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Presseartikel
Datenbank
   Datum: 2008-05-
2008

Iran Atomstreit
IAEO-Prüfbericht
Nuklearprogramm


die tageszeitung (taz)
28.05.2008
465
IAEO: Iran lässt Fragen im Atomstreit offen
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) fordert in ihrem neuen Bericht Erläuterungen der Regierung in Teheran

IAEO-Direktor Mohammed al-Baradei hat die iranische Regierung kritisiert. Sie habe immer noch nicht alle offenen Fragen zu ihrem möglicherweise auf die Entwicklung von Atomwaffen ausgerichteten Nuklearprogramm der 90er-Jahre beantwortet.

Von ANDREAS ZUMACH

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| Iran | Atomwaffen | IAEO |

  
IAEO-Bericht
Atomprogramm Irans


Frankfurter Rundschau
28.05.2008
284
Nuklearer Nervenkrieg:Atom-Kontrolleure kritisieren Iran scharf

So deutlich wird die Internationale Atomenergie-Organisation in Wien nur selten: In einem vertraulichen Bericht beschuldigt IAEO-Generaldirektor Mohamed el Baradei den Iran, einen Teil seines umstrittenen Nuklearprogramms zu verheimlichen. Das nun durchgesickerte Schreiben ist an den Gouverneursrat der IAEO und den UN-Sicherheitsrat gerichtet.

Von PIERRE SIMONITSCH

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| Iran | IAEO | Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag |

  
Atomkraftwerke
Sicherheitssysteme


Deutschlandfunk
28.05.2008
257
Digitalisierung im Schneckentempo
Deutsche Atomkraftwerke modernisieren die Sicherheitstechnik nur allmählich

Ohne Computer geht heute in Deutschland eigentlich gar nichts mehr: Die Digitaltechnik hat sogar die Kinderzimmer erobert. Doch ausgerechnet in Kernkraftwerken ist weiterhin Analogtechnik aus dem vordigitalen Zeitalter zu finden. Während viele Reaktoren in Frankreich oder den USA längst auf digitale Sicherheitssysteme umgerüstet sind, scheuen deutsche Betreiber den Umstieg.


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| Atomenergie |

  
Klimaerwärmung
Temperaturanstieg, Troposphäre


Deutschlandfunk
28.05.2008
228
Unerwartet steife Brise
Starker Wind deutet auf Temperatursprung in der Troposphäre hin

In der oberen Troposphäre, also in etwa acht bis 13 Kilometern Höhe haben sich in den vergangenen Jahrzehnten die Windgeschwindigkeiten beträchtlich erhöht. Wissenschaftler aus den USA werten das in der aktuellen „Nature Geoscience“ als Indiz für einen beschleunigten Temperaturanstieg. Direkte Messungen durch Satelliten oder Wetterballons hatten dafür bislang keinen Hinweis geliefert.


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| Klimawandel |

  
IAEO-Bericht
Atomprogramm Iran


die tageszeitung (taz)
27.05.2008
283
Al-Baradei kritisiert Iran

Die Internationale Atomenergiebehörde fordert Erläuterungen von Irans Regierung. Beweise für militärische Nutzung des Atomprogramms haben Al-Baradeis Leute aber nicht gefunden. VON ANDREAS ZUMACH


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| Iran | Atomwaffen | IAEO | Atomwaffensperrvertrag |

  
Artenschutz
Waldvernichtung


Deutschlandfunk
27.05.2008
227
WWF: Waldverlust stoppen
Experte fordert Gelder für den Erhalt der Artenvielfalt

Mit Blick auf die derzeit stattfindende UN-Artenschutz-Konferenz hat der WWF-Naturschutzexperte Jörg Roos gefordert, die Entwaldung, die im Moment 30 Millionen Hektar jährlich weltweit beträgt, zu stoppen. Ein weiterer wichtiger Punkt sei es, dass Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden, die für den Schutz der biologischen Vielfalt benötigt werden.


