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Daten/Statistiken Archiv-Übersicht Vorjahr 2014 Folgejahr

Klimaschutzindex
2015
Klimaschutzindex 2015 / Germanwatch
10.12.14   (512)
Germanwatch: Klimaschutzindex (KSI) 2015
Alljährlich bewertet Germanwatch die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Hinblick darauf, was sie gegen die Klimaerwärmung unternehmen. Aus 15 Indikatoren wird für jeden Staat der Klimaschutzindex (KSI) berechnet, eine Zahl zwischen 0 und 100. Anhand des KSI werden die Staaten dann sortiert und benotet. Erstmals überschritten Dänemark und Schweden die KSI-Schwelle für "sehr gut". Da dies jedoch mgw. wetterbedingt ist (warmer Winter), bleibt ihre Benotung "gut" einstweilen unverändert. Wie in den Vorjahren bleibt daher Rang 1 bis 3 ("sehr gut") unbesetzt.
KSI-Werte der Top5- / Flop-5 Staaten (auf Ganze gerundet):
gut: Dänemark 78, Schweden 71, Großbritannien 71, Portugal 67, Zypern 67.
sehr schlecht: Saudi-Arabien 24, Australien 36, Kasachstan 38, Kanada 40, Iran 41.
Die beiden größten Treibhausgas-Emittenten China (KSI 52) und USA (KSI 52) liegen auf Rang 45 bzw.44 ("schlecht"). Deutschland (KSI 60, "mäßig") fiel vom Rang 19 auf 22, vor allem weil sich der CO2-Ausstoß erhöhte und der Ausbau Erneuerbarer Energien verlangsamte, wie schon im Vorjahr.

Infografik: Klimaschutzindex - Zusammenfassung, S.5 [Germanwatch]

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Klima-Risiko-Index
2015
Klima-Risiko-Index 2015:  Grafik Großansicht
02.12.14   (502)
Germanwatch: Klima-Risiko-Index 2015
Der globale Klima-Risiko-Index (KRI), jährlich erstellt von Germanwatch, bewertet durch eine Zahl, wie stark Länder von Wetterextremen (u.a. Stürme, Starkregen, Hochwasser, Überschwemmungen, Hitzewellen) betroffen sind. Einbezogen werden die Folgen für Menschen und die direkten ökonomischen Verluste. Datenbasis ist der NatCatSERVICE von Munic Re sowie weitere Daten des IWF, u.a. die Bevölkerungszahl und das BIP. Der KSI 2015 erfasst a) die 10 Jahre von 1994 bis 2013 und b) das Jahr 2013. Die 10 am meisten betroffen Staaten waren in abfallender Reihenfolge:
a) Honduras, Myanmar, Haiti, Nicaragua, Philippinen, Bangladesch, Vietnam, Dom.Rep., Guatemala, Pakistan.
b) Philippinen, Kambodscha, Indien, Mexiko, St.Vincent/Grenadinen; Pakistan, Laos, Vietnam, Argentinien, Mosambik.

Grafik in: Zusammenfassung zum KRI-2015, S.4 [Germanwatch]

| Naturkatastrophen | Klimawandelfolgen | Hochwasser | Hurrikane |
Haushaltsenergie
Energie fürs Wohnen / Infografik Globus 6776 vom 20.11.2014
20.11.14   (508)
dpa-Globus 6776: Energie fürs Wohnen
Der jährliche Energieverbrauch pro Haushalt (in kWh) ist von 17863 im Jahr 2005 auf 16424 in 2012 gesunken. Dann stieg er auf 16973 im Jahr 2013.
Alle Haushalte zusammen verbrauchten 2013 679 TWh Energie, 3,9 % mehr als 2012. Der Verbrauch stieg bei allen Energiezwecken, beim Heizen mit 4,6 % besonders stark.  Anteile im Jahr 2013 in %:
Energieträger: Gas 42, Strom 20, Öl 18, EE 12, Fernwärme 7, Kohle1.
Energiezwecke: Heizung 70, Warmwasser 13, Haushaltsgeräte 9, Kochen/ Waschen u.a. 6, Beleuchtung 2.
Quelle: Statistisches Bundesamt

