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Datum:
2004-01-
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2004 |
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Biodiesel, Bio-Ethanol nachwachsender Treibstoff Mineralölsteuer die tageszeitung (taz) 31.01.2004 151 |
Serie "Zahl der Woche": Klammheimlicher Biodiesel Die Mineralölkonzerne Shell und BP sowie die BP-Tochter Aral werden ab Montag damit anfangen, ihrem Diesel bis zu 5 % Biosprit beizumischen. Die Beimischung von Biodiesel, die den CO2-Ausstoß des Verkehrs reduzieren soll, wurde attraktiv, nachdem die Bundesregierung zum 1.1.04 die Biokomponenten von der Mineralölsteuer befreite. zum Volltext
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AIDS-Medikamente Afrika, Kongo Aktion Medeor Produzent Pharmakina die tageszeitung (taz) 31.01.2004 150 |
Global denken, lokal produzieren Die Regierung fördert die Herstellung von Aids-Präparaten in Afrika. Bezahlbare Medikamente für alle ist das Ziel Zusammen mit dem Bundesentwicklungsministerium fördert die Action Medeor den Medikamentenhersteller Pharmakina in der Demokratischen Republik Kongo. Bei der deutsch geführten Pharmakina in der Stadt Bukavu (Ost-Kongo) soll eine Produktionsstätte für Aidsmedikamente entstehen, mit Hilfe der Pharmazeutin Kraisintu, die in Thailand ein Aidspräparat entwickelt, dass "fünfmal billiger ist" als das importierte Produkt. Weil sie dabei Wirkstoffe benutzt hat, deren Patente bei großen Pharmakonzernen liegen, wurde sie unter Druck gesetzt zum Volltext
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AIDS, Brasilien Kondomstreit katholische Kirche die tageszeitung (taz) 31.01.2004 149 |
Kondomstreit mit Kirche in Brasilien Eine Kondomkampagne der Regierung zum ausschweifenden Karneval in Brasilien hat zu einer Kontroverse mit der katholischen Kirche geführt. Auf deren Druck milderte die Regierung diese Woche ihren Slogan "Schenke Glauben, verwende ein Präservativ" für die Anti-Aids-Kampagne ab. zum Volltext
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Sudan-Tschad Bürgerkrieg Muslime-Araber Frankfurter Rundschau 31.01.2004 77 |
Sudan bombardiert Flüchtlingslager in Tschad Bürgerkrieg in der Region Darfur eskaliert / Vertriebene bekommen kaum internationale Hilfe Die Kämpfe in der muslimischen Region Darfur im Westen Sudans, wo "schwarze" Muslime gegen die Dominanz hellhäutiger Araber kämpfen, eskalieren. Rund 100 000 Menschen sind ins Nachbarland Tschad geflohen. Im Grenzgebiet fliegt Sudans Luftwaffe Bombenangriffe. /VON CHRISTOPH LINK zum Volltext
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Armut, Hunger UN-Aktion Frankfurter Rundschau 31.01.2004 76 |
UN starten neue Aktion gegen Hunger und Armut Experten aus Brasilien, Frankreich und anderen interessierten Ländern wollen "innovative Finanzquellen" suchen, um eine Aktion gegen Hunger und Armut zu finanzieren. Die Staatschefs Jacques Chirac, Luiz Inacio Lula da Silva und Ricardo Lagos sowie UN-Generalsekretär Kofi Annan unterzeichneten dazu am 30.1.04 in Genf eine entsprechende Erklärung zum Volltext
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Atomkraftwerk Isar 1 Sicherheitsmängel Flugzeugabsturz Geheimstudie Frankfurter Rundschau 31.01.2004 75 |
Österreichs Grüne protestieren gegen Isar 1 Politiker verteilten vertrauliche Atom-Unterlagen in München / Schwere Sicherheitsmängel bescheinigt Auf schwere Sicherheitsmängel des bayerischen Atomkraftwerks Isar 1 machten drei österreichische Grünen-Politiker am Freitagmittag Passanten auf dem Münchner Marienplatz aufmerksam. /VON IRIS HILBERTH zum Volltext
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Kleinlaster Verkehrssicherheit Tempolimit Frankfurter Rundschau 31.01.2004 74 |
Kleinlaster ungebremst Verkehrsgerichtstag spricht sich gegen Tempolimit aus Freie Fahrt für die rasenden Kleinlaster: Ein Tempolimit ist vorerst vom Tisch. Der Verkehrsgerichtstag in Goslar konnte sich am Freitag nicht zu einer entsprechenden Empfehlung durchringen. /VON PETER MLODOCH zum Volltext
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US-Politik Weltwirtschaft Dollarschwäche Leistungsbilanzdefizit Keynes Frankfurter Rundschau 31.01.2004 73 |
"Bush ist eine Gefahr für die Weltwirtschaft" Nobelpreisträger Joseph Stiglitz geht mit der US-Regierung hart ins Gericht: "Die Bush-Regierung betreibt eine ...Politik auf Kosten anderer Staaten. Das große Defizit im Außenhandel führt zu einem schwachen Dollar und damit zu einem starken Euro, der wiederum die Exportfähigkeit Europas beeinträchtigt. Irgendwann könnte das Vertrauen in die USA derart erschüttert sein, dass ausländische Anleger zu der Überzeugung kommen, das Defizit nicht mehr finanzieren zu wollen". /Interview mit Joseph Stiglitz zum Volltext
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CO2-Reduktion Emissionshandel BMU-Entwurf, Eckwerte Frankfurter Rundschau 31.01.2004 72 |
Trittin prescht bei CO2 vor: Entwurf für Emissionshandel Das Bundesumweltministerium hat am Freitag erstmals einen konkreten Entwurf zur Umsetzung des Emissionshandels vorgelegt. Danach muss der Kohlendioxyd-Ausstoß der rund 2600 in den Abgashandel einbezogenen Industrie- und Kraftwerksanlagen jährlich um etwa 1,5 % verringert werden. zum Volltext
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UN-Anti-Folter-Konvention Zusatzprotokoll Menschenrechte Frankfurter Rundschau 31.01.2004 71 |
Besuche als Prävention gegen Folter Das neue UN-Zusatzprotokoll ist eine Herausforderung für die deutsche Innenpolitik Das neue Zusatzprotokoll zur UN-Anti-Folter-Konvention will mit dem Konzept eines Besuchssystems schon von vorneherein Menschenrechtsverletzungen verhindern. Die Bundesrepublik hat das Zusatzprotokoll bislang noch nicht unterzeichnet und ratifiziert. Das sollte rasch geschehen, meint das Deutsche Institut für Menschenrechte. /Von Petra Follmar-Otto und Hendrik Cremer zum Volltext
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Atombombe, Pakistan Atomwaffenhandel Abdul Qadeer Khan die tageszeitung (taz) 30.01.2004 148 |
"Vater der Bombe" in der Kritik Beim pakistanischen Atomwaffenhandel gibt es nun auch schwere Vorwürfe gegen Abdul Qadeer Khan, dem "Vater der pakistanischen Bombe". Armee und Geheimdienst wussten vermutlich Bescheid / Von BERNARD IMHASLY zum Volltext
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West-Sudan Krieg in Darfur Rebellenbewegungen SLM, JEM Vertreibung nach Tschad die tageszeitung (taz) 30.01.2004 147 |
Sudans Politik der verbrannten Erde Der Krieg im westsudanesischen Darfur treibt immer mehr Menschen in die Flucht Richtung Tschad, zumeist Frauen und Kinder. Die Vertriebenen berichten von täglichen Luftangriffen und verbrannten Dörfern. Hilfswerke mit der Versorgung überfordert / VON DOMINIC JOHNSON zum Volltext
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embryonale Stammzellen Stammzellgesetz Ethik-Kommission Süddeutsche Zeitung 30.01.2004 94 |
Zwischen Wissen und Ethik Zur Stammzellforschung in Deutschland / Von Ludwig Siep (Prof. für Philosophie, Uni. Münster; Vorsitzender der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung ZES zum Volltext
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Brasilien Sklavenarbeit Frankfurter Rundschau 30.01.2004 70 |
Vier Morde im Kampf gegen Sklaverei Kontrolleure des brasilianischen Arbeitsministeriums erschossen - vermutlich im Auftrag von Großgrundbesitzern Bei einem Einsatz gegen Sklavenarbeit sind in Brasilien vier Kontrolleure des Arbeitsministeriums offenbar von professionellen Killern erschossen worden. Einer der ermordeten Beamten war bereits im vergangenen Jahr von einem Großgrundbesitzer mit dem Tod bedroht worden. /VON WOLFGANG KUNATH zum Volltext
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Weltbank Kriterien für Kreditvergabe Frankfurter Rundschau 30.01.2004 69 |
Richtlinien für Weltbank Kreditvergabe soll an Vorgaben gekoppelt werden / Globalisierungskritiker fordern Unterstützung durch Berlin Eine Kommission hat Kriterien vorgelegt, denen zufolge die Weltbank künftig die Förderung von Rohstoffen finanzieren soll. Regierungskritische Organisationen begrüßen den Entwurf - die Bundesregierung hat noch keine Stellung bezogen. /VON SVEN ASTHEIMER zum Volltext
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Zuwanderung Punktesystem Frankfurter Rundschau 30.01.2004 68 |
Deutschland braucht eine kontrollierte Zuwanderung Der CDU-Politiker Christian Schwarz-Schilling rügt die "Blockadehaltung" der Union und setzt sich für ein Punktsystem ein /VON CHRISTIAN SCHWARZ-SCHILLING zum Volltext
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Kleinlastwagen Verkehrsunfälle Verkehrsgerichtstag in Goslar Frankfurter Rundschau 30.01.2004 67 |
Kleinlastwagen, die rollenden Geschosse Experten diskutieren über ein eigenes Tempolimit für die unfallträchtigen 3,5-Tonner Mit bis zu Tempo 180 werden Sprinter und Ducatos zu rollenden Geschossen. Seit dem 29.1.04 diskutieren 1500 Experten beim Verkehrsgerichtstag in Goslar, wie man das hohe Unfallrisiko der "Tiefflieger" unter 3,5 Tonnen eindämmen könnte. Ein Tempolimit von 120 km/h fordern Vertreter der Versicherungswirtschaft, notfalls durchgesetzt durch automatische Motordrosseln /VON PETER MLODOCH zum Volltext
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biologische Schädlingsbekämpfung Biopestizide Rattengift Prorodent DIE ZEIT 29.01.2004 163 |
Kleingärtners Biowaffen Mikroben, Pilze und Käfer sollen Pestizide ersetzen. Doch die biologische Schädlingsbekämpfung hat in Europa gegen die Bürokratie kaum eine Chance /Von Hans Schuh zum Volltext
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Hühnerpest Virenmutanten Gefahr Übertragung auf Menschen DIE ZEIT 29.01.2004 164 |
Hühner, Menschen, Mutationen In Asien grassiert die Hühnerpest. Eine massenhafte Übertragung auf Menschen ist noch unwahrscheinlich - es sei denn, ein neues Virus entsteht /Von Ulrich Bahnsen zum Volltext
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Zuwanderung nach Europa Nutzen von Einwanderung die tageszeitung (taz) 29.01.2004 146 |
Vom Nutzen der Migration Im 21. Jahrhundert brauchen die Einwanderer Europa. Aber auch Europa braucht die Einwanderer. Ein Plädoyer für einen offenen Kontinent Europa /Von Kofi Annan zum Volltext
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Agrarsubventionen Umsetzung EU-Agrarreform die tageszeitung (taz) 29.01.2004 145 |
Landwirtschaft: Geld gegen Umweltschutz Die Bundesregierung will das System der Agrarsubventionen noch dieses Jahr "radikal" verändern Sechs Monate bleiben noch, um die Agrarbeschlüsse der Europäischen Union (EU) umzusetzen. Gestern hat die Bundesregierung einen ersten Entwurf zur Umsetzung der EU-Agrarreform vorgelegt. Er sieht im Kern vor, dass Bauern innerhalb einer Region nach einer Übergangsphase im Jahr 2012 nur noch eine einheitliche Prämie pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche erhalten. Ob Weizen oder Kühe auf dem Land stehen, spielt dann keine Rolle mehr. zum Volltext
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Genozid Warn-Indikatoren 6 Kriterien die tageszeitung (taz) 29.01.2004 144 |
Warnsignale für einen Genozid US-Wissenschaftlerin präsentiert Kriterienkatalog. Doch die Realität ist komplexer Lässt sich ein Völkermord wissenschaftlich vorhersagen? Zu Kontroversen führte auf der Stockholmer Genozidkonferenz eine Rede der US-Konfliktforscherin Barbara Harff, in der sie erklärte, in Birma, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Sudan seien zukünftige Genozide am wahrscheinlichsten auf der Welt. zum Volltext
