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Daten/Statistiken Archiv-Übersicht Vorjahr alle Folgejahr

Geburtenrate
EU-2015
Geburtenrate-EU-2015: Globus Infografik 11202/ 18.08.2016
18.08.16   (801)
dpa-Globus 11202: Geburtenrate in der EU
Die Geburtenrate (Geburten pro 1000 Einwohner) variiert stark unter den 28 Staaten der EU. An der Spitze sind [IE 14,2; FR 12,0; GB 11,9; SE 11,7; LV 11,1; BE 10,9], das Schlusslicht bilden [DE 9,0; ES 9,0; HR 8,9; GR 8,5; PT 8,3; IT 8,0].  Tabellenansicht
Der EU-Durchschnitt beträgt 10,0; 17 Staaten liegen darüber, 11 darunter.
Deutschland konnte sich mit 9,0 gegenüber dem Vorjahr (8,8) leicht verbessern, liegt aber auf Rang 23 weit unten. 2012 war Deutschland mit 8,4 sogar Schlusslicht in der EU.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung |
Solarstrom-DE-2015
Solarstrom-DE-2015: Globus Infografik 11198/ 18.08.2016
18.08.16   (794)
dpa-Globus 11198: Strom aus Sonnenenergie
Ende 2015 waren in Deutschland 1,53 Millionen Solaranlagen mit einer Leistung von zusammen 39.700 Megawattpeak* (MWp) installiert. Die jährlich neu installierte Leistung (MWp) stieg von 45 im Jahr 2000 steil an auf das Allzeithoch 7600 im Jahr 2012. Danach fiel sie stark ab auf 1460 im Jahr 2015.
Der von Solaranlagen erzeugte Strom stieg von 64 Gigawattstunden (GWh) 2000 auf 38.000 GWh 2015 (6 % der Bruttostromerzeugung). Zuletzt wurden durch Solarstrom 26 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) eingespart.
* maximal mögliche Leistung

Quelle:  Bundesverband Solarwirtschaft     Infografik-Großansicht  

| Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom | Treibhausgase |
Brotpreis-Vergleich
Welt-2015
Brotpreis-Welt-2015: Globus Infografik 11186/ 12.08.2016
12.08.16   (800)
dpa-Globus 11186: Für ein Kilo Brot
Die Kaufkraft in den Großstädten weltweit varriiert stark, was die Grafik zeigt anhand der Anzahl der Minuten, die ein Berufstätiger durchschnittlich arbeiten muss, um 1 kg Brot kaufen zu können. Die Auswahl von 25 aus insgesamt 71 erfassten Städten beginnt mit [Manila 83, Jakarta 70, Buenos Aires 57,  Bangkok 47, Mexiko-Stadt 46] und endet mit [Paris 10; Rom 10; Berlin 9; London 6; Nilosia 5; Zürich 5] Tabellenansicht
Bei diesem Ranking ist zu beachten, dass Brot in westlichen Ländern ein Grundnahrungsmittel ist, in Ländern z.B. Asiens stattdessen aber Reis, was Brot dort vergleichsweise teuer macht, mit ein Grund für die hohen Minutenwerte in Asien.
Bei anderen Produkten ergibt sich eine völlig andere Reihenfolge, z.B. beim iPhone: Kiew 13 Wochen, New York und Zürich weniger als 3 Tage. Beim z.B. Haarschnitt sind die Unterschiede zwischen Frauen und Männer nennenswert: in Dublin und Kairo für Frauen 3-mal so teuer, in Berlin 2-mal so teuer.

Quelle: UBS     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Nahrung | Eine-Welt |
Staatschulden
DE-2015
Staatschulden-DE-2015: Globus Infografik 11185/ 12.08.2016
12.08.16   (799)
dpa-Globus 11185: Das Wachstum der Schulden
Die Schuldensumme der öffentlichen Haushalte stieg von 21 Milliarden Euro (G€) im Jahr 1955 auf das Allzeithoch von 2068 G€ im Jahr 2012. Danach fiel sie leicht auf 2023 G€ 2015, die sich so verteilen (%): Bund 62,5; Länder 30,3; Gemeinden 7,1; Sozialversicherung 0,02.
Die Schulden pro Einwohner stiegen von 405 € (1955) auf 24.829 € (2015).

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Kaffeeexportländer
Welt-2015
Kaffeeexportländer-2015: Globus Infografik 11183/ 12.08.2016
12.08.16   (798)
dpa-Globus 11183: Woher der Kaffee kommt
Im Jahr 2015 wurden weltweit 114,0 Millionen Säcke* (MS) exportiert, 0,691 MS weniger als im Vorjahr. Mit Abstand waren BR 36,9 und VN 20,7 die beiden größten Exporteure, auf Rang 3 bis 12 folgen CO 12,7; ID 8,4; IN 5,3; HN 5,0; UG 3,6; ET 3,0; GT 3,0; PE 2,8; MX 2,5; NI 1,8. Tabellenansicht
* 1 Sack = 60 kg.

Quelle: International Coffee Organization     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Kaffee | Weltmarkt | Eine-Welt |
Seniorenquote
Bundesländer-2014
Senioren-Bundesländer-2014: Globus Infografik 11181/ 12.08.2016
12.08.16   (797)
dpa-Globus 11181: Senioren in Deutschland
Beim Anteil (%) der ab 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2014 liegen 5 Bundesländer im Osten an der Spitze: ST 25,0 % ; SN 24,9; TH 24,0; BB 23,1; MV 22,8. Die 5 Staaten mit dem kleinsten Altenanteil sind:  HE 20,3 % ; BY 20,0; BW 19,8; BE 19,2; HH 18,9. Tabellenansicht
Die höheren Werte in Ostdeutschland sind vor allem Folge der Abwanderung von jungen Menschen in den Westen. Insgesamt setzt sich die Alterung der Bevölkerung fort, weil die Lebenserwartung steigt (Männer|Frauen 78|83 Jahre) und die Geburtenrate mit ca. 1,4 Kindern/Frau weit unter der Reproduktionsschwelle (2,1) bleibt. Besonders stark war die Alterung in Brandenburg: der Anteil älterer Menschen stieg von 1990 bis 2014 um 81 %.
 
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung |
Bodenfläche
DE-2015
Bodenfläche-DE-2015: Globus Infografik 11180/ 12.08.2016
12.08.16   (796)
dpa-Globus 11180: Deutschland im Quadrat
Die Grafik veranschaulicht durch Quadrate, wie sich die gesamte Bodenfläche in Deutschland von 357.376 km² Anfang 2015 auf die verschiedenen Flächenarten aufteilt. Die beiden mit Abstand größten sind (Anteil in %): Landwirtschaftsfläche 52, Waldfläche 31. (alle Flächen -> Tabelle)
Von 2012 bis 2015 hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche durchschnittlich um 69 Hektar pro Tag (ha/d) zugenommen mit der Folge, dass durch immer mehr versiegelte Flächen das Risiko von Hochwasser und Überschwemmung steigt und durch den Verlust naturnaher Flächen die Biodiversität leidet. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie soll dieser Wert bis zum Jahr 2020 auf 30 ha/d gesenkt werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Boden | Natur & Umwelt | Nahrung | Wald | Wasser | Mobilität/Verkehr | Nachhaltigkeitsstrategie |
Arbeitsvolumen
DE-2015
Arbeitsvolumen-DE-2015: Globus Infografik 11179/ 12.08.2016
12.08.16   (795)
dpa-Globus: So viel Arbeit
Im Jahr 2015 haben die 43,1 Millionen (M) Erwerbstätigen (38,7 M Arbeitnehmer + 4,3 M Selbständige) insgesamt rund 59 Milliarden Stunden (Gh) gearbeitet, 9,65 Gh mehr als im Vorjahr, der höchste Wert seit 1992 (59,9 Gh).
Durchschnittliche Arbeitszeit: insgesamt 1371 Stunden (h); Selbstständige 1977 h, Arbeitnehmer 1304 h. Tabellenansicht

Quelle: IAB     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Arbeit & Umwelt | Bevölkerung |
Internet-25-Jahre
Internet-25-Jahre: Globus Infografik 11188/ 12.08.2016
12.08.16   (793)
dpa-Globus 11188: Meiensteine des Internets
Die Grafik informiert über die Entwicklung der Zahl der Internetnutzer weltweit vom Start 1991 (6.August: erste Website info.cern.ch des Physikes Tim Berners-Lee am CERN) bis 2016 (geschätzte 3,42 Mrd.). Außerdem sind Meilensteine des Internet an der Zeitachse notiert, u.a. 1993 1. Browser Netscape, 1998 Google, 2001 Wikipedia, 2003 Skype, 2004 Facebook, 2006 Twitter.

Quelle: BAMF   internetlivestats       Infografik-Großansicht    

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
minderjährige Flüchtlinge
minderjährige_Flüchtlinge: Globus Infografik 11184/ 12.08.2016
12.08.16   (792)
dpa-Globus 11184: Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge
Im Jahr 2015 sind mehr als 42.000 Minderjährige ohne Begleitung eines Sorgeberechtigten nach Deutschland eingereist, davon stellten rund 22.300 einen Asylantrag. Die Grafik informiert über das Verfahren zur Unterbringung und Versorgung: beginnend mit der Erstaufnahmestelle bis hin zur Unterbringung in einer Pflegefamilie oder im Heim bzw. in einer Gemeinschaftsunterkunft.

Quelle: BAMF   BAMF   Statistisches Bundesamt    Infografik-Großansicht    

| Migration | Kinder/Jugendliche |
Importe-DE-2015
Importe-DE-2015: Globus Infografik 11178/ 12.08.2016
12.08.16   (791)
dpa-Globus 11178: Deutschland als Kunde auf dem Weltmarkt
Im Jahr 2015 war Deutschland mit einem Warenimport von 949 Milliarden Euro (G€) der 3. größte Einkäufer (nach USA, China) auf dem Weltmarkt.
Top6-Importwaren (G€): Elektronik 102; Autos und Zubehör 98; Metalle u. Metallerzeugnisse 80; Chemische Erzeugnisse 76; Maschinen 74; Erdöl u. Erdgas 61.
Im Vorjahr lagen Erdöl u. Erdgas mit 83 G€ noch auf Rang 3. Grund ist vor allem der stark gesunkene Ölpreis.Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | Weltmarkt |
Solarstromleistung
Welt-2015
Solarstromleistung-Welt-2015: Globus Infografik 11168/ 05.08.2016
05.08.16   (790)
dpa-Globus 11168: Solarstromleistung im Ländervergleich
Vergleich von 12 ausgewählten Ländern weltweit bei der installierten Gesamtleistung von Photovoltaikanlagen in Kilowattpeak (kWp) je 1000 Einwohner:
DE 487; IT 312; BE 287; JP 276; GR 245; AU 212; CZ 203; GB 139; ES 116; FR 99; US 87; CN 31. Tabellenansicht
Insgesamt sind 230 Gigawatt (GW) Solarstromleistung installiert. CN liegt mit 43 GW auf Rang 1, gefolgt von DE mit 40 GW, die 6 % des Stroms erzeugen. 2016 werden weltweit ca. 65 GW hinzugebaut, das meiste in CN, US und JP. In DE wird der frühere starke Ausbau durch Änderungen im EEG (u.a. Reduzierung der Einspeisevergütung, Ausschreibung für Großanlagen ab 1.9.15) gebremst.
PV-Zubau in DE (GW): 2012|7,6; 2013|3,3; 2014|1,9; 2015|1,5; 2016|1,0.

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Solarenergie | Ökostrom | EW-Strom | Erneuerbare Energien |
Flüchtlinge
Welt 1990-2015
Fluechtlinge-Welt1990-2015: Globus Infografik 11163/ 05.08.2016
05.08.16   (788)
dpa-Globus 11163: Weltweit auf der Flucht
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Flüchtlingszahlen von 1989 bis 2015, differenziert nach Binnen- und Externflüchtlingen. Die Zahlen stiegen in der Folge des Beginns von drei herausragenden Konflikten jeweils stark an: Balkankonflikt ab 1991 (22,5|19,4), Irakkonflikt ab 2003 (24,6|13,7), "Arabischer Frühling" ab 2011 (26,4|15,2). Vor allem durch den seit 2011 eskalierenden Irakkonflikt stiegen die Zahlen zuletzt auf den bisherigen Höchstwert: 2015 (40,8|21,3).Tabellenansicht 
Besonders betroffen ist Syrien: Von den ursprünglich 21 Millionen (M) Einwohnern sind 11,5 M (55 %) geflohen (6,6 Binnen-|4,9 Externflüchtlinge).

Quelle: IDMC   UNHCR     Infografik-Großansicht     Tabelle/ Infos 

| Migration | Konflikte | Bevölkerung | Globale Agenda 21 |
Umweltschutz-Daten
DE-2014
Umweltschutz-DE-2014: Globus Infografik 11154/ 29.07.2016
29.07.16   (789)
dpa-Globus 11154: Das Geschäft mit dem Umweltschutz
Die Anzahl der Beschäftigten (in 1000) stieg von 2006|92,4 auf den Hochpunkt 2013|258,7 und fiel dann etwas auf 2014|250,4. Der Umsatz (in Mrd.€) stieg von 2006|22,4 auf den Hochpunkt 2011|66,9 und fiel dann unter Schwankungen auf zuletzt 2014|65,4.
Zuletzt (2014) verteilte sich der Umsatz wie folgt auf die Umweltbereiche (in %):
Klimaschutz 59, Luftreinhaltung 12, Gewässerschutz 11, Abfallentsorgung 6, Lärmbekämpfung 5, Sonstige 7. Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt   GENESIS  Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    

| Klima | Natur & Umwelt | Wasser | Müll/Recycling | Gesundheit |
Generation-65-plus
EU 2015
Generation-65-plus: Globus Infografik 11138/ 22.07.2016
22.07.16   (783)
dpa-Globus 11138: Die Generation 65 plus
Im Jahr 2015 betrug der Anteil der ab-65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 18,9 % (96 Mio). In fünf Staaten lag der Anteil über 20 % : IT 21,7; DE 21,0GR 20,9; PT 20,3; BG 20,0 (2014: IT, DEGR); in drei weiteren lag er über dem EU-Durchschnitt:  FI 19,9; SE 19,6; LV 19,4. Die fünf Länder mit der kleinsten Quote waren:  PL 15,4; CY 14,6; LU 14,2; SK 14,0; IE 13,0. Tabellenansicht
Hauptursache für die unterschiedlichen Quoten ist die Geburtenrate (pro 1000 Einwohner), z.B.  IE 14 (EU-Spitze), DE 9, IT 8.
Laut Eurostat wird der Altenanteil bis 2080 auf fast 30 % steigen.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Eurostat    Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung |
Einbürgerung
DE-2015
Einbürgerung-DE-2015: Globus Infografik 11142/ 22.07.2016
22.07.16   (774)
dpa-Globus 11142: Mit neuer Staatsbürgerschaft
Im Jahr 2015 wurden 107181 Ausländer eingebürgert, 1,1 % weniger als 2014.
Die 14 häufigsten Staatsangehörigkeiten 2015 waren (in 1000):
TR
19,7; PL 5,9; UA 4,2; KO 3,8; IQ 3,4; IT 3,4; HR 3,3; GR 3,1; RO 3,0; AF 2,6; MA 2,6; IR 2,5;  RU 2,3; SY 2,0. Tabellenansicht
Markante Punkte der Einbürgerungen von 1990 bis 2015 (Jahr|Anzahl in 1000): 1990|101,4; Hoch 1995|313,6; Tief 2008|94,5; letztes Zwischenhoch 2012|112,3.

Quelle: Statistisches Bundesamt   Großansicht   Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos 

| Migration | Bevölkerung |
Bevölkerung EU-2016
Bevölkerung-EU-2016: Globus Infografik 11128/ 15.07.2016
15.07.16   (787)
dpa-Globus: Die Bevölkerung in der EU
Anfang 2016 lebten 510,1 Millionen (M) in der EU-28, 1,8 M mehr als im Vorjahr. Die mit Abstand großen 6 Staaten [DE 82,2; FR 66,7; GB 65,3; IT 60,7; ES 46,4; PL 38,0] umfassen schon 70 % der Bevölkerung. Kommen noch die 8 Staaten mit mindestens rund 10 M hinzu [RO 19,8; NL 17,0; BE 11,3; GR 10,8; CZ 10,6; PT 10,3; SE 9,9; HU 9,8], also die Top14-Staaten, werden bereits 90 % erreicht. Die restlichen 10 % verteilen sich auf 14 weitere Kleinstaaten.Tabellenansicht xls-Tabelle
Laut Eurostat ist die Bevölkerung 2015 in 17|11 Staaten gestiegen|gesunken.
Höchste Zuwächse|Rückgänge in absoluten Zahlen: DE GB FR | IT RO GR.

Quelle: Eurostat    Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos     xls-Tabelle

| Bevölkerung |
Kaufkraft
DE-Welt-2016
Kaufkraft-DE-Welt-2016: Globus Infografik 11125/ 15.07.2016
15.07.16   (785)
dpa-Globus 11125: Was kostet die Welt?
Die Grafik listet für 21 ausgewählte OECD-Länder die Kaufkraft* von 100 € im Vergleich zu Deutschland. Besonders hoch ist die Kaufkraft in Osteuropa [PL 195; HU 185; CZ 156; EE 135; SI 127], noch deutlich über 100 im Süden [GR 123, PT 123, ES 112]. IT hat die gleiche Kaufkraft, die weiteren Länder 5 % bis 36 % weniger.  AT 95; US 95; FR 94; JP 93; NL 92; IE 84; SE 83; FI 83; GB 80; NO 74; DK 73; CH 64. Tabellenansicht
Herausragend teuer ist die Schweiz, was an der Aufgabe des Mindestkurses
des Euros in Schweizer Franken (1 €/CHF ≥ 1,20) am 15.1.2015 liegt. Über Nacht fiel der Kurs damals auf unter 1 und pendelte sich später bei etwa 1,1 ein, d.h. die Kaufkraft des Euros sank allein durch diesen Effekt um 9,1 %. Hinzu kommt ein schon vor Freigabe des Wechselkurses höheres Preisniveau in der Schweiz.
* unter Berücksichtigung der Wechselkurse und Kaufkraftparitäten

Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | Eine-Welt |
Arbeitslosenquote
OECD-2015
Arbeitslosenquote-OECD-2015: Globus Infografik 11131/ 15.07.2016
15.07.16   (780)
dpa-Globus 11131: Arbeitslosigkeit in OECD-Ländern
Im Jahr 2015 lag die Arbeitslosenquote im Durchschnitt der OECD | EU-28 bei 6,8 % | 9,4 %. Unter den ausgewählten 22 OECD-Staaten bilden [GR 25,0; ES 22,1; PT 12,7; IT 11,9; SK 11,5; FR 10,4; TR 10,3] die Spitze und [DK 6,2; AT 5,7; GB 5,3; US 5,3; CZ 5,1; DE 4,6NO 4,4; KR 3,6; JP 3,4] den Schluss. Tabellenansicht
In Deutschland ist die Quote um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunken. Bei den Frauen | Männern lag die Quote in Deutschland 2015 bei 4,2 % |5,0 % (OECD: 6,9 % | 6,7 %).