Großansicht der Infografik:  Bezug  

| Erdgas | Erdöl | Kohle | Biomasse | Solarenergie | Strom |
Ölmarkt 2013
Ölmarkt 2013 / Infografik Globus 6738 vom 30.10.2014
30.10.14   (507)
dpa-Globus 6738: Ölmarkt 2013
Im Jahr 2013 wurden weltweit 4170 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl gefördert und 4183 Mt verbraucht. Die Grafik listet die Top-10 Förder- bzw. Verbraucherländer, auf die 65 % bzw. 59 % entfallen. Der Anteil der Top-3 Förderer (Saudi-Arabien 12,9 %, Russland 12,6 %, USA 10,7 %) ist in etwa gleich, weniger als halb so groß bei den Ländern auf den Folgeplätzen.
Beim Verbrauch liegen die USA (20,0 %) mit weitem Abstand an der Spitze, gefolgt von China (11,7 %) und Japan (4,9 %). Deutschland (2,7 %) liegt auf Rang 8.
Quelle: Mineralölwirtschaftsverband  

Großansicht der Infografik:  Bezug     Datentabelle (xls)

| Erdöl | Fossile Energien | Fracking |
Strompreis 2000-2014
Entwicklung des Strompreises 2000 bis 2014 / Infografik Globus 6705 vom 16.10.2014
16.10.14   (506)
dpa-Globus 6705: Entwicklung des Strompreises
Bei privaten Haushalten stieg der Strompreis in jedem Jahr an, von 100 % im Jahr 2000 auf 194 % in 2014. Dagegen kletterte der Preis für Strom insgesamt (über alle Abnehmergruppen hinweg) zunächst auf ein Allzeithoch von 176 % im Jahr 2008 und fiel seitdem unter Schwankungen auf zuletzt 149 %. Mit 19 % war die Preissteigerung in den 14 Jahren bei den Weiterverteilern (u.a. Stadtwerke und Versorger) am geringsten. Bei kleineren Gewerbebetrieben bzw. industriellen Großabnehmern betrug er 87 bzw. 86 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt      Großansicht der Infografik:  Bezug

| Strom | Energie/ Ressourcen |
Energieimporte 2013
Deutschland
Deutschlands Energieimporte / Infografik Globus 6686 vom 09.10.2014
09.10.14   (505)
dpa-Globus 6686: Deutschlands Energieimporte
Im Jahr 2013 betrug der gesamte Primärenergieverbrauch (PEV) 13.828 PJ* (= 3841 TWh). Angabe: Verbrauch in PJ | Import in %:
Mineralöl 4640|98; Erdgas 3166|88; Steinkohle 1786|87; Braunkohle 1628|0; Erneuerbare Energien 1436|3.
Mit 71% Importanteil ist Deutschlands Energieabhängigkeit insgesamt groß, besonders bei Öl, Gas und Steinkohle. Erschwerend kommt hinzu, dass rund 1/3 dieser fossilen Energien aus Russland kommt, wobei die Versorgungssicherheit im Zuge der eskalierenden Krise in der Ukraine immer fragwürdiger wird. Da auch viele andere Lieferländer politisch und wirtschaftlich instabil sind, sollte die Energiewende möglichst beschleunigt und die Importe diverzifiziert werden, beim Gas z.B. durch zügigen Ausbau der Infrastruktur für Flüssiggas.
* einschließlich sonstige Energieträger mit 1172 PJ.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen
Großansicht der Infografik:  Bezug

| Primärenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Erneuerbare Energien | Energieabhängigkeit | Energiewende |
Treibhausgase
Nah-/Fernverkehr
THG-Emissionen im Verkehr / Infografik Globus 6672 vom 02.10.2014
02.10.14   (504)
dpa-Globus 6672: Wer fährt am klimafreundlichsten?
Die beiden Diagramme stellen die CO2-Emissionen im Nah- bzw. Fernverkehr dar, wobei das Erderwärmungspotenzial der gesamten ausgestoßenen Treibhausgase umgerechnet wird in die äquivalente Menge CO2: Angaben in Gramm CO2-Äquivalent pro Person und Kliometer, gerundet:
Nahverkehr: PKW 166; Bahn 111; Linienbus 89.
Fernverkehr: Flüge (national) 261; PKW 166; Bahn 71; Reisebus 38.
Jede dieser CO2-Angaben wird dann noch einmal unterteilt in 3 Bereiche: Fahr-/Flugbetrieb, Bau/Unterhalt der Fahrzeuge und Bau/Betrieb der Infrastruktur. Der mit Abstand größte Anteil entfällt in allen Rubriken auf den Betrieb.

Stand: 08.01.2014; Datenquelle: Öko-Institut (pdf)
Großansicht der Infografik:  Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
Bruttoinlandsprodukt
2013
Das Bruttoinlandsprodukt 2013 / Infografik Globus 6661 vom 25.09.2014
25.09.14   (511)
dpa-Globus 6661: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013
Das BIP betgrug rund 2810 Mrd. Euro, preisbereinigt 0,4 % mehr als im Vorjahr. Der Indexwert (preisbereinigt, verkettet) zum Jahr 2005 (100 %) betrug 104,1 %.
Das BIP kann auf drei Weisen berechnet werden:
Entstehung: Bruttowertschöpfung + Steuern − Subventionen
Verwendung: privater+staatlicher Konsum + Investitionen + Export − Import
Verteilung: Volkseinkomen1+Abgaben−Subventionen+Abschreibungen+Außensaldo 2
    1 Volkseinkommen = Löhne/Gehälter + Unternehmens-/Vermögenseinkommen
    2 Außensaldo =     Einkommen der Ausländer im Inland
                              − Einkommen der Inländer im Ausland   
Da die EU ab Sep. 2014 einen neuen Standard für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) festgelegt hat, mussten die BIP-Daten neu berechnet werden. Eine zentrale Änderung ist, dass Ausgaben für Forschung & Entwicklung sowie Rüstung als Investitionen zählen. Durch den neuen Standard erhöht sich das BIP rein rechnerisch um ca. 3 bis 4 % im Vergleich zur früheren Berechnungsweise.
Quelle: Statistisches Bundesamt

Infografik:  Großansicht: Bezug      Daten:  Tabellenkalkulation (xls)

| BIP | Konsum & Produktion | UGR | HDI | NWI |
Weltrisikoindex
Weltrisiko-Index 2014 / Infografik Globus 6660 vom 25.09.2014
25.09.14   (496)
dpa-Globus 6660: Weltrisikoindex 2014
Im Jahr 2014 bewertet der Risikoindex 171 Staaten im Hinblick auf die Gefahr, von Naturkatastrophen oder Folgen des Klimawandels getroffen zu werden und ihren Fähigkeiten, sie ggf. zu bewältigen. In der Weltkarte sind die Staaten nach 6 Kategorien (Risiko sehr hoch, hoch, mittel, gering, sehr gering, keine Daten) dunkelrot bis dunkelgrün bzw. grau eingefärbt. Das höchste Risiko trägt der südpazifische Inselstaat Vanuatu, gefolgt von den Philippinen und Tonga. Deutschland liegt auf Rang 147. Datenquelle: Weltrisikobericht 2014

Großansicht der Infografik:  Bezug

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Tsunami | Klimawandelfolgen | Hochwasser |
Energiefluss-2013
Energiefluss-2013; AGEB-Infografik
16.09.14   (509)
AGEB: Vereinfachtes Energieflussbild 2013 
Kenndaten des Energieflusses 2013 in Petajoule (PJ) (Umrechnungstabelle):
Energieaufkommen 15763, davon rund 74 % Import.
Primärenergie (PEV) 13828 (100 %);    Endenergie  (EEV) 9268 (67 %);  
 
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der PEV bzw. EEV um 2,8 bzw. 3,9 %.
Bezogen auf 1990* (Index = 100) liegt der PEV bzw. EEV bei 92,8 bzw. 97,9.
* 1990 ist Referenzjahr beim Kyoto-Protokoll   
    