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Völkerrechtskonferenz Genozide Frankfurter Rundschau 29.01.2004 66 |
Experten warnen vor neuen Genoziden US-Delegation verhindert Bezug auf Strafgerichtshof in Schlusserklärung der Völkerrechtskonferenz Völkerrechtsexperten sehen die Gefahr neuer Genozide. Diese sei in Sudan, Ruanda, Burundi, Kongo und Burma besonders groß, hieß es auf einer Tagung in Stockholm. Die Vertreter der USA und Israels verhinderten, dass im Schlussdokument der Internationale Strafgerichtshof als Instrument zur Verhinderung von Völkermord genannt wurde. /VON HANNES GAMILLSCHEG zum Volltext
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Emissionshandel Arbeitsplätze Gaskraftwerke Frankfurter Rundschau 29.01.2004 65 |
Feuer unterm Dach beim Emissionshandel BDI warnt vor Bevorzugung einzelner Energieträger / Verdi bangt um mehrere tausend Jobs In der Diskussion um den Emissionshandel verschärft sich die Tonlage. Teile der Industrie aber auch die Gewerkschaft Ver.di machen Front gegen Pläne von Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne), bei der Zuteilung der Verschmutzungsrechte den Neubau von Gaskraftwerken zu belohnen. /VON VERA GASEROW zum Volltext
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Artenschmuggel bedrohte Arten Hirschkäfer Artenschutzprogramm TRAFFIC World Wide Fund For Nature (WWF) 28.01.2004 153 |
Ein Gericht in Südafrika verurteilt vier deutsche Artenschmuggler Mehrere tausend Euro erzielen Schmuggler auf internationalen Märkten für vom Aussterben bedrohte Hirschkäfer. Die Aussicht auf schnell verdientes Geld lockte auch vier Deutsche in das üble Geschäft. Ein Gericht in Südafrika verurteilte sie am Montag für die illegale Jagd auf bedrohte Hirschkäfer. Bei den vier Männern aus Bayern wurden Mitte Januar 842 Insekten gefunden, darunter 211 Hirschkäfer, die sie ohne Erlaubnis in südafrikanischen Naturreservaten gefangen hatten zum Volltext
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KFZ-Steuer ökologische Steuerreform die tageszeitung (taz) 28.01.2004 143 |
Trittin baut Steuer für Spritfresser um Regierung dementiert, dass Kfz-Steuer sich ab 2005 nach Benzinverbrauch berechnet. Reform ist aber geplant Bundesumweltminister Jürgen Trittin sagt dem Klimawandel zwar den Kampf an. Aber Autofahrern dafür tiefer in die Tasche greifen? Das traut er sich dann doch nicht so richtig. Angebliche Pläne, nach denen Fahrzeuge mit hohem Spritverbrauch bei der Kfz-Steuer erheblich mehr belastet werden sollen, dementierte er gestern umgehend. Grundsätzlich solle die Steuer künftig aber neu berechnet werden /Von HANNA GERSMANN zum Volltext
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Geflügelpest, Grippevirus Gefahr weltweiter Epidemien die tageszeitung (taz) 28.01.2004 142 |
Virenmix birgt tödliche Gefahr Geflügelpest und Grippevirus könnten sich vereinen und weltweite Epidemie mit Millionen Toten auslösen, warnt die UNO. Zehn Länder in Asien mit Vogelgrippe infiziert. Millionen Tiere getötet zum Volltext
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Atomwaffen Nukleartechnik illegaler Handel Proliferation Pakistan, Iran, Libyen Frankfurter Rundschau 28.01.2004 64 |
Atomhandel birgt Sprengstoff für Musharraf Festgenommene Nuklearforscher sehen sich als Bauernopfer für Pakistans politische Zusammenarbeit mit den USA Pakistans Militärmachthaber Pervez Musharraf hat harte Strafen für Wissenschaftler angekündigt, die aus persönlichen Motiven Atomtechnologie an Iran oder Libyen weitergegeben haben sollen. Damit bringt er sich innenpolitisch gleich in mehrere Zwickmühlen. /VON ROLF PAASCH zum Volltext
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Geflügelpest Infektionskrankheiten Überspringen von Artenschranken Frankfurter Rundschau 28.01.2004 63 |
ANALYSE: Infektionskrankheiten überspringen die Artenschranken 3 von 4 neu entdeckten Krankheitsbildern beim Menschen entstammen dem Tierreich. Als Beispiele gelten Rinderwahn oder Aids. Nun alarmiert die Vogelgrippe die Weltgesundheitsorganisation. /VON PIERRE SIMONITSCH zum Volltext
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Grundsteuer ökologische Steuerreform Flächenverbrauch Frankfurter Rundschau 28.01.2004 62 |
Ein Appetitzügler für den Hunger nach Flächen Durch eine gezielte Grundsteuer-Reform ließen sich die Einnahmen der Kommunen steigern und der Bodenverbrauch eindämmen Die Vorteile der Grundsteuer liegen auf der Hand: Die steuerliche Belastung ist gerecht, weil auf viele Schultern verteilt und weil vermögende Haushalte und Unternehmen stärker belastet werden als andere. Der öffentlichen Hand steht eine akzeptierte und kalkulierbare Einnahmequelle zur Verfügung. Länder wie Dänemark, Großbritannien, USA oder Niederlande besteuern daher das Grundvermögen vergleichsweise hoch. /VON ULRICH KRIESE zum Volltext
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Artensterben bedrohte Arte Kranich Feuchtgebiete Frankfurter Rundschau 28.01.2004 61 |
Serie "VOM AUSSTERBEN BEDROHT": Der Kranich Wer Feuchtgebiete schützt, hilft auch dem Kranich beim Überleben Ursprünglich waren Kraniche über weite Teile Europas verbreitet. Großflächige Entwässerungen von Feuchtgebieten drängten sie weit nach Norden zurück. Anfang der 70er Jahre brüteten in Nordwestdeutschland nur noch 17 Paare. Die Umweltstiftung WWF Deutschland begann daher schon 1973 ein Kranichschutz-Projekt: www.wwf.de/kranich zum Volltext
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Kongo, Distrikt Ituri Massaker die tageszeitung (taz) 27.01.2004 141 |
Massaker im Kongo weckt die UNO auf Nach dem größten Massaker an Zivilisten im Kongo seit Einsetzung der Übergangsregierung will die UN-Mission durchgreifen. Im Distrikt Ituri kommt es seit Wochen immer öfter zu Milizenangriffen. Die Glaubwürdigkeit der UNO steht auf dem Spiel /VON DOMINIC JOHNSON zum Volltext
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Irak Integration der Volksgruppen Islamisierung fehlende Demokratie-Erfahrung Süddeutsche Zeitung 27.01.2004 93 |
Irak: alle Volksgruppen integrieren Die Amerikaner hoffen, dass, wenn die Wahlen mit Hilfe der UN verschoben werden, die jetzt so lautstark demonstrierenden Schiiten Ruhe geben. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass es Gruppen im Irak gibt, die den Erfolg des Übergangs zu einem demokratischen Irak verhindern wollen. Auch in dem sunnitischen Teil der irakischen Bevölkerung (20 %), der zu den Säulen der Saddam-Herrschaft gehörte, formiert sich heftiger "Widerstand". Dennoch wäre es falsch, arabische Sunniten aus der Politik eines neuen Irak auszugrenzen. /Von Bassam Tibi (Prof. für Internationale Politik, Uni. Göttingen, Gastprof für Islamologie Uni. St. Gallen) zum Volltext
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Grüne Gentechnik Gen-Weizen Patent von Monsanto Europäische Patentamt (EPA) Greenpeace 27.01.2004 81 |
Greenpeace und indische Landwirte erheben Einspruch gegen Patent auf indischen Weizen Europäisches Patentamt erteilte Patent gegen geltendes Recht Das Patent bezieht sich auf natürliche genetische Anlagen, die auch in einem von indischen Bauern herkömmlich gezüchteten Weizen vorkommen. Durch das Patent kann Monsanto die Weiterzüchtung des besonders für Backwaren geeigneten Weizens blockieren. Unterstützt wird Greenpeace von der größten indischen Bauernorganisation Bharat Krishak Samaj (BKS), sowie von der bekannten indischen Umweltaktivistin Vandana Shiva und ihrer Organisation Navdanya. Das Europäische Patentamt (EPA) in München hatte das Patent (EP 445929) auf den Weizen im Mai 2003 erteilt. zum Volltext
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Irak, ABC-Waffen Waffeninspektor David Kay Frankfurter Rundschau 27.01.2004 60 |
WAFFENPROGRAMME IRAKS: Potemkinsche Dörfer für den Diktator Saddams Irak war gefährlich, meint der zurückgetretene US-Inspektor Kay. Aber nicht, weil es dort Massenvernichtungswaffen gab. Laut Kay hatte Saddam Überblick und Kontrolle über die eigenen Rüstungsaktivitäten verloren, die von "geführten Programmen in einen korrupten Prozess" zerfielen. /VON DIETMAR OSTERMANN zum Volltext
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Somalia Friedenskonferenz Verfassung Frankfurter Rundschau 27.01.2004 59 |
Verfassung für Somalia Friedenskonferenz beschließt Übergangslösung für fünf Jahre Bei den Friedensgesprächen für Somalia haben sich rund 40 politische Führer und Warlords auf eine provisorische Verfassung und die Struktur des neuen Parlaments geeinigt. Schwierigere Fragen sind noch ungelöst. /VON CHRISTOPH LINK zum Volltext
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Völkermord Frühwarnsystem Frankfurter Rundschau 27.01.2004 58 |
Schritte gegen Völkermord Kofi Annan regt ständiges UN-Komitee zur Frühwarnung an UN-Generalsekretär Kofi Annan hat ein Frühwarnsystem vorgeschlagen, um Völkermord zu verhindern. Bei einer Konferenz in Stockholm forderte Annan vor den rund tausend Delegierten aus 58 Ländern die Errichtung eines ständigen UN-Komitees. Kritik gab es am Konzept der Konferenz. /VON HANNES GAMILLSCHEG zum Volltext
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Welthandel, Freihandel Konflikte Brasilien - USA Agrarsubventionen Frankfurter Rundschau 27.01.2004 57 |
Fingerhakeln mit der Supermacht Zwischen Brasilien und den USA ist ein Kleinkrieg im Gange - mit heiteren Zügen, aber ernstem Hintergrund Dass nicht nur dem Staat, sondern auch der Gemeinschaft der Staaten soziale Verpflichtungen im Kampf gegen Armut und Hunger oblägen, unterstrich Lula kürzlich auf dem OAS-Gipfel in Monterrey. Mit diesem Entwicklungsansatz für Lateinamerika, wo jeder Vierte mit weniger als zwei Dollar am Tag auskommen muss, steht er in diametralem Gegensatz zu George W. Bush, der in Monterrey die Freiheit des Handels als einziges Mittel gegen Armut und Hunger pries /VON WOLFGANG KUNATH zum Volltext
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Genozid in Ruanda Tutsi, Hutsi Gacaca-Gerichte mit Laienrichtern Frankfurter Rundschau 27.01.2004 56 |
Abschied von der "Kultur der Straflosigkeit" Gacaca-Gerichte mit Laienrichtern sollen in Ruanda den Genozid bewältigen - doch das System stößt immer öfter an Grenzen Zunächst sah es so aus, als wären die Gacaca-Laiengerichte ein gutes Instrument, um den Völkermord in Ruanda aufzuarbeiten. Doch inzwischen häufen sich die Schwierigkeiten. Die materielle Not im Land erzwingt die Annäherung der Volksgruppen der Tutsi und Hutu - mehr als die Einsicht in die Notwendigkeit der Versöhnung /Von Gerd Hankel zum Volltext
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KFZ-Steuer Klimaschutz Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 27.01.2004 6 |
KFZ-Steuer nach CO2-Ausstoß und weiteren Schadstoffen bemessen / BUND will mehr Gesundheits- und Klimaschutz Bei der geplanten Neugestaltung der KFZ-Steuer forderte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch künftig die Einbeziehung weiterer Schadstoffe. Eine Berücksichtigung des Kohlendioxidausstoßes bei der Berechnung der Abgabe sei richtig und fördere den Kauf spritsparender Fahrzeuge. Ebenso wichtig sei jedoch die drastische Minderung von Dieselruß- und Stickoxidemissionen. Deshalb müssten die steuerlichen Vorteile für schadstoffarme Fahrzeuge beibehalten und ausgebaut werden. zum Volltext