Quelle: OECD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Arbeit & Umwelt | Bevölkerung |
Lohnstückkosten
EU-2014
Lohnstückkosten-EU-2014: Globus Infografik 11112/ 08.07.2016
08.07.16   (786)
dpa-Globus 11112: Wettbewerb der Standorte
Die Lohnstückkosten* sind ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für Staaten. Im Vergleich zu Deutschland (Index = 100) sind sie in 5 Staaten höher [IT 110; NO 106; GB 105; FR 104; BE 103] und in 14 niedriger [ ES 91; PT 90; NL 89; DK 88; AT 88; JP 87; LV 79; CZ 78; GR 77; US 75; PL 74; SE 74; HU 68; LT 61] Tabellenansicht.
Hauptgrund für die hohen Lohnstückkosten in DE sind die vergleichsweise hohen Arbeitskosten (Lohn + Lohnnebenkosten), die nur teilweise durch die hohe Produktivität ausgeglichen werden. Dass Produkte aus DE dennoch konkurrenzfähig sind, zeigt der seit Jahren hohe Exportüberschuss.
* Verhältnis von Arbeitskosten je Beschäftigungsstunde in Euro zur Produktivität

Quelle: IWD     Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Eine-Welt | Globale Agenda 21 |
Primärenergie
Welt 2015
Energie_Welt-2015: Globus Infografik 11110/ 08.07.2016
08.07.16   (782)
dpa-Globus 11110: Weltenergie 2015
Der Primärenergieverbrauch weltweit ist 2015 um 1,0 % auf 13,147 Milliarden Tonnen Öleinheiten (Gtoe*) gestiegen, die sich wie folgt auf die Regionen verteilen (%):
Asien u. Australien 41,8; Europa 21,6; USA, Kanada 19,8; Südamerika 6,7; Naher Osten 6,7; Afrika 3,3. Tabellenansicht
Anteil der Energiearten (%): fossil 85,9; (Öl 32,9; Kohle 29,2; Gas 23,8); erneuerbar 9,6; atomar 4,4. Tabellenansicht
* 13,147 Gtoe = 550,4 EJ = 152,9 PWh  (1 Gtoe = 41,868 EJ;   3,6 EJ = 1 PWh)

Quelle: BP Statistical Review of World Energy   Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Primärenergie | Erdöl | Erdgas | Kohle | Atomenergie | Erneuerbare Energien |
Tornadoentstehung
Tornadoentstehung: Globus Infografik 11107/ 08.07.2016
08.07.16   (776)
dpa-Globus 11107: Wie entstehen Tornados?
Tornados entstehen durch große Temperaturunterschiede zwischen Boden und höheren Luftschichten: in der Folge steigt extrem feuchte und warme Luft auf, kalte Luft strömt nach. Starke Aufwinde beginnen um eine senkrechte Achse zu rotieren. Reicht die Achse bis zum Boden, spricht man von einem Tornado. Er kann enorme Kraft entfalten und sogar schwere Autos umstürzen. Schutz bieten daher nur massive Steinhäuser und Kellerräume.

Quelle: Deutscher Wetterdienst     Infografik-Bezug    Großansicht 

| Naturkatastrophen | Hurrikane |
Geburten-Sterbefälle
DE 1946-2015
Geburten-Verstorbene-2015: Globus Infografik 11118/ 08.07.2016
08.07.16   (773)
dpa-Globus 11118: Geburten und Sterbefälle
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Geburten (rot) und Sterbefälle (schwarz) in Deutschland von 1946 bis 2015 und erweitert somit Globus 10490* (1946 - 2014) um das Jahr 2015 (Angaben in 1000 im Vergleich zu 2014): Die Geburten stiegen von 715 auf 738 (+3,2%), die Sterbefälle von 868 auf 925 (+6,6 %), das Saldo (Sterbefälle - Geburten) von 153 auf 187 (+22,2 %).
*mit Allzeithoch und Allzeittief sowie weiteren markanten Punkten

Quelle: Statistisches Bundesamt    Infografik-Großansicht    Infografik-Bezug  

| Bevölkerung |
Flüchtlinge
Welt 2015
Flüchtlinge-Welt-2015: Globus Infografik 11109/ 08.07.2016
08.07.16   (772)
dpa-Globus 11109: Geflüchtet
Im Jahr 2015 flohen weltweit 65,3 Millionen (M) Menschen vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung, darunter 40,8 M Binnen- und 21,3 Auslandsflüchtlinge. Die Top5 Herkunftsländer sind: Syrien 4,9 M; Afghanistan 2,7; Somalia 1,1; Südsudan 0,8; Sudan 0,6; zusammen 10,1 M, fast die Hälfte aller Flüchtlinge ins Ausland, vor allem in die Nachbarländer, wie die Grafik der Flüchtlingsströme aufschlüsselt. Nur 1,1 M der Flüchtlinge aus diesen 5 Hauptherkunftsländern suchten Sicherheit in weit entfernten Ländern, hauptsächlich in Europa.

Quelle: UNHCR     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Migration | Bevölkerung | Konflikte |
BIP pro Kopf
EU 2015
BIPproKopf_EU_2016: Globus Infografik 11102/ 01.07.2016
01.07.16   (784)
dpa-Globus 11102: Wirtschaftskraft in der EU 2015
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU-28 betrug 2015 rund 14,63 Billionen Euro* bei 510 Millionen Einwohner (E), rund 28.700 €/E. In der Europakarte sind die EU-Länder gemäß ihres BIPs/E (indiziert: EU-Durchschnitt = 100) von dunkelgrün ( ≥  125) bis dunkelrot ( < 75) gefärbt. Mit weitem Abstand liegt LU 271 an der Spitze, gefolgt von IE 145, NL 129; AT 127; DE 125; DK 124; SE 123; BE 117; GB 110; FI 108; FR 106 über dem EU-Durchschnitt. Darunter liegen:  IT 95; ES 92; MT 89; CZ 85; SI 83; CY 81; PT 77; SK 77; LV 74; EE 74; GR 71; PL 69; HU 68; LT 64; HR 58; RO 57; BG 46.
Der extrem hohe Wert für Luxemburg resultiert aus der hohen Zahl von Grenzgängern, deren Wirtschaftsleistung den Zähler beim Bruch BIP/E erhöht, während beim Nenner E nur die Binnen-Einwohnerzahl zählt, was ebenfalls den Bruchwert erhöht. Hinzu kommt, dass Luxemburg als Steuerparadies stark überproportional viele Firmensitze vor allem im Finanzsektor verzeichnet. So auch in Irland, dessen Indexwert ebenfalls herausragend hoch ist.
* Umrechnung nach Kaufkraftstandard

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| BIP | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Treibhausgasemissionen
EU-2014
THG-Emissionen-EU-2014: Globus Infografik 11097/ 01.07.2016
01.07.16   (779)
dpa-Globus 11097: Treibhausgas-Emissionen in der EU 2014
Von 1990* bis 2014 sind die Emissionen von Treibhausgasen (THG**) in der EU-28 um 24,4 % auf 4.282 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (Mt CO2e) gesunken. In den elf Länder mit der stärksten THG-Reduktion [LT -60 %; LV -57; RO -56; EE -47; SK -46; BG -45; HU -39; CZ -37; GB -34HR -30; DE -28] resultiert der Rückgang (bis auf GB) hauptsächlich aus dem starken Einbruch der Wirtschaft infolge des Umbruchs in der damaligen Sowjetunion ab 1989, auch in  DE (ehemalige DDR). Nur in GB beruht die starke Reduktion auf bewußter Energiepolitik: weg von Kohle hin zu Gas. Ab etwa 2000 trugen milde Winter nennenswert zur THG-Reduktion bei, weniger allerdings eine Enerigewende. Z.B blieb in DE trotz Ausbau von Wind- und Solarenergie der CO2-Ausstoß aus Kohleverstromung hoch. Fünf Staaten haben den THG-Ausstoß sogar ausgeweitet (%): MT 49; CY 48; ES 15; PT 6; IE 4.
Einen Ausstoß über 100 Mt haben 11 Staaten: DE 900; GB 524; FR 459; IT 419; PL 380; ES 329; NL 187; CZ 126; BE 114; RO 110; GR 101; zusammen 85 % aller EU-Emissionen. xls-Tabelle
Der THG-Ausstoß pro Kopf beträgt im EU-Durchschnitt 8,4 t CO2e; mit dem 2°C-Ziel verträglich sind nur 2,5 Tonnen. Den höchsten Ausstoß pro Kopf haben LU 19,4 t CO2;  EE 16,0;  IE 12,6;  CZ 12,0;  DE 11,1; den niedrigsten HU 5,8;  HR 5,8;  LV 5,7;  SE 5,6;  RO 5,5. Tabellenansicht xls-Tabelle
* Bezugsjahr des Kyoto-Protokolls, ** engl.: Greenhouse Gases (GHG)
 
Quelle: EEA    Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos     xls-Tabelle

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | 2 °C - Schwelle |
Flüchtlinge
Welt_2015
Flüchtlinge_Welt_2015: Globus Infografik 11100/ 01.07.2016
01.07.16   (771)
dpa-Globus 11100: Flüchtlinge weltweit
Ende 2015 waren laut UNHCR 65,3 Millionen (M) Menschen auf der Flucht, davon 40,8 M Binnen- und 21,3 M Extern-Flüchtlinge sowie 3,2 M Asylanträge. Die Grafik zeigt die Top10-Herkunftsländer in der Weltkarte und die Top10-Aufnahmeländer in der Liste (in 1000):
Herkunft: SY 4873; AF 2666; SO 1123; SS 779; SD 629; CD 541; CF 471; MM 452; ER 411; CO 340. 
Aufnahme: TR 2541; PK 1561; LB 1071; IR 979; ET 736; JO 664; KE 554; UG 477; CD 383; TD 370.
 
Quelle: UNHCR    Infografik-Bezug   Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Migration | Bevölkerung | Konflikte |
Kleinwaffenexporteure
Welt-2013
Kleinwaffenexporteure-Welt-2013: Globus Infografik 11080/ 24.06.2016
24.06.16   (781)
dpa-Globus 11080: Die größten Exporteure von Kleinwaffen 2013
Weltweit wurden 2013 Kleinwaffen, leichte Waffen und deren Munition im Wert von 5.800 Millionen US-Dollar (M$) exportiert. Auf Munition (Rang1: 2.000 M$) folgen Sport-/Jagdwaffen und Pistolen.
Top16 Exporteure (M$): US 1093; IT 644; DE 447BR 387; AT 345; KR 296; TR 231; RU 205; CZ 171; IL 145; BE 141; HR 139; CN 126; CH 107; JP 105; ES 103. Tabellenansicht  
In Deutschland ist insbesondere der Export von Klein- und leichten Waffen gestiegen: von 472 M$ 2012 auf 557 M$ (+18 %).

Quelle: Small Arms Survey     Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos 

| Waffen | Konflikte |
Jugendarbeitslosigkeit
EU-2016
Jugendarbeitslosigkeit-EU-2016: Globus Infografik 11081/ 24.06.2016
24.06.16   (777)
dpa-Globus 11081: Arbeitslose Jugend in der EU
In der Europakarte sind die 28 EU-Staaten im Hinblick auf den Grad der Jugendarbeitslosigkeit* von dunkelrot (> 40 %) bis dunkelblau (< 10 %) gefärbt. Der EU-28-Durchschnitt beträgt 19,0 %. Unter den Ländern variiert die Quote sehr stark: von der Spitze [GR 51,4; ES 45,6; HR 38,9; IT 36,7; PT 31,1] bis zum Ende [DK 11,2; AT 10,6; CZ 9,7; MT 9,4; DE 7] Tabellenansicht.
*Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen im März 2016

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos   

| Kinder/Jugendliche | Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Rauchenfolgen
Rauchenfolgen: Globus Infografik 11079/ 24.06.2016
24.06.16   (775)
dpa-Globus 11079: Wie das Rauchen schadet
Laut EU-Tabakrichtlinie vom Mai 2014 müssen ab Mai 2016 zwei Drittel der Zigarettenpackung mit einem Schockbildern und Warnhinweisen bedruckt werden. Allerdings dürfen Händler alte Verpackungen noch ein Jahr lang weiter verkaufen. Aromen, die den Tabakgeschmack überdecken - so Mentholzigaretten - werden verboten, da sie Jugendliche vermutlich zum Rauchen verleiten.
Die Grafik informiert über die vielfältigen Negativfolgen des Rauchens auf Gehirn, Atemwege, Niere, Harnleiter, Blase, Magen und Darm, Bauchspeicheldrüse, Knochen und Gelenke, Augen, Mund, Rachen, Speiseröhre, Brust, Herz-Kreislaufsystem, Geschlechtsorgane, Stoffwechsel und das Immunsystem.

Quelle: Drogen- und Suchtbericht 2016   Infografik-Bezug   Großansicht  

| Rauchen | Gesundheit | Chemikalien |
Flüchtlinge-Welt-2015
Flüchtlinge-Welt-2015
20.06.16   (768)
taz-Grafik: Hier leben die Flüchtlinge
Aus Anlass des Weltflüchtlingstags hat die taz aus Daten des UNHCR-Reports "Global Trends 2015" eine umfangreichen Infografik erstellt zu den Zielländern der insgesamt 65,3 Millionen Flüchtlinge weltweit: Aufnahmezahlen absolut (differenziert in Binnen- und Externflüchtlinge) und relativ zur Gesamtbevölkerung. Berücksichtigt werden dabei Länder mit mindestens 100.000 Flüchtlingen. Daten für alle Länder bieten die umfangreichen xls-Tabellen des UNHCR-Reports.

Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Die Weltgemeinschaft ist gescheitert [taz 20.06.16]

| Migration | Konflikte | Klimawandelfolgen |
Kinderarmut-Hartz IV
DE 2015
Kinderarmut-Hartz-IV_2015: Globus Infografik 11070/ 17.06.2016
17.06.16   (778)
dpa-Globus 11070: Kinder in Hartz-IV-Familien
Der Anteil der Kinder* in Deutschland, die Hartz IV** beziehen, ist im Zeitraum 2010 bis 2015 kontinuierlich von 12,5 % auf 13,8 % gestiegen. Von dem im Jahr 2015 insgesamt 1,93 Millionen (M) betroffenen Kindern waren rund 0,701 M unter 6 Jahre, 0,962 M 6 bis 14 Jahre und 0,268 M über 14 Jahre alt. Gut die Hälfte lebt in Haushalten von Alleinerziehenden.
Unter den Bundesländern variiert der Anteil stark: von der Spitze [BE 31,4; HB 30,3; ST 21,8; HH 19,9; MV 19,2; NW 17,7] bis zum Ende [HE 13,8; NI 13,5; RP 10,6; BW 7,5; BY 6,2]. Tabellenansicht
* nur unverheiratete unter 18-Jährige in Bedarfsgemeinschaften
** Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 


| Armut & Reichtum | Kinder/Jugendliche | Indikatoren |
Atommächte-2016
Atommächte-2016: Globus Infografik 11078/ 17.06.2016
17.06.16   (770)
dpa-Globus 11078: Atommächte
Die Anzahl der geschätzten Atomwaffen weltweit sank im Zeitraum 2010 bis 2016 von 22600 auf 15395 (darunter 4120 einsatzbereit), die sich anfang 2016 auf 9 Länder verteilen:  RU 7290;  US 7000;  FR 300; CN 260; GB 215; PK 110-130; IN 100-120; IL 80; KP 10. Tabellenansicht
Russland und die USA liegen mit weitem Abstgand an der Spitze und verfügen zusammen über mehr als 93 % der Nuklearwaffen. Sie wollen ihre Bestände kostenträchtig modernisieren (USA: 348 Mrd. $ bis 2024). Auch die anderen Atommächte planen neue Atomwaffen, weshalb SIPRI zur Einschätzung gelangt, dass atomare Abschreckung weiter ein Eckpfeiler der Stategien der Atommächte bleibt.

Quelle: Sipri     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Atomwaffen | Atomwaffensperrvertrag | Sicherheitsrat | Konflikte |
Langzeitarbeitslose
EU Q3-2015
Langzeitarbeitslose-EU_Q3-2015: Globus Infografik 11077/ 17.06.2016
17.06.16   (769)
dpa-Globus 11077: Langzeitarbeitslose in der EU
Der Anteil der Langzeitarbeitslosen* an allen Erwerbstätigen** betrug im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 4,3 % (10,5 Millionen); 12 Länder liegen über dem Durchschnitt, 3 sogar 2-stellig: GR 17,7; ES 10,8; HR 10,4;   SK 7,6; PT 6,9; CY 6,6; IT 6,2; BG 5,2; IE 5,2; LV 4,9; SI 4,8; FR 4,4; EU 4,3; BE 4,2; LT 3,6; HU 3,0; RO 3,0; NL 2,9; CZ 2,4; FI 2,4; MT 2,2; EE 1,9; DE 1,9; AT 1,6; DK 1,6; LU 1,6; LU 1,6; SE 1,5; GB 1,5. Tabellenansicht  
Von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind vor allem Geringqualifizierte, in südlichen Ländern aber auch viele gut Ausgebildete, in Deutschland (Rang 22) vor allem ältere Arbeitnehmer: Mehr als 26 % der Langzeitarbeitslosen sind älter als 55 Jahre − der EU-Durchschnitt liegt in dieser Altersgruppe bei 14 %.
* mindestens 12 Monate lang arbeitslos,   ** 15-74 Jährige

Quelle: Bertelsmann-Stiftung    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Arbeit & Umwelt | Armut & Reichtum | Bevölkerung | Indikatoren |
Dürreformen
Dürreformen: Globus Infografik 11076/ 17.06.2016
17.06.16   (767)
dpa-Globus 11076: Formen von Dürre
Je nach Zeitraum und Verlaufsform der Dürre unterscheiden Wissenschaftler zwischen meterologischer (1-2 Monate), landwirtschaftlicher (> 2 Monate) und hydrologischer (ab 4 Monaten) und Grundwasser-Dürre. Ab einem Jahr starker Trockenheit kombinieren sich diese Dürre-Formen zur sozioökonomischen Dürre, die durch starke Negativwirkungen in allen Bereichen gekennzeichnet ist: landwirtschaftliche Produktion, Wasserversorgung der Bevölkerung, die Wirtschaft sowie Flora und Fauna. Als Folge der Klimaerwärmung ist mit häufigeren und vermutlich auch stärkeren Dürren zu rechnen. Tabellenansicht

Quelle: GERICS   DWD     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Naturkatastrophen | Wasser | Klimawandelfolgen | Nahrung |
Ökostrom-DE-2015
Ökostrom-DE-2015: Globus Infografik 11073/ 17.06.2016
17.06.16   (766)
dpa-Globus 11073: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) an der Bruttostromerzeugung in Deutschland ist von 1991 bis 2015 kontinuierlich gestiegen von 3,2 % auf 30,1 %, die sich wie folgt auf die Energieträger verteilen: Windenergie 13,5; Biomasse 6,8; Sonnenenergie 5,9; Wasserkraft 3,0; Müll 0,9. 
Ziel der Bundesregierung ist, den EE-Anteil an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 auf 80 % zu steigern.

