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Presseartikel
Datenbank
   Datum: 2005-09-
2005

WTO-Gipfel Hongkong
Ministerkonferenz
Massenproteste


die tageszeitung (taz)
30.09.2005
1916
Große Ziele, kleine Aktionen

Die Globalisierungskritiker setzen auf Lobbyarbeit, weil Massenproteste beim WTO-Gipfel der Handelsminister vom 13.-18.12.05 zur Handelsliberalisierung nur schwer zu organisieren sind

Von FELIX LEE

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| WTO | Eine-Welt |

  
WTO-Gipfel Hongkong
Globalisierungskritik


die tageszeitung (taz)
30.09.2005
1919
"Auch Hongkong muss scheitern"

Walden Bello, Kritiker des Welthandelsgipfels in Hongkong, sieht ein wachsendes Konfliktpotenzial zwischen Europa und den USA. Davon könnten die Entwicklungsländer profitieren. Der Einfluss der Handelsorganisation WTO müsse abnehmen

Von STEPHAN KOSCH (Interviewer)

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| WTO | Eine-Welt |

  
Klimawandel
Meeresspiegel-Anstieg
Nordsee-Sturmfluten


die tageszeitung (taz)
30.09.2005
1917
Mehr Sturmfluten an der Nordsee

Neue Untersuchungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie: Meeresspiegel steigt bis 2100 um 30 Zentimeter. Deutsche Sommer werden heißer, Winter regnerischer

Von CLAUS-PETER TIEMANN

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| Klimawandel | Naturkatastrophen |

  
Verpackung
FTOH-Beschichtung
schädliche Folgesubstanzen


die tageszeitung (taz)
30.09.2005
1915
Pommes in giftiger Verpackung

Fettabweisendes Papier steht unter einem bösen Verdacht: Die FTOH-Beschichtung kann hochgiftige Folgeprodukte bilden. Ausländische Experten fordern ein EU-Verbot. Auch deutsche Wissenschaftler haben das Problem auf der Agenda

Von HANNA GERSMANN und REINHARD WOLFF

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| Müll/Recycling | Nahrung | Gesundheit |

  
Irankonflikt
IAEO-Resolution
Reaktionen im Iran


die tageszeitung (taz)
30.09.2005
1899
Antwort aus Teheran auf die IAEO-Resolution: Abgeordnete fordern Kündigung des Zusatzprotokolls zum Atomwaffensperrvertrag

162 von 231 anwesenden Abgeordneten des islamischen Parlaments in Teheran stimmten am 28.9. für einen Eilantrag, in dem die Regierung aufgefordert wird, das Zusatzprotokoll, das unangemeldete Kontrollen erlaubt, zu kündigen und weitere Inspektionen durch die IAEO zu stoppen, bis Irans Recht auf die Fortsetzung seines Atomprogramms anerkannt wird.

Von BAHMAN NIRUMAND

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| IAEO | Atomwaffensperrvertrag | Iran |

  
Alternative Nobelpreise 2005

die tageszeitung (taz)
30.09.2005
1918
Ausgezeichneter Mut.
Alternative Nobelpreise gehen 2005 an Aktivisten aus Kanada, Malaysia, Botswana und Mexiko

Der mit umgerechnet 213000 Euro dotierte "Alternative Nobelpreis" (Right Livelihood Award) wird 2005 den Globalisierungskritikern Maude Barlow und Tony Clarke (Kanada), der Menschenrechtlerin Irene Fernandez (Malaysia) sowie der Ureinwohnerorganisation "First People of the Kalahari" (Botswana) und ihrem Gründer Roy Sesana verliehen. Den undotierten Ehrenpreis erhält der Künstler Francisco Toledo (Mexiko)

Von SVEN HANSEN

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| Eine-Welt |

  
Irankonflikt
Atomprogramm
Öl-Stopp-Drohung
IAEO-Resolution


Frankfurter Rundschau
30.09.2005
1875
HINTERGRUND: Jetzt droht Iran mit Öl-Stopp

Im Konflikt um das Nuklearprogramm Irans wird der Ton Teherans immer schärfer. Der harte Kurs des neuen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zeichnet sich schon länger ab.

Von PIERRE SIMONITSCH

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| Atomwaffen | IAEO | Fossile Energien |

  
Ölkonzerne
Weltpetroleumkongress
Ölversorgung
Erdölgewinnung, soziale Folgen
hoher Ölpreis, Armutsstaaten


Frankfurter Rundschau
30.09.2005
1874
Selbstkritik gehört nicht zu den Stärken der Industrie

In Johannesburg diskutieren die Manager der Ölkonzerne an den ökologischen und sozialen Problemen vorbei

Von JOHANNES DIETERICH

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| Fossile Energien | Ölpreis |

  
Abhängigkeit von fossiler Energie
Konflikte um Ressourcen


Frankfurter Rundschau
30.09.2005
1898
HINTERGRUND: Kampf um Energie

Die Abhängigkeit von Öl und Gas hat nicht nur wirtschaftliche Folgen. Aus ihr ergeben sich auch ganz spezifische sicherheitspolitische Risiken - bis hin zum Krieg um die Ressourcen.

Von JOACHIM WILLE

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| Fossile Energien |

  
Treibhausgas Methan
nördlicher Golfstrom
Spitzbergen


Deutschlandfunk
30.09.2005
1872
Dem Methan auf der Spur
Mit der "Polarstern" auf Expedition

Das Forschungsschiff "Polarstern" kreuzt vor Spitzbergen. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polarforschung sind der Entstehung von Methan auf der Spur, dem nach Kohlendioxid bedeutendsten Treibhausgas. Bakterien produzieren das Gas beim Abbau organischer Stoffe. Aber auch das Wasser des Storfjords östlich von Spitzbergen ist eine regelrechte Methan-Küche.

Von Jens Wellhöner

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimawandel |

  
Öko-Tockentoilette
EcoSan-Projekt
Sanitärsystem für arme Länder
Düngergewinnung


DIE ZEIT
29.09.2005
1921
Globales Geschäft

Wassertoiletten sind für viele Entwicklungsländer untauglich. Der schwedische Ingenieur Uno Winblad hat die ökologische Alternative entwickelt: Spülen mit Sägemehl

Von Stefan Schmitt

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| Wasser | Eine-Welt |

  
Küstenschutz
Hochwasserschutz
Klimawandel


World Wide Fund For Nature (WWF)
29.09.2005
1859
WWF warnt: Küstenschutz ist auf Folgen des Klimawandels nicht ausreichend vorbereitet

Angesichts der Überschwemmungs-Katastrophen rund um den Globus warnt der WWF vor den Folgen des durch den Klimawandel verursachten Meeresspiegelanstiegs an der deutschen Küste. Insbesondere die geplanten weiteren Vertiefungen von Elbe und Weser würden die Hochwassergefahr für Städte wie Bremen und Hamburg steigern. "Die Kombination aus steigendem Meeresspiegel und Flussvertiefungen verstärkt das Risiko einer Flutkatastrophe an der Nordseeküste", so Beatrice Claus, WWF-Referentin für Küstenschutz. Bis Ende des 21. Jahrhunderts könne der Meeresspiegel um über einen Meter steigen. Hauptursache dafür sei der Klimawandel.


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| Klimawandel |

  
illegale Zuwanderung
Armutsflüchtlinge
Afrika, Enklave Melilla


die tageszeitung (taz)
29.09.2005
1913
Mit Leitern gegen die Festung Europa

Die spanische Nordafrikaenklave Melilla sieht sich immer mehr Anstürmen von Armutsflüchtlingen ausgesetzt. Binnen zwei Tagen überwanden 400 Afrikaner die Grenzzäune. Das Aufnahmelager ist überfüllt. Jetzt werden Notzelte aufgebaut

Von HANS-GÜNTER KELLNER

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| Migration |

  
Hurrikan "Katrina"
mangelnder Katastropheneinsatz
Suche nach Schuldigen


die tageszeitung (taz)
29.09.2005
1914
Polizeichef tritt wegen "Katrina" zurück
In Washington wird weiter nach den Schuldigen für den mangelhaften Katastropheneinsatz gesucht

Unter Kritik u.a.: Michael D. Brown (abgerufener Chef der Katastrophenschutzbehörde FEMA, Teil der nach dem 11.9.2001 neu gegründeten Heimatschutzbehörde); Kathleen Blanco (Gouverneurin von Louisiana); Ray Nagin (Bürgermeister von New Orleans); Eddie Compass (Polizeichef von New Orleans, inzwischen zurückgetreten); Präsident George W.Bush und führende Mitglieder der US-Regierung

Von BERND PICKERT

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| "Katrina" |

  
Klimawandel
Treibhausgas-Ausstoß
globale Erwärmung


Deutschlandfunk
29.09.2005
1858
Mit Vollgas ins Treibhaus
Forscher sehen schlechte Chancen für einen moderaten Klimawandel

Der weltweite Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid, so eine Studie von Wirtschaftsfachleuten, hat einen neuen Höchststand erreicht. Hamburger Klimaforscher errechneten für den UNO-Klimarat aus den Daten die wahrscheinlichen Folgen: demnach erwärmt sich das Weltklima so schnell wie nie zuvor.


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| Klimawandel | Treibhausgase |

  
Naturkatastrophen
Brände, Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme
Klimawandel


World Wide Fund For Nature (WWF)
28.09.2005
1863
WWF weist auf von Menschen verursachte sommerliche Naturkatastrophen hin

Hurrikans und Taifune, Waldbrände, Dürren und Hochwasser. Es war ein Sommer der Naturkatastrophen. Der WWF unterstreicht, dass die Unwetter nicht vom Himmel gefallen seien, sondern ihre verheerenden Auswirkungen oft von Menschen provoziert wurden. Ein Großteil der Schäden sei auf den Klimawandel, die Trockenlegung von natürlichen Überflutungsflächen und die Verschwendung von Trinkwasser zurückzuführen. Der zu Ende gehende Sommer könne ein Vorgeschmack auf die kommenden Jahre sein.


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| Naturkatastrophen |

  
Energiepolitik
US-Regierung
Atomenergie


die tageszeitung (taz)
28.09.2005
1912
Die nukleare Alternative

Nachdem die Hurrikane "Katrina" und "Rita" die Ölversorgung erheblich beeinträchtigten und die Spritpreise in die Höhe trieben, kündigt US-Präsident George W. Bush endlich an, er wolle alternative Energien fördern. Aber der Weg "weg vom Öl" führt für den Texaner logischerweise direkt in die "alternative Energie" der Atomkraft

Von JAN FEDDERSEN

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| Fossile Energien | Atomenergie |

  
Emissionshandel
Treibhausgase, Flugverkehr


die tageszeitung (taz)
28.09.2005
1910
Emissionshandel auch für Airlines

Die EU-Kommission will die Treibhausgase im Flugverkehr reduzieren und strebt die gleichen Regeln wie für die Industrie an. Die Firmen hätten lieber größere Flughäfen

Von RUTH REICHSTEIN

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| Emissionshandel | Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |

  
Gasversorgung, Gaspreis
Gasversorger, Kartellamt


die tageszeitung (taz)
28.09.2005
1911
Kartellamt dreht den Gashahn zu

Nach kurzem, aber heftigem Streit wird die Wettbewerbsaufsicht den deutschen Gashändlern deren Vertragspraxis verbieten. Glaubt man der Gaswirtschaft, führt das zu höheren Preisen

Von NICK REIMER

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| Erdöl/Erdgas |

  
Artensterben Harpyie
Regenwald-Vernichtung


Frankfurter Rundschau
28.09.2005
1880
VOM AUSSTERBEN BEDROHT: Greifvogel Harpyie
Als Schrecken des Faultiers rauscht die Harpyie durch den Regenwald

Ihr Rang als mächtigster Greifvogel der Welt macht der Harpyie zu schaffen. Für viele Jäger wird sie dadurch zur begehrten Trophäe. Die Hauptbedrohung ist jedoch die unverminderte Zerstörung ihres Lebensraums. Jedes Jahr geht in Südamerika eine Waldfläche von der Größe Hessens verloren.


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| Bio-Vielfalt |

  
Unwetter, Tropenstürme
Hurrikan "Rita"
Taifun "Damrey"


Frankfurter Rundschau
28.09.2005
1884
USA und Asien leiden unter Unwettern
Amerikaner richten sich auf Heimkehr nach "Rita" ein - Vietnamesen vor "Damrey" geflüchtet

Nach den Wirbelstürmen "Katrina" und "Rita" im Süden der USA kehren die Menschen in die Krisenregionen zurück. Der Taifun "Damrey" setzte seinen zerstörerischen Weg durch Südostasien in Vietnam fort.


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| Naturkatastrophen |

  
Rauchverbot
Schulen, Kliniken
Busgeld


Frankfurter Rundschau
28.09.2005
1883
TABAKVERBOT: Bremen will Rauchstopp in Schulen und Kliniken

Der Senat der Hansestadt beschloss am Dienstag einen Gesetzentwurf, der das Rauchen in den Einrichtungen ab August 2006 verbietet und bei Missachtung ein Bußgeld von maximal 500 Euro vorsieht


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| Rauchen |

  
OPEC-Mitglied Indonesien
Öl-Mangel, Öl-Import
Benzinpreis, Brennstoffpreis
subventionierter Treibstoff


Frankfurter Rundschau
28.09.2005
1882
Opec-Land leidet unter Ölpreis
Indonesien muss Subventionen für Benzin kürzen / Förderquote unterschritten / Furcht vor Unruhen wächst

Indonesien, Asiens einziges OPEC-Mitglied, muss trotz Ölförderung die Benzinpreise um 50 % erhöhen. Die Regierung befürchtet Unruhen.

Von Moritz Kleine-Brockhoff

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| OPEC | Fossile Energien |

  
Alkohol-Konsum
Unternehmen, Arbeitsplatz
Sucht-Prävention


Frankfurter Rundschau
28.09.2005
1881
Alkoholkonsum verursacht enorme Schäden in Unternehmen
Wenn Kollegen am Arbeitsplatz trinken, wird das meist als Privatsache abgetan / Experten fordern gezielte Hilfe und Prävention anstelle von Vertuschung

Der Missbrauch von Suchtmitteln ist in vielen Unternehmen an der Tagesordnung, wird aber häufig tabuisiert. Allein die Folgen des regelmäßigen Alkoholkonsums ihrer Beschäftigten kosten deutsche Betriebe geschätzte 25 Milliarden Euro jährlich.

Von Thomas Gesterkamp

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| Gesundheit |

  
Brennstoffzellen
Messe "f-cell"


Deutschlandfunk
28.09.2005
1860
Brennstoffzellen in der Praxis
Fachschau "f-cell" präsentiert Stand der alternativen Energiequelle

Autohersteller, Produzenten von Unterhaltungselektronik und Haustechnikanbieter entdecken immer mehr das Potenzial von Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen. Dass die Technologie mehr als nur ein werbeträchtiger Lockvogel ist, belegt die Stuttgarter Messe "f-cell".


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| Brennstoffzelle |

  
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
Bericht an den Bundestag


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
28.09.2005
1864
Bundesregierung beschließt Bericht zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.
Bulmahn: "Deutschland führend bei Bildung zur Nachhaltigkeit".

Deutschland ist bei der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung international führend. Dies bestätigt der am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossene Bericht zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.


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| Schule |

  
Klimawandel
Wandel in der Landwirtschaft


die tageszeitung (taz)
27.09.2005
1908
Der Wald kränkelt, der Wein wächst

Resultate des Klimawandels: Wärmere Sommer lassen einheimischen Wein besser gedeihen, bereiten aber der Kartoffel Probleme. Landwirtschaft muss sich umstellen. Weil Pflanzen weniger Kohlendioxid aufnehmen, steigt Temperatur zusätzlich

Von RAFAEL BINKOWSKI

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| Klimawandel | Nahrung | Treibhauseffekt |

  
EU-Chemiepolitik
REACH


die tageszeitung (taz)
27.09.2005
1909
Chemiereform verwässert

Die EU will die Chemiepolitik neu regeln. Doch die Industrie wehrt sich erfolgreich: Unbedenklichkeit von Produkten muss auch künftig nicht nachgewiesen werden. Es geht um die Registrierung und Risikobewertung für rund 30.000 chemische Substanzen, deren Wirkung auf die Umwelt und den menschlichen Organismus weitgehend unbekannt ist.

Von DANIELA WEINGÄRTNER

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| Chemikalien |

  
Treibhausgase
CO2-Verpressung
IPCC-Report
Kyoto-Protokoll


Greenpeace
27.09.2005
1869
In 50 Jahren vielleicht Greenpeace warnt: Industrie verspricht sich zuviel von Kohlendioxid-Verpressung

Zurzeit wird die neue Technik der Lagerung von Treibhausgasen weltweit intensiv diskutiert. Die Umweltorganisation Greenpeace warnt davor, die Idee, umweltschädliches Kohlendioxid unter der Erde oder in Ozeanen zu speichern, als heilsbringende Wunderwaffe im Kampf gegen den Klimawandel zu sehen.


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| Treibhausgase | Kyoto-Protokoll |

  
Südafrika, Landreform
Zwangsenteignung


Frankfurter Rundschau
27.09.2005
1890
SÜDAFRIKA: Landreformer am Kap greifen zur Zwangsenteignung

In Südafrika soll erstmals seit dem Ende der Apartheid ein weißer Gutsbesitzer zwangsenteignet werden - die Konflikte um die Landreform verschärfen sich.

Von JOHANNES DIETERICH

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| Afrika |

  
Irak, Schiiten
Attentate, Martyrium


Frankfurter Rundschau
27.09.2005
1889
Islamische Minderheit definiert sich aus der historischen Erfahrung unrechtmäßiger Gewalt / Geistliche in Irak verurteilen Attentate

Die Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten in Irak führen immer wieder zu blutigen Anschlägen. Worin aber besteht der theologische Unterschied zwischen beiden Gruppen ? Erlebt Irak tatsächlich einen "Kampf der Religionen" ?

Von MICHAEL LÜDERS

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| Irak |

  
Ökologisches Wirtschaften
IÖW-Zeitschrift
Nachhaltigkeitsforschung


Frankfurter Rundschau
27.09.2005
1886
ZEITSCHRIFTEN-RUNDSCHAU
Das ökologische Gewissen in neuer Optik

Ökologisches Wirtschaften (Jahrgang 3/05), wird vierteljährlich vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) herausgegeben

Von HERMANNUS PFEIFFER

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| Nachhaltigkeit |

  
Erdöl, Afrika
Weltpetroleumkongress
Erdölgewinne
Beteiligung der Bevölkerung


Frankfurter Rundschau
27.09.2005
1885
Afrika soll stärker vom Öl profitieren
Kontinent beherbergt Weltpetroleumkongress / Konzerne sollen Bevölkerung mehr als bisher an Erlösen beteiligen

Regierungen und Mineralölgesellschaften sollen dafür sorgen, dass Einkünfte aus der Erdölförderung in Afrika mehr als bisher dem Wohl der Bevölkerung zugute kommen. Dafür plädierten Teilnehmer des 18. Weltpetroleumkongresses im südafrikanischen Johannesburg.

Von Johannes Dieterich

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| Fossile Energien | Afrika |

  
AIDS, Südafrika
AIDS-Waisen


Frankfurter Rundschau
27.09.2005
1888
Die alten Kinder von Lusaka

Sie haben Vater und Mutter verloren und prostituieren sich, um zu überleben: die Aids-Waisen von Sambia

Von JOHANNES DIETERICH

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| AIDS/HIV |

  
Hurrikan "Rita"
Evakuierungen
Schäden, Texas, Lousiana


Frankfurter Rundschau
27.09.2005
1887
"Rita" vernichtete ganze Küstenorte
Große Schäden, aber wenige Todesopfer / US-Behörden: Evakuierung rettete unzählige Menschenleben

Die Flucht von drei Millionen Menschen vor dem Hurrikan "Rita" hat nach Einschätzung der US-Behörden das schlimmste Unheil abgewendet. "Rita" vernichtete ganze Ortschaften, vor allem im sumpfigen Grenzgebiet von Texas und Louisiana.


