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Daten/Statistiken Archiv-Übersicht Vorjahr 2015 Folgejahr

Globale Handelsströme
Globale Handelsströme / Globus Infografik 10302 vom 29.05.2015
29.05.15   (591)
dpa-Globus 10302: Globale Handelsströme 2013
In der Weltkarte sind die interregionalen Handelströme (ab 50 Mrd. $) rot und die intraregionalen blau eingetragen. Global sind die Handelsströme zwischen Nordamerika, Euro und Asien/Pazifik am größten, auch regional zeigen diese drei Zentren den größten Warenhandel.
Im Diagramm (unten) wird die Veränderung ( in %) der Exporte 2013 gegenüber 2012 % dargestellt: Europa + 4,1; Asien/Pazifik +2,3; Nordamerika +2,0; Welt + 2,0; Nahost - 0,1; Lateinamerika - 1,8; GUS/Russland -2,6; Afrika -5,8.

Quelle: Welthandelsorganisation (WTO)      Infografik-Großansicht

| Weltmarkt | Konsum & Produktion | Globale Agenda 21 | Eine-Welt |
Baumschäden
Baumschäden / Globus Infografik 10292 vom 21.05.2015
21.05.15   (592)
dpa-Globus 10292: Baumschäden in Deutschlands Wäldern
Das Diagramm vergleicht den Anteil (in %) der Bäume mit deutlichen* Schäden im Jahr 1991 und 2014:
Fichte 29|28; Kiefer 33|12; andere Nadelbäume 31|22; Eiche 35|36; Buche 26|48; andere Laubbäume 25|21; alle Baumarten 30|26.
In der Deutschlandkarte sind die Bundesländer bzgl. des Anteils aller Baumarten mit deutlichen* Schäden von dunkel- bis hellbraun eingefärbt: BW 42; NW 36; HE 34; TH 33; SL 27; RP24; BY 23; SH 22; NI 19; BE 17; ST 16; MV 16; SN 15; BB10; HB 8; HH (k.A.)
* deutliche Schädigung: Nadel- bzw. Blattverlust von mindestens 25 %.

Quelle: BMEL (Waldzustandsbericht 2014)      Infografik-Großansicht

| Wald | Natur & Umwelt |
Rohstoffpreise
Rohstoffpreise / Globus Infografik 10271 vom 15.05.2015
15.05.15   (590)
dpa-Globus 10271: Sinkende Rohstoffpreise
Die Grafik stellt die Entwicklung der Weltmarktpreise im Zeitraum 2010 bis 2014 (Index 2010 = 100) für drei Rohstoff-Gruppen und Rohstoffe insgesamt dar. Die vier Kurven zeigen eine Parallelentwicklung: Anstieg auf einen Hoch in 2011, danach Abfall auf ein Tief in 2014. Im folgenden jeweils der höchste | tiefste Indexwert:
Nahrungs-/Genussmittel: 129,0 | 105,9; Industrie-Rohstoffe: 114,4 | 89,0; Energie (Rohöl u. Kohle): 131,4 | 119,1; Rohstoffe insgesamt: 128,6 | 113,8.
Im Jahresdurchschnitt war der Preisrückgang von 2013 bis 2014 bei Energierohstoffen mit 7,7 % am stärksten und er beschleunigte sich noch im letzten Quartal. Diese Entwicklung bereitet den Ländern, deren Ökonomie stark vom Export von Rohöl- und Kohle abhängt, z.B. Russland, zunehmend Probleme.

Quelle: BMWi,    HWWI;        Infografik-Großansicht  

| Rohstoffe/Ressourcen | Energie/ Ressourcen |
Altersaufbau
Altersaufbau / Globus Infografik 10257 vom 07.05.2015
07.05.15   (589)
dpa-Globus 10257: Deutsche Lebensbäume
Die Grafik stellt den Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland für die Jahre 1910, 1950, 2013 und 2060 dar. War die Alterstruktur anfangs noch die klassische "Bevölkerungspyramide", hat sie sich inzwischen zu einem schlanken breiter werdenden Trapez mit aufgesetztem Dreieck entwickelt, d.h. mit dem Alter steigt der Anteil der Altersgruppe zunächst bis etwa zum 70. Lebensjahr und fällt erst dann. Grund dafür ist die starke Alterung der Bevölkerung infolge von Geburtenmangel, der durch Zuwanderung nicht ausgeglichen wird. Erheblich schrumpfen wird die Bevölkerung im erwerbsfähigem Alter (um 23 % bzw. 30 % bei starker bzw. schwacher Zuwanderung). Dagegen wird der Anteil der ab 65-Jährigen stark steigen: von rund 1/5 im Jahr 2013 auf prognostizierte 1/3 im Jahr 2060 mit gravierenden Folgen für die sozialen Sicherungssysteme, z.B. für die Rentenversicherung, da immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren müssen.

Quelle: Statistisches Bundesamt      Infografik-Großansicht 

| Bevölkerung | Konsum & Produktion |
UN Sanktionen
UN Sanktionen / Globus Infografik 10253 vom 07.05.2015
07.05.15   (588)
dpa-Globus 10253: UN Sanktionen
Gemäß Kapitel VII Artikel 41 der UN-Charta kann der Sicherheitsrat Sanktionen gegen Einzelpersonen, Gruppen oder Staaten (bzw. deren Eliten) beschließen. Die häufigsten Ziele dieser Sanktionen seit 1991 waren (Anteil in %):
Kriege, bewaffnete Konflikte lösen: 59; Terrorismusbekämpfung: 14; Massenvernichtungswaffen begrenzen: 11; Unterstützung der Demokratie: 10; Sonstige (z.B. Hilfe bei Menschenrechtsverletzungen, Schutz der Zivilbevölkerung): 6.
In der Weltkarte (unten) sind die von gezielten UN-Sanktionen betroffenen Regionen seit 1991 rot markiert: Haiti, ehemaliges Jugoslawien, Nordkorea sowie 9 Staaten in Afrika und 3 in Nahost.
Die Sanktionsinstrumente umfassen: Waffen- u. Handelsembargo, Diplomatie, Finanzen (z.B. Kontensperrung), Einreiseverbote und die Transportwege (z.B. Landeverbot für Flugzeuge)

Quelle: Graduate Institute, Targeted Sanctions Consortium, Watson Institute, bpb; Internet: URL1, URL2, URL3      Infografik-Großansicht  

| Sicherheitsrat | Konflikte |
Einkommensteuer-
Verteilung 2014
Einkommensteuer / Globus Infografik 10263 vom 07.05.2015
07.05.15   (587)
dpa-Globus 10263: Wer zahlt wie viel Steuern?
Die Grafik stellt die Einkommensteuerverteilung mittels Dezilen dar, wobei die unteren beiden Dezile (unterstes Fünftel) zusammengefasst sind. Für die steigenden Intervalle der zu versteuernden Einkommen (zvE) wird jeweils der Anteil des Steueraufkommens in % notiert:
[0 €: 0,1 % [8594 €: 0,4 % [14546:1,4 [21088:3,1 [27794:5,0 [34841:7,5 [42827:10,7 [54758:16,3 [76472:55,5 (Legende, Datenstand: 2014).
Das untere Fünftel (zvE < 8594 €) zahlt also nur 0,1 % der gesamten Einkommensteuer, denn laut BVG darf das Existenzminiumum nicht besteuert werden. Daher wird nur das den Grundfreibetrag (2014: 8354 €) übersteigende Einkommen besteuert. Mit wachsendem zvE wächst der Anteil am Steueraufkommen bis auf 55,5 % für das oberste Dezil (zvE > 76471 €). Grund dafür ist, dass in Deutschland der Steuertarif progressiv ist, allerdings nur bis zum Spitzensteuersatz von 45 % bei zvE über 250.730 € für Ledige. Jedoch sind Reiche, deren Einkommen zum großen Teil aus Zinsen/ Dividenden besteht, von der Progression weitestgehend ausgenommen, denn Einkünfte aus Kapitalvermögen werden seit der Steuerreform 2009 nur noch pauschal mit der Abgeltungssteuer von 25 % besteuert, also fast nur noch die Hälfte des Spitzensteuersatzes, der vor der Steuerrefom zu zahlen war.
  
