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Daten/Statistiken Energiewende/ nachhaltige Energieversorgung Anfangsjahr Vorjahr 2022 Folgejahr Endjahr

Anzahl: 21

THG-Emissionen
Sektoren WE 2019
 Globus Infografik 15741
11.11.22    (2293)
dpa-Globus 15741: Globale Treibhausgasemissionen nach Sektoren
2019 wurden global 58,5 GtCO2e Treibhausgase (THG) emittiert: Anteile in %:
Energie 33,2 Landwirtschaft 22,4 Industrie 19,8 Transport 14,9 Gebäude 5,6 Müll 4,1 .
Aufgeschlüsselt nach 9 Anwendungsbereichen liegen (1) Strom-Wärmeerzeugung, (2) Landnutzung, (3) Straßenverkehr und (4) Gärung im Tiermagen (Methan) an der Spitze mit zusammen bereits 50% der Gesamt-Emissionen Tabelle. Daher ist ihre schnelle Transformation hin zur Klimaneutralität herausragend wichtig: Energiewende (schneller EE-Ausbau samt Netzen und Speichern); Agrarwende (Reduzierung der Fleischproduktion, Aufforstung, Vernässung von Mooren); Verkehrswende (Reduzierung von Verkehr, Verlagerung vom Individual- hin zum öffentlichen Verkehr, Elektrifizierung mit EE-Strom).

Quelle: WRI: State of Climate Action 2022  | Infografik  | Tabelle/Infos  | Serie   

| Treibhausgase | Energiewende | Nahrung | Mobilität/Verkehr |
Erneuerbare Energien
Anteil DE 2005-2021
 Globus Infografik 15655
23.09.22    (2259)
dpa-Globus 15655: Erneuerbare Energien
Der EE-Anteil am Energieverbrauch (in %) ist von 2005|7,1 auf 2021|19,2 gestiegen. Die Grafik zeigt den EE-Anteil differenziert nach Sektoren: 2005|2021 in %
Strom 10,3|41,1 Wärme/Kälte 7,9|16,5 Verkehr 3,6|6,8 insgesamt 7,1|19,2 .
Laut neuem EEG (ab 2023) soll der EE-Anteil beim Strom bis 2030 beschleunigt auf 80% ausgebaut werden. Auch die gesamte Strommenge muss drastisch erhöht werden, weil die Enerigewende bei Wärme/Kälte und im Verkehr auf beschleunigter Elektrifizierung (Wärmepumpen, Elektromobilität) basiert, in Kombination mit Energiesparen und Steigerung der Energieeffizienz.
 
Quelle: BMWK  | Infografik 

| Erneuerbare | Energiewende | Ökostrom |
Fernwärmemix
DE 2021
 Globus Infografik 15641
16.09.22    (2255)
dpa-Globus 15641: Wenig grüne Fernwärme
2021 wurden 14,1% der Haushalte in Deutschland mit Fernwärme beheizt, bei der fossile Energien mit zusammen 67,7% immer noch dominieren.
Anteil der Energieträger der Fernwärme 2021 in Deutschland (in %):
➊ Erdgas 46,7 ➋ Erneuerbare 17,3 ➌ Steinkohle 13,9 ➍ Sonstige 9,0 ➎ Abwärme 6,1 ➏ Braunkohle 5,9 ➐ Mineralöl 1,2.
Der Bau eines Fernwärmenetzes ist aufwendig und kostenintensiv, was sich nur für viele Haushalte auf kleiner Fläche lohnt, z.B. in Ballungszentren der Großstädte: in Berlin und Hamburg liegt der Anteil der Fernwärme bei 36%, in Rheinland-Pfalz dagegen nur bei 2,3%.
 
