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Globale Agenda 21: Aktuelles/Archiv

 Jahrgang 2000
       

 11.-22.12.00
Weltwüsten-Gipfel
UNCCD
U
nited Nations
C
onvention to Combat Desertification

UN-Konferenz im Kampf gegen Wüsten beendet
Im Kampf gegen die weltweit voranschreitende Wüstenbildung und Bodenzerstörung sollen für die betroffenen armen Länder bessere Finanzierungsmöglichkeiten erreicht werden. Auf diese Forderung verständigte sich die UN-Wüstenkonferenz nach zweiwöchiger Dauer und zähem Ringen in Bonn. Konkrete und bindende Verpflichtungen der Industrieländer gab es aber nicht.
Dürre und Bodenverödung bedrohen nach Angaben des UN-Wüstensekretariats das Leben von weltweit mehr als 1,2 Mrd. Menschen.

Aktueller Hintergrund Bericht im Greenpeace-Magazin Nr.1/2001,  S.22-25

19.12.2000

Rio +10
Rio-Folge-Gipfel 2002
 
in Johannesburg

Der Rio-Folge-Gipfel 2002 wird im Großraum Johannesburg stattfinden, dass hat das südafrikanische Umwelt- und Tourismus-Ministerium am 12. Dezember bekanntgegeben. Der Gipfel wird über 40.000 Delegierte und ca. 16.000 neue Arbeitsplätze in die Region Johannesburg bringen. Auch der nationale Dachverband der NRO begrüßte die Entscheidung und erhofft sich, dass die afrikanischen Regierungen Nachhaltigkeitsstrategien wie beispielsweise die Unterstützung der lokalen Agenda-Prozesse auf die politische Tagesordnung setzen.
Weitere Informationen / Links / Kontaktadressen

15.12.00
 UN-Verbrechens- konferenz
Palermo

Zum Abschluss einer UN-Konferenz in Palermo haben mehr als 120 Länder eine gemeinsame Konvention gegen Organisierte Kriminalität unterzeichnet. Sie wollen damit den Kampf gegen weltweit agierende Verbrecherbanden verstärken. 80 Staaten, darunter Deutschland, unterzeichneten außerdem Zusatzprotokolle gegen den Menschenhandel und das Unwesen von Schleuserbanden.
Die Länder verpflichten sich in der Konvention, ihr Strafrecht zu harmonisieren. Unter anderem will man bei Tatverdächtigen schneller ausliefern und das Bankgeheimnis rascher aufheben    ( ARD-Text, 15.12.00, 131)

   

 13.12.2000
Umweltkonferenz

Peking

Deutsch-chinesische Umweltkonferenz
Mit der Präsentation einer gemeinsamen Erklärung für mehr Zusammenarbeit ist die deutsch-chinesische Umweltkonferenz in Peking zu Ende gegangen. Bekundet wurde darin das Interesse an einer nachhaltigen und umweltverträglichen Entwicklung. China betonte, man unternehme zur Zeit Anstrengungen zur Vervollkommnung des Systems der sozialistischen Marktwirtschaft. Bundesaußenminister Fischer sicherte Chinas Regierungschef Zhu Rongji bei einem Treffen in Hangzhou die volle  Unterstützung der Bundesregierung beim Bau der Magnetschwebebahn Transrapid in Schanghai zu.

