Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Themen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Kontakt
Impressum
   Haftunsgsausschluss

Daten/Statistiken Archiv-Übersicht Vorjahr alle Folgejahr

Geteilte Welt 2015
Geteilte Welt: Globus Infografik 10979/ 28.04.2016
28.04.16   (722)
dpa-Globus 10979: Geteilte Welt 2015
Ende 2015 lebten über 7,3 Mrd. Menschen auf der Erde, 85,3 % davon in den 152 Schwellen- und Entwicklungsländern (SL|EL). Bei der Weltwirtschaftsleistung ist der Anteil der SL|EL jedoch nur 57,6 %, bei den Weltexporten (Güter u. Dienstleistungen) sogar nur 36,7 %. Komplementär verhalten sich die Anteile der 39 Industrieländer (IL): 14,6 % der Weltbevölkerung, 42,4 % bei der Weltwirtschaftsleistung und 63,3 % der Weltexporte.Tabellenansicht
Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds für 2016 werden die SL|EL jedoch leicht aufholen, da ihr Wirtschaftswachstum mit 4,1 % |4,6 % etwas größer ist als in den IL mit 1,9 bis 2,0 %.
 
Quelle: Internationaler Währungsfonds       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion | BIP | Bevölkerung | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Armut & Reichtum | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Kinderarmut
DE-2014
Kinderarmut in Deutschland: Globus Infografik 10974/ 28.04.2016
28.04.16   (721)
dpa-Globus 10974: Kinderarmut in Deutschland
Im Jahr 2014 betrug die Kinder-Armutsgefährdungsquote (A)* in Deutschland 19,0 % (= 2,47 Mio Kinder). Sie variiert stark innerhalb der 39 Bezirke, die in der Karte von dunkelrot (A ≥ 25 %) bis hellgrün (A < 13 %) eingefärbt sind.
Die 5 Bezirke mit der a) höchsten b) niedrigsten Quote (in %):
a) Bremen 33,1; Sachsen-Anh.. 28,7; Leipzig 27; Mecklenb.-Vorp. 26,9; Berlin 26,8;
b) Unterfranken 12,4; Freiburg 12,1; Tübingen 10,5; Oberpfalz 9,6; Oberbayern 9,1.Tabellenansicht 
Arbeitsmarktsituation und Familienstruktur haben den größten Einfluss auf die Quote. Sie ist daher in Westdeutschland (17,8) deutlich geringer als in Ostdeutschland (24,6).
*Anteil der Kinder unter 18 Jahren in Haushalten mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle ( = 60 % des Median-Einkommens, z.B. 1926 €/Monat für eine Familie mit 2 Eltern und 2 Kinder unter 14 Jahren)
 
Quelle: WSI       Infografik-Bezug       Tabelle [htm] 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Kinder/Jugendliche |
Abfallmenge
EU-2014
Abfall-EU-2014: Globus Infografik 10934/ 07.04.2016
07.04.16   (720)
dpa-Globus 10934: Europas Abfall 2014
Im Jahr 2014 betrug das Abfallaufkommen im Durchschnitt der 28 EU-Länder 475 kg pro Einwohner, 10 % weniger als der Höchstwert von 527 kg 2002. Unter den EU-Staaten variiert die Abfallmenge um fast den Faktor 3: DK 759; CY 628; DE 618; LU 616; MT 600; IE 586; AT 565; NL 527; FR 511; GR 509; IT 488; FI 482; GB 482; EU 475; PT 453; BG 442; SE 438; BE 435; ES 435; LT 433; SI 432; HR 387; HU 385; EE 357; SK 321; CZ 310; LV 381; PT 272; RO 254. Tabellenansicht
Noch größer ist die Spanne bei der Recyclingquote: von SI 49 % bis  LV 3 %, im EU-Durchschnitt 28 %. Auch der Anteil der deponierten Abfälle variiert stark: von LV 92 % bis 1% u.a. in DK, DE, NL.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Müll/Recycling | Konsum & Produktion |
Sozialleistungsquote
EU-2014
Sozialschutz-EU-2014: Globus Infografik 10929/ 07.04.2016
07.04.16   (719)
dpa-Globus 10929: Sozialschutz in der EU 2014
Im Jahr 2014 gaben die 28 EU-Staaten im Durchschnitt 19,5 % des Bruttoinlandsprodukts (40,4 % der Staatsausgaben) für "Soziale Sicherung" aus. In allen Staaten ist die Alterssicherung mit Abstand der größte Posten, es folgen Krankheit u. Erwerbsunfähigkeit sowie Ausgaben für Hinterbliebene, Arbeitslosigkeit, Familie u. Kinder.
Unter den EU-Staaten variiert die Quote stark: FI 25,4; FR 24,8; DK 24,5; AT 21,7; IT 21,5; SE 21,3; GR 20,1; SK 20,0; BE 19,9; EU 19,5DE 18,8; LU 18,6; PT 18,5; SI 18,0; ES 17,6; NL 16,9; GB 16,5; PL 16,1; HR 15,7; HU 15,6; MT 13,7; BG 13,4; IE 13,2; CZ 13,2; CY 12,2; EE 11,8; LV 11,5; LT 11,5; RO 11,4. Tabellenansicht
Mit großem Abstand auf die Sozialausgaben folgen die Kosten des Gesundheitssytems : 7,2 % des BIP (15,0 % der Staatsausgaben).
 
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Sozialwissenschaften | Armut & Reichtum | BIP |
Internationaler-Strafgerichtshof
Internationaler-Strafgerichtshof: Globus Infografik 10925/ 07.04.2016
07.04.16   (718)
dpa-Globus 10925: Der Internationale Strafgerichtshof
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) wurde am 17.7.1998 als ständiges Gericht mit Sitz in Den Haag gegründet, um vier besonders schwere Verbrechen gegen das Völkerrecht zu verfolgen: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Verbrechen der Aggression. Der IStGH nahm seine Tätigkeit am 1.7.2002 auf. Bisher sind 124 Staaten beigetreten, nicht jedoch u.a. die USA, Russland und China, da diese Staaten verhindern wollen, dass sich ihre Staatsangehörige vor dem IStGH verantworten müssen.
Das erste Urteil des IStGH erging am 10.7.2012 gegen den früheren kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga. Verurteil wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren wegen der Rekrutierung und des Einsatzes von Kindersoldaten.
Nicht zu verwechseln ist der IStGH mit dem ebenfalls in Den Haag ansässigen Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien, auch UN-Kriegsverbrechertribunal oder Haager Tribunal genannt.

Quelle: Internationaler Strafgerichtshof   Auswärtiges Amt       Infografik-Bezug  

| Konflikte | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | Kindersoldaten | Kinderrechte |
Länderfinanzausgleich
DE-2015
Länderfinanzausgleich-2015: Globus Infografik 10918/ 01.04.2016
01.04.16   (715)
dpa-Globus 10918: Der Länderfinanzausgleich 2015
Im Jahr 2015 wurden im Rahmen des Länderfinanzausgleichs insgesamt 9600 Millionen Euro (M€) von 4 Geberländern auf 12 Nehmerländer umverteilt (in M€):
Geber: BY 5.449;  BW 2.313;  HE 1720;  HH 1,12.
Nehmer: BE 3.613;  SN 1.023;  NW 1.021;  HB 626;  ST 597;  TH 581;  BB 495;  MV 473;  NI 418;  RP 349;  SH 248;  SL 152. Tabellenansicht
Weitere Infos*: Früher war die Verteilung bei BY und NW gegensätzlich:
BY: 38 Jahre lang Nehmerland (1950-1986, 1992)
NW: 47 Jahre lang Geberland (1950-1978, 1980,1989-1992,1995-2007, 2009)
Geberländer bezogen auf die inflationsbereinigte Summe von 1950 bis 2013 (M€):
BW 76.369; BY 41.892;  HE 60.363;  NW:33.897;   HH 25.111.
*eigene Ergänzung (nicht Teil der dpa-Infos).
    