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| Wald | Bio-Vielfalt |

  
Energiesparen
Energie-Check
Wärmedämmung
Heizungsmodernisierung
Haussanierung


Westfälische Rundschau
26.05.2008
256
Kampagne "Haus sanieren - profitieren"
DBU und das Handwerk starten Initiative in NRW

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Handwerk starten eine Initiative: Landesweit erhalten die Eigentümer jetzt einen Anstoß, aktiv zu werden - und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.


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| Energiesparen | Klima |

  
Wert der Biodiversität
Weltmeere
WWF-Studie


DIE WELT Online
26.05.2008
226
Weltmeere sind 21 Billionen Dollar jährlich wert

Eine neue Studie des WWF zeigt wie wertvoll die Weltmeere für den Klima-, Katastrophenschutz und die Fischfangindustrie sind. Auch Medizin und Technik profitieren von den Ozeanen und ihren Bewohnern - trotzdem wird nur wenig für den Schutz der Weltmeere getan. Experten fordern nun Schutzgebiete, um das Massensterben einzudämmen.


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| Bio-Vielfalt | Nachhaltigkeit |

  
Erdgas-Preis
Preiskopplung Gas-Öl


Westfälische Rundschau
25.05.2008
255
Warum wird das Gas so teuer?

In den letzten Wochen jagten sich die Rekordmeldungen von den Ölmärkten. Rund um die Welt schnellten die Preise für den begehrten Rohstoff weiter in die Höhe. Doch nun soll auch noch Gas viel teurer werden als bisher. Der Ölpreis ist traditionell die Leitwährung auf den internationalen Energiemärkten. So ist auch der Erdgaspreis indirekt von der Entwicklung des Ölpreises abhängig und folgt diesem in der Regel mit einem Verzug von einigen Monaten. Warum sind Öl- und Gaspreise gekoppelt?


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| Fossile Energien | Erdgas |

  
Treibhausgasreduktion
Luftverkehr
Tourismus
Treibhausgas-Kompensation
Klimaneutralität
Klimaagenturen


Westfälische Rundschau
23.05.2008
254
Eine Spende für das Klima

Wer fliegt, sündigt. Triebwerke blasen nicht nur Kohlendioxid oder Stickoxide in die Atmosphäre - Schadstoffe, die in großen Höhen zudem noch schädlicher wirken als in der Nähe des Erdbodens. Die Kondensstreifen der Jets führen zudem zur Bildung von Schleierwolken, die nach Annahme vieler Forscher den Treibhauseffekt zusätzlich noch verstärken.
Mit Klimaschutzspenden können Passagiere die umweltschädlichen Folgen ihrer Flugreise wieder ausgleichen. Was steckt hinter den Klimaschutzprogrammen und wie sind Klimaagenturen einzuschätzen


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| Klimawandel | Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |

  
Erdöl, weltweite Fördermenge
Peak-Oil-Theorie


Frankfurter Rundschau
23.05.2008
225
Öl: Der Glaubenskrieg

Es ist eine weltweite Bewegung, die manchmal religiöse Züge annimmt. Ihr Prophet ist Marion King Hubbert. Der 1989 im Alter von 86 Jahren verstorbene US-Geologe hat die Peak-Oil-Theorie entwickelt. Danach entwickelt sich die weltweite Ölförderung nach dem Muster einer Glockenkurve. Der Höhepunkt ist erreicht, wenn etwa die Hälfte des Rohstoffs ausgebeutet ist.

Von HERMANNUS PFEIFFER UND FRANK-THOMAS WENZEL

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| Erdöl |

  
Erdöl, Peak-Oil
Fördermenge, Reserven, Ressourcen


Frankfurter Rundschau
23.05.2008
224
Sinkende Fördermengen: Wird das Öl knapp?