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| Naturkatastrophen |

  
Stammzellforschung
Klonen, Klon-Forscher Woo Suk Hwang


Deutschlandfunk
27.09.2005
1865
Der König der Klone
Deutsche und koreanische Wissenschaftler erörtern Fortschritte in der Stammzellforschung

In Berlin treffen sich vom 26. bis 29. September auf Einladung der Technologiestiftung Berlin Forscher aus Deutschland und Asien zum Erfahrungsaustausch im Rahmen der "Asia-Pacific Weeks". Am Dienstag lag der Schwerpunkt der Veranstaltung auf dem Thema der Stammzellforschung.

Von Gerd Pasch (Gespräch mit Volkart Wildermuth)

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| Gen-/Biotechnologie |

  
Artensterben, Artenschutz, Körperteile von Tigern
Artenschutzprogramm TRAFFIC


World Wide Fund For Nature (WWF)
26.09.2005
1870
Der Drache will dem Tiger ans Fell.

Die chinesische Regierung erwägt, den seit 1993 in China verbotenen Handel mit Körperteilen von Tigern wieder frei zu geben. Nach Ansicht des WWF würde die Freigabe die Situation der vom Aussterben bedrohten Tiger-Populationen in Asien dramatisch verschärfen.


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| Bio-Vielfalt |

  
Welttourismustag
nachhaltiger Tourismus
Lastovo-Pilotprojekt


World Wide Fund For Nature (WWF)
26.09.2005
1871
WWF und Reiseveranstalter starten Pilotprojekt am Mittelmeer

WWF und die in der "Tour Operators´ Initiative" (TOI) zusammengeschlossenen internationalen Reiseveranstalter starten auf der kroatischen Insel Lastovo ein Pilotprojekt für nachhaltigen Tourismus. "Zum ersten Mal arbeiten in der Mittelmeerregion Naturschützer, Tourismusindustrie und Bevölkerung Hand in Hand", erklärte Birgit Weerts vom WWF anlässlich des Welttourismustages der Vereinten Nationen am 27. September. Lastovo gehört zu den Dalmatinischen Inseln und gilt als ein ökologisches Juwel des Mittelmeers.


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| Mobilität/Verkehr | Bio-Vielfalt | Nachhaltigkeit |

  
Afrika, Ölboom
Ölreserven in Westafrika
Exklavenwirtschaft
Weltpetroleumkongress


die tageszeitung (taz)
26.09.2005
1906
Afrika im Schatten des eigenen Ölbooms

Der diesjährige Weltkongress der Ölindustrie findet erstmals in Afrika statt. Westafrika ist der Hoffnungsträger der globalen Ölindustrie auf der Suche nach neuen Reserven. Doch in Kamerun geht der Boom an den Menschen vorbei - und nicht nur dort

Von DOMINIC JOHNSON

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| Fossile Energien | Afrika |

  
Schuldenerlass
G8-Konzept
IWF-WB-Beschluss


die tageszeitung (taz)
26.09.2005
1907
Der Weg zur Entschuldung ist frei

IWF und Weltbank stimmen für das G-8-Konzept. 18 ärmste Länder werden um rund 40 Milliarden US-Dollar entlastet. Die Armut ist damit aber längst nicht besiegt

Von ANDREAS ZUMACH

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| HIPC | G8 |

  
Hurrikan "Rita"
Evakuierung, Spritmangel
Hochwasser, Schäden
vorläufige Bilanz


die tageszeitung (taz)
26.09.2005
1924
NACH DEM HURRIKAN

Die Texaner sind erleichtert: Der Hurrikan richtete weniger Unheil an als befürchtet.Weder Evakuierung noch Stromausfall machen die Menschen wütend. Aber eines ärgertsie: Es gibt kein Benzin mehr. Und wenn wieder welches geliefert wird, wird esnoch teurer. "Fuck Bush!", ruft einer

Bericht: Spritnotstand im Autoland
Von MICHAEL STRECK

Infobox: Der Sturm und das Hochwasser




| Naturkatastrophen |

  
Irankonflikt
Atomprogramm
IAEO-Resolution


die tageszeitung (taz)
26.09.2005
1923
STREIT UM IRANISCHES ATOMPROGRAMM

Nach langen Debatten beschloss die Internationale Atombehörde mehrheitlich: Iran hat den Atomwaffensperrvertrag verletzt und kann prinzipiell dem UN-Sicherheitsrat gemeldet werden. Der Iran ist empört, Washington zufrieden.

Bericht: Große Befriedigung in Washington
Die Bush-Administration sieht die EU als Erfüllungsgehilfe der eigenen erfolgreichen Strategie zur Isolation Irans
Von Andreas Zumach

Votum gegen Iran
Von BAHMAN NIRUMAND

Infografik: Atomanlagen im Iran




| Atomwaffen | Iran |

  
Nigeria, Erdölförderung
Krise im Nigerdelta
angedrohte Sabotage


Frankfurter Rundschau
26.09.2005
1873
Miliz droht mit Chaos in Nigeria
Erdölproduktion teilweise lahmgelegt / Regierung entsendet Soldaten ins Krisengebiet im Nigerdelta

Nigerianische Milizionäre, deren Anführer wegen Hochverrats verhaftet wurde, haben ein "beispielloses Chaos" und die Sabotage der Erdölproduktion des Landes angekündigt, falls ihr Idol Moujahid Dokubo-Asari nicht umgehend freigelassen wird.

Von Johannes Dieterich

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| Fossile Energien |

  
Schuldenerlass
IWF-Weltbank-Beschluss
G8-Finanzierungszusage


Frankfurter Rundschau
26.09.2005
1896
Internationaler Währungsfonds beschließt Schuldenerlass
Geberländer streichen 40 Milliarden Dollar aus ihrem Forderungskatalog / Kritiker halten Entscheidung für nicht ausreichend

Die 18 ärmsten Entwicklungsländer können von Ende 2005 an mit einem Schuldenerlass rechnen. Die reichen Industrieländer und Russland verständigen sich auf der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank auf die bereits im Juli beschlossene Schuldenstreichung.

Von Rolf Obertreis

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| HIPC | G8 |

  
Unwetter, Hurrikane
Häufigkeit, Intensität, Schäden


Frankfurter Rundschau
26.09.2005
1897
Die Intensität nimmt zu, die Häufigkeit nicht

Klimaforscher Christian-Dietrich Schönwiese erwartet perspektivisch kräftigere Unwetter mit noch viel höheren Schäden

Von Joachim Wille (Interviewer)

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| "Katrina" |

  
Treibhausgas CO2
unterirdische Lagerung
CO2-Sequestrierung


Deutschlandfunk
26.09.2005
1868
Deponien für Klimagas
Forschungsprogramm untersucht Speichertechnologien für Kohlendioxid

Kohlendioxid aus Industrie und Verkehr gilt als zusätzliche Heizquelle für das Klima. Neben der Reduktion der Emissionen könnten auch unterirdische Lager einen Weg zu niedrigeren Kohlendioxidkonzentrationen darstellen. Ein neues Projekt untersucht jetzt die CO2-Lagerung.

Von Jan Lublinski

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt |

  
Welttourismustag
Ökotourismus
Nationalparke, Grünes Band, NATURATHLON


Bundesamt für Naturschutz
26.09.2005
1856
BfN zum Welttourismustag am 27.9.05: Natur- und Nationalparke kurbeln regionale Wirtschaft an.
NATURATHLON-ziele am Grünen Band laden zum Wandern, Radfahren und Erholen ein

Mit dem NATURATHLON 2005 weist das BfN zum Welttourismustag auf die vielen schönen Reiseziele am Grünen Band in Deutschland hin. Auf Grund seiner Abgeschieden- und Ungestörtheit hat sich das Grüne Band zu einem gesamtdeutschen Naturerbe ganz besonderer Art herausgebildet. Dort, wo sich bis vor 15 Jahren ein unüberwindbarer Todesstreifen befand, hat sich eine faszinierende Natur mit einer bedeutenden Artenvielfalt, eingebettet in eine fantastische Erholungslandschaft, entwickelt.


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| Ökotourismus | Bio-Vielfalt |

  
Niger-Delta
Rebellen, Ölkonzern Chevron


die tageszeitung (taz)
24.09.2005
1905
Nigerias Öl-Rebellen erobern Pumpstation

Afrikanische Rebellen im Niger-Delta drohen mit einem Bürgerkrieg, falls ihr Anführer nicht freigelassen wird. Der Ölkonzern Chevron wurde bereits attackiert. Ölpreise könnten weltweit noch weiter in die Höhe schießen

Von HAKEEM JIMO

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| Fossile Energien | Ölpreis | Afrika |

  
Ilisu-Staudamm
Kurdenproteste


die tageszeitung (taz)
24.09.2005
1904
Ilisu-Staudamm zu verkaufen

Selbst die Weltbank will mit dem Projekt nichts mehr zu tun haben: Seit Jahrzehnten protestieren die Kurden gegen den Ilisu-Staudamm am Tigris. Jetzt sucht Siemens einen Käufer für das umstrittene Projekt. Geplanter Baubeginn: schon im Oktober

Von ARIANE BRENSSELL

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| Wasser |

  
Vogelgrippe
Indonesien


die tageszeitung (taz)
24.09.2005
1903
Vogelgrippe bedroht Indonesien

Gesundheitsministerin spricht von drohender Epidemie, doch konsequente Maßnahmen ließen bisher auf sich warten. Äußerung von WHO-Vertreter führt zu Irritationen

Von NICOLA GLASS

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| Vogelgrippe |

  
Hurrikan "Rita"
Zugbahn, Evakuierung, Notmaßnahmen


die tageszeitung (taz)
24.09.2005
1922
AUF DER FLUCHT VOR DEM HURRIKAN

Was ist wichtig? Was muss mit, wenn Menschen ihre Stadt verlassen? Manche, die auf der Flucht vor "Rita" auf Houstons Ausfallstraßen feststecken, haben Hunde dabei. Pferde. Fotos. Jeder hat seine Erinnerungen. Was fehlt, ist Benzin. Ein Albtraum für den allzeit mobilen US-Amerikaner

Bericht: "Rita" kommt von Süden her
Von  MICHAEL STRECK

Infobox zu "Rita":  DAMMBRUCH IN NEW ORLEANS

Infografik AFP20050923-DE02: Voraussichtliche Zugbahn von Hurrkan "Rita"
(nur in der Printausgabe)




| Naturkatastrophen |

  
Weltbank-Jahrestagung
Afrika-Aktionsplan
Schuldenerlass
Millenniumsziele


Frankfurter Rundschau
24.09.2005
1879
HINTERGRUND: Weltbank sieht Afrika am Wendepunkt

Im Schnelldurchgang läuft am Wochenende die Jahrestagung der Weltbank ab. 24 Minister repräsentieren als "Entwicklungskomitee" die 189 Mitgliedsländer und ihre fünf Milliarden Menschen.

Von ROLAND BUNZENTHAL

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| Eine-Welt | HIPC | Millenniumsziele |

  
Bio-Treibstoff
Sprit aus Zuckerrohr
Brasilien
Flex-Technologie


Frankfurter Rundschau
24.09.2005
1878
Gas geben mit Sprit aus Zuckerrohr
Autobesitzer in Brasilien haben an der Zapfsäule die Qual der Wahl - und fahren besser damit

Autos, die sowohl mit Benzin als auch mit Alkohol fahren ("Bi-combustível"), sind in Brasilien der Verkaufsschlager. Nur-Benziner wird es bald kaum noch geben. Alkohol ist billiger und belastet die Umwelt weniger. Die Zuckerindustrie erwartet ein Riesenwachstum.

Von Wolfgang Kunath

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| Erneuerbare Energien | NaWaRo |

  
Verkehrspolitik
neue Autos
Stadtplanung


Frankfurter Rundschau
24.09.2005
1877
"Kleiner, leichter, weniger PS"

Verkehrswissenschaftler Helmut Holzapfel fordert eine neue Autogeneration und eine veränderte Stadtplanung

Von Joachim Wille (Interviewer)

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| Mobilität/Verkehr |

  
Erdöl in Afrika
Weltpetroleumkongress
Sao Tomé und Principé
Korruption, Kriege
Rohstofffluch


Frankfurter Rundschau
24.09.2005
1876
Schwarzer Kontinent fördert mehr Öl

Einige Staaten Afrikas (z.B. der Inselstaat Sao Tomé und Principé), kommen zu großem Reichtum, doch die Bevölkerung geht leer aus. Angesichts der unsicheren Ölversorgung aus Nahost gilt die Region zunehmend als US-Interessensphäre: In 10 Jahren soll mindestens 25 % aller US-Ölimporte aus Afrika kommen, zur Zeit sind es 16 %.

Von JOHANNES DIETERICH

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| Fossile Energien | Afrika | Ressourcenkonflikte |

  
Feinstaub
Lockerung von EU-Grenzwerten


die tageszeitung (taz)
23.09.2005
1900
Beim Feinstaub droht Rollback

Geteiltes Echo auf die EU-Pläne zu Aufschub bei der Luftreinhaltung: Gemeinden freuen sich über möglichen Spielraum, Umweltministerium befürchtet Aussitzen

Von RAFAEL BINKOWSKI

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| Feinstaub |

  
Hurrikan "Rita"
Öl-Anlagen, Raffinerien
Ölpreis, OPEC-Fördermenge


die tageszeitung (taz)
23.09.2005
1920
Hurrikan "Rita" treibt den Ölpreis hoch

Wieder sind US-Anlagen und Raffinerien im Golf von Mexiko in Gefahr. Kein Wunder, dass der Preis für Erdöl trotz der Ausweitung der Opec-Fördermenge steigt. Tendenziell ist aber Entspannung in Sicht: Die Nachfrage lässt nach

Von ULRIKE HERRMANN

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| Naturkatastrophen | Ölpreis |

  
Hurrikan "Rita"
Massenexodus, Evakuierung


die tageszeitung (taz)
23.09.2005
1901
Massenexodus in Texas

Über eine Million Menschen fliehen vor Hurrikan "Rita" aus den bedrohten Gebieten. Er ist jetzt der drittstärkste Sturm seit Beginn der Messungen

Von BERND PICKERT

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| Naturkatastrophen |

  
Solarenergie
Heizung, Sonnenenergie
Erneuerbare-Wärmeenergie-Gesetz


die tageszeitung (taz)
23.09.2005
1902
Die Sonne als Heizung.
Forscher fordern ein Erneuerbare-Wärmeenergie-Gesetz.

Die Öl-, Gas- und Strompreise steigen rasant, eine klimawandelbedingte Naturkatastrophe jagt die nächste: Kein Wunder, dass erneuerbare Energien derzeit wieder in aller Munde sind. Der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) - ein Zusammenschluss verschiedener Forschungsinstitute - nutzte gestern die Gunst der Stunde und forderte bei einem Kongress in Köln ein "Erneuerbare-Wärmeenergie-Gesetz".

Von SUSANNE GANNOTT

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| Erneuerbare Energien | Solarenergie |

  
Klimawandel
Tropenkrankheiten
Dürre-Perioden, Hitze-Tote
Umweltverschmutzung
WHO-Studie


Frankfurter Rundschau
23.09.2005
1895
KLIMAWANDEL: Hitzebedingte Krankheiten sind ein wachsendes Problem

Bis zu 10 000 Menschen sterben nach WHO-Schätzung jährlich im Asien-Pazifik-Raum an den Folgen der Erderwärmung. Tendenz: steigend.

Von FRAUKE HASS

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| Klimawandel |

  
Atommüll
Endlager Züricher Land
Grenznähe zu Deutschland


Frankfurter Rundschau
23.09.2005
1894
Anwohner an der Grenze zur Schweiz fürchten Atomendlager
Experten halten Standort im Züricher Land für ideal / Bundesumweltminister Trittin richtet deutsche Begleitkommission ein

Ein Schweizer Atomendlager in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze wird immer wahrscheinlicher. Nach Jahren der diplomatischen Zurückhaltung installierte Umweltminister Trittin kurz vor der Bundestagswahl eine deutsche Begleitkommission. Zu spät, fürchten Anwohner.

Von Gabriele Renz

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| Atomenergie |

  
Sozial- u. Umweltstandards
OECD-Leitsätze für Unternehmen
Beschwerden, keine Sanktionen
NGO-Kritik
Kinderarbeit


Frankfurter Rundschau
23.09.2005
1892
Menschenrechtler kritisieren OECD-Leitsätze
Richtlinien für verantwortungsvolles Wirtschaften wirken kaum / Keine Sanktionen vorgesehen

Die Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung formulierte vor fünf Jahren Verhaltensleitsätze für Unternehmer. Sie haben jedoch keine Sanktionen zu befürchten, wenn sie sich nicht daran halten.

Von Knut Henkel

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| Kinderarbeit | Nachhaltigkeit |

  
IWF-Weltbank-Reform
Aufgaben, Ziele
Stimmrechte, Beteiligungsquoten
Schwellenländer


Frankfurter Rundschau
23.09.2005
1891
HINTERGRUND: Das Selbstverständnis ist alles andere als selbstverständlich

Die zukünftige Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist Thema der bevorstehenden Jahrestagung von IWF und Weltbank. Die Positionen liegen weit auseinander.

Von DETLEF FECHTNER

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| Eine-Welt |

  
Windenergie
Konzern Enercon
Porträt Chef Wobben
Entwicklung der Windkraftbranche


Frankfurter Rundschau
23.09.2005
1893
Himmelsstürmer

Der Chef von Deutschlands Windkraft-Firma Nummer eins lässt sich die Aussicht nicht vermiesen - auch durch ein Wahlergebnis nicht

Von JOACHIM WILLE

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| Windenergie |

  
Weichmacher
Schraubverschlüsse
Lebensmittel


Deutschlandfunk
23.09.2005
1867
Giftige Verpackungen. Weichmacher aus Schraubverschlüssen gehen auf Lebensmittel über

Immer wieder wurden in der Vergangenheit Schadstoffe entdeckt, die von Verpackungen in Lebensmittel übertreten - so etwa im vergangenen Jahr in Babynahrung. Auf dem Deutschen Lebensmittelchemikertag widmen sich Experten dem Problem


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| Chemikalien | Nahrung |

  
Südafrika
Lehrerfortbildung
e-Learning
African Drive Project
SAP-GTZ-Förderung


DIE ZEIT
22.09.2005
1850
Online aus der Armutsfalle

In Südafrika lernen Dorflehrer, den Computer zu ihrer Fortbildung zu nutzen. Ein deutscher Softwarekonzern unterstützt das Projekt

Von Bartholomäus Grill

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| Eine-Welt |

  
Drogen-Prävention
Aufklärungsaktionen
Evaluierung
mangelnde Nachhaltigkeit


DIE ZEIT
22.09.2005
1852
Lauter unerhörte Kampagnen

Aufklärungsaktionen gegen Drogen, Aids oder Suizid verpuffen erschreckend oft, manche wirken sogar kontraproduktiv

Von Jochen Paulus

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| Gesundheit | Nachhaltigkeit |

  
IWF, Weltbank
Ineffizienz, Überschneidungen
Reform, Fusion


DIE ZEIT
22.09.2005
1851
Fusioniert IWF und Weltbank!

