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Presseartikel
Datenbank
   Datum: 2004-01-
2004

Biodiesel, Bio-Ethanol
nachwachsender Treibstoff
Mineralölsteuer


die tageszeitung (taz)
31.01.2004
151
Serie "Zahl der Woche": Klammheimlicher Biodiesel

Die Mineralölkonzerne Shell und BP sowie die BP-Tochter Aral werden ab Montag damit anfangen, ihrem Diesel bis zu 5 % Biosprit beizumischen. Die Beimischung von Biodiesel, die den CO2-Ausstoß des Verkehrs reduzieren soll, wurde attraktiv, nachdem die Bundesregierung zum 1.1.04 die Biokomponenten von der Mineralölsteuer befreite.


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| Energie/ Ressourcen | Mobilität/Verkehr |

  
AIDS-Medikamente
Afrika, Kongo
Aktion Medeor
Produzent Pharmakina


die tageszeitung (taz)
31.01.2004
150
Global denken, lokal produzieren
Die Regierung fördert die Herstellung von Aids-Präparaten in Afrika. Bezahlbare Medikamente für alle ist das Ziel

Zusammen mit dem Bundesentwicklungsministerium fördert die Action Medeor den Medikamentenhersteller Pharmakina in der Demokratischen Republik Kongo. Bei der deutsch geführten Pharmakina in der Stadt Bukavu (Ost-Kongo) soll eine Produktionsstätte für Aidsmedikamente entstehen, mit Hilfe der Pharmazeutin Kraisintu, die in Thailand ein Aidspräparat entwickelt, dass "fünfmal billiger ist" als das importierte Produkt. Weil sie dabei Wirkstoffe benutzt hat, deren Patente bei großen Pharmakonzernen liegen, wurde sie unter Druck gesetzt


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| AIDS/HIV |

  
AIDS, Brasilien
Kondomstreit
katholische Kirche


die tageszeitung (taz)
31.01.2004
149
Kondomstreit mit Kirche in Brasilien

Eine Kondomkampagne der Regierung zum ausschweifenden Karneval in Brasilien hat zu einer Kontroverse mit der katholischen Kirche geführt. Auf deren Druck milderte die Regierung diese Woche ihren Slogan "Schenke Glauben, verwende ein Präservativ" für die Anti-Aids-Kampagne ab.


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| AIDS/HIV |

  
Sudan-Tschad
Bürgerkrieg
Muslime-Araber


Frankfurter Rundschau
31.01.2004
77
Sudan bombardiert Flüchtlingslager in Tschad
Bürgerkrieg in der Region Darfur eskaliert / Vertriebene bekommen kaum internationale Hilfe

Die Kämpfe in der muslimischen Region Darfur im Westen Sudans, wo "schwarze" Muslime gegen die Dominanz hellhäutiger Araber kämpfen, eskalieren. Rund 100 000 Menschen sind ins Nachbarland Tschad geflohen. Im Grenzgebiet fliegt Sudans Luftwaffe Bombenangriffe.
/VON CHRISTOPH LINK


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| Afrika |

  
Armut, Hunger
UN-Aktion


Frankfurter Rundschau
31.01.2004
76
UN starten neue Aktion gegen Hunger und Armut

Experten aus Brasilien, Frankreich und anderen interessierten Ländern wollen "innovative Finanzquellen" suchen, um eine Aktion gegen Hunger und Armut zu finanzieren. Die Staatschefs Jacques Chirac, Luiz Inacio Lula da Silva und Ricardo Lagos sowie UN-Generalsekretär Kofi Annan unterzeichneten dazu am 30.1.04 in Genf eine entsprechende Erklärung


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| Eine-Welt |

  
Atomkraftwerk Isar 1
Sicherheitsmängel
Flugzeugabsturz
Geheimstudie


Frankfurter Rundschau
31.01.2004
75
Österreichs Grüne protestieren gegen Isar 1
Politiker verteilten vertrauliche Atom-Unterlagen in München / Schwere Sicherheitsmängel bescheinigt

Auf schwere Sicherheitsmängel des bayerischen Atomkraftwerks Isar 1 machten drei österreichische Grünen-Politiker am Freitagmittag Passanten auf dem Münchner Marienplatz aufmerksam.
/VON IRIS HILBERTH


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| Energie/ Ressourcen | Konflikte |

  
Kleinlaster
Verkehrssicherheit
Tempolimit


Frankfurter Rundschau
31.01.2004
74
Kleinlaster ungebremst
Verkehrsgerichtstag spricht sich gegen Tempolimit aus

Freie Fahrt für die rasenden Kleinlaster: Ein Tempolimit ist vorerst vom Tisch. Der Verkehrsgerichtstag in Goslar konnte sich am Freitag nicht zu einer entsprechenden Empfehlung durchringen.
/VON PETER MLODOCH


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| Mobilität/Verkehr |

  
US-Politik
Weltwirtschaft
Dollarschwäche
Leistungsbilanzdefizit
Keynes


Frankfurter Rundschau
31.01.2004
73
"Bush ist eine Gefahr für die Weltwirtschaft"

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz geht mit der US-Regierung hart ins Gericht: "Die Bush-Regierung betreibt eine ...Politik auf Kosten anderer Staaten. Das große Defizit im Außenhandel führt zu einem schwachen Dollar und damit zu einem starken Euro, der wiederum die Exportfähigkeit Europas beeinträchtigt. Irgendwann könnte das Vertrauen in die USA derart erschüttert sein, dass ausländische Anleger zu der Überzeugung kommen, das Defizit nicht mehr finanzieren zu wollen".
/Interview mit Joseph Stiglitz


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| Eine-Welt |

  
CO2-Reduktion
Emissionshandel
BMU-Entwurf, Eckwerte


Frankfurter Rundschau
31.01.2004
72
Trittin prescht bei CO2 vor: Entwurf für Emissionshandel

Das Bundesumweltministerium hat am Freitag erstmals einen konkreten Entwurf zur Umsetzung des Emissionshandels vorgelegt. Danach muss der Kohlendioxyd-Ausstoß der rund 2600 in den Abgashandel einbezogenen Industrie- und Kraftwerksanlagen jährlich um etwa 1,5 % verringert werden.


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| Klima |

  
UN-Anti-Folter-Konvention
Zusatzprotokoll
Menschenrechte


Frankfurter Rundschau
31.01.2004
71
Besuche als Prävention gegen Folter
Das neue UN-Zusatzprotokoll ist eine Herausforderung für die deutsche Innenpolitik

Das neue Zusatzprotokoll zur UN-Anti-Folter-Konvention will mit dem Konzept eines Besuchssystems schon von vorneherein Menschenrechtsverletzungen verhindern.
Die Bundesrepublik hat das Zusatzprotokoll bislang noch nicht unterzeichnet und ratifiziert. Das sollte rasch geschehen, meint das Deutsche Institut für Menschenrechte.
/Von Petra Follmar-Otto und Hendrik Cremer


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|

  
Atombombe, Pakistan
Atomwaffenhandel
Abdul Qadeer Khan


die tageszeitung (taz)
30.01.2004
148
"Vater der Bombe" in der Kritik

Beim pakistanischen Atomwaffenhandel gibt es nun auch schwere Vorwürfe gegen Abdul Qadeer Khan, dem "Vater der pakistanischen Bombe". Armee und Geheimdienst wussten vermutlich Bescheid
/ Von BERNARD IMHASLY


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| Atomwaffen |

  
West-Sudan
Krieg in Darfur
Rebellenbewegungen SLM, JEM
Vertreibung nach Tschad


die tageszeitung (taz)
30.01.2004
147
Sudans Politik der verbrannten Erde

Der Krieg im westsudanesischen Darfur treibt immer mehr Menschen in die Flucht Richtung Tschad, zumeist Frauen und Kinder. Die Vertriebenen berichten von täglichen Luftangriffen und verbrannten Dörfern. Hilfswerke mit der Versorgung überfordert
/ VON DOMINIC JOHNSON


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| Afrika |

  
embryonale Stammzellen
Stammzellgesetz
Ethik-Kommission


Süddeutsche Zeitung
30.01.2004
94
Zwischen Wissen und Ethik

Zur Stammzellforschung in Deutschland
/ Von Ludwig Siep (Prof. für Philosophie, Uni. Münster; Vorsitzender der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung ZES


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| Gen-/Biotechnologie |

  
Brasilien
Sklavenarbeit


Frankfurter Rundschau
30.01.2004
70
Vier Morde im Kampf gegen Sklaverei
Kontrolleure des brasilianischen Arbeitsministeriums erschossen - vermutlich im Auftrag von Großgrundbesitzern

Bei einem Einsatz gegen Sklavenarbeit sind in Brasilien vier Kontrolleure des Arbeitsministeriums offenbar von professionellen Killern erschossen worden. Einer der ermordeten Beamten war bereits im vergangenen Jahr von einem Großgrundbesitzer mit dem Tod bedroht worden.
/VON WOLFGANG KUNATH


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| Eine-Welt |

  
Weltbank
Kriterien für Kreditvergabe


Frankfurter Rundschau
30.01.2004
69
Richtlinien für Weltbank
Kreditvergabe soll an Vorgaben gekoppelt werden / Globalisierungskritiker fordern Unterstützung durch Berlin

Eine Kommission hat Kriterien vorgelegt, denen zufolge die Weltbank künftig die Förderung von Rohstoffen finanzieren soll. Regierungskritische Organisationen begrüßen den Entwurf - die Bundesregierung hat noch keine Stellung bezogen.
/VON SVEN ASTHEIMER


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| Eine-Welt |

  
Zuwanderung
Punktesystem


Frankfurter Rundschau
30.01.2004
68
Deutschland braucht eine kontrollierte Zuwanderung

Der CDU-Politiker Christian Schwarz-Schilling rügt die "Blockadehaltung" der Union und setzt sich für ein Punktsystem ein
/VON CHRISTIAN SCHWARZ-SCHILLING


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| Migration |

  
Kleinlastwagen
Verkehrsunfälle
Verkehrsgerichtstag in Goslar


Frankfurter Rundschau
30.01.2004
67
Kleinlastwagen, die rollenden Geschosse
Experten diskutieren über ein eigenes Tempolimit für die unfallträchtigen 3,5-Tonner

Mit bis zu Tempo 180 werden Sprinter und Ducatos zu rollenden Geschossen. Seit dem 29.1.04 diskutieren 1500 Experten beim Verkehrsgerichtstag in Goslar, wie man das hohe Unfallrisiko der "Tiefflieger" unter 3,5 Tonnen eindämmen könnte. Ein Tempolimit von 120 km/h fordern Vertreter der Versicherungswirtschaft, notfalls durchgesetzt durch automatische Motordrosseln
/VON PETER MLODOCH


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| Mobilität/Verkehr |

  
biologische Schädlingsbekämpfung
Biopestizide
Rattengift Prorodent


DIE ZEIT
29.01.2004
163
Kleingärtners Biowaffen

Mikroben, Pilze und Käfer sollen Pestizide ersetzen. Doch die biologische Schädlingsbekämpfung hat in Europa gegen die Bürokratie kaum eine Chance
/Von Hans Schuh


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| Natur & Umwelt | Chemikalien |

  
Hühnerpest
Virenmutanten
Gefahr Übertragung auf Menschen


DIE ZEIT
29.01.2004
164
Hühner, Menschen, Mutationen

In Asien grassiert die Hühnerpest. Eine massenhafte Übertragung auf Menschen ist noch unwahrscheinlich - es sei denn, ein neues Virus entsteht
/Von Ulrich Bahnsen


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| Gesundheit |

  
Zuwanderung nach Europa
Nutzen von Einwanderung


die tageszeitung (taz)
29.01.2004
146
Vom Nutzen der Migration

Im 21. Jahrhundert brauchen die Einwanderer Europa. Aber auch Europa braucht die Einwanderer. Ein Plädoyer für einen offenen Kontinent Europa
/Von Kofi Annan


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| Migration |

  
Agrarsubventionen
Umsetzung EU-Agrarreform


die tageszeitung (taz)
29.01.2004
145
Landwirtschaft: Geld gegen Umweltschutz
Die Bundesregierung will das System der Agrarsubventionen noch dieses Jahr "radikal" verändern

Sechs Monate bleiben noch, um die Agrarbeschlüsse der Europäischen Union (EU) umzusetzen. Gestern hat die Bundesregierung einen ersten Entwurf zur Umsetzung der EU-Agrarreform vorgelegt. Er sieht im Kern vor, dass Bauern innerhalb einer Region nach einer Übergangsphase im Jahr 2012 nur noch eine einheitliche Prämie pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche erhalten. Ob Weizen oder Kühe auf dem Land stehen, spielt dann keine Rolle mehr.


