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Klimaschutz-Index-KSI-2018
Klimaschutz-Index-KSI-2018: Globus Infografik 12125/ 24.11.2017
24.11.17   (990)
dpa-Globus 12125: Klimaschutz-Index (KSI) 2018
Alljährlich bewertet Germanwatch die Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Hinblick darauf, was sie gegen die Klimaerwärmung unternehmen. Beim KSI-2018 werden 56 Staaten und erstmals die Staatengemeinschaft EU28 analysiert.
Der KSI wird aus 15 Indikatoren berechnet. Anhand ihres KSI werden die Staaten dann sortiert und benotet. Auch nach dem Pariser Klimaabkommen 2015 hat bisher kein Land genug für "sehr gut" getan, weshalb die ersten 3 Ränge wie in den letzten Jahren demonstrativ leer bleiben.
Ab Rang 4 folgen: [SE 74,32; LT 69,20; MA 68,22; NO 67,99; GB 66,79; FI 66,55] .
Schlusslicht: [US 25,86; AU 25,03; KR 25,01; IR 23,05; SA 11,20] Tabellenansicht.
Bei Schweden wird bemängelt, dass es immer noch kein Ziel für 2030 gibt, um die Erderwärmung deutlich unter  2°C zu halten. Deutschland rückt vor von Rang 29 auf 22. Kritisiert werden bei Deutschland hohe Pro-Kopf-Werte beim Energieverbrauch und den Treibhausgasen sowie fehlende nationale Maßnahmen zur Umsetzung der Zusagen beim Pariser Klimaabkommen. Die EU (Rang 21) schneidet in den Kategorien Treibhausgasemissionen, Erneuerbare Energien und Energieverbrauch nur mäßig ab.

Quelle: Germanwatch     Infografik-Bezug    Tabelle/ Infos 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Erneuerbare | Energiesparen | Energieeffizienz |
Heizkosten
DE-2013-2017
Heizkosten-DE-2013-2017: Globus Infografik 12103/ 17.11.2017
17.11.17   (985)
dpa-Globus 12103: Heizkosten-Abrechnung
Die Grafik listet die durchschnittlichen Heizkosten (€) für eine 70 m² große Wohnung in Deutschland für 2013 bis 2017, hier nur 2013|2016|2017:
Öl: 1085|665|730;  Gas: 910|810|825; Fernwärme: 1055|830|950. Tabellenansicht
Bei allen drei Energiearten sind die Heizkosten auf ein Minimum im Jahr 2016 gefallen, für 2017 wird ein Anstieg prognostiziert: Öl + 9,8 %; Gas + 1,9 %; Fernwärme + 2,2 %.
Die Heizkosten könnten viel stärker fallen, wenn die energetische Gebäudesanierung besser vorankäme und der Anteil Erneuerbaren Energien (EE) schneller ausgebaut würde: doch 2016 betrug der EE-Anteil im Wärmesektor erst 13,4 % (→ G12027). Das Klimaziel der Bundesregierung (2020 40 % weniger Treibhausgase als 1990) wird daher vermutlich weit verfehlt werden.

Quelle: Co2online     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Energie | Energieeffizienz | Energiesparen | Erneuerbare | EW-Wärme |
Solarstrom
DE-2000-2016
Solarenergie-DE-2000-2016: Globus Infografik 12004/ 29.09.2017
29.09.17   (957)
dpa-Globus 12004: Strom aus Sonnenenergie
Die jährlich neu installierte Photovoltaikleistung (in Megawatt-peak (MWp)) stieg von 2000|45 auf das Allzeithoch 2012|7600 und brach dann dramatisch ein auf zuletzt 2016|1530, weil die Bundesregierung die Solarstromförderung stark kürzte.
Die Solarstrommenge (TWh) stieg von 2000|0,064 auf das Allzeithoch 2015|38,7 und sank zuletzt etwas auf 2016|38,3, das sind 6,4 % vom Stromverbrauch im Inland (594,7 TWh).
Laut BSW-Statistikpapier wurden im Jahr 2016 durch den Solarstrom rund 24 Millionen Tonnen (Mt) des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BS)     Infografik-Großansicht  

| Solarenergie | Erneuerbare | Ökostrom |
Strommix
DE 1990-2016
Strommix-DE-1990-2016: Globus Infografik 11708/ 28.04.2017
28.04.17   (911)
dpa-Globus 11708: Strommix - früher und heute
In den Jahren 1990|2016 wurden insgesamt rund 550|648 TWh Strom erzeugt. Der Vergleich des Stommixes der Jahre 1990|2016 zeigt eine deutliche Verschiebung weg von den tradionellen Energiequellen (Anteile in %: Braunkohle 31,1|23,1; Kernenergie 27,7|13,1; Steinkohle 25,6|17,2; Mineralöl 2,0|0,9) hin zu den erneuerbaren Energien 3,6|29,0 und zu Erdgas 6,5|12,4, das als Übergangsenergie zu den erneuerbaren Energien gilt. Diese rangieren inzwischen auf Platz 1, allerdings gefolgt von der besonders klimaschädlichen Braunkohle. Die Atomstrommenge hat sich von 1990 bis 2016 etwas mehr als halbiert auf 84,6 TWh (13,1 % der Bruttostromerzeugung). Tabellenansicht
Ergänzung (zgh): Durch den Atomausstieg werden die aktuell noch betriebenen 8 Atomkraftwerke schrittweise bis 2022 vom Netz genommen. Damit die Versorgungs-sicherheit gewährleistet bleibt und kein Stromausfall im großen Ausmaß (Blackout) entsteht, müssen parallel im Zuge einer forcierten Energiewende a) die Erneuerbaren Energien und b) großvolumige Stromspeicher sowie c) Stromtrassen und d) die intelligente Vernetzung von Stromerzeugern - und verbrauchern (smart grid) ausgebaut werden. Wegen b) kommt noch e) die Umwandlung von Strom in Wasserstoff und/ oder Methan (Power to Gas) hinzu. In allen fünf Bereichen liegt die Entwicklung stark hinter den Erfordernissen zurück. Dadurch wächst das Risiko, dass der Atomausstieg ein 3.Mal revidiert wird (doppelte Merkel-Wende in der Energiepolitik 2010/2011), oder dass vermehrt Kohlestrom den rückgängigen Atomstrom ersetzt, was aktuell in Phasen passiert, wo das Ökostromaufkommen nicht ausreicht (z.B. wg. Dunkelflaute) oder nicht weiträumig genug verteilt werden kann (z.B. wg. unzureichendem Netzausbau). Dies ist mit eine Ursache dafür, dass der CO2-Ausstoß Deutschlands 2016 wieder gestiegen ist.
 
Quelle: AG Energiebilanzen     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Strom | EW-Strom | Kohle | Erdgas | Erdöl | Atomenergie | Atomausstieg | Erneuerbare |
Treibhausgas-Ausstoß
DE-2015
Treibhausgase-DE-2015: Globus Infografik 11658/ 07.04.2017
07.04.17   (889)
dpa-Globus 11658: Treibhausgase in Deutschland
Der Treibhausgasausstoß Deutschlands, in Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten* (Mt CO2ä), sank von 1990|1251 unter leichten Schwankungen auf 2015|902, insgesamt um 27,9 %. Ziel der Bundesregierung ist - 40 % bis 2020. Da die Emissionen in 2016 angestiegen sind auf 906 Mt, gerät dieses Ziel immer weiter in die Ferne. Hauptursache sind unzureichende energetische Sanierung von Gebäuden und steigende Emissionen im Verkehrssektor.
* globale Erwärmungswirkung der Treibhausgase im Vergleich zu Kohlendioxid

Quelle: Umweltbundesamt     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Kohle, Öl, Gas
EU-28 2015
Kohle_Öl_Gas_EU-2015: Globus Infografik 11601/ 10.03.2017
10.03.17   (882)
dpa-Globus 11601: Die Bedeutung von Kohle, Öl und Gas
Im Jahr 2015 verbrauchte die EU-28 fossile Energien* im Umfang von 1.626 Millionen Tonnen Rohöleinheiten (MtRÖL) pro Jahr, 1,2 % mehr als 2014, aber deutlich unter dem langjährigen Hoch von 1840 MtRÖL im Jahr 2006.
Der Anteil fossiler Energien am Energieverbrauch im Durchschnitt der EU-28 betrug 2015 rund 73 %, in 16|12 Staaten lag der Anteil über|unter dem Durchschnitt. Die Länderliste beginnt mit [CY 94; NL 93; IE 92; PL 91; EE 87] und endet mit [SI 62; LV 61; FR 49; FI 46; SE 30].Tabellenansicht
*Kohle, Kohleprodukte, Erdgas, Rohöl, Mineralölerzeugnisse

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Kohle | Erdöl | Erdgas | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |
Wärmerekorde
Welt 2010-2016
Wärmerekorde-2010-2016: Globus Infografik 11567/ 17.02.2017
17.02.17   (872)
dpa-Globus 11567: Wärmerekorde
Die globale Durchschnittstemperatur des 20. Jahrhunderts betrug 13,9 °C. Dieser Wert wird in der Grafik als Referenzwert (Nulllinie) gewählt. Dargestellt wird die Abweichung der jährlichen Durchschnittstemperatur vom Referenzwert im Zeitraum 1880 bis 2016. Von 1880 bis ca. 1938 war sie durchgängig negativ, danach schwankte sie bis etwa 1975 um die Nulllinie. Seit ca. 1980 steigt sie unter leichten Schwankungen laufend an und markiert seit 2014 jedes Jahr neue Wärmerekorde:
2014| + 0,74 °C, 2015| + 0,90 °C, 2016| + 0,94 °C.
Mit 14,84 °C im Jahr 2016 übersteigt die Erderwärmug das vorindustrielle Niveau (13,6 °C) um + 1,24 °C, schon bedrohlich nah an der Schwelle von + 1,5 °C, die laut Pariser Klimaabkommen möglichst nicht überschritten werden sollte, um gefährliche Störungen im globalen Klimasystem zu vermeiden. Ab sogar + 2 °C werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Kipp-Elemente im Klimasystem ausgelöst mit irreversiblen katastrophalen Folgen. Die bisherigen nationalen Klimaziele reichen bei weitem nicht aus, dieses Szenario zu verhindern. Deshalb müssen beim nächsten Klimagipfel Ende 2017 in Bonn konkrete und verbindliche Maßnahmen zur Treibhausgas-Reduktion beschlossen werden.
  
Quelle: NOAA     Infografik-Großansicht    

| Treibhauseffekt | Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Umweltzerstörung
Welt-2015
Umweltzerstörung-Welt-2015: Globus Infografik 11564/ 17.02.2017
17.02.17   (871)
dpa-Globus 11564: Tagesbilanz der Umweltzerstörung
Die Infografik bilanziert die tägliche Umweltzerstörung anhand von 7 Indikatoren:
CO2-Emissionen: 99 Mt; Wald-Vernichtung 35600 ha, Frischwasser-Verbrauch 11 Gm3; Ackerland-Abnahme 33 kha; Fischfang 256 kt; 3 neue Pflanzen- und Tierarten auf der "Roten Liste"; Müll-Volumen 3,6 Mt. Tabellenansicht
Diese Tagesbilanz der Umweltzerstörung veranschaulicht die nicht nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in vielen Bereichen, z.B. Überfischung, Übernutzung der Böden verbunden mit Erosion und vor allem die Klimaerwärmung durch zuviel Treibhausgase mit langfristig so gravierenden Folgen, dass die Lebensgrundlagen auf der Erde für Jahrtausende existenziell reduziert werden.

Quelle: IUCN Red List   UN/Wald, Ackerland   WB/ Frischwasser   WB/Abfall   EK/Kohlendioxid   FAO/Fischfang        Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Natur & Umwelt | Bio-Vielfalt | Boden | Nahrung | Wasser | Müll/Recycling | Treibhausgase |
Kohleförderung, Kohlepreis
Welt 1987-2015
Kohleförderung-1987-2015: Globus Infografik 11537/ 03.02.2017
03.02.17   (866)
dpa-Globus 11537: Trendwende beim Klimakiller Kohle
Die Grafik informiert über die Entwicklung der Kohleproduktion und des Kohlepreises von 1987 bis 2015. Der Preis (US-Dollar pro Tonne) stieg unter Schwankungen von 1987|31,30 auf das Zwischenhoch 1995|44,50 und sank danach auf das Bereichstief 2002|31,65. Nach dem Bereichshoch 2008|147,67 fiel der Preis unter heftigen Ausschlägen auf zuletzt 2015|56,64.
Die Produktion (Mt) stieg von 1987|4683 unter leichten Schwankungen auf das Bereichshoch 2013|8255 und fiel dann etwas auf zuletzt 2015|7861. Die Top5 Produzenten bzw. Konsumenten 2015 waren: [CN 47,7; US 11,9; IN 7,4; AU 7,2; ID 6,3] bzw.[CN 50,0; IN 10,6; US 10,3; JP 3,1; RU 2,3]. Tabellenansicht
Die IEA prognostiziert einen weiteren Rückgang der Kohle, weil der Anteil des Ökostroms immer weiter zunimmt (2015: + 15 %) und die Nachfrage aus den USA und China fällt. Dadurch stieg der CO2-Ausstoß 2015 nur um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr (davor: rund + 2 %).
  
Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Kohle | Fossile Energien | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Klimasünder-2015
Klimasünder-2015: Globus Infografik 11521/ 26.01.2017
26.01.17   (864)
dpa-Globus 11521: Klimasünder 2015
Die Liste der 14 Staaten mit dem größten energiebedingten CO2-Ausstoß (in Millionen Tonnen CO2) beginnt mit CN 10720, US 5180, IN 2470 und endet mit BR 490, MX 470, AU 450. Zusammen mit der EU-28 stoßen die Top3-Staaten rund 60 % der weltweiten CO2-Emissionen aus. Tabellenansicht xls-Tabelle
Die 3 Staaten mit dem höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf (in Tonnen CO2) sind  CA 19,0, AU 18,6, US 16,1. Mit dem 2 °C-Ziel vereinbar sind höchstens 2,5 t CO2 pro Kopf. Unter dieser Schwelle liegen nur 3 Staaten: IN 1,9; ID 2,0; BR 2,3. Die Industriestaaten, auch Deutschland (9,6 t), überschreiten die 2,5-Tonnen-Schwelle um ein Vielfaches. Leider wurde auf dem Weltklimagipfel 2015 in Paris nicht klar festgelegt, wie die notwendige CO2-Reduktion umgesetzt werden soll, was also auf dem nächsten Klimagipfel Anfang November 2017 in Bonn nachgeholt werden muss.
  
Quelle: Europäische Kommission   PBL   Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    xlsx-Tabelle

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Kyoto-Protokoll |
Ökosystem-
Dienstleistungen
Ökosystemdienstleistungen: Globus Infografik 11401/ 02.12.2016
02.12.16   (839)
dpa-Globus 11401: Die Erde als Lebensraum
Die Natur liefert eine Vielzahl von Gütern und Leistungen, die eine Basis bieten für Leben auf der Erde, insbesondere für uns Menschen. Diese Ökosystemdienstleistungen lassen sich in vier Kategorien einteilen: Neben den Basisleistungen (Nährstoffe, Photosynthese, Bodenbildung) auch versorgende, selbstregulierende und kulturelle Leistungen. Tabellenansicht
Da diese Leistungen der Natur bisher überwiegend frei verfügbar sind, wird ihre Funktionsminderung oft nicht gegenbilanziert, wodurch mittel- und längerfristig nicht nur enorme Kosten entstehen sondern sogar die Lebensgrundlagen gefährdet werden können. Das Verbrennen fossiler Energien zur Stromerzeugung weltweit z.B. verursacht jährlich einen enormen CO2-Ausstoß (2013-16: ≈ 36 Gt), der den Treibhauseffekt und in der Folge die Erderwärmumg verstärkt mit weitreichenden Folgewirkungen, deren Eindämmung und Linderung Kosten in Billionenhöhe jährlich verursacht.
  
Quelle: WWF   BfN-Fakten   BfN-TEEB   Infografik-Großansicht    Tabelle/ Infos    

| Natur & Umwelt | Nahrung | Wasser | Rohstoffe | Energie | Boden | Klima | Bio-Vielfalt |
Klimaschutz-Index
2017
Klimaschutzindex-2017: Globus Infografik 11393/ 25.11.2016
25.11.16   (838)
dpa-Globus 11393: Klimaschutz-Index 2017
Alljährlich bewertet Germanwatch die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Hinblick darauf, was sie gegen die Klimaerwärmung unternehmen. Aus 15 Indikatoren wird für jeden Staat der Klimaschutzindex (KSI) berechnet. Anhand ihres KSI werden die Staaten dann benotet. Auch nach dem Pariser Klimaabkommen 2015 hat bisher kein Land genug getan, um die Note "sehr gut" zu bekommen, weshalb die ersten 3 Ränge wie in den letzten Jahren demonstrativ leer bleiben. Ab Rang 4 folgen: FR  SE  GB  CY  MA. Ganz hinten liegen SA  JP  KZ  KR  AU.
Dass Frankreich die Spitzenpostion einnimmt, verdankt es dem Indikator "internationale Klimapolitik", der durch den als erfolgreich eingeschätzten Pariser Klimagipfel hoch bewertet wird. Die nationale Klimapolitik gilt dagegen weiterhin als mittelmäßig, weil z.B. fossile Energieträger mit jährlich 13 Mrd. € subventioniert werden, während der Ausbau erneuerbarer Energien viel zu langsam efolgt. Deutschland verschlechterte sich von Rang 27 auf 29. Beim Indikator "Erneuerbaren Energien" zählt es zwar zur Spitze, aber die Ziele für die Reduktion der Treibhausgase sind unzureichend.

