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Daten/ Statistiken    Erd

Anzahl: 92

Erdüberlastungstag
WE 2025
Länder-Erdüberlastungstage 2025
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03.05.25    (2609)
A21: Erdüberlastungstag in Deutschland am 3. Mai 2025
Die Grafik zeigt den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) für die Länder der Erde: Er reicht vom 6.2. in Katar über den 3.5.* in Deutschland bis zum 17.12. in Ecuador und lässt bisher nur den Januar aus.

* Wenn die Menschen weltweit so leben würden wie im Durchschnitt in Deutschland, dann wäre die Biokapazität der Erde bereits am 3.5.25 ausgeschöpft, d.h. alle natürlichen Ressourcen (z.B. Holz, Wasser, Senken für CO2 und andere Schadstoffe) aufgebraucht, die das Erdsystem im Verlauf des ganzen Jahres 2025 regenerieren kann.

Quelle: Global Footprint Network | Serie 

| Waffen | Konflikte |
Seltene Erden
EU Importe 2024
 Globus Infografik 17531
17.04.25    (2600)
dpa-Globus 17531: EU-Handel mit seltenen Erden
Bei den Metallen der Seltenen Erden (kurz: "Seltene Erden"*) handelt es sich um 17 spezielle Metalle (Elemente des Periodensystems), die vielfältig und teils in großen Mengen gebraucht werden z.B. für Batterien, Windräder, Photovoltaik und Elektromobilität. Diese "Seltenerdmetalle" (SEM) sind also insbesondere immens wichtig für die Energiewende und die BGR prognostiziert steigenden Bedarf. Bei einigen besteht für die EU ein Versorgungsrisiko aufgrund starker Abhängigkeit von den Lieferländern China und Russland mit zusammen 74,7% Import-Anteil.
Handelsvolumen der EU mit Selterdmetallen 2024 (2023) (in kt):
Exporte 5,5 (5,6); Importe 12,9 (18,3); davon 2024 (Import-Anteil in %):
CN 46,3 RU 28,4 MY 19,9 JP 2,2 UK 0,9⟩ (Σ=97,7)
Die deutsche Bundesregierung will die hohe Abhängigkeit verringern durch Erschließen neuer Lagerstätten und Recycling.

* Bei ihrer Entdeckung im 18.Jahrhundert wurden sie "selten" gefunden, daher ihr Name. Inzwischen weiß man, dass sie in der Erdkruste häufig vorkommen, allerdings selten gemeinsam und in so großen Mengen, dass sich ihr Abbau lohnt.

Quelle: Eurostat  Eurostat  Eurostat  | Infografik  | Serie 

| Seltene Erden | Rohstoffe | Energiewende | Elektroauto |
Bruttoverdienste_DE 2024
 Globus Infografik 17508
11.04.25    (2597)
dpa-Globus 17508: Bruttoverdienste in Deutschland
Im Jahr 2024 betrug der Median-Bruttojahresverdienst (inkl. Sonderleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld) von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland 52.159 € mit folgender Gruppierung nach Perzentilen* (in €):
90% 32.526 80% 37.944 70% 42.700 60% 47.244 50% 52.159 40% 58.214 30% 65.843 20% 77.105 10% 97.680 1% 213.286 .

* Einteilung der Bruttojahresverdienste in 100 1%-Anteile: bei einem Verdienst von z.B. 58.214 € hatten 40% der Beschäftigten einen höheren bzw. 60% den gleichen oder einen niedrigeren Verdienst.

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik 

| Armut & Reichtum | Konsum & Produktion | Bevölkerung |
Erdgasländer
WE 2022
 Globus Infografik 17061
30.08.24    (2514)
dpa-Globus 17061: Gasmarkt weltweit
2022 wurden weltweit 4144|4060 Gm³ Erdgas gefördert|verbraucht (-0,8%|--- ggü.Vorjahr). Top10-Länder Förderung bzw. Verbrauch (Anteil in %):
US 24,5 RU 16,3 IR 6,3 CN 5,4 CA 4,5 QA 4,3 AU 3,7 NO 3,0 SA 3,0 DZ 2,4⟩
US 22,5 RU 12,4 CN 8,8 IR 6,2 CA 3,0 SA 3,0 JP 2,5 MX 2,0 DE 2,0 UK 1,8⟩. Tabelle
Mit einem PEV-Anteil von rund 24% lag Erdgas weltweit auf Rang 3 (), in Deutschland mit 27% auf Rang 2 (). Erdgas war 2022 die einzige Primärenergie mit rückläufiger Förderung aufgrund von Einschränkungen der Produktion in Russland, die teils durch Steigerungen in den USA, Kanada, Norwegen und anderen Staaten weitgehend kompensiert wurden.

Quelle: BGR  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdgas | Fossile Energien | Primärenergie |
Erdölländer
WE 2022
 Globus Infografik 17060
30.08.24    (2511)
dpa-Globus 17060: Ölmarkt weltweit
2022 wurden weltweit 4431|4574 Mt Erdöl gefördert|verbraucht (+5%| --- ggü.Vorjahr). Top10-Ölländer Förderung|Verbrauch (Anteil in %):
US 18,0 SA 12,9 RU 12,1 CA 6,2 IQ 5,0 CN 4,6 AE 4,1 IR 4,0 BR 3,7 KW 3,3⟩
US 21,8 CN 14,4 IN 5,2 SA 3,6 RU 3,5 JP 3,2 KR 2,7 BR 2,4 CA 2,1 MX 2,1⟩. Tabelle
Mit einem PEV-Anteil von 32% blieb Erdöl der wichtigste Primärenergieträger weltweit (), auch in Deutschland (34%, ).

Quelle: BGR  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdöl | Primärenergie | Fossile Energien |
Erdüberlastungstag
EOD WE 2024
 Globus Infografik 16592
05.01.24    (2389)
dpa-Globus 16592: Earth Overshoot Days
Die Grafik zeigt den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) im Verlauf des Jahres 2024: für jeden Monat wird die Anzahl der Länder notiert, die in diesem Monat ihren nationalen EOD haben
Jan 0 Feb 2 Mär 14 Apr 17 Mai 22 Jun 17 Jul 10 Aug 10 Sep 10 Okt 9 Nov 10 Dez 5 .
Außerdem wird für jeden Monat beispielhaft ein Land genannt, das in diesem Monat seinen nationalen EOD am jeweiligen Tag hat:
Jan kein EOD Feb 11. Katar Mär 14. USA Apr 5. Russland Mai 2. Deutschland* Jun 1. China Jul 17. Bolivien Aug 4. Brasilien Sep 5. Botsuana Okt 5. Kolumbien Nov 10. Ghana Dez 22. Marokko .

Ergänzung|Nachtrag (5.6.24) zgh: Der EOD für die ganze Menschheit fällt 2024 auf den 1.8. (Vorjahr 2.8.,  ƵR ), das ist der 214. Kalendertag Das Jahr 2024 hat 366 Tage, doch bereits nach 214 Tagen sind die nachhaltig regenerierbaren Ressourcen der Erde erschöpft, sie wird also um den Faktor 366/214 = 1,71 übernutzt. Anschaulich bräuchte es fast 2 Erden, um den jetzigen Lebensstil nachhaltig zu ermöglichen. Die Liste der nationalen EOD zeigt, dass vor allem die reichen Industrie- und Rohstoffländer durch ihren aufwendigen Lebensstil stark überproportional gemessen an ihrer Einwohnerzahl zur Erdüberlastung beitragen. Innerhalb der Länder sind es besonders die Superreichen, die mit einem extremen THG-Ausstoß von Tausenden Tonnen CO2e/a/c die globale Erwärmung exzessiv anheizen ().

* Wenn die Menschen weltweit so leben würden wie im Durchschnitt in Deutschland, dann wäre die Biokapazität der Erde bereits am 2. Mai erschöpft.

Quelle: Global Footprint Network  UBA  | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Indikatoren | Treibhausgase | Klimaerwärmung |
Seltene Erden
EU 2022
 Globus Infografik 16497
24.11.23    (2584)
dpa-Globus 16497: EU-Handel mit Seltenen Erden
Bei den Metallen der Seltenen Erden (kurz: "Seltene Erden"*) handelt es sich um 17 spezielle Metalle (Elemente des Periodensystems), die vielfältig und teils in großen Mengen gebraucht werden z.B. für Batterien, Windräder, Photovoltaik und Elektromobilität. Diese "Seltenerdmetalle" (SEM) sind also insbesondere immens wichtig für die Energiewende. Bei einigen besteht für die EU ein Versorgungsrisiko aufgrund starker Abhängigkeit von China, wie die Daten der Infografik belegen.
Handelsvolumen der EU mit Selterdmetallen 2022 (in kt):
Exporte 6,8, Importe 18,4, davon (Import-Anteil in %):
CN 40,3 MY 30,6 RU 24,5 US 2,0 JP 1,8⟩ (Σ=99,2)
Die deutsche Bundesregierung will die hohe Abhängigkeit verringern durch Erschließen neuer Lagerstätten und Recycling.

* Bei ihrer Entdeckung im 18.Jahrhundert wurden sie "selten" gefunden, daher ihr Name. Inzwischen weiß man, dass sie in der Erdkruste häufig vorkommen, allerdings selten gemeinsam und in so großen Mengen, dass sich ihr Abbau lohnt.

Quelle: Eurostat  Deutsche Bundesregierung  | Infografik  | Serie 

| Seltene Erden | Energiewende | Elektroauto |
Erdgas-Import
DE 01.2022-07.2023
Woher Deutschland sein Gas bezieht | Statista
30.08.23    (2358)
Statista: Woher Deutschland sein Gas bezieht
Russland war vor seinem Angriffskrieg auf die Ukraine am 24.2.22 mit weitem Abstand der größte Erdgas-Lieferant Deutschlands (55% ), danach wurden die Exporte* nach und nach gedrosselt und Ende 08.2022 vollständig eingestellt. Seitdem stellen Norwegen, die Niederlande und Belgien sowie LNG die größten Anteile. Die Grafik zeigt die Erdgas-Importe nach Deutschland von 01.2022 bis 07.2023, zuletzt (28.08.23) in GWh/d*):
 Norwegen  805  Niederlande  610  Belgien  307  LNG  216 .

* Die Importmengen enthalten auch mögliche Ringflüsse (grenzüberschreitende Ab- und wieder Zuflüsse). Importe aus Russland beziehen sich nur auf Nord Stream 1, hinzu kommen weitere indirekte über andere Transportrouten aus dem Osten oder aus dem übrigen europäischen Fernleitungsnetz .

Quelle: Bundesnetzagentur

Statista: Infotext  Infografik  | Serie 

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Erdüberlastungstag
WE 2023
 Globus Infografik 16287
11.08.23    (2355)
dpa-Globus 16287: Endliche Ressourcen
Im Jahr 2023 fiel der Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) auf den 2.August, d.h. bereits nach 214 Tagen waren alle Ressourcen verbraucht, die die Erde innerhalb von 365 Tagen nachhaltig regenerieren kann, die Erde ist also um den Faktor 365/214 = 1,7 übernutzt. Hauptursache ist der ressourcenaufwendige und THG-intensive Lebensstil in Industrie- und reichen Öl-/Rohstoffländern mit den höchsten nationalen Übernutzungsfaktoren.
Top10 Länder bei der Erdübernutzung (nationaler Übernutzungsfaktor*):
QA 8,7 LU 7,3 AE 5,8 KW 5,7 BH 5,4 EE 5,4 BN 5,2 LV 5,1 MN 5,1 BZ 5,0⟩.
Deutschland verbraucht 3,0 Erden (Rang 35), Ruanda mit der geringsten Erdbelastung (Rang 188) nur 0,4 Erden.
* Bsp: Würden alle Menschenso leben wie in Katar, dem Land mit der höchsten Erdbelastung, bräuchten wir 8,7 Erden, um den Ressourcenverbrauch nachhaltig zudecken.

Quelle: Global Footprint Network  | Infografik  | Serie 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
Erdöl-Potenzial
WE-Regionen 2021
47% des problemlos förderbaren Öls liegt im Nahen Osten | Statista
08.08.23    (2354)
Statista: 47% des problemlos förderbaren Öls liegt im Nahen Osten
Die Menschheit hat seit Beginn der Erdölgewinnung ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts 210 Gt Erdöl verbraucht, das verbleibende Potenzial wird auf 747 Gt geschätzt (245 Gt Reserven* + 502 Gt Ressourcen*). Die Grafik schlüsselt das Gesamtpotenzial auf nach Weltregionen und nach Art: Reserven | Ressourcen konventionell** | Ressourcen nichtkonventionell** (in Gt):  Naher Osten  114|31|6  Lateinamerika  51|26|52  Nordamerika  35|26|157  GUS, GE, UA  20|72|30  Afrika  17|28|11  Asien u. Australien  6|25|30  Europa  2|5|5 .
47% der Öl-Reserven (leicht förderbar) liegen also im Nahen Osten, gefolgt von Südamerika, dort vor allem Venezuela. Europa dagegen ist die mit weitem Abstand ölärmste Weltregion.
Beim Verbrennen von 1 Tonne Erdöl werden rund 3 Tonnen CO2 emittiert; würden 1/3 der Reserven als Treibstoff oder zum Heizen genutzt, entstünden also 245 Gt CO2, fast 251 Gt, das aktuelle CO2-Restbudget für das 1,5-Grad-Ziel.

