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Daten/Statistiken Rohstoffe/Ressourcen Archiv-Übersicht Vorjahr 2011 Folgejahr

Weltbevölkerung
Weltbevölkerung 1804 - 2083; 1 bis 10 Millarden Menschen / Infografik Globus 4601 vom 10.11.2011
10.11.11   (355)
dpa-Globus: Das Wachstum der Menschheit
Die Kurve zeigt den Anstieg der Weltbevölkerung von 1 Mrd. im Jahr 1804 auf 7 Mrd. in 2011 und prognostiziert - unter allmählicher Abschwächung des Anstiegs - ein weiteres Wachstum auf 10 Mrd. Menschen bis 2083. Da schon jetzt akuter Mangel an Ressourcen weit verbreitet ist - aktuell hungern rund 1 Mrd. Menschen - werden sich die Probleme einer ausreichenden Versorgung mit Wasser, Nahrung, Energie und Lebensraum weiter drastisch verschärfen, vor allem auch durch die Folgen der Klimaerwärmung. Falls sie nicht auf 2 °C eingebremst werden kann, drohen global Eskalationsprozesse, die kaum beherrschbar sein werden.

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| Bevölkerung | Nahrung | Hunger | Wasser | Energie/ Ressourcen | Ressourcenkonflikte |
Landgrabbing
Landgrabbing:  Grafik Großansicht
03.09.11   (347)
FR-Infografik: Ausverkauf von Ackerland
Weltweit kaufen ausländische Investoren in zunehmenden Ausmaß Ackerflächen in armen Ländern - darunter welche mit vielen hungernden Menschen - auf oder pachten sie mit dem Ziel, dort Nahrungsmittel, Baumwolle, Gummi und Treibstoffe für den Export zu produzieren. Auch die Spekulation auf steigende Bodenpreise treibt das sog. "Landgrabbing" immer stärker an. In der Weltkarte sind die Länder nach 3 Kategorien eingefärbt:
Investoren-/Herkunftsländer (rot: u.a. einige EU-Länder, Japan, Südafrika);
Zielländer
(grün: u.a. viele Länder in Zentralafrika, Argentinien, Indonesien),
Ziel- und Investorenländer
(beige: u.a. USA, Kanada, Brasilien, Russland, China). Länder ohne Angaben sind weiß gekennzeichnet. Für einige typische Länder werden folgende Daten angegeben: Landwirtschaftlich nutzbare Fläche in Mio ha| Bevölkerungsanteil auf dem Land in %| Anteil der unterernährten Bevölkerung in %| Einstufung nach dem Welthungerindex. Im folgenden eine Auswahl aus 10 notierten Ländern: Brasilien 61| 14| 6| mäßige Hungersituation; Argentinien 32| 8| 1| weniger Hunger; Äthiopien 14| 83| 46| gravierendes Hungerniveau; Madagaska 3| 79| 37| sehr ernste Hungersituation; Saudi-Arabien 3| 18| 1| wenig Hunger;
  
Die Weltkarte ist eingelinkt im Artikel: Grenzenlose Gier nach Land [FR 03.09.11]

| Hunger | Nahrung | Boden | Ressourcenkonflikte | Eine-Welt |
Erdgasimporte-EU
Frühlingsklima in Deutschland:  Grafik Großansicht
28.07.11   (346)
ZEIT-Grafik: Erdgasimporte nach Europa
In die Europakarte sind die Trassen der geplanten und bereits fertig gestellten Gaspipelines nach Europa eingezeichnet: Nord-Stream (Gasprom, Wintershall, E.on, Gausunie, GDF Suez); TAP (EGL, Statoil, E.on); ITGI (Depa, Edision, Botas); South-Stream (Gasprom, Eni, Wintershall, EDF u.a.); Nabucco (OMV, RWE, BEH, Botas, MOL, Transgaz). Das Kreisdiagramm veranschaulicht die Anteile in % der Erdgaslieferländer für Europa im Jahr 2009: Russland 34; Norwegen 31, Algerienn 14, Katar 5; Libyen 3; Nigeria 2; Ägypten 2; sonstige 9.
Die Grafik ist abgedruckt im Artikel "Endspiel um Nabucco" [ZEIT 28.07.11, S.21], in dem analysiert wird, ob die geplante Nabucco-Pipeline angesichts unsicherer Lieferländer (u.a. Turkmenistan) und konkurrierender Länder (u.a. Russland, China) noch sinnvoll ist.