Die Botschaft der Energy-Watch-Group ist eindeutig: "Peak-Oil ist jetzt", verkündet die Organisation, die sich als alternative Stimme in der Energiebranche versteht. Gemeint ist damit, dass von nun an die Fördermengen sinken - mit fatalen Folgen. Bei stabiler, wenn nicht gar wachsender Nachfrage würde das den endgültigen Abschied vom Billig-Schmierstoff vergangener Zeiten bedeuten.

Von FRANK-THOMAS WENZEL UND BERND SALZMANN

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| Erdöl | Fossile Energien |

  
Naturschutz
Tropenländer


SPIEGEL-ONLINE
22.05.2008
223
Tropenwälder an die Börse

Der klassische Naturschutz in Tropenländern - bezahlt mit spärlichen Spenden reicher Staaten - ist nach Ansicht vieler Experten am Ende. Die Naturschützer neuen Typs glauben, dass nur noch eines den Regenwald retten kann: Er muss endlich so viel kosten, wie er wert ist.


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| Bio-Vielfalt |

  
Erdöl-Reserven

Westfälische Rundschau
21.05.2008
253
Streit um Ölreserven

Die wirtschaftlich förderbaren Ölreserven sind nach Angaben der Ölwirtschaft mit 181 Milliarden Tonnen so hoch wie noch nie. Andere Experten, wie Werner Zittel ("Energy Watch Group"), warnen dagegen, die Vorräte seien 2030 erschöpft. Klaus Picard (MWV) meint dagegen, dass die häufig statische Betrachtung der Endzeit-Szenarien außer Acht lasse, dass der technologische Fortschritt die Reichweite der Ölreserven um viele Jahrzehnte verlängern werde.


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| Fossile Energien | Erdöl |

  
UN-Gipfeltreffen zur Biodiversität
Artenvielfalt, Artenschutz


Westfälische Rundschau
19.05.2008
252
Umweltzerstörung zum Nulltarif

Vordergründig und offiziell steht auf der großen UN-Naturschutzkonferenz in Bonn der Erhalt der biologischen Vielfalt auf der Tagesordnung. Doch es geht um weit mehr als um bloße Umweltrhetorik für bedrohte Flora und Fauna: Auf dem Spiel steht das Leben der Menschen. Es könnte sich drastisch verändern, weil die Schätze von Natur und Lebensräumen aus meist kurzsichtigen wirtschaftlichen Interessen ausgebeutet werden und unwiederbringlich verloren sind.



| Bio-Vielfalt | Nachhaltigkeit |

  
Armuts- und Reichtumsbericht 2008
Armut und Reichtum
Existenzminimum
Arbeitslosigkeit, ALG II


Westfälische Rundschau
18.05.2008
251
Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander

Die Diagnose gleicht einem Armutszeugnis: Die Reichen werden immer reicher, die Bedürftigen immer ärmer. 13 Prozent der Bürger gelten als arm, weitere 13 Prozent werden nur durch Kindergeld oder Arbeitslosengeld II vor dem Abrutschen bewahrt. Ohne Sozialtransfers wäre jeder Vierte arm. Mehr als zehn Millionen leben dennoch am Rande der Wohlstandsgesellschaft, genauer: am sog. sozio-kulturellen Existenzminimum.


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| Armut & Reichtum |

  
Erdbebengebiet Rheinland

Westfälische Rundschau
15.05.2008
282
"Boden unter NRW kann jederzeit beben". Rheinland ist Erdbebengebiet

Die ganze Welt blickt in diesen Tagen bestürzt Richtung China. Tausende starben den Beben, viele kamen mit dem Schrecken davon. Heinz Lünig aus Heinsberg kennt die Angst davor, unter seinem eigenen Haus verschüttet zu werden. Beinahe wären seine vier Wände 1992 eingestürzt. Durch ein Erdbeben. Mitten in NRW. Auch wenn die letzten Todesopfer in NRW über hundert Jahre zurückliegen, müssen die Bewohner der niederrheinischen Bucht jederzeit mit Erdbeben rechnen.