* Rohstoffvorkommen, die mit aktueller Technik rentabel förderbar sind, heißen "Reserven", andernfalls "Ressourcen"
** falls Erdöl aus der Lagerstätte einfach förderbar ist, heißt es konventionell, andernfalls ist es gebunden z.B. in Sänden (Ölsand) oder Gesteinen (Ölschiefer)

Quelle: BGR

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdöl |
Erdüberlastungstag
In diesen Ländern gibt es keinen Erdüberlastungstag | Statista
02.08.23    (2351)
Statista: In diesen Ländern gibt es keinen Erdüberlastungstag
Der ökologische Fußabdruck pro Kopf (gha/c) variiert stark unter den analysierten 188 Ländern der Erde (von Katar 15,7 bis Eritrea 0,5), darunter 138 Länder oberhalb der Erdkapaziät 1,6, vor allem reiche Industrieländer, darunter Deutschland mit 5,0* (). In der Weltkarte sind jene 50 Länder grün gefärbt, die die Erdkapazität nicht überlasten, die also keinen natioanlen Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) haben, alles arme Länder im Globalen Süden (→ nationale Erdüberlastungstage).

* Angaben beruhen auf Daten von 2018, die derzeit aktuellsten.

Quelle: Global Footprint Network

Statista: Infotext  Infografik 

| Indikatoren | 2030-Agenda |

Erdüberlastungtag
WE 2023
Erdüberlastungstag wieder im August | Statista
02.08.23    (2350)
Statista: Erdüberlastungstag wieder im August
Im Jahr 2023 fällt der Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) auf den 2.August (Vorjahr: 28.07.*  ƵR ), was eine Entschärfung der Übernutzung suggeriert: der tatsächliche Fortschritt ist jedoch geringer als ein Tag*.
Die Erdüberlastung begann 1970, seitdem ist der EOD im Trend immer vorgerückt, bis auf wenige Ausnahmen: 1970 25.12 1975 27.11. 1980 16.11 1985 07.11 1990 18.10 1995 09.10. 2000 17.09. 2005 27.08. 2010 10.08. 2015 07.08. 2020 16.08.
Die letzte Ausnahme war das Jahr 2020, wo aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich weniger konsumiert wurde und dadurch die Erdüberlastung nennenswert sank. Hauptursache für den im Trend vorrückenden EOD ist, dass immer mehr Länder die ressourcenintensive Lebensweise der Industrieländer übernehmen. Würden die Menschen weltweit so leben wie im Durchschnitt in Deutschland (bzw. Katar), wäre die Erde bereits ab dem 04.05. (bzw. 10.02.) überlastet (→ nationale Erdüberlastungstage)

* Zurückliegende Daten wurden mit neuesten Datensammlungen und Methoden aktualisiert, weshalb der EOD 2022 auf den 1.8. zu revidieren ist.

Quelle: Global Footprint Network

Statista: Infotext  Infografik  | Serie  | Kontext  | Zeitreihe 

| 2030-Agenda | Indikatoren |
Biomasse-Verteilung
Erde
Menschen - die 0,01 % an der Spitze der Nahrungskette | Statista
22.05.23    (2332)
Statista: Menschen - die 0,01 % an der Spitze der Nahrungskette
Die gesamte Biomasse der Erde wird auf 550 Gt Kohlenstoff (C) geschätzt, davon (in %):
 Pflanzen  82,54  Bakterien und Einzeller  14,12  Pilze  2,20  Protisten (z.B. Algen)  0,73  Tiere (exkl. Menschen)  0,36  Viren  0,04  Menschen  0,01 .
Trotz des extrem kleinen Anteils aller Menschen (0,06 Gt ≙ 0,01 %) sind die menschengemachten Folgen so umfassend und prägend, dass Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter identifiziert haben: das Anthropozän. Eine der gravierendsten Negativfolge menschlichen Wirkens ist der enorme THG-Ausstoß (seit 1850 kumuliert 2500 GtCO2e), der über den Treibhauseffekt die Klimaerwärmung verstärkt, verbunden mit vielfältigen weitreichenden Negtivfolgen, darunter das Artensterben ().

Quelle: Proceedings of the National Academy of Sciences

Statista: Infotext  Infografik 

| Bio-Vielfalt | Treibhausgase | Klimaerwärmung |
Erdbebenstärke
Türkei-Syrien 06.02.2023
Türkei-Beben erschüttern den Nahen Osten | Statista
10.02.23    (2321)
Statista: Türkei-Beben erschüttern den Nahen Osten
Die schweren Erdbeben am 6.-7.2.2023 mit Epizentren im Westteil der Ostanatolischen Verwerfung hatten eine Magnitude bis zu Mw 8. Die Landkarte zeigt die Verteilung der Erdbebenstärke im Bereich der Epizentren (darunter die Millionenstadt Gaziantep) bis runter zu Mw 5 auf einer Fläche in etwa so groß wie Deutschland. Selbst in über 300 km Entfernung von den Epizentren richteten die Erschütterungen der Stärke Mw 5 große Schäden an, weil die Bausubstanz vielerorts mangelhaft ist. Die seit dem Jahr 1114 schwersten Beben im Spannungsfeld der Ostanatolischen Verwerfung verursachten bisher (Stand: 10.02.23, 16 Uhr) über 22.000 Todesopfer, mehr als 84.000 Verletzte und Tausende Vermisste sowie Sachschäden in Milliardenhöhe.

Quelle: USGS

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdbeben | Plattentektonik | Naturkatastrophen |
Plattentektonik
Erde
Die Erde in Bewegung | Statista
07.02.23    (2317)
Statista: Die Erde in Bewegung
Die vielen schweren Erdbeben am 6.2.2023 (bis zu 7,8 Mw) im türkisch-syrischen Grenzgebiet verursachten bisher (Stand: 8.2.2023, 13 Uhr) über 11000 Todesopfer und mehrere Tausend Verletzte. Da immer noch viele Menschen vermisst werden, könnte die Opferzahl noch deutlich weiter steigen und damit ähnlich folgenschwer werden wie das Erdbeben von Gölcük 1999 im westlichen Teil der Nordanatolischen Verwerfung, wo künftig noch ein weiteres sehr schweres Beben nahe der Megastadt Istanbul (ca. 15 M Einwohner) droht ().
Die Erdbeben am 6.2.2023 hatten ihre Epizentren im Spannungsfeld der Ostanatolischen Verwerfung, wo Anatolische und Arabische Platte auf einander treffen. Zur Einordnung dieser tektonisch höchst aktiven Region zeigt die Grafik das erdweite System der tektonischen Platten.

Quellen: USGS   DFZ

Statista: Infotext  Infografik 

| Plattentektonik | Erdbeben | Vulkane |
Erdbebenländer
WE 1990-2022
Hier bebt die Erde am häufigsten | Statista
06.02.23    (2316)
Statista: Hier bebt die Erde am häufigsten
Ein sehr schweres Erdbeben (Magnitude 7,8) und zahlreiche Nachbeben (darunter Magnitude 7,5 und 6,7) im türkisch-syrischen Grenzgebiet im südwestlichen Teil der Ostanatolischen Verwerfung, wo Anatolische und Arabische Platte auf einander treffen, verursachten bisher (Stand: 06.02.23 17:00 Uhr) über 2300 Todesopfer und zerstörten tausende Gebäude. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik die 8 Länder weltweit mit den meisten registrierten Erdbeben von 1990 bis 2022:
CN 182 ID 161 IR 108 JP 94 US 77 TR 58 IN 57 PH 52⟩.

Quelle: NOAA

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdbeben | Plattentektonik | Naturkatastrophen |
Erdgasspeicher
DE 2021-2022
Kälte lässt Erdgas-Speicherstand fallen | Statista
10.12.22    (2302)
Statista: Kälte lässt Erdgas-Speicherstand fallen
Im Zuge der fallenden Temperaturen seit etwa Anfang Dezember wurde in Deutschland wieder mehr Erdgas verbraucht und der Füllstand der Gasspeicher hat sich vom Höchststand 100% am 15.11.22 inzwischen auf 94,0% reduziert. Vor diesem Hintergrund zeigt die Grafik die beiden Kurven zum Füllstand der Jahre 2021 und 2022. Seit etwa April 2022 verläuft die 2022-Kurve deutlich oberhalb der 2021-Kurve. Besonders groß ist der Unterschied zuletzt am 10.12.: 59,8%| 94,0%. Das aktuell gespeicherte Erdgas hat einen Energiegehalt von 231 TWh und reicht zwei bis drei durchschnittlich kalte Wintermonate. Das Ziel der Bundesregierung, mindestens 20% Erdgas einzusparen, um eine Gasmangellage zu vermeiden, wurde allerdings bisher mit nur 13% deutlich verfehlt, weshalb der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller weiter auf Erdgaseinsparen dringt ()

Quelle: Gas Infrastructure Europe

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Energieabhängigkeit | Energiesparen |
Erdgasspeicher
Füllstand
DE 22.10.21/22
Erdgastanks fast voll | Statista
24.10.22    (2281)
Statista: Erdgastanks fast voll
Die Grafik zeigt den Füllstandsverlauf der Erdgasspeicher in Deutschland 2022 im Vergleich zu 2021. Die 2022-Kurve verläuft ab etwa Mitte April 2022 oberhalb der 2021-Kurve und erreicht am 22.10.22 einen Füllstand von 97,2% (Vorjahr: 71,9%), womit die Vorgabe 95% bis zum 1.11.22 erfüllt wird, obwohl aktuell kein Erdgas mehr aus Russland über Pipelines (Jamal, Nord Stream, Transgas) ankommt. Ein Hauptgrund dafür ist der im Vergleich zum Vorjahr geringere Erdgasverbrauch () durch wärmeres Wetter, z.B. lagen die Temperaturen in der letzten Woche 1°C über dem Mittel 2018-2021.
  
Quelle: Gas Infrastructure Europe   Destatis  BNetzA

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Bruttoverdienste
DE Branchen 2021
 Globus Infografik 15693
14.10.22    (2277)
dpa-Globus 15693: Verdienste in Deutschland
Gemessen am Durchschnittsverdienst (ohne Sonderzahlungen) von Vollzeitbeschäftigten pro Monat verdienen Frauen immer noch deutlich weniger als Männer: das trifft auf 12 von 13 Branchen der Grafik zu. Nur in der "Wasserversorgung" verdienen Frauen geringfügig (31 €) mehr. Am größten (1584 €) ist der "Gender Pay Gap" bei "Finanz- und Versicherungs-Dienstleistungen", zugleich die Branche mit dem höchsten Monatsverdienst bei Männern (6299) und Frauen (4715). Geschlechterspezifische Verdienstunterschiede resultieren u.a. daraus, dass Frauen häufiger in Hierarchien weniger aufsteigen als Männer.

Quelle: Destatis  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Gender-Gap | Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Erdüberlastungstag
WE 28.07.2022
 Globus Infografik 15545
05.08.22    (2226)
dpa-Globus 15545: Erschöpfte Welt: Earth Overshoot Days
Die Grafik zeigt den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) für 11 ausgewählte Länder: Er reicht vom 10.2. in Katar über den 4.5.* in Deutschland (Vorjahr: 5.5.) bis zum 6.12. in Ecuador und lässt bisher nur den Januar aus . Der EOD für die ganze Menschheit fällt 2022 auf den 28. Juli, (Vorjahr: 29. Juli  ƵR ).

* Wenn die Menschen weltweit so leben würden wie im Durchschnitt in Deutschland, dann wäre die Biokapazität der Erde bereits am 4.5.22 ausgeschöpft, d.h. alle natürlichen Ressourcen (z.B. Holz, Wasser, Senken für CO2 und andere Schadstoffe) aufgebraucht, die das Erdsystem im Verlauf des ganzen Jahres 2022 regenerieren kann.


Quelle: Global Footprint Network  UBA  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie  | Zeitreihe 

| 2030-Agenda | Indikatoren |
Erdgasfluss
RU-DE ab 2021
Russland liefert wieder Gas, aber nicht viel | Statista
26.07.22    (2223)
Statista: Russland liefert wieder Gas, aber nicht viel
Der Gasfluss über die Pipeline Nord Stream 1 von Russland nach Deutschland lag seit Anfang 2021 bei rund 73 GW (= 1752 GWh/d) und blieb auch nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine (nach einem leichtem Einbruch) zunächst auf diesem Niveau. Vom 1.6.- 10.7. 22 wurde er reduziert auf etwa 40% und danach auf 0% während der 10-tägigen Wartung bis zum 20.7., danach zunächst wieder hochgefahren auf das Vorniveau 40%. Am 26.7. hat Gazprom jedoch angekündigt, ab dem 27.7. auf etwa 20% zu drosseln, angeblich wegen weiterer Reparaturen. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik die aktualisierten Gasflüsse der 3 Pipelines aus Russland nach Deutschland (Stand: 24.7.22, in GWh/d):
 Nord Stream 1  399,1  Transgas  131,9  Jamal  0,0 .
Das Statistische Bundesamt hat ein Dashboard eingerichtet, auf dem u.a. die Gasflüsse laufend aktualisiert werden. Die Bundesnetzagentur erstellt täglich einen Lagebericht zur Gasversorgung ()

Quelle: Statistischen Bundesamt
Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Seltenerdmetalle
DE Import 2020
Woher Deutschland Seltene Erden importiert | Statista
20.07.22    (2220)
Statista: Woher Deutschland Seltene Erden importiert
Die Metalle der Seltenen Erden werden im Zuge der Energiewende in wachsendem Umfang benötigt, z.B. für Windkraftanlagen und Elektroautos. Deutschland deckte seinen Bedarf 2020 zu 100% über Importe.
Top6-Lieferländer 2020 (Anteile in %):
AT 23,8 CN 22,4 US 12,2 FR 11,2 IT 7,5 JP 6,8⟩ (Σ=83,9)
Österreich (Rg 1) ist allerdings nur Zwischenhändler, ebenso FR, IT, JP. Der eigentliche Hauptlieferant ist China, das den Weltmarkt bei den Seltenerdmetallen dominiert, im großen Abstand gefolgt von den USA ().
Bedarf und Preis der Seltenerdmetalle variieren in extremen Bandbreiten. Besonders hoch ist der Preis aktuell für Dysprosium (ca 300 k$/t), das allerdings nur in geringen Mengen (< 100 t/a) benötigt wird, u.a. in Dauermagneten z.B. für Generatoren in Windkraftanlagen.
 
