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Daten/Statistiken Maßeinheit: Megatonne CO2-Äquivalent ( MtCO2e ) Maßeinheit: Definition, Hintergrund

Anzahl: 14

importierte Entwaldung
EU28 2005-2017
 Globus Infografik 14603
16.04.21    (1914)
dpa-Globus 14603: Gefällte Tropenwälder
Für die Rohstoffgewinnung und Lebensmittelproduktion wurden von 2005 bis 2017 pro Jahr 5 Mha Tropenwald abgeholzt, um Acker- bzw. Weideland zu gewinnen, vor allem für den Anbau von Soja (31%) und Palmöl (24%) bzw. Rinderzucht. Über den Import von Rohstoffen und Lebensmitteln sind auch die EU28-Länder beteiligt an dieser sog. "importierten Entwaldung": von 2005 bis 2017 im Durchschnitt jährlich 270,3 kha, darunter die Top10 EU28-Länder (kha pro Land):
DE 43,7 IT 35,8 ES 32,9 UK 30,0 NL 29,6 FR 26,3 BE 14,8 PL 10,1 DK 5,9⟩ Tabelle
In Relation zur Einwohnerzahl (m²/Kopf) bilden ⟨NL 18 BE 14 DK 11 SI 8 ES 7⟩ die Spitze, Deutschland rangiert mit 5 m² auf Rang 11 und ⟨RO HU HR LT LV⟩ liegen mit jeweils 2 m² am Ende. Durch Abholzung reduziert sich auch die Kapazität des Tropenwalds als CO2-Senke, wodurch indirekt THG-Emissionen entstehen, in der EU28 im Jahr 2017 rund 116 MtCO2e. Top10-EU-Staaten (kgCO2e/Kopf):
LU 1020 NL 980 BE 670 DK 460 IE 420 SI 380 ES 350 PT 310 DE 290 IT 290⟩ Tabelle.

Quelle: WWFReport | Infografik  Tabelle/Infos 

| Wald | Nahrung | Treibhausgase |
Ernährungsweisen
Treibhausgase
DE 2020
 Globus Infografik 14601
16.04.21    (1915)
dpa-Globus 14601: Klimaschutz auf dem Teller
Im Jahr 2020 betrug der THG-Ausstoß Deutschlands 739 MtCO2e, das sind 8,882 tCO2e/Kopf*, davon entfallen 2,552 tCO2e (28,7%) auf Ernährung.
Anteile (in %): ➊ Fleisch/Wurst 29,8 ➋ pflanzliche Lebensmittel 29,0 ➌ Milch/Käse/Eier 21,5 ➍ Landnutzungsänderung 19,3 ➎ Fisch/Meeresfrüchte 0,4.
Die drei alternativen Ernährungsweisen reduzieren den THG-Ausstoß beträchtlich: von aktuell 100 % auf flexitarisch 73,4%, vegetarisch 53,3%, vegan 51,5% Tabelle
* gerechnet mit 83,2 M Einwohnern

Quelle: WWF  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Treibhausgase | Nahrung |
importierte Entwaldung
EU trägt stark zu Tropenwald-Zerstörung bei | Statista
14.04.21    (1911)
Statista: EU trägt stark zu Tropenwald-Zerstörung bei
Die Grafik listet den Anteil von Ländern und der EU an der sog. "importierten Entwaldung" bei Tropenwäldern, also ihrer Abholzung im Zusammenhang mit dem internationalen Handel, von 2005 bis 2017: ⟨CN 24 EU 16 IN 9 US 7 JP 5⟩.
Importe von Soja, Palmöl und Rindfleisch, gefolgt von Holzprodukten, Kakao und Kaffee, haben den größten Anteil an der "importierten Entwaldung", die indirekt auch CO2 erzeugt, durch die EU 2017 rund 116 MtCO2e, mehr als 1/4 der THG-Emissionen der EU im Sektor Landwirtschaft. Diese indirekten Emissionen werden bisher in offiziellen THG-Statistiken nicht bilanziert. Von dem in Vegetation und Böden weltweit gespeicherten Kohlenstoff entfallen mehr als 17% auf die Tropenwälder, die deshalb herausragend wichtig sind als CO2-Senke im Kohlenstoffkreislauf. Als Folge von Waldzerstörung wird weniger CO2 gespeichert, was die CO2-Konzentration in der Atmosphäre und damit die globale Erwärmung durch verstärkten Treibhauseffekt erhöht. Außerdem kann der enorme Artenreichtum der Tropenwälder z.B. in der Medizin genutzt werden: bereits 25% der Substanzen in Medikamenten stammen aus Regenwaldpflanzen, obwohl erst ca. 1% dieser Pflanzen auf ihre medizinische Verwendbarkeit getestet wurde.

