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Jahrgang*:  Alle  2006  2007  2008  2009  2010  2011 
  * Jahrgang der Publikation der Dokumente, nicht Jahrgang des Datenstands
Basisdokumente:   
Agenda 21   Brundtland-Bericht
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themenübergreifende Dokumente


   
Aktuelles   (die jüngsten Datensätze)
Energiespar-Appell
Energiesparappell:  Grafik Großansicht
18.01.12   (99)
Energieforscher: Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik
In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Wirtschaftsminister, den Umweltminister sowie die Mitglieder des Umwelt- und des Wirtschaftsausschusses des Bundestages warnen renommierte Energieforscher vor dem Scheitern der Energiewende, falls der Energiebedarf nicht durch drastisch gesteigertes Energiesparen auf Dauer gesenkt wird. Sie fordern u.a. eine deutliche Beschleunigung der energetischen Gebäudesanierung zusammen mit ihrer steuerlichen Absetzbarkeit, Förderprogramme zur Energie- und Kosteneinsparung auf der Nachfrageseite sowie den Abbau von Steuern und Subventionen mit umweltschädlichen Nebenwirkungen, darunter die Dienstwagen-Regelung und die Steuerbefreiung des Flugbenzins.
  
Der offene Brief (pdf, 133 KB) ist eingelinkt im Artikel: Forscher warnen vor Scheitern der Energiewende [ZEIT 18.01.12], in dem Fritz Vorholz die wesentlichen Aspekte zusammenfasst.

| Energieeffizienz | Energiesparen | Energiewende |
GHG-Bulletin-2011
Greenhouse Gas Bulletin:  Grafik Großansicht
21.11.11   (97)
WMO: Greenhouse Gas Bulletin
Jährlich im November gibt die WMO ihr "Greenhouse Gas Bulletin" heraus, in dem die Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre im Vorjahr bilanziert werden. Im Bulletin 2011 werden neue Rekordstände aus 2010 festgestellt: Kohlendioxid (CO2) stieg um 2,3 ppm auf 389,0 ppm, Methan (CH4) um 5 ppb auf 1808 ppb und Lachgas (N2O) um 0,8 ppb auf 322,2 ppb.

Download: WHO Greenhouse-Gas-Bulletin 2011 [pdf, 916 KB]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Kyoto-Protokoll | Emissionshandel | CDM |
Green-Economy
Green-Economy:  Grafik Großansicht
16.11.11   (96)
UNEP: Green-Economy
Laut UNEP-Studie kann ein ökologischer Umbau mit dem Leitziel der Nachhaltigkeit das globale Bruttosozialprodukt unterm Strich erhöhen und Millionen neuer Arbeitsplätze schaffen in Bereichen wie Erneurbare Energien, Energiesparen, Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltige Energie-, Wasser,- Wald- und Landwirtschaft sowie Mobilität zusammen mit Tourismus. Vor diesem Hintergrund forderte UNEP-Chef Achim Steiner bei der Präsentation der Studie in Peking einen neuen Wohlstandsindikator, der - anders als das BIP - das Naturkapital einbezieht und tatsächlichen Fortschritt gemessen am Kriterium der Nachhaltigkeit misst. So sollten z.B. umgehend die Subventionen in fossile Energien von weltweit 500 Mrd. USD abgebaut werden, da sie Klima und Umwelt zerstörten und die Energiewende verzögerten.
  
Download der Studie: Green-Economy [pdf, 21,9 MB]

| Konsum & Produktion | Arbeit & Umwelt | Erneuerbare Energien | Energiewende | Rohstoffe/Ressourcen | nachhaltige Energie | Nachhaltigkeit |
WEO-2011
IEA: World Energy Outlook (WEO) 2011
09.11.11   (98)
IEA: World Energy Outlook 2011
Jährlich im November veröffentlicht die IEA ihren "World Energy Outlook" (WEO), eine umfangreiche Datensammlung zur vergangenen und künftigen Entwicklung der Primärenergien, von Strom und der jeweiligen Energiemärkte. Zunehmend sind auch globale Folgen der Energieproduktion und -nutzung (z.B. Treibhausgas-Ausstoß, Energieabhängigkeit, Energiekonkurrenz) zentraler Gegenstand im WEO. Aktuelle Ereignisse wie die Atomkatastrophe in Fukushima 2011 und ihre Konsequenzen auf die Entwicklung der Energiemärkte werden ebenfalls in die Analysen und Prognosen einbezogen. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Durban (Südafrika, 28.11.-9.12.11) mahnte die IEA, dass ohne durchgreifende Maßnahmen sich die Treibhausgas-Emissionen in einem Ausmaß summieren werden, dass eine Klimaerwärmung von 4 bis 6°C wahrscheinlich wird und damit das 2°C-Ziel weit verfehlt wird.
  
