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Die Letzten Ihrer Art: Hot Spots der Artenvielfalt |
Treibhausgas-EmissionenDeutschland 1990 und 2008 |
Die Schuldenmacher in der Euro-Zone
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Der Atommüll soll raus aus Asse II
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Von Natur aus wertvoll
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Großansichten
von Globus - Infografiken
Achtung: Die Großansichten stehen nicht dauerhaft zur Verfügung! Deswegen bitte keine direkten Links auf diese Großansichten richten. |
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Globus 3366 vom 25.02.2010
© Globus Infografik GmbH, alle Rechte vorbehalten |
Die Letzten Ihrer Art Die Hot Spots der Artenvielfalt auf der Erde geraten immer mehr unter Druck. Wissenschaftler der Umweltorganisation Conservation International (CI) haben 34 Öko-Krisengebiete ausgewiesen, in denen über 50 Prozent aller Pflanzenarten weltweit ihre Heimat finden. Ein Hot Spot ist ein Gebiet mit mindestens 1 500 einzigartigen Arten, in dem bereits 70 Prozent der Flora und Fauna durch Rodung oder eingewanderte Arten verloren gegangen sind. Zu den Ballungsräumen der Vielfalt zählen zum Beispiel der Atlantische Regenwald, Neuseeland und der Himalaya. Aber auch in unserer geographischen Nähe sie zu finden. So zählt nach Angaben der Umweltorganisation CI auch der Mittelmeerraum zu den biologischen Hot Spots. Hier sind nach Schätzungen von CI knapp 12 000 Arten endemisch (das heißt, sie kommen nur dort vor). Damit zählt diese Region nach Einstufung von CI zu den fünf wichtigsten Hot Spots der Artenvielfalt der Erde - neben Madagaskar und den Inseln im Indischen Ozean, dem Atlantischen Regenwald, Sundaland sowie den tropischen Anden. © Globus Infografik GmbH Thema: Biologische Vielfalt Lexikon: Biodiversität |
Globus 3347 vom 12.02.2010
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Klimaschutz in Deutschland: Treibhausgas-Emissionen 1990 und 2008 Um 22,2 % hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen zwischen 1990 und 2008 gesenkt. Das ist aber erst gut die Hälfte der Wegstrecke: Das Ziel bis 2020 ist eine Senkung um 40 %. Besonders stark zurückgegangen ist bisher der Ausstoß im produzierenden Gewerbe (minus 42 %) und im Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (minus 43 %). Allerdings ist der Anteil dieser Bereiche am Gesamtausstoß eher gering. Deutlich weniger reduziert wurden die Emissionen in der Industrie (minus 6,9 %) und im Verkehr (minus 9,8 %), der für den Gesamtausstoß eine besonders große Rolle spielt. Die Energiewirtschaft als wichtigster klimabelastender Wirtschaftssektor reduzierte den Ausstoß um 15 %. © Globus Infografik GmbH Daten/Statistik: Treibhausgase Lexikon: Treibhausgase |
Globus 3342 vom 12.02.2010
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Die Schuldenmacher in der Euro-Zone Die Folgen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise haben die Staatsfinanzen in einigen Ländern Europas arg in Mitleidenschaft gezogen. Griechenland etwa droht der Staatsbankrott. Die Neuverschuldung lag 2009 mit 12,7% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) mehr als viermal so hoch wie die erlaubten 3 % . Die Gesamtschulden belaufen sich auf rund 300 Milliarden Euro. Auch wenn Athen nur 3 % zur Wirtschaftsleistung der Eurozone beiträgt, hat Brüssel Griechenland an die kurze Leine genommen. Bis 2012 muss Athen das Defizit in den Griff zu bekommen. Gehälter im öffentlichen Dienst sollen gekürzt, ein Einstellungsstopp soll verhängt sowie das Gesundheits- und das Rentensystem reformiert werden. Portugal, das ärmste Land Westeuropas, versucht ebenfalls, mit einem Sparprogramm gegen seine Schulden anzukämpfen. 