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| Nahrung |

  
Genozid
Warn-Indikatoren
6 Kriterien


die tageszeitung (taz)
29.01.2004
144
Warnsignale für einen Genozid
US-Wissenschaftlerin präsentiert Kriterienkatalog. Doch die Realität ist komplexer

Lässt sich ein Völkermord wissenschaftlich vorhersagen? Zu Kontroversen führte auf der Stockholmer Genozidkonferenz eine Rede der US-Konfliktforscherin Barbara Harff, in der sie erklärte, in Birma, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Sudan seien zukünftige Genozide am wahrscheinlichsten auf der Welt.


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| Konflikte |

  
Völkerrechtskonferenz
Genozide


Frankfurter Rundschau
29.01.2004
66
Experten warnen vor neuen Genoziden
US-Delegation verhindert Bezug auf Strafgerichtshof in Schlusserklärung der Völkerrechtskonferenz

Völkerrechtsexperten sehen die Gefahr neuer Genozide. Diese sei in Sudan, Ruanda, Burundi, Kongo und Burma besonders groß, hieß es auf einer Tagung in Stockholm. Die Vertreter der USA und Israels verhinderten, dass im Schlussdokument der Internationale Strafgerichtshof als Instrument zur Verhinderung von Völkermord genannt wurde.
/VON HANNES GAMILLSCHEG


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| Menschenrechte |

  
Emissionshandel
Arbeitsplätze
Gaskraftwerke


Frankfurter Rundschau
29.01.2004
65
Feuer unterm Dach beim Emissionshandel
BDI warnt vor Bevorzugung einzelner Energieträger / Verdi bangt um mehrere tausend Jobs

In der Diskussion um den Emissionshandel verschärft sich die Tonlage. Teile der Industrie aber auch die Gewerkschaft Ver.di machen Front gegen Pläne von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne), bei der Zuteilung der Verschmutzungsrechte den Neubau von Gaskraftwerken zu belohnen.
/VON VERA GASEROW


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| Klima |

  
Artenschmuggel
bedrohte Arten
Hirschkäfer
Artenschutzprogramm TRAFFIC


World Wide Fund For Nature (WWF)
28.01.2004
153
Ein Gericht in Südafrika verurteilt vier deutsche Artenschmuggler

Mehrere tausend Euro erzielen Schmuggler auf internationalen Märkten für vom Aussterben bedrohte Hirschkäfer. Die Aussicht auf schnell verdientes Geld lockte auch vier Deutsche in das üble Geschäft. Ein Gericht in Südafrika verurteilte sie am Montag für die illegale Jagd auf bedrohte Hirschkäfer. Bei den vier Männern aus Bayern wurden Mitte Januar 842 Insekten gefunden, darunter 211 Hirschkäfer, die sie ohne Erlaubnis in südafrikanischen Naturreservaten gefangen hatten


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| Bio-Vielfalt |

  
KFZ-Steuer
ökologische Steuerreform


die tageszeitung (taz)
28.01.2004
143
Trittin baut Steuer für Spritfresser um
Regierung dementiert, dass Kfz-Steuer sich ab 2005 nach Benzinverbrauch berechnet. Reform ist aber geplant

Bundesumweltminister Jürgen Trittin sagt dem Klimawandel zwar den Kampf an. Aber Autofahrern dafür tiefer in die Tasche greifen? Das traut er sich dann doch nicht so richtig. Angebliche Pläne, nach denen Fahrzeuge mit hohem Spritverbrauch bei der Kfz-Steuer erheblich mehr belastet werden sollen, dementierte er gestern umgehend. Grundsätzlich solle die Steuer künftig aber neu berechnet werden
/Von HANNA GERSMANN


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| Ökosteuer |

  
Geflügelpest, Grippevirus
Gefahr weltweiter Epidemien


die tageszeitung (taz)
28.01.2004
142
Virenmix birgt tödliche Gefahr

Geflügelpest und Grippevirus könnten sich vereinen und weltweite Epidemie mit Millionen Toten auslösen, warnt die UNO. Zehn Länder in Asien mit Vogelgrippe infiziert. Millionen Tiere getötet


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| Gesundheit |

  
Atomwaffen
Nukleartechnik
illegaler Handel
Proliferation
Pakistan, Iran, Libyen


Frankfurter Rundschau
28.01.2004
64
Atomhandel birgt Sprengstoff für Musharraf
Festgenommene Nuklearforscher sehen sich als Bauernopfer für Pakistans politische Zusammenarbeit mit den USA

Pakistans Militärmachthaber Pervez Musharraf hat harte Strafen für Wissenschaftler angekündigt, die aus persönlichen Motiven Atomtechnologie an Iran oder Libyen weitergegeben haben sollen. Damit bringt er sich innenpolitisch gleich in mehrere Zwickmühlen.
/VON ROLF PAASCH


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| Atomwaffen |

  
Geflügelpest
Infektionskrankheiten
Überspringen von Artenschranken


Frankfurter Rundschau
28.01.2004
63
ANALYSE: Infektionskrankheiten überspringen die Artenschranken

3 von 4 neu entdeckten Krankheitsbildern beim Menschen entstammen dem Tierreich. Als Beispiele gelten Rinderwahn oder Aids. Nun alarmiert die Vogelgrippe die Weltgesundheitsorganisation.
/VON PIERRE SIMONITSCH


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| Gesundheit |

  
Grundsteuer
ökologische Steuerreform
Flächenverbrauch


Frankfurter Rundschau
28.01.2004
62
Ein Appetitzügler für den Hunger nach Flächen
Durch eine gezielte Grundsteuer-Reform ließen sich die Einnahmen der Kommunen steigern und der Bodenverbrauch eindämmen

Die Vorteile der Grundsteuer liegen auf der Hand: Die steuerliche Belastung ist gerecht, weil auf viele Schultern verteilt und weil vermögende Haushalte und Unternehmen stärker belastet werden als andere. Der öffentlichen Hand steht eine akzeptierte und kalkulierbare Einnahmequelle zur Verfügung. Länder wie Dänemark, Großbritannien, USA oder Niederlande besteuern daher das Grundvermögen vergleichsweise hoch.
/VON ULRICH KRIESE


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| Ökosteuer |

  
Artensterben
bedrohte Arte Kranich
Feuchtgebiete


Frankfurter Rundschau
28.01.2004
61
Serie "VOM AUSSTERBEN BEDROHT": Der Kranich
Wer Feuchtgebiete schützt, hilft auch dem Kranich beim Überleben

Ursprünglich waren Kraniche über weite Teile Europas verbreitet. Großflächige Entwässerungen von Feuchtgebieten drängten sie weit nach Norden zurück. Anfang der 70er Jahre brüteten in Nordwestdeutschland nur noch 17 Paare. Die Umweltstiftung WWF Deutschland begann daher schon 1973 ein Kranichschutz-Projekt: www.wwf.de/kranich


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| Bio-Vielfalt |

  
Kongo, Distrikt Ituri
Massaker


die tageszeitung (taz)
27.01.2004
141
Massaker im Kongo weckt die UNO auf

Nach dem größten Massaker an Zivilisten im Kongo seit Einsetzung der Übergangsregierung will die UN-Mission durchgreifen. Im Distrikt Ituri kommt es seit Wochen immer öfter zu Milizenangriffen. Die Glaubwürdigkeit der UNO steht auf dem Spiel
/VON DOMINIC JOHNSON


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| Afrika |

  
Irak
Integration der Volksgruppen
Islamisierung
fehlende Demokratie-Erfahrung


Süddeutsche Zeitung
27.01.2004
93
Irak: alle Volksgruppen integrieren

Die Amerikaner hoffen, dass, wenn die Wahlen mit Hilfe der UN verschoben werden, die jetzt so lautstark demonstrierenden Schiiten Ruhe geben. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass es Gruppen im Irak gibt, die den Erfolg des Übergangs zu einem demokratischen Irak verhindern wollen. Auch in dem sunnitischen Teil der irakischen Bevölkerung (20 %), der zu den Säulen der Saddam-Herrschaft gehörte, formiert sich heftiger "Widerstand". Dennoch wäre es falsch, arabische Sunniten aus der Politik eines neuen Irak auszugrenzen.
/Von Bassam Tibi (Prof. für Internationale Politik, Uni. Göttingen, Gastprof für Islamologie Uni. St. Gallen)


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| Irak |

  
Grüne Gentechnik
Gen-Weizen
Patent von Monsanto
Europäische Patentamt (EPA)


Greenpeace
27.01.2004
81
Greenpeace und indische Landwirte erheben Einspruch gegen Patent auf indischen Weizen
Europäisches Patentamt erteilte Patent gegen geltendes Recht

Das Patent bezieht sich auf natürliche genetische Anlagen, die auch in einem von indischen Bauern herkömmlich gezüchteten Weizen vorkommen. Durch das Patent kann Monsanto die Weiterzüchtung des besonders für Backwaren geeigneten Weizens blockieren. Unterstützt wird Greenpeace von der größten indischen Bauernorganisation Bharat Krishak Samaj (BKS), sowie von der bekannten indischen Umweltaktivistin Vandana Shiva und ihrer Organisation Navdanya. Das Europäische Patentamt (EPA) in München hatte das Patent (EP 445929) auf den Weizen im Mai 2003 erteilt.


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| Gen-/Biotechnologie |

  
Irak, ABC-Waffen
Waffeninspektor David Kay


Frankfurter Rundschau
27.01.2004
60
WAFFENPROGRAMME IRAKS: Potemkinsche Dörfer für den Diktator

Saddams Irak war gefährlich, meint der zurückgetretene US-Inspektor Kay. Aber nicht, weil es dort Massenvernichtungswaffen gab. Laut Kay hatte Saddam Überblick und Kontrolle über die eigenen Rüstungsaktivitäten verloren, die von "geführten Programmen in einen korrupten Prozess" zerfielen.
/VON DIETMAR OSTERMANN


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| Irak |

  
Somalia
Friedenskonferenz
Verfassung


Frankfurter Rundschau
27.01.2004
59
Verfassung für Somalia
Friedenskonferenz beschließt Übergangslösung für fünf Jahre

Bei den Friedensgesprächen für Somalia haben sich rund 40 politische Führer und Warlords auf eine provisorische Verfassung und die Struktur des neuen Parlaments geeinigt. Schwierigere Fragen sind noch ungelöst.
/VON CHRISTOPH LINK


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|

  
Völkermord
Frühwarnsystem


Frankfurter Rundschau
27.01.2004
58
Schritte gegen Völkermord
Kofi Annan regt ständiges UN-Komitee zur Frühwarnung an

UN-Generalsekretär Kofi Annan hat ein Frühwarnsystem vorgeschlagen, um Völkermord zu verhindern. Bei einer Konferenz in Stockholm forderte Annan vor den rund tausend Delegierten aus 58 Ländern die Errichtung eines ständigen UN-Komitees. Kritik gab es am Konzept der Konferenz.
/VON HANNES GAMILLSCHEG


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Welthandel, Freihandel
Konflikte Brasilien - USA
Agrarsubventionen


Frankfurter Rundschau
27.01.2004
57
Fingerhakeln mit der Supermacht
Zwischen Brasilien und den USA ist ein Kleinkrieg im Gange - mit heiteren Zügen, aber ernstem Hintergrund

Dass nicht nur dem Staat, sondern auch der Gemeinschaft der Staaten soziale Verpflichtungen im Kampf gegen Armut und Hunger oblägen, unterstrich Lula kürzlich auf dem OAS-Gipfel in Monterrey. Mit diesem Entwicklungsansatz für Lateinamerika, wo jeder Vierte mit weniger als zwei Dollar am Tag auskommen muss, steht er in diametralem Gegensatz zu George W. Bush, der in Monterrey die Freiheit des Handels als einziges Mittel gegen Armut und Hunger pries
/VON WOLFGANG KUNATH


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| Eine-Welt |

  
Genozid in Ruanda
Tutsi, Hutsi
Gacaca-Gerichte mit Laienrichtern


Frankfurter Rundschau
27.01.2004
56
Abschied von der "Kultur der Straflosigkeit"
Gacaca-Gerichte mit Laienrichtern sollen in Ruanda den Genozid bewältigen - doch das System stößt immer öfter an Grenzen

Zunächst sah es so aus, als wären die Gacaca-Laiengerichte ein gutes Instrument, um den Völkermord in Ruanda aufzuarbeiten. Doch inzwischen häufen sich die Schwierigkeiten. Die materielle Not im Land erzwingt die Annäherung der Volksgruppen der Tutsi und Hutu - mehr als die Einsicht in die Notwendigkeit der Versöhnung
/Von Gerd Hankel


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|

  
KFZ-Steuer
Klimaschutz


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
27.01.2004
6
KFZ-Steuer nach CO2-Ausstoß und weiteren Schadstoffen bemessen / BUND will mehr Gesundheits- und Klimaschutz

Bei der geplanten Neugestaltung der KFZ-Steuer forderte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch künftig die Einbeziehung weiterer Schadstoffe. Eine Berücksichtigung des Kohlendioxidausstoßes bei der Berechnung der Abgabe sei richtig und fördere den Kauf spritsparender Fahrzeuge. Ebenso wichtig sei jedoch die drastische Minderung von Dieselruß- und Stickoxidemissionen. Deshalb müssten die steuerlichen Vorteile für schadstoffarme Fahrzeuge beibehalten und ausgebaut werden.