Diese Woche tagen die beiden mächtigsten Finanzinstitutionen. Das wichtigste Thema aber klammern sie aus

Von Wilfried Herz

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| Eine-Welt |

  
Rohstoffe, Kupferbergbau
Chile, Mine El Teniente


DIE ZEIT
22.09.2005
1853
Wohlstand aus der Grube

Kupfer ist so teuer wie nie zuvor. Der Rohstoff steckt in Kühlschränken und Klimaanlagen, Autos und Computern. Von der weltweiten Nachfrage profitiert vor allem Chile

Von Anne Grüttner

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| Rohstoffe/Ressourcen |

  
ÖPNV statt Autos
Modell Belgien


die tageszeitung (taz)
22.09.2005
1839
Tausche Auto gegen Jahreskarte

In Belgien ist es ein Renner: Wer sein Auto abmeldet, darf zunächst umsonst im Nahverkehr fahren. Trotz des Andrangs in Flandern wird es dieses Angebot in Deutschland nicht geben. Ähnliche Versuche hat die Bahn wegen Erfolglosigkeit eingestellt

Von FABIAN KRÖGER

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| Mobilität/Verkehr |

  
Wasserversorgung
Privatisierung
Argentinien, Weltbank


die tageszeitung (taz)
22.09.2005
1838
Privatisierung der Weltbank gescheitert

Argentinische Regierung legt sich mit französischem Multi an - wegen der Wasserversorgung in Buenos Aires

Von GERHARD DILGER

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| Wasser |

  
Nanotechnologien
Gefahren durch Nanoteilchen


die tageszeitung (taz)
22.09.2005
1837
Vorsicht vor den kleinen Teilen

Erste Bürgerjury in Europa hat ihr Urteil über Nanotechnologie gefällt. Sie fordert umfangreiche Tests vor der Zulassung. Schrumpfen macht manchen Stoff giftig

Von NIELS BOEING

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| Gesundheit |

  
Giftstoffe, Chemikalien
Autos, UBA-Analyse


die tageszeitung (taz)
22.09.2005
1836
Giftcocktail hinter der Windschutzscheibe

Das Umweltbundesamt in Wien hat Autos von Opel, Mercedes, Renault, Mitsubishi, VW und Alfa getestet. In allen Fahrzeugen wurden gesundheitsschädliche Substanzen festgestellt. Umweltschützer warnen davor, die EU-Chemie-Richtlinie zu verwässern

Von STEPHAN KOSCH

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| Gesundheit |

  
Feinstaub
EU-Richtlinie
Lockerungsvorschlag
EU-Kommission


die tageszeitung (taz)
22.09.2005
1835
Rückzug beim Feinstaub

Deutsche Städte und Gemeinden bekommen womöglich Aufschub bei der Umsetzung der europäischen Feinstaub-Richtlinie. Einen entsprechenden Vorschlag stellte die EU-Kommission gestern vor.


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| Feinstaub |

  
Hurrikan "Rita"
US-Südküste
Notstand in Texas


Frankfurter Rundschau
22.09.2005
1808
Rette sich, wer kann
Hurrikan "Rita" bedroht Texas / Wirbelsturm der höchsten Kategorie

Mehr als eine Million Menschen sind auf der Flucht vor dem Hurrikan "Rita", der mit mehr als 250 Stundenkilometer auf die texanische Küste zu rast. Präsident George W. Bush erklärte den Notstand für Texas und den benachbarten Bundesstaat Louisiana, der noch mit den Folgen von "Katrina" kämpft.


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| Naturkatastrophen | "Katrina" |

  
IWF-WB-G7-Treffen
Millenniumsziele
Schuldenerlass
Flugticket-Abgabe


Frankfurter Rundschau
22.09.2005
1809
HINTERGRUND: Auch eine Flugticket-Abgabe löst nicht alle Finanzprobleme

Beim Treffen von Währungsfonds (IWF), Weltbank und der G-7-Staaten am Wochenende gehören die Finanzierung der Millenniumsziele und des Schuldenerlasses zu den zentralen Themen.

Von DETLEF FECHTNER

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| Millenniumsziele | HIPC |

  
Brennstoffe
Energierohstoff Holz
nachwachsende Rohstoffe


Deutschlandfunk
22.09.2005
1866
Behagliche Wärme dem Wald
Moderne Technik beschert Holz ein Comeback als Energierohstoff

Unter dem Druck der rasant steigenden Preise für Öl und Gas entdecken immer mehr Menschen einen Brennstoff wieder, der Jahrhunderte lang genutzt wurde: Holz. Dank moderner Technik finden Holzheizungen eine wachsende Anhängerschaft.


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| NaWaRo | Erneuerbare Energien |

  
Wasserverbrauch
Verschwendung
Landwirtschaft
Spanien


World Wide Fund For Nature (WWF)
21.09.2005
1862
WWF kritisiert Wasserverschwendung in der Landwirtschaft

Während die iberische Halbinsel unter einer Jahrhundertdürre ächzt, werden in der spanischen Landwirtschaft nach wie vor riesige Mengen Wasser verschwendet, so das Ergebnis eines neuen WWF-Dossiers. Danach werden jährlich etwa eine Milliarde Kubikmeter Wasser (Jahresverbrauch von 16 Millionen Spaniern) allein für die Überproduktion von Mais, Reis, Baumwolle und die Futterpflanze Luzerne benötigt. Auch der Anbau von Tomaten und Gemüse basiere auf einer "gigantischen Wasserverschwendung". "Es ist pervers, die Überproduktion auf Kosten der Natur auch noch mit öffentlichen Geldern zu subventionieren", kritisiert Guido Schmidt, Wasserreferent beim WWF Spanien.


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| Wasser | Nahrung |

  
IWF-WB-G7-Treffen
arme Länder, Schuldenerlass


die tageszeitung (taz)
21.09.2005
1834
Was vom Schuldenerlass übrig bleibt

IWF und Weltbank sollen die Entschuldung der 18 ärmsten Entwicklungsländer beschließen. Doch noch ist nicht klar, ob das gelingt. Denn das Geld könnte bei anderen Entwicklungsprojekten fehlen. Deutsche Delegation bleibt trotzdem optimistisch

Von NICOLA LIEBERT UND STEPHAN KOSCH

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| HIPC |

  
Jamaika
Lagebericht
Gewalt, Drogen, soziale Probleme, Staatsverschuldung


die tageszeitung (taz)
21.09.2005
1833
Kein Paradies unter karibischer Sonne

Der Name Jamaika weckt viel positivere Assoziationen als der Begriff "Schwampel". Doch die tropische Heimat des Reggae leidet unter grassierender Gewalt, Drogenkriminalität, massiven sozialen Problemen und sehr hoher Staatsverschuldung

Von SVEN HANSEN

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| Eine-Welt |

  
Golfkriegs-Syndrom
offizielle Anerkennung in GB


die tageszeitung (taz)
21.09.2005
1832
Golfkriegs-Syndrom offiziell anerkannt

Die britische Regierung hat erstmals offiziell den Begriff "Golfkriegssyndrom" zur Beschreibung von Krankheiten bei Soldaten anerkannt.


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| Irak |

  
Wasserversorger Suez
Privatisierung
Argentinien, Aguas Argentinas


Frankfurter Rundschau
21.09.2005
1807
Wasserversorger zieht sich aus Argentinien zurück
Suez steigt bei Aguas Argentinas aus / Beabsichtigte Gebührenerhöhungen scheiterten an der Regierung in Buenos Aires

Der französische Wasserversorger Suez will sich aus Argentinien zurückziehen, nachdem jahrelange Verhandlungen mit der Regierung über höhere Gebühren und neue Investitionen gescheitert sind. Der Rückzug ist der größte Fehlschlag der Privatisierungspolitik seit der Krise 2001.


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| Wasser | Eine-Welt |

  
Ethnische Konflikte
Ruanda 1994 Hutu-Tutsi
Zerfall der Staatsmacht
"neue Kriege"


Frankfurter Rundschau FR-Plus
21.09.2005
1797
Der konstruierte Konflikt

Ethnische Unterschiede dienen häufig als Erklärung für kriegerische Auseinandersetzungen - der wahre Grund ist meist politisches Versagen

Von JULIANE VON MITTELSTAEDT

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| Konflikte |

  
EU-Chemikalienpolitik
REACH-Gesetz
Schadstoffe in Autos


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
21.09.2005
1861
Giftcocktail in neuen Autos. BUND fordert strenges EU-Chemikaliengesetz

Die Innenraumluft von Autos ist laut BUND und "Global 2000" mit nahezu 100 verschiedenen giftigen Chemikalien belastet. In Autos von Opel, Mercedes-Benz und Renault wurden neben den als krebserregend geltenden Substanzen Formaldehyd und Benzol mehr als 50 flüchtige organische Verbindungen (VOC) in zum Teil gesundheitsschädlichen Konzentrationen nachgewiesen. Verwendet werden diese Chemikalien in Lacken und Textilfarben. Sie gelangen durch Ausgasung in den Innenraum und können sich auch als hauchdünner Film an den Innenseiten der Autoscheiben ablagern.


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| Chemikalien | Gesundheit |

  
Hurrikan "Katrina"
Fischereiindustrie, Austern, Krabben
ökologische Schäden


Frankfurter Rundschau
20.09.2005
1802
Die Austern ersticken im Schlamm

"Katrina" hat in den US-amerikanischen Südstaaten die Fischereibranche lahm gelegt / Negative Auswirkungen auf den Tourismus

Von SEBASTIAN MOLL

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| "Katrina" |

  
Umweltgifte
Quecksilber
Nahrungskette
Haie


Deutschlandfunk
20.09.2005
1794
Die Crux des Räubers
Neue Testmethode zeigt alarmierende Giftbelastungen bei Haien

Wer an der Spitze der Nahrungskette steht, der frisst mit seiner Beute auch deren konsumierte Nahrung - nebst Umweltgiften. So auch der Hai, der indes immer öfter auf unserem Speisezettel steht. Neue Tests belegen eine hohe Quecksilberbelastung des schmackhaften Räubers.


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| Chemikalien | Nahrung | Gesundheit |

  
Antarktis, Südpol
Hitzewellen


Deutschlandfunk
20.09.2005
1795
Hitzefrei für Pinguine
Klimaforscher registrieren auch am Südpol extreme Wetterlagen

Nicht nur in der Hurrikanzone treten jedes Jahr heftigere Wetterlagen auf: Wie Klimatologen auf der Internationalen Polarkonferenz berichten, müssen sich Pinguine am südlichen Ende der Welt gar mit einer ausgesprochenen Hitzewelle plagen.


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| Klimawandel |

  
Tschad-Kamerun
Ölkonzerne
AI-Kritik
Menschenrechtsverletzung


die tageszeitung (taz)
19.09.2005
1831
Tschad: Menschenrechtsfrei bis 2074?

Amnesty international kritisiert die Vereinbarungen zwischen Ölkonzernen und den Regierungen in Kamerun und im Tschad. Die Verträge zementierten die Menschenrechtsverletzungen in den beiden Staaten - und müssten nachverhandelt werden

Von GUDRUN LUX

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| Fossile Energien | Afrika |

  
Nachhaltigkeitsindex
Dow Jones Sustainability Inde
deutsche Firmen


Frankfurter Rundschau
19.09.2005
1810
Konzerne büßen Gütesiegel ein
Bei Nachhaltigkeit sehen deutsche Firmen schlecht aus

Erneut sind deutsche Unternehmen aus dem weltweit wichtigsten Index für Nachhaltigkeit verwiesen worden. Im Dow Jones Sustainability Index (DJSI), einem Orientierungsrahmen für Anleger, die mit gutem Gewissen investieren wollen, sind von heute an nur noch 17 hiesige Konzerne vertreten.


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| Nachhaltigkeit |

  
OPEC, Geschichte
Herbstkonferenz
Rohöl Fördermenge
Korbpreis für 11 Opec-Rohölsorten


Frankfurter Rundschau
19.09.2005
1805
HINTERGRUND: Opec - das funktionierende Rohstoffkartell

Heute beginnt in Wien die Herbstkonferenz der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Themen sind die Ausweitung der Förderung und der Einfluss des 45 Jahre alten Kartells auf den Ölpreis.

Von BERND BERG

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| OPEC | Ölpreis |

  
Fairer Handel
Fairjobbing


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1830
In globaler Mission

Die Initiative "Fairjobbing" hat Praktika ausgeschrieben, die sich mit Fairem Handel befassen. Die Folge: neue Einblicke und weltweite Einsätze

Von MIRKO HEINEMANN

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| Fairer Handel |

  
Ökotourismus
Infobox


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1829
ENTWICKLUNG DURCH ÖKOTOURISMUS

Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) unterstützt ökotouristische Projekte bereits seit Ende 1992. Den Ausschlag dafür gab der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro. Hier rückte Tourismus als Instrument zur Finanzierung von Naturschutz ins Blickfeld.

Von MARTINA JANNING

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| Ökotourismus |

  
Fairer Handel
Gütesiegel für Blumen
FLP-Kriterien-Infobox


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1828
DIE FLP-KRITERIEN

Bereits Ende der Neunzigerjahre entwickelte der deutsche Blumenhandel mit Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften das "Flower Label Programm" (FLP). Es beinhaltet einen Kriterienkatalog für eine umweltgerechte und sozial verantwortliche Blumenproduktion: www.fairflowers.de


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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Themenreisen
Ökotourismus


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1827
Reisen und erfahren

Themenreisen rund um Fairen Handel setzen auf Begegnung und Nachhaltigkeit. Das wird von vielen geschätzt, der Marktanteil wächst

Von MARTINA JANNING

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Hauptstadt des Fairen Handels


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1826
Wer wird Hauptstadt?

Jedes Dorf kann den Titel holen, wenn es mit lokalen Projekten den Fairen Handel unterstützt. Ziel des staatlich geförderten Wettbewerbs: Aktionsbündnisse initiieren

Von VERENA MÖRATH

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Aktion "Fair spielen, fair handeln"


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1825
Regeln machen

Die Aktion "Fair spielen, fair handeln" soll Jugendlichen Verantwortung und Fairen Handel vermitteln

Von PETER HERMANNS

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Sportartikel-Multis
Sweatshops
Blackspot


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1824
So wird ein Schuh draus!
Turnschuh-Multis drücken die Preise, indem sie in so genannten Sweatshops produzieren lassen.

Die faire Alternative heißt "Blackspot Sneaker". Der Name bezieht sich auf das "Blackspotten", das schwarze Übermalen von Markenlogos

Von OLE SCHULZ

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
faire Sortbälle


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1823
Anstoß für eine runde Sache

Auch Sportbälle werden fair gehandelt. Darüber werden unter anderem soziale Projekte finanziert. Doch der Marktanteil liegt bislang noch unter einem Prozent

Von MARKUS WILD

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
MITKA-Kaffeeproduzenten


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1822
Besuch bei den Machern

Im Frühjahr besuchten Vertreter der Mitka ihre Handelspartner, Kaffeeproduzenten in Nicaragua und El Salvador: Kontakte wurden geknüpft und Eindrücke gewonnen. Ein Vor-Ort-Bericht

Von ANNE LÖWISCH und BERND HASHAGEN

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Warentests
biologischer Anbau


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1821
Auf dem Prüfstand

Fair gehandelte Produkte schneiden bei Tests vor allem dann gut ab, wenn sie aus biologischem Anbau stammen. Künftig soll die soziale Verantwortung von Unternehmen bei Warentests stärker berücksichtigt werden

Von CHRISTOPH RASCH

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Kaffeeproduzenten
Transfair-Siegel
"Kaffee-Plus"


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1811
Von der Bohne bis zum Pad

Gerade in den vergangenen Jahren waren Kaffeeproduzenten auf verlässliche Abnehmer angewiesen. Neue Angebote sollen neue Kunden erschließen

Von JUTTA BLUME

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| Fairer Handel | Kaffee |

  
Fairer Handel
Bio-Anteil
ökologische Kriterien


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1820
Der Bio-Anteil wächst

Ökologische Kriterien sind ein fester Bestandteil des Fairen Handels - nicht zuletzt weil Käufer Wert darauf legen. Deshalb ist aber noch nicht alles Bio. Die Böden einiger Produzenten sind belastet. Eine Umstellung ist langwierig und kostet Geld

Von TILMAN VON ROHDEN

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Bio-Bananen
Transfer-Siegel
Supermärkte


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1819
Big business mit Bananen

Die Südfrucht mit Kultfaktor hält Einzug in großen Supermarktketten. 2004 gingen bereits über eine Millionen Biobananen mit TransFair-Logo über den Ladentisch


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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Altkleidung
FairVerwertung


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1818
In den Container - und dann?
Altkleidung kann fair verwertet werden. Die Probleme: Konkurrenz und Textilmüll

Bis zu 700.000 Tonnen abgelegte Wäsche wandern jährlich in deutsche Altkleidercontainer. Der Markt ist undurchsichtig. Geht die Sammlung wirklich an Bedürftige, oder wird sie Gewinn bringend verkauft? Auch dubiose Sammlerfirmen sind am Markt aktiv. Eine Ausnahme im Alttextil-Dschungel ist "FairWertung".

Von CHRISTOPH RASCH

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Transfair-Gütesiegel


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1817
Qualität plus Quantität

Entgegen dem rückläufigen Einzelhandelstrend erwartet TransFair in diesem Jahr Zuwachsraten bis zu 100 Prozent. Immer mehr Handelshäuser setzten auf hochwertige Waren mit deren Siegel

Von CHRISTOPH RASCH

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Weltladen-Dachverband


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1816
"Der Absatz lässt sich deutlich steigern"

Christoph Albuschkat vom Weltladen-Dachverband will den Fairen Handel in Deutschland bekannter machen: Vor allem große Kampagnen könnten das bewirken. Doch die meisten Parteien schweigen zu diesem Thema

Von TILMAN VON ROHDEN

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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Infobox zur Fairen Woche


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1815
Programm-Highlights: Faire Woche

Aktionen vom 17.9 bis 23.9.05.
Termine und Informationen unter www.fairewoche.de


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| Fairer Handel |

  
Fairer Handel
Faire Woche


die tageszeitung (taz)
17.09.2005
1814
Gerechtigkeit macht den Genuss

"Köstlichkeiten aus aller Welt" lautet das Motto der Fairen Woche, die am Montag beginnt. Die Kampagne richtet sich an alle, die mehr über Fairen Handel wissen möchten. Eine Untersuchung ergab, dass noch viele Menschen mobilisiert werden können

Von TILMAN VON ROHDEN

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| Fairer Handel |

  
Energiepolitik
alternative Energien
Energiepreise
fossile Energien


Frankfurter Rundschau
17.09.2005
1804
"Windräder und Biomasse allein reichen nicht"

Umwelt-Staatssekretärin Margareta Wolf über die Energieversorgung in Deutschland


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| Erneuerbare Energien | Fossile Energien |

  
Hurrikan "Katrina"
New Orleans Wiederaufbau


Frankfurter Rundschau
17.09.2005
1803
Bush verspricht schöneres New Orleans als zuvor
Fernsehansprache zu den Folgen von Hurrikan "Katrina" / Politiker im Kongress sind uneins über die Finanzierung der Hilfe

Fast drei Wochen nach Hurrikan "Katrina" hat US-Präsident George W. Bush ein massives Hilfsprogramm für das Katastrophengebiet angekündigt. Die Bedrohung durch den Nachfolgesturm "Ophelia" ließ nach.