12.12.00
UNICEF
Jahresbericht
Der UNICEF-Jahresbericht "Zur Situation der Kinder in der Welt 2001" ist erschienen. Jeden Tag sterben 30.000 Kinder. Mehr Informationen auf der UNICEF Deutschland Homepage unter   www.unicef.de
 

11.-22.12.00
Weltwüsten-Gipfel
UNCCD
U
nited Nations
C
onvention to Combat Desertification

 Bonn

In Bonn wird heute der "Weltwüsten-Gipfel" eröffnet. Rund 2000 Vertreter aus mehr als 170 Ländern diskutieren knapp zwei Wochen lang auf der 4.Vertragsstaaten-Konferenz der UN-Konvention über die Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD)
Bundespräsident Rau und der Leiter des UN-Umweltprogramms (UNEP), Töpfer, werden die Konferenz am Nachmittag eröffnen. Die Wüsten- Konvention gehört neben dem Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt zum Erbe des Umweltgipfels von Rio de Janeiro 1992.
zu weiteren Informationen
 

 4.-10.12.00
langlebige Umweltgifte (POP)
"dreckiges Dutzend"

Konferenz in
Johannesburg

UN setzen Verbot langlebiger Umweltgifte durch
Regierungsvertreter aus 122 Staaten beraten von Montag an über einen UN-Vertrag zum Verbot von Umwelt-Dauergiften wie Dioxinen und Pestiziden Das Treffen in Johannesburg ist die fünfte derartige Konferenz. Erst im März war die letzte Konferenz ergebnis los beendet worden. Nun einigen sich die Staaten auf ein Produktions- und Anwendungsverbot für zwölf organische Schadstoffe  (dreckiges Dutzend)  (POPs=Persistant Organic Pollutants). Diese POPs sind hochgiftig und auch extrem langlebig.
zu weiteren Informationen


  

 1.12.2000
Welt-Aids-Tag

Die weltweite Ausbreitung des HI-Virus übertrifft alle Prognosen. UN-Bericht geht von 36,1 Millionen Infizierten aus / Afrika leidet weiter am meisten / "Explosive" Entwicklung in Osteuropa
Informationen zu Aids und zum Welt-Aids-Tag im Internet: 

 25.11.2000
Internationaler Tag
der
Gewalt gegen Frauen

CEDAW
 

Weltfrauen-Forum  in Valencia, Spanien
Auf Einladung der spanischen Königin Sophia Zentrums treffen sich aus Anlass des Internationalen Tags der Gewalt gegen Frauen 1300 Deligierte aus 110 Ländern.
Ab 22.12.2000 tritt das Zusatzprotokoll zum UN-Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women – CEDAW) in Deutschland in Kraft.
Weitere Informationen in einer Pressemitteilung von Bündnis90/Grüne
 

 13.-24.11.2000
Klima-Gipfel
Den Haag

Auf der UN-Weltklima-Konferenz soll die Ausgestaltung und Umsetzung des Kyoto-Protokolls von 1997 beraten werden.
Hintergründe, Streitpunkte, Positionen und Daten/Statistiken
auf der Spezial-Website zum Klima-Gipfel

5.9.2000
UN-Vollversammlung 


=> Lexikon:
Millenniumsziele

UN-Millenniumsgipfel in New York
Einen Tag vor Beginn der 55. UN-Vollversammlung (Millenniumsgipfel) hat UN-Generalsekretär Annan die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, die Ziele der Vereinten Nationen zu unterstützen. Oberstes Ziel sei die Beendigung der Armut in der Welt.
Zur bisher größten Gipfelkonferenz in der Geschichte werden mehr als 150 Staats- und Regierungschefs der 189 Mitgliedsstaaten erwartet.
  

 4. - 18.9.200
Klimakonferenz
in Lyon

Im südfranzösischen Lyon beginnt am  Montag eine zweiwöchige Klimakonferenz. Vertreter von 150 Staaten wollen über die Ratifizierung des Protokolls von Kyoto aus dem Jahr 1997 beraten.
Darin hatten sich die Industrienationen verpflichtet, zwischen 2008 und 2012  den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen um rund fünf Prozent gegenüber 1990 zu verringern.
In Lyon sollen noch ausstehende Anwendungsbestimmungen ausgehandelt werden. Vor allem die USA weigern sich, einen festgelegten Abbau von Treibhausgasen zuzusagen.