Quelle: Germanwatch     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Erneuerbare | Energiewende |
Solarstrom-DE-2015
Solarstrom-DE-2015: Globus Infografik 11198/ 18.08.2016
18.08.16   (794)
dpa-Globus 11198: Strom aus Sonnenenergie
Ende 2015 waren in Deutschland 1,53 Millionen Solaranlagen mit einer Leistung von zusammen 39.700 Megawattpeak* (MWp) installiert. Die jährlich neu installierte Leistung (MWp) stieg von 45 im Jahr 2000 steil an auf das Allzeithoch 7600 im Jahr 2012. Danach fiel sie stark ab auf 1460 im Jahr 2015.
Der von Solaranlagen erzeugte Strom stieg von 64 Gigawattstunden (GWh) 2000 auf 38.000 GWh 2015 (6 % der Bruttostromerzeugung). Zuletzt wurden durch Solarstrom 26 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.
* maximal mögliche Leistung

Quelle:  Bundesverband Solarwirtschaft     Infografik-Großansicht  

| Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom | Treibhausgase |
Treibhausgasemissionen
EU-2014
THG-Emissionen-EU-2014: Globus Infografik 11097/ 01.07.2016
01.07.16   (779)
dpa-Globus 11097: Treibhausgas-Emissionen in der EU 2014
Von 1990* bis 2014 sind die Emissionen von Treibhausgasen (THG**) in der EU-28 um 24,4 % auf 4.282 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Mt CO2e) gesunken. In den elf Länder mit der stärksten THG-Reduktion [LT -60 %; LV -57; RO -56; EE -47; SK -46; BG -45; HU -39; CZ -37; GB -34HR -30; DE -28] resultiert der Rückgang (bis auf GB) hauptsächlich aus dem starken Einbruch der Wirtschaft infolge des Umbruchs in der damaligen Sowjetunion ab 1989, auch in  DE (ehemalige DDR). Nur in GB beruht die starke Reduktion auf bewußter Energiepolitik: weg von Kohle hin zu Gas. Ab etwa 2000 trugen milde Winter nennenswert zur THG-Reduktion bei, weniger allerdings eine Enerigewende. Z.B blieb in DE trotz Ausbau von Wind- und Solarenergie der CO2-Ausstoß aus Kohleverstromung hoch. Fünf Staaten haben den THG-Ausstoß sogar ausgeweitet (%): MT 49; CY 48; ES 15; PT 6; IE 4.
Einen Ausstoß über 100 Mt haben 11 Staaten: DE 900; GB 524; FR 459; IT 419; PL 380; ES 329; NL 187; CZ 126; BE 114; RO 110; GR 101; zusammen 85 % aller EU-Emissionen. xls-Tabelle
Der THG-Ausstoß pro Kopf beträgt im EU-Durchschnitt 8,4 t CO2e; mit dem 2°C-Ziel verträglich sind nur 2,5 Tonnen. Den höchsten Ausstoß pro Kopf haben LU 19,4 t CO2;  EE 16,0;  IE 12,6;  CZ 12,0;  DE 11,1; den niedrigsten HU 5,8;  HR 5,8;  LV 5,7;  SE 5,6;  RO 5,5. Tabellenansicht xls-Tabelle
* Bezugsjahr des Kyoto-Protokolls, ** engl.: Greenhouse Gases (GHG)
 
Quelle: EEA    Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos     xls-Tabelle

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Atommüll-Endlager-DE
Atommüll-Endlager-DE: Globus Infografik 11019/ 20.05.2016
20.05.16   (749)
dpa-Globus 11019: Suche nach einem Atommüll-Endlager
Mindestens eine Million Jahre soll der hochradioaktive Müll aus Atomkraftwerken sicher endgelagert werden, so die Vorgabe des AkEnd. Weltweit gibt es bisher keinen Standort, bei dem diese extreme Langzeitstabilität nachgewiesen ist. Im Prinzip geologisch geeignet sind Formationen von Salz- und Tongestein, deren Standorte in der Deutschlandkarte zusammen mit erkundungswürdigen Salzstöcken (Zwischenahn, Wahn, Waddekath, Gülze-Sumte, Gorleben) sowie den bisherigen Endlagerprojekten (Gorleben, Morsleben, Asse, Konrad) und zentralen Zwischenlagern (Ahaus, Lubmin) markiert sind. Bis Ende Juni 2016 soll eine Endlagerkommission aus Wissenschaftlern, Politikern und Gesellschaftsvertretern Kriterien für einen Endlager-Standort definieren, der dann bis 2031 festgelegt sein soll.

Quelle: Greenpeace   BfS   BGR     Infografik-Bezug  

| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Treibhausgase-Verkehr
DE-2014
Treibhausgase-Verkehr-DE-2014: Globus Infografik 10972/ 29.04.2016
29.04.16   (723)
dpa-Globus 10972: So schadet der Verkehr dem Klima
Bei der Berechnung der Emission von Treibhausgasen (THG) bei Verkehrsmitteln im Jahr 2014 hat das UBA den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffoxid (N2O) einbezogen und eine durchschnittlicher Auslastung der Verkehrsträger angesetzt (in Gramm CO2e): Flugzeug 211; PKW 142; Linienbus 76; Straßen-, Stadt- u. U-Bahn 71; Eisenbahn (Nahverkehr) 67; Eisenbahn (Fernverkehr) 41; Reisebus 32. Tabellenansicht
Hinweis: Der Emissionswert beim Flugzeug erscheint im Vergleich z.B. zu atmosfair (über 300 g CO2e) viel zu niedrig (s. ergänzende Infos)

Quelle: Umweltbundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Mobilität/Verkehr | Chemikalien |
Klimasünder-2014
Klimasünder-2014 / Globus Infografik 10863 vom 03.03.2016
03.03.16   (650)
dpa-Globus 10863: Klimasünder-2014
Die Grafik listet die 13 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Jahr 2014. Für jeden Staat sind 4 Werte notiert: CO2-Ausstoß (Mt) | Veränderung seit 1990 (%) | CO2-Ausstoß je Einwohner (t) | Veränderung seit 1990 (t).
Top3: CN 10.590|262|7,6|5,5;  US 5.330|-16|16,5|-3,1;  IN 2.340|146|1,8|1,1. Tabellenansicht
Die Top3 zusammen mit der EU-28 umfassen bereits fast 2/3 der weltweiten CO2-Emissionen, die bis 2050 um 80 bis 90 % im Vergleich zu 1990 gesenkt werden müssen, damit dei 2°C-Schwelle nicht überschritten wird. Das bedeutet, dass der CO2-Ausstoß pro Kopf im weltweiten Durchschnitt unter 2,5 t sinken muss. Die Sortierung nach pro Kopf [SA 16,8;  US 16,5;  CA 15,9;  RU 12,4;  KR 12,3;  JP 10,1;  DE 9,3;  IR 7,9;  CN 7,6;  MX 3,7;  BR 2,5;  IN 1,8;  ID 1,8] zeigt, dass unter den Top13 nur die letzten 3 Staaten die 2,5 t Schwelle einhalten, alle anderen liegen deutlich darüber, 6 Staaten sogar über 10 t und Deutschland mit 9,3 t nur wenig darunter. Dieser extrem hohe Prokopf-Ausstoß in den Industrieländern, inzwischen auch in Schwellenländern wie China und Iran, zeigt, wie schwer es sein wird, möglichst sogar die 1,5 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht zu überschreiten, wie die 195 Vertragsstaaten beim Weltklimagipfel in Paris beschlossen haben.

Quelle: Europ. Kommission/ PBL    Infografik-Bezug   Tabelle [htm]   Tabelle [xls] 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Kyoto-Protokoll |
Treibhausgase
DE-2014
Treibhausgase-DE-2014 / Globus Infografik 10830 vom 19.02.2016
19.02.16   (654)
dpa-Globus 10830: Treibhausgase in Deutschland
Der Graf zeigt die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen von 1990 bis 2014 (Mt CO2e). Sie sind von 1248 im Jahr 1990* gesunken auf 902 im Jahr 2014. 2009 wurde ein Zwischentief von 906 erreicht, im Folgejahr stiegen die Emissionen aber auf 941. Erstmals nach 3 Jahren sind sie 2014 wieder gefallen (-4,6 % bzgl. 2013; -27,7 % bzgl. 1990*).
Das Kreisdiagram veranschaulicht den Anteil der verschiedenen Treibhausgase an den gesamten Emissionen 2014 in %: Kohlendioxyd (CO2) 87,9; Methan (CH4) 6,2; Distickstoffoxid (N2O) 4,3; teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (H-FKW) 1,2; Stickstofftriflorid (NF3)/ vollfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW)/ Schwefelhexaflourid (SF6) 0,4.
* Referenzjahr des Kyotoprotokolls

Quelle: Umweltbundesamt    Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Klimaschutzindex
2016
Klimaschutz-Index 2016 / Globus Infografik 10702 vom 18.12.2015
18.12.15   (635)
dpa-Globus 10702: Klimaschutz-Index (KSI) 2016
Alljährlich bewertet Germanwatch die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Hinblick darauf, was sie gegen die Klimaerwärmung unternehmen. Aus 15 Indikatoren wird für jeden Staat der Klimaschutzindex (KSI) berechnet, eine Zahl zwischen 0 und 100. Anhand des KSI werden die Staaten dann sortiert und benotet. Wie in den Jahren zuvor erhält kein Staat die Note "sehr gut", weshalb die ersten 3 Ränge demonstrativ leer bleiben.
Rang 4 - 16: "gut": DK 71;  GB 70;  SE 70;  BE 69;  FR 66;  CY 65;  MA 64;  IT 63;  IE 63;  LU 62;  CH 62;  MT 62;  LV 61.
Rang 17 - 30: "mäßig", darunter Deutschland 58.
Rang 31 - 47: "schlecht", darunter China 52, USA 52 (die größten CO2-Verursacher)
Rang 48 - 61: "sehr schlecht", u.a. die Flop5: SA 21;  KZ 33;  AU 37;  JP 37;  KR 38.
Wie in den Vorjahren wird Deutschland (Rang 22) nur mit "mäßig" benotet , weil sich der CO2-Ausstoß erhöhte und der Ausbau Erneuerbarer Energien verlangsamte.

Quelle: Germanwatch        Infografik-Bezug 

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Erneuerbare |
THG-Einsparung 2030

28.11.15   (616)
ZEIT-Infografik: Faire Verteilung der Treibhausgas-Einsparungen 2030
Völkerrechtliche verbindliche Verpflichtungen zur Treibhausgas (THG) - Reduktion sind bei der 21.Weltklimakonferenz in Paris nicht zu erwarten. Die bisherigen unverbindlichen Selbstverpflichtungen zur THG-Reduktion, so sie überhaupt umgesetzt werden, würden die Erde um 3 bis 4 °C erwärmen, das 2 °C-Ziel würde also weit verfehlt werden. Es muss also weitaus mehr zum Klimaschutz getan werden als bisher zugesagt. Ein zentrales Thema beim Klimagipfel wird sein, inwieweit die Industrieländer auch Verantwortung übernehmen für die von ihnen seit Beginn der Industriealisierung ab 1850 ausgestoßenden Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre angesammelt haben. In der Grafik werden sie exemplarisch dargestellt für die USA und Deutschland im Vergleich zu China, dessen THG-Ausstoß erst seit etwa 2000 stark angestiegen ist auf zuletzt über 12 Gt CO2-Äquivalent, während er z.B. seit 1970 in den USA zwischen 5 bis über 6 Gt liegt und in Deutschland von über 1,2 Gt auf etwas unter 0,9 Gt gefallen ist. Bei einer fairen, also der historischen Verantwortung gerecht werdenden, Verteilung müssten die USA 7,9 Gt bzw. DE 1,4 Gt im Jahr 2030 reduzieren, 3,0 bzw. 4,7 mal soviel wie bisher minimal zugesagt, während China sogar 1,5 mal mehr als den fairen Beitrag leisten will.
xls-Tabelle mit 12 Staaten.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Unfaire Verteilung [ZEIT 28.11.15, S.48]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Ölreserven-2014
Ölreserven der Welt / Globus Infografik 10660 vom 26.11.2015
26.11.15   (615)
dpa-Globus 10660: Ölreserven 2014
Die Ölreserven der Erde wurden 2014 auf insgesamt 240 Gt geschätzt, davon entfielen 96 % auf die Top20-Staaten, darunter die Top10 mit bereits 86 %: VE 46,6, SA 36,7, CA 27,9, IR 21,7, IQ 20,2, RU 14,1, KW 14,0, AE 13,0, LY 6,3, US 5,9 (Top20: xls-Tabelle). Die Vorräte ballen sich auf den oberen Rängen (kum.%): Top2: 35, Top3: 46, Top7: 75, Top10: 86 (→ xls-Tabelle). Norwegen, das einzige EU-assozierte Land mit nennenswerten Ölvorräten, wurde von Aserbaidschan auf Rang 21 verdrängt.
Im Jahr 2014 wurden 5,53 Gt verbraucht, die statische Reichweite beträgt also 53 Jahre. Soll aber die 2 °C-Schwelle bei der Erderwärmung nicht überschritten werden, darf ein Großteil dieser Ölreserven nicht verbrannt werden (→ CO2-Budget)

Quelle: BP/ Statistical Review of World Energy 2015       Infografik-Bezug  

| Erdöl | Fossile Energien | Treibhausgase |
AKW-Abriss
AKW-Abriss / Globus Infografik 10623 vom 06.11.2015
06.11.15   (612)
dpa-Globus 10623: Vom Atomkraftwerk zur grünen Wiese
Nachdem ein Atomkraftwerk endgültig vom Netz genommen wurde, beginnt ein komplizierter bis zu 30 Jahre dauernder Prozess des Rückbaus. Da die radioaktiven Brennelemente weiter stark strahlen und Wärme erzeugen, müssen die Reaktoren noch jahrelang geschützt und gekühlt werden. Entweder schließt man den Reaktor ca. 30 Jahr lang sicher ein und beginnt erst nach Abklingen der Radioaktiviät mit dem Rückbau, oder der Abbau der Anlagen erfolgt sofort, dann allerdings wegen der Strahlung unter schwierigen Bedingungen und mit viel hochradioaktivem Müll, für den bisher noch keine Endlagerstätte existiert. RWE schätzt die Rückbaukosten für ein AKW auf 500 Mio. bis 1 Mrd. Euro.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz   Deutsches Atomforum   Infografik-Großansicht  

| Atomenergie | Atomausstieg | EW-Strom |
CO2-Emissionen-2014
Top-20 Staaten
CO2-Emissionen-2014:  Grafik Großansicht
November 15   (618)
GCP: CO2-Emissionen weltweit 2014
Das Global Carbon Project (GCP) bietet auf seiner Website eine interaktvie Weltkarte an, bei der durch Klick auf ein Land dessen CO2-Emissionsdaten abgerufen werden können. 2014 wurden weltweit 35.890 Mt CO2 ausgestoßen. Alleine die Top3-Staaten China (9.680 Mt), USA (5.561) und Indien (2.597) umfassen schon rund 50 %. Kommen noch Russland, Japan, Deutschland, Indonesien, Iran, Saudi-Arabien und Südkorea auf den Folgeplätzen hinzu (Top10-Staaten), wird 2/3 des Weltausstoßes erreicht. Auf fasst 4/5 kommen die Top-20 Staaten mit 78,3 % der weltweiten CO2-Emissionen.

Datentabelle für die TOP-20 Staaten (xls)

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Kyoto-Protokoll |
Kohleverstromung
Kohle-Daten:  ZEIT-Grafik
01.10.15   (602)
ZEIT-Infografik: Comeback eines Fossils
Kohle als Stromlieferant erlebt eine Renaissance: Sie ist der billigste Brennstoff, aber auch der klimaschädlichste. Daher dürfen von den insgesamt 892 Gt Kohle-Reserven nur noch 100 Gt verbrannt werden, falls das 2°C-Ziel erreicht werden soll.
Weitere Aspekte der Infografik: CO2-Ausstoß durch Kohleverbrennung: Anstieg von 6,6 Gt 1980 auf 13,1 Gt 2012; Anteile der Energieträger an den weltweiten CO2-Emissionen; Kohlereserven (in Gt), Top10-Länder: US 237, RU 157, CN 115, AU 76, IN 61, DE 41, UA 34, KZ 34, ZA 30, ID 26.
Preis für 1 MWh Strom: US-Kohle: 6-23 €; DE-Solar: 85-123 €.
Statische Reichweite (Jahre) der Reserven: u.a. RU 441, US 262, DE 218, CN 30.
In China wurde 2011 im Schnitt alle 5 Tage ein neues Kohlekraftwerk mit 1000 MW Leistung in Betrieb genommen.
(Quellen: IEA, EIA, BP, IPCC, World Coal Association)
  
Die Grafik ist abgedruckt auf Seite 30 [ZEIT Nr.40/ 01.10.15]

| Kohle | Strom | Treibhauseffekt | Treibhausgase | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | IPCC |
CO2-Emissionen-EU
CO2-Emissionen in der EU / Globus Infografik 10357 vom 26.06.2015
26.06.15   (593)
dpa-Globus 10357: CO2-Emissionen in der EU 2014
Die Grafik listet den energiebedingten CO2-Ausstoß aller 28 EU-Staaten im Jahr 2014 und die Veränderung zum Vorjahr.
In den 28 EU-Ländern insgesamt sank der CO2-Ausstoß 2014 um 5 % im Vergleich zum Vorjahr. In den 6 Ländern Bulgarien (+ 7,1 %), Zypern (+3,5 %), Malta (+2,5 %), Litauen (+2,2 &), Finnland (+0,7 5) und Schweden (+0,2 %) stiegen die Emissionen, in den übrigen 22 Ländern fielen sie, am stärksten in der Slowakei (-14,1 %), Dänemark (-10,7 %) und Slowenien (- 9,1 %).
Top-10 beim CO2-Ausstoß (in Mt CO2, gerundet): Deutschland 744 Mt, Großbritannien 399, Italien 329, Frankreich 310, Polen 286, Spanien 225, Niederlande 142, Tschechien 91, Belgien 90, Griechenland 71.

Quelle: Eurostat        Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll |
Klimasünder
Klimasünder / Globus Infografik 10341 vom 19.06.2015
19.06.15   (595)
dpa-Globus 10341: Die größten Klimasünder 2013
Im Jahr 2013 gelangten weltweit 35,3 Milliarden Tonnen (Gt) CO2 durch Verbrennen fossiler Energien in die Atmosphäre, 2 % mehr als 2012. Die Grafik listet die 20 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß, beginnend mit China (10,33 Gt), USA (5,3), Indien (2,07), Russland (1,8), Japan (1,36) und Deutschland (0,84), die zusammen 61,5 % der Gesamtemissionen verursachen.
Da die Länder aber stark unterschiedliche Einwohnerzahlen haben, sollte der CO2-Ausstoß pro Kopf als Maßstab für "Klimasünder" gewählt werden: Australien (16,9 t) belegt dann Rang 1, gefolgt von den USA (16,6) und Saudi-Arabien (16,6). Deutschland (10,2 t) rangiert auf Platz 8.
Um das 2°-Ziel zu erreichen, muss der CO2-Ausstoß pro Kopf weltweit bis 2050 unter 2,5 Tonnen pro Kopf sinken. Unter den obigen Top-20 Staaten unterschreiten nur Indien (1,7) und Indonesien (2,0) diese Schwelle, Brasilien (2,6) überschreitet sie knapp, Mexiko (3,9) schon deutlich. Alle anderen Staaten, besonders die hoch entwickelten Industriestaaten, liegen weit darüber, auch Deutschland mit über 4-fach zu hohen CO2-Emissionen pro Kopf.

Quelle: EU-Kommission, Niederländische Agentur für Umweltfragen PBL        Infografik-Großansicht 

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll |
Treibhausgase
Treibhausgase / Globus Infografik 10212 vom 16.04.2015
16.04.15   (580)
dpa-Globus 10212: Weniger Treibhausgase
Die Treibhausgas (THG) - Emissionen Deutschlands sanken von 1250 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalenten im Jahr 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) auf 912 Mt 2014, ein Rückgang von 27 % seit 1990 und 4,3 % wengier als 2013. Der starke Rückgang 2014 lag vor allem an der geringeren Heizenergie durch den milden Winter. Um jedoch die Reduktionsziele (- 40 % THG bis 2020; - 80 bis 95 % bis 2050) zu erreichen, besteht weiter dringender Handlungsbedarf in allen Bereichen, vor allem bei der Braunkohleverstromung, der energetischen Gebäudesanierung, der Mobilität, dem Konsum (Wegwerfgesellschaft) und der Ernährung (Fleischkonsum).

