernetzt sind. Besonders in der Elektroniksparte drohen Probleme beim Nachschub, denn ein Großteil der Geräte wird in China produziert (u.a. Foxconn, Pegatron). Apple z.B. hat seine Umsatzprognose für das 1. Quartal am 18.2. nach unten revidiert, u.a. wegen Lieferengpässen beim iPhone (). Die Statista-Grafik listet den geschätzten Rückgang bei der Auslieferung von Hightec-Geräten infolge des SARS-CoV-2-Ausbruchs für das 1.Quartal 2020: TVs (-4,5%), Videospielkonsolen (-10,1), Smartphones (-10,4); Smart-Speakers (-12,1); Notebooks (-12,3); Smartwatches (-16,0).
Datenquelle: TrendForce

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | 2030-Agenda |
Coronavirus-Ausbreitung
Coronavirus | Statista
20.02.20    (1623)
Statista: Coronavirus
Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 (bis 10.2.20: 2019-nCoV) hat sich inzwischen in 25 Länder ausgebreitet. In der Weltkarte bei Statista sind die Länder nach Anzahl der Infizierten nach vier Kategorien von dunkelrot (China > 75000) bis hellgelb (1-10) gefärbt. In Deutschland sind bisher 16 COVID-19-Fälle registriert. Weltweit starben 2129 an COVID-19, alle in China bis auf 10: Hongkong 2,  Iran 2,  Phillipinen 1, Japan 1, Frankreich 1, Taiwan 1, "Diamond Princess" 2. Auch wenn die Zahl der täglich Neuinfizierten inzwischen sinkt, besteht immer noch das Risiko einer Ausweitung der Coronavirus-Epidemie zur Pandemie.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | WHO |
Innovationsindikator
Welt 2020
Deutschland verliert an Innovationskraft | Statista
18.02.20    (1622)
Statista: Deutschland verliert an Innovationskraft
Die Statista-Grafik listet die Top8-Staaten zum BDI-Innovationsindikator-2020 (pdf), der insgesamt 35 Staaten* bewertet im Hinblick auf ihre Innovationskraft.
CH 74  SG 70  BE 60  DE 54  SE 54  DK 52  IE 52  US 52⟩
Deutschland rangiert mit 54 (2019: 55; Maximum 2010: 57) von 100 möglichen Gesamtpunkten wie im Vorjahr auf Platz 4, büßt aber teils Punkte ein bei den 5 Subindikatoren, aus denen der Gesamtindikator berechnet wird: Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Staat, Gesellschaft. Verbesserungswürdig sind laut BDI besonders die Bereiche Wissenschaft & Forschung (zu geringe Forschungsexzellenz, unzureichende FuE-Ausgaben) und Bildung (u.a. zu geringe Bildungsausgaben pro Studierenden , zu geringe Kompetenzen bei der Digitalisierung).
* 27 größere OECD, 5 BRICS, ID, SG, TW

Statista: Infotext  Infografik 

| Indikatoren | Konsum & Produktion |
Global Slavery Index 2018
 Globus Infografik 13743
14.02.20    (1695)
dpa-Globus 13743: Moderne Sklaverei
Im Jahr 2018 lebten weltweit 40,3 M Menschen (71% weiblich) in Zwangsverhältnissen, die als "moderne Sklaverei"* bezeichnet werden, darunter 24,9 M Zwangsarbeiter und 15,4 Zwangsverheiratete.
Der Global Slavery Index (GSI) misst den Anteil der Menschen eines Landes, die in "moderner Sklaverei"* leben. In der Weltkarte sind die Länder gemäß GSI 2018 nach 5 Kategorien gefärbt. Ranking (in ‰):
KP 104,6  ER 93,0  BI 40,0  CF 22,3  AF 22,2⟩ ... ⟨NZ 0,5  TW 0,5  CA 0,5  JP 0,3⟩.
Deutschland belegt mit 2,0‰ (= 167k Betroffene) Rang 134.
* Wer in "moderner Sklaverei lebt", wird ausgebeutet und ist dieser Situation durch Drohungen, Gewalt, Zwang, Betrug oder Machtmissbrauch schutzlos ausgeliefert, z.B.: Menschenhandel, Zwangsarbeit, Leibeigenschaft, Zwangsheirat, Zwangsprostitution.

Quelle: Global Slavery Index 2018  | Infografik  Serie 

| Bevölkerung | Konflikte | Frauen | Kinderarbeit | Kinderrechte | 2030-Agenda |
Leistungsbilanzen
Welt 2019
 Globus Infografik 13747
14.02.20    (1621)
dpa-Globus 13747: Plus und Minus in den Leistungsbilanzen
Top3-Länder beim Überschuss | Defizit (G$| % vom BIP) in der Leistungsbilanz 2019 :
DE 293|7,6  JP 194|3,8  CN 182|1,3⟩  |  ⟨BR -51|2,9  UK -117|4,2  US -490|2,3⟩.
Deutschland steht besonders in der Kritik, weil es zum vierten Mal in Folge an der Spitze liegt und der Anteil am BIP herausragend hoch ist. Den hohen Überschüssen Deutschlands entsprechen wachsende Nettoauslandsvermögen und umgekehrt steigende Defizite und Schulden der Handelspartner, was nicht nachhaltig ist und seit Jahren kritisiert wird, besonders von den USA mit dem größten Defizit.
Hauptursache für die hohe Leistungsbilanz ist die Handelsbilanz (293 G$ = 262,2 G€):
Leistungsbilanz (266,2) = Handelsbilanz (237,5€)¹ + Dienstleistungsbilanz (-21,7) + Primäreinkommen² (97,8) + Sekundäreinkommen³ (-47,4).
1  Außenhandelsbilanz (223,6) + Ergänzung zum Außenhandel (13,9)
2 grenzüberschreitende Einkommen (z.B. Löhne, Zinsen/Dividenden)
3
grenzüberschreitende Zahlungen (u.a. Überweisungen in Heimatländer, Entwicklungshilfe, Beiträge an internationale Organisationen)

