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PISA-2025

08.09.26    (149)
OECD: PISA-Studie 2025
In der aktuellen PISA-Studie schneidet Deutschland so schlecht ab wie nie zuvor. Vor allem im Lesen und in Mathematik gehen die Leistungen seit 2012 deutlich zurück (). Etwa 1/3 der SchülerInnen erreichen keine ausreichenden Basiskompetenzen, auch der Anteil kompetenzstarker SchülerInnen sinkt auf einen neuen Tiefststand ().
Disziplin*: Rg1 Welt**; Rg1 OECD; Rg1 EU; OECD-Ø; DE (Rang: Welt, OECD, EU):
 NW  CN 597  JP 538  EE 527  OE 482  DE 486 (23, 18, 9)
 LK  SG 535  JP 503  IE 500  OE 461  DE 465 (24, 18, 10)
 Ma  CN 612  JP 525  EE 508  OE 463  DE 464 (25, 19, 13)
 CP  MO 572  JP 557  EE 541  OE 500  DE 498 (29, 24, 16) Tabelle.
Unter den 38 OECD-Staaten erreicht Deutschland nur etwa den Durchschnitt. Als Ursachen für diesen dramatischen Leistungsabfall sehen Experten die Folgen der COVID-19-Pandemie, die drastische Ausweitung des Konsums Sozialer Medien und von problematischer KI-Nutzung (), vor allem aber die mangelhafte Integration und Förderung von SchülerInnen aus bildungsfernen Familien, darunter viele mit Migrationshintergrund.

* Disziplinen: NW Naturwissenschaften; LK Lesekompetenz; Ma Mathematik;
CP Computergestütztes Problemlösen
** In China haben nur teilgenommen: Peking, Shanghai, Jiangsu, Zhejiang
  
OECD:  Überblick   Download: PISA-Studie (pdf)   Presse:  SZ   FAZ   | Tabelle/ Infos 

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Gesundheitsreform
BMG-2026-03

30.03.26    (148)
BMG: 66 Vorschläge für eine Reform des Gesundheitsystems
Seit 2026 beträgt der tatsächliche Ø-Zusatzbeitrag in der GKV 3,13%, deutlich mehr als der Richtwert der Bundesregierung von 2,9% (). Ohne grundlegende Reform würde die Deckungslücke (Ausgaben - Einnahmen, in G€) von 2025:15,3 auf 2030:40,4 steigen () und der Zusatzbeitrag müsste weiter deutlich angehoben werden. Um diese Beitragsspirale zu bremsen, hat die Bundesregierung die "Finanzkommission Gesundheit" (FKG) eingesetzt, die am 30.03.26 insgesamt 66 Vorschläge vorgelegt hat zur Reduzierung der Ausgben und Erhöhung der Einnahmen, darunter (in G€,  ():
19,0: Einsparung durch Leistungserbringer (Ärzte, Kliniken, Pharmaindustrie)
12,0: Finanzierung der Krankenversicherung in der Grundsicherung aus Steuern
  4,1: erhöhte Zuzahlungen der Patienten
  4,8: (teilweise) Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Eheleuten
  1,9:  höhere Steuern auf Tabak, Alkohol, zuckerhaltige Getränke
  ---:  keine Erstattung auf nicht "evidenzbasierte" Medizin (u.a. Homöopathie)   

Download: 66-Vorschläge (pdf)  Pressemitteilung   Artikel  (DP 01.04.26)

| Gesundheit | Sozialversicherung |
  

erstellt: 13.09.26/ zgh Anfangsjahr Vorjahr 2026 Folgejahr Endjahr

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