Quelle: iwd, BDEW  | Infografik 

| EW-Wärme | Fossile Energien | Erneuerbare |
Heizungsarten
DE 2021
 Globus Infografik 15635
16.09.22    (2254)
dpa-Globus 15635: So werden die Wohnungen warm
Anteil (%) der Heizungsarten im Bestand | in Neubauten 2021:
➊ Erdgas 49,5|26,2 ➋ Öl 24,8|0,3 ➌ Fernwärme 14,1|22,7 ➍ Wärmepumpen 2,8|43,6 ➎ Strom 2,6|1,4 ➏ Holz/-pellets, Solarthermie u.a. 6,2|5,8.
Im Bestand kommt die Wärmewende nur langsam voran: 74,3% der Wohnungen werden noch mit Erdgas oder Erdöl beheizt. Hinzu kommen - auch bei Neubauten - die immer noch hohen fossilen Anteile bei der Fernwärme (67,7% ) und bei Wärmepumpen (44,0% ).

Quelle: BDEW: Bestand  Neubauten  | Infografik  | Serie 

| EW-Wärme | Strom | Treibhausgase |
Energiemix
Wohnen
DE 2000-2019
Deutsche Wohnenergie ist überwiegend fossil | Statista
14.09.22    (2250)
Statista: Deutsche Wohnenergie ist überwiegend fossil
Der Anteil erneuerbarer Energien (EE) an der Wohnenergie ist in Deutschland zwar von 2000|6,8% auf 2019|15,1% gestiegen, rangiert 2019 aber erst an 4.Stelle im Energiemix.
Anteil der Energieträger am Energieverbrauch für Wohnen (2000|2019, in %):
Gas 38,6|41,2 Strom 17,3|17,6 Heizöl 30,3|17,2 Erneuerbare 6,8|15,1 Fernwärme 5,2|8,3 Kohle 1,9|0,6 .
Bei der Fernwärme ist der EE-Anteil zwar von 2010|7,8% auf 2020|17,8% gestiegen, es dominieren aber weiterhin die fossilen Energien (2020: über 70% von 126 TWh).

Quelle: Dashboard-DE Wohnen  Energiemix

Statista: Infotext  Infografik 

| Energiemix | Erdgas | Erdöl | Erneuerbare | EW-Wärme |
Leuchtstoffröhren
vs. LED
LED spart bis zu 65 Prozent Energiekosten | Statista
13.09.22    (2252)
Statista: LED spart bis zu 65 Prozent Energiekosten
Ab Mitte 2023 dürfen Leuchtstoffröhren in der EU nicht mehr in den Handel gebracht werden, da sie gesundheitsschädliches Quecksilber enthalten. Der Umstieg auf LEDs spart deutlich Strom und daher auch Treibhausgase und Kosten. Die Vorteile von LEDs im Vergleich zu Leuchtstoffröhren und wie der Staat den Umstieg bei gewerblichen Nutzern fördert, zeigt die fünfteilige Statista-Grafik in Zusammenarbeit mit LampenweltProfessional.
1. Baldiger Umstieg: So schnell kommt das Aus der Leuchtstoffröhre
2. Besonders sparsam: LED schont Geldbeutel und Umwelt
3. Viele Vorteile: Leuchtstoffröhre und LED im Vergleich
4. Beste Lösung: 4-Stufen-Plan für nachhaltige Beleuchtung
5. Stark gefördert: Bis zu 15% für den Leuchtenwechsel zu LED.

Statista: Infotext  Infografik 

| Energiesparen | Energieeffizienz | Treibhausgase | EW-Strom |
Seltenerdmetalle
DE Import 2020
Woher Deutschland Seltene Erden importiert | Statista
20.07.22    (2220)
Statista: Woher Deutschland Seltene Erden importiert
Die Metalle der Seltenen Erden werden im Zuge der Energiewende in wachsendem Umfang benötigt, z.B. für Windkraftanlagen und Elektroautos. Deutschland deckte seinen Bedarf 2020 zu 100% über Importe.
Top6-Lieferländer 2020 (Anteile in %):
AT 23,8 CN 22,4 US 12,2 FR 11,2 IT 7,5 JP 6,8⟩ (Σ=83,9)
Österreich (Rg 1) ist allerdings nur Zwischenhändler, ebenso FR, IT, JP. Der eigentliche Hauptlieferant ist China, das den Weltmarkt bei den Seltenerdmetallen dominiert, im großen Abstand gefolgt von den USA ().
Bedarf und Preis der Seltenerdmetalle variieren in extremen Bandbreiten. Besonders hoch ist der Preis aktuell für Dysprosium (ca 300 k$/t), das allerdings nur in geringen Mengen (< 100 t/a) benötigt wird, u.a. in Dauermagneten z.B. für Generatoren in Windkraftanlagen.
 