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| Erdbeben |

  
Iran-Konflikt
USA-Präsidentenwahl
Pläne der Kandidaten


Polixea Portal
13.05.2008
222
Die USA und der Iran

Neben dem Irak gibt es in der amerikanischen Außenpolitik vor allem ein Thema: wie sollen die USA mit dem Iran umgehen? Auch nach der dritten Resolution weigert sich der Iran weiterhin, sein Atomprogramm einzustellen. Einen der engsten Verbündeten der USA, Israel, erkennt das Land weiterhin nicht offiziell an. Die europäischen Länder drängen darauf, den diplomatischen Druck auf den Iran zu erhöhen, einen Krieg aber auszuschließen. Was haben die drei Präsidentschafts- Kandidaten beim Thema Iran vor? POLIXEA Portal beleuchtet die Pläne der Kandidaten.


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| Iran | Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag |

  
demografischer Wandel
alternde Bevölkerung
Stadtentwicklung


Polixea Portal
13.05.2008
221
Deutschlands Städte im demographischen Wandel

Eine stetig steigende Lebenserwartung und die seit mehreren Jahrzehnten niedrigen Geburtenraten haben vielfältige Auswirkungen, darunter die Krise der Sozialsysteme, der Fachkräftemangel und die Schwierigkeiten und Chancen der Zuwanderung. Die Frage, was sich in der Stadtentwicklung tun muss, um den demographischen Wandel in den kommenden 25 Jahren optimal zu gestalten, versuchte der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. zu ergründen. Der aktuelle Bericht seiner Kommission "Chancen des demographischen Wandels für die Wohnungs- und Städtepolitik" versteht sich als Orientierungshilfe für die zukünftige Stadtplanung.


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| Bevölkerung |

  
Irakkrieg
Kosten


Le Monde diplomatique
09.05.2008
281
Der große Ruin
Die wahren Kosten des Irakkriegs

Der Einmarsch in den Irak hat weitreichende globale Folgen. Die Hauptlast hat natürlich der Irak zu tragen, aber da die dortige Zentralregierung in den meisten Bereichen zusammengebrochen ist, sind verlässliche Zahlen schwer beizubringen.

Von Joseph Stiglitz und Linda Bilmes

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| Irak |

  
Ölboom, Angola
Armut trotz Ölreichtum


Le Monde diplomatique
09.05.2008
280
Reiches Land mit armen Leuten
Angola hat sich vom Bürgerkrieg nicht erholt - trotz Ölboom

Wird die lang ersehnte Friedensdividende nun endlich ausgezahlt? João Melo, Parlamentsabgeordneter der MPLA und Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift Africa 21, ist überzeugt, dass "die kleine Clique der Machthaber vor allem die Interessen der Reichen vertritt. Es geht um die Privatisierung der entscheidenden Wirtschaftssektoren, und daran verdienen immer dieselben Mitglieder der gesellschaftlichen Elite. Soziale Fragen, die Sanierung der Elendsviertel - das ist zweitrangig."

Von Augusta Conchiglia

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| Erdöl | Ressourcenkonflikte |

  
Ernährungskrise
Nahrungsmittelpreise
Kampf gegen Hunger
lokaler Anbau


Le Monde diplomatique
09.05.2008
279
Getreide wächst nicht an der Börse
Nur die Wiederbelebung des lokalen Anbaus kann die leeren Kornkammern füllen

In vielen Ländern Afrikas leiden die Menschen unter dem rapiden Anstieg der Weltmarktpreise für Getreide. Reisimporte aus Asien werden immer teurer, auf den US-Märkten brechen die Preise für andere Getreidearten alle bisherigen Rekorde. Damit wird die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln wieder zum erstrangigen Problem, sogar in den industrialisierten Ländern. Jean Ziegler, bis vor kurzem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, warnt vor der Gefahr von Hungerepidemien im Westen des Schwarzen Kontinents.