Quelle: Bundesfinanzministerium       Infografik-Bezug    Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion |
Migration-DE-2015
Migration-DE-2015 / Globus Infografik 10922 vom 01.04.2016
01.04.16   (700)
dpa-Globus 10922: Zu- und Abwanderung von Ausländern
Die Grafik zeigt die Zu-und Abwanderung in DE von 1954 bis 2015. Die Zuwanderung ist 2015 drastisch angestiegen: auf knapp 2 Millionen (M). Bei 0,86 M Abgewanderten ergibt sich ein Wanderungssaldo von 1,14 M, das höchste jemals gemessene, fast doppelt so groß wie im Vorjahr (0,577 M). Hauptgrund dafür ist die starke Zuwanderung von Schutzsuchenden aus Ländern, wo Menschen durch Konflikte, Bürgerkriege und Terrorismus gefährdet sind. In den Jahren vor 2015 fand die Migration hauptsächlich mit anderen EU-Staaten statt.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug  

| Migration | Bevölkerung | Konflikte |
Bildungsausgaben
DE-2015
Bildungsausgaben-DE-2015: Globus Infografik 10924/ 31.03.2016
31.03.16   (716)
dpa-Globus 10924: Die Kosten der Bildung
Die Kosten für öffentliche Bildungsausgaben stiegen in Deutschland von 75,9 Milliarden Euro (G€) im Jahr 1995 auf 123,7 G€ im Jahr 2015. Pro Einwohner unter 30 Jahren stiegen die Ausgaben von 2573 € auf 123,7 €. Die Steigerung beruht vor allem auf dem Rückgang der Anzahl der unter 30-Jährigen im Zuge des demografischen Wandels, weil sich die Ausgaben relativ zum Bruttoinlandprodukt (BIP) kaum geändert haben. Verteilung der Gesamtkosten 2015 auf die Bildungsbereiche (in %): Allgemeinbildene u. berufliche Schulen 51,2; Hochschulen 23,2; Kitas 17,5; Sonstiges 8,1 Quelle: Statistisches Bundesamt Infografik-Bezug Tabelle [htm]

| BNE | Sozialwissenschaften | Indikatoren |
Erstgeburtsalter
EU-2014
Alter-Mütter-2014: Globus Infografik 10915/ 31.03.2016
31.03.16   (714)
dpa-Globus 10915: Das Alter der Mütter 2014
Das Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes liegt im Durchschnitt aller EU-Staaten bei 28,8 Jahren, innerhalb der Staaten variiert es um rund 5 Jahre. Die 8 Staaten mit dem a) niedrigsten, b) höchsten Erstgeburtsalter der Mütter (in Jahren):
a) BG 25,8;  RO 26,1;  LV 26,3;  EE 26.6;  PL 26,9;  SK 27,0;  LT 27.0;  HU 27,7.
b) DK 29,2;  DE 29,4NL 29,5;  IE 30,0;  GR 30,0;  LU 30,2;  ES 30,6;  IT 30,7.Tabellenansicht
2014 wurden in der EU insgesamt 5,1 Millionen (M) Babys geboren, die meisten in Frankreich 0,819 M, Großbritannien 0,776 M und Deutschland 0,715 M. Bei der Geburtenrate* liegt Deutschland abgeschlagen auf Rang 25, während Frankreich und Großbritannien vorne auf Rang 2 /3. liegen (s. Goblus-10642)
* Geburten pro 1000 Einwohner:

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Bevölkerung | Frauen |
Lebenserwartung
DE-2012/2014
Lebenserwartung-DE-2014 / Globus Infografik 10920 vom 31.03.2016
31.03.16   (704)
dpa-Globus 10920: So lange leben wir noch
Die Tabelle zeigt die durchschnittliche restliche Lebenserwartung von Frauen und Männern in Abhängigkeit vom Alter. Bei Geburt beträgt sie bei Frauen|Männern 83,1|78,1; im Alter von 100: 2,1|1,8 Jahre. Tabellenansicht
In jedem Alter ist die restliche Lebenserwartung bei Frauen größer als bei Männern; die Differenz nimmt aber von anfangs 5 auf 0,3 Jahre ab:
Alter | Differenz: 0|5; 20|4,9; 40|4,6; 60|3,7; 70|2,7; 80|1,5; 90|0,6; 100|0,3. Tabellenansicht
Die Lebenserwartung ist in den vergangen Jahren deutlich gestiegen, z.B. zum Zeitpunkt der Geburt bei Jungen um 2 Jahre 3 Monate und bei Mädchen um 1 Jahr 6 Monate.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Bevölkerung | Frauen |
Globale Handelsströme
2014
Globale Handelsströme 2014 / Globus Infografik 10900 vom 24.03.2016
24.03.16   (708)
dpa-Globus 10900: Globale Handelsströme 2014
Im Jahr 2014 sind die weltweiten Exporte um 0,3 % auf 18,5 Billionen Dollar (B$) gewachsen. Das stärkste Wachstum zeigt Nordamerika (3,1 %), gefolgt von Asien/Pazifik (2,5 %) und Europa (0,5 %). In den anderen Regionen ist der Export geschrumpft: Nahost -4,4 %; RUS/Russland -5,8; Lateinamerika -5,8; Afrika -7,5.
Die Weltkarte zeigt den intraregionalen Handel für Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien/Pazifik sowie die interregionalen Handelsströme zwischen folgenden Regionen: Nord- und Lateinamerika, Europa, Afrika, Russland/GUS, Nahost, Afrika und Asien/Pazifik.

Quelle: World Trade Organization       Infografik-Großansicht  

| Weltmarkt | Globale Agenda 21 | Konsum & Produktion |
Arbeitslosengeld
Arbeitslosengeld / Globus Infografik 10906 vom 24.03.2016
24.03.16   (707)
dpa-Globus: Das Arbeitslosengeld
Am 1.10.2015 waren in Deutschland 2,7 Millionen (M) Arbeitslose registriert, darunter haben 2,4 M finanzielle Hilfen vom Staat zur Sicherung ihres Lebensunterhalts erhalten. Unter den Leistungsempfängern erhielten 72,7 % | 24,5 % Arbeitslosgeld (ALG) I | ALG II, weitere 2,8 % waren sog. Aufstocker (ALG-I + ggf. ALG-II).
ALG-I: i.d.R. 60 % des Nettogehalts der 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit. Bezugsdauer: bei unter 50-Jährigen maximal 1 Jahr, bei ab 50-Jährigen gestaffelt von 1 bis 2 Jahren.
ALG-II ("Hartz-IV"): Regelsatz von derzeit 404 € + Zusatzleistungen (u.a. Wohnen, Heizung) + Einmalleistungen (u.a. Ausstattung der Wohnung).
Ab dem 3. Jahr der Arbeitslosigkeit erhalten alle Leistungsberechtigte den Regelsatz, egal ob sie früher erwerbstätig waren oder nicht.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug  

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften | Bevölkerung |
Lebenserwartung
DE-2012/14
Lebenserwartung / Globus Infografik 10908 vom 24.03.2016
24.03.16   (705)
dpa-Globus 10908: Lebenserwartung in den Bundesländern
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Mädchen bzw. Jungen, die in den Jahren 2012 bis 2014 geboren wurden, variiert bei Mädchen von BW 83,9 bis SL 82,2, bei Jungen von BW 79,4 bis ST 76,2.Tabellenansicht
Die Lebenserwartung hat deutlich zugenommen: seit 1993/1995 bei Mädchen | Jungen im deutschlandweiten Durchschnitt um 3,6|5,1 Jahre. Die höchsten Zugewinne verzeichnet MV: 5,3| 7,7 Jahre.Tabellenansicht
 
Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]     Tabelle [xls]  

| Bevölkerung |
Verdienstgefälle
EU-2014
Verdienstgefälle-EU-2014 / Globus Infografik 10896 vom 17.03.2016
17.03.16   (713)
dpa-Globus 10896: Verdienstgefälle zwischen Frauen und Männern 2014
Im Jahr 2014 verdienten Frauen im EU-Durchschnitt 16,1 % weniger als Männer, d.h. umgerechnet: 100 € für Männer, 84 € für Frauen.
Die 8 Staaten mit dem a) höchsten, b) geringsten Verdienstgefälle (in %):
a)  EE 28,3;  AT 22,9;  CZ 22,1;  DE 21,6;  SK 21,1;  ES 18,8;  GB 18,3;  FI 18,0;
b)  HR 10,4;  RO 10,1;  BE 9,9;  LU 8,6;  PL 7,7;  IT 6,5;  MT 4,5;  SI 2,9. Tabellenansicht
Dieser sog. "unbereinigte Gender Pay Gap" ist ein erster Ansatz zur Berechnung geschlechtsspezifischer Verdienstunterschiede. Bei genauerer Analyse des Verdienstgefälles sind eine Vielzahl kultureller, sozialer, demografischer und ökonomischer Faktoren zu berücksichtigen, z.B. vermehrte Teilzeitarbeit bei Frauen, Karriereknick durch Kindererziehung, geringerer Verdienst in frauentypischen Berufen.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Frauen | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Frauen-Führungspositionen
EU-2014
Frauen-Führungspositionen-EU-2014 / Globus Infografik 10886 vom 17.03.2016
17.03.16   (712)
dpa-Globus 10886: Frauen in Führungspositionen 2014
Der Anteil der Frauen an allen leitenden Postitionen* 2014 lag im Durchschnitt aller 28 EU-Staaten bei 32,9 %. Unter den EU-Staaten variiert der Anteil (%) erheblich:
Top7: LV 44,5;  HU 40,1;  PL 39,2;  LT 38,7;  SI 37,4;  SE 37,4;  BG 37,1.
Flop7: IT 27,4;  DK 27,1; MT 26,7;  NL 26,0;  HR 23,2;  LU 21,5;  CY 17,8. Tabellenansicht
Deutschland (Rang 19) mit einem Anteil von 29,1 % liegt deutlich unter dem EU-Schnitt (32,9) im unteren Drittel. Alterbezogen waren die Anteile bei den J üngeren (15-24 Jährige: 38,2 %; 25-34: 36,8 %) deutlich höher als der Durchschnitt in Deutschland. Berufsbezogen waren die geschlechtsspezifischen Unterschiede am geringsten bei Akademikern (z.B. bei Ärzten, Juristen, Lehrern, Sozialwissenschaftlern)
*Vorstände, Geschäftsführer/-innen, Führungskräfte im Alter von 15-64 Jahre

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Autokratien
Autokratien / Globus Infografik 10885 vom 17.03.2016
17.03.16   (709)
dpa-Globus 10885: Autokratische Länder
Im Rahmen des BTI-Projekts wurden 129 Länder anhand von 17 Kriterien im Hinblick auf die Qualität von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsführung bewertet. In den Jahren 2013 bis 2015 blieb die Anzahl von Demokratien (74) und Autokratien (55) zwar relativ stabil, aber die Repressionen in den Autokratien sind stark gestiegen. Daher ist die Anzahl der "harten" Autokratien von 33 auf 40 angewachsen. Diese Staaten unterdrücken die politische Opposition bereits im Ansatz und schränken die Freiheitsrechte stark ein. Sie sind in der Weltkarte rot gefärbt (die moderaten gelb). Aber auch in der Hälfte der 74 Demokratien werden Bürgerrechte so stark eingeschränkt, dass sie als "defekt" eingestuft werden.

Quelle: Bertelsmann-Stiftung   Bundeszentrale f. polit.Bildung     Infografik-Großansicht 

| Globale Agenda 21 | Indikatoren | 2030-Agenda |
Asylerstanträge
EU-2015
Asylsuchende-EU-2015 / Globus Infografik 10893 vom 17.03.2016
17.03.16   (702)
dpa-Globus 10893: Asylsuchende in der EU 2015
Von den rund 1,3 Millionen erstmaligen Asylanträgen in den 28 EU-Staaten im Jahr 2015 entfallen 93 % auf die Top10-Staaten (Anzahl in 1000, gerundet):  DE 442,  HU 174,  SE 156,  AT 86,  IT 83,  FR 71,  NL 43,  BE 39,  GB 38,  FI 32. Tabellenansicht
Werden alle EU-Staaten nach Anzahl der Erstanträge pro 1000 Einwohner sortiert, sind die Top10-Staaten: HU 17,7; SE 16,0;  AT 10,0;  FI 5,9;  DE 5,4;  LU 4,2; MT 3,9;  DK 3,7; BE 3,5;  BG 2,8. Tabellenansicht

| Migration | Bevölkerung |
G20
G20 / Globus Infografik 10883 vom 17.03.2016
17.03.16   (701)
dpa-Globus: G20
In Reaktion auf die Finanzkrisen in Asien, Brasilien und Russland gründeten die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer und die EU 1999 die informelle Gruppe der 20 mit dem Ziel, das weltweite Finanzsystem zu stabilisieren. Die Finanzminister, Zentralbank-Präsidenten und Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich pro Jahr mindestens einmal zum Gipfeltreffen, bei Bedarf mehrmals, um über anstehende Probleme zu beraten. Am alljährlichen Gipfeltreffen nehmen auch die UN, die Weltbank, der IWF und weitere ausgewählte Staaten teil. Die Präsidentschaft wechselt jährlich: 2016 liegt sie bei China (Gipfeltreffen am 4./5.9.16 in Hangzhou), 2017 bei Deutschland (Gipfeltreffen im Juli 2017 in Hamburg).

Quelle: g20.org / UNCTAD   Auswärtiges Amt        Infografik-Bezug  

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Konsum & Produktion |
Handelspartner
DE-2015
Handelspartner-DE-2015 / Globus Infografik 10879 vom 10.03.2015
10.03.16   (711)
dpa-Globus 10879: Deutschlands wichtigste Handelspartner 2015
Im Jahr 2015 betrugen Deutschlands Importe|Exporte 948|1196 Milliarden Euro (G €). Die Grafik listet die Top16 a) Liefer- b) Empfängerländer, hier die Top10 (G €):
a) CN 92  NL 88  FR 67  US 59  IT 49  PL 44  CH 43  CZ 39  GB 38  AT 37.
b) US 114  FR 103  GB 69  NL 80  CN 71  IT 59  AT 58  PL 52 CH 49  BE 41. Tabellenansicht
Der Export nach Russland sank von 29,2 auf 21,8 G€ als Folge der Sanktionen im Zuge der Krim-Krise und des Ukraine-Konflikts.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion | BIP | Eine-Welt |
Mindestlohn-EU
Mindestlohn-EU / Globus Infografik 10873 vom 10.03.2016
10.03.16   (710)
dpa-Globus 10873: Mindestlohn in der EU
In 22 von 28 EU-Staaten wurde per Gesetz ein Mindest-Stundenlohn (€) eingeführt. Er varriert stark von LU 11,12;  FR 9,67;  NL 9,36;  GB 9,23;  IE 9,15;  BE 0,10;  DE 8,50 auf den ersten 7 Rängen bis zu SK 2,33;  LV 2,20;  CZ 2,15;  LT 2,13;  HU 2,06;  RO 1,40;  BG 1,24. Ohne Mindestlohn: DK  FI  IT  AT  SE CY   Tabellenansicht
In Deutschland (Rang 7) wurde der gesetzliche Mindestlohn zum 1.1.15 eingeführt, allerdings mit Einschränkungen und Übergangsregelungen. Ausgenommen sind z.B. Jugendliche unter 18 Jahren ohne Berufsabschluss; Auszubildende und Hospitanten, bei denen das Praktikum zur Ausbildung gehört oder kürzer als drei Monate ist. Für Langzeitarbeitslose (seit mindestens einem Jahr nicht erwerbstätig) gilt der Mindestlohn erst nach einem halben Jahr. Bei Zeitungszustellern soll er schrittweise bis 2017 eingeführt werden. Ab 1.1.18 soll er ohne Ausnahme gelten und am 1.1.17 sowie 1.1.19 angepasst werden.