Download: Großansich der Grafik [AGEB]    Berechnungsschema/ Datentabelle (xls)
Tabelle:  Entwicklung von PEV und EEV seit 1990 (xls)

| Primärenergie | Endenergie | Energieeffizienz | Energiesparen | Energie/ Ressourcen |
Bruttoinlandsprodukt
Die Leistung unserer Wirtschaft / Infografik Globus 6635 vom 11.09.2014
11.09.14   (514)
dpa-Globus 6635: Die Leistung unserer Wirtschaft
Ab September 2014 gilt das neue Europäische System (ESVG 2010) Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (VGR), daher musste auch das BIP angepasst werden (Info: Statistisches Bundesamt)
Neuerdings zählen Ausgaben für Forschung & Entwicklung zu den Investitionen (als Vorleistung blieben sie bisher unberücksichtigt), ebenso Rüstung (zuvor Konsum des Staates). Außerdem werden nun Schätzwerte für Drogenhandel und Tabakschmuggel mit eingerechnet (zusätzlich zu früher Schwarzarbeit u. Prostitution). Dadurch erhöhte sich das BIP 2013 von 2738 auf 2809 Mrd. Euro, also um 2,6 %. Den Hauptanteil (ca. 70 %) an dieser rein methodisch bedingten Steigerung hat die Einrechnung von Forschung & Entwicklung.
Die Grafik enthält die revidierten BIP-Werte von 2003 bis 2013 samt der nominalen bzw. realen Veränderung zum Vorjahr sowie die Aufteilung für 2013.
Quelle: Statistisches Bundesamt
  
Infografik:  Großansicht: Galerie   

| BIP | Konsum & Produktion | UGR | HDI | NWI |
Bevölkerung EU-28
2014
Die Bevölkerung in der EU / Infografik Globus 6556 vom 31.07.2014
31.07.14   (513)
dpa-Globus 6556: Die Bevölkerung in der EU
Am Stichtag 1.1.2014 lebten rund 507 Mio Menschen in den 28 EU-Staaten, 0,3 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil an der Weltbevölkerung (ca. 7300 Mio) beträgt ca. 7 %, mit fallender Tendenz, da das Bevölkerungswachstum in nahezu allen anderen Regionen viel höher ist, besonders in Afrika und Asien.
Top-4 der EU-28 Staaten (in Mio, gerundet): Deutschland 81; Frankreich 66; Großbritannien 64; Italien 61, zusammen mit 54 % mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung. Kommen Spanien (47) und Polen (39) auf Rang 5 u.6 hinzu, werden rund 70 % erreicht. Die restlichen Länder folgen mit weitem Abstand: von Rumänien 20 bis Malta 0,4. Dass viele Länder sehr kleine Bevölkerungen haben, zeigen folgende Relationen: Die Staaten auf Rang 14 bis 28 haben einstellige Bevölkerungen mit Anteilen von 1,7 % bis 0,1 %. Zusammen haben sie einen Anteil von nur rund 10 %.   Quelle: Eurostat    

Infografik:  Großansicht: Bezug      Daten:  Tabellenkalkulation (xls)

| Bevölkerung |
Ölreserven 2013
Ölreserven der Welt / Infografik Globus 6526 vom 17.07.2014
17.07.14   (503)
dpa-Globus 6526: Ölreserven der Welt
Im Jahr 2013 betrugen die weltweiten Ölreserven (geologisch sicher bestätigt und mit heutiger Technik rentabel förderbare Vorkommen) 238,2 Milliarden Tonnen (Gt), davon entfallen 96 % auf die Top-20 Länder, die in der Infografik gelistet werden. Die Top-4 Staaten Venezuela (19,6 %), Saudi-Arabien (15,3 %), Kanada (11,8 %) und Iran (9,1 %) überschreiten mit zusammen 55,8 % weit die 50 % Marke, die Top-7 schon die 75 % Marke, d.h. ein Großteil der Reserven konzentriert sich auf wenige Länder.