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| "Katrina" |

  
Gensaat
illegaler Import
mangelnde Kennzeichnung


die tageszeitung (taz)
16.09.2005
1813
Gensaat als "Irrtum" deklariert

Zum dritten Mal in diesem Jahr landet gentechnisch verändertes Saatgut in Deutschland - ohne dass es als solches erkennbar gewesen wäre. Bauern halten den wiederholten Fehler für "systematisch". Greenpeace ist empört

Von NICK REIMER

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| Grüne Gentechnik |

  
Atommüllbehälter
Zwischenlager Gorleben
Grenzwertüberschreitung


die tageszeitung (taz)
16.09.2005
1812
Strahlende Atommüllbehälter
Kontrollen im Zwischenlager Gorleben zeigen fünffache Grenzwertüberschreitung

Im Zwischenlager Gorleben sind Atommüllbehälter aus dem AKW Krümmel angekommen, die von außen mit radioaktiven Partikeln kontaminiert sind, wie das niedersächsische Umweltministerium bei einer routinemäßige Untersuchung feststellte

Von JÜRGEN VOGES

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| Atomenergie |

  
UN-Reform
UN-Sicherheitsrat
ständige Mitglieder
G4-Gruppe


die tageszeitung (taz)
16.09.2005
1840
Ein Begräbnis dritter Klasse für die G4

Das Bemühen um einen ständigen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert, auch wenn Joschka Fischer bei seinem wohl letzten internationalen Auftritt als Außenminister den Anspruch bekräftigt. Die Gipfelergebnisse hält er für unzureichend

Von ANDREAS ZUMACH

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| Sicherheitsrat |

  
Hurrikan "Katrina"/ überforderte Supermacht USA

Le Monde diplomatique
16.09.2005
1841
Katrina goes to Washington

Das nationale Selbstbild, wonach die USA in den schlimmsten Krisen über sich hinaus- und zusammenwachsen, hat böse Kratzer erhalten: Politiker beschimpfen sich, Soldaten schießen auf Plünderer, Flutopfer verfluchen den Präsidenten. Niemand singt "God Bless America". Zerbrochen auch das Image einer autarken Supermacht, die Hilfe leistet, aber nicht braucht.

Von Adrea Böhm

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| "Katrina" |

  
Tschad, Erdöl
Weltbank-Auflagen
mangelnde Beteiligung der Bevölkerung


Le Monde diplomatique
16.09.2005
1842
Öl im Tschad: Ein fragwürdiger Segen

Erdöl steht bei den Exporteinnahmen des Tschad inzwischen an erster Stelle. Anders als in den übrigen afrikanischen Ölförderländern gibt es im Tschad feste Übereinkünfte über die Verwendung der Einnahmen aus dem Erdöl, die gemäß Auflagen der Weltbank in die Bereiche Bildung, Gesundheit, ländliche Entwicklung und Infrastruktur gehen sollen. Bisher wurden die Gelder nur in wenigen Fällen freigegeben. So muss man befürchten, dass die Bevölkerung zumindest kurzfristig nicht profitieren wird. Im Übrigen bezieht sich das Abkommen nicht auf die indirekten Einnahmen (Steuern und Abgaben), die sich auf knapp 45 % der Gesamteinnahmen belaufen und direkt in die Staatskassen des Tschad fließen. Dass das Clanregime diese Gelder zum Wohle der Bevölkerung einsetzen wird, ist mehr als fraglich

Von Anne-Claire Poirson (Wirtschaftswissenschaftlerin)

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| Fossile Energien |

  
UN-Reform
UN-Sicherheitsrat
Kofi Annan-Entwurf


Le Monde diplomatique
16.09.2005
1843
Entwurf für eine neue UNO

Der Apparat der UNO hat sich im Laufe der Jahre immer weiter aufgebläht und muss sich Ineffizienz vorwerfen lassen. Der Weltsicherheitsrat, der den Frieden bewahren sollte, ist seinem Auftrag nicht gerecht geworden. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat im März 2005 einen Entwurf für die Reform der Vereinten Nationen vorgelegt ("In größerer Freiheit"). Darin liefert er eine Analyse der "Herausforderungen einer sich wandelnden Welt".

Von Monique Chemillier-Gendreau (Professorin für Internationales Recht, Uni Paris-VII)

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| Eine-Welt |

  
UN-Sicherheitsrat
Vetorecht, UN-Charta


Le Monde diplomatique
16.09.2005
1844
Das Vetorecht im Sicherheitsrat

Ein eigentliches Vetorecht sieht die Charta der Vereinten Nationen für den 15-köpfigen Sicherheitsrat nicht vor. In Artikel 27, Absatz 2 heißt es lediglich, dass sämtliche Beschlüsse, die sich nicht auf Verfahrensfragen beziehen, der "Zustimmung von neun Mitgliedern einschließlich sämtlicher ständigen Mitglieder" bedürfen.


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| Sicherheitsrat |

  
UN-Reform
Sicherheitsrats-Reform
UN-Gipfel


Le Monde diplomatique
16.09.2005
1845
Die Reform findet nicht statt

Aus der "Jahrhundertreform" der UNO, von der im Vorfeld des New Yorker Gipfels die Rede war, ist nichts geworden. In fast erpresserischen Vorverhandlungen wurde der Entwurf von Generalsekretär Kofi Annan erheblich verwässert, vor allem auf Betreiben der Bush-Administration. Und auch eine Erweiterung des Sicherheitsrats um neue ständige Mitglieder wird es so schnell nicht geben

Von Andreas Zumach

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| Eine-Welt | Sicherheitsrat |

  
Völkermord
Ruanda 1994
UN-Friedenstruppe


Le Monde diplomatique
16.09.2005
1846
Mission in Ruanda

Aus dem Erinnerungsbuch des Kommandeurs der UN-Friedenstruppen 1993/1994

Von Roméo Dallaire

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| Afrika |

  
UNO, Völkerrecht
Krisenintervention


Le Monde diplomatique
16.09.2005
1847
Vereint entzweit und unverzichtbar

Die Widersprüche der UNO liegen seit ihrer Gründung offen zutage, und seit dem Ende des Kalten Krieges sind völkerrechtlich legitimierte Instrumente zur Krisenintervention nötiger denn je. Doch die UNO kann nicht mehr leisten, als ihre Mitgliedstaaten zu geben bereit sind. Das gilt nicht nur für die finanzielle Ausstattung

Von Samantha Power

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| Eine-Welt | Konflikte |

  
UN-Reform/ Zukunft der UNO

Le Monde diplomatique
16.09.2005
1848
Sicherheit für die Welt

Am sechzigsten Jahrestag der UNO-Gründung wissen die Protagonisten wie die Kritiker der Weltorganisation, dass es so nicht weitergeht. Nach der "heroischen Epoche" der Entkolonialisierung und einer langen Sequenz erfolgreicher und gescheiterter Friedensoperationen stößt die UNO an die Grenzen des Völkerrechts.

Von Olivier Corten

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| Konflikte | Eine-Welt |

  
Simbabwe, Mugabe
Gewalt gegen Arme


Le Monde diplomatique
16.09.2005
1849
Mugabes eiserne Hand

Die Regierung in Simbabwe bekämpft Obdachlosigkeit, indem sie Häuser einreißen lässt

Von Augusta Conchiglia (Journalistin)

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| Afrika |

  
Hurrikan "Katrina"
Umweltschäden
Ölverseuchung


Greenpeace
16.09.2005
1857
Ölverseuchung nach Hurrikan Katrina schlimmer als befürchtet.
Greenpeace: Ölindustrie muss sich ihrer Verantwortung stellen.

Mehr als zwei Wochen nach dem katastrophalen Hurrikan Katrina an der Golfküste von Mexiko sind die Auswirkungen von Ölleckagen auf Mensch und Umwelt weitaus schlimmer als befürchtet. In einer Bilanz, die Greenpeace heute veröffentlicht, zeigt sich das wahre Ausmaß der Zerstörungen in einer der Schlüsselregionen der amerikanischen Ölindustrie. Satellitenbilder zeigen kilometerlange Ölteppiche, die von havarierten Ölplattformen ausgehen. Öltanklager sind leck geschlagen und überflutet, durch den Sturm beschädigte Raffinerien verschmutzen den Mississippi und New Orleans.


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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Ölverseuchung, Umweltschäden


Greenpeace Magazin
16.09.2005
1796
Greenpeace: Ölverseuchung nach Hurrikan schlimmer als befürchtet

Hurrikan "Katrina" hat nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace im Südosten der USA eine noch schlimmere Ölverschmutzung hinterlassen als bisher befürchtet. Satellitenbilder zeigten kilometerlange Ölteppiche an havarierten Ölplattformen, leck geschlagene und überflutete Öltanklager und beschädigte Raffinerien, geht aus einer am Freitag veröffentlichten Greenpeace-Bilanz hervor.


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| "Katrina" |

  
Energiepreise
Energieeffizienz
Hybrid-Auto


Frankfurter Rundschau
16.09.2005
1806
"Aufhol-Lauf wie beim Hybrid-Auto"

SPD-Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker warnt die Wirtschaft davor, Chancen der Effizienzrevolution zu verpassen


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| Energieeffizienz | Mobilität/Verkehr |

  
Hurrikan-Anzahl
Klimaerwärmung


Deutschlandfunk
16.09.2005
1855
Zahl der Hurricanes nimmt zu.
US-Forscher: Klimaerwärmung ist schuld.

Katrina war nur der bislang letzte einer Reihe von besonders starken Stürmen, die die Karibik und den Golf von Mexiko heimsuchten. US-Forscher haben jetzt mit einer globalen Übersicht in "Science" versucht, die Frage nach der Ursache der Massierung von Stürmen zu lösen. Ihre Antwort: Offenbar ist doch die Klimaerwärmung an der Zunahme schuld.

Von Volker Mrasek

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| "Katrina" | Naturkatastrophen |

  
Häufung von Hurrikanes
Klimaerwärmung


Deutschlandfunk
16.09.2005
1793
Zahl der Hurricanes nimmt zu
US-Forscher: Klimaerwärmung ist schuld

Katrina war nur der bislang letzte einer Reihe von besonders starken Stürmen, die die Karibik und den Golf von Mexiko heimsuchten. US-Forscher haben jetzt mit einer globalen Übersicht in "Science" versucht, die Frage nach der Ursache der Massierung von Stürmen zu lösen. Ihre Antwort: Offenbar ist doch die Klimaerwärmung an der Zunahme schuld.


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| "Katrina" | Naturkatastrophen |

  
Rettung Afrikas
Entwicklungshemmnisse
Angst, Aberglaube, Okkultismus


DIE ZEIT
15.09.2005
1786
Die Macht der Hexen

Beim Millenniumstreffen der Vereinten Nationen wird wieder einmal über die Rettung Afrikas diskutiert. Trotz 1000 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe wächst die Armut weiter. Zu den schlimmsten Entwicklungsblockaden zählen Aberglaube und Angst

Von Bartholomäus Grill

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| Millenniumsziele |

  
Hurrikan "Katrina"
Umgang mit Katastrophen
mangelnde Vorsorge
Realitätsleugnung
gesellschaftliche Spaltung


DIE ZEIT
15.09.2005
1785
"In Wahrheit sind sie Kinder"

Der Soziologe Richard Sennett ist soeben aus Europa in seine amerikanische Heimat zurückgekehrt - und erleidet einen Kulturschock. Ein Gespräch über die USA in Zeiten der Flut

Von Peter Kümmel (Interviewer)

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| "Katrina" | Naturkatastrophen |

  
Umweltpolitik
Bilanz Rot-Grün
Atomausstieg, ökologische Steuerreform, Emissionshandel
DUX, Nachhaltigkeit


DIE ZEIT
15.09.2005
1784
Die historische Chance

Atomausstieg, Windkraft, Dosenpfand: Warum Jürgen Trittin ein erfolgreicher Umweltminister war - und trotzdem eine bescheidene Bilanz abliefert

Von Fritz Vorholz

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| Nachhaltigkeit | Atomenergie | Ökosteuer | Emissionshandel |

  
Millenniumsziele
UN-Bilanzgipfel


DIE ZEIT
15.09.2005
1780
Warten auf das Weltwunder

UN-Millenniumsgipfel: Hunger, Epidemien und Analphabetismus lassen sich nicht in ein paar Jahren besiegen

Von Petra Pinzler und Fritz Vorholz

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| Millenniumsziele |

  
Entwicklungspolitik
Millenniumsziele
0,7 % Ziel, nachhaltige Entwicklung


DIE ZEIT
15.09.2005
1782
"Geld allein hilft nicht"
Franz Nuscheler über die "uneinlösbaren Versprechen" der Entwicklungspolitik

Franz Nuscheler ist Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden (Inef) in Duisburg. Der 67-jährige Politikwissenschaftler hat in Lateinamerika, Asien und Afrika geforscht und gilt als einer der profiliertesten deutschen Entwicklungsexperten.


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| Millenniumsziele | Nachhaltigkeit |

  
Hurrikan "Katrina"
Zwangsevakuierung
Umsiedlung


DIE ZEIT
15.09.2005
1781
"Gott, sie bringen uns ins Ausland"

Die Hurrikan-Flüchtlinge werden über die ganzen Vereinigten Staaten verstreut

Von Timothy Egan

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Nothilfe in New Orleans
Rassismus-Vorwurf


DIE ZEIT
15.09.2005
1783
Das Chaos war farbenblind

Hilfsaktionen in New Orleans: Der Rassismusvorwurf an die US-Behörden ist ungerecht

Von Thomas Kleine-Brockhoff

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| "Katrina" |

  
Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

World Wide Fund For Nature (WWF)
15.09.2005
1800
20 Jahre Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer am 1. Oktober 2005
WWF und Schutzstation Wattenmeer kritisieren Vielzahl der Eingriffe in die Küstennatur

Anlässlich des bevorstehenden 20. Geburtstages des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer mahnen der WWF und die Schutzstation Wattenmeer mehr Respekt für die empfindliche Küstennatur an. "Die Vielzahl von Großprojekten in der Küstenregion macht der Natur zu schaffen", so Hans-Ulrich Rösner vom WWF. "Wenn es so weitergeht, dann wird in Zukunft zwischen Dämmen und Deichen, Förderinseln und Pipelines, Kabeln und Windparks, Flussvertiefungen und Sperrwerken nicht mehr viel Nationalpark übrig sein", befürchtet die Biologin Silvia Gaus von der Schutzstation Wattenmeer.


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| Natur & Umwelt |

  
Umweltbildung
Umweltzentrum Krefeld


die tageszeitung (taz)
15.09.2005
1746
Wenn Strom nicht aus der Steckdose kommt

Vom besten Arbeitsplatz der Welt. Umweltlehrer Jürgen Gisbertz aus Krefeld zeigt Jugendlichen, wie Energie entsteht: Mit Muskelkraft oder Sonnenlicht
AUS KREFELD LUTZ DEBUS


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| Schule | Energie/ Ressourcen | Natur & Umwelt |

  
Energiepreise, Strompreis
Energiekonzerne
Gewinnsteigerung
Klimawandel


die tageszeitung (taz)
15.09.2005
1790
HERR CLAASSEN, SIND SIE EIN ABZOCKER?

Die Energiepreise steigen und mit ihnen die Gewinne der Energiekonzerne. Daher will die CDU nun die Strompreise senken. Tatsächlich jedoch müsste Energie viel teurer werden, um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. Meint Utz Claassen, Chef von Energie Baden-Württemberg

Interview: "Gewinner sind Staat und Umwelt"
Von NICK REIMER

Kurzporträt: UTZ CLAASSEN




| Energie/ Ressourcen | Klimawandel |

  
Millenniumsziele
UN-Bilanzgipfel
UN-Reform


die tageszeitung (taz)
15.09.2005
1788
UN-MILLENNIUMSGIPFEL: EINE "KOALITION DER GUTWILLIGEN"

UN-Chef Kofi Annan redet die Ergebnisse des Gipfels schön, Jeffrey Sachs, Direktor des UN-Millenniumprojekts, macht Mut: Das Ziel, Armut bis zum Jahr 2025 zu überwinden, sei nicht mehr zu ignorieren. Eine "Koalition der Gutwilligen" habe den USA das Gesetz des Handelns entwunden

Interview: Die USA mussten sich beugen"
Die Bush-Regierung glaubt, sie müsse sich gegen internationale Verträge durchsetzen. Dabei braucht sie globale Partnerschaft, sagt Jeffrey Sachs
Von HANNES KOCH

Bericht: Kofi Annan muss mit Unverbindlichkeiten zufrieden sein
Ein "gutes Dokument" nennt der UN-Generalsekretär die jetzt beschlossene Gipfelerklärung. NGOs kritisieren sie als "völlig unzureichend" und "potemkinsches Dorf"
Von ANDREAS ZUMACH

Infobox: Jeffrey Sachs und das UN-Millenniumsprojekt




| Millenniumsziele |

  
Spritsparen, Hybrid-Antrieb
3-Liter-Auto SmILE


Greenpeace
15.09.2005
1801
Benzinpreise steigen - Hybrid ist keine Lösung: Greenpeace präsentiert Drei-Liter-Auto vor der IAA.

Zum Start der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt/Main präsentiert Greenpeace heute vor den Toren der Messe erneut sein Niedrigverbrauchsauto SmILE. Der Name SmILE steht für "Small, Intelligent, Light, Efficient" (klein, intelligent, leicht, effizient) - Kriterien, die für die Entwicklung neuer Autos gelten müssen. Das Greenpeace-Auto besteht aus einem umgebauten Renault Twingo und verbraucht auf Langstrecken 2,5 Liter pro 100 gefahrene Kilometer.


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| Energie/ Ressourcen | Mobilität/Verkehr |

  
Millenniumsziele
Bilanz-Gipfel
UN-Reform
Entwicklungspolitik


Frankfurter Rundschau
15.09.2005
1778
UN-Gipfel droht Fehlschlag. Vereinte Nationen peilen kleinsten Reform-Nenner an

Die erhoffte große UN-Reform wird wohl ausbleiben. Die Mitgliedsstaaten handelten ein Kompromisspapier aus, über das sie am Freitag abstimmen. Kritik kam von den privaten Organisationen, weil die Entwicklungsversprechen zu langsam oder gar nicht eingelöst würden.


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| Millenniumsziele | Eine-Welt |

  
Afrika, Hungerkatastrophe
Sudan, Spritmangel
WFP, Nahrungsverteilung


Frankfurter Rundschau
15.09.2005
1777
HINTERGRUND: Im Sudan fehlt es an Treibstoff für Transporte von Hilfsgütern

Afrikas jüngste Hungerkatastrophe lässt diesmal Geber und Spender relativ kalt. Hinzu kommen logistische Probleme der Helfer von den Vereinten Nationen bei der Nahrungsmittelverteilung.

Von JOHANNES DIETERICH

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| Hunger |

  
Vietnam, Aufforstung
Entwicklungshilfe


Frankfurter Rundschau
15.09.2005
1776
Grüne Sparbücher für Vietnams Wald
Was die US-Armee vor fast 40 Jahren zerstörte, päppeln Bauern wieder auf - mit Starthilfe aus Deutschland

Beim New Yorker UN-Gipfel in dieser Woche geht es besonders um Entwicklungshilfe für arme Länder. Ein Beispiel dafür ist die Unterstützung beim Aufforsten in Vietnam.

Von Roland Knauer

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| Wald | Eine-Welt |

  
Bio-Kraftstoffe
Holz, Stroh, Biomasse
nachwachsende Rohstoffe


Deutschlandfunk
15.09.2005
1798
Holz und Stroh geben Gas
Kraftstoffe aus Biomasse als Alternative zu Benzin und Diesel?

Die kletternden Benzinpreise sind Zeichen für die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe. Fieberhaft suchen daher Wissenschaftler nach Möglichkeiten, Kohle, Erdöl und -gas durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Karlsruher Wissenschaftler synthetisieren künstliche Kraftstoffe aus Abfallholz und -stroh.


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| Biomasse | Erneuerbare Energien | NaWaRo |

  
Bilanz von Rot-Grün
Agrarwende, Verbraucherschutz


die tageszeitung (taz)
14.09.2005
1747
Missbrauch am Verbraucher

Am Ende von Rot-Grün: Renate Künast hat die Notwendigkeit einer Agrarwende in der Öffentlichkeit verankert. Eine effiziente Verbraucherschutzpolitik gelang ihr aber nicht

Von Thilo Bode

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| Nahrung | Konsum & Produktion |

  
Atommüll-Endlager
Morsleben


die tageszeitung (taz)
14.09.2005
1748
Morsleben wird zum Endlager
Der Atomschrott im Salzlager soll eingeschlossen werden. Kosten: 2 Milliarden Euro

Ende der 70er-Jahre begann die DDR Atommüll ihrer AKWs Greifswald und Rheinsberg einzulagern. Obwohl die Anlage niemals einem West-Genehmigungsverfahren Stand gehalten hätte, wurde nach 1994 wesentlich mehr Müll eingelagert, als in der DDR. Erst 1998 bewirkte Greenpeace einen Einlagerungsstop.