Quelle: WSI Tarifarchiv       Infografik-Bezug       Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Konsum & Produktion | BIP | Sozialwissenschaften |
Kriege-Konflikte
2015
Kriege-2015 / Globus Infografik 10870 vom 10.03.2016
10.03.16   (706)
dpa-Globus 10870: Kriege 2015
Im Jahr 2015 zählte das HIIK weltweit insgesamt 409 Konflikte, davon wurden 223 gewaltsam ausgetragen. Die Intensität eines Krieges erreichten 19 Konflikte in 16 Regionen, die in der Tabelle gelistet werden Tabellenansicht. Fast 1/4 der Konflikte fanden in Subsahara-Afrika statt. Boko Haram weitete seinen Kampf für ein Kalifat vom Norden Nigerias auf die Nachbarländer Kamerun, Tschad und Niger aus. Rund 12000 Menschen starben in diesem Konflikt, 2,4 Millionen wurden vertrieben.
Im Jahr 2015 kamen 3 neue Kriege hinzu:
Türkei: eskalierender Konflikt: Regierung vs. verbotene kurdische PKK.
Philippinen: schwere Kämpfe: islamistische Rebellengruppe BIFF vs. Regierung.
Südsudan: eskalierende Konflikte: zwischen verschiedenen Gruppen um Vieh und Land

Quelle: HIIK      Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Konflikte |
Asylerstanträge
EU-2015
Asylanträge-EU-2015 / Globus Infografik 10875 vom 10.03.2016
10.03.16   (703)
dpa-Globus 10875: Auf der Suche nach Asyl
Die Zahl der Asylerstanträge in der EU ist von 152.890 im Jahr 2008 laufend gestiegen auf 1.255.640 im Jahr 2015, doppelt so viel wie 2014 (562.680) .
Die 7 EU-Staaten mit den meisten Asylerstanträgen: DE 441800;  HU 174435;  SE 156110;  AT 85505;  IT 83245;  FR 70570;  NL 43035. Relativ* zur Einwohnerzahl (‰): HU 17,7; SE 16,0; AT 10,0; FI 5,9; DE 5,4; LU 4,2; MT 3,9.
Die Hauptherkunftsländer der erstmaligen Asylbewerber 2015: SY 362775;  AF 178230;  IQ 121535;  KO 66885;  AL 65935;  PK 46400;  ER 33095. Tabellenansicht
Auf die Top3-Herkunftsländer entfallen mehr als 50 % und ihr Anstieg 2014 bis 2015 war drastisch (Vervielfachungsfaktor): Syrien 2, Afghanistan 4, Irak 7.
* Die relativen Zahlen sind nicht Teil dieser Grafik: → Globus-10893.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Migration | Bevölkerung |
Religionseinfluss
Religionseinfluss / Globus Infografik 10867 vom 03.03.2016
03.03.16   (658)
dpa-Globus 10867: Der Einfluss der Religion
Alle zwei Jahre berechnen 250 Wissenschaftler für 129 Entwicklungs- und Schwellenländer den sog. "Bertelsmann Stiftung’s Transformation Index" (BTI). Anhand von 17 Kriterien wird die Qualität von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsführung bewertet. Die Studie zum BTI-2016 zeigt, dass die Religion in 21 Staaten (u.a. Türkei) immer mehr Einfluss auf die Politik ausübt, im 10-Jahres-Vergleich sind es sogar 53 Staaten; nur in 12 Staaten nahm der Druck religiöser Dogmen ab.
In der Weltkarte sind die 42 Staaten, in denen die Religion im Jahr 2016 einen spürbaren Einfluss auf Politik und Rechtsordnung hat, im Hinblick auf den Grad des Einflusses eingefärbt von grau (säkularer Staat, u.a. EU) über gelb (u.a. RUTN), orange (u.a. TR  EG  MA  ID), rot (SY  IQ  AF  PK) hin zu dunkelrot (theokratischer Staat: IR  SA).

Quelle:  Bertelsmann-Stiftung       Infografik-Großansicht  

| Eine-Welt | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Feinstaub
Feinstaub / Globus Infografik 10855 vom 03.03.2016
03.03.16   (657)
dpa-Globus 10855: Feinstaub
Erwachsene atmen täglich über 15³ Luft ein, die zahlreiche gesundheitschädliche Schadstoffe enthält, u.a. Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Feinstaub, zu dem die Grafik Basisinformationen bereitstellt. Feinstaub wird vor allem bei industriellen Prozessen, in Kraftwerken , Öfen und durch Kraftfahrtzeuge freigesetzt. Je feiner die Partikel sind, desto tiefer gelangen sie in das Atmungssystem. PM 10*: Nasenhöhle, Luftröhre; PM 2,5*: Bronchien, Bronchiolen; ultrafeine: Lungenbläschen, Blutkreislauf. Die möglichen Folgen sind: chronischer Husten, Verschleimung, Lungeninfektion, Lungenschäden, Lungenkrebs, Herzerkrankungen.
* PM 10: Particulate Matter ≤ 10 µm,    PM 2,5: Particulate Matter ≤ 2,5 µm,

Quelle: UBA   Europäische Lungen-Stiftung   EPA     Infografik-Großansicht 

| Feinstaub | Gesundheit | Chemikalien |
Verkehrstote-2015
Verkehrstote-2015 / Globus Infografik 10868 vom 03.03.2016
03.03.16   (653)
dpa-Globus 10868: Gefahr Straßenverkehr
Im Jahr 2015 sind 3.475 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben, 393.744 wurden verletzt, das sind 1,1 % mehr als im Vorjahr. Hauptursache für den Anstieg waren der relative milde Winter und der warme trockene Frühling, weil bei solch günstigem Wetter mehr und schneller gefahren wird und mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Zweiradfahrer) unterwegs sind.
Die Grafik listet für die 16 Bundesländer und Deutschland die Verkehrstoten pro 1 Mio Einwohner: BB 73;  ST 65;  NI 59;  MV 58;  TH 53;  BY 48;  RP 48;  SN 47;  BW 45; DE 43HE 42;  SH 38;  SL 31;  NW 30;  HB 26;  BE 14;  HH 11.   Tabellenansicht
 
Quelle: Statistisches Bundesamt    Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Mobilität/Verkehr | Bevölkerung |
Fremdenfeindliche
Straftaten 2015
Fremdenfeindliche Straftaten / Globus Infografik 10862 vom 03.03.2016
03.03.16   (652)
dpa-Globus 10862: Fremdenfeindliche Straftaten 2015
In der Deutschlandkarte sind die Bundesländer im Hinblick auf die Anzahl der erfassten fremdenfeindlich motivierten Straftaten pro 100.000 Einwohner unterschiedlich stark braun eingefärbt. Der Durchschnitt für Deutschland liegt bei 5,9; die Länder im Osten liegen bis zum 3-Fachen darüber. Vergleichsweise wenige Straftaten zeigen die Länder im Süden. Außerdem wird die absolute Zahl der Strafttaten notiert: BB 17,9|440;  MV 15,6|250;  ST 15,4|345;  BE 14,3|497;  SN 12,6|509;  NI 6,9|543; DE 5,9|4810NW 5,1|893;  RP 4,3|172;  BY 3,9|493;  SH 3,6|101;  HH 3,6|64;  TH 3,2|68;  BW 3|324;  HB 1,7|11;  HE 1,4|88;  SL 1,2|12. Tabellenansicht
Fremdenfeindliche Gewalttaten stiegen von 316 auf 612, die Zahl der Verletzten von 272 auf 459. Die Anzahl rechtsextremer Straftaten in Deutschland insgesamt hat um 30 % im Vergleich zum Vorjahr auf 13.846 Delikte zugenommen.

Quelle: BMI       Infografik-Bezug         Tabelle [htm]    Tabelle [xls]

| Migration | Konflikte | Bevölkerung | Sozialwissenschaften |
Bruttoinlandsprodukt
2015
Bruttoinlandsprodukt / Globus Infografik 10861 vom 03.03.2016
03.03.16   (651)
dpa-Globus 10861: Das Bruttoinlandsprodukt 2015
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug rund 3.026 Mrd. Euro, bereinigt* 1,4 % mehr als im Vorjahr. Der Indexwert (bereinigt*) zum Jahr 2010 (100 %) betrug 107,85 %.
Das BIP kann auf drei Weisen berechnet werden:
Entstehung: Bruttowertschöpfung + Steuern − Subventionen
Verwendung: Konsum Privat + Staat + Investitionen + Export − Import
Verteilung: Volkseinkomen1+Abgaben−Subventionen+Abschreibungen+Außensaldo2
    1 Volkseinkommen = Löhne/Gehälter + Unternehmens-/Vermögenseinkommen
    2 Außensaldo =     Einkommen der Ausländer im Inland
                              − Einkommen der Inländer im Ausland
*preisbereinigt, verkettet, saison- und kalenderbereinigt