Quelle: Bundesfinanzministerium       Infografik-Bezug  

| Einkommensteuer | Konsum & Produktion | BIP | Armut & Reichtum |
Abfall-Privathaushalte
Abfall-Privathaushalte:  Grafik Großansicht
06.05.15   (585)
Entsorgung.de: Abfall von Privathaushalten 2013
Die interaktive Echtzeit-Visualisierung zur Abfallproduktion in deutschen Privathaushalten zeigt, welcher Abfall sekündlich produziert wird, differenziert nach 16 Müllarten. Bereits nach 60 Sekunden fallen insgesamt 68 Tonnen Müll an, darunter (Anteil in %): Haus-/Sperrmüll 41; Wertstoffe 32; Organische Abfälle 24; Elektroschrott 2; Sonstige 1.
Jährlich ergeben sich pro Kopf 453 kg Abfälle.

Großansicht der Visualisierung zur Abfallproduktion [entsorgung.de]

| Müll/Recycling |
Lohnbegriffe
Lohnbegriffe / Globus Infografik 10252 vom 30.04.2015
30.04.15   (586)
dpa-Globus 10252: Dreimal Lohn: Arbeitnehmerentgelt, Bruttolohn, Nettolohn
Die Kosten für Arbeit, die Unternehmen in ihrer Bilanz kalkulieren, werden mit Arbeitnehmerentgelt bezeichnet. Nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialabgaben verbleiben nur rund 54 % als Nettolohn beim Arbeitnehmer, auf dessen Lohnabrechnung allerdings nur ca. die Hälfte der Sozialabgaben ausgewiesen wird. Die andere Hälfte wird unsichtbar für den Arbeitnehmer vorab vom Arbeitgeber an den Staat überwiesen, nur der verbleibende Rest vom Arbeitnehmerentgelt erscheint als Bruttolohn auf der Lohnabrechnung.
Durchschnittswerte 2014 pro Arbeitnehmer: Arbeitnehmerentgelt 3232 € (100 %); Bruttolohn 2641 € (81,7 %); Nettolohn 1756 € (54,3 %). Vom ursprünglich Verdienten vereinnahmt der Staat also direkt 45,7 %, vom ausgezahlten Rest (54,3 % ) gehen dann durch Konsum weitere Steuern ab (u.a. Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Stromsteuer: s. Steuerspirale (xls)). Nach Berechnungen (WiWo 7.6.13) von Stefan Homburg verbleibt letztendlich weniger als ein Drittel beim Arbeitnehmer. (Hintergrund: Abgabenquote)

| Konsum & Produktion | BIP | Einkommensteuer |
Landflucht
Landflucht / Globus Infografik 10243 vom 30.04.2015
30.04.15   (584)
dpa-Globus 10243: Vom Land in die Städte
Der Anteil der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung stieg von 29,6 % im Jahr 1950 auf 50 % im Verlaufe des Jahres 2007. Bis 2014 ist er weiter gewachsen auf 53,6 %, 2050 wird er voraussichtlich fast 2/3 (66,4 %) betragen.
Die Land-Stadt-Flucht und Verstädterung vollzieht sich in den Regionen sehr unterschiedlich:  Anteil der Stadtbevölkerung in Weltregionen 2014 in %:
Nordamerika 81,5; Lateinamerika 79,5; Europa 73,4; Asien 47,5; Afrika 40,0; Pazifik 70,8.
Die Ansammlung und Verdichtung der Bevölkerung in Städten verursachen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern oft immense Probleme bei Verwaltung, Lebensmittel-, Wasser- und Energiversorgung, Abwässer, Verkehrs- und Umweltbelastung sowie Schadstoffausstoß, die meist einhergehen mit der Ausbreitung von durch Armut und mangelnder Infrastruktur geprägten Stadtteilen (Slums). Aber auch in reicheren Ländern verursacht in Konzentration besonders in Megacities und Metropolregionen Probleme, z.B. eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich mit der Folge von Gentrifizierung. Hinzu kommt als Folge der Klimaerwärmung die sich voraussichtlich verschärfende Problematik der Wärmeinseln.

Quelle: UNDESA         Infografik-Großansicht

| Bevölkerung | Globale Agenda 21 | Klimaerwärmung |
Flüchtlingsrouten
Flüchtlingsrouten / Globus Infografik 10251 vom 30.04.2015
30.04.15   (583)
dpa-Globus 10251: Flüchtlingsrouten in die EU
In die Landkarte Europas und Nordafrikas sind die Land- und Wasserwege markiert, über die die meisten illegalen Einwanderer 2014 in die EU kamen:
Zielregion Zahl registrierter illegaler Grenzübertritte 2014: aus Herkunftsstaaten
Osteuropa 1270: aus Vietnam, Afghanistan, Georgien
Südosteuropa 43360: aus Afghanistan, Syrien, Kosovo
Griechenland 8340: aus Albanien, Mazedonien, Georgien
östliches Mittelmeer 50830: aus Syrien, Afghanistan, Somalia
zentales Mittelmeer 170760: aus Syrien, Eritrea, Somalia
westliches Mittelmeer 7840: aus Kamerun, Algerien, Mali
Kanaren 275: aus Marokko, Guinea, Senegal.
Im Jahr 2014 starben 3500 Flüchtlinge auf der Flucht über das Mittelmeer, die Dunkelziffer ist vermutlich viel größer. Viele weitere Flüchtlinge kommen per Flugzeug und bleiben nach Ablauf ihrer Einreisedokumente.

Quelle: dpa, Frontex      Infografik-Großansicht  

| Migration | Bevölkerung | Globale Agenda 21 |
Lebenserwartung
Lebenserwartung / Globus Infografik 10248 vom 30.04.2015
30.04.15   (582)
dpa-Globus 10248 : Immer älter
Von 1871 bis 2012 stieg die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen bzw. Männern von 38,45 bzw. 35,58 auf 82,80 bzw. 77,72 Jahre. Dass Männer im Durchschnitt weniger lange leben als Frauen, hängt nach Einschätzung von Experten ab von Belastungen im Beruf und einem weniger gesunden Lebensstil, z.B. Rauchen und Alkohol. Die Steigerung der Lebenserwartung in den letzten Jahren beruht vor allem darauf, dass Ältere durch mehr Prävention und bessere Versorgung chronischer Krankheiten länger leben.

Quelle: Statistisches Bundesamt      Infografik-Großansicht  

| Bevölkerung | Gesundheit | Rauchen |
Fleischhunger
Fleischhunger / Globus Infografik 10245 vom 30.04.2015
30.04.15   (581)
dpa-Globus 10245: Hunger nach Fleisch
Die Grafik stellt den Anstieg des täglichen Fleischkonsums (Gesamtangebot an Fleisch für Nahrungsmittelzwecke in Gramm pro Kopf) von 1961 bis 2011 in 6 Regionen dar:
Australien u. Neuseeland: von 287 auf 334; Nordamerika: von 240 auf 315; Südamerika: von 107 auf 215; Asien: von 15 auf 86; Afrika: von 37 auf 51.
Der wachsende Fleischkonsum ist nicht nachhaltig: das Risiko von Hunger und Unterernährung wird erhöht, weil immer mehr Ackerflächen beansprucht werden für die
Futtermittelproduktion und Tierhaltung, die außerdem direkt 1/7 der weltweiten Treibhausgas-Emissionen erzeugen. Wird die veränderte Landnutzung (u.a. Abholzung tropischer Wälder für Acker- und Weideland) mit eingerechnet, erhöht sich der Anteil sogar auf ca. 1/3.