Quelle: AGEB     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Ökostrom | Strom | Erneuerbare Energien | EW-Strom | Windenergie | Biomasse | Solarenergie | Wasserkraft |
Kinderarmut
Hartz-IV_2015
Kinderarmut-Hartz-IV_2015: Globus Infografik 11070/ 17.06.2016
17.06.16   (765)
dpa-Globus 11070: Kinder in Hartz-IV-Familien
Der Anteil der unter 18-Jährigen*, die Hartz-IV** beziehen, ist im Zeitraum 2010 bis 2015 von 12,5 % stetig gestiegen auf 13,8 %, das sind 1,93 Millionen (M), darunter rund 0,701 M < 6 Jahre, 0,962 M 6-14 Jahre, 0,268 M 14-17 Jahre, gut die Hälfte in Haushalten von Alleinerziehenden.
Unter den Bundesländern variiert der Anteil stark: BE 31,4; HB 30,3; ST 21,8; HH 19,9; MV 19,2; NW 17,7; SL 16,5; BB 15,9; SN 15,5; SH 14,3; TH 14,3; HE 13,8; NI 13,5; RP 10,6; BW 7,5; BY 6,1 Tabellenansicht.
* nur unverheiratete Minderjährige in Bedarfsgemeinschaften
** Sozialleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Kinder/Jugendliche | Bevölkerung |
Weltfriedensindex
2016
Weltfriedensindex-2016: Globus Infografik 11068/ 17.06.2016
17.06.16   (764)
dpa-Globus 11068: Globaler Frieden
Zum zehnten Mal veröffentlicht die Denkfabrik "Institute for Economics and Peace" (IEP) ihren Weltfriedensindex (Global Peace Index (GPI)), in dem andauernde inländische und internationale Konflikte, soziale Sicherheit und Militarisierungsgrad bewertet werden. Im Jahr 2016 wird der Friedenszustand von 163 Ländern anhand von 23 Einzelindikatoren (u.a. Terrorismus, Polizeigewalt, soziale Sicherheit) berechnet. In der Weltkarte sind die Länder gemäß ihres Indexwerts von dunkelblau (sehr hoch) bis hellblau (sehr gering) gefärbt. Die 5 besten / schlechtesten Staaten:
[IS  DK  AT  NZ  PT] / [SO  AF  IQ  SS  SY]. Tabellenansicht
Zwar hat sich der Indexwert in 81 Ländern im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Das Ausmaß der Verschlechterungen in 79 Ländern ist aber so gravierend, dass das weltweite Friedensniveau gesunken ist, vor allem durch wachsenden Terrorismus und höhere politische Instabilität. Besonders betroffen sind Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika, allen voran Jemen, Libyen und Bahrain.

Quelle: Insitute for Economic and Peace     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos 

| Konflikte | Terrorismus |
moderne Sklaverei
Welt-2016
moderne_Sklaverei;_Welt-2016: Globus Infografik 11055/ 10.06.2016
10.06.16   (763)
dpa-Globus 11055: Moderne Sklaverei
Im Jahr 2016 leben weltweit geschätzte 45,8 Millionen (M) Menschen in Zwangsverhältnissen, die als "moderne Sklaverei" bezeichnet werden: Lebensverhältnisse, in denen Menschen die Kontrolle über ihren Körper oder die Art ihrer Arbeit entzogen wird, vor allem Menschenhandel, Zwangsarbeit, Leibeigenschaft, Zwangsheirat und Zwangsprostitution. Jährlich ermittelt die australischen Stiftung "Walk Free Foundation" im "Global Slavery Index", wie groß der Anteil der versklavten Menschen in den Ländern ist. In der Weltkarte sind sie im Hinblick auf diesen Anteil von schwarz (sehr hoch) über rot (hoch) bis hellgelb (sehr gering) eingefärbt. Die 5 Staaten mit dem höchsten Anteil (%) sind: KP 4,3; UZ 4; KH 1,6; IN 1,4; QA 1,4.
In absoluten Zahlen leben die meisten Sklaven in den beiden bevölkerungsreichsten Staaten Indien (18,4 M) und China (3,4 M). In Deutschland leben geschätzte 14500 Menschen in sklavenartigen Verhältnissen, vor allem durch Zwangsheirat und Zwangsprostitution.

Quelle: Walk Free Foundation     Infografik-Bezug  

| Menschenrechte | Kinderarbeit | Frauen | Globale Agenda 21 |
Erdgasversorgung
EU-DE-2015
Erdgasversorgung;_EU-DE-2015: Globus Infografik 11054/ 10.06.2016
10.06.16   (762)
dpa-Globus 11054: Gas für Deutschland und Europa
Im Jahr 2015 war Deutschland bei seiner Erdgasversorgung zu 93 % vom Ausland abhängig, vor allem von Russland (40 %) und von Gasfeldern in der Nordsee (Niederlande 29 %, Norwegen 21 %; Dänemark/Großbritannien/Sonstige 3 % ). Der Transport des Erdgases erfolgt über ein europaweit verzweigtes Pipeline-Netz, dessen Hauptstränge in der Europakarte zusammen mit den Standorten von Gasfeldern und Zwischenlagern von verflüssigtem Erdgas eingezeichnet sind. Um die Abhängigkeit von Russland zu verringern, soll das Projekt "Südlicher Gaskorridor" bis 2020 umgesetzt werden, das Erdgas aus Aserbaidschan über Georgien, die Türkei, Griechenland, Albanien nach Italien bringen soll. Im Rahmen des Projekts werden zwei neue Pipelines gebaut: die Trans-Anatolische Pipeline (TANAP) und die Trans-Adria-Pipeline (TAP), deren Verlauf in der Europakarte grün markiert sind. Die beiden gescheiterten Pipelines Nabucco und South-Stream sind in der Karte gelb bzw. rot gekennzeichnet.

Quelle: BDEW   Eurogas     Infografik-Großansicht  

| Erdgas | Energieabhängigkeit |
Baumschäden
DE-2015
Baumschäden;_DE-2015: Globus Infografik 11057/ 10.06.2016
10.06.16   (761)
dpa-Globus 11057: Baumschäden in Deutschlands Wäldern
Laut Waldzustandserhebung 2015 sind 2/3 der Bäume geschädigt, fast 1/4 sogar deutlich. Unter den Bundesländern varriert der Anteil der Bäume mit deutlichen Schäden um den Faktor 4, von BW 36 % bis BB 9 %. Tabellenansicht
Im Vergleich der Jahre 1991 und 2015 nahmen die Schäden bei Fichte, Kiefer u. anderen Nadelbäumen ab, bei Eiche u. Buche zu, bei anderen Laubbäumen sowie bei allen Baumarten zusammengenommen ab. Tabellenansicht
  
Quelle: BMEL    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Wald | Natur & Umwelt |
Zukunftsperspektiven
DE-Kreise
Zukunftsperspektiven;_DE-Regionen: Globus Infografik 11048/ 03.06.2016
03.06.16   (760)
dpa-Globus 11048: Ungleiche Zukunftsperspektiven
Seit 2004 gibt das Forschungsinstitut Prognos alle drei Jahre den "Zukunftsatlas" heraus, in dem für die 402 Kreise und kreisfreien Städte ein Index aus 29 makro- und sozioökonomischen Indikatoren (u.a. Arbeitsmarkt, Wohlstan, soziale Lage) berechnet wird, der die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit abbilden soll. In der Deutschlandkarte sind die Kreise im Hinblick auf die so berechnete Zukunftsfähigkeit von dunkelblau (beste Chancen) bis dunkelrot (sehr hohe Risiken) eingefärbt. Die Spitzenreiter liegen in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen; die Schlusslichter in Ostdeutschland.   Tabellenansicht

Quelle: Prognos     Infografik-Großansicht      Tabelle/ Infos 

| Indikatoren | Armut & Reichtum | Bevölkerung |
Konsumausgaben
DE-2015
Konsumausgaben;_DE-2015: Globus Infografik 11038/ 03.06.2016
03.06.16   (759)
dpa-Globus 11038: Die Milliarden der Verbraucher
Im Jahr 2015 haben die privaten Haushalte insgeamt 1540 Milliarden Euro ausgegeben, 2,5 % mehr als im Vorjahr. Die Grafik listet die 17 größten Posten mit zusammen 98 % der Konsumausgaben. Mit weitem Abstand liegt der Posten für Wohnen (Miete, Heizung, Strom, u.a.) mit 24 % an der Spitze. Es folgen Verkehr (14 %) und Nahrungsmittel (10 %). Diese Top3 umfassen schon fast die Hälfte aller Ausgaben. Bildung liegt mit nur 0,8 % am Ende der Liste. Tabellenansicht   xls-Tabelle

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos    xls-Tabelle

| Konsum & Produktion |
Kinderanteil
EU-2015
Kinderzahl;_EU-2015: Globus Infografik 11049/ 03.06.2016
03.06.16   (758)
dpa-Globus 11049: Kinder in der EU
Der Anteil der Kinder unter 15 Jahren an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2015 variiert in den 28 EU-Staaten um den Faktor 1,7; von IE 22,1 an der Spitze bis DE 13,2 am Ende. Die 8 Staaten mit dem höchsten / niedrigsten Kinderanteil (in %):
IE 22,1; FR 18,6; GB 17,7; SE 17,3; BE 17,0; DK 17,0; LU 16,7; NL 16.7.
GR 14,5; HU 14,5; PT 14,4; MT 14,3; AT 14,3; BG 13,9; IT 13,8; DE 13,2. Tabellenansicht
In den letzten 20 Jahren sank der Kinderanteil in allen EU-Ländern, insgesamt von 18,4 % auf 15,6 %. Besonders stark war der Rückgang in Zypern und Polen, wo der Kinderanteil um 8,6 bzw. 8,1 Prozentpunkte sank.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Bevölkerung | Kinder/Jugendliche | Frauen | Indikatoren |
Gotthard-Basistunnel
Gotthard-Basistunnel: Globus Infografik 11037/ 03.06.2016
03.06.16   (757)
dpa-Globus 11037: Der neue Gotthard-Basistunnel
Nach 17-jähriger Bauzeit wurde der neue Gotthard-Basistunnel am 1.6.16 eröffnet. Mit 57,1 km Bahnstrecke ist er der längste Eisenbahntunnel der Welt (Rang 2: Seikan-Tunnel: 53,9 km) und hat am Piz Vatgira mit 2.500 m auch die weltweit höchste Überdeckung. Der Betrieb nach Fahrplan soll am 11.12.16 beginnen. Dann werden rund 300 Züge pro Tag den Tunnel durchfahren: Reisezüge mit 200 km/h und mindestens 100 schwere Güterzüge mit bis zu 160 km/h. Nach Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels (geplant 2020) sollen bis zu 260 Güterzügezüge und 65 Personenzüge pro Tag den Gotthard-Basistunnel passieren.
Die Grafik informiert über das Streckenprofil des Tunnels, seine Lage in den Alpen und seinen Aufbau als Doppelröhre sowie seine Anbindung an das europäische Bahnnetz.

Quelle: AlpTransit Gotthard     Infografik-Großansicht   Infografik-Bezug 

| Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
Forschung u. Entwicklung
DE-2014
Forschung_Entwicklung-DE-2014: Globus Infografik 11025/ 27.05.2016
27.05.16   (756)
dpa-Globus 11025: Für Forschung und Entwicklung
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) des Bundes sind von 2004 bis 2014 von 8.862 Millionen Euro (M€) auf 14.189 M€ gestiegen. Am höchsten waren die FuE-Ausgaben 2013 mit 14.275 M€. Für 2016 sind 15.800 M€ geplant.
Unter den 10 größten Förderschwerpunkten 2014 (in M€) lag Gesundheitsforschung und -wirtschaft mit 1.937 mit weitem Abstand an der Spitze. Es folgten wehrtechnische Forschung (863) und die ESA (645). Rationelle Energieumwandlung (512) lag auf Rang 6; Erneuerbaren Energien (369) bildeten den Schluss.   Tabellenansicht

Quelle: BMBF  Datenportal     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Gesundheit | Erneuerbare Energien | Indikatoren |
Schattenwirtschaft
Staaten 2016
Schattenwirtschaft-2016: Globus Infografik 11027/ 26.05.2016
26.05.16   (755)
dpa-Globus 11027: Am Fiskus vorbei
Die Grafik listet den für das Jahr 2016 prognostizierten Anteil der Schattenwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 16 ausgewählten Staaten (in %):
GR 22,0; IT 20,2; ES 17,9; PT 17,2; BE 16,1; FR 12,6; NO 12,6; SE 12,6; FI 12,0; DE 10,8; IE 10,8; GB 9,0; NL 8,8; AT 7,8; CH 6,2; US 5,6.  Tabellenansicht 
Deutschland (Rang 10) hat mit 10,8 % (336 Mrd.€) den niedrigsten Wert seit Mitte der 1990-er Jahre. Ursache dafür ist eine günstige Entwicklung bei Konjunktur und Arbeitsmarkt.

Quelle: IAW     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Aedes-Mücke
Aedes-Mücke: Globus Infografik 11023/ 26.05.2016
26.05.16   (754)
dpa-Globus 11023: Krankheitsüberträger Aedes-Mücke
Die Stechmücken der Gattung Aedes sind gefürchtete Überträger von Krankheitserregern, u.a. Denguefieber, Gelbfieber und Zika-Virus. Die Grafik bietet Basisinformation zum Heranwachsen, zur Lebensweise und Verbreitung der Mücke vor allen in den Tropen und Subtropen. Warme Temperaturen und kleine stehende Gewässer oder Wasserlöcher begünstigen die Vermehrung. In Wohngebieten sollten also solche Wasserflächen (z.B. Regentonnen, Schalen, Eimer, Sickergruben) abgedeckt werden. Als Folge der Klimaerwärmung ist mit einer weiteren Verbreitung der Aedes-Mücke zu rechnen.

Quelle: WHO   Biogents     Infografik-Bezug     

| Gesundheit | Eine-Welt |
BIP-Einwohner
Bundesländer 2015
Bundesländer_BIP_EW-2015: Globus Infografik 11031/ 26.05.2016
26.05.16   (753)
dpa-Globus 11031: Die Länder und ihre Wirtschaftskraft
Im Jahr 2015 lebten 81,2 Millionen (M) Einwohner in Deutschland und das Bruttoinlandsprodukt betrug 3026 Milliarden Euro (G€). Unter den Bundesländern varriert die Einwohnerzahl von an der Spitze NW 17,6 MBY 12,7; BW 10,7; NI 7,8; HE 6,1 bis am Ende  ST 2,2; SL 1,9; HH 1,8; MV 1,6; HB 0,7.
Beim Bruttoinlandsprodukt bilden NW 646; BY 549; BW 461; HE 263; NI 259 die Spitze und TH 57; ST 56; MV 40; SL 35; HB 32 das Ende. Tabellenansicht
Beim BIP pro Einwohner (in 1000 €) liegen HH 61,8, HB 47,6, BY 43,1 vorne und TH 26,2, ST 25,2, MV 24,9 hinten. (s. Globus 10998)

Quelle: VGRDL   Statistisches Bundesamt   Infografik-Bezug   Tabelle/ Infos 

| BIP | Bevölkerung | Armut & Reichtum |
Staatsfinanzen
-DE-2012-2016
Staatsfinanzen-DE-2016: Globus Infografik 11033/ 26.05.2016
26.05.16   (748)
dpa-Globus 11033: Staatsfinanzen Deutschland 2012-2016
Die Einnahmen|Ausgaben der öffentlichen Haushalte in Deutschland sind im Zeitraum 2012 bis 2016 von 1222|1225 Milliarden Euro (G€) auf 1392|1381 G€ in 2016 gestiegen. Die Maastricht-Schwelle (Haushaltsdefizit höchstens 3 % vom BIP) wurde zuletzt 2010 mit 4,2 % überschritten, danach wurde sie durchgängig eingehalten. Seit 2014 ist der Haushaltssaldo (Einnahmen - Ausgaben) sogar positiv. Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt   Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose  
           Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Indikatoren |
Brutto-/Nettolohn
DE-2015
Brutto-Nettolohn-DE-2015: Globus Infografik 11026/ 26.05.2016
26.05.16   (747)
dpa-Globus 11026: Dreimal Lohn: Arbeitnehmerentgelt, Bruttolohn, Nettolohn
Die Aufteilung der Sozialabgaben in einen Arbeitgeber- und einen Arbeitnehmeranteil ist der Grund dafür, dass nehmen den beiden auf der Lohnabrechnung aufgeführten bekannten Begriffen Brutto- und Nettolohn noch ein weiterer benötigt wird: das Arbeitnehmerentgelt (= Bruttolohn + Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben). Das Arbeitnehmerentgelt ist in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) der eigentliche Lohn des Arbeitnehmers. Nur etwas mehr als die Hälfte des Arbeitnehmerentgelts werden nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialabgaben als Nettolohn an den Arbeitnehmer ausgezahlt.
Durchschnittswerte 2015 pro Arbeitnehmer pro Monat: Arbeitnehmerentgelt 3326 € (100 %); Bruttolohn 2722 € (81,8 %); Nettolohn 1807 € (54,3 %). Von dem ursprünglichen Lohn des Arbeitnehmers vereinnahmt der Staat also direkt 45,7 %, vom ausgezahlten Rest (54,3 % ) gehen dann durch Konsum weitere Steuern ab (u.a. Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Stromsteuer, KFZ-Steuer: s. Steuerspirale (xls)). Nach Berechnungen (WiWo 7.6.13) von Stefan Homburg verbleibt letztendlich weniger als ein Drittel beim Arbeitnehmer. (Hintergrund: Abgabenquote, Lohnquote, Volkseinkommen)

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug    

| Konsum & Produktion | Einkommensteuer | Ökosteuer | BIP |
Steuerspirale-2015
Steuerspirale-2015: Globus Infografik 11028/ 26.05.2016
26.05.16   (746)
dpa-Globus 11028: Steuerspirale 2015
Im Jahr 2015 hat der Staat (Bund, Länder und Gemeinden) rund 673 Mrd. € Steuern eingenommen, nominal 4,6 % mehr als im Vorjahr. Die mit Abstand größten Steuern sind die Lohn*-/Einkommensteuer (34 %) und Mehrwertsteuer (31 %). Es folgen Gewerbesteuer (7 %), Energiesteuer (6 %) und Körperschaftsteuern (3 %). Diese Steuern zusammen erreichen bereits 81 %. Es folgen weitere 25 Steuerarten mit geringem Anteil. xls-Tabelle
* Die Lohnsteuer ist vorab vom Lohn einbehaltene Einkommensteuer. Sie wird in der Grafik als eigenständige Steuer (Rang 2) dargestellt.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen     Infografik-Bezug    Tabelle [xls]

| Konsum & Produktion | Einkommensteuer | Ökosteuer | BIP |
Kaufkraft
Bundesländer-2016
Kaufkraft-Bundesländer-2016: Globus Infografik 11014/ 20.05.2016
20.05.16   (752)
dpa-Globus 11014: Kaufkraft 2016
Im Durchschnitt verfügt jeder Einwohner in Deutschland über eine Kaufkraft von 21879 €, 2,0 % mehr als im Vorjahr. Unter den Bundesländern variiert die Kaufkraft um den Faktor 1,3; von HH 24024, BY 23843 und  BW 23368 an der Spitze bis am Ende TH 18587, ST 18335 und MV 18216. Noch größer ist die Spreizung auf Ebene der 402 Kreise (295 Landkreise + 107 kreisfreie Städte): Von 31850 € in Starnberg bis zu 17194 € in Görlitz. Tabellenansicht

Quelle: GfK     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
Binnenflüchtlinge
Welt-2015
Binnenflüchtlinge-2015: Globus Infografik 11017/ 20.05.2016
20.05.16   (751)
dpa-Globus 11017: Flüchtlinge im eigenen Land
40,8 Millionen (M) Menschen waren Ende des Jahres 2015 in ihrem eigenen Land auf der Flucht vor Gewalt, Unterdrückung und Krieg, fast 9 M mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Binnenflüchtlinge ist fast doppelt so groß wie die Anzahl der Flüchtlinge ins Ausland. In der Weltkarte sind die Länder im Hinblick auf die Anzahl der Binnenflüchtlinge von dunkelrot ( ≥  3 M) bis gelb (< 0,5 M) eingefärbt. Unter der Weltkarte sind die 30 Länder mit den meisten Binnenflüchtlingen gelistet, hier die Top10: SY 6,6 MCO 6,3; IQ 3,3; SD 3,2; YE 2,5; NG 2,1; SS 1,7; UA 1,7; CD 1,5; PK 1,5. Tabellenansicht

Quelle: IDMC     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Migration | Konflikte | Eine-Welt |
Fairerhandel
DE-2015
Fairerhandel-DE-2015: Globus Infografik 11010/ 20.05.2016
20.05.16   (750)
dpa-Globus 11010: Fair gehandelt
Der Umsatz von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel stieg von 29 Millionen Euro (M€) im Jahr 1993 auf ein Zwischenhoch von 65 M€ 1998 und fiel dann auf 51 M€ 2003. Dannach stieg der Umsatz steil an auf 978 M€ 2015, umgerechnet 12 € pro Kopf. Die umsatzstärksten Produkte waren 2015 (Anteil am Gesamtumsatz in %): Kaffee 37, Bananen/Südfrüchte 12, Blumen 12, Eiscreme 8, Textilien 7, Süßwaren 2, Sonstiges 22.

