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Welternährungstag
W
orld Food Day (WFD)
jährlich am  16. Oktober
  

Schwerpunktthema 2005:
"Landwirtschaft und interkultureller Dialog"
Welternährungsgipfel 2002

  Einführung/ Aktuelles   Hintergrund 
    Ursachen für Hunger und Unterernährung
   Daten/Statistiken  Links    Unterricht  

Spendenaktion: Nahrungsspende / Give Free Food

      Einführung / aktuelle Informationen 

   

FAO Gründung
16.10.1945

Aus Anlass der Gründung der FAO ( Food and Agriculture Organization, Rom) am 16.10.1945 erinnert der UNO-Gedenktag alljährlich am 16.10. an die gewaltigen Probleme ausreichender Versorgung mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser in vielen Ländern und Regionen weltweit.
 

Daten/ Zahlen
für 2004
Zur Zeit leiden weltweit etwa 842 Millionen Menschen an Unterernährung, zwei Millionen mehr als letztes Jahr, darunter 170 Millionen Kinder. Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren, ingesamt sterben täglich etwa 100.000, im Jahr 30 Mio. Menschen an Unterernährung. Eine weitere Zunahme ist wahrscheinlich, z.B. in Indien, Indonesien, Nigeria, Pakistan und dem Sudan.
Diese alarmierenden Zahlen ergeben sich aus dem jüngsten Report, den der Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission, Jean Ziegler, am 14.10.04 aus Anlass des Welternährungstages 2004 (16.10.) in Genf vorgelegt hat.
Nach Einschätzung Zieglers werden die von der FAO definierten Ziele zum Kampf gegen Hunger und Unterernährung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreicht.
  

Ziel der FAO
seit 1996:
Halbierung der Zahl
der Hungernden weltweit bis 2015

Schon beim vorletzten Welternährungsgipfel 1996 hatte sich die FAO das Ziel gesetzt, die Zahl der Hungernden bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Dieses Ziel wurde dann noch einmal bekräftigt bei der UN-Vollversammlung im Jahr 2000, bei der die sog. Millenniumsziele beschlossen wurden: Die Bekämpfung von Armut und Hunger steht an erster Stelle der 8 Millenniumsziele.
Beim letzten Welternährungsgipfel 2002  fiel die Bilanz seit 1996 verheerend aus: Nach Angaben der FAO 2002 nahm die Zahl der Hungernden jährlich im Schnitt nur um 6 Millionen ab. Um das Ziel der Halbierung der Zahl auf 400 Millionen bis 2015 noch zu erreichen, wäre jedoch eine Abnahme um 22 Millionen Menschen pro Jahr notwendig. Leider wurden auf dem Gipfel keine substanziellen Beschlüsse gefasst. Es wurde lediglich wiederum das Halbierungsziel bis 2015 unverbindlich bekräftigt.
  

  Dass die Hunger- und Armutsbekämpfung bisher so wenig erfolgreich ist, hat vielfältige komplexe Ursachen. Nicht nur Naturkatastrophen und Kriege, deren schreckliche Auswirkungen wir über TV leicht nachvollziehen können, sind schuld an Armut und Unterernährung in vielen Regionen. Die Ursachen sind weitaus komplexer: Unterentwicklung in Wechselwirkung mit globalisierten Agrar-, Rohstoff-, Wirtschafts- und Finanzmärkten spielt dabei eine zentrale Rolle.
Dazu mehr unter: Hintergrund  > Ursachen für Hunger und Unterernährung
  
Schwerpunktthema Jedes Jahr wird für den Welternährungstag ein neues Schwerpunktthema gewählt, das die Aufmerksamkeit auf einen wichtigen Aspekt der weltweiten Ernährung lenken und als Orientierung für Aktivitäten und Aktionen zum Welternährungstag dienen soll.
  
Motto 2006: "Investiert in die Landwirtschaft für die Ernährungssicherung –  Die ganze Welt    wird davon profitieren"
Mit ihrem Motto (engl.: "Investing in agriculture for food security") zum Welternährungstag 2006 betont die FAO die Bedeutung von weltweit höheren Investitionen in die Landwirtschaft, um die Ernährung nachhaltig zu sichern. Außerhalb der Industrieländer, also für einen Großteil der Erdbevölkerung, basiert die Nahrungsproduktion auf kleinbäuerlichen Betrieben, die meist in Folge von Armut nicht genügend investieren können.
   
