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Daten/Statistiken Staatsverschuldung

Anzahl: 39

Verschuldung
Bundesländer 2024
 Globus Infografik 17857
02.10.25    (2678)
dpa-Globus 17857: Pro-Kopf-Verschuldung der Länder
Am 31.12.24 hatten die Bundesländer zusammen Schulden* in Höhe von 607,3 G€ (+2,1% ggü. Vorjahr), das entsprach einer Pro-Kopf-Verschuldung* von 7.273 €. Unter den Bundesländern variierte sie um den Faktor 25,1. Rangfolge Pro-Kopf-Verschuldung (in k€/c):
HB 33,9 BE 18,2 HH 17,6 SL 13,7⟩ ... ⟨MV 5,1 BW 3,9 SN 1,5 BY 1,4⟩ Tabelle.

* Die Schulden umfassen den sog. "nicht-öffentliche Bereich" (Kredite, Kassenkredite, Wertpapierschulden), nicht jedoch Schulden beim Bund,Gemeinden u.ä. oder Schulden der Länder untereinander.

Quelle: Destatis:  Überblick   PM 29.7.25   | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion |
Bundeshaushalt
DE 2025
 Globus Infografik 17846
26.09.25    (2674)
dpa-Globus 17846: Der Bundeshaushalt 2025
Durch das vorzeitige Ende der Ampelkoalition mit Neuwahl am 23.2.25 und neuer Regierung mit Kabinett Merz ab 6.5.25 wurde der Bundeshaushalt 2025 erst am 18.9.25 im Bundestag beschlossen. Zusammen mit einer Nettokreditaufnahme von 81,8 G€ beträgt er im Kernhaushalt* 502,55 G€, darunter die Top5-Ausgaben (Anteil in %):
 Arbeit u. Soziales  37,9  Verteidigung  12,4  Finanzverwaltung  9,3  Verkehr  7,6  Bundesschuld  6,8 (zusammen 74% Tabelle).
"Arbeit und Soziales" liegt mit 190 G€ mit großem Abstand an der Spitze, davon 123 G€ für die Rentenversicherung und 54 G€ für die Grundsicherung für Arbeitsuchende, darunter 30 G€ für das Bürgergeld, das reformiert werden soll.
Der Bundeshaushalt 2026 (Erste Lesung am 26.9.25) soll noch vor Weihnachten verabschiedet werden.

* hinzu kommen 61,3 G€ im Sondervermögen, zusammen 143,1 G€ Kreditaufnahme
Kreditaufnahme Folgejahre: Kernhaushalt|Sondervermögen: 2026: 89,3|83,4; 2027: 87,5|84,4; 2028: 115,7|58,0; 2029: 126,1|59,4

Quelle: Bundesministerium der Finanzen, Bundesregierung  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Konsum & Produktion |
Staatsverschuldung
DE 1995-2024
 Globus Infografik 17536
25.04.25    (2604)
dpa-Globus 17536: Deutschlands Staatsschulden
Die  Zeitreihe  von 1995 bis 2024 zeigt den Schuldenstand der öffentlichen Haushalte in Deutschland jeweils am Jahresende (in T€) und die Maastricht-Quote (in % vom BIP), hier von 2019 bis 2024:
'19 2,076|58,7 '20 2,348|68,1 '21 2,504|68,1 '22 2,571|65 '23 2,632|62,9 '24 2,689|62,5 .
Laut Maastricht-Kriterien soll die Schuldenstands-Quote höchstens 60% betragen, was aber ab 1995 nur in den Jahren 1995-1998, 2000-2002 und 2019 eingehalten wurde.

Quelle: Deutsche Bundesbank: Pressenotiz  Zeitreihen  | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Staatsverschuldung
Japan, Land der Schulden | Statista
08.05.23    (2330)
Statista: Japan, Land der Schulden
Die Staatsverschuldung der USA ist auf 31,4 T$ angewachsen, womit die aktuelle Schuldenobergrenze erreicht ist. Falls sie bis um 1. Juni nicht angehoben wird, droht der USA die Zahlungsunfähigkeit. Gemessen am BIP rangiert die Staatsverschuldung der USA mit 122% erst auf Platz 10. Vor diesem Hintergrund listet die Grafik das Ranking der Top5 (% vom BIP)
JP 258 GR 166 SD 151 ER 146 IT 140⟩.
FR: 11% Rang 15; DE 67% Rang 65.

Quelle: Internationaler Währungsfond

Statista: Infotext  Infografik 

| Indikatoren | BIP | Konsum & Produktion |
Staatsverschuldung
DE 1991-2021
 Globus Infografik 15311
08.04.22    (2154)
dpa-Globus 15311: Deutschlands Staatsschulden
Die Staatsschulden Deutschlands sind 2021 weiter stark gestiegen auf 2476 G€ (+7,0% ggü. Vorjahr), 69,3% vom BIP, deutlich über der Maastricht-Schwelle 60%  ƵR . Wie schon im Vorjahr war die COVID-19-Pandemie der Hauptgrund für den Anstieg der Staatsverschuldung: erhöhte Kosten für pandemiebedingte Maßnahmen bei gleichzeitig weniger Steuereinnahmen. Die Schuldenquote 2021 lag 13,2 %P unter dem bisherigen Allzeithoch 82,5% (2010  ƵR ) durch die Weltfinanzkrise (ab 2007), wo Banken durch Staatshilfen in der Größenordung von Hunderten Milliarden Euro gestützt wurden. Maßnahmen zur forcierten Energiewende und drastisch erhöhte Rüstungsausgaben als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine werden die Staatsverschuldung weiter deutlich erhöhen.

Quelle: Deutsche Bundesbank  | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Staatsverschuldung
USA-EU27 3.2021
Die United States of Staatsverschuldung | Statista
28.09.21    (1980)
Statista: Die United States of Staatsverschuldung
Die Staatsverschuldung der USA ist auf 28,4 T$ gestiegen und hat damit die derzeitige Schuldenobergrenze (28,5 T$) fast erreicht. Da die Republikaner aktuell eine Erhöhung blockieren, droht ab dem 1.10. ein Government Shutdown1. Vor diesem Hintergrund vergleicht die Grafik die Staatsverschuldung (in T€* ) der USA (24,194**) und der EU (12,421) und listet die TOP4-EU-Länder:
FR 2,739 IT 2,651 DE 2,367 ES 1,393⟩.

