Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt
Impressum
   Haftungsausschluss

Daten/Statistiken Armut & Reichtum: Deutschland, Europa, weltweit Anfangsjahr Vorjahr 2022 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 21

Gehaltsranking
OECD 2021
Schweiz führt OECD-Gehaltsranking an | Statista
21.12.22    (2306)
Statista: Schweiz führt OECD-Gehaltsranking an
Das Ranking von 12 ausgewählten OECD-Staaten vergleicht das durchschnittliche Brutto-/Netto-Jahresgehalt 2021 (Single ohne Kinder, in €). Deutlich an der Spitze liegt die Schweiz mit Brutto|Netto 87.500|72.000. Auch der Quotient Netto/Brutto ist in der Schweiz (82%) am höchsten, dagegen z.B. in Belgien (60%), Deutschland (62%) und Dänemark (65%) besonders klein.

Quelle: OECD

Statista: Infotext  Infografik 

| Armut & Reichtum | Einkommensteuer | OECD |
Reallohnrückgang
OECD Q3-2022|21
Wo die Reallöhne am stärksten sinken | Statista
13.12.22    (2303)
Statista: Wo die Reallöhne am stärksten sinken
Die anhaltend hohe Inflation in den meisten OECD-Ländern führt zu einem drastischen Rückgang des Reallohns, wie die Grafik an einer Auswahl von 11 aus 32 OECD-Staaten zeigt.
Rückgang des Reallohns pro MitarbeiterIn in Q3-2022 ggü. Q3-2021 (in %):
CH, 0,02 BE 0,6 NO 0,6 FR 0,8 CA 1,2 JP 1,5 US 2,2 UK 2,7 DE 4,3 ES 5,4 CZ 8,9⟩ (↗xlsx)
In vielen Ländern, auch in Deutschland, kann der Anstieg der Nominallöhne bei weitem nicht die Inflation kompensieren.Laut Destatis ist der derzeitige Reallohnrückgang in Deutschland der langanhaltendste und stärkste seit 2008 (Weltfinanzkrise). Nach Einschätzung der OECD wird der Bedarf an Lohnerhöhung zum Erhalt der Kaufkraft auch in den kommenden Jahren hoch bleiben.

Quelle: OECD: Economic Outlook 

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
Heizungsarmut
DE 2021
 Globus Infografik 15724
28.10.22    (2283)
dpa-Globus 15724: Kaltes Zuhause
2021 waren in Deutschland rund 3,2% der Bevölkerung (2,6 M) von Heizungsarmut betroffen, d.h. sie waren finanziell nicht in der Lage, ihre Wohnung ausreichend zu heizen. Alleinlebende (4,3%) waren überdurchschnittlich betroffen, besonders Alleinerziehende (4,7%); ebenso Familien mit 2 Erwachsenen und 3 oder mehr Kindern (4,5%). Die Grafik zeigt weitere Quoten, differenziert nach Haushaltstyp Tabelle.

Quelle: Destatis  Eurostat  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | Energie |
Heizungsarmut
EU 2021
Frieren, weil das Geld fehlt | Statista
21.10.22    (2280)
Statista: Frieren, weil das Geld fehlt
2021 waren in der EU 6,9% der Bevölkerung von Heizungsarmut betroffen, d.h. sie waren finanziell nicht in der Lage, ihre Wohnung ausreichend zu heizen. Unter den EU-Ländern variiert die Quote um den Faktor 18,2. Ranking (in %):
BG 23,7 LT 22,5 CY 19,4 GR 17,5⟩ ... ⟨AT 1,7 SI 1,7 SE 1,7 FI 1,3⟩ Tabelle.
Deutschland (Rg 16) lag mit 3,2% deutlich unter dem EU-Ø (6,9%). Alleinlebende und Alleinerziehende waren überdurchschnittlich betroffen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat die Heizkosten stark erhöht (), deshalb ist 2022 mit einem deutlichen Anstieg der Heizungsarmut zu rechnen.