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug     Berechnungstabelle (xls)

| BIP | Konsum & Produktion | NWI | Indikatoren |
Klimasünder-2014
Klimasünder-2014 / Globus Infografik 10863 vom 03.03.2016
03.03.16   (650)
dpa-Globus 10863: Klimasünder-2014
Die Grafik listet die 13 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Jahr 2014. Für jeden Staat sind 4 Werte notiert: CO2-Ausstoß (Mt) | Veränderung seit 1990 (%) | CO2-Ausstoß je Einwohner (t) | Veränderung seit 1990 (t).
Top3: CN 10.590|262|7,6|5,5;  US 5.330|-16|16,5|-3,1;  IN 2.340|146|1,8|1,1. Tabellenansicht
Die Top3 zusammen mit der EU-28 umfassen bereits fast 2/3 der weltweiten CO2-Emissionen, die bis 2050 um 80 bis 90 % im Vergleich zu 1990 gesenkt werden müssen, damit dei 2°C-Schwelle nicht überschritten wird. Das bedeutet, dass der CO2-Ausstoß pro Kopf im weltweiten Durchschnitt unter 2,5 t sinken muss. Die Sortierung nach pro Kopf [SA 16,8;  US 16,5;  CA 15,9;  RU 12,4;  KR 12,3;  JP 10,1;  DE 9,3;  IR 7,9;  CN 7,6;  MX 3,7;  BR 2,5;  IN 1,8;  ID 1,8] zeigt, dass unter den Top13 nur die letzten 3 Staaten die 2,5 t Schwelle einhalten, alle anderen liegen deutlich darüber, 6 Staaten sogar über 10 t und Deutschland mit 9,3 t nur wenig darunter. Dieser extrem hohe Prokopf-Ausstoß in den Industrieländern, inzwischen auch in Schwellenländern wie China und Iran, zeigt, wie schwer es sein wird, möglichst sogar die 1,5 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht zu überschreiten, wie die 195 Vertragsstaaten beim Weltklimagipfel in Paris beschlossen haben.

Quelle: Europ. Kommission/ PBL    Infografik-Bezug   Tabelle [htm]   Tabelle [xls] 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Berufspendler
1991 / 2012
Berufspendler / Globus Infografik 10856 vom 03.03.2016
03.03.16   (649)
dpa-Globus 10856: Langer Weg zur Arbeit
Ein Vergleich der Jahre 1991 und 2012 zeigt, dass Weglänge und Pendelzeit bei Berufspendlern gestiegen sind. Weg- bzw. Zeitintervall: Anteil 1991|2012 in %:
Entfernung:  <10 km: 63|55,  10-24 km:  26|27,  25-50 km: 8|12,    ≥ 50 km: 3|4. 
Pendelzeit: <10 Min: 32|27,  10-29 Min : 48|47,  30-59 Min: 16|21,   ≥ 60 Min: 4|5.  Tabellenansicht
Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) war 2012 der Anteil der Männer mit einer Pendelzeit ≥ 30 Minuten (28,9 %) mehr als doppelt so hoch wie bei den Frauen (12,5 %). Lange Fahrzeiten führen häufig zu Zeitkonflikten und erschweren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinderlose Frauen haben daher häufiger längere Pendlerwege und -zeiten als erwerbstätige Mütter. Lange Pendelzeiten reduzieren tendenziell die Geburtenrate.

Quelle: Statistisches Bundesamt   BiB       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Mobilität/Verkehr | Konsum & Produktion | Frauen | Bevölkerung |
Ökolandwirtschaft
DE 2014/15
Ökolandbau / Globus Infografik 10853 vom 25.02.2016
25.02.16   (664)
dpa-Globus 10853: Bauern und Öko-Bauern in Deutschland
Vergleich im Wirtschaftsjahr 2014/15 von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft im Hinblick auf die Produktion (Pflanzen, Tiere), Aufwendungen (Düngemittel, Pflanzenschutz, Personal), Preise (Milch, Weizen, Kartoffeln), Erträge (Milch, Weizen) und beim Gewinn je Unternehmen. Tabellenansicht
Zwar ist die Produktion im Ökolandbau geringer, dennoch war der Gewinn pro Unternehmen höher als bei konventionellen Betrieben, weil die Aufwendungen geringer waren und höhere Preise erzielt wurden.

Quelle: BMELV         Infografik-Bezug        Tabelle [htm]

| Ökolandbau | Nahrung | Konsum & Produktion |
Verkehrsleistung
DE-2015
Verkehrsleistung-2015 / Globus Infografik 10846 vom 25.02.2016
25.02.16   (662)
dpa-Globus 10846: Deutschland mobil
Anteile (%) der Verkehrsträger 2014 im Personenverkehr (1.167 Mrd. Personen-km):
PKW: 80,5;
  Eisenbahn: 7,7;  Linienbus,U-Bahn u.a.: 6,9;  Flugzeug: 5,0.
Anteile (%) der Verkehrsträger 2015 im Güterverkehr (661 Mrd. Tonnen-km):
LKW: 71,7
;  Eisenbahn: 17,3;  Binnenschiff: 8,3;  Pipeline: 2,7.  Tabellenansicht
Der sehr hohe Anteil von PKW|LKW beim Personen-| Güterverkehr zeigt, dass die Verkehrswende (PKW → öffentliche Verkehrsmittel | LKW → Bahn/ Schifffahrt) noch am Anfang steht.

Quelle: Statistisches Bundesamt   BMVI     Infografik-Bezug   Tabelle [htm]

| Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr | Konsum & Produktion |
Frauenquote
2006-2015
Frauen_Spitzengremien / Globus Infografik 10851 vom 25.02.2016
25.02.16   (661)
dpa-Globus 10851: Frauen in Spitzengremien
Im Zeitraum 2006 bis 2015 ist der Anteil (%) der Frauen in den Vorständen | Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen Deutschlands zwar deutlich von 7,8|1,2 auf 19,7|6,3 gestiegen Tabellenansicht, bleibt aber gering. Wird dieser schwache Aufwärtstrend fortgeschrieben, dauert es noch 25|86 Jahre bis zur Parität in Aufsichtsräten | Vorständen.
Seit 2016 sind etwas über 100 Unternehmen zu einer Frauenquote von 30 % bei Neubesetzung ihres Aufsichtrates verpflichtet. Nur 28 % erfüllten bis Ende 2015 diese Vorgabe.

Quelle: DIW    Infografik-Bezug    Tabelle [htm]

| Frauen | Konsum & Produktion | Bevölkerung | Indikatoren |
Schulkosten-2013
Schulkosten / Globus Infografik 10854 vom 25.02.2016
25.02.16   (660)
dpa-Globus 10854: Was kostet die Schule?
Im Jahr 2013 haben die öffentlichen Haushalte im Durchschnitt 7100 € je Schüler an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen ausgegeben, 300 € mehr als im Vorjahr. Da Schulstruktur (z.B. Anzahl der Schüler je Lehrer), Unterrichtsangebot (z.B. Ganztagsbetreuung), Bezahlung des Personals und der Unterhaltung der Gebäude sowie der Lehrmittel in den Bundesländern verschieden sind, variieren auch die Kosten (in 1000 €): HH 8,9,  BE 8,5,  TH 8,5,  ST 8,2,  BY 8,1,  HB 7,4,  HE 7,3,  DE 7,1, MV 7,1,  SN 7,1,  BB 7,0,  BW 6,9,  NI 6,9,  RP 6,7,  SL 6,5,  SH 6,3,  NW 6,2.  Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Agenda 21 | Sozialwissenschaften |
Islam-Nahost/Nordafrika
Islam-Naher-Osten / Globus Infografik 10849 vom 25.02.2016
25.02.16   (656)
dpa-Globus 10849: Glaubensrichtungen des Islam im Nahen Osten
Mit 1,6 Mrd. Anhängern ist der Islam nach dem Christentum (2,2 Mrd.) die 2. größte Weltregion. Innerhalb des Islams haben sich unterschiedliche Glaubensrichtungen herausgebildet, die immer wieder zu Konflikten führen, besonders im Nahen Osten. Die Verbreitungsgebiete der dortigen Haupt-Glaubensrichtungen (Sunniten, Schiiten, Ibaditen, Wahhabiten) sind in der Karte unterschiedlich eingefärbt. Die Sunniten sind die mit Abstand die größte Gruppe weltweit und auch in der MENA-Region, gefolgt von den Schiiten. Ursprung für die Spaltung in diese beiden Hauptrichtungen im Islam war die Frage, wer legitimer Nachfolger des Propheten Mohammed († 632) sein sollte. Die Schiiten (von „Schiat Ali“: Partei Alis) meinten, dass Ali, der Vetter und Schwiegersohn Mohammeds, der Nachfolger sein sollte, konnten sich aber nicht durchsetzen und spalteten sich 661 von der sunnitischen Mehrheit ab. Nachfolger Mohammeds wurde sein Schwiegervater Abu Bakr.