       

29.  - 31.8.200
Weltfriedensgipfel
der Religionen 

Über 1000 geistliche Würdenträger aller Weltreligionen sind in New York zum dreitägigen so genannten MilleniumsWeltfriedensgipfel zusammengekommen.
Die Teilnehmer wollen bis Donnerstag über Gefährdungen des Friedens, den Kampf gegen die Armut und über die Bewahrung der natürlichen Schöpfung beraten.
Auf heftige Kritik war im Vorfeld der Beschluss der Veranstalter gestoßen, aus Rücksicht auf China auf die Einladung des Dalai Lama zu verzichten. Auch das Oberhaupt der orthodoxen Christen, Bartholomaios, fehlt in New York.

   

 21.7.2000
G8-Gipfeltreffen
in Nago,
Okinawa / Japan

Mit den Themen Entschuldung, Globalisierungsfolgen, Stärkung des Freihandels schließt das G8-Treffen (=G7+Russland, also:  Deutschland, Frankreich, Großbritanien, Italien, Japan, Kanada, USA +Russland)    an das Treffen in Köln 1999 an.
Extra-Seite in FAZ 21.7.2000, S.14, u.a. mit einer Übersicht/ Abstract zu den 7 Gipfeltreffen vor Nago:
93 Tokio; 94 Neapel, 95 Halifax, 96 Lyon, 97 Denver, 98 Birmingham, 99 Köln
   

9. -13.7.2000

13. Welt-Aids-
Konferenz

in Durban

Mit der deutlichen Forderung, Medikamente und künftige Impfstoffe auch ärmeren Ländern zugänglich zu machen, hat die 13. Weltaidskonferenz im südafrikanischen Durban begonnen, ein fünftägiger Kongress mit rund 10.000 Teilnehmern.
Mitglieder der Organisation Ärzte ohne Grenzen und Aidsaktivisten aus vielen Ländern organisierten einen Protestmarsch und kritisierten, es gebe zu wenig politischen Willen, auch in Entwicklungsländern eine HIV/Aids-Behandlung zu ermöglichen.
Die Weltbank will Afrika 500 Mio. Dollar zur Aids-Bekämpfung auszahlen.

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Hintergrund-Information: Extra-Seiten: FR 11.7.,S.7; 13.7.,S.6
Dokumentation: Redebeiträge von Thabo Mbeki, Nelson Mandela vor dem Weltkongress (FR. 28.7.00,S.9)
Informationen zu Aids im Internet: 
       

4. - 6.7.2000
Urban 21

URBAN 21 ohne greifbare Ergebnisse -
Vom 4. - 6. Juli trafen sich auf Einladung von Bundesverkehrs- und bauminister Klimt über 3.500 UrbanistInnen in Berlin, um gemeinsam zukunftsfähige Stadtentwicklung und die Probleme zunehmender Verstädterung zu diskutieren.
Der englische Abschlußtext der Konferenz (WinWord-doc-Format, 3.S., 35 KB) wird zum Download angeboten

Hintergrund-Information: Extra-Seite: FR 6.7.00,S.7
aktuelle Bevökerungs-Statistik: Mega-Städte 1995 und 2015
      

26.6. - 1.7.2000
UN-Sozialgipfel
Kopenhagen + 5

Zahlreiche Staats- und Regierungschefs zogen in Genf eine Bilanz des Zehnpunkte-Programms des Sozialgipfels in Kopenhagen vor fünf Jahren.
Zum Abschluss ihres Sozialgipfels in Genf haben sich die UN- Mitglieds- staaten auf den Start einer Kampagne gegen die weltweite Armut verständigt.
Demnach sollen in den nächsten 15 Jahren die Lebensbedingungen von 600 Mio in so genannter absoluter Armut lebenden Menschen verbessert werden.
Hilfsorganisationen sprachen von einem "Lippenbekenntnis" der Mitglieder, da die Schlussakte keine Verpflichtungen vorschreibe. Noch immer gebe es trotz solcher Erklärungen eine zu hohe Kindersterblichkeit und zu viel Unterernährung bei zu wenig internationaler Hilfe, hieß es.