Motto 2005: "Landwirtschaft und interkultureller Dialog"
Mit diesem Schwerpunktthema zum Welternährungstag 2005 will die FAO darauf aufmerksam machen, dass der Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen den internationalen Austausch von Wissen über Landwirtschaft und Ernährung fördern und dadurch wertvolle Unterstützung bieten kann im Kampf gegen Hunger und Unterernährung.
   
Motto 2004:
Biodiversität im Dienste der Ernährungssicherheit  
Welternährungstag 2004: Biodiveristät im Dienste der  Ernährungssicherheit

Der Welternährungstag 2004 steht im Zeichen der Biodiversität (biologische Vielfalt: Artenvielfalt, genetische Vielfalt, Vielfalt der Lebensräume).
Nach Schätzungen der FAO sind im 20. Jahrhundert bereits 3/4 der genetischen Vielfalt landwirtschaftlicher Nutzpflanzen verloren gegangen, was zunehmend eine Gefahr für die Nahrungsmittelproduktion bedeutet. "Die Landwirtschaft kann sich schlechter auf veränderte Umweltbedingungen oder auf neue Plagen einstellen," warnt FAO-Direktor Jacques Diouf. Die FAO will daher die Biodiversität durch eine nachhaltige Landwirtschaft fördern, ergänzend auch durch Gen-Datenbanken, Naturparks und botanische Gärten.
  




Infoseite für
das jeweilige Jahr
Zum jeweiligen Jahr haben wir eine Infoseite erstellt, die per
Klick auf die Jahreszahl erreicht werden kann (2003 noch in Arbeit)
Jahr
Schwerpunktthema
2006 Investiert in die Landwirtschaft für die Ernährungssicherung –
Die ganze Welt wird davon profitieren
2005 Landwirtschaft und interkultureller Dialog
2004 Biodiversität im Dienste der Ernährungssicherheit (Food Security)
2003 Internationale Allianz gegen den Hunger 
2002 Wasser: Quelle sicherer Ernährung (Food Security)
   

zum Seitenanfang   Hintergrund-Informationen


Definitionen:
"Hunger"
"absolute Armut
"
 
Was ist Hunger?
 

Die Inhalte wurden ausgelagert in die Extraseite:
   => Hunger / Unterernährung
     
Ursachen
für
Hunger und Unterernährung
 
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   => Hunger / Unterernährung
   

zum SeitenanfangLinks


Welternährungsgipfel 2002


Lexikon: FAO

 



Die FAO ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Sie umfasst heute 183 Einzelstaaten sowie die Europäische Union als Mitglieder. 1945 mit Sitz in Rom gegründet hat sie zum Ziel, Ernährungs und Landwirtschaft zu sichern und die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern.
Rund 4.000 Mitarbeiter weltweit beraten u.a. Regierungen in agrarpolitischen Fragen. Deutschland ist nach den USA und Japan der 3.größte Beitragszahler.

  
Hunger / Unterernährung

Hunger lindern  per Mausklick.
Die Website bietet Informationen zum Thema "Hunger / Unterernährung"
Auf der Homepage blinkt alle 3,6 Sekunden auf einer Weltkarte das Land auf, wo (statistisch gesehen)  der nächste Mensch wegen Unterernährung stirbt.
Durch Anklicken des Buttons "Give Free Food" auf der Homepage sorgen spendable Firmen (über die Welthungerhilfe) dafür, dass einmal pro Tag ein vom Hungertod Bedrohter eine Tasse Reis, Mais oder Weizen erhält.  

