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Daten/Statistiken Solarenergie Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 52

Photovoltaik-Ausbau
DE 2009-2021
Photovoltaik wieder im Aufwärtstrend | Statista
21.06.22    (2204)
Statista: Photovoltaik wieder im Aufwärtstrend
Im März 2022 waren in Deutschland rund 2,2 M Photovoltaik (PV)-Anlagen installiert mit einer Nennleistung von 58,4 GW. Nachdem der PV-Zubau (in GW) vom Hochpunkt 2011|7,9 stark einbrach auf den Tiefpunkt 2016|1,1, stieg er seitdem laufend auf zuletzt 2021|5,5. Auch der PV-Anteil an der Stromerzeugung ist gestiegen von Q1-21|4,7% auf Q1-22|6,3%. 2018-2021 variierte der eingespeiste PV-Strom (in TWh/m) im Jahresverlauf zwischen etwa 0,5 bis 1 im Winter und knapp 5 bis über 6 von Apr. bis Aug. (Maximum: Juni 21|6,9).
PV-Strom (TWh/a): '15 38,1 '16 37,6 '17 38,8 '18 44,3 '19 45,2 '20 49,5 '21 50,0 ().

Quelle: ISE Statistische Bundesamt 

Statista: Infotext  Infografik 

| Solarenergie | EW-Strom | Ökostrom |
Kohlekraft
DE 2001-2021
Deutschland hat Kohlekraft um 11 Gigawatt reduziert | Statista
20.06.22    (2203)
Statista: Deutschland hat Kohlekraft um 11 Gigawatt reduziert
In Reaktion auf die Drosselung der Erdgaszufuhr aus Russland () hat Wirtschaftsminister Robert Habeck angekündigt, Erdgas bei der Verstromung einzusparen, um die Erdgasspeicher für den kommenden Winter zu füllen (). Ersatzweise soll die Kohleverstromung einstweilen wieder ausgeweitet werden. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik die Entwicklung der Kohlekraft-Kapazitäten 2000-2021 (Zubau|Abbau|Saldo, in GW):
Bilanz insgesamt (GW): 13,78 Zubau - 24,31 Rückbau = - 10,54 Saldo.
Stromkraft 2021 (GW): Braun-/Steinkohle 20,0/19,9; Wind 63,0; PV 56,2; Gas 31,7; Wasser 14,2; Biomasse 11,5; Atom 8,1; Geothermie u.a. 8,0 ().
Der Steinkohlebergbau in DE wurde 2018 eingestellt, der Braunkohletagebau dauert an (2020: 107 Mt). Importiert wurden 31,8 Mt Steinkohle, 45% aus RU. (Daten 2020, BGR-2021).
 
Quelle: Global Coal Plant Tracker

Statista: Infotext  Infografik 

| Kohle | Erdgas | Strom | EW-Strom | Windenergie | Solarenergie | Energieabhängigkeit |
Stromerzeugung
Kosten DE 2021
Folgekosten von Atomstrom am höchsten | Statista
12.04.22    (2158)
Statista: Folgekosten von Atomstrom am höchsten
Auch wenn der Ökostromanteil bis 2030 auf 80% gesteigert werden soll (), bleibt wegen des Atom- (Ende 2022) und Kohleausstiegs (2030 ) eine Lücke in der Stromerzeugung, die vor dem Ukrainekrieg vor allem mit Erdgaskraftwerken überbrückt werden sollte. Da Erdgas nun jedoch durch die Kriegsfolgen keine Versorgungssicherheit mehr bietet, wird zunehmend diskutiert, die drei noch laufenden AKW nicht planmäßig Ende 2022 abzuschalten. Neue Brennstäbe würden jedoch erst ab Herbst 2023 nachgefüllt werden können; auch müssten umfangreiche Sicherheitsprüfungen erfolgen sowie neues Personal eingestellt und geschult werden. Außerdem erweist sich die Atomenergie bei den gesamtgesellschaftlichen Kosten* mit Abstand als die teuerste Variante der Stromerzeugung (in ct/kWh):
➊ Atom 37,8 ➋ Braunkohle 25,5 ➌ Steinkohle 23,3 ➍ Solar 22,8 ➎ Wind-Offshore 18,5 ➏ Wind-Onshore 8,8.

* Marktpreis + Subventionen + Folgekosten (Umwelt, Klima, Gesundheitsschäden)

Quelle: FÖS (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Strom | Ökostrom | Erdgas | Atomenergie | Solarenergie | Windenergie |
Ökostrom-Anteil
DE 2011-2021
 Globus Infografik 15182
04.02.22    (2087)
dpa-Globus 15182: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil des Ökostroms (in TWh|%) ist in Deutschland von 2011:123,8|20,4 laufend gestiegen auf 2020:249,7|44,1, danach erstmals gesunken auf 2021:238,0|40,9, weil der On-|Offshore-Windstrom um 12%|7% nachließ.
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Ökostromenergien 2011-2021 (TWh, 2021-sortiert):
➊ Onshore-Wind: 49,2|92,0 ➋ Photovoltaik: 19,6|51,2 ➌ Biomasse: 32,1|43,9 ➍ Offshore-Wind: 0,6|25,3 ➎ Wasserkraft: 17,7|19,7.
Zum Erreichen der Klimaziele (2030: 437 MtCO2e; 2045: Klimaneutraliät ) ist ein enormer EE-Ausbau erforderlich: laut Koalitionsvertrag (pdf) sollen 80% des für 2030 veranschlagten Stromverbrauchs von 690-750 TWh durch Erneuerbare Energien erzeugt werden (S. 55u).

Quelle: BDEW  BDEW  | Infografik  Serie 

| Ökostrom | Energiewende | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Wasserkraft |
EE-Erzeugung
Landwirtschaft
DE 2020
Zweites Standbein Energieerzeugung | Statista
20.09.21    (1976)
Statista: Zweites Standbein Energieerzeugung
Von 262,6k landwirtschaftlichen Betrieben im Jahr 2020 in Deutschland ergänzten 131,8k (50,2%) ihre Einnahmen durch zusätzliche Einkommensquellen, deren Verteilung die Grafik listet (in %):
➊ Erzeugung erneuerbarer Energie 47,2 ➋ Forstwirtschaft 29,4 ➌ Arbeiten für andere landwirtschaftlichen Betriebe 25,1 ➍ Verarbeitung und Direktvermarktung 17,5 ➎ Pferdehaltung (Pension, Reitsport).
LandwirtInnen gehörten laut AEE 2019 rund 10% der Anlagen zur EE-Erzeugung, neben Windkraft und Photovoltaik insbesondere Biogas (Anteil 75%).

Quelle: Statistisches Bundesamt

Statista: Infotext  Infografik 

| Erneuerbare | Windenergie | Solarenergie | Biomasse |
Ökostrom
DE 2010-2020
 Globus Infografik 14602
16.04.21    (1916)
dpa-Globus 14602: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil des Ökostroms an der erzeugten Strommenge in Deutschland ist von 2010 bis 2020 gestiegen von 101 TWh (17 %) auf 246 TWh (44,5%). Die Grafik zeigt die Entwicklung der Ökostromenergien von 2010 bis 2020 (in TWh, sortiert nach 2020):
➊ Wind-Onshore 38,8|105,3 ➋ Photovoltaik 11,7|50,4 ➌ Biomasse 29,1|44,3 ➍ Wind-Offshore 0,2|27,3 ➎ Wasserkraft 21|18,5.