1 Nachtrag: Knapp vor Beginn des Haushaltsjahrs am 1.10. beschloss der Kongress einen Übergangshaushalt bis 3.12., ohne Erhöhung der Schuldenobergrenze drohen dennoch Zahlungsausfälle ab Mitte Oktober.
* Stand: März 2021 ** $ umgerechnet in € mit Kurs vom 29.9.21

Quelle: Eurostat, US Department of the Treasury

Statista: Infotext  Infografik 

| Indikatoren | Konsum & Produktion |
Staatsverschuldung
EU 2020
 Globus Infografik 14665
21.05.21    (1981)
dpa-Globus 14665: Schuldenlast in der EU
Laut Maastricht-Kriterien soll die Staatsverschuldung unter 60 % vom BIP bleiben, doch 14 von 27 EU-Ländern liegen darüber. Mit über 100% besonders kritisch sind die Quoten der Top7:
GR 206 IT 156 PT 134 ES 120 CY 118 FR 116 BE 114⟩.
Auch Quoten ≥ 80 % gelten als kaum nachhaltig: ⟨HR 89 AT 84 SI 81 HU 80⟩ Tabelle.
Deutschland lag als Folge der Weltfinanzkrise ab 2007 und Eurokrise ab 2010 drei Jahre lang im 80%-Bereich ('10 82,5 '11 79,9 '12 81,2 ), von 2003 bis 2018 über 60%, erst 2019 mit 57,4% darunter. 2020 stieg die Quote wieder auf 69,8%, vor allem als Folge der COVID-19-Pandemie, die in allen EU-Staaten die Staatsverschuldung erhöhte. Weiterhin bergen besonders die hohen Quoten der drei großen Volkswirtschaften ⟨IT 156 ES 120 FR 116⟩ ernste Gefahren für die Eurozone.

Quelle: Eurostat: Pressemitteilung  Daten  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Indikatoren | BIP | Konsum & Produktion | SARS-CoV-2 |
Staatsverschuldung
DE 1991-2020
 Globus Infografik 14592
09.04.21    (1906)
dpa-Globus 14592: Deutschlands Staatsschulden
Nach vorläufigen Zahlen sind die Staatsschulden in Deutschland 2020 drastisch um 274 G€ (13%) gestiegen auf 2332 G€, das sind 70,0% vom BIP. Nachdem 2019 erstmals seit 2002 die Maastricht-Schwelle von 60% unterschritten wurde, liegt die Staatsverschuldung nun 10 %P darüber, hauptsächlich als Folge der Konjunkturdämpfung und dem geringeren Steueraufkommen als Folge der Coronakrise. Rund 3/4 des Schuldenanstiegs entfielen auf den Bund, da er ein Großteil der pandemiebedingten Lasten schulterte.

Quelle: Deutsche Bundesbank  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie  | Zeitreihe 

| Konsum & Produktion | Indikatoren | SARS-CoV-2 |
Staatsfinanzen
DE 2008-2020
 Globus Infografik 14529
12.03.21    (1891)
dpa-Globus 14529: Deutschlands Staatsfinanzen 2020
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Finanzierungssaldos beim Staatshaushalt (Einnahmen - Ausgaben) absolut (G€) und in Relation zum BIP (%) von 2008 bis 2020. Nach dem Rekorddefizit 2009|-112,3|-4,4 durch die damalige Weltwirtschafts- und Finanzkrise ist der Saldo laufend gestiegen auf das Bereichshoch 2018|61,6|1,8 und dann etwas gefallen auf 2019|52,5|1,5. Infolge der Corona-Pandemie sanken die Einnahmen (-3,0%), während die Ausgaben stiegen (+9,3%), weshalb der Saldo dramatisch einbrach auf 2020|-139,6|-4,2. Damit wurde erstmals seit 2011 wieder die Maastricht-Schwelle für das Haushaltsdefizit (3% vom BIP) überschritten (). Da die Haushaltslücke über weitere Schulden finanziert wurde, wuchs die Staatsverschuldung auf rund 71% vom BIP, deutlich mehr als die Maastricht-Schwelle für die Staatsverschuldung (60% vom BIP), die 2019 mit 59,8% nur einmal seit 2002 knapp eingehalten worden war (). Da die Staatsfinanzen aller EU-Staaten durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigt worden sind, hat die EU-Kommission die Maastricht-Kriterien für 2020 und 2021 ausgesetzt.

Quelle: destatis: Pressemitteilung  Bruttoinlandsprodukt  | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Konsum & Produktion | Indikatoren |
Bundeshaushalt
2021
 Globus Infografik 14365
18.12.20    (1820)
dpa-Globus 14365: Der Bundeshaushalt
Von 2012 bis 2019 kam der Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung aus. Durch die Coronapandemie stieg die Neuverschuldung 2020|2021 drastisch auf 218|180 G€ und die Ausgaben im Bundeshaushalt auf 509|499 G€. Die Top5 Haushaltsposten 2021 (G€):
Arbeit/Soziales 165; Finanzverwaltung 93; Verteidigung 47; Verkehr/Digitales 41; Gesundheit 35 Tabelle.