Quelle: Destatis  Eurostat   

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie   

| Armut & Reichtum | Energie |
Bruttoverdienste
DE Branchen 2021
 Globus Infografik 15693
14.10.22    (2277)
dpa-Globus 15693: Verdienste in Deutschland
Gemessen am Durchschnittsverdienst (ohne Sonderzahlungen) von Vollzeitbeschäftigten pro Monat verdienen Frauen immer noch deutlich weniger als Männer: das trifft auf 12 von 13 Branchen der Grafik zu. Nur in der "Wasserversorgung" verdienen Frauen geringfügig (31 €) mehr. Am größten (1584 €) ist der "Gender Pay Gap" bei "Finanz- und Versicherungs-Dienstleistungen", zugleich die Branche mit dem höchsten Monatsverdienst bei Männern (6299) und Frauen (4715). Geschlechterspezifische Verdienstunterschiede resultieren u.a. daraus, dass Frauen häufiger in Hierarchien weniger aufsteigen als Männer.

Quelle: Destatis  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Gendergap | Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Energieverbrauch
Haushalte DE 2022

07.10.22    (2300)
SZ: Energieeinsparpotenzial der Reichen
Steigender Wohlstand korreliert stark mit dem Energieverbrauch, wie zahlreiche Studien belegen, zuletzt eine vom deutschen Ökonom Yannick Oswald, der an der Uni Leeds zu Verteilungsgerechtigkeit in Energiefragen forscht. Werden die rund 40 M Haushalte in Deutschland nach verfügbarem Haushaltseinkommen in Hunderstel aufsteigend sortiert, ergibt sich eine Kurve für den Energieverbrauch (in GJ/a c), die zunächst in etwa linear ansteigt auf ca 80%|120, danach aber immer steiler auf 99%|400 (ähnelt der ↗Lorenzkurve für Vermögen in DE). Eine noch feinere Gliederung zeigt, dass die Top1‰ sogar mehr als exorbitante 1000 GJ verbrauchen (Durchschnitt aller Haushalte: 87 GJ). Entsprechend groß ist das Einsparpotenzial der Reichen: Würde kein Haushalt mehr verbrauchen als ein Haushalt mit mittlerem Einkommen, könnten 26% Energie gespart werden. Würden alle Haushalte ihren Energieverbrauch auf das Niveau der unteren 50% senken, brächte das eine Ersparnis von 41%.
 
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 7.10.22 

| Energiesparen | Endenergie | Armut & Reichtum | Konsum & Produktion |
Einkommensverteilung
DE 2021
Wen Sonderausgaben in die Armut treiben könnten | Statista
06.10.22    (2266)
Statista: Wen Sonderausgaben in die Armut treiben könnten
Haushalte mit einem Nettoäquivalenzeinkommen* in der unteren Einkommensgruppe (< 16300€/a) liegen so wenig über der Armutsgefährdungsschwelle (2019: 14109 €/a ), dass sie die enorm gestiegenen Energiekosten kaum aus eigenen Mitteln bewältigen können, was besonders auf Alleinerziehende und Haushalte mit einem Erwachsenen zutrifft, wie die Aufschlüsselung von 4 Einkommensgruppen (EG) am Beispiel von 5 Haushaltstypen belegt; hier die untere EG (<16.300 €/a):
Alleinerziehende 33 1 Erwachsener 32 2 Erwachsene +2 Kinder 16 2 Erwachsene 15 2 Erwachsene + 1 Kind 12 Tabelle.
Um Haushalte mit geringem bis mittlerem Einkommen zu unterstützen hat die Ampelkoalition im Rahmen des dritten Entlastungspakets eine Reihe von Maßnahmen beschlossen (), u.a.: Einmalzahlungen, höheres Wohngeld sowie eine Strompreis- und Gaspreisbremse, deren Details zurzeit von einer Expertenkommission ausgearbeitet werden ().

* Haushaltseinkommen nach Steuern und Abzügen, dividiert durch die Anzahl der Haushaltsmitglieder (= Summe von Erwachsenen-Äquivalenten: 1.Erwachsene: 1; weitere Erwachsene: je 0,5; je Kind < 14 Jahre: 0,3; Bsp: 2 Eltern + 2 Kinder = 1,5+0,6=2,1)

Quelle: Destatis

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | Energie |
Lohngefälle
DE BL 2021
 Globus Infografik 15666
30.09.22    (2263)
dpa-Globus 15666: Das Lohngefälle
Im Jahr 2021 betrug der durchschnittliche monatliche Bruttoverdienst* im deutschlandweiten Durchschnitt 3554 €. 6 Bundesländer liegen über dem Durchschnitt, 10 darunter. Unter den Bundesländern variiert er um den Faktor 1,4:
HH 4087 HE 3939 BW 3805 BY 3762⟩ ... ⟨BB 3011 ST 2929 TH 2901 MV 2884⟩ Tabelle.