Quelle: Umweltbundesamt    Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle |
Weltkarte
fossiler Verzicht

08.01.15   (530)
SZ-Grafik: Weltkarte des fossilen Verzichts
Wenn das von den meisten Staaten akzeptierte 2° C Ziel eingehalten werden soll, dürfen laut IPCC nur noch 1000 Gt CO2 durch Verbrennung fossiler Energieträger ausgestoßen werden. Die derzeitigen fossilen Reserven würden aber 2900 Gt CO2 erzeugen, d.h. ein Großteil der Reserven dürfen nicht genutzt werden. Die noch weitaus umfangreicheren Ressourcen (u.a. Öl und Gas mittels Fracking oder aus der Tiefsee und Arktis) müssen komplett in der Erde bleiben. Die Weltkarte zeigt für die hauptbetroffenen Rohstoffländer/ -regionen, in welchem Ausmaß sie auf Öl, Gas und Kohle verzichten müssen: Datentabelle (xls).

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Weltkarte des Verzichts [SZ 08.01.15]

| Fossile Energien | Erdöl | Erdgas | Kohle | Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | IPCC |
CO2-Ausstoß
Konsum
Klimafeindlicher Konsum / Infografik Globus 6813 vom 11.12.2014
11.12.14   (526)
dpa Globus 6813: Klimafeindlicher Konsum 2012
Bei vielen CO2-Bilanzen wird nur über die Emissionsquellen im Inland summiert, obwohl viele konsumierte Güter (Produkte oder Dienstleistungen) importiert werden und deshalb mit eingerechnet werden müssten. Deshalb präsentiert das Global Carbon Project eine alternative Bilanz, die auf dem Konsum im Inland basiert. Die Grafik listet die Top15-Staaten für den energiebedingten CO2-Ausstoß gesamt sowie pro Kopf im Jahr 2012. Hier nur die Top6 Staaten (2012 in Mt bzw. t CO2); zum Vergleich in ( ) der Wert nach herkömmlicher Bilanz, der bei den Industrie- bzw. Schwellenländern i.d.R. deutlich kleiner bzw. größer ist.
Gesamt: China 8040 (9601); USA 5541 (5099), Indien 2071 (2295), Japan 1596 (1255), Russland 1493 (1828), Deutschland 918 (741 ).
Pro Kopf: V.A.Emirate 25 (19), Kuwait 22 (31), Belgien 20 (8,9), Singapur 19 (2,9);  Luxemburg 19 (21); USA 18 (16).
Deutschland liegt beim Prokopf-Ausstoß mit 11 (8,9) auf Rang 24.
Mittels einer interaktiven Weltkarte können beim Global Carbon Project auch die Top10 und Top20 sowie Daten für alle 216 Staaten abgerufen werden

Infografik:  Großansicht: Bezug

| Konsum & Produktion | Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Klimaschutzindex
2015
Klimaschutzindex 2015 / Germanwatch
10.12.14   (512)
Germanwatch: Klimaschutzindex (KSI) 2015
Alljährlich bewertet Germanwatch die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Hinblick darauf, was sie gegen die Klimaerwärmung unternehmen. Aus 15 Indikatoren wird für jeden Staat der Klimaschutzindex (KSI) berechnet, eine Zahl zwischen 0 und 100. Anhand des KSI werden die Staaten dann sortiert und benotet. Erstmals überschritten Dänemark und Schweden die KSI-Schwelle für "sehr gut". Da dies jedoch mgw. wetterbedingt ist (warmer Winter), bleibt ihre Benotung "gut" einstweilen unverändert. Wie in den Vorjahren bleibt daher Rang 1 bis 3 ("sehr gut") unbesetzt.
KSI-Werte der Top5- / Flop-5 Staaten (auf Ganze gerundet):
gut: Dänemark 78, Schweden 71, Großbritannien 71, Portugal 67, Zypern 67.
sehr schlecht: Saudi-Arabien 24, Australien 36, Kasachstan 38, Kanada 40, Iran 41.
Die beiden größten Treibhausgas-Emittenten China (KSI 52) und USA (KSI 52) liegen auf Rang 45 bzw.44 ("schlecht"). Deutschland (KSI 60, "mäßig") fiel vom Rang 19 auf 22, vor allem weil sich der CO2-Ausstoß erhöhte und der Ausbau Erneuerbarer Energien verlangsamte, wie schon im Vorjahr.

Infografik: Klimaschutzindex - Zusammenfassung, S.5 [Germanwatch]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
CO2-Emissionen-2013
Top-20 Staaten
CO2-Emissionen-2013:  Grafik Großansicht
November 14   (516)
GCP: CO2-Emissionen weltweit 2013
Das Global Carbon Project (GCP) bietet auf seiner Website eine interaktvie Weltkarte an, bei der durch Klick auf ein Land dessen CO2-Emissionsdaten abgerufen werden können. Die Größe der Gesamt-Emissionen wird durch schwarze Kreisflächen in der Weltkarte veranschaulicht. Weltweit wurden 36.131 Mt CO2 ausgestoßen, darunter die Top10 mit zusammen 66 % der weltweiten CO2-Emissionen (in Mt-CO2):
China 9.977, USA 5.233; Indien 2.407; Russland 1.812; Japan 1.246; Deutschland 759; Südkorea 616; Iran 611; Saudi-Arabien 519; Kanada 503.
Alleine die Top3-Staaten China, USA und Indien erreichen zusammen fast 50 %, die Top20-Staaten 77 %.

Datentabelle für die TOP-20 Staaten (xls)

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Kyoto-Protokoll |
Treibhausgase
Nah-/Fernverkehr
THG-Emissionen im Verkehr / Infografik Globus 6672 vom 02.10.2014
02.10.14   (504)
dpa-Globus 6672: Wer fährt am klimafreundlichsten?
Die beiden Diagramme stellen die CO2-Emissionen im Nah- bzw. Fernverkehr dar, wobei das Erderwärmungspotenzial der gesamten ausgestoßenen Treibhausgase umgerechnet wird in die äquivalente Menge CO2: Angaben in Gramm CO2-Äquivalent pro Person und Kliometer, gerundet:
Nahverkehr: PKW 166; Bahn 111; Linienbus 89.
Fernverkehr: Flüge (national) 261; PKW 166; Bahn 71; Reisebus 38.
Jede dieser CO2-Angaben wird dann noch einmal unterteilt in 3 Bereiche: Fahr-/Flugbetrieb, Bau/Unterhalt der Fahrzeuge und Bau/Betrieb der Infrastruktur. Der mit Abstand größte Anteil entfällt in allen Rubriken auf den Betrieb.

Stand: 08.01.2014; Datenquelle: Öko-Institut (pdf)
Großansicht der Infografik:  Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
CO2-Emissionen
EU 2013
CO2-Emissionen in der EU / Infografik Globus 6455 vom 13.06.2014
13.06.14   (500)
dpa-Globus: CO2-Emissionen der EU
Im Jahr 2013 betrug der energiebedingte* CO2-Ausstoß aller 28 EU-Staaten 3.351,6 Millionen Tonnen (Mt), 2,5 % weniger als im Vorjahr. In 22 Staaten sank der CO2-Ausstoß, er stieg in Dänemark (6,0%), Portugal (3,6 %), Estland (4,4 %), Deutschland (2,0 %), Frankreich (0,6 %) und Polen (0,3 %). Deutschland mit einem Anteil von 22,7 % am Gesamtausstoß liegt mit weitem Abstand an der Spitze, gefolgt von Großbritannien (13,6 %), Frankreich (10,3 %) und Italien (10,2 %). Diese Top-4 Länder stoßen zusammen bereits mehr als 50 % des CO2s aus. Die 75 %-Marke wird überschritten, wenn noch die drei Länder auf den Folgeplätzen hinzukommen: Polen (8,7 %), Spanien (6,7 %), Niederlande (4,8 %).
* energiebedingt: durch Verbrennung fossiler Energien

Stand: Mai 2014; Quelle: Eurostat Pressemitteilung vom 7.5.14 (pdf)  
 Datentabelle (xls);    Großansicht der Infografik:  Bezug


| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Klimaschutzindex
2014
Staaten im Klima-Check / Infografik Globus 6310 vom 03.04.2014
03.04.14   (497)
dpa-Globus 6310: Staaten im Klima-Check (Klimaschutzindex 2014)
Alljährlich bewertet Germanwatch die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Hinblick darauf, was sie gegen die Klimaerwärmung unternehmen. Aus 15 Indikatoren wird für jeden Staat der Klimaschutzindex (KSI) berechnet, eine Zahl zwischen 0 und 100. Anhand des KSI werden die Staaten dann sortiert und benotet. Weil kein Staat genug tut, um das 2°C-Ziel einzuhalten, wurde die Note "sehr gut" im Jahr 2014 (wie in den Vorjahren) nicht vergeben. KSI-Werte der Top/Flop-5 Staaten (auf Ganze gerundet):
Top-5: Dänemark 75, Großbritannien 70, Portugal 68, Schweden 68, Schweiz 66.
Flop-5: Saudi-Arabien 25, Kasachstan 38, Iran 38, Kanada 40, Australien 42.
Der inzwischen mit weitem Abstand größte CO2-Emittent China (KSI 52) zeigt leichte Verbesserungen und steigt vom 54. auf den 46. Platz. Dagegen verschlechtert sich Deutschland (KSI 62) vom 5. auf den 19. Platz, weil die CO2-Emissionen seit 2012 wieder steigen und die Klimapolitik insgesamt nachlässt. Datenquelle: Germanwatch

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Treibhausgase-DE
Treibhausgase aus Deutschland / Infografik Globus 6304 vom 27.03.2014
27.03.14   (490)
dpa-Globus 6304: Treibhausgase aus Deutschland
Von 1990 bis 2011 sank der Treibhausgas (THG)-Ausstoß Deutschlands von 1248 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent auf 929 Mt. Entgegen diesem langjährigenTrend stieg er seitdem wieder: 2012 auf 949 Mt, 2013 auf 951 Mt, vor allem, weil mehr Steinkohle verstromt wurde. Hauptursachen dafür sind der Preisverfall der CO2-Zertifkate im Emissionshandel und ein deutlicher Rückgang beim Kohlepreis, verursacht durch die Öl- und Gasschwemme in den USA infolge von Fracking. Laut Klimaschutzziel der Bundesregierung soll der THG-Aussstoß bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Da die bisher geschafften 24 % zu einem erheblichen Teil aus dem Zusammenbruch der ehemaligen DDR resultieren, muss drastisch mehr als bisher getan werden bei der Energiewende (mehr Energieeffizienz, weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien in Kombination mit Netzumbau/ -neubau und Stromspeichern sowie der nachhaltigen Mobilität). Datenquelle: UBA

=> Großansicht der Infografik:  Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Kohle | Strom | Energiewende | Fracking |
Klimasünder 2012
Klimasünder 2012, Globus-Infografik 6192, 30.01.2014
30.01.14   (493)
dpa-Globus 6192: Klimasünder 2012
Im Jahr 2012 wurden weltweit 34,5 Mrd.Tonnen (Gt) CO2 ausgestoßen, davon entfallen 71,2 % auf die Top-13 Staaten , die in der Grafik gelistet werden. Allein die beiden Top-2 Staaten China und die USA verursachen bereits 44 % der Gesamtemissionen.
Bis auf Russland (4: 1770|-27)*, Deutschland (6: 810|-21) und Großbritannien (9: 490|-17) ist bei den gelisteten Top-13 Emittenten der CO2-Ausstoß seit 1990 gestiegen, besonders drastisch in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern: China (1: 9900 |+ 293); Indien(3: 1970|+198). Auch in Südkorea (7: 640|+151) ist der Anstieg gewaltig.
Beim Prokopf-Ausstoß liegen die USA (2: 5200|+ 4) mit 16,7 t (-3,2 %) anhaltend auf dem 1. Platz, gefolgt von Saudi-Arabien mit 16,2 t (+ 6%) und Kanada mit 16,0 t (-0,2 %). Deutschland liegt mit 9,7 t (-2,5 %) auf Platz 7. Bis auf Brasilien (2,3 t), Indonesien (2,0 t) und Indien (1,6 t) liegt der Prokopf-Ausstoß bei allen Top-13 Staaten weit über der Marke 2,5 t, die noch verträglich ist mit dem 2 °C-Ziel. Damit dieses Ziel entgegen den aktuellen Trends doch noch erreicht wird, müssen beim Weltklimagipfel 2015 in Paris verbindliche Maßnahmen beschlossen werden, die das für den Zeitraum 2010 bis 2050 noch verbleibende weltweite CO2-Budget von rund 750 Gt gerecht auf die Nationen verteilt.
* Datenformat: (Rang: CO2-Ausstoß gesamt in Mt |Veränderung seit 1990 in %)
Datenquelle: PBL-2013-Report    Datentabelle     Großansicht:  Galerie    Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Kyoto-Protokoll |
Treibhausgas-
Trends
CAT-Trend-Report 2013: Analysis of current greenhouse gas emission trends:  Grafik Großansicht
30.11.13   (494)
CAT: Analysis of current greenhouse gas emission trends
Die Trendanalyse der Treibhausgas (THG)-Emissionen zeigt, dass zum Einhalten der 2°C-Schwelle die Emissionen ab 2015 drastisch sinken sollten: von derzeit rund 50 Gt CO2-Äquivalent auf ca. 20 Gt bis 2050. Selbst wenn alle von den Staaten zugesagten THG-Reduktionen auch tatsächlich umgesetzt werden, wird der THG-Ausstoß auf ca. 60 Gt wachsen, was zu einer Erderwärmung von ca. 4°C führt, weit über der 2°C-Schwelle. Spätestens auf dem Weltklimagipfel 2015 in Paris müssen also weitaus wirksamere Maßnahmen zur THG-Reduktion beschlossen werden als bisher.
  
Die Grafik ist abgedruckt auf Seite 21 im Trend-Report 2013  [CAT 30.11.13]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Kyoto-Protokoll | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Treibhausgase
Weltweite Treibhausgas-Emissionen / Infografik Globus 6072 vom 29.11.2013
29.11.13   (489)
dpa-Globus 6072: Weltweite Treibhausgas-Emissionen
Die Infografik vergleicht die Treibhausgas-Emissionen in den Jahren 1970, 1990, 2000 mit einer Prognose für 2020 der jeweils 5 größten Verursacher-Staaten. Der CO2-Ausstoß stieg zunächst überall an (Ausnahme Russland). Laut Prognose wird er in den USA und der EU-27 bis 2020 leicht sinken, dagegen in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern China und Indien stark wachsen. Weltweit wird für 2020 ein Ausstoß von 47,1 Mrd. Tonnen (Gt) CO2 prognostiziert, weitaus mehr als mit dem 2 °C-Ziel verträglich ist, falls nicht anschließend eine dramatische Reduktion weltweit erfolgt, denn laut aktuellem Stand der Klimaforschung darf der weltweite über den Zeitraum 2010 bis 2050 kumulierte CO2-Ausstoß nicht 750 Gt überschreiten (s. CO2-Budgets)

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Kyoto-Protokoll | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Alternative Kraftstoffe
Alternativen zu Benzin und Diesel; Autogas; Erdgas; Biogas; Bioethanol; Biodiesel; Plfanzenöl; Umrüstung; Nachrüstung; Tankstellennetz / Infografik Globus 5531 vom 28.02.2013
28.02.13   (483)
dpa-Globus 5531: Alternativen zu Benzin und Diesel
Die Tabelle listet Alternativen zu herkömmlichen Kraftstoffen, die bei nachhaltiger Gewinnung und Herstellung helfen können, den CO2-Ausstoß zu senken.  
Benzin: Autogas, Erdgas, Biogas, Bioethanol; • Diesel: Biodiesel, Pflanzenöl. Bei jedem alternativen Kraftstoff wird jeweils erklärt, woraus er besteht und wie er gewonnen wird, wieviel eine Um- bzw. Nachrüstung ksotet und wie ausgebaut das Tankstellennetz ist.

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| EW-Verkehr | Erdgas | Biomasse | Treibhausgase |
Klimasünder-2011
Klimasünder 2011;  / Infografik Globus 5448 vom 17.01.2013
17.01.13   (477)
dpa-Globus 5448: Klimasünder 2011
Ziel des Kyoto-Protokolls ist die Reduktion der weltweiten Treibhausgas (THG)-Emissionen. Bei Kyoto I sollten die Industriesstaaten ihren Ausstoß im Durchschnitt der Jahre der 1. Verpflichtungsphase 2008-12 um 5,2 % im Vergleich zu 1990 senken, was den teilnehmenden Staaten in etwa auch gelingen wird. Allerdings sind starke Emittenten wie die USA und Kanada inzwischen aus dem Klimaschutzabkommen ausgetreten und Schwellenländer wie China und Indien haben bisher nicht teilgenommen. In der Folge stiegen die weltweiten THG-Emissionen von 1990 bis 2011 um 50 %. Die Infografik listet die Top-10 Länder 2011 beim energiebedingten CO2-Ausstoß in Mt (Veränderung seit 1990 in %): China 9700 (+286); USA 5420 (+9); Indien 1970 (+198); Russland 1830 (-25); Japan 1240 (+7); Deutschland 810 (-21); Südkorea 610 (144); Kanada 560 (+24); Indonesien 490 (+206); Großbritannien 470 (-20). Außerdem wird zu jedem Staat ergänzend der Pro-Kopf-Ausstoß und seine Veränderung seit 1990 angegben. => vollständige Datentabelle (xls)

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Kyoto-Protokoll | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Klimawandelfolgen |
Klimaschutzindex
2013
Stromkabel-Norger:  Grafik Großansicht
03.12.12   (438)
Germanwatch: Klimaschutz-Index 2013
Jedes Jahr im Nov./Dez. publiziert Germanwatch in Zusammenarbeit mit CAN-Europe den Klimaschutz-Index (KSI), der die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß anhand von 15 Indikatoren bewertet (u.a. Energieverbrauch; EE-Anteil; Effizienz-Niveau; CO2-Emissionen; Klimapolitik). Der KSI ist ein Vergleichswert von 0 bis 100: Ein Staat erhält 0 bzw. 100 Punkte, falls er bei allen 13 Indikatoren der schlechteste bzw. beste ist. Anhand des KSI werden die Staaten in eine Rangfolge geordnet und eingeteilt in die Gruppen "sehr gut", "gut", "mäßig", "schlecht" und "sehr schlecht", die in der Weltkarte von dunkelgrün bis dunkelrot eingefärbt sind, wobei "sehr gut" bisher unbesetzt ist, da kein Staat hinreichenden Klimaschutz betreibt.
Top5: Dänemark 72,6; Schweden 69,4; Portugal 67,8; Schweiz 67,6; Deutschland 67,5.
Flop5: Saudi-Arabien 26,9; Iran 35,8; Kasachstan 40,0; Kanada 45,2; Türkei 46,6.

Die Weltkarte ist abgedruckt auf pdf-S.6 der Tabellen-und Karten zum KSI-2013 (4,7 MB)

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandel | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | Erneuerbare | Energieeffizienz | Kyoto-Protokoll |
Klimasünder-2010
Klimasünder / Infografik Globus 5367 vom 29.11.2012
29.11.12   (435)
dpa-Globus 5367: Klimasünder 2010
Die weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen stiegen von 15637 Mt im Jahr 1973 (50,6 % Öl; Kohle/Torf 35,0 %; Erdgas 14,4%) auf 30326 Mt 2010 (Öl 36,1 %; Kohle/Torf 43,1 %; Erdgas 20,4 % ; andere 0,4 %).
Top10 CO2-Emittenten 2010 (Mt CO2): China 7270; USA 5369; Indien 1626; Russland 1581; Japan 1143; Deutschland 762; Südkorea 563; Kanada 537; Iran 509; Großbritannien 484.
Top10-CO2-pro-Kopf (in t): Katar 38; Kuwait 32; Trinidad/Tobago 32; Luxemburg 21; Brunei 21; VAE 21; Niederl.Antillen 19; Bahrain 19; USA 17; Australien 17.