Quelle: ifo Institut   Statistisches Bundesamt | Infografik 

| Konsum & Produktion | Weltmarkt | Eine-Welt |
Außenhandel
DE 2009-2019
 Globus Infografik 13742
14.02.20    (1620)
dpa-Globus 13742: Deutschlands Außenhandel
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Exporte|Importe und des Saldos (Export-Import) im Zeitraum 2009 bis 2019 (in G€). Nach dem Einbruch 2009 infolge der Weltfinanzkrise auf 803|665 stiegen sie unter leichten Schwankungen auf zuletzt 1.328|1.104. Durch die eher schwache Weltwirtschaft und wegen der Handelskonflikte hat sich das Wachstum allerdings etwas abgeschwächt.
Im gesamten Zeitraum war der Saldo positiv, ab 2014 > 200 G€, mit dem Maximum 249 G€ im Jahr 2016, zuletzt 224 G€. Andauernde Handelsüberschüsse in Deutschland sind umgekehrt Defizite bei den Handelspartnern, die sich dadurch gegenüber Deutschland immer mehr verschulden. Daher wächst die Gefahr, dass manche Handelspartner ihre Schulden nicht oder nicht voll werden begleichen können.

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Konsum & Produktion | Weltmarkt |
Fragile States Index
FSI 2019
 Globus Infografik 13741
14.02.20    (1619)
dpa-Globus 13741: Fragile und stabile Staaten 2019
Der Fragile States Index (FSI) bewertet bei 178 Ländern die Gefahr zu kollabieren anhand von 12 Indikatoren (u.a. wirtschaftliche Entwicklung, Gesundheitssystem, Braindrain, Konflikte, Menschenrechte). In der Weltkarte sind die Staaten von dunkelrot (sehr fragil) bis grün (sehr stabil) eingefärbt. Fragilste (hoher FSI) bzw. stabilste (niedriger FSI) Staaten:
YE 113,5  SO 112,3  SS 112,2  CD 110,2  CF 108,9  TD 108,5  SD 108,0  AF 105,0⟩
CA 20,0  IS 19,8  AU 19,7  DK 19,5  CH 18,7  NO 18,0  FI 16,9⟩ Tabelle.
Deutschland (24,7; Rang 167) wird bei den beiden Kategorien "gruppenbezogenen Missstände" (z.B. Diskriminierung, ethnische Gewalt ) sowie "Flüchtlinge" mit 4,6 (Daten) relativ schlecht bewertet.
  
Quelle: The Fund for Peace  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Indikatoren | Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
Kaffeeexportländer
Welt 2018
 Globus Infografik 13746
14.02.20    (1530)
dpa-Globus 13746: Woher der Kaffee kommt
Im Jahr 2018 wurden weltweit 122,7 M Säcke à 60 kg Kaffee exportiert (+5,9 M ggü.Vorjahr). Die 15 größten Exportländer mit zusammen 96% waren (Anteile in %):
BR 28,9; VN 22,7; CO 10,4; HN 5,8; IN 4,9; ID 3,7⟩ .. ⟨CI 1,2; CR 1,0; PG 0,7⟩ Tabelle.
Die Top2 Länder (Brasilien, Vientnam) dominieren mit großen Abstand und umfassen bereits 51,6% des Gesamtexports.

Quelle: International Coffee Organization  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

|  | Weltmarkt | Nahrung |
Winterstürme
DE 1980-2018
Die teuersten Winterstürme in Deutschland | Statista
10.02.20    (1616)
Statista: Die teuersten Winterstürme in Deutschland
Aus Anlass des Orkantiefs "Sabine" am 09/10.02.2020 listet die Statista-Grafik die schadenreichsten Winterstürme seit 1980: Gesamtschaden | versicherter Schaden (in M€):
2007 Kyrill 5020|2740; 2018 Friederike 1730|1370; 1999 Lothar 1460|820; 1990 Daria 1100|760; 2002 Jeanett 1100|740 (Quelle: Munich Re).
Angaben zum Umfang der Gesamtschäden des aktuellen Orkans "Sabine" liegen noch nicht vor. Er erreichte Spitzengeschwindigkeiten über 170 km/h und legte bundesweit den Bahn- und Flugverkehr lahm. Mehrere Menschen wurden veletzt, darunter drei schwer. Umgestürzte Bäume verursachten einen Stromausfall von rund 60.000 Haushalten des Energieversorgers Bayernwerk und eine Sperrung der A45. Vielerorts blieben Schulen und Kitas aus Sicherheitsgründen geschlossen. Auch weitere Länder sind betroffen, darunter Großbritannien, Irland und Frankreich.

Statista: Infotext  Infografik 

| Naturkatastrophen | Klimawandelfolgen |
Human Development Index (HDI) 2019
 Globus Infografik 13733
07.02.20    (1618)
dpa-Globus 13733: Lebensbedingungen in der Welt
Der UN-Bericht zur menschlichen Entwicklung (Human Development Report (HDR)) 2019 bewertet 189 Staaten im Hinblick auf Lebenserwartung, Schuldauer und Prokopf-Einkommen zusammenfassend durch den "Index der menschlichen Entwicklung" (HDI), eine Zahl zwischen 0 und 1, je größer, desto höher der Entwicklungsstand. In der Weltkarte sind die 5 Staaten mit dem höchsten bzw. niedrigsten HDI (berechnet aus Daten des Jahres 2018 oder früher) markiert:
NO 0,954  CH 0,946  IE 0,942  DE 0,939  HK 0,939⟩
BI 0,423  SS 0,413  TD 0,401  CF 0,381  NE 0,377⟩ Tabelle.