Quelle: BdEW  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Wasserkraft | EW-Strom | Erneuerbare |
Strommix
DE 2010-2020
 Globus Infografik 14483
19.02.21    (1753)
dpa-Globus 14483: Der Strommix
Die Grafik setzt die Zeitreihe zum Anteil der Energieträger an der Bruttostromerzeugung in Deutschland ab 2010 in das Jahr 2020 fort: Anteile 2020 (vorläufig) in % :
EE 45; Kernenergie 11; Steinkohle 8; Braunkohle 16; Erdgas 16; Sonstige 4.
Die 45%-EE verteilen sich so (%): Wind-Onshore 19; Photovoltaik 9; Biomasse 8; Wind-Offshore 5; Wasserkraft 3; Siedlungsabfälle 1.
Die Bundesregierung will den EE-Anteil bis 2030 auf 65% steigern.

Quelle: BDEW  Bundesregierung  | Infografik  Serie 

| Strom | Ökostrom | Fossile Energien | Atomenergie | Erneuerbare | Kohle | Erdgas | Wasserkraft | Windenergie | Solarenergie |
Stromerzeugung
DE 2015, 2020
Wind ist wichtiger als Kohle | Statista
06.01.21    (1826)
Statista: Wind ist wichtiger als Kohle
2020 erzeugten die Erneuerbaren Energien (EE) im Jahresverlauf erstmals mehr Strom (50,9%) als die konventionellen. Zur Verdeutlichung des EE-Ausbaus vergleicht die Grafik die Anteile der Energiequellen an der Stromerzeugung der Jahre 2015|2020 (in %, sortiert nach 2020):
➊ Wind 14,5|27,2 ➋ Kohle 34,0|24,3 ➌ Kernenergie 15,9|12,6 ➍ Gas 5,5|12,2 ➎ Solar 7,1|10,6 ➏ Biomasse 8,6|9,4 ➐ Wasserkraft 3,4|3,8.
Als Folge der COVID-19-Pandemie sank die Stromproduktion auf 484,6 TWh, 5,6% weniger als 2019.

Quelle: ISE

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Strom | EW-Strom | Kohle |  | Atomenergie | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse |
installierte EE-Leistung
Welt 2010,2019
EE-Leistung hat sich in zehn Jahren verdoppelt | Statista
03.04.20    (1650)
Statista: EE-Leistung hat sich in zehn Jahren verdoppelt
Ende 2019 betrug die installierte Leistung Erneuerbarer Energien (EE) weltweit 2.537 GW, darunter Wasserkraft 1.190 GW, Windenergie 623, Solarenergie 586, Biomasse 124, Geothermie 14, Meeresenergie 0,5.
Die Statista-Grafik vergleicht die installierte EE-Leistung der Jahre 2010|2019 in fünf Weltregionen:
Asien 387|1119; Europa & Eurasien 392|679; Nordamerika 232|391; Süd- & Mittelamerika 154|237; Naher Osten & Afriak 39|71.

Quelle: IRENA: Renewable Capacity Statistics 2020

Statista: Infotext  Infografik 

| Erneuerbare | Energiewende | Wasser | Windenergie | Solarenergie |  | Geothermie | Meeresenergie |
Erneuerbare Energien
Bundesländer 2019
 Globus Infografik 13607
06.12.19    (1557)
dpa-Globus 13607: Wo stehen die Bundesländer?
Der EE-Ausbau wird im aktuell 6. Bundesländervergleich* (pdf) mit einem Index bewertet, bei dem die politischen Anstrengungen und Erfolge der Länder bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien sowie beim damit verbundenen wirtschaftlich-technischen Wandel einbezogen werden. Der Index wird als gewichtetes Mittel aus 4 Kategorien mit 61 Indikatoren als Zahl wischen 0 und 1 berechnet.
SH 0,555  BW 0,554  BY 0,528  TH 0,527⟩ ... ⟨SN 0,335  BE 0,313  SL 0,243⟩ Tabelle.
Zwar unterscheiden sich die Bundesländer in den 4 Kategorien erheblich (Tabelle), insgesamt besteht aber noch erheblicher Nachholbedarf, um die Klimaziele der Bundesregierung bis 2030 umzusetzen.
* Endbericht: Analyse der Erfolgsfaktoren für den Ausbau der Erneuerbaren Energien 2019, Indikatoren und Ranking; erstellt vom DIW und ZSW im Auftrag der AEE

| Infografik  Tabelle/Infos 

| Erneuerbare | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Wasserkraft |
Netto-Strommix
DE 2018
Stromreport: Netto-Strommix 2018 Deutschland
01.01.19    (1259)
Strom-Report: Netto-Stromerzeugung in Deutschland
Im Jahr 2018 wurden in Deutschland netto* 541 TWh Strom verbraucht, darunter (%): Erneuerbare Energien 40,2 (Windkraft 20,2; Biomasse 8,3; Photovoltaik 8,5; Wasserkraft 3,2); konventionelle Energien 59,8 (Braunkohle 24,1; Steinkohle 14; Kernenergie 13,3; Erdgas 7,4).
* Stromverbrauch an den Steckdosen (Endenergie), d.h. ohne Eigenverbrauch der Kraftwerke, ohne Übertragungsverluste, ohne Eigenerzeugung in Unternehmen zum Selbstverbrauch
 
Download Infografik    Pressemitteilung

| Strom | Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse | EW-Strom |
Photovoltaik
Welt 2017
Photovoltaik_Welt 2017: Globus Infografik 12578/ 13.07.2018
13.07.18    (1141)
dpa-Globus 12578: Solarenergie weltweit
Bei der Photovoltaik (PV) ist die weltweit installierte Leistung (GW) von 2007|8 kontinuierlich gestiegen auf zuletzt 2017|402, darunter die Top5 Länder (GW): [,|staat; CN 131, US 51, JP 49, DE 42, IT 20] Tabellenansicht. Mit 99 GW war der PV-Zubau im letzten Jahr am größten. Die Top5 Länder beim Zubau [,|staat; CN, US, IN, JP, TR] hatten daran einen Anteil von zusammen knapp 84 %.

Quelle: REN21     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Solarenergie | Erneuerbare | Ökostrom |
Ökostrommix
DE-1995-2017
Ökostrom_DE-1995-2017: Globus Infografik 12226/ 12.01.2018
12.01.18    (1021)
dpa-Globus 12226: Strom aus Sonne, Wind und Wasser
Die Ökostrommenge ist kontinuierlich von 1995|25,1 TWh auf 2017|216,6 TWh gestiegen, die sich so auf die Energiearten verteilen: Onshore-Windkraft 87,2 TWh; Offshore-Winkraft 18,3; Wasserkraft 19,7; Biomasse 45,5; Photovoltaik 39,8; Hausmüll 6 TWh. Tabellenansicht
Die erneuerbaren Energien waren 2017 mit einem Anteil von 33,1 % an der Bruttostromerzeugung zum ersten Mal die Hauptstromquelle, gefolgt von Braunkohle (22,6 %) und Steinkohle (14,4 %).