Quelle: TransFair     Infografik-Bezug  

| Fairer Handel | Konsum & Produktion |
Atommüll-Endlager-DE
Atommüll-Endlager-DE: Globus Infografik 11019/ 20.05.2016
20.05.16   (749)
dpa-Globus 11019: Suche nach einem Atommüll-Endlager
Mindestens eine Million Jahre soll der hochradioaktive Müll aus Atomkraftwerken sicher endgelagert werden, so die Vorgabe des AkEnd. Weltweit gibt es bisher keinen Standort, bei dem diese extreme Langzeitstabilität nachgewiesen ist. Im Prinzip geologisch geeignet sind Formationen von Salz- und Tongestein, deren Standorte in der Deutschlandkarte zusammen mit erkundungswürdigen Salzstöcken (Zwischenahn, Wahn, Waddekath, Gülze-Sumte, Gorleben) sowie den bisherigen Endlagerprojekten (Gorleben, Morsleben, Asse, Konrad) und zentralen Zwischenlagern (Ahaus, Lubmin) markiert sind. Bis Ende Juni 2016 soll eine Endlagerkommission aus Wissenschaftlern, Politikern und Gesellschaftsvertretern Kriterien für einen Endlager-Standort definieren, der dann bis 2031 festgelegt sein soll.

Quelle: Greenpeace   BfS   BGR     Infografik-Bezug  

| Atomenergie | Atomausstieg | Müll/Recycling |
Staatsschulden
DE-2015
Staatsschulden-DE-2015: Globus Infografik 10997/ 13.05.2016
13.05.16   (745)
dpa-Globus 10997: Deutschlands Staatsschulden
Von 1991 bis 2012 stiegen die Staatsschulden in Deutschland kontinuierlich von 620 Milliarden Euro (G€) auf das Allzeithoch 2193 G€. Danach fielen sie etwas auf 2153 G€ im Jahr 2015. Der Anstieg war besonders stark nach der Finanzkrise 2008.
Ab 2003 überschritt die Verschuldung die Maastricht-Quote von 60 % des Bruttoinlandsprodukt (BIP) und stieg dann an auf das Allzeithoch 80 % im Jahr 2012. Zuletzt betrug sie 71,2 % und wird 2016 voraussichtlich unter 68 % sinken. Tabellenansicht

Quelle: Deutsche Bundesbank    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   


| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Unbegleitete Flüchtlingskinder
EU-2015
Unbegleitete-Flüchtlingskinder-EU-2015: Globus Infografik 11003/ 13.05.2016
13.05.16   (744)
dpa-Globus 11003: Unbegleitete Flüchtlingskinder 2015
Im Jahr 2015 haben 88265 unbegleitetete minderjährige Flüchtlinge einen Asylanantrag in der EU gestellt, davon die meisten in (Anteile in %): SE 40; DE 16; HU 10; AU 9; IT 5. Die Hauptherkunfstländer waren (Anteil in %): AF 51; SY 16; ER 6; IQ 5; SO 4.
Gegliedert nach Altersklassen: unter 14-Jährige: 13 %; 14/15 Jahre: 29 %; 16/17 Jahre 57, davon 91 % Jungen und 9 % Mädchen. Tabellenansicht
  
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Migration | Kinder/Jugendliche |
BIP pro Einwohner
Bundesländer-2015
BIP-Bundesländer-2015: Globus Infografik 10998/ 13.05.2016
13.05.16   (743)
dpa-Globus 10998: Die Wirtschaftskraft der Bundsländer 2015
Im Jahr 2015 betrug das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner (in Tausend (T)) im Durchschnitt in Deutschland 37,1 T; nur 5 L änder liegen darüber: HH 61,7; HB 47,6; BY 43,1; HE 43,1; BW 42,7; DE 37,1NW 36,5; BE 35,4; SL 35,4; NI 32,9; RP 32,8; SH 30,1; SN 27,8; BB 26,5; TH 26,4; ST 25,2; MV 24,9. Tabellenansicht 
Die beiden Stadtstaaten an der Spitze profitieren stark von Pendlern aus dem Umland, da deren Leistung zum BIP des Ortes gerechnet wird, an dem sie arbeiten. Dieser Effekt ist einer der Hauptursachen dafür, dass Hamburg mit so großem Abstand vorne liegt. Die 5 letzten der Liste sind Länder aus Ostdeutschland.

Quelle: VGRdL     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| BIP | Konsum & Produktion | Armut & Reichtum |
Gefährliche-Produkte
EU-2015
Gefährliche-Produkte-EU-2015: Globus Infografik 10991/ 06.05.2016
06.05.16   (741)
dpa-Globus 10991: Gefährliche-Produkte 2015
Die Anzahl der in der EU gemeldeten* riskanten Produkte ist von 139 im Jahr 2003 gestiegen auf ein Allzeithoch von 2435 im Jahr 2014. 2015 sank sie auf 2123, darunter 2072 gefährliche. 62 % der gemeldeten Produkte stammten aus China, wie in den Vorjahren. Tabellenansicht
Anteile (%) der riskanten Produkte 2015: Spielzeug 27; Kleidung/Textilien/Accessoires 17; Fahrzeuge 10; Elektrogeräte/-zubehör 9; Schmuck 6; Sonstige (u.a. Kosmetik, Kinderartikel, Lampen 31.
Größte Risiken 2015 (Anteile in %): Chemikalien 25**; Verletzungen 22; Ersticken 17; Stromschlag 12; Feuerfangen 8.   Tabellenansicht
* erfasst in der Datenbank Rapex, anschließend zurückgerufen und aus dem Verkehr gezogen.
** vor allem Schwermetalle wie Nickel und Blei in Modeschmuck sowie Phthalate, schädliche Weichmacher in Spielzeugen.

Quelle: EU-Kommission     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Chemikalien | Gesundheit |
Erwerbstätigkeitsquote
EU-2015
Erwerbstätigkeit-EU-2015: Globus Infografik 10990/ 06.05.2016
06.05.16   (740)
dpa-Globus 10990: Erwerbstätigkeit in der EU 2015
Im Jahr 2015 waren 70,1 % der 20-bis 64-Jährigen in der EU erwerbstätig. Unter den 28 EU-Staaten variiert die Quote stark: von SE 80,5; DE 78,0GB 76,9; EE 76,5; DK 76,5 bis am Ende RO 66,0; ES 62,0; IT 60,5; HR 60,5; GR 54,9 .  Tabellenansicht
Als Folge der Finanzkrise sank die EU-Quote 2009 auf 69,0 %, erst seit 2014 ist sie wieder gestiegen. Ziel der sog. "Europa 2020 Strategie" ist eine Erwerbsquote von mindestens 75 % im EU-Durchschnitt bis zum Jahr 2020. Daraus wurden nationale Ziele abgeleitet unter Berücksichtigung der aktuellen Lage, Perspektiven und Möglichkeiten, z.B.: Schweden u. Dänemark 80,0; Kroatien 62, 9; Italien 67,0 Griechenland 70,0.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    

| Arbeit & Umwelt | Konsum & Produktion | Sozialwissenschaften |
Geburtenrate
OECD 1970-2013
Geburtenrate-OECD-2013: Globus Infografik 10994/ 06.05.2016
06.05.16   (739)
dpa-Globus 10994: Geburtenrate in OECD-Ländern
Das OECD-Factbook (pdf-S.17) listet die Geburtenziffer* für alle 34 OECD-Staaten und 6 weitere Staaten für die Jahre 1970, 1980, 1990, 2000 und 2005 bis 2013. Im übergreifenden Trend geht die Geburtenziffer* zurück.xls-Tabelle
Die Infografik zeigt die 10 Staaten mit der höchsten Geburtenziffer* im Jahr 2013 [IL 3,03; MX 2,22; TR 2,07; NZ 2,01; FR 1,98; IE 1,96; IS 1,93; SE 1,89; AU 1,88; US 1,86] und der niedrigsten [JP 1,43; DE 1,41IT 1,39; SK 1,34; HU 1,34; GR 1,30; ES 1,27; PL 1,26; PT 1,21; KR 1,19]. Tabellenansicht
1970 war die Geburtenziffer deutlich höher, wie eine Auswahl der 5 höchsten und niedrigsten beispielhaft zeigt: von [MX 6,72; TR 5,00; KR 4,53; CL 3,95; IE 3,87] bis [HU 1,97; DK 1,95; SE 1,94; CZ 1,91; FI 1,83]. Tabellenansicht
* durchschnittliche Kinderzahl der 15-bis 49-jährigen Frauen

Quelle: OECD    Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos    xls-Tabelle

| Bevölkerung | Kinder/Jugendliche | Frauen | Indikatoren |
Umweltsteuern
EU-2014
Umweltsteuern in der EU: Globus Infografik 10989/ 06.05.2016
06.05.16   (738)
dpa-Globus 10989: Umweltsteuern in der EU
Im Jahr 2014 beliefen sich die Umweltsteuern* in der gesamten EU auf 343,6 Milliarden Euro, 6,3 % aller Steuern und Sozialabgaben. Ziel der EU-Leitinitiative "Ressourcenschonendes Europa" ist ein Anteil von mindestens 10 %, was aber nur 3 Staaten (SI 10,6; HR 10,5; GR 10,2) schafften. Weitere 3 lagen über 9 % ( LV 9,3; CY 9,0; NL 9,0) und 6 über 8 % ( RO 8,8; MT 8,5; IT 8,3; EE 8,3; DK 8,2; IE 8,2). Die 5 niedrigsten Anteile haben  DE 5,2SE 5,2; LU 5,2; FR 4,5; BE 4,5 Tabellenansicht  
Werden die Staaten anhand der Umweltsteuern pro Kopf sortiert, ergibt sich eine andere Reihenfolge: von DK 1888, LU 1774, NL 1323, FI 1085, IE 998   bis   PL 271, SK 249, LT 210, RO 183, BG 161. Tabellenansicht
Deutschland liegt mit 720 € pro Einwohner auf Rang 11, etwas über dem EU-Durchschnitt von 678 €.
* Steuern auf Energie, Verkehr, Umweltverschmutzung/Ressourcen

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Ökosteuer | Natur & Umwelt | Indikatoren |
Staatsverschuldung
Eurozone-2015
Eurozone: Globus Infografik 10988/ 06.05.2016
06.05.16   (737)
dpa-Globus 10988: Eurozone: Blick auf die Staatsfinanzen
Laut Maastricht-Kriterien soll das Haushaltsdefizit jedes Eurolands maximal 3 % vom BIP betragen. Gegenüber den Vorjahren hat sich die Lage gebessert: Nur noch vier Länder liegen darüber: GR -7,2; ES -5,1; PT -4,4; FR -3,5. Drei Länder weisen sogar einen Haushaltsüberschuss aus: EE 0,4; DE 0,7; LU 1,2. Tabellenansicht 
Deutlich schlechter ist die Lage bei der Staatsverschuldung: Sie soll maximal 60 % vom BIP betragen. Nur fünf Staaten schaffen das: EE 9,7; LU 21,4; LV 36,4; LT 42,7; SK 52,9. Neun Staaten liegen zwischen 60 und 100 %:  FI 63,1; MT 63,9; NL 65,1; DE 71,2SI 83,2; AT 86,2; IE 93,8; FR 95,8; ES 99,2; fünf sogar über 100 %:  BE 106,0; CY 108,9; PT 129,0; IT 132,7; GR 176,9. Tabellenansicht 
Extrem ist die Situation in Griechenland, ernst auch in Portugal, als vergleichsweise kleine Volkswirtschaften ist die von ihnen ausgehende Gefahr für die Eurozone eher gering. Eine Verschärfung der jetzt schon schwierigen Lage in den drei großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien dagegen könnte die Eurozone sprengen.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos

| Konsum & Produktion | BIP | Indikatoren |
Generationenvertrag
DE-2013-2060
Generationenvertrag in Gefahr?: Globus Infografik 10985/ 06.05.2016
06.05.16   (736)
dpa-Globus 10985: Generationenvertrag in Gefahr?
Durch steigende Lebenserwartung und niedrige Geburtenrate altert Deutschland schnell. In der Folge sinkt die Zahl der Erwerbspersonen, während gleichzeitig die Zahl der Rentner steigt. Beide Entwicklungen vergrößern die Quote Rentner pro 100 Erwerbspersonen: Sie wächst von 30 im Jahr 2013 auf prognostizierte* 54 im Jahr 2060, ein Anstieg um 80 %, wodurch das Sozialsystem (insbesondere die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung) immer mehr unter Druck gerät. Tabellenansicht
* 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung; Annahmen: Geburtenrate annähernd konstant, Zuwanderung von 200.000 pro Jahr.
  
Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Bevölkerung | Indikatoren | Sozialwissenschaften |
Treibhausgase-Verkehr
DE-2014
Treibhausgase-Verkehr-DE-2014: Globus Infografik 10972/ 29.04.2016
29.04.16   (723)
dpa-Globus 10972: So schadet der Verkehr dem Klima
Bei der Berechnung der Emission von Treibhausgasen (THG) bei Verkehrsmitteln im Jahr 2014 hat das UBA den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffoxid (N2O) einbezogen und eine durchschnittlicher Auslastung der Verkehrsträger angesetzt (in Gramm CO2e): Flugzeug 211; PKW 142; Linienbus 76; Straßen-, Stadt- u. U-Bahn 71; Eisenbahn (Nahverkehr) 67; Eisenbahn (Fernverkehr) 41; Reisebus 32. Tabellenansicht
Hinweis: Der Emissionswert beim Flugzeug erscheint im Vergleich z.B. zu atmosfair (über 300 g CO2e) viel zu niedrig (s. ergänzende Infos)

Quelle: Umweltbundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Mobilität/Verkehr | Chemikalien |
materielle-Deprivation
EU-2015
Wenn das Geld nicht reicht: Globus Infografik 10976/ 28.04.2016
28.04.16   (735)
dpa-Globus 10976: Wenn das Geld nicht reicht
Im Jahr 2015 waren in der EU 41 Millionen Menschen (8,2 % der Bevölkerung) von materieller Deprivation¹ betroffen, darunter besonders Alleinerziehende (17,3 %) und Einpersonenhaushalte (11 %). Die Grafik listet die 15 EU-Staaten mit dem höchsten Anteil (in %): BG 34,2; RO 24,6; GR 22,2; HU 19,4; LV 16,4; CY 15,3; LT 13,9; HR 13,8; IT 11,5; SK 9,9; PT 9,6; IE 8,4; MT 8,1; PL 8,1; ES 6,4.  Tabellenansicht  
In Deutschland beträgt der Anteil 5 %, besonders niedrig ist er in SE 0,7;  LU 1,4;  FI 2,2.  (alle EU-Länder: s.u. Quelle)
¹ Menschen, die sich mindestens 4 von 9 Ausgaben (s. Infos) nicht leisten können.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Indikatoren |
Top25-Importländer
Welt 2015
Die größten Importeure der Welt: Globus Infografik 10977/ 28.04.2016
28.04.16   (734)
dpa-Globus 10977: Die größten Importeure der Welt
Top25 Importländer 2015 (in Mrd. $): von US 2308; CN 1682; DE 1050; JP 648; GB 626   bis   TK 207; TH 203; RU 194; PL 193; BR 17.  Tabellenansicht   

Quelle: WTO       Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos 

| Konsum & Produktion | Weltmarkt | Eine-Welt | BIP |
Abgabenquote
OECD-2015
So hoch sind die Abgaben: Globus Infografik 10975/ 28.04.2016
28.04.16   (730)
dpa-Globus 10975: So hoch sind die Abgaben
Unter den 22 ausgewählten OECD-Staaten variiert die Abgabenquote* (in %) im Jahr 2015 um den Faktor 2,4; von BE 42,0; DE 39,7DK 36,1; AT 34,9; HU 34,5;  IT 32,6 bis am Ende GB 23,4; CZ 23,3; JP 22,0; ES 21,5; IE 19,7; CH 17,4.  Tabellenansicht
In Deutschland setzt sich die Quote zusammen aus: 19,2 % Lohnsteuer + 20,5 % Sozialversicherung (nur Arbeitnehmeranteil) (-> xls-Tabelle¹).
Hinweis¹: Die Abgabenquote darf nicht verwechselt werden mit der Staatsquote, die deutlich höher ist (z.B 2014: DK 56,0; BE 55,1; DE 44,3), weil u.a. auch der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung hinzukommt.
* Anteil von Lohnsteuer + Sozialversicherung am Bruttoeinkommen eines Durchschnittverdieners (alleinstehend, ohne Kinder)
¹ Ergänzung durch zgh (nicht Teil der dpa-Infos)
  
Quelle: OECD       Infografik-Bezug    Tabelle/ Infos 

| BIP | Sozialwissenschaften | Einkommensteuer |
Entwicklungshilfe
OECD-2015
Entwicklungshilfe 2015: Globus Infografik 10973/ 28.04.2016
28.04.16   (725)
dpa-Globus 10973: Entwicklungshilfe 2015
Die Entwicklungshilfe aller 28 Geberländer (DAC, Teil der 34 OECD-Staaten) im Jahr 2015 betrug 131,6 Milliarden Dollar (Mrd.$). Die Grafik listet 22 ausgewählte DAC-Staaten mit zusammen 128,8 Mrd.$, darunter die Top10: US 31,1; GB 18,7; DE 17,8; JP 9,3; FR 9,2; SE 7,1; NL 5,8; CA 4,3; NO 4,3; IT 3,8. Tabellenansicht
Gemessen in Relation zur Wirtschaftsleistung* ergibt sich eine völlig andere Rangfolge. Top10*: SE 1,4; NO 1,05; LU 0,93; DK 0,85; NL 0,76; GB 0,71; FI 0,56; CH 0,52; DE 0,52; BE 0,42. Tabellenansicht
Ziel der Millenniumsziele war eine Entwicklungshilfe von mindestens 0,7 % des BNP*. Diese Marke erreichten jedoch nur 6 Länder. DE liegt mit 0,52 weit darunter. Im Durchschnitt leisten die Geberländer (28 DAC-Staaten) 0,30 % ihres BNE* als Entwicklungshilfe.
* Anteil am Bruttonationaleinkommen (BNE) in %.