Quelle: UNDP  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| HDI | Indikatoren | 2030-Agenda |
Ölpreis
Welt 1970-2019
 Globus Infografik 13726
07.02.20    (1617)
dpa-Globus 13726: Der Ölpreis seit 1970
Die Kurve zeigt die Entwicklung des Ölpreises für ein Barrel OPEC-Rohöl in US-Dollar ($) im Jahresdurchschnitt von 1970|1,67 bis 2019|64,04. Markante Punkte: Allzeithoch: 2012|109,45, Allzeittief seit 1976: 1998|12,28; letztes Zwischentief: 2016|40,76. Zeitreihe
In der Infografik sind 12 herausragende Ereignisse (u.a. Konflikte, Kriege, Terroranschläge) notiert, die den Ölpreis seit 1970 maßgeblich beeinflusst haben. Der Preisverfall seit dem Allzeithoch 2012 beruhte vor allem auf hohem Ölangebot, u.a. verursacht durch den Fracking-Boom in den USA und dem EE-Ausbau bei eher leicht schwankender, teils sogar rückgängiger Nachfrage. Anfang 2017 beschlossen die OPEC und verbündete Ölstaaten (u.a. Russland), ihre Ölförderung zu drosseln, um das tendenzielle Überangebot zu dämpfen. Der Ölpreis stieg in der Folge etwas auf 2018|69,78, sank dann aber wieder durch ein hohes Ölangebot bei verhaltener Nachfrage auf zuletzt 2019|64,04.

Quelle: Opec  | Infografik  Serie  Zeitreihe 

| Ölpreis | Erdöl | Fracking | OPEC |
Coronavirus
2019-nCoV
 Globus Infografik 13738
07.02.20    (1615)
dpa-Globus 13738: Das neue Coronavirus 2019-nCoV
Das neue Coronavirus 2019-nCoV ist nach bisherigem Stand auf einem Fischmarkt in Wuhan in China Ende Dezember 2019 vom Tier auf den Mensch übergesprungen. Von diesem primären Infektionsort hat sich 2019-nCoV schnell verbreitet, weil die neue schwere Lungenentzündung zunächst verschwiegen wurde und deshalb nicht schnell genug wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen wurden. Inzwischen (Stand: 07.02.,17:40) wurde das neue Virus weltweit bei 31.528 Erkrankten nachgewiesen, 638 Menschen starben, darunter auch der chinesische Arzt Li Wenliang, der am 30.12.19 als erster vor dem neuen Virus warnte, aber von den chinesischen Behörden wegen "Verbreitung von Gerüchten" gemaßregelt und daran gehindert wurde, eingehender über die neue Lungenkrankheit zu informieren, an deren Folgen er selber am 7.02.20 im Alter von nur 33 Jahren verstarb. Die Grafik informiert über den neuen Virus, der wie SARS zu den Coronaviren zählt und daher ähnliche Merkmale bei Ansteckung und Krankheitsverlauf aufweist. Daher könnte sich die bisherige Epidemie wie bei SARS schnell zur Pandemie ausweiten. Aktuell sind außerhalb Chinas 256 Infizierte in 27 Ländern erfasst [JHU CSSE].

Quelle: Robert Koch-Institut  | Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | WHO | Gesundheit | 2030-Agenda |
Lebensmittelanteil
EU28-2018
Deutsche geben relativ wenig für Lebensmittel aus | Statista
03.02.20    (1614)
Statista: Deutsche geben relativ wenig für Lebensmittel aus
Im Jahr 2018 betrug der Anteil der Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke an den Konsumausgaben der privaten Haushalte in der EU28 im Durchschnitt laut Eurostat 12,1%, zehn Staaten liegen darunter. Ranking (%):
RO 26  LT 21  EE 20  BG 19⟩ ... ⟨DK 11; NL 11; DE 11; AT 10; LU 9; IE 9; UK 8⟩ Tabelle.
Unter den 27 Staaten* belegte Deutschland mit 10,8% Rang 23. Der Hauptgrund für diese geringe Quote ist die hohe Konzentration bei Verarbeitung (Molkereien, Schlachthöfe, ...) und Verteilung/Verkauf von Lebensmitteln, so dass z.B. Konzerne im Einzelhandel (Aldi, Lidl,...) mit viel Macht beim Einkauf die Preise gegenüber den weit gestreuten Produzenten drücken können. Hinzu kommt, dass Verbraucher in Deutschland sich beim Kauf von Lebensmitteln stark am Preis orientieren und z.B. eher Billigfleisch kaufen als z.B. in Italien (Rg 12) und Frankreich (Rg 14). In der Folge können viele Bauern nicht mehr rentabel wirtschaften. Diese Problematik wurde auf einem Spitzentreffen mit Bundeskanzlerin Merkel am 03.02. ohne konkrete Ergebnisse diskutiert ().
* ohne Griechenland: keine Daten

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung | Konsum & Produktion |
Erneuerbare Energien
EU28 2018
 Globus Infografik 13712
31.01.20    (1613)
dpa-Globus 13712: Grüne Energie in der EU
Der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) am Endenergieverbrauch (EEV) im Jahr 2018 betrug 18,0% im Durchschnitt der EU28, in 12 Staaten lag er darüber:
SE 55; FI 41; LV 40; DK 36; AT 33⟩ ... ⟨UK 11; BE 9; LU 9; MT 8; NL 7⟩ Tabelle.
Laut EU-Klimaziel soll der EE-Anteil bis 2020 auf 20 % im EU-Durchschnitt gesteigert werden, wobei jedem Mitgliedsstaat ein eigener Zielwert zugewiesen wurde, bei dem Faktoren wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und das EE-Potenzial berücksichtigt wurden. 11 der 28 Länder haben ihre Zielvorgabe bereits 2018 erreicht. Deutschland (Rang 17) konnte seine Quote zwar von 2004|6,2 % auf zuletzt 2018|16,5 % um den Faktor 2,7 steigern, lag damit aber noch um 8,3% unter seiner Zielmarke 2020|18 %. Aufgrund des starken Rückgangs des EE-Ausbaus seit 2018 wird vermutlich das Ziel 2020|18% verfehlt.