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Gas-Pipeline Algerien-Spanien Naturpark Cabo de Canta die tageszeitung (taz) 26.01.2004 140 |
Pipeline zerstört Paradies Eine 1.000 Kilometer lange Leitung soll Gas aus Algerien nach Spanien bringen - auf Kosten des Naturparks Cabo de Gata. Dabei, so Umweltschützer, gebe es Alternativen zum Volltext
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Seed Awards für Nachhaltigkeit Umweltministerium beispielhafte Projekte die tageszeitung (taz) 26.01.2004 139 |
SÄT NACHHALTIGKEIT! Das Bundesumweltministerium (BMU) unterstützt künftig Unternehmen, die mit lokalen Initiativen in Entwicklungsländern im Bereich nachhaltige Entwicklung zusammenarbeiten. Alle 2 Jahre sollen 5 vorbildliche Projekte ausgezeichnet mit dem so genannten "Seed Awards" werden. Seed= Supporting Entrepreneurs in Environment and Development. zum Volltext
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Weltwirtschaftsforum Resümee zu Davos 2004 die tageszeitung (taz) 26.01.2004 138 |
Aufschwungsgebete in Schweizer Bergen Gestern ging in der Schweiz das 34. Weltwirtschaftsforum zu Ende. Clement prophezeite Deutschland einen wirtschaftlichen Aufschwung und US-Vize Cheney dankt einzeln den Unterstützern des Kriegs. China empfiehlt sich als neue Wirtschaftsmacht zum Volltext
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Grüne Gentechnik Anbau von Genmais Sachsen-Anhalt die tageszeitung (taz) 26.01.2004 137 |
Sachsen-Anhalt sät Genmais Sachsen-Anhalt will als erstes Bundesland im Frühjahr großflächig Genmais aussäen. "Ziel sind einige hundert Hektar, auf denen fünf verschiedene gentechnisch veränderte Maissorten angebaut werden sollen", kündigte Jens Katzek, Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH, an zum Volltext
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Atomwaffen Gefahr der Verbreitung illegaler Handel IAEO Warnung Frankfurter Rundschau 26.01.2004 55 |
Vor Atomkrieg gewarnt El Baradei fordert neues Kontrollsystem/Kritik an USA Die Gefahr eines Atomkrieges war nach Einschätzung des Direktors der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), Mohammed el Baradei, noch nie so groß wie heute. Der US-Chefwaffeninspekteur in Irak, David Kay, ist zurückgetreten. zum Volltext
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Kongo, Provinz Ituri Massaker Frankfurter Rundschau 26.01.2004 54 |
Erneut Massaker in Kongo Milizionäre töten mindestens 100 Menschen in der Provinz Ituri Die Provinz Ituri im Osten der Demokratischen Republik Kongo kommt nicht zur Ruhe: Vermutlich Milizen der Lendu töteten mindestens 100 Händler, die in Booten auf dem Albert-See unterwegs waren. Die Bluttat vom 16.1.2004 wurde erst jetzt bekannt. Die UN-Mission Monuc untersucht den Fall. / VON CHRISTOPH LINK zum Volltext
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Weltwirtschaftsforum Resümee Frankfurter Rundschau 26.01.2004 53 |
Davos endet mit Appellen und Rangeleien Dollarsorgen und Zinsdebatten beherrschen den letzten Tag des Weltwirtschaftsforums EZB-Präsident Trichet fordert stabile Wechselkurse, US-Vize-Präsident Cheney den Kampf gegen den Terror, Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement Verhandlungen über Agrarsubventionen und Ex- Menschenrechtskommissarin, Mary Robinson, dass Konzerne die Menschenrechte anerkennen. zum Volltext
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Atomwaffenhandel Atomwaffen-Verbreitung Frankfurter Rundschau 26.01.2004 52 |
ATOMWAFFEN-HANDEL: Bedrohlich Selbstkritisch gibt der IAEO-Chef al-Baradei zu, dass die Atomaufsicht versagt und sich ein internationaler illegaler Handel mit Atomkomponenten entwickelt hat. Gerade die Übertreibung der Bedrohung in Irak ging einher mit der Bagatellisierung des atomaren Schwarzmarktes. George W. Bush hat den falschen Krieg am falschen Ort geführt. /KOMMENTAR VON ROLF PAASCH zum Volltext
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Islamismus Fundamentalismus Theorie-Grundlagen Sayyid Abu-l-Ala Maududi die tageszeitung (taz) 24.01.2004 136 |
Allahs Kader Die theoretischen Grundlagen für einen islamischen Fundamentalismus wurden Mitte des 20. Jahrhunderts gelegt. Einer seiner Vordenker war der muslimische Inder Sayyid Abu-l-Ala Maududi /Von MARTIN RIEXINGER zum Volltext
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Agrarwende Agrarlobby die tageszeitung (taz) 24.01.2004 135 |
"Rot-Grün geht dem Konflikt mit der Agrarlobby aus dem Weg", sagt Thilo Bode Renate Künasts Wende in Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist auf halbem Weg gescheitert Bode: "Der Öko-Landbau ist die Zukunft. Nur er schont die Ressourcen. Aber er hat gegenüber der konventionellen Landwirtschaft noch immer große Wettbewerbsnachteile. Die müssen aufgehoben werden - aber nicht indem man die Subventionen für den Öko-Landbau erhöht, sondern indem die konventionellen Landwirte für die beträchtlichen Umweltschäden zahlen, die sie anrichten und dafür nicht noch mit Subventionen belohnt werden." /Interview mit Thilo Bode (Leiter von foodwatch, ehemaliger Greenpeace-Chef) zum Volltext
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Irak Befriedung der Bevölkerungsgruppen die tageszeitung (taz) 24.01.2004 134 |
Den Irak neu erfinden Um die verfeindeten Bevölkerungsgruppen im Irak zu befrieden, brauchen sie einen ehrlichen Makler. Die amerikanischen Besatzer können diese Aufgabe nicht erfüllen /Kommentar von KARIM EL-GAWHARY zum Volltext
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Kyoto-Protokoll Russland WTO-Beitritt die tageszeitung (taz) 24.01.2004 133 |
Russischer Kuhhandel für das Klima US-Umweltexperte mahnt die EU: Nur wenn sie den Russen wirtschaftliche Hilfe gebe, werde Putin das Kioto-Protokoll ratifizieren und die Blockade im internationalen Klimaschutz lösen. Den Russen gehe es vor allem um den WTO-Beitritt /Von BARBARA KERNECK zum Volltext
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gläserner Arbeitnehmer Datenschutz Genomanalyse Gesundheitschecks Drogentests Frankfurter Rundschau 24.01.2004 51 |
Der gläserne Arbeitnehmer Gesundheitschecks, Drogentests und Genomanalysen im Betrieb bedrohen die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten Die gesundheitlichen Testmethoden werden immer ausgeklügelter, aber klare rechtliche Regelungen zum Schutz der Privatsphäre des Arbeitnehmers fehlen. Gentests lassen sogar die drohende Vision einer gesundheitsspezifischen Klassengesellschaft aufscheinen: Wer durchfällt, hat auf dem Arbeitsmarkt keine Chance. / Von Thilo Weichert zum Volltext
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Jerusalem Sperrmauer Frankfurter Rundschau 24.01.2004 50 |
Tiefer Schnitt Die von Israel auf 150 Kilometer Länge angelegte Mauer trennt die Bewohner Ost-Jerusalems von ihrem Hinterland / VON INGE GÜNTHER zum Volltext
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Annan-Rede Weltwirtschaftsforum Davos 2004 Frankfurter Rundschau 24.01.2004 49 |
WELTWIRTSCHAFTSFORUM: Annan warnt vor Gefahren des Anti-Terror-Kampfes UN-Generalsekretär Kofi Annan hat vor einer weiteren Spaltung der Welt im Kampf gegen den internationalen Terrorismus gewarnt. Reiche Länder seien derzeit verständlicherweise mit den von Terrorismus und Massenvernichtungswaffen ausgehenden Gefahren beschäftigt. Die Weltgemeinschaft müsse aber auch die Bedrohung durch Hunger, Armut und Krankheit sowie durch eine drohende Verschärfung kultureller, religiöser und ethnischer Trennlinien im Auge behalten. zum Volltext
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Emissionshandel Kritik aus Industrie Deutsche Emissionshandelsstelle die tageszeitung (taz) 23.01.2004 132 |
Lästiges Klima-Geschäft Elf Monate vor dem Start des Emissionshandels packt die Manager der Unmut: Das System ist zu bürokratisch und die Software zu kompliziert Ca. 2600 Betriebe müssen künftig für jede Tonne Kohlendioxid, die sie in die Luft blasen, ein Emissionszertifikat vorweisen. Sie müssen Daten erheben, wie viele Treibhausgase sie ausstoßen. Auf Basis dieser Daten wird die neue Deutsche Emissionshandelsstelle den Betrieben im Frühjahr eine Grundausstattung an Zertifikaten zuweisen. /VON BERNWARD JANZING zum Volltext
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Windenergie Strom Daten/ Statistik die tageszeitung (taz) 23.01.2004 131 |
Weniger Wind, aber mehr Strom Zwar blies der Wind 2003 schwächer als in den Jahren zuvor, doch ist die Menge an geerntetem Windstrom angestiegen: 18,63 Terawattstunden (TWh), ca. 4% des bundesweiten Stromverbrauchs. 2002 waren es noch 15,86 TWh und ca. 3,5 % Anteil zum Volltext
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EU-Umweltpolitik nachhaltige Entwicklung Rat für Nachhaltige Entwicklung 23.01.2004 83 |
EU: Irische Präsidentschaft mit Öko-Programm Das laufende Halbjahr unter irischer Präsidentschaft wird für die EU wegweisend bei wichtigen umweltpolitischen Vorhaben. Diese Hoffnung hat das Europäische Umweltbüro (EEB) geäußert. In einem Zehn-Punkte-Programm fordert das EEB, Irland müsse sich darauf konzentrieren, das Konzept der Nachhaltigkeit in der europäischen Politik wiederzubeleben und in der neuen Europäischen Verfassung mehr Raum für eine nachhaltige Entwicklung, für Umweltschutz und Bürgerbeteiligung zu schaffen. zum Volltext
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Klimawandel Risiko für Unternehmen Rat für Nachhaltige Entwicklung 23.01.2004 82 |
Klimawandel an der Börse Das Risiko von negativen Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Umsätze bestimmter Industriebranchen beschäftigt institutionelle Anleger und Fondsmanager aus den USA und Kanada. Sie fordern, dass börsennotierte Unternehmen dazu verpflichtet werden, die ökonomischen Gefahren, die ihnen durch den Klimawandel entstehen können, offenzulegen. zum Volltext
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Weltwirtschaftsforum Davos WTO, Agrarhandel Marktöffnung Frankfurter Rundschau 23.01.2004 48 |
WELTWIRTSCHAFTSFORUM: Experten uneins über fairen Handel Der Weg zu einem erfolgreichen Abschluss der Doha-Runde ist noch weit. Dies zeigte eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde beim Weltwirtschaftsforums (WEF). Unter den Teilnehmern war unbestritten, dass der freie Marktzugang speziell auch für Entwicklungsländer wünschbar ist. Über die Auswirkungen globaler Öffnung durch Abbau von Zollschranken vor allem im Landwirtschaftssektor herrschte aber Uneinigkeit. zum Volltext
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Globale Arbeitslosigkeit ILO-Bericht Frankfurter Rundschau 23.01.2004 47 |
Globale Arbeitslosigkeit auf Rekordstand ILO-Bericht warnt vor Folgen bei Jugendlichen ohne Jobchance / Wirtschaftswachstum reicht nicht aus Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Jahr 2003 weltweit leicht auf insgesamt 185,9 Millionen und damit auf ein Rekordniveau, wobei sich die Arbeitslosigkeit junger Menschen sogar beträchtlich erhöht hat. / VON ROLAND BUNZENTHAL zum Volltext
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ökologische Steuerreform Verursacherprinzip Vorsorgeprinzip Abbau umweltschädlicher Subventionen Frankfurter Rundschau 23.01.2004 46 |