Quelle: Observatory of Economic Complexity  Stormcrow  

Statista: Infotext  Infografik 

| Seltene Erden | Windenergie | Elektroauto | Energiewende |
Seltene Erden
WE 2021
China dominiert den Markt für Seltene Erden | Statista
20.07.22    (2218)
Statista: China dominiert den Markt für Seltene Erden
Mit "Seltene Erden" werden 17 Metalle bezeichnet, die in vielen Highttech-Produkten (Batterien, Glasfaserkabel, Energiesparlampe, Handys, Plasmabildschirme, ...) und Schlüsseltechnologien für die Energiewende (Windkraftanlage; Photovoltaik; Elektroauto; ...) verwendet werden. China dominiert den Weltmarkt, wie die Grafik belegt anhand der weltweiten Reserven 2021 (in Mt):
CN 44 VN 22 BR 21 RU 21⟩
und dem Anteil führender Länder an der weltweiten Minenproduktion 2021 (in %):
CN 61,0 US 15,5 MM 9,4 AU 8,0 TH 2,9⟩.
 
Quelle: US Geological Survey

Statista: Infotext  Infografik 

| Seltene Erden | Energiewende | Windenergie | Solarenergie | Elektroauto |
Photovoltaik-Ausbau
DE 2009-2021
Photovoltaik wieder im Aufwärtstrend | Statista
21.06.22    (2204)
Statista: Photovoltaik wieder im Aufwärtstrend
Im März 2022 waren in Deutschland rund 2,2 M Photovoltaik (PV)-Anlagen installiert mit einer Nennleistung von 58,4 GW. Nachdem der PV-Zubau (in GW) vom Hochpunkt 2011|7,9 stark einbrach auf den Tiefpunkt 2016|1,1, stieg er seitdem laufend auf zuletzt 2021|5,5. Auch der PV-Anteil an der Stromerzeugung ist gestiegen von Q1-21|4,7% auf Q1-22|6,3%. 2018-2021 variierte der eingespeiste PV-Strom (in TWh/m) im Jahresverlauf zwischen etwa 0,5 bis 1 im Winter und knapp 5 bis über 6 von Apr. bis Aug. (Maximum: Juni 21|6,9).
PV-Strom (TWh/a): '15 38,1 '16 37,6 '17 38,8 '18 44,3 '19 45,2 '20 49,5 '21 50,0 ().

Quelle: ISE Statistische Bundesamt 

Statista: Infotext  Infografik 

| Solarenergie | EW-Strom | Ökostrom |
Kohlekraft
DE 2001-2021
Deutschland hat Kohlekraft um 11 Gigawatt reduziert | Statista
20.06.22    (2203)
Statista: Deutschland hat Kohlekraft um 11 Gigawatt reduziert
In Reaktion auf die Drosselung der Erdgaszufuhr aus Russland () hat Wirtschaftsminister Robert Habeck angekündigt, Erdgas bei der Verstromung einzusparen, um die Erdgasspeicher für den kommenden Winter zu füllen (). Ersatzweise soll die Kohleverstromung einstweilen wieder ausgeweitet werden. Aus diesem Anlass zeigt die Grafik die Entwicklung der Kohlekraft-Kapazitäten 2000-2021 (Zubau|Abbau|Saldo, in GW):
Bilanz insgesamt (GW): 13,78 Zubau - 24,31 Rückbau = - 10,54 Saldo.
Stromkraft 2021 (GW): Braun-/Steinkohle 20,0/19,9; Wind 63,0; PV 56,2; Gas 31,7; Wasser 14,2; Biomasse 11,5; Atom 8,1; Geothermie u.a. 8,0 ().
Der Steinkohlebergbau in DE wurde 2018 eingestellt, der Braunkohletagebau dauert an (2020: 107 Mt). Importiert wurden 31,8 Mt Steinkohle, 45% aus RU. (Daten 2020, BGR-2021).
 