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| Mobilität/Verkehr | Klima |

  
Gas-Pipeline
Algerien-Spanien
Naturpark Cabo de Canta


die tageszeitung (taz)
26.01.2004
140
Pipeline zerstört Paradies

Eine 1.000 Kilometer lange Leitung soll Gas aus Algerien nach Spanien bringen - auf Kosten des Naturparks Cabo de Gata. Dabei, so Umweltschützer, gebe es Alternativen


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| Energie/ Ressourcen | Natur & Umwelt |

  
Seed Awards für Nachhaltigkeit
Umweltministerium
beispielhafte Projekte


die tageszeitung (taz)
26.01.2004
139
SÄT NACHHALTIGKEIT!

Das Bundesumweltministerium (BMU) unterstützt künftig Unternehmen, die mit lokalen Initiativen in Entwicklungsländern im Bereich nachhaltige Entwicklung zusammenarbeiten. Alle 2 Jahre sollen 5 vorbildliche Projekte ausgezeichnet mit dem so genannten "Seed Awards" werden. Seed= Supporting Entrepreneurs in Environment and Development.


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| Globale Agenda 21 | Eine-Welt |

  
Weltwirtschaftsforum
Resümee zu Davos 2004


die tageszeitung (taz)
26.01.2004
138
Aufschwungsgebete in Schweizer Bergen

Gestern ging in der Schweiz das 34. Weltwirtschaftsforum zu Ende. Clement prophezeite Deutschland einen wirtschaftlichen Aufschwung und US-Vize Cheney dankt einzeln den Unterstützern des Kriegs. China empfiehlt sich als neue Wirtschaftsmacht


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|

  
Grüne Gentechnik
Anbau von Genmais
Sachsen-Anhalt


die tageszeitung (taz)
26.01.2004
137
Sachsen-Anhalt sät Genmais

Sachsen-Anhalt will als erstes Bundesland im Frühjahr großflächig Genmais aussäen. "Ziel sind einige hundert Hektar, auf denen fünf verschiedene gentechnisch veränderte Maissorten angebaut werden sollen", kündigte Jens Katzek, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH, an


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| Nahrung |

  
Atomwaffen
Gefahr der Verbreitung
illegaler Handel
IAEO Warnung


Frankfurter Rundschau
26.01.2004
55
Vor Atomkrieg gewarnt
El Baradei fordert neues Kontrollsystem/Kritik an USA

Die Gefahr eines Atomkrieges war nach Einschätzung des Direktors der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Mohammed el Baradei, noch nie so groß wie heute. Der US-Chefwaffeninspekteur in Irak, David Kay, ist zurückgetreten.


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| Atomwaffen |

  
Kongo, Provinz Ituri
Massaker


Frankfurter Rundschau
26.01.2004
54
Erneut Massaker in Kongo
Milizionäre töten mindestens 100 Menschen in der Provinz Ituri

Die Provinz Ituri im Osten der Demokratischen Republik Kongo kommt nicht zur Ruhe: Vermutlich Milizen der Lendu töteten mindestens 100 Händler, die in Booten auf dem Albert-See unterwegs waren. Die Bluttat vom 16.1.2004 wurde erst jetzt bekannt. Die UN-Mission Monuc untersucht den Fall.
/ VON CHRISTOPH LINK


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| Afrika |

  
Weltwirtschaftsforum
Resümee


Frankfurter Rundschau
26.01.2004
53
Davos endet mit Appellen und Rangeleien

Dollarsorgen und Zinsdebatten beherrschen den letzten Tag des Weltwirtschaftsforums
EZB-Präsident Trichet fordert stabile Wechselkurse, US-Vize-Präsident Cheney den Kampf gegen den Terror, Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement Verhandlungen über Agrarsubventionen und Ex- Menschenrechtskommissarin, Mary Robinson, dass Konzerne die Menschenrechte anerkennen.


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| Eine-Welt |

  
Atomwaffenhandel
Atomwaffen-Verbreitung


Frankfurter Rundschau
26.01.2004
52
ATOMWAFFEN-HANDEL: Bedrohlich

Selbstkritisch gibt der IAEO-Chef al-Baradei zu, dass die Atomaufsicht versagt und sich ein internationaler illegaler Handel mit Atomkomponenten entwickelt hat. Gerade die Übertreibung der Bedrohung in Irak ging einher mit der Bagatellisierung des atomaren Schwarzmarktes. George W. Bush hat den falschen Krieg am falschen Ort geführt.
/KOMMENTAR VON ROLF PAASCH


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| Atomwaffen |

  
Islamismus
Fundamentalismus
Theorie-Grundlagen
Sayyid Abu-l-Ala Maududi


die tageszeitung (taz)
24.01.2004
136
Allahs Kader

Die theoretischen Grundlagen für einen islamischen Fundamentalismus wurden Mitte des 20. Jahrhunderts gelegt. Einer seiner Vordenker war der muslimische Inder Sayyid Abu-l-Ala Maududi
/Von MARTIN RIEXINGER


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| Terrorismus |

  
Agrarwende
Agrarlobby


die tageszeitung (taz)
24.01.2004
135
"Rot-Grün geht dem Konflikt mit der Agrarlobby aus dem Weg", sagt Thilo Bode
Renate Künasts Wende in Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist auf halbem Weg gescheitert

Bode: "Der Öko-Landbau ist die Zukunft. Nur er schont die Ressourcen. Aber er hat gegenüber der konventionellen Landwirtschaft noch immer große Wettbewerbsnachteile. Die müssen aufgehoben werden - aber nicht indem man die Subventionen für den Öko-Landbau erhöht, sondern indem die konventionellen Landwirte für die beträchtlichen Umweltschäden zahlen, die sie anrichten und dafür nicht noch mit Subventionen belohnt werden."
/Interview mit Thilo Bode (Leiter von foodwatch, ehemaliger Greenpeace-Chef)


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| Nahrung |

  
Irak
Befriedung der Bevölkerungsgruppen


die tageszeitung (taz)
24.01.2004
134
Den Irak neu erfinden

Um die verfeindeten Bevölkerungsgruppen im Irak zu befrieden, brauchen sie einen ehrlichen Makler. Die amerikanischen Besatzer können diese Aufgabe nicht erfüllen
/Kommentar von KARIM EL-GAWHARY


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| Irak |

  
Kyoto-Protokoll
Russland
WTO-Beitritt


die tageszeitung (taz)
24.01.2004
133
Russischer Kuhhandel für das Klima

US-Umweltexperte mahnt die EU: Nur wenn sie den Russen wirtschaftliche Hilfe gebe, werde Putin das Kioto-Protokoll ratifizieren und die Blockade im internationalen Klimaschutz lösen. Den Russen gehe es vor allem um den WTO-Beitritt
/Von BARBARA KERNECK


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| Klima |

  
gläserner Arbeitnehmer
Datenschutz
Genomanalyse
Gesundheitschecks
Drogentests


Frankfurter Rundschau
24.01.2004
51
Der gläserne Arbeitnehmer
Gesundheitschecks, Drogentests und Genomanalysen im Betrieb bedrohen die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten

Die gesundheitlichen Testmethoden werden immer ausgeklügelter, aber klare rechtliche Regelungen zum Schutz der Privatsphäre des Arbeitnehmers fehlen. Gentests lassen sogar die drohende Vision einer gesundheitsspezifischen Klassengesellschaft aufscheinen: Wer durchfällt, hat auf dem Arbeitsmarkt keine Chance.
/ Von Thilo Weichert


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| Gen-/Biotechnologie | Gesundheit |

  
Jerusalem
Sperrmauer


Frankfurter Rundschau
24.01.2004
50
Tiefer Schnitt

Die von Israel auf 150 Kilometer Länge angelegte Mauer trennt die Bewohner Ost-Jerusalems von ihrem Hinterland
/ VON INGE GÜNTHER


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| Nahost |

  
Annan-Rede
Weltwirtschaftsforum
Davos 2004


Frankfurter Rundschau
24.01.2004
49
WELTWIRTSCHAFTSFORUM: Annan warnt vor Gefahren des Anti-Terror-Kampfes

UN-Generalsekretär Kofi Annan hat vor einer weiteren Spaltung der Welt im Kampf gegen den internationalen Terrorismus gewarnt. Reiche Länder seien derzeit verständlicherweise mit den von Terrorismus und Massenvernichtungswaffen ausgehenden Gefahren beschäftigt. Die Weltgemeinschaft müsse aber auch die Bedrohung durch Hunger, Armut und Krankheit sowie durch eine drohende Verschärfung kultureller, religiöser und ethnischer Trennlinien im Auge behalten.


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| Eine-Welt | Armut & Reichtum |

  
Emissionshandel
Kritik aus Industrie
Deutsche Emissionshandelsstelle


die tageszeitung (taz)
23.01.2004
132
Lästiges Klima-Geschäft
Elf Monate vor dem Start des Emissionshandels packt die Manager der Unmut: Das System ist zu bürokratisch und die Software zu kompliziert

Ca. 2600 Betriebe müssen künftig für jede Tonne Kohlendioxid, die sie in die Luft blasen, ein Emissionszertifikat vorweisen. Sie müssen Daten erheben, wie viele Treibhausgase sie ausstoßen. Auf Basis dieser Daten wird die neue Deutsche Emissionshandelsstelle den Betrieben im Frühjahr eine Grundausstattung an Zertifikaten zuweisen.
/VON BERNWARD JANZING


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| Klima | Energie/ Ressourcen |

  
Windenergie
Strom
Daten/ Statistik


die tageszeitung (taz)
23.01.2004
131
Weniger Wind, aber mehr Strom

Zwar blies der Wind 2003 schwächer als in den Jahren zuvor, doch ist die Menge an geerntetem Windstrom angestiegen: 18,63 Terawattstunden (TWh), ca. 4% des bundesweiten Stromverbrauchs. 2002 waren es noch 15,86 TWh und ca. 3,5 % Anteil


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| Energie/ Ressourcen |

  
EU-Umweltpolitik
nachhaltige Entwicklung


Rat für Nachhaltige Entwicklung
23.01.2004
83
EU: Irische Präsidentschaft mit Öko-Programm

Das laufende Halbjahr unter irischer Präsidentschaft wird für die EU wegweisend bei wichtigen umweltpolitischen Vorhaben. Diese Hoffnung hat das Europäische Umweltbüro (EEB) geäußert. In einem Zehn-Punkte-Programm fordert das EEB, Irland müsse sich darauf konzentrieren, das Konzept der Nachhaltigkeit in der europäischen Politik wiederzubeleben und in der neuen Europäischen Verfassung mehr Raum für eine nachhaltige Entwicklung, für Umweltschutz und Bürgerbeteiligung zu schaffen.


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| Natur & Umwelt |

  
Klimawandel
Risiko für Unternehmen


Rat für Nachhaltige Entwicklung
23.01.2004
82
Klimawandel an der Börse

Das Risiko von negativen Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Umsätze bestimmter Industriebranchen beschäftigt institutionelle Anleger und Fondsmanager aus den USA und Kanada. Sie fordern, dass börsennotierte Unternehmen dazu verpflichtet werden, die ökonomischen Gefahren, die ihnen durch den Klimawandel entstehen können, offenzulegen.


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| Klima |

  
Weltwirtschaftsforum Davos
WTO, Agrarhandel
Marktöffnung


Frankfurter Rundschau
23.01.2004
48
WELTWIRTSCHAFTSFORUM: Experten uneins über fairen Handel

Der Weg zu einem erfolgreichen Abschluss der Doha-Runde ist noch weit. Dies zeigte eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde beim Weltwirtschaftsforums (WEF). Unter den Teilnehmern war unbestritten, dass der freie Marktzugang speziell auch für Entwicklungsländer wünschbar ist. Über die Auswirkungen globaler Öffnung durch Abbau von Zollschranken vor allem im Landwirtschaftssektor herrschte aber Uneinigkeit.