Informationen: Überblick/ Inhaltsverzeichnis/ Bestellung / Presse-Präsentation  
Download: Pressepräsentation mit den zentralen Aussagen und Infografiken [pdf, 890 KB]

| Energie/ Ressourcen | Energieabhängigkeit | Fossile Energien | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Globale_Megatrends
Factsheet 3/2011: Globale Megatrends:  Grafik Großansicht
28.10.11   (94)
WBGU-Factsheet: Globale Megatrends
In lockerer Folge veröffentlicht der WBGU Factsheets zu ausgewählten Themen aus dem Bereich Umwelt und Entwicklung. In seinem Factsheet 3/2011 analysiert der WBGU wichtige globale Megatrends: Klimawandel und Versauerung der Meere; Verlust von Ökosystemleistungen und biologischer Vielfalt; wachsende Verknappung von überlebenswichtigen Ressourcen (Wasser, Böden, Nahrung, Energie); Bevölkerung und Urbanisierung; Entwicklung und Demokratisierung. Angesichts dieser Megatrends, die durch Übernutzung an die planetarischen Grenzen führen und zunehmend die Lebensgrundlagen gefährden, hält der WBGU eine umfassende "Transformation zur klimaverträglichen, nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Gesellschaft" für notwendig.

Downlod: Factsheet 3/2011: Globale Megatrends [pdf, 2,2 MB]

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Wasser | Boden | Bio-Vielfalt | Nahrung | Energie/ Ressourcen | Rohstoffe/Ressourcen | Ressourcenkonflikte | Bevölkerung | WBGU |

Archiv   (jahrgangsweise chronologisch)
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themenübergreifende Angebote

lokale und globale Agenda 21
 
Viele themenübergreifende Angebote bieten die Extraseiten zur
      Lokalen Agenda 21
     bzw.    Globalen Agenda 21 .

Zum Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg wurden weitere wichige Dokumente erstellt, die in einer Extraseite gelistet werden.

Einige wichtige Dokumente werden hier zusätzlich gelistet:  (chronologisch)
  


17. 4. 2002
Beschluss des Bundeskabinetts

Perspektiven für Deutschland: Strategie für eine nachhaltige Entwicklung. Unsere Strategie für Nachhaltige Entwicklung => Nationale Nachhaltigkeitsstrategie
 


 

"Besser leben durch Umweltschutz- die Zukunft dauerhaft umweltgerecht gestalten".
Die  Kernpunkte der 2. Zukunftsstudie des Umweltbundesamtes (UBA) sind nun als 28-seitige Broschüre zugänglich. Darin untersucht das UBA anhand von Szenarien (Status quo, Effizienz und Nachhaltigkeit) mögliche Entwicklungspfade in den Bedürfnis-feldern wie Energienutzung, Mobilität, Nahrungsmittelproduktion und Tourismus. 
Kostenloser Bezug: UBA, Zentraler Antwortdienst,
Postfach 330  022, 14191 Berlin,  Fax 030/89 03-2912 oder
per E-Mail: petra.berner@uba.de   
www.umweltbundesamt.de
Die vollständige Studie ist erschienen im Erich-Schmidt-Verlag und kostet 16,80 €.    Direktbestellung bei Amazon    


22.5.2002

GEO3: "Give Earth a Chance"
Jährlich zum Internationalen Tag der Umwelt (World Environment Day) am 5.6. gibt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP (United Nations Environment Programme) den GEO-Bericht heraus, im Jahr 2002 unter dem Motto "Gib der Erde eine Chance".  Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung warnt die UNEP vor einem dramatischen Verlust an Wäldern, Ackerböden und Süßwasser. Sollten nicht dringend Maßnahmen ergriffen werden, könnten in 30 Jahren mehr als 70 % der Landfläche durch Straßen, Siedlungen oder Bergbau beeinträchtigt sein. Zugleich könnte dann mehr als die halbe Menschheit in Gebieten mit extremen Wassermangel leben. Schätzungen zufolge schrumpften die Wälder, die etwa 33% der Landfläche der Erde bedecken, seit 1990 um 2,4%. 
Ausführliche Zusammenfassung/ die wichtigsten Daten (bei: uno.de)
Bericht/ Links/ Forum  (bei Vistaverde.de)
Weitere Infos (engl.) / Download (engl., pdf,  bei: UNEP.org)
  
State Of The World 2003:
Worldwatch Institute: Jahresbericht 2003
Die jährlichen Berichte zur Lage der Erde zählen zu den umfassensten und gründlichsten Bestandsaufnahmen zentraler Aspekte der Agenda 21. In der 20.ten Ausgabe dieses Klassikers der globalen Agenda 21 dokumentiert das Worldwatch Institute die leider nicht geringer gewordenen weltweiten Herausforderungen, stellt jedoch auch die positiven Aspekte in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung heraus, z.B.: 25% Wachstum bei Erneuerbaren Energien, Bio-Landbau als boomende Branche. [Buch oder pdf-Datei , $16.95]
Die Heinrich-Böll-Stiftung und Germanwatch haben eine deutsche Übersetzung herausgebracht: "Zur Lage der Welt 2003", Verlag: Westfälisches Dampfboot, April 2003, ISBN: 3-89691-537-1;  324 S.,  19.90 €
Weitere Infos/ Bestellung   [Böll-Stiftung]
Buchtipp:
Zur Lage der Welt 2003 . Viele Hintergründe, gute Analysen und beste Argumentationshilfen  [taz, 3.5.03]
   