Quelle: BdEW     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | EW-Strom |
Solarstrom
DE-2000-2016
Solarenergie-DE-2000-2016: Globus Infografik 12004/ 29.09.2017
29.09.17    (957)
dpa-Globus 12004: Strom aus Sonnenenergie
Die jährlich neu installierte Photovoltaikleistung (in Megawatt-peak (MWp)) stieg von 2000|45 auf das Allzeithoch 2012|7600 und brach dann dramatisch ein auf zuletzt 2016|1530, weil die Bundesregierung die Solarstromförderung stark kürzte.
Die Solarstrommenge (TWh) stieg von 2000|0,064 auf das Allzeithoch 2015|38,7 und sank zuletzt etwas auf 2016|38,3, das sind 6,4 % vom Stromverbrauch im Inland (594,7 TWh).
Laut BSW-Statistikpapier wurden im Jahr 2016 durch den Solarstrom rund 24 Millionen Tonnen (Mt) des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BS)     Infografik-Großansicht  

| Solarenergie | Erneuerbare | Ökostrom |
Wohnenergie
DE 2015
Energie-Wohnen-DE-2015: Globus Infografik 11755/ 26.05.2017
26.05.17    (928)
dpa-Globus 11755: Energie fürs Wohnen
Im Jahr 2015 verbrauchte ein durchschnittlicher privater Haushalt in Deutschland 16.073 Kilowattstunden (kWh) Energie*, darunter (Anteil in %): Gas 39; Strom 20; Mineralöl 20; Erneuerbare Energien (Biomasse, Solarthermie u.a.) 14; Fernwärme 8.
Bei den Anwendungen der Energie (Anteil in %) dominiert mit weitem Abstand Heizen 70, gefolgt von Warmwasser 13, Kommunikation/Unterhaltung 9, Kochen/Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2. Tabellenansicht
* Ergänzung (zgh): ohne Energie für Mobilität (PKW, ÖPNV, Flugzeug): Sie würde auf Platz 1 oder 2 rangieren (s. Rechnung: Tabelle/ Infos)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug Serie 

| Energie | Energiewende | Strom | Erdgas | Erdöl | Solarenergie | Biomasse |
Solarstromländer
Welt-2014
Solarstromländer-Welt-2014: Globus Infografik 11206/ 25.08.2016
25.08.16    (808)
dpa-Globus 11206: Die Top Ten beim Solarstrom
Top10 bei der insgesamt installierten Leistung (in GWp*): DE 38,2; CN 28,1; JP 23,3; IT 18,5; US 18,3; FR 5,6; GB 5,2; ES 4,8; AU 4,1; BE 3,1.
Top10 bei der neu installierten Leistung (in GWp*): CN 10,6; JP 9,7; US 6,2; GB 2,3; DE 1,9FR 0,9; AU 0,9; KR 0,9; ZA 0,8; IN 0,6. Tabellenansicht
In Deutschland ist die neu installierte Leistung in den letzten Jahren durch Änderungen im EEG (u.a. Kürzung der Einspeisevergütungen; Ausschreibung bei großen Anlagen) stark gesunken: von in der Spitze 7,6 GWp* (2012) auf 1,5 (2015). 2016 wird sie voraussichtlich weiter sinken auf 1,0.
* Gigawatt-Peak: maximal mögliche Photovoltaik-Leistung
 
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom |
Solarstrom-DE-2015
Solarstrom-DE-2015: Globus Infografik 11198/ 18.08.2016
18.08.16    (794)
dpa-Globus 11198: Strom aus Sonnenenergie
Ende 2015 waren in Deutschland 1,53 Millionen Solaranlagen mit einer Leistung von zusammen 39.700 Megawattpeak* (MWp) installiert. Die jährlich neu installierte Leistung (MWp) stieg von 45 im Jahr 2000 steil an auf das Allzeithoch 7600 im Jahr 2012. Danach fiel sie stark ab auf 1460 im Jahr 2015.
Der von Solaranlagen erzeugte Strom stieg von 64 Gigawattstunden (GWh) 2000 auf 38.000 GWh 2015 (6 % der Bruttostromerzeugung). Zuletzt wurden durch Solarstrom 26 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.
* maximal mögliche Leistung

Quelle:  Bundesverband Solarwirtschaft     Infografik-Großansicht  

| Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom | Treibhausgase |
Solarstromleistung
Welt-2015
Solarstromleistung-Welt-2015: Globus Infografik 11168/ 05.08.2016
05.08.16    (790)
dpa-Globus 11168: Solarstromleistung im Ländervergleich
Vergleich von 12 ausgewählten Ländern weltweit bei der installierten Gesamtleistung von Photovoltaikanlagen in Kilowattpeak (kWp) je 1000 Einwohner:
DE 487; IT 312; BE 287; JP 276; GR 245; AU 212; CZ 203; GB 139; ES 116; FR 99; US 87; CN 31. Tabellenansicht
Insgesamt sind 230 Gigawatt (GW) Solarstromleistung installiert. CN liegt mit 43 GW auf Rang 1, gefolgt von DE mit 40 GW, die 6 % des Stroms erzeugen. 2016 werden weltweit ca. 65 GW hinzugebaut, das meiste in CN, US und JP. In DE wird der frühere starke Ausbau durch Änderungen im EEG (u.a. Reduzierung der Einspeisevergütung, Ausschreibung für Großanlagen ab 1.9.15) gebremst.
PV-Zubau in DE (GW): 2012|7,6; 2013|3,3; 2014|1,9; 2015|1,5; 2016|1,0.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom | Erneuerbare |
Ökostrom-DE-2015
Ökostrom-DE-2015: Globus Infografik 11073/ 17.06.2016
17.06.16    (766)
dpa-Globus 11073: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) an der Bruttostromerzeugung in Deutschland ist von 1991 bis 2015 kontinuierlich gestiegen von 3,2 % auf 30,1 %, die sich wie folgt auf die Energieträger verteilen: Windenergie 13,5; Biomasse 6,8; Sonnenenergie 5,9; Wasserkraft 3,0; Müll 0,9. 
Ziel der Bundesregierung ist, den EE-Anteil an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 auf 80 % zu steigern.

Quelle: AGEB     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   Serie 

| Ökostrom | Strom | Erneuerbare | EW-Strom | Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Wasserkraft |
Grüne Jobs
Grüne Jobs / Globus Infografik 10710 vom 18.12.2015
18.12.15    (629)
dpa-Globus 10710: Grüne Jobs
Die Anzahl der Beschäftigten (in Tausend (T)) im Bereich Erneuerbare Energien stieg von 161 T 2004 auf ein Allzeitmaximum von 400 T 2012. Danach sank sie auf 355 T im Jahr 2014, darunter (in T): Windenergie 149 T, Biomasse 120, Solarenergie 49, Geothermie 17, Wasserkraft 12, öffentlich geförderte Forschung/ Verwaltung 8. Besonders stark sank die Beschäftigtenzahl im Bereich Solarenergie: 2013 um knapp 40 % auf 68.500, 2014 um 28 % auf 49.300. Hauptgrund dafür war die Halbierung der Zahl installierter Photovoltaik-Anlagen. Nur in der Windbranche stieg die Anzahl der Arbeitsplätze.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie       Infografik-Bezug  

| Arbeit & Umwelt | Erneuerbare | Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Geothermie | Wasserkraft |
Solarstrom
DE-2000-2014
Solarstrom-DE-2000-2014 / Globus Infografik 10460 vom 14.08.2015
14.08.15    (688)
dpa-Globus 10460: Energie von der Sonne
Die jährlich in Deutschland neu installierte Leistung (in Megawattpeak (MWp)) stieg von 45 im Jahr 2000 auf ein Maximum von 7600 im Jahr 2012. Danach sank sie jedes Jahr auf 1900 im Jahr 2014. Hauptgrund dafür ist die weitere Kürzung der Subventionen für Strom aus Photovoltaik-Anlagen, insbesondere die Einspeisevergütung. Tabellenansicht
Der von Solaranlagen jährlich erzeugte Strom (in Gigawattstunden (GWh)) stieg von 64 im Jahr 2000 auf 35.200 (entspricht dem Strombedarf von 10 Mio Haushalten) im Jahr 2014. Der gesamte Stomverbrauch 2014 betrug 614.000 GWh, der Anteil des Solarstroms beträgt also 5,7 %. Im Juli 2015 erzeugten die Solaranlagen erstmals soviel Strom wie die Atomkraftwerke (5180 GWh)

