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Großansichten von Globus - Infografiken Achtung: Die Großansichten stehen nicht dauerhaft zur Verfügung! Deswegen bitte keine direkten Links auf diese Großansichten richten. |
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Globus 4734 vom 19.01.2012
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In Berlin wurden durch die Umweltzone etwa zehn Prozent des Feinstaubanteils in der Luft reduziert. Dennoch: fast 80 Prozent des in der Luft vorhandenen Feinstaubs kommt aus Quellen, die nicht von der Umweltzone beeinflusst werden. Das zeigt eine Veröffentlichung des Umweltbundesamtes zur Umweltzone am Beispiel der Bundeshauptstadt. Dort war seit dem 1.1.2008 eine Umweltzone in zwei Stufen eingeführt worden. Zunächst durften nur Pkw mit Umweltplakette in die Zone. Mit Einführung der zweiten Stufe der Umweltzone 2010 durften nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette ins innere Stadtgebiet. Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigt, dass dank Umweltzone 58 Prozent weniger Rußpartikel und 20 Prozent weniger Partikel durch Stickoxide in der Luft waren. Diese haben aber nur einen verhältnismäßig kleinen Anteil an den gesamten Feinstaubpartikeln mit weniger als 2,5 Mikrometern Durchmesser (ein Mikrometer ist 0,001 Millimeter). © Globus Infografik GmbH | |
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Globus 4731 vom 19.01.2012
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Die deutsche Wirtschaft ist auch im vergangenen Jahr noch einmal kräftig gewachsen. Die gesamtwirtschaftliche Leistung lag preisbereinigt um 3,0 Prozent über dem Wert des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt berechnet hat. Im Jahr 2010 hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sogar um 3,7 Prozent zulegen können, nachdem es 2009 in Folge der weltweiten Wirtschaftskrise um 5,1 Prozent geschrumpft war. Allerdings erwarten Experten für 2012 nur ein mageres Wachstum unter einem Prozent, da Deutschland nun auch die Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise zu spüren bekommt. - Im BIP spiegelt sich die gesamtwirtschaftliche Leistung Deutschlands wider. In ihm wird der Wert aller innerhalb eines Kalenderjahres produzierten Güter und geleisteten Dienste zusammengefasst. Die Arbeiten des kleinen Handwerksbetriebs sind im BIP ebenso enthalten wie die Produktion des Industriekonzerns; die Leistungen des Transportgewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels, der Banken und Versicherungen sowie der Landwirtschaft ebenso wie die des Staates, der Kirchen, der Gewerkschaften und anderer Organisationen. Ins BIP fließen auch so genannte schattenwirtschaftliche Aktivitäten ein, also Produktionstätigkeiten, die illegal ausgeübt werden oder die an Fiskus und Sozialversicherung vorbeigehen. Hausarbeit, Kinderbetreuung und Ähnliches werden bei der Berechnung des BIP nicht berücksichtigt, weil diese Leistungen statistisch kaum oder gar nicht zu erfassen sind. © Globus Infografik GmbH | |
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Globus 4703 vom 05.01.2012
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Mecklenburg-Vorpommern war 2010 das Bundesland mit der höchsten Armutsgefährdungsquote: 22,4 Prozent der Bevölkerung mussten mit weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens auskommen. Die zweithöchste Armutsgefährdungsquote gab es mit 21,1 Prozent in Bremen, die dritthöchste mit 19,8 Prozent in Sachsen-Anhalt. Wenn auch die Bevölkerung in ostdeutschen Bundesländern immer noch mit am stärksten von Armut bedroht ist - neben den genannten Bundesländern lag 2010 auch in Sachsen die Quote bei über 18 Prozent - haben doch vor allem die neuen Bundesländer im Vergleich zu 2005 am meisten aufgeholt. An erster Stelle ist hier Brandenburg zu nennen, wo die Armutsgefährdungsquote 2010 im Vergleich zu 2005 um 2,9 Prozentpunkte gesunken ist. Einzig Hamburg schaffte es mit einem Rückgang um 2,4 Prozent noch unter die ersten fünf Plätze. © Globus Infografik GmbH | |
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Globus 4681 vom 15.12.2011
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Die Staaten gehen ganz unterschiedlich stark gegen den Klimawandel vor. Laut einer Studie der Organisation Germanwatch erhalten nur elf von 58 Staaten eine gute Bewertung bei ihren Bemühungen gegen den Klimawandel. 30 Staaten bekamen das Urteil "schlecht" oder "sehr schlecht", darunter Japan, Österreich, Russland, die USA, China und Kanada. Der sogenannte Klimaschutz-Index 2012 vergleicht die Staaten mit dem größten Kohlendioxid-Ausstoß nach ihren Emissionen und ihrer Klimapolitik. Schweden, Großbritannien, Deutschland und Brasilien liegen auf den vordersten Plätzen und werden mit "gut" bewertet. Saudi-Arabien, Iran und Kasachstan liegen ganz hinten mit der Bewertung "sehr schlecht". Die beste Kategorie mit der Bewertung "sehr gut" erreicht kein Land, da laut den Experten kein Land genug unternimmt, um den gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Mehr als 200 Experten analysierten für den Index die Politik ihres Landes, so Germanwatch. © Globus Infografik GmbH | |
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Globus 4643 vom 01.12.2011
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Auf den ersten Blick kann sich die Einkommensentwicklung der letzten Jahre in Deutschland sehen lassen. Die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste je Arbeitnehmer erhöhten sich von 1 675 Euro im Jahr 1991 auf schätzungsweise 2 453 Euro im Jahr 2011; das ist ein Plus von 46 Prozent. Und auch netto ¿ also nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ¿ gab es über die Jahre einen ordentlichen Zuwachs: Plus 39 Prozent (von 1 174 auf 1 626 Euro) lautet das Ergebnis im Vergleich zu 1991. Berücksichtigt man jedoch die Geldentwertung durch den Anstieg der Verbraucherpreise, dann wird aus dem Einkommensfortschritt ein Einkommensrückschritt. Denn die Kaufkraft der Nettomonatsverdienste ist im Jahr 2011 um rund 60 Euro niedriger als im Jahr 1991. Mit anderen Worten: Die Realeinkommen der Arbeitnehmer sind von 1991 bis 2011 um fünf Prozent gesunken ¿ der Arbeitnehmer von heute kann sich also weniger leisten als im Jahr 1991. © Globus Infografik GmbH | |
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| Stand: 19 |
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