Quelle: Bundesfinanzministerium  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Konsum & Produktion |
Staatsverschuldung
Eurozone 2020
 Globus Infografik 14339
04.12.20    (1814)
dpa-Globus 14339: Defizit und Staatsverschuldung
Laut Maastricht-Regeln soll in den Ländern der Eurozone a) das Haushaltsdefizit 3% und b) die Staatsverschuldung 60% des BIP nicht überschreiten. Als Folge der COVID-19-Pandemie werden voraussichtlich alle aktuell 19 Länder der Eurozone Ziel a) weit verfehlen, weil durch schwere Konjunktureinbrüche einerseits die Steuereinnahmen einbrachen und andererseits umfangreiche Maßnahmen zur Unterschützung von Firmen und Beschäftigten durch zusätzliche Kredite finanziert werden mussten. Dadurch erhöht sich in allen Staaten auch der Schuldenstand, weshalb 13 Staaten auch Regel b) nicht einhalten können. Rangfolgen: a) Defizit, b) Schulden in % vom BIP:
a) ⟨ES 12,2 BE 11,2 FR 10,5 AT 9,6⟩ ... ⟨CY 6,1 DE 6,0 EE 5,9 LU 5,1⟩
b) ⟨GR 207 IT 160 PT 135 ES 120 BE 118 FR 116 CY 113 AT 84 SI 82 DE 71⟩ ... Tabelle.
Auf Vorschlag der EU-Kommission wurden deshalb die Maastricht-Regeln erstmals ausgesetzt, was die „allgemeine Ausweichklausel“ ermöglicht, die 2011 nach der Wirtschafts- und Finanzkrise eingeführt wurde.

Quelle: EU-Kommission  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| BIP | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Bundeshaushalt
DE 2012-2020
 Globus Infografik 14144
28.08.20    (1769)
dpa-Globus 14144: Der Bundeshaushalt 2020
Seit 2014 kam der Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung aus, auch für 2020 war eine Fortführung der Politik der "Schwarzen Null" geplant. Durch die umfangreichen Hilfsprogramme zur Bekämpfung der Folgen der COVID-19-Pandemie erhöhten sich jedoch die Ausgaben durch zwei Nachtragshaushalte von ursprünglich 362,0 auf 508,5 G€ (+146,5 G€). Diese Mehrausgaben zusammen mit großen Steuerausfällen durch die starke Dämpfung der Konjunktur verursachten eine Rekord-Neuverschuldung von 217,8 G€. Ein Großteil der neuen Kredite soll ab 2023 innerhalb von 20 Jahren getilgt werden.
Die Grafik vergleicht die ursprünglich geplanten Ausgaben mit den aktuellen bei Top15 Haushaltsposten Tabelle.
Top3-Erhöhung (G€): ➊ Finanzverwaltung 81,6 ➋ Gesundheit 25,9 ➌ Arbeit u. Soziales.

Quelle: Bundesfinanzministerium  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Konsum & Produktion | BIP |
Staatsverschuldung
DE 1991-2019
 Globus Infografik 13891
24.04.20    (1660)
dpa-Globus 13891: Deutschlands Staatsschulden
Nach vorläufigen Zahlen sind die Staatsschulden in Deutschland 2019 weiter gesunken auf 2053 G€ (-16 G€ ggü.Vorjahr), das sind 59,8% vom BIP. Erstmals seit 2003 wurde damit die Maastricht-Schwelle von 60% unterschritten Tabelle.
Durch die zahlreichen und umfangreichen Hilfsprogramme infolge der Coronakrise wird die Staatsverschuldung 2020 jedoch abrupt auf geschätzte 75% ansteigen.

Quelle: Deutsche Bundesbank: Pressemitteilung  Zeitreihen  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Konsum & Produktion | Indikatoren |
Coronakrise, Staatsschulden
2001-2020
Corona-Krise lässt Staatsschulden steigen | Statista
22.04.20    (1656)
Statista: Corona-Krise lässt Staatsschulden steigen
Die Statista-Grafik zeigt die Entwicklung der Schuldenquote von 2001 bis 2020 von vier Staaten (% vom BIP, Prognose für Ende 2020):
IT 155,5  US 131,1  FR 115,4  DE 68,7⟩.
Nach der Großen Rezession 2009 zeigen die Kurven einen Knick nach oben, noch deutlich ausgeprägter wird der abrupte Anstieg der Staatsverschuldung 2020 infolge der COVID-19-Pandemie ausfallen*. Schon vor der Coronakrise hatte die Staatsverschuldung in IT, FR und den USA ein Niveau über 80 bis 90% erreicht, das unter Experten noch als längerfristig nachhaltig bewältigbar gilt. Laut Maastricht-Kriterien soll die Staatsverschuldung sogar unter 60% bleiben. Deutschland konnte dieses Ziel 2019 erstmals seit 2003 wieder erreichen (), durch die Staatshilfen zur Bewältigung der Coronakrise im Umfang von über 2 T€ werden die Staatsschulden jedoch wieder deutlich steigen auf geschätzte 68,7%.
*Prognose des IWF und der Agenda Austria

Statista: Infotext  Infografik 

| SARS-CoV-2 | BIP |
Staatsverschuldung
EU 2018
 Globus Infografik 13515
25.10.19    (1521)
dpa-Globus 13515: Defizit und Schuldenquote in der EU 2018
Laut Maastricht-Kriterien soll (1) das Haushaltsdefizit unter 3 % vom BIP und (2) die Verschuldung unter 60 % vom BIP bleiben. Kriterium (1) erfüllen inzwischen alle Euroländer bis auf Zypern (-3,1%). 14 Länder haben sogar einen Überschuss, darunter auch Deutschland (1,9%).
Kriterium (2) erfüllen 14 Länder (die Niederlande und 13 kleine Volkswirtschaften), 6 bleiben unter 80 % (DE 61,9%), 3 unter 100 %, die restlichen 5 liegen darüber: ⟨GR 181  IT 135  PT 122  CY 101 BE 100⟩ Tabelle.

Quelle: Eurostat  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| BIP | Indikatoren |
Staatsverschuldung
DE 1958-2018
 Globus Infografik 13381
16.08.19    (1421)
dpa-Globus 13381: Die Entwicklung der Schulden
Die Schulden der öffentlichen Haushalte (in G€) sind von 1950|10 laufend gestiegen auf das Allzeithoch 2012|2068 und danach jedes Jahr gefallen auf zuletzt 2018|1917, die sich so verteilen (%): Bund 63,3; Länder 29,8; Gemeinden 6,9; Sozialversicherung 0,01.
Die Schulden pro Einwohner (€/Kopf) haben sich parallel entwickelt: Anstieg von 1950|190 auf das Allzeithoch 2012|25.725, danach Rückgang auf zuletzt 2018|23.124.