Quelle: WWF: Report (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Wald | Treibhausgase | Klimaerwärmung | Bio-Vielfalt |
Treibhausgase
DE 2020
Emissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent | Statista
17.03.21    (1892)
Statista: Emissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent
Ziel der Bundesregierung war, die Treibhausgas-(THG)-Emissionen (in MtCO2e) in Deutschland bis 2020 um mindestens 40% im Vergleich zu 1990 zu senken, also auf 60 % von 1251 = 751. Entgegen früherer Prognosen wurde dieses Reduktionsziel doch noch erreicht, denn der THG-Ausstoß sank 2020 drastisch um 8,7% auf 739. Der Hauptgrund für diese THG-Reduktion in einem Ausmaß, das zuvor für unmöglich gehalten wurde, war die Rezession infolge der Corona-Pandemie. Hinzu kamen der EE-Ausbau und die CO2-Bepreisung. Wenn die Konjunktur nach der Pandemie anspringt, wird der THG-Ausstoß vermutlich wieder steigen. Die nächsten Reduktionsziele (bis 2030: 45% von 1251 = 563; bis 2050: 20% von 1251 = 250) können daher nur erreicht werden, wenn die Energiewende deutlich forciert wird.

Quelle: UBA

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Energiewende |
THG-Emissionen
Braunkohlekraftwerke DE 2018
Schmutzige Kohle | Statista
01.07.20    (1703)
Statista: Schmutzige Kohle
Gemäß Kompromiss in der Kohlekommission soll die Kohleverstromung in Deutschland schrittweise bis spätestens 2038 beendet werden, weil sie sehr THG-intensiv ist (bis 1200 gCO2e/ kWh). Das entsprechende Kohleausstiegsgesetz soll am 3.7.20 im Bundestag beschlossen werden. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik den THG-Ausstoß der 7 Braunkohlekraftwerke in Deutschland 2018 (in MtCO2e): von Neurath 32,2 über Jänschwalde 23,1 bis Lippendorf 11.7.
Laut Kohleausstiegsgesetz sollen die Stromkonzerne RWE und Leag für entgangene Gewinne aus der Verstromung von Braunkohle mit 4,35 G€ entschädigt werden (), weitere hunderte Millionen für Steinkohle könnten noch hinzukommen. Die Modalitäten wie auch die Höhe der Entschädigungen werden weithin kritisiert, zumal eine Reihe älterer Kraftwerke als längst abgeschrieben gelten ().

Statista: Infotext  Infografik 

| Kohle | Strom | Treibhausgase |
Treibhausgase
DE 1990-2019
 Globus Infografik 13842
03.04.20    (1506)
dpa-Globus 13842: Treibhausgase in Deutschland
Die Kurve zeigt die Entwicklung der THG-Emissionen (MtCO2e) in Deutschland von 1990 bis 2019. In der übergreifenden Tendenz sind sie gesunken vom Anfangs-Maximum 1251 auf das End-Minimum 805, 54 (-6,3%) weniger als im Vorjahr.
Die Verteilung der THG-Emissionen 2019 auf die Sektoren (Energiewirtschaft,Verkehr, Gewerbe, Haushalte, Industrie, Landwirtschaft) werden rechts in der Grafik aufgeschlüsselt Tabelle.
Die mit Abstand größte THG-Reduktion brachte die Energiewirtschaft mit 51 MtCO2e durch Reform des Emissionshandels, niedriger Gaspreise, Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie Abschaltung erster Kohlekraftwerke. Im Verkehrssektor dagegen stieg der THG-Ausstoß etwas um 1,2 auf 163,5 MtCO2e, weil der Spritverbrauch trotz sparsamerer Fahrzeuge stieg infolge mehr gefahrener Kilometer.
Von 1990 bis 2019 sanken die Emissionen um 35,7%. Aufgrund der Corona-Krise ist 2020 ein weiterer Rückgang zu erwarten (), weshalb das 2020-Ziel der Bundesregierung (-40%) noch erreichbar erscheint. Die nächste Zielmarke ist: -55% bis 2030 im Vergleich zu 1990.