Quelle: OECD      Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | BIP | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Geteilte Welt 2015
Geteilte Welt: Globus Infografik 10979/ 28.04.2016
28.04.16   (722)
dpa-Globus 10979: Geteilte Welt 2015
Ende 2015 lebten über 7,3 Mrd. Menschen auf der Erde, 85,3 % davon in den 152 Schwellen- und Entwicklungsländern (SL|EL). Bei der Weltwirtschaftsleistung ist der Anteil der SL|EL jedoch nur 57,6 %, bei den Weltexporten (Güter u. Dienstleistungen) sogar nur 36,7 %. Komplementär verhalten sich die Anteile der 39 Industrieländer (IL): 14,6 % der Weltbevölkerung, 42,4 % bei der Weltwirtschaftsleistung und 63,3 % der Weltexporte.Tabellenansicht
Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds für 2016 werden die SL|EL jedoch leicht aufholen, da ihr Wirtschaftswachstum mit 4,1 % |4,6 % etwas größer ist als in den IL mit 1,9 bis 2,0 %.
 
Quelle: Internationaler Währungsfonds       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion | BIP | Bevölkerung | Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Armut & Reichtum | Millenniumsziele | 2030-Agenda |
Kinderarmut
DE-2014
Kinderarmut in Deutschland: Globus Infografik 10974/ 28.04.2016
28.04.16   (721)
dpa-Globus 10974: Kinderarmut in Deutschland
Im Jahr 2014 betrug die Kinder-Armutsgefährdungsquote (A)* in Deutschland 19,0 % (= 2,47 Mio Kinder). Sie variiert stark innerhalb der 39 Bezirke, die in der Karte von dunkelrot (A ≥ 25 %) bis hellgrün (A < 13 %) eingefärbt sind.
Die 5 Bezirke mit der a) höchsten b) niedrigsten Quote (in %):
a) Bremen 33,1; Sachsen-Anh.. 28,7; Leipzig 27; Mecklenb.-Vorp. 26,9; Berlin 26,8;
b) Unterfranken 12,4; Freiburg 12,1; Tübingen 10,5; Oberpfalz 9,6; Oberbayern 9,1.Tabellenansicht 
Arbeitsmarktsituation und Familienstruktur haben den größten Einfluss auf die Quote. Sie ist daher in Westdeutschland (17,8) deutlich geringer als in Ostdeutschland (24,6).
*Anteil der Kinder unter 18 Jahren in Haushalten mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle ( = 60 % des Median-Einkommens, z.B. 1926 €/Monat für eine Familie mit 2 Eltern und 2 Kinder unter 14 Jahren)
 
Quelle: WSI       Infografik-Bezug       Tabelle [htm] 

| Armut & Reichtum | Bevölkerung | Kinder/Jugendliche |
Top25-Exportländer
Welt 2015
Top-Exportländer-2015: Globus Infografik 10957/ 21.04.2016
21.04.16   (733)
dpa-Globus 10957: Die größten Exporteure der Welt
Im Jahr 2015 wurden weltweit Güter im Wert von 16,5 Milliarden Dollar exportiert, 13 % weniger als 2014. Top25 Staaten: von CN 2275; US 1505; DE 1329; JP 625; NL 567  bis am Ende  TH 214; SA 202; MY 200; PL 198; BR 191.  Tabellenansicht  
Auf die Top3-Staaten ( CNUSDE ) zusammen entfallen bereits 31 % der weltweiten Exporte.
  
Quelle: WTO       Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos   

| Weltmarkt | Eine-Welt |
Familienausgaben
EU-2014
Familienausgaben-EU-2014: Globus Infografik 10963/ 21.04.2016
21.04.16   (731)
dpa-Globus 10963: Familien unter staatlichem Schutz
Im Jahr 2014 betrugen die Sozialausgaben für Familien und Kinder* im Durchschnitt der EU-Staaten 1,7 % der Wirtschaftsleistung (BIP). Unter den 28 EU-Staaten variiert die Quote um den Faktor 8: von DK 4,8; LU 3,4; FI 3,3; BG 2.5; FR 2,5; SE 2,5; BE 2,3; AT 2,3; CY 2,3; IE 2,2  bis am Ende   MT 1,3; SK 1,3; CZ 1,2; PT 1,1; LT 1,0; NL 1,0; LV 0,9; RO 0,8; GR 0,7; ES 0,6. Tabellenansicht
Deutschland (Rang 15) liegt mit 1,5 % etwas unter dem EU-Durchschnitt.
* In Deutschland u.a.: Mutterschutz, Kindergeld, Elternzeit, Absetzbeträge bei der Steuer, Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten bei der gesetzlichen Rente, Mitversicherung von Angehörigen in der Krankenversicherung:
 
Quelle: Eurostat    Infografik-Bezug       Tabelle/ Infos   

| Sozialwissenschaften | Kinder/Jugendliche | BIP |
Exportprodukte
DE-2015
Exportprodukte-DE-2015: Globus Infografik 10947/ 14.04.2016
14.04.16   (732)
dpa-Globus 10947: Deutschlands Export-Palette
Im Jahr 2015 exportierte Deutschland insgesamt Güter im Wert von 1.196 Milliarden Euro (G€) (Rang 3 nach China, USA). Die Top5-Exportgüter (in G€): Autos u. Zubehör 226; Maschinen 169; Chemische Erzeugnisse 108; Büromaschinen, EDV 97; Metalle u. Metallerzeugnisse 90. Die Grafik listet 11 weitere Güter.   Tabellenansicht   

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos   

| Konsum & Produktion | Weltmarkt |
Gesundheitsausgaben
1993-2014
Der Preis für die Gesundheit: Globus Infografik 10946/ 14.04.2016
14.04.16   (729)
dpa-Globus 10946: Der Preis für die Gesundheit
Die Grafik zeigt den Anstieg der Gesundheitskosten von 1993 bis 2014 bei drei Kriterien: insgesamt (Mrd. €, gerundet) | je Einwohner (€) | in % vom BIP:
1993: 163|2012|9,3;  2000: 214|2601|10,1; 2007: 256|3109|10,2;  2014:328|4050|11,2. Tabellenansicht
Weitere Daten zum Jahr 2014 (Angaben in Mrd.€, gerundet) : Der Beitag der gesetzlichen Krankenkassen war mit 192 am größten. Mit großem Abstand folgten private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck (z.B. Gewerkschaften, Kirchen) mit 43. 164 erbrachten ambulante Einrichtungen, darunter 50 in Arztpraxen und 45 in Apotheken.

Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes    Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos 

| Gesundheit | BIP |
Militärausgaben
Welt 2015
Militärausgaben-2015: Globus Infografik 10945/ 14.04.2016
14.04.16   (728)
dpa-Globus 10945: Militärausgaben weltweit 2015
Die weltweiten Militärausgaben (Jahr|Milliarden Dollar) sind von 2004|1386 gestiegen auf das Allzeithoch 2011|1785. Nach leichtem Abfall auf 2013|1754 sind sie zuletzt wieder etwas gestiegen auf 2015|1773.Tabellenansicht
Top10 Staaten 2015, Anteil an den weltweiten Ausgaben in %: US 35,6; CN 12,8; SA 5,2; RU 4,0; GB 3,3; IN 3,1; FR 3,0; JP 2,4; DE 2,4KR 2,2.Tabellenansicht
Nach Angaben von SIPRI sind die Militärausgaben gestiegen in Zentral- u. Osteuropa, in Asien, Ozeanien und in jenen Nahost-Ländern, zu denen Angaben verfügbar waren. In den USA und Westeuropa sind die Ausgaben weiter gesunken, allerdings schwächer als in den Vorjahren.

Quelle: SIPRI       Infografik-Bezug      Tabelle/ Infos

| Waffen | Konflikte |
Arbeitskosten
EU-2015
Arbeitskosten -EU-2015: Globus Infografik 10944/ 14.04.2016
14.04.16   (727)
dpa-Globus 10944: Arbeitskosten in der EU 2015
Die Arbeitskosten* betrugen im Durchschnitt der EU 25 Euro (€). Unter den 28 EU variieren sie um den Faktor 10,1: von DK 41,40; BE 39,10; SE 37,40; LU 36,20; FR 35,10; NL 34,10; FI 33,00; AT 32,40; DE 32,20 bis am Ende SK 10,10; CZ 9,90; HR 9,60; PT 8,60; HU 7,50; LV 7,10; LT 6,80; RO 5,00; BG 4,10. Tabellenansicht
In der überwiegend nicht-gewerblichen Wirtschaft (u.a. Erziehung und Unterricht sowie Gesundheits- und Sozialwesen) betrugen die durchschnittlichen Arbeitskosten 25,10 €, 0,10 € höher als in der gewerblichen Wirtschaft (Industrie, Bau und Dienstleistungen).
Von den Arbeitskosten entfielen 76 % auf die Löhne und Gehälter und 24 % auf die Lohnnebenkosten.

*Bruttoverdienste + Lohnnebenkosten je geleisteter Stunde in der gesamten Wirtschaft ohne Landwirtschaft u. öffentlicher Verwaltung

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug    Tabelle/ Infos

| Konsum & Produktion | BIP |
Jugendliche-Raucher
2015
Jugendliche-Raucher-2015: Globus Infografik 10943/ 14.04.2016
14.04.16   (726)
dpa-Globus 10943: Jugendliche Raucher und Nichtraucher
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Anteils der Raucher bzw. Nichtraucher bei Jugendlichen* und Kindern** im Zeitraum von 1979 bis 2015. Der Anteil (in %) der Raucher unter Jugendlichen | Kindern sank von 59|30 im Jahr 1979 auf 26,2|7,8 im Jahr 2015. Komplementär dazu stieg der Anteil der Nichtraucher von anfangs 17,8|42,4 unter stärkeren Schwankungen auf 38,8|79,1. Tabellenansicht
Der Raucheranteil hängt stark ab von der Bildung und dem sozialen Umfeld: am niedrigsten ist er bei Gymnasiasten sowie Studierende, am höchsten (44 %) unter arbeitslosen Jugendlichen*.
* Jugendliche: 18-25-Jährige, ** Kinder: 12-17-Jährige

Quelle: BZgA       Infografik-Bezug      Tabelle / Infos

| Rauchen | Gesundheit | Kinder/Jugendliche |
Verkehrstote
EU-2015
Verkehrstote-EU-2015: Globus Infografik 10936/ 07.04.2016
07.04.16   (724)
dpa-Globus 10936: Verkehrstote in der EU 2015
Die EU verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten von 31500 im Jahr 2010 auf höchstens 15750 im Jahr 2020 zu halbieren. Bei linearer Reduzierung der Opferzahl wäre die Zielmarke für 2015 etwa 23625 Tote gewesen, tatsächlich starben aber 26000. Außerdem gab es keinen Fortschritt gegenüber 2014 und die Zahl der Schwerverletzten blieb mit 135000 hoch. Wenn nicht deutlich mehr für die Verkehrssicherheit und die Reduzierung des Straßenverkehrs getan wird, wird die EU ihr Ziel vermutlich weit verfehlen.
Die Zahl der Toten pro Mio Einwohner lag im Jahr 2015 im EU-Durchschnitt bei 52 und variiert unter den Ländern um den Faktor 3,5: Von BG 95; RO 95; LV 94; HR 82; LT 82  bis   DK 30; GB 29; NL 28; SE 27; MT 26. Tabellenansicht
Noch stärker variiert die Veränderung gegenüber dem Vorjahr (in %): Von CY 27; FI 15; HR 13; SI 11; AT 10  bis   PL -8; LU -9; LT -10; LV -11; EE -15.Tabellenansicht

Quelle: Europäische Kommission       Infografik-Bezug     Tabelle/ Infos

| Mobilität/Verkehr |
Abfallmenge
EU-2014
Abfall-EU-2014: Globus Infografik 10934/ 07.04.2016
07.04.16   (720)
dpa-Globus 10934: Europas Abfall 2014
Im Jahr 2014 betrug das Abfallaufkommen im Durchschnitt der 28 EU-Länder 475 kg pro Einwohner, 10 % weniger als der Höchstwert von 527 kg 2002. Unter den EU-Staaten variiert die Abfallmenge um fast den Faktor 3: DK 759; CY 628; DE 618; LU 616; MT 600; IE 586; AT 565; NL 527; FR 511; GR 509; IT 488; FI 482; GB 482; EU 475; PT 453; BG 442; SE 438; BE 435; ES 435; LT 433; SI 432; HR 387; HU 385; EE 357; SK 321; CZ 310; LV 381; PT 272; RO 254. Tabellenansicht
Noch größer ist die Spanne bei der Recyclingquote: von SI 49 % bis  LV 3 %, im EU-Durchschnitt 28 %. Auch der Anteil der deponierten Abfälle variiert stark: von LV 92 % bis 1% u.a. in DK, DE, NL.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Müll/Recycling | Konsum & Produktion |
Sozialleistungsquote
EU-2014
Sozialschutz-EU-2014: Globus Infografik 10929/ 07.04.2016
07.04.16   (719)
dpa-Globus 10929: Sozialschutz in der EU 2014
Im Jahr 2014 gaben die 28 EU-Staaten im Durchschnitt 19,5 % des Bruttoinlandsprodukts (40,4 % der Staatsausgaben) für "Soziale Sicherung" aus. In allen Staaten ist die Alterssicherung mit Abstand der größte Posten, es folgen Krankheit u. Erwerbsunfähigkeit sowie Ausgaben für Hinterbliebene, Arbeitslosigkeit, Familie u. Kinder.
Unter den EU-Staaten variiert die Quote stark: FI 25,4; FR 24,8; DK 24,5; AT 21,7; IT 21,5; SE 21,3; GR 20,1; SK 20,0; BE 19,9; EU 19,5DE 18,8; LU 18,6; PT 18,5; SI 18,0; ES 17,6; NL 16,9; GB 16,5; PL 16,1; HR 15,7; HU 15,6; MT 13,7; BG 13,4; IE 13,2; CZ 13,2; CY 12,2; EE 11,8; LV 11,5; LT 11,5; RO 11,4. Tabellenansicht
Mit großem Abstand auf die Sozialausgaben folgen die Kosten des Gesundheitssytems : 7,2 % des BIP (15,0 % der Staatsausgaben).
 
Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Sozialwissenschaften | Armut & Reichtum | BIP |
Internationaler-Strafgerichtshof
Internationaler-Strafgerichtshof: Globus Infografik 10925/ 07.04.2016
07.04.16   (718)
dpa-Globus 10925: Der Internationale Strafgerichtshof
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) wurde am 17.7.1998 als ständiges Gericht mit Sitz in Den Haag gegründet, um vier besonders schwere Verbrechen gegen das Völkerrecht zu verfolgen: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Verbrechen der Aggression. Der IStGH nahm seine Tätigkeit am 1.7.2002 auf. Bisher sind 124 Staaten beigetreten, nicht jedoch u.a. die USA, Russland und China, da diese Staaten verhindern wollen, dass sich ihre Staatsangehörige vor dem IStGH verantworten müssen.
Das erste Urteil des IStGH erging am 10.7.2012 gegen den früheren kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga. Verurteil wurde er zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren wegen der Rekrutierung und des Einsatzes von Kindersoldaten.
Nicht zu verwechseln ist der IStGH mit dem ebenfalls in Den Haag ansässigen Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien, auch UN-Kriegsverbrechertribunal oder Haager Tribunal genannt.

Quelle: Internationaler Strafgerichtshof   Auswärtiges Amt       Infografik-Bezug  

| Konflikte | Globale Agenda 21 | Eine-Welt | Kindersoldaten | Kinderrechte |
Länderfinanzausgleich
DE-2015
Länderfinanzausgleich-2015: Globus Infografik 10918/ 01.04.2016
01.04.16   (715)
dpa-Globus 10918: Der Länderfinanzausgleich 2015
Im Jahr 2015 wurden im Rahmen des Länderfinanzausgleichs insgesamt 9600 Millionen Euro (M€) von 4 Geberländern auf 12 Nehmerländer umverteilt (in M€):
Geber: BY 5.449;  BW 2.313;  HE 1720;  HH 1,12.
Nehmer: BE 3.613;  SN 1.023;  NW 1.021;  HB 626;  ST 597;  TH 581;  BB 495;  MV 473;  NI 418;  RP 349;  SH 248;  SL 152. Tabellenansicht
Weitere Infos*: Früher war die Verteilung bei BY und NW gegensätzlich:
BY: 38 Jahre lang Nehmerland (1950-1986, 1992)
NW: 47 Jahre lang Geberland (1950-1978, 1980,1989-1992,1995-2007, 2009)
Geberländer bezogen auf die inflationsbereinigte Summe von 1950 bis 2013 (M€):
BW 76.369; BY 41.892;  HE 60.363;  NW:33.897;   HH 25.111.
*eigene Ergänzung (nicht Teil der dpa-Infos).
    