Quelle: Global Coal Plant Tracker

Statista: Infotext  Infografik 

| Kohle | Erdgas | Strom | EW-Strom | Windenergie | Solarenergie | Energieabhängigkeit |
Elektroautos
DE 2021
 Globus Infografik 15456
17.06.22    (2206)
dpa-Globus 15456: Elektroautos in Deutschland
Die Neuzulassungen | Produktion von Elektroautos in Deutschland (in k) sind von 2020: 194|176 auf 2021: 356|328 gestiegen. Hauptgrund für diesen Boom waren die Kaufprämien und Vergünstigen bei der Steuer.
Exportzahlen 2021 (in k): insgesamt 300, darunter:
UK 49,4 US 42,5 NO 33,6⟩.

Quelle: Statistisches Bundesamt  | Infografik 

| Elektroauto | EW-Verkehr |
Heizungsarten
Wohnungen DE 1995,2020
Mehrheit der Wohnungen werden mit Gas und Öl beheizt | Statista
27.04.22    (2167)
Statista: Mehrheit der Wohnungen werden mit Gas und Öl beheizt
Die Grafik vergleicht den Anteil der Energieträger beim Heizen von Wohnungen in Deutschland der Jahre 1995|2020 (in %):
➊ Gas 39,6|49,5 ➋ Öl 39,0|25,0 ➌ Fernwärme 8,2|14,1 ➍ Strom 5,6|2,6 ➎ Wärmepumpe 0,0|2,6 ➏ Sonstige 11,0|6,2.
Der Langzeitvergleich zeigt, dass die Wärmewende im Gebäudebestand kaum vorangekommen ist. Nur bei Neubauten ist zuletzt ein deutlicher Trend hin zu Erneuerbaren Energien (EE) zu erkennen, vor allem Ersatz von Erdgas (44,1➘33,2%) durch Wärmepumpen (24,0➚35,5%) (Vergleich 2016, 2020 ). EE-Heizungen sind zwar teurer bei der Anschaffung (), aber sparsamer bei den Betriebskosten.

Quelle: BDEW (pdf

Statista: Infotext  Infografik 

| EW-Wärme | Erdgas | Erdöl | Strom |
CO2-Emissionen
PKW-Typen
DE 2022
So viel CO2 stoßen Autos aus | Statista
05.04.22    (2151)
Statista: So viel CO2 stoßen Autos aus
SUVs werden immer mehr gekauft in Deutschland (Rg 1: Neuzulassungen 2021) und weltweit (), obwohl sie vergleichsweise viel CO2 verursachen, wie das Ranking zeigt:
Geschätzter CO2-Ausstoß-Ø 2022 in DE pro 15000 km (in t CO2/ a):
➊ Keinwagen 1,350 ➋ Mittelklasse 1,395 ➌ kleine SUVs 1,605 ➍ Oberklasse 1,785 ➎ große SUVs 1,995 ➏ Luxusklasse 2,070 ➐ Sportwagen 2,115.
Vereinbar mit dem 2°-Ziel ist ein Global-CO2-Restbudget von 1,37 t CO2/c (Ende 2020), d.h. pro Kopf darf im weltweiten Durchschnitt nur soviel CO2 emittiert werden, wie bereits ein Kleinwagen erzeugt. (THG 2021 DE: 9,1 tCO2e/c ). Um den hohen CO2-Ausstoß im Verkehrssektor zu senken, hat die EU die Grenzwerte gesenkt: 2021|2030: 95,0|61,75 g CO2/km für Neuwagen im Flottendurchschnitt. Die überhöhten CO2-Werte von z.B. SUVs werden vor allem dadurch (nur rein rechnerisch!) ausgeglichen, dass Elektroautos realitätsfern mit null g CO2 angesetzt werden, obwohl die Akku-Herstellung sehr CO2-intensiv ist : ca. 3,5 t CO2/50 kWh-Akku*. Hinzu kommen ca. 1,1 t CO2 pro 15000 km Fahrstrecke*.