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Kyoto-Protokoll |
Treibhausgase
Lebensmittel
THG-Lebensmittel:  Grafik Großansicht
14.11.12   (430)
FR/WWF-Grafik: Anteil der Lebensmittel an den Treibhausgas-Emissionen
Der Ausstoß von Treibhausgasen (THG) pro Kopf beträgt in Deutschland insgesamt ca. 11 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr, davon werden rund 2 Tonnen durch Lebensmittel verursacht, die sich wie folgt auf die Lebensmittelgruppen verteilen (in %): Fleischerzeugnisse 40,7; Milchprodukte 23,6; Getreideerzeugnisse 9,3; Obstwaren 6,2; Zuckerwaren 4,8; Gemüsewaren 4,2; Fischerzeugnisse 3,2; Kartoffelerzeugnisse 3,1; pflanzliche Öle/Fette; 1,9; Eierwaren 1,3; Sontiges 1,8.
Rund 4/5 der THG-Emissionen entstehen direkt durch Anbau, Ernte, Lagerung, Kühlung, Transport, Verarbeitung, Vertrieb) und ca. 1/5 indirekt durch Änderung der Landnutzung, z.B. Umwandlung von Gründland in Ackerland oder Rodung von Regenwald zur Gewinnung von Weideland. Da die Ernährung in Deutschland stark von Futtermittelimporten abhängt, würde eine Umstellung der Ernährung hierzulande gemäß Empfehlungen der DGE weltweit rund 1,8 Millionen Hektar Fläche für eine sinnvollere Nutzung freisetzen, z.B. Anbau von Grundnahrungsmitteln für die regionale Bevölkerung, wodurch ca. 27 Millionnen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr vermieden würden, so viel wie 2,3 Millionen Neuwagen beim EU-Grenzwert von 120 g CO2/km und 100.000 km Gesamtfahrstrecke emittieren. Datenquelle: WWFStudie (pdf, 4,3 MB)
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Fleischverzicht fürs Klima [FR 14.11.12, S.15] und in der Studie "Klimawandel auf dem Teller" [WWF, Okt.12, S.28].

| Treibhausgase | Nahrung | Klimaerwärmung |
CO2-Speicher
CO2-Speicher:  Grafik Großansicht
31.10.12   (423)
FR-Grafik: Kohlenstoffspeicher
Die Böden weltweit sind nicht nur die wichtigste Ressource für die Erzeugung von Nahrung sondern sie stellen auch den mit Abstand größten Speicher für das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) bzw. den darin gebundenen Kohlenstoff (C) bereit: Weltweit sind 4000 Gt Kohlenstoff in Böden, 800 Gt in der Atmosphäre und 360 Gt in Wäldern gespeichert. Bei nichtnachhaltiger Bewirtschaftung setzen die Böden Kohlenstoff frei, der dann als Treibhausgas CO2 den Treibhauseffekt und in der Folge die Klimaerwärmung verstärkt, ein wichtiges Thema der Welt-Boden-Woche vom 18.-22.11.12.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Der Erde geht der Boden aus [FR 31.10.12]

| Boden | Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Atommuellendlager
Atommüllendlager:  Grafik Großansicht
19.10.12   (419)
FR-Grafik: Atommüllendlager
In der Deutschlandkarte sind mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll nach 3 Kategorien eingefärbt: Salzstöcke, Tonsteinformationen (Kreide/ Jura) und kristalline Gesteinsformationen (Granit). Bei den Salzstöcken werden 5 Standorte in Niedersachsen ausgewiesen: Neben Gorleben, der bisher aus politischen Gründen einzige Standort der näher erkundet und teilweise schon ausgebaut wurde, werden noch Waddekath, Gülze-Sumte, Zwischenahn und Wahn benannt. Neben Salzstöcken sind auch Tonstein-Formationen geeignet. Sie kommen in Norddeutschland, am Bodensee und in der Region bei Ulm vor. Granit-Formationen finden sich im Süden und Osten von Dresden und südlich von Hof. Die Endlagersuche soll ergebnisoffen erfolgen, Kritiker sehen jedoch in den bisherigen Verfahrensvorschlägen von Umweltminister Altmaier eine Bevorzugung von Gorleben.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Altmaiers Turbo zündet nicht [FR 19.10.12]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Biogasanlage
Biogas-Anlage; Funktionsweise; Funktionsschema; Fermenter; Gärung; Blockheizkraftwerk / Infografik Globus 5082 vom 12.07.2012
12.07.12   (428)
dpa-Grafik: So funktioniert eine Biogas-Anlage
Die Infografik erklärt schematisch die Funktionsweise einer Biogasanlage: Biomasse (u.a. Pflanzen, Kuhmist, Bioabfälle) wird im Fermenter von Mikroorganismen ohne Licht und Sauerstoff unter Zufuhr von Wärme abgebaut, wodurch Biogas (Methan und Kohlendioxid) entsteht. Nach entsprechender Aufbereitung kann das Gas in das Erdgasnetz eingespeist werden und als Kraftstoff für Erdgasautos dienen oder in einem Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugen.
Die Biogas-Erzeugung ist stark in die Kritik geraten, weil ihre Förderung nach dem EEG in den letzten Jahren einen massiven Anstieg des Maisanbaus verursacht hat, wodurch Grünlandflächen in Deutschland dramatisch zurückgegangen sind: von 1990 bis 2009 um 875 000 Hektar. Dies schädigt das Klima, da Grünland mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) dauerhaft bindet als Ackerland. Außerdem wird durch die Ausbreitung von Monokulturen der Lebensraum vieler Pflanzen- und Tierarten vernichtet.

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| Biomasse | Erneuerbare | Ökostrom | EW-Strom |
CO2-Emissionen-2009
energiebedingte CO2-Emissionen weltweit 1975 - 2009 / Infografik Globus 4941 vom 03.05.2012
03.05.12   (408)
dpa-Globus 4941: Die Klima-Uhr tickt
Die energiebedingen CO2-Emissionen (in Gt) stiegen weltweit von 15,7 Gt in 1975 auf 29,0 Gt in 2009. Der CO2-Ausstoß (in Mt) bzw. der Pro-Kopf-Ausstoß (in t) betrug 2009:
G8-Länder: USA 5195 Gt|16,9 t; Russland 1533|10,8; Japan 1093|8,6; Deutschland 750|9,2; Kanada 521|15,4; Großbritannien 466|7,5; Italien 389|6,5; Frankreich 354|5,5.
Die wichtigsten Schwellenländer G5: China 6832 Gt|5,1 t; Indien 1586|1,4; Mexiko 400|3,7; Südafrika 369|7,5; Brasilien 338|1,7.

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle |
Klimaschutzindex
Staaten im Klima-Check / Infografik Globus 4681 vom 15.12.2011
15.12.11   (379)
dpa-Globus: Staaten im Klima-Check (Klimaschutzindex)
Seit 2006 bewertet die NGO Germanwatch 58 Staaten mit dem größten energiebedingten CO2-Ausstoß ( > 90 % der globalen Emissionen) mittels des sog. "Klimaschutzindex" (KSI). Er wird berechnet aus 13 Indikatoren zu Emissionsniveau, Emissionstrend und Klimapolitik. Der KSI ist ein Vergleichswert von 0 bis 100: Ein Staat erhält 0 bzw. 100 Punkte, falls er bei allen 13 Indikatoren der schlechteste bzw. beste ist. Anhand des KSI werden die Staaten in eine Rangfolge geordnet und eingeteilt in die Gruppen "sehr gut", "gut", "mäßig", "schlecht" und "sehr schlecht", die in der Weltkarte von dunkelgrün bis dunkelrot eingefärbt sind, wobei "sehr gut" bisher unbesetzt ist, da kein Staat hinreichenden Klimaschutz betreibt. "Gut" sind 11 Staaten, 30 dagegen "schlecht" oder "sehr schlecht".
Top5: Schweden 68, Großbritannien 67, Deutschland 67, Brasilien 67, Frankreich 66.
Flop5: Saudi-Arabien.25, Iran 36, Kasachstan 38, Türkei 42, China 45

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| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandel | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
CO2-Emissionen-1751-2010
CO2-Emissionen-1751-2010:  Grafik Großansicht
08.12.11   (368)
FR-Grafik: Energiebedingte CO2-Emissionen 1751 bis 2010
Die Grafik zeigt den Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen von 1751 bis 2010 basierend auf Recherchen von CDIAC (Angabeformat: Jahr| CO2-Emissionen in Mt, auf 1 Stelle gerundet):
1751|11,0  •  1781|18,3  •  1811|40,3  •  1841|124,7  •  1871|572,1  •  1901|2024,2  •  1931|3447,0  •  1961|9461,0  •  1991|22863,8  •  2000|24752,3  •  2006|30619,5  •  2007|31327,2  •  2010|33512,7.
Ergänzend sind an der Kurve wichtige Ereignisse im Industrialisierungsprozess notiert, die nennenswert zum Anstieg der CO2-Emissionen beitrugen: 1770: Beginn der industriellen Revolution/ Weiterentwicklung der Dampfmaschine  •  1840: Beginn der Nutzung elektrischen Stroms  •  1885: Erfindung des Autos  •  1908: Beginn der Massenmotorisierung in den USA  •  1960: Einführung von Düsenflugzeugen in der Passagierluftfahrt
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: China heizt der Welt ein [FR 08.12.11, S.3]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Top15-CO2-pro-Kopf-2009
CO2-pro-Kopf:  Grafik Großansicht
28.11.11   (365)
FR-Grafik: CO2-Emissionen pro-Kopf: Top15 Länder 2009
Angaben in Tonnen CO2 pro Jahr

Top-15-Länder  (Alpha-2-Abkürzung nach ISO-3166)
(1) QA 40
(2) AE 32
(3) TT 30
(4) KW 29
(5) BH 29
(6) AN 25
(7) BN 20
(8) LU 20
(9) AU 18
(10) GI 17   
(11) US 17
(12) SA 16
(13) CA 15
(14) OM 14
(15) KZ 12

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: "Occupy Durban!" [FR 28.11.11]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Top15-CO2-Ausstoß-2009
Energiebedingter CO2-Ausstoß:  Grafik Großansicht
28.11.11   (364)
FR-Grafik: Energiebedingter CO2-Ausstoß: Top15 Länder 2009
CO2-Emissionen aus der Verbrennung von fossilen Energien z.B. in Kraftwerken, im Verkehr, Industrie etc. Angaben in Millionen Tonnen CO2, Stand: 2009.

Top-15-Länder (Alpha-2-Abkürzung nach ISO-3166)
(1) CN 6832
(2) US 5195
(3) IN 1586
(4) RU 1533
(5) JP 1093
(6) DE 750
(7) IR 533
(8) CA 521
(9) KR 515
(10) GB 466
(11) SA 410
(12) MX 400
(13) AU 395
(14) IT 389
(15) ID 376

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: "Occupy Durban!" [FR 28.11.11]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Atommüll-Endlager
Atommüllendlager-Standorte:  Grafik Großansicht
11.11.11   (353)
FR-Grafik: Mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll
In der Deutschland-Karte sind mögliche Standorte für hochradioaktiven Atommüll nach 2 Kategorien eingefärbt: Salzstöcke (rot) und Tongestein (gelb). Bei den Salzstöcken werden 5 Standorte in Niedersachsen ausgewiesen: Neben Gorleben, der bisher aus politischen Gründen einzige Standort, der näher erkundet und teilweise schon ausgebaut wurde, werden noch Waddekath, Gütze Sumte, Zwischenahn und Wahn benannt. Neben Salzstöcken sind auch Tonstein-Formationen geeignet, die ebenfalls in Norddeutschland vorkommen, aber auch am Bodensee und in der Region bei Ulm. Die Schweiz hat sich bereits auf die Tonstein-Formation am Bodensee festgelegt. Prinzipiell können auch Granit-Formationen geeignet sein, z.B. wollen Schweden und Finnland in Granit einlagern. Die Granit-Formationen in Deutschland könnten jedoch zu zerklüftet sein, um eine Langzeitstabilität über 1 Millionen Jahre - so die offizielle Vorgabe - zu gewährleisten.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Jenseits von Gorleben [FR 11.11.11, S.2]

| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Weltbevölkerung

27.10.11   (348)
ZEIT-Grafik: Weltbevölkerung: Tag der 7 Milliarden am 31.10.2011
Nach Hochrechnungen der UN überschreitet die Weltbevölkerung am 31.Oktober 2011 die Schwelle von 7 Milliarden. Aus diesem Anlass präsentiert die ZEIT eine Infografik, die die Entwicklung der Weltbevökerung vom Jahr 1804 (1. Mrd.) über 1927 (2.Mrd.), 1960 (3.Mrd), 1974 (4.Mrd.), 1987 (5.Mrd.), 1999 (6.Mrd) bis 2011 (7.Mrd) anhand folgender Kennzahlen nachzeichnet: wichtige Ereignisse im jeweiligen Jahr; Lebenserwartung und Säuglingssterblichkeit in Deutschland; CO2-Ausstoß; Goldpreis; höchstes Gebäude; beliebtestes Fahrzeug.
=> Datentabelle)
  
Download: Infografik: Weltbevölkerung von 1804 bis 2011 [pdf, 171 KB]

| Bevölkerung | Treibhausgase |
Frühlingsklima
Frühlingsklima in Deutschland:  Grafik Großansicht
26.07.11   (345)
FR-Infografik: Frühlingsklima in Deutschland
Laut DWD-Daten war der Frühling 2011 in Deutschland mit 705 Std. Sonnenscheindauer der sonnenreichste und mit 10,1 °C Durchschnittstemperatur der zweitwärmste seit Beginn der Messungen 1881. Der Niederschlag war mit 89 mm deutlich geringer als 2010 (176 mm; langjähriges Mittel: 186 mm). Nur im Jahr 2007 war die Durchschnittstemperatur mit 10,6 °C höher. Das erste Halbjahr 2011 war im Durchschnitt 1,5 °C wärmer als das langjährige Mittel. Hält dieser Trend an, wird 2011 vermutlich das drittwärmste Jahr seit 1881 nach den bisherigen Rekordjahren 2000 und 2007. Zwar war das Jahr 2010 in Deutschland um 0,4 °C kälter als der langjährige Mittelwert, weltweit war 2010 jedoch eins der drei wärmsten Jahre seit Beginn der Industialisierung um etwa 1850. Schuld an der globalen Erwärmung ist der immer noch wachsende Treibhausgasausstoß. Im Jahr 2010 wurden weltweit rund 31 Mrd. Tonnen CO2 emittiert, so viel wie nie zuvor.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Schlechtwettergeld - wegen Hitze [FR 26.07.11]

| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Treibhausgas-Emissionen-DE
Treibhausgas-Ausstoß Deutschland 1990 - 2010; Klimawandel; Kyoto-Protokoll; LULUCF; Landnutzung; Forstwirtschaft / Infografik Globus 4316 vom 17.06.2011
17.06.11   (340)
dpa-Globus: Klimawandel: Deutscher Treibhausgas-Ausstoß wieder gestiegen
Der Treibhausgas (THG)*-Ausstoß Deutschlands sank von 1249 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent im Jahr 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) auf ein Minimum vom 920 Mt in 2009 in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise. Durch starkes Wachstum nach der Kirse stieg der THG-Ausstoß im Jahr 2010 auf 960 Mt. Damit erfüllt Deutschland bisher die Zielvorgabe des Kyoto-Protokolls, im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 nicht mehr als 974 Mt THG pro Jahr zu emittieren. Der Tiefstwert aus 2009 bietet einen Puffer von 54 Mt, so dass Deutschland die Kyoto-Vorgabe vermutlich auch in den Folgejahren 2011 und 2012 erfüllen wird.
* 6 THG des Kyoto-Protokolls ohne LULUCF (Land-/Waldnutzung)

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Kyoto-Protokoll | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
CO2-Emissionen-2008
Kyoto-Protokoll;  Klima-Sünder; energiebedingte CO2-Emissionen; 2008; Ratifizierung; Veränderung zu 1990 / Infografik Globus 4256 vom 19.05.2011
19.05.11   (339)
dpa-Globus 4256: Kyoto-Protokoll und Klima-Sünder 2008
Das Kyoto-Protokoll von 1997, das erst am 16.05.2005 in Kraft trat, verpflichtet die Industriestaaten mit dem höchsten Treibhausgasausstoß (außer USA, die das Protokoll nicht ratifiziert haben) zur Reduktion ihrer Treibhausgas-Emissionen um im Durchschnitt 5,2 % gegenüber dem Referenzjahr 1990. Den Hauptanteil am Treibhausgas-Ausstoß haben die energiebedingten CO2-Emissionen, die global zwischen 1990 und 2008 um 40,1 % gestiegen sind. Dabei waren die Top-10-Staaten* (in Millionen Tonnen CO2, Veränderung gegenüber 1990 in %):
(1) CN 6508, +194,3; (2) US 5596, +14,9; (3) RU 1594, -26,8; (4) IN 1428, +141,6; (5) JP 1151, +8,2; (6) DE 804, -15,4; (7) CA 551, +27,4; (8) GB 511, -7,0; (9) IR 505, +180,2; (10) KR 501, 118,6.
Die Rangfolge ergibt sich aus dem absoluten CO2-Ausstoß der Staaten. Beim Begriff "Klima-Sünder" (siehe Titel der Grafik) sollte der Pro-Kopf-Ausstoß das Kriterium sein: dann ergibt sich eine völlig andere Reihenfolge, bei der die USA und Kanada ganz vorne, hingegen China und Indien als die beiden bevölkerungsreichten Länder weit hinten liegen.
* Alpha-2-Abkürzung nach ISO-3166
  
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| Kyoto-Protokoll | Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Treibhausgas-SF6
Schwefelhexafluorid (SF6); stärkstes Treibhausgas-Potenzial (GWP); Absatzsteigerung; Entstehungs-Sektoren;  / Infografik Globus 4222 vom 05.05.2011
05.05.11   (416)
dpa-Globus: Stärker als CO2
Zwar spielt das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aufgrund seines weltweit enormen Ausstosses von rund 30 Gt die entscheidene Rolle beim Treibhausgaseffekt. Das bislang stärkste Treibhausgas (THG) ist allerdings Schwefelhexafluorid (SF6): Seine klimaerwärmende Wirkung (Global Warming Potention (GWP)) ist 23900 Mal so groß wie die von CO2, d.h 1 t SF6 = 23900 t CO2-Äquivalent. Im Jahr 2010 betrug der CO2- äquivalente Anteil von SF6 an den THG-Emissionen in Deutschland 0,4 %, der von CO2 87 %. Im Vergleich zu 2009 stieg der Absatz von SF6 um 13 % auf 1073 t, die sich wie folgt auf die Sektoren verteilen: Elektroindustrie, Aparatebau 845,2 t; Aluminim-Gießereien 75,2; Wiederverkäufer 44,9; optische Glasfasern, Solartechnik 33,1; Forschungs-einrichtungen 16,2; Energieversorger 7,8; Magnesiumgießereien 3,3; Sonstige 47,5.
  