Quelle: Umweltbundesamt  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Treibhausgase | Emissionshandel | Strom |
Strommix
DE 2010-2019
 Globus Infografik 13660
03.01.20    (1591)
dpa-Globus 13660: Der Strommix
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Anteils der Energieträger an der Bruttostromerzeugung in Deutschland von 2010 bis 2019 (Anteil 2010|2019 in %): EE 17|40; Kernenergie 22|12; Steinkohle 19|9; Braunkohle 23|19; Erdgas 14|15; Sonstige 5|5. Der EE-Anteil von 40% im Jahr 2018 verteilt sich wie folgt (%): Wind-Onshore 17; Photovoltaik 7; Biomasse 7; Wind-Offshore 4; Wasserkraft 3; Siedlungsabfälle 1 xlsx-Tabelle.
Ergänzung (zgh): Infolge des deutlichen Anstiegs des CO2-Preises im Emissionshandel von unter 5 auf ca. 25 € ist 2019 erstmals der Anteil der Braun-|Steinkohle nennenswert gesunken von 23|13 auf 19|9% und der von Erdgas gestiegen von 13 auf 15%, der Hauptgrund für das Sinken der THG-Emissionen in Deutschland von 867 auf 811 MtCO2e. Der Kernenergie-Anteil war seit 2017 konstant 12%, nach Abschaltung von Philippsburg-2 am 31.12.19 () wird er 2020 auf ca. 10% sinken, nach Abschluss des Atomausstiegs Ende 2022 auf Null. Der dann fehlende Kernkraftstrom (ca. 75 TWh) muss möglichst zügig komplett durch EE-Ausbau ersetzt werden (ergänzt durch Erdgas- und Importstrom). Laut Ziel der Bundesregierung soll der EE-Anteil im Stromsektor bis 2030 auf 65% gesteigert werden.

Quelle: BDEW  Bundesregierung  | Infografik  Tabelle/Infos 

| Strom | Ökostrom | EW-Strom |
Top CO2-Emittenten
Unternehmen EU 2018
Das sind die größten Klimasünder Europas | Statista
10.12.19    (1572)
Statista: Das sind die größten Klimasünder Europas
Die Statista-Grafik listet die Top10 Unternehmen in der EU28 mit dem größten THG-Ausstoß im Jahr 2018 (in MtCO2e). Der polnische Energiekonzern PGE (38,3) liegt an der Spitze, gefolgt von 7 Braunkohlekraftwerken in Deutschland (32,1 bis 10,2, zusammen 131,9), nur unterbrochen durch die Reederei MSC (11,0) mit Sitz in Genf auf Rang 8. Die Fluggesellschaft Ryanair (9,9) beendet die Liste.

Datenquelle: Transport & Environment (T&E)

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kohle |
CO2-Emmissionen
Welt 2018
Diese Länder stoßen am meisten CO2 aus | Statista
04.12.19    (1564)
Statista: Diese Länder stoßen am meisten CO2 aus
Zum diesjährigen Weltklimagipfel COP25 hat das Global Carbon Project (GCP) seine Datenbank mit den THG-Daten 2018 aktualisiert, darunter die energiebedingten CO2-Emissionen: weltweit: 36.573 MtCO2e, ein neuer Rekord. Die Statista-Grafik listet die Top10 Länder: (MtCO2e |±% ggü. 1990, Referenzjahr des Kyoto-Protokolls):
CN 10.065|+316  US 5.416|+6  IN 2.654|+330  RU 1.711|-34  JP 1.162|+0,6  DE 759|-28⟩ ... Tabelle.  
Indien zeigt den stärksten Anstieg (+330%) aufgrund sehr hohen Wachstums bei Bevölkerung und BIP *. Der hohe Rückgang in Russland (-34%) und Deutschland (-28%) resultiert zu einem hohen Anteil aus den Umbrüchen ab 1990 (Ende des Kommunismus; Einbruch in Ostdeutschland). Trotz EE-Ausbau beim Strom auf 36% in DE bleibt der Anteil fossiler Energien am PEV mit rund 79% sehr hoch und bremst eine starke CO2-Reduktion.
* Ergänzung (zgh): Indiens CO2-Ausstoß pro Kopf ist mit 2,0 t der mit Abstand geringste unter den Top10 (auch in der G-20: BR 2,2 t):
SA 18  US 17  CA 15  KR 13  RU 12  DE 9,1  JP 9,1  IR 8,8  CN 7,0  IN 2,0⟩ Tabelle.