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie  | Zeitreihe 

| Indikatoren |
Staatsfinanzen
DE 2008-2018
 Globus Infografik 13059
08.03.19    (1319)
dpa-Globus 13059: Deutschlands Staatsfinanzen 2018
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Finanzierungssaldos (Einnahmen - Ausgaben) des Staatshaushalts in Milliarden Euro (G€) und in Relation zum BIP (%) von 2008 bis 2018. Das Saldo fiel von 2008|-4,5G€|-0,2% auf das Bereichstief 2010|-108,9|-4,2 und stieg danach jedes Jahr (Ausnahme 2013: leichter Rückgang). Seit 2014 ist der Saldo positiv und seitdem laufend gestiegen auf das Allzeithoch 2018|58,0|1,7 (Bund +17,9 G€; Länder +11,1; Kommunen +14,0, Sozialversicherung +14,9).
Die Hauptgründe für den Rekordüberschuss 2018 waren: guter Arbeitsmarkt; kauffreudige Verbraucher; niedriges Zinsniveau; Rückgang der Staatsverschuldung.

Quelle: destatis: Pressemitteilung  Pressebroschüre | Infografik  | Serie  | Zeitreihe 

| Konsum & Produktion |
Staatsverschuldung
EU 2017
 Globus Infografik 12821
09.11.18    (1212)
dpa-Globus 12821: Schuldenlast in der EU
Laut Maastricht-Kriterien soll die Verschuldungsquote unter 60 % vom BIP bleiben, doch 15 Länder liegen darüber. Besonders kritisch ist der Verschuldungsgrad der Top3 ⟨GR 176,1 IT 131,2 PT 124,8⟩. Aber auch Quoten über 80 % gelten als Problem: ⟨BE 103,4 FR 98,5 ES 98,1 CY 96,1 GB 87,4⟩ Tabelle.
Deutschland hat die 80 %-Marke nur einmal 2012 überschritten, verletzt aber die 60%-Schwelle durchgehend seit 2003, allerdings mit fallender Tendenz (2017: 63,9%), weil seit 2014 die Nettokreditaufnahme null ist (keine Neuverschuldung).
Vor allem die hohen Verschuldungsquoten der drei großen Volkswirtschaften FR, IT, ES bergen ernste Gefahren für die Eurozone. Die neue Regierung Italiens will sogar die Neuverschuldung von 0,8% (Vereinbarung der Vorgängerregierung mit der EU) auf 2,4% vom BIP verdreifachen.

Quelle: Eurostat | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Indikatoren | BIP | Konsum & Produktion |
Staatsverschuldung
DE 1957-2017
 Globus Infografik 12650
17.08.18    (1162)
dpa-Globus 12650: Die Entwicklung der Schulden
Die Schulden der öffentlichen Haushalte (G €) sind von 1957|23 auf das Allzeithoch 2012|2068 gestiegen und danach gefallen auf zuletzt 2017|1967, die sich so verteilen (%): Bund 63,16; Länder 29,80; Gemeinden 7,02; Sozialversicherung 0,02.
Die Schulden pro Einwohner (€/Kopf) haben sich ähnlich entwickelt: Anstieg von 1957|429 auf das Allzeithoch 2012|25.725, danach Rückgang auf zuletzt 2017|23.797

Quelle: Statistisches Bundesamt | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie  | Zeitreihe 

| Indikatoren |
Bundeshaushalt
DE 2018
Bundeshaushalt_DE 2018: Globus Infografik 12582/ 13.07.2018
13.07.18    (1142)
dpa-Globus 12582: Der Bundeshaushalt
Die Ausgaben (G€) im Bundeshaushalt sind von 2008|282,3 auf das Allzeithoch 2018|343,6 gestiegen. Die Top6 Ausgaben (Anteile in %): Arbeit u. Soziales 40,5; Verteidigung 11,2; Verkehr/Digitales 8,1; Bundesschuld 5,6*; Finanzverwaltung 5,5 Bildung/ Forschung 5,1, zusammen bereits 76,1 %. Es folgen weitere 17 Posten mit Anteilen unter 5 % Tabellenansicht.
Für 2019 ist ein Volumen von 356,8 G€ (+3,8%) geplant. Bis auf "Wirtschaft/Energie" (-0,8%) und "Finanzverwaltung" (-4,3%) steigen die Ausgaben in allen Bereichen, am stärksten jene für den Datenschutz (+41,9%) xls-Tabelle.
Die Nettokreditaufnahme hatte 2010 infolge der Finanzkrise mit 44 G€ ein Allzeithoch, sank danach auf 2013|22,1 G€ und ist seit 2014 jedes Jahr Null.
*Aufgrund der EZB-Niedrigzinspolitik rangiert der Schuldendienst erst auf Platz 4, in normalen Zinsphasen lag er überwiegend auf Platz 2.

Quelle: Bundesfinanzministerium     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    xlsx-Tabelle 
| Serie 

| Konsum & Produktion | BIP |
Staatsverschuldung
Eurozone 2017
 Globus Infografik 12444
04.05.18    (1093)
dpa-Globus 12444: Eurozone: Haushaltsdefizit und Staatsschulden
Laut Maastricht-Kriterien soll (1) das Haushaltsdefizit unter 3 % vom BIP und (2) die Verschuldung unter 60 % vom BIP bleiben. Kriterium (1) erfüllen inzwischen alle Euroländer bis auf Spanien (-3,1%) und Portugal (-3,0%). Sieben Länder haben einen Überschuss, darunter auch Deutschland (1,3 %) Tabelle.
Kriterium (2) erfüllen aber nur die Niederlande und 6 kleine Volkswirtschaften, 5 bleiben unter 80 % (DE 64,1 %), 3 unter 100 %, die restlichen 4 liegen über 100 %: ⟨GR 178,6  IT 131,8  PT 125,7  BE 103,1⟩ .
Ergänzung (zgh): Besonders gefährlich für die Eurozone ist die hohe Verschuldung in den nach Deutschland drei größten Volkswirtschaften: ⟨IT 131,8 ES 98,3 FR 97,0⟩, zumal sie auch beim Haushaltsdefizit zu den Top4 zählen: ⟨ES 3,1 PT 3,0 FR 2,6 IT 2,3⟩. Sollte auch nur eins dieser drei Länder seine Staatsverschuldung nicht in den Griff bekommen, droht ein Ende der bisherigen Eurozone aus 19 Ländern mit vermutlich gravierenden Folgewirkungen, z.B. dem Staatsbankrott hochverschuldeter Länder und in der Folge eine Währungsreform verbunden mit drastischen Maßnahmen zur Schuldenreduzierung (u.a. Abwertung der heimischen Währung; Schuldenschnitt, Entwertung von Staatsanleihen und sonstigen Geldanlagen).