Quelle: FAO        Infografik-Großansicht 

| Nahrung | Hunger | Treibhausgase | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Treibhausgase
Treibhausgase / Globus Infografik 10212 vom 16.04.2015
16.04.15   (580)
dpa-Globus 10212: Weniger Treibhausgase
Die Treibhausgas (THG) - Emissionen Deutschlands sanken von 1250 Millionen Tonnen (Mt) CO2-Äquivaleten im Jahr 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) auf 912 Mt 2014, ein Rückgang von 27 % seit 1990 und 4,3 % wengier als 2013. Der starke Rückgang 2014 lag vor allem an der geringeren Heizenergie durch den milden Winter. Um jedoch die Reduktionsziele (- 40 % THG bis 2020; - 80 bis 95 % bis 2050) zu erreichen, besteht weiter dringender Handlungsbedarf in allen Bereichen, vor allem bei der Braunkohleverstromung, der energetischen Gebäudesanierung, der Mobilität, dem Konsum (Wegwerfgesellschaft) und der Ernährung (Fleischkonsum).

Quelle: Umweltbundesamt    Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Kyoto-Protokoll | 2 °C - Schwelle |
Asylanträge
Asylanträge / Globus Infografik 10214 vom 16.04.2015
16.04.15   (578)
dpa-Globus 10214: Schutzsuchende in der Welt
Alljährlich veröffentlich das UNHCR einen Bericht mit den Flüchtlingszahlen in den 44 wichtigsten Industrieländern, darunter 38 aus Europa und 6 sonstige. Für 2014 schätzt das UNHCR die Zahl der Asylanträge auf insgesamt rund 866.000, der vierte Anstieg in Folge und fast der bisherige Spitzenwert von 900.000 im Jahr 1992.
Die 10 Staaten (Alpha2) mit den meisten Asylanträgen, insgesamt| je 10.000 Einwohner:
DE 173,1|21; US 121,2|4; TR 87,9|12; SE 75,1|78; IT 63,7|10; FR 59,0|9; HU 41,4|42; GB 31,3|33; AT 28,1|33; NL 23,9|14.
Wird nicht gemäß der Zahl insgesamt sondern pro 10.000 Einwohner sortiert ergibt sich eine völlig andere Reihenfolge mit SE an der Spitze, DE auf Rang 9 und z.B. Malta, das mit insgesamt 1300 Asylanträgen nicht unter den obigen Top-10 auftaucht, auf Rang 5.

Quelle: UNHCR     Infografik-Bezug 

| Migration | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Arbeitskosten-EU
Arbeitskosten-EU / Globus Infografik 10207 vom 09.04.2015
09.04.15   (579)
dpa-Globus 10207: Arbeitskosten in der EU 2014
Im Durchschnitt aller 28 EU-Staaten betrugen die Arbeitskosten* 24,60 €/h, in 11 Staaten (Alpha2) lagen sie über und in 17 unter dem Durchschnitt.
über:  DK 40,30; BE 39,10; SE 37,40; LU 35,90; FR 34,60; FI 34,00; AT 31,10; DE 31,40; IE 29,80; IT 28,30.
unter: GB 22,30; ES 21,30; CY 15,80; SI 15,60; GR 14,60; PT 13,10; MT 12,30; EE 9,80; SK 9,70; HR 9,40; CZ 9,40; PL 8,40; HU 7,30; LV 6,60; LT 6,50; RO 4,60; BG 3,80.
* Bruttoarbeitsdienste und Lohnnebenkosten 2014 in der gesamten Wirtschaft (ohne Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung) je geleistete Stund in Euro
 
Quelle: Eurostat (Tabellen mit allen EU-Staaten)       Infografik-Bezug  

| Konsum & Produktion | BIP |
Stadtbevölkerung
Stadtbevölkerung / Globus Infografik 10187 vom 02.04.2015
02.04.15   (573)
dpa-Globus 10187: Wachstum der Stadtbevölkerung
Im Jahr 2007 überstieg der Anteil der Stadtbevölkerung weltweit erstmals die 50 %- Schwelle und ist seitdem kontinuierlich gestiegen: 2014 lebten 54 % von insgesamt 7,2 Mrd. Menschen in Städten, das sind 3,9 Mrd.; im Jahr 2050 werden es 6,3 Mrd. sein, so die Prognose der UNDESA. In den Erdteilen verläuft das Wachstum sehr unterschiedlich: Stadtbevölkerung weltweit in Millionen in den Jahren 1990| 2014 | 2050 (Prognose):
Nordamerika 213| 292| 390; Lateinamerika 314| 496| 674; Europa 506| 545| 581;
Afrika 197| 455| 1339; Asien 1036| 2064| 3313; Pazifik 19| 27| 42.

Quelle: UN DESA (2014)      Infografik-Bezug 

| Bevölkerung | Globale Agenda 21 |
Verkehrstote-EU
Verkehrstote / Globus Infografik 10189 vom 02.04.2015
02.04.15   (572)
dpa-Globus 10189: Auf Europas Straßen
Die Anzahl der Verkehrstoten in der EU betrug 2014 insgesamt 25700, im Durchschnitt pro Tag 70. Zwar sank die Zahl der Verkehrstoten in der EU von 160 pro Million Einwohner in 1991 auf 51 in 2014, dennoch wird das Ziel der EU-Kommission, die Anzahl bis 2020 im Vergleich zu 2010 (63) zu halbieren bei Fortschreibung der aktuellen Trends verfehlt werden.
Die 5 Staaten (Alpha2) mit den meisten/ wenigsten Verkehrstoten pro Mio. Einwohner:
Top-5: LV 106; RO 91; BG 90; LT 90; PL 84;
Flop 5: MT 26; GB 28; SE 29; DK 33; ES 36.
Der EU-Durchschnitt beträgt 51, DE liegt mit 42 deutlich darunter.

Quelle: Europäische Kommission   Infografik-Bezug  

| Mobilität/Verkehr | Gesundheit |
Asylbewerber
Asylbewerber / Globus Infografik 10188 vom 02.04.2015
02.04.15   (565)
dpa-Globus 10188: Auf der Suche nach Asyl
Die Kurve zeigt die Entwicklung der Anzahl der Asylbewerber in der EU im Zeitraum 2008 bis 2014. Sie stieg zunächst von 225.150 unter Schwankungen auf 335.290 in 2012. Seitdem hat sich der Anstieg deutlich erhöht: 435.190 in 2013 und zuletzt 626.065.
Daten für 2014, Anzahl in Tausend (T), auf ganze T gerundet, Staaten in Alpha-2:
Staaten mit den meisten Asylbewerbern: DE 203; SE 81; IT 65; FR 63; HU 43.
Hauptherkunftsländer: SY 123; AF 41; KO 38; ER 37; RS 31.
Die höchste Asylbewerberquote hat Schweden mit 8,4 Bewerber pro 1000 Einwohnern, Deutschland mit einer Quote von 2,5 liegt auf Rang sechs.