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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen |
Stromkosten-Vergleich
Stromkosten-Vergleich, gesamtgesellschaftliche Stromkosten;  Photovoltaik, Atomstrom, Kernenergie; Steinkohle; Braunkohle; Windstrom; Wasserkraft / Infografik Globus 4221 vom 05.05.2011
05.05.11   (334)
dpa-Globus: Was Strom wirklich kostet
Die üblichen Strompreise, die sich an der Strombörse EEX durch den Stromhandel bilden, spiegeln nicht im vollen Umfang die Kosten wieder, die insgesamt unter Einbeziehung der sog."externen Kosten" (u.a. staatliche Förderung; Treibhausgase, sonstige Umweltschäden) entstehen. Für diese "wirklichen" Stromkosten ergeben sich aus einer FÖS-Studie im Auftrag von Greenpeace-Energy folgende Entstehungspreise (in Ct/kWh): Wasserkraft 6,5; Onshore-Windstrom 7,6; Braunkohle 12,1; Steinkohle 12,1; Atomstrom 12,8*; Photovoltaik-Strom 46,5.
* Beim Atomstrom bleiben die Kosten eines Super-GAUs bzw. entsprechend erhöhte Versicherungsprämien (bis zu 270 Ct/kWh: s. Grafik in taz 06.11.10) ebenso unberücksichtigt wie die Kosten für die Endlagerung von Atommüll, da sie nicht hinreichend verlässlich geschätzt werden können. Wie beim UBA werden daher behelfsweise die externen Kosten des schlechtesten fossilen Brennstoffs, der Braunkohle, angesetzt.
 
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| Strom | Ökostrom | Kohle | Atomenergie | Windenergie | Solarenergie | Wasserkraft |
Atomausstieg
Ausstieg aus der Atomkraft:  Grafik Großansicht
19.03.11   (318)
FR-Grafik: Ausstieg aus der Atomkraft
Schon bis 2015 kann der Atomausstieg gelingen, so das Ergebnis eines Szenarios von Prof. Olav Hohmeyer (Uni Flensburg, SRU-Mitglied). In einer Übergangsphase werden verstärkt 15 GW-Reserve- + 12 GW bereits geplanter Kapazität fossiler Kraftwerke eingesetzt, darunter möglichst viele CO2-arme Gaskraftwerke mit KWK. Der zwischenzeitlich erhöhte CO2-Ausstoß wird kompensiert durch eine CO2-freie Stromerzeugung ab 2030 vollständig aus Erneuerbaren Energien.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Ausstieg aus der Atomkraft ist machbar [FR 19.03.11]

| Atomausstieg | Atomenergie | Fossile Energien | Treibhausgase | Erneuerbare | Strom | Ökostrom | EW-Strom | nachhaltige Energie |
CO2-Endlager
Potentielle CO2-Endlager in Deutschland:  Grafik Großansicht
20.02.11   (302)
Greenpeace: Potentielle CO2-Endlager in Deutschland
In der Deutschlandkarte sind die Standorte potentieller CO2-Endlagerstätten für CCS durch Kreisflächen markiert, deren Flächengröße das geschätzte Volumen von unter 5 km³ bis über 30 km³ Gasvolumen darstellt. Die mit Abstand meisten und größten CO2-Endlager liegen in Norddeutschland und in der Nordsee. Weitere nennenswerte Potentiale bieten Ostdeutschland und die Region um München. Bei den CO2-Lagern handelt es sich vor allem um saline Aquifere (Salzwasser führendes poröses Tiefengestein), die von Ton- und Schieferschichten überdeckt sind, die verhindern sollen, dass das eingepresste CO2 nach oben in die Atmosphäre ausgast. Die Karte wurde von Greenpeace aus Daten der BGR erstellt, die allerdings zunächst nur potentielle Standorte ausweist. Die tatsächliche Eignung kann erst durch gezielte geophysikalische Erkundung (u.a.Bohrung) vorort festgestellt werden. CCS bei Kohlekraftwerken ist hoch umstritten und ist z.B. laut SRU-Sondergutachten und Leitstudie 2010 kontraproduktiv. In den betroffenen Regionen regt sich immer mehr Widerstand und die Gesetzesnovelle der Bundesregierung scheiterte bisher an der Ablehnung von Bundesländern wie Schleswig-Holstein, wo potentielle CO2-Endlager im großen Umfang vermutet werden.
 
Download: Landkarte potentieller CO2-Endlager [pdf, 1,8 MB]

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase | Fossile Energien | Klimaerwärmung |
CO2-Speicherung-Nutzung
Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid:  FR-Grafik
21.01.11   (304)
FR-Grafik: Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid
Verflüssigtes Kohlendioxid (CO2) wird in (ehemalige) Öl- und Gaslager oder in Salzstöcke verpresst. Dabei kann es Öl und Gas ausschwemmen und über Steigleitungen an die Erdoberfläche fördern. Falls Kohleflötze dicht genug sind, kann das CO2 auch dort hin gepumpt werden, wobei das Gas Methan zur Verstromung gewonnen werden kann. Neben Lagerstätten im Festland werden auch solche unter dem Meeresboden für nutzbar gehalten. Die CCS-Technik für Verstromung fossiler Energien wird jedoch von vielen Experten als kontraproduktiv eingeschätzt und in den betroffenen Regionen stößt sie wegen ihrer Risiken weitestgehend auf Widerstand.
  
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Wie gefährlich ist die CO2-Endlagerung? [FR 21.01.11]

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase |  | Erdöl | Erdgas |
Treibhausgase-EU
Treibhausgase-EU; Anteil der Sektoren; Energieerzeugung, Verkehr, Haushalte, Dienstleistungen, Industrie, Landwirtschaft, Abfall / Infografik Globus 3954 vom 09.12.2010
09.12.10   (286)
dpa-Globus: Europas Abgase
Verteilung der Treibhausgas (THG)-Emissionen der EU 2008 auf Sektoren (in %):
Energieerzeugung: 31,1; Verkehr: 19,6 bzw.24,0*; private Haushalte/Dienstleistungen: 14,5; verarbeitende Industrie, Baugewerbe:12,4; Landwirtschaft: 9,6; industrielle Prozesse: 8,3; Abfall: 2,8; flüchtige Emissionen: 1,7.
* ohne bzw. mit internationaler Luft- u. Schifffahrt
Zwar sank der THG-Ausstoß der EU-27 von 5567 Mt CO2-Äquivalent im Jahr 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) auf 4940 Mt im Jahr 2008 (- 11,3 %), was aber vor allem an der Rezession infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise lag. Der Pro-Kopf-Ausstoß in der EU ist aber trotz Rezession mit 4940 Mt/500 M = 9,9 t fast 4 mal so groß, wie der Klimaschutz (2°C-Ziel) erfordert: Nach dem Globalbudget-Ansatz müsste er im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2050 unter 2,5 Tonnen pro Kopf sinken.
Datenquelle: EEA-Dataservice   
  
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| Treibhausgase | Energie | Mobilität/Verkehr | Konsum & Produktion |
Atommüll

04.11.10   (275)
ZEIT-Grafik: Strahlende Last
Aus dem aktuellen Anlass der CASTOR-Transporte geht die Infografik der Frage nach, wo in Deutschland wieviel radioaktiver Müll lagert und wie gefährlich er ist. Bisher sind 204000 m³ schwach- und mittelradioaktiver Atommüll angefallen.Er wurde zunächst in den inzwischen geschlossenen Endlagern Morsleben und Schacht Konrad gelagert, ebenso im Salzbergwerk Asse-II, das aber nach Laugeneinbrüchen einsturzgefährdet ist, weshalb die dortigen Atommüllfässer wieder rückgeholt werden müssen. Der restliche schwach- bis mittelradioaktive Müll wird in 6 Zwischenlagern aufbewahrt. Da es noch kein Endlager für den hochradioaktiven Müll (24300 m³) gibt, wird dieser in Castoren aufbewahrt, die in den Zwischenlagern Ahaus und Gorleben oder direkt bei den Kernkraftwerken stehen. In der Landkarte (oben rechts) sind die Standorte der AKW und der Zwischenlager sowie der Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Müll eingetragen. Wird die im Okt.2010 von der schwarzgelben Koalition beschlossene Laufzeitverlängerung umgesetzt, wird die Menge des hochradioaktiven Mülls bis zum Jahr 2040 um 33 % größer sein als beim bisherigen Atomausstieg. Das Diagramm (rechts unten) zeigt, wie die Strahlungs z.B. eines Brennelements im Laufe der Zeit nur sehr langsam abnimmt: z.B. beträgt die Strahlungsdosis in 1 m Entfernung auch nach 100 Jahren noch 5 Sievert pro Stunde. Setzte sich ein Mensch dieser Strahlung 1 Stunde lang aus, würde er mit 50 % Wahrscheinlichkeit innerhalb 1 Monats sterben (sog. "LD-50-Dosis"). Es dauert 3 Mrd. Jahre, bis diese Strahlung auf das Niveau in der Natur absinkt.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die strahlende Atomlast der Bundesrepublik [ZEIT 45/04.11.10]

| Atomenergie | Atomausstieg | CASTOR | Gesundheit |
Treibhausgase-EU27
Treibhausgas-Emissionen in der EU 2008; Veränderung gegenüber 1990 in % / Infografik Globus 3768 vom 09.09.2010
09.09.10   (272)
dpa-Globus: Treibhausgas-Emissionen in der EU 2008
Der gesamte Treibhausgas-Ausstoß der EU-27 betrug 2008 rund 4900 Mio. Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent, 2 % weniger als 2007. Die Tabelle listet den absoluten Treibhausgas-Ausstoß in Mt und die Veränderung in % gegenüber dem Jahr 1990, dem Referenzjahr des Kyoto-Protokolls.
Top-5 : DE 958|-22,2;   GB 623|-18,6;   It 542|+4,7;     FR 527|-6,4;    SP 405|+42,3.
Die Zielvorgaben zur Reduktion bzw. Begrenzung der Treibhausgasemissionen durch das Kyoto-Protokoll erfüllen voraussichtlich die Staaten SW, FR, GB, D sowie alle Staaten Osteuropas, die nach Auflösung des Ostblocks einen starken writschaftlichen Niedergang erlitten. Stark verfehlen werden die Zielvorgabe Luxemburg, Österreich, Spanien, Dänemark und Italien.

Daten der Infografik/ Großansicht  

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Kyoto-Protokoll |
Heizungsanlagen-D-2008
Heizungsanlagen in deutschen Wohnhäusern:  Grafik Großansicht
09.06.10   (252)
FR-Grafik: Heizungsanlagen in deutschen Wohnhäusern 2008
Das größte Einsparpotenzial beim Primärenergieverbrauch und bei der CO2-Reduktion in Deutschland bieten die 17,8 Millionen (M) Heizungsanlagen in den Wohnhäusern, darunter 7,9 M Gaskessel und 6,0 M Ölkessel, also 78 % mit veralteter energieverschwendender und viel CO2 produzierender Technik. Die restlichen energieeffizienteren und daher klimagünstigeren Anlagen verteilen sich wie folgt:  Brennwerttechnik: Gas 2,7 M; Öl 0,2 M; Wärmepumpe 0,3 M; Biomassekessel 0,7 M. Insgesamt 1,3 M Anlagen werden durch Solarthermie unterstützt. (Quelle: BDH).
Mit dem Markt-Anreiz-Programm (MAP) förderte die Bundesregierung ab 1.1.09 Heizungen auf Basis von erneuerbaren Energien (Öko-Wärme) und aus KWK-Anlagen. Diese Förderung wurde am 3.5.10 vom Finanzminsterium gestoppt und mit einer Haushaltssperre belegt, angeblich um Geld zu sparen, obwohl sich die Förderung laut Ifo-Berechnungen durch induzierte zusätzliche Steuereinnahmen selbst finanziert.
     
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Ausgebremste Klimaschützer [FR 09.06.10]

| Erneuerbare | KWK | Biomasse | Energiesparen | Energieeffizienz |
Atomstandorte-D
Atomstandorte in Deutschland:  Grafik Großansicht
15.04.10   (231)
FR-Grafik: Atomstandorte in Deutschland
Beim Nukleargipfel in Washington am 12/13.04.10 ist wieder einmal deutlich geworden, dass prinzipiell bei jedem Standort, wo nukleares Material (z.B. Uran, Plutonium) lagert, die Gefahr besteht, dass diese radioaktiven Stoffe in falsche Hände (z.B. Terroristen) gelangen und daraus Bomben gebaut werden oder auch z.B. das Trinkwasser verseucht wird. Vor diesem Hintergrund zeigt die Deutschlandkarte die Standorte von Anlagen, wo derzeit nukleare Materialen gelagert werden.
Atomkraftwerke: Brunsbüttel, Brokdorf, Krümmel, Unterweser, Lingen, Grohnde, Biblis, Grafenrheinfeld, Phillipsburg, Neckarwestheim, Grundremmigen, Isar.
Forschungsreaktoren: Geesthacht, Berlin, Braunschweig, Jülich, Mainz, Rossendorf, Karlsruhe, München.
Zentrale Zwischenlager: Greifswald, Gorleben, Ahaus.
Atommüll-Endlager: Asse, Morsleben.
Atomwaffenstandort: Büchel.   
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Das Terror-Risiko vor der Haustür [FR 15.04.10, S.7]

| Atomenergie | Atomausstieg | Atomwaffen | Uran | IAEO | Atomwaffensperrvertrag |
Atommülllager-Salz-Ton

13.04.10   (232)
Spiegel-Grafik: Atommülllager: Guter Ton - schlechtes Salz?
Die Landkarte zeigt untersuchungwürdige Standorte für Atommüll-Endlager in Deutschland und den Nachbarländern Frankreich und Schweiz, wobei zwei Gesteinsarten zur Auswahl stehen: Tonsteinformationen und Salzstöcke. Während Frankreich in Bure (Lothringen) und die Schweiz in Benken (am Bodensee) Tonstein favorisieren, wurde in Deutschland die Standortsuche aus poltischen Motiven gegen den Rat von Geologen schnell auf die angeblich ergebnisoffene Erforschung des Salzstockes bei Gorleben beschränkt.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Dokumente entlarven Willkür bei Gorleben-Wahl [spiegel.de 13.04.10]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Atommülllager-Asse-II

20.03.10   (220)
SZ-Grafik: Atommülllager Asse-II
Der Querschnitt durch den Salzstock bei Wolfenbüttel zeigt den Aufbau des ehemaligen Bergwerks Asse-II, das akut durch Einsturz gefährdet ist. Durch Klüfte im Gebirge oberhalb des Salzstocks dringen täglich rund 12000 Liter salzhaltiges Grundwasser ein, das zum größten Teil in einer Kammer in 659 m Tiefe aufgefangen wird, um es vom darunter lagernden Atommüll fernzuhalten. In den tieferen Schichten hat sich über die Jahrzehnte ein Laugensumpf angesammelt, dessen Feuchtigkeit sich in die lockeren Bodenbereiche der 750 m-Sohle ausgebreitetet hat, wo durch Kontakt mit radioaktiven Atommüll radioaktiv verseuchte Lauge entstanden ist. Auf der 750 m-Sohle sind außerdem 124494 Fässer mit schwach strahlendem Atommüll gelagert. Die mittelradioaktiven Abfälle lagern in 1293 Fässern 250 m höher auf der 500 m-Sohle. Alle Fässer sollen möglichst schnell an die Oberfläche geholt werden, um sie noch rechtzeitig vorm Einsturz der Asse zu bergen. Die Kosten werden auf  2 bis 4 Mrd. Euro geschätzt.
 
Die Grafik ist abgedruckt (nicht online) im Artikel: Verstrahlt, vergraben, vergeigt - das Desaster des Atomlagers Asse [SZ 20.03.10, S.8]

| Atomenergie | Atomausstieg |
Treibhausgase-D-2009
Treibhausgas-Emissionen Deutschland 2009 / Infografik Globus 3415 vom 18.03.2010
18.03.10   (234)
dpa-Globus: Klimafreundlich durch die Krise
Infolge der Wirtschaftskrise sind die Treibhausgas-Emissionen Deutschlands im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 % auf 878 Mt CO2-Äquivalent gesunken, 28,7 % weniger als 1232 Mt im Jahr 1990, dem Referenzjahr des Kyoto-Protokolls. Ziel der Bundesregierung ist laut IEKP, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 zu senken, also auf 739 Mt.
Die Infografik schlüsselt die Emissionen (Mt) wie auch die Veränderungsquote zu 2008 (in %) nach Wirtschaftsektoren auf: Energiewirtschaft 333 Mt |-6,9 %; Verkehr 153|-0,4; Haushalte 107|+1,0; Industrieprozesse 90|-14,5; verarbeitendes Gewerbe 67|-30,3; Landwirtschaft 56|-15,1; GHD (Gewerbe, Handel, Dienstleistungen) 46|-0,4; Abfallwirtschaft 10|-5,8.

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung |
EE-2009
Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2009:  Grafik Großansicht
18.03.10   (227)
AGEE-Studie: Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2009
Nach vorläufigen Schätzungen betrug der Endenergieverbrauch im Jahr 2009 in Deutschland  insgesamt 8470 PJ, davon wurden 10,1 % durch Erneuerbare Energien (EE) bereitgestellt: 7,0 % Biomasse, Windenergie 1,6 %, 0,8 % Wasserkraft und 0,7 % restliche EE. Durch die EE wurden Treibhausgas-Emissionen von rund 109 Mt CO2-Äquivalent. Laut IEKP will Deutschland seine Emissionen bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 senken. Der weitere Ausbau der EE soll dabei zusammen mit dem Energiesparen und der Steigerung der Energieeffizienz den Hauptbeitrag leisten.
  
Die Grafik findet sich auf S.4 der Studie: Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2009 [pdf, 925 KB, BMU/ AGEE 18.03.10]

| Erneuerbare | Endenergie | Biomasse | Windenergie | Wasserkraft | Ökostrom |
Atommüll-Endlager-Gorleben
Planung für das Endlager in Gorleben:  Grafik Großansicht
16.03.10   (218)
FR-Grafik: Planung für das Atommüll-Endlager in Gorleben
Im Zuge des Atomausstiegs wurde 2000 ein Moratorium für die Erkundung von Standorten zur Endlagerung hochradioaktiven Atommülls beschlossen, das nun nach 10 Jahren ausläuft. Umweltminister Röttgen plant nun eine weitere "ergebnisoffene" Erkundung von Gorleben, obwohl schon um 1977 die mit der Bewertung von Gorleben beauftragten Experten den Salzstock für kaum geeignet hielten Quellennachweis. Entgegen der Expertise der Experten, nach der die Langfristsicherheit nicht gewährleistet war, wurde der Salzstock in Gorleben - wie auch der in Asse Quellennachweis - nur aufgrund wirtschaftlicher und politischer Gründe als einziger möglicher Standort in Deutschland erkundet Quellennachweis. Die nun aktuell von Röttgen fortgeschriebene Fokusierung auf Gorleben begründet Zweifel an der vorgeblich "ergebnisoffenen" Erkundung.
 
