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Daten/Statistiken Energiewende-Strom Anfangsjahr Vorjahr 2019 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 8

Lithium-Ionen-Akku
 Globus Infografik 13529
01.11.19    (1533)
dpa-Globus 13529: Die Lithium-Ionen-Batterie
Für ihre maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung des Lithium-Ionen-Akkumulators wurden M. Stanley Whittingham, John B. Goodenough und Akira Yoshino 2019 mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt. Aus diesem Anlass informiet die Grafik über die Funktionsweise sowie die Vor- und Nachteile dieses Akku-Typs. Außerdem werden drei wesentliche Entwicklungsfortschritte kurz notiert: 1976: Batterien für Solar-Uhren mit 2 Volt; 1979/80: Verdopplung der Spannung auf 4 Volt; 1985: Alltagstauglichkeit durch mehr Sicherheit und Haltbarkeit.
Ergänzung (zgh): Bei Ausweitung der Elektromobiltät auf Basis von Lithium-Ionen-Akkus wird die auf absehbare Zeit nicht nachhaltige Rohstoffgewinnung vor allem von Lithium in Chile und Bolivien () sowie Cobalt im Kongo () immer problematischer.

Quelle: Nobelpreis-Komitee  | Infografik 

| Chemikalien | Elektroauto | Strom | EW-Strom |
Kohlestromanteil
EU 2017
So abhängig ist Europa von der Kohle | Statista
18.09.19    (1476)
Statista: So abhängig ist Europa von der Kohle
Die Infografik zeigt den Kohleanteil an der Stromerzeugung in 20 ausgewählten EU-Staaten im Jahr 2017. Falls das jeweilige Land den Ausstieg aus der Kohleverstromung beschlossen hat, wird zusätzlich das Ausstiegsjahr angegeben. Rangfolge (Kohleanteil in %|ggf. Ausstiegsjahr):
PL 81  CZ 54  GR 46  BG 45  DE 40|2038⟩ ... ⟨FR 3|2021; AT 3|2025; SE 1|2022⟩ Tabelle.
Wie die Rangfolge zeigt, ist Deutschland das einzige Land, das trotz hohem Anteil von Kohlestrom den Kohleausstieg beschlossen hat, allerding erst im Jahr 2038, was viele Klimaexperten für viel zu spät halten.
Weltweit (darunter China, Russland, USA) ist die Kohleproduktion 2018 wieder gestiegen auf rund 8 Gt.

Datenquelle: Statista-Recherche  

Statista: Infotext  Infografik  Tabelle/Infos 

| Kohle | Strom | EW-Strom |
Windenergie
DE 2000-2018
 Globus Infografik 13382
16.08.19    (1417)
dpa-Globus 13382: Windenergie in Deutschland
Ende 2018 waren in Deutschland 29.200 Windkraftanlagen (WKA) mit einer Leistung von 52,9 GW installiert. Sie erzeugten 2018 92,2|19,3 TWh Strom onshore|offshore, zusammen 111,5 TWh (17,3% der Bruttostromerzeugung).
Der jährliche Zubau von WKA im Zeitraum 2000 bis 2018 markierte sein Maximum 2002 mit 2328 Anlagen und ist zuletzt von 2017|1792 eingebrochen auf 2018|743, das Minimum im gesamten Zeitraum. Als Hauptgründe für den drastischen Rückgang nennt der BWE zu geringe Ausweisung von Flächen, fehlende oder langwierige Genehmigungsverfahren sowie Klagen und Widerspruchsverfahren. Um das Klimaziel der Bundesregierung (bis 2030 EE-Stromanteil 65%) zu erreichen, müssen laut "BEE-Szeanrio-2030" (pdf) jährlich 4700|1200 MW Onshore|Offshore-Windenergieleistung neu installiert werden. Hinzu kommen (in MW): Photovoltaik 10.000, Bioenergie 600, Wasserkraft 50, Geothermie 50. Das Szenario beruht auf der Prognose, dass der Stromverbrauch auf 740 TWh im Jahr 2030 steigen wird durch zusätzlichen Bedarf infolge des Ausbaus bei Wärmepumpen, Elektromobilität und PtX (Power-to-Gas, Power-to-Liquid). Bei dieser Prognose sind verstärktes Energiesparen und mehr Energieeffizienz bereits einbezogen.

Quelle: BWE  AGEB  | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Zeitreihe 

| Windenergie | Ökostrom | EW-Strom |
Windkraftausbau
DE 2014-1H.2019
Flaute beim Windkraftausbau | Statista
02.08.19    (1407)
Statista: Flaute beim Windkraftausbau
Laut BWE geht der Zubau von Windkraftanlagen (WKA) an Land in Deutschland seit 2018 deutlich zurück und war im ersten Halbjahr 2019 mit 86 WKA (287 MW Nennleistung) der niedrigste seit Einführung des EEG. Die Statista-Grafik zeigt ergänzend die Anzahl der neu gebauten WKA der vergangen Jahre: 2014|1.766; 2015|1.368; 2016|1.624; 2017|1.792; 2018|743.
Als Hauptgründe für den starken Rückgang sieht der BWE unzureichende Bereitstellung von Flächen, fehlende Genehmigungen sowie Klagen und Widerspruchsverfahren. Gemäß den Klimaschutzzielen der Bundesregierung soll der EE-Stromanteil bis 2030 auf 65% gesteigert werden, wozu die Onshore-Windenergie laut "BEE-Szeanrio-2030" (pdf) jährlich um 4700 MW ausgebaut werden müsste. Ein Windenergiegipfel nach der Sommerpause soll die Ausbauprobleme angehen.