Quelle: Observatory of Economic Complexity  Stormcrow  

Statista: Infotext  Infografik 

| Seltene Erden | Windenergie | Elektroauto | Energiewende |
Seltene Erden
WE 2021
China dominiert den Markt für Seltene Erden | Statista
20.07.22    (2218)
Statista: China dominiert den Markt für Seltene Erden
Mit "Seltene Erden" werden 17 Metalle bezeichnet, die in vielen Highttech-Produkten (Batterien, Glasfaserkabel, Energiesparlampe, Handys, Plasmabildschirme, ...) und Schlüsseltechnologien für die Energiewende (Windkraftanlage; Photovoltaik; Elektroauto; ...) verwendet werden. China dominiert den Weltmarkt, wie die Grafik belegt anhand der weltweiten Reserven 2021 (in Mt):
CN 44 VN 22 BR 21 RU 21⟩
und dem Anteil führender Länder an der weltweiten Minenproduktion 2021 (in %):
CN 61,0 US 15,5 MM 9,4 AU 8,0 TH 2,9⟩.
 
Quelle: US Geological Survey

Statista: Infotext  Infografik 

| Seltene Erden | Energiewende | Windenergie | Solarenergie | Elektroauto |
Erdgaspipelines
DE-RU 01.-06.22
So viel Gas fließt aus Russland nach Deutschland | Statista
15.06.22    (2197)
Statista: So viel Gas fließt aus Russland nach Deutschland
Statt normalerweise rund 167 Mm³* Erdgas täglich liefert Gazprom aktuell nur etwa 100 Mm³* (-40%) über die Ostseepipeline Nord Stream 1, angeblich wegen Reparaturarbeiten durch Siemens (). Aus diesem Anlass zeigt die Grafik die bisherigen Gasflüsse über die drei Pipelines Nord Stream 1, Transgas und Jamal von Januar bis Mitte Juni 2022 (in TWh/Woche**): Jamal hat keine Bedeutung mehr (nahe null), Transgas lag bis Anfang Mai stabil bei etwa 4,5, brach Mitte Mai ein auf etwa 3 und stieg zuletzt wieder auf 3,92. Der Hauptlieferant Nord Stream 1 schwankte etwas um 12, sank zuletzt aber auf 9,24.

* Erdgas hat einen Brennwert von 8,4 bis 13,1 kWh/m³, für überschlägiges Rechnen wird oft 10 kWh/m³ verwendet, also 100 Mm³ Erdgas ≙ 1 TWh.
1 TWh/d = 1000 GWh/24h = 41,7 GW
** 9,24 TWh/Woche = 9240 GWh/7/24h = 55 GW = 40 Großkraftwerke à 1375 MW

Quelle: Statistisches Bundesamt 

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas |
Erdölexporte-RU
Top-Länder 2020
Wohin fließt das russische Öl? | Statista
31.05.22    (2185)
Statista: Wohin fließt das russische Öl?
Die EU hat ein Teil-Embargo geben Erdöl aus Russland beschlossen: Import per Tanker wird boykottiert, über Pipelines läuft er jedoch weiter, z.B. über die Druschba-Pipeline, die Ungarn, Tschechien, Slowakei und Deutschland versorgt (). Aus diesem Anlass listet die Grafik die Top13 Zielländer der Ölexporte Russlands 2020 (in G$):
CN 23,8 NL 9,2 DE 6,3 KR 5,0 PL 4,2 IT 3,7 BY 3,5 FI 2,8 JP 2,1 SK 1,5 UK 1,1 HU 1,0 US 1,0⟩.
Der russische Ölexport nach China entsprach schon 2020 der Summe NL+DE+PL+IT=23,4 und könnte noch deutlich gesteigert werden. Auch Indien und die Türkei verstärken bereits ihre Ölimporte aus Russland und profitieren vom sanktionsbedingten Preisabschlag. Solche Exportverlagerungen könnten die Wirkung des EU-Boykotts auf den Staatshaushalt Russlands merklich schwächen.

Quelle: UN-Comtrade

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdöl | Energieabhängigkeit | Konflikte |
Erdüberlastungstag
DE, WE 2022
 Globus Infografik 15378
13.05.22    (2178)
dpa-Globus 15378: Extrem überlastete Erde
Würden alle Menschen auf der Erde soviel Ressourcen verbrauchen wie in Deutschland, wären die Ressourcen des ganzen Jahres 2022 bereits am 4.5. aufgebraucht, der nationale Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) Deutschlands fällt also dieses Jahr auf den 4. Mai. Bei 20 Ländern tritt die Erdüberlastung noch früher ein, darunter die 12 der Grafik:
QA 10.2 LU 14.2. CA 13.3., US 13.3. AE 13.3. AU 23.3. BE 26.3. DK 28.3. FI 31.3 KR 2.4. SE 3.4. AT 6.4.⟩ Tabelle
Von 188 analysierten Ländern weltweit überlasten 138 die Erdkapazitäten.

Quelle: Earth Overshoot Day  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Indikatoren |
Erdgas-Einsparung
DE 2022
So viel Erdgas könnte Deutschland einsparen | Statista
10.05.22    (2173)
Statista: So viel Erdgas könnte Deutschland einsparen
In Reaktion auf den Ukrainekrieg will Deutschland seine Energieimporte aus Russland schnell reduzieren, insbesondere beim Erdgas, wo der Importanteil Russlands inzwischen von 55% (Ende 2021) auf 35% (April 2022) gesenkt werden konnte ( pdf↗). Außerdem könnten noch 2022 Einsparungen von 10,6 bis 28,2 % ggü. 2020 erzielt werden gemäß 3 Szenarien:
➊ Baseline ➋ mittlere ➌ optimischte Einsparung,  in vier Sektoren:
Private Haushalte| Gewerbe/Dienstleistung| Industrie| Strom-/Wärmeerzeugung  (in Gm³):
Nachfrage 2020: 25|12|26|22   ➊ 23|10|23|20  ➋ 21|10|21|15  ➌ 21|10|17|13.
➊ moderate Einsparungen auf das Niveau 2014/2015 (damals hohe Gaspreise);
➋ Strom: Ersatz von Erdgas durch Kohle; Heizen: Raumtemperatur ➘; Wärmepumpen;
➌ Großteil durch Industrie, vor allem Nahrungsmittel und Chemie.
Ergänzend: Diversifizierung der Lieferländer; effizientere Nutzung von Pipelines/ Speichern; kurzfristiges Senken der Gasnachfrage um 19 bis 26%.

Quelle: DIW

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |
CO2-Gehalt Erdatmosphäre
 Globus Infografik 15243
04.03.22    (2121)
dpa-Globus 15243: Kohlendioxid-Gehalt der Erdatmosphäre
Im Jahr 1950 betrug der Gehalt an Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre 300 ppm. In den 800.000 Jahren davor schwankte er zwischen dieser Marke und 180 ppm. Im Zuge der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde immer mehr Wald abgeholzt und fossile Energie verfeuert. Dadurch stieg der CO2-Gehalt immer stärker an: 2013 überstieg er erstmals die 400-er Marke, zuletzt (2022) erreichte er ein Rekordhoch von 418 ppm. Klimaforscher schätzen, dass spätestens ab 450 ppm Kippelemente im Klimasystem ausgelöst werden, die irreversible Prozesse des Klimawandels auslösen mit katastrophalen Folgen. Da CO2 nur langsam in der Atmosphäre abgebaut wird und wegen der Trägheit des Klimasystems muss der globale THG-Ausstoß von aktuell rund 57 GtCO2e () zügig auf Netto-Null reduziert werden. Die EU will ihre Klimaneutralität bis 2050 erreichen, Deutschland bis 2045 ().

Quelle: Nasa  | Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kippelemente | Klimawandelfolgen |
Erdölländer
WE 2020
 Globus Infografik 15226
25.02.22    (2136)
dpa-Globus 15226: Ölmarkt weltweit
2020 wurden weltweit 4163|4240 Mt Erdöl gefördert|verbraucht (-7,2%|-9,1% ggü.Vorjahr). Top10-Ölländer Förderung|Verbrauch (Anteil in %):
US 17,9 RU 12,3 SA 12,0 CA 6,1 IQ 4,9 CN 4,7 AE 4,0 BR 3,8 IR 3,4 KW 3⟩
US 21,3 CN 15,8 IN 5,0 SA 3,5 RU 3,4 JP 3,1 KR 2,8 BR 2,5 CA 2,3 DE 2,2⟩. Tabelle
Hauptgrund für den starken Rückgang bei Förderung und Verbrauch war die coronabedingte Rezession. Mit einem PEV-Anteil von 31,2% blieb Erdöl der wichtigste Energieträger weltweit (), auch in Deutschland (34%, ).

Quelle: BGR  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdöl |
Erdgasländer
WE 2020
 Globus Infografik 15227
25.02.22    (2135)
dpa-Globus 15227: Gasmarkt weltweit
2020 wurden weltweit 3994|3937 Gm³ Erdgas gefördert|verbraucht (-3,4%|-1,5% ggü.Vorjahr). Top10-Länder Förderung|Verbrauch (Anteil in %):
US 23,7 RU 17,4 IR 6,4 CN 5,1 QA 4,6 CA 4,0 AU 3,9 NO 2,8 SA 2,6 DZ 2,1⟩
US 21,9 RU 12,4 CN 8,2 IR 5,9 SA 2,8 CA 2,8 JP 2,6 DE 2,3 MX 2,2 UK 1,9⟩. Tabelle
Zwischen den Weltregionen wurde erstmals mehr Erdgas per Flüssiggas als durch Pipelines transportiert. In Deutschland ist Erdgas der zweitwichtigste Energieträger (PEV-Anteil 27%) nach Erdöl (34%) ()

Quelle: BGR  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdgas |
Erdgasspeicher
DE 01.-02.2022
Deutsche Erdgas-Reserven schrumpfen schnell | Statista
24.02.22    (2109)
Statista: Deutsche Erdgas-Reserven schrumpfen schnell
Der Füllstand der Erdgasspeicher in Deutschland ist von 53,7% anfang Januar auf aktuell 30,4% gesunken. Deutschland ist in hohem Grad abhängig von Energieimporten aus Russland: Erdgas 57%, Kohle 36%, Erdöl 29% (). Sollte Russland seine Energieexporte nach Deutschland reduzieren oder gar einstellen (oder umgekehrt: Sanktionen/ Embargo der EU), droht mindestens ein kräftiger Anstieg der Energiepreise (Gas-, Öl-, Strompreise ), möglicherweise sogar ein Engpass in der Energieversorgung, der aber durch verstärkten Import von Flüssigerdgas (LNG) () gemildert werden könnte ().
  
Quelle: Gas Infrastructure Europe

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Erdöl | Strom | Energieabhängigkeit | Konflikte |
Flüssigerdgas (LNG)
Lieferländer
EU28 2020
Wo die EU ihr Flüssiggas bezieht | Statista
24.02.22    (2107)
Statista: Wo die EU ihr Flüssiggas bezieht
Als Folge des Kriegs Russlands gegen die Ukraine wird wahrscheinlich der Erdgasexport aus Russland nach Europa sinken. Die Erdgas-Lücke soll teils durch verstärkten Import von Flüssigerdgas (LNG) kompensiert werden (). Vor diesem Intergrund sind in der Weltkarte die Importströme von LNG nach Europa 2020 eingezeichnet (in Gm³):
QA 27,1 US 22,5 RU 17,1 NG 12,5 DZ 8,0 NO 4,0 GQ 1,2 AO 1,0 EG 0,4 PE 0,4 AR 0,2⟩.
Der Anteil Russlands (17,1%) müsste, zusätzlich zum Pipeline-Erdgas, durch erhöhten Import aus den anderen Ländern kompensiert werden. LNG hat jedoch Nachteile: 1) Deutschland hat kein eigenes LNG-Terminal; 2) LNG (z.B. aus Fracking) ist viel klimaschädlicher als normales Erdgas ()

Quelle: BGR (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Fracking | Energieabhängigkeit |
Erdölpreis
OPEC 1970-2021
 Globus Infografik 15201
11.02.22    (2095)
dpa-Globus 15201: Der Ölpreis 1970 bis 2021
Die Kurve zeigt die Entwicklung des Ölpreises für OPEC-Rohöl (in $/b) im Jahresdurchschnitt von 1970|1,67 bis 2021|69,89 (2020|41,47).
Markante Punkte: Allzeithoch: 2012|109,45, Allzeittief seit 1976: 1998|12,28.  ƵR 
2021 ist der OPEC-Ölpreis stark gestiegen (+68,5,2% ggü. Vorjahr). Eine Ursache war die Erholung der Konjunktur nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 und eine entsprechend erhöhte Nachfrage nach Erdöl, während die erdölproduzierenden Länder das Angebot weiter eher knapp hielten im Hinblick auf Risiken wie reduzierte Mobilität durch Corona. Auch der eskalierende Russland-Ukraine-Konflikt bewirkte einen kräftigen Risikoaufschlag: so stieg der Barrel-Preis im Oktober auf über 72 US-$.

