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Der Gender Pension Gap in der EU
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Kipp-Elemente weltweit
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Die Lohnillusion
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Der Ölpreis seit 2022
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Schutzsuchende in Deutschland
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Der Gender Pension Gap in der EU
G18214 / 25.03.26
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Rentenlücken in jedem EU-Land
Die Rente von Frauen fällt oft niedriger aus als die der Männer. Dieser Unterschied im Alterssicherungseinkommen zwischen den Geschlechtern wird als {Gender-Pension-Gap} bezeichnet. Im Jahr 2024 betrug er in der EU durchschnittlich 24,5 Prozent. Das heißt, dass die Alterseinkünfte von Frauen, die sie etwa aus Rente, Hinterbliebenenrente, Pensionen und privater Vorsorge bezogen, im Schnitt 24,5 Prozent geringer ausfielen als die Alterseinkünfte der Männer. Je nach EU-Land fällt der Gender Pension Gap mal größer und mal kleiner aus. Das EU-Land mit dem größten Gender Pension Gap 2024 war Malta: Die Rente von Frauen war dort gut 40 Prozent niedriger als die der Männer. Auch in den Niederlanden, Österreich, Luxemburg, Belgien und Irland erhielten Frauen mehr als 30 Prozent weniger Einkommen im Ruhestand als Männer. Deutschland lag mit 25,8 Prozent knapp über dem EU-Durchschnitt. Das EU-Land mit dem niedrigsten Gender Pension Gap 2024 war Estland, wo Frauen im Schnitt 5,6 Prozent weniger Rente erhielten als Männer. Damit zeigt sich auch: In keinem EU-Land fiel die durchschnittliche Rente von Frauen mindestens gleich hoch aus wie die der Männer. Das liegt an den unterschiedlichen Erwerbs- und Lebensverläufen der Geschlechter. Frauen verdienen oft weniger als Männer – selbst bei gleicher Arbeit. Außerdem unterbrechen sie ihre Arbeit häufiger und länger, etwa wenn sie ein Kind bekommen haben oder um Angehörige zu pflegen. Auch arbeiten sie häufiger in Teilzeit. Quelle: Eurostat Eurostat bpb BMBFSFJ © dpa-infocom GmbH
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Kipp-Elemente weltweit
G18163 / 10.03.26
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Kleine Veränderungen mit großen Folgen Küsten sind schlechter vor Stürmen geschützt, Bewohner fangen nicht mehr genug Fische, Touristen bleiben aus – das alles wird wahrscheinlich passieren, wenn große Korallenriffe absterben. Fachleute haben errechnet, dass die Korallenriffe nahe des Äquators in den kommenden zehn Jahren einen kritischen Schwellenwert erreichen. Denn dann hat sich die Erde voraussichtlich um ein bis zwei Grad Celsius seit der vorindustriellen Zeit erwärmt. Kippelemente werden diese Schwellenwerte genannt, die zu starken und teils nicht mehr umkehrbaren Veränderungen führen können. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vergleicht sie mit einer Vase auf einem Tisch, dessen Platte immer schiefer gestellt wird: „Erst passiert nichts – dann reicht eine kleinste Erschütterung, und sie kippt.“ Bei welchen Temperaturen Elemente des Klimasystems kippen, ist unterschiedlich. Zudem lassen sich manche Kipppunkte genauer vorhersagen als andere. So ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kipppunkt des Grönländischen Eisschilds zwischen 0,8 und 3,0 Grad Celsius Erderwärmung liegt. Kipppunkte von Meeresströmungen hingegen sind schwer vorherzusagen. Fest steht jedoch: Je stärker die Erde sich erwärmt, desto größer wird das Risiko, dass Elemente kippen. Quelle: PIK Global Tipping Points Report 2025 © dpa-infocom GmbH
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Die Lohnillusion
G18191 / 16.03.26