* ohne marginale Beschäftige; vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben, inkl. Jahresleistungen (z.B. Urlaubs-, Weihnachtsgeld).

Quelle: VGRDL  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum |
Vermögensverteilung
WE 2021
 Globus Infografik 15669
30.09.22    (2262)
dpa-Globus 15669: So verteilt sich das globale Vermögen
2021 ist das globale Vermögen um 10% auf geschätzte 464 T$ gestiegen, darunter 63 M Millionäre mit 222 T$ (47,8%). Am Fuß der Vermögenspyramide Tabelle besitzen rund 53% aller Erwachsenen weltweit zusammen nur 5,0 T$. Auch die Vermögensunterschiede sind weiter gestiegen, u.a. weil das Finanzvermögen während der COVID-19-Pandemie stark gestiegen ist. Auch unter den Weltregionen ist das Vermögen sehr ungleich verteilt; so reicht das Median-Vermögen von 1113$ in Afrika bis 94700$ in Nordamerika (USA+Kanada).
Unter den OECD-Ländern rangiert Deutschland beim Ø-Vermögen auf Platz 16 und beim Median-Vermögen sogar erst auf Platz 25, gefolgt nur von 13 kleineren Volkswirtschaften (Baltikum, Südosteuropa, Lateinamerika) Tabelle.
  
Quelle: Global Wealth Report 2022  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum | Eine-Welt |
Wohnkosten
EU 2021
Wenn Wohnkosten zur übermäßigen Belastung werden | Statista
08.09.22    (2244)
Statista: Wenn Wohnkosten zur übermäßigen Belastung werden
Der Anteil der Bevölkerung, der durch Wohnkosten überbelastet ist (> 40% des verfügbaren Einkommens (vE) für Wohnen (Miete+Nebenkosten)), betrug 2021 im EU-Ø 7,8%. Unter den EU-Ländern variiert die Überbelastungsquote (ÜQ) um den Faktor 11,5, wie das Ranking jener 20 EU-Länder mit Daten für 2021 zeigt (ÜQ in %):
GR 28,8 DK 15,5 NL 12,5 BG 11,6 DE 10,7 ES 9,9 SE 8,5 BE 7,9 RO 7,5 IT 7,2 CZ 6,2 AT 5,9 LV 4,9 HR 4,5 EE 4,4 FI 4,3 SI 4,1 IE 2,5 CY 2,5 HU 2,5⟩
Auf die Wohnkosten entfallen in DE durchschnittlich 23,3% des vE, bei Miethaushalten 27,6% (ÜQ=12,8%). Das nach vE unterste Fünftel aller Mieterhaushalte gab sogar 42,6 % fürs Wohnen aus (ÜQ=36,2) (Destatis).
  
Quelle: Eurostat

Statista: Infotext  Infografik 

| Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Inflationsraten
WE 12.2021, 06.2022
Der Preis des Krieges | Statista
09.06.22    (2193)
Statista: Der Preis des Krieges
Der Ukrainekrieg hat den Anstieg der Inflationsraten beschleunigt, die schon zuvor infolge u.a. der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken deutlich gestiegen waren. Dazu vergleicht die Grafik die Prognosen von Dez.21 und Juni 22 für 9 Ländern weltweit (Zuwachs in %P):
BR 4,6 UK 4,4 DE 4,4 FR 2,9 US 2,3 IN 2,0 JP 1,1 ID 1,0 CN 0,3⟩ Tabelle.
Im Vergleich aller 43 erfassten Länder ist der Inflationszuwachs (in %P) mit weitem Abstand am höchsten in der Türkei (48,1), gefolgt von den baltischen Staaten (LT 12,3; EE 8,6; LV 8,4), am schwächsten in Ostasien und in Saudi-Arabien sogar leicht negativ (-0,2) Tabelle.
Hauptursache für die erhöhte Inflation ist vor allem der starke Anstieg der Energie- und Lebensmittelpreise, der insbesondere Menschen mit niedrigem Einkommen überproportional stark belastet () und die Ernährungskrise in ärmeren Ländern weltweit verschärft ().