Ein System der Anreize Mehr als Senkung und Vereinfachung: Bei der anstehenden großen Steuerreform müssen ökologische Aspekte eine zentrale Rolle spielen Umweltkosten werden nicht ausreichend in unserer Gesellschaft berücksichtigt, obwohl z.B. Klimaveränderungen gravierende Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft haben können. Im Sinne des Verursacher- und Vorsorgeprinzips soll deshalb die ökologische Steuerreform marktwirtschaftliche Anreize für jeden Einzelnen geben, sich umweltfreundlich und zukunftsgerecht zu verhalten. / VON KAI SCHLEGELMILCH zum Volltext
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Grüne Gentechnik Genpflanzen, gentechnikfreie Zonen Ökolandbau, Koexistenz Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 23.01.2004 5 |
"Faire Nachbarschaft" statt "Bauernkrieg" / BUND ruft Landwirte zum Gentechnik-Boykott auf Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft zum Abschluss der Grünen Woche die deutschen Landwirte zur Einrichtung großflächiger gentechnikfreier Zonen und Regionen auf. Mit schriftlichen Selbstverpflichtungen zur gentechnikfreien und fairen Nachbarschaft sollten sich jene Agrarbetriebe gegenseitig schützen, die ohne Gentechnik produzieren wollten. Durch gentechnische Verunreinigungen drohe auch dem Ökolandbau das Aus. zum Volltext
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Energie aus Abwässer
BINE Informationsdienst 23.01.2004 1 |
Wärme aus Abwasser: Bremer Energie-Konsens stellt neue Studie vor Die Nutzung von Abwasser-Wärme der öffentlichen Kanalisation ist wirtschaftlich - und zudem ökologisch sinnvoll für die Warmwasserbereitung und Beheizung von Gebäuden. So lautet das Fazit einer Studie, welche die Bremer Energie-Konsens GmbH jetzt vorgestellt hat. Die Studie untersucht diese in Deutschland bisher noch wenig genutzte Energiequelle aus technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht am Beispiel der Seestadt Bremerhaven und schätzt die dort vorhandenen Energiepotenziale ab. zum Volltext
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Erneuerbare Energien Emissionshandel Energieeffizienz DIE ZEIT 22.01.2004 162 |
Der letzte Grüne Umweltminister Trittin legt sich mit den Stromkonzernen an - und mit Kollegen in der eigenen Partei Bis 2020 sollen Erneuerbare Energien rund 1/5 des heutigen Strombedarfs decken. Deshalb sollen zukünftig laut Novelle zum EEG Produzenten von Ökostrom weiterhin eine feste Vergütung pro kWh erhalten, die aber degressiv abfällt. Mit dem Emissionshandel sollen marktwirtschaftliche Anreize für mehr Energieeffizienz und Treibhausgasreduktion geschaffen werden. / Von Cerstin Gammelin zum Volltext
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Terrorismus Fundamentalismus ABC-Waffen zerfallende Staaten DIE ZEIT 22.01.2004 161 |
Wenn Staaten zerfallen, droht Terror Rüsten und Abwarten, das waren wichtige Zutaten der westlichen Strategie im Kalten Krieg. Der Kampf gegen den Terrorismus kann damit nicht gewonnen werden / Essay von Robert Cooper zum Volltext
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Friedenspolitik friedliche Weltordnung Fundamentalismus die tageszeitung (taz) 22.01.2004 130 |
Nach der Moral Gut und Böse - diese Kategorien helfen beim Aufbau einer friedlichen Weltordnung nicht weiter. Notwendig ist ein Dialog darüber, welche Wahrheiten zu Recht werden können. Fundamentalismus erzeugt Gegen-Fundamentalismus. Zurzeit erleben wir in diesem Bereich eine Eskalation, welche der Rüstungsspirale im Kalten Krieg in nichts nachsteht. Die fundamentalistisch motivierten Terroranschläge vom 11. September 2001 haben der Argumentation mit dem Kampf für das Gute und der Vernichtung des Bösen zum Durchbruch verholfen. /Von GRET HALLER zum Volltext
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Nike Schuhe Anti-Marken-Organisation Adbusters Anti-Branding-Produkte die tageszeitung (taz) 22.01.2004 129 |
Arschtreter aller Länder, vereinigt euch! Die Schuh-als-Lifestyle-Marke Nike ist traditionell ein Lieblingsfeind von Markenkritikern. Jetzt fordert die kanadische Anti-Marken-Organisation Adbusters Nike-Chef Phil Knight heraus. Sie will selbst einen Turnschuh auf den Markt bringen - das weltweit erste "Anti-Branding"-Produkt /VON ANNETTE JENSEN zum Volltext
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Holzsorten, Artenvielfalt Buchenwälder Frankfurter Rundschau 22.01.2004 45 |
Rotkernige Buche gesucht Eine Aufklärungskampagne über die Qualität von Holzsorten soll gleichzeitig der Artenvielfalt in den Wäldern dienen Buchenwälder bieten vielen Tierarten Schutz. Oft werden jedoch auf Wunsch der Möbel-Industrie bereits relativ junge Bäume geschlagen, weil ihr Holz noch hell ist. Dabei kommt auch eine rote Maserung bei vielen Verbrauchern gut an. / VON ROLAND KNAUER zum Volltext
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Vogelgrippe drohende Ausbreitung Impfstoff WHO-Analyse Frankfurter Rundschau 22.01.2004 44 |
Impfstoff gegen Vogelgrippe wäre binnen vier Wochen bereit Aber die Forscher warten laut WHO noch ab, ob eine weltweite Ausbreitung droht / Wanderfalke bringt Virus nach Hongkong Ein Impfstoff gegen die in Ostasien grassierende Vogelgrippe kann nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb eines Monats hergestellt werden. Das Virus werde zurzeit analysiert. zum Volltext
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Weltsozialforum 2004 in Bombay Globalisierungskritik Nachhaltigkeit Frankfurter Rundschau 22.01.2004 43 |
Zum Lernen in den Slum In Bombay finden Globalisierungskritiker reiche Nahrung für ihre Forderung nach einem gerechten und nachhaltigen Wirtschaftssystem / VON JAN JABLONSKI zum Volltext
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Weltsozialforum Resümee/ Bewertung fehlender alternativer Handlungsrahmen Frankfurter Rundschau 22.01.2004 42 |
Internationale Solidarität ohne Gegenmacht Den globalisierungskritischen Bewegungen fehlt eine Methodik, wie politische Energien in einen alternativen Handlungsrahmen zu transformieren sind. Insider mahnen eine solche Agenda dringend an. /VON CHRISTA WICHTERICH zum Volltext
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Terrorismus 11.September 2001 nationales Trauma Frankfurter Rundschau 22.01.2004 41 |
Traumatische Spuren Nur wenn die Europäer die Bedeutung des 11. September 2001 verstehen, können sie überzeugende Alternativen zur Bush-Politik entwickeln / VON MARTIN ALTMEYER zum Volltext
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Schokoriegel Fettleibigkeit Kinder die tageszeitung (taz) 21.01.2004 128 |
Kampf dem Schokoriegel Verbraucherministerin Künast will einen Fonds gründen zur Aufklärung über Fettleibigkeit bei Kindern. Schokofirmen sollen einzahlen. Protest von der Wirtschaft Wer Kinder umwirbt, in süße Riegel zu beißen, soll für ihre Aufklärung zahlen. Diese Idee äußerte Verbraucherministerin Renate Künast - zur Freude der Verbraucherschützer und zum Ärger der Industrie. Das Ministerium erwägt, einen Fonds zu gründen, in den auch Firmen einzahlen, die Kindersnacks herstellen. Mit den Geldern möchte Künast Kampagnen finanzieren, die Eltern und Kinder aufklären. /Von COSIMA SCHMITT zum Volltext
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Kaspisches Meer Wasserverschmutzung Überfischung Rat für Nachhaltige Entwicklung 21.01.2004 85 |
Mehr Schutz für das Kaspische Meer Das größte Binnenmeer der Welt, das Kaspische Meer, soll besser vor Umweltverschmutzung und Überfischung geschützt werden. Die fünf Anrainerstaaten Aserbeidschan, Iran, Kasachstan, die Russische Föderation und Turkmenistan unterzeichneten einen Rahmenvertrag, in dem sie sich zu mehr Umweltschutz und einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen verpflichten zum Volltext
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Grünes Olympia 2008
Rat für Nachhaltige Entwicklung 21.01.2004 84 |
Grüne Olympiade in China Die Olympischen Spiele im Jahr 2008 in China sollen umweltfreundlich und nachhaltig werden. Die USA und China unterzeichneten jetzt in Beijing ein "Green Olympic Protocol". Erste Projekte beschäftigen sich mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien für den Publikumstransport und die Energieversorgung der Stadien, mit intelligenten Verkehrssystemen für die Besucher, mit einer Reduktion der Luftverschmutzung und einer möglichst umweltverträglichen Abfallentsorgung. zum Volltext
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Artensterben Orang-Utan Frankfurter Rundschau 21.01.2004 40 |
Serie: VOM AUSSTERBEN BEDROHT Ein Wunsch zum Jahr des Affen: Ruhe für unseren Vetter, den Orang-Utan Der Orang-Utan ist vom Aussterben bedroht, und schuld daran ist sein nächster Verwandter. "Ein junger Orang-Utan zählt bei den Reichen in Südost-Asien als Prestigeobjekt. 2003 war das Jahr mit dem bislang höchsten Aufkommen an konfiszierten Tieren." So würden die rotfelligen Primaten etwa auf Jahrmärkten zum Boxen gezwungen, sie verfetteten in den Wohnzimmern reicher Geschäftsleute - Orang-Utans würden sogar als Sexobjekte verkauft, berichtet Radday, Tropenwaldreferent beim WWF zum Volltext
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Gerechte Globalisierung Weltsozialforum, Weltwirtschaftsforum Verantwortung/ Haftung von Unternehmen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 21.01.2004 4 |
Gerechte Globalisierung braucht verbindliche Regeln für Konzerne BUND fordert Initiativen für mehr Unternehmensverantwortung Die Bundesregierung müsse dringend neue Initiativen ergreifen, um international mehr Unternehmensverantwortung durchzusetzen. Umwelt- und Gesundheitsschutz müssten Vorrang vor einseitigen Wirtschaftinteressen erhalten. Das forderte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Abschluss des Weltsozialforums in Mumbai (Indien) und zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz). Von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clements Auftritt in Davos erwartet der BUND konkrete Vorschläge, wie die Bundesregierung die Globalisierung gerechter gestalten werde. zum Volltext
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Bundesverkehrswegeplan Fehlplanung die tageszeitung (taz) 20.01.2004 127 |
Rot-Grün verschleudert Geld für Asphalt Bis 2015 will die Regierung rund 32 Milliarden Euro in den Aus- und Neubau von Straßen stecken. "Pure Verschwendung", kritisiert der BUND: Der Bundesverkehrswegeplan wimmele vor Absurditäten - zum Beispiel neuen Pisten für zehn Autos /Von ANNETTE JENSEN zum Volltext
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Bundesverkehrswegeplan Beispiele für verfehlte Planung die tageszeitung (taz) 20.01.2004 126 |
Verfehlte Verkehrsplanung Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die meisten der etwa 2500 Straßenprojekte des Bundesverkehrswegeplans unter die Lupe genommen. Im Schwarzbuch Fernstraßen listet er jetzt die absurdesten Fehlplanungen der rot-grünen Bundesregierung auf. zum Volltext
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Weltsozialforum Umgang mit Gewalt die tageszeitung (taz) 20.01.2004 125 |
Wenig los vor Davos Gegner des Weltwirtschaftsforums sind dieses Jahr gespalten. Grund: Umgang mit Gewalt In allen größeren Schweizer Städten sind Demos geplant, Flyer werben für dezentrale Blockadeaktionen, um zu verhindern, dass die WEF-TeilnehmerInnen zu ihren Davoser Konferenztischen reisen können. Auch wird die Parallelkonferenz "Public Eye on Davos" wieder stattfinden, die von der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Bern und vom Umweltverband Pro Natura organisiert wird. zum Volltext