Die Grafik im Artikel "Gorleben geht vor" [FR 16.03.10] zeigt einen Querschnitt durch den Salzstock in Gorleben, bei dem u.a. eine Grundwasserader und Salzlaugen-Nester sowie Risse die Langfristsicherheit über Millionen Jahre gefährden. (erweiterte Grafik: FR 20.9.09)

| Atomenergie | Atomausstieg |
Atomkraftwerke-USA

18.02.10   (200)
SZ-Grafik: Atomreaktoren in den USA
Präsident Obama will mit Milliarden-Bürgschaften den Bau neuer Atomkraftwerke (AKW) fördern, um die Republikaner für seine Energiepolitik zu gewinnen, die auch den starken Ausbau erneuerbaren Energien und den großvolumigen Einsatz von CCS-Technologien bei der Kohleverstromung umfasst. Ob die Energiewirtschaft tatsächlich neue AKW bauen wird, bleibt fraglich, da bisher der Neubau von Kernkraftwerken in den USA als zu teuer galt. In der Landkarte der USA ist das geplante Atommüllendlager in Yucca Mountain in der Wüste von Nevada und die Standorte der bisherigen 104 AKW markiert. Beim AKW Vogtle (Region Atlanta) sind zwei neue Reaktoren in Planung.
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Kernkraft für den Umweltschutz [SZ 18.02.10, Printausgabe/Epaper S.8].

| Atomenergie | Fossile Energien |
Treibhausgase-D-1990-2008
Treibhausgas-Emissionen 1990 und 2008 / Infografik Globus 3347 vom 12.02.2010
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12.02.10   (188)
dpa-Globus: Klimaschutz in Deutschland: Treibhausgas-Emissionen 1990 und 2008
Laut IEKP will Deutschland seine Treibhausgas (THG)-Emissionen bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 senken. Damals betrug der THG-Ausstoß 1232 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent, bis 2008 konnte er um 22,2 % auf 959 Mt gesenkt werden. Aufgeschlüsselt nach Sektoren ergeben sich folgende THG-Vergleichswerte für 1990|2008 (Angabe in Mt  CO2-Äquivalent):
Energiewirtschaft 438|372; Vekehr 173|156; Privathaushalt 129|104; Industrieprozesse 87|81; produzierendes Gewerbe 133|77; Gewerbe, Handel, Dienstleistungen 76|43, weitere (aus allen Bereichen) 195|126.
 
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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung |
Atommülllager-Asse-II

16.01.10   (168)
taz-Grafik: Schachtanlage Asse II
Insgesamt etwa 126.000 Fässer mit Atommüll sind von 1967 bis 1978 im ehemaligen Salzbergwerk Asse bei Wolfenbüttel (Niedersachsen) eingelagert werden. Da die Stabilität der riesigen Grube akut durch Laugeneinbrüche und Einsturz gefährdet ist, müssen die Fässer nun auf Entscheidung des BfS rückgeholt werden, da anders die Langzeitsicherheit nach Atomgesetz (Vorgabe des AkEnd: 1 Mio. Jahre) nicht gewährleistet wäre. Erste Kosten-Schätzungen ergeben ca. 16.000 € pro Fass, insgesamt rund 2 Mrd. €, seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland eine der größten Schadenssummen, die durch menschliches Versagen (u.a. Schlampigkeit, Skrupellosigkeit, Gleichgültigkeit, Ignoranz; Profitgier) verursachte wurde. Umweltorganisationen fordern, dass vor allem die Betreiber von Atomkraftwerken, die die Asse in wachsendem Umfang als billige Müllkippe für ihre radioaktiven Abfälle nutzten, die immensen Kosten bezahlen. Vor dem Hintergrund der mächtigen Atomlobby und den aktuellen Kräfteverhältnissen in der Politik ist es jedoch nicht unwahrscheinlich, dass am Ende die Steuerzahler für den skandalösen Umgang mit dem Atommüll aufkommen müssen.
Die Grafik zeigt schematisch die Einlagerung der Fässer in der Schachtanlage Asse II:
511-Meter-Sohle: 1.000 Tonnen mittelradioaktiver Müll in 1300 Fässer
725-750 Meter-Sohle: 88.000 Tonnen schwachradioaktiver Müll in 125.000 Fässern.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel: Die "kürzeste" Endlagerung der Welt [taz,16.1.09, Printausgabe, Online-Quelle bisher unbekannt]. Weitere Infos:  SZ

| Atomenergie | Atomausstieg |
Top10-CO2-Länder
Treibhausgase, Top10 Länder; Anteile an Treibhausgasen, BIP, Weltbevölkerung / Infografik Globus 3288 vom 15.01.2010
15.01.10   (166)
dpa-Globus 3288: Die Top-10 der Klimasünder 2008
Die 10 Länder mit dem größten CO2-Ausstoß verursachen zusammen knapp 2/3 von aktuell weltweit ca. 29,3 Mrd.Tonnen CO2 pro Jahr, wobei es allerdings große Ungleichgewichte zwischen den bevölkerungsarmen Industrieländern und den beiden bevölkerungsreichsten Ländern China und Indien bei den Anteilen am CO2-Ausstoß, am BIP und an der Weltbevölkerung bestehen (Angaben in %):
(1) China 21,0|16,5|20,1;   (2) USA 19,9|18,7|4,6;   (3) Russland 5,5|2,6|2,1;   (4) Indien 4,6|6,6|17,0;   (5) Japan 4,3|5,9|1,9;   (6) Deutschland 2,8|3,8|1,2   (7) Kanada 2,0|1,7|0,5;    (8) Großbritannien 1,8|3,0|0,9;    (9) Südkorea 1,7|1,70,7;   (10)  Iran 1,6|0,9|1,1.
 
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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll | BIP | UGR | NWI |
Torfmoorwälder
Torfmoorwälder, CO / Infografik Globus 3271 vom 08.01.2010
08.01.10   (160)
dpa-Globus: Torfmoorwälder: Das Verschwinden riesieger Kohlenstoffspeicher
Die 21 Millionen Hektar (Mha) Wald in Indonesien und die bis zu 20 Meter tiefe Torfschicht darunter binden ca. 61 Milliarden Tonnen (Gt) Kohlenstoff. Durch die Abholzung des Waldes (1,3 Mha pro Jahr) trocknet der Boden und das Moor aus, dessen Biomasse dann mit Sauerstoff zu Kohlendioxid (CO2) oxidiert. Auf diese Weise entweichen jedes Jahr rund 2 Gt CO2 in die Atmosphäre und verstärken den Treibhauseffekt.
Zum Vergleich: Im Jahr 2008 betrug der CO2-Ausstoß Deutschlands 0,945 Gt CO2, der weltweite Ausstoß liegt bei rund 30 Gt.
    
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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Wald |
CO2-pro-Kopf-Ländervergleich
CO2-Emissionen pro Kopf: Ländervergleich, Infografik in taz vom 14.12.09
Großansicht/ Daten

14.12.09   (153)
taz-Grafik: CO2-Emissionen pro Kopf 2007 in ausgewählten Ländern
Im weltweiten Durchschnitt wurden 2007 rund 29 Mrd. Tonnen CO2 emittiert, das sind 4,4 Tonnen im Durchschnitt pro Kopf. Eine Auswahl von 13 Ländern weltweit zeigt die große Bandbreite bei den Treibhausgas-Emissionen pro Kopf (in Tonnen (t) CO2): Sie reicht von Äthiopien mit 0,1 t ganz unten auf der Skala bis zu Katar mit 70,6 t an der Spitze. Auch unter den Industriestaaten variiert der Ausstoß pro Kopf beträchtlich, z.B. USA 19,9 t ; Deutschland 11,0 t, Frankreich 6,4 t. Die beiden bevölkerungsreichsten Länder China und Indien liegen zwar beim CO2-Ausstoß pro Land inzwischen auf Rang 1 und 4, der Pro-Kopf-Ausstoß ist aber mit 4,8 t  bzw. 1,2 t deutlich geringer als bei den Industriestaaten.
  
taz-GrafikGroßansicht / Datentabellen

| Treibhausgase | Treibhauseffekt |
Treibhausgase_pro_Kopf-D-2007

Großansicht/ Daten

14.12.09   (149)
taz-Grafik: 11 Tonnen CO2 pro Kopf 2007 in Deutschland
Laut Angaben in der taz betrug der Treibhausgas-Ausstoß Deutschlands im Jahr 2007 insgesamt 880* Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent, das sind bei einer Bevölkerungszahl von rund 82,2 Millionen im Durchschnitt 10,7 Tonnen pro Kopf. In der Infografik werden diese rund 11 Tonnen Treibhausgase differenziert in die Sektoren: Konsum 2,75 t; öffentliche Dienstleistungen 1,24 t; Verkehr 2,52; Ernährung 1,65 t; Heizen/Warmwasser 1,97 t; Strom 0,75 t (Summe: 10,88 t).
Diese Sektoren werden dann noch weiter aufgefächert in insgesamt 49 Rubriken.
* deutlich höherer Wert in Globus-3180: 956 Mt, also 11,63 t pro Kopf.
  
taz-GrafikGroßansicht / Datentabellen

| Treibhausgase | Treibhauseffekt |
CO2-Emissionen

03.12.09   (145)
ZEIT-Grafik: Klima, hausgemacht
Der aktuelle weltweite CO2-Ausstoß beträgt ca. 30 Mrd. Tonnen (Gt) CO2. Nur rund die Hälfte wären noch mit dem 2 °C-Ziel vereinbar. Bei einer Weltbevölkerung von derzeit 6,8 Mrd. sind das ca. 2,2 t pro Kopf, 5 mal weniger als der durchschnittliche jährliche CO2-Ausstoß pro Kopf  in Deutschland mit rund 11 t. Zwar verursachen die privaten Haushalte direkt nur 15 % der gesamten CO2-Emissionen, weniger als die anderen Sektoren (Energiewirtschaft 46 %, Verkehr 18 %, Industrie/ verarbeitendes Gewerbe 20 %). Diese Sektoren produzieren aber letztendlich Güter (Produkte/ Dienstleistungen), die zum erheblichen Teil von den privaten Haushalten konsumiert werden. Der private Konsum hat also großen Einfluss auf den gesamten CO2-Ausstoß eines Landes. Die Grafik gibt dazu Beispiele, wie sie typsicherweise anfallen (Angaben in t CO2): • Verkehr: Limousine 3,67; Kleinwagen 2,0; Zugfahren 0,9;  • Urlaub: Thailand 5,7; Mittelmeer 1,2; Ostsee: 0,12; •  Ernährung: Fast-Food-Esser 2,4; Gesundheitsbewusste 1,85; Veganer 0,94; •  Wohnen (Heizen+Warmwasser): Altbau 3,7; modernisiert 1,6; Niedrigenergie: 0,12.
  
Die Grafik (pdf, 1,0 MB) ist eingelinkt im Artikel: Klima, hausgemacht [ZEIT 50/2009]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimawandel | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Treibhausgasemissionen-D-1990-2008
CO2-Emissionen pro Kopf: Ländervergleich, Infografik in taz vom 14.12.09
Großansicht

Dezember 09   (152)
UBA-Grafik: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland 1990 bis 2008
Die Treibhausgas-Emissionen (6 Treibhausgase des Kyoto-Protokolls) sind von 1232 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalente in 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) auf 945 Mt in 2008 gesunken (-22,6 %). Der Hauptanteil dieser Reduktion (-18,1 %) ergab sich von 1990-2000 durch den Zusammenbruch der emissionsreichen veralteten Industriestruktur in der EX-DDR. Von 2001 bis 2008 sanken die Emissionen nur noch von 1026 auf 945 Mt. Damit liegt Deutschland 2008 (Anfangsjahr der ersten Verpflichtungsphase des Kyoto-Protokolls bis 2012) unter der Kyoto-Vorgabe von 974 Mt.
  
Die Grafik findet sich auf S.2 in: Fakten zur Umwelt, Auszug aus der UBA-Broschüre: Daten zur Umwelt, Ausgabe 2009

| Treibhausgase | Kyoto-Protokoll |
CO2-Quellen-D-1990-2007
CO2-Emissionen pro Kopf: Ländervergleich, Infografik in taz vom 14.12.09
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Dezember 09   (151)
UBA-Grafik: CO2-Emissionsquellen in Deutschland 1990 bis 2008
Die mit Abstand größte CO2-Quelle ist die Energiewirtschaft: Ihr Anteil an den CO2-Emissionen stieg seit 2000 von 39,3 % auf 45,8 % in 2007. Die Anteile der folgenden Sektoren (in %) sanken in diesem Zeitraum leicht: Verarbeitendes Gewerbe: 20,6|18,1; Haushalte/Kleinverbraucher: 19,5|15,2; verarbeitendes Gewerbe: 11,1|10,6. Der Anteil der Industrieprozesse schwankte um ca. 9 % und erreichte in 2007 einen Spitzenwert von 9,9 %.
  
Die Grafik findet sich auf S.2 in: Fakten zur Umwelt, Auszug aus der UBA-Broschüre: Daten zur Umwelt, Ausgabe 2009

| Treibhausgase |
Klimaerwärmung
Klimaerwärmung / Infografik Globus 3199 vom 27.11.2009
27.11.09   (141)
dpa-Globus: Die globale Erwärmung
Die globale Durchschnittstemperatur betrug zu Beginn der Industrialisierung um 1850 ca. 15 ° C. Dieser Wert ist in der Grafik als Bezugsgröße gewählt und als Null-Gerade eingezeichnet. Die Temperaturentwicklung seit 1850 wird als Abweichung bezogen auf diesen Referenzwert dargestellt: Bis etwa 1930 schwankt die Temperatur um diese Referenz-Gerade, wobei kältere Jahre überwiegen. Seit ca. 1930 steigt die Durchschnittstemperatur dann im Trend an mit einem Hochpunkt von + 0,37 im Jahr 1944. Bis 1964 gibt es nur noch 3 Jahre mit minimal negativen Werten, ab 1965 liegen die Temperaturen ständig oberhalb der Referenzgeraden und steigen weiter an. Im Jahr 1998 wurde mit  + 0,8 °C das bisherige Maximum markiert. Zuletzt (im Jahr 2009 bis Juni) betrug der Wert + 0,69 °C. Ursache für die globale Erwärmung ist der verstärkte Treibhauseffekt durch steigende Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre, hauptsächlich von Kohlendioxid (CO2) infolge der Verfeuerung von fossilen Energien (Kohle, Erdöl, Erdgas) und gleichzeitig sinkender Fähigkeit von sog. "CO2-Senken" (Wälder, Meere, Biosphäre, Landmasse), CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft zu binden. Laut WMO sind die Konzentrationen von langlebigen Treibhausgasen (CO2, CH4) auch im Jahr 2008 (letzter Stand) trotz Kyoto-Protokoll weiter auf Höchstwerte gestiegen.
  
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| Klimawandel | Klimaerwärmung | Treibhausgase | Treibhauseffekt | Fossile Energien | Kyoto-Protokoll |
Treibhausgase-2008
WMO-GHG-Bulletin
23.11.09   (165)
WMO: Treibhausgas-Daten für das Jahr 2008
Jedes Jahr etwa im November publiziert die WMO ihr Treibhausgas-Bulletin, in dem die Entwicklung der wichtigsten Treibhausgase (Greenhouse-Gas (GHG)) im Vorjahr bilanziert wird. Laut GHG-Bulletin 2009 sind die Treibhausgase im Jahr 2008 auf neue Höchststände gestiegen, darunter: CO2: 385,2 ppm; CH4: 1797 ppb, N2O: 321,8 ppb. Die Grafik zeigt im oberen Teil den laufenden Anstieg bei CO2 und CH4 im Zeitraum 1985 bis 2008, im unteren Teil die jährliche Wachstumsrate: Sie schwankt bei CO2 zuletzt um den Wert + 2 %, bei CH4 um 5 %.
  
WMO GHG-Bulletin: Download (pdf,  3,2 MB)

| Treibhausgase | Treibhauseffekt |
Treibhausgase
Treibhausgase, Treibhauseffekt, CO2, CH4, FCKW, N2O, Erderwärmung, Klimaerwärmung, Klimawandel, Kyoto-Protokoll, Klimaschutz / Infografik Globus 3181 vom 20.11.2009
20.11.09   (134)
dpa-Globus: Treibhausgase: die Motoren der Erderwärmung
Die Grafik informiert über den Anstieg der Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre von 1750 bis 2007: Kohlendioxid (CO2) um 37 %, Methan (CH4) um 156 %, Distickstoffoxid (N2O) um 19 %, die FCKW waren früher nicht vorhanden. Hauptursache für die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist einerseits die Verbrennung fossiler Brennstoffe, wie Öl, Kohle und Gas, bei der CO2 freigesetzt wird. Andererseits sinkt durch fortschreitende Abholzung von Wäldern und durch veränderte Landnutzung die Fähigkeit von sog. "CO2-Senken" (Wälder, Pflanzen, landwirtschafte Nutzflächen, übrige Biosphäre), CO2 zu binden, so dass sich immer mehr CO2 in der Atmosphäre anreichert. Der Anstieg der Konzentration von Methan liegt vor allem an der Ausweitung des Reisanbaus und der Rinderhaltung. Methan ist zwar 25 mal klimawirksamer als CO2, wird aber bereits nach 12 Jahren in der Atmosphäre abgebaut. Bei CO2 dagegen werden innerhalb von 30 Jahren etwa die Häflte und weitere 30 % im Verlaufe mehrerer Jahrhunderte aus der Atmosphäre in CO2-Senken (Meere, Biosphäre, Landmassen) überführt. Die restlichen 20 % verbleiben mehrere Jahrtausende in der Atmosphäre. Flourchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) sind sogar 4750-mal so klimawirksam wie CO2, ihre Konzentration in der Atmosphäre sinkt jedoch inzwischen in Folge des Montreal-Protokolls langsam.
 
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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Fossile Energien |
Klimaschutz-
Finanzierung
Klimaschutz-Finanzierung: iwd-Grafik
12.11.09   (132)
iwd-Grafik: Klimaschutz: Woher das Geld kommen könnte
Der Klimawandel schreitet voran, Maßnahmen zur Treibhausgas-Reduktion wie auch zur Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung werden immer dringlicher. Die EU-Kommission rechnet bis 2020 mit jährlichen Kosten von 175 Mrd. € weltweit, falls die 2 °C-Schwelle nicht überschritten werden soll. Zur Finanzierung werden unterschiedliche Modelle und Bemessungsgrundlagen für jene Staaten diskutiert, die die Kosten tragen sollen, allen voran die Industriestaaten, u.a.: BIP; Treibhausgas-Ausstoß in einem bestimmten Jahr, z.B.2006; kumulierte Treibhausgase-Emissionen z.B. 1950 - 2005; oder eine globale CO2-Steuer, ggf. mit einem Freibetrag von 1,5 bis 2 Tonnen CO2. Je nach Modell variieren die veranschlagten Kosten (in Mrd. €), z.B.: USA: 64 - 88; EU15: 52 - 75; Deutschland: 12 - 19; Japan: 15 - 22; Kanada: 6 - 9; Norwegen: 0,5 - 2. Sollen die erforderlichen 175 Mrd. € alleine über eine CO2-Steuer finanziert werden, fallen Kosten in der Größenordung von 10 € an, z.B. im Jahr 2005: 175 Mrd. € / 15,2 Mrd.tCO2 = 11,51 €/ tCO2.
  
