Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt
Impressum
   Haftungsausschluss
Website-Suche
Suchen

Daten/ Statistiken   

Anzahl: 8

Erdüberlastungtag
EOD WE 2026
EOD ab 1973
Großansicht

30.07.26    (2814)
A21: Erdüberlastungstag am 30.Juli 2026
Im Jahr 2026 fällt der Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) auf den 30.Juli (Vorjahr: 1.8.25), so früh wie noch nie zuvor* ( Zeitreihe )
Die Erdüberlastung begann 1970, seitdem ist der EOD im Trend immer vorgerückt, bis auf wenige Ausnahmen, zuletzt 2020, wo aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich weniger konsumiert wurde und dadurch die Erdüberlastung nennenswert sank. Hauptursache für den im Trend vorrückenden EOD ist, dass immer mehr Länder die ressourcenintensive Lebensweise der Industrieländer übernehmen. Würden die Menschen weltweit so leben wie im Durchschnitt in Deutschland wäre die Erde bereits ab dem 10.05.2026* überlastet.

* Das diesjährige im Vergleich zum Vorjahr spätere Datum ist Ergebnis von revidierten Daten und nicht von weniger Ressourcenverbauch. Eine Revision der CO2-Speicherfähigkeit der Ozeane zusammen mit weiteren kleineren Anpassungen haben den EOD um 8 Tage nach hinten verschoben. Tatsächlich findet der EOD nach den revidierten Daten 2 Tage früher statt als im Vorjahr (↗FAZ)  

Quelle: Global Footprint Network | Serie  | Kontext  | Zeitreihe 

| 2030-Agenda | Indikatoren |
Erdüberlastungstag
Länder WE 2026
EOD-Länder 2026
Großansicht

10.05.26    (2609)
A21: Erdüberlastungstag in Deutschland am 10. Mai 2026
Die Grafik zeigt den Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) für die Länder der Erde im Jahr 2026: Er reicht vom 4.2. in Katar über den 10.5.* in Deutschland (Vorjahr:18.5.25 *) bis zum 27.11. in Honduras.

* Wenn die Menschen weltweit so leben würden wie im Durchschnitt in Deutschland, dann wäre die Biokapazität der Erde bereits am 10.5.25 erschöpft, d.h. alle natürlichen Ressourcen (z.B. Holz, Wasser, Senken für CO2 und andere Schadstoffe) aufgebraucht, die das Erdsystem im Verlauf des ganzen Jahres 2026 regenerieren kann.
Hinweis (zgh): Durch Datenrevision ergibt sich eine Verschiebung um +8 Tage ggü. früheren Jahren, z.B.
DE: 10.5.2025 + 8 Tage = 18.05.25

Quelle: Global Footprint Network | Serie  | Kontext 

| Waffen | Konflikte |
Erdüberlastungtag
WE 2023
Erdüberlastungstag wieder im August | Statista
02.08.23    (2350)
Statista: Erdüberlastungstag wieder im August
Im Jahr 2023 fällt der Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day (EOD)) auf den 2.August (Vorjahr: 28.07.*  Zeitreihe ), was eine Entschärfung der Übernutzung suggeriert: der tatsächliche Fortschritt ist jedoch geringer als ein Tag*.
Die Erdüberlastung begann 1970, seitdem ist der EOD im Trend immer vorgerückt, bis auf wenige Ausnahmen: 1970 25.12 1975 27.11. 1980 16.11 1985 07.11 1990 18.10 1995 09.10. 2000 17.09. 2005 27.08. 2010 10.08. 2015 07.08. 2020 16.08.
Die letzte Ausnahme war das Jahr 2020, wo aufgrund der COVID-19-Pandemie deutlich weniger konsumiert wurde und dadurch die Erdüberlastung nennenswert sank. Hauptursache für den im Trend vorrückenden EOD ist, dass immer mehr Länder die ressourcenintensive Lebensweise der Industrieländer übernehmen. Würden die Menschen weltweit so leben wie im Durchschnitt in Deutschland (bzw. Katar), wäre die Erde bereits ab dem 04.05. (bzw. 10.02.) überlastet (→ nationale Erdüberlastungstage)

* Zurückliegende Daten wurden mit neuesten Datensammlungen und Methoden aktualisiert, weshalb der EOD 2022 auf den 1.8. zu revidieren ist.

Quelle: Global Footprint Network

Statista: Infotext  Infografik  | Serie  | Kontext  | Zeitreihe 

| 2030-Agenda | Indikatoren |
Erdüberlastungstag
Welt 2019
Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher | Statista
29.07.19    (1393)
Statista: Erdüberlastungstag jedes Jahr ein bisschen früher
Jährlich berechnet das Global Footprint Network über den ökologischen Fußabdruck den Erdüberlastungstag (auch "Welterschöpfungstag" genannt, engl. Earth Overshoot Day), 2019 ist es der 29. Juli . Ab diesem Tag sind die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit.
Die Grafik zeigt das Datum des Erdüberlastungstags in 5er Schritten für die Jahre 1970 (29.12.) bis 2015 (5.8.) und für 2019 (29.7.). Das Datum ist ständig vorgerückt; Hauptgrund dafür ist der ressourcenaufwändige Lebensstil vor allem der Industrieländer, zunehmend auch von Schwellenländern wie China und Brasilien. Würden alle Menschen so leben wie z.B. in Deutschland bräuchte es 3,0 Erden. Eine weitere Statista-Grafik zeigt das Ranking der Überlastungsfaktoren für ausgewählte weitere Länder (im Durchschnitt weltweit: 1,75).
US 5,0 AU 4,1 RU 3,2 DE 3,0 CH 2,8 JP 2,8 UK 2,7 FR 2,7 IT 2,7 PT 2,5 ES 2,5 CN 2,2 BR 1,7 IN 0,7⟩

