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Klimaerwärmung
DE 2091-2100
Karlsruhe drohen über 50 heiße Tage pro Jahr | Statista
08.11.21    (2020)
Statista: Karlsruhe drohen über 50 heiße Tage pro Jahr
Der weltweite CO2-Ausstoß wird nach ersten Schätzungen 2021 fast wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen (). Da eine grundlegende Trendumkehr hin zu zügiger weltweiter Dekarbonisierung derzeit nicht zu erwarten ist, droht das "Weiter-wie-bisher"-Szenario¹ Realität zu werden, verbunden mit einer globalen Erwärmung bis 2100 um 4,8°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit² (). Was das für Deutschland bedeuten wird, zeigt der Vergleich der gemittelten Anzahl heißer³ Tage im Zeitraum 2011-2020 mit dem Szenario¹ für 2091-2100. Besonders Regionen in Sachsen und in der Kölner Bucht sowie entlang des Oberrheingrabens werden deutlich heißer, in Karlsruhe z.B. drohen über 50 heiße³ Tage pro Jahr.

¹ IPCC-Szenario RCP8.5 mit Strahlungsantrieb 8,5 W/m²
² Temperatur-Mittelwert 1850-1879     ³ Tageshöchsttemperatur ≥ 30°C

Quelle: Klimafolgen Online

Statista: Infotext  Infografik 

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Klimaerwärmung
WE 2015-2100
 Globus Infografik 14953
08.10.21    (1989)
dpa-Globus 14953: Szenarien zum globalen Temperaturanstieg
Am 12.12.2015 haben sich seinerzeit 195 Staaten und die EU im Pariser Klimaabkommen völkerrechtlich verbindlich verpflichtet, die globale Erwärmung auf „deutlich unter zwei Grad Celsius“ zu begrenzen – möglichst sogar auf 1,5°C. Der THG-Ausstoß stieg nach 2015 jedoch weiter, darunter CO2 auf 2019|36,7 Gt (→GCP), erst 2020 sank er coronabedingt etwas, schon für 2021 wird aber ein weiterer Anstieg erwartet. Für 2050 geht die EIA von 42 Gt CO2 aus, in etwa das mittlere Szenario 3, gemäß dem die CO2-Emissionen ab 2050 sinken auf rund 10 Gt bis 2100. Dieses Szenario führt zu einem Temperaturanstieg um 2,7 (2,1 - 3,5)°C*. Mit dem Pariser Abkommen verträglich ist mit hoher Sicherheit nur Szenario 5, bei dem der CO2-Ausstoß ab 2025 sinkt auf null bis etwa 2055 und danach weiter auf rund -10 Gt bis 2100, d.h. nach 2055 müssen zunehmend "Negative Emissionen" realisiert werden. Bei Szenario 4 ist ein Temperaturanstieg um 1,8 (1,3 - 2,4)°C* zu erwarten. Im ungünstigen Bereich werden auch bei diesem Szenario - erst recht bei den Szenarien 3 bis 1 - Kippelemente im Klimasystem ausglöst mit katastrophalen irreversiblen Prozessen des Klimawandels. Das muss umbedingt verhindert werden, wozu eine zügige globale Dekarbonisierung notwendig ist.

* Der Wert vor der Klammer ist der wahrscheinlichste innerhalb der Bandbreite in der Klammer

Quelle: Weltklimarat IPCC  | Infografik 

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Klimaerwärmung
DE 1881-2019
 Globus Infografik 13682
10.01.20    (1594)
dpa-Globus 13682: 2019 zusammen mit 2014 zweitwärmstes Jahr
Mit einer Mitteltemperatur von 10,3°C ist 2019 zusammen mit 2014 nach 2018 (10,5°) das zweitwärmste Jahr in Deutschland seit 1881, dem Beginn regelmäßiger Temperaturaufzeichnungen. Die Grafik zeigt die Abweichung der Mitteltemperatur in Deutschland bezogen auf 8,2°C, dem Mittelwert der Referenzperiode* 1961-1990, in Form einer Strichcode-Grafik, bei der Abweichungen nach unten bzw. oben durch grau- bis blau bzw. gelb- bis violett-farbige Balken veranschaulicht werden ("Warming stripes"): seit 1988 häufen sich die Gelb-Rot-, seit 2014 die Violett-Balken, eine Veranschaulichung der deutlichen Klimaerwärmung.
2019 gab es bundesweit 52 Sommertage (≥ 25°) und 17 heiße Tage (≥ 30°), an drei aufeinander folgenden Tagen (24.-26.7.) wurde sogar die 40°-Schwelle an 23 Messstationen überschritten. Mit 42,6° am 25.7. markierte Lingen den Allzeit-Rekord in Deutschland. Im Südwesten Frankreichs wurden am 28.6. sogar 45,9° gemessen ().
* Klima-Referenzperioden umfassen i.d.R. 30 Jahre, laut WMO aktuell 1961-1990, zuvor 1931-1960, künftig 1961-2020.

