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Diese Liste dient zur schnellen Orientierung über aktuelle Inhalte.
Sie ist daher chronologisch sortiert..
    Thematisch sortierte Inhalte erreichen Sie über die
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Archiv:
2004
Jahrgangs - Archiv:
2002  2003  

Aus der Fülle der neu eingestellten Inhalte stellen wir hier eine Auswahl vor, die Hintergrund-Infos zu aktuellen Aspekten der Agenda 21 und/ oder interessante Materialien für den Unterricht bereitstellt.
Über Links gelangen sie zu kontextbezogenen Ober- und Spezialthemen der Agenda 21 und Lexikon-Einträgen.


Infografik: Tsunami-Ausbreitung im Indischen Ozean / Großansicht in DIE ZEIT 01/2005
Großansicht [ZEIT 01/05]

Infografik: Tsunamie,  Großansicht bei FAZ.net
Infografik [FAZ.net]

=>  Tsunami


Flutkatastrophe im Indischen Ozean: über 150.000 Opfer.
Ein schweres Seebeben an der Westküste Nord-Sumatras verursachte am 26.10.04 den folgenschwersten Tsunami in der Geschichte der Menschheit. Hauptsächlich betroffen sind die Provinz Aceh im Norden Sumatras, Sri Lanka, Indien, Thailand und die zahlreichen Inselgruppen im Indischen Ozean. Selbst im fernen Afrika sind Opfer zu beklagen.
In den betroffenen Ländern starben bisher über 150.000 Menschen, mit einer Vielzahl weiterer Opfer wird gerechnet. Tausende werden noch vermisst, Millionen wurden obdachlos (Stand: 7.1.2005, 20 Uhr). Wegen des Umfangs der Zerstörungen und der Vielzahl der Opfer drohen Trinkwasser- und Nahrungsmangel sowie der Ausbruch von Seuchen.
Der Agenda 21 Treffpunkt hat begonnen, aktuelle und Hintergrund-Informationen in
einem neuen Lexikon-Beitrag zum Begriff "Tsunami" zusammen zu stellen.
Dort wird beschrieben, wie ein Tsunami entsteht, wie er sich ausbreitet, warum
die im offenen Meer kaum wahrnehmbare Welle an der Küste solch verheerende
Zerstörungen verursacht und welche Präventivmaßnahmen umgesetzt werden müssen, um zukünftig die Folgen solch einer Naturkatastrophe wirksam zu verringern.
Eine Sammlung von Dossiers, Presseartikeln und Links bietet ergänzende
Informationen.

Die beiden weiteren Lexikon-Beiträge "Erdbeben" und "Richter-Skala" stellen
weitere aktuelle und historische Informationen sowie erdkundliches Basiswissen
zur Verfügung.

  

Welt-AIDS-Tag
1.12.2004


zum Oberthema: AIDS-HIV

AIDS-HIV: Daten/ Statistiken

Die Weltkarte zeigt für die jeweilige Region den Anteil der HIV-infizierte Frauen 2004 in % aller Frauen:
=> Details/ Daten
Alljährlich am 1. Dezember erinnert der Welt-AIDS-Tag an die immer noch
wachsende Aidsepidemie. Der diesjährige 17. Welt-AIDS-Tag will mit dem Motto
"Frauen, Mädchen, HIV und Aids" herausstellen, dass immer mehr Frauen und
Mädchen von AIDS/ HIV betroffen sind. Inzwischen sind weltweit etwa die Hälfte
der HIV-Infizierten oder an AIDS Erkrankten Mädchen und Frauen, in Deutschland
etwa ein Fünftel.
In vielen Ländern haben Frauen aufgrund von Tradition oder Kultur nur
eingeschränkte Rechte und sind daher oft in und außerhalb der Familie den
Ansprüchen von Männern ausgeliefert, die in der Regel ungeschützten Sex mit
ihnen verlangen. Hinzu kommt in problematischen Milieus (Armut, Kriminalität,
Perspektivlosigkeit) sexuelle Gewalt, die auch vor jungen Mädchen
und sogar Kleinkindern nicht haltmacht (z.B. in Südafrika).
Auch in Deutschland steigt die Anzahl der HIV-Neuinfektionen seit 2 Jahren
wieder: Berichte über AIDS-Medikamente oder Impfstofftests verleiten zu dem
Irrglauben, AIDS sei bereits medizinisch in den Griff zu kriegen oder gar zu
heilen. Schulen sind im Rahmen der Gesundheitserziehung besonders aufgefordert,
diesem Irrglauben durch nicht nachlassende Aufklärung entgegen zu wirken.