Quelle: Eurostat      Infografik-Großansicht  

| Migration | Konflikte |
Ausländer in DE
Ausländer / Globus Infografik 10173 vom 26.03.2015
26.03.15   (574)
dpa-Globus 10173: Aus aller Welt in Deutschland
Die Kurve zeigt die Entwicklung der Anzahl der Ausländer (in Mio) von 2002 bis 2014. Sie fiel von anfangs 7,3 auf 6,7 in 2004 und verharrte dann dort bis 2009. Danach stieg sie immer steiler an auf zuletzt 8,2, dem höchsten Stand seit Einführung des Ausländerzentralregisters im Jahr 1967.
Top-10 Staatsangehörigkeiten 2014 in Tausend (gerundet) (Veränderung zu 2013 in %):
TR 1527 (-1,5 %); PL 674 (+ 10,5); IT 575 (+ 3,9); RO 355 (+32,9); GR 329 (3,9); HR 263 (+ 9,5); RU 221 (+2,4); RS 221 (+ 7,7); KO 185 (+ 8,1); BG 183 ( + 24,8).
Die neuen Zuwanderer stammen zu fast 60 % aus der EU; bei den Nicht-EU-Staaten liegen Syrien (61300), Serbien (15900) und Eritrea (14100) vorne. Der Rückgang der Bevölkerung mit türkischer Staatsangehörigkeit in Deutschland um 1,5 % resultiert vor allem aus Registerlöschungen infolge von Einbürgerungen.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Ausländerzentralregister       Infografik-Bezug  

| Bevölkerung | Migration |
Waffenhandel
Waffenhandel / Globus Infografik 10175 vom 26.03.2015
26.03.15   (571)
dpa Globus 10175: Der internationale Waffenhandel
Anteile am Welthandel mit konventionellen Großwaffen 2010 bis 2014 in %; jeweils die Top-10 Staaten (Alpha2) beim Export bzw. Import:
Export: US 31; RU 27; CN 5; DE 5; FR 5; GB 4; ES 3; IT 3; UA 3; IL 2
Import: IN 15; SA 5; CN 5; AE 4; PK 4; AU 4; TR 3; US 3; KR 3; SG 3
Die USA und Russland sind mit weitem Abstand die größten Exporteure auf dem weltweiten Waffenmarkt und umfassen zusammen bereits 58 %. China hat inzwischen Deutschland auf den 4. Platz verdrängt. Insgesamt exportierte Deutschland Großwaffen in 55 Länder, darunter 30 % nach Europa. Die Hauptabnehmer waren USA, Israel und Griechenland.
  
Quelle: Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI)     Infografik-Bezug

| Waffen | Konflikte |
Gehaltslücke
Gehaltslücke / Globus Infografik 10176 vom 26.03.2015
26.03.15   (568)
dpa-Globus 10176: Die Lücke beim Gehalt
Die vier Kurven zeigen die Entwicklung des durchschnittlichen Bruttostundenverdiensts unabhängig vom Beschäftigungsumfang (z.B. Voll-/Teilzeit) und der Stellung im Beruf (z.B. Hilfs-/ Führungskraft) von Männern und Frauen in West- u. Ostdeutschland von 2010 bis 2014. In diesem Zeitraum verringerte sich die Lohnlücke zwischen Männern u. Frauen in Westdeutschland etwas von 23,7 % auf 22,9 %, in Ostdeutschland stieg sie dagegen von 6,7 % auf 8,7 %.
Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes resultiert die Lohnlücke (unbereinigter Gender Pay Gap) zu 2/3 aus folgenden Faktoren: niedrigere Löhne in typischen Frauenberufen sowie geringere Karrierestufen, mehr Teilzeit und niedrigeres Dienstalter bei Frauen. Das restliche Drittel beruht auf schlechterer Bezahlung trotz vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Großansicht  

| Frauen | Konsum & Produktion |
Kriege u. Konflikte
2014
Kriege und Konflikte / Globus Infografik 10178 vom 26.03.2015
26.03.15   (567)
dpa-Globus 10178: Kriege und Konflikte 2014
Laut HIIK gab es im Jahr 2014 insgesamt 424 Konflikte, davon 46 hochgewaltsame. In der Weltkarte sind die Länder mit gewaltsamen Konflikten bzw. Kriegen rot bzw. schwarz gefärbt. Die 21 Kriege (höchste Gewalt-Kategorie) werden in der Tabelle darunter detaillierter beschrieben (sortiert von West nach Ost) : von Mexiko (Drogenkartell - Armee), Ukraine (Milizen - Regierung) über Kriege in Afrika und Nahost bis Afghanistan (Taliban/ Milizen - Regierung) sowie Pakistan (islamistische Gruppen - Regierung).
Afrika ist der Kontingent mit den meisten Konflikten. Besonders betroffen ist der Vielvölkerstaat Nigeria, wo mindestens 10.000 Menschen starben und 1 Million vertrieben wurden.
Quelle: Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK)
 
  Infografik-Großansicht 

| Konflikte | Globale Agenda 21 |
Außenbilanz-DE
Außenbilanz-DE / Globus Infografik 10181 vom 26.03.2015
26.03.15   (566)
dpa-Globus 10181: Deutschlands Außenbilanzen
Die blaue bzw. gelbe Kurve zeigt die Entwicklung der Handels- bzw. Leistungsbilanz im Zeitraum 2000 bis 2014. Beide Bilanzen stiegen unter Schwankungen vom niedrigsten Wert zu Anfang (59,1 bzw. - 37,0 Mrd. €) auf einen Rekordwert am Ende: 216,9 bzw. 219,7 Mrd. €. Grund für den sehr hohen Überschuss in der Leistungsbilanz ist nicht nur der große Überschuss in der Handelsbilanz sondern auch die Vermögenseinkommen: Floss 2003 im Saldo noch Vermögen ins Ausland ab (Bilanz negativ), gab es ab 2004 nur noch Überschüsse (2014: 65 Mrd. €).
Da der Überschuss Deutschlands eine entsprechend negative Bilanz im Ausland bedeutet, ist er auf die Dauer nicht nachhaltig, denn er geht einher mit fortschreitender Verschuldung des Auslands gegenüber Deutschland. Dies verschärft das Risiko, dass Forderungen aus Deutschland gegenüber dem Ausland auf Dauer zum Teil oder ganz verfallen.
Quelle:  Statistisches Bundesamt    Deutsche Bundesbank
 
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| BIP | Konsum & Produktion | Indikatoren | Nachhaltigkeit |
Infektionskrankheiten
Infektionskrankheiten / Globus Infografik 10163 vom 19.03.2015
19.03.15   (576)
dpa-Globus 10163: Infektionskrankheiten weltweit 2012
Die mit weitem Abstand am häufigsten im Jahr 2012 gemeldete Infektionskrankheit war Malaria mit rund 89,2 Millionen (M) Fällen. Im einstelligen Millionenbereich liegen Tuberkulose (5,8.M) und die HIV-Neuinfektionen (2,2 M). Weitere 9 der in der Tabelle gelistete Infektionskrankheiten liegen zwischen rund 4.500 und 687.100. Die beiden am wenigsten häufigsten Krankheiten sind Kinderlähmung (461) und Ebola (88).
Die Zahl der erfassten Fälle von Infektionskrankheiten kann von Jahr zu Jahr stark variieren, wie z.B. Ebola zeigt: Im Jahr 2014 kam es zu einer Ebola-Epidemie mit mehr als 20.000 bestätigten oder Verdachtsfällen mit mehr als 7900 Toten.