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Treibhausgase
DE 1990-2018
 Globus Infografik 13210
24.05.19    (1366)
dpa-Globus 13210: Treibhausgase in Deutschland
Die Treibhausgase-Emissionen (MtCO2e) sanken unter Schwankungen von 1990|1251 auf das Zwischentief 2009|908 als Folge der Weltwirtschaftskrise ab 2007. Nach der Krise stiegen sie sofort wieder auf 2010|943, seitdem der höchste Wert. Bis 2017 verharrten die Emissionen oberhalb von 900, 2018 sanken sie erstmals darunter auf 866, deren Verteilung auf die Sektoren (Energiewirtschaft,Verkehr, Gewerbe, Haushalte, Industrie, Landwirtschaft) rechts in der Grafik aufgeschlüsselt wird Tabelle.
Bis 2018 sanken die THG-Emissionen in Deutschland um 30,8% im Vergleich zu 1990, weit entfernt vom Ziel der Bundesregierung (-40 % bis 2020). Da der Rückgang 2018 um 4,5% vor allem witterungsbedingt war, gilt das 2020-Ziel als nicht mehr erreichbar. Die nächste Zielmarke ist: -55% bis 2030 im Vergleich zu 1990.
 
Quelle: UBA   BMU | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Treibhausgase |
THG-Ausstoß
DE 2008-2018
Deutschland senkt den Treibhausgas-Ausstoß um 4,2 Prozent | Statista
04.04.19    (1333)
Statista: Deutschland senkt den Treibhausgas-Ausstoß um 4,2 Prozent
Das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 war ursprünglich, den THG-Ausstoß (in MtCO2e) im Vergleich zu 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) von 1.252 um 40 % auf 751 zu senken. Laut Grafik verharrten die Emissionen seit 2008 über 900, erstmals 2018 wurde diese Schwelle unterboten: nach vorläufigen UBA-Schätzungen lagen sie bei 869, 4,2 % weniger als im Vorjahr, was jedoch vor allem am Wetter lag: der Hitzesommer verursachte einerseits durch die Dürrewelle extreme Tiefstände bei den Flüssen, was Frachten und damit Treibstoffe verteuerte mit weniger Verkehr in der Folge. Im Verkehrssektor sanken daher die THG-Emissionen um 2,9%. Andererseits brachte die vielerorts extreme Sonnenscheindauer mehr Solarstrom. Zusammen mit dem Ausbau der Windkraft und weniger Kohlestrom konnte die Energiewirtschaft ihren THG-Ausstoß um 4,5 % senken. Da die Reduktionen aus wetterbedingten Effekten und nicht aus Maßnahmen zur THG-Reduktion resultierten, gilt das 2020-Ziel als nicht mehr erreichbar. Die nächsten beiden Zielmarken sind: bis 2030 bzw. 2050 Reduzierung auf 563 (-55%) bzw. 250 (-80%) MtCO2e.

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll |
THG-Emissionen
EU28 2017
Treibhausgas-Emissionen_EU 2017: Globus Infografik 12896/ 14.12.2018
14.12.18    (1231)
dpa-Globus 12896: Treibhausgas-Emissionen in der EU
Im Jahr 2017 sind die THG-Emissionen in der EU28 um 1,1% auf 4,6 GtCO2e gestiegen, die sich so verteilen (Anteile in %):
Sektoren: Energie 76,8; Landwirtschaft 10,1; Industrie 8,8; Abfall 4,0; Sonstige 0,2.
THG: Kohlendioxid 77,9; Methan 12,1; Lachgas; FCKW 4,5.
Die fünf Länder mit dem größten THG-Ausstoß in der EU28 (Anteil in %).
DE 20,6 GB 10,5 FR 10,5 IT 9,6 PL 9,0⟩ Tabellenansicht.
Weltweit stiegen die THG-Emissionen um 1,3% auf 55,1 GtCO2e (inkl. LULUCF). In Deutschland fielen sie um 0,5% auf 904,7 MtCO2e.

