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Globus 1007-03.11.2006

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Infografik: Kraftwerk Natur: Regenerative Energie in Deutschland 2005
Von der Gesamterzeugung regenerativer Energie in Deutschland im Jahr 2005 in Höhe von 165,36 TWh ( = Mrd. kWh) entfiel auf (Angaben in %):
- Wärme 48,7 (Biomasse 46,0; Solarthermie 1,8; Geothermie 1,0);
- Strom 37,8 (Windkraft 16,0; Wasserkraft 13,0; Biomasse 8,1; Fotovoltaik 0,6)
- Kraftstoffe 13,5 (Biodiesel 11,2; Pflanzenöl 1,2; Bioethanol)
Daten aus: Globus 1007; Achtung: in der Grafik falsche Maßeinheit GWh)
Quelle: Allianz Dresdner Economic Research
=> Erneuerbare Energien
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Quelle: Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik
(AGEE-Stat)
1. vorläufige Schätzung;
Stand Februar 2005; |
Primärenergie 2004 in Deutschland: Verteilung auf die Energiearten
Angaben in % an der gesamten Primärenergie von 14438 PJ:
Mineralöle: 36,4; Naturgase: 22,4; Steinkohle: 13,4; Braunkohle: 11,4; Kernenergie: 12,6; Erneuerbare Energien: 3,6; Sonstige: 0,1.
Anteile der Erneuerbaren Energien
Vom gesamten Primärenergieverbrauch (14438 PJ) entfallen
auf die Erneuerbaren Energien (EE)
insgesamt 515 PJ (3,6
%):
Anteile der EE-Arten am EE-Primärenergieaufwand von 515 PJ
(in %):
Windenergie: 17,5; Wasserkraft: 14,7; Biodiesel: 7,2; Rapsöl/Ethanol: 0,4;
biogene Festbrennstoffe: 44,1; biogene flüssige Brennstoffe: 0,1; biogene gasförmige Brennstoffe:
6,3; Solarthermie: 1,8; Geothermie: 1,1; biogener Anteil des Abfalls: 6,4; Fotovoltaik: 0,3.
aus: erste
vorläufige Abschätzung zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Jahr 2004 [pdf,
BMU]
Der Anteil der Erneuerbaren Energien in Deutschland ist mit 3,6 % bisher gering. Im folgenden Szenario einer nachhaltigen Energieversorgung soll der Anteil global jedoch bis 2100 auf rund 87 % gesteigert werden.
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WBGU-Hauptgutachten
2003: Energiewende zur Nachhaltigkeit
Der Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU)
entwickelt in seinem Jahresgutachten 2003 Szenarien für eine nachhaltige
Energieversorung.
Aus "Leitplanken einer nachhaltigen Energiepolitik" leitet der WBGU ein Szenario für
die Entwicklung des globalen Energiemix bis 2050/ 2100 ab, das die Grafik
anschaulich darstellt. Das Szenario basiert auf 4 Prinzipien: Deutliche Reduktion fossiler Energien;
Ausstieg aus der Atomenergie; starker Ausbau und Förderung Erneuerbarer Energien, insbesondere
des Solarstroms (gelb), der im Jahr 2100 weit mehr als die Hälfte der gesamten Primärenergie
bereitstellen soll.
Zusammenfassung [WBGU]
Überblick, Presseerklärung,
Download, Expertisen, Bezug als Buch [WBGU]
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Infografik: Funktionsweise eines Solakraftwerks mit Heliostaten
Das Grundprinzip besteht im Bündeln der Sonnenstrahlen, um in einem Punkt hohe Temperaturen zu erzielen.
Beim Solarturm werden die Sonnenstrahlen durch drehbare Parabolspiegel (s.g. Heliostate) auf eine Quarzglasscheibe oben im Turm gelenkt. Die so gebündelten Strahlen erhitzen die Luft hinter der Scheibe auf bis zu 1000 °C und erzeugen dadurch Druckluft, die direkt (ohne den Umweg über Wasserdampf) eine Gasturbine antreibt.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Mehr Watt von oben" [ZEIT 26/22.6.06]
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Großansicht [ZEIT 26/06] |
Infografik: Funktionsweise eines Solarkraftwerks mit Parabolrinnen
Wie beim Solarturm (s.o.) besteht das Grundprinzip wieder im Bündeln der Sonnenstrahlen, um hohe Temperaturen zu erzielen. Durch die Parabolrinnen werden die Sonnenstrahlen in jeder Querschnittsebene in einem Brennpunkt gebündelt, insgesamt also entlang der Rinne in einer Geraden. Dort wird in Röhren Thermoöl erhitzt, das Dampf erzeugt, mit dem eine Turbine angetrieben wird.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "Mehr Watt von oben" [ZEIT 26/22.6.06]
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AFP20070309-DE01

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Infografik: Erneuerbare Energien in der EU im Jahr 2005
Anteil am gesamten Primärenergieverbrauch:
EU25-Durchschnitt: 6,4 %, soll bis 2020 auf 20% gesteigert werden.