Von NICK REIMER

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| Atomenergie |

  
Millenniumsziele
UN-Bilanzgipfel


die tageszeitung (taz)
14.09.2005
1789
BEIM HEUTE BEGINNENDEN UN-MILLENNIUMSGIPFEL IN NEW YORK SIND KEINE FORTSCHRITTE BEI DER BEKÄMPFUNG DER ARMUT IN SICHT

Heute beginnt der UN-Millenniumsgipfel. Es geht um die Halbierung der Armut in der Welt bis 2015. Damit die Weltorganisation dieses Ziel erreichen kann, muss sie ihre Strukturen schärfen - sofort. Aber in New York wird schon jetzt um jeden Satz in der Abschlusserklärung gefeilscht

Bericht: Geschäfte mit den Armen
Die Allianz AG verkauft Lebensversicherungen an die Landbevölkerung in Indien. "Wachstum für die Armen" lautet das aktuelle Schlagwort
Von HANNES KOCH

Bericht: Guter Wille allein reicht nicht
Transnationale Firmen halten Zusagen nicht ein. Bericht zur Wirtschaftspolitik der UN fordert Kontrollmöglichkeiten
Von HANNES KOCH

Bericht: ... und gebar eine Maus
Der UNO-Reformgipfel wird gerade bei den Beschlüssen zur Armutsbekämpfung weit hinter den Vorschlägen von Generalsekretär Annan zurückbleiben
Von  ANDREAS ZUMACH

Bericht: "Das ist Multilateralismus à la carte"
Nichtregierungsorganisationen kritisieren scharf den Entwurf für die Abschlusserklärung: "Die Konsensdiplomatie ist hier endgültig an ihreGrenzen gestoßen"
Von ANDREAS ZUMACH




| Millenniumsziele |

  
Hybrid-Antrieb
Spritsparen


die tageszeitung (taz)
14.09.2005
1787
INTERNATIONALE AUTOMOBILAUSSTELLUNG

Die horrenden Energiepreise sind das Thema auf der gestern in Frankfurt eröffneten weltgrößten Autoschau. Japans Autobauer reagieren mit der Einführung von Hybridmotoren. VW, Opel und DaimlerChrysler haben die Entwicklung verpasst

Bericht: Benzin, das auf den Feldern wächst
Der Autobauer Ford liefert bereits Fahrzeuge nach Schweden, deren Treibstoff aus Biomasse hergestellt wird
Von ULRIKE HERRMANN

Bericht: Hybride Zukunft
Von KLAUS-PETER KLINGELSCHMITT

AFP-Infografik: Hybrid-Antrieb/ nur in der Printausgabe
Von KLAUS-PETER KLINGELSCHMITT




| Mobilität/Verkehr |

  
UN-Reform
Sicherheitsrat, Erweiterung
Millenniumsziele
Menschenrechte


Frankfurter Rundschau
14.09.2005
1775
UN-Reform gescheitert.Sicherheitsrat wird vorerst nicht erweitert

Die Reform des UN-Sicherheitsrats ist gescheitert. Somit wird es bis auf weiteres keinen ständigen Sitz für Deutschland geben. Die Millenniumsziele im Kampf gegen Armut wollen die UN dagegen umsetzen. Dafür wurde kurz vor dem Gipfel ein Kompromiss gefunden.

Von Pierre Simonitsch

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| Sicherheitsrat | Millenniumsziele | Menschenrechte |

  
Artensterben
Schwarzstorch


Frankfurter Rundschau
14.09.2005
1774
VOM AUSSTERBEN BEDROHT: Schwarzstorch
Die scheue schwarze Schönheit fliegt auf intakte Flusslandschaften

Auf dem Zug nach Süden werden viele Vögel in Nordafrika von schamlosen Freizeitschützen abgeschossen. Störche sterben zudem immer noch an einem Stromschlag, wenn sie auf ungesicherten Strommasten landen. Längst gibt es die Technik, um die Masten mit Schutzvorrichtungen für Vögel zu versehen - doch die Stromversorger kommen ihrer Pflicht nicht nach


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| Bio-Vielfalt |

  
Millenniumsziele
Sambia


Frankfurter Rundschau
14.09.2005
1760
Land des Hungers

Sambia zählt zu den ärmsten Staaten der Welt - und hofft, dass die Millenniumsziele der UN erreicht werden

Von JOHANNES DIETERICH

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| Millenniumsziele | Hunger |

  
UN-Gipfel, UN-Reform
Sicherheitsrat
Menschenrechte, Terrorismus


Frankfurter Rundschau
14.09.2005
1773
ANALYSE: Zwischen Erfolg und Fiasko

Das Ergebnis des UN-Gipfels steht schon weitgehend fest, noch bevor die Staats- und Regierungschefs eintreffen. Umstritten ist, wie viel die Einigung wert ist - etwa in Menschenrechtsfragen.

Von PIERRE SIMONITSCH

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| Sicherheitsrat | Terrorismus | Menschenrechte |

  
Hurrikan "Katrina"
Times Picayune
Lokalzeitung in New Orleans


Frankfurter Rundschau
14.09.2005
1772
Die Unverwüstlichen

Die Reporter der Lokalzeitung "Times Picayune" sind Augen und Stimme von New Orleans

Von SEBASTIAN MOLL

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| "Katrina" |

  
Millenniumsziele
Feuchtgebiete
Süßwasserressourcen


World Wide Fund For Nature (WWF)
13.09.2005
1737
Schutz von Feuchtgebieten und Süßwasser schafft Arbeit und Gesundheit in Entwicklungs- und Schwellenländern

Vor dem ab morgen in New York stattfindenden UN-Weltgipfel fordert der WWF die rund 180 Teilnehmerstaaten auf, sich für den Schutz von Süßwasserressourcen einzusetzen. Eines der 7 Millenniumsziele betrifft die Umwelt. "Ein aktueller WWF-Report zeigt: Ein Weg aus der Armutsfalle führt über den Naturschutz. Eine wichtige Rolle spielt der Schutz von Feuchtgebieten und damit sauberes Süßwasser", sagt Martin Geiger vom WWF Deutschland.


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| Millenniumsziele | Wasser |

  
AKW-Neubau
Finnland
Druckwasserreaktor Olkiluoto
Sicherheitsbedenken


die tageszeitung (taz)
13.09.2005
1750
Tschernobyl-Bann gebrochen

Finnen legen ersten Grundstein für ein europäisches AKW nach dem Tschernobyl-GAU vor 19 Jahren. Der Druckwasserreaktor Olkiluoto 3 ist Finnlands fünfter Atomreaktor. Parallel dazu stellte die britische Consulting-Firma Large and Associates einen Bericht vor, der die Sicherheit der geplanten Konstruktion grundsätzlich anzweifelt

Von REINHARD WOLFF

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| Atomenergie |

  
Weltbank, Weltentwicklungsbericht 2006
soziale Gerechtigkeit
Privatisierung, Liberalisierung


die tageszeitung (taz)
13.09.2005
1752
Weltbank fordert mehr Gerechtigkeit

Die Weltbank-Experten entdecken in ihrem Weltentwicklungsbericht 2006, dass es ohne Chancengleichheit keine ernst zu nehmende Entwicklung geben kann. Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) freut sich, Attac bleibt hingegen skeptisch

Von STEPHAN KOSCH

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| Globale Agenda 21 | Eine-Welt |

  
UBA-Jahresbericht
Lärmbelästigung
Straßenverkehr
Flächenverbrauch
BUND-Kritik


die tageszeitung (taz)
13.09.2005
1751
Flecken auf Trittins Weste

Die Lärmbelastung in Deutschland ist zu hoch. Das geht aus dem Jahresbericht des Umweltbundesamtes hervor. Schuld sind auch Versäumnisse von Rot-Grün

Von SUSANNE GÖTZE

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| Natur & Umwelt | Gesundheit | Mobilität/Verkehr | Boden |

  
Hurrikan "Katrina"
Umsiedlung, Binnenwanderung


die tageszeitung (taz)
13.09.2005
1749
Südstaatler in der Diaspora

Die USA erleben derzeit die wahrscheinlich größte Binnenwanderung ihrer Geschichte: Rund eine Million Menschen haben durch den Hurrikan "Katrina" zumindest vorübergehend Obdach und Arbeit verloren - viele werden nie zurückkönnen

Von MICHAEL STRECK

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| "Katrina" |

  
Geschichte der OPEC
Gründung 1960


Handelsblatt
13.09.2005
1742
Das Ölkartell wurde vor 45 Jahren gegründet. OPEC zwischen Macht und Ohnmacht

Nur selten stand die OPEC so stark im Mittelpunkt des Weltinteresses wie heute. 45 Jahre nach der Gründung scheint das Ölkartell an Bedeutung gewonnen zu haben. Alle Marktteilnehmer beobachten das Vorgehen des Gremiums, wenn ein neuerlicher Anstieg der Rohölpreise droht. Das war nicht immer so.

Von Regine Palm, Heinz-J. Schürmann

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| OPEC |

  
Hurrikan "Katrina"
Versicherungsschäden
Rückversicherer


Frankfurter Rundschau
13.09.2005
1771
Schäden durch "Katrina" immer höher geschätzt
Versicherer gehen von riesigen Milliardensummen aus /429 Tote gemeldet

Die Schadensschätzungen für den Hurrikan "Katrina" und seine Folgen sind inzwischen auf bis zu 102 Milliarden Euro geklettert. Die auf Risikoanalysen spezialisierte Firma Risk Management Solutions (RMS) hat ihre jüngste Schätzung von 100 Mrd auf mehr als 125 Mrd Dollar erhöht. Sie geht dabei von privat versicherten Gesamtschäden von 40 bis 60 Mrd Dollar aus. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re sieht die Belastungen durch den Hurrikan nun branchenweit bei 40 Mrd Dollar.


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| "Katrina" |

  
Taifun "Khanun"
China, Ostküste
Naturkatastrophen
mangelndes Risikobewusstsein
kaum Versicherung


Frankfurter Rundschau
13.09.2005
1770
Die alltägliche Katastrophe

In China ist ein Taifun, der fast eine Million Menschen vertreibt, kaum der Rede wert / Wirbelsturm "Khanun" tötet bisher 14 Personen

Von HARALD MAASS

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| Naturkatastrophen |

  
Hurrikan "Katrina"
Versicherungsschäden
Münchener Rück


Frankfurter Rundschau
13.09.2005
1769
MÜNCHENER RÜCK: Nach "Katrina" höhere Beiträge

Nach dem Hurrikan "Katrina" will der größte Rückversicherer der Welt, die Münchener Rück, die Beiträge erhöhen. Die gesamte Branche müsse ihre Preise anheben, sagte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard


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| "Katrina" |

  
Hurrikan-Stärke
Langlebigkeit
Treibhauseffekt
Klimaerwärmung


Frankfurter Rundschau FR-Plus
13.09.2005
1854
Im Schwitzkasten.

Klimaforscher Kerry Emanuel (MIT) zeigt, dass Hurrikane durch den Treibhauseffekt immer langlebiger und heftiger werden

Von Karl-Heinz Karisch

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| Naturkatastrophen |

  
Hurrikan "Katrina"
Flutschäden bei Flora/ Fauna
Küstenökosysteme


Deutschlandfunk
13.09.2005
1741
Operation Trockenlegung
US-Biologen prüfen Flutschäden nach Katrina

Langsam sinken die Flutpegel in New Orleans ab und geben Experten erste Einblicke in die giftigen Hinterlassenschaften von Katrina. Dabei drohen aber die Zerstörungen an den Küstenökosystemen von Louisiana und Mississippi in den Hintergrund zu geraten.

Von Volker Mrasek

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| "Katrina" | Chemikalien | Natur & Umwelt |

  
AKW-GAU Tschernobyl
Artenvielfalt


Deutschlandfunk
13.09.2005
1740
Die Wüste lebt
UN-Experten geben Tschernobyl nicht auf

20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind Umweltforscher überrascht, wie sich die Umgebung des Unglücksmeilers entwickelt hat: Heute präsentiert sich die Artenvielfalt größer als zuvor. Zahlreiche bedrohte Arten finden hier ein neues Zuhause.


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| Atomenergie |

  
Wasseraufbereitung
Plastikrohr "LifeStraw"
Durchfallerkrankungen


Frankfurter Rundschau
12.09.2005
1768
Ein Strohhalm gegen Durst.
Wie eine einfache Erfindung Millionen Menschen helfen könnte.

"LifeStraw" ist ein 25 cm langes, 3 cm dickes und 100 g leichtes Trinkrohr, das schmutziges Wasser mechanisch, chemisch und biologisch zu Trinkwasser aufbereitet.

Von HANNES GAMILLSCHEG

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| Wasser | Gesundheit | Eine-Welt |

  
Gewässerschutz
Chemikalien
Kläranlage


Deutschlandfunk
12.09.2005
1739
Saubermann als Schmutzfink
Krebs erregende Verbindungen aus Kläranlagen?

In Düsseldorf treffen sich noch bis zum 14. September die Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Chemiker. In diesem Jahr nimmt das Thema Gewässerschutz besonderen Raum ein. Für eine besonders gefährliche Gruppe von Schadstoffen fanden Forscher jetzt eine überraschende Quelle: die Kläranlage.


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| Chemikalien |

  
strategische Ölreserven
Kavernen,Wilhelmshaven


Deutschlandfunk
12.09.2005
1738
Ölschatz von Wilhelmshaven
Künstliche Kavernen beherbergen Deutschlands strategische Ölreserven

Damit Deutschland im Ernstfall nicht sofort trocken läuft, werden hierzulande 25 Millionen Kubikmeter Öl als strategische Reserve gebunkert. Die Hälfte davon lagert sicher tief unter der Erde - in künstlichen Kavernen in der norddeutschen Tiefebene.


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| Fossile Energien |

  
Spritpreise
Biodiesel, Produzent EOP


die tageszeitung (taz)
10.09.2005
1745
Biodiesel wird zum Verkaufsrenner

Der hohe Ölpreis sorgt für einen Nachfrageschub bei alternativen Treibstoffen. Beim Biodiesel ist das Angebot bereits knapp. Jetzt geht der erste Hersteller an die Börse. Mit den erhofften Einnahmen will EOP Biodiesel seine Produktion verdoppeln

Von GUDRUN LUX

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| Ölpreis | Erneuerbare Energien |

  
Atomkraft AKW Biblis B
IPPNW-Mängelliste
Atomaufsicht
Stilllegungsantrag


die tageszeitung (taz)
10.09.2005
1754
Ärzte wollen Biblis abschalten

Mediziner gegen den Atomkrieg legen Mängelliste des Reaktors B mit 49 Sicherheitsrisiken vor. Anlage sei verfassungswidrig, störanfällig, altersschwach


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| Atomenergie |

  
Treibhausgas Methan
Reduktion durch Müllverordnung
Kyoto-Protokoll


die tageszeitung (taz)
10.09.2005
1753
Klimakiller reduziert

Dank der neuen Müllverordnung wird weniger Methan in die Luft geblasen. Abfallentsorger: "Kioto ist erfüllbar"

Von RAFAEL BINKOWSKI

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| Treibhausgase | Kyoto-Protokoll |

  
Ozonwerte, Ozon-Smog
Grenzwerte, BUND-Kritik


die tageszeitung (taz)
10.09.2005
1756
Ozon löst sich in Luft auf

Hohe Ozonwerte sind nach Auskunft des Landesumweltministeriums seltener geworden. Der BUND in NRW kritisiert die derzeit geltenden Grenzwerte als zu hoch und nicht aussagekräftig

Von ISABEL FANNRICH

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| Klima | Chemikalien |

  
Ölpreis, Benzinpreis
Raffineriekapazitäten
Markttransparenz
Biokraftstoffe, Wasserstoff, Brennstoffzelle


Frankfurter Rundschau
10.09.2005
1767
Zoff an der Zapfpistole

Um Ölpreis-Spekulanten den Spaß zu verderben, sollten Verbraucher und Staat umsteuern.

Von CLAUDIA KEMFERT (Leiterin der Abteilung für Energie, Verkehr und Umwelt beim Deutschen Institut für

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| Ölpreis | Erneuerbare Energien | Brennstoffzelle |

  
Fischwirtschaft
Fischfang, Fischkonsum
wachsende Nachfrage
Bestandsgefährdung
Fangquoten


Frankfurter Rundschau
10.09.2005
1766
Zu viele Fische landen in den Netzen
Fang im Meer hat seinen Höhepunkt erreicht / Nachfrage wächst weiterhin / EU verschleppt notwendige Reformen

Seelachs oder Hering werden bei den Verbrauchern immer beliebter und sind folglich knapp. Wie beim Öl wächst weltweit die Nachfrage. Mehr Fisch aus dem Meer kann es in Zukunft jedoch nicht geben.

Von Hermannus Pfeiffer

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| Nahrung | Bio-Vielfalt |

  
Erdöl-Konzerne
Rekord-Gewinne
Sondersteuer


Frankfurter Rundschau
10.09.2005
1765
Sondersteuer für Öl-Multis.
Französische Regierung fordert niedrigere Spritpreise und droht den Konzernen.

Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Thierry Breton verlangt von der Mineralölindustrie, Treibstoff zu verbilligen und in erneuerbare Energien zu investieren. Ansonsten will er zusätzliche Gewinne der Konzerne in Folge gestiegener Rohölpreise mit einer Sondersteuer abschöpfen.

Von Hans-Helmut Kohl

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| Fossile Energien |

  
Kindermangel, Kinderwunsch
sicheres Einkommen
DIW-Studie, SOEP-Auswertung
maschinelles Lernen
Mustererkennung


Frankfurter Rundschau
10.09.2005
1764
Kinderwunsch hängt am sicheren Einkommen.
Studie: Männer sehen sich als Versorger - Frauen meiden schlecht ausgebildete Partner.

Männer ohne Führerschein haben heute kaum noch eine Chance, eine Familie zu gründen. Vollerwerbstätige Frauen entscheiden sich viel eher für ein Kind als teilzeitbeschäftigte. Das sind Ergebnisse einer wissenschaftlichen Arbeit, bei der eine völlig neue Untersuchungsmethode angewandt wird.

Von Katharina Sperber

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| Kinder/Jugendliche | Bevölkerung |

  
Hurrikan "Katrina"
US-Klimapolitik
Klimawandel
Arme als Betroffene


die tageszeitung (taz)
09.09.2005
1757
Der Sturm der Ohnmacht

Die Jahrhundertaufgabe nach dem Jahrhundertsturm: Können die Umweltschützer in den USA eine neue Klimapolitik herbeiführen? Sie haben einen Verbündeten - den Schock

Von Berhard Pötter

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| "Katrina" | Armut & Reichtum | Klimawandel |

  
Klimawandel-Kosten
DIW-Studie


die tageszeitung (taz)
09.09.2005
1755
DIW fürchtet Billionenschaden

Laut DIW könnten im Jahr 2050 jährlich 200 Billionen Dollar Schäden durch Naturkatastrophen entstehen, in Deutschland 800 Mrd. Claudia Kemfert (DIW) und Daniela Jacob (MPI) forderten daher, durch erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 rund 270 Mio Tonnen CO2 einzusparen.