Quelle: OECD: Economic Outlook

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion | Konflikte | Nahrung | Armut & Reichtum | OECD |
Einkommensverteilung
DE Kreise 2019
 Globus Infografik 15352
29.04.22    (2169)
dpa-Globus 15352: Regionale Einkommensverteilung in Deutschland
Das durchschnittlich verfügbare Pro-Kopf-Jahreseinkommen (aus Arbeit + Vermögen) 2019 betrug in West-|Ost-|Gesamt-DE 24,4|21,4|23,7 k€/c. Die Deutschlandkarte (png), in der die 401 Kreise gefärbt sind zur Stufung (21,5; 23,0; 24,5; 26,0)k€, zeigt ein ausgeprägtes Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle.
Kreise mit dem höchsten|niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen (in k€): Tabelle.
➊ Heilbronn-S 42,3 ➋ Starnberg 38,5 ➌ Miesbach 35,6 ➍ Hochtaunus 35,2 ➎ München-L 32,3 ➏ München-S 32,0 ➐ Olpe 31,0 ➑ Baden-Baden 29,7
➊ Gelsenkirchen 17,0 ➋ Duisburg 17,7 ➌ Halle (Saale) 18,3 ➍ Bremerhaven 18,6 ➎ Herne 18,9 ➏ Wilhelmshaven 19,0 ➐ Frankfurt (Oder) 19,1 ➑ Flensburg 19,1

Quelle: WSI: PM/ interaktive Karte   Policy Brief   xlsx | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Energiemehrkosten
DE 01.-03.2022
Energiemehrkosten belasten geringe Einkommen stark | Statista
31.03.22    (2145)
Statista: Energiemehrkosten belasten geringe Einkommen stark
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Energiepreise auf Rekordhöhe getrieben, wodurch die privaten Haushalte um so mehr überproportional betroffen werden, je geringer ihr verfügbares Einkommen ist, so die Ergebnisse einer RWTH-Kurzstudie zur Einkommensverteilung:
1.-10. Dezil: Energieanteil am Einkommen (%) | Erhöhung ggü.Jan.2020 (%P):
1.Dezil 13,3|3,2* 2.Dezil 11,8|3,1 3.Dezil 11,3|2,9 4.Dezil 10,3|2,7 5.Dezil 9,8|2,6 6.Dezil 9,1|2,4 7.Dezil 8,5|2,3 8.Dezil 7,8|2,1 9.Dezil 7,1|2,0 10.Dezil 5,3|1,4 .
Die Mehrbelastung könnte etwa 600.000 Haushalte unter die Schwelle der Armutsgefährdung drücken (). Die Autoren der Studie halten eine Deckelung oder Reduktion der Energiepreise (etwa durch staatliche Eingriffe) für ungünstig, da solche Maßnahmen das dringend erforderliche Energiesparen ausbremsen. Stattdessen empfehlen sie direkte Hilfen für bedürftige Haushalte.

* Lesebeispiel: Das 1.Dezil (die 10% einkommensschwächsten Haushalte) geben durchschnittlich 13,3% ihres Einkommens für Strom, Heizung und Kraftstoffe aus, 3,2%P mehr als im Januar 2020.

Quelle: RWTH-Kurzstudie

Statista: Infotext  Infografik 

| Armut & Reichtum | Energie | Konsum & Produktion | Konflikte |
Vermögensverlust
RU Oligarchen
ab 23.2.22
Finanzieller Aderlass für Russlands Oligarchen | Statista
11.03.22    (2126)
Statista: Finanzieller Aderlass für Russlands Oligarchen
Als Folge von Putins Angriffskrieg in der Ukraine ab dem 24.02.22 ist das Vermögen russischer Milliardäre stark geschrumpft, wie die Auswahl sechs bekannter Oligarchen zeigt: Verlust in in G$|%
Alekperow 14,1|73,0 ➋ Timtschenko 6,5|40,8 ➌ Mordaschow 8,1|29,3 ➍ Potanin 7,2|24,2 ➎ Fridman 7,2|24,2 ➏ Abramowitsch 1,7|11,0.