Quelle: Gulf 2000 project, Columbia University       Infografik-Großansicht 

| Konflikte | Globale Agenda 21 |
Waffenhandel
2011-2015
Waffenhandel / Globus Infografik 10848 vom 25.02.2016
25.02.16   (648)
dpa-Globus 10848: Der internationale Waffenhandel
Die Grafik listet für Export und Import die 10 Staaten mit dem größten Anteil am Welthandel mit konventionellen Großwaffen von 2011 bis 2015 in %:
Export:  US 33,  RU 25,  CN 6,  FR 6,  DE 5,  GB 5,  ES 4,  IT 3,  UA 3,  NL 2. 
Import:  IN 14,  SA 7,  CN 5,  AE 5,  AU 4,  TR 3,  PK 3,  VN 3,  US 3,  KR 3.  Tabellenansicht
Beim Export liegen die USA und Russland mit weitem Abstand vorne, beim Import Indien. Deutschland (Rang 5, Exportanteil 5 %) lieferte Großwaffen in insgesamt 27 Länder, vor allem in die USA, nach Israel und Griechenland. 29 % der Exporte aus Deutschland gingen in Länder Europas.

Quelle: SIPRI       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Waffen | Konflikte |
EU-Handelspartner
2015
EU-Handelspartner-2015 / Globus Infografik 10842 vom 25.02.2016
25.02.16   (646)
dpa-Globus 10842: Die wichtigsten Handelspartner der EU 2015
Die Grafik listet die 10 Nicht-EU-Länder mit dem höchsten Handelsvolumen (in Mrd. Euro) jeweils beim Import in die EU bzw. Export aus der EU. Die USA und China sind mit Abstand die wichtigsten Handelspartner der EU. Sie belegen die ersten beiden Plätze.
Import: CN 350,  US 246,  RU 136,  CH 102,  NO 74,  TR 62,  JP 60,  KR 42,  IN 39,  BR 31. 
Export: US 370,  CN 170,  CH 151,  TR 79,  RU 74,  JP 57,  NO 49,  KR 48,  IN 38,  BR 35.  Tabellenansicht

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Wald | Konsum & Produktion | Eine-Welt |
Naturkatastrophen
2015
Naturkatastrophen-2015 / Globus Infografik 10833 vom 19.02.2016
19.02.16   (663)
dpa-Globus 10833: Naturkatastrophen 2015
2015 wurden erstmals mehr als 1000 Naturkatastrophen registriert: 1060 mit 23.000 (7.700*) Todesopfern und 90 (110*) Mrd. $ Gesamtschäden. Das Erdbeben in Nepal am 25.4.15 mit Stärke 7,8 war die opfer- und schadenshöchste Katastrophe: 9000 Menschen starben, der wirtschaftliche Gesamtschaden betrug 4,8 Mrd.$.
In der Weltkarte sind die 20 nach Schadenshöhe größten Naturkatastrophen nach 4 Ereigniss-Kategorien farblich/symbolisch markiert: tektonisch: Erdbeben (2); meteorologisch: Sturm (9); hydrologisch: Überschwemmungen/ Massenbewegungen (5); klimatologisch: Temperaturextreme/ Dürre/ Waldbrände (4) Tabellenansicht.
* Vorjahreswert

Quelle: Munich Re       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Hochwasser | Hurrikane | Klimawandelfolgen |
Treibhausgase
DE-2014
Treibhausgase-DE-2014 / Globus Infografik 10830 vom 19.02.2016
19.02.16   (654)
dpa-Globus 10830: Treibhausgase in Deutschland
Der Graf zeigt die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen von 1990 bis 2014 (Mt CO2e). Sie sind von 1248 im Jahr 1990* gesunken auf 902 im Jahr 2014. 2009 wurde ein Zwischentief von 906 erreicht, im Folgejahr stiegen die Emissionen aber auf 941. Erstmals nach 3 Jahren sind sie 2014 wieder gefallen (-4,6 % bzgl. 2013; -27,7 % bzgl. 1990*).
Das Kreisdiagram veranschaulicht den Anteil der verschiedenen Treibhausgase an den gesamten Emissionen 2014 in %: Kohlendioxyd (CO2) 87,9; Methan (CH4) 6,2; Distickstoffoxid (N2O) 4,3; teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (H-FKW) 1,2; Stickstofftriflorid (NF3)/ vollfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW)/ Schwefelhexaflourid (SF6) 0,4.
* Referenzjahr des Kyotoprotokolls

Quelle: Umweltbundesamt    Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Erneuerbare-Energien
EU-2014
Erneuerbare Energien in der EU / Globus Infografik 10836 vom 19.02.2016
19.02.16   (644)
dpa-Globus 10836: Erneuerbare Energien in der EU 2014
Im Jahr 2014 betrug der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) am Endenergieverbrauch in der EU 16 %. Die Grafik listet die EE-Anteile aller 28 EU-Staaten: SE 52,6;  LV 38,7;  FI 38,7;  AT 33,1;  DK 29,2;  HR 27,9;  PT 27,0;  EE 26,5;  RO 24,9;  LT 23,9;  SI 21,9;  BG 18,0;  IT 17,1;  ES 16,2;  GR 15,3;  FR 14,3;  DE 13,8;  CZ 13,4;  SK 11,6;  PL 11,4;  HU 9,5;  CY 9,0;  IE 8,6;  BE 8,0;  GB 7,0;  NL 5,5;  MT 4,7;  LU 4,5.  Tabellenansicht
Laut EU-Klimapolitik soll der EE-Anteil bis 2020 auf 20 % und bis 2030 auf 27 % steigen. Um die unterschiedlichen Ausgangssituationen der Länder, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und ihr EE-Potenzial zu berücksichtigen, wurde für jedes Land ein eigener Zielwert definiert. Das 2020-Ziel haben bereits 11 Staaten erreicht. Deutschland liegt mit 13,8 % unter dem EU-Durchschnitt und muss bis zu seinem Soll von 18 % noch deutlich zulegen.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Erneuerbare Energien |  |
Energieabhängigkeit
EU-2014
Abhängig von Energie-Importen / Globus Infografik 10831 vom 19.02.2016
19.02.16   (643)
dpa-Globus 10831: Abhängig von Energie-Importen der EU 2014
Im Jahr 2014 musste die EU insgesamt 53 % der verbrauchten Enerige importieren. Die Grafik listet für jeden der 28 EU-Staat den Anteil des Energieimports am gesamten Inlandsverbrauch in %: MT 98;  LU 97;  CY 93;  IE 85;  BE 80;  LT 78;  IT 76;  ES 73;  PT 72;  GR 66;  AT 66;  DE 61;  HU 61;  SK 61;  FI 49;  FR 46;  GB 46;  SI 45;  HR 44;  LV 41;  BG 35;  NL 34;  SE 32;  CZ 30;  PL 29;  RO 17;  DK 13;  EE 9.  Tabellenansicht
Deutschland mit einer Energieimportquote von 61 % liegt über den EU-Durchschnitt von 53 %. Die Energieabhängigkeit ist insgesamt hoch, bei einer Reihe von Ländern sogar kritisch. Hinzu kommt, dass viele EU-Staaten von nur wenigen Energielieferländern (vor allem Russland) abhängen, die zudem als unsicher gelten, so dass die Energiezufuhr bei Eskalation von Krisen (aktuell u.a. Ukraine, Nahost) gefährdet wäre.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Energieabhängigkeit | Energie/ Ressourcen |
Militärausgaben-2015
Militaerausgaben-2015 / Globus Infografik 10829 vom 19.02.2016
19.02.16   (641)
dpa-Globus 10829: Militärausgaben weltweit 2015
Anhand des Berichts "Military Balance", in dem das Internationale Institut für Strategische Studien (IISS) jedes Jahr 171 Länder analysiert, listet die Infografik die 15 Länder mit den höchsten Militärausgaben (für Personal, Ausrüstung, Anlagen, Gebäuden) 2015: US 598;  CN 146;  SA 82;  RU 66;  GB 56;  IN 48;  FR 47;  JP 41;  DE 37;  KR 34;  BR 24;  AU 23;  IT 22;  IQ 21;  IL 19. Tabellenansicht
Allein die Ausgaben der USA umfassen mehr als 1/3 der weltweiten Verteidigungsetats und die Zahlen insgesamt spiegeln einen starken Westen. Während jedoch die USA und Europa ihre Militärausgaben stetig reduzieren, weiten Länder wie Russland und China sie aus. Die IISS-Experten sehen daher das militärische Gleichgewicht ins Wanken geraten und meinen, dass die Welt gefährlicher wird.