Statista: Infotext  Infografik 

| Windenergie | EW-Strom | Ökostrom |
Seltenerd-Metalle
Welt 2018
 Globus Infografik 13297
05.07.19    (1391)
dpa-Globus 13297: Seltene Erden
Im Jahr 2018 wurden weltweit rund 170 kt Seltenerd-Oxide abgebaut, davon 95% in nur folgenden 5 Ländern (Anteil in %): ⟨CN 71; US 9; AU 12; MM 3; RU 2⟩.
Zu den Metallen der Seltenen Erden zählen 17 Elemente des Periodensystems (Scandium, Yttrium, Lanthan und 14 Lanthanoide). Die auch verwendete Bezeichnung "Seltene Erden" stammt aus der Zeit ihrer Entdeckung als Bestandteil von seltenen Mineralien, aus denen sie in Form ihrer Oxide (früher "Erden" genannt) gewonnen wurden. Die "Seltenen Erden" kommen zwar überall auf der Welt vor, allerdings meist in so geringer Konzentration, dass sich ihr Abbau nicht lohnt. Sie werden besonders in der Hightech-Industrie verwendet, z.B. für die Produktion von Smartphones, Bildschirmen, Computerchips, Batterien, Elektromotoren und Windkraftanlagen (WKA). Im Zuge der Energiewende (u.a. immer mehr WKAs und E-Autos) wird der Bedarf an Selterdmetallen drastisch steigen und die schon jetzt ausgeprägte Dominanz von China könnte zunehmend problematisch werden.

Quelle: U. S. Geological Survey | Infografik 

| Seltene Erden | EW-Strom | Elektroauto |
H2-Brennstoffzelle
 Globus Infografik 13212
24.05.19    (1369)
dpa-Globus 13212: Wasserstoff-Brennstoffzelle
Eine Brennstoffzelle wandelt durch chemische Reaktionen die in einem Brennstoff (hier Wasserstoff) steckende Energie in Strom und die Abfallprodukte Wasser sowie Abwärme (keine Abgase!). Da man Wasserstoff oder andere geeignete Energieträger (Methanol, Butan, Methanol) aus Erneuerbaren Energien (z.B. Elektrolyse mit Windstrom) großvolumig erzeugen, verteilen und speichern kann, gilt die Brennstoffzelle als Schlüsseltechnologie insbesondere für die Verkehrswende, z.B. als Antriebsvariante für E-Fahrzeuge, die eine deutlich größere Reichweite und schnellere Betankung ermöglichen als E-Fahrzeuge mit Batteriespeicher.
Die Grafik zeigt die Funktionsweise einer Brennstoffzelle: Sie besteht im Prinzip aus zwei Kammern, die getrennt sind durch eine Membran, die Elektronen (-) sperrt, aber Protonen (+) durchlässt. Als "Brennstoff" wird Wasserstoff (H2) in die linke Kammer eingeleitet, wo er an der Anode durch einen Katalysator aufgespaltet wird in Elektronen (-) und Protonen (+). Die Protonen fließen intern durch die Membran, die Elektronen extern über einen Leiter (Strom!) zur Kathode in der rechten Kammer, wo sie beide mit Sauerstoff (O) aus der Außenluft zu Wasser (H2O) reagieren.

Quelle: Uni Leipzig: Energiegrundlagen   BHKW-Infozentrum: Anwendungfelder | Infografik 

| Brennstoffzelle | Ökostrom | EW-Strom | Elektroauto | Chemikalien |
Erneuerbare Energien
DE 2004|11|18
 Globus Infografik 13115
05.04.19    (1338)
dpa-Globus 13115: Erneuerbare Energien
Um das Pariser Klimaabkommen umzusetzen, will die Bundesregierung den EE-Anteil am gesamten Energieverbrauch bis 2025|2050 auf mindestens 40%|80 % steigern. Die Daten der Infografik zum EE-Anteil (in %) für die Jahre 2004|2011|2018 zeigen jedoch, dass das 2025-Ziel realistischerweise nur beim Strom (9,4|20,4|37,8) erreichbar ist. Im Verkehr (1,9|5,7|5,6) sank der EE-Anteil zuletzt sogar leicht, bei Wärme/Kälte (7,4|12,9|13,9) sowie insgesamt (6,2|12,4|16,7) steigt er viel zu langsam.

Quelle: Bundeswirtschaftsministerium | Infografik  Tabelle/Infos  Serie  Zeitreihe 

| Erneuerbare | Strom | Ökostrom | EW-Strom | EW-Wärme | EW-Verkehr | Primärenergie |
Netto-Strommix
DE 2018
Stromreport: Netto-Strommix 2018 Deutschland
01.01.19    (1259)
Stromreport: Netto-Stromerzeugung in Deutschland
Im Jahr 2018 wurden in Deutschland netto* 541 TWh Strom verbraucht, darunter (%): Erneuerbare Energien 40,2 (Windkraft 20,2; Biomasse 8,3; Photovoltaik 8,5; Wasserkraft 3,2); konventionelle Energien 59,8 (Braunkohle 24,1; Steinkohle 14; Kernenergie 13,3; Erdgas 7,4).
* Stromverbrauch an den Steckdosen (Endenergie), d.h. ohne Eigenverbrauch der Kraftwerke, ohne Übertragungsverluste, ohne Eigenerzeugung in Unternehmen zum Selbstverbrauch
 
Download Infografik    Pressemitteilung

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erstellt: 25.02.20/ zgh Energiewende-Strom Anfangsjahr Vorjahr 2019 Folgejahr Endjahr

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