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Alcopops BZgA-Studie die tageszeitung (taz) 20.01.2004 124 |
Kids süchtig nach Alcopops Immer mehr Jugendliche trinken süße Alkohol-Mixgetränke. Als alarmierend bewertet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Ergebnis ihrer Studie, wonach 48 % der 14- bis 17-Jährigen mindestens einmal im Monat Alcopops konsumieren zum Volltext
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Greenpeace 20.01.2004 80 |
Schleppnetzfischer bedrohen Delfine Greenpeace-Schiff "Esperanza" startet Kontrollfahrt in britischen Gewässern Zerstörerische Fischereipraktiken bringen Delfine im Nordostatlantik an den Rand des Aussterbens. Dies geht aus dem Bericht "The Net Effect" hervor, der von der WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society, für Greenpeace verfasst und heute veröffentlicht wurde. Das Greenpeace-Schiff "Esperanza" verlässt heute London, um Schleppnetzfischer zu stellen. An Bord der "Esperanza" sind auch Wissenschaftler der WDCS, die das Ausmaß des Beifangs dokumentieren werden. zum Volltext
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Israel- Palästina Sperrmauer, Sperrzaun Frankfurter Rundschau 20.01.2004 39 |
Scharon erwägt Abstriche beim Mauerbau Israels Premierminister droht nach seinem Vorstoß Streit im eigenen Kabinett / Einige Minister wollen vom Konzept nicht abweichen Israels Regierungschef Ariel Scharon erwägt, die Route für die Sperranlage im Westjordanland an gewissen Stellen zu korrigieren, die für die Palästinenser besondere Härten mit sich bringen. Dabei scheint es sich um ein eher taktisches Einlenken zu handeln, um international und national das umstrittene Projekt rechtfertigen zu können. /VON INGE GÜNTHER zum Volltext
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Zuwanderungsgesetz Vermittlungsausschuss Arbeitsmigration Punktesystem Frankfurter Rundschau 20.01.2004 38 |
Rot-grüne Eintracht bei Zuwanderung auf Prüfstand SPD signalisiert CDU/CSU Entgegenkommen bei deren Forderung nach hohen Hürden für Arbeitsmigration / Union zeigt auch bei Integration Härte Im Zuwanderungsstreit geraten die Bündnisgrünen unter Druck. Während die SPD der Union Zugeständnisse bei der Arbeitsmigration signalisiert, machen sich die Grünen weiter für das innovative Kernstück des Gesetzes stark, die Einwanderung nach dem Punktesystem. / VON VERA GASEROW zum Volltext
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Irak, Nachkriegsordnung Modelle zur Demokratisierung Frankfurter Rundschau 20.01.2004 37 |
Demokratie kann nicht aufgezwungen werden: Drei konkrete Vorschläge zur Veränderung des politischen Systems im Irak Die Besatzungsmächte im Irak sollten schnellstmöglich ein Modell für die Demokratisierung des Irak entwickeln. Das Ziel könnte stufenweise über verschiedene Entwicklungsschritte erreicht werden. Dabei müssen die unterschiedlichen Wertesysteme in den Regionen des Irak genau erfasst und berücksichtigt werden. / Von Roland Benedikter zum Volltext
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Wasserkraftwerke Zerhäckseln von Fischen die tageszeitung (taz) 19.01.2004 123 |
Strom aus Wasser künftig ohne Fischragout Umweltminister Trittin wagt den Konflikt mit einer Grünen-nahen Lobby: Kleinere Wasserkraftwerke sollen nur noch Geld erhalten, wenn Fische nicht zerhäckselt und Wasserqualitäten nicht gefährdet werden. Betreiber fürchten Aus zum Volltext
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Kleinwaffen Kontrolle des Handels die tageszeitung (taz) 19.01.2004 122 |
Robinson gegen Kleinwaffen Die frühere UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson, hat ein internationales Abkommen zur Kontrolle des Handels mit Kleinwaffen gefordert. Handfeuerwaffen seien die Massenvernichtungswaffen von heute, sagte sie auf dem Weltsozialforum in Bombay zum Volltext
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Weltsozialforum (WSF) Globalisierungskritik Kritik an WTO und Multis Süddeutsche Zeitung 19.01.2004 92 |
Imperialismus der anderen Art In Bombay reden Tausende über die Mängel der Weltwirtschaft, aber die Lösungen sind zu einfach Leider hat die Aufteilung der Welt in schwarz und weiß der Menschheit noch nie Gutes gebracht. Sie mag es leichter machen, die Massen zu mobilisieren. Doch sie wird nicht helfen, die Probleme zu lösen: Die Armut wird nicht dadurch gelindert, dass man die Armen von den Märkten des Nordens ausschließt. Das aber wäre eine der Konsequenzen aus der Beschneidung des Welthandels, wie sie nun in Bombay wieder gefordert wird. Auch wird es weder den Menschen noch der Umwelt in den ärmeren Ländern besser gehen, wenn amerikanische oder europäische Multis boykottiert werden / Kommentar von Michael Bauchmüller zum Volltext
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Virusseuche Ebola/ Affensterben in Zentralafrika
Süddeutsche Zeitung 19.01.2004 91 |
Wälder voller Affenleichen Schimpansen und Gorillas gehen an Ebola zu Grunde 1976 brach Ebola zum ersten Mal im damaligen Zaire in der Gegend des Ebola-Flusses aus. Die Viruserkrankung tötet 90 % aller infizierten Menschen. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science berichten Wissenschaftler, dass außerdem in manchen Regionen von Kongo-Brazzaville und Gabun bis zu 90 Prozent der Schimpansen an Ebola gestorben sind und ebenso eine große Zahl an Gorillas. /Von Michael Bitala zum Volltext
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Erneuerbare Energien Konferenz in Berlin Greenpeace 19.01.2004 79 |
Greenpeace: Europa braucht 20 % Erneuerbare Energien bis 2020 "Europäische Konferenz für Erneuerbare Energien" beginnt heute in Berlin Greenpeace-Aktivisten demonstrieren anlässlich der heute beginnenden "EU-Konferenz zur Zukunft der Energiepolitik in Europa" für verbindliche europaweite Ziele für Erneuerbare Energien, die Greenpeace bis 2020 auf 20 % steigern will. Delegierte aus den 25 EU-Mitgliedsländern verhandeln auf dem dreitägigen Treffen über die zukünftige Energiepolitik in Europa. Damit bereiten sie sich auf die "Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien" (renewables 2004; 1.-4.6.04,Bonn) vor. zum Volltext
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Weltsozialforum Agrarpolitik, WTO Boykott von Multis Frankfurter Rundschau 19.01.2004 36 |
Globalisierungskritiker planen Boykott Weltsozialforum macht sich für Neuausrichtung der Agrarpolitik stark / Welthandelsorganisation am Pranger Scharfe Kritik an Globalisierung und Privatisierung sowie Aufrufe zum Boykott einiger weltweit agierender Konzerne bestimmen die Diskussionen beim Weltsozialforum. Der Agrarhandel gilt den Globalisierungskritikern als Exempel dafür, wie Liberalisierung die Existenz der lokalen Bevölkerung bedroht, die abhängig von Land, eigenem Saatgut, der Biodiversität, Wasser und Wäldern ist. zum Volltext
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Weltsozialforum (WSF)
Frankfurter Rundschau 19.01.2004 35 |
Wie ein Trichter Beim Weltsozialforum in Bombay soll die Realität des Elends die Globalisierungskritiker mobilisieren Die großartige Vielfalt beim Weltsozialforum reduziert sich auf dem Kongress-Campus irgendwann zu bürokratischen Worthülsen des linken Jetsets wie "Neoliberalismus", "imperialistische Globalisierung" und "Privatisierung". Die Transformation von Komplexität in Stromlinienform passiert an der Stelle, an der die mediengeschulten Matadoren der Bewegung - über die Jahre sind es meist dieselben - Leben in Handlungsanweisung übersetzen. Selbst einer zu Differenzierung fähigen Person wie Arundhati Roy unterlaufen dann erschreckende Banalisierungen. / VON JAN JABLONSKI zum Volltext
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Erdwärme in Kenia Kraftwerk Olkaria II Frankfurter Rundschau 19.01.2004 34 |
Mit heißem Dampf in die Zukunft Kenia ist das einzige afrikanische Land, das bei der Energiegewinnung auf Erdwärme setzt - mit deutscher Unterstützung / VON KNUT HENKEL zum Volltext
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Verkehrsplanung Schwarzbuch Fernstraßenbau Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 19.01.2004 3 |
Stolpe vergeudet Milliarden - BUND fordert Reform der Verkehrsplanung "Schwarzbuch Fernstraßenbau" erschienen Eine umfassende Reform der Fernstraßenplanung hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verlangt. Das vorliegende Konzept für den Bau neuer Autobahnen, Bundesstraßen und Ortsumgehungen sei kein Beitrag zur zukunftsfähigen Mobilität. Umweltfreundliche Verkehrsträger wie die Bahn gerieten weiter ins Abseits. Ökonomisch und ökologisch vorteilhafte Vorschläge zur Lösung der Verkehrsprobleme vor Ort würden nicht aufgegriffen, Steuergelder in Milliardenhöhe vergeudet. Eine Analyse der Planungen aus dem Hause von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe veröffentlichte der BUND heute in einem "Schwarzbuch Fernstraßenbau". zum Volltext
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Kindersoldaten Kongo, Liberia die tageszeitung (taz) 17.01.2004 121 |
Mehr Kinder für weniger Kriege Die Zahl der Kindersoldaten hat im letzten Jahr zugenommen. Vor allem in Ländern wie Kongo und Liberia, in denen Friedensprozesse eingeleitet sind /VON DOMINIC JOHNSON zum Volltext
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Kindersoldaten Uganda China Keitetsi die tageszeitung (taz) 17.01.2004 120 |
Zwischen den Fronten in Uganda Früher rekrutierte Ugandas Regierungsarmee Kinder, heute tun es Ugandas Rebellen. Das führt zu Kontroversen. Jüngstes Beispiel: das Kindersoldatenbuch von China Keitetsi. Die heute 26-jährige Uganderin beschreibt darin, wie sie im Alter von acht Jahren in die damalige Guerillabewegung des heutigen ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni zwangsrekrutiert wurde. /Von FRANÇOIS MISSER zum Volltext
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Einwanderung Statistik Migrationsbericht die tageszeitung (taz) 17.01.2004 119 |
Nur keine Aufregung Während Regierung und Union über das Zuwanderungsgesetz verhandeln, belegt die Integrationsbeauftragte Marieluise Beck mit ihrem neuesten Migrationsbericht den Rückgang der Einwandererzahlen. Im Internet: www.integrationsbeauftragte.de /Von LUKAS WALLRAFF zum Volltext
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Bio-Lebensmittel Öko-Landbau Daten, Statistik Frankfurter Rundschau 17.01.2004 33 |
Verbraucher greifen häufiger zu Bio-Ware Trotz Konsumflaute und Preiskampf bleiben Ökolebensmittel bei den Verbrauchern beliebt. Auch die Zahl der Ökobauern wächst, und die von ihnen bewirtschafteten Flächen werden größer. Im Jahr 2003 sei der Umsatz mit Bioprodukten um ein Prozent auf gut drei Milliarden Euro geklettert zum Volltext
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Irak, islamisches Gesetz Polygamie Frankfurter Rundschau 17.01.2004 32 |
Irak beschneidet Rechte von Frauen Islamisches Gesetz erlaubt Polygamie und Scheidung durch Verstoßen Iraks Regierungsrat hat für Zivilangelegenheiten das islamische Recht eingeführt. Damit schränkt er die Rechte von Frauen ein. Ein Schiitenführer drohte mit einem Boykott der Übergangsregierung, sollten nicht bald Direktwahlen stattfinden. / VON KARL GROBE zum Volltext
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Zuwanderung Vermittlungsausschuss Frankfurter Rundschau 17.01.2004 31 |