Basis-Dokumente
Brundtland-Bericht

"Unsere gemeinsame Zukunft" (engl.: "Our Common Future")
Der Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung
Hrg.: Volker Hauff,  Eggenkamp-Verlag, Greven 1987, ISBN 3-923166-16-1
Als die Vereinten Nationen 1983 die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung gründeten, war deutlich geworden, dass die Erhaltung der Umwelt eine Überlebensfrage für alle Menschen ist. Die von Gro Harlem Brundtland (damalige norwegische Ministerpräsidentin, frühere Umweltministerin) geleitete Kommission betonte, dass Umweltschutz und Wirtschaftswachstum gemeinsam angegangen werden müssen, um "heutige Bedürfnisse zu befriedigen, ohne die Überlebensfähigkeit zukünftiger Generationen einzuschränken", was der Kern des Begriffs der "Nachhaltigkeit" ist.
Aufgrund des Brundtland-Berichts von 1987 berief die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (UNCED) ein, bekannt als der Erdgipfel in Rio de Janeiro vom 3.-14.6.1992. Sie war der Wendepunkt in den internationalen Verhandlungen über Fragen von Umwelt und Entwicklung.
Brundtland-Report: Online-Version (engl., unvollständig) [wikisource]
Download  (engl., pdf, 318 S; 16,4 MB; are.admin.ch)
(Achtung:  schlechte Schriftqualität, da die Seiten offensichtlich fotografiert wurden, deswegen auch die hohe Byte-Zahl; zum Ausdruck kaum geeignet)
.
   
Agenda 21
Original - Dokument

Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit  

In dieser Online-Version (deutsch) können die 40 Kapitel über ein verlinktes Inhaltsverzeichnis  direkt abgerufen werden. Diese Version eignet sich auch am besten, um bestimmte Textpassagen online zu zitieren, denn Unterabschnitte sind direkt adressierbar, z.B. der Abschnitt 36.4 im Kapitel 36 durch die URL:  
        www.agenda21-treffpunkt.de/archiv/ag21dok/kap36#36.4
Alle 40 Kapitel zusammen im Paket, vollständig und komfortabel verlinkt,  bieten wir Ihnen zum Download an (html/zip, 521 KB)) 
zusätzlich das Gesamtdokument als pdf (340S/1099KB).

In gedruckter Fassung (deutsch/ kostenlos) können Sie die Agenda 21 schriftlich anfordern unter dem Titel:
   "Umweltpolitik, Agenda 21, Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt 
    und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro, Dokumente
", 
     
289 Seiten plus 70 Seiten Stichwortverzeichnis (Neuauflage), DIN A 4.
Anschrift
: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 120629, 53048 Bonn. 

Die englische Original-Version als html-Online Variante finden Sie bei der 
    UN-Abteilung für Nachhaltige Entwicklung  
(engl: United Nations Division for Sustainable Development ").
     

Århuskonvention
1998

Aarhuskonvention: Infos bei WDR-LernZeit

Die Århuskonvention - das Bürgerrechtsabkommen der Vereinten Nationen
"Umweltschutz durch engagierte und informierte Bürger" - so lautet das Motto des UN-Abkommens, das im Sommer 1998 in der dänischen Stadt Århus unterschrieben wurde. Dieses Århus-Abkommen setzt in West- und Osteuropa, im Balkan und in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion Mindeststandards für Bürgerrechte: Der Zugang zu Umweltinformationen soll ebenso selbstverständlich sein wie die Beteiligung von Bürgern an Genehmigungsverfahren und die Möglichkeit, diese Rechte vor Gericht einzuklagen. Es sind vor allem Staaten im Osten wie Armenien, Kasachstan und die Ukraine, die das Abkommen nicht nur unterschrieben, sondern bereits ratifiziert haben. Die Konvention hilft ihnen, ihre jungen Demokratien zu stabilisieren. Deutschland und andere "alte Demokratien" haben das Abkommen aber noch nicht ratifiziert. Leonardo zeigt an Beispielen, wie die Århus-Konvention die Verwaltungsplanung verbessern und demokratisch engagierte Bürger unterstützen kann.   mehr.. [Leonardo, 28.7.03
Weitere Infos / Linktipps/ Downloads [WDR-LernZeit]
  

           
 

Stand:28.07.03/zgh

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