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| Eine-Welt |

  
Globale Arbeitslosigkeit
ILO-Bericht


Frankfurter Rundschau
23.01.2004
47
Globale Arbeitslosigkeit auf Rekordstand
ILO-Bericht warnt vor Folgen bei Jugendlichen ohne Jobchance / Wirtschaftswachstum reicht nicht aus

Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Jahr 2003 weltweit leicht auf insgesamt 185,9 Millionen und damit auf ein Rekordniveau, wobei sich die Arbeitslosigkeit junger Menschen sogar beträchtlich erhöht hat.
/ VON ROLAND BUNZENTHAL


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| Arbeit & Umwelt |

  
ökologische Steuerreform
Verursacherprinzip
Vorsorgeprinzip
Abbau umweltschädlicher Subventionen


Frankfurter Rundschau
23.01.2004
46
Ein System der Anreize
Mehr als Senkung und Vereinfachung: Bei der anstehenden großen Steuerreform müssen ökologische Aspekte eine zentrale Rolle spielen

Umweltkosten werden nicht ausreichend in unserer Gesellschaft berücksichtigt, obwohl z.B. Klimaveränderungen gravierende Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft haben können. Im Sinne des Verursacher- und Vorsorgeprinzips soll deshalb die ökologische Steuerreform marktwirtschaftliche Anreize für jeden Einzelnen geben, sich umweltfreundlich und zukunftsgerecht zu verhalten.
/ VON KAI SCHLEGELMILCH


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| Ökosteuer |

  
Grüne Gentechnik
Genpflanzen, gentechnikfreie Zonen
Ökolandbau, Koexistenz


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
23.01.2004
5
"Faire Nachbarschaft" statt "Bauernkrieg" / BUND ruft Landwirte zum Gentechnik-Boykott auf

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft zum Abschluss der Grünen Woche die deutschen Landwirte zur Einrichtung großflächiger gentechnikfreier Zonen und Regionen auf. Mit schriftlichen Selbstverpflichtungen zur gentechnikfreien und fairen Nachbarschaft sollten sich jene Agrarbetriebe gegenseitig schützen, die ohne Gentechnik produzieren wollten. Durch gentechnische Verunreinigungen drohe auch dem Ökolandbau das Aus.


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| Nahrung | Gen-/Biotechnologie |

  
Energie aus Abwässer

BINE Informationsdienst
23.01.2004
1
Wärme aus Abwasser: Bremer Energie-Konsens stellt neue Studie vor

Die Nutzung von Abwasser-Wärme der öffentlichen Kanalisation ist wirtschaftlich - und zudem ökologisch sinnvoll für die Warmwasserbereitung und Beheizung von Gebäuden. So lautet das Fazit einer Studie, welche die Bremer Energie-Konsens GmbH jetzt vorgestellt hat. Die Studie untersucht diese in Deutschland bisher noch wenig genutzte Energiequelle aus technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht am Beispiel der Seestadt Bremerhaven und schätzt die dort vorhandenen Energiepotenziale ab.


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| Energie/ Ressourcen |

  
Erneuerbare Energien
Emissionshandel
Energieeffizienz


DIE ZEIT
22.01.2004
162
Der letzte Grüne
Umweltminister Trittin legt sich mit den Stromkonzernen an - und mit Kollegen in der eigenen Partei

Bis 2020 sollen Erneuerbare Energien rund 1/5 des heutigen Strombedarfs decken. Deshalb sollen zukünftig laut Novelle zum EEG Produzenten von Ökostrom weiterhin eine feste Vergütung pro kWh erhalten, die aber degressiv abfällt. Mit dem Emissionshandel sollen marktwirtschaftliche Anreize für mehr Energieeffizienz und Treibhausgasreduktion geschaffen werden.
/ Von Cerstin Gammelin


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| Energie/ Ressourcen |

  
Terrorismus
Fundamentalismus
ABC-Waffen
zerfallende Staaten


DIE ZEIT
22.01.2004
161
Wenn Staaten zerfallen, droht Terror

Rüsten und Abwarten, das waren wichtige Zutaten der westlichen Strategie im Kalten Krieg. Der Kampf gegen den Terrorismus kann damit nicht gewonnen werden
/ Essay von Robert Cooper


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| Terrorismus | Waffen |

  
Friedenspolitik
friedliche Weltordnung
Fundamentalismus


die tageszeitung (taz)
22.01.2004
130
Nach der Moral
Gut und Böse - diese Kategorien helfen beim Aufbau einer friedlichen Weltordnung nicht weiter. Notwendig ist ein Dialog darüber, welche Wahrheiten zu Recht werden können.

Fundamentalismus erzeugt Gegen-Fundamentalismus. Zurzeit erleben wir in diesem Bereich eine Eskalation, welche der Rüstungsspirale im Kalten Krieg in nichts nachsteht. Die fundamentalistisch motivierten Terroranschläge vom 11. September 2001 haben der Argumentation mit dem Kampf für das Gute und der Vernichtung des Bösen zum Durchbruch verholfen.
/Von GRET HALLER


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| Globale Agenda 21 | Konflikte |

  
Nike Schuhe
Anti-Marken-Organisation Adbusters
Anti-Branding-Produkte


die tageszeitung (taz)
22.01.2004
129
Arschtreter aller Länder, vereinigt euch!

Die Schuh-als-Lifestyle-Marke Nike ist traditionell ein Lieblingsfeind von Markenkritikern. Jetzt fordert die kanadische Anti-Marken-Organisation Adbusters Nike-Chef Phil Knight heraus. Sie will selbst einen Turnschuh auf den Markt bringen - das weltweit erste "Anti-Branding"-Produkt
/VON ANNETTE JENSEN


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| Konsum & Produktion |

  
Holzsorten, Artenvielfalt
Buchenwälder


Frankfurter Rundschau
22.01.2004
45
Rotkernige Buche gesucht
Eine Aufklärungskampagne über die Qualität von Holzsorten soll gleichzeitig der Artenvielfalt in den Wäldern dienen

Buchenwälder bieten vielen Tierarten Schutz. Oft werden jedoch auf Wunsch der Möbel-Industrie bereits relativ junge Bäume geschlagen, weil ihr Holz noch hell ist. Dabei kommt auch eine rote Maserung bei vielen Verbrauchern gut an.
/ VON ROLAND KNAUER


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| Wald | Bio-Vielfalt |

  
Vogelgrippe
drohende Ausbreitung
Impfstoff
WHO-Analyse


Frankfurter Rundschau
22.01.2004
44
Impfstoff gegen Vogelgrippe wäre binnen vier Wochen bereit
Aber die Forscher warten laut WHO noch ab, ob eine weltweite Ausbreitung droht / Wanderfalke bringt Virus nach Hongkong

Ein Impfstoff gegen die in Ostasien grassierende Vogelgrippe kann nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb eines Monats hergestellt werden. Das Virus werde zurzeit analysiert.


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| Gesundheit |

  
Weltsozialforum 2004 in Bombay
Globalisierungskritik
Nachhaltigkeit


Frankfurter Rundschau
22.01.2004
43
Zum Lernen in den Slum

In Bombay finden Globalisierungskritiker reiche Nahrung für ihre Forderung nach einem gerechten und nachhaltigen Wirtschaftssystem
/ VON JAN JABLONSKI


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| Eine-Welt |

  
Weltsozialforum
Resümee/ Bewertung
fehlender alternativer Handlungsrahmen


Frankfurter Rundschau
22.01.2004
42
Internationale Solidarität ohne Gegenmacht

Den globalisierungskritischen Bewegungen fehlt eine Methodik, wie politische Energien in einen alternativen Handlungsrahmen zu transformieren sind. Insider mahnen eine solche Agenda dringend an.
/VON CHRISTA WICHTERICH


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| Eine-Welt |

  
Terrorismus
11.September 2001
nationales Trauma


Frankfurter Rundschau
22.01.2004
41
Traumatische Spuren

Nur wenn die Europäer die Bedeutung des 11. September 2001 verstehen, können sie überzeugende Alternativen zur Bush-Politik entwickeln
/ VON MARTIN ALTMEYER


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| Terrorismus |

  
Schokoriegel
Fettleibigkeit
Kinder


die tageszeitung (taz)
21.01.2004
128
Kampf dem Schokoriegel
Verbraucherministerin Künast will einen Fonds gründen zur Aufklärung über Fettleibigkeit bei Kindern. Schokofirmen sollen einzahlen. Protest von der Wirtschaft

Wer Kinder umwirbt, in süße Riegel zu beißen, soll für ihre Aufklärung zahlen. Diese Idee äußerte Verbraucherministerin Renate Künast - zur Freude der Verbraucherschützer und zum Ärger der Industrie. Das Ministerium erwägt, einen Fonds zu gründen, in den auch Firmen einzahlen, die Kindersnacks herstellen. Mit den Geldern möchte Künast Kampagnen finanzieren, die Eltern und Kinder aufklären.
/Von COSIMA SCHMITT


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| Gesundheit | Nahrung | Kinder/Jugendliche |

  
Kaspisches Meer
Wasserverschmutzung
Überfischung


Rat für Nachhaltige Entwicklung
21.01.2004
85
Mehr Schutz für das Kaspische Meer

Das größte Binnenmeer der Welt, das Kaspische Meer, soll besser vor Umweltverschmutzung und Überfischung geschützt werden. Die fünf Anrainerstaaten Aserbeidschan, Iran, Kasachstan, die Russische Föderation und Turkmenistan unterzeichneten einen Rahmenvertrag, in dem sie sich zu mehr Umweltschutz und einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen verpflichten


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| Wasser | Natur & Umwelt |

  
Grünes Olympia 2008

Rat für Nachhaltige Entwicklung
21.01.2004
84
Grüne Olympiade in China

Die Olympischen Spiele im Jahr 2008 in China sollen umweltfreundlich und nachhaltig werden. Die USA und China unterzeichneten jetzt in Beijing ein "Green Olympic Protocol". Erste Projekte beschäftigen sich mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien für den Publikumstransport und die Energieversorgung der Stadien, mit intelligenten Verkehrssystemen für die Besucher, mit einer Reduktion der Luftverschmutzung und einer möglichst umweltverträglichen Abfallentsorgung.


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| Natur & Umwelt |

  
Artensterben
Orang-Utan


Frankfurter Rundschau
21.01.2004
40
Serie: VOM AUSSTERBEN BEDROHT
Ein Wunsch zum Jahr des Affen: Ruhe für unseren Vetter, den Orang-Utan

Der Orang-Utan ist vom Aussterben bedroht, und schuld daran ist sein nächster Verwandter. "Ein junger Orang-Utan zählt bei den Reichen in Südost-Asien als Prestigeobjekt. 2003 war das Jahr mit dem bislang höchsten Aufkommen an konfiszierten Tieren." So würden die rotfelligen Primaten etwa auf Jahrmärkten zum Boxen gezwungen, sie verfetteten in den Wohnzimmern reicher Geschäftsleute - Orang-Utans würden sogar als Sexobjekte verkauft, berichtet Radday, Tropenwaldreferent beim WWF


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| Bio-Vielfalt |

  
Gerechte Globalisierung
Weltsozialforum, Weltwirtschaftsforum
Verantwortung/ Haftung von Unternehmen


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
21.01.2004
4
Gerechte Globalisierung braucht verbindliche Regeln für Konzerne
BUND fordert Initiativen für mehr Unternehmensverantwortung

Die Bundesregierung müsse dringend neue Initiativen ergreifen, um international mehr Unternehmensverantwortung durchzusetzen. Umwelt- und Gesundheitsschutz müssten Vorrang vor einseitigen Wirtschaftinteressen erhalten. Das forderte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Abschluss des Weltsozialforums in Mumbai (Indien) und zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz). Von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clements Auftritt in Davos erwartet der BUND konkrete Vorschläge, wie die Bundesregierung die Globalisierung gerechter gestalten werde.


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| Eine-Welt |

  
Bundesverkehrswegeplan
Fehlplanung


die tageszeitung (taz)
20.01.2004
127
Rot-Grün verschleudert Geld für Asphalt

Bis 2015 will die Regierung rund 32 Milliarden Euro in den Aus- und Neubau von Straßen stecken. "Pure Verschwendung", kritisiert der BUND: Der Bundesverkehrswegeplan wimmele vor Absurditäten - zum Beispiel neuen Pisten für zehn Autos
/Von ANNETTE JENSEN


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| Mobilität/Verkehr |

  
Bundesverkehrswegeplan
Beispiele für verfehlte Planung


die tageszeitung (taz)
20.01.2004
126
Verfehlte Verkehrsplanung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die meisten der etwa 2500 Straßenprojekte des Bundesverkehrswegeplans unter die Lupe genommen. Im Schwarzbuch Fernstraßen listet er jetzt die absurdesten Fehlplanungen der rot-grünen Bundesregierung auf.


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| Mobilität/Verkehr |

  
Weltsozialforum
Umgang mit Gewalt


die tageszeitung (taz)
20.01.2004
125
Wenig los vor Davos
Gegner des Weltwirtschaftsforums sind dieses Jahr gespalten. Grund: Umgang mit Gewalt

In allen größeren Schweizer Städten sind Demos geplant, Flyer werben für dezentrale Blockadeaktionen, um zu verhindern, dass die WEF-TeilnehmerInnen zu ihren Davoser Konferenztischen reisen können. Auch wird die Parallelkonferenz "Public Eye on Davos" wieder stattfinden, die von der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Bern und vom Umweltverband Pro Natura organisiert wird.