Quelle: IISS       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Waffen | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Hartz-IV-Regelsätze
Hartz-IV-Regelsätze / Globus Infografik 10824 vom 11.02.2016
11.02.16   (659)
dpa-Globus 10824: Hartz-IV-Regelsätze
Die Tabelle listet die monatlichen Regelsätze beim Arbeitslosengeld II ("Hartz-IV") für erwerbsfähige Leistungsberechtigte und ihre Kinder: von 404 € für Alleinstehende oder Alleinerziehende bis 237 € für unter-6-Jährige.Tabellenansicht
Z.B. erhält ein Ehepaar mit zwei 14 bis 17-jährigen Kindern zusammen 364 € • 2 + 306 € • 2 = 1340 €. Dieser Betrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Haushaltsenergie, Körperpflege, Hausrat und für Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Hinzu kommen regelmäßige Kosten für Unterkunft und Heizung sowie Einmalleistungen, z.B. für die Ausstattung der Wohnung.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften | Bevölkerung |
Bevölkerungsstruktur
DE 1910-2060
Bevölkerungsstruktur / Globus Infografik 10819 vom 11.02.2016
11.02.16   (655)
dpa-Globus 10819: Deutsche Lebensbäume
Nach der 13. Bevölkerungsvorausberechnung (pdf) des Statistischen Bundesamtes wird die Bevölkerung in Deutschland trotz Nettozuwanderung weiter schrumpfen: von 80,8 Millionen (M) im Jahr 2013* auf 67,6 (73,1) M bei schwacher (stärkerer) Zuwanderung. Parallel zur Abnahme altert die Bevölkerung zunehmend: Je nach Nettozuwanderung sinkt die Zahl der 20- bis 64-Jährigen um 23 bis 30 %, während umgekehrt der Anteil der ab 65-Jährigen von 1/5 in 2013* auf 1/3 in 2060 steigen wird. Diese dramatische Änderung der Bevölkerungsstruktur wird durch den Wandel der "Lebensbäume" in der Infografik anschaulich dargestellt: Von der typischen Pyramide 1910 (viele Junge, wenig Alte) über Zwischenformen 1950 und 2016 hin zu einer Form, die unten schmal beginnt (wenig Junge), sich nach oben ausweitet (mit dem Alter wachsende Anzahlen) und ihre maximale Breite bei den 70- bis 75-Jährigen erreicht. Erst dann verringern sich die Zahlen in Pyramidenform Richtung 100-Jähriger.
* 2013 ist das Basisjahr für die Bevölkerungsprognose

Quelle: Statistisches Bundesamt      Infografik-Großansicht  

| Bevölkerung |
gutes_Leben 2014
gutes_Leben / Globus Infografik 10815 vom 11.02.2016
11.02.16   (647)
dpa-Globus 10815: Das "gute Leben"
Die Grafik zeigt die Ergebnisse aus der UBA-Studie "Umweltbewusstsein 2014" zur Frage, was es für jeden Einzelnen bedeutet, ein "gutes Leben" zu haben. Die Grafik listet die 10 häufigsten Antworten. Gesundheit, Befriedigung der Grundbdürfnisse und Geborgensein in Familie/ Gemeinschaft sind mit Abstand die häufigsten Antworten. Eine intakte Umwelt rangiert auf Platz 5, die Teilhabe und Zugang zu Bildung/ Kultur auf Rang 10. Tabellenansicht

Quelle: Umweltbundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Indikatoren | Gesundheit | Natur & Umwelt | Konsum & Produktion |
Feinstaubbelastung-DE-2015
Feinstaubbelastung-DE-2015 / Globus Infografik 10820 vom 11.02.2016
11.02.16   (645)
dpa-Globus 10820: Feinstaubbelastung in deutschen Städten
Laut EU-Richtlinie aus dem Jahr 2005 darf der Tagesmittelwert von 50 µg Feinstaub pro m³ Luft höchstens an 35 Tagen überschritten werden. Bei 2 von insgesamt 374 Messstationen wurde diese Vorgabe verletzt: Mit 70 Tagen in Stuttgart (Kessellage) drastisch und in Berlin mit 36 Tagen leicht. Die Grafik listet ergänzend die weiteren 9 Städte mit den meisten Überschreitungstagen:  Tabelle

Quelle: Umweltbundesamt      Infografik-Bezug  

| Feinstaub | Chemikalien | Gesundheit |
Einwanderung
Einwanderung / Globus Infografik 10806 vom 05.02.2016
05.02.16   (623)
dpa-Globus 10806: In die neue Heimat. Die zehn wichtigtes Einwanderungsländer
In der Weltkarte sind die Top-10 Einwanderungsländer markiert mit Stäben, deren Höhe der Zahl eingewanderter Einwohner Ende 2013 (in M) entspricht: US 46,1; SA 14,6; DE 11,1; RU 11,0; AE 8,0; GB 7,8; FR 7,5; CA 7,4; ES 6,6; AU 6,5.
Top-10 Migrationswege (Herkunftsland -> Einwanderungsland: Zahl Ende 2013 in M):
MX -> US 13,0;  RU -> UA 3,5;  BD -> IN 3,2;  UA -> RU 2,9;  KZ -> RU 2,5;  CN -> US 2,4;  RU -> KZ 2,4;  AF -> PK 2,3;  AF -> IR 2,3;  HK -> CN 2,3.
Laut Prognosen der Weltbank wird demnächst die Migrantenzahl die 250 Millionen-Marke überschreiten. Eine wichtige Einkunftsquelle von Familien in den Heimatsländern sind die Überweisungen aus dem Ausland: weltweit rund 601 Mrd. US-Dollar, darunter 441 Mrd. in Entwicklungsländern.

Quelle: Weltbank           Infografik-Großansicht  

| Migration | Bevölkerung |
Asylanträge
Asylanträge / Globus Infografik 10801 vom 05.02.2016
05.02.16   (622)
dpa-Globus 10801: Asylanträge: anerkannt oder abgelehnt
Die Tabelle listet für die häufigsten Herkunftsländer der Asylsuchenden folgende Anzahlen: Erstanträge 2015, die davon entschiedenen, darunter die anerkannten bzw. abgelehnten. Die aufgeführten 9 Länder (SY , AL , KO , AF , IQ , RS , ER , MK , PK) umfassen ca. 80 % aller Asylerstanträge 2015. Die Schutzquote (Anteil positiver Entscheide) variiert stark: sehr hoch bei Syrien (96 %), Eritrea (92 %), Irak (86 %), sehr gering bei Albanien (0,2 %) und Kosovo (0,4 %).
Das BAMF benötigt derzeit im Durchschnitt 5,2 Monate für die Bearbeitung eines Asylantrags, die Anzahl der unerledigten Anträge betrung Ende 2015 364.66.

Quelle: BAMF        Infografik-Großansicht  

| Migration |
Migranten-2015
Migranten weltweit 2015 / Globus Infografik 10786 vom 28.01.2016
28.01.16   (631)
dpa-Globus 10786: Migranten weltweit 2015
Im Jahr 2015 lebten laut UN-Migrationsreport 244 Millionen (M) Menschen in einem anderen Land, 41 % mehr als im Jahr 2000. Darunter sind 19,5 M Flüchtlinge, die ihre Heimatländer wegen Konflikten verlassen haben. Fast 2/3 der weltweiten Migranten lebt in nur 20 Ländern. Die Grafik listet jeweils die 15 größten Ziel- bzw. Herkunftsländer mit der Anzahl der Migranten in Millionen (Stand: Mitte 2015):
Zielländer: US 46,6;  DE 12,0;  RU 11,6;  SA 10,2;  GB 8,5;  AE 8,1;  CA 7,8;  FR 7,8;  AU 6,8;  ES 5,9;  IT 5,8;  IN 5,2;  UA 4,8;  TH 3,9;  PK 3,6.
Herkunftsländer:  IN 15,6;  MX 12,3;  RU 10,6;  CN 9,5;  BD 7,2;  PK 5,9;  UA 5,8;  PH 5,3;  SY 5,0;  GB 4,9;  AF 4,8;  PL 4,4;  KZ 4,1;  DE 4,0;  ID 3,9.