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| Klimawandel | Erneuerbare Energien |

  
Epidemien, Indien
medizinische Unterversorgung


die tageszeitung (taz)
09.09.2005
1758
Epidemien plagen Großmacht Indien

Trotz rasantem Wirtschaftswachstum und technologischer Entwicklung herrscht auf dem Land eine chronische medizinische Unterversorgung. Impfstoffe fehlen. Immer mehr Ärzte wandern aus staatlichen Hospitälern in lukrative Privatkliniken ab

Von BERNHARD IMHASLY

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| Gesundheit | Eine-Welt |

  
Hurrikan "Katrina"
Notlage in New Orleans
Bürgermeister Ray Nagin


die tageszeitung (taz)
09.09.2005
1759
Portrait: Laute Stimme der versunkenen Stadt

Mit einem einzigen Interview ist Ray Nagin zu einem weltweiten Medienstar geworden: Als der Bürgermeister von New Orleans in der vergangenen Woche seine wütenden Attacken gegen die US-Regierung und all die Bundesbehörden losließ, die endlich "ihren Arsch hochkriegen" sollten, da schien seine aufgewühlte Stimme so authentisch, die vielen Flüche so verzeihlich, dass Nagin über Nacht zum Sprachrohr der allein gelassenen in der von den Wassermassen überfluteten Stadt wurde.

Von BERND PICKERT

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| "Katrina" |

  
Frauenkongress "femme global"

die tageszeitung (taz)
09.09.2005
1791
DER FRAUENKONGRESS "FEMME GLOBALE" BEGINNT

In Berlin treffen sich Frauen aus aller Welt, um über Geschlechterpolitik zu diskutieren. Zehn Jahre nach der UN-Frauenkonferenz fragt "Femme Globale", wie Frauen mit den veränderten Machtverhältnissen umgehen sollen. Die taz hat drei der tausend Teilnehmerinnen getroffen

Porträts: Worüber wir mal reden müssen
Von UTE SCHEUB/ WALTRAUD SCHWAB/ BARBARA DRIBBUSCH

Infobox: DER KONGRESS




| Frauen | Globale Agenda 21 |

  
Erdgas, Russland
Pipeline durch Ostsee
Energieabhängigkeit
ökologische Gefahren
Gaspreis, Erdölpreis
Preiskopplung


die tageszeitung (taz)
09.09.2005
1792
VON DEN KOSTEN DES RUSSISCHEN ERDGASES

Das Erdöl wird teurer, die Abhängigkeit von Ölstaaten größer. Daher sollte man sich über den Bau einer Gas-Pipeline durch die Ostsee eigentlich freuen. Doch das deutsch-russische Projekt birgt hohe Kosten: nicht nur ökologische, sondern auch politische. Denn Polen fühlt sich übergangen

Bericht: Pipeline schlägt Wellen
Für die Wirtschaftsbeziehungen war die Kumpanei zwischen Schröder und Putin gut. Für Polen nicht
Von KLAUS-HELGE DONATH/ GABRIELE LESSER (TAZ-)

Bericht: Eine Gefahr für die Ostsee
Pipelines, die im Meer verlaufen, sind ökologisch gefährlich, sagen Geologieexperten
Von NICK REIMER

Bericht: Arabisches Öl, russisches Gas, deutsche Preise
Wenn der Ölpreis steigt, wird auch das Gas teuer. Das soll sich ändern, fordern Politiker und Verbraucher
Von SUSANNE GÖTZE

Infografik AFP: Deutsch-russisches Ostsee-Gaspipelines
(nur in der Printausgabe)




| Erdöl/Erdgas | Fossile Energien |

  
Klimawandel, Treibhausgase
Rolle der Autoindustrie
DUH-Kritik


Frankfurter Rundschau
09.09.2005
1763
Autoindustrie am Pranger. Kritik an Benzinfressern

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat der deutschen Automobilindustrie eine Mitverantwortung am Klimawandel und an Hurrikan-Katastrophen wie in den USA vorgeworfen. Während die Bundesregierung derzeit Hilfsgüter in die überflutete Katastrophenregion der USA fliegen lasse, liefere die deutsche Autoindustrie weiterhin "ungerührt" das Gros der "benzinfressenden Klimakiller", die auf amerikanischen Straßen unterwegs sind, kritisierte der DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch

Von Vera Gaserow

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| Treibhausgase | Klimawandel | Mobilität/Verkehr |

  
Umweltpolitik
DIHK-Positionspapier
Protestwelle, Boykott-Drohung


Frankfurter Rundschau
09.09.2005
1762
Ökofirmen prüfen Boykott des DIHK.
Positionspapier des Verbandes sorgt für Verärgerung.

Mit der Forderung nach einem wirtschaftsfreundlichen Kurswechsel in der Umweltpolitik hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) eine Protestwelle auch in den eigenen Reihen ausgelöst. Ökounternehmen drohen jetzt mit Boykott des Verbands.

Von Vera Gaserow

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| Natur & Umwelt |

  
UN-Reform
Staatengruppen
gegenseitige Blockade


Frankfurter Rundschau
09.09.2005
1761
HINTERGRUND: Staaten blockieren einander

Die Reform der Vereinten Nationen stößt auf große Hindernisse, die Verhandlungen über eine Erweiterung des Sicherheitsrats sind festgefahren - Themen des bevorstehenden UN-Gipfels.

Von PIERRE SIMONITSCH

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| Eine-Welt |

  
alternative Heizenergie
Bio-Brennstoffe
Getreide, Weizen, Roggen
Emissionen, Feinstaub, Stickoxide


Frankfurter Rundschau
09.09.2005
1779
Hoher Ölpreis heizt Debatte um Verbrennung von Getreide an
Hessischer Bauernverband will Weizen und Roggen als Energieträger etablieren / Umsatzeinbruch nach schlechter Ernte / Umweltschützer äußern Bedenken

Die hessischen Bauern fordern die Zulassung von Getreide als Brennstoff. Mit dem Anbau von Energieweizen könnten Land-wirte ihr Einkommen steigern und Verbrauchern eine günstigere Alternative zum Heizöl bieten. Umweltschützer indes äußern Bedenken.


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| Erneuerbare Energien | Feinstaub |

  
Sturmflutforschung
Simulation extremer Sturmfluten


Deutschlandfunk
09.09.2005
1744
Land unter! Wissenschaftler simulieren extreme Sturmfluten

Hurrikan Katrina und die von ihm verursachten Verwüstungen beherrschen momentan die Schlagzeilen. Wenn Deutschland auch nicht mit den Wirbelstürmen der USA mithalten kann, vergleichbare Sturmfluten kann es an Nord- und Ostsee durchaus geben. Ein Projekt an der Universität Siegen berechnet, wie hoch die Fluten schlimmstenfalls steigen können. Wissenschaftler simulieren extreme Sturmfluten


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| Naturkatastrophen |

  
Klimaforschung
globale Erwärmung
Klimawandel
PIK-Chef Schellnhuber


DIE ZEIT
08.09.2005
1710
Ein Mann läuft Sturm

Hans Joachim Schellnhuber leitet das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er warnt seit Jahren vor den dramatischen Folgen der Erderwärmung. Ihn überraschte die enorme Stärke des Hurrikans Katrina nicht

Von Stephan Lebert

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| Klimawandel | "Katrina" |

  
Millenniumsziele
UN-Bilanzgipfel
Hunger, Armut, Schuldenerlass, fairer Handel, 0,7%-Ziel


DIE ZEIT
08.09.2005
1706
Die Machbarkeitsfalle. Vor dem New Yorker Weltgipfel zugunsten der Ärmsten: Entwicklungspolitiker nehmen den Mund zu voll

Seit einigen Tagen blockieren die USA die Verhandlungen über das Abschlussdokument, sie wollen die Millenniumsziele aus dem Gipfeldokument streichen. Bis auf ein paar Dritte-Welt-Gruppen regt sich kaum jemand darüber auf. Im Gegenteil. Das breite Publikum hat das Interesse am Weltgipfel längst verloren.

Von Petra Pinzler

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| Millenniumsziele | HIPC | Fairer Handel |

  
Erdölförderung
Folgen von "Katrina"
Perspektiven für US-Ölmarkt


DIE ZEIT
08.09.2005
1707
Big Oil geht nicht unter

Amerikas Ölindustrie dürfte sich schnell erholen. Auch deshalb ist Energiesparen kein Thema. So schleppend die humanitäre Hilfe in New Orleans und entlang der amerikanischen Golfküste anlief, so effizient funktionierte die Selbsthilfe der amerikanischen Ölwirtschaft.

Von Thomas Fischermann

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| "Katrina" | Erdöl/Erdgas |

  
Erdölförderung
Folgen von "Katrina"
nahender Peak


DIE ZEIT
08.09.2005
1708
"Träumt weiter"

Hurrikan Katrina und die Spekulanten treiben den Ölpreis in die Höhe. Ein vorübergehendes Problem? Mitnichten, sagen Experten

Von Fritz Vorholz

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| Erdöl/Erdgas | "Katrina" |

  
Erdgas-Pipeline
Osteee
Russland-Deutschland
E.on/Ruhrgas - Gasprom


DIE ZEIT
08.09.2005
1709
Wenn Putin Gas gibt

Berlin und Moskau lassen ein gewaltiges Erdgasrohr durch die Ostsee legen. Deutschlands Versorgung wird damit nicht sicherer

Von Michael Thumann

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| Erdöl/Erdgas |

  
Hurrikan "Katrina"
Wiederaufbau New Orleans
Modell Holland


DIE ZEIT
08.09.2005
1705
Modell Holland. Wie New Orleans wieder aufgebaut werden könnte

Die Leser der Times-Picayune wussten schon seit Juni 2002 Bescheid. Auf über 30 Zeitungsseiten hatte die Lokalzeitung aus New Orleans bis ins Detail vorhergesagt, welche Verwüstungen ein Hurrikan der Stufe 4 in der Stadt anrichten würde.

Von Dirk Asendorpf

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Biloxi, Lagebericht
zerstörte Infrastruktur
Katastrophenfolgen


DIE ZEIT
08.09.2005
1704
Schlange stehen, Sprit klauen, Plünderer jagen

Eine Überflussgesellschaft stellt sich auf die Not nach dem Sturm ein - Erkundungen bei den Ruinenmenschen von Biloxi

Von Thomas Kleine-Brockhoff

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Staatsversagen
soziale Ungleichheit
Armut-Reichtum


DIE ZEIT
08.09.2005
1711
Eine Lehrstunde für Wölfe

Die Katastrophe zeigt: Amerikas Gemeinschaftssinn ist noch intakt. Aber ohne einen starken Staat fällt jeder über jeden her

Von Jedediah Purdy (Duke Law School im US-Bundesstaat North Carolina)

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| "Katrina" | Armut & Reichtum |

  
Hurrikan "Katrina"
Kritik der Behörden-US-Regierung
Bush-Krise


DIE ZEIT
08.09.2005
1712
Die "Staatskrise" ist eine Bush-Krise

Nicht der "arme", der unfähige Staat hat in New Orleans versagt

Von Josef Joffe

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Katastrophenbewältigung
Kritik an US-Regierung


DIE ZEIT
08.09.2005
1713
"Die Leute kochen vor Wut"

George W. Bush hat schwere Fehler gemacht. Manche Amerikaner meinen, jetzt brauchte es nicht nur Decken und Essen, sondern auch einen neuen Präsidenten

Von Andrea Böhm

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| "Katrina" |

  
Chemikalien, Umweltgifte
Mutterblut
Chemikaliengesetz REACH


World Wide Fund For Nature (WWF)
08.09.2005
1697
Umweltgifte werden schon im Mutterleib auf Babys übertragen

Ungeborenes Leben ist bereits einer Vielzahl von Chemikalien ausgesetzt. Die heute veröffentlichte Studie "A Present for Life" (WWF/ Greenpeace) belegt, dass Industriechemikalien über die Nabelschnur direkt in den Körper des ungeborenen Kindes gelangen können.. Greenpeace und der WWF fordern, dass durch das neue EU-Chemikaliengesetz REACH gefährliche Chemikalien durch ungefährlichere Stoffe ersetzt werden. Die erste Lesung des Gesetzestextes für REACH soll im November im EU-Parlament stattfinden.


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| Umweltgifte | Chemikalien | Frauen | Kinder/Jugendliche |

  
Irak-Nothilfe
Öl für Lebensmittel
UN-Programm
Korruption
Volker-Kommission


die tageszeitung (taz)
08.09.2005
1718
Generelles Versagen an der UN-Spitze

Der vierte Bericht der Volcker-Kommission über die Unregelmäßigkeiten des "Öl für Lebensmittel"-Programms mit dem Irak attestiert der UNO Überforderung und fordert eine Managementreform. Kritisiert werden auch die USA und Großbritannien

Von ANDREAS ZUMACH

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| Irak |

  
Millenniumsziele
UNDP-Entwicklungsbericht
Armutsreduzierung


die tageszeitung (taz)
08.09.2005
1735
DER NEUE UN-ENTWICKLUNGSBERICHT

Die Millenniumsziele zur Reduzierung der Armut sind laut dem jüngsten Entwicklungsbericht der UNO kaum noch zu erreichen. Die USA signalisieren unterdessen im Streit um den UN-Gipfel so etwas wie KompromissbereitschaftBericht: USA machen kleinstmögliche Kompromisse
UN-Botschafter Bolton wollte bisher nicht einmal was von "Millenniumszielen" hören. Nun will er es ein bisschen
Von ANDREAS ZUMACH

Tabelle: Index der menschlichen Entwicklung (HDI) 2003/2005
(nur in der Printausgabe)


| Millenniumsziele | Eine-Welt |

  
Hurrikan "Katrina"
Klimawandel
Energiekrise
Erneuerbare Energien


Informationskampagne Erneuerbare Energien
08.09.2005
1743
Wissenschaftler fordern: Klimawandel und weltweite Energiekrise mit Erneuerbaren Energien entgegenwirken

Die Schäden der jüngsten Überflutung in Bayern werden mit 170 Mio. Euro beziffert, die des Hurrikans "Katrina" mit ca. 200 Mrd. US-Dollar. Allein in Deutschland können nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bis zum Jahr 2050 Schäden durch Naturkatastrophen in Höhe von etwa 800 Mrd. Euro auftreten, wenn die Temperatur global um 3,5 Grad Celsius bis zum Jahre 2100 steigt; weltweit in Höhe von 200 Billionen US-Dollar.


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| "Katrina" | Klimawandel | Erneuerbare Energien |

  
ökologische Steuern
Abgaben auf Flugtickets
Ökosteuer
Lohnnebenkosten


Frankfurter Rundschau
08.09.2005
1724
Experten schlagen Abgaben auf Flugtickets vor
Förderverein lobt Ökosteuer als Mittel, finanzielle Lücken im Sozialsystem auszugleichen / "Lohnnebenkosten runter"

Nicht die von der Union vorgeschlagene Erhöhung der Mehrwertsteuer ist die beste Antwort auf die Forderung, die Lohnnebenkosten zu senken. Dazu seien Ökosteuern weitaus besser geeignet. So argumentiert eine Gruppe von Steuer- und Finanzexperten.

Von Joachim Wille

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| Ökosteuer |

  
Windkraft-Förderung
Offshore-Windparks
Stiftungsgründung


Frankfurter Rundschau
08.09.2005
1727
Stiftung fördert Windkraft. Neue Einrichtung will Rechte an Offshore-Park erwerben

Die ins Stocken geratenen Pläne für Windparks in Nord- und Ostsee bekommen einen neuen Anstoß: Firmen und Verbände der Branche haben jetzt eine Stiftung gegründet, die den Bau eines Testfeldes auf hoher See ("Offshore") ermöglichen soll.

Von Eckhard Stengel

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| Windenergie |

  
menschliche Entwicklung
UNDP-Bericht
HDI


Frankfurter Rundschau
08.09.2005
1728
In Norwegen lebt es sich am besten

Norwegen ist auch in diesem Jahr wieder das Land mit der "höchsten menschlichen Entwicklung". Deutschland rutschte nach dem UN-Entwicklungsbericht gegenüber dem Vorjahr vom 19. auf den 20. Platz und wurde von Italien überholt.


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| HDI | Globale Agenda 21 |

  
Erdgas-Import
Abhängigkeit von Russland


Frankfurter Rundschau
08.09.2005
1725
ANALYSE: Abhängig vom Import

Die Bedeutung von Erdgas nimmt in Deutschland seit Jahren zu - ein Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird. Größter Lieferant ist und bleibt Russland. Experten mahnen mehr Vielfalt an.

Von OLIVER RISTAU

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| Erdöl/Erdgas | Fossile Energien |

  
Genderpolitik
Gleichberechtigung
UN-Weltfrauenkonferenz
Konferenz "Femme Global"


Frankfurter Rundschau
08.09.2005
1726
Im Kochtopf der Männer verdampft

Beim Thema Gleichberechtigung gibt es weltweit eine tiefe Kluft zwischen erklärter und praktizierter Politik

Von Barbara Unmüßig (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, zuvor WEED-Aufsichtsratsvorsitzende)

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| Frauen | Globale Agenda 21 |

  
Treibhauseffekt
CO2 im Boden


Deutschlandfunk
08.09.2005
1698
Treibhauseffekt verstärkt sich durch Kohlenstoff im Erdreich.

Aus den Böden der Erde entweicht offenbar weit mehr Kohlenstoff als bislang angenommen. Vermutlich werde das durch den Klimawandel verursacht, berichten britische Wissenschaftler heute im Fachblatt "Nature", Band 437. Die Tagestemperaturen sei um 0,5 Grad gestiegen und auch die Niederschläge hätten sich verändert. Das könnte Bodenorganismen beeinflusst haben, die organische Substanzen unter anderem zu Kohlendioxid abbauen.


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| Treibhauseffekt | Klimawandel |

  
Hurrikan-Saison
tropische Stürme
Golf von Mexiko


Deutschlandfunk
08.09.2005
1696
Saison geht in die Verlängerung
Bis in den Oktober hinein könnten tropische Stürme den Golf von Mexiko treffen

"Katrina" ist möglicherweise für diese Saison nicht der letzte Sturm im Golf von Mexiko gewesen. Noch bis in den Oktober hinein dürfte der Atlantik an der Oberfläche warm genug sein, um tropische Stürme und vielleicht sogar Hurrikane zu erzeugen.


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| "Katrina" |

  
Artenvielfalt
Klimawandel
BfN-Forschungsprojekt


Bundesamt für Naturschutz
08.09.2005
1700
Wie verändert sich die Artenvielfalt durch den Klimawandel?
Bundesamt für Naturschutz startet Forschungsprojekt

Infolge der Klimaveränderungen prognostizieren wissenschaftliche Studien Artenverluste zwischen 15 und fast 40 % weltweit und in Europa. Damit hätte der Klimawandel zukünftig einen weitaus stärkeren Einfluss auf die Gefährdung von Arten als es der direkte Verlust oder die Veränderung von Lebensräumen bisher hatte. Welche Folgen aber können in Deutschland auftreten?