Quelle: Opec  | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Ölpreis | Erdöl | OPEC |
Erdgaspreis EU 12.2020 - 12.2021
Erdgaspreis steigt innerhalb eines Jahres um 549 Prozent | Statista
17.01.22    (2077)
Statista: Erdgaspreis steigt innerhalb eines Jahres um 549 Prozent
Die Gafik zeigt die Kurve zum Durchschnittspreis für Erdgas in Europa (in $/MBtu*) im TTF-Handel von 12.2020 bis 12.2021. Sie startet mit 5,9 und bleibt bis Anfang Juni unter 10. Danach steigt sie immer steiler an auf ca. 31 bis etwa Mitte Oktober. Nach einem Rückgang auf etwa 27 bis Mitte November steigt sie weiter steil an auf zuletzt 38,0 (insgesamt Anstieg um 544%). Hauptgrund für den starken Preisanstieg ist wachsende Nachfrage aufgrund anziehender Konjunktur in Asien und Europa. Auch gibt es Indizien für ein geringeres Angebot durch Gazprom, z.B. verringerter Transport über die Jamal-Pipeline. Erdgas ist mit einem PEV-Anteil von 27% nach Erdöl (32%) der wichtigste Energieträger in Deutschland (). 94% des Erdgases müssen importiert werden, davon 55% aus Russland ().

* Btu = British thermal unit = 293 kWh = 26,4 m³ Erdgas • 11 kWh/m³ Erdgas

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Primärenergie |
Erdgasreserven
WE 2020
 Globus Infografik 14918
24.09.21    (1984)
dpa-Globus 14918: Gasreserven weltweit
Ende 2020 beliefen sich die Erdgasreserven weltweit auf insgesamt 188,1 Tm³, davon entfielen 92,8 % auf die Top20-Länder, deren Volumen in der Weltkarte eingetragen sind (in Tm³):
RU 37,4 IR 32,1 QA 24,7 TM 13,6 US 12,6 CN 8,4⟩ ... ⟨LY 1,4 NO 1,4⟩ Tabelle.
Erdgas rangiert mit einem Anteil von 24,7% am weltweiten PEV auf Platz 3 nach Erdöl (31,2%) und Kohle (27,2%) ()

* Hinweis (zgh): Das Verbrennen von 1 m³ Erdgas setzt rund 2 kg CO2 frei, 188 Tm³ also 376 Gt CO2, 94% von 400 Gt (gobales CO2-Restbudget bis 2050 ). Ein Großteil der Gasreserven darf also nicht mehr genutzt werden.

Quelle: BP Statistical Review of World Energy  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdgas | Fossile Energien | Primärenergie |
Erdölreserven
Welt 2020
 Globus Infografik 14865
27.08.21    (1439)
dpa-Globus 14865: Ölreserven der Welt
Ende 2020 wurden die weltweiten Erdölreserven auf 1732 Gbbl (244 Gt) geschätzt, darunter die Top20-Länder mit zusammen 96% (OPEC 70%).
Rangfolge Top10-Länder (Anteile in %, gerundet):
VE 18 SA 17 CA 10 IR 9 IQ 8 RU 6 KW 6 AE 6 US 4 LY 3⟩ Tabelle.
Die Top-2|4|8|10-Länder umfassen bereits 35|54|80|86 % aller Reserven. Unter den Top-10 sind nur Kanada (Rg 3) und die USA (Rg 9) westlich orientierte Länder. Das mit der EU assoziierte Norwegen (Rg 17) hat nur geringe Reserven (0,5%). Mit einem PEV-Anteil von 31% blieb Erdöl der wichtigste Energieträger, gefolgt von Kohle (27%) und Erdgas (25%) ().
 
Quelle: BP StatRev 2021  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdöl | Fossile Energien | OPEC | Primärenergie |
Erdgaslieferländer
DE 2019-2020
Über die Hälfte des Pipeline-Gases kommt aus Russland | Statista
21.07.21    (1956)
Statista: Über die Hälfte des Pipeline-Gases kommt aus Russland
Im Jahr 2020 verbrauchte Deutschland 11.784 PJ Primärenergie (-8,0% ggü. Vorjahr), darunter 3136 PJ (26,6%) Erdgas (-2,4% ggü. Vorjahr), davon wurden 94% importiert.
Aus Anlass der Einigung zur umstrittenen Ergaspipeline Nord Stream 2 listet die Grafik die Top3-Lieferländer von Erdgas nach Deutschland im Jahr 2020 (2019). Anteile in %:
RU 55,2 (50,7)  NO 30,6 (25,4)  NL 12,7 (21,4).

Quelle: AGEB, BP

Statista: Infotext  Infografik  | Serie 

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Erdbeben
Welt 1900-2021
Schwere Beben | Statista
09.03.21    (1878)
Statista: Schwere Beben
Am 11.03.2011 löste das extrem starke Tohoku-Erdbeben (Magnitude 9,1) einen der folgenschwersten Tsunamis aus, der über 20.000 Menschen tötete und zur Kernschmelze in Fukushima führte. Aus Anlass des 10. Jahrestags zeigt die Grafik die Anzahl von Erdbeben mit einer Magnitude von 7 bis 8 und über 8 von 1900 bis Anfang 2021. Danach ist im Durchschitt pro Jahr mit mindestens 15|1 Beben mit Magnnitude >7|>8 zu rechnen, derart schwere Beben sind also nicht sonderlich selten. Allein im laufenden Jahr ereigneten sich bereits 6 Beben mit Magnitude > 7.
 
Quelle: USGS

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdbeben | Tsunami | Fukushima |
Erdölpreis
OPEC 1970-2020
 Globus Infografik 14459
05.02.21    (2046)
dpa-Globus 14459: Der Ölpreis 1970 bis 2020
Die Kurve zeigt die Entwicklung des Ölpreises für ein Barrel OPEC-Rohöl in US-Dollar ($) im Jahresdurchschnitt von 1970|1,67 bis 2020|41,47 (2019|64,04).
Markante Punkte: Allzeithoch: 2012|109,45, Allzeittief seit 1976: 1998|12,28.  ƵR 
Zuletzt (2020) fiel der OPEC-Ölpreis um 35,2% ggü. Vorjahr. Hauptursache für den Preisverfall war die COVID-19-Pandemie, in deren Folge die Ölnachfrage einbrach wegen der schweren Konjunktureinbrüche in vielen Ländern weltweit. Hinzu kam ein Preiskampf zwischen den großen Ölförderstaaten Saudi-Arabien (OPEC-Mitglied) und Russland.

Quelle: Opec  | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Erdöl | Ölpreis | OPEC | Konsum & Produktion |
Pipeline-Erdgas
DE 2019
Die Hälfte des Pipeline-Gases kommt aus Russland | Statista
19.01.21    (1844)
Statista: Die Hälfte des Pipeline-Gases kommt aus Russland
Im Jahr 2019 wurden 94% des in Deutschland verbrauchten Erdgases importiert, über die Hälfte aus Russland, das außerdem auch bei Kohle und Erdöl () der Hauptlieferant ist. Die fast fertiggestellte Gaspipeline Nord Stream 2 würde vermutlich die Energieabhängigkeit von Russland weiter erhöhen. Die US-Regierung hat am 19.01.21 bekräftigt, Nord Stream 2 weiter durch Sanktionen zu stoppen (), wohl auch um selbst Flüssigerdgas (LNG aus Fracking) nach Europa liefern zu können. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik den Anteil der Top-Lieferländer von Erdgas nach Deutschland über Pipelines im Jahr 2019 (in %).
➊ Russland 50,7 ➋ Norwegen 25,4 ➌ Niederlande 21,4 ➍ übriges Europa 2,6.

Quelle: AGEB, BP

Statista: Infotext  Infografik  | Serie 

| Erdgas | Fracking | Energieabhängigkeit |
Erdölländer
Welt 2018
 Globus Infografik 13983
12.06.20    (1687)
dpa-Globus 13983: Ölmarkt weltweit
Erdöl bleibt mit einem Anteil von 30,2% am weltweiten Primärenergieverbrauch (PEV) der wichtigste Energieträger. Förderung: 4461 Mt (+1,9% zum Vorjahr), Verbrauch 4.668 Mt (+1,6%).
Top10-Länder bei der Förderung bzw. beim Verbrauch (Mt):
US 698 SA 578 RU 556 CA 232 IQ 226 IR 220 CN 190 VA 178 KW 147 BR 130⟩
US 1.016 CN 628 IN 237 JP 173 SA 154 RU 146 BR 141 KR 127 CA 105 DE 102⟩ Tabelle.

Quelle: BGR  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdöl |
Coronaherd Ischgl
Coronaherd Ischgl | Statista
13.05.20    (1663)
Statista: Coronaherd Ischgl
Weil Verantwortliche verzögert auf COVID-19-Ansteckungen am beliebten Tiroler Skiort Ischgl reagierten (), infizierten sich tausende Urlauber mit SARS-CoV-2 und schleppten bei ihrer Rückreise das neue Corona-Virus in 45 Länder ein, die in der Weltkarte nach Anzahl der Infizierten von gelb bis dunkelrot eingefärbt sind.
Um Sammelklage gegen den Staat Österreich einzureichen, haben sich in den letzten Wochen 5.384 vermutlich in Ischgl Infizierte beim Verbraucherschutzverein VSV registriert, darunter: DE 3680, AT 203, CH 133. Das RKI schätzt die Zahl der in Ischgl infizierten Deutschen auf 9500. Nach Deutschland sind die Niederlande mit 526 erfassten Fällen am zweitstärksten betroffen.

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 |
Erdölreserven
Top10 Welt 2018
Wo die größten Ölreserven schlummern | Statista
16.09.19    (1473)
Statista: Wo die größten Ölreserven schlummern
Ende 2018 betrugen die Erdölreserven weltweit rund 1730 Milliarden Barrel (Gbbl), davon entfielen auf die Top10-Staaten 1487 Gbbl (86%). Rangfolge (Gb)
VE 303 SA 298 CA 168 IR 156 IQ 147 RU 106 KW 102 AE 98 US 61 LY 48⟩ Tabelle.

Datenquelle: BP Statistical Review of World Energy 2019 

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdöl | OPEC | Primärenergie |
Erdölförderländer
Top10 Welt 2018
Die Top 10 Erdöl-Produzenten der Welt | Statista
16.09.19    (1472)
Statista: Die Top 10 Erdöl-Produzenten der Welt
Im Jahr 2018 wurden weltweit 4,474 Gt Erdöl gefördert. Aus Anlass des Drohnenangriffs auf die Ölraffinerie Abqaiq und das Ölfeld Churais in Saudi-Arabien am 14.9.2019 () listet die Infografik den Anteil der Top10 Erdölförderländer an der weltweiten Förderung 2018 (%):
US 16,2  SA 13,0  RU 12,1  CA 5,5  IR 5,0  IQ 4,9  AE 4,2  CN 4,0  KW 3,2  BR 2,8⟩ 

Datenquelle: BP Statistical Review of World Energy 2019 

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdöl |
Median-Verdienste
DE 2018
 Globus Infografik 13374
09.08.19    (1412)
dpa-Globus 13374: Das verdiente Deutschland 2018
Im Jahr 2018 betrug der mittlere* monatliche Bruttoverdienst von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland 3304 €. Unter den 16 Bundesländern varriert er mit dem Faktor 1,5: ⟨HH 3.718  BW 3.651  HE 3.593  HB 3.475  BY 3.449⟩ ... ⟨SN 2.587  TH 2.553  MV 2.496⟩ Tabelle.
Noch ausgeprägter sind die Unterschiede auf Kreis-Ebene, wo das Medianeinkommen an der Spitze in den beiden Autostädten Ingolstadt (4897) und Wolfsburg (4893) 2,2 mal so groß ist wie in Görlitz (2272) am Ende der Rangfolge.
In der Deutschlandkarte sind die 401 Land-/Stadtkreise gemäß Medianeinkommen nach 6 Kategorien von dunkelrot (2000-2500 €) bis dunkelgrün (4500-5000 €) gefärbt. Grüntöne (Einkommen > 3500 ) haben nur 75 Kreise (am häufigsten in Baden-Württemberg, Bayern). In Westdeutschland dominiert Gelb-Orange (2500-3500 €), in Ostdeutschland dunkelrot (2000-2500 €). Die 60 Kreise mit den niedrigsten Verdiensten liegen alle in Ostdeutschland. Ein wesentlicher Grund dafür sind "fortbestehende strukurelle Schwächen", so die Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit (Bericht 2018, S.10/11, Abschnitt 2)
* Median-Einkommen: das Einkommen auf dem mittleren Rang in der Rangfolge aller

Quelle: Bundesagentur für Arbeit  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Erdüberlastungstag
Welt 2019
Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher | Statista
29.07.19    (1393)
Statista: Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher
Jährlich berechnet das Global Footprint Network über den ökologischen Fußabdruck den Erdüberlastungstag (auch "Welterschöpfungstag" genannt, engl. Earth Overshoot Day), 2019 ist es der 29. Juli . Ab diesem Tag sind die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit.
Die Grafik zeigt das Datum des Erdüberlastungstags in 5er Schritten für die Jahre 1970 (29.12.) bis 2015 (5.8.) und für 2019 (29.7.). Das Datum ist ständig vorgerückt; Hauptgrund dafür ist der ressourcenaufwändige Lebensstil vor allem der Industrieländer, zunehmend auch von Schwellenländern wie China und Brasilien. Würden alle Menschen so leben wie z.B. in Deutschland bräuchte es 3,0 Erden. Eine weitere Statista-Grafik zeigt das Ranking der Überlastungsfaktoren für ausgewählte weitere Länder (im Durchschnitt weltweit: 1,75).
US 5,0 AU 4,1 RU 3,2 DE 3,0 CH 2,8 JP 2,8 UK 2,7 FR 2,7 IT 2,7 PT 2,5 ES 2,5 CN 2,2 BR 1,7 IN 0,7⟩

Statista: Infotext  Infografik  | Serie  | Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Nahrung | Rohstoffe | Energie | Klima | Nachhaltigkeit |
Seltenerd-Metalle
Welt 2018
 Globus Infografik 13297
05.07.19    (1391)
dpa-Globus 13297: Seltene Erden
Im Jahr 2018 wurden weltweit rund 170 kt Seltenerd-Oxide abgebaut, davon 95% in nur folgenden 5 Ländern (Anteil in %): ⟨CN 71 US 9 AU 12 MM 3 RU 2⟩.
Zu den Metallen der Seltenen Erden zählen 17 Elemente des Periodensystems (Scandium, Yttrium, Lanthan und 14 Lanthanoide). Die auch verwendete Bezeichnung "Seltene Erden" stammt aus der Zeit ihrer Entdeckung als Bestandteil von seltenen Mineralien, aus denen sie in Form ihrer Oxide (früher "Erden" genannt) gewonnen wurden. Die "Seltenen Erden" kommen zwar überall auf der Welt vor, allerdings meist in so geringer Konzentration, dass sich ihr Abbau nicht lohnt. Sie werden besonders in der Hightech-Industrie verwendet, z.B. für die Produktion von Smartphones, Bildschirmen, Computerchips, Batterien, Elektromotoren und Windkraftanlagen (WKA). Im Zuge der Energiewende (u.a. immer mehr WKAs und E-Autos) wird der Bedarf an Selterdmetallen drastisch steigen und die schon jetzt ausgeprägte Dominanz von China könnte zunehmend problematisch werden.