* zgh: Rechnungen mit grob geschätzten Mittelwerten. Der spezifische CO2-Faktor für den Strommix beim Fahren (400 gCO2/kWh) wird um 100 niedriger angesetzt als bei der Akku-Produktion, weil beim Fahren vermutlich mehr Ökostrom (u.a. von eigenen PV-Anlagen) getankt wird.
3,5 t CO2 = 50 kWh_Akku • 140 kWh_Strom/kWh_Akku • 500 gCO2/kWh_Strom
1,2 t CO2 = 15000 km • 200 kWh/1000km • 400 gCO2/kWh

Quelle: Statista Mobility Market Outlook

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | Mobilität/Verkehr | Elektroauto | EW-Verkehr |
THG-Emissionen
DB 2018-2021
Luftfracht treibt DB-Emissionen nach oben | Statista
05.04.22    (2149)
Statista: Luftfracht treibt DB-Emissionen nach oben
Der THG-Ausstoß (in MtCO2e) der Deutschen Bahn sank coronabedingt massiv von 2019|19,99 auf 2020|15,99 (-20,0%) und stieg dann auf 2021|18,52 (-7,4% ggü.2019), blieb also deutlich unter dem Vorcorona-Niveau, was auch auf 6 von 8 Segmenten zutraf. Der Güterverkehr auf der Schiene blieb bei 1,70, einzig die Luftfracht stieg: 6,07➚7,07 (+16,5%) Tabelle.
2021 wurden in Deutschland insgesamt 762 MtCO2e ausgestoßen, davon 148 im Verkehrsektor (19,4%), Rang 3 von 6 KSG-Sektoren (UBA: jpg).

Quelle: DB: Integrierter Bericht 2021 (pdf) 

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos 

| Treibhausgase | EW-Verkehr | Mobilität/Verkehr |
Klimaziele
DE 2030-2045
 Globus Infografik 15302
01.04.22    (2146)
dpa-Globus 15302: Deutschland wird die Klimaziele 2030 verfehlen
Das Klimaziel für 2030 (-55% THG ggü.1990 ) wurde nach dem BVerfG-Klimaurteil (24.03.21) in der KSG-Novelle (18.08.21) verschärft auf -65%, zusätzlich: bis 2040: -88%, bis 2045 Klimaneutralität, nach 2050 negative Emissionen. Laut einer Prognose des Bundesrechnungshofs werden 2030 jedoch 40,2% mehr THG als die Zielvorgabe 438 MtCO2e emittiert. Neben der Gesamtreduktion 65% bis 2030 wurden für die ersten 6 von 7 Sektoren (KSG Anlage 1) jeweils THG-Obergrenzen festgelegt (KSG Anlage 2). Auch jeder Sektor wird seine Zielvorgabe überschreiten, wie die Grafik zeigt Tabelle. Etwa 70 von 110 Maßnahmen zur THG-Reduktion haben laut Bundesrechnungshof keine nachgewiesene Reduktionswirkung, effektiv seien lediglich acht, u.a. weniger Kohleverstromung und die Verschärfung der Vorgaben im EU-Emissionshandel (EU-ETS).