Quelle: EU-Kommission | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Indikatoren | BIP |
Staatsverschuldung
Eurozone 2017
Staatsverschuldung-EU28-2017: Globus Infografik 12127/ 24.11.2017
24.11.17    (991)
dpa-Globus 12127: Eurozone: Staatsschulden und Defizit
Laut Maastricht-Kriterien soll (1) das Haushaltsdefizit unter 3 % und (2) die Verschuldung unter 60 % vom BIP bleiben. Kriterium (1) erfüllen inzwischen alle Euroländer bis auf Spanien (-3,1%), Frankreich (-2,9 %) aber nur knapp. Sechs Länder weisen einen Überschuss aus, darunter auch Deutschland (0,9 %). Tabellenansicht
Kriterium (2) erfüllen aber nur 7 kleine Volkswirtschaften, 5 bleiben unter 80 % (DE 64,8 %), 2 unter 100 %, die restlichen 5 liegen über 100 %: [GR 179,6; IT 132,1;  PT 126,4;  BE -103,8; CY 103,0] xls-Tabelle.
Besonders gefährlich ist die hohe Verschuldung in den nach Deutschland 3 größten Volkswirtschaften: [IT 132,1; FR 96,4; ES 98,4], zumal sie auch die größten Haushaltsdefizite haben: [IT -2,1; FR -2,9; ES -3,1].

Quelle: EU-Kommission     Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos     xlxs-Tabelle | Serie 

| Konsum & Produktion |
Staatsverschuldung
Eurozone 2016
Staatsfinanzen-EU-2016: Globus Infografik 11718/ 05.05.2017
05.05.17    (915)
dpa-Globus 11718: Eurozone: Blick auf die Staatsfinanzen 2016
Laut Maastricht-Kriterien darf das Haushaltsdefizit eines Eurolands höchstens 3 % vom BIP betragen. Dieses Kriterium I efüllen 17 von 19 Euroländern, nur [FR -3,4; ES -4,5] nicht, 8 Länder [LU 1,6; MT 1,0; DE 0,8GR 0,7; NL 0,4; CY 0,4; EE 0,3; LT 0,3] haben sogar einen Haushaltsüberschuss.
Weitaus wichtiger als der Haushaltssaldo ist die Staatsverschuldung: sie soll unter 60 % vom BIP bleiben. Dieses Kriterium II erfüllen nur 6 sehr kleine Volkswirtschaften: MT 58,3 %; SK 51,9; LT 40,2; LV 40,1; LU 20,0; EE 9,5. Viele Experten halten Quoten ab etwa 100 % für sehr kritisch [GR 179,0; IT 132,6PT 130,4; CY 107,8; BE 105,9; ES 99,4] und darunter bis etwa 80 % auch noch für kritisch [FR 96,0AT 84,6; SI 79,7].  Tabellenansicht
Deutschland konnte seine Staatsverschuldung dank günstiger Konjunktur und hohem Steueraufkommen senken von der Spitze 81,0 % (2010) auf 68,3 %. Eine ernste Gefahr für die Eurozone stellen dagegen die weiteren drei großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien dar. Sollte ihre Verschuldung in den nächsten Jahren nicht nachhaltig angegangen werden, könnte daran die Eurozone zerbrechen.
 
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos     | Serie 

| Konsum & Produktion | Indikatoren |
Staatsverschuldung
DE 1991-2016
 Globus Infografik 11701
28.04.17    (910)
dpa-Globus 11701: Deutschlands Staatsschulden
Die Staatsverschuldung* (G€) ist von 1991|618 auf den Höchststand 2013|2190 gestiegen und danach etwas gesunken auf zuletzt 2016|2140.
In Relation zum BIP (in %) ist sie von 1991|39,1 auf den Höchstwert 2010|81,0 gestiegen und dann gefallen auf zuletzt 2016|68,3 Tabelle.
Laut Frühjahrsprognose des Sachverständigenrats wird die Schuldenquote Ende 2017|2018 auf unter 66|64 % sinken und sich damit allmählich dem Maastricht-Ziel von 60 % nähern.
* Gesamtschulden der öffentlichen Haushalte (Bund, Länder, Kommunen)

Quelle: Bundesbank   Bundesbank  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Staatsverschuldung
EU-2015
Staatsverschuldung-EU-2015: Globus Infografik 11343/ 28.10.2016
28.10.16    (825)
dpa-Globus 11343: Schuldenlast in der EU
Laut Maastricht-Kriterien soll die Verschuldungsquote die Schwelle von 60 % des Bruttoinlandprodukts (BIP) nicht überschreiten. 17 Länder liegen darüber Tabellenansicht. Besonders kritisch ist der Verschuldungsgrad bei den Top3-Ländern: GR 177,4; PT 129,0; IT 132,3, vor allem in GR, das mit weitem Abstand an der Spitze liegt. Aber auch Quoten über 80 % (weitere 8 Länder:  CY 107,5; BE 105,8; ES 99,8; FR 96,2; GB 89,1; HR 86,7; AT 85,5; SI 83,1) gelten als kritisch, vor allem in den großen Volkswirtschaften IT,  ES, FR, deren hoher Verschuldungsgrad eine ernste Gefahr für die Eurozone darstellt. Auch DE hatte die 80 %-Marke 2012 überschritten, konnte seine Verschuldungsquote aber durch eine günstige Konjunkturentwicklung mit hohem Steueraufkommen auf zuletzt 71,2 % senken, liegt damit aber weiterhin (jedes Jahr seit 2003) deutlich über der Maastricht-Schwelle von 60 %.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos  | Serie 