Die iwd-Grafik befindet sich auf S.7 der iwd-Ausgabe 46/2009 (1,7 MB)

| Klimawandel | Treibhausgase | Emissionshandel | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle |
CO2-Budgets
2°C-Leitplanke: WBGU-Grafik
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11.11.09   (143)
WBGU: Nationale CO2-Budgets zur Einhaltung der 2°C-Schwelle
Soll die 2 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht überschritten werden, dürfen nach Berechnungen des WBGU weltweit kumuliert von 2010 bis 2050 nur noch 750 Mrd. Tonnen (Gt) CO2 (Globalbudget) emittiert werden.Wird die Weltbevölkerung im Jahr 2010 von ca. 6,9 Mrd.(G) Menschen als Referenzgröße gewählt, ergeben sich jährlich pro Kopf rund 750Gt / 6,9G /40 = 2,72 t. Für Deutschland mit einer Bevölkerung von 82,2 Mio (M) ergibt sich ein nationales Budget von ca. 750 Gt/ 6,9G. * 82,2 M = 8,93 Gt. Bleibt der aktuelle Jahresausstoß (2008: 0,91 Gt) konstant, wäre das Nationalbudget bereits nach 10 Jahren ausgeschöpft (Reichweite R=10). In der Tabelle werden die entsprechenden Daten für die USA (R=6), China (R=24), Indien (R=88) und Burkina Faso (R=2892) zusammengestellt.
Die extrem kurzen Reichweiten bei den Industriestaaten und China zeigen, dass diese Staaten ihren CO2-Ausstoß sehr schnell und drastisch reduzieren müssen. In einer Übergangszeit könnten die sog. flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls (Emissionshandel, CDM-Projekte, Joint Implementation) den Industriestaaten ermöglichen, einen Teil ihrer CO2-Einsparung z.B. in Indien und China zu realisieren und dadurch ein wenig Zeit zu gewinnen. Ohne Emissionshandel müssten die Industrieländer ihren CO2-Ausstoß pro Kopf  im Durchschnitt bereits 2025 auf Null bringen, mit Emissionshandel müsste er bis 2050 auf etwa 1 Tonne reduziert werden.
  
Die Tabelle ist eingebettet in das Factsheet 3/2009  [pdf, 372 KB, WBGU]

| Treibhausgase | Klimawandel | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll | Emissionshandel | CDM | WBGU |
CO2-Bilanz-2007
CO2-Austoß weltweit, Energiehunger, CO2-Quellen, CO2-Verursacher, Energiesektor, Verkehr,  / Infografik Globus 3150 vom 30.10.2009
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30.10.09   (121)
dpa-Globus: Die CO2-Bilanz gestern und heute
Der energiebedingte CO2-Ausstoß stieg in den Jahren von 1971 bis 2007 stetig an und hat sich in diesem Zeitraum von 14,1 Mrd. Tonnen (Gt) auf 29,0 Gt mehr als verdoppelt. Der schon seit Jahrzehnten hohe Pro-Kopf-Ausstoß in Industrieländern verbleibt auf klimaschädlich hohem Niveau im  Bereich von 8 bis über 20 Tonnen (t) pro Kopf, hinzu kommt der extrem wachsende Energiehunger aufstrebender Schwellenländer wie China und Indien, verbunden mit einem hohen Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß: Mit 21,0 % liegt China im Ländervergleich 2007 inzwischen auf Rang 1 und Indien mit 4,6 % auf Platz 4. Bei den CO2-Quellen liegt im Vergleich der Sektoren verbleibt die Kraftwerkssparte (Strom/ Heizung) auf Rang 1 (43 %), der Verkehr ist 2007 auf Rang 2 (23 %) vorgerückt, gefolgt von der Industrie (20 %).
 
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| Treibhauseffekt | Treibhausgase | Klimawandel |
CO2-Emissionen-2007
Treibhausgase, Treibhauseffekt, CO2-Emissionen, Vergleich 1971 mit 2007 / Infografik Globus 3134 vom 22.10.2009
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22.10.09   (120)
dpa-Globus: Das globale Treibhaus
Laut Berechnungen der IEA haben sich die weltweiten CO2-Emissionen von 14 Mrd. Tonnen (Gt) in 1971 auf rund 29 Gt in 2007 mehr als verdoppelt. Durch starkes Wirtschaftswachstum sind die CO2-Emissionen Chinas absolut (2007: 6,0 Gt) und auch relativ zum weltweiten Gesamtausstoß extrem stark gestiegen: von 5,7 % in 1971 auf 21,0 % in 2007 (Rang 1 der Länder).Größter Klimasünder bleiben die USA mit dem höchsten Pro-Kopf-Ausstoß (19,1 t) aller größeren Länder. Bei einem Bevölkerungsanteil von nur ca. 4,7 % der Weltbevölkerung beträgt ihr Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen 19,9 % (Rang 2). Der Pro-Kopf-Ausstoß Deutschlands (9,7 t) ist mehr als doppelt so groß wie der Chinas (4,6 t), beträgt absolut rund 0,8 Gt, das sind 2,8 % der weltweiten Emissionen.
  
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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimawandel |
Atommüll-Endlager-Gorleben
Atomüll-Endlager Gorleben: FR-Infografik
Großansicht [FR]
20.10.09   (124)
FR-Infografik: Planung für das Endlager in Gorleben
Die Untersuchung, ob der Salzstock in Gorleben geeignet ist als Endlager für Atommüll, begann bereits im Jahr 1979, wurde aber im Jahr 2000 durch den "Atomkonsens" gestoppt. Die Umweltminister Trittin und Gabriel versuchten vergeblich, weitere Standorte erkunden zu lassen, da der Salzstock in Gorleben inhomogen, teils zerklüftet und von Rissen sowie gipshaltigen Schichten durchzogen ist. Seine Eignung als Endlager war daher unter Experten von Anfang an umstritten. Nachdem aufgedeckt wurde, dass Gutachten auf Weisung der Regierung Kohl manipuliert wurden, um Gorleben als geeignet erscheinen zu lassen, ist der Streit um die Endlagerung des Atommülls neu entfacht worden. Die neue Regierung setzt dennoch wieder auf Gorleben, wo bereits 1,5 Mrd. € in die Erkundung und den Ausbau der unterirdischen Infrastruktur zur Aufnahme radioaktiven Atommülls investiert wurden.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Milliarden im Salz" [FR 20.10.09]

| Atomenergie | Atomausstieg | CASTOR |
CO2-Emissionen-2007
CO2-Ausstoß weltweit 2007; ausgewählte Länder, China, USA, Russland, Indien, Japan, Deutschland, Kanada, Großbritannien, ... / Infografik Globus 3123 vom 15.10.2009
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15.10.09   (118)
dpa-Globus 3123: Die Klimasünder 2007
Mit einem Pro-Kopf-Ausstoß von 19,1 Tonnen CO2 pro Jahr bleiben die USA der Klimasünder Nr.1, gefolgt von Australien (18,8) und Kanada (17,4). Bei den CO2-Emissionen pro Land hat allerdings China mit 6028 Millionen Tonnen (Mt) CO2 die USA mit 5769 Mt auf Platz 2 verdrängt. Der Pro-Kopf-Verbrauch in China ist aber mit 4,6 Tonnen sehr viel kleiner als jener der Industrienationen, z.B. Deutschland mit 9,7 Tonnen pro Kopf und 798 Mt pro Land.  Der CO2-Ausstoß aller Länder summiert sich in 2007 auf insgesamt 28.962 Mt, im Durchschnitt sind das pro Kopf  4,38 Tonnen, deutlich mehr als die von Klimaexperten geschätzten 3 Tonnen, die bei einer Erdbevölkerung von aktuell rund 6,7 Mrd. Menschen noch mit dem 2 °C- Ziel verträglich wären. Bei weiter wachsender Bevölkerung auf  ca. 9,1 Mrd. Menschen bis 2050 müsste der CO2-Ausstoß pro Kopf sogar unter 2 Tonnen sinken.
  
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| Treibhausgase | Klimawandel | 2 °C - Schwelle | Kyoto-Protokoll |
EnEV-2009

Großansicht [FR]
01.10.09   (113)
FR-Infografik: Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009
Die neue Energieeinsparverordnung ist am 1.10.09 in Kraft getreten. Immobilien sollen für Heizung und Warmwasserbereitung 30 % weniger Primärenergie verbrauchen als bei der alten EnEV 2007. Durch verschärfte Standards bei Neubauten und bei der Altbau-Sanierung sollen ca. 260.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 eingespart und der hohe Endenergie-Anteil von bisher rund 40 % gesenkt werden. Die neue EnEV gilt für alle Bauanträge, die ab dem 1.10.09 gestellt werden. Betroffen sind Neubauten und die energetische Sanierung von Altbauten, wobei alle Gebäudearten (Wohngebäude, Büros, Schulen, Sportstätten, usw.) einbezogen sind. Alle Gebäude müssen künftig eine um 15 % bessere Wärmedämmung bekommen  Den Rest an Energieeinsparung muss durch Anlagentechnik (Heizung, Warmwasser, Wärmerückgewinnung, Sonnenkollektoren) erreicht werden.
Vergleich der CO2-Emissionen in kg pro Jahr und m² Wohnfläche:
Gebäudebestand 1990: 68; sanierter Altbau: 34; EnEV Neubau vor 2009: 25; EnEV Neubau nach 2009: 18; Passivhaus: 8.
 
Die Grafik ist eingebett im Artikel "Bauen wird teuer " [FR 11.10.09]

| Energiesparen | Energieeffizienz | EW-Wärme | Primärenergie | Endenergie |
CO2-Bilanz
CO2-Ausstoß, Autoindustrie, Treibhauseffekt, Klimawandel / Infografik Globus 3092 vom 01.10.2009
01.10.09   (111)
dpa-Globus: Die CO2-Bilanz der Autoindustrie in der EU
Die im Jahr 2008 verkauften Autos stießen EU-weit im Durchschnitt 153 g CO2/km aus, die drei großen Autohersteller in Deutschland lagen aber deutlich über diesem Wert: Daimler 175 g, VW 159 g, BMW 154g. Die CO2-ärmsten Autos kommen von Fiat (138 g), PSA/Peugeot/Citroen (139g) und Renauld (143 g). Auch beim Ländervergleich liegt Deutschland mit Platz 4 weit oben in der Rangfolge: Lettland 181 g, Estland 177 g, Schweden 165 g, Deutschland 165 g. Die Länder mit dem geringsten CO2-PKW-Ausstoß sind: Portugal 138 g, Frankreich 140 g, Italien 145 g. Selbst die günstigsten CO2-Emissionswerte liegen noch über dem Grenzwert von 130 g/km, den die EU ab 2015 vorschreibt.
 
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| Treibhausgase | Klimawandel | Mobilität/Verkehr |
Strommix

Oktober 09   (225)
IER-Grafik: Kraftwerkskapazitäten in Deutschland von 2010 bis 2030
Die IER-Studie im Auftrag von E.ON entwickelt zwei alternative Szenarien für die Entwicklung des Strommixes von 2010 bis 2030: a) Atomausstieg b) Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken. In beiden Szenarien wird ein Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) gemäß IEKP vorausgesetzt. Bei a) wird der auslaufende Atomstrom durch sukzessiven Ausbau vor allem der Gaskraft ausgeglichen, was bei b) entfällt. Laut IER-Studie ist b) ökonomisch und ökologisch sinnvoll, weil Kernkraftwerke ihre Leistung um bis zu 9,6 GW im Lastfolgebetrieb an das volatile Ökostrom-Aufkommen anpassen könnten und daher den EE-Ausbau nicht behindern würden. Bei a) müssten 20 GW Kohle- und Gaskraftwerke neu gebaut und alte im selben Umfang ersetzt werden. Das würde erhebliche Kosten und bis zu 80 Mio Tonnen CO2 pro Jahr verursachen.
 
Die Grafik befindet sich auf S.17 (pdf  S.29) der IER-Studie: Verträglichkeit von erneuerbaren Energien und Kernenergie im Erzeugungsportfolio.

| Erneuerbare | Atomausstieg | Fossile Energien | Erdgas | Energiemix |
Klimaschutz
CO2-Reduktion durch erneuerbare Energien; Biomasse, Windkraft, Wasserkraft, Biokraftstoffe, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie / Infografik Globus 3075 vom 25.09.2009
25.09.09   (107)
dpa-Globus: Klimaschutz durch grüne Energie
In Deutschland konnten durch die Nutzung erneuerbaren Energien 2008 insgesamt 109 Mio Tonnen (Mt) CO2 eingespart werden, darunter (Angaben in Mt):
Biomasse 48,6; Windkraft 30,4;Wasserkraft 18,1; Biokraftstoffe 8,3; Photovoltaik 2,4; Solarthermie 0,9; Geothermie 0,3.
  
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| Erneuerbare | Treibhausgase | Biomasse | Windenergie | Wasserkraft | Solarenergie | Geothermie |
CO2-Emissionspfade
WBGU-Sondergutachten 2009: Budgetansatz
01.09.09   (104)
WBGU: Pro-Kopf-CO2-Emissionspfade 2010 bis 2050
In seinem Sondergutachten 2009 leitet der WBGU aus dem 2 °C-Ziel ein globales CO2-Budget von 750 Mrd. Tonnen CO2 bis 2050 ab und entwickelt dazu Szenarien, wie der weltweite CO2-Ausstoß entsprechend gesenkt werden kann, wobei drei Ländergruppen anhand ihres CO2-Ausstoßes pro Kopf unterschieden werden:
Gruppe 1 (vor allem Industrieländer) : > 5,4 t ; Gruppe 2  (vor allem Schwellenländer ): 2,7 - 5,4 t;  Gruppe 3  (vor allem Entwicklungsländer): < 2,7 t.
Die Pro-Kopf-Emissions-Pfade werden a) ohne  und b) mit Emissionshandel berechnet, so dass sich insgesamt 6 Kurven ergeben. Bis 2020 muss z.B. die Gruppe 1 ihren CO2-Ausstoß von derzeit etwa 12 t auf rund a)  4 t   bzw. b)  8 t  senken, wobei im Falle b) davon ausgegangen wird, dass die Gruppe 1 ihr Budget durch den Emissionshandel um 75 % erhöhen kann. Bis 2050 muss der CO2-Ausstoß gesenkt werden auf a) 0 t ;  b) 1 t. Deutschland (wie auch viele andere Industrieländer) muss seine CO2-Emissionen bis 2020 halbieren, wobei mindestens 35 % Reduktion im eigenen Land und der Rest in Kooperation mit Entwicklungsländern (Emissionshandel, CDM) zu leisten ist.
 
Die Grafik findet sich auf Seite 32 in: Sondergutachten 2009 [2,5 MB]

| Treibhausgase | 2 °C - Schwelle | Emissionshandel | CDM | Kyoto-Protokoll | WBGU |
CO2-Kreislauf

23.07.09   (115)
ZEIT-Grafik: Kohlenstoff-Kreislauf
Die Grafik informiert über die globalen Reservoirs von Kohlenstoff (Atmosphäre, Meere, Biosphäre, Gestein) und der Austausch zwischen ihnen. Vor allem durch das Verbrennen fossiler Energieträger, aber auch durch veränderte Landnutzung und Waldvernichtung, hat der Mensch zum Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, was den Treibhauseffekt verstärkt und und in der Folge die Klimaerwärmung erhöht. Infotexte zum Kohlenstoff-Atom, eine kurze Karbongeschichte und "die Reise des Kohlenstoffatoms Caspar" bieten ergänzenden und vertiefenden Hintergrund rund um den Kohlenstoff.
  
Die Grafik (pdf, 1,9 MB) ist eingelinkt im Artikel: Einmal Atmsophäre und zurück [ZEIT 30/2009]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimawandel | Fossile Energien |
CCS-Oxyfuel-Verfahren
CCS-Technik; CO2-Abscheidung und Speicherung; Sequestrierung; Oxyfuel-Prozess; CO2-Verflüssigung / Infografik Globus 2869 vom 11.06.2009
11.06.09   (93)
dpa-Globus: Weg mit dem CO2
Die Grafik informiert über die Funktionsweise des sog. "Oxyfuel-Verfahrens", mit dem das in Kohlekraftwerken entstehende klimaschädliche Kohlendioxid (CO2) abgeschieden, verflüssigt und unterirdisch verpresst werden soll (CCS-Technologie). Das Oxyfuel-Verfahren wird derzeit von Vattenfall am Standort Schwarze Pumpe mit einer Pilotanlage erprobt. Ob es aber - wie geplant - ab etwa 2020 im großtechnischen Maßstab in Kraftwerken zum Einsatz kommt, ist derzeit nicht absehbar. Alternative Methoden zur CO2-Reduktion, nämlich Energiesparen, mehr Energieeffizienz und der Ausbau des Ökostroms werden schon vor 2020 wirksamer und zugleich preiswerter als CCS sein. Kritiker halten daher CCS für überflüssig und zugleich für kontraproduktiv, weil z.B. der Ausbau der Geothermie und von Druckluftspeicherwerken zur Pufferung des Windstroms behindert wird. Außerdem sind wichtige Fragen bisher nicht geklärt, u.a. wie groß die CO2-Ausgasungsrate sein wird und wer über Zeiträume von Jahrhunderten für die Deckung und Haftung bei Unfällen sowie Schäden aufkommt. An Orten in Norddeutschland und Dänemark, wo das CO2 verpresst werden soll, wehren sich daher betroffene Menschen gegen die CO2-Lagerung. Nicht zuletzt aus diesem Grund scheiterte bisher die Verabschiedung eines CCS-Gesetzentwurfs, der von der Bundesregierung am 1.4.09 beschlossen wurde, im Bundestag.

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| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase | Kohle |
CCS-CO2-Pipeline-RWE
CO2-Pipeline: Landkarte des Trassenverlaufs, Großansicht beim BUND
CO2-Pipeline: Trassenverlauf bei Eurosolar
14.05.09   (74)
BUND-Landkarte: Trassenverlauf der geplanten RWE-CO2-Pipeline
Der Energiekonzern RWE plant ein 400 MW  CCS-Versuchskraftwerk bei Hürth im Rheinischen Braunkohlerevier in der Nähe von Köln. Von dort soll ab 2014/15 das abgeschiedene Treibhausgas CO2 mittels Pipeline nach Schlweswig-Holstein gepumpt werden, wo es in unterirdisch auf Dauer gelagert werden soll. Aus Anlass der Bundesratssitzung am 15.05.09, in der der CCS-Gesetzentwurf beraten wird, publiziert der BUND eine Landkarte, derzufolge die Trasse westlich am Ruhrgebiet vorbei über Lingen und Oldenburg westlich an Hamburg vorbei nach Stadum/ Hörup (nördlich von Husum) verlaufen soll. Laut Eurosolar verläuft die Trasse dagegen viel weiter östlich durch dichtbesiedeltes Gebiet: durch die Region Wuppertal nach Norden in den Ennepe-Ruhr-Kreis, über die Region Hagen, südöstlich an Dortmund vorbei über Unna, Hamm, Warendorf nach Niedersachsen. RWE wollte den Trassenverlauf auf taz-Anfrage nicht bestätigen: Es gebe verschiedene noch zu prüfende Varianten. Gespräche mit Planungsbehörden liefen jedoch bereits.
Umweltschützer kritisieren, dass der CCS-Gesetzentwurf auf die Gesundheitsrisiken für Lebewesen durch Leckagen bei der Pipeline kaum eingeht und die aufwändige CCS-Infrastruktur zum erheblichen Teil vom Steuerzahler bezahlt werden muss. Laut BUND gibt der CCS-Gesetzentwurf der CO2-Speicherung den Vorrang und verhindert dadurch auf Dauer die dringend notwendige Nutzung der Kavernen als Druckluftspeicher zum Zwischenspeichern von Ökostrom, insbesondere vom hohen aber schwankenden Windstromaufkommen in Norddeutschland und künftig von Off-Shore-Windparks in der Nord- und Ostsee.
  