Quelle: Bundesfinanzministerium       Infografik-Bezug    Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion |
Migration-DE-2015
Migration-DE-2015 / Globus Infografik 10922 vom 01.04.2016
01.04.16   (700)
dpa-Globus 10922: Zu- und Abwanderung von Ausländern
Die Grafik zeigt die Zu-und Abwanderung in DE von 1954 bis 2015. Die Zuwanderung ist 2015 drastisch angestiegen: auf knapp 2 Millionen (M). Bei 0,86 M Abgewanderten ergibt sich ein Wanderungssaldo von 1,14 M, das höchste jemals gemessene, fast doppelt so groß wie im Vorjahr (0,577 M). Hauptgrund dafür ist die starke Zuwanderung von Schutzsuchenden aus Ländern, wo Menschen durch Konflikte, Bürgerkriege und Terrorismus gefährdet sind. In den Jahren vor 2015 fand die Migration hauptsächlich mit anderen EU-Staaten statt.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug  

| Migration | Bevölkerung | Konflikte |
Bildungsausgaben
DE-2015
Bildungsausgaben-DE-2015: Globus Infografik 10924/ 31.03.2016
31.03.16   (716)
dpa-Globus 10924: Die Kosten der Bildung
Die Kosten für öffentliche Bildungsausgaben stiegen in Deutschland von 75,9 Milliarden Euro (G€) im Jahr 1995 auf 123,7 G€ im Jahr 2015. Pro Einwohner unter 30 Jahren stiegen die Ausgaben von 2573 € auf 123,7 €. Die Steigerung beruht vor allem auf dem Rückgang der Anzahl der unter 30-Jährigen im Zuge des demografischen Wandels, weil sich die Ausgaben relativ zum Bruttoinlandprodukt (BIP) kaum geändert haben. Verteilung der Gesamtkosten 2015 auf die Bildungsbereiche (in %): Allgemeinbildene u. berufliche Schulen 51,2; Hochschulen 23,2; Kitas 17,5; Sonstiges 8,1 Quelle: Statistisches Bundesamt Infografik-Bezug Tabelle [htm]

| BNE | Sozialwissenschaften | Indikatoren |
Erstgeburtsalter
EU-2014
Alter-Mütter-2014: Globus Infografik 10915/ 31.03.2016
31.03.16   (714)
dpa-Globus 10915: Das Alter der Mütter 2014
Das Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes liegt im Durchschnitt aller EU-Staaten bei 28,8 Jahren, innerhalb der Staaten variiert es um rund 5 Jahre. Die 8 Staaten mit dem a) niedrigsten, b) höchsten Erstgeburtsalter der Mütter (in Jahren):
a) BG 25,8;  RO 26,1;  LV 26,3;  EE 26.6;  PL 26,9;  SK 27,0;  LT 27.0;  HU 27,7.
b) DK 29,2;  DE 29,4NL 29,5;  IE 30,0;  GR 30,0;  LU 30,2;  ES 30,6;  IT 30,7.Tabellenansicht
2014 wurden in der EU insgesamt 5,1 Millionen (M) Babys geboren, die meisten in Frankreich 0,819 M, Großbritannien 0,776 M und Deutschland 0,715 M. Bei der Geburtenrate* liegt Deutschland abgeschlagen auf Rang 25, während Frankreich und Großbritannien vorne auf Rang 2 /3. liegen (s. Goblus-10642)
* Geburten pro 1000 Einwohner:

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Bevölkerung | Frauen |
Lebenserwartung
DE-2012/2014
Lebenserwartung-DE-2014 / Globus Infografik 10920 vom 31.03.2016
31.03.16   (704)
dpa-Globus 10920: So lange leben wir noch
Die Tabelle zeigt die durchschnittliche restliche Lebenserwartung von Frauen und Männern in Abhängigkeit vom Alter. Bei Geburt beträgt sie bei Frauen|Männern 83,1|78,1; im Alter von 100: 2,1|1,8 Jahre. Tabellenansicht
In jedem Alter ist die restliche Lebenserwartung bei Frauen größer als bei Männern; die Differenz nimmt aber von anfangs 5 auf 0,3 Jahre ab:
Alter | Differenz: 0|5; 20|4,9; 40|4,6; 60|3,7; 70|2,7; 80|1,5; 90|0,6; 100|0,3. Tabellenansicht
Die Lebenserwartung ist in den vergangen Jahren deutlich gestiegen, z.B. zum Zeitpunkt der Geburt bei Jungen um 2 Jahre 3 Monate und bei Mädchen um 1 Jahr 6 Monate.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Bevölkerung | Frauen |
Globale Handelsströme
2014
Globale Handelsströme 2014 / Globus Infografik 10900 vom 24.03.2016
24.03.16   (708)
dpa-Globus 10900: Globale Handelsströme 2014
Im Jahr 2014 sind die weltweiten Exporte um 0,3 % auf 18,5 Billionen Dollar (B$) gewachsen. Das stärkste Wachstum zeigt Nordamerika (3,1 %), gefolgt von Asien/Pazifik (2,5 %) und Europa (0,5 %). In den anderen Regionen ist der Export geschrumpft: Nahost -4,4 %; RUS/Russland -5,8; Lateinamerika -5,8; Afrika -7,5.
Die Weltkarte zeigt den intraregionalen Handel für Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien/Pazifik sowie die interregionalen Handelsströme zwischen folgenden Regionen: Nord- und Lateinamerika, Europa, Afrika, Russland/GUS, Nahost, Afrika und Asien/Pazifik.

Quelle: World Trade Organization       Infografik-Großansicht  

| Weltmarkt | Globale Agenda 21 | Konsum & Produktion |
Arbeitslosengeld
Arbeitslosengeld / Globus Infografik 10906 vom 24.03.2016
24.03.16   (707)
dpa-Globus: Das Arbeitslosengeld
Am 1.10.2015 waren in Deutschland 2,7 Millionen (M) Arbeitslose registriert, darunter haben 2,4 M finanzielle Hilfen vom Staat zur Sicherung ihres Lebensunterhalts erhalten. Unter den Leistungsempfängern erhielten 72,7 % | 24,5 % Arbeitslosgeld (ALG) I | ALG II, weitere 2,8 % waren sog. Aufstocker (ALG-I + ggf. ALG-II).
ALG-I: i.d.R. 60 % des Nettogehalts der 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit. Bezugsdauer: bei unter 50-Jährigen maximal 1 Jahr, bei ab 50-Jährigen gestaffelt von 1 bis 2 Jahren.
ALG-II ("Hartz-IV"): Regelsatz von derzeit 404 € + Zusatzleistungen (u.a. Wohnen, Heizung) + Einmalleistungen (u.a. Ausstattung der Wohnung).
Ab dem 3. Jahr der Arbeitslosigkeit erhalten alle Leistungsberechtigte den Regelsatz, egal ob sie früher erwerbstätig waren oder nicht.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit     Infografik-Bezug  

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften | Bevölkerung |
Lebenserwartung
DE-2012/14
Lebenserwartung / Globus Infografik 10908 vom 24.03.2016
24.03.16   (705)
dpa-Globus 10908: Lebenserwartung in den Bundesländern
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Mädchen bzw. Jungen, die in den Jahren 2012 bis 2014 geboren wurden, variiert bei Mädchen von BW 83,9 bis SL 82,2, bei Jungen von BW 79,4 bis ST 76,2.Tabellenansicht
Die Lebenserwartung hat deutlich zugenommen: seit 1993/1995 bei Mädchen | Jungen im deutschlandweiten Durchschnitt um 3,6|5,1 Jahre. Die höchsten Zugewinne verzeichnet MV: 5,3| 7,7 Jahre.Tabellenansicht
 
Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]     Tabelle [xls]  

| Bevölkerung |
Verdienstgefälle
EU-2014
Verdienstgefälle-EU-2014 / Globus Infografik 10896 vom 17.03.2016
17.03.16   (713)
dpa-Globus 10896: Verdienstgefälle zwischen Frauen und Männern 2014
Im Jahr 2014 verdienten Frauen im EU-Durchschnitt 16,1 % weniger als Männer, d.h. umgerechnet: 100 € für Männer, 84 € für Frauen.
Die 8 Staaten mit dem a) höchsten, b) geringsten Verdienstgefälle (in %):
a)  EE 28,3;  AT 22,9;  CZ 22,1;  DE 21,6;  SK 21,1;  ES 18,8;  GB 18,3;  FI 18,0;
b)  HR 10,4;  RO 10,1;  BE 9,9;  LU 8,6;  PL 7,7;  IT 6,5;  MT 4,5;  SI 2,9. Tabellenansicht
Dieser sog. "unbereinigte Gender Pay Gap" ist ein erster Ansatz zur Berechnung geschlechtsspezifischer Verdienstunterschiede. Bei genauerer Analyse des Verdienstgefälles sind eine Vielzahl kultureller, sozialer, demografischer und ökonomischer Faktoren zu berücksichtigen, z.B. vermehrte Teilzeitarbeit bei Frauen, Karriereknick durch Kindererziehung, geringerer Verdienst in frauentypischen Berufen.

Quelle: Eurostat     Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Frauen | Konsum & Produktion | Indikatoren |
Frauen-Führungspositionen
EU-2014
Frauen-Führungspositionen-EU-2014 / Globus Infografik 10886 vom 17.03.2016
17.03.16   (712)
dpa-Globus 10886: Frauen in Führungspositionen 2014
Der Anteil der Frauen an allen leitenden Postitionen* 2014 lag im Durchschnitt aller 28 EU-Staaten bei 32,9 %. Unter den EU-Staaten variiert der Anteil (%) erheblich:
Top7: LV 44,5;  HU 40,1;  PL 39,2;  LT 38,7;  SI 37,4;  SE 37,4;  BG 37,1.
Flop7: IT 27,4;  DK 27,1; MT 26,7;  NL 26,0;  HR 23,2;  LU 21,5;  CY 17,8. Tabellenansicht
Deutschland (Rang 19) mit einem Anteil von 29,1 % liegt deutlich unter dem EU-Schnitt (32,9) im unteren Drittel. Alterbezogen waren die Anteile bei den J üngeren (15-24 Jährige: 38,2 %; 25-34: 36,8 %) deutlich höher als der Durchschnitt in Deutschland. Berufsbezogen waren die geschlechtsspezifischen Unterschiede am geringsten bei Akademikern (z.B. bei Ärzten, Juristen, Lehrern, Sozialwissenschaftlern)
*Vorstände, Geschäftsführer/-innen, Führungskräfte im Alter von 15-64 Jahre

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Frauen | Indikatoren | 2030-Agenda |
Autokratien
Autokratien / Globus Infografik 10885 vom 17.03.2016
17.03.16   (709)
dpa-Globus 10885: Autokratische Länder
Im Rahmen des BTI-Projekts wurden 129 Länder anhand von 17 Kriterien im Hinblick auf die Qualität von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsführung bewertet. In den Jahren 2013 bis 2015 blieb die Anzahl von Demokratien (74) und Autokratien (55) zwar relativ stabil, aber die Repressionen in den Autokratien sind stark gestiegen. Daher ist die Anzahl der "harten" Autokratien von 33 auf 40 angewachsen. Diese Staaten unterdrücken die politische Opposition bereits im Ansatz und schränken die Freiheitsrechte stark ein. Sie sind in der Weltkarte rot gefärbt (die moderaten gelb). Aber auch in der Hälfte der 74 Demokratien werden Bürgerrechte so stark eingeschränkt, dass sie als "defekt" eingestuft werden.

Quelle: Bertelsmann-Stiftung   Bundeszentrale f. polit.Bildung     Infografik-Großansicht 

| Globale Agenda 21 | Indikatoren | 2030-Agenda |
Asylerstanträge
EU-2015
Asylsuchende-EU-2015 / Globus Infografik 10893 vom 17.03.2016
17.03.16   (702)
dpa-Globus 10893: Asylsuchende in der EU 2015
Von den rund 1,3 Millionen erstmaligen Asylanträgen in den 28 EU-Staaten im Jahr 2015 entfallen 93 % auf die Top10-Staaten (Anzahl in 1000, gerundet):  DE 442,  HU 174,  SE 156,  AT 86,  IT 83,  FR 71,  NL 43,  BE 39,  GB 38,  FI 32. Tabellenansicht
Werden alle EU-Staaten nach Anzahl der Erstanträge pro 1000 Einwohner sortiert, sind die Top10-Staaten: HU 17,7; SE 16,0;  AT 10,0;  FI 5,9;  DE 5,4;  LU 4,2; MT 3,9;  DK 3,7; BE 3,5;  BG 2,8. Tabellenansicht

| Migration | Bevölkerung |
G20
G20 / Globus Infografik 10883 vom 17.03.2016
17.03.16   (701)
dpa-Globus: G20
In Reaktion auf die Finanzkrisen in Asien, Brasilien und Russland gründeten die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer und die EU 1999 die informelle Gruppe der 20 mit dem Ziel, das weltweite Finanzsystem zu stabilisieren. Die Finanzminister, Zentralbank-Präsidenten und Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich pro Jahr mindestens einmal zum Gipfeltreffen, bei Bedarf mehrmals, um über anstehende Probleme zu beraten. Am alljährlichen Gipfeltreffen nehmen auch die UN, die Weltbank, der IWF und weitere ausgewählte Staaten teil. Die Präsidentschaft wechselt jährlich: 2016 liegt sie bei China (Gipfeltreffen am 4./5.9.16 in Hangzhou), 2017 bei Deutschland (Gipfeltreffen im Juli 2017 in Hamburg).

Quelle: g20.org / UNCTAD   Auswärtiges Amt        Infografik-Bezug  

| Eine-Welt | Globale Agenda 21 | Konsum & Produktion |
Handelspartner
DE-2015
Handelspartner-DE-2015 / Globus Infografik 10879 vom 10.03.2015
10.03.16   (711)
dpa-Globus 10879: Deutschlands wichtigste Handelspartner 2015
Im Jahr 2015 betrugen Deutschlands Importe|Exporte 948|1196 Milliarden Euro (G €). Die Grafik listet die Top16 a) Liefer- b) Empfängerländer, hier die Top10 (G €):
a) CN 92  NL 88  FR 67  US 59  IT 49  PL 44  CH 43  CZ 39  GB 38  AT 37.
b) US 114  FR 103  GB 69  NL 80  CN 71  IT 59  AT 58  PL 52 CH 49  BE 41. Tabellenansicht
Der Export nach Russland sank von 29,2 auf 21,8 G€ als Folge der Sanktionen im Zuge der Krim-Krise und des Ukraine-Konflikts.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Konsum & Produktion | BIP | Eine-Welt |
Mindestlohn-EU
Mindestlohn-EU / Globus Infografik 10873 vom 10.03.2016
10.03.16   (710)
dpa-Globus 10873: Mindestlohn in der EU
In 22 von 28 EU-Staaten wurde per Gesetz ein Mindest-Stundenlohn (€) eingeführt. Er varriert stark von LU 11,12;  FR 9,67;  NL 9,36;  GB 9,23;  IE 9,15;  BE 0,10;  DE 8,50 auf den ersten 7 Rängen bis zu SK 2,33;  LV 2,20;  CZ 2,15;  LT 2,13;  HU 2,06;  RO 1,40;  BG 1,24. Ohne Mindestlohn: DK  FI  IT  AT  SE CY   Tabellenansicht
In Deutschland (Rang 7) wurde der gesetzliche Mindestlohn zum 1.1.15 eingeführt, allerdings mit Einschränkungen und Übergangsregelungen. Ausgenommen sind z.B. Jugendliche unter 18 Jahren ohne Berufsabschluss; Auszubildende und Hospitanten, bei denen das Praktikum zur Ausbildung gehört oder kürzer als drei Monate ist. Für Langzeitarbeitslose (seit mindestens einem Jahr nicht erwerbstätig) gilt der Mindestlohn erst nach einem halben Jahr. Bei Zeitungszustellern soll er schrittweise bis 2017 eingeführt werden. Ab 1.1.18 soll er ohne Ausnahme gelten und am 1.1.17 sowie 1.1.19 angepasst werden.

Quelle: WSI Tarifarchiv       Infografik-Bezug       Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Konsum & Produktion | BIP | Sozialwissenschaften |
Kriege-Konflikte
2015
Kriege-2015 / Globus Infografik 10870 vom 10.03.2016
10.03.16   (706)
dpa-Globus 10870: Kriege 2015
Im Jahr 2015 zählte das HIIK weltweit insgesamt 409 Konflikte, davon wurden 223 gewaltsam ausgetragen. Die Intensität eines Krieges erreichten 19 Konflikte in 16 Regionen, die in der Tabelle gelistet werden Tabellenansicht. Fast 1/4 der Konflikte fanden in Subsahara-Afrika statt. Boko Haram weitete seinen Kampf für ein Kalifat vom Norden Nigerias auf die Nachbarländer Kamerun, Tschad und Niger aus. Rund 12000 Menschen starben in diesem Konflikt, 2,4 Millionen wurden vertrieben.
Im Jahr 2015 kamen 3 neue Kriege hinzu:
Türkei: eskalierender Konflikt: Regierung vs. verbotene kurdische PKK.
Philippinen: schwere Kämpfe: islamistische Rebellengruppe BIFF vs. Regierung.
Südsudan: eskalierende Konflikte: zwischen verschiedenen Gruppen um Vieh und Land

Quelle: HIIK      Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Konflikte |
Asylerstanträge
EU-2015
Asylanträge-EU-2015 / Globus Infografik 10875 vom 10.03.2016
10.03.16   (703)
dpa-Globus 10875: Auf der Suche nach Asyl
Die Zahl der Asylerstanträge in der EU ist von 152.890 im Jahr 2008 laufend gestiegen auf 1.255.640 im Jahr 2015, doppelt so viel wie 2014 (562.680) .
Die 7 EU-Staaten mit den meisten Asylerstanträgen: DE 441800;  HU 174435;  SE 156110;  AT 85505;  IT 83245;  FR 70570;  NL 43035. Relativ* zur Einwohnerzahl (‰): HU 17,7; SE 16,0; AT 10,0; FI 5,9; DE 5,4; LU 4,2; MT 3,9.
Die Hauptherkunftsländer der erstmaligen Asylbewerber 2015: SY 362775;  AF 178230;  IQ 121535;  KO 66885;  AL 65935;  PK 46400;  ER 33095. Tabellenansicht
Auf die Top3-Herkunftsländer entfallen mehr als 50 % und ihr Anstieg 2014 bis 2015 war drastisch (Vervielfachungsfaktor): Syrien 2, Afghanistan 4, Irak 7.
* Die relativen Zahlen sind nicht Teil dieser Grafik: → Globus-10893.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Migration | Bevölkerung |
Religionseinfluss
Religionseinfluss / Globus Infografik 10867 vom 03.03.2016
03.03.16   (658)
dpa-Globus 10867: Der Einfluss der Religion
Alle zwei Jahre berechnen 250 Wissenschaftler für 129 Entwicklungs- und Schwellenländer den sog. "Bertelsmann Stiftung’s Transformation Index" (BTI). Anhand von 17 Kriterien wird die Qualität von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsführung bewertet. Die Studie zum BTI-2016 zeigt, dass die Religion in 21 Staaten (u.a. Türkei) immer mehr Einfluss auf die Politik ausübt, im 10-Jahres-Vergleich sind es sogar 53 Staaten; nur in 12 Staaten nahm der Druck religiöser Dogmen ab.
In der Weltkarte sind die 42 Staaten, in denen die Religion im Jahr 2016 einen spürbaren Einfluss auf Politik und Rechtsordnung hat, im Hinblick auf den Grad des Einflusses eingefärbt von grau (säkularer Staat, u.a. EU) über gelb (u.a. RUTN), orange (u.a. TR  EG  MA  ID), rot (SY  IQ  AF  PK) hin zu dunkelrot (theokratischer Staat: IR  SA).