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Solarenergie | Ökostrom |
Wohnenergie
DE 2013
Energie fürs Wohnen / Infografik Globus 6776 vom 20.11.2014
20.11.14    (508)
dpa-Globus 6776: Energie fürs Wohnen
Der jährliche Energieverbrauch pro Haushalt (in kWh) ist von 17863 im Jahr 2005 auf 16424 in 2012 gesunken. Dann stieg er auf 16973 im Jahr 2013.
Alle Haushalte zusammen verbrauchten 2013 679 TWh Energie, 3,9 % mehr als 2012. Der Verbrauch stieg bei allen Energiezwecken, beim Heizen mit 4,6 % besonders stark.  Anteile im Jahr 2013 in %:
Energieträger: Gas 42, Strom 20, Öl 18, EE 12, Fernwärme 7, Kohle1.
Energiezwecke: Heizung 70, Warmwasser 13, Haushaltsgeräte 9, Kochen/ Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2.
Quelle: Statistisches Bundesamt

Großansicht der Infografik:  Bezug  Serie 

| Erdgas | Erdöl | Kohle | Biomasse | Solarenergie | Strom |
Umweltkosten
Umweltkosten der Stromerzeugung / Infografik Globus 6099 vom 12.12.2013
12.12.13    (488)
dpa-Globus 6099: Umweltkosten der Stromerzeugung
Die Umweltkosten umfassen u.a. die Schäden durch Emissionen (Treibhausgase, Luftschadstoffe) und dadurch verursachte Gesundheitsschäden, in ct/kWh:
Braunkohle 10,75; Steinkohle 8,94; Erdöl 8,06; Erdgas 4,91; Biomasse 3,84; Photovoltaik 1,18; Windenergie 0,26; Wasserkraft 0,18.
Durch den Ausbau der erneuerbarer Energien werden enorme Kosten für Umwelt und Gesundheit vermieden: 8 G€ im Jahr 2011.
Datenstand: 2012; Datenquelle: UBA

Großansicht der Infografik:  Galerie    Bezug

| Strom | Kohle | Erdöl | Erdgas | Biomasse | Solarenergie | Windenergie | Wasserkraft | Erneuerbare | Fossile Energien | Treibhausgase |
EE-Förderung
Förderung erneuerbarer Energien; Erneuerbare Energiegesetz (EEG); EE-Umlage pro kWh; Solaranlagen; Biomasse; Wasserkraft; Gas; Geothermie; Ökostrom-Anteil / Infografik Globus 4833 vom 08.03.2012
08.03.12    (394)
dpa-Globus : Förderung erneuerbarer Energien
Die rote Kurve zeigt den Anstieg des Ökostrom-Anteils von 3,6 % im Jahr 1990 auf 19,9 % im Jahr 2011. Der starke Anstieg liegt vor allem an der Förderung Erneuerbarer Energien (EE) nach dem EEG. Das Kreisdiagramm stellt die Verteilung der EEG-Umlage von insgesamt 3,59 Ct/kWh auf die EE-Arten dar (in Ct): Solaranlagen 1,86; Biomasseanlagen 0,84; Onshore-Windkraft 0,45; Offshore-Windkraft 0,04; Wasserkraft, Gas- und Geothermieanlagen: 0,04; Sonstige 0,37.

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| Erneuerbare | EEG | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Geothermie | Ökostrom |
Erneuerbare Energien
erneuerbaren Energien in Deutschland; installierte Leistung; Ausbauszenario; Wind; Photovoltaik; Biomasse; Wasserkraft; Geothermie / Infografik Globus 4632 vom 24.11.2011
24.11.11    (361)
dpa-Globus : Zukunft der erneuerbaren Energien
Nach verstärktem Energiesparen und erhöhter Energieeffizienz ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Kombination mit Energiespeichern ein Eckpfeiler der Energiewende. Die Tabelle listet für 2010 die Ist-Werte und für 2020 bzw. 2030 die politischen Zielvorgaben der Bundesregierung im Rahmen des Leitszenarios vom Umweltministerium (BMU), in dem der Ausbau von Wind- und Solarstrom mit Abstand den größten Anteil haben.
Installierte Nennleistung in Gigawatt (GW)
 
Windkraft
Photovoltaik
Biomasse
Wasserkraft
Geothermie
2010
27,20
17,32
4,96
4,78
0,01
2020
45,75
50,25
8,92
4,67
0,30
2030
62,84
62,25
9,88
4,94
1,01

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| Erneuerbare | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Wasserkraft | Geothermie | Energiewende | Energiesparen | Energieeffizienz | nachhaltige Energie |
Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energie; Eigentümer-Anteile in Deutschland 2010;  / Infografik Globus 4615 vom 17.11.2011
17.11.11    (359)
dpa-Globus : Erneuerbare Energie aus privater Hand
Während die konventionelle Stromerzeugung aus fossilen Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas) und aus Atomenergie in Deutschland zu rund 80 % durch das Oligopol aus den vier großen Energiekonzernen E.on, RWE, Vattenfall und EnBW dominiert wird, beträgt ihr Anteil an der installierten Leistung Erneuerbarer Energien (EE) nur 6,5 %, darunter vor allem Wasserkraftwerke. Die restlichen 93,5 % der insgesamt 53 GW entfallen auf (in %): Privatpersonen1 39,7, Projektierer2 14,4, Fonds/Banken 11,0, Landwirte 10,8, Gewerbe3 9,4, sonstige Energieversorger (u.a Stadtwerke) 7,0; Sonstige 1,2.
Bei den Anteilen wurden Pumpspeicherkaftwerke nicht berücksichtigt
1 hauptsächlich Photovoltaik-Anlagen
2 Entwickler und Veräußerer von Projekten der Erneuerbaren Energien
3 inkl. Contracting

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| Erneuerbare | Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Biomasse |

EEG-Umlage
EEG-Umlage:  Grafik Großansicht
16.11.11    (356)
FR-Grafik: EEG-Umlage von 2003 bis 2013
Erneuerbare Energien werden nach dem EEG gefördert durch eine Umlage, die auf die Rechnung der Stromverbraucher aufgeschlagen wird, wobei allerdings energieintensive Industrien weitestgehend ausgenommen werden, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zum Ausland zu stärken. Die EEG-Umlage stieg von 0,41 Ct/kWh im Jahr 2003 auf 3,53 Ct/kWh in 2011. Bis 2013 wird die Umlage nach Prognosen von Experten auf 3,66 bis 4,74 Ct/kWh anwachsen. Schuld an dem Anstieg sind neben teueren Techniken wie Photovolatik und Offshore-Windkraft vor allem die Lockerung von Kriterien für die Befreiung von der Umlage bei energieintensiven Unternehmen, deren Zahl dadurch von derzeit knapp 600 auf fast 7000 wachsen wird.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Öko-Strom-Kosten steigen weiter [FR 16.11.11, S.12]
  

| Erneuerbare | EEG | Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Geothermie |
Pumpspeicherkraftwerk
Pumpspeicherkraftwerke; Stromspeicherung; Strom-Puffer; Ökostrom-Speicher; Strommangel; Stromüberschuss / Infografik Globus 4317 vom 17.06.2011
17.06.11    (341)
dpa-Globus : Puffer im Stromnetz
Da die Wind- und Solarstrommenge im Zeitverlauf stark schwankt, muss Strom in Phasen von hohem Angebot gespeichert und bei Stromknappheit wieder ins Netz eingespeist werden. Die bisherige von 31 Pumpspeicherkraftwerken bereitgestellte Pufferkapazität von rund 7 GW und 40 GWh reicht bei weitem nicht aus, um z.B. eine mehrtägige Windflaute auszugleichen. Im Zuge der Energiewende muss also die Speicherkapazität stark ausgebaut werden. Die bisher energieeffizienteste großvolumige Speichertechnik ist die Pumpspeicherung, bei der Wasser aus einem Unterbecken in ein höhergelegenes Oberbecken gepumt wird. Strom wird also als potentielle Energie gespeichert. Bei Strommangel strömt das Wasser aus dem Oberbecken wieder zurück ins Unterbecken, wobei es einen Generator antreibt. So wird die potentielle Energie zurück gewandelt in Strom. Um nennenswerte Speicherkapazitäten zu erzielen, sind große Wasserbecken und Höhenunterschiede erforderlich, weshalb der Aus- und Neubau von Pumpspeicherkraftwerken oft auf Widerstand in der betroffenen Region trifft, aktuell z.B. in Atdorf im Schwarzwald.