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| Bio-Vielfalt | Klimawandel |

  
Hurrikan "Katrina"
New Orleans Deichbau


die tageszeitung (taz)
07.09.2005
1715
"Die Deiche müssen höher und breiter werden"

Der Wasserbauexperte Han Vrijling glaubt, dass New Orleans künftig sicher sein wird. Dazu müssten aber die Dämme komplett neu gebaut werden


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| "Katrina" |

  
Tschernobyl-GAU
Tote, Opfer
UN-Studie


die tageszeitung (taz)
07.09.2005
1717
UN: Weniger Tschernobyl-Tote

Eine Studie kommt zum Schluss, dass der GAU insgesamt 4.000 Menschenleben fordern wird. Bisher lagen die Schätzungen bei mehreren zehntausend Opfern

Von RALF LEONHARD

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| Atomenergie |

  
Nachhaltigkeitsrat
Programm BRIGCS+G
Armutsbekämpfung
Kapitalstock Natur
UNEP-Chef Töpfer


die tageszeitung (taz)
07.09.2005
1714
Pfennigweise klug, talerweise dumm

Klaus Töpfer, Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, fordert auf dem Jahreskongress des Rates für Nachhaltige Entwicklung weitere Investitionen in den Kapitalstock Natur. Sonst sei auch der Kampf gegen die Armut nicht zu gewinnen

Von NICK REIMER

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| Nachhaltigkeit |

  
Hurrikan "Katrina"
soziale Gewalt, Anarchie


Frankfurter Rundschau
07.09.2005
1719
Flucht aus New Orleans

Die Naturkatastrophe wiederholt sich als soziale Gewalt und die Weltpolizei USA verliert die Kontrolle

Von Slavoj Zizek (Philosoph, Prof. für Soziologie, Uni. Ljubljana, Gastdozent an verschiedenen US-Hochsc

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| "Katrina" |

  
Artensterben
Bergtapir


Frankfurter Rundschau
07.09.2005
1723
VOM AUSSTERBEN BEDROHT: Bergtapir
Am Bergtapir beißt sich der Puma die Zähne aus

Bergtapire sind durch Zerstörung ihres Lebensraums und Jagd bedroht. Die scheuen Tapire fliehen in immer entlegenere Gebiete, doch die Zivilisation folgt ihnen unaufhörlich. Natur- und Artenschutz spielen bei der armen Bevölkerung meist keine Rolle. Zudem gilt das Fleisch des Danta, wie der Bergtapir von den Indianern genannt wird, als äußerst schmackhaft.


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| Bio-Vielfalt |

  
Gentechnologiebericht
Genomforschung
Gen-Diagnostik
Grüne Gentechnik


Deutschlandfunk
07.09.2005
1695
"Gentechnologie ist da und sie geht nicht mehr weg"
Vorstellung des ersten deutschen Gentechnologieberichts in Berlin

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat sich vor vier Jahren das Ziel gesetzt, den tiefen Graben zwischen Befürwortern und Gegnern der Gentechnologie zu überbrücken. Die hochemotionale Debatte will man auf eine sachliche und unvoreingenommene Ebene ziehen. Eine Maßnahme dazu ist der erste deutsche Gentechnologiebericht vom 7.9.05 zu vier Bereichen: Genomforschung, Molekulargenetische Diagnostik, Grüne Gentechnik, Biotechnologieunternehmen


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| Gen-/Biotechnologie | Grüne Gentechnik |

  
Stammzellforschung
Klonen


Deutschlandfunk
07.09.2005
1699
Klone in Kobe
Hochkarätiges Treffen von Stammzellforschern in Japan

Anlässlich des Deutschlandjahres in Japan trafen sich die führenden Stammzellenforscher in der japanischen Hafenstadt Kobe. Gegenstand dieses Gipfeltreffens war die Rolle der Stammzellen bei der Reproduktion und im Gehirn. Nachdem in den vergangenen Monaten vor allem koreanische Wissenschaftler viele spektakuläre neue Forschungsergebnisse veröffentlicht hatten, kam die Möglichkeit zum Gedankenaustausch in Asien den Stammzellexperten gerade recht.


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| Gen-/Biotechnologie |

  
Hurrikan "Katrina"
Klimawandel
Kyoto-Protokoll
Arme als Opfer


die tageszeitung (taz)
06.09.2005
1716
Der New-Orleans-Effekt

Der Hurrikan "Katrina" zeigt, dass der Klimawandel längst schon da ist. Seine Wirkung wird trotzdem noch immer nicht wahrgenommen, seine ersten Opfer sind die Armen

Von Nick Reimer

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| "Katrina" | Klimawandel | Kyoto-Protokoll |

  
Textilstreit EU-China
Billigtextilien, Importquoten


die tageszeitung (taz)
06.09.2005
1731
Textilstreit zwischen EU und China beigelegt

Ein Gipfel zwischen EU- und Chinas Spitzenpolitikern brachte den Kompromiss: Die in den EU-Zollhäfen lagernden Textilien werden freigegeben. Sie werden je zur Hälfte auf die zulässigen Quoten für dieses und für nächstes Jahr angerechnet. Die EU-Staaten müssen dem noch zustimmen

Bericht: EU räumt Fehler ein
Produzenten und Importeure beharken sich weiter
Von DANIELA WEINGÄRTNER

Bericht: Freiheit für chinesische Hemden
Von GEORG BLUME




| Weltmarkt |

  
Ölpreis, Benzippreis
Ökosteuer
Erneuerbare Energien
Biodiesel, Holzpellets, Erdwärme


die tageszeitung (taz)
06.09.2005
1732
ALTERNATIVEN ZUM ÖL

Der Benzinpreis steigt und steigt, und da zurzeit auch der Wahlkampf seinen Höhepunkt erreicht, fehlt es nicht an populistischen Forderungen nach Abhilfe. Die Union will die Ökosteuer senken, die Grünen setzen auf neue Energieformen. Doch ist Biodiesel ein Weg aus der Krise?

Bericht: Teures Öl,armer Eichel
Wenn die Benzinpreise steigen, bedeutet das nicht, dass der Staat mehr Steuern einnimmt. Im Gegenteil
Von ULRIKE HERRMANN

Bericht: Holz ist plötzlich wieder in
Der moderne Mensch heizt mit Holzpellets, gepressten Abfällen. Oder er gewinnt Wärme aus der Erde
Von GUDRUN LUX/ SUSANNE GÖTZE

Infografik AFP20050902-DE02: Der Benzinpreis
(nur in der Printausgabe)




| Fossile Energien | Erneuerbare Energien | Biomasse | Geothermie | Energiewende | Ökosteuer |

  
Hurrikan "Katrina"
ökologische Katastrophe
mangelndes Krisenmanagement
Michael Chertoff


die tageszeitung (taz)
06.09.2005
1733
DIE FOLGEN DER FLUT

Die Flut nach dem Hurrikan "Katrina" ist auch eine ökologische Katastrophe. In New Orleans treibt eine Brühe aus Öl, Schwermetallen und Bakterien. Unterdessen warten immer noch tausende Menschen auf Rettung

Bericht: Wettlauf gegen die Zeit
Tausende Menschen im Katastrophengebiet warten noch auf Rettung. Doch die Hilfskräfte sind überfordert
Von PHILIPP DUDEK

Bericht: Brühe à la Louisiana
Von  MICHAEL STRECK / NICK REIMER (TAZ-Bericht)

Portrait von Michael Chertoff: Oberster Krisenmanager in der Krise
Von JAKOB NEU

Kurzportrait: Michael Chertoff

Infografik AFP20050902-DE01 zum Katastrophengebiet
(nur in der Printausgabe)




| "Katrina" | Natur & Umwelt |

  
Gender-Politik
Bundestagswahl 2005, Wahlprüfsteine


genanet - Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit
06.09.2005
1703
Wahlprüfsteine zu Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit und einer nachhaltige Entwicklung

Im aktuellen Wahlkampf werden Themen wie Steuern und Arbeitslosigkeit heftig diskutiert - Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung nahezu nicht. Anlässlich der Wahl hatte genanet daher 9 Wahlprüfsteine zu diesen Themen erstellt . Inzwischen liegen die Antworten der Parteien vor, sie sind vollständig im Internet zu finden


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| Frauen | Nachhaltigkeit |

  
Tschernobyl-Gau
Folgeschäden
WHO-Studie
IPPNW-Kritik
Rolle der IAEO


Frankfurter Rundschau
06.09.2005
1722
Ärzte werfen WHO falsche Zahlen über Tschernobyl-Opfer vor
Weltgesundheitsorganisation erwartet 4000 Tote und sieht keine weit reichende Verseuchung / IPPNW nennt Bericht interessengeleitet

Verschleierung der Folgen von Tschernobyl wirft die Ärzteorganisation IPPNW der Weltgesundheitsorganisation und der internationalen Atomenergiebehörde vor. Die Ärzteorganisation verlangt unabhängige Untersuchungen und eine Veröffentlichung der in russischer Sprache vorliegenden Berichte.

Von Karl Grobe

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| Atomenergie | IAEO |

  
Hurrikan "Katrina"
überforderte Supermacht USA


Frankfurter Rundschau
06.09.2005
1721
ANALYSE: Ohnmächtige Supermacht

Europa fühlt mit den Opfern "Katrinas" und es hilft ihnen. Mit Grund. Denn die Wunschliste aus Washington zeigt, dass die militärische Supermacht auf zivile Katastrophen nicht vorbereitet ist.

Von MARTIN WINTER

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"/ mangelnde Vorsorge
sturmflutsichere Zonen


Deutschlandfunk
06.09.2005
1702
Rettungsinsel für New Orleans
Hochwassergeschützte Kernzone hätte Menschenleben retten können

Nicht allein das zögerliche Eingreifen der Bundesregierung, sondern auch adäquate Vorsorge hätte die Katastrophe in New Orleans eingrenzen können. So hatten Wissenschaftler bereits eine sturmflutsichere Zone vorgeschlagen, die aber nie umgesetzt wurde.


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| "Katrina" |

  
Aufwindkraftwerk
Melbourne


Deutschlandfunk
06.09.2005
1701
Tower of Power
Australien will das weltweit größte Aufwindkraftwerk errichten

Die Petronas Towers in Kuala Lumpur oder der Taipeh 101 in Taiwan mit seinen 508 Metern werden eher mickrig wirken, wenn die Pläne australischer Ingenieure denn wirklich umgesetzt werden: im Outback vor Melbourne soll ein 1000 Meter hohes Aufwindkraftwerk entstehen.


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| Solarenergie |

  
Gartenmöbel
illegales Tropenholz
Urwaldschutz
FSC-Siegel


World Wide Fund For Nature (WWF)
05.09.2005
1669
Mein Gartenstuhl aus Orang-Utan-Wald
WWF-Protest vor der Gartenmöbelmesse Spoga: Tropenholz nur mit dem FSC-Siegel

Der WWF protestierte am Montag in Köln vor den Toren der größten Gartenmöbelmesse Europas, der Spoga, gegen den ungebremsten Handel mit illegalem Tropenholz. "Ab heute ringt im Kongo die erste UN-Menschenaffenkonferenz um einen Rettungsplan für die Orang-Utans. Zugleich geht hier in Köln auf der Spoga der Ausverkauf der Regenwälder weiter", erläutert WWF-Tropenwaldexpertin Nina Griesshammer den Protest.


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| FSC-Siegel | Wald |

  
Millenniumsziele
Frauenrechte


die tageszeitung (taz)
05.09.2005
1734
UMDENKEN BEI FRAUENRECHTEN

In Marokko ist es geschafft: Ein neues Familienrecht, das sich nicht am islamischem Recht orientiert, erleichtert Frauen das Leben. Weltweit aber sind Frauenrechte gefährdet: Sie fallen mal einer Politik der bewaffneten Konflikte, mal der wirtschaftlichen Entwicklung zum Opfer

Bericht: Die Angst vor dem Rückschritt
Von ANTJE BAUER

Infobox: taz-Serie, Teil 3




| Millenniumsziele | Frauen | Globale Agenda 21 |

  
Hurrikan "Katrina"
New Orleans
Evakuierung, Nothilfe
Kritik an Behörden/ Regierung


die tageszeitung (taz)
05.09.2005
1730
SECHS TAGE NACH DEM STURM: Erst jetzt läuft endlich die Hilfsaktion ...

Am Wochenende gewann die Evakuierungsaktion in New Orleans an Wirkung: Nationalgarde und Armee wurden eingesetzt, eine Luftbrücke brachte die Hurrikanopfer in Auffanglager in Nachbarstaaten. Und es gibt die ersten vorsichtigen Schätzungen über Tote und Sachschäden

Bericht: "Eine eindeutige Dimension von Rasse und Klasse"
Der Hurrikan erwischte das schwarze Amerika mit Wucht - das weiße Amerika hingegen kam einigermaßen ungeschoren davon
Von SEBASTIAN MOLL

Bericht: Auf der Suche nach Leichen
Die Rettungskräfte in New Orleans können sich jetzt auch um die Todesopfer kümmern. Die Stadt ist weitgehend evakuiert

Infobox: Die Feinde bieten Hilfe an

... UND DIE AMERIKANER FRAGEN SICH, WAS AUS IHRER NATION GEWORDEN IST
"Amerikaner waren einmal dafür bekannt, dass es nichts gibt, was sie nicht anpacken. Jetzt haben wir eine Regierung, die nichts anpackt." So fasst Kolumnist Paul Krugman die Stimmung einer Nation zusammen, die eingestehen muss, dass sie vor dem Hurrikan "Katrina" versagt hat

Bericht: "Die sollen den Arsch hochkriegen"
Immer beißender wird die Kritik am Versagen der Bürokratie und der Politiker, vor allem an Präsident Bush. Der bereut und schiebt die Schuld anderen zu
Von SEBASTIAN MOLL / MICHAEL STRECK

Dokumentation/ Auszüge aus dem Wortlaut: Filmemacher Michael Moore schreibt einen Brief
Von Michael Moore


| "Katrina" |

  

Hurrikan "Katrina"
Arm und Reich
Schwarze und Weiße


Frankfurter Rundschau
05.09.2005
1729
ANALYSE: Schwarz ist die Farbe des Elends

In der Katastrophe wird das dramatische Gefälle zwischen Reichen und Armen in den USA sichtbar. Der Regierung trägt das den Vorwurf ein, das Leiden der schwarzen Unterschicht lasse sie kalt.

Von RITA NEUBAUER

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| "Katrina" | Armut & Reichtum |

  
Ölpreis, Benzinpreis
Gewinnsprünge der Ölkonzerne


Frankfurter Rundschau
05.09.2005
1720
HINTERGRUND: Wie Ölkonzerne von Preissprüngen profitieren

Die Benzinpreise klettern sofort, wenn am europäischen Spritmarkt in Rotterdam die Notierungen steigen. Was betriebswirtschaftlich als logisch gilt, beschert der Mineralölindustrie einen Extragewinn.

Von OLIVER RISTAU

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| Ölpreis |

  
Tschernobyl, AKW-Katastrophe
Gesundheitsfolgen
IAEA-Studie


Deutschlandfunk
05.09.2005
1665
20 Jahre nach Tschernobyl
Neue Studie untersucht Folgen des Atomunfalls für die Bevölkerung

Fast 20 Jahre liegt mittlerweile die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zurück. Und noch immer sind ihre Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung umstritten. Am Montag präsentierten Experten der IAEA ein neues Papier, das Licht in die Frage bringen soll.


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| Atomenergie |

  
Hurrikan "Katrina"
giftige Chemikalien


Deutschlandfunk
05.09.2005
1666
US-Armee will Deiche sprengen.
New Orleans ertrinkt in einer giftigen Kloake.

Nach dem Sturm und der noch andauernden Evakuierung der Bewohner aus dem Krisengebiet stehen die Experten jetzt vor dem nächsten Problem: die giftige Kloake, in der die Stadt versunken ist. Über Deichlücken soll das Wasser jetzt entweichen.


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| "Katrina" | Chemikalien |

  
Waldbrände, Portugal
Klimawandel


Deutschlandfunk
05.09.2005
1667
Das große Brennen
Portugals Waldbrände sind keine Ausnahmeerscheinung

Zwar wurden viele der Brände, die Portugal in den vergangenen Wochen verwüsteten, vorsätzlich gelegt. Dennoch erörtern Experten, ob die Feuer normale Phänomene oder doch Anzeichen für den von Menschen verursachten Klimawandel sind.


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| Wald | Klimawandel |

  
Genetik, Genom
DNS, RNS


Deutschlandfunk
05.09.2005
1668
Die Kleinbuchstaben des Erbschatzes.
RNS als heimlicher Herrscher über die Gene.

1953 entdeckten James Watson und Francis Crick den Sitz des Erbgutes in jeder Zelle: die DNS. Zu weniger Ruhm kam indes die RNS, die lange als schnöder Dienstbote galt. Jetzt zeigen neue Arbeiten, dass das Mini-Molekül viel mehr kann.


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| Gen-/Biotechnologie |

  
Hurrikan "Katrina"
Klimawandel
US-Regierung


die tageszeitung (taz)
03.09.2005
1679
"Bush ist absolut beratungsresistent"

Die katastrophale Auswirkung des Hurrikans "Katrina" müsste in den USA zu denken geben. Denn es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Sturm und dem Klimawandel. Doch die Bush-Regierung will dies nicht wahrhaben

Von Jochen Marotzke

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| "Katrina" | Klimawandel |

  
Hurrikan "Katrina"
Gebäudeversicherung
Versicherungspflicht


die tageszeitung (taz)
03.09.2005
1646
Eine Lehre aus "Katrina"

Die Zunahme von Naturkatastrophen zeigt: Eine Versicherungspflicht für Gebäude ist notwendig. Versicherungen erzwingen Vorsorge - von Menschen, Firmen und Staaten

Von Gert G.Wagner

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Treibstoffpreise
Bild-Wutkampagne
Spritpreis-Brotpreis


die tageszeitung (taz)
03.09.2005
1678
"Rück den Billig-Sprit raus!"

Ausgerechnet neben den Bildern der Zerstörungen von New Orleans inszeniert "Bild" eine Wutkampagne: Wieder einmal für billiges Benzin. Und ein letztes Mal gegen Jürgen Trittin

Von ROBIN ALEXANDER

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| "Katrina" | Ölpreis |

  
Atompolitik
Atomausstieg
Restlaufzeiten
Terrorgefahr
Studie der Deutschen Umwelthilfe


die tageszeitung (taz)
03.09.2005
1681
Ausstieg aus dem Ausstieg nicht rechtens

Studie der Deutschen Umwelthilfe: Die von der Union geplante Verlängerung der AKW-Laufzeiten ist aus juristischen Gründen unmöglich. Bürger und Länder könnten klagen. Und AKW-Betreiber müssten beweisen, dass Meiler vor Terror geschützt sind

Von JÜRGEN VOGES

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| Atomausstieg |

  
Hurrikan "Katrina"
Kritk am Krisenmanagement
mangelnde Hilfe
Ölreserven


die tageszeitung (taz)
03.09.2005
1690
NACH "KATRINA": DER STREIT UMS KRISENMANAGEMENT UND DAS LANGE WARTEN AUF RETTUNG
Ist US-Präsident Bush mit den Folgen des Sturms überfordert? Nach herber Kritik räumte er gestern ein, dass die Hilfe bisher unzureichend sei. Dabei bietet die ganze Welt Hilfe an, Kanzler Schröder will für die USA sogar an die Ölreserven ran. Im Süden der USA verzweifeln die Menschen

Interview: "Menschen stehen im Vordergrund"
Umweltminister JÜRGEN TRITTIN weist Lambsdorffs Antiamerikanismus-Vorwurf zurück
Von NICK REIMER (Interview

Bericht: Reservetank angezapft
Die USA wollen einen Teil der weltweiten Ölreserven. Auch aus Deutschland soll Öl kommen
Von  ULRIKE HERRMANN

Bericht: Bush landet auf dem Boden
Unter dem Druck wachsender Kritik an der zu spät einsetzenden Hilfe versucht Präsident George W. Bush, durch Präsenz vor Ort Punkte gutzumachen
Von BERND PICKERT 

Bericht: Chaos regiert in New Orleans
Von JÖRN KABISCH

Bericht: Die noch ein wenig mehr nichts haben
Von SEBASTIAN MOLL 



| "Katrina" |

  

Hochwasserschutz
Entsiegelung
Versickerung von Regenwasser


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1680
Auf natürlichem Wege
Werden versiegelte Flächen geöffnet, kann Wasser auf natürlichem Weg versickern / Thymian in die Fugen

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Europa stellen sich viele Menschen die bange Frage: Kann ähnliches auch bei uns passieren? Was lässt sich vorbeugend tun? Kann ich selbst etwas dazu beitragen?