Von Dominique Baillard

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| Hunger | Nahrung | Eine-Welt |

  
Erdölpreis
Öl-Verknappung
Nachfrage-Angebot
Spekulation


Deutschlandfunk
09.05.2008
220
Geldfresser Erdöl
HWWI-Direktor: Steigende Energiepreise auch Folge von Spekulation

Die Entwicklung an den Börsen ist nach Ansicht von Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburger Instituts für Weltwirtschaft, einer der wesentlichen Gründe für die explodierenden Preise bei Öl und Benzin. Durch das Platzen der Immobilien- und Finanzblase sei "viel Geld freigespült worden", das sich jetzt sichere Anlagen suche, so Straubhaar.


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| Erdöl |

  
Zyklon "Nargis"
Opfer, Schäden


www.tagesschau.de
08.05.2008
219
100.000 Tote nach Wirbelsturm?

Das Ausmaß des verheerenden Wirbelsturms "Nargis" in Birma wird immer unfassbarer, weil gigantischer. Möglicherweise wurden 100.000 Menschen in den Tod gerissen. Diese Zahl nannten die höchste US-Diplomatin in Birma, Shari Villarosa, sowie der Direktor des Büros der Exilregierung im thailändischen Mae Sot, Aung So. 95 Prozent der Gebäude in den betroffenen Regionen seien zerstört, so Villarosa.


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| Hurrikane | Naturkatastrophen |

  
Vulkan Lusi
Schlammauswurf


Deutschlandfunk
08.05.2008
218
Kein Ende der Schlammschlacht
Der Vulkan Lusi auf Java spuckt weiter Schlamm

Der Ausbruch des Schlammvulkans Lusi auf der Insel Java vor zwei Jahren war ein schwarzer Tag für die dicht besiedelte Region. Seitdem hat der Schlamm zwölf Dörfer verschlungen, 15.000 Menschen vertrieben, Fabriken, Straßen und Infrastruktur zerstört. Über die Ursache der Katastrophe wird bis heute gestritten.

Von Dagmar Röhrlich

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| Vulkane |

  
Gas-Abfackelung
Energieverschwendung
Weltbank-Initiative


Deutschlandfunk
08.05.2008
217
Schluss mit der Gas-Verschwendung
Weltbank-Initiative zur Eindämmung nutzloser Gasabfacklung kommt in Schwung

Erdgas, das bei der Ölförderung anfällt, wird vielerorts einfach abgefackelt, weil die die nötige Infrastruktur zum Abtransport des Gases fehlt. Eine Initiative der Weltbank will der sinnlosen Verschwendung ein Ende bereiten. Auf der Kölner Fachmesse "Carbon Expo" wirbt die Organisation derzeit für das globale Projekt.


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| Fossile Energien |

  
Paläontologie
Klimawandel
Aussterben der Dinosaurier


Deutschlandfunk
08.05.2008
216
Feuer und Ruß
Neue Ideen zum Aussterben der Saurier

Seit mehr als 20 Jahren gehört die Theorie vom Asteroiden, der den Dinosauriern den Tod gebracht habe, zu den populärsten geowissenschaftlichen Hypothesen – und gleichzeitig zu den am heftigsten umstrittenen. In der aktuellen „Geology“ berichten US-Forscher über einen neuen Aspekt der Einschlagstheorie.

Von Dagmar Röhrlich

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| Bio-Vielfalt | Klimawandel | Fossile Energien |

  
Treibhausgas-Reduktion
Emissionshandel


Frankfurter Rundschau
07.05.2008
215
Handel mit Verschmutzungsrechten stark gestiegen

Der Handel mit Verschmutzungsrechten zum Ausstoß von Treibhausgasen hat nach einer Erhebung der Weltbank im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Das Volumen habe sich auf 47 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, teilte das Institut auf einer Konferenz in Köln mit. Der Löwenanteil entfalle auf den 2005 eingeführten Handel mit Kohlendioxid-Zertifikaten in der EU.