Quelle: PBL   | Infografik-Bezug  Tabelle/Infos Serie 

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung |
Treibhausgase
DE 1990-2016
 Globus Infografik 12266
02.02.18    (1117)
dpa-Globus 12266: Treibhausgase in Deutschland
Die Treibhausgase-Emissionen (MtCO2e) sanken unter Schwankungen von 1990|1252 auf das Bereichstief 2014|903. Danach stiegen sie wieder auf zuletzt 2016|909, die sich so auf die Sektoren verteilen (%): Energiewirtschaft 36,5; Verkehr 18,3; Verarbeitendes Gewerbe 13,9; Haushalte 10,1; Landwirtschaft 7,2; Industrieprozesse 6,8; Sonstige 7,2 Tabelle.
Seit 1990 sind die Emissionen bis 2016 um 27,4 % gefallen. Das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung, Reduktion um 40 % bis 2020, wurde inzwischen aufgegeben, weil es realistisch nicht mehr erreicht werden kann. Seit 2014 sind die Emissionen sogar wieder gestiegen, vor allem durch mehr Emissionen im Verkehrssektor infolge von mehr Güterverkehr und immer größeren und schwereren PKW (SUV-Boom) sowie der realitätsfernen Anrechnung von Elektroautos als Null-Emissions-PKW, sogar mehrfach per Super-Credit.

Quelle: Umweltbundesamt | Infografik  Tabelle/Infos  Serie 

| Treibhauseffekt | Treibhausgase | Klimaerwärmung |
Treibhausgase
Lebensmittel
THG-Lebensmittel:  Grafik Großansicht
14.11.12    (430)
FR/WWF-Grafik: Anteil der Lebensmittel an den Treibhausgas-Emissionen
Der Ausstoß von Treibhausgasen (THG) pro Kopf beträgt in Deutschland insgesamt ca. 11 tCO2e pro Jahr, davon werden rund 2 Tonnen durch Lebensmittel verursacht, die sich wie folgt auf die Lebensmittelgruppen verteilen (in %): Fleischerzeugnisse 40,7; Milchprodukte 23,6; Getreideerzeugnisse 9,3; Obstwaren 6,2; Zuckerwaren 4,8; Gemüsewaren 4,2; Fischerzeugnisse 3,2; Kartoffelerzeugnisse 3,1; pflanzliche Öle/Fette; 1,9; Eierwaren 1,3; Sontiges 1,8.
Rund 4/5 der THG-Emissionen entstehen direkt durch Anbau, Ernte, Lagerung, Kühlung, Transport, Verarbeitung, Vertrieb) und ca. ⅕ indirekt durch Änderung der Landnutzung, z.B. Umwandlung von Grünland in Ackerland oder Rodung von Regenwald zur Gewinnung von Weideland. Da die Ernährung in Deutschland stark vom Futtermittelimport abhängt, würde eine Umstellung der Ernährung hierzulande gemäß Empfehlungen der DGE weltweit rund 1,8 Mha für eine sinnvollere Nutzung freisetzen, z.B. Anbau von Grundnahrungsmitteln für die regionale Bevölkerung, wodurch ca. 27 MtCO2e pro Jahr vermieden würden, so viel wie 2,3 Millionen Neuwagen beim EU-Grenzwert von 120 g CO2/km und 100k km Gesamtfahrstrecke emittieren. Datenquelle: WWFStudie (pdf, 4,3 MB)
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Fleischverzicht fürs Klima [FR 14.11.12, S.15] und in der Studie "Klimawandel auf dem Teller" [WWF, Okt.12, S.28].

| Treibhausgase | Nahrung | Klimaerwärmung |


erstellt: 21.04.21/zgh Maßeinheit: Megatonne CO2-Äquivalent ( MtCO2e ) zur Themenübersicht Maßeinheit: Definition, Hintergrund zum Seitenanfang

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