Gespräch über Zuwanderung stockt Heftiger Streit im Vermittlungsausschuss / Immer weniger Einwanderer Die Verhandlungen über das Zuwanderungsgesetz sind festgefahren. Am Freitag standen die Vermittlungsgespräche zwischen Regierung und Opposition offenbar kurz vor einem Abbruch. /VON KARL-HEINZ BAUM und VERA GASEROW zum Volltext
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Emissionshandel Treibhausgase Kyoto-Protokoll Nationaler Allokationsplan Frankfurter Rundschau 17.01.2004 30 |
Der Handel mit "heißer Luft" liefert gehörig Konfliktstoff Bundesumweltminister Trittin hat das Gesetz über den umstrittenen Handel mit Emissionsrechten für Treibhausgase am 16.1.04 im Bundestag vorgestellt. Beim Treibhausgasemissionshandelsgesetz geht es um eine der wichtigsten umweltpolitischen Regelungen der nächsten Jahre. Bis April 2004 muss im Nationalen Allokationsplan (NAP) die Verteilung von Emissionsrechten auf über 2600 Betriebe festgelegt werden. Ab 2005 soll der Handel mit Emissionsrechten starten. / VON VERA GASEROW zum Volltext
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Ökoforscher Braungart EPEA, Chemikalien Upcycling Öko-Effizienz Frankfurter Rundschau 17.01.2004 29 |
Der intelligente Verschwender Ökoforscher Michael Braungart stellt mit seinen Ideen die Glaubenssätze der Umweltschützer auf den Kopf Chemieprofessor Braungart ist ein unbequemer Querdenker. Öko-Effizienz, Dematerialisierung, Minimieren ist ihm Gräuel. Sein Credo lautet: Nicht weniger müssen wir produzieren, sondern Produktion und Konsum müssen so gestaltet werden, dass - wie in der Natur - möglichst vollständige Verwertungskreisläufe realisiert werden, biologisch wie auch technisch. /VON JOACHIM WILLE zum Volltext
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Vergleich Ökolebensmittel - konventionelle Lebensmittel die tageszeitung (taz) 16.01.2004 118 |
Infobox: Vergleich von BIO & KONVENTIONELL Vergleich bei: Milch, Fleisch, Gemüse, Brötchen. Internet: www.zmp.de zum Volltext
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Ökolebensmittel Ökolandbau Grüne Woche die tageszeitung (taz) 16.01.2004 117 |
Bio kaufen, Bauern helfen Wer Ökolebensmittel kauft, lebt nicht nur gesünder, sondern rettet auch die nachhaltig produzierenden Landwirte /Von NICK REIMER zum Volltext
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Klimawandel Ausbreitung von Tropenkrankheiten Süddeutsche Zeitung 16.01.2004 90 |
Wohlfühl-Klima für gefährliche Erreger Tropische Leiden könnten in Deutschland heimisch werden, warnt das Umweltbundesamt Zahlreiche Tiere und Pflanzen haben ihr Verhalten verändert, seit die Winter in Mitteleuropa milder und die Sommer heißer geworden sind. Einleuchtend, dass das auch für Überträger von Parasiten gilt. Und so kann die Sandmücke inzwischen auch in Deutschland die Leishmaniose verbreiten; die Tigermücke, die das Dengue-Fieber überträgt, wurde bereits in Frankreich gesichtet und Raben mit West-Nil-Virus krähen in Großbritannien. / Von Christina Berndt zum Volltext
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Grüne Gentechnik Novelle Gentechnikgesetz GVO, GMO Frankfurter Rundschau 16.01.2004 28 |
Gen-Streit bei Grüner Woche: Parteifreunde kritisieren Künast Der Streit über das geplante Gentechnikgesetz ist das zentrale politische Thema auf der Grünen Woche in Berlin, die am heutigen Freitag ihre Pforten für Besucher öffnet. Bauernpräsident Gerd Sonnleitner warf Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne) vor, nach ihrem Entwurf müssten alle Landwirte, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauten, für Schäden bei den Nachbarn haften. Dies sei nicht akzeptabel. zum Volltext
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Grüne Gentechnik Koexistenz GVO/ transgene Produkte Frankfurter Rundschau 16.01.2004 27 |
Koexistenz und Haftung: Der Gentechnik-Gesetzentwurf Der Teufel steckt im Detail beim Gesetz um die grüne Gentechnik, das im Februar Kabinettsreife erlangt haben soll und damit die fällige Umsetzung der EU-Freisetzungsrichtlinie, die Produktion und Vertrieb transgener Produkte auf dem Markt regelt. Noch feilen und feilschen die Juristen der Grünen-Fraktion um die Details mit dem Verbraucherschutzministerium, im Bundestag wird es noch Korrekturen geben, aber vor allem anschließend im Bundesrat /VON CORINNA EMUNDTS zum Volltext
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Gentechnik-Gesetz Novelle Haftung bei Verunreinigung Koexistenz Frankfurter Rundschau 16.01.2004 26 |
Bauernkrieg mit Ansage Mit dem Gentechnik-Gesetz will Berlin soziale Auseinandersetzungen in den Dörfern unbedingt vermeiden. Doch schon jetzt ist klar: Haftungsfragen bei Verunreinigungen bieten jede Menge Zündstoff. / VON STEPHAN BÖRNECKE zum Volltext
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Geburtenrückgang Kindermangel Deutschland DIE ZEIT 15.01.2004 159 |
Das kinderlose Land Die viel zitierte "Selbstverwirklichung" der Frauen kann den Geburtenrückgang in Deutschland nicht erklären. Auch die Männer hadern mit den neuen Erwartungen an Väter - und verzichten auf Familie. Teil 1 der neuen ZEIT-Serie / Von Susanne Gaschke zum Volltext
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Weltsozialforum Kritik am Personenkult die tageszeitung (taz) 15.01.2004 116 |
Weltsozialforum? Ja, aber Die wichtigste Veranstaltung der GlobalisierungskritikerInnen droht zum Megaevent ohne Folgen zu werden. Nötig sind nicht Promi-Auftritte, sondern Kontroversen. / Kommentar von CHRISTA WICHTERICH (Soziologin, Publizistin, Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac) zum Volltext
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Amerika-Gipfel OAS-Gipfel, Monterrey die tageszeitung (taz) 15.01.2004 115 |
Uneiniger Kampf gegen die Armut Auf ihrer Konferenz im mexikanischen Monterrey bekennen sich die amerikanischen Staaten zum Ziel, Hunger und Armut zu mindern. Über den richtigen Weg sind sie jedoch gespalten. Verhandlungen über Freihandelszone sollen 2005 beendet sein. / Von WOLF DIETER VOGEL zum Volltext
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Erdöl, Erdgas Reserven, Korrektur -20 % Shell, Daten zur Förderung Frankfurter Rundschau 15.01.2004 25 |
Zweifel am Niveau der Förderreserven der Ölmultis wachsen Korrektur von Royal Dutch/Shell löst Unruhe am Rohstoffmarkt aus / Überprüfung von Angaben durch Dritte verlangt Vom nahen Ende der Welterdölreserven will auch jetzt noch niemand reden. Der technische Fortschritt bei der Auffindung und Ausbeutung der Lagerstätten haben dahin gehende Versorgungsängste immer wieder als grundlos entlarvt. Dennoch sieht sich die US-Investmentbank Merrill Lynch jetzt veranlasst, die Reservestände der großen Ölmultis gründlich zu überprüfen /VON DIETER CLAASSEN zum Volltext
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Simbabwe Hungersnot die tageszeitung (taz) 14.01.2004 114 |
Simbabwe in den Zeiten des Hungers Wieder einmal breitet sich im Reich Robert Mugabes eine Hungersnot aus. Die internationale Lebensmittelhilfe fließt diesmal spärlicher als vor einem Jahr. Mit nervigen Radiojingles und Polizeikontrollen verwaltet die Regierung die mageren Zeiten. / Von GODFREY KARORO zum Volltext
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gentechnisch veränderte Lebensmittel GVO, Gen-Food Einkaufsratgeber Greenpeace 14.01.2004 78 |
Gentechnik kann sich im Supermarkt nicht durchsetzen Greenpeace stellt neuen Einkaufsratgeber für Verbraucher vor Alle großen Handelsunternehmen und die meisten Lebensmittelhersteller wollen ihre Produkte ohne Zutaten aus gentechnisch manipulierten Organismen (GMOs) herstellen. Das haben über 400 Firmen in Deutschland dem EinkaufsNetz, der Verbraucherorganisation von Greenpeace, versichert. Die Verbraucherschützer stellen heute zu Beginn der Grünen Woche in Berlin den bisher umfassendsten Einkaufsratgeber zu Gentechnik in Lebensmitteln vor zum Volltext
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Gentechnikgesetz Novelle Kritik Frankfurter Rundschau 14.01.2004 24 |
Gentechnikgesetz erntet harsche Kritik Verbraucherschützer nennen Lebensmittel-Kennzeichnung "Mogelpackung" / Greenpeace bringt Einkaufsratgeber Verbraucherministerin Renate Künast muss für ihren Gesetzentwurf zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen Kritik von Umwelt- und Verbraucherschützern einstecken. Neue Kennzeichnungsregeln für Gen-Essen, die die Regierung am heutigen Mittwoch absegnen will, versprechen jedoch mehr Klarheit für Konsumenten. /VON VERA GASEROW zum Volltext
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Agrarwende EU-Agrarreform World Wide Fund For Nature (WWF) 13.01.2004 152 |
Agrarreform: WWF und NABU kritisieren fehlende Mindeststandards für die Umwelt Im Vorfeld der Grünen Woche in Berlin haben die Umweltverbände NABU und WWF an die Agrarpolitiker in Bund und Ländern appelliert, die Handlungsspielräume der EU-Agrarreform in Deutschland konsequenter zu nutzen. "Sämtliche Agrarzahlungen müssen zukünftig an ökologische Mindeststandards geknüpft werden, die diesen Titel auch verdient haben", sagte WWF-Agrarreferentin Imke Lübbeke. So sollten Landwirte, die nicht ein Mindestmaß an Erosionsschutz gewährleisten, keine Subventionen mehr bekommen. zum Volltext
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Grüne Gentechnik Gentechnikgesetz Wahlfreiheit die tageszeitung (taz) 13.01.2004 113 |
GENTECHNIKGESETZ: "WAHLFREIHEIT" IST NUR GEREDE Die Manipulation kennt keine Grenzen Das neue Gesetz wird die unkontrollierte Ausbreitung von Gentech-Pflanzen oder die eingefügten Gene nicht verhindern. Traditionelle und die Ökolandwirtschaft sowie die viel beschworene Wahlfreiheit der Verbraucher werden dabei unter die Räder kommen. Zu befürchten sind auch Gentech-Kontaminationen der bisherigen pflanzlichen Nahrungsgrundlagen / Von WOLFGANG LÖHR zum Volltext
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Zuchtlachs Schadstoffe Schwermetalle die tageszeitung (taz) 13.01.2004 112 |
Schadstoff mit Lachs Zuchtfische sind kleine Schwermetalllager. Und machen langsam den letzten echten wilden Lachsen den Garaus Zuchtlachs ist ein Giftkonzentrat. Das hat eine der bisher größten Studien mit Lachsproben aus Nordamerika und Europa ergeben. Vor allem die in Europa gefarmten Fische aus so traditionellen Lachsländern wie Schottland und Norwegen haben es in sich. Doch auch der Pazifik-Lachs liegt in Sachen Schadstoffbelastung kaum besser / Von REINHARD WOLFF zum Volltext
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GVO/ Genfood Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen Süddeutsche Zeitung 13.01.2004 89 |
Ein Risiko bleibt Trotz aufwändiger Prüfungen ist unklar, ob genveränderte Pflanzen und Produkte schädlich für Verbraucher und Umwelt sind Zwei zentrale Fragen stellen sich Wissenschaftler im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln: Sind sie ein Risiko für die Gesundheit der Verbraucher? Und: Welche Folgen hat der Anbau manipulierter Pflanzen für die Umwelt? Beide Fragen bestimmen nun auch die Bewertung des Entwurfs für das neue Gentechnik-Gesetz aus Forschersicht. Doch keine von beiden lässt sich eindeutig beantworten. / Von Tina Baier zum Volltext
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Gentechnikgesetz-Novelle Gen-Food, Gen-Lebensmittel Kennzeichnungspflicht Frankfurter Rundschau 13.01.2004 23 |