Statista: Infotext  Infografik  | Serie  | Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Nahrung | Rohstoffe | Energie | Klima | Nachhaltigkeit |
Welterschöpfungstag
 Globus Infografik 12955
18.01.19    (1269)
dpa-Globus 12955: Welterschöpfungstag
Der Earth Overshoot Day fiel 2018 auf den 1.8., d.h. ab August waren die regenerierbaren Ressourcen der Erde durch die Menschheit verbraucht bzw. die Aufnahmekapazität für Abfälle, Schadstoffe und Abgase (z.B. CO2-Senken) erschöpft. Ab diesem Datum lebte die Menschheit quasi "auf Pump", also von Übernutzung auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen im Widerspruch zur Zukunftsfähigkeit, dem Kernaspekt von Nachhaltigkeit. Der ökologische Fußabdruck der Länder weltweit variiert extrem, entsprechend auch der landesbezogene "Overshoot Day" (DE 02.05.):
QA 09.02.  LU 19.02.  AE 04.03.  US 15.03.⟩ ... ⟨MA 17.12.  VN 21.12⟩ Tabelle.

Quelle: Global Footprint Network | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie  | Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Nahrung | Rohstoffe | Energie | Klima |
ökologischer Fußabdruck
Welt 2014
 Globus Infografik 12815
09.11.18    (1205)
dpa-Globus 12815: Der ökologische Fußabdruck der Länder
In der Weltkarte sind 188 Länder gemessen an ihrem ökologischem Fußabdruck (in gha/c) im Jahr 2014 von dunkelrot (> 7,0) bis grün (< 1,75) gefärbt.
Die Länder mit dem höchsten|niedrigsten ökologischen Fußabdruck (in gha/c):
QA 15,7 LU 12,3 AE 9,8 MN 9,5 BH 8,7 US 8,7 CA 8,0 KW 7,6 DK 7,1⟩
ER 0,5 TL 0,6 BI 0,6 HT 0,7 CD 0,8 AF 0,8 RW 0,8 PK 0,8 BD 0,8⟩ Tabelle.
Die Erde bot 2014 eine Biokapaziät von 1,7 gha/c. Laut Ranking lagen 132 von 188 Staaten über dieser Schwelle, darunter DE mit 5,0 auf Rang 38. Im erdweiten Durchschnitt lag der ökologische Fußabdruck 2014 bei 2,8 gha/c, er war also um den Fakor 2,8/1,7=1,65 zu groß. Seitdem ist der ökologische Fußabdruck weiter gestiegen, d.h. es wären inzwischen geschätzt rund 1,8 Erden erforderlich, um den aktuellen Ressourcenverbrauch bzw. das Volumen an Abfall, Müll und Schadstoffen der Menschheit nachhaltig zu decken bzw. zu absorbieren.
 
Quelle: Global Footprint Network | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie  | Kontext 

| Indikatoren | 2030-Agenda | Globale Agenda 21 |
ökologischer Fußabdruck
Welt 2012
ökologischer_Fußabdruck_Welt-2016: Globus Infografik 11369/ 11.11.2016
11.11.16    (833)
dpa-Globus 11369: Der ökologische Fußabdruck der Länder
Unter den Ländern der Erde variiert der ökologische Fußabdruck extrem. Sie sind in der Weltkarte entsprechend von dunkelrot (> 7 gha) bis dunkelgrün (< 1,75 gha) gefärbt. Die 7 Länder mit dem höchsten bzw. geringsten Fußabdruck: [LU 15,8; QA 10,8; AU 9,3; US 8,3; CA 8,2; KW 8,1; SG 8,0] bzw. [ER 0,4; TL 0,5; HT 0,6; BD 0,7; PK 0,8; AF 0,8; BI 0,8].  Tabellenansicht Zum Vergleich: Deutschland: 4,3 gha.
Besonders in den Industrie- u. einigen Schwellenländern wird die Biokapaziät um ein Vielfaches überschritten. Deshalb müssen sie Ressourcen (u.a. Rohstoffe, Futter- u. Nahrungsmittel) importieren, z.B. Soja aus Südamerika, wozu dort großräumig Regenwald gerodet wird.

Quelle: Global Footprint Network     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    | Serie  | Kontext 

| Wasser | Nahrung | Rohstoffe | Indikatoren | Globale Agenda 21 |
ökologischer Fußabdruck
 Globus Infografik 11368
11.11.16    (832)
dpa-Globus 11368: Der ökologische Fußabdruck
Zieht man von der gesamten Erdoberfläche von rund 51 Milliarden Hektar (Gha) die nicht nutzbaren Flächen (u.a. Meere, Wüsten, Eis) ab, so verbleibt jedem der 7,1 Mrd.(G) Menschen eine Fläche von durchschnittlich 1,73 gha (globaler Hektar). Der tatsächliche Verbrauch liegt aber bei 2,84 gha (ökologischer Fußabdruck), d.h. die Menschheit übernutzt die Biokapaziät der Erde um 64,2 %*, auf Kosten der jetzt jungen Menschen und künftiger Generationen.
* Der Übernutzungsfaktor (Overshoot) beträgt also 1,64. Anschaulich bräuchte die Menschheit also 1,64 Erden, um ihren aktuellen Bedarf zu decken (Datenstand 2012).

Quelle: Global Footprint Network  FAQs  Living Planet Report 2016 
| Infografik  | Serie  | Kontext 

| Wasser | Nahrung | Boden | Rohstoffe | Indikatoren | Globale Agenda 21 |
  

erstellt: 03.08.26/zgh
zur Themenübersicht Dokumente: Übersicht Archiv zum Seitenanfang

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2026  Agenda 21 Treffpunkt