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| Eine-Welt |

  
Alcopops
BZgA-Studie


die tageszeitung (taz)
20.01.2004
124
Kids süchtig nach Alcopops

Immer mehr Jugendliche trinken süße Alkohol-Mixgetränke. Als alarmierend bewertet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Ergebnis ihrer Studie, wonach 48 % der 14- bis 17-Jährigen mindestens einmal im Monat Alcopops konsumieren


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| Gesundheit | Kinder/Jugendliche |

  


Greenpeace
20.01.2004
80
Schleppnetzfischer bedrohen Delfine
Greenpeace-Schiff "Esperanza" startet Kontrollfahrt in britischen Gewässern

Zerstörerische Fischereipraktiken bringen Delfine im Nordostatlantik an den Rand des Aussterbens. Dies geht aus dem Bericht "The Net Effect" hervor, der von der WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society, für Greenpeace verfasst und heute veröffentlicht wurde. Das Greenpeace-Schiff "Esperanza" verlässt heute London, um Schleppnetzfischer zu stellen. An Bord der "Esperanza" sind auch Wissenschaftler der WDCS, die das Ausmaß des Beifangs dokumentieren werden.


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| Bio-Vielfalt |

  
Israel- Palästina
Sperrmauer, Sperrzaun


Frankfurter Rundschau
20.01.2004
39
Scharon erwägt Abstriche beim Mauerbau
Israels Premierminister droht nach seinem Vorstoß Streit im eigenen Kabinett / Einige Minister wollen vom Konzept nicht abweichen

Israels Regierungschef Ariel Scharon erwägt, die Route für die Sperranlage im Westjordanland an gewissen Stellen zu korrigieren, die für die Palästinenser besondere Härten mit sich bringen. Dabei scheint es sich um ein eher taktisches Einlenken zu handeln, um international und national das umstrittene Projekt rechtfertigen zu können.
/VON INGE GÜNTHER


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| Nahost |

  
Zuwanderungsgesetz
Vermittlungsausschuss
Arbeitsmigration
Punktesystem


Frankfurter Rundschau
20.01.2004
38
Rot-grüne Eintracht bei Zuwanderung auf Prüfstand
SPD signalisiert CDU/CSU Entgegenkommen bei deren Forderung nach hohen Hürden für Arbeitsmigration / Union zeigt auch bei Integration Härte

Im Zuwanderungsstreit geraten die Bündnisgrünen unter Druck. Während die SPD der Union Zugeständnisse bei der Arbeitsmigration signalisiert, machen sich die Grünen weiter für das innovative Kernstück des Gesetzes stark, die Einwanderung nach dem Punktesystem.
/ VON VERA GASEROW


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| Migration |

  
Irak, Nachkriegsordnung
Modelle zur Demokratisierung


Frankfurter Rundschau
20.01.2004
37
Demokratie kann nicht aufgezwungen werden: Drei konkrete Vorschläge zur Veränderung des politischen Systems im Irak

Die Besatzungsmächte im Irak sollten schnellstmöglich ein Modell für die Demokratisierung des Irak entwickeln. Das Ziel könnte stufenweise über verschiedene Entwicklungsschritte erreicht werden. Dabei müssen die unterschiedlichen Wertesysteme in den Regionen des Irak genau erfasst und berücksichtigt werden.
/ Von Roland Benedikter


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| Irak |

  
Wasserkraftwerke
Zerhäckseln von Fischen


die tageszeitung (taz)
19.01.2004
123
Strom aus Wasser künftig ohne Fischragout

Umweltminister Trittin wagt den Konflikt mit einer Grünen-nahen Lobby: Kleinere Wasserkraftwerke sollen nur noch Geld erhalten, wenn Fische nicht zerhäckselt und Wasserqualitäten nicht gefährdet werden. Betreiber fürchten Aus


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| Energie/ Ressourcen |

  
Kleinwaffen
Kontrolle des Handels


die tageszeitung (taz)
19.01.2004
122
Robinson gegen Kleinwaffen

Die frühere UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson, hat ein internationales Abkommen zur Kontrolle des Handels mit Kleinwaffen gefordert. Handfeuerwaffen seien die Massenvernichtungswaffen von heute, sagte sie auf dem Weltsozialforum in Bombay


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| Waffen |

  
Weltsozialforum (WSF)
Globalisierungskritik
Kritik an WTO und Multis


Süddeutsche Zeitung
19.01.2004
92
Imperialismus der anderen Art
In Bombay reden Tausende über die Mängel der Weltwirtschaft, aber die Lösungen sind zu einfach

Leider hat die Aufteilung der Welt in schwarz und weiß der Menschheit noch nie Gutes gebracht. Sie mag es leichter machen, die Massen zu mobilisieren. Doch sie wird nicht helfen, die Probleme zu lösen: Die Armut wird nicht dadurch gelindert, dass man die Armen von den Märkten des Nordens ausschließt. Das aber wäre eine der Konsequenzen aus der Beschneidung des Welthandels, wie sie nun in Bombay wieder gefordert wird. Auch wird es weder den Menschen noch der Umwelt in den ärmeren Ländern besser gehen, wenn amerikanische oder europäische Multis boykottiert werden
/ Kommentar von Michael Bauchmüller


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| Globale Agenda 21 | Eine-Welt |

  
Virusseuche Ebola/ Affensterben in Zentralafrika

Süddeutsche Zeitung
19.01.2004
91
Wälder voller Affenleichen
Schimpansen und Gorillas gehen an Ebola zu Grunde

1976 brach Ebola zum ersten Mal im damaligen Zaire in der Gegend des Ebola-Flusses aus. Die Viruserkrankung tötet 90 % aller infizierten Menschen. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science berichten Wissenschaftler, dass außerdem in manchen Regionen von Kongo-Brazzaville und Gabun bis zu 90 Prozent der Schimpansen an Ebola gestorben sind und ebenso eine große Zahl an Gorillas.
/Von Michael Bitala


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| Bio-Vielfalt |

  
Erneuerbare Energien
Konferenz in Berlin


Greenpeace
19.01.2004
79
Greenpeace: Europa braucht 20 % Erneuerbare Energien bis 2020
"Europäische Konferenz für Erneuerbare Energien" beginnt heute in Berlin

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren anlässlich der heute beginnenden "EU-Konferenz zur Zukunft der Energiepolitik in Europa" für verbindliche europaweite Ziele für Erneuerbare Energien, die Greenpeace bis 2020 auf 20 % steigern will. Delegierte aus den 25 EU-Mitgliedsländern verhandeln auf dem dreitägigen Treffen über die zukünftige Energiepolitik in Europa. Damit bereiten sie sich auf die "Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien" (renewables 2004; 1.-4.6.04,Bonn) vor.


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| Energie/ Ressourcen |

  
Weltsozialforum
Agrarpolitik, WTO
Boykott von Multis


Frankfurter Rundschau
19.01.2004
36
Globalisierungskritiker planen Boykott
Weltsozialforum macht sich für Neuausrichtung der Agrarpolitik stark / Welthandelsorganisation am Pranger

Scharfe Kritik an Globalisierung und Privatisierung sowie Aufrufe zum Boykott einiger weltweit agierender Konzerne bestimmen die Diskussionen beim Weltsozialforum. Der Agrarhandel gilt den Globalisierungskritikern als Exempel dafür, wie Liberalisierung die Existenz der lokalen Bevölkerung bedroht, die abhängig von Land, eigenem Saatgut, der Biodiversität, Wasser und Wäldern ist.


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| Eine-Welt |

  
Weltsozialforum (WSF)

Frankfurter Rundschau
19.01.2004
35
Wie ein Trichter
Beim Weltsozialforum in Bombay soll die Realität des Elends die Globalisierungskritiker mobilisieren

Die großartige Vielfalt beim Weltsozialforum reduziert sich auf dem Kongress-Campus irgendwann zu bürokratischen Worthülsen des linken Jetsets wie "Neoliberalismus", "imperialistische Globalisierung" und "Privatisierung". Die Transformation von Komplexität in Stromlinienform passiert an der Stelle, an der die mediengeschulten Matadoren der Bewegung - über die Jahre sind es meist dieselben - Leben in Handlungsanweisung übersetzen. Selbst einer zu Differenzierung fähigen Person wie Arundhati Roy unterlaufen dann erschreckende Banalisierungen.
/ VON JAN JABLONSKI


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| Eine-Welt |

  
Erdwärme in Kenia
Kraftwerk Olkaria II


Frankfurter Rundschau
19.01.2004
34
Mit heißem Dampf in die Zukunft

Kenia ist das einzige afrikanische Land, das bei der Energiegewinnung auf Erdwärme setzt - mit deutscher Unterstützung
/ VON KNUT HENKEL


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| Geothermie |

  
Verkehrsplanung
Schwarzbuch Fernstraßenbau


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
19.01.2004
3
Stolpe vergeudet Milliarden - BUND fordert Reform der Verkehrsplanung
"Schwarzbuch Fernstraßenbau" erschienen

Eine umfassende Reform der Fernstraßenplanung hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verlangt. Das vorliegende Konzept für den Bau neuer Autobahnen, Bundesstraßen und Ortsumgehungen sei kein Beitrag zur zukunftsfähigen Mobilität. Umweltfreundliche Verkehrsträger wie die Bahn gerieten weiter ins Abseits. Ökonomisch und ökologisch vorteilhafte Vorschläge zur Lösung der Verkehrsprobleme vor Ort würden nicht aufgegriffen, Steuergelder in Milliardenhöhe vergeudet. Eine Analyse der Planungen aus dem Hause von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe veröffentlichte der BUND heute in einem "Schwarzbuch Fernstraßenbau".


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| Mobilität/Verkehr |

  
Kindersoldaten
Kongo, Liberia


die tageszeitung (taz)
17.01.2004
121
Mehr Kinder für weniger Kriege

Die Zahl der Kindersoldaten hat im letzten Jahr zugenommen. Vor allem in Ländern wie Kongo und Liberia, in denen Friedensprozesse eingeleitet sind
/VON DOMINIC JOHNSON


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| Kinder/Jugendliche | Konflikte |

  
Kindersoldaten
Uganda
China Keitetsi


die tageszeitung (taz)
17.01.2004
120
Zwischen den Fronten in Uganda

Früher rekrutierte Ugandas Regierungsarmee Kinder, heute tun es Ugandas Rebellen. Das führt zu Kontroversen. Jüngstes Beispiel: das Kindersoldatenbuch von China Keitetsi. Die heute 26-jährige Uganderin beschreibt darin, wie sie im Alter von acht Jahren in die damalige Guerillabewegung des heutigen ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni zwangsrekrutiert wurde.
/Von FRANÇOIS MISSER


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| Kinder/Jugendliche | Konflikte |

  
Einwanderung
Statistik
Migrationsbericht


die tageszeitung (taz)
17.01.2004
119
Nur keine Aufregung

Während Regierung und Union über das Zuwanderungsgesetz verhandeln, belegt die Integrationsbeauftragte Marieluise Beck mit ihrem neuesten Migrationsbericht den Rückgang der Einwandererzahlen. Im Internet: www.integrationsbeauftragte.de
/Von LUKAS WALLRAFF


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| Migration |

  
Bio-Lebensmittel
Öko-Landbau
Daten, Statistik


Frankfurter Rundschau
17.01.2004
33
Verbraucher greifen häufiger zu Bio-Ware

Trotz Konsumflaute und Preiskampf bleiben Ökolebensmittel bei den Verbrauchern beliebt. Auch die Zahl der Ökobauern wächst, und die von ihnen bewirtschafteten Flächen werden größer. Im Jahr 2003 sei der Umsatz mit Bioprodukten um ein Prozent auf gut drei Milliarden Euro geklettert


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|

  
Irak, islamisches Gesetz
Polygamie


Frankfurter Rundschau
17.01.2004
32
Irak beschneidet Rechte von Frauen
Islamisches Gesetz erlaubt Polygamie und Scheidung durch Verstoßen

Iraks Regierungsrat hat für Zivilangelegenheiten das islamische Recht eingeführt. Damit schränkt er die Rechte von Frauen ein. Ein Schiitenführer drohte mit einem Boykott der Übergangsregierung, sollten nicht bald Direktwahlen stattfinden.
/ VON KARL GROBE


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| Irak |

  
Zuwanderung
Vermittlungsausschuss


Frankfurter Rundschau
17.01.2004
31
Gespräch über Zuwanderung stockt
Heftiger Streit im Vermittlungsausschuss / Immer weniger Einwanderer

Die Verhandlungen über das Zuwanderungsgesetz sind festgefahren. Am Freitag standen die Vermittlungsgespräche zwischen Regierung und Opposition offenbar kurz vor einem Abbruch.
/VON KARL-HEINZ BAUM und VERA GASEROW


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| Migration |

  
Emissionshandel
Treibhausgase
Kyoto-Protokoll
Nationaler Allokationsplan


Frankfurter Rundschau
17.01.2004
30
Der Handel mit "heißer Luft" liefert gehörig Konfliktstoff
Bundesumweltminister Trittin hat das Gesetz über den umstrittenen Handel mit Emissionsrechten für Treibhausgase am 16.1.04 im Bundestag vorgestellt.