Regierung macht Weg für Gen-Essen frei Verbraucher müssen aber über veränderte Pflanzen informiert werden Die Bundesregierung hat sich nach langem Streit auf gesetzliche Regeln für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen verständigt. Das Gesetz wird das Vordringen von Gen-Lebensmitteln nicht bremsen. Es sieht aber für Landwirte und Verbraucher Informations- und Schutzregelungen vor. / VON VERA GASEROW zum Volltext
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CFA-Frank, Subsahara-Kolonien Frankreichs Ausplünderung ehemaliger Kolonien UEMOA, CEMAC Frankfurter Rundschau 13.01.2004 22 |
Ein informelles Imperium. Stillschweigende Übereinkommen: Mit Hilfe des CFA-Franc beherrscht Frankreich seine ehemaligen Kolonien im subsaharischen Afrika Frankreichs unangefochtene Vormachtstellung in seinen ehemaligen Kolonien in Afrika südlich der Sahara beruht auf der Währungseinheit CFA-Franc. Diese 1948 ins Leben gerufene Währung sollte es Frankreich ermöglichen, das Schicksal seiner 14 ehemaligen Kolonien zu bestimmen. Selbst nachdem diese Länder vor mehreren Jahrzehnten ihre Unabhängigkeit erreicht hatten, wurde die Franc-Zone beibehalten. / VON SANOU MBAYE zum Volltext
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Wasser-Export Türkei nach Israel die tageszeitung (taz) 12.01.2004 111 |
Programmierter Streit um Lebenselixier Die Türkei vereinbart regelmäßige Wasserlieferungen an Israel und tritt damit eine Diskussion über Wasser als ökonomisch verwertbaren Rohstoff los - zumal die Gewinnungsanlage am Manavgat-Fluss schon als Pilotanlage für neue Projekte gilt / Von JÜRGEN GOTTSCHLICH zum Volltext
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Rauchen, Tabakindustrie Entschädigung wegen Nikotinsucht die tageszeitung (taz) 12.01.2004 110 |
Tabakfirma muss entschädigen Ein New Yorker Geschworenengericht hat der Witwe eines an Lungenkrebs gestorbenen Rauchers eine Entschädigung von 20 Millionen Dollar zugesprochen. Die Tabakfirma Brown & Williamson und zwei Tabakverbände hätten die Gesundheitsrisiken des Rauchens verschwiegen, befand die Jury am Freitag zum Volltext
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Strommarkt, Strompreise Ökostrom die tageszeitung (taz) 10.01.2004 109 |
Strompreise überhöht Eon, RWE und Co. erhöhen ihre Preise mit dem Argument, der Ökostrom komme sie teurer. Umweltministerium widerspricht: Für diese Erhöhung gebe es "keinen Grund" Das Bundesumweltministerium (BMU) hat heftige Kritik an den Stromversorgern geübt, die ihre Preise zum Jahreswechsel angehoben haben und diesen Schritt mit den Mehrkosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) begründen. "Für die erneute Erhöhung der Umlage gibt es überhaupt keinen Grund", erklärte jetzt ein BMU-Sprecher. zum Volltext
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ABC-Waffen Irreführung durch US-Regierung die tageszeitung (taz) 10.01.2004 108 |
George W. Bushs Politik der Irreführung Institut wirft US-Regierung vor, Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen konstruiert zu haben, um den Krieg gegen den Irak rechtfertigen zu können Die Studie des renommierten "Carnegie Endowment for International Peace" enthält schwere Anklagen gegen die Bush-Regierung. Sie und ihre Geheimdienste hätten die Bedrohung durch den Irak vor Kriegsbeginn "systematisch" übertrieben. Meinungen seien in Fakten verdreht worden. In Erklärungen der Regierung seien "regelmäßig" Warnungen, Wahrscheinlichkeiten und Zweifel unterschlagen worden, die in den Bewertungen der Geheimdienste enthalten gewesen seien, so die Autoren der hundertseitige Studie. / Von MICHAEL STRECK zum Volltext
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Brasilien Indiander-Reservate Frankfurter Rundschau 10.01.2004 21 |
Indianer demonstrieren in Brasilien gegen ein geplantes Reservat Viele Macuxi gehen in Roraima mit Grundbesitzern auf die Barrikaden. Sie möchten weiter Reis anbauen, statt im geplanten Schutzgebiet leben zu müssen. / VON WOLFGANG KUNATH zum Volltext
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Wald Gentechnik genmanipulierte Bäume die tageszeitung (taz) 09.01.2004 107 |
Keine Gentechnik für den Wald Die Verpflanzung von genmanipulierten Bäumen sollte in Deutschland verboten werden. Das fordert der Naturschutzbund (Nabu). In Deutschland wird bislang nur in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein an genveränderten Hölzern geforscht zum Volltext
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Zuchtlachs, Fischfarm Umweltgifte, PCB Süddeutsche Zeitung 09.01.2004 88 |
Zuchtlachs mit Umweltgift belastet Krebs erregende Stoffe gelangen über das Futter in den Fisch Lachs ist er eine gute Quelle für Eiweiß, Vitamin D und herzfreundliche Fette. Die Aufzucht in Fischfarmen hat aber auch den Gehalt an Chemikalien erhöht: In der größten Studie über Schadstoffe im Lachs haben Forscher jetzt herausgefunden, dass Zuchtlachs drastisch mehr polychlorierte Biphenylen (PCBs) und andere Organochlor-Verbindungen enthält als Wildlachs (Science, Bd. 303, S. 226, 2004). Die Quelle für die giftigen Stoffe ist vermutlich das Futter. Weitere Infos: www.scienceonline.org und www.aaas.org /Von Erik Stokstad zum Volltext
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globaler Konsum Worldwatch Bericht zur Lage der Welt 2004 Frankfurter Rundschau 09.01.2004 16 |
WORLDWATCH: Der globale Konsument - reich, dick und nicht glücklich Kaufen, haben, zeigen - immer mehr Menschen weltweit leben nach diesem Motto. Zu Lasten der Lebensgrundlagen aller, meint das Worldwatch-Institut. / VON DIETMAR OSTERMANN zum Volltext
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Irak, ABC-Waffen Bericht Carnegie Endowment for International Peace Frankfurter Rundschau 09.01.2004 15 |
Bericht: Irak-Gefahr war aufgebauscht US-Denkfabrik bestreitet Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen Die US-Regierung hat die Bedrohung durch angebliche irakische Massenvernichtungswaffen systematisch übertrieben. Die UN-Inspektoren haben einem Bericht zufolge bis 2002 effektiver gearbeitet als offiziell angenommen wurde. /VON KARL GROBE zum Volltext
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Nigeria Islamismus, Taliban Frankfurter Rundschau 09.01.2004 14 |
Selbst ernannte "Taliban" versetzen Nordnigeria in Unruhe Nach Überfällen auf Polizeistationen schickt Präsident Obasanjo die Armee / Islamisten wollen eigenen Staat errichten Die Armee in Nigeria ist mit Härte gegen junge Islamisten vorgegangen, die nach dem Vorbild der afghanischen Taliban einen muslimischen Staat errichten wollten. Aber die Revolte ist nicht erstickt, flüchtende Rebellen kämpfen weiter - ein neues Phänomen im je zur Hälfte aus Muslimen und Christen bestehenden Nigeria. / VON CHRISTOPH LINK zum Volltext
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BSE-Folgen neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) Frankfurter Rundschau 09.01.2004 20 |
Domino-Effekt im Gehirn: Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit Bisher ist in Deutschland bei keinem Menschen die neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) nachgewiesen worden, die durch den Verzehr BSE-verseuchten Fleisches hervorgerufen wird. In den USA hatte es im Jahr 2002 den ersten Fall von vCJK gegeben bei einer Frau, die aus Großbritannien stammte. In einem Worst-case-Szenario für Deutschland prognostiziert das Paul-Ehrlich-Institut 300 - 600 vCJK-Fälle bis zum Jahr 2040. /VON NICOLA SIEGMUND-SCHULTZE zum Volltext
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BSE-Test-Skandal Rinderhandel Frankfurter Rundschau 09.01.2004 19 |
Rinderhandel mit krimineller Energie In Deutschland wurde ungetestetes Fleisch verkauft, doch die Politik hält BSE-Infektionen für unwahrscheinlich Das Fleisch von über 500 Rindern ist 2003 nicht auf BSE getestet worden, bevor es verwertet wurde. Anfangs war von rund 17000 zweifelhaften Fällen ausgegangen worden. Das Verbraucherschutzministerium des Bundes vermutet kriminelle Machenschaften. /VON THOMAS MARON zum Volltext
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BSE in Europa Statistiken Frankfurter Rundschau 09.01.2004 18 |
ANALYSE: Die Zahlen gehen zurück, doch von Entwarnung kann keine Rede sein Europaweit erkrankten an der Rinderseuche BSE fast 200 000 Tiere. In Deutschland immerhin 292. Obwohl Tiermehl, das als Verursacher gilt, aus dem Trog verbannt wurde, ist BSE noch nicht gestoppt. / VON STEPHAN BÖRNECKE zum Volltext
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Energiesparen Energie-Effizienz Emissionshandel Rolle der Energieversorger Frankfurter Rundschau 09.01.2004 17 |
Energiesparen ist auch eine Innovation Neue Instrumente zur Steigerung der Effizienz: Sparen, Fonds und Mindeststandards für Geräte Der Umweltminister plädiert für eine Energiepolitik, die das Klima vor Zerstörung schützt und Wirtschaftserfolge sichert. Dabei bezieht er sich auf Ideen, die hier zu Lande bislang nur in der Wissenschaft diskutiert worden sind. / Von Jürgen Trittin zum Volltext
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Schiffsanstriche Anti-Fouling DIE ZEIT 08.01.2004 158 |
Gelobt sei, was glatt macht Natürlicher Bewuchs bremst Schiffe aus. Öko-Anstriche sollen sie allzeit flott halten Bis zu 15 cm dicke Schichten aus Algen, Muscheln und Seepocken bremsen die Schiffe aus und erhöhen ihren Treibstoffbedarf/CO2-Ausstoß massiv. Schon hauchdünner Bewuchs kann den Verbrauch um 1 % erhöhen. Darum werden Schiffe mit Farben gestrichen, die den Bewuchs verhindern sollen, aber meist auch allerlei umweltschädliche Gifte enthalten. Farbhersteller experimentieren deshalb seit Jahren mit giftfreien Anstrichen, die rein physikalisch wirken. / Von Burkhard Strassmann zum Volltext
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Biosphäre 2 Umwelt-Forschung DIE ZEIT 08.01.2004 157 |
Geplatzte Ökoblase Die Columbia-Universität gibt das Riesentreibhaus Biosphäre 2 auf. Damit ist der Traum von einer hochkarätigen ökologischen Forschungsstation vorbei. /Von Annette Lessmöllmann zum Volltext
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Klimageschichte, Klimawandel Treibhauseffekt Artensterben DIE ZEIT 08.01.2004 156 |
Der Meeresräuber im Hochgebirge Warum starben die Saurier aus? Deutsche Paläontologen suchen in den Bergen Mexikos nach Fossilien und rekonstruieren das urzeitliche Klima. Vulkane und Treibhauseffekt verursachten mehrmals ein Massensterben. /Von Bernard Marks zum Volltext
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Migration von Afrika nach Europa Schengenland DIE ZEIT 08.01.2004 155 |
Odyssee nach Schengenland Abertausende von Afrikanern riskieren ihr Leben für ein Ziel: Europa. Doch die EU-Staaten drängen sie in die Illegalität - und steigern gerade so die Kosten der Zuwanderung Bürgerkrieg in Liberia, Hungersnot in Äthiopien, Elend im Kongo, Chaos in Nigeria: einige wenige Gründe, warum Menschen aus Afrika nach Europa fliehen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen. Nur wenige überleben und erreichen ihr "Traumland": das seit dem Vertrag von Schengen freizügige Europa. /Von Bartholomäus Grill zum Volltext
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Strommarkt Trägheit der Stromkunden Ökostrom die tageszeitung (taz) 08.01.2004 106 |
Der faule Verbraucher Die Energiekonzerne können noch immer wie Monopolisten agieren - weil kaum jemand von der Möglichkeit Gebrauch macht, seinen Stromanbieter zu wechseln Der Strommarkt kommt nicht in die Gänge - schuld daran sind vor allem die Verbraucher, die ihre Wahlfreiheit nicht nutzen. 96 % der privaten Stromkunden ignorieren den liberalisierten Markt konsequent. Von BERNWARD JANZING zum Volltext