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Erneuerbare | Endenergie |
Coronavirus Ausbreitung
Coronavirus: Diese Länder sind betroffen | Statista
29.01.20    (1611)
Statista: Coronavirus: Diese Länder sind betroffen
In der Weltkarte sind die Länder, in denen das neue Coronavirus 2019-nCoV nachgewiesen wurde, rot markiert. Weltweit sind aktuell (29.01.20, 08:00) 6057 Fälle bestätigt, davon 5970 in China, dem Ursprungsland des Virus'. Viele Nachbarländer sind betroffen (HK  MO  TW  KR  JP  NP  KH  TH  SG  MY), inzwischen über den Flugverkehr auch weiter entfernte Länder: LK  AU  US  CA  FR  DE.
In Deutschland sind bisher vier Infizierte in Bayern bestätigt, die sich angesteckt haben während eines Arbeitstreffens bei einer Kollegin aus China, die zuvor Kontakt hatte zur ihren Eltern aus Wuhan, dem Ursprungsort der Coronavirus-Epidemie. Im Vergleich zur Grippe oder SARS ist das neue Virus 2019-nCoV bisher deutlich weniger letal: weltweit sind bisher ca. 130 Menschen gestorben, die meisten davon ältere oder mit geschwächtem Immunsystem.
Quelle (laufend aktualisiert): WHO   täglicher Report  Weltkarte [JHU CSSE]

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | SARS | Vogelgrippe | Gesundheit | 2030-Agenda | WHO |
Bevölkerung
DE 1950-2019
 Globus Infografik 13701
24.01.20    (1612)
dpa-Globus 13701: Bevölkerung in Deutschland
Die Infografik zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahl in Deutschland* (in M) von 1950 bis 2019. Zunächst stieg die Zahl von 1950|68,7 unter leichten Schwankungen auf das Zwischenhoch 2002|81,5 und fiel danach etwas auf 2010|80,2. Seit 2011 stieg die Bevölkerung stärker an auf zuletzt 2019|83,2, weil der Wanderungssaldo¹ das Geburtendefizit² jährlich um rund 200k übersteigt.
1 Saldo (k): 300 bis 350;  2 Geburten (k): 770 bis 790; Sterbefälle (k): 920 bis 940
*auf Basis des Zensus 2011, Rückrechnung bis 1991

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Serie 

| Bevölkerung |
Wohlstandspyramide
Welt 2019
 Globus Infografik 13700
24.01.20    (1610)
dpa-Globus 13700: Die globale Wohlstandspyramide
Im Jahr 2019 verfügten die weltweit 47 M Millionäre (0,9% der Weltbevölkerung) zusammen über 158 T$ (43,9 % des globalen Vermögens). Am unteren Ende der Wohlstandspyramide besaßen 2,9 G Erwachsene (56,6% der Weltbevölkerung) zusammen 6,3 T$ (1,8% des globalen Vermögens) Tabelle.
Die Vermögensverteilung ist durch große Ungleichheit geprägt, z.B. beim Armutsindikator "Anteil Erwachsener mit Vermögen < 10k$" (in %), wie z.B. eine Länderauswahl zeigt: ⟨RU 79  IN 78  BR 70  ZA 65  NL 45  DE 41  US 26  CN 25  AT 23  UK 17  FR 14  CH 13  AUITJPKR 0⟩. Bemerkenswert ist z.B. der enorme Unterschied zwischen den Schwellenländern Indien (78) und China (25), aber auch unter entwickelten Ländern, z.B. der sehr hohe Anteil in Deutschland (41) und den Niederlanden (45), der weit über allen entwickelten Ländern liegt und sogar über China.
Ergänzung (zgh): Ein wichtiges Maß für Vermögensungleichheit ist der Gini-Koeffizient. Unter den 172 analysierten Ländern reicht er von 0,498 (Slowakei) bis 0,902 (Niederlande). Auch in Deutschland ist er mit 0,816 sehr hoch.

Quelle: Global Wealth Report 2019  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Medikamenten-Rückstände
 Globus Infografik 13699
24.01.20    (1609)
dpa-Globus 13699: Medikamenten-Rückstände im Süßwasser
Die Infografik zeigt die verschiedenen Wege, wie Rückstände von Medikamenten für Menschen und Tiere in die Gewässer (Grundwasser, Flüsse, Seen) gelangen: aus Krankenhäusern und Haushalten über Abwasser und Abfall sowie von Ausscheidungen der Haustiere, aus Aquakulturen und Viehzucht in Form von kontinuierlichen (u.a. Kläranlagen), unregelmäßigen (u.a. Bewässerung, Sturmfluten, Starkregen) und saisonalen Einträgen (u.a. Düngemittel). Laut OECD existiert bisher keine Methode, die Medikamenten-Rückstände restlos aus den Abwässern zu filtern. Über die Gewässer gelangen die Rückstände auch in die Nahrungskette und gefährden die Gesundheit von Menschen.

Quelle: OECD  IACG  civity Management Consultants  | Infografik 

| Wasser | Chemikalien | Gesundheit |
Niederschläge
Australien 2019
2019 - das trockenste Jahr seit Beginn der Messungen | Statista
20.01.20    (1607)
Statista: 2019 - das trockenste Jahr seit Beginn der Messungen
Die unmittelbare Hauptursache für die verheerenden Buschfeuer in Australien anfang 2020 mit 10 Mha verbrandter Fläche ist das außergewöhnlich warme und regenarme Vorjahr 2019: die Durchschnittstemperatur war in diesem Extremjahr 1,5°C höher als jene der WMO-Klimareferenzperiode 1961-1990 und die Niederschlagsmenge lag mit nur 278 mm 40% unter 465 mm, dem Mittel der Referenzperiode. Die maximale Niederschlagsmenge seit Beginn der Aufzeichnungen wurde 1974 verzeichnet: 760 mm