Quelle: Bloomberg Billionaires Index

Statista: Infotext  Infografik 

| Konflikte | Armut & Reichtum |
THG-Ausstoß der Reichen
Der riesige CO2-Fußabdruck der Reichen | Statista
21.02.22    (2103)
Statista: Der riesige CO2-Fußabdruck der Reichen
Der THG-Ausstoß pro Kopf (in tCO2e/c) sowie der THG-Anteil (in %) nimmt mit wachsendem Einkommen stark überproportional zu, wie die Infografik am Durchschnitt der globalen Einkommensgruppen zeigt: in tCO2e/c | in %:
Top1% 48|15 nächste Top9% 12|32 mittlere 40% 4|43 untere 50% 1|10
Die global 10%-Einkommensreichsten (ca. 800M Personen) emittieren also 47% aller Treibhausgase, die untere Hälfte der Menschheit (ca. 4000M) dagegen nur 10%. Extrem ist der THG-Ausstoß von Superreichen, der ein Vielfaches von 1000 tCO2e/a beträgt ()

Quelle: Nature Sustainability

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Armut & Reichtum |
Nettoeinkommen
DE 2021
 Globus Infografik 15216
18.02.22    (2110)
dpa-Globus 15216: Wie das Einkommen verteilt ist
Anteile der Einkommensgruppen beim monatlichen Nettoeinkommen* in Deutschland im Jahr 2021: Untergrenze in € Anteil in %:
0 10,1 1100 9,5 1500 12,7 2000 13,8 2600 23,2 4000 24,4 7500 6,3 .

* Summe aller Einkünfte inkl. Sozialleistungen, Kapitalerträgen u.a., abzgl. Steuern und Sozialabgaben einer Haushaltsgemeinschaft, die aus mindestens einer Person besteht

Quelle: GfK GeoMarketing  | Infografik  | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Sozialbeiträge
DE 2022
 Globus Infografik 15184
04.02.22    (2088)
dpa-Globus 15184: Die soziale Höchstlast 2022
Beitragssätze in %: Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege-Versicherung ( ±%P ggü.Vorjahr):
AV
: 2,4 (=)   KV: Grundbeitrag: 14,6 (=)  PV: 3,05 (=), Kinderlose: 3,4 (+0,5)
Beitragsbemessungsgrenzen in West-|Ostdeutschland in € ( ±€ ggü.Vorjahr):
Renten-/Arbeitslose: 7050|6750 (-100|+50)
Kranken-/Pflege: 4837,50 West=Ost (=).
Soziale Höchstlast: 2397|2334 (-9|+10).
Kinderlosenzuschlag (0,35%): maximmal 16,93 €. xlsx-Tabelle

Quelle: BMAS  TK  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
BIP pro Kopf
Welt 2020
BIP pro Kopf _WE 2020: Weltbank 15.02.2022
01.02.22    (2144)
Weltbank: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 2020
Im weltweiten Durchschnitt sank das Pro-Kopf-BIP 2020 auf 10.919 $ (-4,2% ggü.Vorjahr). Hauptgrund für den deutlichen Rückgang war die Rezession in vielen Ländern durch die COVID-19-Pandemie.
Ranking von 196 Ländern (in k$/c, gerundet):
MC 174 LU 116 BM 107 CH 87 IE 85 KY 85 NO 67 US 64 DK 61 SG 60 IS 59⟩ ... Tabelle.
An der Spitze liegen Länder mit geringer Einwohnerzahl (EWZ), wo Sondereffekte (z.B.: LU: Steuerparadies, viele Einpendler; IE: Steuerparadies; NO: Rohstoffreichtum) ein hohes BIP erzeugen, das auf vergleichsweise wenige Einwohner entfällt. Unter den Top10-Ländern hat nur die USA (Rg 8, 64 k$) eine große EWZ. Die nächsten Länder in der Rangfolge mit größerer EWZ sind Australien (Rg 14, 52 k$) und Deutschland (Rg 19, 46 k$).
  