Der Agenda 21 Treffpunkt hat aus Anlass des Welt-AIDS-Tages aktuelle und
Hintergrund-Informationen aus dem Jahr 2004 zusammengestellt, die helfen können, das wichtige Thema AIDS/ HIV im Unterricht aufzugreifen.
  => Extraseite: AIDS/ HIV 2004
  
Vielfältige weitere Infos und Materialien bietet das Thema AIDS/ HIV:
Unterrichtsmaterialien/ Medien      Daten/ Statistiken Infografiken   
Dokumente   Linksammlung   Nachrichten    Presseinformationen

 

Umweltschutz
in der Schule

Schulranzen

Schulranzen: Ökotest
Öko-Test

Download Broschüre: Tipps zum umweltfreundlichen Schulstart
Download
der Broschüre

[pdf, 369 KB]
Die umweltfreundliche Schultasche - Informationen und Tipps
Am 6.9. beginnt in Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr. Zum Schuljahrsanfang müssen neue Hefte und Schreibmaterialien angeschafft werden, im besonderen Umfang bei den Erstklässlern. Dies bietet Schulen die besondere Gelegenheit, die SchülerInnen und ihre Eltern zum Einkauf umweltfreundlicher Schulmaterialien zu motivieren.
Einen umfangreichen Produkttest für Schulranzen enthält die Zeitschrift Öko-Test Nr. 3/2004. Weitere Empfehlungen bietet die Website familienhandbuch.de und die Verbraucherzentrale Hamburg www.vzhh.de.

Tipps zum umweltfreundlichen Schulstart: Clever durch alle Klassen
Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres bietet eine neue kostenlose Broschüre Orientierung bei der Auswahl der für die Schule benötigten Materialien. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stellt mit "Clemens Clever" Schulsachen vor, die den Kindern gefallen und gleichzeitig nicht zu teuer und gut für die Umwelt sind: Sie kommen ohne bedenkliche Inhaltsstoffe aus, die sich zum Beispiel oft in herkömmlichen Wassermalfarben oder Filzstiften verstecken. Außerdem sind sie meist langlebiger und dadurch günstiger als die Wegwerfvariante: So etwa Lineale aus unbehandeltem Holz mit Metallkante oder Bleistiftspitzer aus Metall.
Das Umweltbundesamt wendet sich im Rahmen der Aktion an die Kultusminister der Länder und an über 30.000 Schulen in ganz Deutschland. Ziel ist, dass Lehrer bei der Zusammenstellung der Einkaufslisten für Schulmaterialien umweltfreundliche Produkte berücksichtigen und explizit empfehlen. Denn umweltfreundliche Schulmaterialien haben beste Qualität und funktionieren tadellos.
[aus: NEWSLETTER Schule und Gesundheit, 31.8.04]

 =>  umweltfreundliche Schulmaterialien
  
Infoseite zum Klimakatastrophenfilm: The Day After Tomorrow: zur offiziellen Website

=> Infoseite zum Film
"The Day After Tomorrow"
Klimakatastrophenfilm: "The Day After Tomorrow"
Mit seinem Film setzt Hollywood-Regisseur Roland Emmerich eindrucksvoll in Szene, was Klimaforscher für eine mögliche Folge des Treibhauseffektes halten: eine starke Abschwächung des Golfstromes im Nordatlantik führt zu einem drastischen Temperatursturz in Nordeuropa und zu Unwetterkatastrophen weltweit. Viele Effekte im Film sind sicherlich drastisch überzeichnet, manche Aspekte im Film jenseits wissenschaftlicher Erkenntnis. Dennoch sehen Klimaforscher und Umweltschützer nach anfänglichem Zögern den Film inzwischen eher positiv, erzeugte er doch schon Wochen vor seinem Kinostart große Aufmerksamkeit für das weltweit brisante Problem des Klimawandels. Auch die im Film enthaltende deutliche Kritik an der Energie- und Klimapolitik der derzeitigen US-Regierung unterstützt Klimaschützer weltweit.
Inzwischen griffen die Medien, das Umweltministerium und auch NGOs das Thema Klimawandel anlässlich des Films verstärkt auf und bieten auf ihren Websites fundierte Hintergrund-Informationen. Klimaforscher wie Stefan Rahmstorf kommentierten den Film und sortierten Wissenschaft, Fiktion und reine Effekthascherei.
Für Schulen bietet der Film Gelegenheit, den Klimawandel und seine Folgen
verstärkt im Unterricht oder in Projekten aufzugreifen. Zur Unterstützung haben wir eine Infoseite zum Film erstellt, über die gezielt kontextbezogene Infos und Unterrichtsmaterialien aus dem umfangreichen Agenda 21 Angebot abgerufen werden können.
  