Statista: Infotext  Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Wasser | Naturkatastrophen |
Global Social Mobility Index 2020
Dänemark bietet beste Chance für sozialen Aufstieg | Statista
20.01.20    (1606)
Statista: Dänemark bietet beste Chance für sozialen Aufstieg
Erstmals hat das WEF einen Report (pdf) zur "sozialen Mobilität" veröffentlich, in dem 82 Länder weltweit bewertet werden mit dem sog. "Global Social Mobility Index" (0 bis 100), der die Chancen eines Kindes messen soll, bessere Lebensumstände als seine Eltern zu erreichen. Dabei werden Indikatoren wie u.a. Gesundheit, Bildung, Technologie, Arbeitsmarkt und soziales Netz aus sechs Dimensionen einbezogen: Intra- und Intergenerationengerechtigkeit; absolute und relative Ungleichheit beim Einkommen und Bildungsaufstieg.
DK 85  NO 84  FI 84  SE 84  IS 83  NL 82  CH 82  AT 80  BE 80  LU 80  DE 79Tabelle
In Deutschland (Rg 11) wird sozialer Aufstieg erschwert durch ungleiche Bildungschancen, mangelnden Zugang zu Technologien sowie geringe Lohngerechtigkeit (s.a: gender pay gap). Niedrige Löhne, mangelhafte Sozialsysteme und unzureichende Bildungschancen sind laut WEF weltweit die größten Hindernisse für hohe Aufstiegschancen, von denen Länder auch wirtschaftlich stark profitieren können.

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Bevölkerung | Indikatoren |
Ökolandbau
EU28 2018
 Globus Infografik 13692
17.01.20    (1604)
dpa-Globus 13692: Ökolandbau in der EU
Im Jahr 2018 wurden in der EU28 7,5% (13,4 Mha) der Landwirtschaftsfläche* ökologisch bewirtschaftet**. Unter den EU-Ländern variiert der Anteil (%) des Ökolandbaus um den Faktor 24:
AT 24,1  EE 20,6  SE 20,3  IT 15,2⟩ ... ⟨IE 2,6; BG 2,6; RO 2,4; MT 0,4⟩ Tabelle.
Deutschland liegt mit 7,3% etwas unter dem EU-Durchschnitt auf Rang 14.
Ergänzung (zgh): Ranking der Länder gemäß Fläche im Ökolandbau (in Mha):
ES 2,2  FR 2,0  IT 2,0  DE 1,2  AT 0,6  SE 0,6  CZ 0,5  GR 0,5  PL 0,5⟩ ... Tabelle.
Unter den vier Ländern (ES, FR, IT, DE) mit über 1 Mha Fläche im Ökolandbau liegt DE bei der Fläche auf Rang 4, beim Anteil (%) auf Rang 3: ⟨IT 15,2  ES 9,3  DE 7,3  FR 7,0⟩.
* vollständig umgewandelte und in Umstellung befindliche Flächen
** Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Düngemittel; Biofutter für die Tiere; Verwendung lokaler Ressourcen wie Stalldünger

Quelle: Eurostat  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Ökolandbau |
Welt als Dorf
2020 | 2050
 Globus Infografik 13689
17.01.20    (1603)
dpa-Globus 13689: Die Welt als Dorf
Anfang 2020 lebten ca. 7,755 G Menschen auf der Erde, 83 M mehr als vor einem Jahr, umgerechnet 2,6 Menschen mehr pro Sekunde. Zwar lässt das Wachstum der Weltbevölkerung langsam nach, dennoch wird sie bis 2050 auf prognostizierte 9,7 G anwachsen, wobei das Wachstum in den Erdteilen sehr unterschiedlich ausfällt, wie die Grafik zeigt. Zur Veranschaulichung der großen Zahlen wird die Welt heute auf ein Dorf mit 100 Einwohnern umgerechnet. Dieses Dorf wird bis 2050 auf 128 Einwohner anwachsen. Die Grafik zeigt die Verteilung auf die Erdteile heute und 2050 Tabelle. Nur in Europa wird die Bevölkerung sinken (10↘9), in allen anderen Erdteilen dagegen steigen, mit Abstand am stärksten in Afrika (17↗34), wo sie sich nahezu verdoppelt.

Quelle: DSW  PRB  | Infografik  Tabelle/Infos 

|
Bruttoinlandsprodukt
DE 2009-2019
 Globus Infografik 13683
17.01.20    (1602)
dpa-Globus 13683: Die Leistung unserer Wirtschaft
Im Jahr 2019 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund 3436 G€¹, im Vergleich zum Vorjahr nominal|real² 2,7|0,6% mehr. Mit Ausnahme des Jahres 2009 (- 4,0 %, Finanzkrise ab 2007) ist das BIP im dargestellten Zeitraum 2009 bis 2019 jedes Jahr real gestiegen, am stärksten real 2010 (4,2%), nominal 2011 (5,0%). Im unteren Teil schlüsselt die Infografik das BIP nach Entstehung, Verwendung und Verteilung auf Tabelle.
2019 litt die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft unter den Handelskonflikten und der Abkühlung der Weltwirtschaft. Konjunkturstärkend wirkten dagegen vor allem der private Konsum und der Bau-Boom, weshalb das BIP noch ein wenig wuchs, real um 0,6%, der niedrigste Wert seit 2013.
1 berechnet nach der Generalrevision der VGR 2019 (pdf)    2 preisbereinigt (Inflation rausgerechnet)

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| BIP |
Social Justice Index
EU/OECD 2019
 Globus Infografik 13696
17.01.20    (1601)
dpa-Globus 13696: Der "Social Justice Index" (SJI)
Im Jahr 2019 wurden die 41 Länder der EU-28 oder OECD-36 im Hinblick auf soziale Gerechtigkeit bewertet anhand von 6 Dimensionen* mit 46 Indikatoren auf einer Skala von 1 bis 10 (bester Wert):
IS 7,9  NO 7,7  DK 7,7  FI 7,2  SE 7,0⟩ ... ⟨CL 4,9; BG 4,9; RO 4,9; TR 4,9; MX 4,8⟩ Tabelle.
Wie bei vielen anderen Nachhaltigkeitindizes schneiden die Länder Skandinaviens besonders gut ab. Deutschland (Rg 10) erreicht nur einen Indexwert von 6,6, u.a. wegen eines umfangreichen Niedriglohnsektors und großen geschlechtsspezifischen Lohnlücken (Gender Pay Gap)
* Armutsprävention, gleichberechtigte Bildung, Zugang zum Arbeitsmarkt, soziale Inklusion und Nicht-Diskriminierung, Generationengerechtigkeit, Gesundheit
  