Quelle: DWDPressemitteilung  Zeitreihe/ Trend  | Infografik 

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Klimaerwärmung
Klimaerwärmung / Globus Infografik 10081 vom 05.02.2015
05.02.15    (553)
dpa-Globus 10081: Rekordklima
Die weltweite Durchschnittstemperatur stieg 2014 auf 14,6 °C, der höchste Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880 und 0,69 °C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Anders als bei früheren Wärmerekorden spielte diesmal das Klima-Phänomen El-Niño keine Rolle. Da sich außerdem die Wärmerekorde in den letzten Jahren häufen (9 der 10 wärmsten Jahre seit 1880 fallen in das 21. Jahrhundert), halten Klimaforscher sie nicht für rein zufällig sondern als starkes Indiz für den menschgemachten Treibhauseffekt, verursacht vor allem durch das Verbrennen fossiler Energien.

Quelle: NOAA       Infografik-Großansicht  

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Klimaerwärmung
Klimaerwärmung / Infografik Globus 3199 vom 27.11.2009
27.11.09    (141)
dpa-Globus : Die globale Erwärmung
Die globale Durchschnittstemperatur betrug zu Beginn der Industrialisierung um 1850 ca. 15 ° C. Dieser Wert ist in der Grafik als Bezugsgröße gewählt und als Null-Gerade eingezeichnet. Die Temperaturentwicklung seit 1850 wird als Abweichung bezogen auf diesen Referenzwert dargestellt: Bis etwa 1930 schwankt die Temperatur um diese Referenz-Gerade, wobei kältere Jahre überwiegen. Seit ca. 1930 steigt die Durchschnittstemperatur dann im Trend an mit einem Hochpunkt von + 0,37 im Jahr 1944. Bis 1964 gibt es nur noch 3 Jahre mit minimal negativen Werten, ab 1965 liegen die Temperaturen ständig oberhalb der Referenzgeraden und steigen weiter an. Im Jahr 1998 wurde mit  + 0,8 °C das bisherige Maximum markiert. Zuletzt (im Jahr 2009 bis Juni) betrug der Wert + 0,69 °C. Ursache für die globale Erwärmung ist der verstärkte Treibhauseffekt durch steigende Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre, hauptsächlich von Kohlendioxid (CO2) infolge der Verfeuerung von fossilen Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas) und gleichzeitig sinkender Fähigkeit von sog. "CO2-Senken" (Wälder, Meere, Biosphäre, Landmasse), CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft zu binden. Laut WMO sind die Konzentrationen von langlebigen Treibhausgasen (CO2, CH4) auch im Jahr 2008 (letzter Stand) trotz Kyoto-Protokoll weiter auf Höchstwerte gestiegen.
  
  => Bezug der Infografik    Großansicht zeitweise in Galerie

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Klimaerwärmung-2°C
2°C-Leitplanke: WBGU-Grafik
Großansicht/ Daten
11.11.09    (142)
WBGU: Leitplanke 2 °C für die globale Erwärmung
Seit Beginn der Industrialisierung ab etwa 1850 ist die globale Durchschnittstemperatur um ca. +0,8°C gestiegen. Klimamodelle und -simulationen legen nahe, dass katastrophale irreversible Prozesse des Klimawandels allenfalls dann vermieden werden können, wenn die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten wird. Andernfalls drohen Kipp-Punkte im Klimasystem ausgelöst zu werden, die sich selbst verstärkende nicht mehr eindämmbare Prozesse im Klimasystem entfachen mit katastrophalen nicht mehr verkraftbaren Folgen für die Menschheit.
Die Grafik zeigt den Verlauf der Temperaturabweichung relativ zum Mittel von 1800 bis 1900 in °C: Sie schwankt bis ca. 1930 um die Nulllinie und steigt danach steil auf ca. +0,8°C an. Die Szenarien B1, A2, A1F1 des IPCC aus dem 4.Weltklimabericht 2007 bis 2100 sind farbig gekennzeichnet. Selbst beim optimistischsten Szenario B1 wird die 2°C-Schwelle überschritten. Die Treibhausgase müssen also deutlich stärker als bisher reduziert werden, wozu der WBGU das Konzept des Globalbudgets vorschlägt.
  
Die Grafik ist eingebettet in das Factsheet 2/2009 des WBGU [pdf, 367 KB]

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erstellt: 06.01.26/zgh
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