| BIP | Indikatoren |
Staatschulden
DE-2015
Staatschulden-DE-2015: Globus Infografik 11185/ 12.08.2016
12.08.16    (799)
dpa-Globus 11185: Das Wachstum der Schulden
Die Schuldensumme der öffentlichen Haushalte stieg von 21 Milliarden Euro (G€) im Jahr 1955 auf das Allzeithoch von 2068 G€ im Jahr 2012. Danach fiel sie leicht auf 2023 G€ 2015, die sich so verteilen (%): Bund 62,5; Länder 30,3; Gemeinden 7,1; Sozialversicherung 0,02.
Die Schulden pro Einwohner stiegen von 405 € (1955) auf 24.829 € (2015).

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Staatsverschuldung
DE 1991-2015
 Globus Infografik 10997
13.05.16    (745)
dpa-Globus 10997: Deutschlands Staatsschulden
Von 1991 bis 2012 stiegen die Staatsschulden in Deutschland (in G€) kontinuierlich von 620 auf das Allzeithoch 2193. Danach fielen sie etwas auf 2153 im Jahr 2015. Der Anstieg war besonders stark nach der Finanzkrise 2008.
Ab 2003 überschritt die Verschuldung die Maastricht-Quote von 60 % des BIP und stieg dann an auf das Allzeithoch 80% im Jahr 2012. Zuletzt betrug sie 71,2% und wird 2016 voraussichtlich unter 68% sinken. Tabelle

Quelle: Deutsche Bundesbank  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie 

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Staatsverschuldung
Eurozone 2015
Eurozone: Globus Infografik 10988/ 06.05.2016
06.05.16    (737)
dpa-Globus 10988: Eurozone: Blick auf die Staatsfinanzen
Laut Maastricht-Kriterien soll das Haushaltsdefizit jedes Eurolands maximal 3 % vom BIP betragen. Gegenüber den Vorjahren hat sich die Lage gebessert: Nur noch vier Länder liegen darüber: GR -7,2; ES -5,1; PT -4,4; FR -3,5. Drei Länder weisen sogar einen Haushaltsüberschuss aus: EE 0,4; DE 0,7; LU 1,2. Tabellenansicht 
Deutlich schlechter ist die Lage bei der Staatsverschuldung: Sie soll maximal 60 % vom BIP betragen. Nur fünf Staaten schaffen das: EE 9,7; LU 21,4; LV 36,4; LT 42,7; SK 52,9. Neun Staaten liegen zwischen 60 und 100 %:  FI 63,1; MT 63,9; NL 65,1; DE 71,2SI 83,2; AT 86,2; IE 93,8; FR 95,8; ES 99,2; fünf sogar über 100 %:  BE 106,0; CY 108,9; PT 129,0; IT 132,7; GR 176,9. Tabellenansicht 
Extrem ist die Situation in Griechenland, ernst auch in Portugal, als vergleichsweise kleine Volkswirtschaften ist die von ihnen ausgehende Gefahr für die Eurozone eher gering. Eine Verschärfung der jetzt schon schwierigen Lage in den drei großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien dagegen könnte die Eurozone sprengen.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos | Serie 

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Verschuldung
EU-Länder-2014
Staatsverschuldung-EU-Länder / Globus Infografik 10620 vom 06.11.2015
06.11.15    (638)
dpa-Globus 10620: Schulden der EU-Länder
Das Haushaltsdefizit (in % vom BIP) in der EU-28 | den 19 Euroländern insgesamt sank von 3,3| 3,0 im Jahr 2013 auf 3,0|2,6 im Jahr 2014. Nur bei 4 Ländern (DE, DK, LU, EE) ist der Haushaltssaldo positiv, die restlichen 24 sind im Defizit; nur 10, darunter 6 Euroländer, liegen unter der Maastricht-Schwelle von 3 %.
Die Verschuldungsquote reicht von in der Spitze 179 % (GR) bis zu 10 % (EE). 16 Staaten, darunter 13 Euroländer, überschreiten die Maastrich-Schwelle von 60 %, sechs (s.u.) überschreiten sogar 100 %, was unter Ökonomen als besonders kritisch gilt.
Die Grafik listet für alle 28 Länder der EU jeweils den Haushaltssaldo und den Schuldenstand in % vom BIP, hier die 10 Staaten mit dem höchsten Schuldenstand:   GR -3,6|178,6;  IT -3,0|132,3;  PT -7,2|130,2;  CY -8,9|108,2;  IE -3,9|107,5; BE -3,1|106,7;  ES -5,9|99,3;  FR -3,9|95,6;  GB -5,7|88,2;  HR -5,6|85,1.Tabellenansicht

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug     Tabelle [htm] 

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Staatsverschuldung
Eurozone 2015
Staatsverschuldung 2015; Haushaltsdefizit; Haushaltsüberschuss; Haushaltssaldo; Eurozone; Schuldenstand;  / Globus Infografik 10097 vom 13.02.2015
13.02.15    (556)
dpa-Globus 1097: Blick auf die Staatsfinanzen der Eurozone 2015
Trotz eines prognostizierten Wirtschaftswachstum von 1,3 % im Durchschnitt der 19 Euroländer verbleibt die Staatsverschuldung Ende 2015 voraussichtlich bei 13 Ländern oberhalb der Maastricht-Grenze von 60 % vom BIP. Griechenland mit der höchsten Schuldenquote (170,2 %) gilt als sehr kleine Volkswirtschaft noch verkraftbar für die Eurozone, dagegen beinhalten die großen Volkswirtschaften Italien (133,0), Spanien (101,5) und Frankreich (97,1) mit ihrem gefährlich hohen Schuldenstand erhebliches Risikopotenzial. Bei Spanien und Frankreich kommt hinzu, dass auch das Haushaltsdefizit mit 4,5 bzw. 4,1 % wie zuvor über der Maastricht-Grenze von 3 % liegen wird. In Deutschland wird sich bei einem kleinen Haushaltsüberschuss von 0,2 % der Schuldenstand nach Jahren erstmals nicht erhöhen, er verbleibt aber mit 71,9 % auch auf einem zu hohem Stand, zumal Renten- und Pensionsansprüche sowie notwendige Investitionen in die Infrastruktur nicht eingerechnet sind.