Anteil Erneuerbarer Energien in den EU25-Ländern in %:
Lettland 40,0; Schweden 29,6; Finnland 22,9; Österreich 21,2; Dänemark 13,9; Portugal 12,8; Slowenien 11,1; Estland 10,8; Litauen 8,9; Spanien 6,0; Frankreich 6,0; Italien 5,8; Griechenland 5,7; Polen 5,4; Slowakei 5,4; Ungarn 4,9; Deutschland 4,8; Teschechien 4,4; Irland 2,6; Luxemburg 2,4; Großbritannien 1,6; Belgien 1,5; Zypern 1,1; Malta 0,3.
Erneuerbare Energien: Anteil nach Ressourcen in %:
Biomasse 66,1; Wasserkraft 22,2; Wind 5,5; Geothermie 5,5; Sonne 0,7.
Quelle: EU
Eine vergrößerte Ansicht der Grafik wird von der WAZ im Rahmen ihres Grafik-Service zusammen mit einem Infotext angeboten.
Achtung: Der Infotext steht nur bis zum 11.03.07 etwa 17:00 Uhr zur Verfügung, da er dann durch einen neuen ausgetauscht wird. Die Grafik ist meist einige Wochen bis zu mehreren Monaten online.
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![Infografik: Biodiesel in Deutschland; Großansicht [FR]](../archiv/06/daten/biodiesel878833.jpg)
Großansicht [FR] |
FR-Infografik: Biodiesel in Deutschland
Jahr:Produktion / Absatz* in Tsd. Tonnen von 2001 bis 2006
01:277/450; 02:450/550; 030:750/810; 04:980/1180; 05:1465/1975; 06:2200/2500.
* einschließlich Importmengen; Quelle: VDB
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: " Biosprit-Branche wehrt sich gegen Steuer-Pläne." [FR, 10.05.06, 14 Tage online]
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Globus
9840 -01.04.05
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Ökostrom: Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern in Deutschland
Stomangaben in Milliarden Kilowattstunden (= Terawattstunden TWh)
Jahr: Strommenge in TWh/ Anteil an der gesamten Stromerzeugung in %.
1994: 21,1/4,7; 1999:
28,7/5,9; 2004: 53,7/9,4.
Von der Ökostromerzeugung 2004 entfielen auf (Angaben in %):
Wind: 46,6; Wasser: 38,9; Biomasse: 9,7; Müll: 3,9; Sonne: 0,9.
Quelle: VDEW; Daten aus: Globus 9840.
=> Daten: Ökostrom
=> Lexikon: Erneuerbare Energien
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Globus
9820 -18.03.05
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Infografik: Installierte Leistung der Windkraftanlagen Ende 2004
Angaben in Megawatt (MW):
Mit 16629 MW installierter Windkraftleistung ist Deutschland 2004 Weltmeister in der Windenergie. Spanien, Nr.2., hat mit 8263 MW knapp die Hälfte im Vergleich zu Deutschland installiert. Sortiert nach installierter Windkraftleistung pro Kopf steht allerdings Dänemark an der Spitze mit 580 Watt pro Kopf, es folgen Deutschland und Spanien. => Datentabelle
Der Windkraft-Boom in Deutschland wurde ausgelöst durch die attraktive Förderung von Erneuerbaren Energien (EE) durch das Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG), das Betreibern von EE-Anlagen über hinreichend lange Zeiträume garantierte Einspeisevergütungen zusichert.
=> Windenergie
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[ jpg; 1,2 MB,
Initiative-Solarwärme-Plus]
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Infografik: Energieverbrauch in privaten Haushalten
Verteilung des Endenergieverbrauchs in privaten Haushalten:
- Raumheizung 77%, durch Solarwärme einsparbar: 5 - 18%.
-
warmes Wasser 11 %, durch Solarwärme einsparbar: bis zu 60 %.
-
elektrische Energie 12 %.
Laut Initiative Solarwärme Plus kann Solarwärme bis zu 25 % der gesamten Wärmeenergie eines Haushaltes liefern. Auch die elektrische Energie kann reduziert werden, z.B. durch Anschluss von Spül- u. Waschmaschinen an die Warmwasserversorgung, die durch Solarwärme vorgeheizt wird.
Weitere Infos zum Energiesparen mit Solarwärmeanlagen und Adressen von Fachhandwerksbetrieben unter www.solarwaerme-plus.info oder
telefonisch: 01802/ 00 08 70 (6 Cent pro Gespräch).
[aus: Presseinformation vom 20.05.05, Initiative Solarwärme Plus]
=> Energie > Daten => Erneuerbare Energien
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[ZEIT 42/04]
=> Energieeffizienz
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Infografik:
Verlustreiche Wasserstoffwirtschaft
Die Infografik zeigt die Energieverluste entlang der Energieumwandlungskette:
Wasser mittels Elektrolyse zu Wasserstoff --> Transport des Wasserstoffs --> Umfüllen
in Wasserstofftanks zur Verbrennung in Wasserstoffmotoren bzw. bei Verstromung in einer Brennstoffzelle.