7. April 1994 / 2004

10. Jahrestag des
Genozids in Ruanda


Vor 10 Jahren: Völkermord in Ruanda
1994 eskalierte der Konflikt zwischen der Tutsi-Minderheit und Hutu-Mehrheit zum größten Genozid nach dem 2.Weltkrieg. Innerhalb von 100 Tagen töteten radikale Hutu-Milizen und ihre Helfershelfer mindestens 800.000 Tutsi und Angehörige der eigenen Volksgruppe. Die Tutsi-Rebellen der „Ruandischen Patriotischen Front“ (RPF) beendeten im Juli 1994 den Völkermord.
Experten hatten diesen Völkermord erwartet und die UN zur Intervention gedrängt. Stattdessen zog die UN noch Schutztruppen aus Ruanda ab. Auch die ehemaligen Kolonialmächte Deutschland, Belgien und Frankreich griffen nicht ein.
Über die Hintergründe des Völkermordes informiert die
   Extraseite: Genozid in Ruanda
  
Emissionshandel

Nationaler Allokationsplan (NAP)


Infografik: Info; Großansicht [FR]
Großansicht [FR]
Kontroverse um die Zuteilung von CO2-Emissionsrechten in Deutschland
Die Auseinandersetzung um den Handel mit CO2-Emissionsrechten ist im März zu einem in aller Öffentlichkeit ausgetragenen Streit zwischen Umweltminister Trittin und Wirtschaftsminister Clement eskaliert, nachdem dieser einen bereits von Fachleuten beider Ministerien ausgearbeiteten Kompromiss zur Verteilung der Emissionsrechte ablehnte und die gesamte bisherige Energie- und Klimapolitik in Frage stellte, insbesondere die Ökosteuer und die Förderung Erneuerbarer Energien (EEG).
Nach Meldungen vom 28./29.3.04 will sich Bundeskanzler Schröder in die Kontroverse um den Nationalen Allokationsplan (NAP) einschalten, wobei er den Emissionshandel grundsätzlich für fragwürdig hält, solange das Kyoto-Protokoll nicht rechtsverbindlich wird. [Infos dazu: taz, 29.3.04]
Die Inhalte im Agenda 21 Lexikon zum Emissionshandel und zu den Erneuerbaren Energien wurden aktualisiert und ergänzt.
  
Klimaschutz
Treibhausgas-Reduktion

Der Wochenbericht 39/03 kann für 10 € bestellt werden bei: DIW, Frau Michaela Engelmann, Email: mengelmann@diw.de


=> Kyoto-Protokoll

=> Treibhausgase
=> Klimawandel
=> Klima

Ziele des Kyoto-Protokolls rücken in weite Ferne
6 Jahre nach Verabschiedung des Kyoto-Protokolls 1997 sind die meisten Länder noch weit von den darin vereinbarten Klimaschutzzielen entfernt. Dieses Fazit zieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem Wochenbericht 39/03: "Treibhausgas-Emissionen nehmen weltweit zu - Keine Umkehr in Sicht"
Aus noch vorläufigen Schätzungen ergibt sich daraus:
-   weltweite CO2-Emissionen: + 4%  von 2001 auf 2002
     in den Entwicklungsländern sogar um 9%
-  weltweite CO2-Emissionen: + 20 % von 1990 bis 2001
-  Treibhausgas-Emissionen in Deutschland: - 18,3 % von 1990 bis 2001
-  CO2-Emissionen in Deutschland: -1,8 % ( - 0,7 % *) von 2001 bis 2002
*  temperaturbereinigt: das warme Wetter hat den Energieverbrauch  von Verkehr
    und Privathaushalten verringert. Wird dieser Effekt rausgerechnet,  ergibt sich
    nur eine Reduktion von 0,7 %.
Sektoral hat sich die Struktur der nicht temperaturbereinigten, energiebedingten CO2-Emissionen in den 90er Jahren erheblich verändert, teilt das DIW mit. Der Anteil des Energiesektors an den Emissionen liegt zwar unverändert bei etwa 43 %, dahinter ist jedoch der Verkehr noch vor der Industrie und den privaten Haushalten zum zweitgrößten Emittenten geworden.
  


Stand: 31.12.04/zgh

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