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| Emissionshandel | Treibhausgase | Klimawandel |

  
Nahrungserzeugung
Fleischerzeugung
Treibhausgas-Reduktion


Deutschlandfunk
05.05.2008
214
"Mind meat" statt "buy local"
Wahl eines Lebensmittels ist für Klimabelastung wichtiger als sein Weg

Umweltbewusste orientieren sich gerne an Aufklebern wie "buy local", um die Transportwege von Lebensmitteln zu minimieren. Doch eine neue Studie des US-Forschers Christopher Weber (Carnegie Mellon Uni., Pittsburgh) rät u.a. zu weniger Fleischkonsum, um das Klima zu schützen.

Von Volker Mrasek

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| Treibhausgase | Klimawandel | Nahrung | Nachhaltigkeit |

  
Biokraftstoffe
Ethanol aus Brasilien
Grundnahrungsmittel
Regenwaldvernichtung


die tageszeitung (taz)
03.05.2008
212
Gabriel macht sich stark für Agrosprit

Brasilienreise des Bundesumweltministers: Im Gepäck bringt er einen Vertrag zur Lieferung von Agrosprit mit. Kritiker befürchten, dass Brasilien wegen der steigenden Nachfrage nun schon bald Lebensmittel importieren muss

Von GERHARD DILGER

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| NaWaRo | Erneuerbare Energien | nachhaltige Energie |

  
Nahrungskrise
Kampf gegen Hunger


die tageszeitung (taz)
03.05.2008
211
WIE HUNGER ZU BESIEGEN IST
Von Ackerbau und Hungersnot

Im Afrika der Großen Seen sieht man, warum und wo es Hungerkrisen gibt: im Kongo die von Bürgerkriegen hinterlassene Öde, in Ruanda die Produktivität einer stabilen Bauernschaft. Die Herausforderungen der Region lauten nun: Aufbau von Infrastruktur und Förderung des Handels

Von DOMINIC JOHNSON

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| Hunger | Nahrung | Nachhaltigkeit |

  
Suchmaschinen
Wiki-Technik
semantische Suche


VDI Nachrichten
02.05.2008
210
Wa(h)re Information - Der Suchmarkt verändert sich
Suchmaschinen wie Google und Yahoo erhalten vielfältige Konkurrenz - Mit Wiki-Technik auf der Suche nach kommerziellem Erfolg - Forscher tüfteln an semantischer Suche

Alternative Suchmaschinen-Anbieter wie Strategy Eye, Mahalo oder Yaggs versuchen, der Google-Dominanz mit nutzergestützter und semantischer Suche eigene Konzepte entgegenzusetzen. Der Markt für Information erfährt dadurch eine Aufspaltung: Wirtschaftsgut für die Info-Elite auf der einen und geteilte sowie gemeinsam erarbeitete Infos auf der anderen Seite.

Von K. BUCK

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| Wikipedia |

  
Emissionsminderung
Treibhausgase, Feinstaub


VDI Nachrichten
02.05.2008
209
Klimadebatte beeinflusst Emissionsminderung
Integriertes Feinstaub-Minderungskonzept für Deutschland in Vorbereitung - Chemiehersteller Süd-Chemie will von Ökoboom und Energiekrise profitieren

Antworten auf aktuelle Umweltfragen wie den Klimawandel, die Feinstaubproblematik, den Emissionshandel und weltweite Anforderungen an die Minderung industrieller Emissionen gaben Ingenieure auf dem VDI-Kolloquium Emissionsminderung 2008 Mitte April in Nürnberg. Gefragt waren und geboten wurden konkrete Maßnahmen und Konzepte sowie Praxisbeispiele.