Beim Treibhausgasemissionshandelsgesetz geht es um eine der wichtigsten umweltpolitischen Regelungen der nächsten Jahre. Bis April 2004 muss im Nationalen Allokationsplan (NAP) die Verteilung von Emissionsrechten auf über 2600 Betriebe festgelegt werden. Ab 2005 soll der Handel mit Emissionsrechten starten.
/ VON VERA GASEROW


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| Klima |

  
Ökoforscher Braungart
EPEA, Chemikalien
Upcycling
Öko-Effizienz


Frankfurter Rundschau
17.01.2004
29
Der intelligente Verschwender
Ökoforscher Michael Braungart stellt mit seinen Ideen die Glaubenssätze der Umweltschützer auf den Kopf

Chemieprofessor Braungart ist ein unbequemer Querdenker. Öko-Effizienz, Dematerialisierung, Minimieren ist ihm Gräuel. Sein Credo lautet: Nicht weniger müssen wir produzieren, sondern Produktion und Konsum müssen so gestaltet werden, dass - wie in der Natur - möglichst vollständige Verwertungskreisläufe realisiert werden, biologisch wie auch technisch.
/VON JOACHIM WILLE


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| Konsum & Produktion |

  
Vergleich
Ökolebensmittel - konventionelle Lebensmittel


die tageszeitung (taz)
16.01.2004
118
Infobox: Vergleich von BIO & KONVENTIONELL

Vergleich bei: Milch, Fleisch, Gemüse, Brötchen.
Internet: www.zmp.de


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| Nahrung |

  
Ökolebensmittel
Ökolandbau
Grüne Woche


die tageszeitung (taz)
16.01.2004
117
Bio kaufen, Bauern helfen

Wer Ökolebensmittel kauft, lebt nicht nur gesünder, sondern rettet auch die nachhaltig produzierenden Landwirte
/Von NICK REIMER


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| Nahrung |

  
Klimawandel
Ausbreitung von Tropenkrankheiten


Süddeutsche Zeitung
16.01.2004
90
Wohlfühl-Klima für gefährliche Erreger
Tropische Leiden könnten in Deutschland heimisch werden, warnt das Umweltbundesamt

Zahlreiche Tiere und Pflanzen haben ihr Verhalten verändert, seit die Winter in Mitteleuropa milder und die Sommer heißer geworden sind. Einleuchtend, dass das auch für Überträger von Parasiten gilt. Und so kann die Sandmücke inzwischen auch in Deutschland die Leishmaniose verbreiten; die Tigermücke, die das Dengue-Fieber überträgt, wurde bereits in Frankreich gesichtet und Raben mit West-Nil-Virus krähen in Großbritannien.
/ Von Christina Berndt


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| Klima | Gesundheit |

  
Grüne Gentechnik
Novelle Gentechnikgesetz
GVO, GMO


Frankfurter Rundschau
16.01.2004
28
Gen-Streit bei Grüner Woche: Parteifreunde kritisieren Künast

Der Streit über das geplante Gentechnikgesetz ist das zentrale politische Thema auf der Grünen Woche in Berlin, die am heutigen Freitag ihre Pforten für Besucher öffnet. Bauernpräsident Gerd Sonnleitner warf Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) vor, nach ihrem Entwurf müssten alle Landwirte, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauten, für Schäden bei den Nachbarn haften. Dies sei nicht akzeptabel.


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung |

  
Grüne Gentechnik
Koexistenz
GVO/ transgene Produkte


Frankfurter Rundschau
16.01.2004
27
Koexistenz und Haftung: Der Gentechnik-Gesetzentwurf

Der Teufel steckt im Detail beim Gesetz um die grüne Gentechnik, das im Februar Kabinettsreife erlangt haben soll und damit die fällige Umsetzung der EU-Freisetzungsrichtlinie, die Produktion und Vertrieb transgener Produkte auf dem Markt regelt. Noch feilen und feilschen die Juristen der Grünen-Fraktion um die Details mit dem Verbraucherschutzministerium, im Bundestag wird es noch Korrekturen geben, aber vor allem anschließend im Bundesrat
/VON CORINNA EMUNDTS


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung |

  
Gentechnik-Gesetz
Novelle
Haftung bei Verunreinigung
Koexistenz


Frankfurter Rundschau
16.01.2004
26
Bauernkrieg mit Ansage

Mit dem Gentechnik-Gesetz will Berlin soziale Auseinandersetzungen in den Dörfern unbedingt vermeiden. Doch schon jetzt ist klar: Haftungsfragen bei Verunreinigungen bieten jede Menge Zündstoff.
/ VON STEPHAN BÖRNECKE


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung |

  
Geburtenrückgang
Kindermangel
Deutschland


DIE ZEIT
15.01.2004
159
Das kinderlose Land

Die viel zitierte "Selbstverwirklichung" der Frauen kann den Geburtenrückgang in Deutschland nicht erklären. Auch die Männer hadern mit den neuen Erwartungen an Väter - und verzichten auf Familie. Teil 1 der neuen ZEIT-Serie
/ Von Susanne Gaschke


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| Bevölkerung |

  
Weltsozialforum
Kritik am Personenkult


die tageszeitung (taz)
15.01.2004
116
Weltsozialforum? Ja, aber

Die wichtigste Veranstaltung der GlobalisierungskritikerInnen droht zum Megaevent ohne Folgen zu werden. Nötig sind nicht Promi-Auftritte, sondern Kontroversen.
/ Kommentar von CHRISTA WICHTERICH (Soziologin, Publizistin, Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac)


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| Eine-Welt | Globale Agenda 21 |

  
Amerika-Gipfel
OAS-Gipfel, Monterrey


die tageszeitung (taz)
15.01.2004
115
Uneiniger Kampf gegen die Armut

Auf ihrer Konferenz im mexikanischen Monterrey bekennen sich die amerikanischen Staaten zum Ziel, Hunger und Armut zu mindern. Über den richtigen Weg sind sie jedoch gespalten. Verhandlungen über Freihandelszone sollen 2005 beendet sein.
/ Von WOLF DIETER VOGEL


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| Eine-Welt |

  
Erdöl, Erdgas
Reserven, Korrektur -20 %
Shell, Daten zur Förderung


Frankfurter Rundschau
15.01.2004
25
Zweifel am Niveau der Förderreserven der Ölmultis wachsen
Korrektur von Royal Dutch/Shell löst Unruhe am Rohstoffmarkt aus / Überprüfung von Angaben durch Dritte verlangt

Vom nahen Ende der Welterdölreserven will auch jetzt noch niemand reden. Der technische Fortschritt bei der Auffindung und Ausbeutung der Lagerstätten haben dahin gehende Versorgungsängste immer wieder als grundlos entlarvt. Dennoch sieht sich die US-Investmentbank Merrill Lynch jetzt veranlasst, die Reservestände der großen Ölmultis gründlich zu überprüfen
/VON DIETER CLAASSEN


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| Energie/ Ressourcen |

  
Simbabwe
Hungersnot


die tageszeitung (taz)
14.01.2004
114
Simbabwe in den Zeiten des Hungers

Wieder einmal breitet sich im Reich Robert Mugabes eine Hungersnot aus. Die internationale Lebensmittelhilfe fließt diesmal spärlicher als vor einem Jahr. Mit nervigen Radiojingles und Polizeikontrollen verwaltet die Regierung die mageren Zeiten.
/ Von GODFREY KARORO


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| Eine-Welt |

  
gentechnisch veränderte Lebensmittel
GVO, Gen-Food
Einkaufsratgeber


Greenpeace
14.01.2004
78
Gentechnik kann sich im Supermarkt nicht durchsetzen
Greenpeace stellt neuen Einkaufsratgeber für Verbraucher vor

Alle großen Handelsunternehmen und die meisten Lebensmittelhersteller wollen ihre Produkte ohne Zutaten aus gentechnisch manipulierten Organismen (GMOs) herstellen. Das haben über 400 Firmen in Deutschland dem EinkaufsNetz, der Verbraucherorganisation von Greenpeace, versichert. Die Verbraucherschützer stellen heute zu Beginn der Grünen Woche in Berlin den bisher umfassendsten Einkaufsratgeber zu Gentechnik in Lebensmitteln vor


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung |

  
Gentechnikgesetz
Novelle
Kritik


Frankfurter Rundschau
14.01.2004
24
Gentechnikgesetz erntet harsche Kritik
Verbraucherschützer nennen Lebensmittel-Kennzeichnung "Mogelpackung" / Greenpeace bringt Einkaufsratgeber

Verbraucherministerin Renate Künast muss für ihren Gesetzentwurf zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen Kritik von Umwelt- und Verbraucherschützern einstecken. Neue Kennzeichnungsregeln für Gen-Essen, die die Regierung am heutigen Mittwoch absegnen will, versprechen jedoch mehr Klarheit für Konsumenten.
/VON VERA GASEROW


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung |

  
Agrarwende
EU-Agrarreform


World Wide Fund For Nature (WWF)
13.01.2004
152
Agrarreform: WWF und NABU kritisieren fehlende Mindeststandards für die Umwelt

Im Vorfeld der Grünen Woche in Berlin haben die Umweltverbände NABU und WWF an die Agrarpolitiker in Bund und Ländern appelliert, die Handlungsspielräume der EU-Agrarreform in Deutschland konsequenter zu nutzen. "Sämtliche Agrarzahlungen müssen zukünftig an ökologische Mindeststandards geknüpft werden, die diesen Titel auch verdient haben", sagte WWF-Agrarreferentin Imke Lübbeke. So sollten Landwirte, die nicht ein Mindestmaß an Erosionsschutz gewährleisten, keine Subventionen mehr bekommen.


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| Nahrung |

  
Grüne Gentechnik
Gentechnikgesetz
Wahlfreiheit


die tageszeitung (taz)
13.01.2004
113
GENTECHNIKGESETZ: "WAHLFREIHEIT" IST NUR GEREDE
Die Manipulation kennt keine Grenzen

Das neue Gesetz wird die unkontrollierte Ausbreitung von Gentech-Pflanzen oder die eingefügten Gene nicht verhindern. Traditionelle und die Ökolandwirtschaft sowie die viel beschworene Wahlfreiheit der Verbraucher werden dabei unter die Räder kommen. Zu befürchten sind auch Gentech-Kontaminationen der bisherigen pflanzlichen Nahrungsgrundlagen
/ Von WOLFGANG LÖHR


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung |

  
Zuchtlachs
Schadstoffe
Schwermetalle


die tageszeitung (taz)
13.01.2004
112
Schadstoff mit Lachs
Zuchtfische sind kleine Schwermetalllager. Und machen langsam den letzten echten wilden Lachsen den Garaus

Zuchtlachs ist ein Giftkonzentrat. Das hat eine der bisher größten Studien mit Lachsproben aus Nordamerika und Europa ergeben. Vor allem die in Europa gefarmten Fische aus so traditionellen Lachsländern wie Schottland und Norwegen haben es in sich. Doch auch der Pazifik-Lachs liegt in Sachen Schadstoffbelastung kaum besser
/ Von REINHARD WOLFF


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| Gesundheit | Nahrung |

  
GVO/ Genfood
Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen


Süddeutsche Zeitung
13.01.2004
89
Ein Risiko bleibt
Trotz aufwändiger Prüfungen ist unklar, ob genveränderte Pflanzen und Produkte schädlich für Verbraucher und Umwelt sind

Zwei zentrale Fragen stellen sich Wissenschaftler im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln: Sind sie ein Risiko für die Gesundheit der Verbraucher? Und: Welche Folgen hat der Anbau manipulierter Pflanzen für die Umwelt? Beide Fragen bestimmen nun auch die Bewertung des Entwurfs für das neue Gentechnik-Gesetz aus Forschersicht. Doch keine von beiden lässt sich eindeutig beantworten.
/ Von Tina Baier


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung | Gesundheit |

  
Gentechnikgesetz-Novelle
Gen-Food, Gen-Lebensmittel
Kennzeichnungspflicht


Frankfurter Rundschau
13.01.2004
23
Regierung macht Weg für Gen-Essen frei
Verbraucher müssen aber über veränderte Pflanzen informiert werden

Die Bundesregierung hat sich nach langem Streit auf gesetzliche Regeln für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verständigt. Das Gesetz wird das Vordringen von Gen-Lebensmitteln nicht bremsen. Es sieht aber für Landwirte und Verbraucher Informations- und Schutzregelungen vor.
/ VON VERA GASEROW