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| Windenergie | Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom |
Stromkosten-Vergleich
Stromkosten-Vergleich, gesamtgesellschaftliche Stromkosten;  Photovoltaik, Atomstrom, Kernenergie; Steinkohle; Braunkohle; Windstrom; Wasserkraft / Infografik Globus 4221 vom 05.05.2011
05.05.11    (334)
dpa-Globus : Was Strom wirklich kostet
Die üblichen Strompreise, die sich an der Strombörse EEX durch den Stromhandel bilden, spiegeln nicht im vollen Umfang die Kosten wieder, die insgesamt unter Einbeziehung der sog."externen Kosten" (u.a. staatliche Förderung; Treibhausgase, sonstige Umweltschäden) entstehen. Für diese "wirklichen" Stromkosten ergeben sich aus einer FÖS-Studie im Auftrag von Greenpeace-Energy folgende Entstehungspreise (in Ct/kWh): Wasserkraft 6,5; Onshore-Windstrom 7,6; Braunkohle 12,1; Steinkohle 12,1; Atomstrom 12,8*; Photovoltaik-Strom 46,5.
* Beim Atomstrom bleiben die Kosten eines Super-GAUs bzw. entsprechend erhöhte Versicherungsprämien (bis zu 270 Ct/kWh: s. Grafik in taz 06.11.10) ebenso unberücksichtigt wie die Kosten für die Endlagerung von Atommüll, da sie nicht hinreichend verlässlich geschätzt werden können. Wie beim UBA werden daher behelfsweise die externen Kosten des schlechtesten fossilen Brennstoffs, der Braunkohle, angesetzt.
 
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| Strom | Ökostrom | Kohle | Atomenergie | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft |
Stromlast
Stromlastverlauf in Deutschland: EEX-Grafik
17.03.11    (314)
EEX-Grafik: Stromlastverlauf in Deutschland
Die Transparenzplattform der Strombörse EEX in Leipzig zeigt täglich den Verlauf der deutschlandweiten Stromlast (nachgefragte Stromleistung). Die tatsächliche Produktion wird mit der geplanten verglichen und laufend aktualisiert, wobei der Beitrag konventioneller Kraftwerke sowie Wind- und Solarkraft getrennt dargestellt werden. In etwa ergeben sich folgende Bandbreiten, die allerdings jahreszeitlich und wetterbedingt varrieren können:
Spitzenlast: 60-70 GW; Grundlast: 30-40 GWWind: 0-20 GWSolar: 0-12 GW.
Der Beitrag der Solarenergie (Photovoltaik) ist in der Jahressumme im Vergleich zum Windstrom noch gering, die eingespeiste Leistung überschreitet jedoch an sonnenreichen Tagen während der Mittagsstunden schon die 10 GW-Marke.
 
Die Lastverlauf wird laufend aktualisiert: Transparenzplattform der EEX

| Strom | Ökostrom | Fossile Energien | Atomenergie | Windenergie | Solarenergie | EW-Strom |
Stromnetzbetreiber
Stromnetzbetreiber; Höchstspannungsleitungen; Stromnetz in Deutschland;  / Infografik Globus 4090 vom  25.02.201
25.02.11    (306)
dpa-Globus : Strom in Deutschland
Der Strom wird hauptsächlich in folgenden Regionen und Kraftwerken produziert: Braunkohle in Sachsen und Brandenburg; Stein-/Braunkohle und Erdgas in NRW sowie 17 Atomkraftwerke vor allem im Norden und Süden. Hinzu kommt zunehmend Windstrom von Standorten an den Küsten und künftig auch von Offshore-Windparks. Über ein Höchstspannungsnetz (220 oder 380 kV-Leitungen) wird der Strom deutschlandweit verteilt. Vier Betreiber haben dieses Netz unter sich aufgeteilt: TenneT (vormals Eon) von Nord bis Süd in der Mitte; Amprion (Tochtergesellschaft der RWE) im Westen und in Teilen Bayerns; Elia (vormals Vattenfall) im Osten und EnBW in Baden-Württemberg. Neben der Stromverteilung müssen die Übertragungsnetzbetreiber das Stromangebot an die -nachfrage durch Lastfolgebetrieb und das Bereitstellen von Regelenergie (flexible Gaskraftwerke; Pumpspeicher) anpassen. Künftig wird auch umgkehrt die Anpassung der Nachfrage (Smart Grid) an das volatile Aufkommen von Wind- und Solarstrom hinzukommen.
 
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| Strom | Ökostrom | Windenergie | Solarenergie |
Vital Signs 2011
Vital Signs 2011:  Grafik Großansicht
Februar 11    (303)
Worldwatch Institute: Vital Signs 2011
Der jährlich vom renommierten Worldwatch Institute publizierte Report bietet eine Fülle von Daten, Statistiken und Infografiken zu den weltweit wichtigsten Trends in Bereichen, die für die nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung haben: Energie und Transport; Umwelt und Klima; Nahrungsmittel und Landwirtschaft; globale Ökonomie und Ressourcen; Bevölkerung und Gesellschaft. Die diesjährige 18.Ausgabe liefert z.B. folgende Daten: 2009 stieg das Weltsozialprodukt nur um 0,3 %, das BIP von China aber um 9,1 %, das von Indien um 7,4 %. Von 1993 bis 2009 stieg der Meeresspiegel infolge der Klimaerwärmung um 3 mm pro Jahr, in den 118 Jahren davor nur um 1,7 mm pro Jahr. Die Kapazität der Photovoltaik stieg stieg 2009 um 20 %, die von Solarthermie-Kraftwerken um 26 %, von Windkraft um 31 %. Der Verbrauch von Erdgas sank um 2,1 %, die größte jemals gemessene Abnahmerate. Das Artensterben setzte sich fort: weitere 365 Arten gelten als akut gefährdet.
  
Infos / Bestellung: Vital Signs 2011

| Globale Agenda 21 | Energie | Erneuerbare | Windenergie | Solarenergie | Klima | Mobilität/Verkehr | Bio-Vielfalt | Nahrung | Konsum & Produktion | Rohstoffe | Bevölkerung |
Pumpspeicherkraft

25.11.10    (294)
ZEIT-Grafik: Konzepte für Pumpspeicherkraftwerke mit Untertagebau, Tagebau, Berghalden und Steilküsten
Das ständig wachsende aber schwankende Angebot an Wind- und Solarstrom erfordert einen starken Ausbau von Speicherkraft. Zwar sind Pumpspeicherkraftwerke besonders energieeffizient, es mangelt in Deutschland aber an nennenswerten Ausbaukapazitäten bei der konventionellen Pumpspeicherkraft, die Höhenunterschiede zwischen Berg und Tal ausnutzt. Verwertbare Höhendifferenzen bieten aber auch z.B. der Untertagebau und Berghalden im Ruhrgebiet, der Tagebau in Braunkohlerevieren sowie Steilküsten. Die beiden Grafiken stellen die Funktionsweise der entsprechenden Speicherkraftwerke im Schema dar. Ob solche Speicherkraft-Varianten großtechnisch rentabel realisierbar sind, wird derzeitig noch erforscht. Ein Problem dabei ist, dass nennenswerte Speicherkapazitäten großvolumige* Speicherbecken und möglichst große Höhenunterschiede* erfordern.
* Beispiel: Hochpumpen von 1 Mio m³ Wasser um 100 m speichert 272.500 kWh.
  