Quelle: Bundesrechnungshof  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Treibhausgase | 2 °C - Schwelle | Emissionshandel | Energiewende |
LNG-Terminals
Europa 2022
Regierung plant Bau von LNG-Terminals in Deutschland | Statista
01.03.22    (2113)
Statista: Regierung plant Bau von LNG-Terminals in Deutschland
Um die Abhängigkeit von Erdgas aus Russland zu mildern, soll mehr Flüssigerdgas (LNG) in die EU und nach Deutschland importiert werden (). Vor diesem Hintergrund zeigt die Europakarte die LNG-Terminals, die in der EU bereits in Betrieb (31) und in Planung (6) sind. Deutschland verfügt bisher zwar über ein gut ausgebautes Erdgasnetz () , aber über kein LNG-Terminal: zwei neue sind deshalb in Brunsbüttel und Wilhelmshaven geplant. LNG hat jedoch Nachteile: geringere Energieeffizienz durch Verflüssigung und Tankertransport; besonders umwelt- und klimaschädigende Förderung mittels Fracking (künstliche Erdbeben, hoher Wasserverbrauch, Wasserkontamination, Gesundheitsbelastung, Methanleckagen). Durch Diversifizierung der Energieversorgung und mehr Wettwerb auf den Energiemärkten verringert LNG aber die Energieabhängigkeit von einzelnen Ländern (wie Russland) und kann daher als Brückentechnologie im Übergang zu einer grundlegenden Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien dienen.

Quelle: Statista-Recherche

Statista: Infotext  Infografik 

| Erdgas | Energieabhängigkeit | Energiewende | Erneuerbare |
Stromkosten
DE 2021
Erneuerbare Energie oft günstiger als konventionelle | Statista
21.02.22    (2101)
Statista: Erneuerbare Energie oft günstiger als konventionelle
Ökostrom kann - abhängig von der Technologie - deutlich preiswerter sein als konventioneller Strom, wie die Grafik an den Stromgestehungskosten für 9 verschiedene Kraftwerkstypen darstellt. Die Bandbreite (in ct/kWh) reicht von Gasturbinenkraftwerken (11,5-29,0) bis Photovoltaik (3,1-11,0) und Wind-Onshore (3,9 bis 8,3).Tabelle
Die hohe Bandbreite bei z.B. Photovoltaik resultiert vor allem aus dem Kostenunterschied verschiedener Batteriesysteme. Der Kostenvorteil bei EE-Strom wird sich im Zuge steigender CO2-Preise (bis 2025 auf 55 €/tCO2 ) und möglicherweise steigender Rohstoffpreise (Erdgas, Kohle, Öl) vergrößern. Der EE-Anteil an der Stromproduktion betrug zuletzt (2021) 40,9% (), im Wärme-|Verkehrssektor dagegen nur 15,2%|7,3% (2020: ).

Quelle: ISE (pdf)

Statista: Infotext  Infografik  | Tabelle/Infos 

| Strom | Ökostrom |  | EW-Strom | CO2-EF |
PKW-Antriebsarten
DE 2021
 Globus Infografik 15196
11.02.22    (2094)
dpa-Globus 15196: Was das Auto antreibt
Im Jahr 2021 zählten in Deutschland rund 48 M PKW zum Bestand, darunter 2,6 M neu zugelassen. Bei den Antriebsarten dominierten im Bestand mit weitem Abstand die konventionellen (Benzin 64%, Diesel 31%, Alternative 5%), bei den Neuzulassungen liegen Benzin (37%) und Diesel (20%) hinter den Alternativen (43%).
Alternativer Antriebe: Bestand|Neuzulassungen, Anteile in %:
➊ Voll-/Mild-Hybrid 42|38 ➋ Elektroauto 21|32 ➌ Plug-In-Hybrid 20|29 ➍ Gas 17|1 Tabelle