2009 betrug das Haushaltsdefizit 9,3 %. Die gesamte Staatsverschuldung soll in diesem Jahr nach Schätzungen auf rund 85 % des BIP klettern. Bei Experten gilt auch Spanien als großes Risiko für die Euro-Zone. Das Haushaltsdefizit lag im Jahr 2009 bei 11,4 %. Als einzige große Volkswirtschaft der EU steckt das Land noch in der Rezession. Ein angekündigter Sparplan wurde wenige Stunden nach der Vorlage bei der EU wieder zurückzogen. Darin angekündigte Rentenkürzungen hatten zu einem Sturm der Entrüstung geführt. Mit seinem Spar- und Reformplan will Madrid bis 2013 rund 50 Milliarden Euro einsparen und das Haushaltsdefizit auf die zulässigen 3 % drücken. © Globus Infografik GmbH => Daten/Statistik: BIP => Thema: Konsum & Produktion => Lexikon: BIP |
Globus 3293 vom 22.01.2010 © Globus Infografik GmbH, alle Rechte vorbehalten |
Der Atommüll soll raus aus Asse IIDas einsturzgefährdete Atommülllager Asse II in Niedersachsen gilt als eines der größten Umweltprobleme in Deutschland. Nach einem Gutachten ist der marode Salzstock nur noch bis zum Jahr 2020 standsicher. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass der Wassereinbruch ansteigt und sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert. Nun steht nach Bewertung dreier Sanierungsoptionen fest, dass die rund 126000 Fässer mit radioaktivem Abfall, die hunderte Meter tief in dem alten Salzbergwerk liegen, herausgeholt werden sollen. Bei den beiden anderen Varianten - Umlagerung der Fässer in andere Teile der Grube oder vollständige Verfüllung des Bergwerks mit Beton - ist fraglich, ob die notwendige Sicherheit für die Bevölkerung für viele Jahre und Generationen nachgewiesen werden kann. Keine der drei Varianten ist optimal, alle bergen Unsicherheiten für die Realisierung. Vor einer endgültigen Entscheidung aber sollen zunächst einige Lagerkammern unter Tage geöffnet und der Zustand von rund 1000 bis 3000 Fässern untersucht werden. Ein Herausholen des gesamten Abfalls wird rund zehn Jahre dauern. © Globus Infografik GmbH Daten/Statistik: Atomenergie Lexikon: Atomenergie |
Globus 3295 vom 22.01.2010
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Von Natur aus wertvollDer Verbrauch von natürlichen Ressourcen (zum Beispiel Energie, Wasser) und die Schäden durch Eingriffe in Natur und Landschaft (z.B. durch Ausstoß von Kohlendioxid) sind schwierig zu bewerten. Andererseits ist die Idee nicht neu, dass natürliche Ressourcen nur begrenzt verfügbar sind und dafür bezahlt werden sollte (z. B. realisiert in der so genannten Ökosteuer) bzw. nicht vermeidbare Eingriffe durch andere Maßnahmen des Naturschutzes ausgeglichen werden sollten (z.B. Eingriffsregelung als Instrument des Naturschutzrechts). Die Studie "The Economics of Ecosystems and Biodiversity" bewertet die Auswirkungen des Verlusts von Naturräumen auf das menschliche Wohlergehen. So sind aufgrund des Klimawandels zum Beispiel die Korallenriffe massiv bedroht. Doch lohnt es - auch ökonomisch - allemal, in die Rettung von Ökosystemen zu investieren, auch wenn es im Falle der Korallenriffe besonders teuer wäre (379.400 €/ha). Denn auf der anderen Seite "erwirtschaften" diese auch "Gewinn". So spielen Korallenriffe nicht nur als Nahrungsquelle und für den Küstenschutz eine wesentliche Rolle, sondern sind auch für die pharmazeutische Industrie und den Tourismus von großer Bedeutung - ein Wert, der mit 90.400 Euro je Hektar und Jahr beziffert wurde. © Globus Infografik GmbH Daten/Statistik: Natur & Umwelt |
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Zu den
Infografiken, deren Großansicht oben ausgetauscht wurde, haben wir
Daten ins Archiv gestellt,
mittels derer sie schnell in der dpa-Datenbank zwecks Bezug recherchiert werden können.
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| Stand: 08 |
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