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Atomkraftwerke Terroranschläge die tageszeitung (taz) 08.01.2004 105 |
Bei Terror abschalten Ein Gutachten im Auftrag von Jürgen Trittin ergibt: Zum Schutz vor Terrorangriffen können die Behörden Reaktoren sogar dichtmachen Der Staat kann gegenüber AKW-Betreibern weitreichende Maßnahmen zur Terrorabwehr durchsetzen - bis hin zur Stillegung der Kraftwerke. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten des Hamburger Rechtsprofessors Hans-Joachim Koch für das Bundesumweltministerium. / VON CHRISTIAN RATH zum Volltext
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Naturmedizin Artensterben durch Übernutzung die tageszeitung (taz) 08.01.2004 104 |
Naturmedizin gefährdet Natur Der weltweite Trend zur Naturmedizin gefährdet viele Pflanzen in ihrem Bestand: Bis zu 1/5 aller medizinisch genutzten Pflanzen sind vom Aussterben bedroht, weil sie zu radikal abgeerntet werden zum Volltext
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Klimawandel Artensterben Studie in Nature die tageszeitung (taz) 08.01.2004 103 |
Das Klima artet aus. Der Treibhauseffekt könnte zur größten Bedrohung der Artenvielfalt werden, warnt eine weltweite Studie von 19 Biologen. Schon 2050 könnte jede vierte Art dem Tod geweiht sein Nach Einschätzung der Klimaforscher wird die Temperatur ohne einschneidende Maßnahmen zum Klimaschutz um gut 1,8 Grad bis 2050 steigen. Unter diesen Bedingungen kamen die Forscher zu dem Schluss, dass 15 bis 37 % der von ihnen untersuchten Arten bis 2050 entweder ausgestorben oder todgeweiht sind zum Volltext
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BSE mangelnde Tests Frankfurter Rundschau 08.01.2004 13 |
Große Pannen bei BSE-Tests. Bundesländer geben Fehler zu In Deutschland ist 2003 das Fleisch von mehreren hundert Rindern ohne den vorgeschriebenen BSE-Test in den Handel gelangt. Auch bei der datenmäßigen Registrierung der Rinder ist es offenbar zu gravierenden Pannen gekommen. Das Bundesverbraucherministerium schließt deshalb Rückrufaktionen für Rindfleisch nicht aus. zum Volltext
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Irak-Wiederaufbau Aufträge für US-Firmen + Privatpersonen Frankfurter Rundschau 08.01.2004 12 |
US-Firmen profitieren stark vom Wiederaufbau des Irak Bechtel und Parsons erhalten Auftrag über 1,8 Milliarden Dollar / Gute Kontakte zur Bush-Regierung zahlen sich aus Erneut haben zwei US-Unternehmen mit engen Verbindungen zur Bush-Regierung milliardenschwere Aufträge für den Wiederaufbau im Irak bekommen. Die beiden kalifornischen Baukonzerne Bechtel und Parsons hatten sich gemeinsam um die Instandsetzung von Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Straßen und Schulen beworben. Der Auftrag hat ein Volumen von 1,8 Milliarden Dollar. zum Volltext
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Strompreis-Erhöhung Ökostrom die tageszeitung (taz) 07.01.2004 102 |
Der Streit um den Strom Versorger begründen jüngste Preiserhöhungen mit Kosten beim Ökostrom. Der Bundesverband Erneuerbare Energie hält das für einen "grotesken Schwindel" / Von VERENA KERN zum Volltext
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Nordkorea Atomprogramm Atomwaffen die tageszeitung (taz) 07.01.2004 101 |
Nordkorea wiederholt Verzichtsangebot Pjöngjang bietet den Verzicht auf seine Atomprogramme, wenn die USA das Land von der Terrorliste streichen, die Sanktionen aufheben und Energiehilfe leisten. Das Angebot ist nicht neu, unterstreicht aber Nordkoreas Interesse an Verhandlungen / VON SVEN HANSEN zum Volltext
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Wasserexport Türkei nach Israel Bezahlung mit Waffen die tageszeitung (taz) 07.01.2004 100 |
Tausche Wasser gegen Waffen Israel hat mit der Türkei laut einem Zeitungsbericht einen Vertrag zur langfristigen Lieferung von Wasser aus Anatolien abgeschlossen. Im Gegenzug werde Israel das Nato-Land mit Panzern und Luftwaffentechnologie ausstatten, berichtete die britische Tageszeitung Guardian zum Volltext
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Strompreis-Erhöhung EON Frankfurter Rundschau 07.01.2004 11 |
Energieriesen erhöhen Strompreise Verbraucherschützer reagieren erzürnt / RWE-Konzern weist zweistelligen Anstieg des Betriebsgewinns aus RWE, Deutschlands zweitgrößter Energieversorger, steigerte sein Betriebsergebnis 2003 um mindestens 18 Prozent. Jetzt erhöht er die Strompreise um 2,7 Prozent. Der Marktführer Eon zieht mit. zum Volltext
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Seeadler, aussterbende Art
Frankfurter Rundschau 07.01.2004 10 |
Serie: aussterbende Arten Fast wäre uns der Wappenvogel schon abhanden gekommen Jahrhundertelange Verfolgung durch Falle, Flinte und Gift brachten den Seeadler in Deutschland und anderen Ländern Europas an den Rand der Ausrottung. Noch 1967 räumten Eiersammler fast alle Horste der seltenen Greifvögel in Schleswig-Holstein aus, um sie als begehrte Sammlerstücke zu verscherbeln. Der WWF initiierte 1968 das Projekt Seeadlerschutz in Schleswig-Holstein, das später als internationales Projekt auf nordeuropäische Länder übertragen wurde zum Volltext
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Anti-Raucher-Gesetz Rauchverbot, Niederlande Frankfurter Rundschau 07.01.2004 9 |
Im "Rooksalon" mal ganz gemütlich eine reinziehen Wer in den Niederlanden nicht vom Rauchen lassen kann, muss sich bald in Bauwagen pferchen lassen / Neues Gesetz in Kraft getreten In den Niederlanden ist der Kampf um die Kippen in vollem Gange, seit zu Beginn des Jahres ein drakonisches Rauchverbot Gesetzeskraft erlangte. Bald könnte sogar eine eigene Partei sich der Bedürfnisse der 4,4 Millionen niederländischen Raucher annehmen. Jedenfalls will Ton Wurtz, Vorstandsmitglied der "Stiftung für Raucherangelegenheiten", eine solche Parteigründung nicht ausschließen. /Von JÖRG RECKMANN zum Volltext
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Weltsozialforum (WSF) Bombay die tageszeitung (taz) 06.01.2004 99 |
Globalisierungskritik mit neuem Akzent Zu ihrem Weltgipfel trifft sich die Bewegung erstmals in der indischen Armuts- und Finanzmetropole Bombay. Ein neuer Debatten-Schwerpunkt entsteht: Rassismus. Radikale Gruppen aus Indien kritisieren die grüne Heinrich Böll Stiftung / Von RAINER HÖRIG zum Volltext
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Atomreaktorbau Druckwasserreaktor(ERP) Atompolitik, Energiepolitik Frankreich Frankfurter Rundschau 06.01.2004 8 |
Franzosen erwägen Atomreaktor-Bau mit deutschem Kapital Paris muss seinen Kraftwerkpark ersetzen / Hohe Entwicklungskosten schrecken Regierung / Partner im Ausland gesucht Frankreich räumt seiner Atompolitik weiterhin Priorität ein: Die Regierung in Paris plant den Ersatz der bestehenden Kernkraftwerke durch eine neue Generation von Druckwasserreaktoren - womöglich mit deutscher Mitfinanzierung. / VON STEFAN BRÄNDLE zum Volltext
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UN-Kinderrechtskonvention katholisches Kirchenrecht sexueller Missbrauch Kinder Frankfurter Rundschau 06.01.2004 7 |
Verschweigen, Verleugnen, Vertuschen Die Behinderung der UN-Kinderrechtskonvention durch das katholische Kirchenrecht bei sexuellem Missbrauch von Kindern Im Mai 2002, anlässlich der Sondersitzung der UN Generalversammlung zur Situation von Kindern, legte die NGO Catholics for a Free Choice (CFFC) der UN-Kommission für die Rechte des Kindes einen Bericht über das weltweite Problem des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen durch katholische Geistliche und Ordensleute vor. Ein zweiter und ausführlicherer Bericht wurde dem Komitee im Oktober 2002 in Genf unterbreitet. / Von Verena Mosen zum Volltext
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Klärschlamm, Dünger Chemikalien die tageszeitung (taz) 05.01.2004 98 |
In Holland Gift, bei uns Dünger Die Niederländer wollen ihren Klärschlamm nicht, dafür landet er in Nordrhein-Westfalen auf dem Acker. Doch der Schlamm ist keinesfalls unbedenklicher Dünger, denn in ihm reichern sich organische Schadstoffe an, wie eine neue Studie nachweist / VON BERND MIKOSCH zum Volltext
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NAFTA, Freihandel
die tageszeitung (taz) 03.01.2004 97 |
Das Wunder der Globalisierung blieb aus Vor zehn Jahren gründeten Kanada, die USA und Mexiko die nordamerikanische Freihandelszone Nafta. Doch die US-amerikanischen Versprechen von Wohlstand und Blüte für den kleinen Handelspartner Mexiko erfüllten sich nicht / VON NICOLA LIEBERT zum Volltext
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Atom-Schwarzmarkt Gas-Ultrazentrifugen (GUZ) Süddeutsche Zeitung 03.01.2004 87 |
Die Hintermänner der Bombe Geheimdienste vermuten Pakistan als Zentrum des internationalen Atom-Schwarzmarktes Nach dem Stopp eines deutschen Frachters, der Libyen mit Teilen zum Bau einer Atomfabrik anlaufen sollte, suchen die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) und westliche Nachrichtendienste die Hintermänner des Atomhandels, dessen Zentrum Pakistan sein soll. Es gebe "offenkundig einen florierenden Schwarzhandel" mit Teilen zur Herstellung von Gas-Ultrazentrifugen (GUZ), mit deren Hilfe Pakistan Atombomben gebaut habe, so britische Geheimdienstler. / Von Hans Leyendecker zum Volltext
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Goldener Reis, GVO IRRI, Gentech-Pflanzen die tageszeitung (taz) 02.01.2004 96 |
Das Jahr des Reises Das Internationale Reisforschungsinstitut IRRI setzt bei der Bekämpfung des Hungers ganz auf Gentech-Pflanzen. Die Laborpflanzen sollen die grüne Revolution ablösen. Besonders engagiert ist das IRRI bei der Entwicklung des Goldenen Reises / Von HILJA MÜLLER zum Volltext
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Grüne Gentechnik, Genpatente IRRI Jasminreis, MTA-Vertrag, Biopiraterie die tageszeitung (taz) 02.01.2004 95 |
Kein US-Patent für Jasmin-Reis Mitte der 90er-Jahre musste sich das Reisforschungszentrum IRRI mit dem Vorwurf auseinander setzen, es fördere die "Biopiraterie": Proben der weltweit beliebten thailändischen Jasminreissorte Hom-Mali waren nach Florida geschickt worden ohne einen MTA-Vertrag (Material Transfer Agreement), der eine kommerzielle Nutzung ausschließt. zum Volltext
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Urananreicherung Gasultrazentrifuge (GUZ) Atomanlagen/Atomwaffen Schwarzmarkt Süddeutsche Zeitung 02.01.2004 86 |
Der Atom-Schwarzmarkt Das Beispiel des deutschen Frachters "BBC China" zeigt: Skrupellose Händler verkaufen weltweit Material zum Bombenbau Die Gefahr, erklärte ein britischer Geheimdienstler der SZ, gehe nicht von Staaten, sondern von "raffgierigen Geschäftsleuten" aus, die sich Teile der GUZ besorgt und diese über Mittelsmänner Staaten wie Libyen angeboten hätten. Vor etlichen Jahren sollen Teile der GUZ, die das europäische Konsortium Urenco (vormals Uranit) herstellte, gestohlen und nach Pakistan geschafft worden sein. Von dort sollen sie, auch als Nachfertigungen, an Firmen in Asien gelangt sein, die sie zum Kauf anbieten. / Von Hans Leyendecker zum Volltext
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| erstellt: 09.09.10/zgh |
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