Die beiden Grafiken sind eingelinkt im Artikel: Speicherplatz für Ökostrom [ZEIT 25.11.10]

| Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | EW-Strom |
Energiequellen
Energiequellen:  Grafik Großansicht
02.07.10    (256)
Klett-Weltkarte: Energiequellen - Energierohstoffe und erneuerbare Energien
Die sich immer noch ausweitetende Ölpest-Katastrophe im Golf von Mexiko ist einmal mehr eine Mahnung, verstärkt und beschleunigt die Energiewende zu vollziehen: Weg von den fossilen, hin zu den erneuerbaren Energien. Die Klett-Weltkarte bietet dazu vielfältige Hintergrund-Informationen, aufgeschlüsselt nach Regionen: Vorräte an fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Braun- u. Steinkohle, Uran) und ihre Reichweite; Erdöl- und Erdgashandel; Nutzung erneuerbarer Energien (Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Geothermie).
  
Download: Weltkarte der Energiequellen [pdf, 2,4 MB, Klett 02.07.10]

| Fossile Energien | Erdöl | Erdgas | Kohle | Erneuerbare | Windenergie | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie | Energiewende |
Stromtrassen-DE
Stromtrassen in Deutschland: 380 V-Leitungen: Bestand und Ausbau:  Grafik Großansicht
24.06.10    (257)
FR-Grafik: Stromtrassen in Deutschland: 380 kV-Leitungen: Bestand und Ausbau
Das rasant steigende Ökostrom-Angebot, darunter große Anteile des volatilen Wind-und Solarstroms, erfordern den schnellen Ausbau der Hochspannungsnetze und der Stromspeicherkapaziäten. Zum bisher 40.000 km langen 380 kV-Netz sollen in einer ersten Ausbaustufe 850 km ergänzt werden, bisher wurden aber nur 80 km realisiert. Die geplanten Neubau-Trassen, z.B. eine 380 kV-Trasse durch den Thüringer Wald ("Thüringer Strombrücke"), sind jedoch hoch umstritten und von Bürgerinitiativen bekämpft. Sie behaupten, dass durch besseres Netzmanagement, durch Angleichung von Stromangebot und - nachfrage auf eine Reihe neuer Stromtassen verzichtet werden könne, die vermutlich eher zur Ausweitung des EU-weiten Stromhandels verwendet werden sollen statt Teil einer echten Energiewende in Deutschland zu werden.
 
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Wandern von Mast zu Mast [FR 24.06.10], Teil 2/6 der FR-Serie zur Energiewende

| Strom | Ökostrom | Windenergie | Solarenergie | EW-Strom |
Solarstrom-Potenzial
Potenzial für weltweite Sonnenkraftwerke:  Grafik Großansicht
04.06.10    (251)
FR-Grafik: Potenzial für weltweite Sonnenkraftwerke
Laut Neuauflage der Studie „Energy[r]evolution“ könnte bis 2050 der Anteil des Ökostroms am weltweiten Stromverbrauch auf 95 % gesteigert werden, darunter 20 % aus großen Solarkraftwerken, wie sie z.B. bei Desertec geplant sind.
In der Weltkarte wird die regional unterschiedliche Intensität der Sonneneinstrahlung anhand der Färbung (von dunkelrot = sehr hoch bis hellgelb= sehr gering) veranschaulicht. Außerdem wird für jede Region die Einstrahl-Fläche in km² angegeben, die benötigt wird, um den Energieverbrauch dieser Region komplett durch Solarenergie zu decken, darunter z.B.: Nordamerika 63658, China+Indien 47743, Europa 38447, Afrika 35764. Weltweit werden 390122 km² benötigt.
  
Die Weltkarte ist eingelinkt im Artikel "Wüstenstrom für die ganze Welt" [FR 04.06.10].

| Solarenergie | Ökostrom | DESERTEC | Energiemix | EW-Strom |
Primärenergie_D-2008

08.10.09    (117)
ZEIT-Grafik: Energie für Deutschland
Das Kreisdiagramm (oben) stellt den Anteil der Primärenergieträger am gesamten Primärenergieverbrauch (PEV) in Deutschland 2008 dar. Zusätzliche Infokästen bieten Hintergrunddaten zu den Primärenergieträgern (nicht regenerativ: Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Braunkohle, Uran; regenerativ: Biomasse, Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Geothermie).
Im Globus (unten) sind die Energielieferanten Deutschlands mit ihren Importanteilen in % eingetragen, differenziert nach den Primärenergieträgern. Für Erdöl, Erdgas und Steinkohle werden zusätzlich die Transportwege ( Pipeline, Schiff, Zug) aufgeschlüsselt.
Die Kreisgrafik (rechts unten) vergleicht den Energiemix 2008 mit jenem im Jahr 2050, wie er sich aus dem Leitszenario 2008 des BMU ergibt: Der PEV insgesamt soll um 42 % sinken; durch Ausbau der erneuerbaren Energien reduzieren sich die fossilen Energien, vor allem die Kohle, und die Kernenergie wird nicht mehr genutzt.
  
Die Grafik (pdf, 1,4 MB) ist eingelinkt im Artikel: Energie für Deutschland [ZEIT 42/2009]

| Primärenergie | Fossile Energien | Atomenergie | Erneuerbare | Biomasse | Windenergie | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie | Energiemix |
Klimaschutz
CO2-Reduktion durch erneuerbare Energien; Biomasse, Windkraft, Wasserkraft, Biokraftstoffe, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie / Infografik Globus 3075 vom 25.09.2009
25.09.09    (107)
dpa-Globus : Klimaschutz durch grüne Energie
In Deutschland konnten durch die Nutzung erneuerbaren Energien 2008 insgesamt 109 Mio Tonnen (Mt) CO2 eingespart werden, darunter (Angaben in Mt):
Biomasse 48,6; Windkraft 30,4;Wasserkraft 18,1; Biokraftstoffe 8,3; Photovoltaik 2,4; Solarthermie 0,9; Geothermie 0,3.
  
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| Erneuerbare | Treibhausgase | Biomasse | Windenergie | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie |
Erneuerbare-Energien-1980-2008
Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch: Stromerzeugung, Wärmebereitstellung, Kraftstoffverbrauch / Infografik Globus 3067 vom 18.09.2009
18.09.09    (106)
dpa-Globus : Grüne Energie: Strom, Wärme, Kraftstoff
Der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch (EEV) ist in den letzten 10 Jahren stark gewachsen (Vergleich 1998 mit 2008, Anteile in %):
  
1980
2008
darunter Energiequellen 2008 in %
Strom
4,8
15,1
Windkraft 6,6; Wasserkraft 3,5; biogene Festbrennstoffe 1,8; Biogas 1,3; Photovoltaik 0,7; Sonstige 1,2.
Wärme
3,5
7,4
biogene Festbrennstoffe 5,7; biogener Anteil des Abfalls 0,4; Solarthermie 0,3; Geothermie 0,2.
Kraftstoff
0,2
5,9
Biodiesel 4,5; Bioethanol 0,8; Pflanzenöl 0,7.

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| Ökostrom | Erneuerbare | Windenergie | Wasserkraft | Biomasse | Solarenergie |
Oekostrom
Strom aus erneuerbare Energien; Ökostrom; Stromerzeugung; Windenergie, Biomasse; Wasserkraft; biogener Anteil des Abfalls; Photovoltaik; Geothermie / Infografik Globus 3032 vom 03.09.2009
03.09.09    (105)
dpa-Globus : Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil des Ökostroms an der Bruttostromerzeugung stieg von 3,4 % in 1990 auf 15,1 % in 2008. Vergleich der installierten Leistung in GW im Jahr 1990 und 2008: Windenergie 40 | 40.400; Biomasse: 222 | 22.518; Wasserkraft: 17.000 | 21.300; biogener Anteil des Abfalls: 1200 | 4.543; Photovoltaik: 1 | 4.000; Geothermie: 0 | 18.
 