Von STEPHAN W. EDER

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| Klimawandel | Treibhausgase | Emissionshandel | Kyoto-Protokoll | Feinstaub |

  
Wasserversorgung
Wasserquellen
Wassersparen


VDI Nachrichten
02.05.2008
208
Kampf um Wasser spitzt sich zu
Wasser gilt als das Öl der Zukunft - Forscher suchen nach neuen Quellen und Einsparpotenzialen

Klimawandel, Bevölkerungsexplosion und ein verschwenderischer Umgang verschärfen die globale Wasserkrise: Schon jetzt müssen rund 1,2 Mrd. Menschen ohne sauberes Trinkwasser auskommen, rund 5 Mio. sterben jährlich an Verunreinigungen. Wissenschaftler in aller Welt suchen nach kleinen und großen Lösungen.

Von PETER TRECHOW

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| Wasser | Nachhaltigkeit |

  
Wasserversorgung
Wassersparen


VDI Nachrichten
02.05.2008
207
Teures Wassersparen
Standpunkt: Hans-Jürgen Leist, Universität Hannover, warnt vor einer beginnenden Preisspirale in der deutschen Wasserwirtschaft

Wasser nimmt im Bewusstsein der Deutschen eine Sonderstellung ein: So benötigt ein Deutscher nur etwa 50 % des globalen Pro-Kopf-Verbrauchs an Wasser. Darüber könnte man sich freuen, hätte der weiter rückläufige Wasserverbrauch nicht erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Wasserver- und -entsorgung. Hans-Jürgen Leist, Ingenieur und Wasserexperte an der Universität Hannover, fordert daher, die Preisstruktur für die Wassersysteme der Kostenstruktur anzupassen und für eine bessere Nutzergerechtigkeit zu sorgen.

Von Hans-Jürgen Leist

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| Wasser | Nachhaltigkeit |

  
Trinkwassermangel
Trinkwassergewinnung


VDI Nachrichten
02.05.2008
206
Dem blauen Planeten geht sauberes Trinkwasser aus
Weiten Teilen der Erde droht Dürre - Forscher suchen Auswege - Teils abenteuerliche Ideen

Fast jeder fünfte Mensch auf der Erde muss ohne sauberes Trinkwasser auskommen. Verunreinigungen führen jährlich zu rund 5 Mio. Todesfällen. Forscher wollen deshalb benutztes Nass effizienter reinigen und neue Quellen anzapfen. Langfristig hilft nach Expertenansicht nur Sparsamkeit. Deutschland scheint jedoch eine Ausnahme zu sein.


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| Wasser | Millenniumsziele | Globale Agenda 21 |

  
Energiekonzern Eon
Energiepolitik


die tageszeitung (taz)
02.05.2008
205
Umweltschützer stehlen Eon die Show

Umweltschützer nutzen die Hauptversammlung des Energiekonzerns Eon, um mit der Unternehmenspolitik abzurechnen, und rufen zum Boykott des Energiekonzerns auf. Doch Eon-Chef Bernotat will noch jahrzehntelang auf Energie aus Kohle setzen

Von ANDREAS WYPUTTA

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| Energie/ Ressourcen | Treibhausgase | Fossile Energien | Energiemix |

  
Biodiversität
Naturschutzgebiete
Ökonom Pavan Sukhdev


die tageszeitung (taz)
02.05.2008
204
Naturschutz ist eine Mega-Industrie

Naturschutzgebiete erbringen eine Wirtschaftsleistung von 5 Billionen Dollar im Jahr, zeigt eine Studie über den Nutzen der Biodiversität. Der Verlust biologischer Vielfalt kommt die Menschheit teuer zu stehen. Besonders betroffen: die Armen

Von JOST MAURIN

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| Bio-Vielfalt | BIP |

  
Klimawandelfolgen
Sauerstoffarmut in Ozeanen


Deutschlandfunk
02.05.2008
203
Luftmangel in tropischen Meeren
Klimawandel lässt den Sauerstoffgehalt sinken

Die Liste der mit dem Klimawandel prognostizierten und bereits gemessenen Umweltprobleme, ist wieder um einen Posten länger geworden: In den warmen Wassern der tropischen Ozeanen sinkt der Sauerstoffgehalt. Dort weisen immer größere Zonen so wenig Sauerstoff auf, dass den Meereslebewesen sozusagen die Luft wegbleiben könnte. In der aktuellen "Science" wird der Befund veröffentlicht.