Quelle: DAT Report 2022  | Infografik  | Tabelle/Infos 

| Mobilität/Verkehr | EW-Verkehr |
CO2-Emissionen
LKW WE/DE 2019
LKW verursachen rund 10 Prozent der globalen CO2-Emissionen | Statista
09.02.22    (2091)
Statista: LKW verursachen rund 10 Prozent der globalen CO2-Emissionen
Weltweit wurden 2019 rund 38 Gt CO2 emittiert, darunter 6,5 Gt (17%) durch den Straßenverkehr, davon 2,8 Gt (7,4%) durch PKW und 3,7 Gt (10%) durch LKW, die in der Grafik weiter nach Gewichtsklassen (in t) aufgeschlüsselt werden (in Gt CO2):
➊ Schwere LKW(>15 t): 2,1 ➋ Mittelschwere (3,5-15 t): 1,1 ➌ Leichte (< 3,5 t): 0,5.
Der Güterverkehr auf der Straße hat sich in den letzten 3 Jahrzehnten in Deutschland verdoppelt () und müsste zügig auf Bahn und Schiff verlagert werden, um den THG-Ausstoß im Verkehrssektor (MtCO2e) von 2020|150 gemäß KSG auf 2030|85 zu senken. Außerdem müsste der bisher vorherrschende THG-intensive Dieselantrieb (3,1 kgCO2e  ) ersetzt werden durch alternative Antriebe (Elektrifizierung, Brennstoffzelle (FCEV)/ Wasserstoffantrieb), E-Fuel).

Quelle: PwC (pdf)

Statista: Infotext  Infografik 

| Treibhausgase | EW-Verkehr |
Ökostrom-Anteil
DE 2011-2021
 Globus Infografik 15182
04.02.22    (2087)
dpa-Globus 15182: Strom aus erneuerbaren Energien
Der Anteil des Ökostroms (in TWh|%) ist in Deutschland von 2011:123,8|20,4 laufend gestiegen auf 2020:249,7|44,1, danach erstmals gesunken auf 2021:238,0|40,9, weil der On-|Offshore-Windstrom um 12%|7% nachließ.
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Ökostromenergien 2011-2021 (TWh, 2021-sortiert):
➊ Onshore-Wind: 49,2|92,0 ➋ Photovoltaik: 19,6|51,2 ➌ Biomasse: 32,1|43,9 ➍ Offshore-Wind: 0,6|25,3 ➎ Wasserkraft: 17,7|19,7.
Zum Erreichen der Klimaziele (2030: 437 MtCO2e; 2045: Klimaneutraliät ) ist ein enormer EE-Ausbau erforderlich: laut Koalitionsvertrag (pdf) sollen 80% des für 2030 veranschlagten Stromverbrauchs von 690-750 TWh durch Erneuerbare Energien erzeugt werden (S. 55u).

Quelle: BDEW  BDEW  | Infografik  | Serie 

| Ökostrom | Energiewende | Windenergie | Solarenergie | Biomasse | Wasserkraft |
Stromverbrauch_DE Sektoren 2011-2021
 Globus Infografik 15154
21.01.22    (2081)
dpa-Globus 15154: Wer wie viel Strom verbraucht
Der Nettostromverbauch Deutschlands (in TWh) ist von anfangs 2011|537 gesunken auf das Bereichstief 2020|490 (Coronakrise) und zuletzt wieder gestiegen auf 2021|505.
Anteil der Sektoren (in TWh)
2011
2016
2021
Verarbeitendes Gewerbe, Bergbau
245
240
226
Handel, Dienstleistungen, sonstiges Gewerbe
152
146
135
Haushalte
128
128
132
Verkehr
12
11
12
Gesamt
537
525
505
Der BdEW prognostiziert einen deutlich steigenden Stromverbrauch auf 700 TWh bis 2030 infolge zunehmender Digitalisierung (u.a. Rechenzentren, Sendemasten) und Elektrifizierung (vor allem elektrische Wärmepumpen, Elektroautos).

Quelle: BdEW  | Infografik 

| Strom | Elektroauto | EW-Strom |
  

erstellt: 09.12.22/ zgh Energiewende/ nachhaltige Energieversorgung Anfangsjahr Vorjahr 2022 Folgejahr Endjahr

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