Quelle: WHO, UN Aids, Robert Koch-Institut     Infografik-Bezug    Tabelle

| Gesundheit | AIDS/HIV | WHO | Globale Agenda 21 |
Quote ohne
Schulabschluss
Ohne Schulabschluss / Globus Infografik 10168 vom 19.03.2015
19.03.15   (570)
dpa Globus 10168: Ohne Schulabschluss
In der Deutschlandkarte sind die 402 Kreise im Hinblick auf die Quote der Schulabgänger ohne Schulabschluss im Jahr 2013 von hellgelb (< 3 %) bis dunkelrot (≥ 10 %) eingefärbt. Besonders hoch ist die Quote in vielen Kreisen Ostdeutschlands, in der Spitze 15,9 % im Landkreis Mansfeld-Südharz in Thüringen, gefolgt von 14,3 % in Leipzig und 14,2 % in Schwerin. Die niedrigste Quote hat Heidelberg mit 1,6 %.
Im bundesweiten Durchschnitt betrug die Quote 5,2 %, das sind rund 46000 Schüler.

Quelle: Statistische Landesämter       Infografik-Großansicht  

| Bevölkerung | BNE |
Schattenwirtschaft
Schattenwirtschaft / Globus Infografik 10154 vom 12.03.2015
12.03.15   (575)
dpa-Globus 10154: Am Fiskus vorbei
Anteile der Schattenwirtschaft ausgewählter Staaten (Alpha2) 2015 in % vom BIP:
GR 22,4; IT 20,1; ES 18,2; PT 17,8; BE 16,2; SE 13,2; NO 13,0; FI 12,4; FR 12,3; DE 12,2; DK 12,0; IE 11,3; GB 9,4; NL 9,0; AT 8,2; CH 6,5; US 5,9.
Das geschätzte Volumen der Schattenwirtschaft wird 2015 in DE rund 339 Mrd. Euro betragen, in etwa ebenso viel wie 2014, der niedrigste Wert seit Mitte der 90er Jahre. Ursache dafür sind die gute Konjunkturentwicklung und der robuste Arbeitsmarkt. Leicht gestiegenen Sozialbeiträge (Pflegeversicherung) und der gesetzliche Mindestlohn wirken allerdings tendenziell verstärkend auf die Schattenwirtschaft, so die Einschätzung von Experten.

Quelle: IAW, Prof. F. Schneider        Infografik-Bezug 

| BIP | Konsum & Produktion |
Online-Datenbank
Online-Atlas:  Grafik Großansicht
09.03.15   (564)
BBSR: Online-Datenbank INKAR
Das Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellt seine neue Datenbank INKAR (Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung) online zur Verfügung. Mittels über 600 Indikatoren können interaktiv Statistiken, Grafiken und Landkarten erstellt werden zu den Lebensbedingungen in Deutschland und Europa, darunter viele Agenda 21 relevante Themen wie Bildung, Soziales, Armut und Reichtum, Einkommen, Demografie, Wirtschaft, Wohnen, Mobilität, Infrastruktur, Stadt-Land und Umwelt. Lehrer z.B. können mit INKAR auf einfache Art Materialien für den Unterricht erstellen. Sämtliche Daten und Karten lassen sich exportieren und weiternutzen.
  
Datenbank-Inkar: www.inkar.de

| Bevölkerung | Konsum & Produktion | Natur & Umwelt | Armut & Reichtum | Mobilität/Verkehr |
Bundeshaushalt-2015
Bundeshaushalt / Globus Infografik 10132 vom 05.03.2015
05.03.15   (577)
dpa-Globus 10132: Das Hauptbuch der Nation
Im Bundeshaushalt 2015 sind keine neue Schulden, also gleichviel Einnahmen und Ausgaben geplant: 299,1 Mrd. €. Die Neuverschuldung ist folglich (wie schon 2014) gleich Null ("schwarze Null"). Daher fehlt auch die Position "Nettokreditaufnahme".
Die Top-3 bei Einnahmen (E) bzw. Ausgaben (A) sind: (Anteile in %)
E: Umsatzsteuer 37,5; Lohn-/Einkommensteuer 31,7; Energiesteuer 13,3, zus. 82,5.
A: Arbeit u. Soziales 42,0; Verteidigung 11,0; Bundesschuld 9,0; zusammen 62.

Quelle: Bundesfinanzministerium      Infografik-Bezug   Tabelle

| Konsum & Produktion | BIP | Einkommensteuer |
Öllieferanten-DE-2014
Öllieferanten-DE-2014 / Globus Infografik 10116 vom 26.02.2015
26.02.15   (563)
dpa-Globus 10116: Deutschlands Öllieferanten 2014
Im Vergleich zum Vorjahr sank der Rohölimport Deutschlands im jahr 2014 um 1,3 Millionen Tonnen (Mt) auf 89,3 Mt. Die Top-12 unter insgesamt 30 Lieferländern waren:
Russland 30,0 Mt; Norwegen 15,2; Großbritannien 9,7; Nigeria 7,1; Kasachstan 6,7; Aserbaidschan 4,1; Algerien 3,6; Libyen 3,2; Ägypten 1,5. Saudi-Arabien 1,4; Kolumbien 1,3; Irak 0,9. Bereits die Top-3 Länder umfassen 62 % aller Ölimporte.
Da der Ölpreis von 108 USD/b im Juni 2014 auf 59 USD/b Ende 2014 sank, fiel auch die gesamte Ölrechnung um 5,8 auf 60,1 Mrd. €.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)      Infografik-Bezug  

| Erdöl | Fossile Energien | Energieabhängigkeit |
Rüstung-2014
Rüstung-2014 / Globus Infografik 10114 vom 26.02.2015
26.02.15   (562)
dpa-Globus 10114: Militärausgaben weltweit 2014
In seinem Jahresbericht "Military Balance" 2015 bilanziert das IISS die Verteidungsausgaben (in Milliarden USD) von 171 Staaten, darunter die Top-15:
USA 581; China 129; Saudi-Arabien 81; Russland 70; Großbritannien 62; Frankreich 53; Japan 48; Indien 45; Deutschland 44; Südkorea 34; Brasilien 32; Italien 24; Israel 23; Australien 23; Irak 19.
Ein Schwerpunktthema des Berichts ist Russlands "hybride Kriegsführung", also
die Kombination aus konventioneller und verdeckter Vorgehensweise, aus Cyberangriffen sowie Energiepolitik als Druckmittel.

Quelle: International Institute for Stategic Studies (IISS)       Infografik-Bezug  

| Konflikte | Waffen | Globale Agenda 21 |
Rohölpreis 2005-20
Ölpreis-Entwicklung 2005 - 2020; / Globus Infografik 10111 vom 19.02.2015
19.02.15   (561)
dpa-Globus 10111: Nach dem Einbruch des Ölpreises
Die Kurve zeigt die Entwicklung des Ölpreises (in USD pro Barrel) für die Rohölsorte Brent im Zeitraum 2005 bis 2014 sowie Prognosen bis 2020. Der Ölpreis stieg von rund 50 im Jahr 2005 auf ein Allzeithoch von rund 144 am 3.7.08. Infolge des Konjunktureinbruchs im Verlaufe der Weltfinanzkrise sank er extrem schnell auf 33,73 am 26.12.08, der tiefeste Stand im gesamten dargestellten Zeitraum. Er stieg dann wieder schnell und erreichte ab 2011 ein Niveau zwichen ca. 110 bis 130, um dann im Jahr 2014 zu verfallen auf um die 50. Entsprechend hat die IEA ihre Prognose vom Juni 2014 (bis 2020 Abfall auf 87) stark revidiert: Im Feb. 2015 erwartet sie einen Anstieg von 55 auf 73 im Jahr 2020. Betroffen vom niedrigen Ölpreis sind große Ölförderländer, darunter Russland, das laut IEA bis 2020 täglich 560.000 Barrel weniger fördern wird, während die USA ihre Förderung sogar noch um 2,2 Millonen Barrel pro Tag ausweiten kann.