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| Gen-/Biotechnologie | Nahrung |

  
CFA-Frank, Subsahara-Kolonien Frankreichs
Ausplünderung ehemaliger Kolonien
UEMOA, CEMAC


Frankfurter Rundschau
13.01.2004
22
Ein informelles Imperium.
Stillschweigende Übereinkommen: Mit Hilfe des CFA-Franc beherrscht Frankreich seine ehemaligen Kolonien im subsaharischen Afrika

Frankreichs unangefochtene Vormachtstellung in seinen ehemaligen Kolonien in Afrika südlich der Sahara beruht auf der Währungseinheit CFA-Franc. Diese 1948 ins Leben gerufene Währung sollte es Frankreich ermöglichen, das Schicksal seiner 14 ehemaligen Kolonien zu bestimmen. Selbst nachdem diese Länder vor mehreren Jahrzehnten ihre Unabhängigkeit erreicht hatten, wurde die Franc-Zone beibehalten.
/ VON SANOU MBAYE


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| Eine-Welt |

  
Wasser-Export
Türkei nach Israel


die tageszeitung (taz)
12.01.2004
111
Programmierter Streit um Lebenselixier

Die Türkei vereinbart regelmäßige Wasserlieferungen an Israel und tritt damit eine Diskussion über Wasser als ökonomisch verwertbaren Rohstoff los - zumal die Gewinnungsanlage am Manavgat-Fluss schon als Pilotanlage für neue Projekte gilt
/ Von JÜRGEN GOTTSCHLICH


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| Wasser | Ressourcenkonflikte | Nahost |

  
Rauchen, Tabakindustrie
Entschädigung wegen Nikotinsucht


die tageszeitung (taz)
12.01.2004
110
Tabakfirma muss entschädigen

Ein New Yorker Geschworenengericht hat der Witwe eines an Lungenkrebs gestorbenen Rauchers eine Entschädigung von 20 Millionen Dollar zugesprochen. Die Tabakfirma Brown & Williamson und zwei Tabakverbände hätten die Gesundheitsrisiken des Rauchens verschwiegen, befand die Jury am Freitag


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| Rauchen |

  
Strommarkt, Strompreise
Ökostrom


die tageszeitung (taz)
10.01.2004
109
Strompreise überhöht
Eon, RWE und Co. erhöhen ihre Preise mit dem Argument, der Ökostrom komme sie teurer. Umweltministerium widerspricht: Für diese Erhöhung gebe es "keinen Grund"

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat heftige Kritik an den Stromversorgern geübt, die ihre Preise zum Jahreswechsel angehoben haben und diesen Schritt mit den Mehrkosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) begründen. "Für die erneute Erhöhung der Umlage gibt es überhaupt keinen Grund", erklärte jetzt ein BMU-Sprecher.


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| Energie/ Ressourcen |

  
ABC-Waffen
Irreführung durch US-Regierung


die tageszeitung (taz)
10.01.2004
108
George W. Bushs Politik der Irreführung
Institut wirft US-Regierung vor, Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen konstruiert zu haben, um den Krieg gegen den Irak rechtfertigen zu können

Die Studie des renommierten "Carnegie Endowment for International Peace" enthält schwere Anklagen gegen die Bush-Regierung. Sie und ihre Geheimdienste hätten die Bedrohung durch den Irak vor Kriegsbeginn "systematisch" übertrieben. Meinungen seien in Fakten verdreht worden. In Erklärungen der Regierung seien "regelmäßig" Warnungen, Wahrscheinlichkeiten und Zweifel unterschlagen worden, die in den Bewertungen der Geheimdienste enthalten gewesen seien, so die Autoren der hundertseitige Studie.
/ Von MICHAEL STRECK


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| Irak |

  
Brasilien
Indiander-Reservate


Frankfurter Rundschau
10.01.2004
21
Indianer demonstrieren in Brasilien gegen ein geplantes Reservat

Viele Macuxi gehen in Roraima mit Grundbesitzern auf die Barrikaden. Sie möchten weiter Reis anbauen, statt im geplanten Schutzgebiet leben zu müssen.
/ VON WOLFGANG KUNATH


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| Eine-Welt |

  
Wald
Gentechnik
genmanipulierte Bäume


die tageszeitung (taz)
09.01.2004
107
Keine Gentechnik für den Wald

Die Verpflanzung von genmanipulierten Bäumen sollte in Deutschland verboten werden. Das fordert der Naturschutzbund (Nabu). In Deutschland wird bislang nur in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein an genveränderten Hölzern geforscht


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| Wald | Gen-/Biotechnologie |

  
Zuchtlachs, Fischfarm
Umweltgifte, PCB


Süddeutsche Zeitung
09.01.2004
88
Zuchtlachs mit Umweltgift belastet
Krebs erregende Stoffe gelangen über das Futter in den Fisch

Lachs ist er eine gute Quelle für Eiweiß, Vitamin D und herzfreundliche Fette. Die Aufzucht in Fischfarmen hat aber auch den Gehalt an Chemikalien erhöht: In der größten Studie über Schadstoffe im Lachs haben Forscher jetzt herausgefunden, dass Zuchtlachs drastisch mehr polychlorierte Biphenylen (PCBs) und andere Organochlor-Verbindungen enthält als Wildlachs (Science, Bd. 303, S. 226, 2004). Die Quelle für die giftigen Stoffe ist vermutlich das Futter.
Weitere Infos: www.scienceonline.org und www.aaas.org
/Von Erik Stokstad


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| Nahrung | Chemikalien | Gesundheit |

  
globaler Konsum
Worldwatch Bericht zur Lage der Welt 2004


Frankfurter Rundschau
09.01.2004
16
WORLDWATCH: Der globale Konsument - reich, dick und nicht glücklich

Kaufen, haben, zeigen - immer mehr Menschen weltweit leben nach diesem Motto. Zu Lasten der Lebensgrundlagen aller, meint das Worldwatch-Institut.
/ VON DIETMAR OSTERMANN


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| Konsum & Produktion | Eine-Welt |

  
Irak, ABC-Waffen
Bericht Carnegie Endowment for International Peace


Frankfurter Rundschau
09.01.2004
15
Bericht: Irak-Gefahr war aufgebauscht
US-Denkfabrik bestreitet Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen

Die US-Regierung hat die Bedrohung durch angebliche irakische Massenvernichtungswaffen systematisch übertrieben. Die UN-Inspektoren haben einem Bericht zufolge bis 2002 effektiver gearbeitet als offiziell angenommen wurde.
/VON KARL GROBE


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| Waffen | Irak |

  
Nigeria
Islamismus, Taliban


Frankfurter Rundschau
09.01.2004
14
Selbst ernannte "Taliban" versetzen Nordnigeria in Unruhe
Nach Überfällen auf Polizeistationen schickt Präsident Obasanjo die Armee / Islamisten wollen eigenen Staat errichten

Die Armee in Nigeria ist mit Härte gegen junge Islamisten vorgegangen, die nach dem Vorbild der afghanischen Taliban einen muslimischen Staat errichten wollten. Aber die Revolte ist nicht erstickt, flüchtende Rebellen kämpfen weiter - ein neues Phänomen im je zur Hälfte aus Muslimen und Christen bestehenden Nigeria.
/ VON CHRISTOPH LINK


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| Afrika |

  
BSE-Folgen
neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK)


Frankfurter Rundschau
09.01.2004
20
Domino-Effekt im Gehirn: Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit

Bisher ist in Deutschland bei keinem Menschen die neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) nachgewiesen worden, die durch den Verzehr BSE-verseuchten Fleisches hervorgerufen wird. In den USA hatte es im Jahr 2002 den ersten Fall von vCJK gegeben bei einer Frau, die aus Großbritannien stammte. In einem Worst-case-Szenario für Deutschland prognostiziert das Paul-Ehrlich-Institut 300 - 600 vCJK-Fälle bis zum Jahr 2040.
/VON NICOLA SIEGMUND-SCHULTZE


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| BSE | Gesundheit |

  
BSE-Test-Skandal
Rinderhandel


Frankfurter Rundschau
09.01.2004
19
Rinderhandel mit krimineller Energie
In Deutschland wurde ungetestetes Fleisch verkauft, doch die Politik hält BSE-Infektionen für unwahrscheinlich

Das Fleisch von über 500 Rindern ist 2003 nicht auf BSE getestet worden, bevor es verwertet wurde. Anfangs war von rund 17000 zweifelhaften Fällen ausgegangen worden. Das Verbraucherschutzministerium des Bundes vermutet kriminelle Machenschaften.
/VON THOMAS MARON


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| BSE |

  
BSE in Europa
Statistiken


Frankfurter Rundschau
09.01.2004
18
ANALYSE: Die Zahlen gehen zurück, doch von Entwarnung kann keine Rede sein

Europaweit erkrankten an der Rinderseuche BSE fast 200 000 Tiere. In Deutschland immerhin 292. Obwohl Tiermehl, das als Verursacher gilt, aus dem Trog verbannt wurde, ist BSE noch nicht gestoppt.
/ VON STEPHAN BÖRNECKE


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| BSE |

  
Energiesparen
Energie-Effizienz
Emissionshandel
Rolle der Energieversorger


Frankfurter Rundschau
09.01.2004
17
Energiesparen ist auch eine Innovation
Neue Instrumente zur Steigerung der Effizienz: Sparen, Fonds und Mindeststandards für Geräte

Der Umweltminister plädiert für eine Energiepolitik, die das Klima vor Zerstörung schützt und Wirtschaftserfolge sichert. Dabei bezieht er sich auf Ideen, die hier zu Lande bislang nur in der Wissenschaft diskutiert worden sind.
/ Von Jürgen Trittin


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| Energie/ Ressourcen | Klima |

  
Schiffsanstriche
Anti-Fouling


DIE ZEIT
08.01.2004
158
Gelobt sei, was glatt macht
Natürlicher Bewuchs bremst Schiffe aus. Öko-Anstriche sollen sie allzeit flott halten

Bis zu 15 cm dicke Schichten aus Algen, Muscheln und Seepocken bremsen die Schiffe aus und erhöhen ihren Treibstoffbedarf/CO2-Ausstoß massiv. Schon hauchdünner Bewuchs kann den Verbrauch um 1 % erhöhen. Darum werden Schiffe mit Farben gestrichen, die den Bewuchs verhindern sollen, aber meist auch allerlei umweltschädliche Gifte enthalten. Farbhersteller experimentieren deshalb seit Jahren mit giftfreien Anstrichen, die rein physikalisch wirken.
/ Von Burkhard Strassmann


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| Wasser | Chemikalien |

  
Biosphäre 2
Umwelt-Forschung


DIE ZEIT
08.01.2004
157
Geplatzte Ökoblase

Die Columbia-Universität gibt das Riesentreibhaus Biosphäre 2 auf. Damit ist der Traum von einer hochkarätigen ökologischen Forschungsstation vorbei.
/Von Annette Lessmöllmann


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| Natur & Umwelt |

  
Klimageschichte, Klimawandel
Treibhauseffekt
Artensterben


DIE ZEIT
08.01.2004
156
Der Meeresräuber im Hochgebirge

Warum starben die Saurier aus? Deutsche Paläontologen suchen in den Bergen Mexikos nach Fossilien und rekonstruieren das urzeitliche Klima. Vulkane und Treibhauseffekt verursachten mehrmals ein Massensterben.
/Von Bernard Marks


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| Klima |

  
Migration von Afrika nach Europa
Schengenland


DIE ZEIT
08.01.2004
155
Odyssee nach Schengenland
Abertausende von Afrikanern riskieren ihr Leben für ein Ziel: Europa.
Doch die EU-Staaten drängen sie in die Illegalität - und steigern gerade so die Kosten der Zuwanderung

Bürgerkrieg in Liberia, Hungersnot in Äthiopien, Elend im Kongo, Chaos in Nigeria: einige wenige Gründe, warum Menschen aus Afrika nach Europa fliehen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen. Nur wenige überleben und erreichen ihr "Traumland": das seit dem Vertrag von Schengen freizügige Europa.
/Von Bartholomäus Grill


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| Migration |

  
Strommarkt
Trägheit der Stromkunden
Ökostrom


die tageszeitung (taz)
08.01.2004
106
Der faule Verbraucher
Die Energiekonzerne können noch immer wie Monopolisten agieren - weil kaum jemand von der Möglichkeit Gebrauch macht, seinen Stromanbieter zu wechseln

Der Strommarkt kommt nicht in die Gänge - schuld daran sind vor allem die Verbraucher, die ihre Wahlfreiheit nicht nutzen. 96 % der privaten Stromkunden ignorieren den liberalisierten Markt konsequent.