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| Hochwasser |

  
Rohstoff-Hausse
Entwicklungsländer
Schwellenländer
Diversifizierung, Industrialisierung
UNCTAD


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1651
Rohstoff-Hausse eröffnet Entwicklungsländern Chancen
Unctad beschwört Chancen zum Wandel durch unverhofften Geldsegen / Ölpreis trübt die sonst günstigen Aussichten für Welthandel

Vielen Entwicklungsländern fließen derzeit höhere Exporteinnahmen zu, weil sie von den hohen Rohstoffpreisen profitieren. Die Welthandels- und Entwicklungskonferenz (Unctad) fordert die Staaten auf, die Gewinne einzusetzen, um ihre Wirtschaft von Abhängigkeiten zu befreien.

Von Detlef Fechtner

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| Rohstoffe/Ressourcen | Eine-Welt |

  
Hurrikan "Katrina"
Energieversorgung
Freigabe der strategischen Ölreserve


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1656
Kanzler verteidigt Öl-Freigabe
Regierung verweist auf US-Antrag bei Energieagentur / Schröder distanziert sich von Argumenten der Opposition

Die Bundesregierung will nun doch Teile der staatlichen Ölreserven freigeben. Galt ein solcher Schritt zunächst als unsinnig, wird er nun mit internationalen Verpflichtungen begründet.

Von Michael Bergius

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| "Katrina" | Fossile Energien |

  
Spritsparen
Drei-Liter-Auto
Selbstverpflichtung der Industrie
Klimaschutz


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1650
Der lange Weg zum Drei-Liter-Auto

Die Industrie produziert meilenweit an klimapolitisch erwünschten Modellen vorbei - noch heißt der Trend: größer, schneller, schwerer

Von JOACHIM WILLE

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| Erdöl/Erdgas | Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |

  
Hurrikan "Katrina"
Flutopfer
Kritik an Bush
mangelhafter Katastrophenschutz


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1645
Flutopfer greifen Bush an
New Orleans' Bürgermeister: Washington hat keinen blassen Schimmer / Lager in Houston schon überfüllt

Nach heftiger Kritik aus den Katastrophengebieten hat US-Präsident George W. Bush eingeräumt, dass die Bundeshilfe für die Opfer des Hurrikans "Katrina" bislang nur unzureichend angelaufen ist. Aus New Orleans meldeten die Behörden anarchische Zustände.


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| "Katrina" |

  
Bundeswehr
Rolle im Irakkrieg
Gehorsamsverweigerung
Bundesverwaltungsgericht


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1655
VÖLKERRECHT: Gewissensfreiheit als oberste Instanz

Das Bundesverwaltungsgericht hält die deutsche Rolle im Irak-Krieg für bedenklich. Ein Bundeswehr-Soldat durfte deshalb den Gehorsam verweigern.

Von PITT VON BEBENBURG

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| Irak |

  
Hurrikan "Katrina"
Energieversorung
strategische Ölreserve
Kritik an Ölkonzernen


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1654
Schröder zapft die Ölreserven an.
Ausgleich von US-Versorgungsengpässen.

Deutschland will auf Bitten der USA einen Teil seiner Ölreserven auf den Markt werfen. Kanzler Schröder warf den Ölkonzernen vor, die Hurrikan-Katastrophe auszunutzen, um Kasse zu machen. Dies stoße auf seine "scharfe Missbilligung".

Von Thomas Maron

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| "Katrina" | Fossile Energien |

  
Taifun "Talim"
China, Taiwan
Sturmböen, Starkregen


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1653
Tote durch Wirbelsturm in China
Tausende flüchten vor "Talim" / Taiwan besonders hart getroffen

Der Taifun "Talim" hat 14 Menschen das Leben gekostet, als er mit heftigen Regenfällen und starken Sturmböen über Taiwan und Chinas Küste hinweg gezogen ist.


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| Naturkatastrophen |

  
Fairer Handel, Blumen
Fairfleurs, Omniflora


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1649
Omniflora sorgt für fairen Rosen-Transfer
Blumenimporteur aus Neu-Isenburg führt Verbrauchersiegel ein / Bisher einziger in der Branche / Bereits 30 % fair gehandelte Ware

Klaus Voss importiert Rosen aus Afrika und Lateinamerika. 150 Millionen Stück im Jahr. In seiner Branche ist der Chef der Firma Ominiflora aus Neu-Isenburg der erste in Deutschland, der die Supermarkt-Kette Tengelmann mit fair gehandelten Blumensträußen beliefert, den "fairfleurs".

Von Petra Kirchhoff

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| Fairer Handel |

  
Hochsee-Windkraft
Off-Shore-Windparks
Finanzierungsprobleme
Stopp von Butendiek


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1648
HINTERGRUND: Hochsee-Windkraft lahmt

Kostensteigerungen und politische Ungewissheit lassen den Bau von Windparks vor den deutschen Küsten in die Ferne rücken. Das erste Projekt vor Sylt wurde gestoppt.

Von OLIVER RISTAU

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| Windenergie |

  
Fairer Handel
Transfer-Siegel
Fairfleur im Supermarkt


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1647
Transfair vergibt Siegel für Rosen
Fairfleur im Supermarkt / Sozial- und umweltfreundlich gehandelte Produkte immer beliebter

Im Garten ihres Gästehauses bekam das Bundespräsidentenehepaar gestern den ersten fair gehandelten Blumenstrauß überreicht. Die "fairfleurs" gibt es aber auch für jedermann im Supermarkt zu kaufen.

Von Vanessa Rennert

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| Fairer Handel |

  
Wahlen, Vertrauensverlust
Wachstumskritik
Grundsicherung
Kosmopolitismus


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1652
Blind für die Wirklichkeit.
Die Parteien predigen alle dasselbe: Wachstum, Wachstum, Wachstum - gefragt ist Europa und Kosmopolitismus statt eines Nationalismus der Not

Wir stehen vor einer Ich-weiß-nicht-was-soll-ich-wählen-Wahl. Das Vertrauen in die Gestaltungsmacht der Politik ist verloren gegangen. Auch die vertrauten Begriffe und Denkmuster greifen nicht mehr, um unsere Lage zu verstehen.

Von ULRICH BECK (Direktor des Soz. Instituts der Uni. München)

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| Nachhaltigkeit | Globale Agenda 21 | Sozialwissenschaften |

  
Hurrikan "Katrina"
offener Brief an Bush
Michael Moore


Frankfurter Rundschau
03.09.2005
1657
WORTLAUT: "Der Urlaub ist vorbei". Michael Moore zur Flut

Der US-Dokumentarfilmer Michael Moore ("Fahrenheit 9/11") hat am Freitag auf seiner Website (www.MichaelMoore.com) einen Offenen Brief an US-Präsident Bush zur Flutkatastrophe in den Südstaaten veröffentlicht:


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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
New Orleans
Armut


die tageszeitung (taz)
02.09.2005
1693
"KATRINA" HAT DIE ÄRMSTEN DER USA UND IHRE STADT GETROFFEN

Insgesamt traf die Katastrophe eine der ärmsten und rückständigsten Regionen in den USA. Hier herrschen in manchen Gegenden auch ohne die Flut Hunger und Armut. Die Segregation ist stark ausgeprägt. Für viele Menschen in und um New Orleans bedeutet Plündern nun Überleben

Auf dem Trip nach Süden
Wer ins Krisengebiet reist, trifft auf umherirrende Überlebende. Die Motels sind überfüllt, und langsam wird das Benzin knapp
Von SEBASTIAN MOLL

Armut in "The Big Easy" kann das Leben kosten / Von Michael Streck

Geliebte und ungeliebte Helfer / Agenturmeldungen

New Orleans hat sich für immer verändert. Erste Zweifel werden laut, ob man die Stadt überhaupt wieder aufbauen kann. Craig Morris ist in New Orleans geboren. Letzten Winter hat er seine Heimat das letzte Mal besucht - und rechtzeitig seinen Frieden mit ihr gemacht
Missing New Orleans
Von CRAIG MORRIS




| "Katrina" |

  
Millenniumsziele
UN-Bilanzgipfel


die tageszeitung (taz)
02.09.2005
1691
IST DER UN-MILLENNIUMSGIPFEL NOCH ZU RETTEN, FRAU WIECZOREK-ZEUL?
Der US-Widerstand gegen die geplanten Beschlüsse des UN-Weltgipfels ist "hochgefährlich", findet die Bundesentwicklungsministerin: "Ich bin dafür, dass wir in der Sache nicht nachgeben." Zu ihrer Amtszeit zieht sie eine positive Bilanz: Höhere Entwicklungshilfe "habe ich durchgekämpft"

"Es geht um Menschenleben"
Von  DOMINIC JOHNSON / HANNES KOCH (Interview)

Hintergrund zum neuen UN-Botschafter der USA: "Der Bolton-Fall" 

Kurzporträt: HEIDEMARIE WIECZOREK-ZEUL


| Millenniumsziele |

  

Hurrikan "Katrina"
Kriegsrecht in New Orleans


Frankfurter Rundschau
02.09.2005
1661
Kriegsrecht in New Orleans verhängt
Plünderer ziehen durch die Stadt / Bewaffnete bedrohen Helfer / Behörden rechnen mit tausenden Toten

Auf den Straßen der überschwemmten Stadt New Orleans herrschen Gesetzlosigkeit und Chaos. Bürgermeister Ray Nagin verhängte das Kriegsrecht. Die Behörden befürchten tausende Tote.


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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Krisenanalyse
mangelnde Vorbeugung


Frankfurter Rundschau
02.09.2005
1660
ANALYSE: Ganz so schlimm hätte es nicht kommen müssen

US-Präsident Bush hat den Mann gefeuert, der 2002 als Chef des Ingenieurskorps ein Pumpsystem für das Mississippi-Delta gefordert hatte. Ein Beispiel für eine Politik, die Vorbeugung behinderte.

Von WALTER PFÄFFLE

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| "Katrina" |

  
Luftverschmutzung
China


Frankfurter Rundschau
02.09.2005
1659
Dem Himmel über China geht es schlechter
Studie über Luftverschmutzung belegt Folgen des Fortschritts / Werte für Europa verbessert

Das rasante Wachstum der Wirtschaft in China hat dort die Luftqualität "dramatisch verschlechtert". Das haben Satelliten- Messungen ergeben. In Europa und Teilen der USA ging die Luftverschmutzung dagegen zurück.

Von Eckhard Stengel

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| Natur & Umwelt | Chemikalien |

  
Alpenhochwasser 2005
Hochwasserschutz
Streit in Österreich


Frankfurter Rundschau
02.09.2005
1658
Wiener Wasserstreit.
Was tun gegen künftige Fluten?

Über das Hochwasser in Österreich ist zwischen Regierung und Umweltschützern Streit entbrannt. Der im Gewässerschutz engagierte World Wide Fund for Nature (WWF) wirft Umweltminister Josef Pröll von der ÖVP vor, das Problem durch Nichtstun zu verschärfen. Der Minister beschimpfte die Ökologen als "Kriegsgewinnler".


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| Hochwasser |

  
Millenniumsziele
UN-Bilanzgipfel


Frankfurter Rundschau FR-Plus
02.09.2005
1673
Ghanas Bilanz

Das Land gilt als Musterschüler in Afrika - und ist von den Millenniumszielen dennoch weit entfernt.


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| Millenniumsziele |

  
Millenniumsziele
UN-Gipfel


Frankfurter Rundschau FR-Plus
02.09.2005
1674
Die Widerständige

Heffa Schücking legt sich mit westlichen Konzernen an, um Menschen in Entwicklungsländern zu schützen


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| Millenniumsziele |

  
Enerigeautonomie
Energiewende
Erneuerbare Energien
Buchrezension


DIE ZEIT
01.09.2005
1686
Freunde, zur Sonne.

Ein Vademecun für Techniker, Bürger und Zukunftsdenker: Hermann Scheers Buch zur Energiewende: Energieautonomie. Der Durchbruch zu erneuerbaren Energien; München 2005

Von Mathias Greffrath

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| Energie/ Ressourcen | Erneuerbare Energien |

  
Klonen, Stammzellen
menschliche Embryonen
Forscher Miodrag Stojkovic


DIE ZEIT
01.09.2005
1687
Lizenz zum Klonen

Er ist deutscher Staatsbürger, aber er arbeitet im englischen Exil. Denn seine Forschung ist hier verboten. Miodrag Stojkovic klont menschliche Embryonen

Von Ulrich Bahnsen

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| Gen-/Biotechnologie |

  
Treibhausgase
Fliegen, Reisen
Bsp: Hamburg -> Kapstadt


DIE ZEIT
01.09.2005
1688
Mein kleines Erde-Schutzprogramm

Kann man noch mit gutem Gewissen reisen? Ein Selbstversuch.
CO2-Emissionen im Vergleich: Flugreise, Überlandreise

Von Niels Boeing

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| Treibhausgase | Mobilität/Verkehr |

  
Treibhausgase
CO2-Speicherung
CO2-Sequestrierung


DIE ZEIT
01.09.2005
1689
Treibhausgas wird tiefgestapelt

Damit das Klima sich nicht weiter aufheizt, pressen Umwelttechniker schädliches Kohlendioxid in unterirdische Deponien

Von Dirk Asendorpf

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| Treibhausgase | Klimawandel |

  
Hurrikan "Katrina"
Augenzeugenbericht


DIE ZEIT
01.09.2005
1677
Nichts wie weg!

Was tun, wenn der große Sturm heranrollt? Ein Augenzeugenbericht

Von Andi Hoffmann

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Vorsorge, Klimaschutz
Georisiko-Forschung
Münchener Rück


DIE ZEIT
01.09.2005
1676
Stabil bauen, Klima schonen
Ernst Rauch, Sturmexperte der Münchener Rück, empfiehlt eine Doppelstrategie: kurzfristig rasche Schadensvorbeugung, langfristig CO2-Reduktion

Rauch: Die natürlichen Schwankungen werden überlagert von einem Trend zu vermehrten Stürmen. Deren Zahl steigt sowohl in flauen Phasen als auch in sturmreichen Jahren. ... der Trend passt zu den Prognosen, dass die Klimaerwärmung zu größerer Sturmaktivität führt.


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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
Hintergrund, Lagebericht
New Orleans


DIE ZEIT
01.09.2005
1675
Amerikas Sintflut

Katrina ist der verheerendste Hurrikan, der die USA je traf. New Orleans kämpft ums Überleben

Von Thomas Kleine-Brockhoff

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| "Katrina" |

  
Artensterben
Menschenaffen
Konferenz in Kinshasa


World Wide Fund For Nature (WWF)
01.09.2005
1671
WWF hofft auf Durchbruch bei der ersten UN-Menschenaffenkonferenz in Kinshasa.

Vom 5. bis 9. September findet in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, die erste UN-Menschenaffenkonferenz GRASP (Great Apes Survival Project) statt. Ziel ist ein einheitlicher Rettungsplan für Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans in Afrika und Asien.


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| Bio-Vielfalt |

  
Hurrikan "Katrina"
Katastrophengebiete
Lagebericht


die tageszeitung (taz)
01.09.2005
1684
Land unter, wo Katrina war

Eine Million Menschen brauchen Hilfe, allein im Footballstadion von New Orleans warten 30.000 Flutopfer. Nun droht die Situation zu eskalieren

Von MICHAEL STRECK

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| "Katrina" |

  
Hurrikan "Katrina"
US-Nationalgarde
Irakkrieg


die tageszeitung (taz)
01.09.2005
1685
Jetzt wird jede Hand gebraucht.
Vor allem der US-Nationalgarde mangelt es an Leuten: Viele sind im Irak oder in Afghanistan stationiert.

Die Folgen des Hurrikans "Katrina" stellen den amerikanischen Katastrophenschutz vor die größte Herausforderung seiner Geschichte. Die Rettungskräfte erwarten ihren längsten und teuersten Einsatz.


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| "Katrina" | Irak |

  
WTO-Chef Pascal Lamy
Doha-Runde


die tageszeitung (taz)
01.09.2005
1682
Hohe Erwartung an den neuen WTO-Chef

Pascal Lamy soll die Doha-Runde zum Erfolg führen. Der Druck auf die Entwicklungsländer wächst, fürchtet Attac


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| WTO | Eine-Welt |

  
Ozonloch
antarktischer Winter


die tageszeitung (taz)
01.09.2005
1683
Ein Ozonloch, so groß wie Europa

Obwohl der Höhepunkt des antarktischen Winters noch gar nicht erreicht ist, hat das Ozonloch Rekordausmaße erreicht. Trotzdem rechnen die Forscher damit, dass es in 50 Jahren verschwunden ist - dank weltweitem Verbot von FCKWs

Von NICK REIMER

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| Klima | Gesundheit |

  
Millenniumsziele
UN-Bilanzgipfel
Stellungnahme des Nachhaltigkeitsrats


Rat für Nachhaltige Entwicklung
01.09.2005
1664
Nachhaltigkeitsrat sieht UN-Millenniumsziele in Gefahr

In einer Stellungnahme zu den Millenniumszielen anlässlich der UN-Generalversammlung im September befürchtet der Nachhaltigkeitsrat eine Legitimationskrise der Entwicklungszusammenarbeit und der Handlungsfähigkeit der UN, falls kein glaubwürdiger Weg zur Umsetzung der Millenniumsziele eingeschlagen werde.


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| Millenniumsziele | Nachhaltigkeit |

  
Erdöl Ecuador
arme indianische Bevölkerung
Ölreichtum


Frankfurter Rundschau
01.09.2005
1663
ECUADOR
Reich an Öl und bitterarm - Quito lässt den Konflikt schwelen

Ecuadors arme indianische Bevölkerung mag nicht länger hinnehmen, dass sie vom Ölreichtum nicht profitiert. Noch kann der Staat den Konflikt dämpfen.

Von WOLFGANG KUNATH

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| Fossile Energien | Armut & Reichtum |

  
Hurrikan "Katrina"
Katastrophenschutz


Frankfurter Rundschau
01.09.2005
1662
ANALYSE: Nicht einmal Notpläne gibt es

Naturkatastrophen sind in den USA keine Seltenheit. Trotzdem ist das Land oft denkbar schlecht gerüstet. Es wird nun wieder heftig darüber gestritten, ob mehr Katastrophenschutz nötig ist.

Von D. OSTERMANN

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| "Katrina" |

  
Mensch-Schimpanse
genetische Unterschiede


Deutschlandfunk
01.09.2005
1670
Gleich und doch verschieden
Genetische Unterschiede zwischen Mensch und Schimpanse

Was unterscheidet uns Menschen von unserem nächsten lebenden Verwandten? Dieser Frage versucht das internationales Schimpansensequenzier- und Analyse Konsortium zu beantworten mit einer ganzen Reihe von Artikeln in den Wissenschaftsmagazinen "Nature" und "Science" zu beantworten. Die genetischen Unterschiede sind größer als vermutet, stellen jedoch nicht die ganze Wahrheit dar.


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| Gen-/Biotechnologie |

  
Nachhaltigkeitspolitik
Bundestagswahl
Forderungen der Umweltverbände


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
01.09.2005
1672
Nach der Wahl: Neustart in der Umweltpolitik notwendig

Die Umweltverbände DNR, BUND, NABU, Greenpeace und WWF haben die Fortführung der "in Teilen erfolgreichen" deutschen Umweltpolitik gefordert. Bisher Erreichtes dürfe nicht zurückgenommen werden. Beim Umwelt- und Naturschutz sei im Gegenteil ein Neustart erforderlich. Der Atomausstieg müsse beschleunigt und der Ausstoß von Klimagasen entschieden reduziert werden. Bis Mitte diesen Jahrhunderts sollten die Erneuerbaren Energien die Hälfte des Strombedarfs in Deutschland decken. Nicht aufgegeben werden dürfe das Ziel, bis 2010 ein Fünftel der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch zu bewirtschaften.


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erstellt: 09.09.10/zgh zur Themenübersicht Presseartikel: Übersicht Archiv zum Seitenanfang

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