Quelle: IEA     Infografik-Großansicht  

| Ölpreis | Erdöl | Fracking |
Handelsware Boden
Handelsware Boden / Globus Infografik 10109 vom 19.02.2015
19.02.15   (560)
dpa-Globus 10109: Handelsware Boden
Von 2000 bis 2014 wurden weltweit rund 37 Millionen Hektar (Mha) Land verkauft oder verpachtet an Investoren aus dem Ausland. Die Top-10 Käuferländer sind:
USA 7,2 Mha; Malaysia 3,6; Singapur 2,8; VEA 2,8; Großbritannien 2,3; Indien 2,1; Saudi-Arabien 1,6; Hongkong 1,4; China 1,3; Südkorea 1,2.
Die Top-10 Verkäuferländer sind: Papua-Neuguinea 3,8 Mha; Südsudan 3,5; Indonesien 3,5; D.R.Kongo 2,8; Mosambik 2,2; Kongo 2,1; Ukraine 1,6; Liberia 1,3; Sierra Leone 1,3; Brasilien 1,1.
Die betroffenen Flächen werden wie folgt genutzt (Anteile in %): Nahrungspflanzen 28; Agrokraftstoffe 19; Holz-/Textilfaser 10; Tourismus 10; Sonstige 22.
Knappheit an Anbaufläche und Wassermangel in den Käuferländern sind die Hauptgründe für das "landgrabbing", das einerseits häufig einhergeht mit Missachtung von Landrechten bis hin zu gewalttätigen Vertreibung von Bauern, andererseits aber bei positivem Verlauf auch Arbeitsplätze schaffen und die Infrastruktur ausbauen kann.
Quellen: Institut der deutschen Wirtschaft Köln     Land Matrix
 
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| Boden | Nahrung | Globale Agenda 21 | Konflikte |
Energieabhängigkeit
Energieabhängigkeit / Globus Infografik 10106 vom 19.02.2015
19.02.15   (559)
dpa-Globus 10106 : Abhängig von Energie-Importen
Die Tabelle listet die 28 EU-Länder mit dem Anteil der Energieeinfuhren am gesamten Inlandsverbrauch im Jahr 2013 (in %): Die 5-Staaten mit der höchsten Enerergieabhängigkeit sind Malta (100 %), Luxemburg (97), Zypern (96), Irland (89), Litauen (78); die 5 geringsten sind Estland (12), Dänemark (12), Rumänien (19), Polen (26), Niederland (26). Deutschland (63 %) liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt (53).
  
Quelle: Eurostat (Tabellen: Energieerzeugung, Energieverbrauch, Energieabhängigkeit)
 
 Infografik-Bezug  

| Energieabhängigkeit | Erdöl | Erdgas | Atomenergie | Primärenergie |
Kinder in gewaltsamen Konflikten
Kinder in gewaltsamen Konflikten; Kindersoldaten; Kindersklaven; Kinderarbeit / Globus Infografik 10105 vom 19.02.2015
19.02.15   (558)
dpa-Globus 10105: Kinder in gewaltsamen Konflikten
In der Weltkarte sind jene 23 Länder grün gefärbt, in denen Kinder und Jugendliche in bewaffneten Konflikten und Kriegen missbraucht werden, u.a. als Kämpfer, Selbstmordattentäter, auch als Boten, Sanitäter und Sexsklaven. Laut UN rekrutieren sieben staatliche Armeen oder Regierungstruppen und 51 bewaffnete Gruppen Minderjährige als Soldaten. Hauptgründe für diesen verbreiteten Missbrauch sind, dass Kinder/ Jugendliche weniger Kosten verursachen und leichter manipuliert werden können.
Quellen: UNICEF    UN-Beauftragter für Kinder in bewaffneten Konflikten
 
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| Kinder/Jugendliche | Kindersoldaten | Kinderrechte | Konflikte |
Braindrain
Braindrain / Globus Infografik 10103 vom 19.02.2015
19.02.15   (557)
dpa-Globus 10103: Verlust von Wissen, Können und Talent
Die Tabelle listet die Top-9-EU-Länder beim "Braindrain", d.h. beim Verlust an hoch qualifizierten Fachkräften (u.a. Ärzte, Juristen, Elektrotechniker, Lehrer) durch Abwanderung. Für jedes Land wird die Anzahl der weggezogenen Fachkräfte sowie die 3 Haupt-Auswanderungsländer angegeben: (Staatenkürzel gemäß ISO 3166-Alpha-2)
Deutschland 46.859: CH, AT, GB; Polen 41.138: GB, BE, DE; Rumänien 29.586: GB, BE, IT; Schweden 24.620: NO, DK, GB; Großbritannien 24.364: IE, CY, NO; Griechenland 23.789: CY, GB, DE; Spanien 22.823: GB, IT, DE; Italien 16.823: GB, CH, DE; Frankreich 16.088: CH, BE, GB.

Quelle: Europäische Kommission      Infografik-Großansicht  

| Migration | Globale Agenda 21 | Nachhaltigkeit |
Staatsverschuldung
2015
Staatsverschuldung 2015; Haushaltsdefizit; Haushaltsüberschuss; Haushaltssaldo; Eurozone; Schuldenstand;  / Globus Infografik 10097 vom 13.02.2015
13.02.15   (556)
dpa-Globus 1097: Blick auf die Staatsfinanzen der Eurozone 2015
Trotz eines prognostizierten Wirtschaftswachstum von 1,3 % im Durchschnitt der 19 Euroländer verbleibt die Staatsverschuldung Ende 2015 voraussichtlich bei 13 Ländern oberhalb der Maastricht-Grenze von 60 % vom BIP. Griechenland mit der höchsten Schuldenquote (170,2 %) gilt als sehr kleine Volkswirtschaft noch verkraftbar für die Eurozone, dagegen beinhalten die großen Volkswirtschaften Italien (133,0), Spanien (101,5) und Frankreich (97,1) mit ihrem gefährlich hohen Schuldenstand erhebliches Risikopotenzial. Bei Spanien und Frankreich kommt hinzu, dass auch das Haushaltsdefizit mit 4,5 bzw. 4,1 % wie zuvor über der Maastricht-Grenze von 3 % liegen wird. In Deutschland wird sich bei einem kleinen Haushaltsüberschuss von 0,2 % der Schuldenstand nach Jahren erstmals nicht erhöhen, er verbleibt aber mit 71,9 % auch auf einem zu hohem Stand, zumal Renten- und Pensionsansprüche sowie notwendige Investitionen in die Infrastruktur nicht eingerechnet sind.

Quelle: EU-Kommission (Tabellen mit allen Daten)        Infografik-Bezug  

| BIP | Konsum & Produktion | Indikatoren |
BIP-2014
BIP 2014; Bruttoinlandsprodukt / Globus Infografik 10092 vom 13.02.2015
13.02.15   (555)
dpa-Globus 10092: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014
Das BIP betgrug rund 2903 Mrd. Euro, preisbereinigt 1,5 % mehr als im Vorjahr. Der Indexwert (preisbereinigt, verkettet) zum Jahr 2010 (100 %) betrug 104,1 %.
Das BIP kann auf drei Weisen berechnet werden:
Entstehung: Bruttowertschöpfung + Steuern − Subventionen
Verwendung: Konsum Privat + Staat + Investitionen + Export − Import
Verteilung: Volkseinkomen1+Abgaben−Subventionen+Abschreibungen+Außensaldo2
    1 Volkseinkommen = Löhne/Gehälter + Unternehmens-/Vermögenseinkommen
    2 Außensaldo =     Einkommen der Ausländer im Inland
                              − Einkommen der Inländer im Ausland

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug   Berechnungstabelle (xls)

| BIP | Konsum & Produktion | Indikatoren | NWI |
Klimaerwärmung
Klimaerwärmung / Globus Infografik 10081 vom 05.02.2015
05.02.15   (553)
dpa-Globus 10081: Rekordklima
Die weltweite Durchschnittstemperatur stieg 2014 auf 14,6 °C, der höchste Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880 und 0,69 °C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Anders als bei früheren Wärmerekorden spielte diesmal das Klima-Phänomen El-Niño keine Rolle. Da sich außerdem die Wärmerekorde in den letzten Jahren häufen (9 der 10 wärmsten Jahre seit 1880 fallen in das 21. Jahrhundert), halten Klimaforscher sie nicht für rein zufällig sondern als starkes Indiz für den menschgemachten Treibhauseffekt, verursacht vor allem durch das Verbrennen fossiler Energien.