Von BERNWARD JANZING

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| Energie/ Ressourcen |

  
Atomkraftwerke
Terroranschläge


die tageszeitung (taz)
08.01.2004
105
Bei Terror abschalten
Ein Gutachten im Auftrag von Jürgen Trittin ergibt: Zum Schutz vor Terrorangriffen können die Behörden Reaktoren sogar dichtmachen

Der Staat kann gegenüber AKW-Betreibern weitreichende Maßnahmen zur Terrorabwehr durchsetzen - bis hin zur Stillegung der Kraftwerke. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten des Hamburger Rechtsprofessors Hans-Joachim Koch für das Bundesumweltministerium.
/ VON CHRISTIAN RATH


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| Energie/ Ressourcen | Terrorismus |

  
Naturmedizin
Artensterben durch Übernutzung


die tageszeitung (taz)
08.01.2004
104
Naturmedizin gefährdet Natur

Der weltweite Trend zur Naturmedizin gefährdet viele Pflanzen in ihrem Bestand: Bis zu 1/5 aller medizinisch genutzten Pflanzen sind vom Aussterben bedroht, weil sie zu radikal abgeerntet werden


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| Bio-Vielfalt | Gesundheit |

  
Klimawandel
Artensterben
Studie in Nature


die tageszeitung (taz)
08.01.2004
103
Das Klima artet aus.
Der Treibhauseffekt könnte zur größten Bedrohung der Artenvielfalt werden, warnt eine weltweite Studie von 19 Biologen. Schon 2050 könnte jede vierte Art dem Tod geweiht sein

Nach Einschätzung der Klimaforscher wird die Temperatur ohne einschneidende Maßnahmen zum Klimaschutz um gut 1,8 Grad bis 2050 steigen. Unter diesen Bedingungen kamen die Forscher zu dem Schluss, dass 15 bis 37 % der von ihnen untersuchten Arten bis 2050 entweder ausgestorben oder todgeweiht sind


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| Klima | Bio-Vielfalt |

  
BSE
mangelnde Tests


Frankfurter Rundschau
08.01.2004
13
Große Pannen bei BSE-Tests. Bundesländer geben Fehler zu

In Deutschland ist 2003 das Fleisch von mehreren hundert Rindern ohne den vorgeschriebenen BSE-Test in den Handel gelangt. Auch bei der datenmäßigen Registrierung der Rinder ist es offenbar zu gravierenden Pannen gekommen. Das Bundesverbraucherministerium schließt deshalb Rückrufaktionen für Rindfleisch nicht aus.


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| BSE |

  
Irak-Wiederaufbau
Aufträge für US-Firmen + Privatpersonen


Frankfurter Rundschau
08.01.2004
12
US-Firmen profitieren stark vom Wiederaufbau des Irak
Bechtel und Parsons erhalten Auftrag über 1,8 Milliarden Dollar / Gute Kontakte zur Bush-Regierung zahlen sich aus

Erneut haben zwei US-Unternehmen mit engen Verbindungen zur Bush-Regierung milliardenschwere Aufträge für den Wiederaufbau im Irak bekommen. Die beiden kalifornischen Baukonzerne Bechtel und Parsons hatten sich gemeinsam um die Instandsetzung von Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Straßen und Schulen beworben. Der Auftrag hat ein Volumen von 1,8 Milliarden Dollar.


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| Irak |

  
Strompreis-Erhöhung
Ökostrom


die tageszeitung (taz)
07.01.2004
102
Der Streit um den Strom

Versorger begründen jüngste Preiserhöhungen mit Kosten beim Ökostrom. Der Bundesverband Erneuerbare Energie hält das für einen "grotesken Schwindel"
/ Von VERENA KERN


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| Energie/ Ressourcen |

  
Nordkorea
Atomprogramm
Atomwaffen


die tageszeitung (taz)
07.01.2004
101
Nordkorea wiederholt Verzichtsangebot

Pjöngjang bietet den Verzicht auf seine Atomprogramme, wenn die USA das Land von der Terrorliste streichen, die Sanktionen aufheben und Energiehilfe leisten. Das Angebot ist nicht neu, unterstreicht aber Nordkoreas Interesse an Verhandlungen
/ VON SVEN HANSEN


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| Nordkorea |

  
Wasserexport
Türkei nach Israel
Bezahlung mit Waffen


die tageszeitung (taz)
07.01.2004
100
Tausche Wasser gegen Waffen

Israel hat mit der Türkei laut einem Zeitungsbericht einen Vertrag zur langfristigen Lieferung von Wasser aus Anatolien abgeschlossen. Im Gegenzug werde Israel das Nato-Land mit Panzern und Luftwaffentechnologie ausstatten, berichtete die britische Tageszeitung Guardian


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| Wasser | Waffen |

  
Strompreis-Erhöhung
EON


Frankfurter Rundschau
07.01.2004
11
Energieriesen erhöhen Strompreise
Verbraucherschützer reagieren erzürnt / RWE-Konzern weist zweistelligen Anstieg des Betriebsgewinns aus

RWE, Deutschlands zweitgrößter Energieversorger, steigerte sein Betriebsergebnis 2003 um mindestens 18 Prozent. Jetzt erhöht er die Strompreise um 2,7 Prozent. Der Marktführer Eon zieht mit.


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| Energie/ Ressourcen |

  
Seeadler, aussterbende Art

Frankfurter Rundschau
07.01.2004
10
Serie: aussterbende Arten
Fast wäre uns der Wappenvogel schon abhanden gekommen

Jahrhundertelange Verfolgung durch Falle, Flinte und Gift brachten den Seeadler in Deutschland und anderen Ländern Europas an den Rand der Ausrottung. Noch 1967 räumten Eiersammler fast alle Horste der seltenen Greifvögel in Schleswig-Holstein aus, um sie als begehrte Sammlerstücke zu verscherbeln. Der WWF initiierte 1968 das Projekt Seeadlerschutz in Schleswig-Holstein, das später als internationales Projekt auf nordeuropäische Länder übertragen wurde


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| Bio-Vielfalt |

  
Anti-Raucher-Gesetz
Rauchverbot, Niederlande


Frankfurter Rundschau
07.01.2004
9
Im "Rooksalon" mal ganz gemütlich eine reinziehen
Wer in den Niederlanden nicht vom Rauchen lassen kann, muss sich bald in Bauwagen pferchen lassen / Neues Gesetz in Kraft getreten

In den Niederlanden ist der Kampf um die Kippen in vollem Gange, seit zu Beginn des Jahres ein drakonisches Rauchverbot Gesetzeskraft erlangte. Bald könnte sogar eine eigene Partei sich der Bedürfnisse der 4,4 Millionen niederländischen Raucher annehmen. Jedenfalls will Ton Wurtz, Vorstandsmitglied der "Stiftung für Raucherangelegenheiten", eine solche Parteigründung nicht ausschließen.
/Von JÖRG RECKMANN


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| Rauchen |

  
Weltsozialforum (WSF)
Bombay


die tageszeitung (taz)
06.01.2004
99
Globalisierungskritik mit neuem Akzent

Zu ihrem Weltgipfel trifft sich die Bewegung erstmals in der indischen Armuts- und Finanzmetropole Bombay. Ein neuer Debatten-Schwerpunkt entsteht: Rassismus. Radikale Gruppen aus Indien kritisieren die grüne Heinrich Böll Stiftung
/ Von RAINER HÖRIG


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| Eine-Welt |

  
Atomreaktorbau
Druckwasserreaktor(ERP)
Atompolitik, Energiepolitik
Frankreich


Frankfurter Rundschau
06.01.2004
8
Franzosen erwägen Atomreaktor-Bau mit deutschem Kapital
Paris muss seinen Kraftwerkpark ersetzen / Hohe Entwicklungskosten schrecken Regierung / Partner im Ausland gesucht

Frankreich räumt seiner Atompolitik weiterhin Priorität ein: Die Regierung in Paris plant den Ersatz der bestehenden Kernkraftwerke durch eine neue Generation von Druckwasserreaktoren - womöglich mit deutscher Mitfinanzierung.
/ VON STEFAN BRÄNDLE


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| Energie/ Ressourcen |

  
UN-Kinderrechtskonvention
katholisches Kirchenrecht
sexueller Missbrauch
Kinder


Frankfurter Rundschau
06.01.2004
7
Verschweigen, Verleugnen, Vertuschen
Die Behinderung der UN-Kinderrechtskonvention durch das katholische Kirchenrecht bei sexuellem Missbrauch von Kindern

Im Mai 2002, anlässlich der Sondersitzung der UN Generalversammlung zur Situation von Kindern, legte die NGO Catholics for a Free Choice (CFFC) der UN-Kommission für die Rechte des Kindes einen Bericht über das weltweite Problem des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen durch katholische Geistliche und Ordensleute vor. Ein zweiter und ausführlicherer Bericht wurde dem Komitee im Oktober 2002 in Genf unterbreitet.
/ Von Verena Mosen


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| Kinder/Jugendliche |

  
Klärschlamm, Dünger
Chemikalien


die tageszeitung (taz)
05.01.2004
98
In Holland Gift, bei uns Dünger

Die Niederländer wollen ihren Klärschlamm nicht, dafür landet er in Nordrhein-Westfalen auf dem Acker. Doch der Schlamm ist keinesfalls unbedenklicher Dünger, denn in ihm reichern sich organische Schadstoffe an, wie eine neue Studie nachweist
/ VON BERND MIKOSCH


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| Chemikalien | Nahrung |

  
NAFTA, Freihandel

die tageszeitung (taz)
03.01.2004
97
Das Wunder der Globalisierung blieb aus

Vor zehn Jahren gründeten Kanada, die USA und Mexiko die nordamerikanische Freihandelszone Nafta. Doch die US-amerikanischen Versprechen von Wohlstand und Blüte für den kleinen Handelspartner Mexiko erfüllten sich nicht
/ VON NICOLA LIEBERT


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| Eine-Welt |

  
Atom-Schwarzmarkt
Gas-Ultrazentrifugen (GUZ)


Süddeutsche Zeitung
03.01.2004
87
Die Hintermänner der Bombe
Geheimdienste vermuten Pakistan als Zentrum des internationalen Atom-Schwarzmarktes

Nach dem Stopp eines deutschen Frachters, der Libyen mit Teilen zum Bau einer Atomfabrik anlaufen sollte, suchen die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) und westliche Nachrichtendienste die Hintermänner des Atomhandels, dessen Zentrum Pakistan sein soll. Es gebe "offenkundig einen florierenden Schwarzhandel" mit Teilen zur Herstellung von Gas-Ultrazentrifugen (GUZ), mit deren Hilfe Pakistan Atombomben gebaut habe, so britische Geheimdienstler.
/ Von Hans Leyendecker


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| Atomwaffen |

  
Goldener Reis, GVO
IRRI, Gentech-Pflanzen


die tageszeitung (taz)
02.01.2004
96
Das Jahr des Reises

Das Internationale Reisforschungsinstitut IRRI setzt bei der Bekämpfung des Hungers ganz auf Gentech-Pflanzen. Die Laborpflanzen sollen die grüne Revolution ablösen. Besonders engagiert ist das IRRI bei der Entwicklung des Goldenen Reises
/ Von HILJA MÜLLER


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|

  
Grüne Gentechnik, Genpatente
IRRI Jasminreis, MTA-Vertrag, Biopiraterie


die tageszeitung (taz)
02.01.2004
95
Kein US-Patent für Jasmin-Reis

Mitte der 90er-Jahre musste sich das Reisforschungszentrum IRRI mit dem Vorwurf auseinander setzen, es fördere die "Biopiraterie": Proben der weltweit beliebten thailändischen Jasminreissorte Hom-Mali waren nach Florida geschickt worden ohne einen MTA-Vertrag (Material Transfer Agreement), der eine kommerzielle Nutzung ausschließt.


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| Nahrung |

  
Urananreicherung
Gasultrazentrifuge (GUZ)
Atomanlagen/Atomwaffen
Schwarzmarkt


Süddeutsche Zeitung
02.01.2004
86
Der Atom-Schwarzmarkt
Das Beispiel des deutschen Frachters "BBC China" zeigt: Skrupellose Händler verkaufen weltweit Material zum Bombenbau

Die Gefahr, erklärte ein britischer Geheimdienstler der SZ, gehe nicht von Staaten, sondern von "raffgierigen Geschäftsleuten" aus, die sich Teile der GUZ besorgt und diese über Mittelsmänner Staaten wie Libyen angeboten hätten. Vor etlichen Jahren sollen Teile der GUZ, die das europäische Konsortium Urenco (vormals Uranit) herstellte, gestohlen und nach Pakistan geschafft worden sein. Von dort sollen sie, auch als Nachfertigungen, an Firmen in Asien gelangt sein, die sie zum Kauf anbieten.
/ Von Hans Leyendecker


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| Atomwaffen |

  


erstellt: 09.09.10/zgh zur Themenübersicht Presseartikel: Übersicht Archiv zum Seitenanfang

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