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Plastik im Meer
 Globus Infografik 13123
12.04.19    (1340)
dpa-Globus 13123: So gelangt das Plastik ins Meer
Plastikmüll in den Meeren ist zu einem globalen Umweltproblem geworden. Nicht nur größere Plastikteile gelangen in die Ozeane, sondern auch Mikroplastik z.B. aus Kosmetikprodukten. Meerestiere sind durch Aufnahme von Plastik gefährdet*, am Ende der Nahrungskette dann auch wir Menschen.
Die Infografik zeigt, auf welchen Wegen das Plastik ins Meer gelangt: aus Haushalten (beim Waschen Fasern aus synthetischer Kleidung, Mikroplastik aus Duschgel und Zahnpasta) zusammen mit weggeworfenem Müll über Flüsse ins Meer, aus verlorenen Containern und Abfall von Schiffen sowie verlorenen oder illegal entsorgten Fischernetzen.
Das Europäische Parlament hat am 27.03.19 ein Verbot von Einweg-Plastikprodukten auf den Weg gebracht, die EU-Staaten müssen noch zustimmen. Jede(r) sollte z.B. beim Einkaufen durch mitgebrachte Taschen oder Trinkbecher dazu beitragen, Plastikmüll zu vermeiden. (s. taz 13.4.19)
* z.B. verendeter Wal mit 40 kg Plastikmüll im Bauch (welt.de 19.03.19)

Quelle: Europäisches Parlament   WWF   Nabu | Infografik  Kontext 

| Müll/Recycling |
Plastikmüll
Welt 1950-2015
 Globus Infografik 12479
25.05.18    (1106)
dpa-Globus 12479: Das Plastik dieser Welt
Zwischen 1950 und 2015 wurden insgesamt 8,3 Milliarden Tonnen (Gt) Plastik hergestellt. Die Grafik veranschaulicht durch ein Stoffstromdiagramm, was aus dieser Plastikmenge (in Gt) geworden ist. Zunächst werden die eingangs 8,3 zerlegt in (A) 2,5 "in Benutzung" + (B) 5,8 "einmal benutzt", von denen durch Recycling nur 0,1 in Kategorie (A) gewandelt werden können, also 2,5+0,1=2,6 für (A). Aus (B) entstehen zwei weitere Ausgangsmengen: 4,9 "auf Deponien, Müllhalden oder in Umwelt zurückgelassen" + 0,8 "zerstört" (meist Verbrennung) Excel-Tabelle
Gewöhnliches Plastik ist nicht biologisch abbaubar, stattdessen zersetzt es sich über Jahrzehnte bis zu Jahrhunderten in Mikroplastik-Partikel, die inzwischen in großen Mengen in Ozeanen und Gewässern gefunden wurden. Über die Nahrungskette gelangt das Mikroplastik dann in den Körper von Menschen, wo es schwere Krankheiten verursachen kann.

Quelle: Science Advances | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Müll/Recycling | Chemikalien | Gesundheit |
Fischfangmengen
Welt-2016
 Globus Infografik 11758
26.05.17    (925)
dpa-Globus 11758: Frisch gefangen
Laut "Meeresatlas" sind rund 8 % der Fischbestände maximal genutzt, 31 % überfischt oder gar zusammengebrochen, da sie nicht nachhaltig bewirtschaftet werden.
Im Jahr 2015 wurden weltweit 81,2 Millionen Tonnen (Mt) gefischt. Die 10 Staaten mit den höchsten Fangmengen sind (in 1000 Tonnen (kt)): ⟨CL 939; JP 880; KR 649; TW 624; ID 372; PH 346; ES 297; US 222; FR 98⟩ Tabelle.
Der "Meeresatlas" informiert umfassend über Zustand und Bedeutung der Meere mit u.a. folgenden Themen: Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten; Kohlendioxidspeicher; Versauerung; Verschmutzung durch Plastikmüll; Eintrag von Düngemitteln; Überfischung.

Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung | Infografik  Tabelle/Infos  Kontext 

| Nahrung | Eine-Welt | Bio-Vielfalt |
Plastikmüll
 Globus Infografik 5510
21.02.13    (462)
dpa-Globus 5510: Plastikmüll in den Ozeanen
Aufgrund langer Abbauzeiten bei Plastikmüll (z.B. Plastikflasche 450 Jahre, Angelschnüre 600 Jahre) hat sich in den Ozeanen Plastikmüll über Jahrzehnte angesammelt und aufgrund von Meereströmungen zu Müllwirbeln im Nordatlantik und Nordpazifik verdichtet. Die Plastikprodukte zerfallen nach und nach zu Mikroplastik, die u.a. von Schalentieren, Krebsen und Fischen aufgenommen werden und dadurch in die Nahrungskette gelangen. Für Vögel kann das Aufpicken von zu vielen Plastikteilchen sogar tödlich sein, da sie daran verhungern.

| Infografik  Kontext 

| Müll/Recycling | Wasser | Natur & Umwelt | Nahrung |
  

erstellt: 17.11.19/zgh
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