Quelle: NOAA       Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte | El Niño |
Ölpreis
Ölpreis / Globus Infografik 10078 vom 05.02.2015
05.02.15   (552)
dpa-Globus 10078: Ölpreis unter Druck
Der Preis für OPEC-Rohöl (in USD/bb) stieg zunächst von 23,12 im Jahr 2001 auf ein Zwischenhoch von 94,45 in 2008. Durch den weltweiten Konjunktureinbruch infolge der Finanzkrise ab 2008 sank er 2009 drastisch auf 61,06, um danach wieder stark zu steigen auf ein Allzeithoch von 109,45 im Jahr 2012. Seitdem fiel er auf zuletzt (Dez. 2014) 59,46. Der Hauptgrund für den Preisverfall ist ein hohes Öl-Angebot u.a. wegen des Fracking-Booms in den USA bei gleichzeitig verhaltender Nachfrage infolge einer eher schwächelnden Weltkonjunktur.

Quelle: OPEC     Infografik-Bezug  

| Ölpreis | Erdöl | OPEC | Fracking | Fossile Energien |
Wasserspeicher-Böden
Böden als Wasserspeicher / Globus Infografik 10071 vom 05.02.2015
05.02.15   (551)
dpa-Globus 10071: Böden als Wasserspeicher
Die Vereinten Nationen haben 2015 zum Internationalen Jahr der Böden erklärt, um die Bedeutung fruchtbarer und funktionsfähiger Böden für das Wohlergehen der Menschheit heraus zu stellen. Intakte Böden sind die Basis für gesunde Lebensmittel und sauberes Trinkwasser. Durch Versickerung dienen sie als Wasserspeicher und verzögern dadurch den Abfluss von Oberflächenwasser, was das Risiko von Überschwemmungen und Hochwasser senkt; über Verdunstung treiben sie den Wasserkreislauf an. Durch Versiegelung werden diese wichtigen Ökosystemdienstleistungen erheblich gemindert: so sinkt die Verdunstung von 40 auf 30 %; die bodennahe Versickerung von 25 auf 10 %, die Tiefenversickerung von 25 auf 5 %, während der Abfluss von Oberflächenwasser drastisch von 10 auf 55 % gesteigert wird.
Diese Zusammenhänge werden ausführlich im Bodenatlas dargestellt, der von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Nachhaltigkeitsinstitut IASS, der Umweltschutzorganisation BUND und der Monatszeitung Le Monde diplomatique herausgegeben wird.

Quelle: Bodenatlas 2015     Infografik-Großansicht  

| Boden | Nahrung | Wasser | Hochwasser |
Müll-Recycling 2013
Müll-Recycling 2013 / Globus Infografik 10070 vom 29.01.2015
29.01.15   (550)
dpa-Globus 10070: Was landet in der Tonne?
Im Jahr 2013 sind insgesamt 37 Mt Haushaltsabfälle angefallen, das sind durchschnittlich 453 Kilogramm (kg) pro Kopf (2012: 456 kg), davon (in kg): Hausmüll 162, organische Abfälle 112, Sperrmüll 29, Sonstige 2 und getrennt gesammelte Wertstoffe 147, darunter Papier 72, Verpackung 32, Glas 24, Sonstige 19.
Die Recyclingquoten der Bundesländer variieren von in der Spitze 38,0 % (BW, SN) bis zu 26,5 % (HH) am unteren Ende der Liste, im deuschlandweiten Durchschnitt 32,7 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt      Infografik-Bezug  

| Müll/Recycling | Konsum & Produktion |
Asylsuchende 2014
Asylsuchende 2014 / Globus Infografik 10069 vom 29.01.2015
29.01.15   (549)
dpa-Globus 10069: Schutzsuchende in Deutschland
Die Zahl der Asylanträge (in Tausend (T)) fiel von 128 T im Jahr 1995 unter leichten Schwankungen auf ein Tief von 19 T in 2007. Danach stieg die Zahl immer steiler auf zuletzt (2014) 173 T.
Top-10-Herkunftsländer 2014 (Veränderung zu 2013 in %): Syrien 39.332 (+ 232); Serbien 17.172 (+50); Eritrea 13.198 (+265); Afghanistan 9.115 (+18); Albanien 7.865 (+531); Kosovo 6.908 (+104); Bosnien/Herzegowina 5.705 (+72); Mazedonien 5.614 (-10); Somalia 5.528 (+46); Irak 5.345 (+35);

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge   BAMF   Infografik-Bezug  

| Bevölkerung | Migration | Konflikte |
Bevölkerung-DE-2014
Bevölkerung-DE-2014 / Globus Infografik 10059 vom 29.01.2015
29.01.15   (548)
dpa-Globus 10059: Bevölkerung in Deutschland
Die Bevölkerung in Deutschland (in Millionen (M) ) stieg unter Schwankungen von 69,3 M im Jahr 1950 auf ein Hoch von 82,5 M in 2002 und fiel danach bis 2010 auf 81,8 M. Wegen der Volkszählung 2011 musste die Bevölkerungszahl um 1,5 M nach unten auf 80,3 M revidiert werden. Seitdem ist die Bevölkerung aufgrund eines stark positiven Wanderungssaldos (2014: 470.000) trotz Geburtendefizits* jedes Jahr gestiegen auf zuletzt (2014) 81,1 M.
* Saldo Geburten - Sterbefälle:  minus 190.000 bis 215.000

Quelle: Statistisches Bundesamt Internet      Infografik-Bezug  

| Bevölkerung | Migration |
Ölreserven
Oelreserven:  Grafik Großansicht
22.01.15   (554)
SZ-Grafik: Ölreserven 2013
In der Weltkarte sind die Staaten gemäß dem Umfang ihrer Ölreserven Ende 2013 von Schwarz (Maximum: 300 Milliarden Barrel (Gb)) über 3 Graustufen bis Weiß eingefärbt.
Top-Staaten: Venezuela 298 Gb, Saudi-Arabien 266, Kanada 174 (reiche Vorkommen an Ölsanden), Iran 157, Irak 150, Kuweit 102, Russland 93, VEA 88, Libyen 49, USA 44 (Fracking-Boom), Nigeria 37, Kasachstan 30, Katar 25, Brasilien 16, China 18, Angola 13, Algerien 12, Mexiko 11. Die weiteren Staaten haben nur noch 1-stellige Ölreserven.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Mit der Macht des Öls [SZ 22.01.15]

| Erdöl | Fossile Energien | Energie/ Ressourcen | Fracking |
Naturkatastrophen 2014
Naturkatastrophen 2014 / Globus Infografik 10049 vom 22.01.2015
22.01.15   (547)
dpa-Globus 10049: Naturkatastrophen 2014
Laut NatCatSERVICE von Munich Re ereigneten sich 2014 insgesamt 980 Naturkatastrophen, etwas mehr als im Vorjahr, aber mit weniger Toten (7.700) und geringeren wirtschaftlichen Schäden (110 Mrd.USD), was u.a. am Ausbau von Frühwarnsystemen und einer sehr ruhigen Hurrikansaison im Nordatlantik lag. In der Weltkarte sind die 18 schwersten Naturkatastrophen markiert, darunter Dürren, Unwetter, Sturzfluten, Überschwemmungen, Winterschäden, Erdbeben und Wirbelstürme (Hurrikane, Taifune, Zyklone).