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| Klimawandel | Bio-Vielfalt | Natur & Umwelt |

  
Biosprit der 2.Generation
synthetische Biokraftstoffe
Firma Choren


Deutschlandfunk
02.05.2008
202
Kaviar für den Motor
Sächsische Firma entwickelt ethisch-ökologisch unbedenklichen Biosprit

Die Rohölreserven werden knapper, da sind Alternativen gefragt. Die Firma Choren entwickelt die Herstellung von Diesel aus Holz, Holzresten oder Stroh. Ende diesen Jahres wird das Unternehmen die Produktion dieses synthetischen Biokraftstoffes der zweiten Generation starten.


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| NaWaRo | Biomasse | Energie/ Ressourcen | nachhaltige Energie |

  
Nahrungsmittelkrise
Reispreise
Reis-Exportländer


Deutschlandfunk
02.05.2008
201
Asiens Reis-Exporteure wollen Kartell bilden

Steigende Nahrungsmittelpreise haben in Asien eine Debatte über die Bildung eines Kartells der Reisexporteure nach Vorbild der Opec ausgelöst. Thailands Regierung zufolge ist eine Orec in greifbarer Nähe. Vietnam dementierte offizielle Gespräche darüber.


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| Nahrung | Hunger |

  
Genveränderte Zuckerrüben
Saatguthersteller KWS


DIE ZEIT
01.05.2008
200
Gentechnik: Eskalation auf dem Acker

Eine Demonstration gegen die Aussat gentechnisch veränderter Zuckerrüben fand ein jähes Ende. Weil die Mitarbeiter der Saatgutfirma gegen die Demonstranten zu Felde zogen

Von Andreas Sentker

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| Grüne Gentechnik |

  
Nahrungsmangel
Hungerkrise
Ernährungskrise
Lebensmittelpreise


www.tagesschau.de
01.05.2008
199
Der Hunger kehrt zurück

Vielen galt der Hunger weitgehend als besiegt - jetzt steuert die Welt durch Dürren, Missernten und massive Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln auf eine neue Ernährungskrise zu. Auf mehreren Kontinenten gibt es hungerbedingte Ausschreitungen. Die Weltbank warnt vor politischer Instabilität in den betroffenen Ländern. Ein Überblick.


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| Hunger | Nahrung | Millenniumsziele |

  
Verbraucherschutz
Verbraucherinformationsgesetz


www.tagesschau.de
01.05.2008
198
Neues Verbraucherinformationsgesetz in Kraft

Das neue Verbrauchergesetz tritt heute in Kraft - es soll die Bürger zum Beispiel vor Gammelfleisch oder Pestiziden in Tomaten schützen und ihre Rechte stärken. Trotz Kritik halten Verbraucherzentralen das Gesetz für einen ersten Schritt in die richtige Richtung.


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| Konsum & Produktion |

  
Stammzellforschung
embryonale Stammzellen
Jungfernzeugung


Deutschlandfunk
01.05.2008
197
Das Prinzip Jungfernzeugung
Unbefruchtete Eizellen dienen als Quelle für embryonale Stammzellen

Wasserflöhe tun es, Blattläuse, Bienen, einige Eidechsenarten, und sogar Truthennen: Wenn kein Männchen in der Nähe ist, pflanzen sich die Weibchen ohne deren Hilfe fort, durch die so genannte Jungfernzeugung. Das zeigt: Auch unbefruchtete Eizellen können zu Embryonen reifen. Hamburger Wissenschaftler haben auf diese Weise bereits transplantierbares Gewebe gewonnen.


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| Gen-/Biotechnologie | Gesundheit |

  


erstellt: 09.09.10/zgh zur Themenübersicht Presseartikel: Übersicht Archiv zum Seitenanfang

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