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| Ökostrom | Windenergie | Biomasse | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie |
Strommix-2050

09.07.09    (91)
ZEIT-Grafik: Die künftige Stromversorgung
Die Infografik stellt Szenarien für die Entwicklung des Strommixes bis 2050 für die EU und die Staaten in Nahost / Nordafrika (MENA-Staaten) dar, die am DLR und ISET entwickelt wurden und von der am 13.7.09 gegründeten DESERTEC-Initiative aufgegriffen wurden. Mittels einer Vielzahl von Ökostrom-Kraftwerken im EU-MENA-Großraum, die über HGÜ-Stromtrassen vernetzt werden, soll Versorgungssicherheit nur mit Ökostrom hergestellt werden. Im dargestellten Szenario für die EU wachsen die Anteile der Windenergie, Biomasse und des Solarstromimports stark an, während die Kernkraft sowie Erdöl um 2040 auslaufen und Kohle sowie Erdgas stark zurückgehen. Im Szenario für die MENA-Region wächst die Solarthermie besonders stark, ab 2020 auch der Solarstromexport und die Meerwasserentsalzung. Erdgas und Erdöl steigen bis etwa 2030 noch an und gehen dann langsam zurück.
 
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Das Gold der Wüste [ZEIT 29/09.07.09]

| Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Fossile Energien | Atomenergie | Energiemix | Ökostrom | DESERTEC | nachhaltige Energie |
Supergrid

09.07.09    (90)
ZEIT-Grafik: Stromautobahnen
Die am 13.7.09 neu gegründete DESERTEC-Initiative greift Konzepte auf, die am DLR und ISET entwickelt wurden. Eine Vielzahl von Ökostrom-Kraftwerken (Windkraft, Wasserkraft, Biomasse, Solarthermie/ Photovoltaik, Geothermie) in Europa, Nordafrika und im Nahen Osten sollen mittels neuer HGÜ-Stromtrassen ("Stromautobahnen") vernetzt werden. Dieses Super-Stromverbundnetz (Supergrid) soll bis 2050 eine Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien für Nordafrika und den Nahen Osten ermöglichen. Europa würde sich größtenteils mit eigenem Ökostrom versorgen, etwa 1/6 des Strombedarfs würde über Import von Ökostrom abgedeckt. Der Stromgroßverbund ermöglicht den Ausgleich des regional teils stark schwankenden Ökostromaufkommens, was den Bedarf an Stromspeicherung klein hält und die Versorgungssicherheit erhöht.

Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Das Gold der Wüste [ZEIT 29/09.07.09]

| Windenergie | Wasserkraft | Biomasse | Solarenergie | Geothermie | DESERTEC | Ökostrom | nachhaltige Energie |

Solarthermiekraftwerk
Parabolrinnenkraftwerk, Solarstrom, Wüstenstrom,  DESERTEC / Infografik Globus 2893 vom 26.06.2009
26.06.09    (92)
dpa-Globus : Strom aus der Wüste
Rund 2500 kWh Energie strahlt die Sonne auf jeden Quadratmeter Wüstenfläche in Nordafrika pro Jahr. Dieses reiche Energieangebot will die am 13.7.09 gegründete DESERTEC-Initiative künftig mittels Parabolrinnenkraftwerken nutzen. Die Infografik zeigt Aufbau und Funktionsweise solch eines Solarthermiekraftwerks im Schema. Die Parabolrinne bündelt die einfallenden Sonnenstrahl zu einer Brennlinie in Form einer Geraden, an deren Ort ein Absorberrohr verläuft, in dem ein Spezialöl auf etwa 400 °C erhitzt wird. Durch Zusammenschalten von Tausenden Parabolrinnen (Solarfeld) wird die Energieausbeute soweit gesteigert, dass sie dann mit der üblichen Technik eines Wärmekraftwerks (Wärmetauscher, Dampferzeuger, Turbine, Generator) in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Ein Teil der Wärmeenergie wird in einem Salzschmelze-Wärmespeicher gepuffert, um auch nachts Strom liefern zu können. Durch diese Energiezwischenspeicherung sind Parabolrinnenkraftwerke in der Lage, ein weitestgehend gleichbleibendes Stromangebot rund um die Uhr bereitzustellen, d.h. sie sind wie herkömmliche fossile oder atomare Kraftwerke fähig zur Grundlast.

Daten/ Großansicht der Infografik

| Solarenergie | DESERTEC | Ökostrom |
Supergrid
Ökostrom-Verbundnetz (Super-Grid): FR-Infografik
27.04.09    (64)
FR-Infografik: Grünes Stromnetz
Bereits in seiner Dissertation 2006 hat Gregor Czisch (Physiker Uni Kassel) nachgewiesen, dass eine Stromversorgung Europas unter ausschließlicher Nutzung bereits in der Praxis gut erprobter erneuerbarer Energien (Wind- und Wasserkraft, Biomasse) technisch und wirtschaftlich machbar ist. Um die regional stark schwankenden Aufkommen an Ökostrom auszugleichen, schlägt Czisch ein ganz Europa, Nordafrika und den Nahen Osten umfassendes Stromverbundnetz (Super-Grid) vor, in dem Ökostrom mittels Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) über Tausende Kilometer verlustarm übertragen werden kann. Mit aktuellen Computersimulationen, die umfangreiche Daten aus 19 Regionen bewerten, zeigt Czisch, dass eine sichere Stromversorgung zu ca. 4,65 ct/kWh machbar ist. Laut Czisch setzt sich der optimale Energiemix wie folgt zusammen: 2/3 Windenergie (zu großen Teilen aus Afrika), 17 % Biomasse, 15 % Wasserkraft und nur 2 % Solarthermie. Ein Hauptgrund für den geringen Solarthermie-Anteil in dem optimierten Energiemix ist, dass der Solarthermie-Strom im Vergleich zu den anderen Ökostrom-Arten bis auf Weiteres noch zu teuer sind.
   
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Das elektrische Internet. Ein gigantisches Öko-Stromnetz soll Europa mit Nordafrika verbinden [FR 27.4.09].
ähnliche Infografiken/ ergänzende Infos

| Ökostrom | Windenergie | Wasserkraft | Biomasse | Geothermie | Solarenergie | DESERTEC | EW-Strom | nachhaltige Energie |
Ökostrom-1990-2009
BMU-Grafik: Entwicklung des Ökostroms 1990 bis 2009
April 09    (75)
BMU-Grafik: Entwicklung des Ökostroms 1990 bis 2009
Die Ökostrommenge stieg von ca.18 TWh in 1990 auf rund 91,4 TWh in 2008. Starke Wachstumsimpulse bekam der Ökostrom durch das Stromeinspeisungsgesetz (StrEG), das am 1.1.1991 in Kraft trat und am 1.4.2000 durch das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) abgelöst wurde. Die Novellierung des EEG am 1.8.2004 und am 1.1.2009 sorgte für einen weiteren Anstieg der Ökostrom-Erzeugung.
  