 


www.dwhh.de

Die Deutsche Welthungerhilfe wurde 1962 als Nationales Komitee der Freedom from Hunger Campaign der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) vom damaligen Bundespräsidenten Lübke gegründet. Heute ist sie eine der größten privaten Entwicklungs-Organisationen in Deutschland. Gemeinnützig, politisch und konfessionell unabhängig, arbeitet die Organisation unter einem ehrenamtlichen Vorstand und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Vorsitzende ist seit November 1996 Ingeborg Schäuble.
Die Website bietet u.a : Aktuelle und Hintergrund-Infos; Projekte; Kontakte; Stellenangebote; Links.
Für den Unterricht besonders interessant ist das umfangreiche Angebot an Infografiken mit erläuternden Texten (siehe: Daten/ Statistiken/ Infografiken)

  
»Brot für die Welt« ist eine Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit und wird getragen von allen evangelischen Landes- und Freikirchen Deutschlands. In jährlich mehr als 2000 Projekten und Programmen wird gemeinsam mit Partnern in Übersee Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.
Unter "Aktuell" (linke Menüleiste) bietet die Website aktuelle Stellungnahmen und Pressemitteilungen zum Welternährungstag.
Unter "Globales Lernen" bietet die Organisation eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien zum Themenbereich "Eine Welt" im Unterricht an.
  

Nach dem Erfolg ihres Buches "Vom Mythos des Hungers" (engl. "Diet for a small planet") gründeten Frances Moore Lappé und Joseph Collins die "Denkfabrik" ("think tank") "Institute for Food and Development", das später in "Food First" umbenannt wurde. Die Website (engl.) bietet täglich aktualisierte und vor allem Hintergrund- Informationen.  Besonders interessant unter "Other Highlights":
Anuradha Mittal: On the True Cause of World Hunger
12 Myths About World Hunger
Hope's EdgeThe New Diet for a Small Planet

Das "FoodFirst Information and Action Network" (FIAN) ist der Partner für Aktionen und Kampagnen. (siehe nächsten Absatz)
 

FIAN-Homepage
F
oodFirst Informations-
& Aktions- Netzwerk)
www.fian.de

FIAN ist eine internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht sich zu ernähren.   
1986 gegründet, hat FIAN heute in Deutschland mehr als 1300 Mitglieder. In elf weiteren Staaten Asiens, Europas, Lateinamerikas und den USA gibt es FIAN-Sektionen.
FIAN ist die Partner-Organisation der "Denkfabrik" "Food First", die von Joseph Collins und Frances Moore Lappé gegründet wurde, den Autoren des Weltklassikers "Vom Mythos des Hungers".
FIAN tritt dafür ein, dass die Landbevölkerung eine eigenständige Ernährungsbasis und eine entsprechende Rechtsbasis hat, um überhaupt erst in der Lage zu sein, eigene Nahrung produzieren zu können.

Weitere Infos im Lexikon-Beitrag zu FIAN
  
  weitere Links bietet die Extraseite zum Welternährungsgipfel 2002
   

zum SeitenanfangDaten / Statistiken / Infografiken

   
2004
 
Nach unseren Recherchen liegt der FAO-Report bis zum 16.10.04 noch nicht zum Download vor.

  

FAO-Report: The State of Food Insecurity in the World 2003
Monitoring progress: towards the World Food Summit and Millennium Development Goals   
Zum Welternährungstag 2003 legte die FAO turnusgemäß ihren Report mit zahlreichen Hintergrund-Analysen, Daten, Fakten, Statistiken und Infografiken vor. Auch wird schon ein Blick gerichtet auf den nächsten Welternährungsgipfel und die Umsetzung der Millenniumsziele bis 2015.
Einführung/ Überblick/ Zusammenfassung/ wichtige Daten [FAO]
Download des FAO-Reports [pdf, 359 KB, 40 S.]

Es wird außerdem ein Flyer mit den wichtigsten Fakten und Infografiken zum Download angeboten:
Download Flyer [pdf, 98 KB, 4 S. ]

 

weitere Daten bietet die Extraseite zum Welternährungsgipfel 2002,
insbesondere zahlreiche Infografiken der Welthungerhilfe.

Weitere Daten/ Statistiken/ Infografiken bietet das Agenda 21 Thema
  "Ernährung & Landwirtschaft"

   

zum SeitenanfangUnterrichtsmaterialien

   

Die Inhalte wurden ausgelagert in die Extraseite:
    => Hunger / Unterernährung

Stand:16.10.05/zgh

Themen:  Welternährungsgipfel  Ernährung & Landwirtschaft

zur Themenübersicht zum Oberthema: Ernährung & Landwirtschaft zum Seitenanfang


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