Quelle: Munich Re     Infografik-Großansicht  

| Naturkatastrophen | Hochwasser | Erdbeben | Hurrikane |
Bruttoinlandsprodukt
2014
Bruttoinlandsprodukt-2014 / Globus Infografik 10046 vom 22.01.2015
22.01.15   (542)
dpa-Globus 10046: Die Leistung unserer Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014 betrug 2903 Mrd. €, im Vergleich zum Vorjahr nominal 3,3 % und real (preisbereinigt) 1,5 % mehr. Hauptgrund für den Anstieg ist die höhere Kaufkraft der Konsumenten infolge von Lohnerhöhungen und sinkenden Energiekosten. Mit Ausnahme des Jahres 2009 (- 5,6 % infolge der Finanzkrise ab 2007 und dem Konkurs von Lehman-Brothers am 15.9.08) ist das BIP jedes Jahr real gestiegen, am stärksten 2007 (+ 5,0 %), am schwächsten 2013 (+ 0,1 %).
Im Jahr 2014 setzt sich das BIP wie folgt zusammen (in %):
Entstehung: Dienstleistung 68,6; Gewerbe 25,9; Baugewerbe 4,8; Land-/Forstwirt. 0,8
Verwendung: privater Konsum 55,2; Staat 19,3; Investitionen 18,9; Außenbeitrag 6,5
Verteilung: Löhne/Gehälter 68,1; Gewinne u. Vermögenserträge 31,9.

Quelle: Statistisches Bundesamt  Stand: Jan.2015      Infografik-Bezug  

| BIP | Konsum & Produktion | NWI | Indikatoren |
Nachwachsende Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe / Globus Infografik 10031 vom 15.01.2015
15.01.15   (546)
dpa-Globus 10031: Nachwachsende Rohstoffe
Die gelbe bzw. grüne Kurve zeigt die Entwicklung der Anbaufläche von Energie- bzw. Industriepflanzen in Deutschland (in 1000 Hektar). Die Fläche für Energiepflanzen stieg unter Schwankungen von 187 im Jahr 1994 auf ein Maximum von 2156 im Jahr 2012 und fiel dann etwas auf 2074 im Jahr 2014. Die Fläche für Industriepflanzen stieg zunächst von 190 auf ein Hoch von 419 im Jahr 1999. Danach sank sie auf zuletzt 264.
Verwendung von Energie- bzw. Industriepflanzen im Jahr 2014 für/ als (in %):
Energie: Biogas 61,1; Biodiesel/Pflanzenöl 30,3; Bioethanol 8,1; Festbrennstoffe 0,4.
Industrie: Öle 53,0; Stärke 37,9; Arzenei/Färben 4,5; Zucker 3,8; Fasern 0,8.

Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR     Infografik-Bezug  

| NaWaRo | Biomasse | Nahrung | Energie/ Ressourcen |
Energiemix DE 2014
Energiemix DE 2014 / Globus Infografik 10036 vom 15.01.2015
15.01.15   (545)
dpa-Globus 10036: Deutschlands Energiemix 2014
Seit 1990 (Referenzjahr des Kyoto-Protokolls) ist der Primärenergieverbrauch (PEV) von 14.905 auf 13.096 PJ im Jahr 2014 gefallen. Im Vergleich zu 2013 sank der PEV 2014 um 4,8 %, was vor allem an der milden Witterung lag. Witterungsbereinigt beträgt der Rückgang nur 1 %.
Der PEV verteilt sich im Jahr 2014 wie folgt auf die Energieträger (in %):
Minaralöl 35,0; Erdgas 20,4; Steinkohle 12,6; Braunkohle12,2; Erneuerbare 11,1; Kernenergie 8,1; Sonstige (incl. Stromhandel) 0,8.

Quelle: AGEB     Infografik-Bezug  

| Energiemix | Primärenergie | Fossile Energien | Erneuerbare Energien | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie |
Hartz-IV-Regelsätze
Hartz-IV-Regelsätze / Globus Infografik 10024 vom 08.01.2015
08.01.15   (543)
dpa-Globus 10024: Hartz-IV-Regelsätze
Monatlicher Regelsatz für erwerbsfähige Leistungsberechtige und ihre Kinder in €:
a) Alleinstehende, Alleinerziehende: 399;
b) in einem Haushalt zusammenlebende Partner: 360;
c) 18- bis 24-Jährige im Haushalt der Eltern: 320;
d) 14- bis 17-Jährige: 302;
e) 6- bis 13-Jährige: 267
f) unter 6-Jährige: 234.
Ein Elternpaar (b) mit zwei 14- bis 17-jährigen Kindern (d) erhält also 1324 €. Hinzu kommen Kosten für Unterkunft u. Heizung sowie Einmalleistungen z.B. zur Ausstattung der Wohnung.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug  

| Armut & Reichtum |
Weltkarte
fossiler Verzicht
Weltkarte_fossiler_Verzicht:  Grafik Großansicht
08.01.15   (530)
SZ-Grafik: Weltkarte des fossilen Verzichts
Wenn das von den meisten Staaten akzeptierte 2° C Ziel eingehalten werden soll, dürfen laut IPCC nur noch 1000 Gt CO2 durch Verbrennung fossiler Energieträger ausgestoßen werden. Die derzeitigen fossilen Reserven würden aber 2900 Gt CO2 erzeugen, d.h. ein Großteil der Reserven dürfen nicht genutzt werden. Die noch weitaus umfangreicheren Ressourcen (u.a. Öl und Gas mittels Fracking oder aus der Tiefsee und Arktis) müssen komplett in der Erde bleiben. Die Weltkarte zeigt für die hauptbetroffenen Rohstoffländer/ -regionen, in welchem Ausmaß sie auf Öl, Gas und Kohle verzichten müssen: Datentabelle (xls).

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Weltkarte des Verzichts [SZ 08.01.15]

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BIP pro Kopf 2013
BIP-EU-2013 / Globus Infografik 10003 vom 02.01.2015
02.01.15   (544)
dpa-Globus 10003: Starkes BIP
Die Grafik listet die Top Staaten beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2013 ( in US-$) bis Deutschland auf Rang 18, hier die 5 ersten / letzten dieser 18-er Liste.
Top-5: LU 111.162; NO 100.819; QA 93.352; MO 91.376; CH 80.477
Flop-5: DE 45.085; IS 54.263; BE 45.263; FI 47.617; IE 47.400
Liste aller Staaten der Erde [Weltbank]
Bei Staaten wie Luxemburg (LU) mit kleiner Bevölkerung aber vielen Pendlern aus dem Ausland ist das BIP bilanztechnisch stark überhöht, weil es nach dem Inlandsprinzip berechnet wird, so dass auch das von Pendlern aus dem Ausland in Luxemburg Erwirtschaftete zum BIP addiert wird, während beim Quotient BIP/Einwohnerzahl nur die Anzahl der Inländer eingesetzt wird. Außerdem hat Luxemburg als Steuerparadies eine Vielzahl von Unternehmen veranlasst, ihren Firmensitz dort hin zu verlagern, was das BIP stark erhöht.

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erstellt: 04.07.15/zgh Archiv-Übersicht Vorjahr 2015 Folgejahr

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