     

19.6.2000
G-15-Gipfel
Kairo

Entwicklungsländer fordern Anteil
Die in der G-15-Gruppe vertretenen Schwellenländer Asiens, Afrikas und Lateinamerikas haben einen fairen Anteil an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung gefordert.  
Zu Beginn des Gipfels kritisierte Ägyptens Staatschef Mubarak in Kairo die größer werdende Schere zwischen armen und reichen Nationen. Er rief die Entwicklungsländer zu Solidarität und wirtschaftlicher Zusammenarbeit auf. Nigerias Präsident Olusegun forderte einen Schuldenerlass für Afrikas Staaten.Iran und Kolumbien wurden als neue Mitglieder des nun auf 19 Staaten angewachsenen Zusammenschlusses aufgenommen

       

9.6.2000
Colloquium 2000
Frankfurt a.M. /
Hofgeismar bei Kassel

Strategien für eine gerechtere Weltwirtschaft  
suchte ein internationaler Kongress von Religionsgemeinschaften und sozialen Bewegungen (150 Theologen und Experten aus 40 Ländern), initiiert von Pax Christi International, Reformierten Weltbund und dem Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Ziel ist die Formulierung eines internationalen Manifests mit "konkreten Schritten für eine alternative Globalisierung"

       

7.6.2000
P7-Gipfel
Brüssel

Grundrecht auf Wasser angemahnt
Auf ihrem 4.Gipfel machen die 7 ärmsten Länder der Erde zusammen mit den Grünen im Europäischem Parlament Front gegen eine zunehmende Privatisierung von Wasser und fordern, dass die Versorgung mit Wasser als Grundrecht anerkannt werden müsse.
Der sogenannte P7-Gipfel der 7 ärmsten Nationen (P steht für "poor") war 1997 als Antwort auf den G7-Gipfel der reichsten Industriestaaten initiiert worden.

         

6.- 12.6.2000
UN-Sondergeneral-
Versammlung
Frauen 2000
New York
Peking + 5
(5 Jahre nach der
4. Weltfrauenkonferenz
in Peking)

     

Zum Auftakt einer einwöchigen UNO Frauenkonferenz hat UNO-Generalsekretär Annan ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Frauen gefordert. Außerdem müsse die Ausbildung für Mädchen verbessert und die wirtschaftliche Kluft zwischen Männern und Frauen verringert werden, sagte Annan in New York. Dort beraten fünf Jahre nach der Vierten Weltfrauenkonferenz in China Vertreter aus mehr als 100 Nationen über die Umsetzung der damaligen Forderungen.
Hintergrund-Information: Nachrichten-Extra-Seite FR 2.6.00,S.7
Die wichtigsten Ziele der 4.Weltfrauenkonferenz in Peking

März 2000
Leitbildentwurf
Rio + 20

Leitbildentwurf Rio + 20 -
Die Eine-Welt-verträgliche Kommune im Jahr 2012 ­
Sie bewegt Globales durch lokales Handeln
Im März 2000 trafen sich erstmals in der Bundesrepublik 17 VertreterInnen aus Kommunalverwaltungen und Eine-Welt-Initiativen auf Einladung von Misereor und CAF/Agenda-Transfer, um ein Leitbild für die Eine-Welt-verträgliche Kommune im Jahr 2012 zu entwerfen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der AG Eine-Welt-Landesnetzwerke und dem Verband Entwicklungspolitik durchgeführt. Fünf Leitlinien sind dabei entstanden, die Orientierung für die häufig auf den eigenen Tellerrand fixierten Agenda-Aktivitäten bieten und zu konstruktiven Diskussionen anregen wollen.
zu den 5 Leitlinien, weitere Informationen, Bezugshinweisen
 

 


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