Quelle: BP Statistical Review of World Energy 2014     Datentabelle (xls)
Großansicht der Infografik:  Bezug  

| Erdöl | Energieabhängigkeit | Fossile Energien |
Primärenergie
Welt 2013
Weltenergie 2013 / Infografik Globus 6514 vom 10.07.2014
10.07.14   (501)
dpa-Globus 6514: Weltenergie 2013
Der Primärenergieverbrauch (PEV) betrug 2013 weltweit 12.730 Millionen Tonnen Öleinheiten (Mtoe) (= 532.980 PJ = 148.050 TWh), 2,3 % mehr als im Vorjahr und 28 % mehr als vor 10 Jahren. In Europa* sank er um 0,3 %, in Asien stieg er um 3,4 %. Er verteilt sich wie folgt (Anteile in %):
Energieträger: Öl 32,9; Kohle 30,1; Gas 23,7; EE 8,9; Kernenergie 4,4.
Regionen: Asien/Pazik 40,5; Europa* 23,0; USA/Kanada 20,4; Naher Osten 6,2; Afrika 3,2.   (* inklusive ehem.UdSSR)

Quelle: BP Statistical Review of World Energy (pdf)   Stand: Juni 2014
Großansicht der Infografik: Bezug

| Energie/ Ressourcen | Primärenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien | Wasserkraft | Biomasse |
CO2-Emissionen
EU 2013
CO2-Emissionen in der EU / Infografik Globus 6455 vom 13.06.2014
13.06.14   (500)
dpa-Globus: CO2-Emissionen der EU
Im Jahr 2013 betrug der energiebedingte* CO2-Ausstoß aller 28 EU-Staaten 3.351,6 Millionen Tonnen (Mt), 2,5 % weniger als im Vorjahr. In 22 Staaten sank der CO2-Ausstoß, er stieg in Dänemark (6,0%), Portugal (3,6 %), Estland (4,4 %), Deutschland (2,0 %), Frankreich (0,6 %) und Polen (0,3 %). Deutschland mit einem Anteil von 22,7 % am Gesamtausstoß liegt mit weitem Abstand an der Spitze, gefolgt von Großbritannien (13,6 %), Frankreich (10,3 %) und Italien (10,2 %). Diese Top-4 Länder stoßen zusammen bereits mehr als 50 % des CO2s aus. Die 75 %-Marke wird überschritten, wenn noch die drei Länder auf den Folgeplätzen hinzukommen: Polen (8,7 %), Spanien (6,7 %), Niederlande (4,8 %).
* energiebedingt: durch Verbrennung fossiler Energien

Stand: Mai 2014; Quelle: Eurostat Pressemitteilung vom 7.5.14 (pdf)  
 Datentabelle (xls);    Großansicht der Infografik:  Bezug


| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Klimawandelfolgen
Wahrnehmbare Folgen des Klimawandels / Infografik Globus 6386 vom 08.05.2014
08.05.14   (499)
dpa-Globus 6386: Wahrnehmbare Folgen des Klimawandels
In der Weltkarte sind jene Regionen markiert, die beobachtbare Veränderungen oder Phänomene zeigen, die in niedrigem bis hohem Maß auf die Klimaerwärmung zurückgeführt werden können: Arktis, Antarktis, Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Afrika, Asien, Ozeanien, kleine Pazifikinseln.
Dargestellt werden die Folgen des Klimawandels über kleine Symbole, differenziert nach drei Bereichen:
Physikalisches System Biologisches System Menschliches System
Gletscher, Schnee, Eis, Permafrost Land-Ökosysteme Nahrungsmittel
Flüsse, Seen, Überflutung, Dürre Waldbrände Lebensgrundlage, Gesundheit, Wirtschaft
Küstenerosion, Meeresspiegel Meeres-Ökosysteme
Datenquelle: IPCC-Workgroup III: Mitigation of Climate Change
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| Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Naturkatastrophen | Hurrikane | Hochwasser |
Wasserkonflikte
Weltweite Wasserkonflikte / Infografik Globus 6378 vom 08.05.2014
08.05.14   (498)
dpa-Globus 6378: Weltweite Wasserkonflikte seit 1990
Weltweit gibt es zahlreiche und vielfältige Konflikte um die Wassernutzung, von Kämpfen um Wasserressourcen (Quellen, Bäche, Flüsse, Seen, Brunnen) über Wasserrechte bis hin zur Zerstörung von Staudämmen im Krieg. Allein im Jahr 2012 wurden weltweit 31 gewaltsame Auseinandersetzungen gezählt.
In der Weltkarte sind die Länder mit den meisten Wasserkonflikten seit 1990 mit der Anzahl ihrer inner- und zwischenstaatlichen Konflikten markiert: (sortiert nach Anzahl):
Indien 15; USA 12; China 10; Kenia 9; Irak 8; Äthiopien 7; Afghanistan 7; Pakistan 6; Sudan 5; Jugoslawien (ehemalig) 4; Südafrika 4; Syrien 4; insgesamt 91. Der bisher längste Konflikt dauerte mindestens 16 Jahre: die zwei indischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Karnataka. stritten sich um Bewässerungsrechte am Fluss Kaveri.
Datenquelle: Pacific Institute