Quelle: U. S. Geological Survey | Infografik 

| Seltene Erden | EW-Strom | Elektroauto |
Erdölmarkt
Welt 2017
 Globus Infografik 13272
21.06.19    (1385)
dpa-Globus 13272: Ölmarkt 2017
Erdöl bleibt mit einem Anteil von 30,5% am weltweiten Primärenergieverbrauch (PEV) der wichtigste Energieträger. Förderung: 4381 Mt (+0,1% zum Vorjahr), Verbrauch 4.593 Mt (+4,2%). Top10-Länder bei der Förderung bzw. beim Verbrauch (Mt):
US 595 SA 555 RU 547 IQ 234 CA 224 IR 222 CN 192 AE 176 KW 146 BR 130⟩
US 987 CN 596 IN 222 JP 179 SA 161 RU 148 BR 140 KR 128 DE 113 CA 104⟩ Tabelle.

Quelle: BGR | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Erdöl | Fossile Energien | Primärenergie |
Kinderquote
Erdteile 2018
Kinderquote_Kontinente 2018: Globus Infografik 12715/ 14.09.2018
14.09.18    (1186)
dpa-Globus 12715: Die Kinder der Welt
Anteil (%) der unter 15-Jährigen in den Erdteilen: Afrika 41, Welt 26, Südamerika 25, Asien 24, Ozeanien 24, Nordamerika 19, Europa 16.
Afrika ist der mit weitem Abstand jüngste Erdteil und seine Bevölkerung wird sich bis 2050 auf 2,53G verdoppeln. Da es in fast allen Ländern Afrikas keinerlei soziale Sicherung gibt, dienen Kinder als Absicherungfür die Eltern und auch als billige Arbeitskräfte, was die Hauptgründe für die hohe Kinderquote sind. Andererseits stellen die vielen Kinder für die armen Länder auch eine erhebliche Belastung dar: sie müssen versorgt und ausgebildet werden und brauchen als Erwachsene Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Umgekehrt haben viele Industrieländer und auch z.B. das Schwellenland China (Ein-Kind-Politik) infolge ihrer geringen Kinderquote das Problem, die soziale Sicherung einerzunehmend alternden Bevölkerung mit einer tendenziell fallenden Zahl von Erwerbstätigen zu gewährleisten.
  
Quelle: DSW     Infografik-Bezug  


| Bevölkerung | Kinder/Jugendliche |
Verdienste
DE 2017
Verdienste_DE 2017: Globus Infografik 12514/ 08.06.2018
08.06.18    (1119)
dpa-Globus 12514: Verdienste in Deutschland
Die Tabelle vergleicht den durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst* von vollzeitbeschäftigten Männern und Frauen aufgeschlüsselt nach 14 Bereichen im Jahr 2017. Bei Männern|Frauen beträgt das Maximum 5716|4210 (im Bereich "Versicherungsdienstleistungen") und das Minimum 2437|2133 ("Gastgewerbe"). Tabellenansicht
Ein Maß für den geschlechterspezifischen Unterschied ist die Quote Frauen-/Männerverdienst. Sie ist mit 99,3% im Bereich "Wasserversorgung" am höchsten und mit 65,4 % bei "Kunst, Unterhaltung und Erziehung" am kleinsten. xls-Tabelle
Für die geschlechterspezifischen Verdienstunterschiede sieht das WSI zwei Hauptgründe: (1) In den Branchen gibt es typische Frauen- bzw. Männerberufe und erstere werden traditionell geringer entlohnt. (2) In den betrieblichen Hierarchien besetzen Männer häufiger höhere Positionen als Frauen.
* ohne Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Prämien)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos     xlsx-Tabelle


| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum | Frauen |
Biomasse-Lebewesen
Erde
 Globus Infografik 12493
01.06.18    (1113)
dpa-Globus 12493: Wer bevölkert die Erde?
Die gesamte Biomasse der Erde beträgt ca. 550 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (Gt C), die sich so auf die Lebewesen verteilen: Pflanzen 81,8% ; Bakterien 12,7; Pilze 2,2; Archaeen 1,3; Protisten 0,7; Tiere 0,4 (darunter Menschen 0,01%); Viren 0,04. 
470 Gt C (86%) der Biomasse sind terrestrisch. Weitere 70 Gt C (13%) kommen in den tiefen Oberflächen vor (Meeresböden, ozeanische Kruste, Bodenbereiche an Land,die tiefer als 8 m sind).

Quelle: PNAS  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Bio-Vielfalt | Natur & Umwelt |
Wasserverteilung
Erde, Atmosphäre
Wasserverteilung_Erde: Globus Infografik 12227/ 19.01.2018
19.01.18    (1027)
dpa-Globus 12227: So verteilt sich das Wasser der Erde
Das gesamte Wasservolumen der Erde wird auf 1,4 Milliarden Kubikkilometer (G km³) geschätzt, davon 97,5 % Salzwasser in Meeren/Ozeanen und 2,5 % Süßwasser in Gletschern (68,7%), im Grundwasser (30,1%), in Permafrostböden (0,8%) sowie auf der Erdoberfläche und in der Atmosphäre (0,4%). Nur der letzte Posten (140.000 km³ *) ist leicht zugänglich für Trinkwasser und Bewässerung. In der Tabelle wird dieser Teil weiter aufgeschlüsselt (Seen 67,4%, Bodenfeuchte 12,2%, u. weitere) Tabellenansicht.
*0,4% von 2,5% von 1,4 G = 0,4•10-2  • 2,5•10-2 • 1,4•109 = 1,4•105 = 140.000
 
Quelle: WHO     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Wasser | Globale Agenda 21 | 2030-Agenda |
Monatsverdienste-DE-2016
Monatsverdienste-DE-2016: Globus Infografik 11777/ 02.06.2017
02.06.17    (931)
dpa-Globus 11777: Verdienste in Deutschland
Der Bruttostundenlohn bei Vollzeitbeschäftigen variiert unter den 15 Tätigkeitsbereichen bei Männer von 5491 € (Finanz- und Versicherungsdienstleister) bis 2400 € (Gastgewerbe), bei Frauen von 4095 € (Energieversorung) bis 2071 (Gastgewerbe). In allen Bereichen liegt der Frauenlohn deutlich unter dem Männerlohn, besonders stark bei "Kunst, Unterhaltung und Erholung" (- 31,4 %), am wenigsten im Baugewerbe (-1,4 %). Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Armut & Reichtum | Frauen |
Erdölreserven
Welt-2015
 Globus Infografik 11296
07.10.16    (813)
dpa-Globus 11296: Ölreserven der Welt
Die globalen Erdölreserven wurden Ende 2015 auf 239,4 Milliarden Tonnen (Gt) geschätzt, davon entfielen auf die 21 Länder mit den reichsten Reserven 230,2 Gt (96 %). Die Ölreserven konzentrieren sich auf wenige Länder: Die Top3-Länder [VE 47; SA 37; CA 28] umfassen bereits 47 %, die Top5 [..., IR 22; IQ 19] 64 %, die Top10 [..., RU 14; KW 14; AE 13; US 7; LY 6] 86 % Tabelle.

Quelle: BP  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Erdöl | Energieabhängigkeit |
Erdgasversorgung
EU-DE-2015
Erdgasversorgung;_EU-DE-2015: Globus Infografik 11054/ 10.06.2016
10.06.16    (762)
dpa-Globus 11054: Gas für Deutschland und Europa
Im Jahr 2015 war Deutschland bei seiner Erdgasversorgung zu 93 % vom Ausland abhängig, vor allem von Russland (40 %) und von Gasfeldern in der Nordsee (Niederlande 29 %, Norwegen 21 %; Dänemark/Großbritannien/Sonstige 3 % ). Der Transport des Erdgases erfolgt über ein europaweit verzweigtes Pipeline-Netz, dessen Hauptstränge in der Europakarte zusammen mit den Standorten von Gasfeldern und Zwischenlagern von verflüssigtem Erdgas eingezeichnet sind. Um die Abhängigkeit von Russland zu verringern, soll das Projekt "Südlicher Gaskorridor" bis 2020 umgesetzt werden, das Erdgas aus Aserbaidschan über Georgien, die Türkei, Griechenland, Albanien nach Italien bringen soll. Im Rahmen des Projekts werden zwei neue Pipelines gebaut: die Trans-Anatolische Pipeline (TANAP) und die Trans-Adria-Pipeline (TAP), deren Verlauf in der Europakarte grün markiert sind. Die beiden gescheiterten Pipelines Nabucco und South-Stream sind in der Karte gelb bzw. rot gekennzeichnet.

Quelle: BDEW   Eurogas     Infografik-Großansicht  

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Erdöl-Prognosen
Erdöl-Prognosen:  Grafik Großansicht
26.03.13    (479)
FR-Infografik: Prognosen zur Erdölförderung
Während die IEA in ihrem WEO 2012 einen weiteren Anstieg der weltweiten Erdöl-Förderung auf fast 100 Mb/Tag aufgrund neuer Fördermethoden wie Fracking für realistisch hält, prognostiziert die Energy Watch Group (EWG) in ihrer neuen Studie das Überschreiten des Fördermaximums (Peak-Oil) schon in naher Zukunft und danach ein Absinken auf unter 50 Mb/Tag bis 2030.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Endspiel um die Öl- und Gasvorräte [FR 26.03.13]

| Erdöl | Fossile Energien | Fracking |
Erdgas-Fracking-NRW

27.02.13    (463)
WR-Grafik: Wo Fracking in NRW möglich ist
Am 26.2.13 einigten sich Umweltminister Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) darauf, die umstrittende Erdgas-Fördermethode "Fracking" in Trinkwasserschutzgebieten (14 % der Fläche Deutschlands) zu verbieten und ansonsten eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vorzuschreiben. Dazu soll das Wasserhaushaltsgesetz entsprechend geändert werden. Wird dieser Gesetzesvorschlag der Bundesregierung vom Bundestag und Bundesrat im Kern unverändert verabschiedet, könnte das in NRW bestehende Fracking-Verbot fallen. Vor diesem Hintergrund stellt die WR eine NRW-Karte bereit, die nach 3 Kategorien eingefärbt ist: Fracking möglich, kaum möglich, nicht möglich. Die größten Gebiete, wo Fracking möglich ist, liegen in folgenden Regionen: zwischen Hamm und Münster; bei Paderborn; südwestlich von Mönchengladbach; südlich von Kleve. Sollten sich in den betroffenen Regionen Vorhaben konkretisieren, ist nach den bisherigen Erfahrungen mit erheblichem Widerstand in der Bevölkerung zu rechnen.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Das Fracking-Verbot in NRW könnte kippen [WR 27.02.13]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Natur & Umwelt |
Erdgas-Reserven
Erdgasreserven:  Grafik Großansicht
23.02.13    (466)
FR-Infografik: Weltweite Erdgasreserven
In der Weltkarte sind die Erdgasreserven aufgeschlüsselt nach den Regionen Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Afrika, Naher Osten, Osteuropa/Eurasien; Asien/Pazifik gegliedert nach folgenden Kategorien als Balkendiagramm eingetragen: bisher gefördertes Gas; konventionelle / unkonventionelle Gasreserven, darunter Schiefergas. Die Reichweite von Gas könnte sich durch die umstrittene Fracking-Fördertechnik vervielfachen: auf mehr als 250 Jahre. Das Potenzial lässt sich allerdings bisher nur schwer einschätzen, wie z.B. enttäuschende Probebohrungen in Polen zeigten.
  
Die Weltkarte ist eingelinkt im Artikel: Energie aus der Tiefe [FR 23.02.13]

| Fracking | Erdgas |
Erdgas-Fracking
Erdgas-Fracking: Potenziale weltweit:  Grafik Großansicht
23.02.13    (465)
FR-Themenseite: Erdgas-Fracking: Potenziale weltweit
In Erwartung des neuen Gesetzesentwurfs der Bundesregierung zur hochumstrittenen Gasfördertechnik "Fracking", behandelt die FR das Thema ausführlich auf einer Doppelseite: Infografiken /-kästen und ein ausführlicher Hingergrundtext erläutern, wie Fracking funktioniert, welche Risiken diese hoch umstrittene Fördertechnik für Gas in tiefliegenden Gesteinsschichten birgt und welche Potenziale sie weltweit hat.
  