| Erdgas | Fossile Energien | Energieabhängigkeit | Ressourcenkonflikte |
Ölreserven
Die größten Ölreserven:  Grafik Großansicht
23.07.11   (344)
FR-Infografik: Die größten Ölreserven 2010
Die OPEC hat umfangreiche Vorkommen von extrem schwerem teerartigem Erdöl - ähnlich den Ölsanden in Kanada - im Orinoco-Becken in Venezuela neu bewertet und zählt sie nun zu den Ölreserven, also zu jenen Ölvorkommen, die mit aktueller Technik als rentabel förderbar gelten. Damit rückt Venezuela auf Rang 1 der Länder mit den größten Ölreserven. Wie valide die Daten sind, lässt sich kaum beurteilen, da die Bewertungskriterien nicht einheitlich sind und die Daten meist von den Staaten selbst stammen, die oft ein Interesse an hohen Werten haben, u.a. weil sich dadurch ihre Förderquote innerhalb der OPEC erhöht. Bei Venezuela fällt auf, dass sich die Ölreserven seit 2006 angeblich mehr als verdreifacht haben sollen.
Top 10-Länder Ölreserven 2010 (OPEC-Angaben, auf Mrd. Barrel gerundet):
Venezuela 297, Saudi-Arabien 265, Iran 151, Irak 143, Kuwait 102, VAE 98, Russland 79, Libyen 47, Kasachstan 40, Nigeria 37.
  
Die Grafik ist eingelinkt im Artikel: Chávez macht sich stark [FR 23.07.11]

| Erdöl | Ölpreis | OPEC | Rohstofffluch | Ressourcenkonflikte |
Ölimport-DE-2010
Öleinfuhren nach Deutschland 2010; Ölimporte; Öllieferländer; Russland; Großbritannien; Norwegen; Kasachstan; Libyen; Nigeria; / Infografik Globus 4099 vom 03.03.2011
03.03.11   (333)
dpa-Globus: Öleinfuhren nach Deutschland im Jahr 2010
Im Jahr 2010 wurden insgesamt 93,3 Millionen Tonnen (Mt) Rohöl aus 27 Ölländern nach Deutschland importiert, 4,7 % weniger als 2009. Die Tabelle listet die Top15 Öllieferländer, auf die 96,2 % der Ölimporte entfallen. Russland mit einem Anteil von 36,3 % ist mit Abstand das wichtigste Öllierferland, auf Rang 2 folgt Großbritannien mit 14,0 %. Zusammen mit Norwegen (Rang3; 9,4 %) und Kasachstan (Rang 4; 8,7 %) liefern diese Top4-Länder bereits mehr als 2/3 (68,4 %) aller Importe. Auf Rang 5 befindet sich Libyen (7,8 %), dessen Öllieferungen infolge der Aufstände gegen die Gaddafi-Diktatur im Verlaufe von 2011 phasenweise weitestgehend versiegten. Auf die Top10-Länder entfielen bereits 91 % der Importe. Saudi-Arabien, das Öland mit der weltweit größten täglichen und jährlichen Ölproduktion sowie den größten Ölreserven, lag zwar mit einem Anteil von nur 0,8 % auf Rang 15. Dennoch ist seine indirekte Bedeutung groß: Es ist bisher noch willens und in der Lage, Lieferausfälle anderer Länder wie Libyen, durch Mehrproduktion auszugleichen und dadurch den Ölpreis-Anstieg abzubremsen. Andernfalls droht eine Ölpreis-Explosion, die eine neuerliche weltweite Rezession auslösen könnte, wie z.B. 1973.
 
Infografik:  Daten-Tabelle (xls)    Großansicht: Bezug   Großansicht: Galerie

| Erdöl | Fossile Energien |  | Ressourcenkonflikte |
Vital Signs 2011
Vital Signs 2011:  Grafik Großansicht
Februar 11   (303)
Worldwatch Institute: Vital Signs 2011
Der jährlich vom renommierten Worldwatch Institute publizierte Report bietet eine Fülle von Daten, Statistiken und Infografiken zu den weltweit wichtigsten Trends in Bereichen, die für die nachhaltige Entwicklung besondere Bedeutung haben: Energie und Transport; Umwelt und Klima; Nahrungsmittel und Landwirtschaft; globale Ökonomie und Ressourcen; Bevölkerung und Gesellschaft. Die diesjährige 18.Ausgabe liefert z.B. folgende Daten: 2009 stieg das Weltsozialprodukt nur um 0,3 %, das BIP von China aber um 9,1 %, das von Indien um 7,4 %. Von 1993 bis 2009 stieg der Meeresspiegel infolge der Klimaerwärmung um 3 mm pro Jahr, in den 118 Jahren davor nur um 1,7 mm pro Jahr. Die Kapazität der Photovoltaik stieg stieg 2009 um 20 %, die von Solarthermie-Kraftwerken um 26 %, von Windkraft um 31 %. Der Verbrauch von Erdgas sank um 2,1 %, die größte jemals gemessene Abnahmerate. Das Artensterben setzte sich fort: weitere 365 Arten gelten als akut gefährdet.
  
Infos / Bestellung: Vital Signs 2011

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erstellt: 22.08.14/zgh Rohstoffe/Ressourcen Archiv-Übersicht Vorjahr 2011 Folgejahr

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