Quelle: EU-Kommission (Tabellen mit allen Daten)        Infografik-Bezug   | Serie 

| BIP | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Staatsverschuldung
Eurozone 2013
Rote Zahlen in der Eurozone / Infografik Globus 6071 vom 29.11.2013
29.11.13    (515)
dpa-Globus 6071: Rote Zahlen in der Eurozone
Laut Maastricht-Vorgaben darf innerhalb der Eurozone die (a) Neu- bzw. (b) Gesamtverschuldung 3 % bzw. 60 % vom BIP nicht überschreiten. Von den 18 Euroländern erfüllen (a) 9 und (b) 5 Länder, mit Ausnahme Deutschlands ((a) =0) nur vergleichsweise sehr kleine Länder: Finnland, Estland, Lettland, Slowakei, Luxemburg.
Besonders gravierend ist, dass die mit Abstand vier BIP-stärksten Volkswirtschaften teils gravierende Verschuldungsgrade aufweisen. Format: Land: (a) | (b) in % vom BIP:
Deutschland: 0|80;  Frankreich: 4,1|94;  Italien: 3,0|133;  Spanien: 6,8|95.
Spitzenreiter bei der Verschuldung ist Griechenland: 13,5|176.
Quelle: EU-Kommission (Herbstprognose 2013)

Infografik:  Großansicht: Bezug      Daten:  Tabellenkalkulation (xls) | Serie 

| BIP | Konsum & Produktion | NWI | HDI | Nachhaltigkeit |
EU-Euro-Laender
Die Sorgenländer:  Grafik Großansicht
12.05.10    (242)
FR-Grafik: Die Sorgenländer in der Eurozone
In der Europakarte sind die 4 besonders hoch verschuldeten Euroländer Griechenland, Portugal, Spanien und Irland rötlich, die weiteren 12 Euroländer dunkelblau und die restlichen 11 EU-Mitgliedsstaaten ohne Euro hellblau gefärbt. Bei den besonders hoch verschuldeten Euroländern wird jeweils das Haushaltsdefizit in % und der Schuldenstand in % vom BIP notiert: Griechenland -9,3| 124,9; Portugal -8,5|85,8; Spanien -9,8|64,9; Irland -11,7|77,3. Das mit 116,7 % vom BIP ebenfalls hoch verschuldete Italien wird in dieser Grafik als "normales" Euroland klassifiziert.
(Achtung: Fehler! Dänemark ist kein Euroland)
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Neue Chance für Finanztransaktionssteuer [FR 12.05.10]

| BIP | Konsum & Produktion | Nachhaltigkeit |
Neuverschuldung-Investitionen
Nettoneuverschuldung, Investitionen, Deutschland 1990 bis 2010 / Infografik Globus 3391 vom 11.03.2010
11.03.10    (235)
dpa-Globus : Schulden und Investitionen des Bundes
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Neuverschuldung im Vergleich zu den Investitionen von 1990 bis 2010. Eigentlich soll die Neuverschuldung (rote Kurve) die Investitionssumme (blaue Kurve) nicht überschreiten: Diese Vorgabe wurde jedoch 1990, 1996-97,  2002- 06, 2009 und in extremer Weise im Jahr 2010 verletzt: Die Neuverschuldung ist 2010 mit 80,2 Mrd. € mehr als doppelt so gross wie das bisherige Allzeit-Hoch 2004 mit 39,5 Mrd. € und fast 3 mal so groß wie die Investitionen, die mit 28,3 Mrd. € in etwa beim Durchschnitt der letzten 2 Jahrzehnte liegen.
Neuverschuldung, Investitionen, Bundeshaushalt, Haushaltsdefizit, Bundesschuld , Nettokreditaufnahme, Staatsverschuldung
   
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Staatsverschuldung-D
Staatsverschuldung, Haushaltsdefizit, Deutschland 1991 bis 2013 / Infografik Globus 3373 vom 25.02.2010
25.02.10    (236)
dpa-Globus : Wege in den Schuldenstaat
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Neuverschuldung und der Staatsverschuldung von 1991 bis 2013. Laut Maastricht-Kriterien soll die Neuverschuldung 3,0 % des BIP nicht überschreiten. Diese Vorgabe wurde in der Vergangenheit bereits in 2 Phasen verletzt: 1995-96 und 2002-05, wo ein Defizitverfahren gegen Deutschland eingeleitet wurde, das aber 2007 wieder eingestellt wurde, da damals sogar ein kleiner Haushaltsüberschuss erzielt wurde. Infolge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise stieg die Neuverschuldung 2009 jedoch drastisch auf 3,3 % des BIP an. 2010 wird mit einem Negativrekord von 5,5 % gerechnet. Die Maastricht-Schwelle von 3,0 % wird laut Prognosen frühestens 2013 erreicht werden. Bis auf 2 kurze Phasen (2000-01, 2006-07) stieg die Staatsverschuldung ständig, besonders ab 2009. Bis 2013 wird ein Anstieg auf 82 % des BIP prognostiziert, weit mehr als die Maastricht-Schwelle von 60 %, die bereits 2003 überschritten wurde.
 