Quelle: Weltbank  | Tabelle/Infos  | Serie 

| BIP | Armut & Reichtum |
THG-Ungleichheit
WE 2019
Treibhausgas-Verteilung_2019: Infografik WIR-2022 28.01.2022
28.01.22    (2085)
A21: Die Ungleichheit bei den Treibhausgas-Emissionen
Nicht nur Einkommen und Reichtum sind sehr ungleich verteilt, sondern auch die Emissionen von Treibhausgasen (THG), wie der neue World Inequality Report 2022 eindrucksvoll belegt: die globalen Top 1‰|0,1‰ haben einen exorbitanten THG-Ausstoß von durchschnittlich 476|2531 tCO2e pc, die untere Hälfte der Menschheit dagegen nur 1,6 tCO2e pc. Auch innerhalb der Länder variieren die individuellen THG-Emissionen stark. Ein Maß für die Ungleichheit der THG-Verteilung ist z.B. der Quotient Top1%/Bot50%*:
CN 46 MX 44 CL 40 ZA 39 IN 33⟩ ... ⟨DZ 15 ES 14 UK 14 IT 12 NG 11⟩ Tabelle.
In der Auswahl von 28 Ländern liegt Deutschland mit 20 auf Rang 14.

* Ø-THG pc der Obersten 10% / Ø-THG pc der Untersten 50%

Quelle: World Inequality Report 2022 Chapter-6   | Tabelle/Infos 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Armut & Reichtum |
Einkommens-Ungleichheit
Welt 1820,1920,2020
 Globus Infografik 15177
28.01.22    (2082)
dpa-Globus 15177: Die Verteilung des Einkommens
Ein Maß für die Ungleichheit einer Einkommensverteilung ist der Gini-Koeffizient, dessen Berechnung aber eine differenzierte Datenbasis erfordert, die oft nicht zeitnah vorliegt. Ein gröberes Maß bietet die Schichtung der Einkommen in Ärmste 50% | Mittlere 40% | Reichste 10%, deren Anteile am Gesamteinkommen in der Grafik dargestellt werden für das globale Einkommen 1820, 1920, 2020 (in %):
1820 14|36|50 1920 8|33|60 2020 7|38|55 .
Zur Abbildung der Einkommensungleichheit durch nur eine Zahl (wie Gini-Koeffizient), wird auch der Quotient Q = Top10/Bottom50* verwendet.
Mit den Daten oben: 1820 3,6 1920 7,5 2020 7,9 .
Q länderweise berechnet ergibt folgendes Ranking von 26 Ländern **
ZA 13 MX 6 BR 6⟩ ... ⟨DE 2,0 PL 1,9 UK 1,8 ES 1,6 IT 1,6 FR 1,4 SE 1,3⟩ Tabelle

* Q = Einkommensanteil der Reichsten 10% / Einkommensanteil der Ärmsten 50%
** Auswahl gemäß Quelle: WIR 2022,S. 179 ff.

Quelle: World Inequality Report (WIR) 2022  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Armut & Reichtum | Indikatoren | Globale Agenda 21 |
Hartz-IV-Regelsätze
DE 2022
 Globus Infografik 15126
07.01.22    (2076)
dpa-Globus 15126: Hartz-IV-Regelsätze 2022
Erwerbsfähige ohne ausreichende eigene Mittel für den Lebensunterhalt können Arbeitslosengeld II (Hartz IV) für sich und ggf. Haushaltsmitglieder beantragen. Leistungsberechtigte erhalten einen Regelsatz nach 6 Regelsatzstufen (S1-S6), die zum 1.1.22 etwas (2 bis 3 €/Monat) erhöht wurden:
Stufe: Regelsatz (+ggü.Vorjahr) (in €/Monat):
S1 449(+3) S2 404(+3) S3 360(+3) S4 376(+3) S5 311(+2) S6 285(+2) Tabelle.
Der Regelbetrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Energie, Körperpflege, Hausrat und Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Außerdem werden die regelmäßigen Kosten für die Krankenversicherung sowie für Miete und Heizung übernommen. Hinzu kommen Einmalleistungen (u.a. Erstausstattung für die Wohnung inkl. Haushaltsgeräten; Bekleidung; Schwangerschaft/Geburt; Schulkosten (Einschulung, Laptop/Tablet, Klassenfahrt, Abi-Feier)). Ergänzt werden Mehrbedarfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen (u.a. Alleinerziehende, Behinderte).

Quelle: Bundesregierung  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie  | Zeitreihe 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung |
  

erstellt: 28.01.23/ zgh Armut & Reichtum: Deutschland, Europa, weltweit Anfangsjahr Vorjahr 2022 Folgejahr Endjahr

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2023  Agenda 21 Treffpunkt