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Im Schneckentempo Die Einkommensentwicklung der letzten 35 Jahre in Deutschland sieht auf den ersten Blick weitgehend positiv aus. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer stieg von 1680 Euro im Jahr 1991 auf 4026 Euro im Jahr 2025 – ein Plus von rund 140 Prozent. Und auch netto – also nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben – gab es über die Jahre einen ordentlichen Zuwachs: Plus 135 Prozent (von 1184 auf 2782 Euro) lautet das Ergebnis im Vergleich zu 1991. Berücksichtigt man allerdings die Geldentwertung durch den Anstieg der Verbraucherpreise, dann schrumpft dieser Zuwachs deutlich – und zwar auf rund 19 Prozent. Denn seit 1991 sind die Verbraucherpreise in Deutschland um 96,9 Prozent gestiegen. Berücksichtigt man diese Entwicklung, dann ist die Kaufkraft der Nettomonatsverdienste im Jahr 2025 nur um 229 Euro höher als im Jahr 1991. Mit anderen Worten: Die Realeinkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind von 1991 bis 2025 nur im Schneckentempo gestiegen – Arbeitnehmende von heute können sich gerade einmal für 229 Euro (in der Kaufkraft von 1991) mehr leisten als vor 35 Jahren. Quelle: Destatis Destatis Destatis © dpa-infocom GmbH
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Der Ölpreis seit 2022
G18176 / 06.03.26
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Steigende Ölpreise durch Konflikte im Nahen Osten Der Ölpreis schwankt von Tag zu Tag. Er ist stark abhängig von Angebot und Nachfrage. Zudem können Ereignisse wie Naturkatastrophen, politische Krisen und Kriege die Preisentwicklung beeinflussen. So war der Ölpreis stark gestiegen, kurz nachdem Russland im Februar 2022 die Ukraine angegriffen hatte. Russland gehört zu den größten Öl-Exporteuren der Welt. Die Sanktionen gegen russische Öl-Exporte führten somit zu einer Versorgungsunsicherheit am Ölmarkt. Dadurch war der Preis für ein Barrel Opec-Rohöl (159 Liter) von rund 96 US-Dollar auf knapp 130 US-Dollar gestiegen – ein Preisanstieg von rund 34 Prozent in nur zwei Wochen. Im Verlauf des Jahres 2022 war der Ölpreis wieder stark gesunken. Daraufhin hatte die Öl-Allianz Opec+ umfassende Förderkürzungen beschlossen. Das geringe Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage sollte die Preise wieder stabilisieren. Im Herbst 2023 führte die Verlängerung der Förderkürzungen dazu, dass die Ölpreise deutlich anstiegen. Hinzu kamen Eskalationen im Krieg zwischen Israel und der Hamas, die die geopolitischen Sorgen am Ölmarkt verstärkten. Auch der langanhaltende Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat in den letzten Jahren den Ölpreis immer mal wieder nach oben getrieben. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar 2026 ist der Ölpreis um knapp 16 Prozent gestiegen (Stand: 3.3.2026). Obwohl der Ölpreis sensibel auf geopolitische Entwicklungen reagiert, seien die Schwankungen heutzutage meist nur kurzfristig, so die Bundeszentrale für politische Bildung. Sie erklärt: Wegen der Klimaerwärmung wird der Verbrauch von Öl zunehmend eingeschränkt. Dafür werden Erneuerbare Energien in fast allen Ländern weiter ausgebaut, wodurch die Bedeutung von Öl als Energieträger zukünftig weiter abnehmen sollte. Quelle: Opec Bpb IEA EIA © dpa-infocom GmbH
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Schutzsuchende in Deutschland
G18160 / 27.02.26
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Weniger Anträge auf Asyl
Die Zahl der Asylanträge ist im Jahr 2025 extrem zurückgegangen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sagt: 113 000 Asyl-Erstanträge und 55 000 Folgeanträge wurden gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Erstanträge damit um gut 50 Prozent gesunken. Die größte Gruppe von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern kam aus Afghanistan. Gut jeder fünfte Erstantrag stammte von ihnen. Fast genauso viele Erstanträge stellten Syrerinnen und Syrer. In Syrien herrschte rund 14 Jahre lang Bürgerkrieg. Folglich hatte die Quote der genehmigten Asylanträge im Jahr 2024 noch 83 Prozent betragen. Im Dezember 2024 stürzten allerdings Milizen den syrischen Diktator Assad. Die Macht übernahm ein Rebellenführer mit islamistischem Hintergrund. Die Folge: Im Jahr 2025 wurden nur noch 2,1 Prozent der Schutzsuchenden aus Syrien anerkannt. Die CSU sagte, dass der Schutzgrund für Menschen aus Syrien entfallen sei. Der EU-Kommissar Magnus Brunner hingegen betonte im Februar 2026, dass Syrien nach EU-Regeln noch kein sicheres Herkunftsland sei. Noch immer sind dort IS-Kämpfer aktiv. Im Norden und Osten etwa kämpften Kurden im Januar 2026 gegen Regierungstruppen. Diese wollen die autonom verwalteten kurdischen Gebiete in die staatliche Ordnung eingliedern. Quelle: BAMF UN UN UN © dpa-infocom GmbH
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| Stand: 27.03 |
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