Quelle:  Bertelsmann-Stiftung       Infografik-Großansicht  

| Eine-Welt | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Feinstaub
Feinstaub / Globus Infografik 10855 vom 03.03.2016
03.03.16   (657)
dpa-Globus 10855: Feinstaub
Erwachsene atmen täglich über 15³ Luft ein, die zahlreiche gesundheitschädliche Schadstoffe enthält, u.a. Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Feinstaub, zu dem die Grafik Basisinformationen bereitstellt. Feinstaub wird vor allem bei industriellen Prozessen, in Kraftwerken , Öfen und durch Kraftfahrtzeuge freigesetzt. Je feiner die Partikel sind, desto tiefer gelangen sie in das Atmungssystem. PM 10*: Nasenhöhle, Luftröhre; PM 2,5*: Bronchien, Bronchiolen; ultrafeine: Lungenbläschen, Blutkreislauf. Die möglichen Folgen sind: chronischer Husten, Verschleimung, Lungeninfektion, Lungenschäden, Lungenkrebs, Herzerkrankungen.
* PM 10: Particulate Matter ≤ 10 µm,    PM 2,5: Particulate Matter ≤ 2,5 µm,

Quelle: UBA   Europäische Lungen-Stiftung   EPA     Infografik-Großansicht 

| Feinstaub | Gesundheit | Chemikalien |
Verkehrstote-2015
Verkehrstote-2015 / Globus Infografik 10868 vom 03.03.2016
03.03.16   (653)
dpa-Globus 10868: Gefahr Straßenverkehr
Im Jahr 2015 sind 3.475 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben, 393.744 wurden verletzt, das sind 1,1 % mehr als im Vorjahr. Hauptursache für den Anstieg waren der relative milde Winter und der warme trockene Frühling, weil bei solch günstigem Wetter mehr und schneller gefahren wird und mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Zweiradfahrer) unterwegs sind.
Die Grafik listet für die 16 Bundesländer und Deutschland die Verkehrstoten pro 1 Mio Einwohner: BB 73;  ST 65;  NI 59;  MV 58;  TH 53;  BY 48;  RP 48;  SN 47;  BW 45; DE 43HE 42;  SH 38;  SL 31;  NW 30;  HB 26;  BE 14;  HH 11.   Tabellenansicht
 
Quelle: Statistisches Bundesamt    Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Mobilität/Verkehr | Bevölkerung |
Fremdenfeindliche
Straftaten 2015
Fremdenfeindliche Straftaten / Globus Infografik 10862 vom 03.03.2016
03.03.16   (652)
dpa-Globus 10862: Fremdenfeindliche Straftaten 2015
In der Deutschlandkarte sind die Bundesländer im Hinblick auf die Anzahl der erfassten fremdenfeindlich motivierten Straftaten pro 100.000 Einwohner unterschiedlich stark braun eingefärbt. Der Durchschnitt für Deutschland liegt bei 5,9; die Länder im Osten liegen bis zum 3-Fachen darüber. Vergleichsweise wenige Straftaten zeigen die Länder im Süden. Außerdem wird die absolute Zahl der Strafttaten notiert: BB 17,9|440;  MV 15,6|250;  ST 15,4|345;  BE 14,3|497;  SN 12,6|509;  NI 6,9|543; DE 5,9|4810NW 5,1|893;  RP 4,3|172;  BY 3,9|493;  SH 3,6|101;  HH 3,6|64;  TH 3,2|68;  BW 3|324;  HB 1,7|11;  HE 1,4|88;  SL 1,2|12. Tabellenansicht
Fremdenfeindliche Gewalttaten stiegen von 316 auf 612, die Zahl der Verletzten von 272 auf 459. Die Anzahl rechtsextremer Straftaten in Deutschland insgesamt hat um 30 % im Vergleich zum Vorjahr auf 13.846 Delikte zugenommen.

Quelle: BMI       Infografik-Bezug         Tabelle [htm]    Tabelle [xls]

| Migration | Konflikte | Bevölkerung | Sozialwissenschaften |
Bruttoinlandsprodukt
2015
Bruttoinlandsprodukt / Globus Infografik 10861 vom 03.03.2016
03.03.16   (651)
dpa-Globus 10861: Das Bruttoinlandsprodukt 2015
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug rund 3.026 Mrd. Euro, bereinigt* 1,4 % mehr als im Vorjahr. Der Indexwert (bereinigt*) zum Jahr 2010 (100 %) betrug 107,85 %.
Das BIP kann auf drei Weisen berechnet werden:
Entstehung: Bruttowertschöpfung + Steuern − Subventionen
Verwendung: Konsum Privat + Staat + Investitionen + Export − Import
Verteilung: Volkseinkomen1+Abgaben−Subventionen+Abschreibungen+Außensaldo2
    1 Volkseinkommen = Löhne/Gehälter + Unternehmens-/Vermögenseinkommen
    2 Außensaldo =     Einkommen der Ausländer im Inland
                              − Einkommen der Inländer im Ausland
*preisbereinigt, verkettet, saison- und kalenderbereinigt

Quelle: Statistisches Bundesamt     Infografik-Bezug     Berechnungstabelle (xls)

| BIP | Konsum & Produktion | NWI | Indikatoren |
Klimasünder-2014
Klimasünder-2014 / Globus Infografik 10863 vom 03.03.2016
03.03.16   (650)
dpa-Globus 10863: Klimasünder-2014
Die Grafik listet die 13 Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß im Jahr 2014. Für jeden Staat sind 4 Werte notiert: CO2-Ausstoß (Mt) | Veränderung seit 1990 (%) | CO2-Ausstoß je Einwohner (t) | Veränderung seit 1990 (t).
Top3: CN 10.590|262|7,6|5,5;  US 5.330|-16|16,5|-3,1;  IN 2.340|146|1,8|1,1. Tabellenansicht
Die Top3 zusammen mit der EU-28 umfassen bereits fast 2/3 der weltweiten CO2-Emissionen, die bis 2050 um 80 bis 90 % im Vergleich zu 1990 gesenkt werden müssen, damit dei 2°C-Schwelle nicht überschritten wird. Das bedeutet, dass der CO2-Ausstoß pro Kopf im weltweiten Durchschnitt unter 2,5 t sinken muss. Die Sortierung nach pro Kopf [SA 16,8;  US 16,5;  CA 15,9;  RU 12,4;  KR 12,3;  JP 10,1;  DE 9,3;  IR 7,9;  CN 7,6;  MX 3,7;  BR 2,5;  IN 1,8;  ID 1,8] zeigt, dass unter den Top13 nur die letzten 3 Staaten die 2,5 t Schwelle einhalten, alle anderen liegen deutlich darüber, 6 Staaten sogar über 10 t und Deutschland mit 9,3 t nur wenig darunter. Dieser extrem hohe Prokopf-Ausstoß in den Industrieländern, inzwischen auch in Schwellenländern wie China und Iran, zeigt, wie schwer es sein wird, möglichst sogar die 1,5 °C-Schwelle bei der globalen Erwärmung nicht zu überschreiten, wie die 195 Vertragsstaaten beim Weltklimagipfel in Paris beschlossen haben.

Quelle: Europ. Kommission/ PBL    Infografik-Bezug   Tabelle [htm]   Tabelle [xls] 

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Berufspendler
1991 / 2012
Berufspendler / Globus Infografik 10856 vom 03.03.2016
03.03.16   (649)
dpa-Globus 10856: Langer Weg zur Arbeit
Ein Vergleich der Jahre 1991 und 2012 zeigt, dass Weglänge und Pendelzeit bei Berufspendlern gestiegen sind. Weg- bzw. Zeitintervall: Anteil 1991|2012 in %:
Entfernung:  <10 km: 63|55,  10-24 km:  26|27,  25-50 km: 8|12,    ≥ 50 km: 3|4. 
Pendelzeit: <10 Min: 32|27,  10-29 Min : 48|47,  30-59 Min: 16|21,   ≥ 60 Min: 4|5.  Tabellenansicht
Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) war 2012 der Anteil der Männer mit einer Pendelzeit ≥ 30 Minuten (28,9 %) mehr als doppelt so hoch wie bei den Frauen (12,5 %). Lange Fahrzeiten führen häufig zu Zeitkonflikten und erschweren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Kinderlose Frauen haben daher häufiger längere Pendlerwege und -zeiten als erwerbstätige Mütter. Lange Pendelzeiten reduzieren tendenziell die Geburtenrate.

Quelle: Statistisches Bundesamt   BiB       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Mobilität/Verkehr | Konsum & Produktion | Frauen | Bevölkerung |
Ökolandwirtschaft
DE 2014/15
Ökolandbau / Globus Infografik 10853 vom 25.02.2016
25.02.16   (664)
dpa-Globus 10853: Bauern und Öko-Bauern in Deutschland
Vergleich im Wirtschaftsjahr 2014/15 von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft im Hinblick auf die Produktion (Pflanzen, Tiere), Aufwendungen (Düngemittel, Pflanzenschutz, Personal), Preise (Milch, Weizen, Kartoffeln), Erträge (Milch, Weizen) und beim Gewinn je Unternehmen. Tabellenansicht
Zwar ist die Produktion im Ökolandbau geringer, dennoch war der Gewinn pro Unternehmen höher als bei konventionellen Betrieben, weil die Aufwendungen geringer waren und höhere Preise erzielt wurden.

Quelle: BMELV         Infografik-Bezug        Tabelle [htm]

| Ökolandbau | Nahrung | Konsum & Produktion |
Verkehrsleistung
DE-2015
Verkehrsleistung-2015 / Globus Infografik 10846 vom 25.02.2016
25.02.16   (662)
dpa-Globus 10846: Deutschland mobil
Anteile (%) der Verkehrsträger 2014 im Personenverkehr (1.167 Mrd. Personen-km):
PKW: 80,5;
  Eisenbahn: 7,7;  Linienbus,U-Bahn u.a.: 6,9;  Flugzeug: 5,0.
Anteile (%) der Verkehrsträger 2015 im Güterverkehr (661 Mrd. Tonnen-km):
LKW: 71,7
;  Eisenbahn: 17,3;  Binnenschiff: 8,3;  Pipeline: 2,7.  Tabellenansicht
Der sehr hohe Anteil von PKW|LKW beim Personen-| Güterverkehr zeigt, dass die Verkehrswende (PKW → öffentliche Verkehrsmittel | LKW → Bahn/ Schifffahrt) noch am Anfang steht.

Quelle: Statistisches Bundesamt   BMVI     Infografik-Bezug   Tabelle [htm]

| Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr | Konsum & Produktion |
Frauenquote
2006-2015
Frauen_Spitzengremien / Globus Infografik 10851 vom 25.02.2016
25.02.16   (661)
dpa-Globus 10851: Frauen in Spitzengremien
Im Zeitraum 2006 bis 2015 ist der Anteil (%) der Frauen in den Vorständen | Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen Deutschlands zwar deutlich von 7,8|1,2 auf 19,7|6,3 gestiegen Tabellenansicht, bleibt aber gering. Wird dieser schwache Aufwärtstrend fortgeschrieben, dauert es noch 25|86 Jahre bis zur Parität in Aufsichtsräten | Vorständen.
Seit 2016 sind etwas über 100 Unternehmen zu einer Frauenquote von 30 % bei Neubesetzung ihres Aufsichtrates verpflichtet. Nur 28 % erfüllten bis Ende 2015 diese Vorgabe.

Quelle: DIW    Infografik-Bezug    Tabelle [htm]

| Frauen | Konsum & Produktion | Bevölkerung | Indikatoren |
Schulkosten-2013
Schulkosten / Globus Infografik 10854 vom 25.02.2016
25.02.16   (660)
dpa-Globus 10854: Was kostet die Schule?
Im Jahr 2013 haben die öffentlichen Haushalte im Durchschnitt 7100 € je Schüler an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen ausgegeben, 300 € mehr als im Vorjahr. Da Schulstruktur (z.B. Anzahl der Schüler je Lehrer), Unterrichtsangebot (z.B. Ganztagsbetreuung), Bezahlung des Personals und der Unterhaltung der Gebäude sowie der Lehrmittel in den Bundesländern verschieden sind, variieren auch die Kosten (in 1000 €): HH 8,9,  BE 8,5,  TH 8,5,  ST 8,2,  BY 8,1,  HB 7,4,  HE 7,3,  DE 7,1, MV 7,1,  SN 7,1,  BB 7,0,  BW 6,9,  NI 6,9,  RP 6,7,  SL 6,5,  SH 6,3,  NW 6,2.  Tabellenansicht

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Agenda 21 | Sozialwissenschaften |
Islam-Nahost/Nordafrika
Islam-Naher-Osten / Globus Infografik 10849 vom 25.02.2016
25.02.16   (656)
dpa-Globus 10849: Glaubensrichtungen des Islam im Nahen Osten
Mit 1,6 Mrd. Anhängern ist der Islam nach dem Christentum (2,2 Mrd.) die 2. größte Weltregion. Innerhalb des Islams haben sich unterschiedliche Glaubensrichtungen herausgebildet, die immer wieder zu Konflikten führen, besonders im Nahen Osten. Die Verbreitungsgebiete der dortigen Haupt-Glaubensrichtungen (Sunniten, Schiiten, Ibaditen, Wahhabiten) sind in der Karte unterschiedlich eingefärbt. Die Sunniten sind die mit Abstand die größte Gruppe weltweit und auch in der MENA-Region, gefolgt von den Schiiten. Ursprung für die Spaltung in diese beiden Hauptrichtungen im Islam war die Frage, wer legitimer Nachfolger des Propheten Mohammed († 632) sein sollte. Die Schiiten (von „Schiat Ali“: Partei Alis) meinten, dass Ali, der Vetter und Schwiegersohn Mohammeds, der Nachfolger sein sollte, konnten sich aber nicht durchsetzen und spalteten sich 661 von der sunnitischen Mehrheit ab. Nachfolger Mohammeds wurde sein Schwiegervater Abu Bakr.

Quelle: Gulf 2000 project, Columbia University       Infografik-Großansicht 

| Konflikte | Globale Agenda 21 |
Waffenhandel
2011-2015
Waffenhandel / Globus Infografik 10848 vom 25.02.2016
25.02.16   (648)
dpa-Globus 10848: Der internationale Waffenhandel
Die Grafik listet für Export und Import die 10 Staaten mit dem größten Anteil am Welthandel mit konventionellen Großwaffen von 2011 bis 2015 in %:
Export:  US 33,  RU 25,  CN 6,  FR 6,  DE 5,  GB 5,  ES 4,  IT 3,  UA 3,  NL 2. 
Import:  IN 14,  SA 7,  CN 5,  AE 5,  AU 4,  TR 3,  PK 3,  VN 3,  US 3,  KR 3.  Tabellenansicht
Beim Export liegen die USA und Russland mit weitem Abstand vorne, beim Import Indien. Deutschland (Rang 5, Exportanteil 5 %) lieferte Großwaffen in insgesamt 27 Länder, vor allem in die USA, nach Israel und Griechenland. 29 % der Exporte aus Deutschland gingen in Länder Europas.

Quelle: SIPRI       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Waffen | Konflikte |
EU-Handelspartner
2015
EU-Handelspartner-2015 / Globus Infografik 10842 vom 25.02.2016
25.02.16   (646)
dpa-Globus 10842: Die wichtigsten Handelspartner der EU 2015
Die Grafik listet die 10 Nicht-EU-Länder mit dem höchsten Handelsvolumen (in Mrd. Euro) jeweils beim Import in die EU bzw. Export aus der EU. Die USA und China sind mit Abstand die wichtigsten Handelspartner der EU. Sie belegen die ersten beiden Plätze.
Import: CN 350,  US 246,  RU 136,  CH 102,  NO 74,  TR 62,  JP 60,  KR 42,  IN 39,  BR 31. 
Export: US 370,  CN 170,  CH 151,  TR 79,  RU 74,  JP 57,  NO 49,  KR 48,  IN 38,  BR 35.  Tabellenansicht

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Wald | Konsum & Produktion | Eine-Welt |
Naturkatastrophen
2015
Naturkatastrophen-2015 / Globus Infografik 10833 vom 19.02.2016
19.02.16   (663)
dpa-Globus 10833: Naturkatastrophen 2015
2015 wurden erstmals mehr als 1000 Naturkatastrophen registriert: 1060 mit 23.000 (7.700*) Todesopfern und 90 (110*) Mrd. $ Gesamtschäden. Das Erdbeben in Nepal am 25.4.15 mit Stärke 7,8 war die opfer- und schadenshöchste Katastrophe: 9000 Menschen starben, der wirtschaftliche Gesamtschaden betrug 4,8 Mrd.$.
In der Weltkarte sind die 20 nach Schadenshöhe größten Naturkatastrophen nach 4 Ereigniss-Kategorien farblich/symbolisch markiert: tektonisch: Erdbeben (2); meteorologisch: Sturm (9); hydrologisch: Überschwemmungen/ Massenbewegungen (5); klimatologisch: Temperaturextreme/ Dürre/ Waldbrände (4) Tabellenansicht.
* Vorjahreswert

Quelle: Munich Re       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Naturkatastrophen | Erdbeben | Hochwasser | Hurrikane | Klimawandelfolgen |
Treibhausgase
DE-2014
Treibhausgase-DE-2014 / Globus Infografik 10830 vom 19.02.2016
19.02.16   (654)
dpa-Globus 10830: Treibhausgase in Deutschland
Der Graf zeigt die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen von 1990 bis 2014 (Mt CO2e). Sie sind von 1248 im Jahr 1990* gesunken auf 902 im Jahr 2014. 2009 wurde ein Zwischentief von 906 erreicht, im Folgejahr stiegen die Emissionen aber auf 941. Erstmals nach 3 Jahren sind sie 2014 wieder gefallen (-4,6 % bzgl. 2013; -27,7 % bzgl. 1990*).
Das Kreisdiagram veranschaulicht den Anteil der verschiedenen Treibhausgase an den gesamten Emissionen 2014 in %: Kohlendioxyd (CO2) 87,9; Methan (CH4) 6,2; Distickstoffoxid (N2O) 4,3; teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (H-FKW) 1,2; Stickstofftriflorid (NF3)/ vollfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW)/ Schwefelhexaflourid (SF6) 0,4.
* Referenzjahr des Kyotoprotokolls

Quelle: Umweltbundesamt    Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle | Kipp-Punkte |
Erneuerbare-Energien
EU-2014
Erneuerbare Energien in der EU / Globus Infografik 10836 vom 19.02.2016
19.02.16   (644)
dpa-Globus 10836: Erneuerbare Energien in der EU 2014
Im Jahr 2014 betrug der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) am Endenergieverbrauch in der EU 16 %. Die Grafik listet die EE-Anteile aller 28 EU-Staaten: SE 52,6;  LV 38,7;  FI 38,7;  AT 33,1;  DK 29,2;  HR 27,9;  PT 27,0;  EE 26,5;  RO 24,9;  LT 23,9;  SI 21,9;  BG 18,0;  IT 17,1;  ES 16,2;  GR 15,3;  FR 14,3;  DE 13,8;  CZ 13,4;  SK 11,6;  PL 11,4;  HU 9,5;  CY 9,0;  IE 8,6;  BE 8,0;  GB 7,0;  NL 5,5;  MT 4,7;  LU 4,5.  Tabellenansicht
Laut EU-Klimapolitik soll der EE-Anteil bis 2020 auf 20 % und bis 2030 auf 27 % steigen. Um die unterschiedlichen Ausgangssituationen der Länder, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und ihr EE-Potenzial zu berücksichtigen, wurde für jedes Land ein eigener Zielwert definiert. Das 2020-Ziel haben bereits 11 Staaten erreicht. Deutschland liegt mit 13,8 % unter dem EU-Durchschnitt und muss bis zu seinem Soll von 18 % noch deutlich zulegen.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Erneuerbare Energien | Energiewende |
Energieabhängigkeit
EU-2014
Abhängig von Energie-Importen / Globus Infografik 10831 vom 19.02.2016
19.02.16   (643)
dpa-Globus 10831: Abhängig von Energie-Importen der EU 2014
Im Jahr 2014 musste die EU insgesamt 53 % der verbrauchten Enerige importieren. Die Grafik listet für jeden der 28 EU-Staat den Anteil des Energieimports am gesamten Inlandsverbrauch in %: MT 98;  LU 97;  CY 93;  IE 85;  BE 80;  LT 78;  IT 76;  ES 73;  PT 72;  GR 66;  AT 66;  DE 61;  HU 61;  SK 61;  FI 49;  FR 46;  GB 46;  SI 45;  HR 44;  LV 41;  BG 35;  NL 34;  SE 32;  CZ 30;  PL 29;  RO 17;  DK 13;  EE 9.  Tabellenansicht
Deutschland mit einer Energieimportquote von 61 % liegt über den EU-Durchschnitt von 53 %. Die Energieabhängigkeit ist insgesamt hoch, bei einer Reihe von Ländern sogar kritisch. Hinzu kommt, dass viele EU-Staaten von nur wenigen Energielieferländern (vor allem Russland) abhängen, die zudem als unsicher gelten, so dass die Energiezufuhr bei Eskalation von Krisen (aktuell u.a. Ukraine, Nahost) gefährdet wäre.