Quelle: Bertelsmann Stiftung  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Bevölkerung | Indikatoren |
Unwort des Jahres 2019

14.01.20    (1598)
Statista: "Klimahysterie" ist das Unwort des Jahres 2019
Der Begriff "Klimahysterie" wurde von der "Sprachkritischen Aktion" zum Unwort des Jahres 2019 gewählt. "Er pathologisiert pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als Art kollektiver Psychose", begründete Nina Janich, Sprecherin der Jury, die Wahl aus 671 eingereichten Vorschlägen, darunter "Alte weiße Männer", "Flugscham" und "Umweltsau".
"Klimahysterie" wurde u.a. von sog. "Klimaskeptikern" in der aktuellen Klimadebatte verwendet, u.a. um Maßnahmen zum Klimaschutz - z.B. die CO2-Steuer/-Bepreisung - abzuwerten und Klimaschützer zu diskreditieren.
Die Statista-Grafik listet die Unwörter seit 2013, zuletzt: "Alternative Fakten (2017), "Anti-Abschiebe-Industrie" (2018)

Statista: Infotext  Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Lithium, Kobalt
Reserven Welt 2018
 Globus Infografik 13674
10.01.20    (1608)
dpa-Globus 13674: Zwei wichtige Rohstoffe für Batterien
Als zentral für die Verkehrswende gilt die Elektromobilität, insbesondere der Antrieb per Elektromotor mit Strom aus Akkus, bei deren Produktion allerdings problematische Rohstoffe in großen Mengen benötigt werden, vor allem das ferromagnetische Übergangsmetall Kobalt und das Alkalimetall Lithium. In der Weltkarte sind die Länder mit den größten Reserven* (in Mt) markiert:
CD 3,4  AU 1,2  CU 0,5  PH 0,3  CA 0,3  RU 0,3  MG 0,14  CN 0,08  PG 0,06  US 0,04⟩
CH 8,0  AU 2,7  CA 2,0  AR 2,0  CN 1,0  ZW 0,07  PT 0,06  BR 0,05  US 0,04⟩ Tabelle
Kobalt wird bisher vorwiegend aus Erzen und Konzentraten gewonnen, oft unter menschenunwürdigen Bedingungen, besonders im Kongo, wo viele bei Arbeitsunfällen umkommen, darunter auch Kinder. Künftig soll Kobalt auch am Meeresgrund mittels Tiefseeschürfungen abgebaut werden, was laut Mobilitätsatlas 2019 marine Ökosysteme bedroht. Lithium wird primär gewonnen aus Festgestein, mehr noch aus Solen, z.B. aus hochgepumptem Grundwasser bei den weltweit größten Vorkommen in Chile. Dadurch trocknet die Region aus und z.B. Indigene werden ihrer Existenzgrundlagen beraubt. Ähnliche Negativfolgen zeichnen sich in Argentinien und Bolivien mit umfangreichen Ressourcen* ab.
Ergänzung (zgh): In Portugal lagern die größten Lithiumvorkommen Europas, gegen deren Abbau sich zunehmend Widerstand forciert ()
* Rohstoffvorkommen werden als „Reserven“ bezeichnet, falls sie aktuell wirtschaftlich rentabel förderbar sind, andernfalls als "Ressourcen".

Quelle: USGS: Lithium  KobaltDERA: Lithium  Kobalt |  Cobalt-Institute |  hbs: Mobilitätsatlas  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Rohstoffe | Chemikalien | Elektroauto | EW-Verkehr |
Textil-Exportländer
Welt 2018
 Globus Infografik 13669
10.01.20    (1599)
dpa-Globus 13669: Woher kommt die Kleidung?
Mehr als 80% der exportierten Kleidung wurde 2018 in 10 Ländern hergestellt (in G$):
CN 158  EU 143  BD 32,0  VN 32,0  IN 17,0  TR 16,0  HK 14,0  ID 9,0  KHUS 6⟩ Tabelle.
Bei der EU (Rg 2) entfällt allerdings ein Großteil des Exports auf den EU-Binnenhandel, nur 34 G$ werden in Länder außerhalb der EU exportiert. Besonders stark angestiegen ist der Export seit 2008 von Bangladesch (+194% ) und Vietnam (+256%).

Quelle: World Trade Statistical Review 2019  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion | Eine-Welt | Produktlinien |
Atomkraftwerke
DE 2020
 Globus Infografik 13681
10.01.20    (1597)
dpa-Globus 13681: Deutschlands Atomkraftwerke
Nach dem Super-GAU im März 2011 in Fukushima wurden im Juni 2011 in Deutschland 8 ältere Atomreaktoren endgültig vom Netz genommen, für die verbleibenden 9 wurde ein Ausstiegsplan bis zum Endjahr 2022 beschlossen. Inzwischen sind 3 weitere AKW vom Netz: Grafenrheinfeld 2015, Grundremmingen-B 2017 und am 31.12.19 Phillipsburg-2 (), in Betrieb verbleiben noch 6. Bis Ende 2021: Brokdorf, Grohnde, Grundremmingen C. Bis Ende 2022: Emsland, Neckarwestheim-2, Isar-2 (→ Atomausstieg / Daten).
Die Infografik zeigt eine Deutschlandkarte, in der die Standorte der 11 stillgelegten bzw. 6 noch im Betrieb befindlichen AKW grün bzw. gelb markiert sind.