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| BIP | Einkommensteuer | Konsum & Produktion | Nachhaltigkeit |
Verschuldung-EU-2009-2010
Verschuldung der EU-Staaten 2009 und 2010:  Grafik Großansicht
Großansicht / Daten

15.02.10    (191)
FR-Grafik: Verschuldung der EU-Staaten 2009 und 2010
In Folge der weltweiten Wirtschafts-und Finanzkrise ist das Haushaltsdefizit vieler EU-Länder schon 2009 deutlich gestiegen, im Jahr 2010 planen viele Ländern umfangreiche Neuverschuldungen, so z.B. Deutschland rund 100 Mrd. Euro (etwa 6 % vom BIP), weit mehr als die Maastricht-Grenze von 3 % am BIP erlaubt. Entsprechend schnell wächst die Staatsverschuldung: voraussichtlich 13 Länder werden die Maastricht-Grenze von 60 % am BIP überschreiten, darunter auch Deutschland mit einer Staatsverschuldung von 77 %. Für die drei am stärksten verschuldenten Länder werden sogar 3-stellige Verschuldungsraten für 2010 prognostiziert: Griechenland 125 %, Italien 117 %, Belgien 101%. In der Europakarte sind die Länder gemessen an ihrer Staatsverschuldung in % vom BIP unterschiedlich eingefärbt:
schwarz: > 100; rot: 67-100; orange: 33-66; gelb: < 33.
 
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| Konsum & Produktion | BIP | Nachhaltigkeit |
Staatsverschuldung
Eurozone 2010
Haushaltsdefizit, Neuverschuldung, Staatsverschuldung, Maastricht-Kriterien,  Euro-Länder / Infografik Globus 3342 vom 12.02.2010
Großansicht: Galerie
12.02.10    (189)
dpa-Globus : Die Schuldenmacher in der Euro-Zone: Prognose für 2010
Laut Maastricht-Kriterien soll das Haushaltsdefizit bzw. die Gesamtverschuldung in den Staaten der Eurozone 3 % bzw. 60 % des BIP nicht überschreiten, um den Euro als gemeinsame Währung stabil zu halten. Beim Haushaltsdefizit werden 2010 alle 16 Euro-Staaten die 3 % Schwelle deutlich überschreiten, die Flop3-Länder sogar 2-stellig: Irland 14,7; Griechenland 12,2; Spanien 10,1. Wenig besser ist die Lage bei der Gesamtverschuldung: nur Luxemburg (16,4), Finnland (47,4), Belgien (39,2) und Slowenien (42,8) werden voraussichtlich deutlich und Zypern (58,6) knapp unter der Maastrich-Schwelle von 60 % des BIP bleiben. Als besonders gefährdet gelten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien (PIIGS-Länder). Mit 124,9 % am höchsten wird die Staatsverschuldung in Griechenland sein, wo aktuell der Staatsbankrott droht, falls nicht andere Euro-Länder helfen.
 
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| Konsum & Produktion | BIP | Nachhaltigkeit |
US-Haushalt
US-Haushalt 1990 bis 2011: Hinweise zum Bezug der Großansicht
02.02.10    (181)
FR-Grafik: US-Haushalt 1990 - 2011
Für das Jahr 2011 plant US-Präsident Obama ein Haushaltsvolumen von 3,8 Billionen US-Dollar, 3 % mehr als 2010. Das Haushaltsdefizit soll dank erwarteter Mehreinnahmen auf 1,27 Billionen (8,3 % vom BIP) gesenkt werden. Für 2010 wird mit einem Defizit von 1,56 Billionen (10,6 % vom BIP) gerechnet, dem höchsten Wert seit dem 2.Weltkrieg. In 2012 soll die Neuverschuldung optimistischen Konjunkturprognosen zufolge auf 5 % sinken.
 
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel: Obama will sparen  [FR 2.2.2010]

| Konsum & Produktion | BIP | Nachhaltigkeit |
Top10-Staatsbankrott

15.01.10    (169)
capital: Die 10 Staatsbankrott-Kandidaten der Investoren
Die Gründe für eine Abwärtsentwicklung bis hin zum Staatsbankrott sind vielfältig, u.a. Misswirtschaft; schlechte Staatsführung; Korruption; Steuerhinterziehung; Kapitalflucht; Verschwendung; Gigantomanie; Konflikte bis hin zum Krieg, also Kern-Indikatoren von Nicht-Nachhaltigkeit. Anleger investieren in Staatsanleihen und Derivate solcher Staaten, deren Bonität nach Einschätzung von Ratingagenturen niedrig ist, um höhere Renditen zu erzielen. Um ihr Risiko zu mindern, versichern sie ihre Investitionen. Die Versicherungsprämie gilt in Finanzkreisen weithin als wichtiger Indikator dafür, wie gefährdet ein Staat ist. Bei einem Prämiensatz von z.B. 2,59 % spricht man von 259 Basispunkten. Ein weiterer wichtiger Indikator ist die Ausfallwahrscheinlichkeit, dass ein Staat seinen Schuldendienst (Zinsen, Tilgung) nicht mehr (voll) bedienen kann.
Angabe-Format: Staat(Basispunkte|Ausfallwahrscheinlichkeit in %):
Kalifornien(259|21);  Griechenland(328|?);  Dubai(416|?);  Island (508|29); Lettland(504|29); Irak(475|35); Pakistan(718|18); Venezuela(869|46); Ukraine(997|47); Argentinien(1059|51)
Datenquelle: capital.de (16.01.10)

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Staatsverschuldung-EU-2009-2011
Staatsverschuldung in der EU 2009-2011: SchulBank-Grafik
30.12.09    (157)
SchulBank: Staatsverschuldung in EU-Staaten 2009 bis 2011
Gemäß Maastricht-Kriterien soll die Staatsverschuldung in Ländern, die den Euro eingeführt haben, die Schwelle von 60 % des BIP nicht überschreiten. Laut Grafik wird dieses Kriterium jedoch weitestgehend verletzt, da die Staatsverschuldung in vielen Ländern schon 2009 über der 60 %-Grenze liegt und dann bis 2011 weiter deutlich steigt.
Angaben in % des BIP für 2009|2011, Prognose 2011 bei unveränderter Politik
Euroraum 69,3|88,2; EU 61,5|83,7; Deutschland 65,9|79,7; Italien 105,8|117,8; Griechenland 99,2|135,4; Lettland 19,5|60,4.
  
Die Grafik befindet sich auf S.1 der SchulBank-Ausgabe 12/2009 (117 KB)

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erstellt: 08.04.26/zgh
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