Quelle: Eurostat       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Energieabhängigkeit | Energie/ Ressourcen |
Militärausgaben-2015
Militaerausgaben-2015 / Globus Infografik 10829 vom 19.02.2016
19.02.16   (641)
dpa-Globus 10829: Militärausgaben weltweit 2015
Anhand des Berichts "Military Balance", in dem das Internationale Institut für Strategische Studien (IISS) jedes Jahr 171 Länder analysiert, listet die Infografik die 15 Länder mit den höchsten Militärausgaben (für Personal, Ausrüstung, Anlagen, Gebäuden) 2015: US 598;  CN 146;  SA 82;  RU 66;  GB 56;  IN 48;  FR 47;  JP 41;  DE 37;  KR 34;  BR 24;  AU 23;  IT 22;  IQ 21;  IL 19. Tabellenansicht
Allein die Ausgaben der USA umfassen mehr als 1/3 der weltweiten Verteidigungsetats und die Zahlen insgesamt spiegeln einen starken Westen. Während jedoch die USA und Europa ihre Militärausgaben stetig reduzieren, weiten Länder wie Russland und China sie aus. Die IISS-Experten sehen daher das militärische Gleichgewicht ins Wanken geraten und meinen, dass die Welt gefährlicher wird.

Quelle: IISS       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Waffen | Konflikte | Globale Agenda 21 |
Hartz-IV-Regelsätze
Hartz-IV-Regelsätze / Globus Infografik 10824 vom 11.02.2016
11.02.16   (659)
dpa-Globus 10824: Hartz-IV-Regelsätze
Die Tabelle listet die monatlichen Regelsätze beim Arbeitslosengeld II ("Hartz-IV") für erwerbsfähige Leistungsberechtigte und ihre Kinder: von 404 € für Alleinstehende oder Alleinerziehende bis 237 € für unter-6-Jährige.Tabellenansicht
Z.B. erhält ein Ehepaar mit zwei 14 bis 17-jährigen Kindern zusammen 364 € • 2 + 306 € • 2 = 1340 €. Dieser Betrag soll die monatlichen Ausgaben für Ernährung, Kleidung, Haushaltsenergie, Körperpflege, Hausrat und für Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken. Hinzu kommen regelmäßige Kosten für Unterkunft und Heizung sowie Einmalleistungen, z.B. für die Ausstattung der Wohnung.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Armut & Reichtum | Sozialwissenschaften | Bevölkerung |
Bevölkerungsstruktur
DE 1910-2060
Bevölkerungsstruktur / Globus Infografik 10819 vom 11.02.2016
11.02.16   (655)
dpa-Globus 10819: Deutsche Lebensbäume
Nach der 13. Bevölkerungsvorausberechnung (pdf) des Statistischen Bundesamtes wird die Bevölkerung in Deutschland trotz Nettozuwanderung weiter schrumpfen: von 80,8 Millionen (M) im Jahr 2013* auf 67,6 (73,1) M bei schwacher (stärkerer) Zuwanderung. Parallel zur Abnahme altert die Bevölkerung zunehmend: Je nach Nettozuwanderung sinkt die Zahl der 20- bis 64-Jährigen um 23 bis 30 %, während umgekehrt der Anteil der ab 65-Jährigen von 1/5 in 2013* auf 1/3 in 2060 steigen wird. Diese dramatische Änderung der Bevölkerungsstruktur wird durch den Wandel der "Lebensbäume" in der Infografik anschaulich dargestellt: Von der typischen Pyramide 1910 (viele Junge, wenig Alte) über Zwischenformen 1950 und 2016 hin zu einer Form, die unten schmal beginnt (wenig Junge), sich nach oben ausweitet (mit dem Alter wachsende Anzahlen) und ihre maximale Breite bei den 70- bis 75-Jährigen erreicht. Erst dann verringern sich die Zahlen in Pyramidenform Richtung 100-Jähriger.
* 2013 ist das Basisjahr für die Bevölkerungsprognose

Quelle: Statistisches Bundesamt      Infografik-Großansicht  

| Bevölkerung |
gutes_Leben 2014
gutes_Leben / Globus Infografik 10815 vom 11.02.2016
11.02.16   (647)
dpa-Globus 10815: Das "gute Leben"
Die Grafik zeigt die Ergebnisse aus der UBA-Studie "Umweltbewusstsein 2014" zur Frage, was es für jeden Einzelnen bedeutet, ein "gutes Leben" zu haben. Die Grafik listet die 10 häufigsten Antworten. Gesundheit, Befriedigung der Grundbdürfnisse und Geborgensein in Familie/ Gemeinschaft sind mit Abstand die häufigsten Antworten. Eine intakte Umwelt rangiert auf Platz 5, die Teilhabe und Zugang zu Bildung/ Kultur auf Rang 10. Tabellenansicht

Quelle: Umweltbundesamt       Infografik-Bezug     Tabelle [htm]

| Indikatoren | Gesundheit | Natur & Umwelt | Konsum & Produktion |
Feinstaubbelastung-DE-2015
Feinstaubbelastung-DE-2015 / Globus Infografik 10820 vom 11.02.2016
11.02.16   (645)
dpa-Globus 10820: Feinstaubbelastung in deutschen Städten
Laut EU-Richtlinie aus dem Jahr 2005 darf der Tagesmittelwert von 50 µg Feinstaub pro m³ Luft höchstens an 35 Tagen überschritten werden. Bei 2 von insgesamt 374 Messstationen wurde diese Vorgabe verletzt: Mit 70 Tagen in Stuttgart (Kessellage) drastisch und in Berlin mit 36 Tagen leicht. Die Grafik listet ergänzend die weiteren 9 Städte mit den meisten Überschreitungstagen:  Tabelle

Quelle: Umweltbundesamt      Infografik-Bezug  

| Feinstaub | Chemikalien | Gesundheit |
Einwanderung
Einwanderung / Globus Infografik 10806 vom 05.02.2016
05.02.16   (623)
dpa-Globus 10806: In die neue Heimat. Die zehn wichtigtes Einwanderungsländer
In der Weltkarte sind die Top-10 Einwanderungsländer markiert mit Stäben, deren Höhe der Zahl eingewanderter Einwohner Ende 2013 (in M) entspricht: US 46,1; SA 14,6; DE 11,1; RU 11,0; AE 8,0; GB 7,8; FR 7,5; CA 7,4; ES 6,6; AU 6,5.
Top-10 Migrationswege (Herkunftsland -> Einwanderungsland: Zahl Ende 2013 in M):
MX -> US 13,0;  RU -> UA 3,5;  BD -> IN 3,2;  UA -> RU 2,9;  KZ -> RU 2,5;  CN -> US 2,4;  RU -> KZ 2,4;  AF -> PK 2,3;  AF -> IR 2,3;  HK -> CN 2,3.
Laut Prognosen der Weltbank wird demnächst die Migrantenzahl die 250 Millionen-Marke überschreiten. Eine wichtige Einkunftsquelle von Familien in den Heimatsländern sind die Überweisungen aus dem Ausland: weltweit rund 601 Mrd. US-Dollar, darunter 441 Mrd. in Entwicklungsländern.

Quelle: Weltbank           Infografik-Großansicht  

| Migration | Bevölkerung |
Asylanträge
Asylanträge / Globus Infografik 10801 vom 05.02.2016
05.02.16   (622)
dpa-Globus 10801: Asylanträge: anerkannt oder abgelehnt
Die Tabelle listet für die häufigsten Herkunftsländer der Asylsuchenden folgende Anzahlen: Erstanträge 2015, die davon entschiedenen, darunter die anerkannten bzw. abgelehnten. Die aufgeführten 9 Länder (SY , AL , KO , AF , IQ , RS , ER , MK , PK) umfassen ca. 80 % aller Asylerstanträge 2015. Die Schutzquote (Anteil positiver Entscheide) variiert stark: sehr hoch bei Syrien (96 %), Eritrea (92 %), Irak (86 %), sehr gering bei Albanien (0,2 %) und Kosovo (0,4 %).
Das BAMF benötigt derzeit im Durchschnitt 5,2 Monate für die Bearbeitung eines Asylantrags, die Anzahl der unerledigten Anträge betrung Ende 2015 364.66.

Quelle: BAMF        Infografik-Großansicht  

| Migration |
Migranten-2015
Migranten weltweit 2015 / Globus Infografik 10786 vom 28.01.2016
28.01.16   (631)
dpa-Globus 10786: Migranten weltweit 2015
Im Jahr 2015 lebten laut UN-Migrationsreport 244 Millionen (M) Menschen in einem anderen Land, 41 % mehr als im Jahr 2000. Darunter sind 19,5 M Flüchtlinge, die ihre Heimatländer wegen Konflikten verlassen haben. Fast 2/3 der weltweiten Migranten lebt in nur 20 Ländern. Die Grafik listet jeweils die 15 größten Ziel- bzw. Herkunftsländer mit der Anzahl der Migranten in Millionen (Stand: Mitte 2015):
Zielländer: US 46,6;  DE 12,0;  RU 11,6;  SA 10,2;  GB 8,5;  AE 8,1;  CA 7,8;  FR 7,8;  AU 6,8;  ES 5,9;  IT 5,8;  IN 5,2;  UA 4,8;  TH 3,9;  PK 3,6.
Herkunftsländer:  IN 15,6;  MX 12,3;  RU 10,6;  CN 9,5;  BD 7,2;  PK 5,9;  UA 5,8;  PH 5,3;  SY 5,0;  GB 4,9;  AF 4,8;  PL 4,4;  KZ 4,1;  DE 4,0;  ID 3,9.

Quelle: Vereinte Nationen         Infografik-Bezug     Daten-Tabellen

| Migration | Bevölkerung | Globale Agenda 21 | Eine-Welt |
Asylanträge
Asylanträge / Globus Infografik 10790 vom 28.01.2016
28.01.16   (621)
dpa-Globus 10790: Asylanträge: Wie wurde entschieden?
Das BAMF hat von 1990 bis 2015 über rund 3,55 Millionen Asylanträge entschieden, darunter 49,8 % positiv, d.h. Gewährung von Schutz, zum weitaus größten Teil gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und nur wenige mit nur subsidiärem Schutz. Asyl im eigentlichen Sinn erhielten weniger als 1 %. Die Schutzquote hängt stark vom Herkunftsland ab: Mit 96 % liegt Syrien auf Rang 1, auch bei Eritrea und Irak ist sie hoch.
Die Grafik zeigt die Kurve der Asylanträge bzw. -entscheide von 2006 bis 2015 und schlüsselt sie für 2015 auf: insgesamt 282.726, davon 135.107 Flüchtlingschutz (Genfer Konvention), 2.029 Asylberechtigte, 1.707 subsidiärer Schutz, 2.072 Abschiedungsverbot, 91.514 Ablehnung, 50.297 formelles Verfahren.

Quelle: BAMF:  URL1  URL2              Infografik-Großansicht  

| Migration |
Rekordklima
Rekordklima / Globus Infografik 10788 vom 28.01.2016
28.01.16   (620)
dpa-Globus 10788: Rekordklima
Laut NOAA überbot das Jahr 2015 das bisherige Rekordjahr 2014 um weitere 0,16 °C und ist damit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1880. Die weltweite Durchschnittstemperatur stieg auf 14,8 °C, 0,9 ° mehr als der langjährige Durchschnitt im 20.Jahrhundert (13,9 °C), der in der Infografik als Nulllinie dient. Dieser neue Rekord liegt im Trend: 9 der 10 wärmsten Jahre seit 1880 fallen in das 21. Jahrhundert und eins in 1998 liegt dicht davor. Die Top-5 Jahre ereigneten sich sogar alle in den letzten 10 Jahren. In dieser starken Häufung am Ende der Zeitskala sehen Klimaforscher ein deutliches Indiz für die globale Erwärmung infolge des Treibhauseffekts, der durch den weiter wachsenden Treibhausgas-Ausstoß laufend verstärkt wird.

Quelle: NOAA         Infografik-Großansicht  

| Treibhausgase | Treibhauseffekt | Klimaerwärmung | Klimawandelfolgen | 2 °C - Schwelle |
Bruttoinlandsprodukt
2015
Bruttoinlandsprodukt 2015 / Globus Infografik 10772 vom 21.01.2016
21.01.16   (634)
dpa-Globus 10772: Die Leistung unserer Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2015 betrug 3027 Mrd. €, im Vergleich zum Vorjahr nominal 3,8 % und real (preisbereinigt) 1,7 % mehr. Hauptgrund für den Anstieg ist die anhaltend hohe Kaufkraft der Konsumenten infolge von Lohnerhöhungen und sinkenden Energiekosten. Mit Ausnahme des Jahres 2009 (- 5,6 % infolge der Finanzkrise ab 2007 und dem Konkurs von Lehman-Brothers am 15.9.08) ist das BIP jedes Jahr real gestiegen, am stärksten 2007 (+ 5,0 %), am schwächsten 2013 (+ 0,1 %).
Im Jahr 2015 setzt sich das BIP wie folgt zusammen (in %):
Entstehung: Dienstleistung 69,0; Gewerbe 25,8; Baugewerbe 4,7; Land-/Forstwirt. 0,6
Verwendung: privater Konsum 53,9; Staat 19,5; Investitionen 18,8; Außenbeitrag 7,8
Verteilung: Löhne/Gehälter 68,1; Gewinne u. Vermögenserträge 31,9.

Quelle: Statistisches Bundesamt          Infografik-Bezug 

| BIP | Konsum & Produktion | NWI | Indikatoren |
Supervulkan Yellowstone

09.01.16   (624)
SZ-Grafik: Supervulkan Yellowstone
Bei seinen letzten beiden Ausbrüchen vor rund 630.000 bzw. 2 Millionen Jahren stieß der Yellowstone-Vulkan ca. 1000 km³ bzw. 2500 km³ Material aus (Mount St.Helens (1980): 2 km³). Die riesige Magmakammer, die Hunderte Kilometer in die Erde ragt, hat sich bereits wieder weit gefüllt. Der nächste Ausbruch wird wohl von der höchsten Kategorie (VEI 8) sein und weite Teile der USA im Westen (wie die einmontierte Landkarte zeigt) durch Ascheauftrag zerstören. Die Folgen werden aber auch weltweit und jahrelang extrem sein. Die über Winde um den Globus verbreiteten Schadstoffwolken werden hunderte Millionen Menschen töten: unmittelbar als Folge der Einatmung von Partikeln und Giftstoffen, mittelbar durch Schädigung der Infrastruktur (Energieversorgung, Verkehr) und vor allem durch den ausgelösten vulkanischen Winter mit massiven verbreiteten Ernteausfällen und dramatischen Hungersnöten in der Folge. So besagt z.B. eine Theorie, dass durch den letzten großen Ausbruch des Tobas (VEI 8) vor ca. 74000 Jahren die Menschheit auf vermutlich unter 5000 Individuen dezimiert wurde.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Jahre ohne Sommer [SZ 09.01.16, S.34/35]

| Vulkane | Naturkatastrophen | Klimawandel | Klimageschichte |
Geburtenziffer
DE-2014
Geburtenziffer-DE-2014: Globus Infografik 10753/ 08.01.2016
08.01.16   (717)
dpa-Globus 10753: Geburten je Frau
Die Grafik zeigt die Entwicklung der zusammengefassten Geburtenziffer von 1989 bis 2014 in West- und Ostdeutschland (Jahr West|Ost): 1989 1,40|1,57; 1993 1,39|0,78; 1997 1,44|1,04; 2000 1,41|1,22; 2004 1,37|1,31; 2010 1,39|1,46; 2014 1,47|1,54. Tabellenansicht
In Westdeutschland stieg die Geburtenziffer unter Schwankungn von 1,40 (1889) auf ein Zwischenhoch von 1,44 (1997) und sank dann auf ein Tief von 1,36 (2006, 2009). Dannach stieg sie bis 2014 auf 1,47, der höchste Wert im Zeitraum. In Ostdeutschland lag die Geburtenziffer 1989 auf dem Allzeithoch 1,57, brach dann durch die gesellschaftliche Verunsicherung im Zuge der Wiedervereinigung ein auf 0,78 (1993) und stieg dann stetig auf zuletzt 1,54. Seit 2008 liegt die Geburtenziffer im Osten über der im Westen. 2014 lag Sachsen mit 1,57 an der Spitze und das Saarland mit 1,35 am unteren Ende.

Quelle: Statistisches Bundesamt       Infografik-Bezug      Tabelle [htm]

| Bevölkerung | Frauen | Indikatoren |
Flüchtlingsregistrierung
Registrierung von Flüchtlingen / Globus Infografik 10743 vom 08.01.2016
08.01.16   (619)
dpa-Globus 10743: Neuer Flüchtlingsausweis
Der neue sog. Ankunftsnachweis soll die Registrierung von Flüchtlingen beschleunigen und vereinheitlichen, um unkontrollierte Einwanderung zu verringern und den Datenaustausch zwischen den Behörden zu verbessern, so dass Mehrfachregistrierungen vermieden werden. Der Ausweis enthält Angaben zum Namen, zur Staatsangehörigkeit, zur Schulbildung und zu Gesundheitsuntersuchungen sowie die Fingerabdrücke. Ohne den Flüchtlingsausweis können weder Leistungen noch das Asylverfahren beantragt werden.

Quelle: Bundesministerium des Inneren          Infografik-Großansicht  

| Migration |
  

erstellt: 26.08.16/zgh Archiv-Übersicht Vorjahr alle Folgejahr

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