| Wasser | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Klimaschutzindex
2014
Staaten im Klima-Check / Infografik Globus 6310 vom 03.04.2014
03.04.14   (497)
dpa-Globus 6310: Staaten im Klima-Check (Klimaschutzindex 2014)
Alljährlich bewertet Germanwatch die 58 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Hinblick darauf, was sie gegen die Klimaerwärmung unternehmen. Aus 15 Indikatoren wird für jeden Staat der Klimaschutzindex (KSI) berechnet, eine Zahl zwischen 0 und 100. Anhand des KSI werden die Staaten dann sortiert und benotet. Weil kein Staat genug tut, um das 2°C-Ziel einzuhalten, wurde die Note "sehr gut" im Jahr 2014 (wie in den Vorjahren) nicht vergeben. KSI-Werte der Top/Flop-5 Staaten (auf Ganze gerundet):
Top-5: Dänemark 75, Großbritannien 70, Portugal 68, Schweden 68, Schweiz 66.
Flop-5: Saudi-Arabien 25, Kasachstan 38, Iran 38, Kanada 40, Australien 42.
Der inzwischen mit weitem Abstand größte CO2-Emittent China (KSI 52) zeigt leichte Verbesserungen und steigt vom 54. auf den 46. Platz. Dagegen verschlechtert sich Deutschland (KSI 62) vom 5. auf den 19. Platz, weil die CO2-Emissionen seit 2012 wieder steigen und die Klimapolitik insgesamt nachlässt. Datenquelle: Germanwatch

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Treibhausgase-DE
Treibhausgase aus Deutschland / Infografik Globus 6304 vom 27.03.2014
27.03.14   (490)
dpa-Globus 6304: Treibhausgase aus Deutschland
Von 1990 bis 2011 sank der Treibhausgas (THG)-Ausstoß Deutschlands von 1248 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivalent auf 929 Mt. Entgegen diesem langjährigenTrend stieg er seitdem wieder: 2012 auf 949 Mt, 2013 auf 951 Mt, vor allem, weil mehr Steinkohle verstromt wurde. Hauptursachen dafür sind der Preisverfall der CO2-Zertifkate im Emissionshandel und ein deutlicher Rückgang beim Kohlepreis, verursacht durch die Öl- und Gasschwemme in den USA infolge von Fracking. Laut Klimaschutzziel der Bundesregierung soll der THG-Aussstoß bis 2020 um 40 % im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Da die bisher geschafften 24 % zu einem erheblichen Teil aus dem Zusammenbruch der ehemaligen DDR resultieren, muss drastisch mehr als bisher getan werden bei der Energiewende (mehr Energieeffizienz, weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien in Kombination mit Netzumbau/ -neubau und Stromspeichern sowie der nachhaltigen Mobilität). Datenquelle: UBA