Quelle: BMU  Deutscher Bundestag  | Infografik 

| Atomenergie | Atomausstieg |
Haushaltsmüll
DE 2018
 Globus Infografik 13676
10.01.20    (1596)
dpa-Globus 13676: Was landet in der Tonne?
2018 sank das Müllaufkommen der Haushalte in Deutschland auf 37,8 Mt (-1,3%), das sind 455 kg pro Einwohner (-1,5%), hauptsächlich wegen des Rückgangs der Bioabfälle um 0,4 auf 9,9 Mt (120 kg/Kopf) infolge der langen Dürre und Hitze.
Die Infografik zeigt die Verteilung des Müllaufkommens auf Hausmüll, organische Abfälle*, Sperrmüll sowie getrennt gesammelte Wertstoffe (Papier, Verpackungen, Glas, sonstige (u.a. Holz, Metalle) Tabelle.
*Abfälle aus der Biotonne, Garten- und Parkabfälle

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Müll/Recycling |
Insektenatlas 2020
 Globus Infografik 13680
10.01.20    (1595)
dpa-Globus 13680: Insekten statt Rind, Schwein oder Huhn?
Insekten sind für über zwei Milliarden Menschen ein Alltagsgericht (z.B. in Indien, China, Mexiko). Auch in Europa sindeinige Insektenarten seit 2018 als Nahrungsmittel zugelassen. Die Infografik vergleich den Nährwert (Energiegehalt in kcal | Protein in g) und die Umweltwirkungen (THG-Emissionen, Flächenbedarf) von Mehlwürmern mit Rind-/Schweine- und Hühnerfleisch. Beim Energiegehalt liegen Mehlwürmer weit vorne, beim Protein etwa gleichauf; bei den THG-Emissionen und beim Flächenbedarf sind Mehlwürfer um ein Vielfaches besser Tabelle.
Nicht nur ökologische, auch ethische Gründe sprechenfür Insekten als Nahrungsquelle statt Fleisch von Tieren. Allerdings sind mögliche langfristige Negativfolgen bei einer Massenproduktion von Farminsekten noch nicht hinreichend erforscht, z.B. Verlust genetischer Vielfalt durch Zucht oder zu große Belastung natürlicher Bestände.

Quelle: BUND: Insektenatlas 2020 (pdf) | Infografik  Tabelle/Infos 

| Nahrung | Treibhausgase |
Klimaerwärmung
DE 1881-2019
 Globus Infografik 13682
10.01.20    (1594)
dpa-Globus 13682: 2019 zusammen mit 2014 zweitwärmstes Jahr
Mit einer Mitteltemperatur von 10,3°C ist 2019 zusammen mit 2014 nach 2018 (10,5°) das zweitwärmste Jahr in Deutschland seit 1881, dem Beginn regelmäßiger Temperaturaufzeichnungen. Die Grafik zeigt die Abweichung der Mitteltemperatur in Deutschland bezogen auf 8,2°C, dem Mittelwert der Referenzperiode* 1961-1990, in Form einer Strichcode-Grafik, bei der Abweichungen nach unten bzw. oben durch grau- bis blau bzw. gelb- bis violett-farbige Balken veranschaulicht werden ("Warming stripes"): seit 1988 häufen sich die Gelb-Rot-, seit 2014 die Violett-Balken, eine Veranschaulichung der deutlichen Klimaerwärmung.
2019 gab es bundesweit 52 Sommertage (≥ 25°) und 17 heiße Tage (≥ 30°), an drei aufeinander folgenden Tagen (24.-26.7.) wurde sogar die 40°-Schwelle an 23 Messstationen überschritten. Mit 42,6° am 25.7. markierte Lingen den Allzeit-Rekord in Deutschland. Im Südwesten Frankreichs wurden am 28.6. sogar 45,9° gemessen ().
* Klima-Referenzperioden umfassen i.d.R. 30 Jahre, laut WMO aktuell 1961-1990, zuvor 1931-1960, künftig 1961-2020.

Quelle: DWDPressemitteilung  Zeitreihe/ Trend  | Infografik 

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Energiemix
DE 2019
 Globus Infografik 13679
10.01.20    (1593)
dpa-Globus 13679: Deutschlands Energiemix
Nach vorläufigen AGEB-Berechnungen ist der Primärenergieverbrauch (PEV) 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% gesunken auf 12.815 PJ, da die verbrauchssenkenden Faktoren (höhere Energieeffizienz, Ersatz von Kohle durch Erdgas und EE, konjunkturelle Dämpfung in der Industrie) die verbrauchssteigernden (kühlere Witterung, Bevölkerungszunahme) deutlich überwogen.
Anteile (%) der Primärenergiearten (Änderung zum Vorjahr in %): Mineralöl 35,3 (+1,7); Erdgas 25,0 (+3,6); Braunkohle 9,1 (-20,7); Steinkohle 8,8 (-20,5); Kernenergie 6,4 (-1,1), EE 14,7 (+4,0).
Da der Kohleverbrauch besonders stark sank und die EEdeutlich zulegten, schätzt die AGEB den Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen auf gut 7% (50 Mt) .

Quelle: AGEB  | Infografik  Serie 

| Energiemix | Primärenergie | Kohle | Erdöl | Erdgas | Atomenergie | Erneuerbare |
Strommix
DE 1990-2019
Strommix_DE 2010-2019: dpa 100409/ 03.01.2020
03.01.20    (1592)
dpa: Stromerzeugung in Deutschland
Die Infografik zeigt die Entwicklung der Bruttostromerzeugung (in TWh) in Deutschland von 1990 bis 2019 (Anstieg von 1995|537 auf 2008|642, Einbruch 2009|597; danach schwankend zwischen 613 und 654) und die Verteilung auf die Energieträger. Daten der Jahre 1995|2010|2019 in TWh: Braunkohle 143|146|114; Steinkohle 147|117|57; Erdgas 41|89|91; Erdöl 9|9|5; Kernenergie 154|141|75; EE 25|105|243.
  