Die Infografiken sind eingelinkt im Artikel: Energie aus der Tiefe [FR 23.02.13]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Natur & Umwelt |
Familien-Ehepaare-Foerderung.
Familien-Ehepaare-Foerderung.:  Grafik Großansicht
05.02.13    (452)
FR-Infografik: Staatliche Förderung von Ehepaaren und Familien 2010
Laut Zwischenbericht einer vom Familienministerium eingesetzten Gutachterkommission sind viele staatliche Leistungen zur Förderung von Ehepaaren und Familien wenig effektiv und oft sogar kontraproduktiv, vor allem jene, die sich nicht auf Familien mit Kindern beziehen, sondern nur auf Ehepaare, wie z.B. der umstrittende Splittingtarif für Ehepaare bei der Einkommensteuer, der alleine rund 10 % (20 Mrd.€) ausmacht. Aus diesem Anlass präsentiert die FR eine Grafik, in der die 156 Einzelmaßnahmen (Gesamtförderung 200,3 Mrd. €) gruppiert werden in 10 Leistungen für Familien (125,5 Mrd.€ = 62,7 %) und 5 Leistungen für Ehepaare (74,8 Mrd.€ = 37,3 %). => Datentabelle
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Kritik von den eigenen Experten [FR 05.02.13, S.7]. Sie fasst Daten zusammen aus der "Bestandsaufnahme der ehe- und familienbezogenen Leistungen" [pdf; BMFSFJ, ohne Datum]

| Einkommensteuer | Kinder/Jugendliche | Frauen |
Erdgas-Fracking
Erdgas-Fracking in Deutschland; Anzahl Bohrungen 1961 bis 2011 / Infografik Globus 5323 vom 08.11.2012
08.11.12    (464)
dpa-Globus 5323: Erdgas-Fracking
Mit der Fracking-Methode können Erdgasvorkommen aus schwer zugänglichen Gesteinsschichten in großer Tiefe (Schiefergas) gefördert werden. Fracking ist hoch umstritten, weil dabei ein Chemikalien-Wasser-Sand-Gemisch in den Untergrund gepresst wird, wodurch Grund- und Trinkwasser verseucht werden können. Die Methode wird vor allem in den USA schon seit 5 Jahren großvolumig angewendet und hat dort einen neunen Gas- und Erdölboom ausgelöst, der nun zunehmend auch andere Länder motiviert, eigene Lagerstätten per Fracking zu erschließen. In Deutschland wird Fracking bereits seit 1961 vereinzelt praktiziert: Die Grafik listet die Anzahl der jährlichen Bohrungen seit 1961 nach Angaben von ExxonMobile: insgesamt 180, laut UBA sogar 275.
Die Schätzungen der per Fracking wirtschaftlich förderbaren Schiefergasvorräte in Deutschland unterscheiden sich stark: UBA 13 J, BGR 7-22 J; Joachim Pfeiffer: 30 J
(J = Jahres-Erdgasverbrauch = 100 Mrd. Kubikmeter).

=> Großansicht: Bezug

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser |
Erdgas-Fracking
Erdgasgewinnung; Fracking; nicht konventionelles Erdgas / Infografik Globus 5279 vom 18.10.2012
18.10.12    (425)
dpa-Globus 5279: Erdgasgewinnung durch Fracking
Mit "Fracking" (Kurzform für: Hydraulic_Fracturing) wird eine neuartige Fördermethode für Erdgas bezeichnet, mittels der Erdgas aus bisher nicht zugänglichen Gesteinsschichten (sog. "unkonventionelle" Vorkommen) gefördert werden kann: ein Gemisch (sog. "Frack-Fluid") aus Wasser, Chemikalien und Sand wird unter hohem Druck in den Untergrund gepresst, wodurch das Gestein aufgebrochen und das eingeschlossene Gas freigegeben wird.
Fracking wird schon einige Jahre vor allem in den USA großvolumig angewendet und verspricht auch in Deutschland reiche Ausbeute, vor allem in Nordrhein-Westfalen (NRW), Niedersachsen, Nord-Hessen und dem Oberrheingraben, ist jedoch hierzulande hoch umstritten. Laut einer Risikostudie für NRW enthält das Frack-Fluid krebserregende und erbgutverändernde Bestandteile, die ins Trinkwasser gelangen könnten. Deshalb haben sich in NRW und Niedersachsen Bürgerinitiativen gegen Fracking gebildet.
 
  Großansicht:  Bezug    schleswig-holstein.de

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Gesundheit |
Erdgaslagerstätten
Fracking:  Grafik Großansicht
Dezember 11    (468)
UBA-Grafik: Konventionelle und unkonventionelle Erdgaslagerstätten
Die Querschnittszeichnung zeigt die Lage von konventionellen und unkonventionellen Erdgas-Lagerstätten im Untergrund. Die konventionellen Lagerstätten sind nach oben durch eine Schicht von Barrieregestein abgedichtet, darüber befindet sich eine Sandsteinschicht, in deren oberen Bereich Grundwasserleiter verlaufen. Eingebettet im dichten Sandstein unter dem Barrieregestein sind sog. "tight gas"-Lagerstätten. In noch größer Tiefe durchzieht eine Schicht von dichtem Schiefergestein den Untergrund, das Schiefergas (shlae gas) oder Kohleflözgas (coalbeded methane) enthält. Diese unkonventionellen Lagerstätten können mit der "Fracking"-Fördertechnik ausgebeutet werden.
  
Die Grafik ist abgedruckt auf S. 1. der UBA-Stellungnahme zur Schiefergasförderung in Deutschland [Stand.: Dez.12]

| Fracking | Erdgas | Chemikalien | Wasser | Natur & Umwelt |
Erdbeben-Türkei
Zukunfts-WG:  Grafik Großansicht
25.10.11    (349)
FR-Grafik: Erdbeben am 23.10.11 in der Ost-Türkei
Das schwere Erdbeben der Stärke 7,2 hatte sein Epizentrum bei der Kleinstadt Erçek (38.6, 43.7), ca.20 km entfernt von der Großstadt Van (380.000 Einwohner) in der Ost-Türkei nahe der Grenze zum Iran, am Ende der Nordanatolischen Verwerfung. In der Ost-Türkei stößt die Arabische auf die Eurasische Platte, was immer wieder Erdbeben verursacht in einem breiten Streifen vom Nordirak bis in den Nordkaukasus. Da wegen schlechter Bausubstanz rund 5000 Gebäude einstürzten, wird mit bis zu 1000 Toten gerechnet. Beim letzten schweren Erdbeben 1974 nahe Van starben 4000 Menschen.
Die Türkei zählt aufgrund der dort starken Plattentektonik zu den erdbebenreichsten Regionen: Allein sein 1983 ereigneten sich 7 schwere Erdbeben, das bisher folgenreichste am 17.8.99 bei Izmit mit rund 18000 Toten und über 88000 zerstörten Häusern. Mit bis zu 100.000 Opfern ist zu rechnen bei einem Erdbeben in der Megastadt Istanbul, das als wahrscheinlich gilt.
   
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Begraben unter Beton [FR 25.10.11, S.]

| Erdbeben | Plattentektonik | Richter-Skala | Naturkatastrophen |
Erdgasimporte-EU

28.07.11    (346)
ZEIT-Grafik: Erdgasimporte nach Europa
In die Europakarte sind die Trassen der geplanten und bereits fertig gestellten Gaspipelines nach Europa eingezeichnet: Nord-Stream (Gasprom, Wintershall, E.on, Gausunie, GDF Suez); TAP (EGL, Statoil, E.on); ITGI (Depa, Edision, Botas); South-Stream (Gasprom, Eni, Wintershall, EDF u.a.); Nabucco (OMV, RWE, BEH, Botas, MOL, Transgaz). Das Kreisdiagramm veranschaulicht die Anteile in % der Erdgaslieferländer für Europa im Jahr 2009: Russland 34; Norwegen 31, Algerienn 14, Katar 5; Libyen 3; Nigeria 2; Ägypten 2; sonstige 9.
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel "Endspiel um Nabucco" [ZEIT 28.07.11, S.21], in dem analysiert wird, ob die geplante Nabucco-Pipeline angesichts unsicherer Lieferländer (u.a. Turkmenistan) und konkurrierender Länder (u.a. Russland, China) noch sinnvoll ist.

| Erdgas | Fossile Energien | Energieabhängigkeit | Ressourcenkonflikte |
Erdplatten-Japan
Erdplatten in der Region Japan:  Grafik Großansicht
14.03.11    (309)
FAZ-Grafik: Erdplatten im Großraum Japan
In die Landkarte Ostasiens sind die Grenzen der dortigen Erdplatten als gestrichelte Linien eingezeichnet: Eurasische und Amur Platte im Westen Japans, Ochotsk- und Nordamerikanische Platte im Norden; die Pazifische Platte im Osten und die Philippinische Platte im Süden. Die noch weiter südlich liegende Australische Platte ist nicht unmittelbar am Entstehen von Erdbeben in Japan beteiligt. Ein vergrößerter Kartenausschnitt zeigt den Plattenverlauf in Japan. Die Pazifische Platte schiebt sich unter die weniger dichte Ochtsk-Platte. Diese Subduktion der dichteren ozeanischen unter die weniger dichte kontinentale Erdplatte war die Ursache für das extrem starke Seebeben am 11.3.11 an der Ostküste Japans. Mit einer  Stärke von 9,0 zählt das Seebeben zu den Top10-Erdbeben seit dem Jahr 1900.
Japan liegt auf dem dem Rand der Pazifischen Platte, dem sog. "Feuergürtel der Erde", der durch besonders intensive Tektonik (Vulkane, Erdbeben) gekennzeichnet ist. Japan ist außerdem durch die hohe Anzahl beteiligter Erdplatten besonders gefährdet. Hinzu kommt, dass die Grenze der Ochotsk-Platte direkt die Hauptinsel Honshu in der Nähe von Kyoto schneidet.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Beitrag: Die betroffenen Kernkraftwerke [faz.net 14.03.11]

| Plattentektonik | Fukushima | Erdbeben | Tsunami | Naturkatastrophen |
Erdbeben-Tsunami-Japan
Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan:  Grafik Großansicht
14.03.11    (308)
FR-Grafik: Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan
In die Landkarte (links) ist die vom Tsunami heimgesuchte Pazifikküste als rote Linie sowie die Standorte der 54 Atomkraftwerke (AKW) markiert. Eine Detailkarte (rechts) informiert über die besonders betroffene Region von Tokio bis zum Epizentrum des Erdbebens östlich von Sendai im Pazifik. Die havarierten AKW an 3 Standorten sind über rote Turmsymbole gekennzeichnet. Die Karte informiert außerdem über die Höhe der Tsunamiwelle und die Zahl der zerstörten Gebäude an verschiedenen Orten der Pazifikküste jeweils in 3 Kategorien. Rote Punkte markieren die Orte von zahlreichen Nachbeben ab Stärke 5,0.
 
Die Grafik ist abgedruckt (nicht online) im Artikel: Die Katastrophe [FR 14.03.11, S.2]

| Erdbeben | Tsunami | Fukushima | Naturkatastrophen | Atomenergie |
Seltende Erden
 Globus Infografik 3884
11.11.10    (291)
dpa-Globus 3884: Seltende Erden
Mit "Seltene Erden" werden 17 spezielle Metalle bezeichnet (u.a. Neodym, Erbium, Thulium). Die Bezeichnung stammt aus der Zeit, als sie in seltenen Mineralien gefunden wurden. Ihre Bedeutung ist in den letzten Jahren stark gewachsen, weil sie unabdingbar für die Herstellung von Hightech-Produkten sind. (Metallurgie, Magnete, Katalysatoren, Polituren, Gläser, Leuchtmittel, Keramik, ...). Durch Dumpingpreise hat China in der Vergangenheit immer mehr Konkurrenten auf dem Weltmarkt - vor allem aus Hochlohnländern (USA, Australien, ...)- zur Aufgabe der Förderung dieser Spezialmetalle gebracht und dominiert inzwischen mit einem Anteil von 97 % den Weltmarkt (Indien 2,2 %, Brasilien 0,5 %, Malaysia 0,3 %) (). Außerdem hat China angekündigt, den Export weiter einzuschränken, was zu Verknappung und Preisanstieg führen wird. Aufgrund dieser Manipulation will die USA Klage einreichen bei der WTO. Es droht ein Handelskrieg und Engpässe bei den Spezialmetallen mit gravierenden Folgen für die Produktion von Hightech-Produkten.

| Infografik  | Tabelle/Infos 

| Seltene Erden | Rohstoffe | Ressourcenkonflikte | WTO | Konsum & Produktion |
Erdölförderung-Brasilien
Offshore-Erdölförderung in Brasilien:  Grafik Großansicht
01.06.10    (249)
FR-Grafik: Offshore-Erdölförderung in Brasilien
Vor der Küste Brasiliens wurden riesige Erdölvorräte entdeckt, von denen bisher nur ein Bruchteil (in der Landkarte rot markiert) ausgebeutet wird. Die Ölvorkommen sind jedoch nur mit erheblichem technischen Aufwand und unter schwierigen Bedingungen zu fördern, da sie im Durchschnitt 90 km vor der Küste im Atlantik liegen und tiefer als 500 m liegen, wo Taucher nicht mehr arbeiten können. Obwohl schon jetzt 200 Ölbohrinseln des halbstaatlichen Konzerns Petrobas in Betrieb sind, gibt es keine Notfallpläne für Havarien, wie aktuell bei der Ölplattform "Deepwater horizon" im Golf von Mexiko. Das Risiko von nicht mehr beherrschbaren Havarien wächst mit der Tiefe: Im Jahr 2000 brach Petrobas den Weltrekord bei der Ölförderung aus der Tiefsee mit 1877 m unter dem Meeresspiegel. Aktuell fördert Brasilien täglich 2,3 Millionen Barrel, 90 % davon aus dem Meer. Bis 2020 soll die Ölförderung verdoppelt werden, was jedoch nur möglich ist, wenn die Bohrungen in Tiefen unter 2000 m vorstoßen mit überproportional erhöhtem Risiko einer Ölpest.
  