Der Wirkungsgrad dieser Kette beträgt nur ca. 25 bis 28 %, während die direkte Nutzung
regenerativ erzeugten Stroms einen Wirkungsgrad von 95 bis nahe 100 % erreicht. Durch die verschiedenen
Energieumwandlungen bei der Nutzung von Wasserstoff gehen über 70% des ursprünglich investierten
Stroms verloren.
Die Infografik ist eingebettet in den Artikel "Die
Mär vom Wasserstoff. Staatschefs und Ökovisionäre schwärmen von der »Zukunftsenergie«.
Doch physikalisch betrachtet ist die Wasserstoffwirtschaft reine Energieverschwendung"
[DIE ZEIT, 42/ 7.10.04, S.36]
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![Infografik: Biokraftstoff; Großansicht [FR]](../archiv/04/daten/biosprit392595.jpg)
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[FR]
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Infografik: Biokraftstoff
Die gelben Stäbe veranschaulichen den stark steigenden Verbrauch von Biodiesel: von 10.000
t in 1993 auf 800.000 t in 2003. Die grünen Stäbe zeigen den Ausbau des Tankstellennetzes
für Biodiesel von 424 in 1996 auf 1800 in 2003.
Ab dem 1.1.04 hat die Bundesregierung die Beimischung von bis zu 5% zum klassischen Kraftstoff von
der Mineralölsteuer befreit. Bisher galt der Steuervorteil nur für reinen Biodiesel. Hintergrund
ist die Biokraftstoffrichtlinie der EU vom Mai 2003, die über eine Steigerung des Anteils
der Bioenergien am gesamten Kraftstoff-Mix auf 2 % bis 2005 und 5,75 % bis 2010 den CO2-Ausstoß
mindern will. Biokomponenten emittieren 50 % weniger CO2 als Rohölderivate.
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel: "Mineralölriesen
bieten neuen Kraftstoff an. BP und Shell mischen Sprit mit umweltfreundlichen Zusätzen aus Raps und
Rüben / Steuervorteile seit Jahresbeginn " [FR, 23.02.04, 14-Tage online]
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Geothermie:
Erstes Erdwärmekraftwerk
ans Netz

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[BINE]
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Das bundesweit erste
Erdwärmekraftwerk geht am 12.11.03 in Neustadt-Glewe (Mecklenburg) ans Netz. Bundesumweltminister
Trittin wird die 800.000 Euro teure Anlage offiziell in Betrieb nehmen. Das Kraftwerk mit einer
Nennleistung von 210 Kilowatt soll
Strom für bis zu 500 Haushalte ins Netz einspeisen, wie die Erdwärme-Kraft GbR als Betreiber
mitteilte. Zur Stromgewinnung nutzt die Anlage 97 °C heißes Wasser aus einer Tiefe von
mehr als zwei Kilometern in der Erdkruste.
[aus: ARD-Text, 11.11.03]
Das F&E-Projekt wird mit Mitteln aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung gefördert
und soll das technische Verfahren zur Stromgewinnung aus Erdwärme weiterentwickeln. Das aktuelle
Projekt-Info "Geothermische
Stromerzeugung in Neustadt-Glewe" [BINE] stellt
die neue Anlage und seine Technik vor. Das Informationsportal BINE
stellt auf seiner Infoseite auch umfangreiche Informationen zur Geothermie zum Download bereit.
Die Infografik [BINE] zeigt das Funktionsschema
eines Geothermie-Kraftwerks
=> Lexikon: Erneuerbare
Energien
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Arbeitspätze durch
Erneuerbare Energien
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Arbeitsplätze durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)
Nach Angaben von Marco Bülow (Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Erneuerbare Energien) hat die Förderung der Erneuerbaren Energien insgesamt ca. 130000 Arbeitsplätze geschaffen, darunter ca. 80000 alleine durch das EEG, mehr Arbeitsplätze, als die Atom- und Kohlebranche zusammen aufbringen, obwohl deren Anteil am Strommarkt etwa zehnmal so groß ist.
Zum Volltext [PolitikerScreen]
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Globus 0741-23.06.2006

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Infografik: Der Drei-Schluchten-Staudamm
Am 20.05.06 wurde die 185 m hohe und 2310 m lange Staumauer fertiggestellt. Nach Inbetriebnahme aller 26 Turbinen mit je 710 MW Leistung soll das größte Wasserkraftwerk der Welt ab 2008 85 Mrd. kWh Strom pro Jahr erzeugen. Der 600 km lange Stausee hat eine Wasserfläche von 1000 km² und hat ein Volumen von 40 Mrd. m³ (Bodensee: 536 km² ; 50 Mrd.m³). Zahlreiche Städte und Dörfer am Jangtse wurden geflutet, ca. 1,3 Millionen Menschen mussten umgesiedelt werden. Deshalb ist der Damm unter der Bevölkerung umstritten, zumal zugesagte Entschädigungen bisher nicht in vollem Umfang geleistet wurden. Auch Umweltschützer lehnen das gigantische Projekt ab, da sie mittel- und langfristig schwere Umweltschäden befürchten. Daten aus: Globus 0741
=> Weitere Infos zum Drei-Schluchten-Staudamm
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