BUND: Presseinformation    Landkarte des Trassenverlaufs

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase | Kohle |
Stromsparen-Haushalt
Energiesparen; Stromsparen; Kosteneinsparung; CO2-Vermeidung; Heizung; Stand-by; Energieeffizienz / Infografik Globus 2656 vom 27.02.09
27.02.09   (60)
dpa-Globus: Sauber gespart: Einsparung von Strom, CO2 und Kosten in privaten Haushalten
Nach Angaben des BMU stiegen die Stromkosten eines 3-Personen-Haushalts seit dem Jahr 2000 von 40 € auf heute 60 € pro Monat. Durch konsequentes Energiesparen und verbesserte Energieeffizienz (z.B. Thermostatventile, moderne Geräte der höchsten Effizienzklasse A++ ) kann der Stromverbrauch im Haushalt auf bis zu 1/3 gesenkt werden. Deutschlandweit können so pro Jahr 40 TWh Strom und 4,4 Mrd. €  Stromkosten eingespart werden. Dadurch wird außerdem der Treibhausgasausstoß um 24 Millionen Tonnen CO2 entlastet.
 
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| Energieeffizienz | Energiesparen | Strom | Treibhausgase | nachhaltige Energie |
energetische_Sanierung
iwd-Grafik: energetische Gebäudesanierung
26.02.09   (71)
iwd-Grafik: Energetische Sanierung. Viel Nachholbedarf
Viele Wohngebäude in Deutschland haben einen zu hohen Energieverbrauch und müssten dringend energetisch saniert werden, was allerdings ca. 1100 Mrd. € kosten würde. Nicht zuletzt aufgrund einer verwirrenden Vielfalt von Förderprogrammen kommt die Sanierung nur schleppend voran. Die Einsparpotenziale beim Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sind enorm: Wohnungen, die vor 1979 gebaut worden, verbrauchen im Durchschnitt umgerechnet 30 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche, neue Gebäude dagegen nur 7 Liter. Sog. Passivhäuser verbrauchen fast gar keine Heizenergie. Etwa 74 % der insgesamt 39,5 Mio Wohnungen wurden vor 1974 gebaut, nur 1/5 davon wurden bisher energetisch saniert. Leider amortisiert sich eine typische Gebäudesanierung erst in 10 bis 30 Jahren, weshalb Förderprogramme wichtig sind. Die staatliche Förderbank KfW stellt dazu pro Jahr 1 Mrd. € bereit.
  
Die iwd-Grafik befindet sich auf S. 3 der iwd-Ausgabe 09/2009 (814 KB)

| Energiesparen | Energieeffizienz | EW-Wärme | nachhaltige Energie |
PKW-Antriebe-THG-Bilanz

03.02.09   (123)
FAZ-Grafik: Treibhausgas-Emissionen durch Verbrennungs- und Elektro-PKW
Die Grafik bilanziert für 8 verschiedene Antriebe (Diesel, Benzin, Elektro mit Strom aus unterschiedlichen Kraftwerkstypen) die Treibhausgasemissionen in Gramm (g) CO2-Äquivalent pro kWh Vortriebsenergie unter Einbeziehung der Vorkette für den Treibstoff bzw. für den Strom (Well-To-Wheel). Elektroautos mit Kohlestrom haben Emissionen im Umfang von 1200 bis 1650 g, im Schnitt deutlich mehr als Benzin-, Diesel- oder Erdgas-PKW. Den niedrigsten Treibhausgas-Ausstoß (600 g) hat ein Elektroauto mit Strom aus einem Gas-Dampf-Kraftwerk. Noch günstigere Emissionswerte ergeben sich bei Ökostrom, der allerdings in der Grafik nicht bilanziert wird.
  
Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Der Traum von der elektrischen Mobilität" [faz.net 03.02.09]

| Treibhausgase | Mobilität/Verkehr | Elektroauto | EW-Verkehr |
Glühlampen-Verbot
Energieverschwender Glühlampe; Energiesparen; Energieeffizienz; EU-Klimaschutzpolitik / Infografik Globus 2583 vom 22.01.2009
22.01.09   (66)
Globus-dpa: Ausgeglüht: Energieverschwender Glühlampe
Laut EU-Beschluss soll die Glühlampe bis September 2016 schrittweise aus dem Verkehr gezogen werden, beginnend ab dem 1.9.09 die matten Glühlampen, Halogenlampen in Mattglasausführung und alle Glühlampen über 75 Watt, da sie nich mehr die neuen Effizienzstandards erfüllen. Auf  Dauer sollen nur noch besonders effiziente Halogen- und Energiesparlampen zum Einsatz kommen. Die EU prognostiziert für 2020 Stromeinsparungen von 39 TWh pro Jahr und eine CO2-Reduktion von 15,5 Mio Tonnen CO2.
 
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Treibhausgasreduktion
Kyoto-Protokoll, Treibhausgas-Reduktion, Klimaschutzziele, Deutschland 2007 / Infografik Globus 2515 vom 15.12.2008

15.12.08   (26)
Globus-Infografik: Klimaschutzziel erreicht
Im Rahmen des Kyoto-Protokolls hat sich Deutschland verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um mindestens 21 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Mit 957 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten hat Deutschland sein Kyoto-Ziel bereits im Jahr 2007 erreicht und muss daher in den 5 Folgejahren 2008 bis 2012 dafür sorgen, dass die Emissionen nicht wieder steigen.
Reduktiongrade in ausgewählten Sektoren: Gewerbe/ Handel/ Dienstleistungen - 45 %; Industrie - 42 %; Privathaushalte -34 %; Energie - 21,7%; Verkehr - 6,9 %.
Entgegen dem übergreifenden Reduktionstrend stiegen allerdings die Treibhausgasemissionen durch die Stromerzeugung.
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| Kyoto-Protokoll | Treibhausgase |
Treibhausgase-2006

09.12.08   (128)
SZ-Grafik: So viel Treibhausgase* erzeugt die Welt
Angaben in Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent  (Datenstand: 2006)
Weltweit sind die Treibhausgas-Emissionen seit dem Jahr 1900 von 5372 Mt auf 42808 Mt im Jahr 2006 angestiegen, sie haben sich also fast verachtfacht, während die Weltbevölkerung nur mit den Faktor 6600/1650 = 4 gewachsen ist.
Im Jahr 2006 verteilten sich die weltweiten Treibhausgas-Emissionen wie folgt auf die Länder/Regionen: USA 7046 Mt; China 6809 Mt; EU 5160 Mt; Rest 23793 Mt.
Pro-Kopf-Treibhausgas-Emissionen in Tonnen (t) CO2-Äquivalent:
USA 23,5 t; Kanada 22,5 t; Russland 15,3 t; Südafrika 10,6 t; EU 10,5 t; Japan 10,5 t; Brasilien 8,1 t; Mexiko 5,3 t; China 5,2 t; Indonesien 3,9 t; Weltdurchschnitt 6,5 t.
Klimasünder Nr.1 ist seit Jahrzehnten die USA mit dem höchsten Treibhausgas-Ausstoß pro Kopf und gleichzeitig pro Land. Mit einem Anteil von nur ca. 4,5 % an der Weltbevölkerung (6,6 Mrd.) beträgt der Anteil der USA an den weltweiten Treibhausgas-Emissionen 16,5 %, das sind 3,7 mal mehr, als es der Bevölkerungszahl (299 Mio) entspricht.
* die 6 Treibhausgase des Kyoto-Protokolls   
 
Die Grafik ist eingebettet im Artikel "Merkels Wende" [SZ 09.12.08, 1,50 €]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Kyoto-Protokoll |
Atommüll-Endlager-Gorleben
 Atommüll-Endlager Gorleben / Infografik Globus 2495 vom 05.12.2008
05.12.08   (25)
Globus-Infografik: Das geplante Atommüll-Endlager Gorleben
Das Atommüll-Problem ist immer noch nicht gelöst: Der vorhandene und künftig noch anfallende Atommüll muss über Millionen Jahre sicher gelagert werden. Die 1979 begonnende Erkundung des Salzstocks in Gorleben wurde im Zuge der Vereinbarung zum Atomausstieg ab 2000 bis 2010 storniert. Während die Befürworter (u.a. Wirtschaftsministerium) den Salzstock in Gorleben für die Endlagerung hochradioaktiven Mülls für geeignet einschätzen, halten die Kritiker den Salzstock für geologisch nicht stabil genug und verweisen auf Wassereinbrüche im Versuchsendlager Asse II, deren Bekanntwerden ab Juni 2008 die Atommüll-Kontroverse neu entfachten. Sie fordern daher eine bundesweite Suche nach geeigneten Lagerstätten.
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| Atomenergie | Atomausstieg | CASTOR | Müll/Recycling |
CDM-Projekte
iwd-Grafik: CDM-Projekte
04.12.08   (88)
iwd-Grafik: Klimaschutz - China mit großem Potenzial
Um Treibhausgase mit möglichst geringen Kosten reduzieren zu können, wurden im Rahmen des Kyoto-Protokolls die sog. "Clean-Development-Mechanism" (CDM) beschlossen: Unternehemn aus Industrieländern können CDM-Projekte in Nicht-Industrieländern finanzieren und sich die dadurch eingesparten Treibhausgase beim EU-Emissionshandel gutschreiben lassen. Die Maßnahmen zur Treibhausgasreduktion konzentrieren sich vor allem auf die Erneuerbaren Energien und die Verwertung von Abfällen. Mehr als die Hälfte der über CDM erreichten Treibhausgasreduktion erfolgt in China. Indien, Brasilien und weitere Staaten folgen mit großem Abstand.
Die Grafik informiert über die pro Jahr erwartete Treibhausgasreduktion (in Mio Tonnen CO2-Äquivalenten) in Ländern mit bewilligten CDM-Projekten.:
China 122,7; Indien 31,6; Brasilien 19,5; Südkorea 14,6; Mexiko 7,6; Chile 4,3; Argentinien 4,1; Sonstige: 27,1.
  
Die iwd-Grafik befindet sich auf S.2 der iwd-Ausgabe 49/2008 (1,4 MB)

| CDM | Emissionshandel | Kyoto-Protokoll | Treibhausgase |
Energierevolution

23.10.08   (2)
ZEIT-Grafik: Die Energie-Revolution
Laut IEA wird der CO2-Ausstoß von ca. 30 Gt in 2005 ohne Klimapolitik auf rund 62 Gt anwachsen. Durch folgende CO2-Reduktionsmaßnahmen kann der CO2-Ausstoß aber auf 14 Gt verringert werden: verstärkte Energieeffizienz (36 %), Umstellung auf sauberere Energieträger in Industrie und Privathaushalten (18 %), Einsatz erneuerbarer Energien (21 %),  Einsatz von Kernkraft (6 %), CO2-Abscheidung 19 %.

Die Infografik ist eingelinkt im Artikel von Fritz Vorholz: Auf dem Weg ins Solarzeitalter [ZEIT Nr.44/23.10.08]

| Erneuerbare | Energieeffizienz | Energiesparen | Energiewende | CCS | nachhaltige Energie |
CO2-Bilanz
weltweite CO2-Bilanz: CO2-Quellen, CO2-Verursacher: Vergleich 1980 - 2005 / Infografik Globus 2323 vom 05.09.08
Großansicht/ Daten

05.09.08   (18)
Globus-Infografik: Weltweite CO2-Bilanz: Vergleich 1980 mit 2005
Der Treibhausgas-Ausstoß ist in den letzten 25 Jahren stark gestiegen: Von 18,1 Mrd. Tonnen 1980 auf 27,1 Mrd. Tonnen 2005. Nachwievor verursacht die Energieversorgung den größten CO2-Ausstoß, der Verkehr rückte aber auf Platz zwei vor die Industrie, mit steigender Tendenz, weil insbesondere der besonders klimaschädigende Flugverkehr weiter ansteigen wird. Die USA bleiben mit Abstand der größte Klimasünder. China rückte vom dritten Rang 1980 auf den zweiten Rang vor; es ist 2005 für 19 % der CO2-Emissionen veranwortlich, was in etwa dem Anteil an der Weltbevölkerung von 19,4 % entspricht. Ganz anders die USA: Mit einem Anteil von nur ca. 4,5 % an der Weltbevölkerung stoßen sie 21,4 % des Kohlendioxids aus. Deutschland konnte seinen Anteil zwar von 5,9 % auf 3,0 % fast halbieren, verglichen mit Bevölkerungsanteil von nur 1,2 % ist dieser Wert aber stark überproportional.
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| Treibhausgase | Fossile Energien | Mobilität/Verkehr | Kyoto-Protokoll | Klimawandel |
Atommüll
Atommüll: denzentrale Zwischenlager bei AKW; zentrale Zwischenlager, Morsleben, Asse, Konrad, Gorleben / Infografik Globus 2284 vom 15.08.2008
Großansicht / Daten
15.08.08   (9)
Globus-Infografik: Wohin mit dem Atommüll?

Die Globus-Grafik informiert über die

  • dezentralen Zwischenlagern bei 13 Standorten von Atomkraftwerken für abgebrannte Brennelemente
  • zentralen Zwischenlager für hochradioaktiven Atommüll an 4 Standorten
  • Endlager an 4 Standorten
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| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Kohlekraftwerke
Kohlekraftwerke; Stromerzeugung; Kohleverstromung / Infografik Globus 2065 vom 02.05.2008
Großansicht/ Daten

02.05.08   (21)
Globus-Infografik: Deutschland setzt auf Kohlekraft
Steinkohle- (949 g CO2/kWh) und Braunkohle-Kraftwerke (1153 g CO2/kWh) haben unter allen gängigen Stromerzeugungsarten mit Abstand die schlechteste Treibhausgasbilanz. Obwohl die Bundesregierung mit ihrem "Integrierten Energie- und Klimaprogramm" (IEKP) die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 % im Vergleich zum Jahr 1990 senken will, werden aktuell in Deutschland 20 Kohlekraftwerke geplant, darunter 4 besonders klimaschädliche Braunkohlekraftwerke. Bei 6 weiteren ist die Planung noch offen (3) bzw. zurückgestellt (3). Manche Standorte sind hoch umstritten, z.B. war Hamburg-Moorburg einer der Hauptstreitpunkte in den Koalitionsverhandlungen von Schwarz-Grün. Am 30.9.08 wurde das Großkraftwerk (1640 MW) unter Auflagen genehmigt, gegen die der Betreiber Vattenfall jedoch juristisch vorgehen will.
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| Kohle | Treibhausgase |  | EW-Strom | Strom |
CCS-Technologie

30.01.08   (6)
NZZ: Kohlendioxid Abscheidung und Speicherung (CCS-Technologie)
Das "Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) " der Bundesregierung umfasst auch die CCS-Technologien (Sequestrierung), also das Abscheiden von Kohlendioxid (CO2) in Kraftwerken sowie anderen Großanlagen und anschließend das Langzeit-Speichern in geologischen Formationen, die einen sicheren Abschluss vorm Entweichen des CO2 in die Atmosphäre versprechen, z.B. ausgediente Erdöl- oder Erdgaslager und saline Aquifere (poröse, salzwasserführende Gesteinsschichten). Die Grafik informiert anschaulich über den Weg des CO2 von der Verbrennung über das Abscheiden aus den Rauchgasen bis zum Transport zu den Endlagerstätten samt der dortigen Einspeisung.
Die Grafik befindet sich im Artikel: CO2-arme Kohlekraftwerke – noch fehlt der Praxistest [NZZ 30.1.08] und ist abgedruckt im BINE-Projektinfo 12/2007 (pdf, 862 KB).

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase |
CO2-Endlager
CCS -  CO2-Speicherung in tief liegenden geologischen Formationen:  Grafik Großansicht
31.03.07   (305)
IPCC: CCS - CO2-Speicherung in tief liegenden geologischen Formationen
Der IPCC (Weltklimarat) stellt in der Infografik vier Möglichkeiten zur CO2 Endlagerung im Untergrund vor:
1) CO2-Einpressung in ausgebeutete Öl- und Gaslagerstätte
2) CO2-Einpressung in Öl- und Gaslagerstätte kombiniert mit Gasliftförderung
3) Tiefe Salzlagerstätte  a) an Land (onshore)  b) unter dem Meeresgrund (offshore)
4) CO2-Einpressung in Kohlelagerstätte kombiniert mit Gasliftförderung von Methan
  
Großansicht der Grafik: S.9 in: CCS in the IPCC Fourth Assessment [IPCC 31.03.07]

| CCS | Sequestrierung | Treibhausgase | Erdöl | Erdgas | Kohle | Fossile Energien | Kipp-Punkte |
Treibhausgase-EU-2005
Treibhausgase in der EU im  Jahr 2005, Veränderung gegenüber 1990 / Infografik Globus 1251 vom 16.03.2007
16.03.07   (77)
dpa-Globus: Treibhausgase in der EU im Jahr 2005
Emissionen der 6 wichtigsten vom Menschen verursachten Treibhausgase*
im Jahr 2005 in Mio Tonnen CO2-Äquivalent /Veränderung bzgl. 1990 in %:
Deutschland 994/-19,2; Großbritannien 658/-14,0; Italien 584/+12,3; Frankreich 563/-1,4; Spanien 442/+53,8; Polen 387/-15,8; Niederlande 220/+3,2; Belgien 150/+2,3; Tschechien 148/-24,5; Griechenland 137/+25,4; Österreich 94/+19,2; Ungarn 85/-30,6; Portugal 84/+39,5; Finnland 70/-1,9; Irland 70/+25,8; Schweden 69/-4,9; Dänemark 64/-7,7; Slowakei 52/-28,5; Estland 21/-50,2; Litauen 21/-59,1; Slowenien 20/-0,9; Luxemburg 14/+11,4; Lettland 11/-58,2; Zypern 9/+49,0; Malta 3/+45,8.  
* Kohlendioxid, Methan, Lachgas, Perfluorierte Kohlenwasserstoffe, Fluorkohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid 
Quelle: DIW  Berlin

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| Treibhausgase |
Stromkosten-Vergleich
BEE-Grafik: Strommix 2020
08.03.07   (45)
RECCS-Grafik: Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien im Vergleich mit Gas- und Kohlekraftwerken ohne und mit CCS 2000 bis 2050
Frühestens ab dem Jahr 2020 werden CCS-Technologien für den breiten Einsatz in Kohlkraftwerken verfügbar sein. Bis dahin werden einige Ökostromarten, z.B. Off-Shore-Windstrom, preiswerter sein als CCS-Strom, für den Ökostrommix wird das ab ca. 2030 der Fall sein. Da Ökostrom und Energieeffizienz deutlich schneller zum Klimaschutz beitragen können als CCS, empfiehlt die RECCS-Studie eine Energiepolitik nach dem Szenario "NaturschutzPlus" (NATP), bei dem die Energieeffizienz und die Erneuerbaren Energien stark ausgebaut werden und die Klimaschutzziele auch ohne CCS erreicht werden können.
Die Grafik befindet befindet sich auf S. 34 der RECCS-Studie

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erstellt: 27.05.18/zgh
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