Quelle: Vereinte Nationen         Infografik-Bezug     Daten-Tabellen

| Migration | Bevölkerung | Globale Agenda 21 | Eine-Welt |
Asylanträge
Asylanträge / Globus Infografik 10790 vom 28.01.2016
28.01.16   (621)
dpa-Globus 10790: Asylanträge: Wie wurde entschieden?
Das BAMF hat von 1990 bis 2015 über rund 3,55 Millionen Asylanträge entschieden, darunter 49,8 % positiv, d.h. Gewährung von Schutz, zum weitaus größten Teil gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und nur wenige mit nur subsidiärem Schutz. Asyl im eigentlichen Sinn erhielten weniger als 1 %. Die Schutzquote hängt stark vom Herkunftsland ab: Mit 96 % liegt Syrien auf Rang 1, auch bei Eritrea und Irak ist sie hoch.
Die Grafik zeigt die Kurve der Asylanträge bzw. -entscheide von 2006 bis 2015 und schlüsselt sie für 2015 auf: insgesamt 282.726, davon 135.107 Flüchtlingschutz (Genfer Konvention), 2.029 Asylberechtigte, 1.707 subsidiärer Schutz, 2.072 Abschiedungsverbot, 91.514 Ablehnung, 50.297 formelles Verfahren.

Quelle: BAMF:  URL1  URL2              Infografik-Großansicht  

| Migration |
Rekordklima
Rekordklima / Globus Infografik 10788 vom 28.01.2016
28.01.16   (620)
dpa-Globus 10788: Rekordklima
Laut NOAA überbot das Jahr 2015 das bisherige Rekordjahr 2014 um weitere 0,16 °C und ist damit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1880. Die weltweite Durchschnittstemperatur stieg auf 14,8 °C, 0,9 ° mehr als der langjährige Durchschnitt im 20.Jahrhundert (13,9 °C), der in der Infografik als Nulllinie dient. Dieser neue Rekord liegt im Trend: 9 der 10 wärmsten Jahre seit 1880 fallen in das 21. Jahrhundert und eins in 1998 liegt dicht davor. Die Top-5 Jahre ereigneten sich sogar alle in den letzten 10 Jahren. In dieser starken Häufung am Ende der Zeitskala sehen Klimaforscher ein deutliches Indiz für die globale Erwärmung infolge des Treibhauseffekts, der durch den weiter wachsenden Treibhausgas-Ausstoß laufend verstärkt wird.

Quelle: NOAA         Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Bruttoinlandsprodukt
2015
Bruttoinlandsprodukt 2015 / Globus Infografik 10772 vom 21.01.2016
21.01.16   (634)
dpa-Globus 10772: Die Leistung unserer Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2015 betrug 3027 Mrd. €, im Vergleich zum Vorjahr nominal 3,8 % und real (preisbereinigt) 1,7 % mehr. Hauptgrund für den Anstieg ist die anhaltend hohe Kaufkraft der Konsumenten infolge von Lohnerhöhungen und sinkenden Energiekosten. Mit Ausnahme des Jahres 2009 (- 5,6 % infolge der Finanzkrise ab 2007 und dem Konkurs von Lehman-Brothers am 15.9.08) ist das BIP jedes Jahr real gestiegen, am stärksten 2007 (+ 5,0 %), am schwächsten 2013 (+ 0,1 %).
Im Jahr 2015 setzt sich das BIP wie folgt zusammen (in %):
Entstehung: Dienstleistung 69,0; Gewerbe 25,8; Baugewerbe 4,7; Land-/Forstwirt. 0,6
Verwendung: privater Konsum 53,9; Staat 19,5; Investitionen 18,8; Außenbeitrag 7,8
Verteilung: Löhne/Gehälter 68,1; Gewinne u. Vermögenserträge 31,9.

Quelle: Statistisches Bundesamt          Infografik-Bezug 

| BIP | Konsum & Produktion | NWI | Indikatoren |
Supervulkan Yellowstone

09.01.16   (624)
SZ-Grafik: Supervulkan Yellowstone
Bei seinen letzten beiden Ausbrüchen vor rund 630.000 bzw. 2 Millionen Jahren stieß der Yellowstone-Vulkan ca. 1000 km³ bzw. 2500 km³ Material aus (Mount St.Helens (1980): 2 km³). Die riesige Magmakammer, die Hunderte Kilometer in die Erde ragt, hat sich bereits wieder weit gefüllt. Der nächste Ausbruch wird wohl von der höchsten Kategorie (VEI 8) sein und weite Teile der USA im Westen (wie die einmontierte Landkarte zeigt) durch Ascheauftrag zerstören. Die Folgen werden aber auch weltweit und jahrelang extrem sein. Die über Winde um den Globus verbreiteten Schadstoffwolken werden hunderte Millionen Menschen töten: unmittelbar als Folge der Einatmung von Partikeln und Giftstoffen, mittelbar durch Schädigung der Infrastruktur (Energieversorgung, Verkehr) und vor allem durch den ausgelösten vulkanischen Winter mit massiven verbreiteten Ernteausfällen und dramatischen Hungersnöten in der Folge. So besagt z.B. eine Theorie, dass durch den letzten großen Ausbruch des Tobas (VEI 8) vor ca. 74000 Jahren die Menschheit auf vermutlich unter 5000 Individuen dezimiert wurde.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Jahre ohne Sommer [SZ 09.01.16, S.34/35]

| Vulkane | Naturkatastrophen | Klimawandel | Klimageschichte |
Geburtenziffer
DE-2014
Geburtenziffer-DE-2014: Globus Infografik 10753/ 08.01.2016
08.01.16   (717)
dpa-Globus 10753: Geburten je Frau
Die Grafik zeigt die Entwicklung der zusammengefassten Geburtenziffer von 1989 bis 2014 in West- und Ostdeutschland (Jahr West|Ost): 1989 1,40|1,57; 1993 1,39|0,78; 1997 1,44|1,04; 2000 1,41|1,22; 2004 1,37|1,31; 2010 1,39|1,46; 2014 1,47|1,54. Tabellenansicht
In Westdeutschland stieg die Geburtenziffer unter Schwankungn von 1,40 (1889) auf ein Zwischenhoch von 1,44 (1997) und sank dann auf ein Tief von 1,36 (2006, 2009). Dannach stieg sie bis 2014 auf 1,47, der höchste Wert im Zeitraum. In Ostdeutschland lag die Geburtenziffer 1989 auf dem Allzeithoch 1,57, brach dann durch die gesellschaftliche Verunsicherung im Zuge der Wiedervereinigung ein auf 0,78 (1993) und stieg dann stetig auf zuletzt 1,54. Seit 2008 liegt die Geburtenziffer im Osten über der im Westen. 2014 lag Sachsen mit 1,57 an der Spitze und das Saarland mit 1,35 am unteren Ende.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Bevölkerung | Frauen | Indikatoren |
Flüchtlingsregisrierung
Registrierung von Flüchtlingen / Globus Infografik 10743 vom 08.01.2016
08.01.16   (619)
dpa-Globus 10743: Neuer Flüchtlingsausweis
Der neue sog. Ankunftsnachweis soll die Registrierung von Flüchtlingen beschleunigen und vereinheitlichen, um unkontrollierte Einwanderung zu verringern und den Datenaustausch zwischen den Behörden zu verbessern, so dass Mehrfachregistrierungen vermieden werden. Der Ausweis enthält Angaben zum Namen, zur Staatsangehörigkeit, zur Schulbildung und zu Gesundheitsuntersuchungen sowie die Fingerabdrücke. Ohne den Flüchtlingsausweis können weder Leistungen noch das Asylverfahren beantragt werden.

Quelle: Bundesministerium des Inneren          Infografik-Großansicht  

| Migration |
  

erstellt: 01.05.16/zgh Archiv-Übersicht Vorjahr alle Folgejahr

Homepage: Agenda 21 Treffpunkt
Suchen Lexikon
Register Fächer Datenbank
Medien Links Daten  
Projekte Dokumente  
Schule und Agenda 21
Lokale Agenda Globale Agenda
Homepage: Agenda 21 Treffpunkt

Kontakt über uns Impressum Haftungsausschluss Copyright   © 1999 - 2016  Agenda 21 Treffpunkt