Quelle: BMU- Bericht: Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2008, Stand: April 2009. Die Grafik befindet sich auf S.7 des pdf-Dokuments.

| Ökostrom | Windenergie | Wasserkraft | Biomasse | Solarenergie | EW-Strom |
Strommix-2020
BEE-Grafik: Strommix 2020
28.01.09    (44)
BEE-Grafik: Prognose für den Strommix Deutschlands im Jahr 2020
Der Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE) prognostiziert für 2020 ein Gesamtstromverbrauch von 595 TWh , der dann zu 47 % durch Erneuerbare Energien (EE) gedeckt wird.
Anteile der Energieträger an der Stromproduktion (Strommix) in %:
EE: Wind-Land 19; Wind-See 6; Bioenergie 9; PV 7; Wasser 5; Geothermie 1.
Nicht-EE: Steinkohle 19; Braunkohle 17; Erdgas 11; Kernenergie 1.
Die BEE-Grafik befindet sich auf S.3 der Hintergrund-Infos für die Presse (1,4 MB) zur Prognose: Stromversorgung 2020. Wege in eine moderne Energiewirtschaft

| Energiemix | Windenergie | Wasserkraft | Biomasse | Solarenergie | Geothermie | Kohle | Atomenergie | Fossile Energien | Erneuerbare | nachhaltige Energie |
Supergrid
Super Grid (Groß-Strom-Verbund): ZEIT-Infografik
06.11.08    (1)
ZEIT-Grafik: Das Super-Stromnetz (Super-Grid)
Der Strombedarf Europas und der Staaten in Nordafrika und Nahost kann vollständig mit Ökostrom gedeckt werden, wenn diese Länder durch ein großes Stromnetz (super-grid) über leistungsfähige HGÜ miteinander verbunden werden. Solarstrom aus der Sahara und Nahost, Windstrom von der Atlantikküste und Nord-/Ostsee, Wasserkraft aus Skandinavien, Geothermiestrom aus Island und Strom aus Biomasse an diversen Standorten bringen in der Summe genügend Strom für alle Verbraucher und sorgen durch Ausgleich im Großverbund auch für Versorgungssicherheit. In Deutschland würde der Strom einschließlich Transport z.B. aus der Sahara etwa 7 ct/kWh kosten.
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| Strom | Erneuerbare | EW-Strom | Windenergie | Wasserkraft | Solarenergie | Biomasse | Geothermie | DESERTEC | nachhaltige Energie |
Erneuerbare_Energien-Potenzial
DLR-Grafik: Potenzial Erneuerbarer Energien
27.10.08    (63)
DLR-Grafik: Potenzial Erneuerbarer Energien
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Auftrag von Greenpeace und EREC ein Energieszenario für eine globale Energiewende entwickelt. Im Rahmen der Studie "Energie[r]evolution 2008" wird u.a. das derzeitige und künftige Potenzial der Erneuerbaren Energien (EE) abgeschätzt. Laut Studie könnten die EE, die mit derzeitigen technischen Möglichkeiten erschließbar sind, insgesamt das 5,9-Fache des weltweiten Energieverbrauchs (EV) bereitstellen. Allein mit Solarenergie (solarthermische Kraftwerke, Photovoltaik, Sonnenkollektoren) bzw. Windkraft könnte mit derzeitiger Technik das 3,8 bzw. 0,5 Fache des EV gedeckt werden. Das künftige Potenzial ist noch weitaus größer: Sonnen- bzw. Windenergie könnte das 2850- bzw. 200-Fache des EV bereitstellen. Zwar ist das Potenzial weiterer EE (Geothermie, Biomasse, Wasser-/Wellenenergie) deutlich kleiner, würde aber jeweils einzeln reichen, den weltweiten Energieverbrauch mindestens einfach zu decken.

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Ökomix-2007
Öko-Mix; Energiemix; Anteil erneuerbarer Energien bei Strom, Wärme, Kraftstoffe / Infografik Globus 2197 vom 04.07.2008
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04.07.08    (12)
Globus-Infografik: Der Öko-Mix 2007
Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Biomasse sind nicht zuletzt durch die massive Unterstützung und Förderung durch das Erneuerbare Energiegesetz (EEG) rasant gestiegen. Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2007 rund 222 TWh Energie aus regenerativen Quellen gewonnen, die sich wie folgt auf die Endenergiearten verteilen (in TWh):
      Strom: 87,5;      Wärme: 90,2;        Kraftstoffe: 44,4.
Die Kreisdiagramme veranschaulichen die Anteile der verschiedenen Primärenergiearten bei  Strom, Wärme und Kraftstoffe.
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Strommix-2007
Deutschlands Strom-Mix / Infografik Globus 2048 vom 25.04.2008
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25.04.08    (22)
Globus-Infografik: Deutschlands Strom-Mix
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung ist 2007 auf 14,2 % gestiegen, d.h. mit 85,8 % ist der Anteil konventioneller Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas, Uran) immer noch sehr hoch. Damit bleibt die Stromerzeugung der Energiesektor mit dem weitaus höchsten Treibhausgas-Ausstoß. Soll der im Jahr 2000 vereinbarte Atomausstieg wie geplant bis zum Jahr 2021 abgeschlossen werden, muss die Energiewende viel zügiger als bisher umgesetzt werden, insbesondere muss der Verbrauch an Strom durch drastisch erhöhte Energieeffizienz und verstärktes Stromsparen deutlich gesenkt werden. Bei den im Übergang zur Energiewende noch notwendigen Kohle- und Gas-Kraftwerken muss der Wirkungsgrad erhöht werden, vor allem durch Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
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Solarthermiekraftwerk

08.04.08    (89)
FAZ-Grafik: Solarrinnenkraftwerk
Die Infografik erklärt die Funktionsweise eines Solarrinnenkraftwerks. Der Querschnitt einer Solarrinne ist eine Parabel, daher auch die Bezeichnung "Parabolrinnen"-Kraftwerk. Eine Parabel hat einen Brennpunkt, in den die eintreffenden Sonnenstrahlen gebündelt werden, folglich focusiert eine Parabolrinne die Sonnenstrahlen in einer Brennlinie in Form einer Geraden. Dort verläuft ein Absorberrohr, in dem ein Spezialöl durch die gebündelten Sonnenstrahlen auf etwa 400 °C erhitzt wird. Durch Zusammenschalten vieler Solarrinnen (Solarfeld) wird die Energieausbeute soweit gesteigert, dass sie dann mit der üblichen Technik eines Wärmekraftwerks (Wärmetauscher, Dampferzeuger, Turbine, Generator) in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Ein Teil der Wärmeenergie wird in einem Salzschmelze-Wärmespeicher gepuffert, um Zeiten geringer Sonneneinstrahlung auszugleichen. Durch diese Energiezwischenspeicherung sind Parabolrinnenkraftwerke in der Lage, ein weitestgehend gleichbleibendes Stromangebot rund um die Uhr bereitzustellen. Werden sie außerdem dort installiert, wo die Sonneneinstrahlung über das Jahr hoch ist (z.B. in Wüsten), können Parabolrinnenkraftwerke herkömmliche fossile oder atomare Kraftwerke ersetzen (Grundlast-Fähigkeit).
   
Die 139C7C1E-F109-4B06-BC3D-4AF8D955BED8Picture.jpg" target="_blank">Grafik ist eingebettet im Artikel: Dampfstrom aus dem sonnigen Spanien [FAZ 8.4.08]

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Energiewende-Szenario
Großansicht: Energiemix bis 2050/ 2100: WBGU-Szenario

WBGU-Prognose: Energiemix bis 2100
21.03.03    (62)
WBGU-Hauptgutachten 2003: Energiewende zur Nachhaltigkeit
Der Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) entwickelt in seinem Jahresgutachten 2003 Szenarien für eine nachhaltige Energieversorgung. Aus "Leitplanken einer nachhaltigen Energiepolitik" leitet der WBGU ein Szenario für die Entwicklung des globalen Energiemixes bis 2050/ 2100 ab, das die Grafiken anschaulich darstellen. Das Szenario basiert auf folgenden Prinzipien:
deutliche Reduktion fossiler Energien; Ausstieg aus der Atomenergie; starker Ausbau und Förderung Erneuerbarer Energien, insbesondere des Solarstroms (gelb), der im Jahr 2100 etwa 2/3 der gesamten Primärenergie bereitstellen soll.

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erstellt: 26.06.22/ zgh Solarenergie Anfangsjahr Vorjahr 0 Folgejahr Endjahr

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