Die Landkarte ist abgedruckt im Artikel: Öl-Förderung: Brasilien ohne Notfallplan [FR 01.06.10]

| Erdöl | Öltanker/Ölpest | Fossile Energien |
Erdgas-Lieferungen
Gaslieferungen:  Pipelines und Flüssiggas per Schiff:  Grafik Großansicht
24.03.10    (224)
FR-Grafik: Erdgas-Lieferungen über Pipelines und mittels Flüssiggas per Schiff
Aus Anlass des BGH-Urteils, das die Preisbindung von Erdgas an Erdöl lockert, informiert die Grafik über die Wege und das Volumen von Gaslieferungen weltweit, wobei zwei Transportmittel unterschieden werden: a) Pipelines (rot) und b) mittels Flüssiggas (LNG) per Schiff (blau). Pipelines sind nur rentabel auf eine Distanz bis ca. 3000 km und werden bisher vor allem eingesetzt von Norwegen, Russland, Kaspi-Region und Nordafrika nach Europa sowie zwischen USA-Kanada, USA-Mexiko und von Bolivien nach Brasilien. Eine stark wachsende Bedeutung hat der LNG-Transport per Schiff, der allein große Distanzen überwinden kann und dadurch zunehmend mit den Pipelines konkurrieren wird. Die Hauptlieferländer von LNG sind Venezuela, Algerien, Nigeria, Indonesien, Australien und die Gasländer in Nahost (vor allem Katar). Das große noch zu erschließende Potenzial von unkonventionellem Erdgas, vor allem Schiefergas (shale-gas) Quellennachweis, wird das LNG-Volumen und den weltweiten Vertrieb vermutlich künftig erheblich steigern und die bisher eher regionalen Gasmärkte aufmischen.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: BGH kippt Gas-Ölpreiskopplung: Kunden dürfen auf Rückzahlung hoffen [FR 24.03.10]

| Erdgas | Fossile Energien |
Erdbeben-Türkei
Erdbeben-Risiko in der Türkei:  Grafik Großansicht
09.03.10    (211)
FR-Grafik: Erdbeben-Risiko in der Türkei
Das Erdbeben am 8.3.10 in der ostanatolischen Provinz Elazig mit Stärke 6,0 auf der Richter-Skala reiht sich ein in eine Vielzahl von Beben in der Türkei, die in Folge der Plattentektonik hochgradig erdbebengefährdet ist: es treffen dort die anatolische, die eurasische, arabische und afrikanische Platte aufeinander. Seit dem Jahr 1900 sind rund 86000 Tote zu beklagen. Auch das seit 1900 opferschwerste Erdbeben in der Türkei hatte sein Epizentrum in Ostanatolien: am 26.12.1939 starben durch ein Beben mit Stärke 8,0 ca. 30.000 Menschen. Beim Erdbeben am 17.8.1999 in Ismit (liegt auf der Nordanatolischen Verwerfung) mit Stärke 7,6 waren ca.18.000 Tote sowie 44.000 Verletzte zu beklagen und rund 100.000 Gebäude stürzten vor allem wegen schlechter Bausubstanz in Folge von Nichteinhaltung der Baunormen ein. Noch folgenschwerer wird ein Erdbeben in Istanbul sein, das Experten in den nächsten 3 Jahrzehnten für wahrscheinlich halten: es ist mit 30.000 bis 100.000 Opfern zu rechnen.
Weitere Infos/ Hintergrund:  FR, dw-worldSZ.
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: "Kein Stein mehr auf dem anderen" [FR 09.03.10]

| Erdbeben | Plattentektonik | Naturkatastrophen |
Erdbeben-Türkei
Erdbeben-Türkei:  Grafik Großansicht
09.03.10    (210)
SZ-Grafik: Erdbeben in der Türkei am 8.3.2010
Das Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richter-Skala hat sein Epizentrum in Anatolien im Osten der Türkei. Das Erdbeben-Risiko in dieser Region ist sehr hoch, da dort drei Erdplatten aneinander grenzen: die anatolische, die eurasische und die arababische Platte. Obwohl die Stärke mit 6,0 nicht besonders groß ist, wurden über 50 Menschen getötet und viele Häuser völlig zerstört, da sie aus luftgetrockneten Lehmziegeln gebaut sind und daher selbst vergleichsweise schwachen Erdbeben nicht standhalten können. Das mit einer Magnitude von 6,3 nur etwas stärke Erdbeben in Bam (Iran) am 26.12.03 verursachte sogar über 40.000 Tote, da auch dort die aus Lehm gebauten Häuser nicht stabil genug waren. Erdbeben der Magnitude 6 sind recht häufig: etwa 120 pro Jahr, also im Mittel alle 3 Tage solch ein Beben.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Unter Lehm verschüttet [SZ 09.03.10]

| Erdbeben | Plattentektonik | Richter-Skala |
Erdachse
Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn:  Grafik Großansicht
Text/ Großansicht
04.03.10    (209)
FR-Grafik: Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn
Die Erde umläuft die Sonne auf einer elliptischen Bahn während eines Jahres und rotiert gleichzeitig um sich selbst in 24 Stunden. Die Rotationsachse steht dabei nicht senkrecht auf der Umlaufbahn, was die Jahreszeiten verursacht. Die Neigung der Erdachse beträgt aktuell 23,5°, schwankt aber in einem Zyklus von 40.000 Jahren zwischen 21,8° und 24,4°. Außerdem bewegt sich die Erde wie ein Kreisel, so dass die Erdachse in einem Zyklus von rund 26.000 Jahren den Mantel eines Kegels beschreibt. Beide Effekte tragen über Jahrtausenden zum Klimawandel bei. In vergleichsweise kurzen Zeiträumen von wenigen Jahrhunderten stellen sie dagegen eine Konstante dar und sind also nicht Ursache für die aktuelle globale Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung. Die Neigung der Erdachse um 8 cm in Folge des extrem starken Erdbebens in Chile am 27.02.10 ist jedoch sehr klein im Vergleich zu Schwankungen bis zu 12 m durch ständige normale Massenverlagerungen.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Kreisel im All: Wenn die Erde herumeiert [FR 04.03.10]

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Erdumlaufbahn
Die Bahn der Erde um die Sonne im Lauf von 100.000 Jahren:  Grafik Großansicht
Text/ Großansicht
04.03.10    (208)
FR-Grafik: Die Bahn der Erde um die Sonne
Die Erdbahn um die Sonne stellt eine Ellipse dar, deren Parameter (Brennpunkte) sich in einem Zyklus von rund 100.000 Jahren zwischen Kreis und Ellipse verändern. Je stärker die Ellipse vom Kreis abweicht, desto größer sind die Unterschiede beim Abstand der Erde zur Sonne im Verlaufe eines Jahres. Je größter der Abstand Erde-Sonne ist, desto schwächer ist die Wirkung der Sonnenstrahlung auf der Erde. Insofern hat die Änderung der Erdumlaufbahn in Tausenden von Jahren Einfluss auf den Klimawandel. In vergleichsweise kurzen Zeiträumen von wenigen Jahrhunderten stellt dieser Effekt dagegen eine Konstante dar und ist also keine Ursache für die aktuelle globale Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Beben in Chile verschiebt die Erdachse [FR 04.03.10]

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Erdbeben-Chile-Tsunami

27.02.10    (203)
Spiegel-Grafik: Seebeben vor Chile, Tsunami im Pazifik
Mit einer Stärke von 8,8 zählt das Seebeben am 27.02.10 mit Epizentrum etwa 100 km vor der Küste Südchiles zu den 10 stärksten Erdbeben seit 1900. Aufgrund der extremen Stärke wurde umgehend Tsunami-Warnung für den Pazifik ausgelöst. Die Grafik zeigt die Ausbreitung des Tsunamis im Pazifik: Nach rund 13 Stunden (h) trifft die Frontwelle in Neuseeland, nach 14 h in Hawaii, nach 15 h in Australien und nach 22 h in Japan ein.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Hawaii rüstet für die Riesenwelle [spiegel.de 17.02.10]

| Erdbeben | Naturkatastrophen |
Erdbeben-Daten
Erdbeben-Weltkarte: ZEIT-Grafik vom 2.1.10
Großansicht
 [ZEIT]
21.01.10    (175)
ZEIT-Grafik: Erschütterter Planet
In der Weltkarte (oben) wird die regionale Erdbebengefahr durch eine Einfärbung von dunkelrot (extreme Gefahr) bis hellgrün bzw weiß (geringe bzw. nahezu keine Gefahr) signalisiert. Ein hohes Erdbeben-Risiko besteht durchweg an den Grenzen der tektonischen Platten, deren Grenzen ebenfalls eingezeichnet sind.
Die 6 Bilder, jeweils mit Kurztext und Daten (mittlerer Teil der Grafik), informieren über 6 folgenschwere Erdbeben seit 1987 in Haupt-Gefahrenzonen:
(1) Kalifornien 1989|Stärke 6,9|Opfer 63  (2) Japan 1995|6,9|5502   (3) Türkei 1999|7,6|17118  (4) Indonesien 2004|9,1|227898  (5) China 2008|7,9|87587  (6) Haiti 2010|7,0|200000, wobei die Opfer bei Haiti bisher nur vorläufig geschätzt werden können.
Die "Bilanz des Schreckens" (unten) zeigt eine Chronologie von 1987 bis 2009: für jedes Jahr wird die Zahl der Erdbeben mit Stärke 6-6,9 bzw. 7-7,9 bzw. 8-9,9 als Stabdiagramm veranschaulicht. Außerdem wird die Zahl der Erdbebentoten im Jahr angegeben und als Kreisfläche dargestellt.
  
Die Grafik (pdf, 45,0 MB) ist eingelinkt im Artikel: Erschütterter Planet [ZEIT Nr.4 vom 21.1.10]

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Erdbeben-Weltkarte
Weltkarte der Erdbeben, SZ-Grafik
19.01.10    (170)
SZ-Grafik: Die unruhige Erde
In der Weltkarte sind die Grenzen der tektonischen Platten eingezeichnet und die Orte der 5. stärksten sowie der 5. folgenschwersten Erdbeben seit 1900 markiert. Die regionale Erdbebengefahr wird durch eine Einfärbung von Dunkelrot (extreme Gefahr) bis hellgrün (geringe Gefahr) signalisiert. Eine hohe Gefahr von Erdbeben besteht generell an den Grenzen der tektonischen Platten, vor allem am sog. "Feuerring" um die Pazifische Platte. Das Epizentrum des verheerende Erdbebens in Haiti am 12.1.2010 liegt nahe der Grenze der Karibischen Platte.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Wo die Erde aufreißen wird. [SZ 19.01.10]

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Erdbeben-Haiti

15.01.10    (171)
SZ-Grafik: Das Erdbeben in Haiti
Die Grafik zeigt eine Landkarte des Westteils der Insel Hispaniola. In die Karte sind die unterirdischen Bruchlinien eingezeichnet, wo sich seit dem letzten großen Erdbeben im Jahr 1860 gewaltige neue Spannungen aufgebaut habe, die sich nun in einem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,1 (Epizentrum: 15 km südöstlich der Hauptstadt Port-au-Prince) entladen haben. Die Erde bewegte sich plötzlich etwa 40 Sekunden lang im Fußgängertempo unter der Oberfläche weg. Die Verschiebung im Untergrund beträgt 4 m, insgesamt wurde die Energie von 8 Hiroshima-Bomben frei. Dabei hat sich diesmal nur ein Teil jener unterirdischen Spalte geöffnet, die 1770 ein 20-mal stärkeres Erdbeben verursachte.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Hiroshima mal acht. [SZ 15.01.10]

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Erdöl-Angebot-Nachfrage

29.07.09    (98)
SZ-Grafik: Weltweite Ölfunde und Ölförderung
Neu entdeckte Erdöl-Vorkommen (blau) sind seit ihrem letzten Spitzenwert im Jahr 1961 von ca. 55 Mrd. Barrel stark gesunken auf inzwischen ca. 5 Mrd.Barrel/Jahr und werden im Trend weiter sinken. Die Ölförderung (rote Kurve) stieg in den Jahren seit 1930, bei etwas Nachgeben zwischen 1979 und 1982, bis 2010 unter leichten Schwankungen im Trend immer an auf gut 30 Mrd. Barrel/Jahr, wird allerdings laut Prognosen ab 2010 stetig fallen, während der Bedarf steigt. In der Folge wird sich ab 2010 die Schere zwischen Ölnachfrage und Ölangebot immmer weiter öffnen, was vermutlich einen steigenden Ölpreis zur Folge hat.
 
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel "Luxusgut Benzin: Erdöl wird knapp" [SZ 29.7.09]

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Erdgas-Nabucco-Pipeline

08.05.09    (73)
Tagesschau: Landkarte: Trassenverlauf der Nabucco-Erdgas-Pipeline
In die Landkarte ist der geplante Verlauf der Nabucco-Pipeline rot eingezeichnet. Die Trasse der Erdgas-Pipeline schließt in Erzurum (Ost-Türkei) an die Südkaukasus-Pipeline an und verläuft über Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich. Die Trasse ist 3300 km lang, wird rund 8 Mrd. € kosten und soll ab etwa 2013 in der Anfangsphase rund 10 Mrd. m³ Gas pro Jahr aus der Kaspi-Region nach Mittel- und Westeuropa transportieren. Unklar ist jedoch, ob die maximale Kapazität von 31 Mrd. m³ Gas pro Jahr jemals ausgelastet werden kann, da mögliche Lieferländer wie Aserbaidschan, Turkmenistan Erdgas alternativ nach Russland, China und Indien exportieren könnten. Probleme gibt es auch mit der Türkei als Transitland und bei der Finanzierung der Pipeline.
  