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| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Kohle | Strom | Energiewende | Fracking |
Rekordwärme
Rekordwärme / Infografik Globus 6215 vom 13.02.2014
13.02.14   (491)
dpa-Globus 6215: Rekordwärme
Im Jahr 2013 wurden in den meisten Regionen Rekordwerte bei der Durchschnittstemperatur gemessen, besonders in Süd- und Westaustralien, dem Südwesten Äthiopiens, dem Osten Tansanias, Teilen Zentralasiens und dem Zentralpazifik. Nur im Zentrum der USA, kleineren Gebieten im Ostpazifik und in Patagonien war es kühler als im Durchschnitt des 20.Jahrhunderts. 2013 lag die durchschnittliche globale Lufttemperatur 0,62 °C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Nur in 3 Jahren war es wärmer: 2010 (+ 0,66), 2005 (+ 0,65) und 1998 (+ 0,63). Datenquelle: NOAA.
Siehe auch Grafik: 6165, 5974, 4941

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| Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Klimasünder 2012
Klimasünder 2012, Globus-Infografik 6192, 30.01.2014
30.01.14   (493)
dpa-Globus 6192: Klimasünder 2012
Im Jahr 2012 wurden weltweit 34,5 Mrd.Tonnen (Gt) CO2 ausgestoßen, davon entfallen 71,2 % auf die Top-13 Staaten , die in der Grafik gelistet werden. Allein die beiden Top-2 Staaten China und die USA verursachen bereits 44 % der Gesamtemissionen.
Bis auf Russland (4: 1770|-27)*, Deutschland (6: 810|-21) und Großbritannien (9: 490|-17) ist bei den gelisteten Top-13 Emittenten der CO2-Ausstoß seit 1990 gestiegen, besonders drastisch in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern: China (1: 9900 |+ 293); Indien(3: 1970|+198). Auch in Südkorea (7: 640|+151) ist der Anstieg gewaltig.
Beim Prokopf-Ausstoß liegen die USA (2: 5200|+ 4) mit 16,7 t (-3,2 %) anhaltend auf dem 1. Platz, gefolgt von Saudi-Arabien mit 16,2 t (+ 6%) und Kanada mit 16,0 t (-0,2 %). Deutschland liegt mit 9,7 t (-2,5 %) auf Platz 7. Bis auf Brasilien (2,3 t), Indonesien (2,0 t) und Indien (1,6 t) liegt der Prokopf-Ausstoß bei allen Top-13 Staaten weit über der Marke 2,5 t, die noch verträglich ist mit dem 2 °C-Ziel. Damit dieses Ziel entgegen den aktuellen Trends doch noch erreicht wird, müssen beim Weltklimagipfel 2015 in Paris verbindliche Maßnahmen beschlossen werden, die das für den Zeitraum 2010 bis 2050 noch verbleibende weltweite CO2-Budget von rund 750 Gt gerecht auf die Nationen verteilt.
* Datenformat: (Rang: CO2-Ausstoß gesamt in Mt |Veränderung seit 1990 in %)
Datenquelle: PBL-2013-Report    Datentabelle     Großansicht:  Galerie    Bezug

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | Kyoto-Protokoll |
Naturkatastrophen 2013
Naturkatastrophen 2013, Globus-Infografik 6165, 16.01.2014
16.01.14   (492)
dpa-Globus 6165: Naturkatastrophen 2013
Laut Daten des Rückversicherers Munich Re fielen die durch Naturkatastrophen im Jahr 2013 verursachen Schadenskosten um 23 Mrd. auf 125 Mrd. USD. Zu den schadensschwersten Naturkatastrophen zählen die Überschwemmungen in Mitteleuorpa und der Taifun Haiyan auf den Philippinen, in Vietnam und China. Laut Schätzungen von Experten handelt es sich um den stärksten je gemessenen Wirbelsturm mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 300 km/h über Land mit 6095 Toten.
Datenquelle: Munich Re/ NatCatService (pdf).   

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| Naturkatastrophen | Klimawandelfolgen | Hochwasser | Hurrikane | Erdbeben | Tsunami |
  

erstellt: 18.12.14/zgh Archiv-Übersicht Vorjahr 2014 Folgejahr

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