Quelle: Agora Energiewende  AGEB 

| Strom | Ökostrom | EW-Strom |
Strommix
DE 2010-2019
 Globus Infografik 13660
03.01.20    (1591)
dpa-Globus 13660: Der Strommix
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Anteils der Energieträger an der Bruttostromerzeugung in Deutschland von 2010 bis 2019 (Anteil 2010|2019 in %): EE 17|40; Kernenergie 22|12; Steinkohle 19|9; Braunkohle 23|19; Erdgas 14|15; Sonstige 5|5. Der EE-Anteil von 40% im Jahr 2018 verteilt sich wie folgt (%): Wind-Onshore 17; Photovoltaik 7; Biomasse 7; Wind-Offshore 4; Wasserkraft 3; Siedlungsabfälle 1 xlsx-Tabelle.
Ergänzung (zgh): Infolge des deutlichen Anstiegs des CO2-Preises im Emissionshandel von unter 5 auf ca. 25 € ist 2019 erstmals der Anteil der Braun-|Steinkohle nennenswert gesunken von 23|13 auf 19|9% und der von Erdgas gestiegen von 13 auf 15%, der Hauptgrund für das Sinken der THG-Emissionen in Deutschland von 867 auf 811 MtCO2e. Der Kernenergie-Anteil war seit 2017 konstant 12%, nach Abschaltung von Philippsburg-2 am 31.12.19 () wird er 2020 auf ca. 10% sinken, nach Abschluss des Atomausstiegs Ende 2022 auf Null. Der dann fehlende Kernkraftstrom (ca. 75 TWh) muss möglichst zügig komplett durch EE-Ausbau ersetzt werden (ergänzt durch Erdgas- und Importstrom). Laut Ziel der Bundesregierung soll der EE-Anteil im Stromsektor bis 2030 auf 65% gesteigert werden.

Quelle: BDEW  Bundesregierung  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Strom | Ökostrom | EW-Strom |
Armutsrisikoquote
Bundesländer 2018
 Globus Infografik 13661
03.01.20    (1589)
dpa-Globus 13661: Armut in Deutschland
Die Armutsrisikoquote* lag 2018 deutschlandweit bei 15,5% (Vorjahr: 15,8%), unter den Bundesländern varriert sie stark: Rangfolge (berechnet mit Bundesmedian):
HB 22,7  MV 20,9  ST 19,5  BE 18,2  NW 18,1⟩ ... ⟨BB 15,2  BW 11,9  BY 11,7⟩.
Eine stark andere Rangfolge ergibt sich bei Verwendung des Landesmedians (%):
HH 18,4  HB 17,6  HE 16,9  NW 16,6  BE 16,5⟩ ... ⟨BB 13,1  SN 12,3  TH 11,9⟩ Tabelle
In den Ostländern ging die Armut zwischen 2008 und 2018 überwiegend zurück, während sie z.B. in NRW weiter zunahm. Beim Zehnjahresvergleich ist NRW das Schlusslicht (+ 3,4 Prozentpunkte), was im Wesentlichen an der Entwicklung im Ruhrgebietliegt.
* Anteil der Personen mit einem Einkommen unter 60% des Median-Einkommens, berechnet mit Bundes- bzw. Landesmedian.

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum |
Hartz-IV-Regelsätze
DE 2020
 Globus Infografik 13659
03.01.20    (1588)
dpa-Globus 13659: Hartz-IV-Regelsätze 2020
Erwerbsfähige ohne ausreichende eigene Mittel für den Lebensunterhalt können Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beantragen. Leistungsberechtigte erhalten einen Regelsatz, der zum 1.1.2020 um 4 bis 8 € gegenüber dem Vorjahr erhöht wurde: er variiert von 432€ (u.a. Alleinstehende) bis 250€ (unter 6-Jährige) Tabelle.
Der Regelbetrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Energie, Körperpflege, Hausrat und Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Außerdem werden die regelmäßigen Kosten für die Krankenversicherung sowie für Unterkunft und Heizung übernommen. Hinzu kommen Einmalleistungen (u.a. Erstausstattung für die Wohnung inkl. Haushaltsgeräten und für Bekleidung sowie bei Schwangerschaft und Geburt; Einschulung der Kinder, PC-Kauf, Klassenfahrt, Abi-Feier). Ergänzt werden Mehrbedarfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen (u.a. Alleinerziehende, Schwangere, Behinderte).

Quelle: Bundesregierung  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Armut & Reichtum |
Zukunftsindex 2019
DE Großstädte
 Globus Infografik 13664
03.01.20    (1587)
dpa-Globus 13664: Bereit für die Zukunft?
Städteranking 2019 aller 71 kreisfreien Großstädte zum Zukunftsindex, der berechnet wird aus 13 Indikatoren aus den Bereichen Innovation, Kreativität und Digitalisierung: u.a. Anteil der Hochqualifizierten sowie der Beschäftigten in Forschung & Entwicklung; Anteil der Absolventen in MINT- und Kreativfächern.
Top10: ⟨DA 63  M 62  ER 61  S 59  J 58  IN 57  WOB 57  KA 57  HD 57  R 57⟩ Tabelle
Flop10: ⟨MG 44  SZ 43  RS 43  SG 43  OB 42  DU 42  GE 42  HAM 41  HER 41  BOT 40⟩
Darmstadt (zum 3.Mal Rg 1) ist Sitz vieler erfolgreicher und hochinnovativer Unternehmen (besonders: Konzern Merck, ESA), auch deshalb einer der ersten 5G-Standorte. Trotz Autokrise sind 3 Autostädte unter den Top10: Stuttgart, Ingolstadt, Wolfsburg. Großstädte des Ruhrgebiets (oder an dessen Rand) sind seit Jahren die Schlusslichter.

Quelle: IW Consult  iwd  | Infografik  Tabelle/Infos 

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erstellt: 12.07.20/ zgh Anfangsjahr Vorjahr 2020 Folgejahr Endjahr

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