Die Grafik ist eingebettet in den Artikel "EU schließt Abkommen mit Gas-Lieferländern" [tagesschau 8.5.09]

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Erdgasquellen-EU

17.01.09    (42)
SZ-Grafik: Europas Erdgasquellen 2007
Die Grafik informiert über die Anteile der Hauptenergiequellen der EU, wo Erdgas mit 24,9 % an 2.Stelle hinter Erdöl mit 40,4 % steht. Bei den Quellen für die Erdgas-Importe steht Russland mit 148 Mrd.Kubikmetern (Gm3) mit Abstand an erster Stelle, gefolgt von Norwegen mit 86 Gm3. Auf dem 3. Platz folgt Flüssig-Erdgas (LNG) mit 52 Gm3, für das inzwischen europaweit 18 Terminals installiert wurden, wo das LNG wieder regasifiziert werden kann. Die bisher einzige Verflüssigungsanlage in Europa befindet sich auf der Insel Melkøya bei Hammerfest (Norwegen).
=> vollständige Daten der Infografik/ Großansicht/ Bezug

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Erdgas-Lieferanten-D

08.01.09    (48)
Tagesschau: Erdgas-Lieferanten Deutschlands
Vor dem Hintergrund des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine um die Jahreswende 2008/9 stellt sich u.a. die Frage, wie abhängig Deutschland von Gaslieferungen aus Russland ist. Daten aus dem Jahr 2007: Russland 37 %; Norwegen 24 %, Niederlande 18 %, Inlandförderung 15 %; Sonstige 4 %, Russland ist also mit Abstand das wichtigste Lieferland mit steigender Tendenz, weil die Förderung im Inland und den Niederlanden zur Neige geht. Auch für Norwegen wird ein baldiges Sinken der Gas-Förderung erwartet.
Das Gas aus Russland kommt auf zwei Wegen nach Deutschland: 20 % über die Jamal-Pipeline durch Weissrussland; 80 % über Pipelines durch die Ukraine.

Großansicht der Grafik [tagesschau]   Hintergrund-Gasstreit [bpb]

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Erdgas-Kartell
Erdgas-Kartell GECF (Gas Exporting Countries Forum); Erdgasförderung, Gasexporteure, Vergleich zur OPEC / Infografik Globus 2553 vom 08.01.2009

08.01.09    (36)
Globus Infografik: Das Gas-Kartell
Unter dem drastischen Verfall der Energiepreise seit etwa Mitte 2008 leiden auch die Gas exportierenden Länder, was sie zu stärkerer Zusammenarbeit motiviert. Deshalb haben 14 große Gas-Exporteure nach dem Vorbild der OPEC das "Gas-Exporting Countries Forum" (GECF) am 23.12.08 mit Sitz in Doha (Katar) gegründet. Von den Top10-Gasförder-Ländern nehmen Russland (1.), Iran (4.), Algerien (6.) und Indonesien (9.) an dem GECF teil, während sich die USA (2.), Kanada (3.), Norwegen (5.), Großbritannien (7.) und die Niederlande (10.) nicht am neuen Gas-Kartell beteiligen. Norwegen hat allerdings GECF-Beobachterstatus.
Die Anteil der GECF an der weltweiten Förderung beträgt 41,8 % (zum Vergleich: OPEC 43,2 %). Laut russischem Gasmonopolisten Gazprom sind trotz eines Marktanteils in ähnlicher Höhe wie bei der OPEC (43,2%) Preisabsprachen nicht beabsichtigt und auch technisch nicht möglich, da der Gas-Export stark an den Transport durch Pipelines und an langfristige Lieferverträge sowie den Ölpreis gebunden ist. [tagesschau]

  => Daten der Infografik/ Großansicht

| Erdgas | Fossile Energien |
Erdgas-Pipelines
Gaspipelines nach Europa: FR-Infografik 7.1.09
07.01.09    (40)
FR-Infografik: Gaspipelines nach Europa
In die Landkarte Europas, des Nahen Osten/ Kaukasus und Nordafrikas ist eine Auswahl der Gaspipelines nach Mittel- und Westeuropa eingezeichnet:
Lieferregion bestehende Pipelines geplante Pipelines
aus Sibirien: Northern Lights;
Brotherhood
Jamal-Europe;
North-Stream
vom Kaukasus Central Asia;   Blue Stream Nabucco;   South-Stream
aus Algerien Pipeline über Str.v.Gibraltar
Pipeline über Sizilien
Pipeline über Sardinien
Pipeline durch westl.Mittelmeer
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Europa bibbert. Russlands drastische Kürzung der Gaslieferungen bei eisigen Temperaturen [FR 07.01.09]

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Erdgas-Top10-2007
Esso-Oeldorado: 2007-Top10 Erdgasländer
31.12.08    (41)
Esso: Top10 Erdgasländer 2007: Reserven, Förderung, Verbrauch
Der Energiekonzern Esso (ExxonMobil) gibt jährlich die Datensammlung "Oeldorado" heraus mit umfangreichen Daten/Statistiken zu Erdöl und Erdgas. Neben der Förderung und dem Verbrauch zahlreicher Länder weltweit stellt Esso jeweils 3 Tabellen bereit mit den Top10 Gasländern bei den Reserven, bei der Förderung und beim Verbrauch.
=> Großansicht der Tabelle mit den Top10- Erdgasländern

| Erdgas | Fossile Energien |
Erdgas-Russland-EU

23.11.08    (38)
AFP-Infografik: Europas Abhängigkeit vom russischen Gas
In der Landkarte Europas sind die EU-Länder entsprechend dem Anteil ihrer Gasimporte aus Russland unterschiedlich intensiv rot eingefärbt, je dunkler das Rot desto größer der Importanteil, der nach 4 Kategorien gegliedert ist:
100 %: Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Slowakei, Bulgarien.
60-99 %: Polen, Österreich, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Griechenland
30-59 %: Deutschland, Italien, Rumänien
0-29%: Frankreich.
Das Balkendiagramm unten stellt die Gasimporte aus Russland in Mrd. m3: dar. Sie reichen von Deutschland 35,6 bis zu Litauen 1,6.
=> vollständige Daten der Infografik/ Großansicht

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Übernutzung-Erde
Ökologische Schuldner- und Geberländer, WWF-Report
30.10.08    (178)
WWF-Grafik: Ökologische Schuldner- und Geberländer
Laut WWF-"Living-Planet Report 2008" beschleunigt sich die Übernutzung der Erde weiter: Wenn der bisherige Verbrauch an natürlichen Ressourcen anhält, bedarf es im Jahr 2035 bereits einer zusätzlichen Erde. In der Weltkarte sind Regionen nach 4 Stufen unterschiedlich grün (Biokapazität > Ressourcenverbrauch) bzw. rot (Biokapazität < Ressourcenverbrauch) eingefärbt: Je dunkler die Farbe, desto größer der Unterschied zwischen Kapaziät und Verbrauch.
Eine Großansicht der Grafik befindet sich im Artikel "Der Mensch lebt weit über seine Verhältnisse" [welt.de 30.10.08] oder im "Living-Planet-Report 2008", S.5.

| Rohstoffe | Ressourcenkonflikte | Natur & Umwelt | Nachhaltigkeit |
OPEC-Erdöl
OPEC; Rohöl-Produktion 2007; Erdöl-Förderung, Erdöl-Reserven / Infografik Globus 2368 vom 26.09.2008

26.09.08    (34)
Globus-Infografik: Die Bilanz des Ölkartells
Die OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries) wurde im Jahr 1960 von Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela gegründet und besteht heute aus 13 Mitgliedsländern. 2007 förderte die OPEC 44,9 % des weltweiten Rohöls und verfügt über 78,0 % der weltweiten Erdöl-Reserven. Mit Abstand steht Saudi-Arabien an der Spitze, sowohl bei der Förderung (8,8 Millionen Barrel pro Tag (Mb/d)) als auch bei den Ölreserven (264,2 Mrd. Barrel (Gb)). Auf Platz 2 folgt Iran mit ungefähr der Hälfte bei der Förderung (4,0 Mb/d) und den Reserven (136,2 Gb). Deutschland importierte in den 1970-ern über 90 % des Rohöls aus OPEC-Staaten, heute sind es nur noch 20 %.
 
  => Daten der Infografik/ Großansicht

| OPEC | Erdöl | Fossile Energien |
Erdgas-Top10-2007
Erdgas: Top10 Förderländer, Verbraucherländer / Infografik Globus 2290 vom 22.08.2008
Großansicht/Daten
22.08.08    (14)
Globus-Infografik: Die Welt am Gashahn 2007
Top 10 Länder: Erdgas-Förderung/ -Verbrauch  (Angaben in Mrd. m³ Erdgas):
Gesamte Förderung. 2944,2;   Gesamter Verbrauch: 3032,7.
Russland (F1| 651,0) und die USA (F2| 539,8) fördern und verbrauchen am meisten Erdgas, wobei in den USA der Verbrauch (V1| 642,1) deutlich größer ist als die Förderung, bei Russland (V2| 466,0) ist es umgekehrt. Für Deutschland (V6| 97,1) ohne nennenswerte eigene Förderung sind die beiden Förderländer Norwegen (F5| 95,6) und Großbritannien (F7| 75,4) nach Russland die Hauptlieferländer.
 => Daten der Infografik / Großansicht/ Bezug

| Erdgas | Fossile Energien |
Erdöl-Top10-2007,glo-2273
Erdöl-Daten 2007: Erdöl-Förderländer, Erdöl-Verbraucher / Infografik Globus 2273 vom 15.08.2008
Großansicht/Daten
15.08.08    (15)
Globus-Infografik: Öl-Welt 2007
Top 10 Länder: Erdöl-Förderung/ -Verbrauch  (Angaben in Mt RÖL)
Bei der Erdöl-Förderländern liegt Saudi-Arabien (491,7) noch knapp an 1. Stelle, dicht gefolgt von Russland (491,5), die beide sehr viel mehr Erdöl fördern als sie verbrauchen. Ganz anders die USA auf Platz 3, die sehr viel mehr verbrauchen (936,0) als sie fördern (317,8). Durch starkes Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren sind die beiden Schwellenländer China (365,0) und Indien (126,0) inzwischen auf Platz 2 bzw. 4 der Öl-Verbraucher aufgerückt. Allerdings ist ihr Pro-Kopf-Verbrauch (China: 0,281; Indien:0,126) aufgrund der großen Bevölkerungszahl im Vergleich zur USA (3,12) sehr klein.
=> Daten der Infografik / Großansicht/ Bezug

| Erdöl | Fossile Energien |
Erdöl-Lieferanten-D
Erdölimport, Erdöl-Lieferanten, Erdöl-Versorgung / Infografik Globus 1930 vom 22.02.2008
22.02.08    (32)
Globus-Infografik: Deutschlands Öl-Lieferanten
Insgesamt hat Deutschland im Jahr 2007 rund 107 Millionen Tonnen Rohöl (Mtoe) importiert; davon 64,3 Mtoe aus den Top3 Ländern Russland, Norwegen und Großbritannien. Besonders der hohe Anteil von Russland (31,8 %) ist problematisch, da Russland seine Energieexporte wiederholt als politisches Druckmittel eingesetzt hat. So hat Russland im Energiestreit mit Weißrussland um die Jahreswende 2006/7 zeitweise die Druschba-Öl-Pipeline gesperrt, die Hauptexportroute für Erdöl aus Westsibirien nach Ost- und Mitteleuropa, die über Weißrussland führt. Dadurch wurde die Ölversorgung mehrerer europäischer Länder, darunter auch Deutschland, beeinträchtigt. Ebenso hat Russland mehrfach seine Erdgas-Exporte genutzt, um politischen Druck auszuüben, so um die Jahreswende 2005/6 und 2008/9 im Gasstreit mit der Ukraine. Die Energieabhängigkeit von Russland dürfte künftig eher noch wachsen, da in vielen anderen Lieferländern die Öl-Förderung rückläufig ist.

  => Daten der Infografik/ Großansicht

| Erdöl | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |  |
Erdöl-Reserven
Welt-Erdöl-Reserven; Erdölvorräte; Erdölreserven; OPEC; Saudi-Arabien; Kanada, Iran, Irak, Kuwait / Infografik Globus 1476 vom 06.07.2007
06.07.07    (30)
Globus-Infografik: Herrscher über die Ölreserven
Nach einer neuen Studie des Ölkonzerns ExxonMobil wuchsen die Erdöl-Reserven (sicher bestätigte Vorkommen) vor allem durch technischen Fortschritt 2006 um knapp 2 % auf 178,7 Milliarden Tonnen, der Erdöl-Verbrauch stieg um gut 1 % auf knapp 3,9 Milliarden Tonnen. Die Daten beruhen überwiegend auf Angaben von Ländern mit staatsmonopolistischer Ölindustrie (z.B. OPEC, Russland) und sind daher nur bedingt überprüfbar. Nach aktueller Datenlage beträgt die Reichweite der Öl-Reserven noch 46 Jahre. Werden alle bisher bekannten unkonventionellen* Ölvorkommen einbezogen, verdoppeln sich in etwa die gesamten Reserven. Die Ölgewinnung aus Sand und Schiefer ist aber wegen hoher Belastung von Umwelt und indigener Bevölkerung stark umstritten und wird bisher in nennenswertem Umfang nur in Kanada (Provinz Alberta) betrieben.
* unkonventionelles Öl ist Öl in nicht fließfähiger Form, z.B. gebunden in Ölsänden und Ölschiefer.
Die Grafik informiert über die Top10 Länder mit den größten Öl-Reserven und über den Anstieg der Welt-Erdölreserven in den Jahren von 1985 bis 2006.
  => Daten der Infografik/ Großansicht

| Erdöl | Fossile Energien | OPEC |
  

erstellt: 06.09.25/zgh
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